Nr. 1 / 76. Jahrgang April 2026




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Nr. 1 / 76. Jahrgang April 2026







Was kommt noch?
Zum Titelbild
Nachruf Anne Jacob
Vereinsbeiträge
Neu: Heimatverein Gräfrath News
48. Marktfest
Marktfestplakat
Einladung zum Maiansingen / Einladung zum Marktfest
Einladung Gräfrathabend
Aufruf Gräfrathaler
Neue Mitglieder / Verstorbene Mitglieder Impressum

Jahreshauptversammlung 2026
Gräfrather Nikolaussingen am 6. Dezember 2025
Silvester 2025
Gräfrath im 19. Jahrhundert zur Zeit der de Leuws
Gräfrath Hilft
Ougenbleck ens!
Was tat sich sonst noch so in Gräfrath?
der Bezirksvertretung
Gräfrath-Museum
Gräfrath-Museum aktuell
Kunstmuseum Solingen
Gemischter Chor Con Brio
Aus der katholischen Pfarrgemeinde
Katholische öffentliche Bücherei
Evangelische Gemeinde Ketzberg
Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath
Tierpark Fauna e.V. Solingen
GTSV Gräfrather Turn- und Sportverein 1869 e.V.
HSV Solingen-Gräfrath
Freiwillige Feuerwehr Solingen Löscheinheit 6
Freundeskreis zur Unterstützung der Freiwillige Feuerwehr in Gräfrath e.V.
Hahneköpp-Verein „Haut Ihn“ 1929 Solingen-Gräfrath
Heimatverein Nümmem
Stiftung Botanischer Garten
e.V.
Zum Titelbild:



Sicherlich haben die entsetzlichen Attentate auf den diversen Weihnachtsmärkten mit LKWs oder PKWs und das Messerattentat in der Solinger City zum Nachdenken und der Neuordnung der Gefahren angeregt und aktiviert. Aber wann ist das Ende der Fahnenstange bzgl. der Vorgaben der Kommune erreicht?
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass nicht es die Bedingungen stellt, sondern dass die Auflagen von der involvierten Feuerwehr oder der Polizei kommen. Das Ordnungsamt erstellt auf dieser Grundlage eine verkehrsrechtliche Anordnung.
So auch geschehen zu unserem traditionellen Jazz-Frühschoppen mit Oldtimer-Ausstellung Anfang September. An den zwei Zufahrten, In der Freiheit und Garnisonstraße, sollten Durchbruchsicherungen aufgebaut werden. Diese sollen verhindern, dass PKWs (LKWs passen eh nicht durch die Gassen) ungehindert auf den Markt „rasen“ können. Wir fragen uns, wie sollen diese Sicherungen erfolgen, wenn ab 9.30 bis 13.30 Uhr permanent Oldtimer kommen und fahren? Eine Absperrbake und das beliebte
Flatterband hatten jahrzehntelang ausgereicht. Diese Frage gilt es aber für dieses Jahr zu klären! Kontraproduktiv ist dann natürlich, wenn eine Person, das „Vergehen“ beim Amt meldet und wir eine (noch kostenneutrale) Verwarnung erhalten, wie 2025 geschehen.
Durch diese Verwarnung waren wir für das Nikolaus-Singen sensibilisiert. Es muss aber die Frage gestattet sein, warum drei Fahrzeuge hinter gusseisernen Pöllern platziert werden müssen, die bekannterweise schon manche Schäden beim ungewollten Touchieren an den PKWs verursacht haben. Egal, wir kamen der Anweisung nach.
Die eigentliche Frage ist doch: „Was kommt sonst noch so auf uns zu?“
Jede zusätzliche Auflage kostet den Veranstaltern Geld, das den ehrenamtlich tätigen Vereinen immer weiter die Luft abschnürt. Sollten sogar zusätzlich Drohnenoder gar Messerverbotszonen eingerichtet und dann natürlich auch kontrolliert werden müssen, dann sind etliche Veranstaltungen auf dem Marktplatz einfach nicht mehr durchführ- und finanzierbar.
Ist das der Wille der Ordnungsbehörden, incl. Feuerwehr und Polizei? Wenn wir dem nachkommen, ist es genau das, was die meisten Attentäter mit einem anderen religiösen, radikalen Weltverständnis erreichen wollen, die Abschaffung der freizügigen, lustigen, partyähnlichen und gemeinsamen Veranstaltungen.
Seien wir auf der Hut, wenn es um unsere westlich orientierten Werte geht!
Andreas Vesper


Nachruf
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von
Über dreißig Jahre war Anne unsere Schriftführerin – gewissenhaft, zuverlässig und immer mit einem offenen Ohr für die Belange des Vereins und seiner Mitglieder.
Mit ihr verlieren wir nicht nur ein engagiertes Vorstandsmitglied, sondern einen Menschen, der unseren Heimatverein über Jahrzehnte mitgeprägt hat.
Wir danken ihr von Herzen und werden sie nicht vergessen.
Der Vorstand und die Mitglieder des Heimatvereins
HEIMATVEREIN SOLINGEN-GRÄFRATH e.V.

Annemarie Jacob † 25. November 2025

Ehrenspalier bei Annes Beisetzung


Wie in vielen anderen Vereinen, ist auch in unserem Heimatverein das Thema rückständige Beiträge immer wieder auf der Tagesordnung des Schatzmeisters. Die meisten Mitglieder haben natürlich längst überwiesen und angesichts unseres Mindestbeitrages von nur 12,00 EUR im Jahr (seit 2009 unverändert) runden viele die Zahlung mehr oder weniger großzügig auf.
An dieser Stelle einmal der Hinweis auf die Möglichkeit, Zahlungen an unseren gemeinnützigen Verein steuerlich zu berücksichtigen. Der Heimatverein ist nach dem Bescheid des Finanzamtes Solingen vom 21. Juli 2022 Steuer-Nr. 128/5833/4388 als gemeinnützig anerkannt. Beiträge können steuerlich zwar nicht geltend gemacht werden, über den Beitrag hinausgehende Spenden werden aber bis zu einer Höhe von 300,00 EUR mit dem vereinfachten Nachweis vom Finanzamt anerkannt. Hierzu genügt die Kopie oder der Ausdruck der Überweisung oder des Überweisungsträgers. Bei gleichzeitiger Überweisung von Beitrag und Spende sollten im Verwendungszweck der Überweisung die Beträge ausgewiesen werden (z.B. Beitrag 12,00 EUR / Spende 18,00). Zu Spenden von mehr als 300,00 EUR stellt der Verein eine formale Spendenbescheinigung aus, die der Steuererklärung beizufügen ist.
Unsere Vereinssatzung schreibt die Zahlung des Beitrages im 1. Quartal eines jeden Jahres vor. Diejenigen Mitglieder, die ihren Dauerauftrag oder die Erinnerung im persönlichen Kalender später eingerichtet haben, bitten wir, die Zahlung auf ein Datum im ersten Quartal umzustellen. Mitglieder, die ihren Beitrag für das nächste Jahr bereits im November oder Dezember des laufenden Jahres zahlen möchten, bitte ich, zur Vermeidung eines nicht unerheblichen Mehraufwandes bei der Verbuchung, den Beitrag erst im kommenden 1. Quartal zu überweisen. Für diejenigen, die noch keinen Dauerauftrag eingerichtet haben und es jetzt tun möchten, hier noch einmal unsere Bankverbindung:
Seit dem 09. Oktober 2025 müssen Banken und Sparkassen prüfen, ob Name und IBAN bei Überweisungen zusammenpassen. Ziel ist mehr Sicherheit für Kunden und Schutz vor Rechnungsbetrug. Damit wird EU-weit eine Gesetzeslücke geschlossen. Für Kunden bedeutet das: mehr Schutz, aber auch mehr Eigenverantwortung. Wir bitten daher um Beachtung der genauen Schreibweise:
Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V.
IBAN: DE78 3425 0000 0000 4000 10
BIC: SOLSDE33XXX
Vielen Dank! Kerstin Wodtke, Schatzmeisterin


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... mit unseren Sicherheitsmessern aus recyceltem Kunststoff.



Mit dem neuen Jahr 2026 steht der Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V. (ARGE) ein besonderer Abschnitt bevorwir werden 50 Jahre alt! Dieses Jubiläum wollen wir mit einer separaten Veranstaltung gebührend feiern.
Im Rahmen des ersten Arbeitstermins am 17. Januar 2026 konnten wir zügig in unsere Arbeit starten. An diesem Samstag wurde die Weihnachtsbeleuchtung, welche den historischen Gräfrather Ortskern bis dahin in einen weihnachtlichen Zauber versetzt hatte, wieder abgebaut. Die Unterstützung von vielen Helferinnen und Helfern ermöglichte einen schnellen

und reibungslosen Ablauf. Dafür sagen wir: Herzlichen Dank!
Um die ARGE für die nächsten Jahre zukunftsfähig aufzustellen, hat sie ihre Jahreshauptversammlung am 17. März 2026 abgehalten. Helmut Schurr, welcher seit 2019 als erster Vorsitzender den Dachverband von 12 Gräfrather Vereinen und Institutionen durch viele erfolgreiche Veranstaltungen, Debatten und verwaltungstechnische Prozesse geführt hat, kandidierte für diese Position nicht erneut. Sein Beitrag der letzten Jahre in und für Gräfrath erfüllt uns mit Stolz und tiefer Dankbarkeit!
Mit dem 48. Gräfrather Marktfest steht uns die mit drei Tagen jährlich größte Veranstaltung bevor. Vom 08. bis 10. Mai 2026 laden wir wieder dazu ein, den Gräfrather Ortskern aufzusuchen, um friedlich bei (Live)-Musik und einem breiten Angebot an Kulinarischem im idyllischen Stadtteil zu feiern – eine Tradition, welche nun seit 1976 unter Einsatz ehrenamtlichen Engagements gepflegt wird.
Wer von Ihnen die ehrenamtliche Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V. (ARGE) unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das folgende Konto vollziehen: DE38 3425 0000 0000 4047 07. Wir freuen uns über jeden Beitrag!
Ihre Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V.
Autor: Philipp Kranzbühler

vom 8. – 10. Mai 2026
der Arbeitsgemeinschaft Gräfrather
Vereine e.V. auf dem historischen Marktplatz
Freitag, 8. Mai
18.00 Uhr
18.30 Uhr
Samstag, 9. Mai
15.00 Uhr

Oberbürgermeister Daniel Flemm eröffnet das 48. Marktfest
Partymusik mit „DJ Dietmar Jansen“
20.00 -23.00 Uhr
Sonntag, 10. Mai
10.30 Uhr
11.30 Uhr
16.00 Uhr
Die Stände werden eröffnet
Kinderkarussel
Clown Willy – Ballonzauberei am Marktbrunnen
Kinderschminken mit dem Team des GTSV
High On You Rock-Pop-Party mit bekannten Gesichtern
Gemeinsamer Gottesdienst auf dem Marktplatz
Thema „Was gibt’s Neues?!“
Stadtkapelle Solingen - Frühschoppen mit Tradition
Kinderschminken mit GTSV-Team
Kinderkarussell
Clown Willy - Ballonzauberei am Marktbrunnen
Quicksand
Wir laden herzlich ein – feiern Sie mit uns das Gräfrather Marktfest. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns an die geltenden amtlichen Schlusszeiten halten. Mitgebrachte Getränke und Speisen dürfen auf dem Marktplatz nicht verzehrt werden. Aus sicherheitstechnischen Gründen wird am Wochenende in den Abendstunden die Kirchtreppe gesperrt.






Donnerstag, 30. April 2026 auf dem Markt
Auch in diesem Jahr findet am Nachmittag vor dem 1. Mai das traditionelle Maiansingen mit der „Winterverbrennung“ auf dem Markt statt. Mitwirkende sind die Kindergärten, die Turngruppe des GTSV, die Grundschule Gerberstraße und die Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinde. Der Heimatverein lädt hierzu alle Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde herzlich ein.
Wir können uns jetzt schon wieder auf fröhliche, bunte Darbietungen freuen.
Also nicht vergessen: 30. April um 17.15 Uhr auf dem Markt.
Samstag, Sonntag vom 8. bis 10. Mai 2026
Das traditionelle und über den Gräfrather Ortskern hinaus bekannte Marktfest findet dieses Jahr zum 48. Mal am Muttertags-Wochenende statt, von Freitag, dem 08. Mai bis Sonntag, dem 09. Mai 2026. Das genaue Programm finden Sie in diesem Heft auf Seite 13.
Der Heimatverein öffnet seinen Informations- und Verkaufsstand ab Samstagnachmittag. Angeboten werden neben dem Gräfrath-Poster die bekannten Postkarten, geprägte Briefkarten, Gräfrath-Aufkleber, Zöppker und Werbemittel der Stadt Solingen. Die interessanten Artikel sind schöne Geschenkideen für Gräfrather Heimatfreunde und die, die es noch werden möchten. Es liegen daher auch Aufnahmeformulare bereit, so dass Nochnicht-Mitglieder für 12,- € Jahresbeitrag dort in den Verein eintreten können. Ferner finden Sie Ansprechpartner für Ihre Wünsche und Anregungen, die der Vorstand aufgreifen sollte.
Besuchen Sie uns an unserem Stand. Vor und nach dem Marktfest können Sie aber auch über das Internet unter www.heimatverein.eu oder bei Facebook unter „Heimatverein Solingen-Gräfrath“ mit uns Kontakt aufnehmen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Markt oder im Internet!

• Frische Freiland-Eier
• Rind eisch aus eigener Aufzucht
• Kartoffeln, Obst + Gemüse
• Saisonal: Erdbeeren, Blumen, Gänse u. Puten
Täglich 07:00 bis 22:00 Uhr 9:00 – 12:00 Uhr u. 15:00 – 18:00 Uhr 9:00 – 13:00 Uhr
Gräfrath-Abend
Der Heimatverein Solingen-Gräfrath e. V. lädt seine Mitglieder ein zum
Freitag, 09. Oktober 2026
Diesmal im evangelischen Gemeindezentrum auf der Zwinglistraße 19
Den Abend gestalten Gräfrather Akteure unter dem Motto: „Gräfrather unterhalten Gräfrather“
Einlass: 19.00 Uhr Für Getränke und Imbiss ist gesorgt.
Eintrittskarten zum Preis von 10 € sind erhältlich bei Thomas Rauh, Eiscafé Giulia, Gräfrather Markt 10, Mi.bis So. Der Heimatverein freut sich auf Ihren Besuch.



Am Freitag, 09. Oktober 2026
lädt der Heimatverein – diesmal in das evangelischen Gemeindezentrum auf der Zwinglistraße – zum Gräfrath-Abend ein, der von Gräfrather Musik- und Vortragskünstlern gestaltet wird.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends kann die Verleihung des Gräfrathalers sein, wenn wir eine geeignete Kandidatin/einen geeigneten Kandidaten finden. Diese/dieser sollte eine Einzelperson, Verein, Gruppe oder Institution sein, die sich in besonderer Weise um die Belange Gräfraths und seiner Bewohner verdient gemacht haben. Der Gräfrathaler wird nicht posthum verliehen.
Kandidaten-Vorschläge können von Mitgliedern des Heimatvereins, von den Mitgliedsvereinen der ARGE Gräfrather Vereine sowie der Bezirksvertretung Gräfrath gemacht werden und müssen bis spätestens 28. August 2026 bei Bastian Zigman per E-Mail: vorsitz@heimatverein.eu mit einer Begründung des Vorschlags eingereicht werden.



