Ausgabe Nr. 12 / Juni 2015
Schutz aktuell
Initiative Seite 2
z» n a i l l A « e» Neue t h c e R e ell u x e s « l l wi ren h ü f n i e er d n i K r ü f
Stimme zur Volksinitiative
Dr. med. Daniel BeutlerHohenberger Mitglied des Initiativkomitees
Hände weg von unseren Kindern! Kürzlich diskutierte ich mit einem jüngeren Mitglied des Berner Grossen Rates die Frage, wo er die grössten Missstände in der Politik sehe. Er erwiderte ohne lange zu überlegen: «In der Kritiklosigkeit vieler politischer Entscheidungs- und Verantwortungsträger!». Wenige Tage später höre ich von der sogenannten «Allianz für Sexualaufklärung», welche Anfang Mai unter dem Patronat der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit ansehnlichen Summen unterstützten Organisation «Sexuelle Gesundheit Schweiz» lanciert wurde. In der Allianz vertreten sind beispielsweise Pro Juventute, die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und Pro Familia Schweiz. Diese Allianz verfolgt unter anderem das Ziel, den Begriff «Sexualaufklärung» zu definieren und die WHO-Stan-
dards für die Sexualaufklärung in der Schweiz zu fördern. Wenn man der Sache auf den Grund geht, für welche Inhalte sich die unterzeichnenden Organisationen künftig einsetzen werden, bleibt nur noch Kopfschütteln (siehe Seite 2 und 3). Wie Recht hatte doch dieser Grossrat! Wie viel Kritiklosigkeit darf man sich als Verantwortlicher einer dieser Organisationen erlauben, um sich nicht dem Vorwurf der Ignoranz oder gar der Naivität auszusetzen? Ist es Trägheit, Interesselosigkeit oder gar Überforderung mit der Informationsflut unserer Zeit, dass Entscheidungsträger in meinungsbildenden gesellschaftspolitischen Organisationen sich nicht mehr informieren und so eine Entwicklung unterstützen, die unsere Kinder sexualpädagogischen Experimenten ausliefert, welche deren Schamgefühl zutiefst verletzen können? Dabei ist Scham nicht Ausdruck einer verkorksten Sexualität von Ewiggestrigen, sondern Scham ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems unserer biopsychosozialen Integrität. Eine nicht altersgerechte Sexualaufklärung kann dieses Immunsystem verletzen – je jünger das Kind, desto gravierender. Daher: Hände weg von unseren Kindern!
Dr. med. Daniel Beutler-Hohenberger Mitglied des Initiativkomitees
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
2
«Allianz für Sexualaufklä Rechte» für Kinder ab Ge Am 5. Mai 2015 hat die vom Bundesamt für Therapeutenbereich ist diese Entwicklung äusserst beunGesundheit (BAG) finanzierte Stiftung Sexuelle ruhigend und disqualifiziert diese Organisationen. Gesundheit Schweiz (SGS) gemäss eigenen AngaWer ist Sexuelle Gesundheit Schweiz? ben eine «Allianz für Sexualaufklärung» in der Es handelt sich um eine «gemeinnütSchweiz lanciert. Sie soll fast 40 Organisationen zige Stiftung» nach schweizerischem vereinigen, welche sich auf regionaler und natioRecht mit Sitz in Lausanne. Sie ist das naler Ebene für Sexualaufklärung einsetzen wolSchweizer Mitglied der International Planned Parenthood Federation len. Sexuelle Gesundheit Schweiz bekämpft aktiv (IPPF), einem internationalen Lobbydie Schutzinitiative. Zur Allianz gehören auch Pro Netzwerk mit zahlreichen AbtreiJuventute und Pro Familia. bungskliniken und zur Förderung
Wozu eine «Allianz für Sexualaufklärung»? Erklärtes Ziel der in der Allianz zusammengeschlossenen Organisationen ist es, die umstrittenen «Standards für Sexualaufklärung in Europa»1 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schweizweit zu verbreiten, damit die «sexuellen Rechte» von Kindern sichergestellt werden können. Weiter sollen solche Organisationen vernetzt werden, welche zur Förderung der «ganzheitlichen Sexualaufklärung» beitragen können. Gemäss SGS-Homepage geht es dabei um «eine Sexualaufklärung bereits in den ersten Lebensjahren». Womit auch gleich klargestellt ist, für welche Inhalte sich die unterzeichnenden Organisationen künftig einsetzen werden. Die WHO-Standards schlagen zum Beispiel Masturbation als durchgehend zu behandelndes Thema vor, und zwar bereits ab der Altersstufe 0-4 Jahre. Empfängnisverhütung und Verständnis für «akzeptablen Sex» soll ab 6 Jahren