Skip to main content

Geographen im Arbeitsmarkt

Page 1

Band 38 R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, E. Gloor, C. Griebel, R. Gonzalez, N. Amar-Sliwa, T. Vogel Schutzgebühr Fr. 35.– ISBN 978-3-7965-3513-0

Schwabe Verlag Basel www.schwabe.ch

Geographen im Arbeitsmarkt

Basler Stadt- und Regionalforschung Herausgeberin der Reihe: Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa Departement Umweltwissenschaften, Universität Basel

Geographen im Arbeitsmarkt Rita Schneider-Sliwa, Claudia Saalfrank, Esther Gloor, Christine Griebel, Ramon Gonzalez, Nadezhda Amar-Sliwa, Thomas Vogel

Basler Stadt- und Regionalforschung, Departement Umweltwissenschaften, Universität Basel, 2015

Band 38


Geographen im Arbeitsmarkt Rita Schneider-Sliwa, Claudia Saalfrank, Esther Gloor, Christine Griebel, Ramon Gonzalez, Nadezhda Amar-Sliwa, Thomas Vogel und Romeo Arquint, Luisa Baumgartner, Simon Bonetti, Saskia Bosshard, Caroline Buss, Elias-Tekin Demir, Birk Diener, Anne Eberhardt, Claudio Fabbri, Alice Feehan, Franziska Felder, Lena Fischer, Thomas Fischer, Laura Frey, Jasmin Ganter, Nina Goldman, Nico Hardegger, Cornelia Heimgartner, Claudia Hell, Michel Hutter, Franziska Imhof, Deborah Jutzi, Anina Koch, Benjamin Kohler, Jazaa Khoudair, Silva Lanfranchi, Jesse Mägli, Matthias Mahler, Steve Mani, Andreas Meier, Nathalie Meier, Colin Meyer, Patrice Mercier, Micha Näf, Jara Petersen, Verena Pinegger, Marc Pfister, Stéphanie Porta, Anna Reiter, Lea Roth, Lisa Rudin, Christian Schirmer, Till Schmidlin, Tabea Ulmer, Anahi Villalba, Annette Vogt, Maja Weibel, Benjamin Wiederkehr, Viviane Winter, Melissa Zenhäusern, Daniela Zimmermann, Vanessa Zubler, Anika Züchner

Schwabe Verlag Basel Departement Umweltwissenschaften Forschungsgruppe Schneider-Sliwa Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung Universität Basel 2015

Basler Stadt- und Regionalforschung Herausgeberin der Reihe: Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa Departement Umweltwissenschaften Forschungsgruppe Schneider-Sliwa Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel Band 38, 2015 Geographen im Arbeitsmarkt R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, E. Gloor, C. Griebel, R. Gonzalez, N. Amar-Sliwa, T. Vogel

Datenbankmanagement, SPSS-Supervision: C. Saalfrank, C. Griebel Redaktionsassistenz: R. Gonzalez, C. Saalfrank, T. Vogel, N. Amar-Sliwa Endredaktion: E. Gloor, R. Schneider-Sliwa, V. Frei Layout: Veronika Frei Titelfoto: Geographisches Institut der Universität Basel, Selin Ciprian Verlag: Schwabe AG, 2015 ISBN 978-3-7965-3513-0

© R. Schneider-Sliwa, C. Saalfrank, E. Gloor, C. Griebel, R. Gonzalez, N. Amar-Sliwa, T. Vogel 2015, Departement Umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Schneider-Sliwa, Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung, Universität Basel, alle Rechte vorbehalten Im gesamten Text gelten personenbezogene Begriffe als geschlechtsneutral.


I

Geographen im Arbeitsmarkt

Inhaltsverzeichnis Executive Summary: Geographen im Arbeitsmark............................................................................................................... IV

Teil I – Einführung.............................................................................................................................................................................1 1 Einleitung und Zielsetzung................................................................................................................................................................... 3 2 Merkmale der Befragten...................................................................................................................................................................... 4 2.1 Geschlecht, Alter, Haushaltsstruktur.................................................................................................................................................. 4 2.2 Herkunft und Wohnort........................................................................................................................................................................ 5 2.3 Geographiestudium...............................................................................................................................................................................7 2.4 Studienabschlüsse von Geographieabsolventen vor dem Besuch der Universität Basel..................................................... 8 2.5 Arbeitsort................................................................................................................................................................................................. 8 2.6 Bruttoeinkommen................................................................................................................................................................................. 9 2.7 Zwischenfazit......................................................................................................................................................................................... 10

Teil II – Das Studium......................................................................................................................................................................11 3 Studienverlauf und -schwerpunkte an der Universität Basel.................................................................................................13 3.1 Abschlüsse innerhalb der Geographie an der Universität Basel..............................................................................................13 3.2 Fächerkombination/Vertiefungsrichtung........................................................................................................................................15 3.3 Abschlussnoten der Geographieabsolventen...............................................................................................................................16 3.4 Berufliche Erfahrungen vor oder während des Studiums mit inhaltlichem Bezug zum Geographiestudium............................................................................................................................................................................17 3.5 Auslandsaufenthalt während des Studiums an der Universität Basel.....................................................................................17 3.6 Zwischenfazit........................................................................................................................................................................................18 4 Gründe für die Wahl der Universität Basel.................................................................................................................................. 19 4.1 Determinanten der Studienortwahl................................................................................................................................................ 19 4.2 Studienortwahl, nach Geschlecht und Herkunft.......................................................................................................................... 20 4.3 Zwischenfazit........................................................................................................................................................................................ 22 5 Weiterbildung bzw. weiteres Studium........................................................................................................................................... 23 5.1 Weiterbildungserfahrungen, nach diversen Kriterien................................................................................................................. 23 5.2 Weiteres Studium................................................................................................................................................................................ 24 5.3 Zwischenfazit........................................................................................................................................................................................ 26


II

Teil III – Berufstätigkeit................................................................................................................................................................27 6 Der Berufseinstieg................................................................................................................................................................................29 6.1 Die erste hauptberufliche Tätigkeit.................................................................................................................................................29 6.2 Dauer bis zur ersten hauptberuflichen Tätigkeit..........................................................................................................................30 6.3 Erwerbs- und Stellenwechsel............................................................................................................................................................31 6.4 Erfolg und Zufriedenheit...................................................................................................................................................................33 6.5 Zwischenfazit........................................................................................................................................................................................35 7 Gegenwärtige berufliche Situation..................................................................................................................................................36 7.1 Berufsfelder...........................................................................................................................................................................................36 7.2 Gegenwärtige Berufe der Geographieabsolventen.....................................................................................................................40 7.3 Anstellungsdauer.................................................................................................................................................................................43 7.4 Erwerbsstatus........................................................................................................................................................................................45 7.5 Beschäftigungsgrad.............................................................................................................................................................................46 7.6 Befristete oder unbefristete Stellen.................................................................................................................................................48 7.7 Berufliche Position..............................................................................................................................................................................49 7.8 Beschäftigungssektor..........................................................................................................................................................................52 7.9 Zwischenfazit........................................................................................................................................................................................54

