Nr. 3 / 75. Jahrgang
Dezember 2025




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Nr. 3 / 75. Jahrgang
Dezember 2025




Solingen-Gräfrath e. V.

Der Heimatverein wünscht ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2026
HEIMATVEREIN INTERN
Zum Titelbild
Vereinsbeiträge
Einladung zum Nikolaus-Singen 2025
Einladung zum Silvester-Rundgang 2025
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026
Empfang 75 Jahre Heimatverein Solingen-Gräfrath
Abendveranstaltung 75 Jahre Heimatverein Solingen-Gräfrath
Neue Mitglieder / Verstorbene Mitglieder
Impressum
Geburtstagskinder
Feststehende Termine 2025/2026
Pöhlsches Turnier
Musikalischer Frühschoppen im Eugen-Maurer-Haus
Studienfahrt 2025 nach Mönchengladbach
Volkstrauertag am16. November 2025
Ougenbleck ens!
Jazz-Frühschoppen am 07. September 2025
Gräfrath räumt auf! (früher Dreck-weg-Tag)
Was tat sich sonst noch so in Gräfrath?
Zeitenwende - Die Erfindung des Augenspiegels ARGE
Bezirksvertretung Gräfrath Neues von „Gräfrath hilft“
GRÄFRATHER VEREINE UND MUSEEN
Gräfrath-Museum
Deutsches Klingenmuseum Solingen
Gemischten Chor ConBrio
Tierpark Fauna e.V. Solingen
Hege- und Jagdgemeinschaft Gräfrath
Gräfrather Turn- und Sportverein 1869 e.V
HSV Solingen-Gräfrath.
Ballspiel-Verein Gräfrath e.V.
Katholische Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt – Gräfrath
Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath
Evangelische Gemeinde Ketzberg
Freiwillige Feuerwehr Solingen Löscheinheit 6, Gräfrath
Freundeskreis der Freiwillige Feuerwehr Gräfrath
Hahneköpp-Verein Haut Ihn 1929 e.V.
Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V.
Zum Titelbild:


Man muss bei diesem Titelbild schon genau hinsehen, damit nicht nur Äste und Schnee erscheinen. Starke Schneefälle gehören (leider) der Vergangenheit an. Daher haben solche „Suchspiele“ Seltenheitswert bekommen. Aber das geschulte Auge entdeckt sehr schnell den versteckten Lichtturm am Exerzierplatz. Das Bild wurde vom Panoramaweg durch das Gehölz aus aufgenommen.
Es lohnt sich auch einmal zurück oder in eine andere Richtung zu blicken. Oft erscheint etwas vermeintlich Verborgenes oder Schönes. Das kann nicht nur auf Gebäude und Landschaften, sondern auch auf Personen bezogen werden. Achten Sie doch bewusster auf Ihr Umfeld und Sie werden feststellen, dass sich ein anderer Blickwinkel in vielen Fällen lohnt. Bei einem Gebäude wirkt die Hinteransicht vielleicht hässlich, aber von vorne erscheint dieses doch hübsch. Die unfreundliche Person gegenüber taut nach ein paar Worten auf und wird unter Umständen ansprechender. Wer immer auf dem „genormten“ Weg geht, bleibt oft selbst auf der Strecke.
Der Heimatverein blickt auf ein anstrengendes Jahr mit vielen Traditionsveranstaltungen und seinem Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen zurück. Die neuen Veranstaltungen, wie der musikalische Frühschoppen für die Bewohner des Eugen-Maurer-Hauses und der Wandertag von Ohligs nach Gräfrath, kamen sehr gut an. Das Nikolaussingen in der Klosterkirche fand zum zweiten Mal statt. Stückchenweise kommen weitere Veranstaltungen hinzu, auch wenn das bei der dünnen Personaldecke im Vorstand pure Kraftakte sind. Tradition muss jedoch auch bewahrt werden!
Nach einem Jahresrückblick folgt meistens ein vorausschauender Blick auf das neue Jahr. Mal sehen, ob wir eventuell alte Pfade verlassen und neue Wege gehen. Oder wir beleuchten die Vergangenheit und bedenken Dinge/ Veranstaltungen, die wir verändern können. Ausruhen ist nicht! Stillstand ist Rückschritt!
Der Vorstand ist überaus glücklich und dankbar, dass alle Veranstaltungen in diesem Jahr in und um Gräfrath gewaltund störungsfrei stattgefunden haben. Möge das auch in Zukunft so bleiben! Schauen wir also positiv nach vorne!
In diesem Sinne wünscht Ihnen der Vorstand des Heimatvereins eine schöne Adventszeit, besinnliche Feiertage und alles Gute für das Jahr 2026.
Andreas Vesper



Wie in vielen anderen Vereinen, ist auch in unserem Heimatverein das Thema rückständige Beiträge immer wieder auf der Tagesordnung des Schatzmeisters. Die meisten Mitglieder haben natürlich längst überwiesen und angesichts unseres Mindestbeitrages von nur 12,00 EUR im Jahr (seit 2009 unverändert) runden viele die Zahlung mehr oder weniger großzügig auf.
An dieser Stelle einmal der Hinweis auf die Möglichkeit, Zahlungen an unseren gemeinnützigen Verein steuerlich zu berücksichtigen. Der Heimatverein ist nach dem Bescheid des Finanzamtes Solingen vom 21. Juli 2022 Steuer-Nr. 128/5833/4388 als gemeinnützig anerkannt. Beiträge können steuerlich zwar nicht geltend gemacht werden, über den Beitrag hinausgehende Spenden werden aber bis zu einer Höhe von 300,00 EUR mit dem vereinfachten Nachweis vom Finanzamt anerkannt. Hierzu genügt die Kopie oder der Ausdruck der Überweisung oder des Überweisungsträgers. Bei gleichzeitiger Überweisung von Beitrag und Spende sollten im Verwendungszweck der Überweisung die Beträge ausgewiesen werden (z.B. Beitrag 12,00 EUR / Spende 18,00). Zu Spenden von mehr als 300,00 EUR stellt der Verein eine formale Spendenbescheinigung aus, die der Steuererklärung beizufügen ist.
Unsere Vereinssatzung schreibt die Zahlung des Beitrages im 1. Quartal eines jeden Jahres vor. Diejenigen Mitglieder, die ihren Dauerauftrag oder die Erinnerung im persönlichen Kalender später eingerichtet haben, bitten wir, die Zahlung auf ein Datum im ersten Quartal umzustellen. Mitglieder, die ihren Beitrag für das nächste Jahr bereits im November oder Dezember des laufenden Jahres zahlen möchten, bitte ich, zur Vermeidung eines nicht unerheblichen Mehraufwandes bei der Verbuchung, den Beitrag erst im kommenden 1. Quartal zu überweisen. Für diejenigen, die noch keinen Dauerauftrag eingerichtet haben und es jetzt tun möchten, hier noch einmal unsere Bankverbindung:
Seit dem 09. Oktober 2025 müssen Banken und Sparkassen prüfen, ob Name und IBAN bei Überweisungen zusammenpassen. Ziel ist mehr Sicherheit für Kunden und Schutz vor Rechnungsbetrug. Damit wird EU-weit eine Gesetzeslücke geschlossen. Für Kunden bedeutet das: mehr Schutz, aber auch mehr Eigenverantwortung. Wir bitten daher um Beachtung der genauen Schreibweise:
Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V.
IBAN: DE78 3425 0000 0000 4000 10
BIC: SOLSDE33XXX
Vielen Dank! Kerstin Wodtke, Schatzmeisterin



Samstag, 6. Dezember 2025 auf dem Gräfrather Markt
Liebe Gräfratherinnen und Gräfrather, wir laden Sie herzlich zum 3. Gräfrather Nikolaussingen ein! Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr freuen wir uns, diese schöne Tradition auch in diesem Jahr fortzusetzen. Zum Hören, Schauen, Mitsingen und Mitmachen. Mit tollen Auftritten von Solinger Künstlern wie Erwin Paech, Tobias Honnen und Sascha Breuer-Rölke, der Grundschule Gerberstraße, Kindern der Katholischen Kinderchöre, der Kita St. Marien, dem Blasensemble Pustekuchen, Mitsing-Teilen für das Publikum und natürlich einem Besuch des Nikolauses, der sicher auch wieder ein paar Kleinigkeiten für die Kinder dabei hat. Für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl

gibt es Waffeln, Glühwein u.v.m. bei den lokalen Gastronomen.
Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen stimmungsvollen Abend voller Musik und Gemeinschaft! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir freuen uns auf die bunten Darbietungen und das gemeinsame Singen.
Also nicht vergessen:
Samstag, 6. Dezember 2025 von 16.30 bis 18 Uhr auf dem Gräfrather Markt


Silvester-Rundgang am 31. Dezember 2025
Wie jedes Jahr zieht am Silvesterabend ein Nachtwächter durch die Gassen von Gräfrath und Umgebung, um den Bewohnern die letzten Stunden des Jahres auszurufen. Zur vollen Stunde kehrt er auf den Markt zurück und verkündet die Uhrzeit. Um 18.45 Uhr wird der Nachtwächter, der dieses Jahr vom Vorstand des Heimatvereins gestellt wird, auf dem Marktplatz mit musikalischer Begleitung zu seinem Rundgang verabschiedet.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Entsendung des Nachtwächters von den anwesenden Bürgern als willkommener Auftakt für eine stimmungsvolle Silvesternacht angenommen wird. Besuchswünsche können vor Ort mit dem Nachtwächter abgesprochen werden.
Der Vorstand freut sich sehr über Ihren Besuch.

Als letztes Highlight in unserem Jubiläumsjahr bietet der Heimatverein am Silvesterabend einen Nachtwächter-Rundgang durch den Stadtführer Ingo Dültgen mit kostenloser Führung durch Gräfrath an.
Die erste Tour startet um 18:00 Uhr am Markt, die zweite ca. 19:20 Uhr, nachdem die Nachtwächter des Heimatvereins gesungen haben.




Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026
Am Sonntag, dem 8. März 2026, um 11.00 Uhr findet im Stiftersaal des Deutschen Klingenmuseums, Klosterhof 4, unsere Jahreshauptversammlung und ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Tagesordnung: 1. Begrüßung und Totenehrung
2. Jahresbericht des Vorstandes
3. Jahreskassenbericht – Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Gesamtvorstandes
5. Neuwahl der Kassenprüfer
6. Personalien
7. Jahresarbeitsplan
8. Gräfrath Aktuell
9. Verschiedenes
Bitte merken Sie sich den Termin vor. Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand bis zum 7. Februar 2026 schriftlich eingereicht werden.
Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V. Der Vorstand
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung laden wir alle Teilnehmenden auf ein nettes Gespräch im Gräfrath-Museum ein. Selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt. Wir freuen uns auf Sie!


Empfang 75 Jahre
Heimatverein Solingen-Gräfrath
Für 11.00 Uhr hatte der Vorstand des Heimatvereins Solingen-Gräfrath am 30. August 2025 in das Klingenmuseum zu einem Empfang anlässlich des 75-jährigen Bestehens eingeladen.

Der Saal ist gut gefüllt.
Bastian Zigman als Vorsitzender des Heimatverein Solingen-Gräfrath begrüßte die geladenen Gäste der Vereine und Institutionen, insbesondere Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Bezirksbürgermeisterin Ruth Fischer-Bieniek, die Landtagsabgeordneten Sebastian Haug und Josef Neumann, der gleichzeitig OB-Kandidat ist, Oberbürgermeister a. D. Franz Haug, OB-Kandidat Jan Höttges "Solinger:innen Gestalten Zukunft" und Hildegard Kohnke im Vor-

stand der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung. Frau Kohnke ließ es sich nicht nehmen, neben den Worten der Gratulation auch einen Scheck der Stiftung in Höhe von € 6.000 zu überreichen. Ein fulminanter Start in die Veranstaltung.
Ein herzliches Willkommen ging auch an die musikalischen Gäste Vierklang – von links nach rechts: Janika Ludwig, Julia Hölscher-Stein, Lisa Loebelt und Iris Korte.

Vierklang in Aktion
Sie stammen aus Gräfrath, singen seit über sechs Jahren zusammen und treten bei Festen, Jubiläen und Hochzeiten in der ganzen Region auf.
Bastian Zigman ging kurz auf die Geschichte des Heimatvereins ein. Seine Rede ist in kursiv gedruckt:
Als der Heimatverein am 28. Dezember 1949 gegründet wurde, war Peter Hankammer der maßgebliche Initiator. Am 7. Januar 1950 wurde der Verein offiziell bei der Stadtverwaltung angemeldet – und schon neun Wochen nach der Gründung zählte er rund 700 Mitglieder. Eine be-
eindruckende Zahl, fast so viele, wie auch heute noch.
Übrigens: Der älteste Heimatverein in NRW sitzt in Attendorn, gegründet 1898 – also 50 Jahre vor uns. Da dürfen wir also mit Recht sagen: Wir gehören zwar nicht zu den Ältesten, aber zu den Lebendigsten und wahrscheinlich auch Lustigsten.
Nach dem Tod von Peter Hankammer folgten ihm als Vorsitzende: Willi Schick, Hubert Patten, Ute Richter, Harald Eicker und schließlich Karl-Gerd Hankammer, der Neffe des Gründers. Karl-Gerd erklärte 2020 seinen Rücktritt. Danach übernahm Thomas Rauh als stellvertretender Vorsitzender, bis er 2024 zurücktrat – und ich schließlich das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm.
Leider sind heute alle früheren Vorsitzenden verstorben. Auch Karl-Gerd ist in diesem April von uns gegangen. Und mit Reinold Eisenbart, unserem ersten Schriftführer, hat uns 2021 das letzte Gründungsmitglied verlassen. Von ihm stammt übrigens auch das alte Gräfrath-Logo, das viele Jahre unseren Heimatspiegel zierte und heute noch an anderen Orten in Gräfrath zu sehen ist.
Schon bei der ersten Mitgliederversammlung am 11. März 1950 – die offiziell als Heimatabend bezeichnet wurde – wurde deutlich, was den Verein bis heute ausmacht: Ein abwechslungsreiches Programm, geselliges Beisammensein, und am Ende ein Tänzchen, das alle Gräfrather
zusammenführte. Der Eintritt war frei, gegen Vorzeigen der Mitgliedskarte – Der Mitgliedsbeitrag lag damals übrigens bei 30 Pfennig.
Die Ziele, die damals in der Satzung standen, klingen uns heute noch vertraut:
■ die Verschönerung des Gräfrather Ortsbildes,
■ die Förderung des Fremdenverkehrs,
■ und die Bewahrung von Brauchtum und Gemeinschaft
Die Themen haben sich kaum verändert. Früher diskutierte man im Vorstand über Blumenkübel und Ordnung im Dorf. Heute organisieren wir Aktionen, wie den „Dreckweg-Tag“, den ich im letzten Jahr angestoßen habe und den wir in diesem Jahr gleich sofort wiederholen. Früher war das einmal eine Aktion der Stadt Solingen, die irgendwann eingeschlafen ist. Heute übernehmen wir das federführend als Heimatverein selbst – und erfüllen damit auch ganz praktisch unsere Satzung, die uns verpflichtet, Gräfrath zu verschönern. Damals wie heute gilt: Ein sauberes Gräfrath ist unser aller Anliegen – und am schönsten, wenn man es gemeinsam anpackt. Den Arbeitstitel haben wir von „Dreck-weg-Tag“ auf „Gräfrath räumt auf!“ angepasst.
Unser Vereinsleben heute:
■ 75 Jahre später ist unser Verein lebedig wie eh und je.
■ Wir haben über 750 Mitglieder,
■ dreimal im Jahr erscheint unser Heimatspiegel,
■

■ und unsere Veranstaltungen sind fest im Kalender vieler Gräfrather. Dazu gehören das Maiansingen, das Pöhlchesturnier beim Zeltfest, der Jazzfrühschoppen mit Oldtimern und der Climax Band Cologne, das Nikolaussingen für Jung und Alt, und der Nachtwächterrundgang an Silvester, den wir zu unserem Jubiläum selber übernehmen werden.
Wir haben in den letzten Jahren auch viel bewegt:
■ Zum Stadtjubiläum „650 Jahre Solingen“ haben wir ein buntes Programm über zwei Tage auf die Beine gestellt – mit historischer Kirmes, Mittelaltermarkt und großem Fest.
■ Elf Tötterbänke wurden in Gräfrath aufgestellt, die sofort Paten gefunden haben – ein Zeichen, wie stark die Menschen sich hier engagieren.
■ Unser Gräfrathmuseum im Klingenmuseum wird seit 20 Jahren liebevoll geführt und aktuell von Dirk Balke neu gestaltet.
■ Wir veranstalten im Kolping-Heim und im Eugen-Maurer-Haus kleine Events für die Bewohner und unterstützen das Kammerspielchen und andere Einrichtungen, die Gräfrath bereichern.
■ Mit Partnern wie der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung wollen wir unsere Anlagen unterhalb der Teiche neu gestalten und das Rondell bunt bepflanzen.
■ Und im Sommer hatten wir mit den Ohligser Jongens und den jeweiligen Bezirksbürgermeisterinnen einen Wandertag von Ohligs nach Gräfrath recht erfolgreich organisiert – ein schönes Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt.
■ Ein besonderes Highlight ist das Nikolaussingen. Es ist die zwei Male so gut angekommen, dass die Stadtwerke Solingen – die diese Veranstaltung normalerweise selbst in Wald ausrichten – an uns herangetreten sind und uns in Gräfrath stark unterstützen werden. Für mich ist das eine schöne Bestätigung. Wenn man Herzblut in etwas steckt, dann bleibt es nicht unbemerkt. Und es zeigt, dass wir als Verein Dinge bewegen können, die auch über Gräfrath hinaus wahrgenommen werden.
Bevor ich das Wort an Oberbürgermeister Tim Kurzbach weitergebe, möchte ich noch eines sagen:
Die Zusammenarbeit mit der Stadt, den Ämtern und der Politik war für unseren Verein immer wichtig – und ich wünsche mir sehr, dass das auch in Zukunft so bleibt. An unsere OB Kandidaten: Josef und Jan, falls ihr es werdet solltet, wisst ihr Bescheid ;-)
Mein Dank geht heute vor allem an unseren Vorstand. Auch wenn wir viele Mitglieder haben – es ist der Vorstand, der nach außen sichtbar ist, Verantwortung übernimmt und das Gesicht unseres Heimatvereins bildet. Ohne euch gäbe es viele unserer Erfolge nicht.
75 Jahre Heimatverein – das sind 75 Jahre Gemeinschaft, Geschichte und Engagement. Wir feiern heute nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft, die wir gemeinsam gestalten. Und


so möchte ich mit einem Satz enden, der schon in der Einladung zum allerersten Heimatabend 1950 stand: „Im harmonischen Kreise lieber, treuer Heimatfreunde.“
Genau das wünschen wir uns auch für die kommenden Jahre – ein lebendiges, herzliches Gräfrath.
Der Oberbürgermeister Tim Kurzbach ging kurz auf die Geschichte und das Erreichte hin, verwies aber auch auf die Zukunft. Es gelte sich nicht auf dem Geleisteten auszuruhen, sondern mit Schwung und Phantasie neue Impulse zu setzen. Gräfrath habe noch Potenzial.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach
Ruth Fischer-Bieniek lobte in ihren Worten als Bezirksbürgermeisterin das überaus starke Ehrenamt in Gräfrath. Im Zuge der Heimatwerkstatt sei zwar viel erreicht worden, aber es gehe mit weiteren Projekten weiter.

