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GTK 01: David Misteli. Van Gogh in Paris

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Herausgegeben von Claudia Blümle, Markus Klammer, Ralph Ubl

Van Gogh in Paris

Während Manet oder Cézanne als wichtige Modernisten gelten, deren Werk ihr Umfeld, die Geschichte und die historischen Bedingungen der Malerei der Moderne beleuchtet, wird Vincent van Goghs kunsthistorische Bedeutung außerhalb seiner Zeit verortet, in der Zukunft der Moderne, die sich auf ihn als Vaterfigur beruft. Es fehlt eine Sicht auf van Gogh, von der die Kunstgeschichte etwas über die Herausforderungen und Probleme der modernen Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lernen kann. Diese Lücke schließt das Buch. Von van Goghs erstem Auftritt im Salon des Indépendants bis zu seiner Beschäftigung mit der Topografie des Montmartre entwickelt es anhand von detaillierten Bildlektüren, neuem Quellenmaterial und bisher unbeachteten theoretischen Zusammenhängen ein neues Verständnis des Malers. Es geht um die Reflexion einer tiefen Krise in der Malerei der Moderne über die Expressivität der Kunst und um das Aushandeln der Glaubwürdigkeit der Malerin oder des Malers als Subjekt des Ausdrucks. Dazu schenkt das Buch dem bislang wenig wahrgenommenen Pariser Œuvre erstmals die Aufmerksamkeit, die ihm malereigeschichtlich gebührt.

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Van Gogh in Paris

Geschichte und Theorie der Kunst

David Misteli

Van Gogh in Paris

DAVID MISTELI ist Universitätsassistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien.

David Misteli

Ausgezeichnet mit dem Fakultätspreis der PhilosophischHistorischen Fakultät der Universität Basel.

Malerei und Ausdruck in der Moderne


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