Ausgabe Nr. 4 / Mai 2013
Stimme zur Volksinitiative
Roberta Pantani, Nationalrätin, Lega dei Ticinesi
61’000 Unterschriften sind im Trockenen – Weiterkämpfen ist angesagt! Um die fehlenden 39’000 Unterschriften zu erreichen, damit unsere Initiative «Ja zum Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» vors Volk kommt, sind weiterhin Ihr Engagement und Ihr Einsatzwille gefragt. Beigetragen zu diesem erfreulichen Ergebnis haben auch die seit Ende März 2013 erfolgreich angelaufenen nationalen Sammelaktionen. Der nächste Sammeltag findet am 8. Juni 2013 statt. Melden Sie sich jetzt an mit E-Mail (info@schutzinitiative.ch) oder Telefon (061 702 01 00). Auf Seite 4 dieser ‹Schutzinitiative aktuell›-Ausgabe erfahren Sie, in welchen Schweizer Städten am 8. Juni gesammelt wird und wie Sie eine kulinarische Köstlichkeit als Preis gewinnen können.
Das Thema Sexualkundeunterricht im Kindergarten und in der Primarschule zieht immer weitere Kreise und hat auch vor der Zürcher Gemeinde Greifensee nicht Halt gemacht. Müssen unsere Jüngsten jetzt schon mit einem «Stopp-Schild» in die Schule, um sich vor ungewollten oder als unangenehm empfundenen Eingriffen in ihre Intimsphäre zu schützen? Nein, müssen sie nicht, sie dürfen auch «Stopp!» dazwischenrufen, wenn sie sich unwohl fühlen. Wer von uns Erwachsenen kann sich nicht daran erinnern, wie einem als Kind die Schamröte ins Gesicht schoss und man lieber eher im Erdboden verschwunden wäre, als sich vor allen andern die Blösse zu geben? Ja, das waren peinliche Situationen und peinlich ist es auch, den heutigen ausgebildeten Sexualpädagogen in dieser Hinsicht jegliche Art von Feingefühl und Respekt vor dem Persönlichkeitsrecht der Kinder absprechen zu müssen. Liebe Leserin, lieber Leser, rufen Sie «Stopp!» und helfen Sie mit, diese unhaltbaren Zustände in Kindergärten und Primarschulen zu verhindern.
Ihre Roberta Pantani Initiativkomitee, Nationalrätin, Lega dei Ticinesi
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
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Sexualkundeunterricht in Greifensee erhitzt die Gemüter In der Zürcher Gemeinde Greifensee wird heftig über den Sexualkundeunterricht der Primarschule diskutiert. Viele Familien sind mit dieser Art von Sexualerziehung und dem von der Schule vermittelten Bild von Sexualität nicht einverstanden. Der Umgang der Schule mit kritischen Eltern brachte eine öffentliche Debatte in Gang. Als vor rund zweieinhalb Jahren die Primarschule Greifensee eine neue Art von Sexualunterricht einführte, sah es danach aus, als unterstützte ein grosser Teil der Eltern das Konzept. Inzwischen hat sich der Wind jedoch gedreht. Zahlreiche Eltern sind empört über die Praktiken, die im Sexualunterricht den Kindern nähergebracht werden. Im Dorf erzählte man sich, dass die Kinder Anleitung und Ermutigung zur Selbstbefriedigung bekommen hätten. Eltern und Bevölkerung waren natürlich entrüstet. Und wie reagierte die Primarschulpflege auf deren Be-
Mehr als Gerüchte
‹Schutzinitiative aktuell› weiss: Im Unterricht wurde den Kindern anhand von Plüsch-Modellen von Geschlechtsorganen erklärt, wie Menschen sich bei der Selbstbefriedigung sexuell erregen. Einige der Kinder der 6. Klassen meldeten später ihr Unbehagen darüber, dass ihnen vor Kollegen «so etwas» vorgeführt worden sei (Zitat eines Schülers: «Weisch wie piinlich!»). Einige der 12-jährigen Mädchen empfanden es laut Aussagen besorgter Eltern als «mega gruusig», lernen zu müssen, wie mit einem Kondom umgegangen werden soll. Offenbar wurde den Kindern in Greifensee gesagt, dass sie bei jeder Situation im Sexualkundeunterricht, in der sie sich nicht wohl fühlten, «Stopp!» rufen könnten. Bloss, welches Kind traut sich das schon? Die Kinder stehen unter einem Gruppendruck und wollen sich keine vermeintliche Blösse vor ihren Kameraden geben. Alarmierend ist ja bereits die Tatsache, dass eine Lehrstunde derart grenzüberschreitenden Inhalt hat, dass eine «Stopp-Regel» überhaupt eingeführt werden muss! So viel zur Kompetenz der ausgebildeten Sexualpädagogen der Fachstelle «Lust und Frust», welche hinter diesem Konzept der Sexualkundeerziehung steht ... Kritik ignoriert
Dass viele Eltern nicht einverstanden sind mit diesem Konzept, liegt auf der Hand. Bis heute werden deren Einwände jedoch ignoriert, tiefer gehende Fragen zum Konzept abgewiesen und eine offene Diskussion verweigert. Eltern von Sechstklässlern, die ihre Kinder vom «Lust und Frust»-Unterricht dispensieren lassen wollen, müssen gar langwierige Schriftwechsel mit Begründungen und Gesprächen über sich ergehen lassen.
