Band 39 R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, C. Griebel, R. Gonzalez, T. Vogel, N. Amar-Sliwa, H. Schmidt Schutzgebühr Fr. 34.– ISBN 978-3-7965-3534-5
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Schwabe Verlag Basel www.schwabe.ch
Informationskompetenz in der Geographie
Basler Stadt- und Regionalforschung Herausgeberin der Reihe: Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa Departement Umweltwissenschaften, Universität Basel
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen Rita Schneider-Sliwa, Claudia Saalfrank, Christine Griebel, Ramon Gonzalez, Thomas Vogel, Nadezhda Amar-Sliwa, Heike Schmidt
Basler Stadt- und Regionalforschung, Departement Umweltwissenschaften, Universität Basel, 2016
Band 39 17.01.17 07:44
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen Technical Report
Rita Schneider-Sliwa, Claudia Saalfrank, Christine Griebel, Ramon Gonzalez, Thomas Vogel, Nadezhda Amar-Sliwa, Heike Schmidt und Tim Andrä, Timon Bässler, Björn Billo, Till Bohny, Damaris Breitenfeld, Tobias Erni, Katharina Hopp, Mirella Ivanov, Mirjam Jermann, Andreas Kalberer, Iason Kambouris, Andreas Keller, Fabian Keller, Simon Keller, Alexis Kessler, Jonas Lucas, Jonas Marti, Florian Meier, Lorenz Meier, Silvio Predali, Aleksandra Rzanicanin, Damaris Stettler, Cristina Stocker, Joël Suhr, Kevin Suhr, Benjamin Thormann, Ursina Tobler, Flavio Ulrich, Gion Wyss, Dominik Ziltener Schwabe Verlag Basel Departement Umweltwissenschaften Forschungsgruppe Schneider-Sliwa Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung Universität Basel 2016
Basler Stadt- und Regionalforschung Herausgeberin der Reihe: Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa Departement Umweltwissenschaften Forschungsgruppe Schneider-Sliwa Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel Band 39, 2016 Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, C. Griebel, R. Gonzalez, T. Vogel, N. Amar-Sliwa, H. Schmidt
Datenbankmanagement, SPSS-Supervision: C. Saalfrank, C. Griebel Redaktionsassistenz: R. Gonzalez, C. Saalfrank, T. Vogel, N. Amar-Sliwa Endredaktion: R. Schneider-Sliwa, V. Frei Layout: Veronika Frei Titelfoto: Universitätsbibliothek Basel, Nadine Sailer Verlag: Schwabe AG, 2016 ISBN 978-3-7965-3534-5
© R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, C. Griebel, R. Gonzalez, T. Vogel, N. Amar-Sliwa, H. Schmidt 2016, Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Schneider-Sliwa, Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel, alle Rechte vorbehalten Im gesamten Text gelten personenbezogene Begriffe als geschlechtsneutral.
I
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
Inhaltsverzeichnis Executive Summary – Zusammenfassung für den eiligen Leser................................................................................... III 1 Hintergrund.............................................................................................................................................................................................1 1.1 Zielsetzung.............................................................................................................................................................................................1 1.2 Methodik................................................................................................................................................................................................2 2 Stichprobe................................................................................................................................................................................................3 2.1 Zielgruppen, Alter, Geschlecht und Wohnsitz...............................................................................................................................3 2.2 Haushaltsstruktur und Bruttoeinkommen......................................................................................................................................3 2.3 Tätigkeits-/Berufsfelder der Befragten.............................................................................................................................................3 2.4 Berufliche Stellung der Befragten.....................................................................................................................................................7 3 Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen......................................................................................................8 3.1 Nutzung von Informationsmedien – ein Überblick......................................................................................................................8 3.2 Nutzung von Informationsmedien, nach verschiedenen Kriterien...........................................................................................8 3.3 Der wahrgenommene Nutzen von Informationskanälen.........................................................................................................16 3.4 Formen der Informationsbeschaffung...........................................................................................................................................29 3.5 Aneignung geographischer Informationskompetenzen............................................................................................................31 3.6 Zwischenfazit zu Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen........................................................................33 4 Geographische Zeitschriften – Nutzung und Bekanntheit.....................................................................................................34 4.1 Gelesene geographische Fachzeitschriften..................................................................................................................................34 4.2 Häufigkeit des Lesens........................................................................................................................................................................38 4.3 Beurteilung von geographischen Fachzeitschriften, nach der Leseform...............................................................................40 4.4 Beurteilung der Wichtigkeit von geographischen Fachzeitschriften.......................................................................................42 4.5 Zwischenfazit zur Nutzung und Bekanntheit von geographischen Zeitschriften.................................................................47 5 Sprache der gelesenen Fachzeitschriften....................................................................................................................................48 5.1 Allgemeines.........................................................................................................................................................................................48 5.2 Deutschsprachige geographische Fachzeitschriften...................................................................................................................50 5.3 Englischsprachige geographische Fachzeitschriften...................................................................................................................53 5.4 Französischsprachige geographische Fachzeitschriften.............................................................................................................56 5.5 Zwischenfazit zur Sprache der gelesenen Zeitschriften.............................................................................................................56 6 Beschaffungsart, Lesestil und Renommee von geographischen Fachzeitschriften.......................................................58 6.1 Beschaffungsart der Fachzeitschriften...........................................................................................................................................58 6.2 Lesestil..................................................................................................................................................................................................60 6.3 Renommee der geographischen Fachzeitschriften....................................................................................................................63 6.4 Anspruch an Fachzeitschriften........................................................................................................................................................64 6.5 Dauer der Nutzung von Fachzeitschriften....................................................................................................................................67 6.6 Gründe für das Nichtlesen von Fachzeitschriften.......................................................................................................................68 6.7 Zwischenfazit zum Leseverhalten...................................................................................................................................................68
II
7 Neue Publikationsformen und deren Nutzung..........................................................................................................................70 7.1 Benutzte Publikationsformen zur Beschaffung aktueller geographischer Fachinformationen.........................................70 7.2 Bedeutung gedruckter Zeitschriften mit geographischen Inhalten.........................................................................................71 7.3 Benutzung von Open Access-Zeitschriften...................................................................................................................................72 7.4 Nutzung der Infrastruktur der Bibliotheken.................................................................................................................................72 7.5 Zwischenfazit zur Nutzung neuer Publikationsformen..............................................................................................................74 8 Nutzung von Onlinekatalogen, elektronischen Datenbanken, Internetsuchmaschinen, Videoportalen................76 8.1 Nutzung elektronischer Medien, nach Gründen........................................................................................................................76 8.2 Vertiefter Blick auf die Nutzung elektronischer Medien für die berufliche Tätigkeit oder das Studium........................80 8.3 Wahrgenommener Nutzen von elektronischen Datenbanken, Internetsuchmaschinen, Videoportalen......................82 8.4 Relevanz des Zugriffs auf elektronische Informationen............................................................................................................85 8.5 Wahrgenommene Probleme bei der Nutzung elektronischer Medien.................................................................................87 8.6 Potentiale bei der Nutzung elektronischer Medien...................................................................................................................90 8.7 Zwischenfazit zur Nutzung elektronischer wissenschaftlicher Medien..................................................................................92 9 Diskussion..............................................................................................................................................................................................93 Literaturverzeichnis................................................................................................................................................................................95 Tabellenverzeichnis................................................................................................................................................................................96
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
III
Executive Summary – Zusammenfassung für den eiligen Leser Ausgangslage und Ziel der Studie. Im Fokus der Studie standen die Beschaffung und Nutzung sowohl herkömmlicher als auch neuer Informationsquellen durch Studierende und Absolventen der Geographie. Diese haben sich im Zeitalter neuer Kommunikationsmittel und im Zuge des Internets grundlegend verändert. Die Beschaffung von wissenschaftlicher Literatur und Informationen gehört jedoch zu den Kernkompetenzen der akademischen Ausbildung. Ziel der Studie ist es, die Nutzung von herkömmlichen und neuen Medien innerhalb der Geographie zu analysieren: Nutzung geographischer Zeitschriften in gedruckter und elektronischer Form, Nutzung neuer Publikationsformen und Informationsträger, wie zum Beispiel elektronische Datenbanken, Internetsuchmaschinen und Social Media sowie die zunehmende Bedeutung der sogenannten Open Access-Initiative.
und Basel-Landschaft. Da viele der Befragten noch studierten, lag das monatliche Bruttoeinkommen oftmals unter 2000 CHF. Von den Studierenden, welche an der Umfrage teilgenommen haben, hatte die überwiegende Mehrheit in den Jahren nach 2008 mit dem Studium begonnen. Mehrheitlich wurden Abschlüsse auf Bachelorniveau angestrebt, knapp gefolgt von denjenigen auf Masterstufe. Viele der noch studierenden Umfrageteilnehmer waren neben ihrem Studium erwerbstätig, die meisten davon jedoch im nicht-geographischen Bereich. Wurde neben dem Studium in einem geographischen Bereich gearbeitet, dann zumeist in den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Geographische Informationssysteme (GIS). Die meisten Absolventen besassen ein Diplom/Lizentiat. Eine deutliche Mehrheit der Abgänger der Universität Basel arbeitete im wissenschaftlichen Bereich oder als Lehrkraft, letzteres vor allem die weiblichen Absolventen.
