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IM GEISTE DES DIONYSOS Die hohe Festlichkeit des griechischen Theaters lässt sich auch mit viel Vorstellungskraft nur unzureichend erfassen. Denn in der heutigen Zeit gibt es nichts, was diesem Ereignis – einer perfekten Mischung aus Kunst, Religion und politischem Selbstverständnis – auch nur annähernd vergleichbar ist. Trotz aller damit verbundenen Unsicherheiten unternimmt Raimund Merker den Versuch einer Rekonstruktion und geht damit über die gängige Textinterpretation hinaus. Er bezieht den aktuellen Wissenstand zu antiken Darstellungs- und Spieltechniken wie auch zur Architektur des Dionysostheaters ein, wenn er ausgewählte Szenen analysiert und möglichst wirklichkeitsnah rekonstruiert. So leistet er einen innovativen Beitrag, um die Kraft des antiken Bühnenwesens, die Außenwirkung des griechischen Theaterspiels heute in all seinen Facetten authentisch zu erfassen.

RAIMUND MERKER studierte Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Alte Geschichte und Altertumskunde an den Universitäten Wien, Tübingen und Rom sowie Schauspiel und Dramaturgie an der Musik und Kunst Privatuniversität und an der Universität für Musik und Darstelllende Kunst Wien. 2009 wurde er mit einer Arbeit zur Figur des Agamemnon bei Aischylos, Sophokles und Euripides promoviert. Merker veröffentlicht zur Geschichte und Kultur des griechischen und römischen Altertums und hat Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Österreich, Deutschland und Griechenland inne.

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IM GEISTE DES DIONYSOS

Raimund Merker

Raimund Merker

IM GEISTE DES DIONYSOS Kunst und Praxis des griechischen Theaters im 5. Jahrhundert v. Chr.


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