Das BAG plant Sexualkundeunterricht ab Kindergarten.
Wo bleiben die Persönlichkeitsrechte?
denken? Sie wollte und will sich dazu nicht äussern! In den «Nachrichten aus Greifensee» vom 31. Januar 2013 schrieb die Primarschulpflege lediglich, sie könne auf allfällige im Dorf zirkulierende Gerüchte leider nicht eingehen. So entstand in Greifensee eine engagierte Leserbrief-Debatte, welche der benachbarte «Anzeiger von Uster» ebenfalls aufgriff, indem er dem Thema eine Titelstory widmete: «Sexualkunde erregt die Gemüter».
Der Standpunkt vieler Eltern in Greifensee ist so klar wie nachvollziehbar: Ein solcher Unterricht gehört nicht in den Aufgabenbereich einer Primarschule. Bei einem solch intimen Bereich wie der Entwicklung der Sexualität von Kindern muss jede Familie selbst entscheiden dürfen, wie sie damit umgehen möchte. Sexualerziehung ist Sache der Eltern, das Recht auf persönliche Freiheit der Kinder und deren Eltern muss gewahrt bleiben und darf nicht unter Vortäuschung «sexueller Rechte für Kinder» mit Füssen getreten werden.
Ausgabe Nr. 4 / Mai 2013
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Endgültige Schliessung des Luzerner Sexualkunde-Zentrums! Erster Erfolg für unsere Volksinitiative!
11.4.2013
Eine berechtigte Empörungswelle ging durch die Schweizer Bevölkerung, als vor knapp zwei Jahren bekannt wurde, dass ein sogenanntes «Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule» die Einführung von obligatorischem Sexualkundeunterricht ab dem Kindergarten propagierte. Ziel dieses obligatorischen Sexualkundeunterrichts war die Sexualisierung unserer Jüngsten bereits ab dem vierten Altersjahr – und dies auf Kosten der Steuerzahler! Das «Kompetenzzentrum» hat sich mit der Empfehlung von pornografischem Unterrichtsmaterial für Kindergärten und Primarschulen nicht nur landesweiten Protest aus der Bevölkerung eingehandelt, sondern wurde auch vonseiten der Politik massiv kritisiert. So erklärte alt-Nationalrat Ulrich Schlüer im Interview mit «20 Minuten», dass «das Kompetenzzentrum Lehrmittel empfohlen hat, bei denen die Grenze zur Pornografie überschritten und die Eltern übergangen wurden». Aufgrund der vielfältigen Proteste sowie der Lancierung unserer Volksinitiative hat der Bund nun endlich beschlossen, dem Luzerner «Kompetenzzentrum» den Geldhahn zuzudrehen. Per Ende Juni muss das Zentrum schliessen! Diese Schliessung zeigt, wie wichtig und rich-
«Kompetenzzentrum» auf Kosten des Steuerzahlers
tig unsere Volksinitiative ist. Das Ende des «Kompetenzzentrums» bedeutet aber noch nicht das Ende der Sexualisierungsversuche von Kindergarten und Primarschule. Nach wie vor hält das Bundesamt für Gesundheit (BAG) an der Einführung eines landesweiten Sexualkundeunterrichts ab Kindergarten fest. Unsere Jüngsten sind also noch nicht in Sicherheit! Wollen wir der Sexualisierung von Kleinkindern in Kindergärten und Schulen einen definitiven Riegel vorschieben, müssen wir noch die restlichen Unterschriften für unsere Volksinitiative sammeln und dieser an der Urne zum Durchbruch verhelfen. Die Schliessung des «Kompetenzzentrums» macht uns allen aber Mut und zeigt: Unser Widerstand und unser Engagement sind wichtig und erfolgreich! Helfen Sie deshalb mit, die fehlenden Unterschriften für unsere Volksinitiative zu sammeln, und stärken Sie die Volksinitiative auch mit einer Spende. Beides ist dringend nötig!
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Unterschriften sammeln und Preis gewinnen! Der nächste Sammeltag findet am 8. Juni 2013 statt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in den letzten Wochen zugunsten des Schutzes der Kinder Zeit genommen und anlässlich der nationalen Sammeltage tatkräftig Unterschriften gesammelt haben! Dass sich eine solche Aktion lohnt, zeigen die Sammelergebnisse: Mit 570 Unterschriften wurde bisher in Fribourg das beste Ergebnis erzielt, gefolgt von Basel, Sitten, St. Gallen und Bern.
Erfolgreich Unterschriften sammeln – ein Beispiel:
« Guten Tag, wir sammeln Unterschriften für eine
eidgenössische Volksinitiative.
