Titelseite und Fotos S. 2-14: www.stock.adobe.com und istockphoto.com
S. 1: Buges; Text S. 8-9 Autorin: Frau Remmel
5. Auflage | 2026
Die redaktionellen Beiträge wurden sorgfältig erarbeitet und sind urheberrechtlich geschützt. Für eine Reproduktion ist die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar.
Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die aufgeführten Eigendarstellungen der verschiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unternehmen. Für den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst verantwortlich.
Sehr geehrte Damen und Herren, als Präsident des Bundesverbandes geriatrischer Schwerpunktpraxen e. V. liegt mir die Altersgesundheit sehr am Herzen. Unser Verband engagiert sich für die Verbesserung der Versorgung, insbesondere für unsere älteren Mitmenschen. Es ist kein Geheimnis, dass der Mangel an Pflegepersonal einen regelrechten Pflegenotstand zur Folge hat. Geeignete Pflege zu finden ist für alle Beteiligten sehr schwer.
Mit unserer Broschüre wollen wir Pflegesuchenden ein Werkzeug zur Selbsthilfe an die Hand geben. Die hier aufgeführten Unternehmen präsentieren sich ausführlich um den Suchenden die bestmögliche Auswahl zu ermöglichen. An dieser Stelle danke ich allen Unternehmen, die durch ihr Mitwirken diese Broschüre ermöglicht haben.
Zusätzlich zu dieser Broschüre ist die Pflegeplattform www.avacano.de eine wertvolle Hilfe. Hier finden Sie viele Pflegeunternehmen die tagesaktuell angeben, ob sie freie Pflegekapazitäten haben. Dadurch können Patienten und Angehörige selbst tätig werden und müssen weniger Telefonate führen, um einen Pflegeplatz zu finden.
Zu unseren Verbandstätigkeiten gehört außerdem die Vernetzung der unterschiedlichen Gesundheitsdienstleister. Bei regionalen Veranstaltungen bringen wir Ärzte, Therapeuten, Pflegeunternehmen und Apotheken an einen Tisch, mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.
Im Sinne einer bestmöglichen Versorgung wünsche ich Ihnen eine optimale medizinische Betreuung sowie bei Pflegebedarf eine schnelle und kompetente Vermittlung geeigneter Pflegedienstleistungen.
Mit besten Grüßen
Stefan Folberth Präsident Kontakt
Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V.
Präsident: Stefan Folberth
E-Mail: info@buges.de Internet: www.buges.de
Stefan Folberth
Präsident
Bundesverband geriatrische Schwerpunkpraxen e.V.
ALBDENTA L – das ZahnkompetenzZentrum für Alterszahnheilkunde
Zahnärztliche Behandlung aller Kassen- / Privatpatienten Angeschlossenes hausinternes Zahnlabor!
• Die Hospizidee, dass „Sterben, Tod und Trauer Teil des Lebens sind“ den Menschen nahe zu bringen.
• Die bestehende Hospizarbeit, insbesondere die Hospiz- und Palliativzentren „Arista“ so zu fördern, dass alle Menschen – unabhängig von ihrer persönlichen Situation – die Hilfe in Anspruch nehmen können, die sie brauchen
• Ein umfassendes und vielseitiges hospizliches zu sichern
„Jeder Euro zählt!“
Deshalb bitten wir Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger herzlich um Ihre Mitgliedschaft und Unterstützung!
Förderverein Hospiz - Landkreis u. Stadt Karlsruhe e.V. Pforzheimer Straße 33c, 76275 Ettlingen
– Tausch abgenutzter Prothesenzähne für optimale Funktion und Ästhetik.
– „Implantatrettung“ und komplexe Zahnchirurgie: Wir erkennen Ihre Implantate und bieten den passenden Service.
– Schnelle Reparatur/Anpassung/Umarbeitung von Prothesen noch am selben Tag in unserem hauseigenen Labor nach Ihren Bedürfnissen.
– Erneuerung der Haltekraft bei Teleskop- und Stegarbeiten für mehr Komfort und Sicherheit.
– Prothesenreinigung und professionelle Zahnreinigung für ein strahlendes Lächeln.
Allgemeine Informationen
für Senioren im Landkreis und in der Stadt Karlsruhe
6 Pflegebedürftig. Was nun?
7 Vorsorge und rechtliche Betreuung
8 AVACANO – tagesaktuell Pflegeplätze finden
10
Pflegeeinrichtungen
PFLEGE UND HILFE
16 Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e. V. – Region Karlsruhe
BRETTEN
18 Pflegedienst Schulz GmbH
KARLSRUHE
20 Die Alltagsbegleiter Baden GmbH 22 SAV Pflegeleicht - Ambulante Pflege und Tagespflege im Raum Karlsruhe
Pflege, leicht.
Mit dem AOK-Pflegenavigator ganz einfach die passende Unterstützung finden.
Mehr erfahren auf aok.de/pflegenavigator
Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden.
AOK Baden-Württemberg
Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein.
SULZFELD
26 Alten- und Pflegeheim „Auf der Gänsweide“
28 Diakoniestation Südlicher Kraichgau e. V.
UBSTADT-WEIHER
30 Pflegedienst mit Leib und Seele Tabellen
32 Tabelle der Pflegeeinrichtungen
24 P&S Pflegeteam GmbH
ANLAUFSTELLEN FÜR SENIOREN im Landkreis Karlsruhe
Kreisseniorenrat
Landk reis Karlsruhe e.V.
Geschäftsstelle
Huttenstraße 47 (Evangelisches Altenzentrum)
76646 Bruchsal
Telefon: 0 72 51 / 9 82 59-15, Fax: 9 82 59-16
E-Mail: kreisseniorenrat.lkr-ka@t-online.de
Internet: www.ksr-ka
Zweck und Aufgaben des Kreisseniorenrates
• Wir arbeiten ehrenamtlich und unabhängig, sind parteipolitisch und konfessionell neutral und verfolgen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
• Wir verstehen uns als den Teil der Gesellschaft, der im Interesse älterer Menschen Anstöße zu sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Vorhaben fördert und das Miteinander der Generationen pflegt.
• Wir und die Stadt- und Ortssenioren(bei)räte vor Ort greifen Themen auf, die nicht nur Senioren, sondern gleichermaßen auch nachfolgende Generationen betreffen.
• Wir bringen uns ein und engagieren uns mit unserem Fachwissen und unserer Lebenserfahrung in Netzwerken, Kommissionen, Arbeitskreisen, Initiativen, Beiräten etc. und suchen die Kooperation mit der Kreisverwaltung, den Kommunalverwaltungen, Wohlfahrtsverbänden und allen Stellen, die für ältere Menschen tätig sind (u.a. als Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises).
• Wir initiieren und nehmen teil an Informationsveranstaltungen, halten und vermitteln Vorträge und wirken hin auf Bildung von Stadt- und Ortssenioren(bei)räten.
