Ausgabe Nr. 2 /November 2012
Schutz aktuell
Initiative
Stimme zur Volksinitiative
Grundrechte nicht mit Füssen treten Fabienne Despot, Grossrätin, SVP/VD
Es ist nicht fünf vor zwölf. Und auch nicht mehr zwei vor zwölf. Nein, es ist bereits zwölf! Begonnen hat alles mit der geplanten Einführung von «Sexboxen» mit pornografischem Aufklärungsmaterial in baselstädtischen Kindergärten und Primarschulen. Auch die Forderungen der Schweizer Jungsozialisten (JUSO) und des Zürcher Männerbeauftragten, Markus Theunert, in der Schule Pornofilme zur Aufklärung zu zeigen, ist geschmacklos und gefährlich! Unterstützung erhalten diese noch vom Berner Sexualpädagogen Bruno Wermuth, der meint: «Es ist wie beim Skifahren. Man lernt es nicht, indem man darüber spricht.» Da verschlägt es einem schlicht den Atem!
Allein schon die Tatsache, dass es heutzutage offenbar salonfähig ist, mit solch widerwärtigen und schädlichen Ansinnen in die Öffentlichkeit zu gehen, muss uns alle, nicht bloss Eltern, aufschrecken. Mit derartigen Forderungen werden in der Bundesverfassung verankerte Grundrechte mit Füssen getreten, allen voran das Recht auf persönliche Freiheit der Kinder und Eltern (Art. 10 BV) und der Schutz der Unversehrtheit der Kinder und Jugendlichen (Art. 11 BV). Gegen diese drohenden Verstösse lohnt es sich zu kämpfen! Schliesslich muss Sexual- und Werteerziehung in erster Linie Sache der Eltern sein. Unsere Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» stärkt diese Rolle der Eltern. Helfen Sie mit, liebe Leserin und lieber Leser, jetzt erst recht im Kampf für die Rechte unserer Kinder. Unterschreiben Sie bitte noch heute die Volksinitiative, sofern Sie das bis jetzt noch nicht getan haben, und gewinnen Sie die Unterschrift Ihres Bruders, Ihrer Schwester, Ihrer Eltern, Freunde und Bekannten hinzu. Auf dass unsere Volksinitiative möglichst rasch zustande kommt. Zum Wohle unserer Kinder!
Herzlichen Dank!
Ihre Fabienne Despot Initiativkomitee, Grossrätin, SVP/VD
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
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Mit vereinten Kräften die Unterschriftenkurve nach oben stemmen! Sexualerziehung mit ihren Normen und Werthaltungen ist nicht Sache der Lehrpersonen in Kindergärten und Primarschule. Sexualerziehung ist Sache der Eltern. Sie allein wissen, wann und wie ihre Kinder an dieses heikle Thema herangeführt werden sollen. Für dieses Recht auf persönliche Freiheit der Kinder und der Eltern kämpft das Initiativkomitee «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule». Damit diese Volksinitiative zustande und an die Urne kommt, benötigen wir mindestens 100’000 Unterschriften. Besser sind noch ein paar Tausend mehr, denn es gibt immer auch ungültige Unterschriften auf den Bogen. Seit der Lancierung der Unterschriftensammlung am 19. Juni 2012 sind bis Mitte Oktober 20’000 Unterschriften eingegangen. Allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Volksinitiative danken wir herzlich! Das bisherige Sammelergebnis zeigt aber klar auf, dass wir gemäss «Fahrplan» im Rückstand sind. Ende des vierten Sammelmonats müssten eigentlich bereits 4’000 Unterschriften mehr vorliegen (siehe Grafik). Mit anderen Worten: Die grüne Linie in der Grafik sollte oberhalb der gestrichelten Linie verlaufen, um auf der sicheren Seite zu sein. Deshalb rufen wir Sie auf, liebe Leserinnen und Leser: Helfen Sie mit, die Linie der Unterschriftensammlung nach oben zu stemmen. Gemeinsam können wir das schaffen! Falls Sie die Volksinitiative noch nicht unterzeichnet haben, tun Sie es gleich heute noch, und sammeln Sie weitere Unterschriften. Lassen Sie den Unterschriftenbogen nicht liegen, sondern bringen Sie ihn so rasch wie möglich zur Post.
