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Kill Venus!

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KILL VENUS !

L I N A B E R T O LA

LI N A B ERTOLA

LI N A B E RTOLA

als eine Art archäologische Erforschung des westlichen Denkens, als eine Befreiung aus der Gefangenschaft vom ‹Denken als Rechnen›, wie es Heidegger nannte.» Graziano Martignoni, Lampi di Luce, ed. Dadò, 2021, 124

«Lina Bertola betrachtet ihren Vater mit unendlicher Liebe. ‹Dies ist der glücklichste Moment meines

sen ist es ein Zugang zum Leben, der uns alle, Männer und Frau-

Lebens›, sagt er. Sie sieht seinen hinfälligen Körper

en, mit dem Kern unseres Menschseins verbindet. Die Autorin tritt

in den Frauen gefangen. Seine Abwertung hat die Geschichte der LINA BERTOLA, Philosophin, war u. a. Dozentin am Gymnasium von Lugano sowie an der

Vernunft begleitet und Entscheidungen mitbestimmt, durch die sich die westliche Denkweise durchgesetzt hat. Die Krise unserer

«Scuola Universitaria Federale per la formazione

Zeit kann interpretiert werden als das Abdriften einer Rationalität,

professionale» und wissenschaftliche Mitarbeiterin

die das Denken und die Formen des Zusammenlebens dominiert.

an der Universität Genf. Publikationen  : Parole della vita. Per un’educazione all’etica ( 2014 )  ; Alla ricerca dell’ignoranza perduta (2011) ; Ethique & éducation, un autre regard (2004).

Das Weibliche erblühen zu lassen als neue Nahrung für unser In-der-Welt-Sein bedeutet, die symbolischen Käfige zu verlassen, die unsere Zivilisation erbaut hat, und im Weiblichen ein Prinzip zu erkennen, das wir alle zusammen pflegen müssen.

www.schwabe.ch

KILL VENUS !

dafür ein, diesen vor Jahrtausenden verratenen Wert zu befreien – Das Weibliche war lange – als Ausdruck ihrer Minderwertigkeit –

‹Kill Venus! Das in den Männern und Frauen betrogene Weibliche befreien› schenkt, erweist sich

Das Weibliche ist nicht «die Frau » – deshalb : Kill Venus ! Stattdes-

für eine neue Kultur der Menschlichkeit.

«Die faszinierende Arbeit, die Lina Bertola uns mit

KILL VENUS! Das in Männern und Frauen verratene Weibliche befreien

und erinnert sich dabei an seine frühere Überschwänglichkeit […]. Sie erinnert sich daran, wie sie seine fast trunkene Körperlichkeit spürte, als er sie als kleines Mädchen auf seine Schultern nahm und sie mit Stärke und Sanftheit trug.» Fabio Merlini, L’Osservatore, 23.10.2021


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