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Oskar Althaus

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Kunstbetriebes früh und konsequent verweigerte: der Basler Maler Oskar Althaus (1908 Frenkendorf – 1965 Basel). Kritiker kümmerten ihn nicht, Galeristen waren ihm zuwider. Seinen Antrieb bezog er aus einem unbändige Gerechtigkeitsempfinden sowie aus einer tiefen, wenn auch nicht kirchlich gelebten Reli­ giosität. Er war ein «Mahner» und «Prophet» (Kurt Fahrner), aber auch ein lebensfroher Mensch, dessen Atelierfeste das Zeug zum Stadtgespräch hatten. Obwohl bei vielen beliebt, hielt man in Malerkreisen Abstand zu dem gebürtigen Baselbieter, der sich zeitlebens weder ein- noch unterzuordnen verstand. Seine direkte und kompromisslose Art machte ihn zum Aussenseiter, um den sich Randständige, vom Leben Benachteiligte und junge Künstler sammelten. Auch künstlerisch wählte Althaus einen anderen Weg als viele seiner Basler Zeitgenossen. Munch beeindruckte ihn. Van Gogh, ebenso Chagall. Der Surrealismus scherte ihn wenig, noch weniger die Abstraktion. Stattdessen richtete er sich am deutschen Expressionismus aus, womit er sich in Basel in die Tradi­tion der früh verstorbenen Albert Müller und Hermann Scherer (Gruppe Rot-Blau) stellte. Ähnlich wie bei seinem wichtigsten Vorbild, dem französischen Maler Georges Rouault, steht bei ihm stets der Mensch im Mittelpunkt – mit seinem Schmerz und Leid. Althaus’ Werke fesseln durch ihre emotionale Dringlichkeit. In ihrer meist dunkel gestimmten Farbkraft und der Konturführung lassen

CHRI STOPH GAS S E R (Hg.) | OSKAR ALTHAUS | MALE N AUS DEM DU NKE L HE RAUS

Er war ein unbequemer Geist, der sich den Mechanismen des

sie an Glasmalerei denken.

O

S

K A R

A LT H A U S M A L E N A U S D E M

Aus Anlass des 50. Todestages von Oskar Althaus erinnert dieses reich bebilderte Buch an ein ebenso beseeltes wie

D U N K E L

vielseitiges Werk, das in Vergessenheit geraten ist.

SCHWABE

Schwabe Verlag Basel

I S B N 978-3-7965-3495-9

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783796 534959

H E R A U S


OSKAR ALTHAUS MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS


Abbildung Umschlag:

WALD

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 94.7× 72.5 cm, Sammlung Fritsch.


CHRISTOPH GASSER (Hg.)

OSKAR ALTHAUS MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS Mit Beiträgen von CHRISTOPH GASSER CHRISTIAN HEYDRICH FRANÇOISE THEIS ANDREA SILVIA VÉGH BODO VISCHER ANA VUJIC

Schwabe Verlag Basel


IMPRESSUM COPYRIGHT

© 2015 Schwabe AG, Verlag, Basel Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Das Werk einschliesslich seiner Teile darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in keiner Form reproduziert oder elektronisch verarbeitet, vervielfältigt, zugänglich gemacht oder verbreitet werden. BILDRECHTE

© 2015 für die Werke von Oskar Althaus: Rosmarie Althaus, Basel. © 2015 für das Werk von Niklaus Stoecklin: ProLitteris, Zurich. © 2015 für die Photographien der Werke von Oskar Althaus, falls nicht anders angegeben: Gianni Groppello, Basel. © 2015 für weitere Photographien: siehe Bildlegenden. HERAUSGEBER

Christoph Gasser, Reinach c/o Oskar Althaus Verein Reinach, www.oskar-althaus.ch LEKTORAT

Marianne Wackernagel, Schwabe GESTALTUNG

Martin Sommer, Basel SCHRIF T

Garamond (Monotype) Syntax (Adobe) PAPIER

Profibulk hochweiss, matt gestrichen, Volumen 1,1fach, 150g/m2 GESAMTHERSTELLUNG

Schwabe AG, Muttenz/Basel, Schweiz Printed in Switzerland ISBN

978-3-7965-3495-9 rights @ schwabe.ch www.schwabeverlag.ch


INHALT

INHALT

MARKUS RITTER

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Zum Geleit CHRISTOPH GASSER

Vorwort und Dank

CHRISTOPH GASSER

Annäherung an Oskar Althaus –

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Versuch einer Biographie

LUCIUS BURCKHARDT (1925 – 2003)