Schwerpunkte der Arbeit
• Unterstützung bei der Gründung von Orts- und Stadtsenioren(bei)räten
• Zertifizierung von Geschäften, Handwerksbetrieben und Dienstleistern mit dem Siegel
• “Seniorenfreundlicher Service“
• Ausbildung von Mentoren für Bürgerschaftliches Engagement in Kooperation dem Landratsamtes
• Werbung für das Ehrenamt und ehrenamtliche Tätigkeiten
• Netzwerke entwickeln
• Generationendialog fördern
• Neue Wohnformen unterstützen
• Unterstützung der Mitgliedsgruppen bei deren Aktivitäten
• Zusammenarbeit mit den Seniorenräten in der Region und dem Landesseniorenrat
• Synergieeffekte zwischen kommunalen Verwaltungen, Orts-, Stadt- und Kreisseniorenräten schaffen
Seniorenfachberatung Technologieregion
Ein Angebot der Evangelischen Stadtmission Karlsruhe und des Geriatrischen Zentrums Karlsruhe am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr
Pflegeberatung nach § 7 a Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) Gesetzlich Kranken- und Pflegeversicherte haben Anspruch bei der eigenen Pflegekasse auf eine Pflegeberatung. Ansprechpartner können bei der Krankenkasse angefragt werden.
Grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Gesetzes sind damit Personen erfasst, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig ausgleichen oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) festgelegten Schwere bestehen.
Erste Schritte auf einen Blick
1. Setzen Sie oder eine bevollmächtigte Person sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe in Verbindung.
2. Die Landesverbände der Pflegekassen veröffentlichen im Internet Vergleichslisten der Leistungen und Preise der zugelassenen Pflegeeinrichtungen sowie der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag. Sie können diese Liste bei der Pflegekasse auch anfordern, wenn Sie einen Antrag auf Leistungen stellen.
3. Sie haben darüber hinaus einen Anspruch auf frühzeitige und umfassende Beratung durch die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater Ihrer Pflegekasse. Dieser Beratungsanspruch gilt auch für Angehörige und weitere Personen, zum Beispiel ehrenamtliche Pflegepersonen, sofern Sie zustimmen. Die Pflegekasse bietet Ihnen unmittelbar nach Stellung eines Antrags auf Leistungen einen konkreten Termin für eine Pflegeberatung an, die innerhalb von zwei Wochen nach Antragstellung durchzuführen ist. Sie können sich auch bereits beraten lassen, wenn eine Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit durchgeführt werden soll. Die Pflegekasse benennt außerdem eine/n Pflegeberater/in, die oder der persönlich für Sie zuständig ist. Möglich ist auch, dass Ihnen die Pflegekasse einen Beratungsgutschein ausstellt, in dem unabhängige und neutrale Beratungsstellen benannt sind, bei denen er zulasten der Pflegekasse ebenfalls innerhalb der Zweiwochenfrist eingelöst werden kann. Auf Ihren Wunsch kommt der/ die Pflegeberater/in auch zu Ihnen nach Hause. Wenn es in Ihrer Region einen Pflegestützpunkt gibt, können Sie sich ebenso an diesen wenden. Näheres erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse. Die private Pflege-Pflichtversiche -
Wo kann ich mich informieren?
Mehr zum Thema Pflege erfahren Sie auf der Website: www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pfege und in kostenfreien Publikationen des Bundesgesundheitsministeriums, zum Beispiel im „Ratgeber Pflege“: www.bundesgesundheitsministerium.de/publikationen
rung bietet die Pflegeberatung durch das Unternehmen „COMPASS Private Pflegeberatung“ an. Die Beratung erfolgt durch Pflegeberater/innen bei Ihnen zu Hause, in einer stationären Pflegeeinrichtung, im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationseinrichtung.
4. Sobald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst oder andere unabhängige Gutachter/innen mit der Begutachtung zur Feststellung Ihrer Pflegebedürftigkeit. Die privaten Versicherungsunternehmen, welche die Pflegeversicherung betreiben, beauftragen den Medizinischen Dienst der privaten Pflege-Pflichtversicherung Medicproof mit der Begutachtung.
5. Bitten Sie Ihre Pflegeperson, bei der Begutachtung anwesend zu sein.
6. Versuchen Sie einzuschätzen, ob die Pflege zu Hause längerfristig durch Angehörige durchgeführt werden kann und ob Sie ergänzend oder ausschließlich auf die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen wollen.
7. Ist die Pflege zu Hause – gegebenenfalls auch unter Inanspruchnahme des Pflege- und Betreuungsangebots einer örtlichen Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung – nicht möglich, können Sie sich über geeignete vollstationäre Pflegeeinrichtungen informieren und beraten lassen.
8. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrer Pflegekasse, bei den Pflegestützpunkten vor Ort oder über die unten aufgeführten Kontaktdaten. Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind oder an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V., Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50968 Köln, www.pkv.de Die „COMPASS Private Pfegeberatung“ erreichen Sie telefonisch unter der Rufnummer 0 800/101 88 00
Beratungsservice des Bundesgesundheitsministeriums: Bürgertelefon unter 030/3 40 60 66-02
Beratung für Gehörlose und Hörgeschädigte per Videotelefonie unter www.gebaerdentelefon.de/bmg
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website: www.bundesgesundheitsministerium.de/service/buergertelefon
Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de, Stand 07/2025
VORSORGE UND RECHTLICHE BETREUUNG
Vorsorge & rechtliche Betreuung – treffen Sie wichtige Entscheidungen für den Ernstfall
Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder altersbedingte Einschränkungen plötzlich nicht mehr in der Lage sein, persönliche, medizinische oder finanzielle Angelegenheiten selbst zu regeln. Viele Menschen gehen fälschlich davon aus, dass Ehepartner oder erwachsene Kinder automatisch Entscheidungen treffen dürfen. Das ist nicht der Fall. Für Ehepartner gibt es zwar ein befristetes Notvertretungsrecht für akute Gesundheitsfragen, doch dieses gilt nur vorübergehend und ersetzt keine umfassende Vorsorge.
Damit Ihre Wünsche respektiert werden und vertraute Menschen in Ihrem Sinne handeln können, sollten Sie rechtzeitig drei Dokumente prüfen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Sie ermöglichen selbstbestimmte Entscheidungen und verhindern häufig ein gerichtliches Betreuungsverfahren.
Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie eine oder mehrere Personen, die Sie vertreten dürfen, wenn Sie einwilligungs- oder geschäftsunfähig werden. Die Vollmacht sollte schriftlich erteilt, klar formuliert und mit Ort, Datum und Unterschrift versehen sein. Sie müssen geschäftsfähig sein und die Aufgabenbereiche sollten konkret benannt werden – etwa Gesundheit, Vermögen, Behörden oder Wohnungsangelegenheiten. Wichtig ist ein uneingeschränktes Vertrauensverhältnis. Klären Sie mit der bevollmächtigten Person, wo das Original aufbewahrt wird.
Liegt eine wirksame Vollmacht vor, ist ein gerichtliches Betreuungsverfahren für die abgedeckten Bereiche in der Regel nicht notwendig. Eine laufende gerichtliche Kontrolle des Bevollmächtigten gibt es dabei nicht; nur bei berechtigten Zweifeln kann das Gericht einen Kontrollbetreuer einsetzen. Solange Sie geschäftsfähig sind, können Sie die Vollmacht jederzeit widerrufen und sollten das Original zurückverlangen und vernichten. Für bestimmte Rechtsgeschäfte ist eine öffentliche Beglaubigung oder notarielle Beurkundung erforderlich – zum Beispiel für Grundstücksangelegenheiten, Erbschaftsausschlagungen oder unternehmerische Entscheidungen. Bei Vermögenssorge empfiehlt es sich, zusätzlich Konto- oder Depotvollmachten direkt bei der Bank zu erteilen.