Eine Idee, wie Sie ohne grosse Anstrengungen Unterschriften sammeln können, präsentieren wir Ihnen auf der folgenden Seite (Projekt Streuversand). Unterschriftenbogen können Sie entweder elektronisch von www.schutzinitiative.ch herunterladen, oder bestellen Sie einfach die gewünschte Anzahl beim Initiativkomitee (Tel. 061 702 01 00) oder mittels Vermerk auf der Rückseite des Unterschriftenbogens.
Unterschriftensammlung Schutzinitiative (ab 19.6.2012)
125'000 100'000 75'000
Total gesammelte Unterschriften
50'000 25'000
2.
1.
Mo
na t Mo na 3. Mo t na t 4. Mo 5. n at Mo na 6. t Mo na 7. t Mo na 8. t Mo n a 9. Mo t na 10 t .M on 11 a t .M on at 12 .M o n 13 . M at on 14 at .M o n 15 . M at on at 16 .M 1 7 o n at .M on 18 at .M on at
0
Initiativbüro, 19.10.2012
Ausgabe Nr. 2 /November 2012
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Projekt Streuversand: So können Sie viel erreichen! Wer will nicht gerne zustande bringen, dass alle Einwohner eines Dorfes oder einer Stadt einen Unterschriftenbogen erhalten? Quasi «per Knopfdruck» Unterschriften sammeln, ohne sich in der Kälte abzufrieren, ohne von Haus zu Haus laufen zu müssen. Geht das?
rund 1’500 Haushalte. Der Versand pro Haushalt kostet 12 Rappen (1’500x12 Rp.=180 Franken). Für 180 Franken können Sie also allen 3’000 Einwohnern von Avenches einen Unterschriftenbogen per Post zustellen lassen.
Diese Möglichkeit besteht jetzt. Das Initiativbüro hat diesbezüglich Informationen bei der Schweizerischen Post eingeholt und stellt folgende Vorgehensweise zur Verfügung: Gegen einen Preis von 12 Rappen pro Haushalt können ganze Dörfer oder Landstriche mit Unterschriftenbogen eingedeckt werden. Gehen Sie wie folgt vor:
Tragen Sie auf dem Einzahlungsschein die gewünschte Gemeinde ein, berechnen Sie die ungefähre Anzahl Haushalte (Anzahl Einwohner geteilt durch zwei) und multiplizieren Sie die Zahl mit 12 Rappen. Diesen Betrag überweisen Sie bitte per Einzahlungsschein. Und schon funktionierts! Das Initiativbüro besorgt für Sie den Versand der Unterschriftenbogen.
Wählen Sie ein Dorf aus, zum Beispiel Avenches im Kanton Waadt. Avenches hat rund 3’000 Einwohner. In jedem Haushalt wohnen im Durchschnitt zwei Personen. Es gibt also
Für weitere Auskünfte rufen Sie beim Initiativbüro an, Tel. 061 702 01 00 (info@schutzinitiative.ch). Wir beraten Sie gerne!
Beispiele mit gerundeten Zahlen
3’000 Einwohner: 2 =
Ort
1’500 Haushalte
x12 Rappen =
Fr. 180.– für die Unterschriftensammlung
Avenches
Anzahl Anzahl Einwohner Haushalte
Kosten Anzahlpro Haushalt Einwohner
Betrag Betragin in Franken Franken
Adelboden / BE
3'400
1'700
0.12
Andermatt / UR
1'200
600
0.12
72
Arlesheim / BL
9'000
4'500
0.12
540
204
Avenches / VD
3'000
1'500
0.12
180
Biberstein / AG
1'400
700
0.12
84
Cademario / TI
700
350
0.12
42
4'800
2'400
0.12
288
Cologny / GE Courgenay / JU
2'200
1'100
0.12
132
Davos / GR
12'000
6'000
0.12
720
Grenchen / SO
16'000
8'000
0.12
960
Herrliberg / ZH
6'000
3'000
0.12
360
Kanton Schwyz
148'000
74'000
0.12
8'880
Kanton Thurgau
250'000
125'000
0.12
15'000
Neuhausen a.R. / SH Rheineck / SG Saxon / VS Stadt Luzern / LU
Beispiel: Grün eingefärbte Orte und Regionen gemäss Tabelle.
