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Lisa Sancho wurde 2022 an der Universität Bourgogne Franche-Comté im Fachbereich Französische Literatur des Mittelalters promoviert. Ihre Arbeiten befassen sich mit den Beziehungen zwischen Literatur und Geschichte sowie mit der Darstellung von Emotionen in der Literatur und sind insbesondere im Bereich der Memory Studies angesiedelt. Daniel Jaquet, promovierter Historiker, untersucht Körper- und Wissenskulturen im Spätmittelalter und in Neuzeit. Er ist außerdem Museologe und wurde für seine Arbeit im Bereich der Wissenschaftskommunikation 2024 mit dem Agora-Preis ausgezeichnet. Estelle Doudet ist Professorin für französische Literatur des 14.–16. Jahrhunderts und Vizerektorin der Universität Lausanne. Sie leitet Forschungsprojekte zur Kulturgeschichte der Schweiz, darunter das SNF-Projekt « Commémorer les Guerres de Bourgogne ».

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SANCHO | JAQUET | DOUDET

Der Konflikt zwischen dem Herzogtum Burgund und der Eidgenossenschaft (1474–1477) prägt bis heute kollektive Erinnerungen. Das Gedenken an die Burgunderkriege wandelte sich im jeweiligen historischen Kontext seiner Zeit, wurde konstruiert und instrumentalisiert. Die Studie untersucht die soziokulturelle Bedeutung historischer und aktueller Gedenkformen. Das Buch ist als chronologischer Rundgang konzipiert. In fünf Kapiteln bietet es eine Analyse von Phänomenen der Erinnerung an die Burgunderkriege vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. Jedes Kapitel enthält kurze kritische Einschübe, die den Text und die theoretischen Ansätze mit konkreten Beispielen ergänzen.

Die Burgunderkriege

Die Burgunderkriege

LISA SANCHO DANIEL JAQUET ESTELLE DOUDET

Die Burgunderkriege Erinnerungskultur und Gedenkfeiern in der Schweiz (1476–2026)


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