Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für den Kunsthandel, Sammler und Kunstfreunde sowie für die kulturgeschichtliche Forschung.
I S B N 978-3-7965-3205-4
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783796 532054
Basler Goldschmiedekunst Meister und Marken – 1267 bis heute Ulrich Barth Christian Hörack
Meister und Marken – 1267 bis heute
Alle Basler Silberobjekte des Historischen Museums Basel und weiterer öffentlicher Sammlungen sowie eine grosse Auswahl von Objekten aus Privatbesitz sind aufgeführt. Das Werkverzeichnis zählt rund 2200 Einträge.
Basler Goldschmiedekunst
Basel war ein herausragendes Goldschmiedezentrum der Schweiz. Seit nahezu 750 Jahren lassen sich rund 1000 Goldschmiede namentlich identifizieren. Erstmals werden in diesem Nachschlagewerk alle in Basel nachweisbaren Goldschmiede, ihre Meistermarken sowie die Basler Beschauzeichen erfasst.
Basler Goldschmiedekunst Meister und Marken – 1267 bis heute
Basler Goldschmiedekunst Meister und Marken – 1267 bis heute Ulrich Barth Christian HÜrack
Eine Publikation des Historischen Museums Basel Schwabe Verlag Basel 2013
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Basler Goldschmiedekunst
Inhaltsverzeichnis
Meister und Marken – 1267 bis heute
Vorwort
7
Dank
8
Einleitung
10
Markenverzeichnis Ortsmarken Meistermarken
11 12 15
Biografien und Werkverzeichnis
31
Glossar AbkĂźrzungsverzeichnis
300
Literatur und gedruckte Quellen
301
Quellen & Archive
310
Ortsregister
311
Namensregister
319
Abbildungsnachweis
338
Autoren
339
Impressum
339
298
5
6
Basler Goldschmiedekunst
Vorwort Relevante Zeugnisse zur Geschichte Basels, der Region und ihrer Menschen zu sammeln und zu bewahren, gehört zu den Aufgaben des Historischen Museums Basel. Ebenso aber auch, diese Zeugnisse zu erforschen und zu vermitteln. Die Werke der Basler Goldschmiede stellen ohne Zweifel einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes der Stadt dar. In der Erforschung dieses Erbes bedeutet es einen grossen Schritt, wenn das Historische Museum Basel jetzt ein Übersichtsund Nachschlagewerk zur Goldschmiedekunst seit dem 13. Jahrhundert vorlegen kann, wie es auch für andere Städte in der Schweiz (Zürich, Lausanne, Schaffhausen, Neuchâtel, Fribourg, St. Gallen, Luzern) bereits existiert. Dies umso mehr, als Basel über Jahrhunderte als Zentrum der Goldschmiedekunst für das Gebiet der Eidgenossenschaft eine führende Rolle spielte. Mit Christian Hörack, der seine Dissertation über das Lausanner Silber des 18. und 19. Jahrhunderts verfasst hat, konnte für die Bearbeitung ein kompetenter Spezialist gewonnen werden. Ihm standen als Grundlage die Vorarbeiten des ehemaligen Stellvertretenden Leiters des Staatsarchivs des Kantons Basel-Stadt, Ulrich Barth, zur Verfügung. Diese bestanden in dessen 1978 abgeschlossener Dissertationsschrift über das Basler Goldschmiedehandwerk mit einem ersten chronologischen Verzeichnis der Basler Goldschmiede, die jedoch ohne Verzeichnis der Meistermarken und Ortsmarken publiziert wurde. Die 1989 anlässlich der grossen Ausstellung des Historischen Museums Basel erschienene Publikation Schätze der Basler Goldschmiedekunst 1400–1989. 700 Jahre E. E. Zunft zu Hausgenossen gab dann mit einer Auswahl von über 1000 Objekten aus der Sammlung des Historischen Museums Basel sowie aus Zunft- und Privatbesitz einen Überblick über den erhaltenen Bestand an Basler Goldschmiedearbeiten. Die von Ulrich Barth noch bis in die jüngste Zeit ergänzte Dokumentation zu den Lebensdaten und Werken der Basler Goldschmiede wurde 2009 als «Archiv Dr. Ulrich Barth» ins Historische Museum Basel überführt und so für das Publikationsprojekt sowie für künftige Forschungszwecke zugänglich gemacht.