Betreuungsverfügung
Eine Betreuungsverfügung richtet sich an das Betreuungsgericht und greift nur dann, wenn eine rechtliche Betreuung tatsächlich erforderlich wird. Sie können festlegen, wen das Gericht als Betreuer einsetzen soll oder wen keinesfalls. Außerdem können Sie persönliche Wünsche
hinterlegen – etwa zur Wohnform, zu Gewohnheiten, Pflegevorstellungen oder zum Umgang mit Angehörigen. Das Gericht ist an Ihren Wunsch grundsätzlich gebunden, sofern keine schwerwiegenden Gründe entgegenstehen.
Seit der Reform des Betreuungsrechts gilt verstärkt der Grundsatz der Selbstbestimmung: Eine Betreuung darf nur angeordnet werden, wenn andere Hilfen nicht ausreichen. Mit einer Betreuungsverfügung unterstützen Sie das Gericht dabei, Ihren Willen bestmöglich umzusetzen.
Patientenverfügung
Mit einer Patientenverfügung können Sie im Voraus bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder ablehnen, wenn Sie nicht mehr selbst entscheiden können. Die Verfügung muss schriftlich vorliegen und sollte konkrete Behandlungssituationen beschreiben, damit sie eindeutig anwendbar ist. Eine ärztliche Beratung vor Erstellung ist sinnvoll.
Wenn Ihre Festlegungen auf die aktuelle Situation zutreffen, sind Ärzte und Bevollmächtigte daran gebunden. Fehlt eine passende Verfügung oder ist sie zu allgemein formuliert, entscheiden Vertreter und Ärzte gemeinsam anhand des mutmaßlichen Willens. Bei besonders folgenschweren Entscheidungen kann das Betreuungsgericht eingeschaltet werden.
Warum Vorsorge so wichtig ist
Ohne Vorsorgedokumente müssen im Ernstfall Gerichte entscheiden, wer Sie vertreten darf – oft ohne Kenntnis Ihrer persönlichen Vorstellungen. Eine klare Vorsorgeregelung entlastet Angehörige, verhindert Konflikte und sichert Ihre Selbstbestimmung. Durch das Zusammenspiel von Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung schaffen Sie verlässliche Strukturen für Situationen, in denen Sie sich selbst nicht äußern können.
Praktische Hinweise
• Nutzen Sie die kostenlosen Formulare und Informationen des Bundesministeriums der Justiz als Orientierung.
• Besprechen Sie Ihre Entscheidungen mit den benannten Personen und informieren Sie sie über die Aufbewahrung der Dokumente.
• Denken Sie bei komplexen Vermögensstrukturen oder Immobilienbesitz an eine notarielle Beratung.
• Halten Sie Ihre Dokumente aktuell und überprüfen Sie diese alle paar Jahre.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmjv.de oder unter diesem QR-Code:
www.AVACANO.de
Jetzt tagesaktuell Pflegeplätze finden!
Der Weg zum Pflegeplatz hat nun eine Abkürzung
Es kommt meist plötzlich. Jemand aus der Familie wird pflegebedürftig. Dann beginnt die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Das Internet ist voll von Plattformen, auf denen Pflegeheime gelistet sind. Ob diese freie Plätze haben, erfährt man dort allerdings nicht. Oder die Daten sind nicht aktuell. Die einzige Möglichkeit: man telefoniert sich einmal durch die lange Liste mit Pflegeanbietern.
AVACANO kürzt diesen Weg ab
AVACANO ist eine Internetplattform, auf der sich Angebot und Nachfrage im Bereich Pflege treffen. In BadenWürttemberg sind 624.831 Einwohner/innen laut der letzten Pflegestatistik vom statistischen Landesamt aus dem Jahr 2023 pflegebedürftig. Die Zahl dürfte zwischenzeitlich noch gestiegen sein. Dem gegenüber stehen laut gleicher Statistik rund 3.356 Pflegeheime und Pflegedienste in Baden-Württemberg.
Für eine schnelle Vermittlung ist es elementar, tagesaktuell zu wissen, wo freie Plätze zur Verfügung stehen. Dazu werden auf AVACANO alle Beteiligten zusammengebracht. Auf der Angebotsseite sind das die Pflegehei-
me und die Pflegedienste. Auf Nachfrageseite werden neben den Pflegesuchenden auch die Vermittler, wie zum Beispiel die Sozialdienste in den Krankenhäusern, eingebunden.
Durch ein einmaliges System ermittelt AVACANO tagesaktuelle Daten zu Angebot und Nachfrage und stellt diese allen Beteiligten zur Verfügung. Das verkürzt den Aufwand im Vergleich zur vorherigen Situation für alle enorm.
Wie kommt man auf so eine Idee? Man kann sagen, sie ist aus einer Mischung aus persönlicher Erfahrung und der Expertise im Bereich Pflege geboren worden. Die Macher von AVACANO bei mediatogo kennen sich als Herausgeber der Pflegebroschüren in Baden-Württemberg mit dem Thema Pflege aus. Durch einen Pflegefall in der Familie eines Mitarbeiters, ist das beschriebende Dilemma bei der Suche eines freien Pflegeplatzes deutlich geworden. Der daraus folgende Entschluss: dafür finden wir eine Lösung.
In Zusammenarbeit mit den Landratsämtern, den Kreisseniorenräten, den Pflegeheimen und Pflegediensten und den Sozialdiensten der Krankenhäuser ist das Konzept ausgearbeitet worden. Nun ist die Internetplattform AVACANO online.
Hilft allen Beteiligten
Der Vorteil für die Pflegesuchenden ist gleich erkannt. Der Pflegeplatz wird deutlich schneller gefunden, weil die Suche auf Basis von verfügbaren Kapazitäten stattfindet.
Und auch Anbieter von Pflegeplätzen profitieren von AVACANO. Allem voran sparen sie Zeit. Nicht nur die Suchenden verbringen Stunden am Telefon – am anderen Ende der Leitung sitzt der Mitarbeiter vom Pflegedienst oder dem Pflegeheim. Dieser beantwortet mehrfach am Tag Anrufe, nur um mitzuteilen, dass es keine freien Plätze gibt.
AVACANO macht dem ein Ende und bringt Angebot und Nachfrage zusammen. Freie Plätze werden gezielter und schneller vermittelt, da die Anbieter auf tagesaktuelle Wartelisten zugreifen können. Und in einer Phase der Vollbelegung entsteht keine Arbeit mit Absagen von Anfragen. Das Ergebnis ist Zeit, die für Wichtigeres eingesetzt werden kann.
Landkreisübergreifende Datenbasis
Ein Vorteil wirkt sich vor allem auf die Vermittler von Pflegeplätzen in Krankenhäusern aus: die landkreisübergreifende Datenbasis. Oft sind Patienten im Krankenhaus, die in einem anderen Landkreis wohnen. Und aktuelle Daten für mehrere Landkreise zu haben, ist für den Sozialdienst im Krankenhaus eine ungleich schwierigere Aufgabe. Hier hat es bislang nur eine Lösung gegeben: per E-Mail oder Telefon auf Pflegeplatzsuche zu gehen.
AVACANO stellt eine umfassende, tagesaktuelle Datenbasis zur Verfügung, welche über Filterfunktionen bei Bedarf auf Landkreise eingegrenzt werden kann. Und AVACANO erleichtert mit seinem durchdachten System den Arbeitsalltag von Vermittlern, die über AVACANO gleich mehrere Patientenaufträge verwalten können.