Teil IV – Bewertung der Ausbildung für den Beruf..............................................................................................57 8 Relevanz der geographischen Schwerpunktbereiche für die berufliche Tätigkeit..........................................................59 8.1 Physiogeographische Schwerpunktthemen ................................................................................................................................59 8.2 HumangeographischeSchwerpunktthemen.................................................................................................................................63 8.3 Bereitschaft zum erneuten Geographiestudium, thematische Schwerpunkte und berufliche Tätigkeit.........................67 8.4 Zwischenfazit zur Berufsrelevanz von geographischen Schwerpunktthemen......................................................................69 8.5 Relevanz allgemeiner und regionalspezifischer Schwerpunkte................................................................................................70 8.6 Rolle der Exkursionen, Praktika und der Breite des Lehrangebots..........................................................................................74 8.7 Rolle der regionalen Schwerpunkte................................................................................................................................................79 8.8 Zwischenfazit zur Berufsrelevanz allgemeiner und regionalspezifischer Schwerpunkte....................................................82 9 Bedeutung von Methoden- und Softwarekenntnissen für die berufliche Tätigkeit........................................................83 9.1 Geographische Methoden- und Softwarekenntnisse im Beruf................................................................................................83 9.2 Geographische Methoden- und Softwarekenntnisse nach verschiedenen Merkmalsausprägungen..............................87 9.3 Zwischenfazit zum Nutzen von Methoden- und Softwarekenntnissen..................................................................................97 10 Nutzen des Geographiestudiums für die berufliche Tätigkeit.............................................................................................98 10.1 Das Geographiestudium – eine gute Grundlage?.....................................................................................................................98 10.2 Gewünschte Veränderungen für das Geographiestudium......................................................................................................99 10.3 Erneuter Entscheid für ein Geographiestudium.......................................................................................................................100 10.4 Zwischenfazit....................................................................................................................................................................................101


III

Teil V – Bedeutung einer Alumnivereinigung für das Berufsleben..................................................... 103 11 Die GEO-Alumnivereinigung der Universität Basel...............................................................................................................105 11.1 Erwartungen an GEO Alumni.......................................................................................................................................................105 11.2 Zwischenfazit....................................................................................................................................................................................108 12 Zusammenfassung der Studie „Geographen im Arbeitsmarkt“.......................................................................................109 Literaturverzeichnis...............................................................................................................................................................................113 Tabellenverzeichnis...............................................................................................................................................................................114


IV

Executive Summary: Geographen im Arbeitsmarkt

Executive Summary: Geographen im Arbeitsmarkt Hintergrund. Geographen forschen für gegenwärtige und zukünftige gesellschaftliche Probleme und verfügen über Lösungskompetenz für die Anforderungen der heutigen Welt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Phänomene behandelt werden, die räumlich definiert sind, eine Verortung im Raum bzw. einem Gebiet aufweisen und deren Verteilungen und Regelmässigkeiten sowie deren Wandel sich auf Karten darstellen lassen. Die grosse Bandbreite der Berufsfelder und der Einsetzbarkeit von Geographen ergibt sich aus den Schlüsselqualifikationen: integrative Fachkompetenz, Methoden- und Problemlösungskompetenz, Sozial- und Kommunikationskompetenz sowie naturund sozialwissenschaftliche Betrachtungs- und Arbeitsweisen. Die Interdisziplinarität und Flexibilität der Ausbildung in human- und physiogeographischen Schwerpunkten verleihen den Absolventen eine hohe Marktfähigkeit für Tätigkeiten in kantonalen und Bundesämtern, statistischen Informationsdiensten, staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, der Entwicklungszusammenarbeit sowie privaten und halbprivaten Planungseinrichtungen. Die Geographie ist zudem ein eidgenössisches Schul- und Maturitätsfach und vermittelt das Spektrum geowissenschaftlicher Inhalte an den Schulen.

Methode. Mittels eines Online-Fragebogens wurden Geographie-Alumni der Universität Basel der letzten 20 bis 25 Jahre befragt. Dies schloss Absolventen aller Spezialisierungsgebiete der Geographischen Wissenschaften ein, also Personen, die mit Themen in den Bereichen Biogeographie, Humangeographie, Meteorologie oder Physiogeographie den Abschluss gemacht hatten. Erreicht wurden mit der Online-Befragung 850 Absolventen. Insgesamt belief sich der Rücklauf der Fragebogen auf 237, die mit Hilfe von SPSS und Excel statistisch ausgewertet wurden. Die Mehrheit der Befragten stammte aus der Schweiz. Der Kanton Basel-Stadt, gefolgt vom Kanton Basel-Landschaft, trat als Arbeits-, Wohn- und Herkunftsort am häufigsten auf.

Ausgewählte Ergebnisse Studium und Weg zum Beruf. Der Grossteil der befragten Geographieabsolventen fand schnell zu einem Beruf. Dabei scheinen über Praktika vermittelte Beziehungen eine gleich wichtige Rolle gespielt zu haben wie über Inserate gefundene Stellen. Nicht nur findet der angehende Geograph durch die seit der Bologna-Reform obligatorischen Praktika einmalige Einsichten in die zukünftige Berufswelt. Durch das Knüpfen von Kontakten findet er auch einen effizienten und raschen Einstieg in diesen Beruf. Viele der Befragten haben bereits mehrfach die Stelle gewechselt. Dies ist nicht nur ein Ausdruck der in Geographen inhärenten Wanderlust, es ist durchaus auch ein Zeichen unserer Zeit, in der kaum noch ein Mensch vom Studium bis zur Pensionierung an ein und der gleichen Stelle arbeitet. Dies vermittelt nicht nur Abwechslung und Erneuerung, es ist auch von Nutzen für den persönlichen und beruflichen Werdegang des Geographen.