Meister und Marken – 1267 bis heute
Die vorliegende Veröffentlichung Meister und Marken – 1267 bis heute mit mehreren hundert Biografien, einem Markenverzeichnis und nahezu 2200 im Werkverzeichnis erfassten Objekten ist der erste Band des umfassenden wissenschaftlichen Nachschlagewerks Basler Goldschmiedekunst. Zusammen mit dem noch ausstehenden zweiten Band Katalog der Werke soll es dazu dienen, das Wirken der Basler Goldschmiede kunst- und kulturhistorisch zu dokumentieren und einzuordnen. Der vorliegende Band ermöglicht erstmals die Identifizierung der während sieben Jahrhunderten von Basler Goldschmieden geschaffenen Werke anhand der Meistermarken und der Basler Ortsmarken. Unser Dank im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Projekts gilt den beiden Autoren Dr. Christian Hörack und Dr. Ulrich Barth, der Kuratorin der Kunsthistorischen Abteilung Dr. Sabine Söll-Tauchert, die das Projekt museumsintern betreut hat, sowie allen anderen internen und externen Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement. Den Privatsammlern danken wir dafür, dass sie ihre Objekte zugänglich machten und zu vielerlei Detailfragen Auskünfte gaben. Den Anstoss zum Publikationsprojekt gab 2009 die Finanzierungszusage durch die Herren Dr. Georg Krayer und Peter Forcart-Staehelin. Ohne ihre Grosszügigkeit, ihre Begeisterung für das Projekt und ihre auch fachkundige Unterstützung wären dieser und der noch folgende Band des Nachschlagewerks nicht zustande gekommen. Daher sind wir ihnen ganz besonders verbunden.
Marie-Paule Jungblut Direktorin seit August 2012
Dr. Burkard von Roda Direktor von 1991 bis Juli 2012
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Dank Basel gehört seit Jahrhunderten zu den bedeutenden Zentren der Goldschmiedekunst in Europa. In der Schweiz war Basel neben Zürich das bei Weitem produktivste Goldschmiedezentrum. Seit dem 13. Jahrhundert sind nahezu 1000 Goldschmiede namentlich bekannt. Das Verfassen eines Nachschlagewerks mit mehreren hundert Biografien, Markenverzeichnis und rund 2200 im Werkverzeichnis erfassten Silberobjekten – davon nahezu 900 Objekte im Historischen Museum Basel – ist ein langfristiges Projekt, das nur mit der umfassenden Hilfe von vielen Seiten zustande gekommen ist. Die wissenschaftliche Bearbeitung haben Georg Krayer und Peter Forcart-Staehelin finanziert. Doch sei beiden Herren hier nicht nur für die finanzielle Unterstützung herzlich gedankt. Auch ihre zahlreichen Hinweise und Anregungen, die kritische Durchsicht des Skripts und ihr grosses Interesse an der Basler Goldschmiedekunst waren eine ganz wesentliche Motivation bei der Arbeit an dieser Publikation. Ohne die intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Privatsammlern hätte die vorliegende Publikation nicht in dieser Vollständigkeit realisiert werden können. Der Besuch einer Privatsammlung ist immer ein besonderes Ereignis, handelt es sich doch um einen grossen Vertrauensbeweis, einem neuen Gast die eigene Sammlung zu zeigen. Die Objekte haben für ihre Besitzer weit mehr als einen rein materiellen Wert, mit ihnen verbinden sich häufig große Emotionen und bei Erbstücken auch so manche Familiengeschichte. Gespräche mit Sammlern sind oft überraschend, die Fachkenntnis vieler Amateure erstaunt immer wieder. Einige Privatsammlungen sind mit wissenschaftlicher Akribie angelegt und hervorragend dokumentiert. Allen damit angesprochenen Personen, die nicht namentlich genannt werden möchten, sei für ihr grosses Vertrauen und Interesse an unserer Arbeit ganz herzlich gedankt!