8. März 2026
Protokoll über die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins
Solingen-Gräfrath e.V. am Sonntag, dem 08. März 2026 um 11.00 Uhr im Stiftersaal des Klingenmuseums, Klosterhof.
Teilnehmer: 43 (lt. Anwesenheitsliste)
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Totenehrung
2. Jahresbericht des Vorstandes
3. Jahreskassenbericht - Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Gesamtvorstandes
5. Neuwahl der Kassenprüfer
6. Personalien
7. Gräfrath Aktuell: Simon Preuß / Abteilungsleiter der Berufsfeuerwehr Solingen
8. Jahresarbeitsplan
9. Verschiedenes
Bastian Zigman, Vorsitzender, begrüßt die Anwesenden. Die Einladungen sind satzungsgemäß und fristgerecht durch den Heimatspiegel im Dezember 2025 an die Mitglieder erfolgt. Es ist kein Antrag zur Tagesordnung eingegangen.

Die Beschlussfähigkeit der Versammlung besteht.
Das Protokoll der vorjährigen Versammlung wurde im Heimatspiegel veröffentlicht, es erfolgten keine Beanstandungen. Zum Gedenken und zu Ehren der seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder erheben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Den verstorbenen Mitgliedern wird namentlich einzeln gedacht.
Der Jahresbericht über die Tätigkeiten und Veranstaltungen wird von Alexandra Giersberg vorgetragen.
Der geschäftsführende Vorstand setzte sich zusammen aus:
Vorsitzender: Bastian Zigman
Schatzmeisterin: Kerstin Wodtke
Schriftführerin: Annemarie Jacob (verstorben am 25.11.2025)
Der Vorstand wurde und wird bei der Durchführung seiner unterschiedlichen Aufgaben durch die Mitglieder des Beira-







tes unterstützt. Die Mitglieder sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:
Dirk Balke, Kulturbereich - Gräfrath Museum, Franziska Berlin - versch. Projekte, Alexander Herpich - technischer Bereich, Heike Kohn - Pflege u. Natur Friedrich Lauterjun - Gratulationen, Heinz Maraun - Vertreter der ARGE/ technischer Bereich, Stefan Noack- Buchhaltung, Thomas Rauh - verschiedene Projekte, Thomas Roth - IT Bereich, Peter-Wilhelm Steinheuer - Gratulationen, Andreas Vesper – Heimatspiegel, Jörg Zimmermann – technische Projekte
Der Jahresbericht enthält außerdem Danksagungen an Personen und Vereine, die vor allem im gesamten Jahr hilfreich für den Heimatverein bzw. für Gräfrath tätig waren.
Zum Bericht erfolgen keine Wortmeldungen.
Die Schatzmeisterin Kerstin Wodtke gibt die Bilanz bekannt und macht detaillierte Angaben zu den Ausgabeposten verbunden mit den Tätigkeiten, für die diese Ausgaben bestimmt waren und bestimmt sind, wie z.B. Rücklagen für den Grä-Pfad, eine 2. Boulebahn sowie für Tötterbänke. Sie berichtet über die einzelnen Einnahmeposten. Hier sind einige offene Mitgliedsbeiträge und Inserat –Rechnungen zu verbuchen. Dies vermutet sie, liegt an der allg. wirtschaftlichen Lage.
Der Heimatverein ist finanziell gut aufgestellt.
Außerdem gibt es noch einen kurzen Hinweis zu dem zu verwaltenden Konto von „Gräfrath hilft“. Von der Versammlung erfolgen keine weiteren Wortmeldungen zum Kassenbericht.
Den Bericht der Kassenprüfer gibt Dirk Schulenberg ab. Er hat zusammen mit Nicole Erler und Harald Fudickar die Kassenprüfung durchgeführt, die Buchungsbelege wurden stichprobenweise geprüft. Alle Belege, wie auch die gesamte Buchführung, waren komplett und ordnungsgemäß sehr gut geführt. Ein Lob an die Buchhaltung für die hervorragende Arbeit. Es gab keine Beanstandungen.
TOP 4. Entlastung des Gesamtvorstandes
Dirk Schulenberg bittet die Versammlung um die Entlastung des Gesamtvorstandes.
Die Abstimmung über den Entlastungsantrag erfolgt durch die Versammlung, bei Nichtmitwirkung des Vorstandes, einstimmig.
Bastian Zigman dankt für das Vertrauen.

43 Mitglieder waren anwesend

TOP 5. Neuwahl der Kassenprüfer
Alle Kassenprüfer müssen neu gewählt werden.
Die diesjährigen Kassenprüfer möchten sich gerne wieder zur Wahl stellen.
Bastian Zigman fragt nach weiteren Bewerbungen bzw. Vorschlägen. Es meldet sich niemand anderes.
Nicole Erler, Harald Fudickar und Dirk Schulenberg werden somit einstimmig wieder gewählt und geben ihr Einverständnis für die Annahme des Amtes.
Bastian Zigman dankt noch kurz für die Bereitwilligkeit.
TOP 6. Personalien

Alex Giersberg

Claudia Austerland
Für die Besetzung des Stellvertreters stellt sich zur Wahl:
Frau Alexandra Giersberg
Heiliger Born 32A – 42653 Solingen
Geb. Datum 05. Juni 1973
Für die Besetzung des Postens zur Schriftführerin stellt sich zur Wahl:
Frau Claudia Austerland
Oben zum Holz 9 – 42653 Solingen
Geb. Datum 30. Mai 1984
Beide Damen stellen sich kurz persönlich den Anwesenden vor.
Die Abstimmung über die Wahl erfolgt, ohne die Mitwirkung der Betroffenen, einstimmig.
Frau Giersberg und auch Frau Austerland nehmen das Amt und die Wahl dankend an.
Die anderen Mitglieder des Vorstandes müssen nicht erneut gewählt werden, da lt. § 10 der Satzung die Wahl des Vorstandes auf unbestimmte Zeit erfolgt.
TOP 7. Gräfrath aktuell - Simon Preuß / Abteilungsleiter der Berufsfeuerwehr Solingen
Simon Preuß stellt in einer Power-Point-Präsentation die Sicherheit über die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit den wichtigen Partnern, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter – Samariter –Bund, dem Malteser Hilfsdienst sowie der Johanniter – Unfall – Hilfe vor. Er zeigt kurz die Häufigkeit der Einsätze in den einzelnen Stadtgebieten und berichtet hier von zahlreichen Überstunden der Einsatzkräfte, aufgrund von Fachkräftemangel. Er gibt einen Einblick in die vorhandenen Einsatzfahrzeuge sowie in den

Inhaltsverzeichnis
Ablauf nach Eingang des Notrufes – um innerhalb von 6 Minuten am Einsatzort zu sein.
Bastian Zigman dankt Simon Preuß für das interessante Referat.
TOP 8. Jahresarbeitsplan
Die geplanten Termine werden von Bastian Zigman bekannt gegeben:
14. März 2026
Frühschoppen im Eugen Maurer Haus
30. April 2026
Maiansingen auf dem Gräfrather Markt und Tanz in den Mai am Brandteich / Feuerwehr
02. u. 03 Mai 2026
Blumenmarkt im Botanischen Garten
08. u. 10. Mai.2026
Marktfest auf dem Gräfrather Markt
06. u. 07.Juni 2026
Nümmener Heimatfest
14. u. 16.August 2026
Zeltfest am Brandteich
05.September 2026
Klingenmuseum Kinder – Drachenfest
06.September 2026 Jazz – Frühschoppen auf dem Gräfrather Markt
09.Oktober 2026 Gräfrath – Abend / 19:00 Uhr im Gemeindezentrum
Zwinglistrasse
24. Oktober 2026
Frühschoppen im Eugen Maurer Haus
10. November 2026
Martinszug / Start am Eugen Maurer Haus
15. November 2026 Gedenkfeier zum Volkstrauertag an der Friedhofskapelle Parkfriedhof Gräfrath
06. Dezember 2026 Nikolaussingen auf dem Gräfrather Markt
31. Dezember 2026 Silvester Rundgang mit dem Nachtwächter am Gräfrather Markt
Öffnung des Gräfrath-Museums an jedem 1. Sonntag im Monat 14-16 Uhr
Weiterhin wird 3 mal im Jahr der Heimatspiegel herausgegeben. Die Mitglieder werden durch den Heimatspiegel über Änderungen und neue Termine informiert.
Bastian Zigman berichtet, dass sich der Beirat zum Vorjahr geschmälert hat.
Er dankt ganz besonders Friedrich Lauterjung für seinen langjährigen Einsatz im Heimatverein.
Georg Schubert meldet sich mit einem kurzen Hinweis bzw. einem Hilferuf in Sachen dem
Projekt „Gräfrath hilft“. Hier wird dringend Lagerplatz benötigt. Die bisherigen Möglichkeiten mit Containern an der Jugendherberge sowie an den Stadtwerken sind leider nicht mehr nutzbar. Er bedankt sich bei Kerstin Wodtke für die Kontenaufsicht.
Es erfolgen keine weiteren Wortmeldungen.
Bastian Zigman dankt den Anwesenden für ihre interessierte Teilnahme.
Ende der Versammlung: 12.09 Uhr
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung waren alle Teilnehmenden eingeladen, die Neugestaltung des Gräfrath-Museums in Augenschein zu nehmen. Nach der “anstrengenden“ Versammlung gab es eine feste und flüssige Stärkung.
Dirk Balke erläuterte, dass jetzt alle drei Monate Wechselausstellungen präsentiert werden. Den Start macht der Gräfrather Künstler Andre Peer mit seinen Motiven aus dem historischen Ortskern. Diese Ausstellungen sind immer im Rahmen der monatlichen Öffnungszeiten durch den Hintereingang des Klingenmuseums erreichbar.
Andreas Vesper


Empfang nach der Jahreshauptversammlung 2026 im Gräfrathmuseum





Zugegeben, die Wetter-Aussichten am 06. Dezember 2025 hätten besser sein können. Da wünscht man sich ja knackige null Grad und Trockenheit, da entstehen beim Singen so kleine Wölkchen in der winterlichen Luft. Das hat dieses Jahr nicht ganz so sein sollen. Aber so wie im vergangenen Jahr, als wir die Veranstaltung wegen eines angekündigten Sturms direkt in die Kirche verlagern mussten, so war es dann auch nicht. Das wäre aber auch wirklich zu schade gewesen, denn dieses Jahr hatte das Orgateam des Nikolaussingens richtig aufgefahren – mithilfe vor allem des Haupt-Sponsors. Die Solinger Stadtwerke haben sich beteiligt und es uns damit ermöglicht, die Bühne und die Technik nochmal auf eine neue Stufe zu heben. Auf einer großen Leinwand konnten die Besucher außerdem die Texte groß und deutlich lesen und so noch besser und lauter mitsingen.
Neben Künstler Sascha Breuer-Rölke standen auch weitere Musiker auf der Bühne – Steffen Dietz und auch die Gräfrather Sängerin Jane Eveland war dabei. Aber auch die kleinen Sängerinnen und Sän-

ger der Grundschule Gerberstraße und des katholischen Kinderchors hatten ihre Lieder mitgebracht. „Rudolf, das kleine Rentier“, „Weckt den Weihnachtsmann“ –aber auch „Jingle Bells“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“ wurden von den Kleinen toll vorgetragen.
Als gegen Ende der Veranstaltung der Regen nachgelassen hatte und die Weihnachts-Hits „Feliz Navidad“ und „Lasst uns froh und munter sein“ von Jane Eveland und Sascha Breuer-Rölke auf der Bühne begleitet wurden, gab es auch unten auf dem Marktplatz kein Halten mehr. Es wurde getanzt, geschunkelt und laut gesungen – viele Kinder- und auch Erwachsenen-Augen glühten dazu. Vielleicht war es auch ein bisschen der Glühwein, der von den umliegenden Gastronomen ausgeschenkt wurde.
Eine tolle Einstimmung in die Adventszeit war das – darauf freuen wir uns jetzt schon in diesem Jahr. Alex Giersberg


Jahresausklang 2025 mit den Nachtwächtern
Aufgrund des kürzlich begangenen „75 Jahre-Jubiläum“ hatte der Gräfrather Heimatverein am Silvesterabend zu einem besonderen Highlight eingeladen.
Durch den Stadtführer und den auch als Peffermönzken Fritz bekannten Ingo Dültgen wurde durch die Initiative des Heimatvereins noch einmal die Stadtgeschichte von Gräfrath dargestellt. Mit zwei Führungen um 18.00 und 19.45 Uhr zeigte er interessierten Menschen die verwinkelten Gassen, dunkle Ecken und besondere Plätze von Gräfraths Stadtkern. Humoristisch und vielleicht auch ein wenig schaurig, auf jeden Fall aber interessant, vermittelte unser Ingo Dültgen die Gräfrather Stadtgeschichte. Dies wurde uns auch von den zahlreichen Teilnehmern (ca. 30-40 Personen) bestätigt und zeigte das große Interesse an unserer Geschichte.
„The same procedure as every year, James“? Nicht nur dieser Satz aus dem legendären Stück „Dinner for one“ wurde am Silvesterabend geboten. Nein, auch wie jedes Jahr gab es durch die ARGE bzw. durch die Gräfrather Vereine und dem Heimatverein den gewohnten und liebgewonnenen Nachtwächter-Rundgang.
Dem Heimatverein Gräfrath kam somit auch die Ehre zuteil, die erste Mannschaft für den Rundgang zu stellen. Harald Engels trug das Signalhorn und mit seiner lauten Stimme wurde zur vollen Stunde der traditionelle Text der Nachtwächter in die Nacht gerufen. Daniel Wodtke leuchtete uns mit der Gaslaterne den Weg und ich hatte die Ehre, die Hellebarde (historische Stangenwaffe) zur Schau zu tragen.
Selbstverständlich hatten wir auch einen geheimen Plan, wo die Nachtwächter außerhalb des Marktplatzes patrouillierten.
Wie viele von uns wissen, hatten die Nachtwächter in früheren Jahrhunderten die Hauptaufgabe für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Sie durchstreiften die Straßen und Gassen, um deren Bewohner zu beschützen. So war es neben der Verkündung der Uhrzeit auch deren Aufgabe, dass sie Verdächtigte überprüften, die Einhaltung der Sperrstunden durchsetzten und vor Feuer und Gefahren warnten, damit die schlafenden Bewohner sicher waren. Deswegen gab es die Hellebarde für den Selbstschutz, die Gaslaterne zum Ausleuchten der dunklen Orte und das Signalhorn zwecks Warnung.
Die Begrüßung, gehalten durch den 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Gräfrath Bastian Zigman, leitete mit einem kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr den Silvesterrundgang ein. Treffende Worte zum Weltgeschehen und mit Neuerungen rund um Gräfrath im Jahr 2026 spickten die Ansprache. Obwohl politisch neutral konnte der neue amtierende Bezirksbürgermeister Christian Götz auch ganz traditionell diese Veranstaltung nutzen, sich einem Teil der Bürger Gräfraths persönlich vorzustellen.