Althaus (1967)

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BODO VISCHER

Lucius Burckhardt und Oskar Althaus –

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eine Begegnung mit Folgen

ANDREA SILVIA VÉGH

118

Motive und Werkgruppen

ANA VUJIC

134

Menschenbilder

FRANÇOISE THEIS

148

Blumen leuchtend erstarrt

BODO VISCHER

156

Wald und Wundmal

CHRISTIAN HEYDRICH

172

Technik – dem Geheimnis des Malers auf der Spur

SIK-ISEA

175

Untersuchung der Grundierung

188

Ausstellungen

189

Anmerkungen

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MARKUS RITTER_ZUM GELEIT

MARKUS RITTER

ZUM GELEIT Die erste Monographie des Basler Malers Oskar Althaus, fünfzig Jahre nach seinem Tod, ist eine Tat. Allmählich sind nämlich jene selten geworden, die «Oski» noch erlebt haben. Vergessen ist er zwar nicht. Aber Anekdoten und Legenden ranken sich um seine Person und sein Werk. Zeit, um die Fakten kennenzulernen. Das vorliegende Buch gibt Einblick in ein verschwundenes Basel. Die Zeit, die im Werk von Oskar Althaus so eindringlich zum Ausdruck kommt, ist die Zwischenkriegs- und die Nach­ kriegszeit, wie man zu sagen pflegt. Die wirtschaftliche Depression der 1920er und 1930er Jahre hat sein Leben geprägt. Die Flüchtlinge, die er vor der Polizei in seiner Wohnung versteckte, haben sein soziales Gewissen geschärft. Rauschende Künstlerfeste liessen ihn die Machtstrukturen in seiner Pro­fession ermessen. Er ging weitgehend als einsamer Einzelner durchs Leben – und dies trotz seiner Familie und der unzähligen Kontakte und Gespräche mit Zeitgenossen auf seinen Streifzügen durch Basels Kneipen. Oskar Althaus ist bestimmt der Typ eines «wahren Künstlers»; seine Person und sein bildnerisches Werk sind eins. «Er war ein wirklicher Maler, seine Formfindung war echt, und hinter seinen Bildern spürte man eine Persönlichkeit; er war nicht naiv und wurde deshalb auch von den Vielen verstanden.» So urteilt in einem Nachruf 1967 der Soziologe Lucius Burckhardt. Die Biographie in diesem Buch zeigt eine eigenwillige, feinfühlige Künstlernatur, kraftvoll und verletzlich. Althaus bewegte sich jenseits aller institutionellen Bindungen. «Er lebte von den kleinen Leuten, aber gab seine Bilder wohlfeil, und wer eines gekauft hatte, war glücklich.» ( Lucius Burckhardt) Althaus war Dilettant. Im Zeitalter der akademischen Künstlerschulen fand er keinen Rang und keinen Platz. Und doch scharten sich um seine faszinierende Persönlichkeit in freier Gemeinschaft einige Schüler. Das erinnert an das Faust-Muster. Der aufwühlende, agile Autodidakt narrt die akademische Zunft mit seinen populären Erfolgen und setzt sich fest und durch. Die Popularität von «Oski», wie er liebevoll genannt wurde, gründet nicht in institutioneller Autorität, sondern in seinem Ruf und seiner Überzeugungskraft. Er war in der Kleinstadt eine markante Persönlichkeit, die Anstösse gibt und kontrovers wahrgenommen und diskutiert wird. Auch Skandale gehören zum Bild, das man sich von ihm machte. Basel tat sich ja noch lange schwer mit seinen Künstlern. Alfred Heinrich Pellegrini wurde angegriffen, Max Kämpf, Kurt Fahrner gar mit Prozessen eingedeckt. Gleichermassen schlimm war für Oskar Althaus die man­gelnde Anerkennung seitens der staatlichen Kunstförderung. Der Basler Kunstkredit, 1919, im Jahr des Generalstreiks zur Förderung der lokalen Kunstschaffenden gegründet, kaufte gerade mal ein einziges Bild von ihm an. Dabei nahm er an den Weihnachtsausstellungen der Basler Künstlerschaft zwischen 1943 und 1952 sechsmal teil, und wie bitter nötig hatte er mit seiner Familie in diesen Jahren das Geld. Zum Glück förderte ihn der Kunstkredit Basel-Landschaft regelmässig. Kunst und Politik sind im Werk von Oskar Althaus Geschwister. Kein Wunder, dass er dadurch im Basler Kunstverein unter der Leitung des Ästhetizisten Lucas Lichtenhahn und des