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Kunst- und Antiquitätenhändler gehören bisweilen zu den besten Silberkennern. Martin Kiener in Zürich, Georges Ségal in Basel, Eva Töpfer in Luxemburg sowie den Mitarbeitern der Auktionshäuser in Zofingen, Fischer in Luzern sowie Schuler in Zürich sei hier für ihre Auskünfte, wichtige Hinweise zu Objekten und die Vermittlung von Kontakten zu Sammlern gedankt. Besonderer Dank gebührt Hanspeter Lanz vom Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich für den stets konstruktiven Austausch, gemeinsame Überlegungen sowie das Korrekturlesen des Manuskripts. Für die grösstmögliche Vollständigkeit und Aktualität des Markenverzeichnisses ist die Erlaubnis der Veröffentlichung aller in Basel-Stadt bei der Edelmetallkontrolle eingetragenen Verantwortlichkeitsmarken ein Glücksfall. Wir danken sehr für die Mithilfe von Patrick Eichenberger (Leiter der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle Basel) und die Erlaubnis zur erstmaligen Publikation dieser Angaben seitens des Eidgenössischen Finanzdepartements. Fachkollegen im In- und Ausland lieferten immer wieder wichtige Hinweise. Dank gebührt daher zahlreichen Personen und Institutionen, die bei der Inventarisierung aller Basler Silberobjekte in öffentlichen Sammlungen geholfen haben oder Auskünfte zu einzelnen Goldschmieden gegeben haben: - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Walter R. C. Abegglen (Weggis) Dominique Bardin und Anne Camuset (Musée des Beaux-Arts, Dijon) Esther Baur und Daniel Kress (Staatsarchiv Basel-Stadt) Gaël Bonzon (Musée d’Art et d’Histoire, Genf) Martina Cicala (Einwohneramt Basel-Stadt) Alex Claude (Museum Burg Zug) Uta Coburger (Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim) Joël Delaine und Lionel Pinero (Musée Historique de Mulhouse) Benoît Delcourte (Musée Unterlinden, Colmar) Patrick Eichenberger (Eidgenössische Edelmetallkontrolle, Basel) Sabine Flaschberger (Museum für Gestaltung Zürich) Alain Gruber (Fribourg) Simone Herde (Stadtarchiv Augsburg) Susanne Himmer (Schloss Langenburg) Heinz Horat (Historisches Museum Luzern) Caroline Junier und Claude-Alain Künzi (Musée d’art et d’histoire, Neuchâtel) Michael Kessler (Pharmazie-Historisches Museum Basel) Gaby Knoch-Mund und Katia Guth (Jüdisches Museum der Schweiz, Basel)
Basler Goldschmiedekunst
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Ulrike Konrad und Gabriele Weitzer (Dreiländermuseum, Lörrach) Deborah Lambert (Schroder Collection, London) Bernhard Lang (Zunft zu Hausgenossen, Basel) Hanspeter Lanz (Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich) Regula Luginbühl Wirz (Bernisches Historisches Museum) Victor Manser (Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen) Christoph Matt (Burgenfreunde beider Basel) Jean-Philippe Meyer (Inventaire du Patrimoine, Région Alsace) Carol Nater Cartier (Historisches Museum, Baden) Fabienne Pic (Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont) Reinhard W. Sänger (Badisches Landesmuseum Karlsruhe) Therese Schaltenbrand (Museum.BL, Liestal) Kathrin Schöb Rohner (Fricktaler Museum, Rheinfelden) Timothy Schroder (London) Nikolaus Thurnherr (Binningen) Rudolf Velhagen und Claudia Moritzi (Museum Langmatt, Baden) Verena Villiger Steinauer und Stephan Gasser (Museé d’Art et d’Histoire, Fribourg) Jeremy Warren (The Wallace Collection, London) Erich Weber und Brigitta Bernd (Museum Blumenstein, Solothurn) Kurt Würmli und Rolf Thalmann (Plakatsammlung der Schule für Gestaltung, Basel)
war die Zusammenarbeit mit Martin Sauter, dem Stellvertretenden Chefrestaurator und gelernten Goldschmied, dessen konservatorische und logistische Hilfe beim Organisieren der Markenaufnahmen grundlegend war. Der erfahrene Fotograf Peter Portner und der Technische Sammlungsassistent Philipp Emmel haben mit Sorgfalt einen Grossteil der Marken und die meisten Illustrationen zu diesem Band neu aufgenommen. Der Bibliothekar Daniel Suter organisierte auswärtige Abbildungen. Die freie Mitarbeiterin Katja Meintel hat das Skript detailgenau lektoriert und gemeinsam mit Nicolas Pepin das Orts- und Namensregister erstellt. Schliesslich besonders gedankt sei der Grafikerin Manuela Frey, die aus unserem Manuskript ein ästhetisch ansprechendes und übersichtlich gestaltetes Nachschlagewerk geschaffen hat. Christian Hörack Basel im August 2013