Bezirksbürgermeisterin Ruth Fischer-Bieniek
Unser langjähriges Mitglied (seit 1972) und Oberbürgermeister a. D. Franz Haug hatte die Laudation vor 25 Jahren gehalten. Diese wurde im Anschluss an seine heutigen Grußworte Bastian Zigman überreicht. Das Heimatgefühl, welches er als gebürtiger Schwabe besonders schätze, sei für ihn zu einem Gräfrathgefühl geworden.

Oberbürgermeister a. D. Franz Haug
Das beeindruckende Video, welches von Jürgen Spitzer erstellt wurde, zeigte Aufnahmen von leider inzwischen verstorbenen „Akteuren“ des Vorstands. So kamen Reinold Eisenbart, Harald Eicker, Helmut Meya und natürlich Karl-Gerd Hankammer zu Wort. Eine bewegende Zusammenfassung.


Jürgen Spitzer erläutert die Entstehung des Videos.
Willy Weber rundete mit seinen „platten“ Sprüchen das Programm ab und es durfte sogar geschmunzelt werden. Leider weicht die deutsche Sprache, wie aber auch der Dialekt der Verdenglischung. Hierzu trug er anschaulich Beispiele vor.

Willy Weber bringt Solinger Platt etwas näher.
Unter den Klängen von Vierklang war das offizielle Programm „abgehakt“ und man traf sich im Foyer zu Schnittchen, zum Schlückchen und zum Tötterchen.

Der musikalische Abschluss mit Vierklang
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung zu einem besonderen Jubliäum.
Andreas Vesper

Abendveranstaltung 75 Jahre
Heimatverein Solingen-Gräfrath
Was für ein Fest! Das muss mal als Erstes gesagt werden, wenn wir an den 30. August 2025 denken. Denn wirklich: so eine fette Party hat Gräfrath lange nicht gesehen. Aber für unseren 75. Geburtstag war es genau richtig.
Über 100 Gäste aus unserem geliebten Gräfrath hatten im Vorfeld eine Karte gekauft, wussten: „Ja, es gibt Programm“ und „Ja, da werden wir viele Bekannte treffen“. Aber, dass dann ein Feuerwerk nach dem nächsten gezündet wurde, darüber war man doch erstaunt. Zu bergischen Tapas und Currywurst gab es bergisches Bier und Aperol Spritz an den schick eingedeckten Tischen im Klostersaal.
Aber sitzen – das konnten die Gäste nicht lange an dem Abend. Denn immer wieder war die Stimmung so mitreißend, dass die Gräfrather aufgesprungen sind, mitgetanzt und geklatscht haben. Angefangen mit Auftritten der Tanzgarden Himmelsfunken und Schiwa, hatte der Heimatverein das Programm wirklich mit Gräfrathern bestückt.


Erstaunlich, was unser kleiner Stadtteil alles hergibt. Thorsten Hamer – gebürtiger Oben-Zum-Holzer – ist inzwischen Fernseh- und Theaterschauspieler. Auf der Bühne gab er seine wundervolle Version von Heinz Erhard. Inklusive „Der Made“. Ein tolles Erlebnis.
Musik gab es von Zarakas – alias Lars Michalsky. Zugezogener, aber leidenschaftlicher Gräfrather mit toller Stimme und außergewöhnlicher Erscheinung.
Dann zog das kölsche Lebensgefühl in den Klostersaal ein. Ganz viel gute Laune gab es von den Funky Marys. Warum die Kölner Karnevals-Mädels den Weg nach Solingen gefunden haben? Ganz einfach: ein Mitglied der Band – Melissa Lübke – kommt vom Abteiweg. Seit einigen Jahren steht die ausgebildete Musical-Darstellerin mit der Band auf der


Bühne. Der Auftritt war für sie ein ganz besonderes Erlebnis. Atemlos hinterließen die Funkys die Gräfrather nach ihrem Auftritt, denn bei den vielen Tanz- und Schunkelsongs blieb wirklich niemand mehr auf dem Stuhl.
Das Finale des Abends hatte der Gräfrather Sascha Breuer-Rölke im Griff. Viele kennen ihn schon von unserem Nikolaus-Singen auf dem Markt. Der Musiker hat aber noch eine ganz andere Seite. Zusammen mit seiner Acapella-Combo „The Wanderers“ mischte er das Publikum mal richtig auf. In Jeans, Turnschuhen und

mit Baseball-Jacke im 60ies-Look gabs Gesang von Backstreet-Boys bis Michael Jackson – alleine mit ihren Stimmen und der Show konnten die drei Wanderers eine solche Energie erzeugen, dass die Gäste am Ende nur noch sagen konnten: „Die Stimmung war Bombe – es war was für Jung und Alt – ein ganz toller Abend“. Naja, dann haben wir für unseren 80. Geburtstag ja vorgelegt. Wir hoffen, dann seid ihr auch alle wieder dabei!
Alex Giersberg
Impressionen eines gelungenen Abends


Pöhlsches Turnier
Vom 15. bis zum 17. August 2025 fand das jährliche und bei allen Altersgruppen sehr beliebte Zeltfest in Gräfrath am Brandteich statt. Am Samstag lud der Heimatverein befreundete Gräfrather Vereine zu einem Pöhlsches-Turnier ein. Mit großer Freude und Elan traten die Vereins-Delegationen an und griffen tatkräftig zu den Scheiben und so mancher Besucher und Spieler auch zum Bierchen. Die spielstarken Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wie kann es anders sein, etablierten sich die Platzhirsche der Löscheinheit 6 und die erste Mannschaft der Hahneköpper schnell zu den Favoriten. Aber die anderen Vereine griffen an und keiner verlor hier den Mut. Auch der Wettergott spielte mit und bescherte uns einen tollen Sonnenschein. Nach zwei Runden und dem Erreichen
der maximalen Spielzeit stand dann der Gewinner fest.
Die erste Mannschaft der Hahneköpper „Haut ihn 1929 e. V. holte mit 341 Punkten vor der Löscheinheit 6 (erste Mannschaft) mit 322 Punkte den ersten Platz. Der GTSV wurde stolzer dritter Gewinner. Dass der Heimatverein als Gastgeber weit unter seinen Qualitäten den letzten Platz belegte hat, versteht sich doch von selbst. Tradition verpflichtet. Wir wollen ja im nächsten Jahr an dieses tolle Turnier anknüpfen und hoffen dann wieder auf eine rege Teilnahme.
Abschließend ist zu sagen: Lasst uns alle daran arbeiten, dass Gräfrath so schön bleibt, wir offen und bunt miteinander feiern und uns auf den nächsten Anlass freuen, uns zu begegnen.

So sehen Sieger aus!
Bis zum 29. November 2014 lud der Heimatverein die Gräfrather Senioren regelmäßig zweimal jährlich zum Seniorennachmittag in das Eugen-Mauer-Haus ein.
Danach musste der inzwischen in die Jahre gekommene Saal neuen, dringend benötigten, alters- und behindertengerechten Wohneinheiten weichen. Dem Heimatverein fehlte nun die Möglichkeit, in der gewohnten Art etwas für die ältere Bevölkerung bzw. Bewohner zu veranstalten.
Unser neuer Vorstand Bastian Zigman und der neue Heimleiter Michael Lork hatten mit der Leiterin des Sozialen Dienstes Yvonne Müsseler einen neuen Weg gefunden, den Bewohnern eine abwechslungsreiche und schöne Zeit zu bieten. Der musikalische Frühschoppen, initiiert vom Heimatverein, war geboren.
Am 23. August 2025 trafen sich fleißige Helfer vom Sozialen Dienst, des Freundeskreises Eugen-Maurer-Haus und des Heimatvereins morgens um 9 Uhr, um alles vorzubereiten, dass ab 10 Uhr die Cafeteria für die Bewohner einladend hergerichtet war.
Wie meistens bei anderen Veranstaltungen war der Heimatverein für Speis´ und Trank verantwortlich. Vorbereitet wurden belegte Brötchen, Frikadellen und gekühlte Getränke.

Die „verkleidete“ Küchenmannschaft

Die Thekenbesatzung
Gräfrath finde ich gut!

Dem Vorstand war es aber auch gelungen, Gräfrather Akteure zu mobilisieren, die mit ihren Musikdarbietungen und Vorträgen zu dem vergnügten Vormittag beitrugen.
So wurden die Einlagen von Jürgen Spitzer (Keyboard), seiner Frau Martina (Geschichten), Ralf Lange (Gitarre und Gesang) und Maik Brückmann („Dönekes“ und Nachdenkliches) dankbar vom Publikum angenommen.
Nach 90 Minuten war zumindest bei den meisten der fast 60 Gästen „die Luft“ raus und alle konnten die dafür perfekt geeignete Cafeteria wohlgenährt in die Wohngruppen zum Mittagessen verlassen.

Yvonne Müsseler (li.) und Michael Lork (re.) dankten dem Heimatverein für die Bereitschaft und Durchführung der überaus gelungenen Veranstaltung.



Andreas Vesper Impressionen des Vormittags.
Am Samstag, den 11. Oktober 2025 war es wieder einmal soweit. Der Heimatverein hatte seine Mitglieder und Freunde zur Studienfahrt, die alle zwei Jahre stattfindet, eingeladen. Der moderne Reisebus der Firma Wiedenhoff-Reisen fuhr - diesmal leider mit nur 22 Personen besetzt - pünktlich vom Brandteich los und machte sich auf den Weg nach Mönchengladbach. Die Sonne zeigte sich zwar nicht, jedoch blieb es trocken.
Organisiert wurde die Studienfahrt in diesem Jahr von Dirk Balke, der es sich trotz ungeplantem Meniskusabriss nicht nehmen ließ, die Tour unter Einsatz von "Krücken" zu begleiten. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die tolle Planung.
Zunächst steuerten wir das Museum Abteiberg in Mönchengladbach an. Das Museum besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen der Kunst seit 1960 sowie eine kleinere Sammlung des Expressionismus und der modernen Avantgarde. Neben wechselnden Präsentationen der Sammlung realisiert das Museum Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Im Skulpturengarten des Museums, in 2002 eröffnet, sind Werke der vergangenen 50 Jahre zu sehen, die teilweise speziell für diesen Ort geschaffen wurden.
Eröffnet im Jahr 1982 gilt das Museum Abteiberg international als das erste Museum der Postmoderne. Die Architektur des Museums entwarf der Wiener Architekt Hans Hollein, ausgehend von neuen Begriffen der Gegenwartskunst in den 1960er Jahren, in enger Zusammenarbeit mit dem Museumsdirektor Johannes Cladders.
Die Erforschung der Geschichte spielt am Museum Abteiberg eine ebenso zentrale Rolle wie die Auseinanderset-
zung mit der Gegenwart und die Bewahrung und stetige Erweiterung der Sammlungsbestände. Darüber hinaus wird ein breites Vermittlungsangebot ständig aktualisiert.
Die dortige Führung erfolgte durch eine sehr belesene und kunstaffine Dame, die uns unter anderem das Revolutionsklavier aus dem Jahre 1969 von Joseph Beuys vorstellte und erklärte, dass dieses Kunstwerk zur heutigen Zeit mit weit mehr als 1,2 Mio. Euro Versicherungswert versichert ist. Da Joseph Beuys mehrfach persönlich in der Stadt Mönchengladbach wie auch im Museum anwesend war, wundert es nicht, dass auch eine verfallene Türe eines Armenhauses aus Schottland von Beuys (Armenhaustür – Ein neuer Anfang ist in Aussicht, 1981) wie auch andere Werke von ihm zu bestaunen sind.
Natürlich waren dort auch Werke anderer Künstlerinnen und Künstler zu bestaunen, so zum Beispiel ein ungewöhnliches Motorrad (Stretch, 2017), das nach einem Verkehrsunfall durch die Künstlerin Alexandra Bicken bearbeitet wurde und hier nun ausgestellt wird. Weitere Werke sind von Sigmar Polke (6-teiliger Zyklus für die Biennale, Venedig 1986), Andy Warhol (Huhn mit Reis von 1962) oder die Meereslandschaft aus dem Jahr 1964 von Roy Lichtenstein, um nur einige Ausstellungsstücke zu nennen.
Danach ging es 200 Meter weiter, an der St. Vitus Basilika vorbei, zum ältesten Gästehaus Mönchengladbachs, dem Restaurant St. Vith, um dort einen zünftigen und für diese Region bekannten leckeren Bohneneintopf zu essen. Die Kosten hierfür wurden vom Heimatverein übernommen. Herzlichen Dank dafür. Von einigen Teilnehmern wurden zusätzlich noch sogenannte „Pralinen“, hier würde man Frikadellen sagen, bestellt, die ebenfalls gut gemundet haben.
Gegen 14.30 Uhr fuhr der Reisebus uns weiter zur Stadionführung im Borussiapark. Der Verein Borussia Mönchengladbach feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen, was natürlich gut zum diesjährigen 75. Jubiläum des Heimatvereins passt.
Hinein ging es in den 2004 für 86,9 Mio. Euro erbauten „Fohlenpark“ durch den Eingang zu den VIP-Bereichen. Auch dort warteten schon Guides für eine Führung auf uns. Nachdem wir zunächst einen Film über die Entstehung und Weiterentwicklung des Vereins mit wichtigen Zahlen und Daten sehen durften, teilten wir uns problemlos in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe, die alle Stufen des Stadions gut erklimmen konnte und eine Gruppe, die nicht ganz so gut zu Fuß war und darum teilweise Aufzüge nutzen konnte.
Bei der Stadionführung durch den Borussia-Park erhielten wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und lernten die Heimspielstätte der FohlenElf von einer ganz anderen Seite kennen. Wir konnten durch den Spielertunnel schreiten, auf der Trainerbank Platz nehmen und VIP-Räume sowie Presseräume, die Gäs-
te-Spieler-Kabine und natürlich das Spielfeld aus verschiedenen Positionen und Ebenen besichtigen. Wir waren in der TV-/ Hörfunkkabine, auf dem Kamerabalkon ebenso wie in der Präsidiumsloge, der Polizeistation und in den vorhandenen Gefängniszellen. Und wir haben sogar das Maskottchen „Jünter“ kennengelernt.
Nach der überaus interessanten Führung, die auch für Fußballmuffel wie mich, wirklich ein absolutes Highlight war, ging es weiter mit dem Bus nach Korschenbroich. In der Privat-Brauerei Bolten, der ältesten Altbierbrauerei der Welt, haben wir ein wirklich leckeres Abendessen bekommen und anschließend einen netten Abend in gemütlicher Runde verbracht. Der Bus hat uns pünktlich um 21.30 Uhr, wie geplant, wieder gesund und munter in Gräfrath am Brandteich abgesetzt.
Das war wieder eine absolut gelungene Studienfahrt, die hoffentlich in zwei Jahren mit mehr interessierten Personen wieder stattfinden kann. Und ich bin froh, diesmal dabei gewesen zu sein.
Heike Herpich

Volkstrauertag am 16. November 2025
In diesem Jahr fand die Gedenkstunde zum Volkstrauertag wieder unter großer Beteiligung der Gräfrather Vereine, Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern auf dem Parkfriedhof in Gräfrath statt.