Nach Beendigung der Ansprachen gingen unter dem Applaus der Anwesenden die drei Nachtwächter los, ihres Amtes zu walten.
Die erste Station war das Eugen-Mauer-Haus. Mit interessierten Blicken warteten die Bewohner was jetzt wohl kom-

men mag. Nach dem „Vortrag“ musste selbstverständlich mit den Bewohnern ein Kirschschnaps getrunken werden. Während wir nippten, waren die Gläser der Bewohner schon leer.
Mit Applaus für diese kurze Unterbrechung des Heimalltags gingen wir nun weiter. Das Adolf-Kolping-Haus freute sich nicht nur über den von uns ausgerichteten Grillnachmittag im Sommer, sondern auch jetzt waren wir hier sehr willkommen.
Dritte Anlaufstelle war die kleine Kinderwohngruppe auf der Eipaßstraße. Hier traf Tradition auf Moderne. Mit Handy und Tablett wurden die ungewöhnlich aussehenden und dreinschauenden Männer abgelichtet. Aber auch hier war viel Wärme zu spüren.
Der weitere Anlaufpunkt, und dies gehört ja schließlich auch zu den Aufgaben der Nachtwächter, war die Kontrolle der örtlichen Gasthäuser „Alt Ketzberg“ und „Junkbrunnen“. Hier stimmte die Lautstärke, die Laune der Besucher und hoffentlich auch deren Kasse. Dies konnten wir nach gründlicher Kontrolle bestätigen. Da wir nicht korrupt sind, beließen wir es auch bei einem Ouzo und einem Bier.
Nun war es so langsam Zeit, auch in die dunklen Gassen von Gräfrath zu schauen und die Sperrstunde einzuläuten. Durch lautstarkes Gläserklirren, kölsche Musik und einer rauen, tiefen Lache, wurden wir dann auf der Melanchthonstraße „hellhörig“. Wir beschlossen zu läuten. Niemand öffnete, wir läuteten erneut, niemand öffnete. „Moderner Nippes,
so eine Klingel, die Fäuste tun es auch“. Energisch klopften wir gegen die Tür und dann wurde versteckt hinter der Tür, durch die Dame des Hauses geöffnet. Wir betraten die Räumlichkeiten und stellten den Delinquenten zur Rede. Nachdem wir die Personalien aufgenommen hatten, es handelt sich hier um einen gewissen Roland Todtenbier, vollstreckten wir die Zwangszahlung direkt vor Ort. Mit Bier und Krummen wurde die schuldnerisch anzusetzende Summe vor Ort beglichen.Ein langer harter Einsatz ging nun zu Ende und unser Kutschmeister, Andreas Giersberg, geleitete uns, wie den ganzen Abend auch, zurück zum Marktplatz, um die volle Stunde auszurufen.
Solch eine schwere Silvesternacht bestreitet man nicht allein. Wir waren froh über eine Ablösung in Person von Bastian Zigman, Richard Marx und Sebastian Beyer, konnten uns aufwärmen und zu den holden Damen daheim zurückkehren. Unsere drei Mitstreiter vollstreckten dann im Anschluss bis Mitternacht ihren Dienst und beim morgendlichen Appell bestätigten die „Drei“, dass auch bei ihnen alles zufriedenstellend war, dass die Kollegen der Freiwilligen Feuerwache Löscheinheit 6 geräuschlos ins neue Jahr feierten, dass die Gäste des Kaffeehauses ebenfalls der Sittlichkeit entsprachen und keine sonstigen unflätigen Zwischenfälle zu notieren waren. Auf in ein neues, gesundes Jahr 2026. Bleiben Sie dem Heimatverein, dem Stadtteil und den Menschen dort gewogen.
Alexander Herpich

Übrigens! Die Nachtwächter besuchen Sie gerne auch in der nächsten Silvesternacht zuhause oder bei Ihrer Feierlichkeit. Traditionen gilt es zu bewahren und wir würden uns freuen, Menschen zu besuchen, die dies auch so sehen. Wenn Ihr Interesse geweckt ist, sprechen Sie und den Heimatverein Gräfrath oder die ARGE gerne an.


Schönians & die Mädchenbildung - Gräfrath im 19. Jahrhundert -
1844 wurde in Gräfrath Anna Maria Carolina von Brosy geboren. Sie war das erste Kind von Fanny Reiffen (*1822), die 5 Monate zuvor den Optiker Rudolph von Brosy (*1812) geheiratet hatte. Zuvor war sie mit Louis de Leuw (*1819) „gegangen“, der - bis zu ihrer Heirat - in allen Ferien von Berlin nach Hause gekommen war. -
Anna gebar am 12. Oktober 1878 die Zwillinge Elisabeth & Auguste (Bild 1). 1868 hatte sie den 20 Jahre älteren Julius Schönian (*1824) aus Elberfeld geheiratet. Julius und Louis hatten sich 1836 auf dem Elberfelder Gymnasium kennengelernt. Schon 1851 hatte Julius Louis‘ schwangere Freundin Mathilde Baus (*1814) geheiratet, weil Louis mit der Hannoverschen Amtsvogtstochter C. Hunnemann verlobt war. Als Mathilde 5 Jahre später in Elberfeld starb (wohl an Tbc wie später ihre Geschwister und Louis), kam die 5-jährige Auguste zu den Baus nach Gräfrath zurück, während Julius die 3-jährige Maria behielt. Als Julius elf Jahre später Anna von Brosy heiratete, war Maria 15 und ging auf die Höhere Mädchenschule.
Annas und Julius‘ Unterschriften auf der Gräfrather Heiratsurkunde wirken ruhig (Bild 2). Beide verband wohl die Erinnerung an Louis, der 10 Jahre zuvor gestorben war. Julius stieg beim Bankhaus Wichelhaus P. Sohn auf. Anna gebar eine Tochter, die den Namen der alten Schwiegermutter bekam: Elisabeth. Doch das Kind starb 2 Jahre später. Bis 1875 zogen sie in Elberfeld von der Cölner Str.72 an die Zollstr. 5, wo Anna 1878 die Zwillinge

Bild 1: Auguste Schönian (*1878), 1912/13, in: W. Breyvogel, Mädchenbildung in Deutschland

Bild2: Julius‘ & Annas Unterschriften, Heiratsurkunde 1868
Elisabeth & Auguste gebar. Die Taufpaten kamen alle aus Gräfrath: Annas einziger Bruder Franz von Brosy (*1846), Frau Franz Morsbach (ihr Cousin), Gustav Cremer (Mann ihrer Schwester Emma, *1850) und ihre Schwester Hedwig verh. Elscheidt. Julius‘ ledige Schwester Auguste (*1829) und seine nun 25-jährige Tochter Maria, die seit einem halben Jahr ebenfalls eine Tochter hatte, fehlten. -
1886, als Julius - als Letzter der 5 Schönianbrüder, alle unverheiratet - starb („Herzlähmung“), blieb Anna in Elberfeld. Bis 1890 zog sie an den Hofkamp 12 und danach in die Hardtstr.5. Im Jahr 1892 - 4 Tage nach dem 14. Geburtstag ihrer Zwillinge - nahm die 48-jährige „feingekleidete Dame“ den Zug nach Mülheim (Köln) und stürzte sich „hinter der alten katholischen Kirche“ St. Clemens in den Rhein. Die Gräfrather widmeten „unserer lieben Mutter, Schwester und Schwägerin“ eine kurze, große Trau-

3: Traueranzeige für Anna, Kölnische Ztg, 19.10.1892, S.4
eranzeige in der Solinger und Kölnischen Zeitung (Bild 3). Anna hatte mit „einer in Mülheim zur Post gegebenen Karte von ihren … Kindern und Verwandten Abschied genommen … Die Verwandten der in guten Verhältnissen lebenden Dame setzten … die Mülheimer Polizei sofort durch den Draht … in Kenntniß, doch es war leider schon zu spät. Die Leiche wurde unterhalb der Stadt im Rhein vorgefunden“ (14 Uhr am van Hees-Kran), stand in der Linzer Zeitung. Die „Witwe eines früheren Prokuristen“ aus Elberfeld genoss „in weiten Krei-
sen unserer Stadt allseitige Achtung“, hieß es in Langenberg, Lüdenscheid, Iserlohn und Herford. -

Bis Mai 1897 schlossen die Zwillinge die Höhere Mädchenschule und das städtische Lehrerinnen-Seminar ab. Diese Möglichkeit hatte Adeline de Leuw (*1831), Louis‘ Schwester, 1844 noch nicht, obwohl es schon damals drei Höhere Töchter-Schulen in Elberfeld gab. Vormund der Zwillinge - sie hatten blaue Augen, dunkelblondes bis braunes Haar und waren 1,63 m groß - war ihr Gräfrather Onkel, Franz von Brosy (*1846) - nicht die ledige Tante Auguste Schönian (*1829) in Elberfeld (Bild 4)! Elisabeth war einige Zeit Hauslehrerin bei dem Onkel. Auguste war wohl das „Frl. Schönian“ in Solingen an der Höheren Mädchenschule (Hohe Gasse 6). - 1898/99 zog Elisabeth an die englische Ostküste (Ilfracome), wo sie 10 Monate als Erzieherin bei der Familie Lewin und in der Schule arbeitete. 1899 übernahm Auguste die Stelle, und Elisabeth ging nach Paris. 1903 erhielten beide eine Anstellung in der Nähe von Magdeburg, wo sie die 11-jährige Tochter unterrichteten. Ab Ostern 1904 erhielt Elisabeth in Essen eine Stelle als „ordentliche Lehrerin“ an der Privat-Mädchenschule von Maria Wächtler. Auguste musste noch 2 Jahre warten, bis auch sie dort die 10- bis 12-jährigen Mädchen unterrichten durfte: Beide lehrten Deutsch, Schreiben, Erdkun-



de, Geschichte und Turnen - Elisabeth auch Französisch und Auguste Englisch, Religion und Gesang. -
Doch schon 1907 war Elisabeth krank (Lungenkatarrh) und ab dem 15. Juni arbeitsunfähig. Ihr Jahresgehalt (1400 Mark?) ging an eine Vertretung. Zwar hatten die Zwillinge „ein kleines Vermögen“ geerbt, das angeblich aber „durch die Zahlungseinstellung des Bankhauses Wichel(haus P. Sohn) in Elberfeld … verloren gegangen" sei, wie es im Antrag auf staatliche Unterstützung heißt. In Wirklichkeit war die Wichelhausbank war in die 1970ern solvent. Aber kurz zuvor war die ledige Tante der Zwillinge, Auguste Schönian (*1829), gestorben. Hatte sie das „Vermögen“ der Zwillinge verwaltet? Sie hatte wohl Julius‘ 1. Tochter Maria aufgezogen, so dass diese sie nun beerbte. Anfang Juli kündigte Marias Mann, Johannes Keune (*1845), beim Elberfelder Bankverein und eröffnete ein eigenes „Bankgeschäft“ (Bild 5).
In Essen schrieb Direktorin Wächtler: Elisabeth Schönian „wird wegen ihres … Verhaltens, ihrer guten Begabung, ihrer Gewissenhaftigkeit und wegen ihres Fleißes sowie wegen ihrer guten Leistungen allgemein geschätzt“. 200 Mark wurden bewilligt. 1908 kam Elisabeth zurück. Doch schon 1928, mit 50 Jahren, ging sie in Pension, worauf ein Umzug folgte. Auguste gab ihre Stelle mit 56 Jahren auf, wurde im Telefonbuch aber erst 1939 als „i.R.“ (im Ruhestand) bezeichnet. Der Krieg war zurück. In den 1940ern zogen



Bild 5: Eintrag im Adressbuch Elberfeld 1908
Bild 6: Werbeanzeige Bäckerei Kurt Opherk, Walder Ztg., 12.12.1918
Bild 7: Haus Küllersberg 3
die Zwillinge nach Gräfrath (Küllersberg 3, Bild 6), wo ihre Tante Auguste von Brosy-Opherk (*1852) gerade gestorben war. Ihr Sohn Kurt (*1888) hatte die Bäckerei 1918 übernommen (Bild 7). Elisabeth starb am 19. September 1953 im Bethesda-Krankenhaus an Leistenbruch und Darmkrebs. Auguste lebte noch 6 Jahre am Küllersberg. Ihren Tod am 3. Oktober 1959 meldete der „frühere“ Scherenschleifer Heinrich Strobel, Zwinglistr.4, beim Bürgermeister. - Auf eine Heirat und eigene Kinder mussten Lehrerinnen damals verzichten, so dass Louis de Leuws Linie, wenn er tatsächlich ihr Großvater war, mit ihnen endete.
Dr. Monika Krause –Dank dem Maria-Wächtler-Gymnasium, StA Essen u. Maike Hoffmann (Wesseling).
Trauriges und Schönes von „Gräfrath hilft“ !
Liebe Gräfratherinnen und Gräfrather, liebe Freunde von „Gräfrath hilft“,
während die Arbeit von „Gräfrath hilft“ immer weitergeht, mussten wir erfahren, dass wir kurzfristig die Container an der ehemaligen Jugendherberge und bis Ende März die Container an der Beethovenstraße aufgeben müssen. Wir bedanken uns beim Gebäudemanagement der Stadt Solingen für die bisherige Möglichkeit, unsere gesammelte Kleidung, gespendete Spielsachen und gesammelten Hausrat einzulagern. Kleidung und Spielsachen konnten wir zwischenzeitlich dem Deutschen Roten Kreuz Solingen zur Verfügung stellen.
Am Samstag, dem 14. März 2026 haben wir an den Containern an der Beethovenstraße einen Trödelmarkt veranstaltet, an dem unsere Einrichtungsgegenstände (Regale, Tische, Stühle usw.) gegen Spenden abgegeben wurden.
Vor mehr als vier Jahren griff Russland völkerrechtswidrig die Ukraine an. Dies hatte auch für Solingen Folgen. Mehrere Hundert Ukrainerinnen flüchteten mit ihren Kindern in die Klingenstadt. „Gräfrath hilft“ kümmerte sich um viele von ihnen. Es wurden Wohnungen vermittelt und eingerichtet. Kleider-, Hausrat- und Spielekammer wurden stark in Anspruch genommen. Wegen der besonderen rechtlichen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine waren und sind bis heute umfangreiche Beratungen erforderlich. Das neue Leitungsteam von „Gräfrath hilft“ hat
drei neue Helferinnen als tatkräftige Mitglieder gewinnen können. „Gräfrath hilft“ freut sich, eine von ihnen in Vollzeitarbeit vermitteln zu können.
Die Weihnachtsfeier von „Gräfrath hilft“ im evangelischen Gemeindezentrum Zwinglistraße am 7. Dezember 2025 war wiederum sehr gut besucht. „Gräfrath hilft“ hat sich sehr über die Teilnahme von Geflüchteten aus der Ukraine, aber auch aus Syrien, dem Irak und Afghanistan gefreut. Mit Pastor Thomas Schorsch wurden Weihnachtslieder gesungen. Die Kindergruppe Basket mit ukrainischen, deutschen und Kindern aus anderen Ländern begeisterte u.a. den neuen Bezirksbürgermeister Christian Götz, die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Gräfrath Bastian Zigman, Kerstin Wodtke mit Ehemann und Harald Engels mit Tanz- und Gesangsvorführungen.



