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Ausgabe Nr. 14 / Dezember 2015

Schutz aktuell

Initiative r

e d n i K e i d r i Lassen w ig • unschuld en b r o d r e v n u • rt • unverseh

in der ganzen Schweiz zu implementieren, nicht erreicht ist». An den «Vernetzungstreffen» sollten «die möglichen Pisten» zur Erreichung des Zieles aufgezeigt werden.

Roberta Pantani, Nationalrätin

Protagonisten der Frühsexualisierung weiterhin aktiv Ja, die Gründung des «Vereins Schutzinitiative» ist richtig und wichtig! Denn auf der anderen Seite bleiben jene Kreise auch aktiv, die «sexuelle Rechte» und schulische Sexualerziehung ab frühestem Kindesalter propagieren. Diesen Herbst lud die «Allianz für Sexualaufklärung in der Schweiz» zu «regionalen Vernetzungstreffen» in Zürich, Lausanne und Locarno ein.

«Ganzheitliche Sexualaufklärung» … darunter versteht die «Allianz» Aufklärung nach den umstrittenen Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO – also mit «sexuellen Rechten» und schulischer Sexualerziehung ab frühestem Kindesalter! Die Umsetzung dieser Standards, mit dem Segen und dem Geld des Bundesamtes für Gesundheit, gilt es zu verhindern! Und genau deshalb ist die Gründung des «Vereins Schutzinitiative» wichtig. Widerstand ist ein Gebot der Stunde. Die Protagonisten der Frühsexualisierung sollen gestoppt werden. Die Abwahl der Präsidentin der Stiftung «Sexuelle Gesundheit Schweiz», Dr. med. Yvonne Gilli, aus dem Nationalrat ist nur ein Meilenstein auf diesem Weg.

Die Einladungen waren im Internet abrufbar, so konnte man erfahren, weshalb die «Allianz» auch nach dem Rückzug der Schutzinitiative weiterbesteht: nämlich Ihre Roberta Pantani «…, weil unser Ziel, eine ganzheitliche Sexualaufklärung Nationalrätin, Lega dei Ticinesi


«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»

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Psychiater Bonelli: «Frühsexualisier Frühsexualisierung ist das «Muster der Pädophilen» schlechthin, erklärte der Wiener Psychiater Raphael Bonelli. Sexuelle Übergriffe gegen Minderjährige würden schließlich stets damit beginnen, «dass der Täter beim betroffenen Kind zuerst dessen Aufklärung fördert und in ihm ein außergewöhnliches, nicht altersadäquates Interesse an Sexualität weckt», berichtete der Psychiater und Psychotherapeut aus der Therapie von Missbrauchsopfern und -tätern.

Im März dieses Jahres hat das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen einen umstrittenen Entwurf für eine Aktualisierung des Grundsatzerlasses «Sexualerziehung in den Schulen» herausgegeben. Die Kritik vieler Mediziner in Österreich ist hart ausgefallen.

So meint Psychiater Bonelli, dass blosses Wissen über Sexualität nicht vor Übergriffen schütze, und ebenso falsch sei die Behauptung, konsensuell ausgelebte Sexualität sei stets in Ordnung. Der Entwurfstext würde insgesamt zu «Kollateralschäden in den Kinderseelen» Bonelli führt aus, dass Pädophile ihre Opfer oft zu Au- führen und auch beim Umgang mit Pornografie mehr toerotik und zu Sexspielchen mit Gleichaltrigen anlei- neue Probleme als Lösungen bringen, fehle es doch an ten würden, bevor es dann zum geplanten Übergriff Abgrenzungen zu Pornografie-Missbrauch und -sucht. Der Wiener Professor und Gynäkologe Johannes Huber ergänzt, dass eine zu frühe Thematisierung mit Sexualität in der Schule den Kindern Schaden zufügen kann und die Anstrengungen einer Miss­ brauchsprävention unterlaufe. «Zu frühes Thematisieren wirkt auf ein Kind abstossend» betont der Frauenarzt und warnt «Für jene, die noch kein Interesse am Thema haben, ist die massive Aufklärung im Detail schlichtweg zu © Ernst Zerche, wikimedia.org viel». Die Hormone bestimmten jenen Zeitpunkt Dr. med. Dr. scient. Raphael Bonelli, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische zu Beginn der Pubertät, an Medizin, Facharzt für Neurologie, Wien dem sich ein Kind für Sekomme: «Auch Otto Muehl hat seine Straftaten mit der xualität zu interessieren beginnt: In diesem Zeitfenster sollte aufgeklärt werden, nicht vorher und nicht nachKörperkompetenz der Kinder gerechtfertigt.» 1) Muehl war 1970 Gründer einer reichianisch inspirier- her, so Huber. Vertiefende Aufklärung soll nur für jene ten Kommune, in der Zweierbeziehungen und Kleinfa- erfolgen, welche spezielle Interessen hätten, ansonsten milien abgeschafft wurden. 1991 wurde Otto Muehl in genügten Basisinformationen, und er weist darauf hin, Österreich wegen Kindesmissbrauch und Verstoß gegen dass man in anderen Schulfächern ebenso gesondert fördert um auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft verurteilt.