Andreas Vesper begrüßte die Teilnehmenden.
Andreas Vesper begrüßte im Namen des Vorstandes des Heimatvereins die Teilnehmenden in der Kapelle. Der Vorsitzende Bastian Zigman ließ sich urlaubsbedingt entschuldigen. Seit genau 100 Jahren ist der Volkstrauertag als Gedenktag gesetzlich verankert und ist auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges leider immer noch sehr präsent. Die Orgel wurde gespielt von Nadja Bulatovic, die auch die Chorvereinigung Solingen-Ohligs 1860 e.V. leitete.

Der neue Oberbürgermeister Daniel Flemm hielt die Ansprache.
Den Text veröffentlichen wir, verweisen aber auf das gesprochene Wort.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Vertreter der Gräfrather Vereine, liebe Gäste,
wir gedenken heute hier auf dem Parkfriedhof Gräfrath der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Angesichts der wieder steigenden Zahl von Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen – aktuell zählen wir weltweit über 60 davon – ist es wichtiger denn je, sich an die Folgen, an die Verstorbenen, an die Opfer zu erinnern.
Daher danke ich dem Heimatverein Gräfrath und den anderen Gräfrather Vereinen von Herzen, die dieses Gedenken Jahr für Jahr mit großem Engagement vorberei-

ten. Und ich danke allen Mitwirkenden für die musikalische Gestaltung dieses Gedenkens. Sie alle leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in unserer Stadt.
Der Volkstrauertag ist ein Tag der Stille –ein Tag, an dem wir innehalten und uns bewusst machen, wie zerbrechlich Frieden sein kann. Er ist ein Tag, an dem wir nicht nur zurückblicken, sondern auch fragen:
Was bedeutet Frieden heute – hier, in unserer Stadt, in unserer Zeit?
Als neu gewählter Oberbürgermeister ist es mir eine besondere Ehre – und auch ein persönliches Bedürfnis –, an diesem Tag hier zu sprechen. Wenn ich mich hier umschaue, geht es vielen von Ihnen wie mir: Wir kannten lange nur Frieden in Europa. Wir haben das geeinte Europa und die NATO gefeiert. Beide stehen für politische Sicherheit und für Stabilität. Doch mehr und mehr bröckelt dieser Zusammenhalt. Mehr und mehr Staaten wollen lieber auf ihre eigene Stärke vertrauen als auf die Stärke der Gemeinschaft. Das erfüllt mich mit Sorge.
Auch heute, im Jahr 2025, erleben wir Krieg und Gewalt – in der Ukraine, in Nahost, in vielen Teilen der Welt. Wir lesen die Nachrichten, wir sehen Bilder von Zerstörung, Leid und Flucht. Diese Bilder machen uns betroffen. Diese Bilder bereiten uns Sorge. Sie dürfen uns auch nicht gleichgültig lassen. Hinter den anonymen Zahlen stehen Menschen und Schicksale ganzer Familien. Jedes Opfer ist ein „Ich“! Jedes Opfer ist Teil eines „Wir“!
Ich empfinde diesen Volkstrauertag als Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung für eine friedliche Zukunft. Für eine Zukunft, die aus dem Wissen um die Vergangenheit erwächst. Das Gedenken an die Opfer der Vergangenheit ist eben nicht nur irgendeine Tradition an irgendeinem Tag im Kalender, an der man irgendwie festhält.
Sie ist Aufgabe. Sie ist Verpflichtung. Sie ist Aufforderung, am Frieden zu arbeiten.
Wenn wir heute hier stehen, dann denken wir an Millionen Tote: An die Männer, Frauen und Kinder, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben. An die Opfer von Terror, Diktatur, Verfolgung und Vertreibung. An all jene, die nicht mehr heimkehren konnten – und an die Familien, die in Trauer zurückblieben.
Solingen hat diese Erfahrung selbst gemacht. Etwa 5.000 Solingerinnen und Solinger verloren im Ersten Weltkrieg im Kampf, aber auch hier in ihrer Heimatstadt ihr Leben. Durch den Zweiten Weltkrieg kamen noch einmal geschätzt über 7.000 Opfer dazu. Allein 1.900 Menschen starben während des Doppelangriffs auf unsere Stadt am 4. und 5. November 1944: Solingerinnen und Solinger, aber auch ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.
Wir können diesem Sterben eine neue Bedeutung geben: Wir vergessen die Opfer nicht, ihr Tod ist uns Mahnung, jeden Tag am Frieden zu arbeiten. Denn Frieden ist



keine Selbstverständlichkeit. Frieden beginnt hier – bei uns, im Kleinen: In unseren Familien, in unseren Schulen, in unseren Nachbarschaften.
Wir gedenken der Opfer, wir denken aber auch an die Menschen, die nach den Kriegen Mut gefasst haben, unsere Städte, unser Land, unser Zusammenleben wieder aufzubauen. Im Zweiten Weltkrieg, den Deutschland entfesselte, wurde unsere Innenstadt fast vollständig zerstört. Doch die Menschen hier, die Überlebenden, haben nicht aufgegeben – auch wenn weite Teile ihrer Heimat in Trümmern lagen. Mit Zusammenhalt, Fleiß und Hoffnung haben sie Solingen wieder aufgebaut. Auch ihre Leistungen ehren wir, wenn wir weiterhin, Tag für Tag, überall am Frieden arbeiten. Es ist ihr Fundament, auf dem wir aufund weiterbauen Die Kriege, aber auch der Wiederaufbau, sind Teil unserer Geschichte. Und diese Geschichte verpflichtet uns, wachsam zu bleiben.
Der Volkstrauertag ruft uns dazu auf, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für ein respektvolles Miteinander, für Demokratie, für Menschlichkeit. Gerade in einer Zeit, in der Spaltung, Misstrauen und Ausgrenzung wieder lauter werden, ist es umso wichtiger, dass wir zusammenstehen.
Dass wir uns gegenseitig zuhören, uns mit Respekt begegnen – und deutlich machen: Solingen ist eine Stadt, in der Hass keinen Platz hat.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam weiter daran arbeiten, diese Haltung zu leben - als Gemeinschaft - als Stadt - als Nachbarinnen und Nachbarn
Und dies Tag für Tag, hinweg über Parteigrenzen, Generationen und Lebenswelten. Das ist der beste Weg, das Andenken der Opfer zu ehren. Und das ist der beste Schutz für den Frieden.

Gräfrather Museen

... mit unseren Sicherheitsmessern aus recyceltem Kunststoff.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute trauern wir. Aber wir dürfen auch hoffen. Denn jede Generation kann neu entscheiden, welchen Weg sie wählt. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg des Friedens wählen, den Weg der Achtung und der Menschlichkeit. Tun wir es für diejenigen, die vor uns waren, und für diejenigen, die nach uns kommen.
Ich danke Ihnen.
Im Anschluss an Chorgesang und Orgelspiel folgten die Teilnehmenden den
Vereinsabordnungen mit deren Fahnen und Kränzen vorbei am Luftopferfeld zum Mahnkreuz. Dort wurden sie unter den Klängen des Kapelle Hermann Knoop bereits erwartet.
Andreas Vesper dankte nach der Gedenkstunde für die rege Teilnahme, das musikalische Einbringen und wünschte einen schönen Sonntag.
Andreas Vesper (Text) Carolin Seibert (Fotos)





Men koun et en der Zeïtengk lesen, datt völl weïld Ferken ongerweges wören, die üöwerall alles ömplüögen. On dat su en der Gegend van Ketzberich, Kölf, Boscherfeil on sugar em Bimerich. Dat hüört jo alles noch te Grewert, Postleïttahl 42653. En den Hötten kenn ech mech guot ut, denn ech ben do ongen em Rolangk geboren.
De Jäger wüörden met der Plog nit mieh te reihts kuomen. Secher gonnt die op de Jagd, äwwer wat te völl es, es te völl. Do wör jo manch staatsen Chreßdahsbroden derbeï, denn se verkloppen köünen. Se selwer eten jo am liëfsten nen Üöwerlöüper, en twei Johr ault Dier.
Dat weït ech van nem aulen Fröngk van mir, de wor ouch Jäger. De hät en der Naiht stondenlangk ageseten on op die Dier gewardt. Wenn he dann Jagdglöck gehatt hät, wor he emmer ganz stoult op sech. Wir hant en ouch ens gern op den Arm genohmen, wenn he am strongßen wor: „Na, wie döckes bes de dann tem Schuot gekuomen?“ Seht he: „Dreïmol“ „Häßte ouch jet getroffen?“ „Nee, äwwer ech hann die Ferken büs bang gemackt.“
Na dann, bes dohen
Üren Welm





am 07. September 2025
Die Climax Band Cologne aus Köln kam in den idyllischen Ort, um bei angenehmen Temperaturen die an diesem Sonntag zahlreich angereisten Jazz-Fans davon zu überzeugen, dass Jazz und Big-Band-Sound immer noch aktuell sind und Menschen anziehen.

Climax Band in ihrem Element
Freunde des Heimatvereins, die eine ganze Menge an historischen PKWs ihr Eigen nennen können, hatten wie schon in den letzten Jahren die Freifläche des Marktplatzes mit ihren alten Schätzchen bestückt. Es waren viele unterschiedliche Fahrzeuge aus alten Zeiten zu sehen. Ein Augenschmaus besonderer Güte. Manche Besucher nutzen das schöne Wetter und die musikalische Unterhaltung auch für einen Gaumenschmaus.


Es fanden aber auch „Wildfremde“ mit ihren Oldies den Weg nach Gräfrath. So war der Markt sehr gut gefüllt, mit Autos und Zuschauern. Leider standen zu Veranstaltungsbeginn auch noch Anwohnende auf den Parkplätzen, obwohl die Haltverbotsschilder 72 Stunden vorher aufgestellt wurden und das Parken in der Frühschoppenzeit untersagte.
Besonders die zahlreichen Cabriolet-Fahrer waren glücklich über das trockene Wetter. Sie konnten das Dach zusammengefaltet und das Interieur „lüften“ lassen.

„Oben-Ohne“ durch den sonnigen Tag
Gräfrath, der Marktplatz, die fast einzigartige Kulisse, das schöne Wetter, die Supermusik sind halt ein beliebtes Ausflugsziel.
Es ist schon faszinierend, wenn man in die verchromten Außenspiegel oder auf die polierten Motorhauben schaut. Man sieht ein bisschen Gräfrath „verkehrt“.



Die etwas andere Sicht
Sollten Sie schon im Besitz eines Kalenders für das Jahr 2026 sein, so können Sie den ersten Termin eintragen: Sonntag, 06. September 2026, 11.00 Uhr, Marktplatz Gräfrath. Dann sperren wir wieder den Markt und installieren, die von der
Stadt vorgeschriebenen, verkehrslenkenden Maßnahmen. Mal sehen, was nächstes Jahr vom Rathaus erweiternd gefordert wird.
Andreas Vesper

Gräfrath finde ich gut!
Gräfrath räumt auf! (früher Dreck-weg-Tag)
Schon vor dem eigentlichen 10 Uhr-Treffen an der Fauna waren einige Unterstützende gekommen, damit am 13. September 2025 das Umfeld um den Tierpark, die Sportanlage und die obere Gräfrather Heide von Unrat jeglicher Art befreit werden konnte. In früheren Aktionen war der Radius größer, aber in Ermangelung von "Reinigungspersonal" konnte z.B. das Dycker Feld oder der Roggenkamp nicht eingeschlossen werden. Zumindest standen die knapp 25 Helfenden mit ihren Handschuhen, Greifzangen und Abfallsäcken (Utensilien wurden von der TBS zur Verfügung gestellt) nicht im Regen. Pünktlich um 10 Uhr verdrängte die Sonne den morgendlichen Regen und das Ausschwärmen konnte beginnen.

Die geringere Ausbeute
Ab 11.30 Uhr trudelten die „Müllwerker“ am Treffpunkt Exerzierplatz zur Ablage der Ausbeute ein. Es wurde erfreulicherweise deutlich weniger Abfall „geborgen“. Als Kuriositäten konnten eine große Kartusche mit Lachgas und eine Benzinpumpe genannt werden. Der

kleine, aber ebenso unnötig herumliegende „Dreck“, wie Zigarettenkippen, Papiertaschentücher, Dosen etc. wurde natürlich auch der Natur entnommen.

Gruppenbild der Helfenden
Mit einem Gruppenbild verabschiedeten sich die gut gelaunten Teilnehmenden in das wohlverdiente Restwochenende. Da es allen Spaß gemacht hat, freuen sich auch alle auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: "Gräfrath räumt auf!" Der Initiator Heimatverein dankt herzlich für das Engagement.
Andreas Vesper
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Was tat sich sonst noch so in Gräfrath?
Seit jetzt 30 Jahren hat der Augenoptikermeister und Heilpraktiker Stefan Scholz sein Domizil in der Freiheit 45. Nach wie vor werden dort eine mobile Optikdienstleistung, die Augenglasbestimmung, eine eigene Werkstatt, Stil- und Typberatung, Irisdiagnostik und die Früherkennung von Augenerkrankungen angeboten. Wir gratulieren unserem treuen Inserenten zum Jubiläum und wünschen auch weiterhin einen scharfen Durchblick.
Dr. Günter Schweter is back
Im August verkündete Dr. Günter Schweter, dass er nach langjähriger Tätigkeit und einer kurzen Auszeit (der verdiente Ruhestand war ihm zu langweilig), wieder umfassend in seiner alten Praxis an der Melanchthonstraße 50 tätig ist. Unter Telefon 0212/25440015 oder praxisteam.drschweter@gmx.de wird Ihnen geholfen. Welcome back!
Niemand weiß so richtig, was geschieht, wenn noch mehr Ladestationen für E-Autos im Ort installiert werden und wie lange es dauert, bis die Batterie geladen ist. Neue bzw. zusätzliche Stationen sind seitens der Stadtwerke am Brandteich und an der Schulstraße entstanden. Die vier „privaten“ Ladestationen am oberen Abteiweg werden kaum frequentiert, somit bleibt aber mehr Kapazität für die im Ort. Augenzwinker.
An manchen Einbahnstraßen ist es Radfahrenden gestattet, gegen die Fahrtrichtung fahren zu dürfen. Gerade bei dem unteren Teil der Gerberstraße ist durch die Enge der „Gasse“ zu hinterfragen, ob diese neue Regelung der Verkehrssicherheit dient.
Auch bei dem Starkregen am 9. September 2025 staute sich das Wasser wieder an der Bushaltestelle Gerberstraße auf beiden Fahrbahnen. Können wir also gespannt sein, wann, wie und wo der Wall (Deich wäre in unserer Region eher unpassend) in der unteren Heide am Teich angelegt wird, damit das Wasser schon dort gebunden und geordnet abfließen wird.
Im Herbst 2025 wurde durch unser Mitglied und Inserent Malermeister Robin Röder auf dem Parkfriedhof die Grabplatte von Dr. de Leuw gereinigt und die Buchstaben neu nachgezogen. Es ist immer wieder bewundernswert, wenn sich Gräfrather Geschäftsleute zum Wohle der schönen Optik in und um den Ort einbringen. Herzlichen Dank!
Andreas Vesper


Zeitenwende - Die Erfindung des AugenspiegelsGräfrath im 19. Jahrhundert zur Zeit der de Leuws -


Bild 2: Augenspiegel, Video der Helmholtz-Ges.:
https://youtu.be/sh-d1TiL0Yc
1851 kurierte der berühmte Gräfrather Wund- und Augenarzt Friedrich Herm. de Leuw (*1792) seit 35 Jahren Patienten aus ganz Europa und Übersee (Bild 1). Da veröffentlichte Hermann Helmholtz (*1821) seine Erfindung des Augenspiegels (Bild 2).
Louis de Leuw (*1819), der 2. Sohn und Nachfolger, arbeitete seit 1846 als Assistent in der Praxis seines Vater mit. 1845 hatte er über Hinweise auf innere Krankheiten im Auge promovieren
wollen: So gesund wie die Augen ist auch der ganze Körper, lautete seine 1. These (Uti valent oculi, ita et totum corpus). Doch weil ihm Material fehlte, beschrieb er eine Zungenoperation des Vaters. 1846 könnte Louis, nachdem er die preisgekrönte Doktorarbeit über „Borax“ (Binswanger d. Ä.) gelesen hatte, die dort fehlenden Versuche am Auge nachgeholt und das berühmte de Leuw’sche Augenwasser erfunden haben. Vorlesungen „mit Versuchen über die Arzneiwirkungen an Thieren“ könnte er ab 1841 in Berlin besucht haben. Die Behandlung einer doppelten Pupille publizierte er 1847 und 1848 die Versteinerung einer Linse, wobei er den Besuch des „englischen Arztes Dr. Stokoe“ erwähnte. Vater de Leuw reiste danach erstmals zum König von Hannover. Doch als der König ihn Ende April 1850 bat, ganz nach Hannover überzusiedeln, lehnte der Vater ab. Stattdessen heiratete Louis im April 1851 nahe Hannover (Elze) die Tochter des königlichen Amtsvogts. Aber 3 Wochen später war Louis zurück und erkrankte im Oktober schwer.
Helmholtz stellte am 11. November 1851 den Augenspiegel im Heilkundeverein vor: „Bis jetzt war eine Reihe der wichtigsten Augenkrankheiten … unter dem Namen ‚schwarzer Star‘ eine Terra incognita“, schrieb er. Entweder stand der Arzt zwischen der Lichtquelle und dem untersuchtem Auge, oder die Lichtquelle stand zwischen ihm und dem Patienten. Doch Katzenaugen bei Nacht zeigten, dass die Betrachtung des Augenhintergrunds prinzipiell möglich war; und Ernst Brücke