„Gräfrath hilft“ ist sehr traurig, dass unsere Bemühungen, Räume zu finden, bisher erfolglos waren. Es muss doch möglich sein, leerstehende Gewerbeimmobilien oder zumindest Räume sinnvoll zu nutzen!
Wir bitten weiterhin alle Gräfratherinnen und Gräfrather um ihre Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumen für unsere Hausrat-, Kleider- und Spielkammer. Teilt uns Anschriften und Eigentümer geeigneter Räumlichkeiten mit, wir nehmen unmittelbar Kontakt auf.
Abschließend bedanken wir uns als Gräfrather Initiative beim Heimatverein Gräfrath e.V., bei der Bezirksvertretung Gräfrath, Eigentümern und Mitarbeitern von „Cornish Arms“ für die großzügige Spende, Pizzeria „La Costiera“ für ihre Spende sowie allen Gräfratherinnen und Gräfrathern für die bisherige Unterstützung und hoffen, auch in Zukunft auf Unterstützung zählen zu dürfen.
Für das gesamte Helfer-Team von „Gräfrath hilft“ Georg Schubert



Et es nu alt nünnzeg Johr her, äs de Wuppertaler Stroote vam Grewerder Bahnhof noh der Kluse utgebout wuort. Man woulden den Durchgangsverkiehr ut dem aulen Grewert eruthaulen. Dat wor domols jo alt nen gruten Verstell. On ter Tiet mötten wir us wiëder met ner gruten Boustell an glieker Plaaze affengen. Twei Johr sall dat duren, wierd wall wor sinn.
Besher mott men sech an dat Gedöns met Ömleïtengen on der Schranke noch gewehnen, ens waarden wie et wieder geïht. Wellßte äwwer van der Kluse nom Central, dann es do owen alles tuo. Doch wer sech hie em Oort utkennt, de fengt rösteg nen Schliekweg üöwer de Roßkaumper-Hüh am Eugen-Maurer-Hus verbeï. On wat sech do ongertöschen nen Kürmel van Verkiehr ansammelt, koun ech ut nem Fenster vam Aulenheïm senn. De aul Lüttscher werden do jo prima versorgt, äwwer wat gar nit guot geïht, dat es et Fernsehen. Ech hann gedaiht, wenn et langkweïleg wierd, können sech de Aulen jet angersch de Tiet verdriewen. Loten se de Autos ens tällen, die do all am Hus verbeï fahren. Op Huhdütsch: „Verkehrszählung.“
Na dann, bes dohen
Üren Welm



Für die Baustelle zur Ertüchtigung der Wasserführung unter der Wuppertaler Straße hatte man seitens der Auftraggeber vier Wochen veranschlagt. Respekt! Diese Zeit wurde eingehalten! Leider hielten sich etliche Verkehrsteilnehmende nicht an die notwendige Sperrung und fuhren trotzdem an den Baken vorbei. Diese Personen dürften zu Weihnachten teure Post, verbunden mit Fahrverboten bekommen haben. Das war aber nur ein kleiner Vorgeschmack, wie man Berichten zur Sanierung der Wuppertaler Straße von der Freiheit bis zur Kluse entnehmen konnte.
Meistens geschehen Entwendungen immer in der Nacht. So ähnlich muss es auch das Wartehäuschen am Abteiweg/ von-Ketteler-Straße erwischt haben. Plötzlich war es weg. Auf Nachfrage bei den Stadtwerken hat der Grundstückseigentümer das nichtvorhandene „Mietverhältnis“ gekündigt. Vor 50 Jahren galt eine mündliche Absprache. Heute kann oder möchte sich keiner mehr daran erinnern. Lässt man also das Volk mal wieder im Regen stehen.
In der Nacht zum 01. Dezember 2025 meinten ca. 200 Autotuner das Industriegebiet Piepersberg zur Rennstrecke und Zurschaustellung mit großer Geräuschkulisse zu nutzen. In Neuss wollte die Polizei die Tuner nicht haben und so bewegte sich der Tross Richtung Gräfrath. Nur durch ein sehr großes Polizeiaufgebot konnte die „Veranstaltung“ nach Feststellung der Personen- und Fahrzeugdaten aufgelöst werden. Wenn wir eines in Gräfrath nicht brauchen, dann sind es solche Menschen, die mehr Leistung unter der Motorhaube als im Kopf haben.
Am 31. Dezember 2025 verabschiedete sich das Kammerspielchen aus der Gerberstraße von seinem Publikum. Aus gesundheitlichen Gründen und fehlenden öffentlichen Zuschüssen schloss Ernst-Werner Quambusch nach der letzten Veranstaltung für immer hinter sich die Tür. Eine treue Fangemeinschaft und viel vergossenes Herzblut bleiben leider zurück.
Mit einer Woche Verzögerung starteten die massiven Erdbewegungen an der Wuppertaler Straße von der Freiheit bis zur Kluse. Die verkehrslenkenden Maßnahmen waren am Anfang schon eine gewöhnungsbedürftige Herausforderung. Wenn dieser Heimatspiegel erscheint, haben wir drei Monate von zu den erwartenden 24 Monaten hinter uns. Es bleibt also spannend!
Ende Januar gab es wieder einen Schildbürgerstreich im Ort. Plötzlich standen drei Fahrradständer auf einem der wenigen Parkplätze am Markt, gesichert durch einen festen Gusseisenpöller. Gegenüber des verschwendeten Parkplatzes steht ca. 400 m Freifläche zur Verfügung, auf der die Radfahrer jetzt schon immer ihre Fahrräder sichern. Ähnlich wie bei der unbedachten Rechts-Vor-Links-Regelung an einigen Straßen wurde Geld für nicht wirklich Notwendiges ausgegeben.
Am 01. März 2001 machte sich unser Inserent Guido Pfankuchen mit seinem Betrieb im Elektrohandwerk in Wuppertal-Vohwinkel selbstständig. Er ist nunmehr seit 25 Jahren erfolgreich auf vielen „Baustellen“ in der Region, selbstverständlich auch in Gräfrath, unterwegs. Als Diplom-Ingenieur Elektrotechnik versteht er sein Metier. Inzwischen beschäftig er zehn qualifizierte Mitarbeiter. Herzlichen Glückwunsch!
Die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS) e.V. mit Sitz an der De-Leuw-Straße in Gräfrath feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung hat sich die ZDS als bundesweit einzigartige Aus- und Weiterbildungseinrichtung für die Süßwarenwirtschaft etabliert und bildet bis heute zentral den industriellen Nachwuchs der Branche aus.
Andreas Vesper

Werde MITGLIED im HEIMATVEREIN SOLINGENGRÄFRATH e.V. Der Heimatspiegel wird dann 3 x im Jahr kostenlos zugestellt. NEU: QR-Code scannen und online beitreten:

Liebe Gräfratherinnen und liebe Gräfrather,
ich begrüße Sie alle ganz herzlich als neugewählter Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung Gräfrath.
Gräfrath ist zwar der kleinste der fünf Solinger Stadtbezirke, aber nach Meinung vieler Menschen in Solingen auch der schönste. Der Bezirksbürgermeister schließt sich dieser Meinung natürlich an. Nun liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters. Und seine eigene Heimat sieht man ja häufig mit einem etwas verklärten Blick. Aber ich habe bisher noch niemanden getroffen, der sich nicht gern zum Beispiel in unserer wunderschönen Altstadtkern aufgehalten hätte.
Unser Stadtteil hat eine Menge Potenzial und viel Freizeitqualität. Ich bin davon überzeugt: Alle Mitglieder dieser Bezirksvertretung wollen das Beste für ihren Stadtteil. Daran sollten wir uns in den nächsten fünf Jahren orientieren und parteipolitisches Klein-Klein am besten außen vorlassen. Wir wollen uns immer daran orientieren, was die Menschen in Gräfrath bewegt. Das ist ja auch das Schöne, aber auch das Anspruchsvolle an der Arbeit in einer Bezirksvertretung. Was wir machen oder auch lassen, bekommen die Menschen vor Ort direkt mit. Und sie sagen einem dies auch ganz unverblümt, wenn man sie auf der Straße oder bei einer Veranstaltung trifft.
„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, hat der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt wohl sinngemäß gesagt. Das stimmt aber nicht immer. Und so möchte ich Ihnen meine kleine Vision für unseren liebenswerten Stadtteil präsentieren.
Ich wünsche mir, dass die Vereine Gräfrath noch enger zusammenrücken. Was die Ohligser Jongens in Ohligs auf die Beine stellen, ist fantastisch. Mein Ziel ist es, dass wir Politik, Vereine, Bürger und Unternehmen in unserem Stadtteil noch besser als bisher vernetzen. Ich sehe daher auch die Rolle der Bezirksvertretung nicht darin, dass wir hier große Politik machen. Dafür ist der Stadtrat da. Ich sehe unsere Aufgabe als Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter in erster Linie darin, dass wir uns um die Anliegen der Menschen kümmern, dass wir Vereinen und anderen ehrenamtlichen Institutionen die Möglichkeit geben, ihre Arbeit zu präsentieren.
Warum sollte eine Bezirksvertretung nicht auch eine Art Ideenbörse sein und ein Forum, in dem sich unterschiedliche Akteure austauschen können?
Gräfrath ist wunderschön, darf aber auch nicht zum Museum erstarren. Nichtstun ist Rückschritt. Wir brauchen neue Angebote für Alltag und Freizeit – insbesondere auch für jüngere Menschen. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus den anderen Parteien möchte ich daran



mitwirken, neue Veranstaltungsformate zu entwickeln.
Fangen wir doch mit kleinen Schritten an. Unsere historische Altstadt ist schon jetzt ein Traum, gerade auch zur Winterzeit. Ein kleiner Adventsmarkt mit einigen Ständen wäre das Tüpfelchen auf dem i.
Auch in Gräfrath leben wir nicht auf einer Insel der Glückseligen, mag es hier auch noch so beschaulich und schön aussehen. Unsere denkmalgeschützten Altbauten sind oft pittoresk. Aber auch sie leiden unter Leerstand. Auch unsere starke Gastronomie lebt von der Besucherfrequenz.
Ich wünsche mir daher eine Bezirksvertretung, die das „Wir“ in den Vordergrund und das „Ich“ eher in den Hintergrund rückt. Wir sollten unseren Stadtteil nicht schlecht reden, sondern quasi als ehrenamtliche Markenbotschafter für Gräfrath auftreten. Unsere Aufgabe ist es – bei allen Problemen, die wir natürlich auch haben – für unseren tollen Stadtteil zu begeistern. Nur, wer von sich selbst überzeugt ist, kann auch andere für sich begeistern.
Lassen Sie uns ein Türöffner sein für alle, die etwas in Gräfrath bewegen wollen –ob im Ehrenamt, in den Vereinen, in der Geschäftswelt oder wo auch immer.
In diesem Sinne wünsche ich uns für die Zukunft gute Ideen und einen respekt-
vollen Austausch. Lassen Sie uns heute damit anfangen, für unser Gräfrath zu werben und das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Stadtteil zu stärken.
Anm.:
Grußwort des Bezirksbürgermeister zum alljährlichen Empfang der Bezirksvertretung Gräfrath.

Christian Götz Bezirksbürgermeister



Gräfrath-Museum

Gräfrath-Museum in den Kellerräumen des Deutschen Klingenmuseums
Der Heimatverein Solingen-Gräfrath hat am 19. Juni 2005 in den Kellerräumen des Deutschen Klingenmuseums sein „Gräfrath-Museum“ eröffnet.
Hier befinden sich in zwei Räumen Zeittafeln, Bilder und sonstige historische Gegenstände und Informationen über die Geschichte Gräfraths und das Gräfrather Vereinsleben. Der historische Ortskern von Gräfrath mit Marktplatz, Kirchtreppe und Klosterkirche gehört zu den städtebaulichen Attraktionen des Bergischen Landes.
In seiner fast 900-jährigen Geschichte erlebte Gräfrath viele Ereignisse, die es verdienen in Erinnerung zu bleiben: Von der Klostergründung über einen Wallfahrtsort mit überregionaler Bedeutung, die auch die Augenheilkunde eines Dr. de Leuw im 19. Jahrhundert besaß, bis hin zur Epoche der Industrialisierung.
Das Gräfrath-Museum mit seinen zahl-

reichen Exponaten, Bildern, Dokumenten und Informationen gewährt einen anschaulichen Einblick in die historische Entwicklung des Ortes wie auch interessante Begebenheiten und Ereignisse der jüngeren Gräfrather Geschichte. Das Museum ist eine Fundgrube für Interessierte, in dem z. B. in aufwändiger Handarbeit bestickte Vereinsfahnen, alte Vereinsfotos, Katasterauszüge oder liebevoll aufbereitete und beschriftete Fotoalben sowie diverse Filme dazu verführen, gespannt nach bekannten Namen und Orten zu stöbern und sich über die vielfältigen gesellschaftlichen und baulichen Veränderungen im Laufe der Zeit zu informieren.
Öffnungszeiten: Eingang Deutsches Klingenmuseum täglich 10 bis 17 Uhr, freitags 14 bis 17 Uhr, montags geschlossen.
Hintereingang Klosterhof jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr, freier Eintritt, Vorstandsmitglieder des Heimatvereins sind anwesend und stehen für Informationen zur Verfügung.
Anschrift: Klosterhof 4, 42653 SolingenGräfrath
Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch in unserem Gräfrath-Museum und haben folgende Bitte: Wenn Sie im Besitz von Bildern, Dokumenten, Fotos, Gegenständen o. ä. aus der Geschichte Gräfraths sind, wäre es ganz toll, wenn Sie diese dem Heimatverein für sein GräfrathMuseum zur Verfügung stellen könnten.
Ansprechpartner: Dirk Balke 0173 / 5149995 - kunst@dirkbalke.com
In Solingen Gräfrath befinden sich wichtige Solinger Museen wie das Deutsche Klingenmuseum, das Solinger Kunstmuseum und das Zentrum für Verfolgte Künste. Aber auch ein weiteres Kleinod in der Solinger Museen-Landschaft hat Gräfrath zu bieten - nämlich das bisher einzige stadtgeschichtliche Museum in Solingen, unser Gräfrath-Museum.
Im Juni 2025 wurde das Gräfrath-Museum 20 Jahre alt. Als Anerkennung bekam das Gräfrath-Museum von der Solinger Stadt-Sparkasse das Original Tintenfass des Malers Friedrich August de Leuw, das ihm der Vater, der berühmte Augenarzt Friedrich Hermann de Leuw, 1856 schenkte. Seit ca. 40 Jahren befand sich das Tintenfass im Eigentum der Solinger Stadt-Sparkasse und ist nun mit einigen Bildern des Malers aus dem Solinger Stadtarchiv dauerhaft im neugestalteten Gräfrath-Museum ausgestellt.
2005 wurde das Gräfrath-Museum vom Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V. ins Leben gerufen. Als Vater der Idee ist Willi Steinheuer zu nennen, der sich bis Ende 2024 mit aller Hingabe seinem „Baby“ als hauptverantwortlicher Leiter gewidmet hat.
Seit Anfang 2025 hat diese Aufgabe der Künstler und ehemaliger Galerist des ART-ECKs, Dirk Balke für den Heimatverein übernommen. Seitdem gestaltet Balke und sein Team das Gräfrath-Museum Stück für Stück um.
So ist der große Raum, der während der Öffnungszeiten des Klingenmuseums zugänglich ist, schon seit Herbst letzten Jahres weitgehend neu aufgestellt. In 2026 widmet sich das Museumsteam dem zweiten Raum der bisher durch die frei hängenden Vereinsfahnen dominiert war.
Vor allem aus konservatorischen Gründen hat sich das Team entschlossen die Fahnen besser zu schützen und in sogenannten Depotschränken zu lagern. Mit Hilfe der Gerd-Kaimer-Stiftung konnten