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MARKUS RITTER_ZUM GELEIT

Sammleradlaten Arnold Rüdlinger keine Anerkennung fand. Althaus’ Kunst ist viel zu ernst, zu existentialistisch und direkt, zu emotional für Salons. Die Motive und Themen seiner Werke sind von säkularer, niemals von modischer oder gar aktueller Bedeutung. Das Gerassel und Gerumpel der Tagespresse berührt ihn zwar tief in seiner Seele, aber er ordnet die Einzelereignisse den übergreifenden Schicksalsthemen zu, die er in starken Motiven wiederkehrend malerisch zu fassen sucht: Der Clown – Der Gekreuzigte – Die Arbeiter in der Fabrik – Die Landschaft im Winterkleid usw. Oskar Althaus repräsentiert gegenüber der Elite und den Arrivierten ein «anderes Basel», das es neben dem Mainstream immer gab und gibt. Darin liegt sogar der spezifisch städtische, der urbane Charakter Basels – dies im Gegensatz zum ruralen Lokalkolorit überall sonst in der Schweiz. Politische Partizipation und kulturelle Offenheit sind städtische Wesenszüge, die sich immer wieder aufs Neue durchsetzen müssen. Die vorliegende Monographie über Oskar Althaus erlaubt erstmals einen vertieften Einblick in Leben und Werk dieses Künstler-Stadtmenschen. Vielleicht wäre Oskar Althaus in seiner Heimat der Durchbruch gelungen, wenn er nicht so früh verstorben wäre. In der Kunsthallenaera unter Peter F. Althaus (1968 –1973) hätte man ihn unter Umständen als einen eminent in der sozialen Aktion wurzelnden Künstler erkennen und schätzen lernen können. Er war schliesslich Produzent (im Atelier), Galerist und Interpret (im Wirtshaus) seiner künstlerischen Botschaft. Und damals wurden ja die Ausstellungen «Veränderungen aller Art » und «Das offene Museum – die Stadt » veranstaltet, während Dieter Roth von avantgardistischen Sammlern «entdeckt » wurde. Immerhin fand auch Oskar Althaus Gönner und Mäzene, Käufer seiner Bilder, die sich von diesen berühren und infrage stellen liessen ebenso wie durch die gewissermassen radikale Existenz des Künstlers. Neben den vielen, deren Namen wir nicht kennen, wissen wir, dass Markus Kutter und Lucius Burckhardt ihm zugetan waren. Letztere genossen als Studenten die freie Stadtluft und sympathisierten mit Althaus’ einzigartiger Persönlichkeit. Der erst kürzlich bekannt gewordene Briefwechsel zwischen ihnen und Althaus lässt eine ganze Welt wiederaufleben. Eine spätere Generation konnte den Nachklang dieses künstlerischen Milieus erleben, wenn sie den Wortkünstlern Rainer Brambach, Robi Stalder oder René Schweizer in den Baizen der Innerstadt begegnet ist. «In den Steinsärgen Basels leben.» So schreibt Althaus in einem Brief an Lucius Burckhardt. Der Satz spricht Bände. Er zeigt die ambivalenten Gefühle gegenüber der Heimat, mit der man trotz allem schicksalhaft verbunden bleibt. Zwei erzählerische Werke hadern ebenfalls mit den «Steinsärgen Basels» und können das stimmungsmässige Umfeld von Althaus erhellen. Ich denke dabei einerseits an Rudolf Löws Romantrilogie «Häuser über dem Rhein», die von 1938 bis 1943 erschien, und andererseits an «Vernissage» von René Regenass aus dem Jahre 1984, den «Roman aus unserer musealen Zeit, geschrieben mit dem Rücken zum Bild ». Mit einer Art Hassliebe befassen sich beide Autoren mit den weit auseinanderklaffenden Widersprüchen der Kleinstadt Basel, die sich manchmal recht weltgewandt, öfter aber verstockt, kleinmütig und engherzig gibt. Mit ihrer Ignoranz gegenüber der Künstlerpersönlichkeit Oskar Althaus befremdet sie uns. Ein Urteil kann sich jetzt jedermann selbst bilden, dank dem vorliegenden Buch. <<

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CHRISTOPH GASSER _VORWORT UND DANK

