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Schutzinitiative aktuell – Ausgabe Nr. 50 / September – November 2024

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Nr. 50 / September–November 2024

aktuell

ng u r e i s i l a u x e s h ü r Experte warnt: F e d e j e n h o e i g o l o ist eine Ide ge! a l d n u r G e h c i l t f wissenscha

Die frühe Sexualaufklärung fördert den Missbrauch Die Propagandisten einer Frühsexualisierung handeln ohne jede wissenschaftliche Grundlage, sagt Prof. Dr. Jakob Pastötter. Der renommierte Sexualwissenschafter kritisiert die Behauptung, Kinder seien «sexuelle Wesen ab Geburt». Damit werde dem Missbrauch von Kindern Tür und Tor geöffnet. Die folgenden Aussagen von Prof. Pastötter beruhen auf einem Interview, das er am 29. August 2024 im «Polit-Talk» auf Hoch2 TV gegeben hat (siehe dazu auch QR-Code auf Seite 6). Dr. Philipp Gut: Herr Prof. Pastötter, die Frühsexualisierung gibt zu reden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) statuiert, der Mensch sei ein «sexuelles Wesen» ab Geburt! Viele übernehmen das. Lobbyorganisationen tragen diese Doktrin in die Schulen, ja sogar in vorschulische Einrichtungen hinein. Die Fachstelle Adebar in Graubünden etwa bietet Sexualaufklärungskurse für Kindergärten an und beteuert, das sei alles ganz harmlos. Was sagen Sie aus sexualwissenschaftlicher Sicht zu dieser Problematik?

Prof. Dr. Jakob Pastötter: Natürlich ist es gut, wenn wir nicht nur schwammige Vorstellungen über Sexualität im Kopf haben. Allerdings ist praktisch alles, was im Bereich Sexualpädagogik heute läuft, so unwissenschaftlich, dass man sich nur mit Grausen abwenden kann. Die Wissenschaft wird dabei ständig im Mund geführt, aber ist überhaupt nicht vorhanden. Es gibt kaum eine Behauptung von der WHO, von der International Planned Parenthood Federation, der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz, von Pro Familia in Deutschland oder von Sexualpädagogen, die auch nur ansatzweise wissenschaftliche Legitimität besitzt. Da ist nichts vorhanden. Es fängt damit an, dass immer die «sexuellen Menschenrechte» im Mund geführt werden. Das war ein Marketing-Gag Ende der 1990er Jahre, als die sogenannte World Association of Sexology, die sich jetzt umbenannt hat in World Association of Sexual Health, weil das so viel seriöser klingt, sich buchstäblich hingesetzt hat bei einem schönen Glas Wein und die «sexuellen Menschenrechte» aus der Taufe gehoben hat. Mit Behauptungen, die sich wissenschaftlich überhaupt nicht legitimieren lassen. Fortsetzung auf Seite 6


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