Anfang des Jahres zwei Schubladenschränke der Remscheider Firma Leha angeschafft werden. In diesem Depotschränken werden in Zukunft die wertvollen Fahnen staubfrei in geschlossenen Holzkästen mit Plexiabdeckung gelagert. Besucher können dann durch Herausziehen der einzelnen Schubladen die Fahnen anschauen. So werden die Fahnen für die Nachwelt besser erhalten und können trotzdem bestaunt werden.
Der Raum ist inzwischen wieder durch die Firma Röder neu geweißt und wirkt jetzt hell und größer als zuvor. Dort sollen zukünftig statt der offen hängenden Fahnen wechselnde Ausstellungen zu
unterschiedlichen Themen stattfinden. So kann sich Dirk Balke Vereinsjubiläen, Kunstausstellungen, Geschichtliches aus Gräfrath und andere besondere Ereignisse als Themen für Ausstellungen vorstellen.
Den Anfang macht der im historischen Ortskern lebende Künstler Andre Peer

mit einer Auswahl seiner Bilder zu denen auch Gräfrath-Motive zählen. Ab 8. März ist die Ausstellung dort zu sehen. Öffnungszeiten jeden ersten Sonntag im Monat von 14 - 16 Uhr und nach Terminvereinbarung.
Dirk Balke
Tel.: 0173 5149995






Wir erkunden die Möglichkeiten der gegenständlichen Ölmalerei (inkl. Eitempera) anhand von Stillleben. Es werden Grundlagen im Aufbau des Motivs sowie Techniken im Umgang mit der Farbe auf dem Weg zum eigenen Ölgemälde vermittelt.
Wir stellen unsere Staffeleien in den Ausstellungsräumen des Museums auf, haben die Möglichkeit in dieser besonderen Atmosphäre zu arbeiten und selbst Kunstwerke zu schaffen.
Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Geübte, an Ortsfremde sowie Ansässige.
Ort: Kunstmuseum Solingen Wuppertaler Straße 160 42653 Solingen-Gräfrath Dozent
Dirk Balke, Künstler aus Solingen-Gräfrath Anmeldungen / Workshop direkt bei: Dirk Balke kunst@dirkbalke.com www.dirkbalke.com 0049 173 5149995
Fünf Workshop-Tage à vier Arbeitsstunden 250 Euro

Dirk Balke



Workshop
21. bis 25. April 2026 (Dienstag bis Samstag) Tägliche Arbeitszeit 11 Uhr bis 15 Uhr Am Sonntag 26. April um 16 Uhr ist zusätzlich eine Präsentation der Arbeiten geplant.
Eigenes Material kann mitgebracht werden. Staffelei, Farben und Pinsel werden gestellt. Leinwände oder Holzgründe (50 x 60 cm) erhalten Sie nach Bedarf zu Selbstkostenpreisen.
Übernachtungsmöglichkeit:
z.B. Cornish Arms oder Gräfrather Hof .
Das Museum liegt ganz in der Nähe des historischen Ortskerns von Solingen-Gräfrath mit seinem sehenswerten Marktplatz. Der Dozent bietet nach getaner Arbeit interessante Rundgänge an, bei denen auch die wunderbaren Cafés oder Restaurants im Ortskern Ziel sein können.

Beispiel für die Arbeitsatmosphäre Foto: Workshop in Verdins bei Meran

Liebe Leserinnen und Leser, „Da war schon Viel Neues dabei“! Unter diesem Motto gab es für den gemischten Chor ConBrio im Sängerbund Gräfrath in 2025 eine Reihe von bedeutenden Veränderungen!
Mit unserem neuen Chorleiter Matthias Bartsch und seinen frischen Ideen haben wir Ende letzten Jahres zwei wirklich spannende Konzerte durchgeführt:
Unser Hauptkonzert am 2. November

in der Dorper Kirche unter dem Titel „Mythen, Mysterien und Mächte“ als ganz besonderes A-cappella-Konzert mit sehr anspruchsvollen Stücken von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert sowie am 13. Dezember (erstmalig) ein adventliches Mitsingkonzert im Gemeindehaus in der Corinthstraße. Beide Konzerte waren sehr gut besucht und wir haben sehr viele positive Rückmeldungen dazu von zahlreichen BesucherInnen erhalten – das hat großen Spaß gemacht!


Tradition trifft Innovation – Ihre Energie in besten Händen
3% an den Heimatverein

Wer seinen Auftrag im Jahr 2026 bei uns mit dem Kennwort „Heimatverein“ vergibt, sorgt automatisch für etwas Gutes: Denn wir spenden anschließend 3 % (maximal 1.500 €) des Auftragswertes direkt an den Heimatverein .

Seit November sind wir nun als Chor im Sängerbund Gräfrath mit unserer Probenstätte wieder in die ´alte Heimat´ zurückgekehrt und proben immer freitags von 19 bis 21 Uhr im Sälchen am Klosterhof!
Die ersten Wochen des neuen Jahres standen jetzt ganz im Zeichen der Konzertplanung 2026 – es wird wieder großartige neue Themen und Auftritte geben.
Wir besingen erstmalig die goldenen 20er Jahre und planen Bewährtes in Gräfrath!
Nach den recht anspruchsvollen Chorkonzerten der letzten beiden Jahre bestand im Chor der Wunsch, in diesem Jahr ein etwas lebendigeres und für die Zuhörer mitreißendes Programm aufzuführen. Unter den vielen Vorschläge konnten wir uns sehr schnell auf die Musik der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts einigen. Und doch verbarg sich hinter dieser schillernden Oberfläche der 20er eine fragile Realität. Auf den Ersten Weltkrieg und eine Pandemie folgten Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und tiefgreifende politische Spannungen. Die populäre Vokalmusik jener Jahre reagierte darauf mit Ironie, Schabernack und bewusstem Eskapismus – und traf damit den Nerv einer Gesellschaft zwischen ungezügelter Lebenslust und tiefer Verunsicherung.
Wir wollen diesem Lebensgefühl nachspüren. Wir stellen dabei Bezüge zur Gegenwart her und wollen mit diesem Programm die Zuhörer in die kulturellen Metropolen
Deutschlands, durch blühende Parks und in verrauchte Nachtclubs führen. Bereits nach den ersten Proben und der intensiveren Beschäftigung mit dieser Epoche herrscht schon so etwas wie `fiebrige Vorfreude` im gesamten Chor und wir lassen Komponisten wie Kurt Weill, Friedrich Holländer sowie Ensembles wie die Comedian Harmonists lebendig werden.
Das wird ein ganz toller Abend und wir hoffen natürlich auch, damit viele neue Zuhörer einmal zu unseren Konzerten begrüßen zu können.
ConBrio wird dieses Programm mindestens zweimal aufführen, am 12. Juli im Bürgersaal am Fronhof sowie am 14. Juli im Rahmen der Witzheldener Sommerserenaden in der evangelischen Kirche in Witzhelden.
Darüber hinaus wird es auch wieder ein großes Weihnachtskonzert von ConBrio geben. Wir freuen uns sehr, diese alte Tradition des Sängerbundes und von ConBrio wieder aufleben lassen zu können. Das Weihnachtskonzert am 12. Dezember 2026 in der Klosterkirche in Gräfrath bringt uns endlich wieder auch ein Stück in die alte Heimat und zu den Wurzeln des 1846 gegründeten und traditionsbewussten Vereins zurück. Die Klosterkirche ist eine ganz besondere Konzertstätte und vermittelt gerade in der Vorweihnachtszeit eine spürbare feierliche Stimmung. Wir freuen uns sehr darauf.
Thomas Müller
Das Jahr 2026 begann in unserer Gemeinde am 11. Januar mit dem Neujahrsempfang im Sälchen. Er stand in diesem Jahr unter dem Eindruck der Wahlen im Herbst vergangenen Jahres. So waren unter den rund 60 Anwesenden nicht nur die zahlreichen Sternsinger, sondern auch alle neu gewählten Mitglieder des Kirchenvorstandes unserer Pfarrgemeinde St. Clemens, zu der der wir als Kirchort St. Mariä Himmelfahrt gehören. Unsere direkten Ansprechpartner im Vorstand sind weiterhin Irek Furtok und Ulrike Spengler-Reffgen.
Zudem waren Mitglieder des Rates der pastoralen Einheit anwesend, die für St. Clemens gewählt wurden. Damit werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus, denn ab 01. Januar 2027 werden die jetzigen drei katholischen Pfarrgemeinden in Solingen mit ihren zwölf Kirchorten zu einer Pfarrgemeinde zusammengelegt.
Im Rat der pastoralen Einheit, in der Gewählte von fast allen Kirchorten sind, wurde nun begonnen, an den Inhalten der Großgemeinde zu arbeiten, um immer besser miteinander vernetzt zu sein und zusammenzuwachsen.
Neben dem großen Ganzen vergessen wir in unserer Gräfrather Gemeinde aber nicht das Leben vor Ort. So wurden beim Neujahrsempfang alte und neue Mitglieder des Ortsausschusses (OA) von den anwesenden Gemeindemitgliedern per Beifall in ihrer Aufgabe bestätigt, die nächsten vier Jahre für St. Mariä Himmelfahrt ehrenamtlich tätig zu sein. Ausgeschieden
und somit verbschiedet wurden Bea Klein und Pia Geßner, die sich lange Jahre für die Gemeinde im OA engagiert hatten. Weiter im Ortsausschuss arbeiten Christian Feistauer, Claudia Furtok, Regine Jäger-Zimmer und Heike Schmitt. Als neue Mitglieder konnten wir Isabell Brandt, Hildegard Nachtigall und Julian Prete begrüßen. Wir freuen uns sehr, nun wieder mit sieben Mitgliedern im Ortsausschuss die Ansprechpartner für die Gemeindemitglieder und -gruppierungen für seelsorgerische Fragen und die Organisation von Veranstaltungen vor Ort zu sein!
Am gleichen Wochenende zogen auch wieder die Kinder, u.a. viele der diesjährigen Kommunionkinder, als Sternsinger durch Gräfrath, brachten den Segen in die Häuser und sammelten die hohe Summe von 6.151,23 €.

Am 10. und am 13. Februar freuten sich die Karnevalsfrauen der Gemeinde über die super Stimmung beim Frauen- wie auch beim Pfarrkarneval. Beide Veranstaltungen waren im Vorfeld schnell ausver-


kauft. In diesem Jahr wurden die Frauen am Dienstag beim Programm mit einem „Straußen-Tanz“ der Frauengruppe unterstützt. Am Freitag begeisterte zudem der Auftritt des Männerballetts mit ihrem Can-Can. Ein großer Dank gilt neben den Akteuren den Helfenden hinter den Kulissen beim Schmücken des Sälchens, in der Küche und als Bedienung! Und natürlich riss die Pfadfinderband „Be prepared“ an beiden Abenden die anwesenden Jecken – von Jugend bis Senior, von der evangelischen Gemeinde wie auch aus anderen katholischen Kirchorten – von den Stühlen. Wer mal Lust hat, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern bei den Auftritten die Karnevalsfrauen zu unterstützen, ist herzlich willkommen, ab Januar 2027 jeden Mittwoch zu den Proben ins Sälchen zu kommen, denn schon die Proben machen sehr viel Spaß!
Nach Karneval folgten nun ruhigere Wochen. Anstatt an einem Wochenende konnten am 20. Februar 15 Vorschulkinder unseres Kindergartens St. Marien sowie Kinder der 1. und 2. Klassen erstmalig an einem Kinderbibelnachmittag teilnehmen. Das Thema „Daniel und die Löwen“ wurde am folgenden Sonntag in der Hl. Messe mit den Kindern nochmal aufgegriffen.
Der ökumenische Weltgebetstag fand in diesem Jahr in Ketzberg statt.
Auch das Beisammensein nach den Messen kam weiterhin nicht zu kurz. Für das erste Kirchencafé in diesem Jahr lud der Familienmesskreis nach der Familienmesse am 15. März sehr herzlich zu Kaffee und Kuchen auf dem Kirchplatz ein.


Goedecke'sche Apotheke
Solingen - Gräfrath
Dr. Stefan Goedecke
In der Freiheit 21, 42653 Solingen
Tel.: 0212 590911
Fax.: 0212 593847
Email: freiheitsapo@gmx.de
Internet: Apotheke Goedecke Gräfrath 360°


Die Osterwoche wird in St. Mariä Himmelfahrt wieder mit der Heiligen Messe am Palmsonntag, 29. März um 9.30 Uhr mit der Palmweihe beginnen. Da wir uns im Sendungsraum der Pfarrgemeinden St. Clemens und St. Johannes der Täufer mit der Osternacht abwechseln, werden wir diesmal nur am Ostersonntag, 5. April eine feierliche Messe mit Unterstützung des Chores Kreuzfidel feiern. Nichtsdestotrotz laden wir am Gründonnerstag, 2. April ab 20.30 Uhr zur nächtlichen Gebetswache und am Karfreitag, 3. April um 11.00 Uhr zum Kinderkreuzweg ein.
Weitere Feiern kommen nach Ostern auf uns zu:
Die Jubelkommunion feiern wir am 26. April um 9.30 Uhr für die Jahrgänge 2001, 1976, 1966 und älter. Wer in unserer Gemeinde zur Erstkommunion gegangen ist oder mittlerweile hier wohnt, kann sich gerne bei Regine Jäger-Zimmer melden.
Am 02. Mai gehen 14 Kinder zu ihrer Ers-
ten Heiligen Kommunion.
Beim Marktfest werden wir als Gemeinde erneut zum gemeinsamen Gottesdienst mit unseren evangelischen Mitchristen zusammenkommen, ebenso sind Sie alle herzlich zum Bierstand an der evangelischen Kirche eingeladen, der von unserer katholischen Gemeinde am Freitag und Sonntag bedient wird. Und auch die Lose am Blumenstand werden von Gemeindemitgliedern verkauft werden.
Auch in diesem Jahr laden wir wieder am 13. Mai, dem Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, um 5.30 Uhr zum morgendlichen Bittgang durch die Natur ein. Wir starten in der Kirche und werden traditionell im Lichtturm zum Abschluss die Hl. Messe feiern.
Wer zudem Lust und Zeit hat, in irgendeiner Form an unserem Gemeindeleben teilzuhaben, kann sich gerne an Regine Jäger-Zimmer wenden unter Tel. 01734161665.
Regine Jäger-Zimmer