Untersucht wurden
Bei den Kanälen zur Informationsbeschaffung gab es Präferenzen, Monographien zu benutzen, da sie starke Verbreitung finden und in jeder Alters- sowie auch Berufsgruppe stark genutzt werden. Auch Statistiken wurden (vor allem für den universitären Gebrauch) zu Rate gezogen. Die am wenigsten geschätzte Informationsquelle waren Kongressberichte. Den besten Weg, um sich Informationen anzueignen, sahen die meisten im Selbststudium und Ausprobieren. Während Studierende meist noch das universitäre Angebot nutzten, griffen Berufsgeographen und -geowissenschaftler sowie Lehrpersonen auf berufRelevanz. Die Ergebnisse lassen sich im inneruniverliche Angebote, wie z.B. Weiterbildungen zurück. Fast alle sitären Bereich (Bibliothek, Mediathek der Universität Befragten nutzten bei der konkreten InformationsbeschafBasel, Mittelallokation) verwerten und tragen dazu bei, fung freie Suchmaschinen und Datenbanken, vor allem das Angebot an Fachzeitschriften attraktiver zu gestalten da diese unkompliziert sind und zu raschen Ergebnissen und zu optimieren. Methodisches Vorgehen. Der Link führen. Im Grossen und Ganzen fanden die Befragten die zur Umfrage wurde per Mail an insgesamt 1396 Personen angegebenen Methoden und Formen nützlich. Es wurden verschickt, davon waren 898 Basler Geographie- und Geoviele verschiedene Formen der Informationsbeschaffung wissenschaften-Absolventen und 498 an der Universität angewendet. Im Detail hängt die Art der InformationsbeBasel eingeschriebene Studierende der Geographie und schaffung von Faktoren wie Geschlecht, Alter und Tätigder Geowissenschaften. 220 Fragebögen (15.8%) wurden keits-/Berufsfeld ab. beantwortet und mit Hilfe von SPSS statistisch ausgewertet.
• die Art der Informationsbeschaffung • die Nutzung und Bekanntheit von geographischen Zeit schriften • neue Publikationsformen und deren Nutzung • der Einsatz elektronischer wissenschaftlicher Fachinfor mationen in der Geographie • die Relevanz von personenbezogenen Angaben bei der Informationsbeschaffung und Nutzung verschie dener Informationskanäle.
Sprache der Zeitschriften. Am häufigsten wurden deutschsprachige Zeitschriften gelesen, gefolgt von englischsprachigen. Am wenigsten häufig wurden französischDie analysierte Stichprobe enthielt etwa gleich viele Stu- sprachige und in anderen Sprachen verfasste Zeitschriften dierende wie Berufsgeographen und -geowissenschaftler gelesen. Dieses Ergebnis deckt sich auch in etwa mit der sowie Lehrpersonen. Die Mehrheit der Umfrageteilneh- Meinung der Befragten zur Wichtigkeit der geographischen mer war männlich und zwischen 18 und 40 Jahren alt. Die Zeitschriften. Die meisten Befragten – mit Ausnahme der Befragten lebten bevorzugt in den Kantonen Basel-Stadt Lehrpersonen und Doktoranden – gaben an, eher selten
Ausgewählte Ergebnisse
IV
bis gelegentlich geographische Fachzeitschriften zu lesen. Der grösste Teil der Befragten bevorzugte die geographischen Zeitschriften in Print bzw. Print und digitaler Form. Nur ein geringer Anteil der Befragten benutzte ausschliesslich die digitale Version der Zeitschriften. Befragte ab 41 Jahren gaben eher an, nur die Printversion zu lesen. Gründe für das Lesen von Zeitschriften. Bei englischsprachigen Fachzeitschriften lasen fast alle Befragten (mit Ausnahme der Angestellten) aus Studiums-, Ausbildungsund Weiterbildungsgründen. Bei deutschsprachigen Fachzeitschriften traf dies ebenfalls zu, hier mit Ausnahme der Angestellten und Lehrer, diese lasen oft auch direkt aus beruflichen Gründen. Bei beiden Sprachen wurde bis zum Alter von 25 Jahren (meist gekoppelt mit einem niedrigen Einkommen) besonders oft für das Studium gelesen. Frauen lasen überdurchschnittlich häufiger aus Studiengründen Fachzeitschriften als Männer. Bei englischsprachigen Zeitschriften überwog dieser Lesegrund sowohl bei der Anzahl Nennungen als auch beim Spektrum verschiedener Fachzeitschriften. Je höher der Abschluss war, desto mehr wurden Zeitschriften zu Unterrichtszwecken gelesen, und zwar von Lehrern sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern. Deutschsprachige Fachzeitschriften wurden dabei stark bevorzugt.
Executive Summary – Zusammenfassung für den eiligen Leser
Kosten der Beschaffung von Zeitschriften. Kostenlose Beschaffungsarten wurden deutlich bevorzugt, insbesondere die Bibliothek als Bezugsort. Bei den gekauften Bezügen hielten sich die Abos insgesamt und sporadische Käufe ungefähr die Waage. Beide hatten einen Anteil von ungefähr einem Sechstel. Berufsgeographen und -geowissenschaftler sowie Lehrpersonen kauften wesentlich mehr Abos, während Studierende klar Einzelhefte bevorzugten. Die am häufigsten verwendeten Kanäle zur Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen waren Onlinekataloge wie Swissbib und Internetsuchmaschinen wie Google Scholar oder BASE. Diese wurden sowohl von Studierenden als auch von Berufsgeographen und -geowissenschaftlern sowie Lehrpersonen für ihr Studium resp. die Weiterbildung genutzt. Berufsgeographen und -geowissenschaftler sowie Lehrpersonen nutzten dagegen neben den Internetsuchmaschinen bevorzugt digitale Karten und Geodaten. Lesestil. Über 80% der Befragten lasen nur einzelne Artikel, wobei männliche Befragte dies leicht häufiger taten als weibliche. Mit steigendem Grad des Abschlusses wurde tendenziell eher das komplette Heft gelesen.
Renommee. Der Einfluss des Renommees der geographischen Fachzeitschriften ist gering. Über drei Viertel Bei deutschsprachigen Fachzeitschriften war das fach- der Befragten gaben an, bei der Wahl der Zeitschrift nicht liche Interesse der meistgenannte Lesegrund. Befragte darauf zu achten. Wesentliche Unterschiede gab es hierbei Frauen lasen weniger deutschsprachige, aber mehr eng- weder zwischen Studierenden und Berufsgeographen/lischsprachige Fachzeitschriften aus fachlichem Interesse geowissenschaftlern/Lehrpersonen noch zwischen männals befragte Männer. Mit dem Abschluss stieg die Bereit- lichen und weiblichen Befragten. schaft zum Lesen deutschsprachiger Fachzeitschriften aus privaten Interessen; im Gegenzug wurden weniger eng- Anspruch an Fachzeitschriften. Die Befragten gewichlischsprachige Fachzeitschriften gelesen. Bei deutschspra- teten den Praxisbezug hoch. Theoretische Aspekte oder chigen Fachzeitschriften wurde ein Zusammenhang zwi- didaktische Schwerpunkte waren dagegen bei den meischen hohem Einkommen, einem hohen Alter und dem sten Befragten von geringer Bedeutung. Insgesamt waren Lesen aus fachlichen Interessen festgestellt. Unabhängig der regionale Fokus und internationale Fragen von grosser von der Sprache der Zeitschrift ging ein höherer Abschluss Bedeutung, während der nationale Bezug jeweils keinen mit einem vermehrten Lesen für den Beruf einher. hohen Stellenwert besass. Als Hauptprobleme bei der Nutzung elektronischer Informationen wurden „UnüberDas Leseverhalten entspricht erwartungsgemäss der sichtlichkeit des Angebotes“, „Einschätzung der Qualität“ jeweiligen Lebenssituation: Während Studierende vor und „Informationsüberflutung“ genannt. Besonders Lehrallem aus Studiengründen lesen, tun dies Berufsgeo- personen sahen in der Unübersichtlichkeit und der Eingraphen und –geowissenschaftler sowie Lehrpersonen schätzung der Qualität ein Problem. Letzteres schien auch vor allem aus beruflichen Gründen. Fachliches Interesse ein Problem von Absolventen, die in der Wissenschaft war ein beinahe in jedem Zusammenhang anzutreffender oder an der Hochschule tätig waren, zu sein. Jüngere Perwichtiger Lesegrund. Die am meisten gelesene deutsch- sonen hatten häufiger Probleme mit der elektronischen sprachige Zeitschrift war die Regio Basiliensis, die am mei- Nutzung als ältere Personen, was darauf zurückzuführen sten gelesene englischsprachige Zeitschrift war die Zeit- sein könnte, dass die Jüngeren einen häufigeren Umgang schrift National Geographic. Dies wohl, weil sie als einzige mit elektronischen Informationen haben und daher auch populärwissenschaftliche Zeitschrift in der Befragung als öfters mit Problemen konfrontiert werden. Antwortmöglichkeit zur Auswahl stand.