Förderung zugesichert
Die Idee zu AVACANO hat auch offizielle Stellen begeistert. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Umsetzung und fördert den Aufbau der Plattform mit finanziellen Mitteln. Eine Zusage, die die Macher von AVACANO besonders gefreut hat. Eine tolle Bestätigung für ihre Arbeit.
Das Wichtigste in Kürze
Wer steckt hinter AVACANO? Die mediatogo GmbH aus Grosselfingen.
Wo gibt es weitere Informationen?
Im Internet unter www.avacano.de
Für welche Region steht AVACANO zur Verfügung?
Der Start erfolgte in Baden-Württemberg in einzelnen Landkreisen und ist nun hier einsatzbereit. Nach und nach werden weitere Landkreise und Bundesländer in ganz Deutschland mit eingebunden.
Wie kann ich AVACANO nutzen?
Auf der Webseite finden Sie ausführliche Informationen zur Anmeldung und den Rahmenbedingungen der Nutzung. Eine Suche ist ohne Registrierung möglich. Für den vollen Leistungsumfang wird ein persönliches Konto angelegt. Die Nutzung ist für Pflegesuchende kostenfrei.
HERAUSFORDERUNG DEMENZ
Mit dem Alter wächst das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft wird deshalb in den nächsten Jahren die Zahl der Menschen mit Demenz weiter steigen. Für das Leben in der Familie, aber auch in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und im Wohnquartier wird das Thema Demenz an Bedeutung gewinnen. Wer gut über Ursachen und Verlauf einer Demenzerkrankung informiert ist, kann leichter auf Menschen mit Demenz zugehen, ihnen Unterstützung anbieten und dazu beitragen, dass sie so lange und so selbstbestimmt wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Sieben Fragen zum Thema Demenz
1 Gehört Vergesslichkeit zum Alter oder ist sie ein Hinweis auf eine Demenz?
Vergesslichkeit kann viele Ursachen haben. Es kann eine beginnende Demenz vorliegen, möglicherweise liegen die Gründe aber auch ganz woanders. Auch bei Depression, Flüssigkeitsmangel oder einer Hormonstörung zeigen sich unter Umständen Symptome, die einer Demenz ähnlich sind. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen für eine zunehmende Vergesslichkeit möglichst bald abklären zu lassen. Sollte sich herausstellen, dass die Vergesslichkeit tatsächlich durch eine Demenz verursacht wird, können sich Betroffene und Angehörige frühzeitig auf die Erkrankung einstellen, den Alltag neu organisieren und Vorsorge für die Zukunft treffen.
2 Wer kann eine Demenzdiagnose stellen?
Erste Anlaufstelle beim Verdacht auf eine Demenz sollte die hausärztliche Praxis sein. Hausarzt oder Hausärztin kennen ihre Patienten meist schon länger und können manches aus der Krankheits- und Lebensgeschichte ableiten. Eine differenzierte Diagnose können erfahrene Ärzte bzw. Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie stellen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Gedächtnissprechstunde oder Memory-Klinik aufzusuchen. Dort arbeiten Fachleute verschiedener Berufsgruppen zusammen, die sich mit Frühdiagnostik, Therapie und Beratung von Menschen mit Demenz gut auskennen.
3 Wie geht es nach einer Demenzdiagnose weiter?
Gewissheit erschüttert die Lebensplanung – sie ist aber auch eine Chance. Wichtig ist jetzt, zu überlegen, wie das Leben mit der Krankheit gestaltet werden kann. Unterstützung geben die Fachleute einer Demenzberatungsstelle oder des Pflegestützpunktes vor Ort. Auch die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz bietet eine kostenlose Beratung per
Telefon und E-Mail, auf Wunsch anonym. Daneben geben Broschüren oder die Website www.alzheimer-bw.de Antworten auf wichtige Fragen.
4 Kann man Demenz heilen?
Demenz ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Störungen des Gehirns (siehe Illustration Demenzhaus rechts). So gibt es auch viele verschiedene Ursachen und Behandlungswege.
Demenzformen wie Alzheimer, vaskuläre Demenz und Frontotemporale Demenz sind bislang nicht heilbar. Allenfalls lassen sich der Verlauf der Erkrankung in begrenztem Rahmen beeinflussen und Begleiterscheinungen wie Depression, Schlafstörungen oder Unruhe mildern. Dabei spielen sowohl medikamentöse wie nicht-medikamentöse Maßnahmen eine Rolle.
5 Was kann ich tun, um einer Demenzerkrankung vorzubeugen?
Eine sichere Vorbeugung ist bis heute nicht möglich. Ein gesunder Lebensstil mit geistigen, körperlichen und sozialen Aktivitäten sowie einer ausgewogenen Ernährung (viel Obst, Salat, Gemüse und Fisch, wenig Fleisch und Wurst) kann eine Demenz zwar nicht verhindern, aber unter Umständen das Risiko einer Erkrankung verringern.
6 Was brauchen Menschen mit Demenz im Alltag?
Betroffene spüren die Angst zu versagen und an alltäglichen Aufgaben zu scheitern. Sie leiden darunter, ständig kritisiert und korrigiert zu werden. Je informierter Angehörige, Nachbarn und Freunde sind, umso leichter fällt es ihnen, auf Erkrankte zuzugehen und richtig zu reagieren – mit Verständnis und Geduld und der Bereitschaft, Defizite einfühlsam auszugleichen. So erleichtern sie es Menschen mit Demenz, trotz und mit ihrer Erkrankung möglichst lange am Leben teilzuhaben.
7 Wie kann ich mich über Demenz informieren?
Einen guten Einstieg bietet z. B. eine Demenz Partner-Schulung, die von vielen Einrichtungen angeboten wird. Jeder kann Demenz Partner werden – egal, ob man einen Menschen mit Demenz persönlich kennt oder sich nur grundsätzlich informieren möchte. Demenz Partner wissen mehr über die Erkrankung und was sie für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet. Und sie wissen besser, wie man Betroffene unterstützen kann. Auf www.demenz-partner.de finden Sie einen Kurs in Ihrer Nähe. Die Broschüren der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz informieren über viele Einzelthemen. Sie sind zumeist kostenlos erhältlich (s. Kasten).
DEMENZHAUS: Demenzformen im Überblick
D E M E N Z
Andere Demenzformen, z.B.
Alzheimer Demenz
ca. 60 - 70% aller Demenzen
Lewy-Körperchen-Demenz
Vaskuläre Demenz FTD Frontotemporale Demenz
Sons ge Demenzformen
Ve rschiedene Mischforme n
Sekundäre Demenzen (Ursachen behebbar), z.B. Depression, Vitamin-und Hormonmangel, Tumore oder Flüssigkeitsmangel
Mit dem Oberbegriff Demenz bezeichnet man unterschiedliche Erkrankungen des Gehirns. Die Alzheimer Demenz ist die häufigste Form einer Demenz.
Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz ist die zentrale Ansprechpartnerin zum Thema Demenz im Land. Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen, Fachkräfte und Ehrenamtliche sowie alle Interessierten finden hier umfassende Informationen und persönliche Beratung – z. B. über das kostenlose Beratungstelefon 07 11 / 24 84 96-63.
Im Internet bündelt das InfoPortal Demenz www.alzheimerbw.de Wissenswertes über Demenz, Informationsmaterialien zum Bestellen sowie erste Orientierungen und Hinweise, u.a. zu wohnortnahen Unterstützungsangeboten und aktuellen Terminen in der Region.