Werde MITGLIED im HEIMATVEREIN
SOLINGEN-GRÄFRATH e.V.
Der Heimatspiegel wird dann 3 x im Jahr kostenlos zugestellt.
NEU: QR-Code scannen und online beitreten:
KÖB St. Mariä Himmelfahrt
Januar 2026
Nun ist es ein Jahr her, dass wir in unsere neuen Räumen der Bücherei im Klosterhof 3 gezogen sind.
Viele kleine und große Leser:innen haben uns seitdem besucht. Und über 100 neue Medien wurden hinzugekauft: Bilderbücher, Kinderbücher, Tonies, Spiele und auch aktuelle Bestseller und Krimis für Erwachsene – und wir bleiben stetig aktuell. Wir verstehen uns als Stadtteilbücherei und Treffpunkt in Gräfrath.
Sie kennen uns noch nicht? Kommen Sie gerne herein und schauen sich um: dienstags von 15:30 – 17: 30 und sonntags von 10:00 – 12:00 Uhr
Die elf Mitarbeiter:innen des KÖB-Teams freuen sich!
Dorothee Brenner
Termine Deutsches Klingenmuseum
06. März 2026
Ausstellungseröffnung „She Blades – Klingen internationaler Messermacherinnen“
21./22. März 2026
30. Bestecksammlertreffen: für die Fans des schönen und historischen Bestecks
18./19. April 2026
Blankwaffentage: zwei Tage im Zeichen von Schwerter, Degen und Säbel


Die neuen Büchereiräume

09./10. Mai 2026
KNIFE 2026 – die internationale Klingenmesse in Solingen
Messe in der Eissporthalle Solingen; Sonderaktionen, offenes Schmiedehaus und mehr im Deutschen Klingenmuseum www.knife-solingen.eu
Gebäudebedarfsplanung
Welche Gebäude braucht die evangelische Kirche im Jahr 2035 und kann sie dann bezahlen? Eine Arbeitsgruppe des Kirchenkreises empfiehlt u.a., die Kirche in Gräfrath zu erhalten, aber die Kirche in Ketzberg sowie die Gemeindehäuser Tersteegenstraße und Zwinglistraße umzuwandeln bzw. aufzugeben. Alle Infos zur Lage in ganz Solingen auf https://klingenkirche.de
In allen Gemeinden, auch in Ketzberg und Gräfrath, werden diese Empfehlungen intensiv diskutiert. Gute Ideen und Tatkraft bei den notwendigen Veränderungen sind willkommen. Bis 2027 wird diskutiert, bis 2035 umgesetzt.
Brunch am Ostermontag, 06. April 2026, 10.30 Uhr
An einen fröhlichen und nicht zu langen Ostergottesdienst in der Ketzberger Kirche schließt sich ein Brunch an, zu dem alle etwas mitbringen können. Melden Sie sich bitte an bei Küsterin Karen Balint (Tel.: 0151 1243 8250). Für Kinder gibt es eine Ostereiersuche.
Ein Frühlingsfest feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg am Sonntag, 26. April 2026. Mit einem Gottesdienst beginnt das Fest um 10.30 Uhr in der Ketzberger Kirche. Danach gibt es bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus, Tersteegenstr. 52a,

Salate, Würstchen, Kaffee, Kuchen und Waffeln. Der Bastelkreis bietet Dekorationen und Geschenke an. Kinder können spielen und basteln. Stündlich wird ein lustiges Programm mit Gesang, Tanz, Gedichten, Sketch und Hutmodenschau dargeboten. Bei einer Blumenverlosung werden viele Gewinne ausgeschüttet.
Jubiläumskonfirmation 2026
Die Gemeinde lädt alle Konfirmationsjubilare ein: Pfingstmontag, 25. Mai 2026, feiern wir Ihr Jubiläum in der Ketzberger Kirche mit Abendmahl und Segnung. Anschließend gibt es Kaffee, Kuchen und Gespräche im Gemeindehaus. Melden Sie sich bitte bis 17.5. Mai 2026 bei Pfr. Bleckmann (Tel.: 0157 3066 7301) an.
Wir laden Gemeindemitglieder ein, die in Ketzberg oder anderswo konfirmiert wurden. Wir laden auch alle ein, die in Ketzberg konfirmiert wurden und heute anderswo leben. Leider können wir keine Adressen recherchieren. Daher sind wir dankbar, wenn Bekannte oder Verwandte diese Einladung weitergeben. Und wer ein Jubiläum hatte und es noch nicht feierte, soll es bitte jetzt tun!
Angesprochen sind die Konfirmand*innenjahrgänge 2001, 1976, 1966, 1961, 1956, 1951, 1946, 1941. Meist wurden 14jährige konfirmiert – es geht also um die Geburtsjahrgänge ca. 1987, 1962, 1952, 1947, 1942, 1937, 1932, 1927 bzw. ein Jahr zuvor.
Wir feiern monatlich einen Gottesdienst, der auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien zugeschnitten ist. Locker in der Atmosphäre (nicht banal), feierlich (nicht


steif), zum Mitmachen (wer will), leise und laut, beten, singen, Geschichte erleben und immer eine Impulsfrage für Erwachsene. Die nächsten Themen sind interessant für alle Familien, die miteinander Glauben erleben wollen (sonntags 12.00 Uhr):
29. März 2026 (Abendmahl)
26. April 2026 (Vater unser)
31. Mai 2026 (Pfingsten, Wind und Atem)
28. Juni 2026 (Taufe/Patentag)
Zum Patentag sind besonders alle Paten eingeladen, mit ihren Patenkindern gemeinsam den Gottesdienst zu erleben.)
Im Anschluss gibt es jedes Mal im Gemeindehaus Spaghetti mit roter Soße. Das Team bereitet sich per Zoom vor und freut sich über freundliche Menschen, die mitmachen möchten beim Gestalten, Musizieren, Kochen, Aufräumen und bei der Werbung.
Die Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg unterhält den Friedhof an der Lützowstraße. Seit Anfang 2026 wird die Verwaltung vom Christlichen Friedhofsverband Wuppertal geleistet. Der langjährige Friedhofsmitarbeiter Rolf Becker hat sich beruflich verändert und ist von der Gemeinde mit Dank und Anerkennung verabschiedet worden. Nach wie vor ist der Friedhof ein guter Ort für Trauernde. Alle Grabarten werden angeboten, u.a. auch Baumbestattungen und Kolumbarium (Urnenkammern). Trauerfeiern finden in der Kapelle oder Kirche statt. Die Nutzung steht allen offen, unabhängig von der Religions- oder Gemeindezugehörigkeit.
Mit freundlichen Grüßen, Christof Bleckmann, Pfarrer


Das 2. Solinger Hochzeitsfest am Samstag, 11. Juli 2026, 12-16 Uhr
am Gräfrather Markt
Segen für Lang- und Kurzentschlossene rund um die Festkirche.
In diesem Jahr folgt die zweite Ausgabe des Solinger Hochzeitsfestes
Alle Paare sind wieder herzlich eingeladen, ihre Liebe unter Gottes Segen zu stellen. Ihr seid lange verheiratet, kurz verliebt, in einer Partnerschaft, schon seit vielen Jahren zusammen oder feiert ein Ehejubiläum? Ihr seid jung oder alt? Ihr seid Frau und Frau oder Frau und Mann oder Mann und Mann? Dann seid ihr bei EINFACH HEIRATEN herzlich willkommen!
Mehr Infos unter: https://festkirche.de

Gemeindezentrum als Bürgerhaus
Das evangelische Gemeindezentrum auf der Zwinglistraße
Wir haben uns mehrmals im Gemeindezentrum, Zwinglistraße 21, mit Vereinen und Institutionen aus Gräfrath getroffen, um über die Zukunft unseres Gemeindezentrums zu reden. Auf Dauer kann sich die zukünftige Gemeinde nicht vorstellen, das Haus finanziell zu tragen. Es zu verkaufen wäre eine, aber für den Stadtteil Gräfrath keine gute Lösung. Das Interesse ist groß, dass man das Haus auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und vor allem den Vereinen zur Verfügung stellt. Schon jetzt wird das Haus vielfach von unterschiedlichsten Vertretern genutzt. Das Problem sind sicher einerseits die Finanzen und andererseits suchen wir Menschen, die bereit sind, im Rahmen eines Trägervereins, das Haus zu betreiben.



REGIONALGOTTESDIENST
CHRISTIHIMMELFAHRT
DO.14. MAI, 14.00 UHR
IM BOTANISCHEN GARTEN
Botanischer Garten Solingen, Vogelsang 2
REGIONALGOTTESDIENST
TO-GO
SO.07. Juni, 10.30-17.00 UHR
IN SOLINGEN GRÄFRATH
Zwischen 10.30 und 17.00 Uhr laden wir die Region zu einem Stationen-Gottesdienst durch den Gräfrather Ortskern ein. Start und Ziel ist die Ev. Kirche am Markt. Die Startzeit bestimmen die Teilnehmenden selbst.
SOLINGER PLATT
Sonndahsmorges von Hans Honrath
Sonndahs, wann et koum am Grauen, de ierschte Vögel sind am Schlonn. dann mott ech, en den Hemdesmauen, nen Ougenbleck am Fenster stonn.
Met diëpen Ormestüögen schöppen, de frische Loft, wat deït dat guot. Su halwer noch em Hemdeschleppen, gött für den Dag dir nöüen Muot.
Dann mott ech sier de Böxe schnappen on bliff ouch fortens rösteg op, en Stöndschen durch de Berg te schlappen, waard ech de ganze Weeke drop.
Dat sall mech wiër, noh all dem Rosen de Weeke durch, dat söllt ihr senn, em Ougenbleck tereihts su krosen, datt ech wie nöügeboren ben.
Ein herzlicher Gruß der Fauna! Hier die neuesten Nachrichten aus den letzten Monaten.
Die vergangenen Monate waren für unseren Tierpark ereignisreich und von zahlreichen Veränderungen geprägt.
Besonders im Fokus stand der Schutz der Tiere vor der Vogelgrippe, weshalb zahlreiche besondere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.
Viele Vögel wurden in Quarantäne gebracht, um sie vor einer Ansteckung zu schützen. Gleichzeitig wurden auch die Mitarbeiter durch strengere Hygieneregeln geschult. Neue Bauten und Schutzmaßnahmen wurden umgesetzt, um die Sicherheit für alle zu erhöhen. Die Dächer der Fasanerie und der Uhus wurden mit Folien abgedeckt und die Gitter der Uhu -und Ara-Voliere mithilfe eines Netzes zu Verringerung der Maschenweite gegen mögliche „Eindringlinge“ gesichert. Der Stall der „Entenwiese“ bekam noch einen überdachten Außenbereich, der nun erstmal auch so bleiben wird.
Abgesehen von der Vogelgrippe sorgt ein neuer Untergrabschutz für die Sicherheit unserer Vögel in der Volierenhaltung. Die zusätzliche Sicherheit dient zur Verhinderung, dass das Gehege effektiv vor dem Eindringen von Fressfeinden (z.B. Ratten und Mauswiesel) von unten geschützt ist. Auch einige Verbesserungen für das Park-
gelände sowie für unsere Besucher*innen wurden realisiert. So lädt an unserem Kiosk eine neue Feuerschale zum gemütlichen Sitzen, Plaudern und Aufwärmen ein. Besonders an kühleren Tagen ein willkommener Treffpunkt für Groß und Klein.
Tierisch ging es in den letzten Monaten ebenfalls zu:
Besonders erfreulich war die Ankunft neuer Tierparkbewohner, die bereits Interesse bei Klein und Groß geweckt haben. Neuen Nachwuchs gab es bei unseren Krokodilschwanzechsen und bei unserem Bennet-Känguru. Das Känguru-Baby wird in Gummibärengröße geboren und kriecht alleine in den Beutel der Mutter um sich dort erstmal an der Zitze festzubeißen. Immer wieder mal streckt der kleine Zwerg inzwischen seinen Kopf aus dem Beutel und ist somit ca. 4-5 Monate alt. Dauerhaft verlässt das Känguru-Baby den Beutel mit 9-10 Monaten.
Unser etwas schlapp wirkender und schlecht fressender Uhu hat nach einigen gründlichen tierärztlichen Untersuchungen die überraschende Diagnose bekommen: Alles bestens und kerngesund! Der Grund für sein ungewöhnliches Verhalten liegt offenbar nicht in gesundheitlichen Problemen, sondern evtl. im Liebesleben. Ein wilder Uhu taucht regelmäßig in unserem Tierpark auf. Versucht dieser unserem
E-mail Adressen unserer Mitglieder
Es gibt einfachere und günstigere Wege der Kommunikation als den Briefverkehr. Um diese zu nutzen, wären wir unseren Mitgliedern sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre E-mail Adresse an unsere schicken: info@heimatverein.eu
Alle Termine finden Sie auch in unserem digitalen Terminkalender im Internet unter: www.heimatverein.eu > Termine in Gräfrath
Uhu das Herz seines Weibchens abspenstig machen zu wollen? Unsere Tierpfleger beobachten nun gespannt, wie sich der kleine Rivalenkampf entwickelt und hoffen, dass sich unser Uhu bald wieder ungestört entwickeln kann.
Im vergangen Jahr gab es natürlich auch einige sehr schöne und beeindruckende Veranstaltungen:
Manchmal bekommen wir relativ spontan Besuch in unserem Tierpark. Dies kündigen wir natürlich rechtzeitig an. So sorgte z.B. die Sumpfhexe beim Artenschutztag für Begeisterung bei unseren Gästen. Für strahlende Kinderaugen
Für das Jahr 2026 sind bereits einige Veranstaltungen bereits geplant, die man sich unbedingt vormerken sollte:
04. Juni 2026 (Fronleichnam): Vogelspinnenaustellung
Juli 2026: Faunalorian (Besuch aus dem Star Wars Universum)
06. September 2026: Artenschutztag (mit vielen Informationen und Aktionen rund um Tiere und Natur)
Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in der Fauna !



sorgte unsere fleißige und verschmitzte Weihnachtselfe, die in der Adventszeit mit einem Hauch von Zauber in unserem Tierpark vorbeischaute. Auch der „Pfau“ ist für unsere Besucher ein Highlight.

Känguru Svenja 2026, S.Klockenbrink


Auf geht’s, 2026 – der GTSV ist dabei
Mit einem „sportlichen Adventskalender“ haben wir uns aus dem Jahr 2025 verabschiedet.
Zwei Wichtel, Trixi und Gilfi, haben die Zeit vergessen. Wie lange ist es wohl noch bis Weihnachten? Da entdecken sie ein komisches Haus mit vielen Fenstern und Zahlen darauf. Was mag das wohl bedeuten? Sie klopfen an und bekommen von den Kindern auf sportliche Art erklärt, was bis Heiligabend noch alles geschieht – vom Weihnachtsmarktbesuch über Spielen im Schnee bis zum Backen und Schmücken.
Natürlich durfte auch dieses Mal der Weihnachtsmann nicht fehlen, der an alle Kinder kleine Tüten mit Naschereien verteilte.
Ins neue Jahr starteten wir mit einer Movienight am Freitagabend, dem 30. Januar, für unsere Mädchen ab 8 Jahren. Bei lustigen Spielen, Filmen, Snacks, Popcorn und Hotdogs machte man es sich gemütlich. Nach der Nacht in der Halle stärkten sich alle bei einem Müslifrühstück, bevor es am Samstag um 10.30 Uhr wieder nach Hause ging.