Auch in Basel geht man davon aus, dass die Attraktivität des Faches nicht nur in integrativen und methodischen Ansätzen, sondern insbesondere in dem Ergebnis begründet ist, Generationen von marktfähigen Absolventen erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Ausbildung der Geographen an der Universität Basel bietet seit den 1980er Jahren ein breites Spektrum von Forschungsund Lehrschwerpunkten. Durch die Bologna-Reform wurde das Fach Geographie noch einmal einer curricularen Umstrukturierung und Optimierung unterworfen, während die Geographie gleichzeitig institutionell neu in den Umweltwissenschaften verankert und damit gestärkt wurde. Wie sich Generationen von Absolventen der Basler Berufliche Situation. Der Grossteil der Befragten ist berufsGeographie in den Arbeitsmarkt integriert haben, war die tätig und verdient einen den Umständen entspre-chenden Lohn. Die Berufstätigkeit hat oft einen eher humangeoLeitfrage der vorliegenden Studie. graphischen Fokus, dies wohl, weil hier der Grossteil der Untersuchungsziel und Fragestellung. Ziel war zu ermit- Stellen zu finden ist (z.B. Verkehrs- und Raumplanung). teln, wie die Hochschulausbildung der Basler Geographen Eine grosse Anzahl der Absolventen geht aber auch in den verlief, welche Aus- und Weiterbildungen sie nach dem Schulunterricht. Viele Geographen arbeiten in Vollzeit und Hochschulabschluss absolvierten, wie schnell sie nach Stu- sind unbefristet angestellt. Die Geographie hat durchaus dienabschluss eine Stelle fanden, welchen Erwerbsstatus von den Veränderungen in der Umwelt und im Denken und Werdegang sie seit dem Hochschulabschluss hatten, der Leute in den letzten 30 Jahren profitiert. Zwar sind, in welchen Arbeitsbereichen sie tätig sind und welche wie auch früher, viele Geographen in den Ämtern und in berufliche Position und Arbeitsbedingungen sie in der den Schulen tätig. Der rezente Fokus auf die sich veränaktuellen Erwerbstätigkeit haben. dernde Umwelt hat aber viele Stellen geschaffen. Ebenso


Geographen im Arbeitsmarkt V

entstanden durch schwelende und sich zuspitzende Problemkomplexe in Entwicklungsländern beispielsweise Stellen in Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Interessanterweise hat der zunehmend internationale Arbeitsmarkt nicht unbedingt zu einem Exodus von Geographieabsolventen ins Ausland geführt. Das vergrösserte Stellenangebot ist durchaus auf heimischem Boden zu finden.

Sichtweise lag, wird heute – vor allem in der Forschung – ein dynamischer Ansatz gefordert. Dies wird von einer sich schnell verändernden Umwelt erwartet und gleichzeitig durch das Aufkommen der Computertechnologie ermöglicht. Es stellt sich die Frage, ob dieses breit abgestützte Studium sowohl den Bedürfnissen des Geographen in der Berufswelt, als auch der geographischen Forschung entspricht. Zwar finden die allermeisten Geographen einen Beruf – die Ergebnisse der Umfrage weisen darauf hin, dass nur ein kleiner Teil arbeitslos ist. Allerdings monieren aber auch viele der Befragten, dass nicht jeder Teil des Studiums ihrer Meinung nach gleich wichtig ist. So erachten die meisten Absolventen, dass das Studium wichtig für ihre persönliche Entwicklung ist. Allerdings befinden viele, dass der direkte Nutzen für ihr Arbeitsleben höher sein dürfte. Interessant ist, dass der Nutzen, den die Befragten im Studium für den Einstieg in die Arbeitswelt sehen, paradoxerweise seit der Einführung der Bologna-Reform gesunken ist. Verbesserungspotenzial sieht jeder fünfte Befragte im Praxisbezug während des Studiums, einerseits durch bessere Vorbereitungen auf die Berufswelt, etwa durch Praktika, andererseits durch mehr praxisorientierte Inhalte in den Lehrveranstaltungen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Berufspraktika erst seit Einführung des BolognaSystems Bestandteil des Curriculums sind. Ebenso viele Befragte wünschen vermehrt eine fachliche Vertiefung, jedoch sind dabei keine einstimmigen Vertiefungsgebiete erkennbar. Ebenfalls wurde der Wunsch nach mehr Vermittlung von Methodenkompetenzen laut, besonders im Bereich der EDV-Kenntnisse. Dabei ist anzumerken, dass 50.6% aller Befragten ihr Geographiestudium vor der Aufnahme von Methodenkompetenzen in den Lehrplan abgeschlossen hatten.

Vermittelte Kompetenzen. Das Geographiestudium der Universität Basel vermittelt offensichtlich vor allem die Methoden der Kartographie, GIS/Geoinformatik und empirischen Sozialforschung gut. Weniger gut bewertet wurde die Vermittlung von Labortechnik, Bodenanalyse und Fernerkundung. Hier stellt sich die Frage, ob eine Änderung des Curriculums nötig ist. Die bereits gut vermittelten Techniken sind solche, die im Berufsleben der meisten Geographen eine grosse Rolle spielen. Bei den weniger gut bewerteten Techniken handelt es sich um stark spezialisierte Kenntnisse, die oftmals auch eher durch Spezialisten vermittelt werden. Wichtig ist hier, dass sich der Geograph mit den Ergebnissen der Analysen auseinandersetzt und diese in seinen Auswertungen verwenden kann. Da die übergreifenden Methoden des wissenschaftlichen Schreibens, der Projektarbeit und der mündlichen Präsentation nicht zwingend mit Tätigkeiten der Geographie oder mit einem Geographiestudium zusammenhängen, kann anhand dieser Aussagen nicht direkt auf die Qualität des Basler Geographiestudiums geschlossen werden. Es erscheint jedoch wichtig, die Rolle, die diese Fähigkeiten für den Beruf des Geographen haben, nicht zu unterschätzen und sicherzustellen, dass diese auch in Zukunft mit höchster Qualität vermittelt werden. Ähnlich verhält es sich mit der Rolle der gelehrten Schwerpunkte sowie der Exkursionen. Zwar werden gewisse Schwerpunkte (z.B. Geologie) als für den Berufsalltag nicht wichtig empfunden. Sieht man   jedoch die Geographie als Ganzes, so lässt sich erkennen, dass die durch die Geologie unterrichteten Kenntnisse von grosser Wichtigkeit für andere geographische Fachgebiete sind. Die grosse Stärke des Geographiestudiums war und ist, dass dieses eine breit abgestützte Allgemeinbildung vermittelt, die aus dem angehenden Geographen einen Allrounder macht, der sich in vielen Berufen zurechtfindet. Dies wird durch die Meinung der Befragten aus allen Berufsfeldern abgestützt, die die Breite des Lehrangebots und das Berufspraktikum überwiegend als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ einschätzten. Der Nutzen des Geographiestudiums. Das Studium der Geographie war aus Notwendigkeit schon immer ein breit abgestütztes Studium. Dies ergibt sich aus der Vielfalt des Stoffes, der behandelt wird. Während jedoch früher der Fokus auf einer eher betrachtenden, beschreibenden


VI

Executive Summary: Geographen im Arbeitsmarkt


Geographen im Arbeitsmarkt

Teil I – Einführung

1


2

Einleitung und Zielsetzung

Foto oben links: Kollegiengeb채ude der Universit채t Basel (Foto: Christine Griebel) Foto unten links: Humangeographisches Gel채ndepraktikum, Statistikauswertung (Foto: Claudia Saalfrank) Foto rechts: Eingangsbereich des Geographischen Instituts, Universit채t Basel (Foto: Selin Ciprian)