Friedrichstraße 10 | 70174 Stuttgart
Infoportal Demenz www.alzheimer-bw.de
Beratung
Telefon: 07 11 / 24 84 96-63
E-Mail: beratung@alzheimer-bw.de
Infomaterial zum Nachlesen, Herunterladen und Bestellen www.alzheimer-bw.de/infoservice/infomaterial-bestellen
Infomaterial für Angehörige und Betroffene
Bei der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg erhalten Sie vielseitiges Infomaterial z.B. zum Krankheitsverlauf, zur Alltagsbewältigung und darüber hinaus zu vielen Spezialfragen. Eine kleine Auswahl:
Demenz in meiner Familie: was nun - was tun?
Für Angehörige: Faltblatt mit den wichtigsten Angeboten zur Entlastung und Unterstützung.
Broschüre »Begleiten ins Anderland« Informationen und Tipps für Angehörige von Menschen mit Demenz
Broschürenreihe »Ich lebe mit einer Demenz«
Die Reihe für Menschen mit beginnender Demenz und alle, die sich kompakt informieren wollen:
• Den Alltag erleichtern und aktiv bleiben
• Diagnose Demenz. Was nun?
• Vorausschauen und planen
• Autofahren und Demenz
• Schwerbehindertenausweis bei Demenz
Das gesamte Angebot finden Sie im Internet unter www.alzheimer-bw.de/infoservice/infomaterial-bestellen. Gerne senden wir Ihnen eine Broschürenübersicht zu.
PFLEGEGRADE
Der Pflegegrad entscheidet, welche Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können. Hier erfahren Sie mehr über die Pflegegrade und wie Sie einen Antrag stellen können.
Die Pflegegrade
Fünf Pflegegrade ermöglichen es, Art und Schwere der jeweiligen Beeinträchtigungen unabhängig davon, ob diese körperlich, geistig oder psychisch bedingt sind, zu erfassen. Die Pflegegrade und damit auch der Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung orientieren sich an der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person. Der Pflegegrad wird mithilfe eines pflegefachlich begründeten Begutachtungsinstruments ermittelt. Die fünf Pflegegrade sind abgestuft: von geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5).
Antragstellung
Pfegeleistungen beantragen
Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden; dies kann auch telefonisch erfolgen. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse. Die Antragstellung können auch Familienangehörige, Nachbar/innen oder gute Bekannte übernehmen, wenn sie dazu bevollmächtigt werden. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst (MD) oder andere unabhängige Gutachterinnen oder Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.
Privat Versicherte stellen einen Antrag bei ihrem privaten Versicherungsunternehmen. Die Begutachtung erfolgt dort durch Gutachterinnen oder Gutachter des Medizinischen Dienstes MEDICPROOF.
Bearbeitungs- und Begutachtungsfristen
Die gesetzlich vorgegebene Bearbeitungsfrist für Anträge auf Pflegeleistungen beträgt 25 Arbeitstage. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung ist die Begutachtung durch den MD oder andere unabhängige Gutachter/ innen innerhalb einer Woche durchzuführen, wenn dies zur Sicherstellung der weiteren Versorgung erforderlich ist.
Die einwöchige Begutachtungsfrist gilt auch für den Fall, dass sich die antragstellende Person in einem Hospiz befindet oder ambulant palliativ versorgt wird. Befindet sich der/die Antragsteller/in in häuslicher Umgebung, ohne palliativ versorgt zu werden, und wurde die Inanspruchnahme einer Freistellung nach dem Pflegezeitgesetz gegenüber dem Arbeitgeber der pflegenden Person
angekündigt oder nach dem Familienpflegezeitgesetz mit dem Arbeitgeber vereinbart, ist eine Begutachtung innerhalb von zwei Wochen nach Antragseingang durchzuführen.
Erteilt die Pflegekasse den schriftlichen Bescheid über den Antrag nicht innerhalb von 25 Arbeitstagen nach Eingang des Antrags oder werden die verkürzten Begutachtungsfristen nicht eingehalten, hat die Pflegekasse nach Fristablauf für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung 70 Euro an den/die Antragsteller/in zu zahlen. Dies gilt nicht, wenn die Pflegekasse die Verzögerung nicht zu vertreten hat oder wenn sich der/die Antragsteller/in in vollstationärer Pflege befindet und mindestens erhebliche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (mindestens Pflegegrad 2).
Voraussetzung für Leistungsansprüche
Um Pflegeleistungen voll in Anspruch nehmen zu können, muss der/die Versicherte in den letzten zehn Jahren vor der Antragstellung zwei Jahre als Mitglied in die Pflegekasse eingezahlt haben oder familienversichert gewesen sein.
Begutachtung
Die Pflegekasse lässt vom Medizinischen Dienst, von anderen unabhängigen Gutachter/innen oder bei knappschaftlich Versicherten vom Sozialmedizinischen Dienst (SMD) ein Gutachten erstellen, um die Pflegebedürftigkeit und den Pflegeaufwand im Einzelnen zu ermitteln; bei privat Versicherten erfolgt die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst von „MEDICPROOF“. Zur Begutachtung kommt der/die jeweilige Gutachter/in (Pflegefachkraft oder Ärztin/Arzt) ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung in die Wohnung oder die Pflegeeinrichtung – es gibt keine unangekündigten Besuche. Zum Termin sollten idealerweise auch die Angehörigen oder Betreuer/innen des erkrankten Menschen, die ihn unterstützen, anwesend sein. Das Gespräch mit ihnen ergänzt das Bild der Gutachter/in davon, wie selbstständig der Antragsteller noch ist beziehungsweise welche Beeinträchtigungen vorliegen.
Zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit und Einstufung in einen Pflegegrad kommt ein Begutachtungsinstrument zum Einsatz, das von der individuellen Pflegesituation ausgeht. Es orientiert sich an Fragen wie:
• Was kann der oder die Pflegebedürftige im Alltag alleine leisten?
• Welche Fähigkeiten sind noch vorhanden?
• Wie selbstständig ist der oder die Erkrankte?
• Wobei benötigt er oder sie Hilfe?
Grundlage der Begutachtung ist dabei ein Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die individuellen Beeinträchtigungen ins Zentrum stellt – unabhängig davon, ob körperlich, geistig oder psychisch bedingt.
Was zählt, sind der einzelne Mensch und das Ausmaß, in dem er seinen Alltag allein bewältigen kann. Die Begutachtung führt dadurch zu einer individuelleren Einstufung. Davon profitieren etwa an Demenz erkrankte Personen mit ihrem besonderen Pflege- und Betreuungsbedarf.
Um festzustellen, wie selbstständig eine pfegebedürftige Person ist, wirft der/die Gutachter/in einen genauen Blick auf folgende 6 Lebensbereiche:
1. Mobilität
2. Geistige und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Selbstständiger Umgang mit krankheitsoder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen – sowie deren Bewältigung
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte
Für jedes Kriterium in den genannten Lebensbereichen ermitteln die Gutachter/innen den Grad der Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person anhand eines Punktwerts zwischen 0 (Person kann Aktivität ohne eine helfende Person, gegebenenfalls mit Hilfsmitteln, durch-
führen) und 3 (Person kann die Aktivität nicht durchführen, auch nicht in Teilen). Am Ende fließen die Punkte mit unterschiedlicher Gewichtung zu einem Gesamtwert zusammen, der für einen der fünf Pflegegrade steht. Zusätzlich bewerten die Gutachter/innen die außerhäuslichen Aktivitäten und die Haushaltsführung. Für einen individuellen Versorgungsplan sowie für die Pflegeplanung der Pflegekräfte sind die Informationen als Ergänzung sehr hilfreich, fließen jedoch nicht in die Ermittlung der Höhe des Pflegegrades mit ein.