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
1
1 Hintergrund Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Empirische Sozialforschung und Statistik“ des Frühlingssemesters 2015 wurden unterschiedliche Aspekte im Zusammenhang mit der aktuellen Studie zur Informationskompetenz in der Geographie untersucht. Im Fokus standen dabei die Nutzung und Beschaffung sowohl herkömmlicher als auch neuer Informationsquellen. Diese haben sich im Zeitalter neuer Kommunikationsmittel und im Zuge des Internets grundlegend verändert. Vor allem für jüngere Personen, welche mit den neuen Medien aufwachsen, ist das Internet eine selbstverständliche, nicht mehr wegzudenkende Informationsquelle. Geographische Fachzeitschriften stellen wichtige Informationsquellen dar. Im Kapitel 5 der Arbeit steht deshalb die Frage im Zentrum, ob und aus welchen Gründen die Befragten ausgewählte deutsch-, englisch- und französischsprachige Fachzeitschriften lesen.
1.1 Zielsetzung Die Beschaffung von wissenschaftlicher Literatur und Informationen gehört zu den Kernkompetenzen der akademischen Ausbildung. Ziel der Studie ist es, die Nutzung von herkömmlichen und neuen Medien innerhalb der Geographie zu analysieren: Nutzung geographischer Zeitschriften in gedruckter und elektronischer Form, Nutzung neuer Publikationsformen und Informationsträger, wie zum Beispiel elektronische Datenbanken, Internetsuchmaschinen und Social Media sowie die zunehmende Bedeutung der sogenannten Open Access-Initiative. Da das Fach Geographie interdisziplinäre Fachinformationen aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften nutzt und diese unterschiedliche Wissenschaftskulturen pflegen, stellt die Interdisziplinarität der Geographie auch eine grosse Herausforderung bei der Beschaffung und Filterung von Fachinformationen dar. Zusätzlich sind mit der auf Effizienz, Mobilität und Modularität ausgerichteten Bologna-Studienreform und den stetig wachsenden Internet-Generationen, die als „Digital Natives“ mit Google und dem Internet aufgewachsen sind, neue und tiefgreifende Mediengewohnheiten in der Wirtschaft, der Kultur und Gesellschaft angekommen und verändern die Informationsbeschaffung grundlegend. Die vorliegende Studie will dazu beitragen zu verstehen, wie heutige Geographie-/ Geowissenschaften-Studierende und -Absolventen die für ihr interdisziplinäres Fach wichtigen wissenschaftlichen Informationen (Fachwissen und allgemeines Wissen) erschliessen, beurteilen, bewerten und schliesslich wählen.
Mit der Analyse von Zusammenhängen zwischen Eigenschaften der Befragten und ihrer Lektüre von unterschiedlichen Fachzeitschriften lassen sich der Lesezweck von geographischen Fachzeitschriften sowie die Zielgruppen derjenigen definieren. Darüber hinaus können für die Studierenden und Absolventen der Geographie relevante Themengebiete von Fachzeitschriften identifiziert werden. Ebenso lässt sich die Relevanz von deutsch-, englischund französischsprachigen Fachzeitschriften differenziert betrachten und miteinander vergleichen. Die Bedeutung des sprachlichen Zugangs lässt sich dadurch bewerten. Über den Vergleich der Bekanntheit unterschiedlicher Fachzeitschriften kann zusätzlich der institutionelle Zugang Im Einzelnen wurde folgenden Sachverhalten nachals Kriterium herangezogen werden. gegangen: Die Ergebnisse lassen sich in vielfältigen Bereichen verwenden. Beispielsweise können diese für die Bibliothek der Universität Basel eine Entscheidungsgrundlage sein, ihr Angebot an Fachzeitschriften für Nutzer attraktiver zu gestalten. So können für Studierende gezielt Fachzeitschriften zu Ausbildungs- und Weiterbildungszwecken angeschafft und für Lehrpersonen sowie Berufsgeographen/geowissenschaftler Fachzeitschriften bestellt werden, welche sich im Unterricht resp. in der Forschung gut anwenden lassen.
Art der Informationsbeschaffung • Welche Kanäle werden benutzt, um wissenschaftliche Fachinformationen zu erlangen und wozu werden die so gewonnenen Informationen genutzt? • Als wie nützlich werden die verschiedenen Informati onskanäle für Studium und Beruf erachtet, um an wissenschaftliche geographische Fachinformation zu gelangen?
2 Hintergrund
Wo werden die grössten Probleme in der Nutzung elektronischer geographischer Fachinformationen im Studium und Beruf gesehen? Wo werden die grössten Potentiale in der Nutzung elektronischer geographischer Fachinformationen im Studium und Beruf gesehen?
• Auf welchem Weg wird wissenschaftliche geogra phische Fachliteratur im Lernalltag/im Arbeitsalltag gesucht? • Wie werden geographische Informationskompe tenzen (Beschaffung und Anwendung von Informatio nen) angeeignet?
• •
Nutzung und Bekanntheit von geographischen Zeitschriften
Personenbezogene Angaben
• • • • • • • • • •
• Welche personenbezogenen Angaben sind bei den obigen Überlegungen relevant? (Alter, Geschlecht, Einkommen, Haushaltsstruktur, Wohnort, Art des Abschlusses, ausgeübte Berufstätigkeit, Berufsbezeichnung, berufliche Stellung).
Welches sind die am wichtigsten erachteten wissenschaftlichen Fachzeitschriften in der Geographie? Werden geographische Zeitschriften gelesen und in welcher Form? Aus welchem Sprachraum werden geographische Zeitschriften gelesen? Welche konkreten Zeitschriften aus welchem Sprachraum werden gelesen und aus welchen Gründen? Wie gelangt man an die Fachzeitschriften? Wie gründlich werden diese gelesen? Spielt die Reputation einer Fachzeitschrift eine Rolle, ob diese gelesen wird? Was ist überhaupt persönlich bei einer geographischen Fachzeitschrift wichtig? Seit wie vielen Jahren werden geographische Fachzeitschriften gelesen? Warum werden keine geographischen Fachzeitschriften gelesen?
Neue Publikationsformen und deren Nutzung • • • •
Welche Publikationsformen werden vor allem zur Beschaffung aktueller geographischer Fachinformationen genutzt? Wie wichtig sind gedruckte Zeitschriften mit geographischen Inhalten? Werden Open Access-Zeitschriften gelesen? Wird die Infrastruktur der Bibliotheken (z.B. Universitätsbibliothek, Bibliothek des Geographischen Instituts etc.) für Recherchen genutzt?
Elektronische wissenschaftliche Fachinformationen in der Geographie • • •
Welche dieser elektronischen Angebote und Formen werden zur Informationsbeschaffung geographischer Inhalte genutzt und in welchem Zusammenhang? Wie wird die Nützlichkeit elektronischer Angebote und Formen für die wissenschaftliche geographische Informationsrecherche bewertet? Wie relevant wird die Möglichkeit erachtet, für Studium und Beruf auf wissenschaftliche geographische Fachinformationen elektronisch zugreifen zu können?
1.2 Methodik Ende 2014 war ein Onlinefragebogen zur Informationskompetenz in der Geographie aufgeschaltet worden. Der Link zum Fragebogen wurde per Mail an 1396 Geographieund Geowissenschaften-Absolventen (898 Personen) der Universität Basel sowie an der Universität Basel eingeschriebene Studierende (498 Personen) der Geographie und der Geowissenschaften verschickt. Der Rücklauf der Befragung lag bei 15.8%. Unter den 220 Studienteilnehmern befanden sich 111 Geographie- und Geowissenschaften-Studierende im Bachelor- und Masterstudiengang der Universität Basel sowie 109 Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen mit einem Abschluss an der Universität Basel.