Geographen im Arbeitsmarkt

3

1 Einleitung und Zielsetzung Geographen forschen für gegenwärtige und zukünftige gesellschaftliche Probleme und verfügen über Lösungskompetenz für die Anforderungen der heutigen Welt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Phänomene behandelt werden, die räumlich definiert sind, eine Verortung im Raum bzw. einem Gebiet aufweisen und deren Verteilungen und Regelmässigkeiten sowie deren Wandel sich auf Karten darstellen lassen. Die grosse Bandbreite der Berufsfelder und der Einsetzbarkeit von Geographen ergibt sich aus den Schlüsselqualifikationen: integrative Fachkompetenz, Methoden-/Problemlösungskompetenz, Sozial- und Kommunikationskompetenz sowie natur- und sozialwissenschaftliche Betrachtungs- und Arbeitsweisen. Die Interdisziplinarität und Flexibilität der Ausbildung in humanund physiogeographischen Schwerpunkten verleihen den Absolventen eine hohe Marktfähigkeit für Tätigkeiten in kantonalen und Bundesämtern, statistischen Informationsdiensten, staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, der Entwicklungszusammenarbeit sowie privaten und halbprivaten Planungseinrichtungen. Die Geographie ist zudem ein eidgenössisches Schul- und Maturitätsfach und vermittelt das Spektrum geowissenschaftlicher Inhalte an den Schulen.

Im Einzelnen nachgegangen:

wurde

folgenden

Fragestellungen

• Wie gestaltete sich der Studienverlauf an der Universität Basel? • Welche Weiterbildungserfahrung nach dem höchsten erreichten Bildungsabschluss an der Universität Basel hat man gemacht? • Wie gestalteten sich der Erwerbsverlauf und die Erwerbstätigkeit? • Wie ist die gegenwärtige berufliche Situation? • Welches sind die beruflichen Anforderungen und wie kommen die Qualifikationen des Studiums im Beruf zum Tragen? • Wie nützlich war das Geographiestudium für die beruf liche Tätigkeit? Methode. Mittels eines Online-Fragebogens wurden Geographie-Alumni der Universität Basel der letzten 20 bis 25 Jahre befragt. Dies schloss Absolventen aller Spezialisierungsgebiete der Geographischen Wissenschaften ein, also Personen, die mit Themen in den Bereichen Physiogeographie, Humangeographie, Biogeographie oder Meteorologie den Abschluss gemacht hatten. Erreicht wurden mit der Online-Befragung 850 Absolventen. Insgesamt Auch in Basel geht man davon aus, dass die Attraktivität belief sich der Rücklauf der Fragebogen auf 237, die mit des Faches nicht nur in integrativen und methodischen Hilfe von SPSS und Excel statistisch ausgewertet wurden. Ansätzen, sondern insbesondere in dem Ergebnis begründet ist, Generationen von marktfähigen Absolventen erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Ausbildung der Geographen an der Universität Basel bietet seit den 1980er Jahren ein breites Spektrum von Forschungsund Lehrschwerpunkten. Durch die Bologna-Reform wurde das Fach Geographie noch einmal einer curricularen Umstrukturierung und Optimierung unterworfen, während die Geographie gleichzeitig institutionell neu in den Umweltwissenschaften verankert und damit gestärkt wurde. Wie sich Generationen von Absolventen der Basler Geographie in den Arbeitsmarkt integriert haben, war die Leitfrage der vorliegenden Studie. Untersuchungsziel und Fragestellung. Ziel war zu ermitteln, in welchen Arbeitsbereichen Geographie-Absolventen der Universität Basel tätig sind, wie ihre Hochschulausbildung verlief, welche Aus- und Weiterbildungen sie nach dem Hochschulabschluss absolvierten, wie schnell sie nach Studienabschluss eine Stelle fanden, welchen Erwerbsstatus und Werdegang sie seit dem Hochschulabschluss hatten und welche berufliche Position und Arbeitsbedingungen sie in der aktuellen Erwerbstätigkeit haben.


4

Merkmale der Befragten

2 Merkmale der Befragten 2.1 Geschlecht, Alter, Haushaltsstruktur Geschlecht und Alter. In der Stichprobe lag eine ungleichmässige Verteilung der Geschlechter vor: Es nahmen deutlich mehr Männer (62.0%) als Frauen (38.0%) an der Befragung teil (Tabelle nicht gezeigt). Der Grossteil der Geographieabsolventen war zum Zeitpunkt der Erhebung zwischen 26 und 50 Jahre alt (78.9%; Tab. 2.1). Dabei war die Altersklasse von 31 bis 40 Jahren mit 27.8% aller Befragten am häufigsten vertreten.

mit Kind/ern gaben fast zwei Drittel (61.9%) an, dass sie zwei Kinder haben. Diese Struktur war anders bei den 41 bis 50-jährigen befragten Personen mit Kind/ern, wobei 39.5% der befragten Absolventen in dieser Altersklasse ein Kind und etwas weniger der Befragten (34.9%) zwei Kinder hatten.

Haushaltsstruktur und Anzahl Kinder. Gut ein Drittel der Tab. 2.1 Alter der Befragten Befragten (37.9%) wohnten in einem Haushalt mit (Ehe-) Partner und Kind/ern, knapp ein Viertel (23.2%) als (Ehe-) 18 bis 25 Paar ohne Kind/er (Tab. 2.2). Somit hatten 41.4% aller 26 bis 30 befragten ein Kind/er. Aus dieser Gruppe hatten 30.2% 31 bis 40 ein Kind, 48.1% zwei Kinder und 21.7% drei oder mehr 41 bis 50 Kinder. 16.5% der befragten Personen lebten in einem 51 bis 60 Einpersonenhaushalt. Die Ergebnisse spiegeln die „klas61 bis 65 sische“ Familie mit zwei Kindern wider. > 65