Leistungsbescheid
Die Entscheidung der Pflegekasse über die Feststellung von Pflegebedürftigkeit soll für die Versicherten transparent und nachvollziehbar sein. Das Gutachten wird der Antragstellerin oder dem Antragsteller deshalb durch die Pflegekasse automatisch übersandt, sofern sie oder er der Übersendung nicht widerspricht. Es ist auch möglich, die Übermittlung des Gutachtens zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen. Darüber hinaus erhalten die Versicherten die gesonderte Präventions- und Rehabilitationsempfehlung, die im Rahmen der Begutachtung abgegeben wurde. Gleichzeitig wird darüber informiert, dass mit der Zuleitung an den zuständigen Rehabilitationsträger ein Antragsverfahren auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ausgelöst wird, sofern dies auf Zustimmung der Antragsteller/in trifft.
Bei allen Fragen stehen Ihnen die Pflegeberater/innen Ihrer Pflegekasse sowie die Mitarbeiter/innen der Pflegestützpunkte vor Ort zur Verfügung.
Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind oder an Compass Private Pflegeberatung GmbH in Köln unter Tel.: 0800 101 8800.
Auszug aus dem Online-Ratgeber Pflege vom Bundesgesundheitsministerium.
PFLEGELEISTUNGEN
Finanzielle Unterstützung und Leistungen für die ambulante und vollstationäre Pflege
Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pfegen, dem bietet die Pfegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Hier erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten, welche Beratungsangebote Sie nutzen können und wie Sie die Pfege eines Angehörigen mit Ihrem Beruf in Einklang bringen können.
Finanzielle Unterstützung (Pflegegeld)
Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden können, wie und von wem sie gepflegt werden. Die Pflegeversicherung unterstützt deshalb auch, wenn sich Betroffene dafür entscheiden, statt von einem ambulanten Pflegedienst von Angehörigen, Freunden oder anderen ehrenamtlich Tätigen versorgt zu werden. Hierfür zahlt die Pflegeversicherung das sogenannte Pflegegeld. -> siehe Tabelle „Pflegegeld“
Pflegedienste und Pflegesachleistungen
Pflegebedürftige können auch einen ambulante Pflegedienst nutzen. Dieser unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Familien Unterstützung und Hilfe im Alltag, damit pflegende Angehörige zum Beispiel Beruf und Pflege sowie Betreuung besser organisieren können. -> siehe Tabelle „Pflegesachleistung“
Kombinationsleistung
Können Pfegegeld und ambulante Pfegesachleistungen gleichzeitig in Anspruch genommen werden?
Um eine optimale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege zu gewährleisten, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld mit der Inanspruchnahme von ambulanten Pflegesachleistungen zu kombinieren. Das Pflegegeld vermindert sich in diesem Fall anteilig im Verhältnis zum Wert der in Anspruch genommenen ambulanten Sachleistungen.
Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
Die Pflegekasse zahlt für Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 in bestimmten Fällen, wenn die Pflegeperson wegen Urlaub oder Krankheit die/den Angehörige/n vorübergehend nicht pflegen kann.
Seit dem 1. Juli 2025 können Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 den gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege für bis zu 8 Wochen in Höhe von insgesamt bis zu 3.539 Euro je Kalenderjahr in Anspruch nehmen. Die bisherigen unterschiedlichen Übertragungsregelungen entfallen. Zudem entfällt seit dem 1. Juli 2025 das Erfordernis einer sechsmonatigen Vorpflegezeit vor der erstmaligen Inanspruchnahme von Verhinderungspflege. Damit kann der Anspruch auf Verhinderungspflege – ebenso wie heute bereits der Anspruch auf Kurzzeitpflege – unmittelbar ab Vorliegen von mindestens Pflegegrad 2 genutzt werden.
Bei der Verhinderungspflege durch nahe Angehörige oder Haushaltsmitglieder sind die Pflegeaufwendungen grundsätzlich auf den je nach Pflegegrad geltenden Pflegegeldbetrag für bis zu zwei Monate begrenzt.
Tagespflege
Unter Tagespflege (teilstationäre Versorgung) versteht man die vorübergehende Betreuung im Tagesverlauf in einer Pflegeeinrichtung. Leistungen der Tagespflege können in Anspruch genommen werden, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist.
Angebote zur Unterstützung im Alltag und Entlastungsbetrag
Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu bei, Pflegepersonen zu entlasten, und helfen Pflegebedürftigen, möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und ihren
Alltag weiterhin möglichst selbstständig bewältigen zu können. Zum Beispiel durch anerkannte Organisationen und Firmen.
Seit Dezember 2024 können auch Einzelhelfende über den Entlastungsbetrag eine Erstattung von der Pflegekasse erhalten. Ehrenamtlich Einzelhelfende sind Personen, die im Rahmen der Einzelhilfe niederschwellige Betreuungs- und/oder Entlastungsleistungen zur Unterstützung Pflegebedürftiger im Alltag erbringen. Die Leistungen werden in der Regel in Form von ehrenamtlicher Hilfe für Nachbarinnen und Nachbarn oder für Freunde/Bekannte von Einzelpersonen erbracht. Das bedeutet, sie aktivieren, stärken, versorgen und begleiten die zu betreuende Person, sie kümmern sich und ermöglichen Teilhabe. Konkret helfen sie beispielsweise dabei, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, begleiten zu Arztbesuchen, unterstützen bei der Haushaltsführung, gestalten Freizeit und kaufen ein. -> siehe Tabelle „Entlastungsbetrag“
Soziale Absicherung der Pflegeperson
Die Pflegeversicherung zahlt auf Antrag und bei Vorliegen der Voraussetzungen für pflegende Angehörige Beiträge zur Renten- und Sozialversicherung.
Pflegekurse für Angehörige
Die Pflegekassen haben für Personen, die eine Angehörige oder einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, unentgeltlich Schulungskurse durchzuführen.
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
Die Freistellungen nach dem Pflegezeitgesetz und dem Familienpflegezeitgesetz, die kurzzeitige Arbeitsverhinderung und das Pflegeunterstützungsgeld ermöglichen es Beschäftigten, den Beruf und die Pflege von Angehörigen zu vereinbaren.
Pflegehilfsmittel
Die Pflegeversicherung übernimmt Kosten von sogenannten Pflegehilfsmitteln. Darunter fallen Geräte und
Sachmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, diese erleichtern oder dazu beitragen, der/dem Pflegebedürftigen eine selbstständigere Lebensführung zu ermöglichen.
Zuschüsse zur Wohnungsanpassung
Die Pflegekasse kann für Pflegebedürftige bis zu 4.180 € als Zuschuss für Anpassungsmaßnahmen zahlen, die die häusliche Pflege in der Wohnung ermöglichen, erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung der pflegebedürftigen Person wiederherstellen sollen.