3: A. von Graefe, in: Hinter blauen Brillen von F.W. Hackländer, 1862
(*1819) hatte es 1847 beim Menschen beschrieben. Wie überwältigt muss Louis gewesen sein als er erstmas tief ins Auge blickte. Statt der schwarzen Pupille sah er eine rötlich leuchtende Halbkugel, die von Blutgefäßen durchzogen war. Dabei war das Gerät so einfach: Das Licht musste nur seitlich gestellt und von einem Spiegel ins Auge des Patienten gelenkt werden, hinter dem der Arzt sein Auge verbarg, während er durch ihn hindurchsah (Bild 3). „Einen leichter zu benutzenden Spiegel, der zugleich eine stärkere Beleuchtung zuließ, erfand … (1852) der Leipziger Augenarzt Rüte“, der auch gleich eine Anleitung „für practische Ärzte“ schrieb. Doch Vater de Leuw wollte das Ding nicht nutzen. Louis eröffnete im Mai 1853 seine eigene „königlich konzessionierte Augenheilanstalt“ in der heutigen
Oberhaaner Straße, während seine Frau ein neues Patientenhotel führte (Heft Aug. 2020). Kinder bekamen sie nicht. Und zur Augenmedizin publizierte Louis auch nicht mehr. In Berlin stieg nun der Stern Albrecht von Graefes (*1828), der schon mit 15 auf der Berliner Uni studiert hatte. 1854 gründete er die Fachzeitschrift „Archiv für Ophthalmologie“, eröffnete 1855 seine „Augenklinik“ mit 120 Betten in Berlins Karlsstraße (heute Reinhardtstr.) und erforschte die Krankheiten an Kaninchen. Er hatte Assistenten, die das „Krankenjournal“ führten und die „Recepte“ schrieben. Mit Hilfe des Augenspiegels sah von Graefe Würmer im Glaskörper, die zur Erblindung führen würden, und konnte sie extrahieren. Er beschrieb den Grünen Star und 1857 dessen OP der Iris (Iridektomie). Veränderungen am Augenhintergrund (Retina) brachte er, wie 1845 von Louis geahnt, mit Organschäden in Verbindung: der Nieren, Bluthochdruck, Diabetes und von Hirntumoren. Louis war in Gräfrath indessen auch für Pockenimpfungen und Krätze der Schulkinder zuständig. Er veröffentlichte die Heilung wiederholter Knochenbrüche (Glasknochen?) durch Jodtinktur in der „Medicinischen Zeitung von dem Verein für Heilkunde in Preussen“ und übersetzte die Entdeckung eines Blutstillungsmittels


aus der niederländischen Literatur. Von den Patienten wurde er der „clever young doctor“ genannt.
Eine erstaunliche Parallele findet sich beim Chirurgen Ferdinand Sauerbruch (*1875), der in Elberfeld aufwuchs: Sein 1. Sohn wurde Maler, der 2. Arzt und der 3. Soldat und Kaufmann. Arztsohn Friedrich (Friedel, *1911) führte ebenfalls ein „von Krankheit bestimmtes Leben … voller Aufopferung und Verzicht“ (Bild 4). „Ich habe es nie gern gesehen,“ sagte Vater Sauerbruch, „wenn meine jungen Assistenten sich verlobten oder gar verheirateten. Ich war … der Meinung, … daß die jungen Ärzte mit ihrer Klinik verheiratet seien. So galt … das … Gesetz des Zölibats, das nicht ungestraft durchbrochen werden durfte“. Er selbst hatte zahlreiche Liebschaften, ließ sich 1938 scheiden und heiratete 1939 eine Jüngere. Friedel blieb ledig.

4:
für Friedel
Auch er war Chirurg, aber veröffentlichte nur wenig: 1939 über „Verlaufsformen der perniziösen Anämie“ und 1957 über Hauttransplantation. Auch er besaß „viel menschliche Güte“, wie Autor J. Thorwald schrieb. 1969 erinnerte sich ein Schweizer Patient „an die menschlich feine Gestalt eines Sohnes des Chirurgen Sauerbruch, dem er vor vielen Jahren … begegnete. Dieser Mann hätte … die Möglichkeit gehabt, sich den … Verhältnissen in Ostberlin zu entziehen ... Er tat das nicht mit der Begründung: gerade diese Leute haben mich nötig.“ Friedels Neffe (*1946) bezeugt heute: Er war „ein feiner, zurückhaltender, bescheidener, dem Glauben verhafteter Mensch …, der gerne las und uns eigene Gedichte zusandte.“
Auch Louis de Leuw blieb im Hintergrund, so sehr, dass die Gräfrather Nachfahren

(*1911) Bild 5: Notgeldschein vom 8.8.1923, Rückseite, Louis (spiegelverkehrt), StAS Na2-143
sein spiegelverkehrtes Portrait mit Namen und Daten des Vaters auf ihr Notgeld druckten (Bild 5). 1855, zu Louis‘ 36. Geburtstag, hatte er den Armen 62 Brote und „fünfzehnhundert Pfund“ Kohlen geschenkt, wofür der Verwalter ihm mit einer großen Anzeige dankte. Aber Louis erklärte in der nächsten Ausgabe, dass er nur der Vermittler sei, der Spender aber „eine außer preußischen Landes wohnende ungenannt sein wollende Dame“. Vielleicht hätte Vater de Leuw in „Gemeinschaft mit seinem Sohne“ noch zum Fortschritt beigetragen, wie das bergische Volksblatt zum Geburtstagsfest des Vaters 1857 schrieb. Doch 3 Tage
später verschwieg ein 2., fast identischer Bericht diese Möglichkeit wieder. „Dieser junge Mann“, meinte Edwin Lee 1861, „war gut ausgebildet und besaß ein beachtliches Talent, doch es kam zu Diskussionen zwischen den beiden, und schließlich ging der Sohn seinem Vater ins Grab voraus.“ Immerhin scheint Louis ein bis drei uneheliche Töchter gehabt zu haben, von denen noch berichtet wird.
Autorin: Dr. Monika Krause
Mit Dank an Maike Hoffmann (Wesseling) und Prof. em. Dr. Tilman Sauerbruch.

Nach unserer Sommerpause lassen die weiteren Termine der Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V. (ARGE) nicht lange auf sich warten. Mit dem Herbst begann die Vorbereitung des bei den Kindern sehr beliebten St. Martin-Umzugs.
Dieser war für Montag, den 10. November 2025 angesetzt. Vom Eugen-Maurer-Haus verlief der Zugweg über Schulstraße, Wuppertaler Straße und In der Freiheit. Bevor dieser auf dem Brandteich mit der schauspielerischen Darstellung der Martinsgeschichte samt Mantelteilung endete, durften sich die Kinder an dem Geschmack der beliebten Weckmänner in der Garnisonstraße erfreuen. Sankt Martin und sein Pferd war den kleinen Besuchern, wie in jedem Jahr, erneut zum Greifen nah. Insbesondere die Martinsgeschichte lockte viele kleine, aber auch große Besucher an. Dabei bekleidete die Rolle des Bettlers Reiner Wissemann gewohnt gekonnt mit einem hohen Maß an Leidenschaft, während Manfred Stüttgen die Position des Sankt Martin in erfahrener Weise einnahm. Und so zog auch in diesem Jahr wieder ein aus den Laternen der Kinder erzeugtes, kleines Lichtermeer durch das idyllische Gräfrath. Die strahlenden Gesichter der Kinder und die hohe Teilnehmerzahl bestärken uns Jahr für Jahr in der Pflege solcher Traditionen.
Die Ausgabe der kostenlosen Weckmänner ist uns dabei jedoch nur möglich, weil wir erfreulicherweise auf finanziel-
le Unterstützung von Stadt-Sparkasse Solingen, Stadtwerke Solingen und Bezirksvertretung Gräfrath setzen können. Für diese Hilfe bedanken wir uns recht herzlich!
Weiterhin bedanken wir uns an dieser Stelle auch bei der Firma BIA für die kostenlose Überlassung des Holzes, wodurch unser Martinsfeuer weit sichtbar brennen konnte. Die Löscheinheit 6 der Freiwilligen Feuerwehr Solingen-Gräfrath übernahm die Brandwache und gewährleistete somit die erforderliche Sicherheit. Auch ihnen spricht die ARGE ihren aufrichtigen Dank aus!

Manfred Stüttgen begeistert in seiner Rolle als Sankt Martin die Kinder immer aufs neue.



Die Weihnachtsbeleuchtung mit dem Adventskranz wurde am 13. und 15. November rund um den Gräfrather Marktplatz installiert. Sie dient insbesondere über die Weihnachtszeit der lichttechnischen Inszenierung unseres historischen Marktplatzs sowie dem Bereich von der Straße „In der Freiheit“ bis zur Einmündung Walder Straße. Die Aufstellung des großen Weihnachtsbaums vor der Klostertreppe wurde auch in diesem Jahr wieder dankenswerterweise durch die Freiwillige Feuerwehr Solingen-Gräfrath durchgeführt.
Jahr für Jahr kann die Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V. Martinszug sowie sämtliche Arbeitstermine wie das Aufstellen der Masten, des Ad-

ventskranzes und die Aufhängung der Weihnachtsbeleuchtung nur dank vieler, ehrenamtlicher Helfer aus unseren angeschlossenen Vereinen und Institutionen durchführen. Euch gebührt unser Dank! Des weiteren möchten wir uns bei der Sanitärfirma Dirk Seibert sowie den Dachdeckerbetrieben Wiesen und Lange bedanken, welche uns insbesondere im Rahmen des Gräfrather Marktfests, aber auch darüber hinaus, intensiv unterstützt haben. Da unsere jährlichen Vorhaben auch immer höhere, finanzielle Anforderungen stellen, bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren, welche durch ihre Beiträge unsere Arbeit ermöglichen.
Wer von Ihnen die ehrenamtliche Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V. (ARGE) unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das folgende Konto vollziehen: DE38 3425 0000 0000 4047 07. Wir freuen uns über jeden Beitrag!
Eine schöne (Vor)-Weihnachtszeit wünscht Ihnen allen Ihre Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V.
Helmut Schurr (1.Vorsitzender)
Autor: Philipp Kranzbühler

Liebe Gräfratherinnen und Gräfrather,
Am 16. September fand die 33. und letzte Sitzung in dieser Legislaturperiode der Bezirksvertetung Gräfrath statt. Einstimmig konnten wir mit unseren freien Budgetmitteln wieder Vereine unterstützen, wie den Hahneköpp-Verein „Haut ihn“ 1929 e.V. für einen Ballonwettbewerb, den Heimatverein Solingen Gräfrath e.V. für das Nikolaussingen, die ARGE für den Gräfrather Martinszug und den BV Gräfrath e.V. für Kinderfußballturniere. Außerdem konnten wir der Lebenshilfe Unterstützung für ein interaktives Display und der Bezirksvertretung für zwei Gestecke für den Volkstrauertag bewilligen.
Für einige Mitglieder aus der Bezirksvertretung neigt sich nach fünf Jahren eine bewegte Legislaturperiode dem Ende zu. Wir bedanken uns für das langjährige Engagement und die Zusammenarbeit bei
Liebe Gräfratherinnen und Gräfrather, ich möchte mich herzlich für das jahrelange Engagement für die vielen Geflüchteten, insbesondere in den Jahren nach dem Beginn des Krieges in Syrien und aktuell immer noch in der Ukraine, von „Gräfrath hilft“ bedanken – zuletzt auch unter erschwerten Bedingungen. Die Verleihung des Solinger "Agenda-Preises", sowie dass Georg Schubert zu den vier Nominierten des Bürgerpreises "Heimat-Herz" gehört hat, spricht für sich. Vielen Dank an "Gräfrath hilft" für die wertvolle Ar-
Andreas Zelljahn (FDP), Peter Hanz (SPD) und Claudia Rukover-Jonas (SPD). Wir blicken dankbar zurück auf das Geleistete: Unterstützte Vereine, gelungene Projekte und Menschen, die mit Zeit, Energie und Herz dabei waren. Einstimmige Entscheidungen, Ideenreichtum und ein getragenes Miteinander haben Gräfrath vorangebracht. Dafür sage ich allen von Herzen Danke – für Vertrauen, Unterstützung und den unermüdlichen Einsatz für unseren Stadtteil.
Mögen kommende Verantwortliche mit Offenheit, Respekt und Tatkraft Gräfrath weiter stärken. Möge der Zusammenhalt wachsen, die Werte Toleranz und Zuversicht tragen und jeder neue Schritt von Erfolg gekrönt sein.
Ich wünsche allen Kraft, Freude und Zuversicht für das, was kommt. Bleiben Sie gesund, aktiv und verbunden.
beit. Daher wäre es sehr wichtig, bald geeignete Räumlichkeiten zu finden. Ich bitte alle Gräfratherinnen und Gräfrather noch einmal in sich zu gehen und zu überlegen, wo "Gräfrath hilft" unterkommen könnte, natürlich bevorzugt hier in Gräfrath.
Herzlichen Dank
Ihre/Eure Bezirksbürgermeisterin
Ruth Fischer-Bieniek



Neues von „Gräfrath hilft“
Wir suchen weiterhin nach Räumen !
Liebe Gräfratherinnen und Gräfrather, liebe Freunde von „Gräfrath hilft“,
in Gräfrath kursierten Gerüchte, dass es „Gräfrath hilft“ nicht mehr gibt. Tatsächlich hat sich die Tätigkeit von „Gräfrath hilft“ wegen fehlender Räume für Kleider-, Hausrat- und Spielkammer auf Bereiche verändert, die unser Team immer mehr in Anspruch nehmen.
Die Gräfrather unabhängige Flüchtlingsinitiative, die seinerzeit u.a. vom Gräfrather Bezirksbürgermeiter Udo Vogtländer gegründet wurde, hat immer schon Geflüchtete bei Behördengängen (Sozialamt, Jobcenter und Ausländerbehörde) begleitet und unterstützt. Besonders die finanziellen Bereiche bereiten den Menschen Probleme. Von den Leistungen von Sozialamt und Jobcenter hängen auch Krankenversicherungen und Hilfe beim Schulbesuch der Kinder (Schulbücher, Materialien und Lernförderung) ab.
Jeden Mittwoch bieten wir besonders Geflüchteten und anderen Bedürftigen von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Beratungen im Nordstadtbüro, Kuller Str. 4 – 6, 42651 Solingen an
Eine (unvollständige) Übersicht der Tätigkeit von „Gräfrath hilft“ der letzten Monate soll belegen, wie wichtig „Gräfrath hilft“ auch 10 Jahre nach seiner Gründung noch ist.
Unterstützung durch Trödel und Kleidung beim Zöppkesmarkt
internationale Kochgruppe (Irak, Afghanistan, Solingen)
Regelung Krankenversicherungsschutz für die Familie von irakischen Helfern bei der AOK Rheinland / Hamburg
Umzugshilfe für einen georgischen schwerbehinderten Flüchtling
Besuch mit der irakischen Helferfamilie bei Foodsaving Solingen e.V.
Teilnahme am Vereinströdel des BV Gräfrath

Begleitung und Übersetzungshilfe durch Ashref und den Unterzeichner einer nigerianischen Frau mit ihrer Tochter zur Begutachtung einer Beschneidung in Mönchengladbach bei einer Ärztin für Gynäkologie zur Feststellung von Asylgründen (bei einer Asylablehnung würde ihrer Tochter ebenfalls eine Beschneidung drohe).
Begleitung und Übersetzungshilfen durch unseren „Doktor“ Ashref für eine syrische Familie bei der Wohnungsnotfallhilfe, bei „Praxis ohne Grenzen“ (zwei Kinder haben eine Autoimmunerkrankung), beim Kinderarzt, beim Hautarzt und beim Jobcenter.
Mehrere Besuche mit der irakischen Helferfamilie bei der Solinger Tafel, bei Foodsaving Solingen e.V., Ausgabe von Kleidung an die Familie aus den Containern an der ehemaligen Jugendherberge Gräfrath.
Kauf von notwendigen Schulartikeln für diese Familie (die Familie hat seit mehr als 4 Monaten keine Leistungen vom Sozialamt erhalten).
Persönliche Vorsprache und Regelung des Schulbesuchs eines ukraini-
schen Schülers an der Sekundarschule, der Theodoer-Heuss-Realschule, der Realschule Vogelsang und der Albert-Schweitzer-Schule.
Beteilung am „Dreck-Weg-Tag“ des Heimatvereins Gräfrath.
Zwischenzeitlich haben sich etliche Helfer zur Bildung eines neuen Leitungsteams bereiterklärt. Ashref (unser „Doktor“), David, Ira, Krystyna, Natalia und Fauzia stehen dazu zur Verfügung.
Apropos Fauzia : Sie ist seit September deutsche Staatsbürgerin nach monatelangem besonderen Sprachtraining mit unseren Unterstützern Edelmira Zarniko und Dr. Birgit Lindlar-Kremer.
Wir bitten nochmals alle Gräfratherinnen und Gräfrather um ihre Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumen für unsere Hausrat-, Kleiderund Spielkammer. Teilt uns Anschriften und Eigentürmer geeigneter Räumlichkeiten mit, wir nehmen unmittelbar Kontakt auf.
Abschließend bedanken wir uns als Gräfrather Initiative beim Heimatverein Gräfrath e.V. und bei der Familie Hankammer, bei der Bezirksvertretung Gräfrath, dem BV Gräfrath und allen Gräfratherinnen und Gräfrathern für
E-mail Adressen unserer Mitglieder
Es gibt einfachere und günstigere Wege der Kommunikation als den Briefverkehr. Um diese zu nutzen, wären wir unseren Mitgliedern sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre E-mail Adresse an unsere schicken: info@heimatverein.eu
Alle Termine finden Sie auch in unserem digitalen Terminkalender im Internet unter: www.heimatverein.eu > Termine in Gräfrath

die bisherige Unterstützung und hoffen, auch in Zukunft, auf Unterstützung zählen zu dürfen.
Für das gesamte Helfer-Team von „Gräfrath hilft“
Georg Schubert