Gesamt

absolut

in Prozent

12

5.1

57

24.1

66

27.8

64

27.0

33

13.9

3

1.3

2

0.8

237

100.0

Haushaltsstruktur, nach Alter. Die Haushaltsstruktur der Befragten im Zusammenhang mit deren Alter zeigt deutQuelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadtliche lebensabschnittsspezifische Unterschiede. Über die Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014 Hälfte (58.4%) der befragten Absolventen im Alter von 18 bis 25 Jahren lebte zum Erhebungszeitpunkt in einer Wohngemeinschaft (Tab. 2.3). Der Einpersonenhaushalt war bei derselben Altersklasse mit 16.7% ebenfalls Tab. 2.2 Haushaltsstruktur und Anzahl Kinder der Befragten eine häufige Wohnform. Hingegen zeigte sich bei den absolut in Prozent 26-30-Jährigen eine Veränderung der Haushaltsstruk- Haushaltsstruktur tur hin zu Paarhaushalten. Gut ein Viertel der Befragten Einpersonenhaushalt 39 16.5 (28.1%) dieser Altersklasse wohnte in Haushalten mit Wohngemeinschaft 33 13.9 (Ehe-)Partner ohne Kind. Allerdings waren die Wohn(Ehe-)Paar mit Kind/ern 90 37.9 formen des Einpersonenhaushalts und der Wohngemein(Ehe-)Paar ohne Kind/er 55 23.2 schaft auch in dieser Altersklasse bei ungefähr je einem alleinerziehend mit Kind/ern 8 3.4 Drittel (29.8% und 33.3%) der Befragten vertreten. In den alleinstehender Erwachsener 3 1.3 höheren Altersklassen (31 bis 40 Jahre, 41 bis 50 Jahre, mit Eltern/Elternteil 51 bis 60 Jahre) lebte ungefähr die Hälfte der Befragten Anderes 2 0.8 (45.5%, 57.8%, 54.4%) in einem Haushalt mit (Ehe-) Partkeine Angabe 7 3.0 ner und Kind/ern. Die Veränderung der Haushaltsstruktur Gesamt 237 100.0 mit zunehmendem Alter ist im Zusammenhang mit dem 1 Abschluss des Studiums und dem Prozess der Familien- Anzahl Kinder 1 Kind 32 30.2 gründung zu verstehen. Anzahl Kinder, nach Alter. Von den 31-40-jährigen Befragten mit Kind/ern hatten zum Erhebungszeitpunkt zwei Drittel (64.7%) zwei Kinder (Tab. 2.4). Ungefähr ein Viertel (26.5%) der Absolventen in dieser Altersklasse hatte ein Kind. Auch bei den 51 bis 60-jährigen Befragten

2 Kinder

51

48.1

3 oder mehr Kinder

23

21.7

106

100.0

Gesamt

Ausgeschlossen: nicht zutreffend (n = 131) Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtRegionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

und

1

und


Geographen im Arbeitsmarkt

5

Tab. 2.3 Haushaltsstruktur, nach Alter der Befragten Alter (in Jahren) Haushaltsstruktur (Ehe-)Paar mit Kind/ern (Ehe-)Paar ohne Kind/er

18 bis 25 (in %) (n = 12)

26 bis 30 (in %) (n = 57)

31 bis 40 (in %) (n = 66)

41 bis 50 (in %) (n = 64)

51 bis 60 (in %) (n = 33)

61 bis 65 (in %) (n = 3)

0.0

3.5

45.5

57.8

54.4

100.0

> 65 (in %) (n = 2)

Gesamt (in %) (n = 237)

0.0

37.9

8.3

28.1

27.3

21.9

18.2

0.0

0.0

23.2

Einpersonenhaushalt

16.7

29.8

12.1

7.8

15.2

0.0

100.0

16.5

Wohngemeinschaft

58.4

33.3

9.1

1.6

0.0

0.0

0.0

13.9

alleinerziehend mit Kind/ern

0.0

0.0

4.5

4.7

6.1

0.0

0.0

3.4

alleinstehender Erwachsener mit Eltern/Elternteil

8.3

3.5

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

1.3

Anderes

0.0

0.0

0.0

3.1

0.0

0.0

0.0

0.8

keine Angabe

8.3

1.8

1.5

3.1

6.1

0.0

0.0

3.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

Gesamt

Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

Tab. 2.4 Anzahl Kinder der Befragten mit Kind/ern, nach Alter der Befragten Alter (in Jahren) Anzahl Kinder 1 Kind 2 Kinder 3 oder mehr Kinder Gesamt

26 bis 30 (in %) (n = 3)

31 bis 40 (in %) (n = 34)

41 bis 50 (in %) (n = 43)

51 bis 60 (in %) (n = 21)

61 bis 65 (in %) (n = 3)

> 65 (in %) (n = 2)

Gesamt (in %) (n = 106)

100.0

26.5

0.0

64.7

39.5

9.5

33.4

0.0

30.2

34.9

61.9

33.3

0.0

48.1

0.0

8.8

25.6

28.6

33.3

100.0

21.7

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

Ausgeschlossen: nicht zutreffend (n = 131) Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

2.2 Herkunft und Wohnort Herkunft, nach Land. 82.8% der Befragten stammten aus Tab. 2.5 Herkunft der Befragten, nach Land der Schweiz (Tab. 2.5). 9.3% kamen aus Deutsch-land, Land absolut was sich durch die Grenznähe erklären lässt. Es überrascht Schweiz 196 jedoch, dass nur zwei Personen (0.8%) aus Frankreich Deutschland 22 kamen. Dies ist möglicherweise auf den Sprachunter- Frankreich 2 schied zwischen Frankreich und der Stadt und Universität Irland 1 Basel zurückzuführen. Nur vereinzelte Befragte stammten Italien 1 aus anderen, vor allem europäischen Ländern.

in Prozent 82.8 9.3 0.8 0.4 0.4

Österreich

1

0.4

mehrere Länder

1

0.4

Herkunft, nach Kanton. Mehr als die Hälfte der in der keine Angabe 13 5.5 Studie befragten Schweizer Geographieabsolventen 237 100.0 stammten aus den Kantonen Basel-Stadt (28.0%) und Gesamt Basel-Landschaft (26.9%, Tab. 2.6). Der Anteil an Absol- Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadtventen aus dem Kanton Aargau lag bei 9.8%. Geringer fiel Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014 der Anteil an Befragten aus den Kantonen Luzern (8.8%), Solothurn (6.2%) und Bern (4.7%) aus. Dies ist möglicherweise einerseits auf die räumliche Distanz zu Basel, andererseits auf näher gelegene Universitäten in diesen Kantonen zurückzuführen.

und


6

Merkmale der Befragten

Herkunftskanton der Schweizer Befragten, nach Alter. Tab. 2.6 Herkunft der Schweizer Befragten, nach Kanton absolut in Prozent Befragte Schweizer, deren Studienzeit zehn Jahre und mehr zurücklag (heute 41 bis 60 Jahre alt), stammten Basel-Stadt 54 28.0 vorwiegend aus den Kantonen Basel-Stadt und Basel- Basel-Landschaft 52 26.9 Landschaft. Bei den jüngeren Generationen zeigte sich Aargau 19 9.8 eine breitere Fächerung der Herkunftskantone, wobei vor Luzern 17 8.8 allem die Nordwestschweiz mit den Kantonen Aargau Solothurn 12 6.2 und Solothurn stark vertreten war (Tab. 2.7). Somit wähl- Bern 9 4.7 ten Studierende früher eher eine Universität in der Nähe Graubünden 9 4.7 (und wohnten vermutlich auch noch oft zu Hause). Die St. Gallen 3 1.6 jüngeren Befragten nutzen hingegen vermehrt die MögThurgau 3 1.6 lichkeit, auch auswärts zu studieren und so von anderen, 3 1.6 auf das individuelle Bedürfnis angepassten Studienfächern Wallis Appenzell Ausserrhoden 3 1.6 und -angeboten zu profitieren. Durch die schnelleren und 2 1.0 häufigeren öffentlichen Verkehrsverbindungen werden Zürich 2 1.0 von Pendlern und Wochenaufenthaltern heute im Gegen- Nidwalden 1 mehrere Kantone 1 0.5 satz zu früher auch grössere Distanzen zurückgelegt (z.B. 1 0.5 Bundesamt für Raumentwicklung & Bundesamt für Statistik Schaffhausen 1 0.5 2007: 68ff.). Hier scheint vor allem die Einführung der Schwyz Bahn 2000 eine grosse Rolle gespielt zu haben (Bundesamt Tessin 1 0.5 für Raumentwicklung & Bundesamt für Statistik 2007: 69). Waadt 1 0.5 Gesamt