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
3
2 Stichprobe Einkommensstruktur. Entsprechend den beiden Zielgruppen (Studierende der Geographie/Geowissenschaften und Berufsgeographen-/geowissenschaftler sowie Lehrpersonen) differenziert sich auch die Einkommensstruktur: 37.4% hatten einen Bruttolohn von unter 2000 CHF (Tab. 2.4). 19.1% lagen zwischen 2001 und 6000 CHF, ein Viertel (24.7%) bei 6001-15‘000 CHF und 18.3% machten keine Angabe. Diese Bruttolöhne entsprechen generell den Berufssituationen: die niedrigste Stufe entspricht ungefähr der des studentischen Nebenjobs/Broterwerbs zur Finan2.1 Zielgruppen, Alter, Geschlecht und zierung des weiterführenden Studiums. Die höchsten Ein Wohnsitz kommensklassen entsprechen der in der Schweiz üblichen Entlöhnung von Berufsgeographen/-geowissenschaftlern In der Zielgruppe der Absolventen der Geographie/Geosowie Lehrpersonen von monatlich ab 6001 CHF pro wissenschaften befanden sich 109 Berufsgeographen/Person, dem Doppelten für Doppelverdiener-Haushalte, geowissenschaftler sowie Lehrpersonen, überwiegend in bzw. ab 8001-10‘000 CHF für Kader oder ältere Berufsperden Altersgruppen 31-60. In der Zielgruppe der Studiesonen. Auch die altersgruppenspezifische Einkommensrenden der Geographie/Geowissenschaften befanden lage reflektiert diese Situation (Tab.2.5). sich 111 Personen. Diese waren überwiegend in den Altersgruppen 18-30 zu finden. Im Ganzen antwortete also eine fast gleich grosse Gruppe von Studierenden, von 2.3 Tätigkeits-/Berufsfelder der Befragten denen man aufgrund des Studiums eine aktive Nutzung von Fachzeitschriften erwarten konnte, insgesamt 111 Erwerbsstrukturen der befragten Studierenden. Personen oder 50% des Samples, ferner eine Gruppe Erwerbstätigkeit neben dem Studium. Die grosse Mehrvon 109 Berufsgeographen/-geowissenschaftlern sowie heit von über 80% der befragten Studierenden hatte einen Lehrpersonen, ebenfalls rund 50% des Samples, von Nebenjob, nur 17.2% gingen keiner Beschäftigung nach denen angenommen werden konnte, dass sie Fachzeit- (Tabelle nicht gezeigt). Bezüglich der Art der Tätigkeit schriften zur beruflichen Weiterbildung nutzten. Bei den lassen sich ebenfalls Unterschiede feststellen. Von total 92 Studierenden überwog der Anteil von Frauen leicht, bei Erwerbstätigen waren lediglich etwa ein Drittel, nämlich 28 den Berufsgeographen/-geowissenschaftlern sowie Lehr- Personen, im Bereich der Geographie tätig. Die übrigen personen jener der Männer deutlich (Tab. 2.1). Wegen 64 Personen waren in einem Tätigkeits-/Berufsfeld tätig, des Wohnsitzes der meisten Befragten innerhalb der welches nichts mit der Geographie oder fachverwandHochschulregion kann angenommen werden, dass die ten Bereichen zu tun hat. Tätigkeits-/Berufsfelder bei physische Nähe zu den Universitätsbibliotheken und der Erwerbstätigkeit neben dem Studium. Tab. 2.6 zeigt Bibliothek der Geographie eine aktive Nutzung der dort einen Überblick über die unterschiedlichen Tätigkeitsabonnierten Fachzeitschriften begünstigt. bereiche der Studierenden der Geographie mit NebenInsgesamt wurden 1396 Fragebögen an die Zielgruppen der Studierenden der Geographie/Geowissenschaften ferner an die Absolventen der Geographie/Geowissenschaften, die als Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen tätig sind, verschickt. Es antworteten 220 Befragte, also 15.8 %. Im Folgenden werden die Charakteristika der 220 Studienteilnehmer im Detail aufgezeigt.
verdienst im Bereich der Geographie. Tätigkeiten in der Schule, Hilfsassistenten in der Wissenschaft und Arbeiten in der Anwendung von Geographischen Informationssystemen (GIS) wurden am häufigsten ausgeübt. Das GeoHaushaltsstruktur. Die Besonderheit des Samples, in graphiestudium deckt Bereiche der Raumplanung und dem sich rund 50% Studierende der Geographie/Geowis- Kartographie, der Statistik und Anwendungen von GIS ab senschaften und rund 50% Berufsgeographen/-geowis- und erlaubt es Studierenden sowie Absolventen, sich in senschaftler sowie Lehrpersonen befanden, spiegelt sich einem breiten Spektrum zu bewegen. auch in der Haushaltsstruktur wider: rund ein Drittel lebte in Wohngemeinschaften, das waren überwiegend die jüngeren Befragten (Tab. 2.2, Tab. 2.3), ca. 7% wohnten bei den Eltern/einem Elternteil, 40.5% lebten mit Ehepartner mit oder ohne Kindern (überwiegend die älteren Befragten).
2.2 Haushaltsstruktur und Bruttoein kommen
4 Stichprobe Tab. 2.1 Geschlecht, Alter und Wohnsitz der Befragten Studierende der Geographie/ Geowissenschaften
Merkmale
absolut
in %
Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen absolut
Gesamt
in %
absolut
in %
Geschlecht männlich
52
46.8
75
68.8
127
57.7
weiblich
59
53.2
34
31.2
93
42.3
Gesamt
111
100.0
109
100.0
220
100.0
Alter (in Jahren) 18-25
76
68.5
4
3.7
80
36.4
26-30
25
22.5
14
12.8
39
17.7
31-40
8
7.2
36
33.1
44
20.0
41-50
0
0.0
28
25.7
28
12.7
51-60
0
0.0
20
18.3
20
9.1
61-65
0
0.0
4
3.7
4
1.8
> 65
0
0.0
1
0.9
1
0.5
keine Angabe
2
1.8
2
1.8
4
1.8
111
100.0
109
100.0
220
100.0
103
92.8
100
91.7
203
92.3
6
5.4
3
2.8
9
4.1
Gesamt Land Schweiz Deutschland Österreich
0
0.0
1
0.9
1
0.4
keine Angabe
2
1.8
5
4.6
7
3.2
111
100.0
109
100.0
220
100.0
Gesamt Kanton Basel-Stadt
51
46.0
39
35.8
90
41.0
Basel-Landschaft
23
20.7
20
18.3
43
19.5
Aargau
12
10.8
4
3.6
16
7.3
4
3.6
10
9.2
14
6.3
Bern Solothurn
6
5.4
6
5.5
12
5.5
Zürich
0
0.0
9
8.2
9
4.0
restliche CH
7
6.3
10
9.2
17
7.7
Ausland
6
5.4
4
3.7
10
4.5
keine Angabe Gesamt
2
1.8
7
6.5
9
4.2
111
100.0
109
100.0
220
100.0
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
5
Tab. 2.2 Haushaltsstruktur Studierende der Geographie/ Geowissenschaften Haushaltsstruktur
absolut
Wohngemeinschaft (Ehe-)Paar mit Kindern
in %
Berufsgeographen/geowissenschaftler sowie Lehrpersonen absolut
Gesamt
in %
absolut
in %
56
50.5
17
15.6
73
33.2
9
8.1
49
44.9
58
26.4
(Ehe-)Paar ohne Kinder
10
9.0
21
19.3
31
14.1
Einpersonenhaushalt
11
9.9
17
15.6
28
12.7
alleinstehender Erwachsener mit Eltern/Elternteil
14
12.6
1
0.9
15
6.8
2
1.8
0
0.0
2
0.9
alleinerziehend mit Kindern Anderes
4
3.6
0
0.0
4
1.8
keine Angabe
5
4.5
4
3.7
9
4.1
111
100.0
109
100.0
220
100.0
Gesamt
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Tab. 2.3 Haushaltsstruktur, nach Alter Alter (in Jahren) Haushaltsstruktur
18-25 (in %) (n = 80)
26-30 (in %) (n = 39)
31-40 (in %) (n = 44)
41-50 (in %) (n = 28)
51-60 (in %) (n = 20)
61-65 (in %) (n = 4)
> 65 (in %) (n = 1)
k.A. (in %) (n = 4)
Gesamt (in %) (n = 220)
Wohngemeinschaft
52.3
56.3
15.9
3.6
0.0
0.0
0.0
25.0
33.2
(Ehe-)Paar mit Kindern
7.5
2.6
45.5
64.2
50.0
75.0
0.0
0.0
26.4
(Ehe-)Paar ohne Kinder
7.5
12.8
22.7
14.3
25.0
25.0
0.0
0.0
14.1
Einpersonenhaushalt
6.3
20.5
13.6
14.3
20.0
0.0
100.0
0.0
12.7
alleinstehender Erwachsener mit Eltern/Elternteil
16.3
2.6
0.0
3.6
0.0
0.0
0.0
0.0
6.8
alleinerziehend mit Kindern
2.5
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.9
Anderes
3.8
2.6
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
1.8
keine Angabe
3.8
2.6
2.3
0.0
5.0
0.0
0.0
75.0
4.1
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
Gesamt
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Tab. 2.4 Bruttoeinkommen Studierende der Geographie/ Geowissenschaften Bruttoeinkommen (in CHF)
absolut
in %
bis 2000
76
68.5
2001-4000
14
4001-6000
1
6001-8000 8001-10‘000
Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen in %
absolut
in %
6
5.6
82
37.4
12.6
13
12.0
27
12.3
0.9
14
13.0
15
6.8
0
0.0
24
22.3
24
11.0
1
0.9
17
15.7
18
8.2
10‘001-15‘000
0
0.0
12
11.1
12
5.5
> 15‘000
0
0.0
1
0.9
1
0.5
keine Angabe Gesamt
absolut
Gesamt
19
17.1
21
19.4
40
18.3
111
100.0
108
100.0
219
100.0
Ausgeschlossen: fehlender Wert (n = 1)
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
6 Stichprobe Tab. 2.5 Bruttoeinkommen, nach Alter Alter (in Jahren) Bruttoeinkommen (in CHF)
18-25 (in %) (n = 80)
26-30 (in %) (n = 39)
31-40 (in %) (n = 44)
41-50 (in %) (n = 28)
51-60 (in %) (n = 20)
61-65 (in %) (n = 3)
> 65 (in %) (n = 1)
k.A. (in %) (n = 4)
Gesamt (in %) (n = 219)
74.9
38.4
6.8
3.6
10.0
0.0
0.0
25.0
37.4
bis 2000 2001-4000
7.5
30.8
13.6
7.1
5.0
0.0
0.0
0.0
12.3
4001-6000
0.0
17.9
6.8
7.1
15.0
0.0
0.0
0.0
6.8
6001-8000
0.0
10.3
27.3
14.3
15.0
0.0
100.0
0.0
11.0
8001-10‘000
1.3
0.0
13.6
21.4
15.0
66.7
0.0
0.0
8.2
10‘001-15‘000
0.0
0.0
4.5
17.9
25.0
0.0
0.0
0.0
5.5
> 15‘000 CHF
0.0
0.0
2.3
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.5
keine Angabe Gesamt
16.3
2.6
25.1
28.6
15.0
33.3
0.0
75.0
18.3
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
Ausgeschlossen: fehlender Wert (n = 1)
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014 Tab. 2.6 Erwerbstätigkeit neben dem Studium im Bereich der Geographie (Mehrfachantworten möglich) Tätigkeits-/Berufsfeld GIS, Geoinformation, Statistik
Tab. 2.7 Tätigkeits-/Berufsfelder der Berufsgeographen/-geowissenschaftler und Lehrpersonen (Mehrfachantworten möglich)
absolut
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 28)
Tätigkeits-/Berufsfeld
absolut
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 109)
9
18.8
32.1
Öffentliche Verwaltung
36
17.4
33.0
Wissenschaft und Hochschule
8
16.7
28.6
GIS, Geoinformation, Statistik
27
13.1
24.8
Schule, Unterricht
7
14.6
25.0
Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Kommunikation
26
12.6
23.9
4
8.3
14.3
Räumliche Planung und Entwicklung Schule, Unterricht
26
12.6
23.9
Räumliche Planung und Entwicklung
4
8.3
14.3
Umwelt und Landschaft
24
11.7
22.0
Wissenschaft und Hochschule
19
9.2
17.4
Privatwirtschaft (privater gewinnorientierte Sektor)
4
8.3
14.3
Privatwirtschaft (privater gewinnorientierter Sektor)
16
7.8
14.7
Non-Profit-Sektor
9
4.4
8.3
6
2.9
5.5
4
1.9
3.7
Öffentliche Verwaltung
3
6.3
10.7
Non-Profit-Sektor
2
4.2
7.1
Umwelt und Landschaft
2
4.2
7.1
Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Kommunikation
Entwicklungszusammenarbeit
1
2.1
3.6
Entwicklungszusammenarbeit Wirtschaftsentwicklung
Wirtschaftsentwicklung
0
0.0
0.0
Sonstiges
4
8.2
14.3
Gesamt
48
100.0
3
1.5
2.8
Sonstiges
10
4.9
9.2
Gesamt
206
100.0
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Tätigkeits-/Berufsfelder der Absolventen der Geographie/Geowissenschaften. Einige der befragten Absolventen befanden sich in Tätigkeiten, die mehreren Berufsfeldern zugeordnet werden können (Tab. 2.7). Auch zielten die Antwortmöglichkeiten nicht nur auf Berufsfelder, sondern auch auf Sektoren (Privatwirtschaft, Non-Profit, Öffentliche Verwaltung). 33.0% der befragten Absolventen waren in der Öffentlichen Verwaltung tätig. In der Privatwirtschaft arbeiteten 14.7%. Im Non-Profit-Sektor waren neun der Befragten angestellt (8.3%).