CHRISTOPH GASSER

VORWORT UND DANK EIN KUNSTBUCH ÜBER OSKAR ALTHAUS. Was vor fünf Jahren als fixe Idee eines

begeisterten Laien begann, ist im Laufe der Zeit zu einem ernsthaften Projekt ge­worden, das mehr und mehr von in­teressierten Helfern und Mitstreitern begleitet wurde. Heute nun liegt das Buch tatsächlich vor, so dass es an dieser Stelle die vornehme Pflicht des Herausgebers ist, all diesen Helfern und Mitstreitern für ihre wertvollen Beiträge zu danken. Zuvorderst zu Dank verpflichtet bin ich der Familie des Künstlers. Obwohl ihr mein Vorhaben, fünfzig Jahre nach dem Tode von Oskar Althaus, im ersten Moment eher unbegreiflich vor­gekommen sein muss, ist sie mir jederzeit offen und ohne Vorbehalte begegnet. In langen und einfüh­lsamen Gesprächen haben mir Tochter Rosmarie Althaus, ihr Lebenspartner Kurt Spitteler und Leo Lanz, Ehemann von Tochter Ella Lanz-Althaus (2009 verstorben), Einblick in Zeit, Leben und Wirken ihres Vaters bzw. Schwiegervaters gegeben. Auch den Enkeln Urs Wassmer sowie Gregor und Isidor Lanz gebührt mein Dank für das Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben, und für ihre Unterstützung. Ausserhalb der Familie leisteten Diana Fahrner und Markus Wildi einen wertvollen Beitrag, in dem sie mich im Sommer 2013 mit viel Geduld bei der Autorensuche unterstützten. Diana Fahrner verdanke ich darüber hinaus die Einsicht (und das Selbst­ vertrauen), dass man selber nicht Akademiker sein muss, um ein Projekt wie dieses an­ zuschieben. Seit Jahren bereits begleitet Christian Heydrich mich und mein Interesse an Oskar Althaus, weshalb es mir eine ganz besondere Ehre und Freude ist, ihn als Autor im Buch vertreten zu wissen. Dass er darüber hinaus die Restauration der publizierten Bilder übernommen hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Resultat spricht für sich, wovon sich auf den nachfolgenden Seiten alle selbst überzeugen können. Dankenswert ist auch die Tatsache, dass sich das Autorenteam Françoise Theis, Andrea S.Végh, Bodo Vischer und Ana Vujic (in alphabetischer Reihenfolge) voll und ganz auf den ihnen zuvor wenig bekannten Oskar Althaus eingelassen hat. Dabei ist es zu Einsichten gelangt, die auch Kenner des Malers und seines Werks überraschen dürften. Dass über der Arbeit am gemeinsamen Thema Freundschaften entstanden sind, welche über das Ende des Projektes hinausweisen, freut mich ganz besonders. Autoren brauchen Material. Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Archiven und Bibliotheken sei gedankt: Esther Baur, Hermann Wichers und Andreas Barth (Staatsarchiv Basel-Stadt), Regula Nebiker (Staatsarchiv Basellandschaft), Beatrice Rancetti (Zivilstandsamt BL , Liestal), Sören Schmeling und Heidrun Ziems (Kunsthalle Archiv Basel); ausserdem Madeleine Burri (Historisches Archiv und Bibliothek PTT, Köniz), Marcel Münch (Dokumentation/Archiv Basler Zeitung), Sara Janner und

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CHRISTOPH GASSER _VORWORT UND DANK