193

100.0

Herkunft der deutschen und französischen Befragten. 1 Kantone: Luzern, Uri, Basel-Stadt 41.2% der 22 deutschen Befragten kamen aus dem an Ausgeschlossen: nicht zutreffend (n = 44) Basel angrenzenden Bundesland Baden-Württemberg. Die Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadtübrigen 58.8% verteilten sich auf die Bundesländer Bayern, Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

und

Tab. 2.7 Herkunftskanton der Schweizer Befragten, nach Alter Alter (in Jahren) Kanton

18 bis 25 (in %) (n = 11)

26 bis 30 (in %) (n = 47)

31 bis 40 (in %) (n = 55)

41 bis 50 (in %) (n = 49)

51 bis 60 (in %) (n = 26)

61 bis 65 (in %) (n = 3)

> 65 (in %) (n = 2)

Gesamt (in %) (n = 193)

Basel-Stadt

18.2

27.8

29.1

24.5

42.4

0.0

0.0

28.0

Basel-Landschaft

18.2

12.8

32.8

36.8

27.0

33.3

0.0

26.9

Aargau

9.1

14.9

10.9

8.2

3.8

0.0

0.0

9.8

Luzern

0.0

8.5

5.5

14.3

11.5

0.0

0.0

8.8

Solothurn

27.2

10.6

3.6

4.1

0.0

0.0

0.0

6.2

Bern

0.0

10.6

3.6

0.0

7.7

0.0

0.0

4.7

Graubünden

0.0

0.0

10.9

4.1

0.0

0.0

50.0

4.7

St. Gallen

0.0

4.3

0.0

0.0

3.8

0.0

0.0

1.6

Thurgau

9.1

2.1

0.0

2.0

0.0

0.0

0.0

1.6

Wallis

9.1

2.1

1.8

0.0

0.0

0.0

0.0

1.6

Appenzell Ausserrhoden

0.0

2.1

1.8

2.0

0.0

0.0

0.0

1.6

Zürich

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

66.7

0.0

1.0

Nidwalden

9.1

2.1

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

1.0

Tessin

0.0

0.0

0.0

2.0

0.0

0.0

0.0

0.5

Waadt

0.0

0.0

0.0

2.0

0.0

0.0

0.0

0.5

Schwyz

0.0

0.0

0.0

0.0

3.8

0.0

0.0

0.5

Schaffhausen

0.0

2.1

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

0.5

mehrere Kantone

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

0.0

50.0

0.5

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

100.0

Gesamt

Ausgeschlossen: nicht zutreffend (n = 44) Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014


Geographen im Arbeitsmarkt

7

Berlin, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Tab. 2.9 Wohnort der Befragten, nach Kanton/Bundesland/ (Tabelle nicht gezeigt). Die aus Frankreich stammenden Département absolut in Prozent Umfrageteilnehmer kamen aus dem Département Haut- Wohnort Basel-Stadt 77 32.6 Rhin (Tabelle nicht gezeigt). Sowohl die Herkunft der 36 15.2 Befragten aus Deutschland wie auch aus Frankreich kann Basel-Landschaft mit der räumlichen Nähe zu Basel erklärt werden. Zürich 18 7.6 Wohnort, nach Land. Von den befragten Geographieabsolventen wohnte zum Erhebungszeitpunkt die Mehrheit (90.9%) in der Schweiz, 4.7% wohnten in Deutschland (Tab. 2.8). Die übrigen Absolventen verteilten sich hauptsächlich auf Europa, Amerika und Asien. Da 82.7% eine schweizerische Herkunft hatten (Tab. 2.5), erklärt sich der hohe Anteil der in der Schweiz wohnhaften Befragten. Wohnort, nach Kanton/Bundesland/Département. Von den befragten Personen wohnte knapp ein Drittel (32.6%) im Kanton Basel-Stadt, gefolgt von den Kantonen BaselLandschaft (15.2%), Zürich (7.6%), Bern (7.6%) und Aargau (6.8%, Tab. 2.9). 2.5% wohnten im Bundesland Baden-Württemberg.

Bern

18

7.6

Aargau

16

6.8

Solothurn

13

5.5

Luzern

9

3.8

Graubünden

5

2.1

St. Gallen

3

1.3

Tessin

2

0.8

Fribourg

1

0.4

Genf

1

0.4

Nidwalden

1

0.4

Waadt

1

0.4

Baden-Württemberg

6

2.5

Bayern

2

0.8

Berlin

2

0.8

Haut-Rhin

1

0.4

ausserhalb CH/D/F

Tab. 2.8 Wohnort der Befragten, nach Land Land Schweiz

absolut

keine Angabe in Prozent

215

90.9

11

4.7

Schweden

1

0.4

Österreich

1

0.4

Frankreich

1

0.4

Norwegen

1

0.4

Tunesien

1

0.4

United Kingdom

1

0.4

USA

1

0.4

Kanada

1

0.4

China

1

0.4

Australien

2

0.8

237

100.0

Deutschland

Gesamt

Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtRegionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

Gesamt

1.3 9.3

237

100.0

Tab. 2.10 Studienbeginn, Studienabschluss und Dauer des Studiums der Befragten Studienbeginn bis 1996

118

49.7

1997-2002

35

14.8

ab 2003

81

34.2

3

1.3

237

100.0

bis 1992

39

16.5

1993-1997

35

14.8

40

16.9

120

50.5

keine Angabe Gesamt Studienabschluss

1998-2002 und

ab 2003 keine Angabe Gesamt

2.3 Geographiestudium

3 22

3

1.3

237

100.0

49

20.7

115

48.5

Dauer des Studiums (in Jahren) bis 4 5 bis 6

Studienbeginn und Abschluss, Studiendauer. Fast die 7 bis 10 58 24.5 Hälfte der befragten Absolventen (49.7%) begann das mehr als 10 9 3.8 Geographiestudium an der Universität Basel bis zum Jahr keine Angabe 6 2.5 1996 (Tab. 2.10), 14.8% im Zeitraum zwischen 1997 und 237 100.0 2002. Die Mehrheit der Befragten studierte somit unter Gesamt dem alten schweizerischen Universitätssystem. Gut ein Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtDrittel (34.2%) studierte ab 2003 unter der Bologna- Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

und


8

Reform. 48.2% der Befragten absolvierten ihren höchsten Abschluss des Geographiestudiums an der Universität Basel bis 2002 unter dem alten universitären System. Etwas mehr als die Hälfte (50.5%) beendete das Studium nach 2002. Bei knapp der Hälfte (48.5%) der Umfrageteilnehmer dauerte das Studium fünf bis sechs Jahre. Rund ein Fünftel benötigte bis zu vier Jahre (20.7%), ein knappes Viertel sieben bis zehn Jahre (24.5%). 3.8% der Absolventen studierten mehr als zehn Jahre. Bei letzteren handelt es sich möglicherweise um Personen, welche mehrere Abschlüsse (Liz./B.A./M.A./Doktorat etc.) erwarben.