Goedecke'sche Apotheke
Solingen - Gräfrath
Dr. Stefan Goedecke
In der Freiheit 21, 42653 Solingen
Tel.: 0212 590911
Fax.: 0212 593847
Email: freiheitsapo@gmx.de
Internet: Apotheke Goedecke Gräfrath 360°

Gräfrath-Museum

Gräfrath-Museum in den Kellerräumen des Deutschen Klingenmuseums
Der Heimatverein Solingen-Gräfrath hat am 19. Juni 2005 in den Kellerräumen des Deutschen Klingenmuseums sein „Gräfrath-Museum“ eröffnet.
Hier befinden sich in zwei Räumen Zeittafeln, Bilder und sonstige historische Gegenstände und Informationen über die Geschichte Gräfraths und das Gräfrather Vereinsleben. Der historische Ortskern von Gräfrath mit Marktplatz, Kirchtreppe und Klosterkirche gehört zu den städtebaulichen Attraktionen des Bergischen Landes.
In seiner fast 900-jährigen Geschichte erlebte Gräfrath viele Ereignisse, die es verdienen in Erinnerung zu bleiben: Von der Klostergründung über einen Wallfahrtsort mit überregionaler Bedeutung, die auch die Augenheilkunde eines Dr. de Leuw im 19. Jahrhundert besaß, bis hin zur Epoche der Industrialisierung.
Das Gräfrath-Museum mit seinen zahlreichen Exponaten, Bildern, Dokumenten und Informationen gewährt einen anschaulichen Einblick in die historische

Entwicklung des Ortes wie auch interessante Begebenheiten und Ereignisse der jüngeren Gräfrather Geschichte. Das Museum ist eine Fundgrube für Interessierte, in dem z. B. in aufwändiger Handarbeit bestickte Vereinsfahnen, alte Vereinsfotos, Katasterauszüge oder liebevoll aufbereitete und beschriftete Fotoalben sowie diverse Filme dazu verführen, gespannt nach bekannten Namen und Orten zu stöbern und sich über die vielfältigen gesellschaftlichen und baulichen Veränderungen im Laufe der Zeit zu informieren.
Öffnungszeiten: Eingang Deutsches Klingenmuseum täglich 10 bis 17 Uhr, freitags 14 bis 17 Uhr, montags geschlossen. Hintereingang Klosterhof jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr, freier Eintritt, Vorstandsmitglieder des Heimatvereins sind anwesend und stehen für Informationen zur Verfügung.
Anschrift: Klosterhof 4, 42653 SolingenGräfrath
Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch in unserem Gräfrath-Museum und haben folgende Bitte: Wenn Sie im Besitz von Bildern, Dokumenten, Fotos, Gegenständen o. ä. aus der Geschichte Gräfraths sind, wäre es ganz toll, wenn Sie diese dem Heimatverein für sein GräfrathMuseum zur Verfügung stellen könnten.
Ansprechpartner: Dirk Balke 0173 / 5149995 - kunst@dirkbalke.com


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SOLINGEN-GRÄFRATH e.V.
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Von Schmieden und Drachen
Hatten Sie bereits Gelegenheit, die neuen Ausstellungen im Deutschen Klingenmuseum zu besuchen? „ME FECIT SOLINGEN – Klingen : Stadt Geschichte“ richtet sich vor allem an Erwachsene und Jugendliche und erzählt, warum und wie sich gerade Solingen zur weltberühmten Klingenstadt entwickelt hat. Mit interaktiven Stationen, Objekten zum Anfassen und einem „Fecht-Simulator“ entführt die Ausstellung in die ersten Jahrhunderte der Solinger Klingenproduktion. Die Kinderausstellung „Drache und Zauberschwert“ lädt hingegen ein zu einer märchenhaften
Reise in den Zauberwald: Wer den Tieren des Waldes bei den Arbeitsschritten zur Herstellung einer Klinge hilft, kann zuletzt sogar den schlafenden Drachen wecken und das Zauberschwert entdecken … Ein großer Spaß für Kinder im KiTa- und Grundschulalter mit vielen Möglichkeiten zum Spielen und Ausprobieren. Übrigens: Jeden ersten Samstag im Monat ist das Klingenmuseum zum halben Eintrittspreis zu besichtigen. Weitere Informationen zum Besuch und zum aktuellen Programm auf www.klingenmuseum.de
Dr. Sixt Wetzler
Fotos Kinderausstellung: Sven Georg/Medienproduktion Stadt Solingen Erwachsenenausstellung: Leon Sinowenka





Termine Deutsches Klingenmuseum
06. März 2026
Ausstellungseröffnung „She Blades – Klingen internationaler Messermacherinnen“
21./22. März 2026
30. Bestecksammlertreffen: für die Fans des schönen und historischen Bestecks
18./19. April 2026
Blankwaffentage: zwei Tage im Zeichen von Schwerter, Degen und Säbel
09./10. Mai 2026
KNIFE 2026 – die internationale Klingenmesse in Solingen
Messe in der Eissporthalle Solingen; Sonderaktionen, offenes Schmiedehaus und mehr im Deutschen Klingenmuseum www.knife-solingen.eu

Liebe Leserinnen und Leser,
2025 war und ist für den gemischten Chor ConBrio im Sängerbund Gräfrath ein Jahr einiger Veränderungen!
Wir freuen uns, dass Matthias Bartsch seit Februar 2025 neu den Chor ConBrio leitet und uns mit seinen Ideen zu vielen spannenden Konzerten in die weitere Zukunft führt.

„Matthias Bartsch neuer Chorleiter von ConBrio“ (Foto Christian Palm)
Matthias (*1984) studierte Kirchenmusik und Dirigieren an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. 21 Jahre lang war er Kirchenmusiker mit mehreren Stationen: in Krefeld, in St. Joseph Solingen-Ohligs, als Domkantor in

Mainz, zuletzt in Köln, St. Agnes, wo er die Singschule Köln-Mitte gründete und mit zuletzt fast 700 Kindern führte.
Weiterhin gründete er erfolgreich das Kammerorchester acroama animata sowie den Kammerchor Amici Canendi in Mainz. Während der Coronapandemie rief er den professionellen Kammerchor Cantus Novus in Köln ins Leben und trug über diverse hochkarätige Einladungen zur Unterstützung freischaffender Sängerinnen und Sänger bei.
Von 2021 bis 2023 vertrat er für drei Semester die Professur für Kinderchorleitung an der HfMT Köln. Seit 2024 ist er Lehrer für das Fach Musik am Apostelgymnasium Köln-Lindenthal. Neben ConBrio leitet er seit Anfang 2025 auch den Chor Tonart in Bergisch Gladbach.
Eine erste Kostprobe konnten wir am 14. Juni bei der Chorbühne auf dem Gräfrather Marktplatz abgeben. Als einer von fünf Chören sind wir mit einigen Stücken bei dieser sehr gelungenen Veranstaltung aufgetreten und hoffen, das in Zukunft wiederholen zu können.
Inzwischen proben wir mit Hochtouren für unsere beiden nun anstehenden Konzerte am 2. November in der Dorper Kirche (Mythen, Mysterien und Mächte als ganz besonderes A-cappella-Konzert mit Stücken von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert) sowie am 13. Dezember ein adventliches Mitsingkonzert im Gemeindehaus in der Corinthstraße. Berichte zu beiden Konzerten folgen sicherlich in der kommenden Ausgabe.
Die zweite größere Veränderung steht dann zum Jahreswechsel an – ConBrio bzw. der Sängerbund kommt nach Gräfrath zurück, zumindest mit seiner neuen Probenstätte. Wir werden dann ab 2026 regelmäßig freitags von 19 bis 21 Uhr im



Gräfrather Markt 2 42653 Solingen
Telefon: 021223362777
Mittwoch - Donnerstag 17-22 Uhr
Freitag - Samstag 16-23 Uhr
Sonntag 12-20 Uhr


„Sälchen“ neben der Klosterkirche in Gräfrath proben und freuen uns sehr darauf. Seit 2022 fanden die wöchentlichen Proben im Helga Leister Haus auf der Kotter Straße statt. Mit der Auflösung der Wupperhofer Ende 2025 und der damit verbundenen Ungewissheit über die weitere Nutzung des Helga Leister Hauses, haben wir uns seit einiger Zeit um eine neue Probenstätte innerhalb Solingens bemüht – indem wir nun mit dem Sälchen praktisch in die „Heimat“ des Sängerbundes zurückgekehrt sind, stärkt unsere Hoffnung, auch in geraumer Zeit nach langen Jahren auch wieder in Gräfrath auftreten zu können. Die Verbundenheit mit dem Stadtteil wird sicherlich wachsen!
Das `Sälchen` am Klosterhof wird ab 2026 die neue Probenstätte von ConBrio.
Haben Sie Lust auf Chorgesang? Wir sind eine Gemeinschaft, die von der Liebe zur abwechslungsreichen Musik geeint jeden Freitag zusammenkommt, um erst schöne Klänge in konzentrierten Proben zu erarbeiten und anschließend gesellig den Abend ausklingen zu lassen! Melden Sie sich gerne per Mail unter info@gemischterchor-conbrio.de.
Weitere Infos über den gemischten Chor ConBrio im Sängerbund Gräfrath 1846 e.V. finden Sie unter www.gemischterchor-conbrio.de oder auf Instagram chor_conbrio und auch hier werden wir Sie gerne über die Konzerttermine 2026 weiter auf dem Laufenden halten und wünschen Ihnen herzlich Alles Gute.
Thomas Müller
1. Vorsitzender Sängerbund Gräfrath 1846 e.V.






Ein herzlicher Gruß der Fauna! Hier die neuesten Nachrichten aus den letzten Monaten.
Die Sommermonate haben wir genutzt, um unsere Parkanlage für Tiere und Besucher zu verschönern. Die Wiesen, auf denen unsere Kaninchen, Schafe, Ziegen und Enten leben, wurden teilweise neugestaltet und begrünt. Wir hoffen, dass unsere Tiere diese Mühen zu schätzen wissen und die Wiesen wenigstens eine Zeit lang grün bleiben!
Ein weiteres Highlight ist das neu angelegte Rosenbeet, das mit verschiedenen ausgefallenen Rosenzüchtungen bepflanzt wurde.
Nachdem die afrikanische Schweinepest im Sommer auch Nordrhein-Westfalen erreicht hatte, haben wir vorsorgliche Maßnahmen gegen das Virus getroffen, um unsere Tiere auch weiterhin sicher zu halten. Das Schweinegehege wurde entsprechend umgebaut, sodass der Kontakt zu Besuchern minimiert wird, und eine Hygieneschleuse für Menschen und Materialien wurde eingeführt.
Zudem wurde unser maroder Schafstall saniert und bietet den Tieren nun wieder eine sichere und artgerechte Unterbringung.
Am 7. September fand wieder unser alljährlicher Artenschutztag bei mildem Herbstwetter statt. An diesem Tag konnten sich Besucher über verschiedene Tierund Naturschutzaktionen informieren. Unterstützt wurde die Aktion vom Imkerverein Solingen, dem NABU, der Eichhörnchenhilfe und vielen weiteren Helfern. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer! Kinder konnten an einer spannenden Artenschutzrallye teilnehmen und viel über den Schutz unserer Tierwelt lernen. Alle Spenden des dies-

jährigen Artenschutztages gingen an die neu gegründete Wildtierhilfe „Wild Wipp e.V.“ aus Wipperfürth.
Als neue tierische Mitbewohner dürfen sich die Besucher auf Gelbbauchunken und Wiedehopfe freuen. In Deutschland ist die Population der Wiedehopfe gefährdet, da ihr natürlicher Lebensraum zunehmend verschwindet. Umso wichtiger ist es, auf diesen besonderen einheimischen Vogel, der durch sein schönes Federkleid mit den aufstellbaren Haubenfedern auffällt, aufmerksam zu machen. Auch der Lebensraum der Gelbbauchunken ist durch die Verschmutzung von Gewässern in Deutschland bedroht, und wir möchten durch die Aufnahme der kleinen Froschlurche in unserer Salamander-Vitrine zur Arterhaltung beitragen.
Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Neuzugänge bei Ihrem nächsten Besuch vorzustellen.

Bild oben, die Gelbbauchunke. Rechts, der Wiederhopf

Hege- und Jagdgemeinschaft Gräfrath für
Liebe Gräfrather Heimatfreunde,
wenn ihr diese Ausgabe des Heimatspiegels in euren Händen haltet, ist auch das Ende des Jahres 2025 nicht mehr fern und wir blicken auf schöne und weniger schöne Ereignisse in diesem Jahr zurück und damit meine ich weniger das, was in Gräfrath geschieht.
Zurück möchte auch ich noch blicken auf die wesentlichsten Geschehnisse in Gräfraths Wald und Flur der letzten Wochen und Monate.
Da war die sehr unschöne Meldung, die es sogar bis in die „Bild“-Zeitung geschafft hat, dass zwei Kängurus in der Fauna „geköpft“ worden seien. Hierzu war dann auch unsere Einschätzung als Jäger gefragt. Die bei uns vorkommenden Wildtiere wie Fuchs, Dachs, Waschbär, Goldschakal oder sogar ein Wolf, die dafür infrage kommen könnten, zeigen bei der Erbeutung ein anderes Vorgehen als das Abbeißen des Kopfes. Und dass das erbeutete Tier dann unversehrt zurück gelassen wird, ist uns bei unserer Erfahrung nicht bekannt. Nach eingehenden Untersuchungen durch Experten soll nun ein Fuchs der Tatverdächtige sein, soweit zumindest die DNA-Untersuchung. Merkwürdig bleibt es dennoch, dass ein gemeinhin wehrhaftes Känguru sich eigentlich nicht so ganz leicht von einem Fuchs beeindrucken lässt. Da es jedoch keine anderen glaubhaften Erkenntnisse gibt, lassen wir das Ganze mal so stehen, wie es ist. Ein mir bekanntes Zitat soll keine neuen Spekulationen nähren, aber unsere Mei-

nung dürfen wir haben: „Eine Geschichte muss nicht wahr sein, sie muss gut sein“ (bzw. ihrem Zweck dienen). Auf jeden Fall schade um die Kängerus.
Ein weiteres Ereignis von nicht ganz gewöhnlicher Bedeutung war sicherlich der Waldbrand mitten in Gräfraths Wald und Flur. Der aufmerksame Leser des Solinger Tageblatt konnte ja bereits lesen mit welch heldenhaften Tun der Autor dieser Zeilen versucht hat das Feuer in Schach zu halten. Tatsächlich war es so, dass ich über den schwebenden Helikopter und einer Rauchfahne auf den Brand aufmerksam wurde und mit einem Spaten bewaffnet zur Brandstelle gefahren bin und dort eine ganze zeitlang, beobachtet vom Heli, versucht habe, zumindest das weitere Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Als dann ein weiterer Nach-

bar zur Hilfe eilte, konnten wir das Ausbreiten so lange unter Kontrolle halten bis die Feuerwehr eintraf. Zu der grundsätzlich angeborenen Ehrlichkeit eines Gräfrathers gehört aber auch zu sagen, dass es sich nicht um einen klassischen Waldbrand handelte, bei dem ganze Bäume lichterloh in Flammen stehen, sondern um einen sogenannten Vegetationsbrand. Das heißt, hier stand im Wesentlichen die trockene bodennahe Vegetation in Flammen, was aber jederzeit in Waldbrand hätte münden können. Natürlich war ich sehr froh, dass wir von den Profis der Feuerwehr schnell abgelöst wurde, die dem Feuer mit professionellem Equipment schnell ein Ende bereitet haben. Hierzu wurde in sagenhafter Geschwindigkeit eine Schlauchleitung errichtet, die von der Kreuzung Lützowstraße/Obere Holzstraße bis tief in die Wupperberge zum Brandgeschehen 2 km lang reichte. Aufgrund unserer detaillierten Ortskenntnis konnten wir die Feuerwehr so bei ihren Löscharbeiten auch noch im Weiteren unterstützen. Unser ganz besonderer Dank gilt der Feuerwehr, der Polizei und allen sonstigen Einsatzkräften, die Schlimmeres verhindert haben und die Situation bestens gemanagt haben. Wir sind dankbar und stolz auf Euch!
Am Ende durfte ich dem zuständigen Förster Markus Schlösser mitteilen, dass die Schadenbilanz sich auf 500 - 600 qm Vegetation und wenige neue angepflanzte Bäume begrenzt. Gräfraths Wald und Flur hatte sehr viel Glück im Unglück!
Blauer Wald und Naturlehrpfad werden eins
Der „Blaue Wald“, der als private Intiative durch Georg Meyer (Meyer Schorsch) ins Leben gerufen wurde, hat mit seinen Baum-Spenden enorm zur Wiederbewaldung in Solingen beigetragen. Eine hohe sechsstellige Summe konnte der Meyer Schorsch durch seine Initative hierfür einwerben, dabei auch einige die diese Aktion dauerhaft unterstützen. Der Meyer Schorsch ist Gräfrather durch und durch und so kam die Idee auf, den Naturlehrpfad mit dem Blauen Wald zu verknüpfen. Hierbei geht es uns vor allem darum, Erfahrungen und Synergien zu nutzen und Resourcen zukünftig zu bündeln. Dass unser Heimatverein sich auch immer stärker engagiert, ist eine tolle Sache. So wird z. B. Thomas Zühlke als Förster später geführte Touren im „Blauen Wald“ und im Naturlehrpfad anbieten können. Es geht also in großen Schritten weiter! Die Rost-Kameraden, also die Wildtierfiguren sind bestellt, und die gesamte mediale Aufarbeitung wird absehbar als Auftrag vergeben. Der Plan ist es, dass wir im Mai 2026 den Naturlehrpfad eröffnen können.


