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ALEXANDER HONOLD ist Literaturwissenschaftler an der Universität Basel. Er publiziert u. a. zu Hölderlin, Kafka, Gottfried Keller, Benjamin, Musil, Peter Handke. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultur der Moderne, Literatur und Musik sowie «landscape writing».

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ALEXANDER HONOLD

« Schreiben in Beziehung » – so liesse sich Ingeborg Bachmanns Werk überschreiben. Denn ihre grossen Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch sind auch literarische Verbindungen, in denen sich Texte in einem beständigen Dialog entfalteten. Der Band stützt sich materialnah auf neuere Editions- und Forschungsarbeiten zu Bachmann. So erweisen sich die bislang vorwiegend in biographischer Perspektive betrachteten Liebesbeziehungen Bachmanns nun als Konstellationen von hoher zeitgeschichtlicher Relevanz und ästhetischer Innovationskraft. Wenn in den 1950er und 1960er Jahren Traditionen und Formzwänge erstmals aufgesprengt wurden, so haben die Beziehungen und Netzwerke Bachmanns, haben ihre aus intensiven Lebensund Liebesverhältnissen entstandenen Gedichte und Erzählungen, aber auch die Lyrik Celans und die Romanprosa Frischs entscheidenden Anteil daran. Eine Erkundungsreise in die aufregenden Verschränkungen von Leben und Literatur.

Liebeslinien

Liebeslinien

ALEXANDER HONOLD

Liebes linien Ingeborg Bachmann in ihren Literaturbeziehungen mit Paul Celan und Max Frisch


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