thematisiert werden, «erste sexuelle Erfahrungen» und «Genderorientierung» sind ab 9 Jahren im Programm. Wir rufen alle Kräfte in diesem Land auf, die Umsetzung dieses monströsen Programmes an den Schweizer Kindergärten und Primarschulen zu verhindern. Wer ist in dieser «Allianz für Sexualaufklärung»? Neben vielen kleinen Fachstellen von Sexualpädagogen haben sich auch Organisationen wie «Kinderschutz Schweiz», «Pro Familia Schweiz», «Kinderärzte Schweiz», «Schweizerischer Fachverband der Mütter- und Väterberatung», «Schweizerischer Verband der Mütterberaterinnen», «Schweizerischer Hebammenverband», «Pro Juventute», «Dachverband Lehrer und Lehrerinnen Schweiz», dieser Allianz angeschlossen. Aus Sicht kritischer Eltern und Fachexperten aus dem Erziehungs- und
Yvonne Gilli, Präsidentin der Sexualerziehung. Finanziell und Sexuelle Gesundheit personell besteht eine enge VerflechSchweiz, NR Grüne/SG
tung mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der AIDS-Hilfe Schweiz. Allein in den Jahren 2013 und 2014 subventionierte das BAG diese Stiftung mit 2,7 Millionen Franken! Ihre beiden Geschäftsstellen, welche für die operative Umsetzung zuständig sind, befinden sich in Lausanne und Bern. Schauen wir uns doch mal die Grundsätze (Art. 2) in den Statuten etwas näher an: Darin verpflichtet sich die Stiftung
Finanzie hierm Zukunft a Sexualau gemäss
Ausgabe Nr. 12 / Juni 2015
3
ärung» will «sexuelle eburt etablieren «den Zielen des Aktionsprogramms der UNO-Konferenz von Kairo 1994, International Conference on Population and Development (ICPD), und den darin formulierten Grundsätzen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit». Weiter verpflichtet sich die Stiftung der IPPF-Charta vom November 1995 und dem «Grundrecht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit». Der Begriff «Sexuelle und reproduktive Gesundheit» ist in einem Aktionsprogramm des ICPD definiert und beruht auf einer Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das WHO-Regionalbüro für Europa ist auch Verfasser der äusserst umstrittenen «Standards für die Sexualaufklärung in Europa»1. Diese Standards propagieren das Grundrecht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit ab frühstem Kindesalter und werden vom BAG immer wieder als «internationale wissenschaftliche Referenz» zitiert. Die Stiftung SGS verfolgt den Zweck, für ein «Grundrecht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit einzustehen und es zu fördern, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in öffentlichen und privaten Institutionen und in politischen Behörden auf allen Ebenen». Diese Bestrebungen müssen gemäss eigenen Angaben allumfassend sein: also nicht nur national, sondern auch international sollen die sexuellen Rechte
eren wir mit in auch die ufklärung s WHO?
propagiert und durchgesetzt werden und zwar in jedem Bereich: «politisch, fachlich, sozial und strukturell». Aufgeführte Partnerorganisationen sind: IPPF, EuroNGOs2, United Nations Population Fund (UNFPA) und die European Parliamentary Forum on Population and Development (EPF). Diese internationalen und weltweit vernetzten Organisationen haben schon vor Jahren den Grundstein gelegt für den zukünftigen «Aufklärungsunterricht» an Schweizer Kindergärten und Primarschulen. Sexuelle Gesundheit Schweiz ist auserkoren, mit Steuergeldmillionen des BAG die Umsetzung dieser Grundsätze in der ganzen Schweiz voranzutreiben und umzusetzen.
«Standards für die Sexualaufklärung in Europa», WHO-Regionalbüro für Europa 2 EuroNGOs: Europäische Vereinigung der Organisationen, die im Bereich Bevölkerung und Entwicklung und der sexuellen und reproduktiven Rechte und Gesundheit aktiv sind 1
Sexuelle Rechte: Gemäss einer IPPFErklärung sind «sexuelle Rechte» sexualitätsbezogene Menschenrechte, welche verschiedene Rechtsansprüche garantieren sollen. In einer Charta der IPPF wird im ersten Artikel das Recht auf Gleichstellung, gleichen Schutz durch das Gesetz und Freiheit von allen Formen der Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Sexualität oder Gender festgehalten.
4
Ständerat: Nur einer hatte Mut! Peter Föhn: «Diese Initiative haben wir dem BAG zu «verdanken»!