Nur die gute Hege unseres Wildtierbestandes bringt eine artenreiche und gesunde Population hervor. In vorderster Linie ist damit unser Rehwild gemeint, was als Kulturfolger uns regelmäßig in Gräfraths Wald und Flur begegnet. Damit es aussreichend mit Mineralien versorgt wird, unterhält die Hege- und Jagdgemeinschaft Gräfrath über 40 sogenannte Salzlecken. An diesen wird ein spezielles Mineralsalz in Form von Salzsteinen ausgebracht. Dass dies durch das Rehwild intensiv genutzt wird, wissen wir, aber uns ist jetzt ein eher seltener Schnappschuss gelungen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.
Mit diesem sehr schönen Bild möchten die Hege- und Reviergemeinschaft Gräfrath allen Gräfrather Heimatfreunden frohe Weihnachten wünschen und wenn es dann soweit ist, alles Gute für das neue Jahr 2026!


Gräfrath finde ich gut!


GTSV – immer wieder mit dabei
Unsere Jahreshauptversammlung am 13. April 2025 bot Gelegenheit, langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihr Engagement zu ehren. Besonders hervorzuheben sind Henny Heinrichs für 30 Jahre, Dragan Denic für 40 Jahre sowie unsere Sportwartin Iris Denic für beeindruckende 60 Jahre Vereinszugehörigkeit.
Im September erreichte uns dann eine ganz besondere Nachricht: Unsere langjährige Übungsleiterin Irmgard Papenguth wurde für ihr ehrenamtliches Engagement im Sport seit 1962 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Liebe Irmgard, herzlichen Glückwunsch zu dieser wohlverdienten Ehrung!

Irmgard Papenguth bei der Preisverleihung

Vom 23. bis 25. April begaben sich unsere Basketball-Altherren wieder auf ihren traditionellen Wanderausflug – erneut führte der Weg an die Mosel, nach Zeltingen-Rachtig.

Impression vom Wanderausflug an die Mosel
Ende April starteten die Gräfrather Festwochen, wie immer mit tatkräftiger Unterstützung und Beteiligung des GTSV: Vom Lichtermastaufbau auf dem Marktplatz über das Feuerwehrfest, Tanz in den Mai bis hin zum Marktfest waren wir mit dabei.
Am 14. Juni lud der Vorstand alle Übungsleiter*innen zu einem geselligen „Get-together“ in und vor die Turnhalle ein. Bei Pizza und anderen Leckereien gab es Infos, einen regen Austausch und kleine, heitere Spiele.
Ein besonderes Jubiläum konnten wir in diesem Jahr ebenfalls feiern: Unsere Pöhlsches-Abteilung besteht nun seit 25 Jahren! Von April bis Oktober treffen wir uns alle zwei Wochen freitags am Brandteich auf der Pöhlschesbahn der Feuerwehr zum Training für diverse Turniere. Insgesamt kamen in dieser Zeit


Danke für ein starkes Jahr!
Mit viel Einsatz, Vertrauen und Ihrem Rückhalt schließen wir das Jahr erfolgreich ab. Wir freuen uns über schöne Projekte, neue Kunden und Bekanntschaften, die wir bei unserem alltäglichen Schaffen kennenlernen und für unserer Arbeit begeistern dürften.
Auch in Zukunft liegt unser Fokus nicht im Wachstum, sondern im Erhalt der Qualität und Handwerkskunst. Wir verstehen uns als Familienbetrieb, der Sie vor allem in Notfällen, nicht im Regen stehen lässt.
Tradition trifft Zukunft wir bleiben Ihr zuverlässiger Dachdeckerbetrieb für Solingen Gräfrath.
Herzliche Grüße
Klaus und Pascal Wiesen
bereits 40 verschiedene SpielerInnen in den verschiedenen Teams zum Einsatz. Sieben Mitglieder der Gründungsmannschaft sind auch heute noch aktiv – darunter unser Coach Dragan Denic.

An der Pöhlschesbahn
Nun richten wir den Blick auf die letzten Wochen des Jahres:
Am 12. Dezember findet um 15:30 Uhr in der Halle Gerberstraße unser Weihnachtsturnen für unsere Kleinsten und Kitakinder statt.
Seit Oktober üben unsere Schulkinder schon für ihre Weihnachtsfeier am 18. Dezember um 17:00 Uhr. Unter dem Motto „Vorfreude pur – unser sportlicher Adventskalender“ zeigen unsere Turner- und Tänzer*innen ihr Können. Die einzelnen Darbietungen werden durch eine gemeinsame Adventskalendergeschichte verbunden.
Zum Ende des Jahres wird unser Schutzkonzept erstellt und auf unserer Website einsehbar sein.
Apropos Website – www.gtsv-solingen. de – schauen Sie doch mal rein! Neben den Angeboten für Kinder finden Sie dort vielfältige Möglichkeiten, Ihre Fitness zu steigern, von Aerobic bis Yoga. Wir freuen uns auf Sie!
Iris Denic Sportwartin GTSV




Der HSV Solingen-Gräfrath im Herbst 2025
Die neue Saison der 2. Handballbundesliga der Frauen hat am 30.08.2025 nach langer und intensiver Vorbereitung endlich begonnen. Für unsere Damen ging es zu einem der drei Aufsteiger, zur SG Kirchhof nach Melsungen. So ein erstes Match nach langer Pause ist immer etwas Besonderes und gegen einen relativ unbekannten Aufsteiger auch immer eine Herausforderung. Nun – unsere Mädels lösten diese dann letztlich souverän, wenn auch hinten heraus etwas zu knapp. Nach einer zwischenzeitlichen 17:10 Führung (25.) ging es nur mit 18:14 in die Pause. In der zweiten Halbzeit kontrollierte man den Vorsprung und bis zur 54. Minute lag das Team von Cheftrainer Jonas Schlender stets mit 3-4 Toren in Front. Kirchhof blieb aber hartnäckig am Ball und verkürzte in der 58. Minute auf 32:31. Trainer Schlender zückte die grüne Karte und nahm sein letztes TeamTimeout (59.) Neuzugang Sophie Pickroth traf danach zum entscheidenden 33:31 Endstand.
Zum Thema Neuzugänge.
Nach der letztjährigen erfolgreichen Saison gab es ja beim HSV einen gewaltigen Umbruch. Sieben Spielerinnen, darunter Top Torjägerin Paulina Uscinovicz, verließen den Verein und spielen nun wieder, wie Ronja Bühler, in Heimatnähe (Nürtingen) oder in der 1. Bundesliga. So zog es Uscinovicz nach Neckarsulm, Spielführerin Carina Senel nach Buxtehude und Zoe Stens nach Zwickau alle in die erste Liga. Zudem beendeten Lara Karathenassis und Cassy Nanfack ihre Karrieren. Unsere 3. Torfrau Sena Gün versucht nun ihr Glück beim NRW Nachbarn TUS Lintfort. Den Abgängen stehen acht, teils sehr junge Neuzugänge gegenüber. Von Bayer Leverkusen, die nach dem erstmaligen Abstieg aus der Beletage des deutschen

Frauenhandballs, einen ziemlichen Aderlass verkraften müssen, kamen Jennifer Souza und Nele Spengler. Aus Leipzig fand Sophie Pickroth den Weg in die Klingenstadt, Maira Völker kam aus Oldenburg, Lea Liebetraut wechselte innerhalb Solingens vom BHC, Frida Heimann und Hannah Gutzeit kamen von unserem Kooperationspartner Borussia Dortmund. Letztgenannte feierte im Juli mit der deutschen U19 Nationalmannschaft den Gewinn der Europameisterschaft, wo man im Endspiel die favorisierten Spanierinnen sensationell mit 34:27 schlug. Im aktuellen Kader steht neben Gutzeit nun auch Frida Heimmann. Beide nahmen vom 13.10 bis 19.10.2025 am nächsten DHB-Lehrgang teil. Somit hat der HSV Solingen Gräfrath erstmals in seiner fast 50 jährigen Vereinsgeschichte zwei Jugendnationalspielerinnen in seinen Reihen.
Doch zurück zum Ligaalltag der 2. Bundesliga. Nach dem 32:25 Sieg im ersten Heimspiel der Saison beim “Lokalderby“ gegen Bayer Leverkusen Anfang September, konnte man beim HSV erst einmal von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Dass jedoch die Träume in dieser starken 2. Bundesliga nicht in den Himmel wachsen, wurde jedem beim folgenden Auswärtsspiel klar. Hatte man den Gegner noch vor Wochen im DHB-Pokal klar mit 30:23 nach Hause geschickt, sah es beim dritten Saisonspiel in Regensburg anders aus. In einer heiß umkämpften Partie unterlag man den Gastgeberinnen knapp mit 23:26. Die folgenden Aufgaben waren in den darauffolgenden Spielen nicht leichter. Die Topteams und Aufstiegs-Mitfavoriten Rödertal (26:32) und Leipzig (17:27) waren letztendlich zu stark und so steht unser Team nach fünf Spieltagen mit 4:6 Punkten auf Platz 10., und mit der TG Nürtingen (10:0) stellt sich der Tabellenzweite am 25.10.2025 um 18:30 Uhr in der Klingenhalle vor. Wenn sich dann am


08.11.2025 der momentane Tabellenführer Füchse Berlin in der Klingenhalle präsentiert, hat der HSV dann fast alle aufstiegswilligen Topteams gespielt. Bis auf das Lokalderby gegen den BHC, der natürlich auch noch im Aufstiegsrennen mitmischen möchte. Das letzte Spiel im Jahr 2025 steigt dann am 27.12.25 in Mainz, ehe es dann am 03.01.2026 im neuen Jahr weitergeht. Bis dahin sollten noch ein paar Pluspunkte auf dem HSV-Konto landen.
Weibliche Jugend im HSV
Sensationelles kann der HSV Solingen-Gräfrath aus der weiblichen Jugend vermelden. Der B-Jugend gelang erstmals in der Vereinsgeschichte einen Platz in der neu geschaffenen B-Jugend Bundesliga zu ergattern. Die Qualifikation gestalteten unsere Mädels souverän und in den ersten drei von zehn Vorrundenspielen zeigte das Team von Trainerin Laura Vasilescu, was in ihm steckt. Zum Start ging es in einer gut gefüllten Klingenhalle gegen unseren Kooperationspartner Borussia Dortmund, wo sich unsere Mannschaft sicher mit 27:24 durchsetzte. Das erste Saisonspiel war natürlich von etwas Nervosität geprägt und es wurden einige Großchancen liegengelassen. Dies änderte sich im zweiten Spiel beim stark eingeschätzten Thüringer HC in Erfurt. Mit einer großartigen Mannschaftsleistung entführte man mit einem 26:17 Sieg beide Punkte aus dem Osten. Auch
im dritten Spiel hieß der Sieger wieder HSV. Mit sage und schreibe 37:20 fegte man die SG Kirchhof aus der heimischen Klingenhalle. So steht unser Team nach drei Spieltagen mit 6:0 Punkten und +29 Toren unangefochten an der Tabellenspitze. Das könnte sich dann am 09.11.2025 aber ändern, wenn es zum Tabellenzweiten St. Tönis nach Tönisforst geht. Dann wird sich zeigen, wie stabil unsere Mannschaft wirklich

ist. Es ist allerdings noch ein weiter Weg bis zur Hauptrunde der deutschen Meisterschaft. Dort spielen die jeweils beiden Erstplatzierten der sechs Staffeln in zwei 6er Gruppen um den Einzug ins Viertelfinale. Mal sehen, wo die Reise hingeht.
Wolfgang Klein





Saison 2025/2026 am Flockertsholz hat begonnen
Die lange fußballfreie Zeit am höchsten Punkt von Solingen ist vorbei. Im August 2025 startete die neue FußballSaison 2025/2026 beim Ballspiel-Verein Gräfrath. Der BVG ist weiter im Wachstum und kann in der neuen Saison sechs Herren-Mannschaften stellen, darunter drei im regulären Spielbetrieb sowie eine Ü-40 und eine Hobby-Mannschaft sowie die Alten Herren, die in der Sporthalle Gerberstraße kicken. Die Frauen / Mädchen-Abteilung ist wie in den Vorjahren schon besonders stark gewachsen, hier konnte sogar eine zweite Damen-Mannschaft angemeldet werden, zudem hat der JuniorinnenBereich mittlerweile acht Mannschaften. Jeder Jahrgang von der MU-17 bis MU-7 kann eine Mannschaft stellen, teilweise wie bei der MU-13 sind sogar mehrere Mannschaften im Spielbetrieb angemeldet. Auch der Junioren-Bereich

ist mit zwölf Mannschaften gut aufgestellt, jeder Jahrgang ist mit mindestens zwei Mannschaften vertreten. Leider fehlt, wie aktuell bei vielen Vereinen, eine A-Jugend. Hier würden wir uns über viele interessierte Jugendliche in dieser Altersklasse sehr freuen.
Veränderungen gab es im Sommer auf der Trainerposition bei der ersten Senioren-Mannschaft des BVG. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der Saison 2024/2025 konnte der vorherige Cheftrainer Fouad Lamri aus privaten Gründen leider nicht weitermachen. Den Posten des Trainers beim BVG übernahm dann zur neuen Saison Claudius Zymla, der vorher bereits erfolgreich Co-Trainer der Mannschaft war. Die in großen Teilen neuformierte Mannschaft muss sich sicherlich noch einspielen, aber der BVG hofft auf eine erfolgreiche Saison 2025/2026 in der Bezirksliga. Wir laden alle Gräfrather herzlich ein, die Mannschaft bei den Heimspielen am Flockertsholz zu unterstützen, für das leibliche Wohl wird im Vereinsheim und im Imbiss stets gesorgt!
Aleksander Sowada Vorstand BV Gräfrath e.V.
Der Heimatspiegel wird dann 3 x im Jahr kostenlos zugestellt.
Katholische Gemeinde
St. Mariä Himmelfahrt – Gräfrath