Vollstationäre Versorgung
Die Pflegeversicherung zahlt bei vollstationärer Pflege pauschale Leistungen für pflegebedingte Aufwendungen einschließlich der Aufwendungen für Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeheimen. Einen guten Überblick über zugelassene Pflegeheime geben zum Beispiel die Leistungs- und Preisvergleichslisten, die die Pflegekassen auf Anforderung kostenfrei zur Verfügung stellen; sie sind auch im Internet abrufbar.
Zusätzlich zum pflegebedingten Eigenanteil fallen bei vollstationärer Pflege für die Pflegebedürftigen stets weitere Kosten an: Hierzu zählen Kosten für die Unterbringung, Verpflegung, Investitionen oder besondere Komfort- und Zusatzleistungen. Grundsätzlich gilt: Da diese Kosten je nach Einrichtung sehr unterschiedlich ausfallen können, ist es dringend angeraten, sich bei der Auswahl eines Heims ausführlich darüber zu informieren. -> siehe Tabelle „Leistungsbetrag Vollstationäre Versorgung“
Mehr Informationen darüber wie Sie diese Angebote nutzen können und dabei Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen können, erfahren Sie im Internet unter:
www.bundesgesundheitsministerium.de bei -> Themen -> Pfege -> Online-Ratgeber Pfege
Quelle: Bundesgesundheitsministerium.
Alle Leistungen in den fünf Pflegegraden (PG) im Überblick (gültig seit 01.01.2025)
max. Leistungen pro Monat in Euro * je nach Verweildauer gewährt die Pflegeversicherung gestaffelte Leistungszuschläge.
Professionelle Hilfe in jeder Lebenslage – der ASB an Ihrer Seite
Es gibt Zeiten im Leben, in denen Unterstützung und Sicherheit besonders wichtig werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund Region Karlsruhe steht älteren Menschen und ihren Angehörigen mit vielfältigen Angeboten zur Seite. Ob Hausnotruf, Tagespflege, Seniorenheim oder betreute Wohnanlage: Wir möchten Ihnen den Alltag erleichtern, Ihre Selbstständigkeit fördern und Ihnen das gute Gefühl geben, jederzeit in besten Händen zu sein.
Seit über 100 Jahren begleitet der ASB Region Karlsruhe die Menschen in Stadt und Landkreis Karlsruhe. Als anerkannter Wohlfahrtsverband und freiwillige Hilfsorganisation stehen wir allen Menschen unabhängig und unparteiisch zur Seite. Unsere Aufgaben sind vielfältig und reichen von Pflege und Betreuung über den Rettungsdienst bis hin zum Bevölkerungsschutz. Mit Herz, Erfahrung und Verlässlichkeit helfen unsere hauptund ehrenamtlichen Mitarbeitenden überall dort, wo Menschen Unterstützung brauchen.
Der ASB Region Karlsruhe steht für Vertrauen, Zuwendung und Verlässlichkeit. Ganz gleich, ob Sie in Ihrer Wohnung Sicherheit suchen, tagsüber Gemeinschaft und Unterstützung erleben möchten oder ein neues Zuhause in einem unserer Seniorenheime finden wollen: Wir begleiten Sie mit Respekt, Einfühlungsvermögen und echter Aufmerksamkeit. Lernen Sie unsere Angebote kennen und entdecken Sie, wie wir gemeinsam für mehr Lebensqualität im Alter sorgen können.
Sicherheit im Alltag:
Unser ASB-Hausnotruf
Für viele alleinlebende Seniorinnen und Senioren ist es das Schreckensszenario schlechthin: ein plötzlicher Sturz oder ein Notfall tritt ein und niemand ist da, der helfen kann. Für alle, die trotz körperlicher Einschränkungen in ihrem vertrauten Umfeld bleiben möchten und sich im Notfall schnelle Hilfe wünschen, ist der Hausnotruf des ASB Region Karlsruhe, eine gute Lösung. Per Knopfdruck wird im Ernstfall ein ganzes Netz an Helfenden alarmiert, das sich sofort auf den Weg macht.
Ihre Möglichkeiten
Feststation – Sicherheit zu Hause
• Basisstation mit tragbarem Notrufknopf
• Ein Knopfdruck stellt automatisch die Verbindung zur Hausnotrufzentrale her
• funktioniert in der gesamten Wohnung
Mobil – Sicherheit unterwegs
• Ideal für aktive Seniorinnen und Senioren
• JAMES-Notrufuhr mit Notfallknopf und GPS-Ortung
• Sicherheit auch außerhalb der eigenen Wohnung
Basispaket: Im Notfall benachrichtigt die ASB-Notrufzentrale sofort Ihre ausgewählte Vertrauensperson.
Komplettpaket: Im Notfall kommt die ASB-Notrufzentrale zu Ihnen und kann mit einem hinterlegten Schlüssel die Wohnung betreten.
Gemeinschaft erleben, den Tag genießen: Unsere ASB-Tagesoasen
Unsere ASB-Tagesoasen in Karlsruhe-Durlach und Karlsruhe-Neureut sind Orte der Gemeinschaft. Hier verbringen Sie den Tag in angenehmer Gesellschaft, umsorgt von einem aufmerksamen Team und eingebettet in eine herzliche Atmosphäre, die Geborgenheit schenkt.
Unser Tagesprogramm lebt von gemeinsamen Mahlzeiten und schönen Momenten. Wir beginnen mit einem Frühstück in geselliger Runde, genießen mittags ein frisch gekochtes Essen und treffen uns nachmittags bei Kaffee und Kuchen zu einem gemütlichen Beisammensein. Dazwischen sorgen abwechslungsreiche Aktivitäten wie Kochen, Backen, Singen, Gymnastik, Spiele oder Gedächtnistraining für Freude und fördern Ihre Fähigkeiten. Bei allen Angeboten entscheiden Sie selbst, woran Sie teilnehmen möchten.
Auf Wunsch holt Sie unser Fahrdienst morgens ab und bringt Sie am Abend wieder sicher nach Hause. Ganz gleich, ob Sie gelegentlich oder regelmäßig unser Gast sind, in den ASB-Tagesoasen finden Sie einen Ort, an dem Sie sich geborgen fühlen, neue Kontakte knüpfen und Lebensfreude spüren können. Zugleich wissen auch Ihre Angehörigen, dass Sie den Tag in guten Händen verbringen.
Tagesoase an der Pfinz (Karlsruhe Durlach)
0721 / 49 008-140 | asb-tp-pfinz@asb-ka.de
Tagesoase an der Hardt (Karlsruhe Neureut)
0721 / 66 37 182 | tp-neureut@asb-ka.de
Neues Zuhause mit herzlicher Betreuung
Unsere ASB-Seniorenheime
Wenn sich das Leben verändert und neue Herausforderungen entstehen, wird es manchmal notwendig, Unterstützung im Alltag oder medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. In diesem Moment ist es wichtig, einen Ort zu finden, an dem Sie sich sicher, gut versorgt und geborgen fühlen können. Genau diesen Ort bieten Ihnen unsere sechs ASBSeniorenheime – mit herzlicher Betreuung und allem, was Sie brauchen, um sich rundum wohlzufühlen.
Damit Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen, sorgen wir für eine Atmosphäre, die Geborgenheit und Lebensqualität vereint. Helle, freundliche Räume, eine barrierefreie Ausstattung und großzügige Essbereiche laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Wir arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten zusammen und beziehen Ihre Angehörigen aktiv ein, damit Ihre Wünsche und Bedürfnisse stets berücksichtigt und erfüllt werden.