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rung ist das Muster der Pädophilen» können: Bei diesem Thema solle das offenbar nicht möglich sein. Weiter meint er, dass die Eltern den Entwicklungsstand ihrer Kinder am besten kennen würden und in ihrer Rolle als Hauptverantwortliche in Erziehung und Aufklärung gestärkt werden sollten.

solle «informieren, aber nicht den jungen Menschen Normen beibringen, die letztlich keine sind» verlangt die Frauenärztin. Wecke die Schule durch zu frühe Information die Neugier, treibe sie damit nur einen «sexuellen Wettbewerb» unter den Mädchen voran, nach dem Motto: «Wer zuerst …, ist die Heldin». Damit beginne auch die Die Wiener Professorin und Gynäkologin Doris Maria Anfälligkeit für Infektionskrankheiten früher. Gruber wiederum warnt vor frühzeitiger «Sexualisierung», welche bei Kindern und Jugendlichen den Druck Die Fachkollegen der Medizin verlangen gemeinsam, erhöhe, früh Geschlechtsverkehr zu haben und folglich dass die Eltern mehr in die Pflicht genommen werden, auch verhüten zu müssen. Das wiederum würde ernste statt sie aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Probleme für die Frauengesundheit bringen, da das gesamte weibliche Hormonsystem schon in der Pubertät 1) nach Wilhelm Reich, Sexualrevolutionär, siehe auch Schutzinitimassiv in seiner Ausreifung gehindert werde. Die Schule ative aktuell, Ausgabe Nr. 12, Juni 2015

Unheimliche «Sexualaufklärung» im Kanton Zürich Wie ein Zürcher Schulbuch Schamlosigkeit gezielt fördern soll. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich unter der Leitung der Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner, CVP, empfiehlt das äusserst umstrittene Lehrbuch «Sexualpädagogik der Vielfalt» von Elisabeth Tuider und Stefan Timmermanns für den sexualkundlichen Unterricht an der Volksschule. Es thematisiert u.a. Gangbang, Analverkehr und Taschenmuschis und andere Widerwärtigkeiten. Das Buch «Sexualpädagogik der Vielfalt» will den Teenagern anhand diverser Übungen die Vielfalt an sexuellen Möglichkeiten aufzeigen. So soll z.B. ein «Puff für alle» gestaltet werden müssen, wobei die Teenager ausdrücklich verschiedene sexuelle Prakti-


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ken und Präferenzen berücksichtigen sollen. Auch «galaktische Sexpraktiken» sollen «erfunden» werden und dabei sei zu «überlegen, wer, welchen Sex wann, wie mit wem, unter Verwendung welcher Hilfsmittel hat». Zu den im Unterricht zu präsentierenden Materialien gehören auch Dildos, Lack/Latex oder Leder, Vaginalkugeln oder Handschellen. Auch extrem schamverletzend dürfte die Übung «Superwoman» sein, wo die Schüler lernen können, dass auch die Menstruation «geil sein kann», und ältere Jugendliche können das Thema «Sexualität während der Menstruation» in unterschiedlichen Konstellationen wie «Mann/Frau, Frau/ Frau, Gruppensex etc.» in Rollenspiele einbauen. Drei Zürcher Kantonsräte haben im Juni 2015 der Zürcher Kantonsregierung eine Anfrage zum Unterrichtsbuch «Sexualpädagogik der Vielfalt» eingereicht. Auf die Frage, ob der Regierungsrat dieses Buch als adäquates Lehrmittel für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Sexualität erachte, hat der Regierungsrat auf Antrag der Bildungsdirektion anfangs September seine Antwort veröffentlicht: «… mit den beschriebenen Methoden können Themen behandelt werden, die der Lebenswelt und den Fragestellun-

gen der Jugendlichen gerecht werden. (…)». Weiter führt er aus, dass sich nicht alle Methoden eigneten bzw. zuvor «aufbereitet» werden müssten. Zudem seien bisher noch keine negativen Rückmeldungen seitens der Schulen oder der Eltern ein­gegangen.

Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner, CVP, Bildungsdirektion

Eine der Autoren, Elisabeth Tuider, ist auch Genderforscherin und hält in ihrem Vorwort fest, dass zur dekonstruktivistischen1) Sexualpädagogik auch die