Wir wollen die Kinder schützen, damit sie nicht bereits ab Kindergarten obligatorischen Sexualkundeunterricht erhalten.
Das Bundesamt für Gesundheit in Bern will unter dem Vorwand der Aidsprävention in der ganzen Schweiz obligatorischen Sexualkundeunterricht für Schon bald haben Sie die Gelegenheit, mitzuhelfen, alle Kinder ab vier Jahren einführen.
diese Ergebnisse noch zu übertreffen. Denn weitere Sammeltage sind geplant. Der nächste offizielle Sammeltag in zahlreichen Städten findet bereits am 8. Juni 2013 statt. Wir bitten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich ebenfalls ein paar Stunden Zeit zu nehmen und in einer der aufgeführten Städte zahlreich zu erscheinen und Unterschriften zu sammeln. Erzählen Sie es weiter, bringen Sie Freunde und Bekannte mit. Wir brauchen Ihre Mithilfe, um die Unterschriftensammlung erfolgreich zustande zu bringen. Melden Sie sich jetzt an: Tel. 061 702 01 00 oder mit einer E-Mail an: info@schutzinitiative.ch Einsatz, Tatkraft und Ideenreichtum sollen belohnt werden. Es wird eine Rangliste der Stände mit den meisten Unterschriften erstellt und in den nächsten Ausgaben veröffentlicht. Natürlich winken auch attraktive Preise: Jedes Mitglied des Teams mit dem besten Sammelergebnis erhält eine kulinarische Köstlichkeit für ein feines Nachtessen mit Freunden. Ausserdem warten Trostpreise für die Plätze zwei und drei.
1. Preis Für jede Sammlerin und jeden Sammler des Standes mit den meisten Unterschriften: El Torito Roble, Alicante DO sehr aromatischer, gehaltvoller Tempranillo Papardelle, breite Nudeln aus Venezien Pesto alla Genovese, delikates Basilikumpesto mit Nüssen
In Basel wurden bereits alle Dispensationsgesuche der Eltern abgelehnt. 4-Jährige sollen zum Beispiel lernen müssen, was homosexuell, lesbisch, schwul und bisexuell bedeutet. Das müssen wir stoppen! Helfen Sie mit, unterschreiben Sie zum Schutz für die Kinder! »
Rangliste der Städte Rang
Stadt
Datum
Unterschriften
1.
Fribourg
23.3.2013
570
2.
Basel
9.2.2013
567
3.
Fribourg
20.4.2013
377
4.
Sitten
20.4.2013
366
5.
Basel
23.3.2013
339
6.
St. Gallen
20.4.2013
313
7.
Bern
20.4.2013
299
8.
Bern
23.3.2013
276
9.
St. Gallen
23.3.2013
253
10.
Zürich
23.3.2013
220
11.
Chur
20.4.2013
202
12.
Luzern
20.4.2013
179
Stand am 18.5.2013: 61‘000 Unterschriften
Ausgabe Nr. 4 / Mai 2013
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Unterschriftensammlungen mit Ständen in elf Städten der Schweiz gleichzeitig
Fribourg: Das bisher erfolgreichste Team
Fribourg, Rue de Romont: Mit einem Lächeln gehts besser
Sitten, Place du Midi: Eine besonders schöne Unterschrift
Basel, Barfüsserplatz: Bei minus 4 Grad Celsius und doch mit guter Laune
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
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Was Unterschriftensammler berichten « Mein Mann und
ich wollten zuerst nur einen Morgen lang Unterschriften sammeln. Doch die vielen interessanten Diskussionen über Prävention und obligatorischen Sexualkundeunterricht, den viele Passanten ebenfalls ablehnen, und der gute Teamgeist haben uns so motiviert, dass wir auch am Nachmittag Unterschriften sammelten. Ich kann es nur empfehlen!
« Als ich gefragt wurde, ob ich bei der Unterschriftensammlung mitmachen möchte, habe ich spontan zugesagt! Schliesslich finde ich es richtig, dass kleine Kinder beschützt werden. Dafür lohnt sich der Einsatz. » Oliver Nowosielski, Basel
»
Marina Schwerzmann, Fribourg
Helfen Sie mit! Die Volksinitiative braucht dringend auch finanzielle Unterstützung. Die Kosten für Beglaubigungen, Druck von Unterschriftenbogen, Porto und die Organisation der Volksinitiative machen mehrere Hunderttausend Franken aus. Bitte helfen Sie mit einer Spende auf: PC 70-80 80 80-1 Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: CHF 10.–, für Gönner/-innen im Beitrag enthalten / Herausgeber und Redaktion: Überparteiliches Komitee «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule», Postfach, 4011 Basel, Tel. 061 702 01 00, Fax 061 702 01 04, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, Postkonto: 70-80 80 80-1 / © Initiativkomitee / Gestaltung und Fotografie: GOAL AG für Werbung und Public Relations, 8600 Dübendorf / Druck: Engelberger Druck AG, 6370 Stans.