2.4 Studienabschlüsse von Geographieab - solventen vor dem Besuch der Univer - sität Basel Erwerb eines anderen Studienabschlusses. Nur 7.2% der insgesamt 237 Befragten hatten vor ihrem Studium an der Universität Basel bereits einen Abschluss an einer anderen Universität erworben (Tabelle nicht gezeigt). Von den 17 Absolventen, die bereits einen Hochschulabschluss an einer anderen Universität erworben hatten, erlangten diesen acht Personen in der Schweiz, weitere sechs Personen in Deutschland (Tab. 2.11). Die übrigen drei Absolventen machten den Abschluss in einem anderen Land (Österreich, Irland, Kanada). Daraus lässt sich schliessen, dass die Universität Basel hauptsächlich für Schweizer Erstabsolventen eines Studiums für eine weiterführende Ausbildung in Frage kam. Ein Drittel der Befragten (35.3%), die einen Abschluss einer anderen Hochschule besassen, hatten diesen in einem anderen Studienbereich erlangt, beispielsweise in den Bereichen der Zoologie, der Physical Education (Sport-„Monofach“) oder des Fundraising Managements (Tabelle nicht gezeigt). 23.5% der Absolventen, die bereits über einen Hochschultitel verfügten, hatten diesen im Bereich Geographie erworben, 17.6% hatten die Ausbildung zum Primar- oder Sekundarlehrer absolviert (Tab. 2.11).

2.5 Arbeitsort Arbeitsort, nach Geschlecht. 93.3% aller Männer arbeiteten in der Schweiz und 4.0% in Deutschland. Auch bei den weiblichen Befragten arbeitete ein grosser Teil in der Schweiz (84.4%). Die restlichen 15.6% teilten sich auf diverse Länder in der ganzen Welt auf. Frauen arbeiteten eher in einem Land ausserhalb der Schweiz oder Deutschland (Tabelle nicht gezeigt).

Merkmale der Befragten Tab. 2.11 Universitätsstandort des vorherigen Abschlusses

absolut

in Prozent

Universitätsstandort des vorherigen Abschlusses Schweiz

8

47.1

Deutschland

6

35.3

Andere (Österreich, Irland, Kanada)

3

17.6

17

100.0

Gesamt

Ausrichtung des vorherigen Studienabschlusses Geographie

4

23.5

Lehramtsabschluss

3

17.6

Vordiplom

2

11.8

Diplom

2

11.8

Andere

6

35.3

Gesamt

17

100.0

Ausgeschlossen: kein vorheriger Universitäts- oder Hochschulabschluss (n = 220) Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe Stadt- und Regionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

Arbeitsort, nach Kanton und Bundesland. 86.2% der Befragten gaben an, in der Schweiz zu arbeiten, wobei 33.0% in Basel-Stadt arbeiteten, gefolgt von Bern (12.3%), Basel-Landschaft (10.6%) und Zürich (10.6%), (Tab. 2.12). Der grosse Prozentsatz von Personen mit Arbeitsort im Kanton Basel-Stadt kann durch den hohen Anteil an Personen mit Herkunft aus dem Kanton und somit einer sozialen und beruflichen Verwurzelung erklärt werden. Zudem bietet Basel als drittgrösste Schweizer Stadt vielfältige Arbeitsmöglichkeiten für Geographen (z.B. Verwaltung, Industrie u.a.). Der relativ hohe Anteil an Geographieabsolventen, welche im Kanton Bern arbeitet, dürfte sich durch die in Bern und Umland konzentrierte Bundesverwaltung erklären, welche ebenfalls diverse Berufsmöglichkeiten für Geographen bietet. Die geringe Anzahl von Geographieabsolventen mit Arbeitsort in ländlichen Kantonen und Kantonen der Berggebiete deutet darauf hin, dass sich Berufsmöglichkeiten trotz möglicher geographischer Themengebiete, welche diese Regionen betreffen, überwiegend auf urbane Gebiete konzentrieren. Arbeitsort, nach Herkunftsland. Die Analyse des Arbeitsortes nach Herkunftsland zeigte keine eindeutigen Abweichungen von der allgemeinen geographischen Verteilung der Arbeitsorte. Von den befragten Schweizern arbeiteten 36.8% im Kanton Basel-Stadt, gefolgt von 14.2% im Kanton Bern. Je 12.3% arbeiteten in den Kanto-nen Basel-Landschaft und Zürich (Tabelle nicht gezeigt). Von den Absolventen, die Deutschland als Herkunfts-land angaben, arbeiteten 40.0% (10 Personen) in der Schweiz (grenznahe Kantone Basel-Stadt und Aargau) und 60.0% in Deutschland.


Geographen im Arbeitsmarkt

9

Tab. 2.12 Arbeitsort der Befragten, nach Kanton und Bundesland Arbeitsort

absolut

Basel-Stadt

78

33.0

< 2’000

19

Bern

29

12.3

2’001-4’000

21

8.9

Basel-Landschaft

25

10.6

4’001-6’000

45

19.0

Zürich

25

10.6

6’001-8’000

46

19.4

Aargau

16

6.8

8’001-10‘000

34

14.3

Luzern

9

3.8

10‘001-15‘000

36

15.2

Solothurn

6

2.5

> 15‘000

6

2.5

Graubünden

4

1.7

keine Angabe

St. Gallen

3

1.3

Gesamt

Zug

2

0.8

Tessin

2

0.8

Nidwalden

1

0.4

Thurgau

1

0.4

Genf

1

0.4

Obwalden

1

0.4

Waadt

1

0.4

Bayern

2

0.8

Baden-Württemberg

2

0.8

Berlin

2

0.8

Hessen

1

0.4

mehrere Kantone/ Bundesländer

6

2.5

ausserhalb CH,D,F

3

1.3

17

7.2

237

100.0

keine Angabe Gesamt

in Prozent

Tab. 2.13 Monatliches Einkommen (brutto) der Befragten

Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtRegionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