Am Abend des 1. Juni 2015 fand im Ständerat die Debatte über die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» statt. Nur ein einziger Ständerat, Peter Föhn (SVP/ SZ, Mitglied des Initiativkomitees), sprach sich für die Initiative aus. In der Abstimmung votierten schliesslich 37 Ständeräte dagegen, 1 dafür, 3 enthielten sich, 4 waren abwesend und der Präsident stimmte nicht mit. Lesen Sie hier Auszüge aus dem Votum von Ständerat Peter Föhn. «Es wurde in den letzten Jahren zu viel Geschirr zerschlagen, es wurden zu viele Konflikte ausgetragen, und zwar auf dem Buckel von kleinen Kindern und deren Familien. Ich darf aber auch sagen, dass sich in der Zwischenzeit doch einiges, und ich sage das hier ganz deutlich, dank dieser Initiative zum Besseren gewendet hat: Man wurde vorsichtiger, man wurde zurückhaltender, man konnte wiederum diskutieren. Anfänglich gab es teilweise keine Diskussion; man hat einfach Kinder – ich sage es jetzt hier ein bisschen überspitzt – ‹vergewaltigt›, wenn ich das aus Sicht von Eltern wiedergebe. Eltern wollten ihre Kinder von diesem Unterricht dispensieren und erhielten eine klare Absage, und das verstand man nicht. Man stelle sich vor: Da wird Sexualkundeunterricht für Kinder ab vier Jahren geplant! Es gibt Material, das sogar von der Schweizerischen Post als pornografisch und anstössig bezeichnet wird, und Eltern können ihre Kinder nicht von einem solchen Unterricht dispensieren lassen! Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurde
ein Grundlagenpapier ausgearbeitet, welches aufzuzeigen hatte, wie man Sexualkundeunterricht ab Kindergarten einzuführen hat oder wie man ihn einführen kann. (...) Das Kompetenzzentrum wurde aufgrund des Protests dann sinnigerweise geschlossen. (…) Mit Unterstützung von Personen aus allen Kantonen und sehr vielen politischen Parteien wurde deshalb diese eidgenössische Volksinitiative lanciert und mit 110 000 Unterschriften zustande gebracht. Und, das sage ich deutlich, diese Initiative haben wir dem BAG zu ‹verdanken›! Was will die Volksinitiative? Sie will einfach ein bisschen mehr Freiheit! Denn dieser Unterricht, dieser intimste Unterricht sollte nach wie vor Sache der Eltern sein. Die Volksinitiative richtet sich nicht gegen den Sexualkundeunterricht an den Schulen, sondern hat zum Ziel, die Erziehungsverantwortung der Eltern zu stärken. Diese Initiative will nämlich erstmals Präventionsunterricht gegen Kindsmissbrauch ab Kindergarten; sie will einen freiwilligen Sexualkundeunterricht ab dem neunten Altersjahr, damit die Eltern, welche sich überfordert fühlen, ihre Kinder in den freiwilligen Unterricht schicken können; sie will den obligatorischen Unterricht im Fach Biologie ab dem zwölften Altersjahr. Was nützt der Sexualkundeunterricht in frühen Jahren? Ich sage mit andern Fachkräften und als ehemaliger Lehrer: Er nützt gar nichts! Es gibt nämlich keine wissenschaftlichen Studien, die den Nutzen eines frühen Sexualkundeunterrichts belegen. (…) Deshalb sieht auch der Lehrplan vor dem zehnten Altersjahr zu Recht keinen Sexualkundeunterricht vor. Diese Volksinitiative und der Lehrplan 21 decken sich zum grössten Teil. Ich bitte Sie deshalb, dieser Volksinitiative Vertrauen zu schenken und sie zur Annahme zu empfehlen!»
Ausgabe Nr. 12 / Juni 2015
5
Kommunistische Urväter der Se György Lukacs und Wilhelm Rei Vielen ist nicht bekannt, dass die ersten sexualpädagogischen Experimente unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg auf Personen mit ausgeprägt kommunistischem Hintergrund zurückgehen, auf den Ungarn György Lukacs und vor allem auf den österreichisch-ungarischen Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Beide waren Sexualrevolutionäre ihrer Zeit. Sie würden sich heute vermutlich über das Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) freuen. György Lukacs (1885–1971) war Mitbegründer der kommunistischen Partei in Ungarn. Er kam 1919 vorübergehend an die Macht als Volkskommissar für Bildung und Kultur. Das Erste, was er in der Zeit der viermonatigen ungarischen Räterepublik tat, war, die Sexualerziehung der ungarischen Kinder in den Schulen einzuführen. Er wurde in den 20erJahren ein Mitbegründer der Frankfurter Schule und des Neomarxismus. Nach langen Jahren des Exils in Moskau kehrte er nach dem zweiten Weltkrieg zurück nach Ungarn. Nach dem ungarischen Aufstand 1956 fiel er bei der kommunistischen Führung in Ungnade und wurde isoliert. Seine Werke wurden bis auf wenige Ausnahmen nur noch in westeuropäischen Ländern gedruckt, wo sie erheblichen Einfluss vor allem auf die Neue Linke gewannen.