Anzahl Einwohner
10'400
5'200
0.12
624
3'200
1'600
0.12
192
4'000
2'000
0.12
240
80'000
40'000
0.12
4'800
Anzahl Einwohner
JA ZUM SCHUTZ vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule
Immer häufiger werden unsere Kinder in Kindergärten und Primarschulen mit Pornografie und Sexualkundeunterricht belästigt: Im Kanton Basel-Stadt wurden für Kindergärten und Primarschulen «Sexboxen» mit pornografischem Inhalt bereitgestellt! Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will mit Millionen von Steuergeldern in allen Kindergärten und Primarschulen der Schweiz obligatorischen Sexualkunde unterricht einführen!
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Diese staatlich geförderte Sexualisierung unserer Kinder müssen wir stoppen! Unterschriftenbogen bestellen: Tel. 061 702 01 00 oder auf www.schutzinitiative.ch
Deshalb fordert die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»: Kein Sexualkundeunterricht vor 9 Jahren! Sexboxen oder Ähnliches in Kindergarten und den ers ten zwei Primarklassen müssen eingezogen werden. Ab 9 Jahren freiwilliger Sexualkundeunterricht. Mit dem Einverständnis der Eltern können Klassenlehrpersonen freiwilligen Sexualkundeunterricht erteilen. Ab 12 Jahren obligatorischer B iologieunterricht. Biologielehrpersonen können Unterricht über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung erteilen. Damit schützen wir unsere Kleinsten vor Pornografie und Sexualisierung. Aufklärung der Kinder bleibt Sache der Eltern. Das Recht der Kinder auf ein altersgerechtes Grundwissen über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung sowie der Schutz vor sexuellem Missbrauch bleiben gewahrt.
Unterschreiben Sie die Volksinitiatiifveten – und sammeln Sie weitere Unterschr unseren Kindern zuliebe ! ✁
Das überparteiliche Initiativkomitee, bestehend aus nachstehenden Urheberinnen und Urhebern, ist berechtigt, diese Volksinitiative mit der Mehrheit seiner stimmberechtigten Mitglieder zurückzuziehen: Co-Präsidium: Dr. iur. Frehner Sebastian, Nationalrat, SVP, Spalentorweg 2, 4051 Basel; Segmüller Pius, a. Nationalrat, CVP, Adligenswilerstrasse 109, 6006 Luzern; Walker Ulrike, Angensteinerstrasse 17, 4052 Basel. Dr. med. Baettig Dominique, a. Nationalrat, SVP, rue des Voignous 15, 2800 Delémont; Dr. med. Daniel Beutler, EDU, Bahnhofstrasse 50, 3127 Mühlethurnen; Bortoluzzi Toni, Nationalrat, SVP, Betpurstrasse 6, 8910 Affoltern a. Albis; Brönnimann Andreas, a. Nationalrat, EDU, Hühnerhubelstrasse 73, 3123 Belp; Büchler Jakob, Nationalrat, CVP, Matt, 8723 Rufi-Maseltrangen; Despot Fabienne, Grossrätin, SVP, rue de la Madeleine 17, 1800 Vevey; Engelberger Edi, a. Nationalrat, FDP, Oberstmühle 3, 6370 Stans; Flückiger-Bäni Sylvia, Nationalrätin, SVP, Badweg 4, 5040 Schöftland; Föhn Peter, Ständerat, SVP, Gängstrasse 38, 6436 Muotathal; Freysinger Oskar, N ationalrat, SVP, ch. de Crettamalernaz 5, 1965 St-Germain; Geissbühler Andrea, Nationalrätin, SVP, Thalmattweg 4, 3037 Herrenschwanden; Koch Helene, Stolltenstrasse 14, 4435 Niederdorf; Lehmann Hans-Ulrich, SVP, Cholrainstrasse 3, 8192 Glattfelden; Messmer Werner, a. Nationalrat, FDP, Obere Sonnenbergstrasse 6, 9214 Kradolf; Moor Michele, via Carivée 6, 6944 Cureglia; Müggler Dominik, Rebgasse 11, 4144 Arlesheim; Müller Jascha, Grossrat, EVP, Scheidwegstrasse 36, 9016 St. Gallen; Nussbaumer Urs, a. Nationalrat, CVP, Rainstrasse 14, 4533 Riedholz; Pantani Roberta, Nationalrätin, Lega dei Ticinesi, via Valdani 2, 6830 Chiasso; Dr. Regli Daniel, Gemeinderat, SVP, Kornamtsweg 8, 8046 Zürich; Rey Angelica, In den Ziegelhöfen 140, 4054 Basel; Prof. Dr. iur. Sandoz Suzette, a. Nationalrätin, FDP, chemin des Plateires 1, 1009 Pully.
