Ausgabe Nr. 32 / Juni–August 2020
Schutz aktuell
Initiative – n ie g lo o e Id u z NEIN , a n o r o C i e b r e d we ule! h c S r e d in h c o n
WHO mit ideologischer Schlagseite Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Sie hat China im besten Licht erscheinen lassen, obwohl diese kommunistische Diktatur essenzielle Informationen über das neue Coronavirus zurückgehalten hatte – mit fatalen Folgen für die ganze Welt.1 Die gleiche UNO-Unterorganisation propagiert Standards für Sexualaufklärung ab Geburt und ist daher verantwortlich für die vielerorts stattfindende Frühsexualisierung von Kindern an Bildungseinrichtungen.
Weiter im Inhalt:
Der amtierende Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist Äthiopier und hat seinen Amtssitz in Genf. Als Corona-Krisenmanager wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt, wie auch Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Corona-Krisenmanager in der Schweiz. Scharfe Kritik an der Coronapolitik der WHO unter Ghebreyesus’ Leitung äusserte unter vielen anderen der Asienredaktor der Neuen Zürcher Zeitung und hielt fest, dass die «Organisation vor den Chinesen kuschte». Der amerikanische Präsident wiederum bezeichnete die WHO als «Marionette Chinas» und will die Beziehungen abbrechen und jegliche Zahlungen einstellen.
Kritik an skandalösem St. Galler Themenheft
Dass Ghebreyesus 2017 überhaupt zum neuen Generaldirektor gewählt wurde, ist kein Zufall. Nur durch die massive Unterstützung Chinas konnte er sein Amt als neuer WHO-Chef überhaupt antreten. Seit Jahren verbindet Äthiopien mit China eine strategische Partnerschaft. Über 10 Milliarden Dollar flossen aus Peking in dieses arme Land. Fortsetzung auf Seite 6
Erfolgreiche französische Kinderpsychiaterin im Interview
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«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
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St. Galler «Bildung» will «sexuelles Expe Der Kanton St. Gallen hat im März 2020 ein Themenheft zur «Sexualpädagogik» herausgegeben. Dieser Broschüre gehe es in Wirklichkeit nur darum, «Werbung für sexuelles Experimentieren zu machen», so der Erziehungs- und Sexualwissenschafter Prof. Dr. Jakob Pastötter in seiner Einschätzung an «Schutzinitiative aktuell». Er kritisiert die St. Galler Behörden scharf und zeigt auf, dass es im Themenblatt vor allem um Lust und nicht um Liebe gehe. Es verlange von den Kindern «Seelenstriptease», sei übergriffig und unwissenschaftlich.
Dabei werde, so Pastötter weiter, zwar ein «wissenschaftliches Vokabular» verwendet, dieses entpuppe sich jedoch (…) als «rhetorische Nebelwand», «zur Verschleierung der zugrunde liegenden Definition von Sexualität». Und diese beruhe vor allem «auf blossen Behauptungen». So sei die «Grundannahme der heutigen Sexualpädagogik», so Pastötter, dass Kinder «sexuelle Wesen von Anfang an» seien. Beruhen würde diese Behauptung ausgerechnet auf «Untersuchungen bei Kindern, die sexuellen Missbrauch erfahren haben». Dies sei aber auf keinen Fall repräsentativ. Auch das Herausstreichen von «Doktorspielen als conditio sine qua non einer geglückten ‹psychosexuellen Entwicklung›» sei ein «rein theoretisches Konstrukt». Genauso ein Konstrukt sei der Begriff «psychosexuelle Entwicklung».