Womit ich im letzten Heimatspiegel aufgehört hatte, damit möchte ich diesen Bericht hier beginnen: Am Vorabend unseres eigentlichen Patroziniums, dem 15. August, hatten wir die Gemeinde zur Heiligen Messe um 18.30 Uhr eingeladen. Besonders für die Ehrenamtlichen, die übers Jahr für die Gemeinde aktiv waren, sei es in ihren Pfarrgruppen oder auch beim Marktfest im Bierstand u.a., sollte der Grillabend im Anschluss im Rondell hinter dem Sälchen ein Dankeschön sein. Obwohl viele Gemeindemitglieder, besonders die Jüngeren und die Familien, um die Zeit in Urlaub waren, ließen es sich viele doch nicht nehmen, vorbeizuschauen und bis spät in die Nacht bei super Wetter zusammenzusitzen und zu erzählen.
Was die Gemeinde nicht unbedingt mitbekommt, ist die gelebte Ökumene im kleinen Kreis zwischen dem Presbyterium der evangelischen Kirche am Markt und unserem Ortsausschuss. Einmal im Jahr treffen wir uns zum Austausch, planen gemeinsame Termine wie die Osternacht oder den gemeinsamen Marktfestgottesdienst und sprechen über ein Thema. Dieses Mal trafen wir uns am 18. September im evangelischen Gemeindezentrum und brachten zwei Könige mit. Die Aktionsgruppe "#aufbruchjetzt" der Pfarrgemeinde St. Sebastian im Solinger Westen hatte 15 hölzerne Könige des katholischen Diakon Ralf Knoblauch zu Gast, die unter dem Motto Demokratie und Menschenwürde durch Solingen reisten und so sensibel für dieses Thema machten.
Am 28. September war es so weit: Unser neuer leitender Pfarrer Herr Thomas Kuhl wurde in der Kirche St. Clemens als leitender Pfarrer über alle katholischen Gemeinden Solingens und als Stadtdechant in einer feierlichen Messe eingeführt. Vertreter aller drei großen Pfarrgemeinden und den Verbänden samt vieler
Messdiener feierten die Messe mit, welche von allen Kirchenchören gestaltet wurde. Als Begrüßungsgeschenk bekam er u. a. Puzzleteile, auf denen zusammengesetzt alle 12 Kirchorte zu sehen sind. Viele von unserer ehemaligen Pfarreiengemeinschaft MiNor, sprich den Gemeinden der Solinger Mitte und dem Norden, kannten Pfarrer Kuhl noch aus seiner Zeit als Kaplan hier neben Pfarrer Breidenbach. Früher und auch immer noch liegt ihm die Kinder- und Jugendarbeit sehr am Herzen. Auch merkte man ihm schon beim Begegnungstreffen nach der Messe an, dass er auf Menschen zugeht und ein offenes Ohr hat. So freuen wir uns nun auf eine gute Zusammenarbeit!
Dass Pfarrer Kuhl nun der leitende Pfarrer von ganz Solingen wird, deutet auch schon auf die bereits nahe Zukunft hin, wenn am 01.Januar 2027 alle drei Solinger Pfarrgemeinden St. Clemens, St. Johannes der Täufer im Süden und St. Sebastian im Westen Solingens zu einer großen Pfarrgemeinde zusammengelegt werden. Bei den Wahlen am 08./09. November wird deshalb nur noch EIN Pfarrgemeinderat gewählt, der „Rat der pastoralen Einheit“ heißt und hoffentlich alle 12 Kirchorte in der Pastoral vertreten wird. Da die Pfarrgemeinden aber noch nicht zusammengelegt wurden, werden an dem Wochenende noch drei Kirchen-

vorstände für die jetzt noch drei Pfarrgemeinden gewählt, bevor dann Anfang 2027 eine Wahl zu nur noch einem Kirchenvorstand für ganz Solingen ansteht. Wie man sieht, haben sich große Veränderungen schon angebahnt. Aber wir sind guten Mutes, dass trotz der Größe die Zusammenarbeit gut und einvernehmlich klappen wird.
Im Herbst am Erntedanktag, dem 05. Oktober, konnten wir uns an einem schön geschmückten Altar durch den Familienmesskreis erfreuen. Die gesammelten haltbaren Lebensmittel sind wieder der Solinger Tafel zugutegekommen.
Am 04. Dezember treffen sich die Senioren unserer Gemeinde zur jährlichen Adventsfeier im Sälchen.
Zum Neujahrsempfang am 11. Januar 2026 laden wir alle herzlich ein! Dort wollen wir die neu gewählten Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Rates der pastoralen Einheit vorstellen. Unser Ortsausschuss wird - wie in der letzten Wahlperiode - nicht gewählt, sondern die alten und neuen Engagierten wollen wir beim Neujahrsempfang ernennen. Neben einem Sektempfang mit Imbiss werden wir zudem die Sternsinger hören, Bilder vom vergangenen Jahr sehen und das neue Jahr planen. So hoffen wir, hier in Gräfrath weiterhin ein aktives Gemeindeleben für alle Altersstufen bieten zu können.
Eine herzliche Einladung an alle spreche ich jetzt schon für die Weihnachtstage aus:
An Heiligabend wird die Kinderkrippenfeier um 16.00 Uhr traditionell von den jetzigen Kommunionkindern mit einem Krippenspiel gestaltet.
In der Christmette um 22.00 Uhr singt der Chor Kreuzfidel in kleiner Besetzung.
Im neuen Jahr ziehen die Sternsinger am zweiten Januarwochenende, sprich am 10./11. Januar 2026, wieder durch Gräfrath.
Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr!
Für die Katholische Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Gräfrath Regine Jäger-Zimmer



Eugen
Melanchthonstr. 75
42653 Solingen
Fon:



Eugen-Maurer-Haus
Melanchthonstr. 75
42653 Solingen
Fon: +49(0)212/2 58 15-0
Am 1. Advent findet wieder nach dem Familiengottesdienst unser traditioneller Adventsmarkt im Gemeindezentrum Gräfrath in der Zwinglistraße 21 statt.
Am Samstag, den 12. Dezember um 18.00 Uhr lädt das Blasensemble Pustekuchen gemeinsam mit der Ohligser Chorgemeinschaft zum alljährlichen Weihnachtskonzert in die Festkirche ein.

Am Sonntag, den 14. Dezember um 17.00 Uhr lädt das Mittendrin-Team und das Blasensemble Pustekuchen zu einer Waldweihnacht ein. Wir treffen uns auf der Höhe vom Lichtturm und gehen dann in Richtung Flockertsberg 1, um gemeinsam ein Stück in den Wald zu gehen und dort Andacht zu halten. Kerzen werden vor Ort ausgehändigt und können ebenfalls gerne mitgebracht werden, um ein wenig Licht zu schaffen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen. Anschließend gibt es bei Jörg Clauberg (Flockertsberg 20) einen Imbiss.
Am Samstag, den 13. Dezember um 15.00 Uhr laden wir alle über 70-Jährigen wieder zu Seniorenweihnachtsfeier in das Gemeindezentrum ein wieder mit einem bunten Programm.

„Gottesdienst auf dem Krippenweg“ Am Sonntag 28. Dezember lädt die Gräfrather Gemeinde auch die Walder Gemeinde zu einer besonderen Form des Gottesdienstes in das Gemeindezentrum Gräfrath in der Zwinglistraße 21 ein. Dort stehen die unterschiedlichsten Krippen, die aus verschiedenen Haushalten stammen. Dazu gibt es geistliche Impulse, Liedtexte, Gebete rund um das Weihnachtsgeschehen und der frohen Botschaft der Geburt Jesu. Jede und jeder kann zwischen 11.00 und 16.00 Uhr kommen und sich die gewünschte Zeit hierfür nehmen. Es gibt auch Kaffee und Gebäck.
Wer selbst eine Krippe zu der Ausstellung beitragen möchte, ist dazu herzlich eingeladen und melde sich bei Pfr. Thomas Schorsch Tel. : 59767.
Am Sonntag, den 25. Januar 2026 findet in unserer Festkirche Gräfrather Markt um 17.00 Uhr ein Konzert mit Ulla Krah (Gesang) und Sebatian Konietzki (Gitarre) statt. Sie spielen Lieder aus dem Repertoire von Mercedes Sosa, argentinische Tangos, venezolanisch Tänze und vieles mehr.
Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten.

Musik weht über den Gräfrather Markt. Festlich gekleidete Paare, aufgeregte Kinder mit Schleifen im Haar oder mit Hemd und Schlips, Schwiegermütter und das unendlich leichte Gefühl von Glück – all das war beim ersten Solinger Hochzeitsfestival EINFACH HEIRATEN am 13.9.2025 zu spüren. Die Festkirche, eine Segensinitiative der Kirchengemeinden Gräfrath und Ketzberg, hatte eingeladen, und viele HelferInnen aus den Gemeinden und dem ganzen Kirchenkreis unterstützten: 25 Paare wurden gesegnet oder – bei entsprechenden Voraussetzungen – kirchlich getraut. An einem schönen Baum, mitten auf der Klostertreppe, romantisch am Teich oder in der festlichen Gräfrather Kirche. Überall standen Ordinierte bereit, die nach einem oft nur kurzen Gespräch eine individuelle Segensfeier gestalteten. Musizierende legten sich ins Zeug, und viele Presbyterinnen und Presbyter halfen mit, dass alles ruhig und festlich ablief. Die meisten Paare waren schon viele Jahre verbunden. Manche feierten ein Ehejubiläum, der waren in ihrer Partnerschaft an einem Punkt, an dem sie sich den Segen Gottes neu sagen lassen wollten. Manche kamen nur zu zweit, manche mit Kindern, Verwandten, Freunden. Manchen war eine Trauung ohne großen Aufwand gerade recht.
An dem Tag war zu sehen, wie unterschiedlich Paare sein können und dass sie darin einig sind, den Segen zu wünschen: die hör- und spürbare Zusage eines liebenden Gottes, der das Leben will, durch die Jahre und Jahrzehnte mitgeht, und das nicht nur bei Sonnenschein.
Die Festkirche wird 2026 wieder zu einem Hochzeitsfestival einladen. Infos und Anmeldung: www.festkirche.de. Und bis dahin können sich Paare jederzeit und überall segnen oder trauen lassen -wenden Sie sich einfach an ihre Pfarrpersonen!


Hochzeitsaltar auf Kirchentreppe Foto Annekathrin Helbing-Regiert

Segnung am Baum Foto Folkert van Lessen
Besondere Gottesdienste (Kirche Ketzberg, Lützowstr. 96)
Kinderkirche am 1. Advent (30.11.2025, 12.00 Uhr)

Kiki, die Kirchenmaus, ist das Maskottchen der monatlichen Gottesdienste, die von mehreren Familien vorbereitet werden. Singen, beten, hören, sehen und kreative Aktionen zum Mitmachen gehören dazu, wie ein Spaghettiessen im Anschluss. Am 1. Advent beginnt der Weihnachtsweg in Richtung Krippe. Lieder und Geschichten stimmen Kinder und Erwachsene auf die Geburt Jesu ein. In diesem Jahr hatte eine Reporterin der WDR-Lokalzeit Bergisches Land die Kinderkirche besucht und einen sehr netten kleinen Beitrag gemacht. Den Link finden Sie auf www.kircheketzberg.de, Menüpunkt Gottesdienste.
Heiligabend (24.12.2025)
15.00 Uhr Gottesdienst für die Jüngsten und ihre Familien: die biblische Weihnachtsgeschichte mit Bildern, dazu Lieder zum Mitsingen (Dauer: ca. 30 Min.)
16.00 Uhr Gottesdienst für Familien mit einem musikalischen Krippenspiel
17.30 Uhr Christvesper mit Predigt und schönen Weihnachtsliedern. Chöre singen unter der Leitung von Kirchenmusikerin Elisabeth Szakács. Wir geben an dem Tag gern das "Friedenslicht von Bethlehem" weiter. Bringen Sie bitte Laternen oder Windlichter mit.
Weihnachten (25.12.2025)
10.30 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit vielen Liedern
Altjahresabend (31.12.2025)
17.00 Uhr Gottesdienst zum Jahresabschluss mit Dank, Bitte und Segen
Lebensfarbengottesdienst (18.01.2026)
11.00 Uhr Diakon Hans-Peter Claus und ein Team gestalten den Gottesdienst für alle: Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen feiern zusammen, weil alle zusammengehören.
"Die Schrift an der Wand" (01.02.2026) 10.30 Uhr.
Der Kinder- und Jugendchor Wald unter der Leitung von Charlotte Voget führt ein biblisches Singspiel auf, in dem es um Mut und Vertrauen geht, einen mächtigen König und hungrige Löwen.
Weltgebetstag
„Kommt! Bringt eure Last.“ (Fr.,06.03.2026) 16.00 Uhr Frauen laden in über 150 Ländern der Erde alle ein zum Weltgebetstag. Die Liturgie 2026 haben nigerianische Frauen erarbeitet. Ihnen geht es um Hoffnung trotz existenzbedrohender Lage. In Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten berichten sie vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten. Evangelische und katholische Frauen laden in die Ketzberger Kirche ein und anschließend zu einem Imbiss ins Gemeindehaus Ketzberg (Tersteegenstr. 52 a)

Liebe Freunde der Feuerwehr Gräfrath,
schon fast traditionell beginnt dieser Bericht mit einem Einblick in das Einsatzgeschehen:
24.07.2025, 17:32 Uhr:
Ausgelöste Brandmeldeanlage im Hotel Gräfrather Hof. Aufgrund von Blitzeinschlägen lösten mehrere Brandmeldeanlagen in Gräfrath aus. So auch die Anlage im Hotel Gräfrather Hof. Da sich zwei Wachen der Berufsfeuerwehr bereits im Einsatz befanden, wurde die Löscheinheit direkt alarmiert. Durch den Blitzschlag wurde die Elektronik stark in Mitleidenschaft gezogen, was zu einer Fehlauslösung führte. Sämtliche Bereiche des Hotels wurden zur Sicherheit durch zwei Trupps kontrolliert und begangen, ohne eine Feststellung machen zu können. Eingerückt werden konnte gegen 18:30 Uhr.
27.08.2025, 17:30 Uhr:
Alarmierung der Gräfrather Wehr zu einem Waldbrand im Bereich Obere Holzstr. Ausgerückt wurde mit beiden Löschgruppenfahrzeugen. Im Wald brannte eine größere, ebene Fläche an Unterholz und Büschen. Beide Fahrzeuge fuhren direkt zu Einsatzstelle heran und bauten einen umfangreichen Löschangriff auf. Um den Boden weiterhin zu kühlen und Glutnester zu ersticken, wurde der Boden großflächig aufgelockert und bewässert. Nach Abschluss aller Arbeiten konnte gegen 22:30 wieder eingerückt werden.
18.09.2025, ca. 21:00 Uhr:
Während des Übungsdienstes am Donnerstagabend, wurde die Löscheinheit zusammen mit der Berufsfeuerwehr zu einem PKW-Brand auf die A46 im Bereich Sonnborn alarmiert. Ausgerückt wurde mit einem Fahrzeug. Vor Ort brannte ein


PKW im vorderen und unteren Bereich, die Insassen konnte sich bereits aus dem Fahrzeug retten. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz vor und löschten den PKW ab. Anschließend wurde, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, der PKW mit einem Schaumteppich versehen. Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei konnte gegen 22:30 wieder ins Gerätehaus eingerückt werden.
23.09.2025, 13:09
Gefahrguteinsatz auf der Raststätte Ohligser Heide. Im Rahmen einer Polizeikontrolle fiel bei einem LKW eine auslaufende Flüssigkeit auf, welche von der Ladefläche tropfte. Geladen waren leere IBC-Behälter. Alarmiert wurden daraufhin sämtliche Kräfte der Berufsund Freiwilligen Feuerwehr. So auch die Gräfrather Einheit, welche mit beiden Löschgruppenfahrzeugen ausrückte. An der Einsatzstelle gingen zwei Trupps aus Gräfrath im Chemikalienschutzanzug in Bereitstellung und die restliche Besatzung half bei der Logistik. Nach erfolgter Probeentnahme und deren Analyse konnte Entwarnung hinsichtlich der Flüssigkeit gegeben werden: es handelte sich lediglich um Wasser mit Reinigungsmittel, was von der Reinigung der Behälter stammte. Nach dem Abbau aller aufgebauten Maßnahmen konnte gegen 17:00 Uhr wieder eingerückt werden.
Auch in den letzten Monaten kam es zu diversen Wachbesetzungen, Fehlalarmen sowie wetterbedingten Einsätzen zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten, welche alle und ohne Vorkommisse erfolgreich abgearbeitet wurden.
Am Morgen des 06.09.2025 machten sich einige Kameraden mit mehren Fahrzeugen auf den Weg zum Übungsgelände des Instituts der Feuerwehr NRW nach

Münster. Vor Ort wurde zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz Solingen eine Übung im Bereich der Technischen Hilfeleistung mit einem Massenanfall von Verletzten absolviert. Szenario war die Kollision eines PKW mit einem Zug. Neben der Rettung von Personen aus dem PKW, wurde auch der Umgang, die Rettung und Versorgung einer großen Anzahl an Verletzen aus einem Zug geübt. Ziel war es, die gemeinsame Arbeit hinsichtlich Koordination, Kommunikation und Abläufen kennenzulernen und auszubauen, was erfolgreich gelang.
Am 12. und 13.09.2025 fand, gemeinsame mit der Löscheinheit 7 aus Wald, die jährliche Fortbildung im Bereich des Umgangs mit atomaren-, biologischenund chemischen Stoffen statt. Im theoretischen Teil wurde das Vorgehen und die Maßnahmen bei solchen Einsätzen besprochen, sowie der Umgang mit den speziellen Gerätschaften vertieft. Im anschließendem Praxisteil wurde das Besprochene umgesetzt und eine Einsatzstelle samt Vorgehen im Chemikalienschutzanzug sowie dem Aufbau eines Dekontaminationsplatzes, abgearbeitet.
Zu einem gemeinsamen Familientag lud das Orga-Team alle Kameraden und deren Familien am 20.09.2025 in die Waldschule nach Glüder ein. Die Kinder konnten sich dort im Wald und auf den Wiesen austoben und die Erwachsenen das ein oder andere kühle Getränk genießen. Am Nachmittag folgte für die Kinder eine besondere Überraschung: ein Clown schaute vorbei und sorgte mit seinen Kunst- und Zauberstücken für leuchtende Augen und ein herzliches Lachen bei Groß und Klein. Zum Abschluss wurde der Abend bei einem gemeinsamen Grillen und Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen gelassen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Bastian Schurr


Liebe Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gräfrath,
auch in diesem Jahr konnte bereits im August Weihnachtgebäck gekauft werden und auch beim Gartenhändler konnte bei sommerlichen Temperaturen schon die Weihnachtsdekoration samt der passenden Musik bewundert werden. Trotz der ganzen Vorwarnung schafft es das Weihnachtsfest dennoch jedes Jahr wieder, fast unbemerkt, in großen Schritten näher zu kommen und sorgt immer wieder für den vorweihnachtlichen Stress.
Dennoch wollen wir uns trotz des vollen Terminkalenders im Dezember und der alltäglichen Weihnachtshektik bei unseren Mitgliedern bedanken. Ohne die Unterstützung des Freundeskreises und der Mithilfe jedes Einzelnen wären die Dienste der Löscheinheit – sowohl im Sommer als auch im Winter – nicht in der Form möglich, wie sie es dank dieser Hilfe sind. Zudem wird durch dieses Engagement auch die Kameradschaft gestärkt. Dafür ein großes Dankeschön.
Wie bereits in der Augustausgabe angesprochen, werden die Förderungen für die Löscheinheit im Moment begrenzt, um nach dem Umbau des Gerätehauses dieses auch adäquat ausstatten zu können. Allerdings konnten wir die diesjährige Tour der Jugendgruppe aus Gräfrath unterstützen und so zu einem gelungenen Wochenende auf Schloss Dankern


beitragen.
Zum Schluss wollen wir uns noch einmal herzlich für die Unterstützung und Zusammenarbeit im Jahr 2025 bedanken und wünschen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wenn auch Sie Mitglied im Freundeskreis werden wollen, dann sprechen Sie uns gerne an. Alle Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Internetseite.
Philipp Eicker
Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr in Gräfrath e. V. Am Brandteich 6, 42653 Solingen, Telefon (0212) 2435 8999
Email: freundeskreis@lg6.de www.lg6.de
Gerne berichten wir wieder von den Veranstaltungen unseres Vereins seit dem Erscheinen des letzten Heimatspiegels im Sommer.
Kurz erwähnt sei hierzu unser stets am letzten Juni-Wochenende veranstaltete, traditionelle Familien-Picknick auf dem Sportplatz am Flockertsholz. Bei gutem Wetter kamen dort zahlreiche Mitglieder und Gäste zusammen. Wie immer stand die Versorgung mit kühlen Getränken und leckerem Grillgut- beides zu moderaten Preisen- im Vordergrund. So erfreuten sich alle bis in den Abend hinein bei einem rundum geselligen Beisammensein.
Mitte August fand dann unser Höhepunkt des Jahres statt: die Zeltfest-Party am Freitagabend sowie das Stiftungsfest am Sonntag. Die hierzu erstmals von uns engagierte Solinger Band ‘Proms‘ sorgte für beste Stimmung bei den vielen Hunderten Besuchern. Sowohl im Festzelt als auch auf dem Platz davor war bei gutem Wetter bis 23.00 Uhr erfreulicherweise viel los.
Weiter ging es dann am Sonntagvormittag. Hier starteten wir den Tag mit einem ‘Bergischen Frühschoppen‘ im Festzelt. Für alle Beteiligten gab es von Beginn an mehr als zwei Stunden kostenfrei Getränke. Kurz nach dem Mittag zogen wir dann gemeinsam los zum Gräfrather Marktplatz, wie gewohnt mit dem kleinen Schwenk zur Ecke Wuppertaler Straße/ Täppken. Die zahlreich erschienenen und gespannt wartenden Kinder bereiteten mit Hilfe ihrer Eltern und Großeltern die Karten und Ballons für den Luftballon-Wettbewerb vor.