Befreiung als revolutionären Kulturkampf. Eine seiner Geliebten wurde schwanger und starb an einer Abtreibung. Er heiratete dreimal und liess sich als 57-Jähriger zum dritten Mal scheiden. Er sah die Ehe als Zwang an, die Familie als reinen Erziehungsapparat. Beide müssten zerstört werden. Das Mittel dazu sei die Sexualisierung der Massen, vor allem der Kinder. Reich meinte: «Die patriarchalische Familie ist die strukturelle und ideologische Reproduktionsstätte aller gesellschaftlichen Ordnungen, die auf dem Autoritätsprinzip beruhen. Wir diskutieren nicht die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes, wir eliminieren einfach die sexuelle Repression und lösen die infantilen Bindungen an die Eltern auf. Der Rest der subversiven Ziele erledigt sich dann durch die in Gang gesetzte Dynamik wie von selbst.»1 Er glaubte, dass die Sexualisierung der Kultur den Einfluss der Kirche stark
Wilhelm Reich (1897–1957) wurde in Galizien (Österreich-Ungarn) geboren. Mit elf Jahren verriet er seinem Vater, dass seine Mutter mit dem Hauslehrer ein Verhältnis hatte. Kurz darauf nahm sich diese mit Gift das Leben. Der Vater verstarb drei Jahre später. Im Ersten Weltkrieg erlebte er als Soldat die Gräuel an der Kriegsfront. In Wien studierte er nach seiner Rückkehr aus dem Krieg Medizin und durfte schon bald bei Sigmund Freud als Psychoanalytiker arbeiten. 1927 trat er der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) bei und brach den Kontakt zu Sigmund Freud ab. Er gründete in verschiedenen Stadtteilen Wiens Sexualberatungsstellen. Gemäss seinem im gleichen Jahr erschienenen Buch «Die Funktion des Orgasmus» sah Reich den Schlüssel zum «neuen Menschen» darin, die genitale Freiheit zu erreichen. Als er 1931 nach Berlin umzog, trat er dort der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei. Gleichzeitig gründete er den Deutschen Reichsverband für Proletarische Sexualpolitik (Sexpol). Doch selbst den Kommunisten ging Reich zu weit. Er wurde 1933 wieder aus der Partei ausgeschlossen. Noch vor dem zweiten Weltkrieg emigrierte er in die USA, wo er seine Studien fortführte. Er verstand die sexuelle Orgonakkumulator: Wer seine Bio- und Sexualenergie erhöhen wollte, musste nach Wilhelm Reich täglich eine halbe Stunde in dieses teure und nutzlose Gerät sitzen.
Die globale sexuelle Revolution, Gabriele Kuby, 3. Auflage 2013, fe-Medienverlags GmbH
1
Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
6
exualisierungspädagogik: ich zurückdrängen und den klassischen Staat massiv schwächen würde. In Amerika entwickelte er ein Gerät zur Steigerung der Lebens- und Sexualenergie, den nach ihm benannten «Orgonakkumulator». Albert Einstein, der den «Blechkasten» untersuchte, bezeichnete ihn als «Illusion». Die Behörden
wurden auf das Gerät aufmerksam und warfen Reich Quacksalberei vor. Die Orgonakkumulatoren wurden verboten. Bereits produzierte Geräte mussten vernichtet werden. Da Reich sich weigerte, wurde er zu einer zweijährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Während dieser Haft starb er in seiner Zelle an einem Herzinfarkt.
Zur Erinnerung: Initiativtext der Schutzinitiative BV Art. 11 (neu)
3
Sexualerziehung ist Sache der Eltern.
4
5
Unterricht zur Prävention von Kindsmissbrauch kann ab dem Kindergarten erteilt werden. Dieser Unterricht beinhaltet keine Sexualkunde.
Freiwilliger Sexualkundeunterricht kann von Klassenlehrpersonen an Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten neunten Altersjahr erteilt werden.
6
Obligatorischer Unterricht zur Vermittlung von Wissen über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung kann von Biologielehrpersonen an Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten zwölften Altersjahr erteilt werden.
7
Kinder und Jugendliche können nicht gezwungen werden, weitergehendem Sexualkundeunterricht zu folgen.
Spende Die Volksinitiative ist ganz auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie mit, die Kosten zu tragen.
naufru
f:
Konto: PC 70–80 80 80–1
Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: CHF 10.–, für Gönner/-innen im Beitrag enthalten / Herausgeber und Redaktion: Überparteiliches Komitee «Schutz vor S exualisierung in Kindergarten und Primarschule», Postfach, 4142 Münchenstein, Tel. 061 702 01 00, Fax 061 702 01 04, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, Postkonto: 70-80 80 80-1 / © Initiativkomitee / Bilder: S. 1: istock; S. 2, 3,: projuventute, parlament.ch; S. 4: Google / Gestaltung: GOAL AG für Werbung und Public Relations, 8450 Andelfingen / Druck: Engelberger Druck AG, 6370 Stans.