der Neuzeit an der Universität Zürich und Direktor an der Bibliotheca Hertziana — Max-Planck-Institut
Die Edition legt erstmals Heinrich Wölfflins (1864—1945) reiches intellektuelles Schaffen in seiner gesamten Breite vor. Durch massgebliche Einleitungen, Kommentare, Apparate und zeitgenössische Abbildungen
für Kunstgeschichte, Rom.
werden seine Schriften unter Beizug des umfangreichen Archivmaterials
Oskar Bätschmann hatte bis zu seiner Emeritierung
wissenschaftlich erschlossen und kunst- und geistesgeschichtlich
den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Neuzeit und
kontextualisiert.
der Moderne an der Universität Bern inne. Joris van Gastel ist Assistenzprofessor für Kunst geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Noemi Bearth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Karolina Zgraja ist freischaffende Kunsthistorikerin.
Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke SCHRIFTEN 2 Renaissance und Barock. Eine Untersuchung über Wesen und Entstehung des Barockstils in Italien 1888
Tristan Weddigen ist Professor für Kunstgeschichte
Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke SCHRIFTEN 6
Mit Renaissance und Barock zielt Heinrich Wölfflin auf die Umwertung des Barockbegriffs ab. Im Gegensatz zu früheren Versuchen hat Wölfflins Schrift durch die Qualität ihrer Methode einen hohen Rang behalten. Diese zeichnet sich aus durch eine beschreibende Analyse und vergleichende Entgegensetzung von Renaissance und Barock, den Versuch,
Die Kunst Albrecht Dürers 1905
die Gründe für den Stilwandel zu erklären, und die Verifizierung an ausgewählten sakralen und profanen Gebäuden Roms. Mit dem differenzierenden Vergleich zwischen Renaissance und Barock schuf sich Wölfflin die Grundlage für eine konstruktive Kritik des Barock, die dessen historische Geringschätzung überwindet. In der Einleitung analysiert Oskar Bätschmann die Entstehung, die historischen Voraussetzungen, die Methode und die Rezeption des Werkes. Die A usgabe wird von einem kritischen Kommentar von Noemi Bearth und Karolina Zgraja begleitet.
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