Fertig geschnürt- und los ging es mit Blaskapelle zurück zum Festzelt. Von hier aus stiegen dann zahlreiche Ballons mit großen Hoffnungen und Wünschen in den Himmel…
Kurz danach fand dann – zur Freude aller Mitglieder und vieler Besucher – unser Königsköppen statt. Nach dem erfolgreichen Einspruch war es nun dieses Jahr wieder gerichtlich gestattet, dieses nach altbekannter und traditioneller Weise durchzuführen. So traten 16 Köpper an, um die ehrenvolle Königswürde zu erlangen. Nach zwei ‘blinden‘ Durchgängen mit Augenbinde und erwartungsgemäß wenigen Treffern fiel im dritten, ‘normalen‘ Durchgang bei Jan der Kopf des Vogels.

Herzlichen Glückwunsch und ein erlebnisreiches Königsjahr auch an dieser Stelle nochmals unserem neuen König Jan Breidenstein!
Nach einer ersten Königsrunde vor dem Vereinslokal ging es weiter zur abendlichen Feier rund um die Königskrönung. Mit viel Musik, Tanz, Ehrungen und einem Auftritt des Bauchredners ‘Micha und sein Opa Gustav‘ ging bis zu später Stunde ein wunderbarer Tag im Festzelt zu Ende.
Pünktlich zum Herbstbeginn starteten wir zu unserer alljährlichen Bustour, diesmal eine zweitägige Fahrt- und die auch noch erstmals ins benachbarte Ausland. Am frühen Morgen brachen wir auf Richtung Westen. Nach einer Rast nahe der niederländischen Grenze erreichten wir unser Ziel Gouda (NL), eine der Partner-
städte Solingens. Hier erkundeten wir die Stadt zunächst geführt und danach auf eigene Faust. Abends wurde sich am Markt im Restaurant ‘Gewoon Gouds‘ zum gemeinsamen Abendessen getroffen.
Am nächsten Morgen besuchten wirwelche Überraschung - das Käsemuseum, um alles über den Gouda zu erfahren. Bei der anschließenden Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Stopp mit Führung über den ‘Reichswald Forest War Cemetery‘ in Kleve, dem größten britischen Kriegsgräberfriedhof des Commonwealth in Deutschland.
Als nächstes stand kurz vor Redaktionsschluss die zbV-Veranstaltung an. Hierzu hatte sich der Vorstand einen spanischen Abend ausgedacht, den wir- ja irgendwie auch naheliegend- im ‘Casa Pedro‘ feierten. Bei leckeren Tapas, landestypischen Getränken, kleiner Tombola und spanischer Musik verbrachten wir mit fast 50 Mitgliedern sowie deren Ehegattinnen einen wunderbaren Abend bei unserem Gastgeber Pedro.
Nur kurz zum Schluss noch… es heißt ja ‘nach der Feier ist vor der Feier‘… sei hier nochmals auf unsere Karnevals-Veranstaltung im nächsten Jahr hingewiesen: (Karten dazu wird es wie immer im Vorverkauf geben)
Doch bis dahin wünschen wir erstmal eine besinnliche und friedliche Adventszeit.
Bis zum nächsten Jahr…
Matthias König Schriftführer
Hahneköppverein „Haut Ihn” 1929 e.V.
Weihnachtsmarkt im Botanischen Garten und Hospiz - Tradition, Kunsthandwerk und Genuss für einen guten Zweck
Am dritten Adventswochenende laden die Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V. und die Palliative Hospizstiftung Solingen e.V. erneut zu ihrem Weihnachtsmarkt ein. Am Samstag, dem 13. Dezember von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, dem 14. Dezember von 11 bis 19 Uhr, können Gäste ein vielfältiges Programm in den Gewächshäusern und im Freien erleben.

Impressionen vom Weihnachtsmarkt 2024

Rund um die festlich geschmückten Stände erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Angebot. Kunsthandwerker präsentieren ihre Arbeiten – von handgeschnitzten Holzfiguren über Kerzen und Schmuck bis hin zu liebevoll gestalteten Bären und Puppen. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Feine Liköre, Gewürze, Pesto und andere Spezialitäten laden zum Probieren und Kaufen ein.
Ob im gemütlich beheizten Gewächshaus des Botanischen Gartens oder auf dem stimmungsvoll geschmückten Vorplatz des Palliativen Hospizes – überall lädt ein vielfältiges kulinarisches Angebot zum Genießen und Verweilen ein: Kaffee, Tee, Kuchen, frische Waffeln, Flammkuchen, Currywurst, Glühwein, Eierpunsch und viele weitere Köstlichkeiten warten auf die Besucher.
Genießen Sie entspannte Stunden in tropischer Atmosphäre und weihnachtlich geschmückten Zelten.
„Der Weihnachtsmarkt verbindet stimmungsvolle Adventsatmosphäre mit der Unterstützung unserer Vereine.“
Doch der Weihnachtsmarkt lebt nicht nur von seinem vielfältigen Angebot – er ist ein Ort der Begegnung und Gemeinschaft. Familien mit Kindern können das Rahmenprogramm genießen, das mit Bastelaktionen, Musik und weihnachtlicher Dekoration auf die Festtage einstimmt. Besucher finden hier gemütliche Stände, duftende Leckereien und inspirierende Ideen für Geschenke. So entsteht eine vorweihnachtliche Atmosphäre, die Jung und Alt zusammenbringt. Über das ganze Gelände legt sich eine festliche Stimmung: Zwischen Lichterglanz, geschmückten Tannenbäumen und liebevoll gestalteten Ständen lässt sich überall weihnachtliche Vorfreude spüren – in den Gewächshäusern ebenso wie draußen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der karitative Zweck. Der Eintritt ist frei. Sowohl die Spenden der Besucher als auch die der Aussteller kommen beiden Vereinen zu gleichen Teilen zugute. Durch den Besuch des Marktes werden sowohl der Erhalt und die Pflege des Botanischen Gartens als auch die Arbeit des Palliativen Hospizes unterstützt.
Ein Veranstaltungssprecher betonte: 'Wir freuen uns über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Einnahmen helfen uns dabei, unsere Angebote langfristig zu sichern.'
Damit verbindet der Weihnachtsmarkt auf gelungene Weise Tradition, Genuss und soziales Engagement. Viele Besucher kommen regelmäßig wieder, nicht nur, um Geschenke zu finden, sondern auch, um die besondere Stimmung in Gemeinschaft zu erleben.
Weihnachtszauber aus Tradition
Die Geschichte der Weihnachtsmärkte reicht weit zurück. Bereits 1296 wurde in Wien ein 'Dezembermarkt' zur Versorgung der Bevölkerung erwähnt. Wenige Jahre später, 1310, folgte ein 'Nikolausmarkt' in München. Ab dem 14. Jahrhundert erhielten Handwerker wie Spielzeugmacher, Korbflechter oder Zuckerbäcker das Recht, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen. Auch Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln gab es damals bereits.
Als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt der Dresdner Striezelmarkt (seit 1434). Er gehört heute zu den bekanntesten Märkten weltweit. „Striezel“ ist der traditionelle, ältere Name für den Dresdner Stollen und der Namensgeber des „Dresdner Striezelmarktes“, auch wenn heute der Begriff „Dresdner Stollen" ge -
bräuchlicher ist. Ursprünglich handelte es sich um ein einfaches Fastengebäck aus Mehl, Wasser und Hefe, das im Mittelalter als „Striezel" bekannt war. Mit dem „Butterbrief" von 1491 durften dann reichhaltigere Zutaten wie Butter, Trockenfrüchte und Mandeln hinzugefügt werden, was zum heutigen, bekannten Dresdner Stollen führte.
Gisela van de Geyn-Hieronimus




Neue Mitglieder - Heimatverein Solingen-Gräfrath
David Hartmann
Arnold Janke
Robin Röder
Petra Scheunert
Matthias Becker
Frank Wallbrecher
Wolfgang Breuch
Cornelia und Detlev Orzel
Claudia und Christian Austerland
Emile Hermkens
Es ist schön, dass Sie durch Ihren Beitrag, Ihre Spende und Ihr Engagement bei der Unterstützung der Vorstandsarbeit zur Verwirklichung von Gräfrather Zielen mithelfen möchten. Wir werden Sie mittels des „Heimatspiegels“ über die umfangreichen Tätigkeiten dreimal jährlich informieren.
Werde MITGLIED im HEIMATVEREIN SOLINGENGRÄFRATH e.V. Der Heimatspiegel wird dann 3 x im Jahr kostenlos zugestellt.
NEU: QR-Code scannen und online beitreten:
Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von den verstorbenen Vereinsmitgliedern:
In stillem Gedenken, Heimatverein Solingen-Gräfrath


Herausgeber: HEIMATVEREIN SOLINGEN-GRÄFRATH e.V. – Postfach 18 02 06 – 42627 Solingen, Steuer-Nr.: 128/5833/4388, USt-IdNr.: DE120872393
Bankverbindung: Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN: DE78 3425 0000 0000 4000 10, BIC: SOLSDE33XXX
1. Vorsitzender: Bastian Zigman, Mobil (0171) 789 10 80, vorsitz@heimatverein.eu
Schatzmeisterin: Kerstin Wodtke, Mobil (0151) 506 92 925, finanzen@heimatverein.eu
Schriftführerin: Annemarie Jacob, Tel. (0212) 59 12 04, schrift@heimatverein.eu
Redaktion: Andreas Vesper, Abteiweg 105, 42653 Solingen, Mobil (0172) 253 1964, heimatspiegel@heimatverein.eu
Das Redaktionsteam, Kontakt: Dirk Schulenberg, Tel. (0212) 259 14 40, info@schwub.de
Inserate: Bastian Zigman, Mobil (0171) 789 10 80, vorsitz@heimatverein.eu www.heimatverein.eu – info@heimatverein.eu
Redaktionsschluss des Heimatspiegels: verbindlich 15. Februar, 15. Juni und 15. Oktober Alle Berichte der Vereine, Institutionen und von Freunden des Heimatspiegels, die uns bis zu diesen Terminen vorliegen, werden gern veröffentlicht. Alle in dieser Ausgabe erschienenen Artikel, Bilder und Anzeigen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion weiter verwendet werden. Eingereichte Berichte/Artikel werden ohne Rücksicht darauf veröffentlicht, ob die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten mit der Meinung der Redaktion bzw. des Vorstandes übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, Sinn wahrende Kürzungen vorzunehmen. Für nicht angeforderte Originalvorlagen und Bilder übernimmt die Redaktion keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung. Der Inserent schaltet die Anzeige bis auf Widerruf. Dieser hat der Redaktion spätestens vier Wochen vor dem nächsten Redaktionsschluss in schriftlicher Form vorzuliegen.
Wir danken den Inserenten für deren Unterstützung des Heimatvereins und bitten die Kunden um Berücksichtigung bei ihren Einkäufen, Beauftragungen und Besuchen.
Layout: Schulenberg&Werbung, Solingen, www.schwub.de
Produktion: Druckhaus Fischer, Haan, www.fischer-druckhaus.de
Glück und Gesundheit für unsere Geburtstagskinder
Helmar Weck 03.12.46
Peter Schölzel 04.12.54
Hans-Werner Zimmer 06.12.42
Elisabeth Seibert 07.12.44
Hans-Peter Hafer 08.12.49
Doris Helbig 15.12.35
Wilfried Krechel 30.12.39
Heinz Keull 05.01.45
Manfred Gerstenkorn 06.01.55
Marlies Broich 12.01.28
Karin Zimmer 13.01.43
Hans Zolper 02.02.36
Ute Rottner 02.02.48
Peter Wolf 02.02.43
Willy Weber 07.02.37
Doris Kaufer 19.02.42
Ursula Rose 20.02.39
Marian Zigman 24.02.46
Klaus Kraemulat 08.03.39
Udo Freihoff 08.03.44
Ursula Keull 13.03.45
Elisabeth Siebert 25.03.37
Siegfried Hehl 26.03.42
Paul Wortmann 27.03.43
Unser langjähriges Mitglied Dr. Rolf Brüne feierte am 21. April 2025 seinen 100. Geburtstag. Der Heimatverein gratuliert recht herzlich und wünscht weiterhin alles Gute bei bester Gesundheit.
Eine Bitte an unsere Mitglieder Jahrgang 1956 und älter:
Wer noch nicht im obigen„Geburtstagskinder“-Register aufgeführt ist, das aber wünscht, möge sein Geburtsdatum dem Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V., Postfach 18 02 06, 42697 Solingen, Finanzen@heimatverein.eu oder telefonisch (0151) 506 92 925 an Kerstin Wodtke, mitteilen.

Fr. - Sa. alle Adventswochenenden
Sa. 06. Dezember
So. 07. Dezember
Mi. 31. Dezember, 18.45 Uhr
So. 04. Januar
So. 01. Februar
So. 01. März
So. 08. März, 11.00 Uhr
So. 05. April
Sa. 25. + So. 26. April
Do. 30. April, 17.15 Uhr
Do. 30. April
So. 03. Mai
Fr. 08. - So.10. Mai
Sa. 30. + So. 31.
So. 07. Juni
So. 05. Juli
So. 02. August
Fr. 14 – So. 16. August
So. 06. September, 11.00 Uhr
So. 06. September
Sa. 12. September
So. 04. Oktober
Fr. 09. Oktober
So. 01. November
Di. 10. November, 17.15 Uhr
So. 15. November, 11.00 Uhr
So. 06. Dezember
So. 06. Dezember
Do. 31. Dezember, 18.45 Uhr
privat
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Feuerwehr
Heimatverein
Feuerwehr
Botanischer Garten
Heimatverein
ARGE
Heimatverein Nümmen
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Hahneköpper
Heimatverein
Schützen
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
ARGE
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Weihnachtsmarkt Schloss Grünewald

Nikolaussingen auf dem Markt
Gräfrath-Museum *
Silvester-Rundgang mit dem Nachtwächter
Gräfrather Markt
Gräfrath-Museum *
Gräfrath-Museum *
Gräfrath-Museum *
Mitgliederversammlung
Stiftersaal des Deutschen Klingenmuseums
Gräfrath-Museum *
Feuerwehrfest
Maiansingen auf dem Gräfrather Markt
Tanz in den Mai
Botanischer Garten- und Blumenmarkt
Gräfrath-Museum *
Marktfest auf dem Gräfrather Markt
Nümmener Heimatfest
Gräfrath-Museum *
Gräfrath-Museum *
Gräfrath-Museum *
Zeltfest am Brandteich
Jazz-Frühschoppen mit der Climax Band 2.0 und Oldtimer Treff auf dem Gräfrather Markt
Gräfrath-Museum *
Gräfrath räumt auf
Gräfrath-Museum *
Gräfrath-Abend mit Verleihung Gräfrathaler
Gräfrath-Museum *
Martinszug, Eugen-Maurer-Haus
Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Friedhofskapelle Parkfriedhof Gräfrath
Nikolaussingen auf dem Markt
Gräfrath-Museum *
Silvester-Rundgang mit dem Nachtwächter
Gräfrather Markt
*Besuch im Gräfrath-Museum: Geöffnet von 14.00 bis 16.00 Uhr. Freier Eintritt über den hinteren Eingang Klosterhof. Vorstandsmitglieder sind anwesend und stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung.