Abschliessend sei den Kollegen am Historischen Museum Basel gedankt: Der ehemalige Direktor Burkard von Roda hat das Publikationsprojekt auf den Weg gebracht und mit Engagement und Interesse bis zu seinem Abschluss begleitet und bereichert. Marie-Paule Jungblut, die seit August 2012 als neue Direktorin des Historischen Museums Basel das Projekt betreut, sei für Anregungen und neue Impulse bei Publikation und Vertrieb dieses Buches gedankt. Die wissenschaftliche Betreuung des Projekts lag in den Händen der Kuratorin der Kunsthistorischen Abteilung Sabine Söll-Tauchert, die als Sammlungsverantwortliche für die Goldschmiedewerke auch das inhaltliche Lektorat übernahm. Wichtige Sachinformationen und Hinweise zu Objekten erteilten darüber hinaus der Kurator der Historisch-technologischen Abteilung Franz Egger, der Kurator des Münzkabinetts Michael Matzke und die Kuratorin für Angewandte Kunst und Alltagskultur Margret Ribbert. Immer wieder erkenntnisreich
Meister und Marken – 1267 bis heute
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Einleitung Markenverzeichnis Die Basler Goldschmiede gehören um 1400 der Zunft der Münzer und Wechsler, genannt «zu den Hausgenossen», an. Erstmals 1484 wird der Silberfeingehalt genau definiert. Da jedes Silberobjekt aus Stabilitätsgründen auch Anteile unedler Metalle enthält, war die Kenntnis und Kontrolle des genauen Anteils an kostbarem Silber oder Gold stets von hohem Interesse. Die Verwendung eines Garantiestempels, der Basler Ortsmarke (Beschauzeichen), ist ab etwa 1525 belegt. 1534 wird vorgeschrieben, Goldschmiedewerke mit einer Meistermarke zu kennzeichnen. Um 1550 müssen dann Orts- und Meistermarke zusammen verwendet werden. Die Meistermarke entspricht somit der Signatur des Meisters bzw. seiner Werkstatt. Die Ortsmarke wird nach Prüfung des Silberfeingehalts durch einen eigens bestimmten «Beschaumeister» angebracht. Ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsarbeit war es, die mehr als 200 Meistermarken, die auf Basler Goldschmiedearbeiten aus der Zeit vor 1900 gefunden wurden, bestimmten, durch schriftliche Quellen bekannten Goldschmieden zuzuordnen. Die 85 oft nur minimal unterschiedlichen Ortsmarken in Form des Baselstabs wurden durch Objektstudien und Vergleiche mit den Meistermarken chronologisch geordnet. Ihre Kenntnis erlaubt es jetzt, viele Stücke genauer zu datieren. Abgebildet werden zum einen die bereits in den 1960erJahren von Hans Bühler angefertigten Umzeichnungen der Marken. Dank verbesserter technischer Möglichkeiten konnten parallel dazu neue fotografische Aufnahmen aller greifbaren Marken gemacht werden. Das Nebeneinander beider Varianten veranschaulicht die Vorzüge und Nachteile von immer auch interpretierender Umzeichnung und mitunter schwer lesbaren Aufnahmen abgenutzter oder schlecht geschlagener Marken. Auf die Umzeichnung neu entdeckter und bereits präzise fotografierter Marken haben wir daher verzichtet. In einigen Fällen wurden auch ältere, weniger präzise Fotovorlagen von Marken schwer zugänglicher Objekte verwendet. Seit 1935 werden die Verantwortlichkeitsmarken (Meistermarken) der Basler Goldschmiede von der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle in Form von Umzeichnungen registriert. Das Verwenden von Feingehaltsstempeln ist in Basel ungewöhnlich und nur in Ausnahmefällen bekannt. Bei Lörracher oder Grenzacher Arbeiten sind Feingehaltsstempel häufiger anzutreffen. Im 19. Jahrhundert lockern sich die Zunftregeln, und die Basler Ortsmarke mit dem Baselstab wird nicht immer konsequent verwendet. Nach Inkrafttreten eines Bundesgesetzes zur Kontrolle und Garantie des Feingehalts von Goldund Silberwaren im Jahr 1882 werden die Feingehaltsmarken schweizweit vereinheitlicht. Marken mit Baselstab werden nun nur noch vereinzelt und ohne amtliche Funktion verwendet. Das Markenregister des vorliegenden Bandes folgt der seit Marc Rosenbergs Der Goldschmiede Merkzeichen (1922) üblichen Anordnung nach Marken mit Buchstaben in alphabeti-
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scher Reihenfolge, figürlichen Marken und Zahlen. Sind Buchstaben mit Symbolen kombiniert, können Marken doppelt erscheinen. Die Marken sind in zwei- bis dreifacher Vergrösserung abgebildet. Zugunsten der besseren Lesbarkeit haben wir auf exakte Grössenverhältnisse verzichtet.