Noah Regenass (Universitätsbibliothek Basel) und nicht zu vergessen Andrea Matossi, der es im weit entfernten St. Moritz für mich übernahm, im Archiv der Engadiner Post die Besprechungen der Bündner Ausstellungen von Oskar Althaus heraus­zu­suchen. Für ihre wun­dervolle Unterstützung bei Recherche und Bildausleihe danke ich ausserdem Susanne Buder, vormals Kunstkredit Basel-Stadt, sowie Dina Epelbaum und ihrer Vorgängerin Le­t izia Schubiger vom Kunstkredit Baselland. Fritz Vischer hat nicht nur mitgeholfen, Fragen bezüglich der Jugendjahre von Lucius Burckhardt zu klären. Ihm verdanken wir auch die Abbildung des Porträts, das Oskar Althaus seinem Freund Lucius gewidmet hat (Abb. S.76). Dafür gebührt ihm unser ganz spezieller Dank. Nun reicht es nicht, Material, Autoren und ein Thema für ein Buch zu haben. Es braucht auch Menschen und Institutionen, die als Ermöglicher auftreten. Dass wir ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod dieses Buch über Oskar Althaus in Händen halten dürfen, ist das Verdienst ganz vieler Menschen und Institutionen. Zuvorderst sei da die Lucius und Annemarie Burckhardt Stiftung genannt, die das Projekt mit ihrer grosszügigen Anschubfinanzierung nicht nur lanciert, sondern uns in der Person von Markus Ritter auch während der Umsetzung eng und mit grossem Interesse und Wohlwollen begleitet hat. Ebenso unverzichtbar war die Unterstützung durch die Claire Sturzenegger-Jeanf­ avre Stiftung, den Swisslos-Fonds der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die vielen Firmen und Privatpersonen, die als Seitensponsoren aufgetreten sind (siehe sepa­rate Auflistung) oder uns anderweitig unterstützt haben. Erheblichen Anteil am Ge­ lingen des Projektes hat sodann die Erbengemeinschaft Fritsch, aus deren Sammlungsbestand ein grosser Teil der in diesem Buch abgebildeten Werke von Oskar Althaus stammt. Ihnen allen ein grosses Dankeschön! Besonders stolz bin ich darauf, dass unser Buch im Schwabe Verlag Basel erscheinen darf. Für das Lektorat von Co-Verlagsleiterin Marianne Wackernagel, die unserem Projekt von Beginn weg mit grosser Sympathie begegnet ist, sowie für die grossartige Arbeit aller am Projekt beteiligten Mitarbeitenden von Verlag und Druckerei Schwabe danke ich an dieser Stelle ganz herzlich. Danken möchten die Autoren und ich auch Christoph Lüthy, Hannelore Arlt und Urs Brügger für ihre Lektüre der Texte und die wertvollen Hinweise. Dass das Buch nicht nur interessant zu lesen ist, sondern auch schön anzuschauen, ist das Verdienst von Martin Sommer, der es gestaltet hat, und Gianni Groppello, dem die schwierige Aufgabe zufiel, die Ge­mälde von Oskar Althaus mit ihrer eigenwilligen Oberflächenbeschaffenheit zu photo­graphieren. Auch dafür vielen Dank. Dass die Veröffentlichung dieses Buches mit einer Altaus-Ausstellung an zwei Orten mitten in Basel zusammenfällt, kommt einer «Heimkehr» des Künstlers gleich. Es ist das Verdienst von Gregor Muntwiler (Galerie Eulenspiegel) sowie von Felix und Ursula Ackermann-Liebrich (Heuberg 24, Raum für Kunst), diese Heimkehr anlässlich des fünfzigsten Todestages von Oskar Althaus möglich gemacht zu haben, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.

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CHRISTOPH GASSER _VORWORT UND DANK

Zu grossem Dank verpflichtet bin ich weiter Rolf Jöhr und Bethli Stöckli, die mir bei der ordnenden Klärung des Bildes des Künstlers behilflich waren, das sich nach Dutzenden Gesprächen mit Zeitzeugen in meinem Kopf zu verselbständigen drohte. Beide, in jungen Jahren mit Oskar Althaus bekannt oder gar befreundet, gaben mir wichtige inhaltliche Impulse und – wichtiger noch – setzten freundlich, aber bestimmt Leitplanken, wann und wo dies angezeigt schien. Merci dafür. Roland Pulfer, Reto Brügger und Therese Heilmeier haben wichtige logistische Aufgaben wahrgenommen, ohne die es letztlich weder zur Ausstellung noch zum Buch gekommen wäre. In besonderem Masse gilt dies auch für Bodo Vischer, der nicht nur als Autor tätig war, sondern als Mentor und in der Projektleitung geradezu Unersetzliches geleistet hat. Ihm und seiner Frau Christine (bei der ich mich dafür entschuldige, dass ihr Mann während der vergangenen Wochen und Monate eher weniger Zeit für sie gehabt hat) schulde ich Dank weit über das vorliegende Buch hinaus. Zuletzt richte ich meinen herzlichen Dank an meine Partnerin Andrea Brügger und an meine Tochter Michelle Florence, ohne deren beider Liebe, Verständnis und Un­terstützung dieses Buch niemals hätte entstehen können, und denen ich es folgerichtig widme.