☐ Ich möchte die Volksinitiative finanziell unterstützen. Bitte senden Sie mir einen Einzahlungsschein. PC 70 - 80 80 80 - 1 ☐ Ich bestelle Name:
Unterschriftenbogen Vorname:
Strasse/Nr.: PLZ:
Ort:
Telefon: Bestelltelefon: 061 702 01 00 – Fax: 061 702 01 04 www.schutzinitiative.ch – E-Mail: info@schutzinitiative.ch Spendenkonto: PC 70 - 80 80 80 - 1
Überparteiliches Komitee «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» Postfach 4011 Basel
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einführen. Bereits Vierjährige sollen früh sexualisiert werden. Eltern sollen nichts mehr zu sagen haben! Die Volksinitiative will die Kinder vor einer Sexualisierung durch die Schule schützen:
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1. Sexualerziehung ist Sache der Eltern! Die Sexual- und Werteerziehung der Kinder ist eine Kernaufgabe und ein Grundrecht der Eltern. Die Volksinitiative stärkt die Rolle der Eltern.
JA ZUM SCHUTZ vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule
2. Vor dem 9. Altersjahr darf es keinen Sexualkundeunterricht geben! Sexboxen oder Ähnliches müssen eingezogen werden. 3. Unterricht zur Prävention von Kindsmissbrauch
Die Einführung von «Sexboxen» mit porno kann ab dem Kindergarten erteilt werden. Dieser Unterricht darf aber keine Sexualkunde grafischem Aufklärungsmaterial an basel beinhalten. Kinder sollen ihre Kindheit unbestädtischen Kindergärten und Primarschulen schwert erleben dürfen! hat landesweit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Trotzdem will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schweizweit eine obliga «Schutz vor Sexualisierung torische Sexualerziehung ab Kindergarten in Kindergarten und Primarschule»
Unterschreiben Sie die Volksinitiative
✁ Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule». Im Bundesblatt veröffentlicht am 19. Juni 2012. Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger stellen hiermit, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff., folgendes Begehren: Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert: Art. 11, Abs. 3 – 7 (neu) Sexualerziehung ist Sache der Eltern. 4 Unterricht zur Prävention von Kindsmissbrauch kann ab dem Kindergarten erteilt werden. Dieser Unterricht beinhaltet keine Sexualkunde. 5 Freiwilliger Sexualkundeunterricht kann von Klassenlehrpersonen an Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten neunten Altersjahr erteilt werden. 6 Obligatorischer Unterricht zur Vermittlung von Wissen über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung kann von Biologielehrpersonen an Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten zwölften Altersjahr erteilt werden. 7 Kinder und Jugendliche können nicht gezwungen werden, weitergehendem Sexualkundeunterricht zu folgen. 3
Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Ablauf der Sammelfrist: 19. Dezember 2013.
Kanton: Postleitzahl: r. Name N Vorname Blockschrift, selber, handschriftlich und leserlich schreiben
Politische Gemeinde:
Geburtsdatum
Wohnadresse
Tag
Strasse, Hausnummer
Monat Jahr
Eigenhändige Unterschrift
Kontrolle Leer lassen
1 2 3 4 Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches. Ob vollständig oder nur teilweise ausgefüllt – bitte nicht lange liegen lassen, sondern sofort einsenden an: Überparteiliches Komitee «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule», Postfach, 4011 Basel, www.schutzinitiative.ch Die unten stehende Stimmrechtsbescheinigung wird durch das Initiativkomitee eingeholt. Die unterzeichnete Amtsperson bescheinigt hiermit, dass oben stehende (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksinitiative in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.
Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson:
Ort: Amtliche Eigenhändige Eigenschaft: Unterschrift: Datum:
Amtsstempel
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
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Sexualisierung und ihre Folgen «Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer». So zeitgemäss dieses Zitat von Sokrates (470399 v.Chr.) heute anmutet, so aktuell war es bereits in der Antike. Schon Sokrates hat vom Verfall der gesellschaftlichen Werte gesprochen. Heute kann allerdings ein Phänomen festgestellt werden, das seit dem Untergang der Antike nicht mehr im selben Ausmass beobachtet werden konnte: die Sexualisierung der Gesellschaft. Da fordern junge Politiker (JUSO) und verantwortliche Männerbeauftragte wie Markus Theunert die Vorführung pornografischer Filme in der Schule; der Basler Regierungsrat Christoph Eymann verpackt einschlägiges Anschauungsmaterial in «Sexboxen» für Kindergärtler und Primarschüler und lehnt gleichzeitig die Dispensationsgesuche der Eltern rundweg ab. Und dies alles unter dem Deckmantel vermeintlicher «sexueller Rechte» der Kinder. Für den Präsidenten von männer.ch, Markus Theunert, hatte dies bereits Folgen. Nach nicht einmal einem Monat war er seinen Job bei der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich wieder los. Mit der Forderung nach Sexualerziehung an den Schulen werden in erster Linie die Eltern in ihrer Rolle als Primärerziehende und Vorbilder bevormundet. Familienwerte werden mit Füssen getreten, der pädagogische Lehrplan ist nicht wissenschaftlich abgestützt, und eventuell auftretende psy-
chische Spätfolgen bei den Kindern sind mit keinem Wort in Erwägung gezogen. Erst vor zwei Monaten wurde in der amerikanischen Fachzeitschrift «Psychological Science» eine Studie1 veröffentlicht, welche sich mit dem Einfluss erotischer Filmszenen auf das Verhalten junger Menschen unter 16 Jahren befasste. Befragt wurden 6’522 Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Jeder der Befragten wurde in den Folgejahren zwei weitere Male kontaktiert. Das Ergebnis zeigt, dass man bei Jugendlichen, die erotischen Filmszenen häufiger ausgesetzt sind, eine bleibende Prägung feststellen und zuverlässig erwarten kann, dass sie später eine grössere Risikobereitschaft haben werden. Jugendliche, die weniger oft sexuell eindeutigen Szenen ausgesetzt sind, würden hingegen «später sexuell aktiv und zeitlebens in ihrem Verhalten vorsichtiger bleiben.» Mit unserer Volksinitiative wollen wir bewirken, dass der Sexualisierung durch die Schule Einhalt geboten wird. Nicht Prävention und Aufklärung sollen verhindert werden, sondern die Sexualisierung der Kinder zu einem Zeitpunkt, in dem die Kinder noch Kinder sein dürfen sollen.
1 Studie: «Greater Exposure to Sexual Content in Popular Movies Predicts Earlier Sexual Debut and Increased Sexual Risk Taking»; Ross E. O’Hara, Frederick X. Gibbons, Meg Gerrard, Zhigang Li and James D. Sargent; in: Psychological Science, 2012 Sept. 1: 23(9) 984–993
Helfen Sie mit! Unterstützen Sie die Volksinitiative mit einer Spende auf PC 70 - 80 80 80 - 1 Unterschriftenbogen bestellen: Tel. 061 702 01 00 oder auf www.schutzinitiative.ch Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: CHF 10.–, für Gönner/-innen im Beitrag enthalten / Herausgeber und Redaktion: Überparteiliches Komitee «Schutz vor S exualisierung in Kindergarten und Primarschule», Postfach, 4011 Basel, Tel. 061 702 01 00, Fax 061 702 01 04, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, Postkonto: 70-80 80 80-1 / © Initiativkomitee / Gestaltung und Fotografie: GOAL AG für Werbung und Public Relations, 8600 Dübendorf / Druck: Engelberger Druck AG, 6370 Stans.