Biografien mit Werkverzeichnis Die rund 1000 Biografien aller in Quellen belegten oder anhand von Werken greifbaren Basler Goldschmiede von 1267 bis 2013 sind chronologisch geordnet. Bei den Einträgen mittelalterlicher Goldschmiede ist die erste Erwähnung in Basel ausschlaggebend, ab etwa 1490 hingegen die Aufnahme in die Zunft zu Hausgenossen, die den Berufsbeginn dokumentiert. In jüngerer Zeit ist der Berufseintritt belegt durch Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit, Gewerbebewilligung, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung, Adressbucheinträge oder seit 1935 durch die amtlich registrierten Verantwortlichkeitsmarken bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle Basel. Vor der Kantonstrennung 1833 sind Goldschmiede aus Basel und den umliegenden Orten Hüningen, Lörrach, Grenzach, dem Leimental, Birseck und dem unteren Teil des heutigen Kantons Basel-Land aufgeführt. Nach diesem Datum konzentriert sich die Aufstellung auf die im Kanton Basel-Stadt tätigen Goldschmiede. Neben klassischen Goldschmieden sind auch Graveure verzeichnet, die als Siegelstecher, Münzen- und Medaillenstempelschneider gearbeitet haben, da diese zum alten Goldschmiedeberuf gehören. Das 2185 Einträge umfassende Werkverzeichnis ist bewusst knapp gehalten. Sämtliche Objekte aus der Sammlung des Historischen Museums Basel (959 Einträge, davon 256 Münzen und Medaillen) sowie anderen öffentlichen Sammlungen sind aufgeführt. Eine grosse Auswahl von Objekten aus Privatbesitz und Kunsthandel ergänzt das Verzeichnis. Bei einigen wenigen Objekten bezweifeln wir, dass es sich um authentische Basler Werke handelt. Sie haben den Zusatz «suspekt» erhalten. Eindeutige Fälschungen sind hingegen nicht verzeichnet. Die Biografien des 20. und frühen 21. Jahrhunderts sind der Vollständigkeit halber mit aufgenommen. Der Goldschmiedeberuf wendet sich nach 1900 immer mehr der Schmuckherstellung zu. Eine intensivere Beschäftigung mit dieser Zeitspanne und dem Thema Schmuck wäre Gegenstand einer eigenen Untersuchung. Wir beschränken uns daher auf die uns vorliegenden Grundangaben zu den jeweiligen Goldschmieden und Firmen dieser Zeit. In das Werkverzeichnis nach 1900 sind nur Objekte in Museumsbesitz aufgenommen. Für die zukünftige Erforschung der Basler Gold- und Silberkunst wäre der nächste wünschenswerte Schritt die Erstellung eines Werkverzeichnisses aller Basler Goldschmiedarbeiten in einer elektronischen, ausbaufähigen und illustrierten Ausgabe.