Prof. Dr. Jakob Pastötter, München
Das Themenheft «Sexualpädagogik» vom März 2020 ist ein Angebot der Departemente Bildung, Gesundheit, Inneres sowie Sicherheit und Justiz des Kantons St. Gallen. Nun wirft niemand geringerer als Professor (US) Dr. Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS), den St. Galler Behörden vor, dass sie sich von einer Gruppe von unwissenschaftlichen Sexualpädagogen haben instrumentalisieren lassen und diese «aktiv durch das Zurverfügungstellen von Ressourcen unterstützten». Das sei «höchst problematisch». Der Staat, gedrängt durch eine Interessenvertretung von «Sexualpädagogen», würde «Werbung für deren Sicht von Sexualität» machen. Diese bestünde aus «sexualideologischen Konstrukten», wobei es sich um «eine blosse Anhäufung von wissenschaftlich nicht belegbaren Behauptungen und gesellschaftspolitischen Forderungen» handle. Es ginge um eine ideologisch durchsetzte Sexualpädagogik. Gemäss Pastötter gehe es dem Themenheft bloss darum, «Werbung für sexuelles Experimentieren zu machen». Leider würde dies weder von den Medien, noch von den Entscheidungsträgern in Behörden hinterfragt, so Pastötter, was am «endlos scheinenden Vertrauen in Experten» liege.
Der älteste Vertreter der deutschsprachigen Sexualpädagogik, Prof. Helmut Kentler, sei ein Pädophilenaktivist gewesen. Er habe Sexualpädagogik in diesem Sinne geprägt, so Pastötter. Dessen Schüler, Uwe Sielert, habe sich nie von Kentler distanziert, «obwohl dessen pädosexualpolitischen Aktivitäten» seit langem offengelegt sind. Dann streicht Pastötter heraus, dass Sielert die «graue Eminenz hinter prak-
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erimentieren» mit Kindern! tisch allen sexualpädagogischen Programmen und Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum» sei. «Der Staat», so Pastötter weiter, «untergrabe die Familie zugunsten der Förderung einer Sichtweise auf Liebe und Sexualität, die sich rein auf den individuellen Lustgewinn fokussiere». Das mehrfach aufgeführte Wort «Liebe» in dieser St. Galler Broschüre «diene dabei als blosses Alibi». Was im Themenheft verkündet werde, so Pastötter, habe «nichts mit Wissenschaft aber viel mit den (sexual-)revolutionären Ideen von Wilhelm Reich und Herbert Marcuse (Frankfurter Schule) zu tun». Diese wollten die «Gesellschaft durch ‹befreite› Sexualität von allen sozialen Übeln befreien». Weiter lehnt Prof. Pastötter das vorliegende Konzept der sogenannten «sexuellen Bildung» an Schulen völlig ab. Die nicht nur auf Fragen reagierende, sondern die proaktive sexuelle Bildung entspräche eigentlichen «sexualtherapeutischen Massnahmen» und sei «im höchsten Masse übergriffig». Es würden mit «Seelenstriptease und Zwangsbeglückung die Grenzen individueller Selbstbestimmung überschritten». Das Konzept der sexuellen Bildung dürfe sich daher nicht an Kitas, Kindergärten und Schulen einschleichen.
Direktzugriff auf die Stellungnahmen von Prof. (US) Dr. Pastötter und weiteren Fachexperten. Der QR-Code ist mit einem Smartphone ansteuerbar.
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Bericht aus Bern Setzt das BAG erneut falsche Prioritäten? Auch in die Sexualaufklärung hat der Bund viel investiert. Zum Beispiel in das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule in Luzern, welches nach berechtigter Kritik schliessen musste; oder in die Organisation «Sexuelle Gesundheit Schweiz» (ca. eine Million Franken pro Jahr), welche sich für eine möglichst zügige Implementierung der höchst umstrittenen, ideologisch geprägten «Standards für die Sexualaufklärung» der WHO einsetzt. Standards deren Umsetzung dazu führen kann, dass Kinder und Jugendliche nicht stufengerechtem Sexualkundeunterricht ausgesetzt sind und dadurch überfordert werden. Dabei handelt es sich um die gleiche WHO, welcher schwere Versäumnisse im Umgang mit der Corona-Krise vorgeworfen werden. Der ung BAG und WHO: Gesundheitsgefährd Präsident der USA entzieht der statt Gesundheitsförderung WHO deswegen die Finanzmittel.3
Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Der Bundesrat hat das Land lahm gelegt, viele Unternehmen sind am Boden. Milliarden wurden gesprochen, um die Wirtschaft am Dr. Sebastian Frehner, Laufen zu Alt-Nationalrat Riehen (BS) halten und die Bevölkerung vor Arbeitslosigkeit zu bewahren. Und trotzdem wird es Jahre dauern, bis die Schweiz sich von dieser Krise erholt und die Staatsverschuldung wieder ein vernünftiges Mass erreicht hat. Gestorben sind in den ersten 20 Wochen dieses Jahres 1638 Personen, allerdings nicht wesentlich mehr als sonst: Der Durchschnitt der Jahre 2015–2019 für die ersten 20 Wochen liegt bei insgesamt 27’416 Verstorbenen. Im 2020 waren es jetzt 27’717 (+1%). Seit 2015 hat die Bevölkerung in der Schweiz um +3% zugenommen.