GEDRUCKT MIT GROSSZÜGIGER UNTERSTÜTZUNG VON:

>

Lucius und Annemarie Burckhardt Stiftung

>

Claire Sturzenegger-Jeanfavre Stiftung

>

Erbengemeinschaft Fritsch

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CHRISTOPH GASSER _VORWORT UND DANK

EINE ODER MEHRERE SEITEN GESTIFTET HABEN

( IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE ):

Kurt und Christine Althaus, Frenkendorf; Christian Baur, Basel; Roger Borgeaud,

Muttenz; Evi Bossard, Hunzenschwil; Helene Brügger, Reinach; Guido Brügger, Reinach; Silvie Brügger und Hebbi Hostettler, Birsfelden; Brigitte Brügger und Martin van der Kuil, NL-Nijmegen; Stefan Dettwiler, Eich; Regula Feller, Moosseedorf; Lotti Flück, Basel;

Frank Forrer, Nänikon; Mags und Helen Glanzmann, Basel; Senad Havkic, Reitnau; Therese Heilmeier und Urs Brügger, Wegenstetten; Christoph Emanuel Hoffmann, Basel; Hans Horn und Ursula Brunkow, Merligen; Hanspeter und Linda Jenni, Hombrechtikon; Karin Küng, Rheinfelden; Ina Kunz, Reinach; Rita Lasagni, Zofingen; Hansjörg Luchsinger, Wila; Christoph Lüthy, NL-Nijmegen; Werner und Margrit Marti, Muttenz; Hans Meier, Würenlos; Peter Meili, Dietikon; Ruedi Pfirter, Hölstein; Sandrine Preuvot, Rümlang; Roland Pulfer und Colette Kohler, Basel; Marc Schenker, Adligenswil; Christine und Robert Schibli-Ruef, Riehen; Werner Schlenker, Allschwil; Anton Schorer, Basel; René und Gerry Schüpbach, Kappel; José und Ruth Schwaller, Luterbach; Andreas Siegrist, Belp; Bettina Soltermann, Zollikofen; Martin Sommer, Basel; Mirjam Stamm, Zürich; Bethli und Röbi Stöckli, Muttenz; Isabelle Stöcklin, Schwyz; Fritz Sutter, Pratteln; Stephan Trummer, Möhlin; Michael von Arb, Buchs; Andreas und Daniela Vontobel-Krebs, Domat/Ems; Urs und Anita Wassmer mit Lukas und Irina, Basel; Christine Wiedmer, Stettlen. AUSSERDEM UNTERSTÜTZT HABEN UNS:

Lea Silvia Adam, Zürich; Marius Beckers, B-Eupen; Ivo Bosshard, Möhlin; Susi Ehrismann, Reinach; Regine Eichenberger, Schönenbuch; Hans und Verena Fullin, Riehen; Monika und Lech Lampkowska-Klekot, Basel; Marie-Therese Muntwiler, Basel; Martina Neuhaus, Wittwil; Silvia Perez, Allschwil; Beat Petermann, Wintersingen; Carmelo Pizzo, Halten; Margrit Roppel, Frenkendorf; Marcus Schumacher, Oberwil; Robert Schwald, Pratteln; Maria Willi, Binningen; Kurt Zimmermann, Thalwil. Unser Dank gilt auch den Leihgeberinnen und Leihgebern, die uns ihre Werke von Oskar Althaus unentgeltlich zur Verfügung stellten, sowie den vielen Spenderinnen und Spendern, welche anonym zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. IN ERINNERUNG AN:

Max Brügger-Meier (1924 – 2014), René Lucien Fritsch (1921– 2007), Ernst Krebs (1922– 2014) und René Schweizer (1943 – 2015).

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

WEG IN DIE STADT

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 59.4 × 100 cm, Sammlung Fritsch.

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

SOMMERLICHE LANDSCHAFT

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 88 ×110.5 cm, Sammlung Fritsch.

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

ABSTRAHIERENDE GEBIRGSLANDSCHAFT IM ABENDROT

Ohne Datum, Ã&#x2013;l auf Papier, Masse unbekannt, Privatbesitz, Foto Auktionshaus Bloss e.K., D-Merzhausen.

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

STRASSE

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 61.3×100.5 cm, Sammlung Fritsch.

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

ÜBER DER STADT

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 110 ×123 cm, Privatbesitz.

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OSKAR ALTHAUS_MALEN AUS DEM DUNKEL HERAUS

BAHNGELEISE

Ohne Datum, Öl auf Hartfaserplatte, 123 ×75.5 cm, Sammlung Fritsch.

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