Basler Goldschmiedekunst
Markenverzeichnis
Meister und Marken – 1267 bis heute
11
Ortsmarken
Ortsmarken
1
2
3
um 1525
1541
um 1550
10
11
12
um 1570–1580
um 1580–1590
um 1590
19
20
1611
1613
28
5
6
7
8
9
um 1550–1561
um 1560
um 1561
um 1564
um 1570
13
14
15
16
17
18
um 1590–1600
um 1600–1605
um 1600–1610
um 1600–1610
1606/07
um 1610
21
22
23
24
25
26
27
um 1620–1630
1637
um 1637–1650
um 1640–1650
um 1640–1660
29
30
31
32
33
34
35
36
um 1650
um 1650–1660
um 1650–1660
um 1660
um 1660
um 1660
um 1660
um 1660–1680
37
38
39
40
41
42
43
44
45
um 1660–1680
um 1665–1680
um 1670
um 1673–1682
um 1680–1729
um 1684–1729
1695
um 1698–1729
um 1700
12
4
Basler Goldschmiedekunst
Ortsmarken 46
47
48
49
um 1700
um 1704–1729
um 1708–1729
um 1710
55
56
57
58
1763/64
um 1763–1775
1775
1776
64
65
66
67
um 1804–1820
um 1804–1820
um 1804–1820
um 1804–1820
73
74
75
76
um 1810–1820
um 1820–1830
um 1822
50
51
52
53
54
1730–1804
1730 – um 1760
um 1760
1761/62
60
61
62
63
um 1775–1804
um 1804–1820
um 1804–1820
um 1804–1820
68
69
70
71
72
um 1804–1820
um 1809–1820
um 1810–1820
um 1810–1820
um 1810–1820
77
78
79
80
81
um 1822
um 1822
59
um 1840 –1850
Auswärtige
82
83
84
85
90
91
92
um 1880
um 1884–1924
ab 1894
um 1980
Hüningen um 1750
Laufen um 1780
Liestal um 1830
Meister und Marken – 1267 bis heute
13
Ortsmarken und Feingehaltsmarken
Ortsmarken Lörrach
93
94
95
Feingehaltsmarken
100
101
102
103
um 1800 Grenzach
um 1800 Grenzach
um 1740
um 1760 Lörrach
109
110
111
112
um 1760
um 1760
um 1770
um 1660–1670
118
119
120
121
14
104
113
122
105
106
107
108
um 1870
um 1640 –1660
um 1650–1660
114
115
116
117
um 1760
um 1740
1789 Lörrach
um 1790 Lörrach
123
124
125
Basler Goldschmiedekunst
Meistermarken
Meistermarken A
952
974
802
815
853
480a
624a
674
624b
800b
682
957
412a
412b
769
725
813
502b
502e
698
690
732
800a
796
773
273a
273b
273c
487
850
939
649
467a
730
718b
612
609
824
693
856
Meister und Marken – 1267 bis heute
467b
678
656
15
Meistermarken
411
556b
556c
641
556a
534
559a
976
666b
755
687
408b
776
559b
B
921
708
529
527
849
291
524d
480b
575
775
332
785
524b
C
524c
16
536a
536b
940
865
Basler Goldschmiedekunst
Meistermarken 239
540
638
403
908
812
477
349
681
787
864
744
913
724c
724d
791
872
345
D
631
756
901
941
885
911
703
767 + 932
745
495a
830
548a
418
469
701
933
979
735
828
774
632a
709
E
788
Meister und Marken – 1267 bis heute
819
17
Meistermarken
967a
781
644
587a
587b
608a
618
918
424
EP H
628
691
663
848
724a
525a
525b
622a
622b
657
661
696
924
536c
711
670
F
980
621
989
536d
524e
524f
524g
823
766
822
636
741
912a
752
739
518b
518a
18
923
Basler Goldschmiedekunst
Meistermarken
G
466
846
625
797
685
483a
483b
382
408a
659
990
942
in Laufen
842
992
707
768
870
854
669
763
334
757
cf. 91
H
526b
737
502a
704
971
526e
532
531
502d
740
Meister und Marken – 1267 bis heute
981
557
525c
525d
514
19
Meistermarken
947
610
679
754
879
463b
463a
662
733
324
446
537c
438
783
792
352
387
825
379
459
445
991
837
364a
422a
422b
422c
495b
494
524a
427a
427b
H PFAFF
632b
878
538c
I
640
603
880
392
504
364b
20
951
Basler Goldschmiedekunst