Ein grosser Teil der Absolventen arbeitete in den Bereichen „GIS, Geoinformation, Statistik“ (24.8%), „Räumliche Planung und Entwicklung“ (23.9%), „Umwelt und Landschaft“ (22.0%) sowie „Schule, Unterricht“ (23.9%). Dies sind für Geographen typische Tätigkeits-/Berufsfelder, da sie Fachbereiche umfassen, die im Geographiestudium bearbeitet werden. Der hohe Anteil an Absolventen im Tätigkeits-/ Berufsfeld „GIS, Geoinformation, Statistik“ zeigt, dass neue geographische Informationssysteme eine hohe Bedeutung haben. Zudem wird man im Studium an der Universität
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
Basel auf die Anwendung dieser technischen Methoden vorbereitet. Des Weiteren lässt sich das Fach Geographie auch gut mit anderen Schulfächern kombinieren, was den hohen Anteil an befragten Absolventen in didaktischen Tätigkeits-/Berufsfeldern („Schule, Unterricht“) erklärt. Geschlechtsspezifische Unterschiede. Diese sind besonders festzustellen in den Bereichen „GIS, Geoinformation, Statistik“, „Räumliche Planung und Entwicklung“, „Umwelt und Landschaft“ sowie „Öffentliche Verwaltung“, bei denen der Männeranteil dominierte. Im Bereich „Schule, Unterricht“ hingegen überwog der Frauenanteil (Tab. 2.8). Tab. 2.8 Tätigkeits-/Berufsfelder der Absolventen, nach Geschlecht (Mehrfachantworten möglich) Geschlecht
männlich (in %) (n = 75)
weiblich (in %) (n = 34)
Gesamt (in %) (n = 109)
GIS, Geoinformation, Statistik
29.3
14.7
24.8
Räumliche Planung und Entwicklung
25.3
20.6
23.9
Tätigkeits-/ Berufsfeld
Wirtschaftsentwicklung
4.0
0.0
2.8
Umwelt und Landschaft
28.0
8.8
22.0
Entwicklungszusammenarbeit
2.7
5.9
3.7
Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Kommunikation
4.0
8.8
5.5
Schule, Unterricht
18.7
35.3
23.9
Wissenschaft und Hochschule
14.7
23.5
17.4
Privatwirtschaft (privater gewinnorientierter Sektor)
16.0
11.8
14.7
Non-Profit-Sektor
8.0
8.8
8.3
Öffentliche Verwaltung
37.3
23.5
33.0
Sonstiges
12.0
2.9
9.2
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Lehrpersonen versus Berufsgeographen/-geowissenschaftler. Die Lehrkräfte machten mit 23.0% der Absolventen den grössten Teil aus (Tab. 2.9). Nur unwesentlich weniger Befragte arbeiteten als wissenschaftliche Mitarbeiter (18.3%) oder als Raumplaner (14.7%). Weitere Berufskategorien lagen in den Bereichen „Umwelt“ (7.3%), „Praktikant“ (3.7%), „Statistiker“ (8.3%) und „Infrastruktur“ (7.3%). Ein grosser Teil der Antworten konnte nicht eindeutig einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet werden und wurde somit in der Kategorie „Sonstiges“ zusammengefasst (17.4 %).
2.4 Berufliche Stellung der Befragten Aktuelle berufliche Stellung der Absolventen. 36 Personen (33.0%) bezeichneten ihre berufliche Stellung als „Arbeitnehmer ohne Führungs-/Kaderfunktion“ (Tab. 2.10). Der Anteil der Absolventen, welche eine Führungs-/ Kaderfunktion inne hatten, betrug im unteren Kader 9.2%, im mittleren 11.0% und im oberen Kader 8.3% und war somit sehr ausgeglichen. Unter den Absolventen befand sich zudem ein vergleichsweise hoher Anteil an Lehrern (23.0%), 9.2% waren Selbständige ohne Angestellte und 6.4% der Absolventen arbeiteten wissenschaftlich (Habilitand, Post-Doc, Doktorand, Assistent, wissenschaftlicher Mitarbeiter).
Tab. 2.10 Berufliche Stellung der Absolventen (Mehrfachantworten möglich) Berufliche Stellung oberes Kader Arbeitnehmer
Tab. 2.9 Beruf der Absolventen der Geographie/Geowissenschaften Beruf
absolut
in %
Lehrkraft
25
23.0
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
20
18.3
Raumplaner
16
14.7
Statistiker
9
8.3
Bereich Umwelt
8
7.3
Bereich Infrastruktur
8
Praktikant Sonstiges Gesamt
7
9
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 109)
7.4
8.3
mittleres Kader
12
9.9
11.0
unteres Kader
10
8.3
9.2
ohne Kaderfunktion
36
29.6
33.0
3
2.4
2.8
10
8.1
9.2
mit Angestellten Selbständig
absolut
ohne Angestellte
25
20.6
23.0
Habilitand, Post-Doc, Doktorand, Assistent, wiss. MA (Hochschule)
7
5.7
6.4
7.3
Habilitand, Doktorand (nicht Hochschule)
1
0.8
0.9
4
3.7
Praktikant
4
3.2
3.7
19
17.4
Sonstiges
5
4.0
4.6
100.0
Gesamt
122
100.0
109
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Lehrer
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
8
Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen
3 Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen Der folgende Abschnitt untersucht, wie sich befragte Studierende der Geographie/Geowissenschaften und Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen geographische Fachinformationen beschaffen. Des Weiteren wurde untersucht, wie die genannten Gruppen recherchieren.
Rubriken (vor allem „Studium, Aus- und Weiterbildung“, „Anwendung im Unterricht“) häufiger gebrauchten (Tab. 3.2). Dies kann damit zusammenhängen, dass mehr befragte Männer in sogenannten „technischen“ Berufen (z.B. GIS) und befragte Frauen eher als Lehrpersonen arbeiten.