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«Verstörung von Selbstverständlichkeiten» gehört. Der Mitautor Stefan Timmermanns setzt sich ein für Diese aggressive Form der Sexualpädagogik gründet «Mehr Männer in Kindertagesstätten» und für «sexualauf dem Werk des verstorbenen Sexualideologen Hel- freundliche Kitas». So propagiert er auch «Kuschelmut Kentler. Er bewertete «Sex mit Kindern» nicht als höhlen», damit die kleinen Kinder ihre Körper Missbrauch, solange keine Gewalt im Spiel sei. gegenseitig erforschen können. Er ist Fachbeirat in Schliesslich könne ausgelebte Sexualität zwischen die- Schwulenverbänden. sen Altersgruppen beide glücklich machen. Tuider hat In Deutschland ist dieses fragwürdige Lehrmittel nach in ihrem Nachruf auf den verstorbenen Kentler mit der äusserst kritischen Berichterstattung von einigen keinem Wort seine Verbindungen zu päZeitungen bereits aus den Empfehlungsdophilen Kreisen erwähnt, sondern seine listen diverser pädagogischer Institutioangeblich «beachtlichen Leistungen» nen gestrichen worden (z.B der Bundesthematisiert! Der Reformpädagoge zentrale für gesundheitliche Aufklärung Kentler hatte aber Strassenkinder in BzgA). Wohngemeinschaften mit Männern untergebracht, die wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft waren. Dazu führt die Frankfurter Allgemeine FAZ vom 23. Oktober 2014 aus: «Unter neuen, 1) Ziel der dekonstruktivistischen Sexualpädawohlklingenden Namen wie ‹sexualgogik ist die Auflösung der Geschlechterpolarifreundliche Erziehung› werden die tät von Mann und Frau, d.h. niemand soll sich Grenzen zwischen Pädophilie und vermehr diskriminiert fühlen durch sein eigenes meintlicher sexueller Befriedigung von Dr. Stefan Timmermanns, biologisches Geschlecht, er soll also die Wahl haben, zu welchem Geschlecht er gehören will. Kindern auch heute noch verwischt.» Erziehungswissenschaftler

Gründungsversammlung des Vereins «Schutzinitiative» Die Gründungsversammlung des «Vereins Schutzinitiative» findet am Samstag, 30. Januar 2016, in Olten statt. Sie beginnt um 10:30 Uhr und dauert bis 13:00 Uhr. Anschliessend gibt es Zeit für Gespräche bei einem Apéro. Erwartet werden viele Mütter und Väter, die sich gemeinsam für den Schutz der Kinder vor Frühsexualisierung an der Volksschule einsetzen wollen. Aufgaben und Ziele des Vereins - Eine Mitgliedschaft ermöglicht auch, auf die TätigIm Zentrum der Vereinstätigkeit werden weiterhin alle keiten des Vereins Einfluss zu nehmen. Bestrebungen stehen, die Frühsexualisierung an der - An der jährlichen Mitgliederversammlung werden Volksschule zu verhindern und dazu die notwendigen Gleichgesinnte aus allen Regionen der Schweiz zuMassnahmen zu ergreifen. sammentreffen und sich entsprechend austauschen. - Die Aufgaben und Ziele des Vereins können nur zuWarum sich eine Mitgliedschaft lohnt sammen mit Eltern und Schulpädagogen aus der gan- Wenn ein Mitglied mit dem «Sexualkunde»-Angebot seizen Schweiz erreicht werden. ner Schule nicht einverstanden ist, wird der Verein sich mit dem Fall befassen und diesen prioritär behandeln. - Der jährliche Mitgliederbeitrag: Voraussichtlich CHF 30.


«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»

Wirksamkeit des Vereins Der Tätigkeitsbereich des Vereins und die zu treffenden Massnahmen hängen unter anderem von den finanziellen Möglichkeiten des Vereins ab. Nur so können neben der persönlichen Beratung im Einzelfall auch konkrete juristische Hilfen angeboten werden oder – je nach Notwendigkeit – ganze Kampagnen kantonal oder national erfolgreich geführt werden.

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Organigramm «Verein Schutzinitiative»

Interesse/Anmeldung Interessenten für eine Teilnahme an der Gründungsversammlung in Olten mögen sich brieflich oder per E-Mail (info@schutzinitiative.ch) anmelden. Bitte nicht vergessen, die genaue Adresse, E-Mail und eine Telefon-Nr. anzugeben. Unmittelbar nach der Anmeldung werden die nötigen Angaben und Informationen mitgeteilt.

Juristischer Beirat

Mitgliederversammlung

Pädagogischer Beirat

Vorstand

Ärtzlicher Beirat

Sekretariat

Politischer Beirat

Internationaler Beirat

: f u r f u a n e Spend Mit Millionen von Steuergeldern sollen Kinder in der Schweiz frühsexualisiert werden. Dagegen wehren wir uns. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende! Konto: PC 70–80 80 80–1

Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: CHF 10.–, für Gönner/-innen im Beitrag enthalten / Herausgeber und Redaktion: Überparteiliches Komitee «Schutz vor ­S exualisierung in Kindergarten und Primarschule», Postfach, 4142 Münchenstein, Tel. 061 702 01 00, Fax 061 702 01 04, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, Postkonto: 70-80 80 80-1 / © Initiativkomitee / Bilder: S. 1 Titelbild: shutterstock; S. 2: wikimedia, S. 4 oben: iStock, Rest: zur Verfügung gestellt / Gestaltung: GOAL AG für Werbung und Public Relations, 8450 Andelfingen / Druck: Engelberger Druck AG, 6370 Stans.


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