Ein weiteres Highlight wird in diesem Jahr unsere Pfingstfreizeit vom 22. Mai bis 25. Mai 2026 sein. Mit 34 Kindern fahren wir wieder zur Jugendherberge Hardter Wald in Mönchengladbach.
Auch unsere Basketball-Oldies sind wieder unterwegs: Am 22. April geht es auf eine 3-tägige Wandertour, diesmal nach Willingen ins schöne Hochsauerland.

Ganz sicher sehen wir uns am 30. April auf dem Gräfrather Markt beim Maiansingen des Heimatvereins. Dort stehen auch unsere Tanzmädchen unter der Leitung von Steffi Klenke auf der Bühne. Außerdem freuen wir uns schon



Danke für ein starkes Jahr!
Mit viel Einsatz, Vertrauen und Ihrem Rückhalt schließen wir das Jahr erfolgreich ab. Wir freuen uns über schöne Projekte, neue Kunden und Bekanntschaften, die wir bei unserem alltäglichen Schaffen kennenlernen und für unserer Arbeit begeistern dürften.
Auch in Zukunft liegt unser Fokus nicht im Wachstum, sondern im Erhalt der Qualität und Handwerkskunst. Wir verstehen uns als Familienbetrieb, der Sie vor allem in Notfällen, nicht im Regen stehen lässt.
Tradition trifft Zukunft wir bleiben Ihr zuverlässiger Dachdeckerbetrieb für Solingen Gräfrath.
Herzliche Grüße
Klaus und Pascal Wiesen

jetzt auf das Marktfest vom 8. bis 10. Mai 2026. Wir packen beim Auf- und Abbau kräftig mit an und freuen uns, euch freitags am Bierstand sowie samstags und sonntags am Café- und Waffelstand begrüßen zu dürfen.
Bis dahin gilt: Kommt einfach mal vorbei und schnuppert rein!
Macht mit, bleibt fit und lernt uns kennen. Auf unserer Website gtsv-solingen. de findet ihr alle Angebote – da ist wirklich für jedes Alter etwas dabei.
Neben unseren festen Angeboten gibt es auch Kurse wie Jumping Fitness, Pilates oder Rückenfit, an denen auch Nichtmitglieder teilnehmen können. Ganz neu seit dem 7. Februar 2026 ist der Kurs GymFit in der Halle Gerberstraße, sams-

tags von 10.00 bis 11.30 Uhr.
Egal wo – wir freuen uns, euch zu sehen!
Iris Denic, Sportwartin GTSV


Die Erfolgsstory geht weiter. HSV w-B rockt die Jugendbundesliga.
Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, schwebt unser weiblicher Nachwuchs auf der Erfolgswelle. Namentlich die weibliche B-Jugend sorgt bundesweit für Aufsehen. Erstmals qualifizierte sich eine Jugendmannschaft des HSV Solingen-Gräfrath für die Jugend-Bundesliga und startete auch sogleich voll durch. In der Vorrunde, bestehend aus sechs Mannschaften, setzte man sich souverän mit 20:0 Punkten und einem überragendem Torverhältnis durch und qualifizierte sich somit für die nun laufende Meisterrunde. Diese besteht aus zwölf Mannschaften aus ganz Deutschland, aufgeteilt in zwei Gruppen. Das Team von Trainerin Laura Vasilescu startet in der Gruppe B, in welcher die Mannschaften aus Mitte- bis Süddeutschland an den Start gehen. Hier treffen die Mädels auf Erlangen (Bayern) und Münster (Hessen), die beide ebenfalls die Vorrunde ohne Punktverlust absolvierten, sowie Steißlingen (Bodensee) und Calden (Kassel). Der Sechste im Bunde ist Borussia Dortmund, die in der Hinrunde zweimal geschlagen wurde und die 4:0 Punkte bereits auf der Habenseite des HSV mitgenommen wurden. Ziel war es zu Beginn einen Platz unter den ersten Vieren zu belegen, denn die spielen dann ein Viertelfinale zur deutschen Meisterschaft mit Hin- und Rückspiel. Die vier Sieger starten dann zum Final-Four-Turnier an zwei Tagen an Pfingsten.
Doch vor der Kür kommt bekanntlich

die Pflicht, die heißt nun: Platz 1 in der Gruppe B erreichen, um die beste Ausgangsposition für die beiden Viertelfinalspiele zu erreichen. Und es sieht verdammt gut aus. Die beiden schweren Auswärtsspiele in Erlangen (36:29) und in Münster /27:26) wurden ebenso, wie alle anderen Spiele, beide gewonnen. Somit führt der HSV vor den letzten vier Spielen die Meisterrunde B mit 12:0 Punkten an und hat gegen die beiden ärgsten Verfolger Münster und Erlangen noch Heimrecht. Aber zuerst einmal geht es zu weitesten Auswärtsspiel an den Bodensee. Der dortige TuS Steißlingen macht sich, bei 4:8 Punkten, noch berechtigte Hoffnungen auf Platz 4. Daher wird die Ochsentour auch professionell angegangen. Sollte alles nach Plan laufen, träfe die HSV-Sieben nach momentanem Stand im VF-Hinspiel am 03. Mai.2026 auswärts auf Schwerin. Aber bis dahin ist es noch weit.
Positives gibt es auch von den 1. Damen in der 2. Frauen-Bundesliga zu berichten. Nach den grandiosen Leistungen der weiblichen Jugend wollte die 1. Damenmannschaft nicht hinten anstehen und legte eine durchaus beeindruckende Serie hin. Nach zuletzt 19:3 Punkten musste man sich beim Tabellendritten, HC Rödertal (Dresden), leider mit 26:27 geschlagen geben. Auch den bis dato ungeschlagenen Aufstiegsaspiranten HC Leipzig hat es nun bei Werder Bremen erwischt. Dort verlor man sage und schreibe 29:24. War doch das erklärte Ziel verlustpunktfrei


aufzusteigen. Das ist damit nun passé und es ist vielleicht ein Signal an das Verfolgertrio Nürtingen, Rödertal und Berlin, alle mit 8 Verlustpunkten bei noch 12 ausstehenden Spielen, doch noch mal zu attackieren. Dabei könnte der HSV Gräfrath das berühmte Zünglein an der Waage sein, müssen die Solingerinnen doch noch gegen drei der Top-Vier antreten.
Das Spitzenspiel des 20. Spieltages gegen Tabellenführer Leipzig stieg am 28. Februar 2026 um 18:30 Uhr in der heimischen Klingenhalle. Nach einer kurzen Pause geht’s auf die weite Reise zum Tabellenzweiten zur TG Nürtingen nach Baden-Württemberg, um dann am 04. April 2026 beim Tabellenvierten in Berlin aufzulaufen. Nach diesen 3 Topspielen wird man sehen können, was das junge Team von Cheftrainer Jonas Schlender zu leisten im Stande ist. Der bisherige Saisonverlauf mit dem momentan 5. Tabellenplatz und 25:13 Punkten ist mehr, als man erwarten durfte. Auch wenn von den hintereinander geholten 10:0 Punkten spielerisch nicht immer alles begeistern konnte, muss auch hier mal konstatieren, dass es eben nicht einfach ist, an einem Mittwochabend um 20:00 Uhr beim Aufsteiger in Rostock zu gewinnen.
Werde MITGLIED im HEIMATVEREIN
Der Heimatspiegel wird dann
3 x im Jahr kostenlos zugestellt.
Haben sie aber gemacht. Das letzten Heimspiel gegen Regensburg gewann man ebenfalls und schicke die Oberpfälzerinnen mit einer deutlichen 31:25 Niederlage nach Hause. Das war dann das dritte gewonnene Spiel innerhalb von 9 Tagen. Respekt. Diese Stabilisierung der eigenen Leistung wurde auch, trotz der letzten Niederlage in Rödertal, wieder bestätigt. Pünktlich zum besagten Spitzenspiel (5. gegen 1.) zeigt die Formkurve also steil nach oben. Somit ist für eine Handballparty am 28. Februar alles angerichtet.
Wolfgang Klein

Lieber Gräfrather und Gräfratherinnen, auch im Jahr 2026 starten wir den Bericht mit einem Überblick über die Einsätze:
23. Oktober 2025, ab 19:18 Uhr: Stürmisch war es in Solingen. Aufgrund eines durchziehenden Sturmtiefs kam es zu umgefallenen Bäumen und heruntergefallenen/abgeknickten Ästen im Stadtgebiet, welche durch die Besatzungen aller drei Fahrzeuge erfolgreich beseitigt wurden.
10. Dezember 2025, 05:49 Uhr: Alarmierung des Rüstwagens (RW) und eines Löschgruppenfahrzeug (LF) zu einem Wassereinbruch ins Klinikum. Im Erdgeschoss war ein Heizungsrohr geplatzt, was sämtliche Flure und Behandlungsräume unter Wasser setzte. Zusammen mit den Kräften der Wache III sowie der LE 7 wurden die Räumlichkeiten mittels Wassersauger und Abziehlippe wieder weitgehend trockengelegt.
Jahreswechsel 2025/2026: ab 19:00 Uhr am 31. Dezember 2025 stand die Sitzbereitschaft an. Zusammen mit den Familien und Partnern wurde am Turm bei leckerem Gulasch, diversen Knabbereien sowie einer großen Auswahl an Getränken der Jahreswechsel begannen. Die Besatzungen des RW und der beiden LF rückten an dem Abend zu einer Haussicherung, mehreren brennenden Mülltonnen, einem Gebäudebrand und einem PKW-Brand aus. Alle Einsätze wurden erfolgreich von den Besatzungen abgearbeitet, sodass größere Schäden vermieden werden konnten.


Auch wurden zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten Wachbesetzungen und auch Fehlalarme abgearbeitet, welche ohne nennenswerte Vorkommnisse abgearbeitet wurden.
Advent, Advent ein Lichtlein brennt!
Traditionsgemäß wurde an dem Samstag vor dem 1. Advent der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz aufgestellt, welcher diesen auch bis Mitte Januar schmücken sollte. Mit purer Muskelkraft wurde der Baum nach der Fällung in der Schonung auf den LKW verlastet und anschließend mit viel Geschick und per Hand an der Kirchtreppe platziert. Viel Liebe zum Detail wurde anschließend beim Schmücken gezeigt, was den Baum zum schönsten Weihnachtsbaum 2025 erstrahlen ließ.

Hoher Besuch konnte am 06. Dezember 2025 im Gerätehaus angetroffen werden: Der Nikolaus war auch 2025 im Rahmen der Adventsfeier der Löscheinheit und des Kinder-Familienhaus Eipaß zum Brandteich gereist und konnte dort in gemütlicher Atmosphäre und einer ge -

schmückten Fahrzeughalle die Kinder mit Geschenken erfreuen. Das Küchenbuffet war, wie immer, liebevoll hergerichtet und mit Leckereien aller Art und Genuss gedeckt.

Gut Ding will Weile haben!
Lange wurde geplant und drüber gesprochen, nun ist es so weit: Der Umbau des Gerätehauses beginnt am 01. April 2026. Neben der Renovierung und dem Ausbau des Aufenthaltsraumes, der Küche sowie der WC-Anlagen im Erdgeschoss, steht auch eine umfangreiche
Sanierung der Fahrzeughalle an: neben der Reparatur des Bodens wird die Halle nach hinten heraus und auf voller Länge um einen Anbau erweitert und zusätzlich um eine Garage zur Straße Brandteich hin ergänzt. In diesem finden neue Umkleiden inkl. Duschen für die aktiven Mitglieder Platz. Weiterhin werden im Gerätehaus die Elektrik sowie die Fenster erneuert. Im Zuge der Arbeiten werden dazu einzelne Spielgeräte auf dem Spielplatz versetzt werden müssen, die jetzige Art aber bleibt komplett erhalten.
Die Einsatzbereitschaft der Löscheinheit wird während der Maßnahmen nicht beeinträchtigt und bleibt aufrechterhalten. Wie es jedoch mit dem Spielbetrieb auf der Pöhlschesbahn ablaufen wird, kann zurzeit noch nicht genauer gesagt werden. Hier müssen bei Bedarf kurzfristige Abstimmungen mit der Löscheinheit erfolgen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Bastian Schurr
Fotos B. Schurr


Liebe Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gräfrath,
das Jahr ist zwar schon ein wenig vorangeschritten, dennoch wollen wir auch in diesem Jahr unsere Jahreshauptversammlung wieder bei der Löscheinheit am Brandteich stattfinden lassen. Als Termin wurde sich auf den 20. April 2026 geeinigt, Beginn der Versammlung ist um 19 Uhr.
Die Förderungen des Freundeskreises waren in der jüngeren Vergangenheit eher von Zurückhaltung geprägt, da der Umbau des Gerätehauses immer wieder im Raum stand und doch verschoben werden musste. Nun scheint das Jahr 2026 das Jahr des Umbaus zu werden und wir freuen uns, diesen Fortschritt auch mit Mitteln des Freundeskreises unterstützen zu können, um nicht nur das Gerätehaus auf den Stand des 21. Jahrhundert zu bringen, sondern auch die Ausstattung des Gerätehauses.
Darüber hinaus konnte der Freundeskreis die Löscheinheit dennoch bei der ein oder anderen Anschaffungen im vergangenen Jahr unterstützen, mehr dazu erfahren unsere Mitglieder in der Jahreshauptversammlung.


Wenn auch Sie Mitglied im Freundeskreis werden wollen, um die Kameradschaft der Löscheinheit 6 zu fördern, dann sprechen Sie uns gerne an. Alle Informationen dazu und ein Anmeldeformular finden Sie auch auf unserer Internetseite.
Philipp Eicker
Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr in Gräfrath e. V.
Am Brandteich 6, 42653 Solingen, Telefon (0212) 2435 8999
Email: freundeskreis@lg6.de www.lg6.de


„Heimatverein

Eugen
Melanchthonstr. 75
42653 Solingen
Fon:



Eugen-Maurer-Haus
Melanchthonstr. 75 42653 Solingen
Fon: +49(0)212/2 58 15-0
In den letzten Wochen des Jahres 2025 fand auf dem Gräfrather Parkfriedhof die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt zum Volkstrauertag statt. Auf Einladung des Heimatvereins Gräfrath folgten wir dessen Einladung und nahmen mit über 30 Mitgliedern an der Gedenkzeremonie teil.
Im Anschluss daran zogen wir zum Restaurant BASTI’s, um in festlichem Rahmen die Siegerkinder unseres Luftballon Wettbewerbs, der im Rahmen des Stiftungsfestes im August ausgetragen wurde, zu ehren und zu belohnen.

Urkunde WDR

Zum Jahresabschluss trafen wir am 6. Dezember im gemütlichen Haaner ‘Becherhus‘ zusammen, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Mit gemeinsamen Weihnachtsliedern und geselligem Abendessen stimmten wir uns auf die Adventszeit ein. Dank der großzügigen Unterstützung der anwesenden Mitglieder konnten wir für das diesjährige WDR2-Weihnachtswunder stolze 670,- € sammeln. Der Umschlag wurde vom 1. Vorsitzenden Wolfgang Müller persönlich im Glashaus des WDR in Essen abgegeben.