Einkommen (in CHF)

absolut

in Prozent 8.0

30

12.7

237

100.0

Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtRegionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

und

2.6 Bruttoeinkommen Bruttoeinkommen. Rund jeder Fünfte (19.4%) erhielt ein monatliches Bruttoeinkommen zwischen 6’001-8’000 CHF. Ungefähr gleich viele Befragte (19.0%) verfügten über ein Bruttoeinkommen zwischen 4’001-6’000 CHF (Tab. 2.13). 8.0% verdienten bis zu 2’000 CHF im Monat. Dies könnte vor allem den Anteil der Befragten betreffen, die zum Erhebungszeitpunkt zwischen 18 und 25 Jahren alt waren. Diese Gruppe ist möglicherweise noch nicht in ihrer endgültigen beruflichen Stelle gefestigt, befindet sich nach wie vor im Studium und arbeitet dementsprechend Teilzeit. Ein knappes Drittel (29.5%) hingegen verdiente zwischen 8’001 und 15‘000 CHF, was deutlich über dem Schweizer Durchschnittslohn liegt (Bundesamt für Statistik 2015). In die Spitzengruppe mit einem Monatslohn von mehr als 15‘000 CHF fielen 2.5% der Umfrageteilnehmer. Mehr als ein Zehntel der Befragten (12.7%) machte keine Angabe zum Bruttoeinkommen.

und

Bruttoeinkommen, nach Alter. Zwei Drittel (66.7%) der 18-25-jährigen Geographieabsolventen verdienten laut ihren Angaben bis 2’000 CHF (Tabelle nicht gezeigt), was die im vorausgegangenen Abschnitt formulierten Annahmen belegt. Personen in dieser Altersklasse befinden sich normalerweise am Anfang des Berufslebens oder noch im Studium und gehen deshalb einer Teilzeittätigkeit oder einer Praktikumstätigkeit nach. Bei 16.7% der Befragten dieser Altersgruppe lag das Bruttoeinkommen bei 4’001 bis 6’000 CHF, welches zugleich auch das höchste angegebene Bruttoeinkommen in dieser Altersklasse war. Jeweils gut ein Viertel der 26-30-Jährigen verfügte über ein Bruttoeinkommen von 4’001 bis 6’000 CHF (28.1%) oder 6’001 bis 8’000 CHF (28.1%). Bei den 31 bis 40-Jährigen war eine ähnliche Lohnstruktur erkennbar. Ungefähr ein Drittel der Befragten in den Altersklassen 41 bis 50 Jahre (28.1%) und 51 bis 60 Jahre (33.3%) verdiente zwischen 10‘001 und 15‘000 CHF. Eine Verschiebung zu höheren Bruttogehältern mit zunehmendem Alter ist klar erkennbar. Dieser Anstieg ist durch berufliche Erfahrung und Stellung mit dementsprechender Entlohnung zu erklären. Bruttoeinkommen, nach Geschlecht. Männliche Geographieabsolventen der Universität Basel verdienten statistisch signifikant mehr als weibliche (Tab. 2.14). Während bei den Männern mehr als ein Drittel (37.4%) zwischen 6‘001 und 10‘000 CHF und ein weiteres Fünftel (20.4%) zwischen 10‘001 und 15‘000 CHF monatlich verdienten, lag bei den weiblichen Befragten der Anteil an Befragten mit einem monatlichen Einkommen von 4‘001 bis 6‘000 CHF bei einem Viertel (26.7%). Jede fünfte Absolventin (21.1%) lag in der Einkommensgruppe zwischen 6´001 und 8´000 CHF, 14.4% der befragten Frauen verdienten 2‘001 bis 4‘000 CHF. Eine mögliche Erklärung für die Unterschiede liegt in der Tatsache, dass Frauen weitaus öfter in Teilzeit arbeiten als Männer (z.B. BuNdESAMT FÜR STATISTIK 2014a).


10

Merkmale der Befragten

Tab. 2.14 Bruttoeinkommen im Monat, nach Geschlecht Geschlecht Einkommen (in CHF)

männlich (in %) (n = 147)

weiblich (in %) (n = 90)

Gesamt (in %) (n = 237)

< 2’000

6.8

10.0

8.0

2’001-4’000

5.4

14.4

8.9

4’001-6’000

14.3

26.7

19.0

6’001-8’000

18.4

21.1

19.4

8’001-10‘000

19.0

6.7

14.3

10‘001-15‘000

20.4

6.7

15.2

> 15‘000 keine Angabe Gesamt

4.1

0.0

2.5

11.6

14.4

12.7

100.0

100.0

100.0

Quelle: departement umweltwissenschaften, Forschungsgruppe StadtRegionalforschung, universität Basel. Online-Befragung, Januar 2014

und

2.7 Zwischenfazit Insgesamt nahmen 237 Geographieabsolventen der Universität Basel an der Umfrage „Geographen im Arbeitsmarkt“ teil. Der Link zum (Online-) Fragebogen wurde Geographieabsolventen der letzten 20 bis 25 Jahre per Mail zugeschickt. Die Daten wurden anschliessend mit SPSS und Excel ausgewertet. Unter den Befragten befanden sich 62.0% Männer und 38.0% Frauen. Die Mehrheit der Befragten war zwischen 26 und 50 Jahre alt, studierte fünf bis sechs Jahre und verdiente 4‘001 bis 8’000 CHF. Zwei Drittel (64.6%) der Geographieabsolventen studierten im alten universitären System. Die Haushaltsstruktur veränderte sich mit zunehmendem Alter der Befragten vom Einpersonenhaushalt und Wohngemeinschaften hin zur klassischen 2-Kind-Familie. Das monatliche Bruttoeinkommen der männlichen Geographieabsolventen der Universität Basel war höher als das der weiblichen Absolventen. Die Mehrheit (82.7%) der Befragten stammte aus der Schweiz. Basel-Stadt, gefolgt von Basel-Landschaft, traten als Arbeits-, Wohn- und Herkunftsort am häufigsten auf. Es zeigt sich bei den jüngeren Befragten eine höhere Mobilität als bei den älteren, da die Jüngeren vermehrt aus der ganzen Schweiz zum Studieren nach Basel kamen. Von den Befragten hatten 7.2% einen Abschluss vor dem Geographiestudium an der Universität Basel erlangt. Die meisten der Absolventen mit einem früheren Abschluss haben an der Universität Basel innerhalb der Geographie einen Doktortitel erworben.


Geographen im Arbeitsmarkt

Teil II â&#x20AC;&#x201C; Das Studium

11


12

Studienverlauf und -schwerpunkte an der Universität Basel

Foto oben links: Humangeographisches Geländepraktikum, Statistikauswertung (Foto: Claudia Saalfrank) Foto unten links: Humangeographische Exkursion in Berlin (Foto: Claudia Saalfrank) Foto rechts: Geographisches Institut, Universität Basel (Foto: Selin Ciprian)


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Geographen im Arbeitsmarkt by Schwabe Verlag - Issuu