Nach Bruttoeinkommen. Nach monatlichem Bruttoeinkommen zeigte sich, dass Befragte mit weniger Einkommen die Informationsmedien in erster Linie für die Ausbildung nutzten. Dies erklärt sich daraus, dass auch StudieDie Befragten nutzten vorwiegend „Karten/Atlanten“, rende befragt wurden (Tabelle nicht gezeigt). „Monographien, Bücher“, „Statistiken“ sowie „Nachschlagewerke, Enzyklopädien“ und „digitale Geodaten/Karten- Nach Alter. Ein ähnliches Bild lässt sich bei der Betrachdienste“ (Tab. 3.1), „Kongressberichte“ jedoch deutlich tung des Alters erkennen: Die Gruppe der 18-25-Jährigen weniger. Ursache dafür könnte sein, dass Monographien, verwendete geographische Informationskanäle besonders Karten und Nachschlagewerke gutes Grund- und Fachwis- häufig für Ausbildungszwecke. Es zeigte sich, dass mit sen vermitteln können und meistens relativ bekannt sind. zunehmendem Alter weniger digitale Medien verwendet Statistiken und digitale Geodaten könnten besonders an wurden, dies ist aber wegen einer zu geringen Anzahl an der Universität und bei beruflichen Tätigkeiten verwendet Befragten in höherem Alter nicht aussagekräftig (Tabelle werden. Kongressberichte sind im Gegensatz dazu sehr nicht gezeigt). spezifisch auf bestimmte Themen zugeschnitten und enthalten oft auch nur Publikationen in Form von Zusammen- Nach erworbenem Abschluss. Befragte mit einem postgradualen Abschluss benutzten „E-Journals“ häufiger (Tab. fassungen (Abstracts) und kurzen Artikeln. 3.3). So benutzten 62.1% der promovierten Personen Auffallend war, dass Berufsgeographen/-geowissen- „E-Journals“. Diese Gruppe nutzte ebenfalls zu einem relaschaftler und Lehrpersonen fast alle Informationsmedien tiv grossen Teil (24.1%) „E-Journals“ für ihr fachliches Inteweniger nutzten als Studierende. So griffen beispiels- resse. Dabei spielen E-Journals, in welchen äusserst speweise 94.6% der Studierenden, jedoch nur 78.9% der zifisch auf eine Thematik eingegangen wird, eine grosse Berufsgeographen/-geowissenschaftler und Lehrpersonen Rolle. Bei promovierten Befragungsteilnehmern besteht auf „Monographien, Bücher“ zurück. „Statistiken“, „Kon- die Möglichkeit, dass sie eventuell noch immer über den gressberichte“ und „digitale Geodaten/Kartendienste“ Zugang zur Infrastruktur der Universität verfügen, von wurden von Berufsgeographen/-geowissenschaftlern und wo sie leicht auf E-Journals zugreifen können. Das SpekLehrpersonen etwa gleich oft oder mehr verwendet als von trum der „Monographien“ andererseits reicht womöglich Studierenden. Grund dafür kann sein, dass Monographien, bereits für die Konzeption einer Seminararbeit (72.2% bei Fachzeitschriften und Nachschlagewerke an Universitäten Bachelor-Abschluss zur Kategorie „Studium, Ausbildung, leichter zugänglich bzw. beschaffbar sind. Die anderen Weiterbildung“) aus. Informationsmedien werden eher als Arbeitsinstrumente genutzt. So wäre denkbar, dass Raumplaner vermehrt Jene mit einem höheren (HLA) respektive sekundären „digitale Geodaten/Kartendienste“ zur Darstellung räum- (SLA) Lehramtsabschluss, fallen in den meisten Kategorien dadurch auf, dass sie – im Vergleich zu den anderen licher Entwicklungen nutzen. Abschlüssen – öfter die Kategorie „gar nicht“ wählten. Ein Grund dafür könnte sein, dass sie einen Ausbildungsweg 3.2 Nutzung von Informationsmedien, mit einem höheren Praxisanteil bestritten haben und in ihrem Beruf als Lehrkraft gemäss Lehrplan ein Spektrum nach verschiedenen Kriterien von Themen bearbeiten müssen, das sie durch das StuNach Geschlecht. Männer nutzten im Vergleich zu Frauen dium abgedeckt glauben, weswegen sie möglicherweise Informationsmedien stärker in der Ausübung ihrer „beruf- weniger mit Literatur arbeiten. Ferner verwenden vermutlichen Tätigkeit“, wohingegen Frauen diese in den anderen lich viele Lehrpersonen einmal zusammengestelltes Lehr-
3.1 Nutzung von Informationsmedien – ein Überblick
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
9
Tab. 3.1 Nutzung von Informationsmedien (Mehrfachantworten möglich) Studierende der Geographie/ Geowissenschaften
Nutzungsgrund
Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 111)
Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 109)
Gesamt Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 220)
Monographien, Bücher berufliche Tätigkeit
11
5.9
9.9
52
29.6
47.7
63
17.4
28.6
Studium, Aus-, Weiterbildung
99
52.9
89.1
27
15.3
24.8
126
34.7
57.3
Anwendung im Unterricht
29
15.5
26.1
21
11.9
19.3
50
13.8
22.7
fachliches Interesse
42
22.5
37.8
50
28.4
45.9
92
25.3
41.8
anderer Grund
0
0.0
0.0
3
1.7
2.8
3
0.8
1.4
gar nicht
6
3.2
5.4
23
13.1
21.1
29
8.0
13.2
187
100.0
176
100.0
363
100.0
Gesamt
E-Books, digitale Buchform berufliche Tätigkeit
8
5.5
7.2
20
15.4
18.3
28
10.2
12.7
Studium, Aus-, Weiterbildung
60
41.4
54.1
12
9.2
11.0
72
26.2
32.7
Anwendung im Unterricht
12
8.3
10.8
5
3.8
4.6
17
6.2
7.7
fachliches Interesse
19
13.1
17.1
21
16.2
19.3
40
14.5
18.2
anderer Grund
0
0.0
0.0
3
2.3
2.8
3
1.1
1.4
gar nicht
46
31.7
41.4
69
53.1
63.3
115
41.8
52.3
Gesamt
145
100.0
130
100.0
275
100.0
Geographische Fachzeitschriften berufliche Tätigkeit
6
4.1
5.4
41
25.9
37.6
47
15.5
21.4
Studium, Aus-, Weiterbildung
66
45.2
59.5
20
12.7
18.3
86
28.3
39.1
Anwendung im Unterricht
13
8.9
11.7
18
11.4
16.5
31
10.2
14.1
fachliches Interesse
36
24.7
32.4
43
27.2
39.4
79
26.0
35.8
anderer Grund
0
0.0
0.0
1
0.6
0.9
1
0.3
0.5
gar nicht
25
17.1
22.5
35
22.2
32.1
60
19.7
27.3
Gesamt
146
100.0
158
100.0
304
100.0
E-Journals berufliche Tätigkeit
7
4.9
6.3
30
22.9
27.5
37
13.6
16.8
Studium, Aus-, Weiterbildung
70
49.3
63.1
17
13.0
15.6
87
31.9
39.5
Anwendung im Unterricht
11
7.7
9.9
8
6.1
7.3
19
7.0
8.6
fachliches Interesse
13
9.2
11.7
11
8.4
10.1
24
8.8
10.9
anderer Grund
1
0.7
0.9
1
0.8
0.9
2
0.7
0.9
gar nicht
40
28.2
36.0
64
48.8
58.7
104
38.0
47.3
Gesamt
142
100.0
131
100.0
273
100.0
Andere elektronische Medien berufliche Tätigkeit
17
9.6
15.3
58
34.5
53.2
75
21.7
34.1
Studium, Aus-, Weiterbildung
65
36.7
58.7
20
11.9
18.3
85
24.6
38.6
Anwendung im Unterricht
18
10.2
16.2
20
11.9
18.3
38
11.0
17.3
fachliches Interesse
43
24.3
38.7
37
22.0
33.9
80
23.3
36.4
anderer Grund
5
2.8
4.5
2
1.2
1.8
7
2.0
3.2
gar nicht
29
16.4
26.1
31
18.5
28.4
60
17.4
27.3
Gesamt
177
100.0
168
100.0
345
100.0
10
Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen
Tab. 3.1 Nutzung von Informationsmedien (Mehrfachantworten möglich) (Fortsetzung) Studierende der Geographie/ Geowissenschaften
Nutzungsgrund
Anzahl
in % der Nennungen
Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen
in % der Befragten (n = 111)
Anzahl
Gesamt
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 109)
Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 220)
Kongressberichte berufliche Tätigkeit Studium, Aus-, Weiterbildung
3
2.5
2.7
33
26.6
30.3
36
14.6
16.4
31
25.4
27.9
11
8.9
10.1
42
17.1
19.1
Anwendung im Unterricht
9
7.4
8.1
5
4.0
4.6
14
5.7
6.4
fachliches Interesse
5
4.1
4.5
8
6.5
7.3
13
5.3
5.9
anderer Grund
2
1.6
1.8
0
0.0
0.0
2
0.8
0.9
64.9
67
54.0
61.5
63.2
124
100.0
gar nicht
72
59.0
Gesamt
122
100.0
berufliche Tätigkeit