Wolfgang Müller bei der Übergabe




Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Dadurch konnte hoffentlich das ein oder andere kleine Weihnachtswunder möglich werden.
Mit unserem traditionellen Heringsessen zu Neujahr wurde dann das neue Jahr 2026 begrüßt. Auch dieses Mal trafen sich rund zwei Dutzend Mitglieder zu einem rundum geselligen Frühschoppen.
Direkt weiter ging es mit unserer Jahreshauptversammlung, bei der es unter anderem galt, die amtierenden Kassierer sowie den gesamten Vorstand satzungsgemäß zu entlasten. Gleichzeitig wurde der Vorstand für die kommenden zwei Jahre neu gewählt. Mit kleinen Veränderungen- Ausscheiden von Ben Goldbeck und Marcus Keull sowie Eintritt von Florian Hafer und Thomas Höffer- geht es die nächsten beiden Jahre weiter unter dem Vorsitz von Wolfgang Müller.
Das nächste Highlight wurde Anfang Februar unsere eigene Karnevalsveranstaltung im Sälchen. Ein wie in jedem Jahr ausverkaufter Abend mit tollen Gästen und Auftritten der Dhünnschen Jecken, den Himmelsfunken sowie natürlich auch dem Solinger Prinzenpaar Nadine I. und Rexi I. samt ihrer Tanzgarde. Für die Musik war neben Achim Hagenbruch, Sascha Breuer-Rölke natürlich auch unser Knibbel zuständig- er hatte wieder einmal ein paar sehr lustige Strophen für uns parat.
Damit hatten alle anwesenden Gäste und wir selbst einen rundum schönen Abend mit Stimmung und guter Laune.
Zum Ende sei noch eine große Herzenssache unseres Vereins kurz erwähnt un-
sere gemeinnützigen Engagements. So unterstützten wir auch im Jahr 2025 verschiedene Veranstaltungen und Einrichtungen wie z. B. das Brunnenfest Täppken, das Kinderfamilienhaus Eipaß, den Dreck-weg-Tag (neu: ‘Gräfrath räumt auf‘) sowie das bereits erwähnte WDR2-Weihnachtswunder sowohl mit Menpower als auch finanziellen Mitteln.
Darüber hinaus versuchen wir- wie jedes Jahr- mit unserem Stiftungsfest in Gräfrath alte Traditionen fortzuführen und zu pflegen. Auch deshalb bereits hier der kurze Hinweis auf unser 97. Stiftungsfest im großen Festzelt auf dem Brandteich.
Wir freuen uns schon jetzt auf die große Party am Freitagabend mit der Kölner Coverband ‘Kaschämm‘.
Am Sonntag darauf wird neben dem Ballon-Wettbewerb für die Kinder natürlich auch wieder unser Königs-Köppen stattfinden.
Der Tag wird abends neben der Krönung des neuen Königsauch mit einem attraktiven showact im Festzelt zu Ende gehen- wir haben die ‘Funky Marys‘ zu Gast.
Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, auch dort wieder viele Menschen in und aus Gräfrath begrüßen zu dürfen.
Alles Gute und bis zum nächsten Mal.
Matthias König, Schriftführer


Martin Beu GmbH - Schwertstraße 9 - 42651 Solingen

Am 20. Februar 2026 fand die Jahreshauptversammlung des Nümmener Heimatvereins im Vereinsheim statt.
Traditionell besteht die JHV aus dem offiziellen Teil mit Berichten und Wahlen sowie dem daran anschließenden geselligen Abend bei Getränken, Mett- und Käsebrötchen.


Es waren ca. 50 Mitglieder anwesend, alle zur Abstimmung stehenden Beschlüsse wurden einstimmig oder ggf. mit einer Enthaltung gefällt.
So dauerte der offizielle Teil, trotz einiger Ehrungen lediglich 1,5 Stunden was von den meisten Anwesenden wohlwollend zur Kenntniss genommen wurde.

Besondere Freude hatte der erste Vorsitzende bei der Ernennung der neuen Ehrenmitglieder:
Gisela Berger war von 2006 bis 2024 die 1. Schriftführerin und ist durch ihr Engagement und Präzision eine wichtige Säule des Vereinslebens.
Peter Thevißen war von 2015 bis 2026 im Nümmener Heimatverein der 2. Vorsitzende und für seine Kochkünste, guten Geschmack und gute Laune bekannt und beliebt.

Der (fast) komplette Vorstand mit Beiräten vlnr.: Katharina Fischer, Ute Haase, Rainer Kaesbach, Cederic Müller, Marcel Spandehra, Dirk Schulenberg, Uwe Dudziak, Steffen Seefeld, Katja Hofmann, Mechtild Thevissen, nicht im Bild Nicole und André Eichstädt
Die Geschichte von Garten- und Blumenmärkten
Garten- und Blumenmärkte blicken auf eine lange Tradition zurück. Ihre Wurzeln reichen weit über das heutige Freizeitvergnügen hinaus – sie liegen im Alltag vergangener Jahrhunderte.
Bereits im Mittelalter waren Pflanzenmärkte fester Bestandteil städtischer Wochenmärkte. Neben Lebensmitteln
wurden Heilkräuter, Gemüsejungpflanzen, Obstbäume und Ziergewächse angeboten. Es ging nicht um Dekoration, sondern um Versorgung. Kräuter dienten der Heilkunde, Gemüse der Selbstversorgung, Obstbäume sicherten Erträge über viele Jahre. Pflanzen waren Lebensgrundlage – und entsprechend kostbar.
Mit den Schloss- und Klostergärten der frühen Neuzeit veränderte sich der


Blick auf die Pflanzenwelt. Exotische Gewächse, neue Rosensorten und seltene Stauden wurden zu begehrten Besonderheiten. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich der Garten zunehmend zum Ausdruck von Lebensart und Ästhetik.
Pflanzenmärkte wurden zu Treffpunkten für Liebhaber, Sammler und Fachleute –Orte des Austauschs, der Inspiration und der gemeinsamen Leidenschaft.
Heute verbinden Garten- und Blumenmärkte Handel, Begegnung und Erlebnis. In Parks und botanischen Gärten spiegeln sie die wachsende Sehnsucht nach Natur, Regionalität und Nachhaltigkeit wider. Was einst der Versorgung diente, ist heute Ausdruck lebendiger Gartenkultur – und bleibt doch im Kern dasselbe: Menschen kommen zusammen, weil sie Pflanzen lieben.
Garten- und Blumenmarkt im Botanischen Garten
Samstag, 2. Mai 2026 & Sonntag, 3. Mai 2026 | jeweils 11.00–18.00 Uhr
Diese gewachsene Tradition wird Anfang Mai im Botanischen Garten erlebbar. Wenn der Frühling seinen Höhepunkt erreicht, verwandelt sich das Gelände in ein farbenfrohes Paradies für Pflanzenfreunde und Genießer.
Zwischen blühenden Beeten und altem Baumbestand entfaltet sich eine beeindruckende Vielfalt: Sommerblumen, Duft- und Kräuterpflanzen, seltene Tomatensorten sowie bienenfreundliche
und außergewöhnliche Raritäten – von robusten Klassikern bis zu faszinierenden Fleischfressenden Pflanzen. Für Balkon, Terrasse und Garten bieten sich hier Inspiration und besondere Entdeckungen gleichermaßen.
Auch kulinarisch und kunsthandwerklich zeigt sich der Markt facettenreich. Regionale Anbieter präsentieren Marmeladen, Käse, Essige, Liköre, Öle und Honig. Aloe-Vera-Produkte und handgesiedete Seifen ergänzen das Angebot. Gartenmöbel, Markisen und moderne Technik wie Rasenroboter stehen neben liebevoll gefertigtem Kunsthandwerk – von Filz-Handtaschen über handbemalte italienische Keramik bis hin zu Schmuck und markanten Skulpturen aus Stahl.
Gisela van de Geyn-Hieronimus




Neue Mitglieder - Heimatverein Solingen-Gräfrath
Hans-Dieter Becker
Sabine & Peter Roth
Stephan Lerch
Ulrich Bimberg
Robin Patrick Braun

Es ist schön, dass Sie durch Ihren Beitrag, Ihre Spende und Ihr Engagement bei der Unterstützung der Vorstandsarbeit zur Verwirklichung von Gräfrather Zielen mithelfen möchten. Wir werden Sie mittels des „Heimatspiegels“ über die umfangreichen Tätigkeiten dreimal jährlich informieren.
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Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von den verstorbenen Vereinsmitgliedern:
Annemarie Jacob 25. November 2025
Walter Lüttgens 11. November 2025
In stillem Gedenken, Heimatverein Solingen-Gräfrath


Herausgeber: HEIMATVEREIN SOLINGEN-GRÄFRATH e.V. – Postfach 18 02 06 – 42627 Solingen, Steuer-Nr.: 128/5833/4388, USt-IdNr.: DE120872393
Bankverbindung: Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN: DE78 3425 0000 0000 4000 10, BIC: SOLSDE33XXX
1. Vorsitzender: Bastian Zigman, Mobil 0171 / 789 10 80, vorsitz@heimatverein.eu
Stellvertretende Vorsitzende: Alex Giersberg, Mobil 0172 / 207 30 40, stellvertretung@heimatverein.eu
Schatzmeisterin: Kerstin Wodtke, Mobil 0151 / 506 92 925, finanzen@heimatverein.eu
Schriftführerin: Claudia Austerland, Mobil 01514 / 651 94 51, schrift@heimatverein.eu
Redaktion: Andreas Vesper, Mobil 0172 / 253 19 64, heimatspiegel@heimatverein.eu Abteiweg 105, 42653 Solingen
Das Redaktionsteam, Kontakt: Dirk Schulenberg, Tel. (0212) 259 14 40, info@schwub.de
Inserate: Bastian Zigman, Mobil (0171) 789 10 80, vorsitz@heimatverein.eu www.heimatverein.eu – info@heimatverein.eu
Redaktionsschluss des Heimatspiegels: verbindlich 15. Februar, 15. Juni und 15. Oktober Alle Berichte der Vereine, Institutionen und von Freunden des Heimatspiegels, die uns bis zu diesen Terminen vorliegen, werden gern veröffentlicht. Alle in dieser Ausgabe erschienenen Artikel, Bilder und Anzeigen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion weiter verwendet werden. Eingereichte Berichte/Artikel werden ohne Rücksicht darauf veröffentlicht, ob die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten mit der Meinung der Redaktion bzw. des Vorstandes übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, Sinn wahrende Kürzungen vorzunehmen. Für nicht angeforderte Originalvorlagen und Bilder übernimmt die Redaktion keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung. Der Inserent schaltet die Anzeige bis auf Widerruf. Dieser hat der Redaktion spätestens vier Wochen vor dem nächsten Redaktionsschluss in schriftlicher Form vorzuliegen. Einsendungen für den Heimatspiegel bitte ausschließlich via Mail unter Heimatspiegel@heimatverein.eu! Zusendungen über WhatsApp, Instagram oder Messenger werden nicht berücksichtigt!
Wir danken den Inserenten für deren Unterstützung des Heimatvereins und bitten die Kunden um Berücksichtigung bei ihren Einkäufen, Beauftragungen und Besuchen.
Layout: Schulenberg&Werbung, Solingen, www.schwub.de
Produktion: Druckhaus Fischer, Haan, www.fischer-druckhaus.de
Glück und Gesundheit für unsere Geburtstagskinder
Annemarie Johann 04.04.1933
Inge Krämer 05.04.1937
Ruth Hottgenroth 08.04.1940
Marlene Krechel 09.04.1943
Manfred Weck 09.04.1943
Willi Keull 11.04.1942
Margot Neuhaus 17.04.1926
Rudolf Körsgen 21.04.1939
Ulrike Fey 24.04.1938
Willi Mertgen 27.04.1936
Heinz Hölterhoff 06.05.1939
Brigitte Meinsma 06.05.1948
Heinz Baden 23.05.1928
Renate Vesper 31.05.1937
Margret Ising 10.06.1944
Toni Zigman 12.06.1947
Herbert Steinheuer 15.06.1939
Klaus Hünebeck 22.06.1948
Renate Feck 29.06.1942
Karl-Josef Imbusch 29.06.1942
Volker vom Stein 10.07.1940
Rolf Lettermann 11.07.1942
Christel Weber 16.07.1940
Horst Vollmer 16.07.1946
Käthe Krings 22.07.1931
Hans-Jürgen Patten 23.07.1946
Hans Steinheuer 26.07.1950
Horst Krämer 27.07.1939
Wolfgang Löbach 28.07.1937
Eine Bitte an unsere Mitglieder Jahrgang 1956 und älter:
Wer noch nicht im obigen„Geburtstagskinder“-Register aufgeführt ist, das aber wünscht, möge sein Geburtsdatum dem Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V., Postfach 18 02 06, 42697 Solingen, Finanzen@heimatverein.eu oder telefonisch (0151) 506 92 925 an Kerstin Wodtke, mitteilen.

So. 12. April
Do. 30. April, 17.15 Uhr
Heimatverein
Heimatverein
Do. 30. April Feuerwehr
Sa.+So. 02 .-03. Mai Botanischer Garten
So. 03. Mai
Heimatverein
Fr. - So. 08. - 10. Mai ARGE
Sa. + So. 06. +07. Juni
Heimatverein Nümmen
So. 07. Juni Heimatverein
So. 05. Juli
So. 02. August
Heimatverein
Heimatverein
Fr.- So. 14.- 16. August Hahneköpper
Heimatverein Schützen
Sa. 05. September Klingenmuseum
So. 06. September, 11.00 Uhr Heimatverein
So. 06. September
So. 04. Oktober
Fr. 09. Oktober
Sa. 14. Oktober
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
Heimatverein
So. 01. November Heimatverein
Di. 10. November, 17.35 Uhr ARGE
Gräfrath-Museum*

Maiansingen auf dem Gräfrather Markt
Tanz in den Mai
Botanischer Garten- und Blumenmarkt
Gräfrath-Museum*
Marktfest auf dem Gräfrather Markt
Nümmener Heimatfest
Gräfrath-Museum*
Gräfrath-Museum*
Gräfrath-Museum*
Zeltfest am Brandteich
Kinder-Drachenfest
Jazz-Frühschoppen mit der Climax Band Cologne und Oldtimer Treff auf dem Gräfrather Markt
Gräfrath-Museum*
Gräfrath-Museum*
Gräfrath-Abend mit Verleihung Gräfrathaler diesmal im ev. Gemeindezentrum Zwinglistraße
Frühschoppen für die Bewohner im Eugen-Maurer-Haus
Gräfrath-Museum*
Martinszug, Eugen-Maurer-Haus
So. 15. November, 11.00 Uhr Heimatverein Gedenkfeier zum Volkstrauertag Friedhofskapelle Parkfriedhof Gräfrath
So. 06. Dezember, 16.00 Uhr Heimatverein Nikolaussingen auf dem Markt
So. 06. Dezember Heimatverein
Do. 31. Dezember, 18.45 Uhr Heimatverein
Gräfrath-Museum*
Silvester-Rundgang mit dem Nachtwächter Gräfrather Markt
*Besuch im Gräfrath-Museum: Geöffnet von 14.00 bis 16.00 Uhr. Freier Eintritt über den hinteren Eingang Klosterhof. Vorstandsmitglieder sind anwesend und stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung.
