Die Autorin stellt Hubers Biografie auf der Grundlage unterschiedlichster Archivfunde dar und erzählt Musik- und Lebensgeschichte immer auch als Zeitgeschichte. Daneben lässt sie Huber in faktenbasierten Selbstgesprächen auftreten und nähert sich Hubers Leben so aus zwei Perspektiven.
CORINNE HOLTZ ist Musikerin, Musik- und Theaterwissenschaftlerin und Publizistin. Sie veröffentlichte 2005 die erste Monografie der Regisseurin Ruth Berghaus, ko-kuratierte die Kulturplattform ‹ hexperimente – die bühne im avers › und publiziert unter anderem für Radio SRF2 Kultur, die NZZ, Hochparterre sowie im Auftrag von Kulturinstitutionen.
www.corinneholtz.ch
www.schwabe.ch
KLAUS HUBER
Klaus Huber hinterliess mit dem Oratorium Erniedrigt – Geknechtet – Verlassen – Verachtet … sein Vermächtnis als politisch engagierter Komponist und Christ. Sein Werdegang ist durch familiäre Verwerfungen und Zeitgeschichte geprägt ; beides wirkt in seine Musik hinein. Nach einem Schock im Jahr 1958 begannen sich Sturz und Schrei in Hubers Musik abzuzeichnen, bevor er sich in den 1960er-Jahren politisierte und entsprechend motivierte Musik schuf. Neuen Einflüssen gegenüber war er offen. So begann er ab 1991 als Reaktion auf den zweiten Golfkrieg, arabische Musik zu erforschen.
CORINNE HOLTZ
WELT IM WERK KLAUS HUBER (1924–2017)
WELT IM WERK CORINNE HOLTZ
EINE BIOGRAFIE
KLAUS HUBER
(1924–2017)