19
11.7
Studium, Aus-, Weiterbildung
85
52.5
76.6
Anwendung im Unterricht
21
13
18.9
fachliches Interesse
23
14.2
20.7
anderer Grund
14
8.6
12.6 0.0
139
56.5
246
100.0
Statistiken
gar nicht
17.1
71
46.6
46.6
90
28.7
40.9
17
11.2
11.2
102
32.5
46.4
24
15.8
15.8
45
14.3
20.5
24
15.8
15.8
47
15
21.4
1
0.7
0.7
1
0.3
0.5
15
9.9
9.9
13.2
152
100.0
0
0.0
162
100.0
berufliche Tätigkeit
15
7.8
13.5
53
33.1
Studium, Aus-, Weiterbildung
92
48.0
83.0
21
Anwendung im Unterricht
26
13.5
23.4
16
fachliches Interesse
44
22.9
39.6
4
2.1
3.6 9.9
Gesamt
29
9.2
314
100.0
48.6
68
19.3
30.8
13.1
19.3
113
32.1
51.4
10
14.7
42
11.9
19.1
38
23.8
34.9
82
23.3
37.3
3
1.9
2.8
7
2.0
3.2
29
18.1
26.6
18.2
160
100.0
Nachschlagewerke, Enzyklopädien
anderer Grund gar nicht
11
5.7
Gesamt
192
100.0
berufliche Tätigkeit
14
7.4
12.6
52
Studium, Aus-, Weiterbildung
82
43.1
73.9
16
9.6
14.7
Anwendung im Unterricht
26
13.7
23.4
25
15.0
22.9
fachliches Interesse
54
28.4
48.6
54
32.3
49.5
4
2.1
3.6
5
3.0
4.6
9.0
15
9.0
13.8
167
100.0
40
11.4
352
100.0
66
18.5
30.0
98
27.5
44.5
51
14.3
23.2
108
30.2
49.1
9
2.5
4.1 11.4
Karten/Atlanten
anderer Grund
31.1
gar nicht
10
5.3
Gesamt
190
100.0
berufliche Tätigkeit
13
7.8
11.7
74
43.7
Studium, Aus-, Weiterbildung
80
47.8
72.1
17
Anwendung im Unterricht
16
9.6
14.4
20
fachliches Interesse
32
19.2
28.9
0
0.0
0.0 23.4
47.7
25
7.0
357
100.0
67.9
87
25.9
39.5
10.1
15.6
97
28.9
44.1
11.8
18.3
36
10.7
16.4
40
23.7
36.7
72
21.4
32.7
4
2.4
3.7
4
1.2
1.8
14
8.3
12.8
40
11.9
18.2
169
100.0
336
100.0
Digitale Geodaten/Kartendienste
anderer Grund gar nicht
26
15.6
Gesamt
167
100.0
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
11
Tab. 3.2 Nutzung von Informationsmedien, nach Geschlecht (Mehrfachantworten möglich) Geschlecht Verwendung
männlich (in %) (n = 127)
weiblich (in %) (n = 93)
Gesamt (in %) (n = 220)
Geschlecht Verwendung
Monographien, Bücher
männlich (in %) (n = 127)
weiblich (in %) (n = 93)
Gesamt (in %) (n = 220)
Kongressberichte
berufliche Tätigkeit
31.5
24.7
28.6
berufliche Tätigkeit
17.3
15.1
16.4
Studium, Aus-, Weiterbildung
48.0
69.9
57.3
Studium, Aus-, Weiterbildung
15.7
23.7
19.1
Anwendung im Unterricht
16.5
31.2
22.7
Anwendung im Unterricht
2.4
11.8
6.4
fachliches Interesse
37.0
48.4
41.8
fachliches Interesse
3.9
8.6
5.9
1.6
1.1
1.4
18.9
5.4
13.2
gar nicht
anderer Grund gar nicht
anderer Grund
E-Books, digitale Buchform
0.0
2.2
0.9
67.7
57.0
63.2
Statistiken
berufliche Tätigkeit
13.4
11.8
12.7
berufliche Tätigkeit
51.8
40.0
40.9
Studium, Aus-, Weiterbildung
26.8
40.9
32.7
Studium, Aus-, Weiterbildung
43.8
66.3
46.4
5.5
10.8
7.7
Anwendung im Unterricht
18.8
30.0
20.5
17.3
19.4
18.2
fachliches Interesse
24.1
25.0
21.4
1.6
1.1
1.4
0.0
1.3
0.5
57.5
45.2
52.3
0.0
0.0
0.0
Anwendung im Unterricht fachliches Interesse anderer Grund gar nicht
anderer Grund gar nicht
Geographische Fachzeitschriften
Nachschlagewerke, Enzyklopädien
berufliche Tätigkeit
24.4
17.2
21.4
berufliche Tätigkeit
32.3
29.0
30.9
Studium, Aus-, Weiterbildung
33.9
46.2
39.1
Studium, Aus-, Weiterbildung
42.5
63.4
51.4
Anwendung im Unterricht
11.8
17.2
14.1
Anwendung im Unterricht
13.4
26.9
19.1
fachliches Interesse
37.0
34.4
35.9
fachliches Interesse
36.2
38.7
37.3
anderer Grund gar nicht
0.0
1.1
0.5
27.6
26.9
27.3
anderer Grund gar nicht
E-Journals
4.7
1.1
3.2
18.9
17.2
18.2
Karten/Atlanten
berufliche Tätigkeit
19.7
12.9
16.8
berufliche Tätigkeit
32.3
26.9
30.0
Studium, Aus-, Weiterbildung
34.6
46.2
39.5
Studium, Aus-, Weiterbildung
37.0
54.8
44.5
7.1
10.8
8.6
Anwendung im Unterricht
19.7
28.0
23.2
12.6
8.6
10.9
fachliches Interesse
50.4
47.3
49.1
1.6
0.0
0.9
3.1
5.4
4.1
48.0
46.2
47.3
13.4
8.6
11.4
Anwendung im Unterricht fachliches Interesse anderer Grund gar nicht
anderer Grund gar nicht
Andere elektronische Medien
Digitale Geodaten/Kartendienste
berufliche Tätigkeit
36.2
31.2
34.1
berufliche Tätigkeit
44.9
32.3
39.5
Studium, Aus-, Weiterbildung
35.4
43.0
38.6
Studium, Aus-, Weiterbildung
38.6
51.6
44.1
Anwendung im Unterricht
14.2
21.5
17.3
Anwendung im Unterricht
13.4
20.4
16.4
fachliches Interesse
38.6
33.3
36.4
fachliches Interesse
37.8
25.8
32.7
anderer Grund gar nicht
3.1
3.2
3.2
28.3
25.8
27.3
anderer Grund gar nicht
2.4
1.1
1.8
17.3
19.4
18.2
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
material aufgrund des hohen zeitlichen Vorbereitungsauf- nicht“ verwendet. Am anderen Ende des Spektrums finden wandes immer wieder, greifen also dadurch auch eher sich die „Statistiken“, die von allen Absolventen benutzt seltener zu anderen Informationskanälen. wurden. Ausser von den Befragten mit Promotion wurden die Informationsmedien „Kongressberichte“ (gesamt 63.3%), „E-Journals“ (gesamt 47.7%), und „E-Books, digitale Buchform“ (gesamt 52.3%) von jeweils etwa der Hälfte „gar
Nach beruflicher Tätigkeit. Knapp drei Viertel der Befragten, die geographische Informationsmedien für berufliche Tätigkeiten verwendeten, nutzten „Statistiken“ (72.0%), (Tab. 3.4). Mit 69.6% wurden „digitale Geodaten/
12
Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen
Tab. 3.3 Verwendung von Informationskanälen, nach erworbenem Abschluss (Mehrfachantworten möglich) Erworbener Abschluss
Verwendung
Bachelor (in %) (n = 18)
Master (in %) (n = 26)
Diplom u. Liz. (in %) (n = 59)
HLA, SLA etc. (in %) (n = 10)
Doktorat (in %) (n = 29)
Gesamt (in %) (n = 109)
17.2
30.3
Monographien, Bücher berufliche Tätigkeit
33.3
26.9
33.9
40.0
Studium, Aus-, Weiterbildung
72.2
57.7
62.7
20.0
72.4
58.7
Anwendung im Unterricht
33.3
23.1
23.7
10.0
27.6
25.7
fachliches Interesse
38.9
42.3
52.5
20.0
27.6
45.0
0.0
0.0
3.4
0.0
0.0
1.8
11.5
8.5
30.0
10.3
11.9
anderer Grund gar nicht
11.1
E-Books, digitale Buchform berufliche Tätigkeit
16.7
15.4
10.2
10.0
6.9
10.1
Studium, Aus-, Weiterbildung
55.6
38.5
35.6
30.0
48.3
36.7
Anwendung im Unterricht fachliches Interesse anderer Grund
5.6
0.0
6.8
0.0
3.4
5.5
16.7
23.1
22.0
20.0
13.8
20.2
0.0
3.8
1.7
0.0
0.0
1.8
gar nicht
44.4
46.2
54.2
60.0
48.3
52.3
berufliche Tätigkeit
16.7
23.1
22.0
30.0
13.8
19.3
Studium, Aus-, Weiterbildung
38.9
46.2
49.2
20.0
48.3
42.2
5.6
3.8
18.6
0.0
13.8
13.8
50.0
30.8
45.8
60.0
37.9
40.4
0.0
3.8
0.0
0.0
0.0
0.9
27.8
23.1
18.6
20.0
27.6
23.9
Geographische Fachzeitschriften
Anwendung im Unterricht fachliches Interesse anderer Grund gar nicht
E-Journals berufliche Tätigkeit
5.6
11.5
18.6
10.0
13.8
15.6
33.3
46.2
40.7
10.0
62.1
40.4
Anwendung im Unterricht
5.6
0.0
10.2
0.0
10.3
7.3
fachliches Interesse
0.0
0.0
15.3
10.0
24.1
11.9
Studium, Aus-, Weiterbildung
anderer Grund
0.0
0.0
1.7
0.0
0.0
0.9
gar nicht
61.1
46.2
45.8
80.0
27.6
47.7
berufliche Tätigkeit
33.3
34.6
33.9
50.0
20.7
32.1
Andere elektronische Medien Studium, Aus-, Weiterbildung
55.6
34.6
39.0
10.0
51.7
39.4
Anwendung im Unterricht
22.2
3.8
18.6
10.0
17.2
15.6
fachliches Interesse
66.7
42.3
40.7
30.0
27.6
38.5
0.0
0.0
3.4
0.0
3.4
2.8
11.1
30.8
27.1
30.0
31.0
28.4
anderer Grund gar nicht
Kartendienste“ am zweitmeisten genannt, wobei auch hier ein offensichtlicher Unterschied zwischen Studierenden (40.6%) und Berufsgeographen/-geowissenschaftlern sowie Lehrpersonen (79.6%) besteht.