Es gibt mehr als nur Anzeichen, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und ihr ex «Mr. Corona», Daniel Koch, ungenügend auf die grassierende Pandemie vorbereitet waren. Gemäss einem vom BAG in Auftrag gegebenen Gutachten gibt es in der Verwaltung «Lücken bezüglich Fachwissen und Expertise». Attestiert wurde dem BAG, was die Massnahmen gegen Covid-19 anbelangt, zudem eine gewisse Praxisferne.1 Es ist ja nicht so, dass das BAG in der Vergangenheit untätig war, aber wahrscheinlich waren die Prioritäten teilweise die falschen: Von sich reden machten die Gesundheitsapostel beispielsweise mit einer fragwürdigen HIV-Kampagne mit Laien als Pornodarsteller oder mit Gratiswellness-Ferien für Homosexuelle. Nicht zu vergessen die kruden Anti-Fleisch-Studien, welche die Bevölkerung dazu bringen sollte, gesünder zu essen.2
Wie das BAG setzte auch die WHO in der Vergangenheit auf die falschen Schwerpunkte. Gesundheitsbehörden sollten sich um die wirklichen Gefahren für die Bevölkerung kümmern, wie beispielsweise die Vorbereitung auf Pandemien, wie die Ausbreitung des Corona-Virus eine ist. Im 2017 habe ich im Nationalrat einen Vorstoss eingereicht, der dem BAG beliebt machte, Impfstoffe gegen Pocken zu beschaffen.4 Das BAG wollte damals nichts davon wissen, obwohl bioterroristische Anschläge nicht auszuschliessen sind. Verzichten sollte das BAG hingegen auf nutzlose und teure Konzepte, die nur darauf ausgerichtet sind, die Gesellschaft in eine bestimmte ideologische Richtung zu verändern.
Sebastian Frehner, Alt-Nationalrat, Riehen (BS)
1 https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/bund-kannte-luecken-in-pandemiebekaempfung-schon-zwei-jahre-vor-corona-haette-die-schweiz-besser-vorbereitet-sein-koennen-137905132 2 https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/aids-kampagne-zeigt-paerchen-beim-sex-127967549; https://www.bazonline.ch/schweiz/standard/bund-finanziert-wellness-fuer
schwule/story/14979862; https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/bund-warnt-schweizer-essen-zu-viel-fleisch-und-zu-wenig-milchprodukte-131119770
3 https://www.tagesschau.de/ausland/trump-who-zahlungen-103.html 4 https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20171064
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Was der Kanton St. Gallen eigentlich wissen sollte ... Im März 2020 veröffentlichte das Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen ein neues Themenheft zur «Sexualpädagogik». Darin bezieht sich der Kanton mehrfach auf die «Standards für die Sexualaufklärung» der WHO, welche eine ideologisch aufgeladene, sogenannte «ganzheitliche Sexualpädagogik ab Geburt» propagieren. Der Kanton St. Gallen leistet damit Vorschub für die Einführung «sexueller Rechte» von Kleinkindern. Er verkennt die pädophilen Wurzeln der dahinterstehenden Ideologie. «Schutzinitiative aktuell» hat bei der renommierten französischen Kinderpsychiaterin Dr. méd. Eugénie Izard um eine Einschätzung nachgefragt. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Was sagen Sie zum St. Galler Themenheft «Sexualpädagogik»? IZARD: Der Kanton St. Gallen sollte wissen, dass sich die «Standards für die Sexualaufklärung» der WHO mehrheitlich direkt an den Ideen der IPPF1 orientieren. Diese Vorschläge zur Sexualerziehung von Kindern sind unter dem Einfluss militanter, ideologischer Gruppierungen wie SIECUS2 oder ILGA3 verfasst worden und entbehren einer validierten wissenschaftlichen Grundlage. Dabei geht es darum, die Kinder mit sexuellen Informationen anzugehen, bevor sie überhaupt das entsprechende Entwicklungsstadium, respektive die psychische Reife dafür erreicht haben. Wir Psychiater wissen heute, dass das hoch traumatisch für Kinder sein kann.
