Das Alltägliche ist seit dem 18. Jahrhundert zum Inbegriff für das Selbstverständnis moderner Gesellschaften geworden. Gleichzeitig haben Auseinandersetzungen mit dem Alltäglichen immer wieder konstatiert, dass es sich einem reflexiven oder repräsentativen Zugriff stets entziehe. Vor diesem Hin-
Jonas Cantarella Dina Emundts Michael Gamper (Hg.)
Zeiten der Alltäglichkeit
tergrund untersuchen die Beiträge dieses Bandes den bereits etymologisch vorliegenden Zusammenhang von Alltag und lich oder darstellend erfassen? Auf welche Weisen gewinnt die Zeitlichkeit von Alltagserfahrungen in Philosophie, Literatur, Film, Fotografie oder Theater ihre spezifische Kontur? Und wie wirken die medialen Repräsentationen der « Zeiten der Alltäglichkeit » auf unser Selbstverständnis zurück?
Jonas Cantarella promoviert derzeit an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur Genealogie der Alltäglichkeit im 18. und 19. Jahrhundert. Dina Emundts ist Professorin für Geschichte der Philosophie an der Freien Universität Berlin. Michael Gamper ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
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Zeiten der Alltäglichkeit
Zeit: Wie lässt sich die Zeitlichkeit der Alltäglichkeit begriff-
Jonas Cantarella, Dina Emundts, Michael Gamper (Hg.)
Zeiten der Alltäglichkeit Eine schwer fassbare Erfahrung in den Künsten und der Philosophie