meinen in zusammenfassender Form Grundlagenwissen. Fast so oft werden „Nachschlagewerke, Enzyklopädien“ (77.4%) verwendet, wobei Studierende (83.6%) mehr auf diesen Kanal zurückgreifen als Absolventen (58.3%). Studierende suchen oft schnelle Antworten, während Nach Studium, Ausbildung, Weiterbildung. Zu Ausbil- Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrperdungszwecken wurden in erster Linie (86.3%) „Mono- sonen auf spezifischeres Wissen zurückgreifen möchgraphien, Bücher“ genutzt. Diese vermitteln im Allge- ten, das in Nachschlagewerken nicht verfügbar ist. Am
Informationskompetenz in der Geographie – Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
13
Tab. 3.3 Verwendung von Informationskanälen, nach erworbenem Abschluss (Mehrfachantworten möglich) (Fortsetzung) Erworbener Abschluss
Verwendung
Bachelor (in %) (n = 18)
Master (in %) (n = 26)
Diplom u. Liz. (in %) (n = 59)
HLA, SLA etc. (in %) (n = 10)
Doktorat (in %) (n = 29)
Gesamt (in %) (n = 109)
Kongressberichte berufliche Tätigkeit
5.6
11.5
10.2
20.0
6.9
11.0
Studium, Aus-, Weiterbildung
38.9
26.9
16.9
10.0
24.1
22.0
Anwendung im Unterricht
22.2
3.8
3.4
0.0
0.0
6.4
fachliches Interesse
5.6
3.8
5.1
0.0
6.9
4.6
anderer Grund
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
50.0
57.7
67.8
70.0
69.0
63.3
gar nicht
Statistiken berufliche Tätigkeit
40.0
50.0
40.0
66.7
28.0
41.4
Studium, Aus-, Weiterbildung
66.7
58.3
56.4
22.2
76.0
54.5
Anwendung im Unterricht
40.0
8.3
18.2
0.0
12.0
18.2
fachliches Interesse
26.7
25.0
25.5
55.6
20.0
25.3
anderer Grund
0.0
4.2
0.0
0.0
0.0
1.0
gar nicht
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
50.0
27.6
32.1
Nachschlagewerke, Enzyklopädien berufliche Tätigkeit
50.0
46.2
23.7
Studium, Aus-, Weiterbildung
61.1
57.7
49.2
20.0
65.5
53.2
Anwendung im Unterricht
27.8
15.4
18.6
10.0
17.2
20.2
fachliches Interesse
50.0
46.2
44.1
40.0
34.5
41.3
0.0
0.0
5.1
0.0
3.4
3.7
16.7
19.2
15.3
20.0
13.8
15.6
anderer Grund gar nicht
Karten/Atlanten berufliche Tätigkeit
27.8
38.5
22.0
70.0
24.1
30.3
Studium, Aus-, Weiterbildung
55.6
50.0
42.4
20.0
58.6
45.9
Anwendung im Unterricht
27.8
23.1
20.3
10.0
20.7
22.9
fachliches Interesse
50.0
53.8
57.6
50.0
48.3
52.3
5.6
0.0
3.4
0.0
0.0
2.8
gar nicht
anderer Grund
11.1
7.7
10.2
10.0
17.2
10.1
berufliche Tätigkeit
22.2
38.5
33.9
50.0
17.2
33.9
Digitale Geodaten/Kartendienste Studium, Aus-, Weiterbildung
38.9
38.5
50.8
20.0
58.6
45.9
Anwendung im Unterricht
22.2
7.7
15.3
0.0
6.9
14.7
fachliches Interesse
27.8
23.1
39.0
50.0
37.9
31.2
0.0
0.0
1.7
0.0
0.0
0.9
27.8
11.5
18.6
10.0
31.0
19.3
anderer Grund gar nicht
Quelle: Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel. Online-Befragung, Dezember 2014
wenigsten werden „Kongressberichte“ (28.8%) gebraucht. Für Studium oder Weiterbildung wird hier nur ein geringer Lerneffekt erwartet, da Kongressberichte oft stark spezialisierte Themen vermitteln (die in Monographien leichter zusammengefasst werden). Hinsichtlich „E-Books, digitale Buchform“ lässt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Studierenden (54.5%) und Berufsgeographen/-geowis-
senschaftlern sowie Lehrpersonen (33.3%) erkennen. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei „E-Journals,“ welche von 63.6% der Studierenden, aber nur von 47.2% der Absolventen ausgewählt wurden. Ebenfalls auffallend ist der Unterschied hinsichtlich der Nutzung „digitaler Geodaten/ Kartendienste“. Über 72.7% der Studierenden aber nur 47.2% der Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie
14
Informationsbeschaffung und Informationskompetenzen
Tab. 3.4 Nutzung der Informationskanäle in einzelnen Bereichen (Mehrfachantworten möglich) Studierende der Geographie/ Geowissenschaften Berufliche Tätigkeit Monographien, Bücher E-Books, digitale Buchform
Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 32)
Berufsgeographen/-geowissenschaftler sowie Lehrpersonen Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 93)
Gesamt Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 125)
11
9.7
34.4
52
10.7
55.9
63
10.6
50.4
8
7.1
25.0
20
4.1
21.5
28
4.7
22.4
Geographische Fachzeitschriften
6
5.3
18.8
41
8.5
44.1
47
7.9
37.6
E-Journals
7
6.2
21.9
30
6.2
32.3
37
6.2
29.6
17
15.0
53.1
58
12.0
62.4
75
12.5
60.0
3
2.7
9.4
33
6.8
35.5
36
6.0
28.8
andere elektronische Medien Kongressberichte Statistiken
19
16.8
59.4
71
14.7
76.3
90
15.1
72.0
Nachschlagewerke, Enzyklopädien
15
13.3
46.9
53
11.0
57.0
68
11.4
54.4
Karten/Atlanten
14
12.4
43.8
52
10.7
55.9
66
11.1
52.8
digitale Geodaten/Kartendienste
13
11.5
40.6
74
15.3
79.6
87
14.5
69.6
113
100.0
484
100.0
Gesamt Studium, Ausbildung, Weiterbildung
Anzahl
in % der Nennungen
Monographien, Bücher
99
13.7
E-Books, digitale Buchform
60
8.2
in % der Befragten (n = 110)
597
100.0
in % der Befragten (n = 36)
Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 146)
Anzahl
in % der Nennungen
90.0
27
15.1
75.0
126
13.9
86.3
54.5
12
6.7
33.3
72
7.9
49.3
Geographische Fachzeitschriften
66
9.0
60.0
20
11.2
55.6
86
9.5
58.9
E-Journals
70
9.6
63.6
17
9.6
47.2
87
9.6
59.6
andere elektronische Medien
65
8.9
59.1
20
11.2
55.6
85
9.4
58.2
Kongressberichte
31
4.2
28.2
11
6.2
30.6
42
4.6
28.8
Statistiken
85
11.6
77.3
17
9.6
47.2
102
11.2
69.9
Nachschlagewerke, Enzyklopädien
92
12.6
83.6
21
11.8
58.3
113
12.4
77.4
Karten/Atlanten
82
11.2
74.5
16
9.0
44.4
98
10.8
67.1
digitale Geodaten/Kartendienste
80
11.0
72.7
17
9.6
47.2
97
10.7
66.4
730
100.0
178
100.0
908
100.0
Anzahl
in % der Nennungen
Gesamt
in % der Befragten (n = 43)
Anzahl
in % der Nennungen
in % der Befragten (n = 30)
in % der Befragten (n =73)
Anzahl
in % der Nennungen
Monographien, Bücher
29
16.0
67.4
21
13.0
70.0
50
14.6
68.5
E-Books, digitale Buchform
12
6.6
27.9
5
3.1
16.7
17
5.0
23.3
Anwendung im Unterricht
Geographische Fachzeitschriften
13
7.2
30.2
18
11.1
60.0
31
9.0
42.5
E-Journals
11
6.1
25.6
8
4.9
26.7
19
5.5
26.0
andere elektronische Medien
18
9.9
41.9
20
12.3
66.7
38
11.1
52.1
9
5.0
20.9
5
3.1
16.7
14
4.1
19.2
Kongressberichte Statistiken
21
11.6
48.8
24
14.8
80.0
45
13.1
61.6
Nachschlagewerke, Enzyklopädien
26
14.4
60.5
16
9.9
53.3
42
12.2
57.5
Karten/Atlanten
26
14.4
60.5
25
15.5
83.3
51
14.9
69.9
digitale Geodaten/Kartendienste
16
8.8
37.2
20
12.3
66.7
36
10.5
49.3
181
100.0
162
100.0
343
100.0
Gesamt