«Die Empfehlungen sind sehr gefährlich für die emotionale Entwicklung von Kindern» So basiert die Tätigkeit vieler Sexualpädagogen heute auf diesen skandalösen Ideologien der WHO-Standards und den sogenannten «sexuellen Rechten» der IPPF. Alle Fachspezialisten, die sich mit Opfern von Pädokriminellen befassen, kennen die Gefahren dieser Sexualideologien und der Vorgehensweise der Pädophilen, welche die Kinder gezielt von klein auf frühsexualisieren wollen. Die darin enthaltenen Empfehlungen sind sehr gefährlich für die emotionale Entwicklung von Kindern.
Dr. med. Eugénie Izard, Kinderpsychiaterin, Autorin, F-Toulouse; Präsidentin von REPPEA (Réseau de professionnels pour la protection de l‘enfance et l‘adolescence), eine Fachorganisation zum Schutz der Kinder. Ihr gehören zahlreiche französische Psychiater an.
SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Für das 4. Altersjahr wird im St. Galler Themenheft4 das «Entdecken der Sexualorgane als Quelle neuer Lustgefühle» und die «Selbststimulation» aufgeführt (Seite 10). Und schon bei Sechsjährigen werden Fragen zum Geschlechtsverkehr genannt. Was sagen Sie als Kinderpsychiaterin dazu? IZARD: Das sind tatsächlich Grenzüberschreitungen. Es ist gefährlich, die Kinder zu unterrichten, was Masturbation, die Lust an der Berührung des eigenen Körpers und was sexuelle Beziehungen sind. Und das in einem öffentlichen Rahmen! Das ist übergriffig: In der öffentlichen Sphäre müssen klare Schranken gesetzt werden und man sollte auf keinen Fall bei Kindern sexuelle Erregung hervorrufen oder sie sexuellen Reizen aussetzen. Damit Kinder vor solchen ideologischen Behauptungen geschützt werden, hat unsere Fachgruppe empfohlen, dass alle sogenannten «sexuellen Aufklärungsmassnahmen» mit Ausnahme der Prävention sexueller Übergriffe für Kinder jünger als 12 Jahren verboten werden. Übrigens hat nach unserer Warnung die französische Regierung in einen Rundbrief Weisungen erlassen, wonach jegliche ausdrückliche Sexualerziehung in den Primarschulen (Schüler im Alter von weniger als 11 Jahren) untersagt ist. In einem Sammelband5, den wir 2018 veröffentlicht haben, rufe ich die pädophilen Ideologien in Erinnerung, auf denen die sogenannte «ganzheitliche Sexualerziehung» beruht, und wir verdeutlichen die psychischen Gefahren eines solchen Unterrichts. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Frau Dr. Izard, besten Dank für Ihre Einschätzung. 1 2 3 4 5
IPPF: International Planned Parenthood Federation SIECUS: Sexuality Information and Education Council of the United States ILGA: International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association www.sichergsund.ch/themen/sexualpaedagogik «Danger de l’éducaton à la sexualité pour les enfants et les adolescents», Dr. E. Izard et Dr. Maurice Berger, 2018, amazon.de: ISBN 9781980554936
«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»
Fortsetzung von Seite 1: In der Vergangenheit wirkte der WHO-Generaldirektor jahrelang als Kadermitglied in der Tigray People’s Liberation Front (TPLF), einer autoritären, revolutionären kommunistischen Partei. Als ehemaliger Gesundheits- und Aussenminister Äthiopiens war der heutige WHO-Chef mitverantwortlich für massive Menschenrechtsverletzungen in seinem Land. Human Rights Watch sprach damals von Folter, vom Verschwindenlassen von Dissidenten und von der Knechtung der Medien. Und als Gesundheitsminister habe er gemäss der Washington Post drei Cholera-Epidemien in Äthiopien vertuscht.2 Derselbe Ghebreyesus gab im Februar 2020 bekannt, in enger Zusammenarbeit mit Facebook, Twitter und Google, gegen «Fake News» vorzugehen. Man müsse neben der Pandemie auch eine «Infodemie» bekämpfen. Es stellt sich die Frage, warum der amtierende WHO-Generaldirektor zu Beginn der Corona-Krise die chinesischen Fake News verbreitet hat und dabei die Gefährdung der Gesundheit der Menschen in der ganzen Welt in Kauf genommen hat. WHO-Standards für Sexualaufklärung Geht es um die von der WHO propagierten «Standards für die Sexualaufklärung»3, stellt sich ebenfalls die Frage, ob die Gefährdung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Kauf genommen wird, um mächtigen, international vernetzten Lobbyinteressen zuzudienen. Die fraglichen Standards für die Sexualaufklärung der WHO basieren auf der Ideologie einer sogenannten «ganzheitlichen» oder
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«umfassenden» Sexualaufklärung4. Kernelement dieses ideologischen Konstrukts ist, dass Kinder ab Geburt zu «sexuellen Wesen» erklärt werden. Diese hätten sogenannte «sexuelle Rechte»5. Und mit einer «sexuellen Bildung» sollen Kinder ihr «sexuelles Potenzial» entwickeln können. Nur so könne das Gebot einer sogenannten «sexuellen Gesundheit»6 erfüllt werden. Das beinhaltet beispielsweise, dass Pädagogen die Kinder aktiv mit Aspekten von Erwachsenensexualität konfrontieren, ohne dass sie von sich aus danach fragen oder die Reife dazu haben. So sind in den WHO-Standards für Kinder von 0 bis 4 Jahren folgende Lerninhalte vorgesehen: «Vergnügen und Lust, den eigenen Körper zu berühren, frühkindliche Masturbation».7 Unter dem Vorwand einer sogenannten «sexuellen Gesundheit» diktieren globale Akteure und eine Sexualpädagogen-Lobby demokratischen Gesellschaften bizarre Sexualideologien. Da diese umstrittene, ideologische und unwissenschaftliche WHO-Sexualpädagogik die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nicht fördert, sondern sie geradezu gefährdet, sollte sie nicht für Schweizer Bildungseinrichtungen übernommen werden. 1 Die Welt (Nachrichtenagentur AP) vom 3.6.2020 2 www.weltwoche.ch; 7.4.2020 3 https://www.bzga-whocc.de/fileadmin/user_upload/WHO_BZgA_Standards_ deutsch.pdf 4 Auf Englisch: Comprehensive Sexuality Education CSE 5 Die «sexuellen Rechte» der International Planned Parenthood Federation IPPF: www.ippf.org/sites/default/files/ippf_sexual_rights_declaration_german.pdf 6 Sexuelle Gesundheit Schweiz promotet diese WHO-Agenda mit Geldern des BAG 7 WHO Standards für die Sexualaufklärung in Europa, (D), Seite 42
Spendenadresse: Verein Schutzinitiative Postfach, 4142 Münchenstein Konto: PC 70–80 80 80–1 IBAN: CH67 0900 0000 7080 8080 1 Telefon für Beratung von Eltern und Besorgte: 061 702 01 00 www.schutzinitiative.ch, info@schutzinitiative.ch Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: «Schutzinitiative aktuell» finanziert sich durch Gönnerbeiträge. Der kostendeckende Abopreis von CHF 10.- wird nicht erhoben. / Herausgeber und Redaktion: Verein Schutzinitiative, Postfach, 4142 Münchenstein, Tel. 061 702 01 00, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, Postkonto: 70-80 80 80-1 / © Verein Schutzinitiative / Bilder: S. 1: shutterstock; S. 2/3/4: iStock; Rest zur Verfügung gestellt / Gestaltung: WJP Werbeagentur, 4053 Basel / Druck: Bruhin Spühler AG, Rüti.