Damit Sie sich auch langfristig bestens aufgehoben wissen, setzen wir auf kontinuierliche Verbesserungen. Unsere Fachkräfte bilden sich regelmäßig weiter, um Ihnen die bestmögliche Pflege und Betreuung zu bieten. Qualitätssicherung ist dabei ein fester Bestandteil unserer Arbeit: In sogenannten Qualitätszirkeln treffen sich unsere Fach- und Leitungskräfte regelmäßig, um Erfahrungen auszutauschen und Verbesserungen gemeinsam zu entwickeln. Ergänzend dazu wird unsere Arbeit regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MDK) und die Heimaufsicht überprüft. Zusätzlich finden Qualitäts-Audits durch den ASB-Landesverband statt, die sicherstellen, dass wir Ihnen auch langfristig ein hohes Niveau an Betreuung und Versorgung bieten.
Bei individuellen Wünschen
Ob Kurzzeit- oder Verhinderungspflege – wir bieten flexible Lösungen für Ihre persönliche Lebenssituation. Sprechen Sie uns an, gemeinsam finden wir die passende Unterstützung für Sie.
ASB-Seniorenheim Haus Lucia Hug (Karlsruhe Oberreut)
0721 / 530 749 101 | haus-lucia-hug@asb-ka.de
ASB Betreutes Wohnen: Freiraum, Sicherheit und Miteinander
Sie möchten in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt leben und zugleich Sicherheit und Unterstützung genießen? In unseren fünf vom ASB Karlsruhe betreuten Wohnanlagen finden Sie genau diese Balance: eine lebendige Hausgemeinschaft mit Raum für Begegnung und Austausch und gleichzeitig genügend Rückzugsmöglichkeiten für Ihre Privatsphäre.
Unsere barrierefreien Seniorenwohnungen sind auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. So bleibt komfortables und eigenständiges Wohnen auch bei gesundheitlichen Einschränkungen möglich.
Unser 12-Punkte-Grundservice sorgt dafür, dass Sie sich sicher und gut versorgt fühlen. Ein fester Bestandteil ist der tägliche „Wohlauf-Rundgang“ an den Werktagen, bei dem wir uns erkundigen, ob bei Ihnen alles in Ordnung ist. Auch der ASBHausnotruf gehört zum Servicepaket und bietet Ihnen rund um die Uhr Sicherheit.
Als verlässlicher Partner tritt der ASB Region Karlsruhe nicht als Vermieter auf, sondern bietet Ihnen vertraglich zugesicherte Betreuungs- und Serviceleistungen. Unsere qualifizierten Betreuungskräfte sind jederzeit für Sie da, nehmen sich Ihrer Anliegen an und schaffen so die Basis für ein sicheres, entspanntes und sorgenfreies Wohnen.
Betreutes Wohnen Am Ostring (Karlsruhe Oststadt)
0721 / 72 58 757 | BW_am_Ostring@asb-ka.de
Betreutes Wohnen Am Park (Karlsruhe Südoststadt)
0721 / 35 48 599 | BW_am_Park@asb-ka.de
Betreutes Wohnen Citypark (Karlsruhe Südoststadt)
0721 / 35 44 122 | BW_am_Citypark@asb-ka.de
Betreutes Wohnen Im Blumenwinkel (Karlsruhe Durlach)
Weitere Informationen über unsere Angebote finden Sie auch auf unserer Webseite: www.asb-ka.de
Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe
0721 / 49 008-0
info@asb-ka.de
PFLEGEDIENST SCHULZ GMBH
Ihr kompetenter Partner für die häusliche Pflege
Trotz Pflegebedürftigkeit nicht dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben geben.
Nach diesem Motto bietet der Pflegedienst Schulz GmbH in Bretten bereits seit 1999 und Umgebung seine Leistungen rund um die häusliche Pflege an. Gute Pflege braucht Zeit, Individualität und Identität. Wer möchte nicht trotz gesundheitlichen Einschränkungen zu Hause bleiben und sicher sein, dass Pflege und Betreuung passgenau sichergestellt sind. Da ist es gut, einen zuverlässigen Partner in der Nähe zu haben, der seine Kunden mit hoher fachlicher Kompetenz in dieser Lebenssituation unterstützt.
Der Pflegedienst Schulz GmbH blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte in der ambulanten häuslichen Pflege und Betreuung zurück. Die Pflegefachkräfte sind bestens ausgebildet, werden regelmäßig geschult und sind auf höchstem Niveau qualifiziert.
Hinzu kommt eine langjährige Erfahrung der Mitarbeiter in der Alten- und Krankenpflege, die pflegerische Kompetenz, individuelle Betreuung und Beratung gewährleistet.
Seit Oktober 2015 betreiben wir in unseren Räumlichkeiten eine Tagespflege für Senioren für 16 Tagesgäste. Auf der Seite 25 finden Sie alle wichtigen Informationen zu unserer neuen Tagespflege in Bretten.
Unser Angebot
Häusliche Pflege wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Wir sind Ihr zuverlässiger Partner, der Sie in der ambulanten Pflege unterstützt und begleitet.
Unser Ziel ist die Erhaltung und Förderung des gesundheitlichen Zustandes unserer Patienten durch eine individuelle und ganzheitliche Pflege in gewohnter Umgebung. Hierbei versuchen wir, unsere Pflegekunden zu einem selbstständigen Leben zu Hause solange als möglich zu befähigen und nahezu alle Lücken der häuslichen Versorgung zu schließen.
Dazu gehören:
• Altenpflege
• Krankenpflege
• Hauswirtschaftliche Versorgung
• Essen auf Rädern
• Hausnotruf
Wir betreuen Sie selbstverständlich auch an allen Sonnund Feiertagen.
Kooperationsmodell
Zur Vervollständigung des pflegerischen Angebotes besteht eine enge Kooperation mit dem Pflegeheim „Auf der Gänsweide“ in Sulzfeld.
Das Alten- und Pflegeheim ist eine Pflegeeinrichtung der neuesten Generation, geführt nach dem Wohngruppenkonzept.
Einsatzorte
• Bretten mit allen Stadtteilen
• Gondelsheim
• Wössingen
• Jöhlingen
• Knittlingen
• Neulingen
• Oberderdingen
Unsere Leistungen im Detail
Grundpflege
• Flehingen
• Zaisenhausen
Weitere Leistungsangebote
• 24 Stunden-Rufbereitschaft
Hilfe bei der Körperpflege, Vollbäder, Hilfe bei Ausscheidungen, Lagern, Mobilisation, Verabreichen von Sondenkost, Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme, Zubereitung von einfachen Mahlzeiten, verschiedene hauswirtschaftliche Versorgungen, personenbezogene Pflege, in der Regel durch eine feste Bezugsperson
Behandlungspflege
Injektionen, Verbandswechsel, spezielle ambulante Wundpflege, z.B. bei chronischen Wunden und Ulcus cruris, Blutdruckkontrolle, Blutzuckerkontrolle, Katheterwechsel und Pflege, Stomaversorgung u.v.m.
Preise und Bedingungen
Pflegeleistung gem. SGB XI (Pflegegrade 1 - 5) und Behandlungspflege gem. SGB V werden von der Krankenkasse übernommen. Individuelle Beratungsgespräche können in der Einrichtung oder bei Interessenten zu Hause durchgeführt werden. Auf dieser Basis erstellen wir für Sie ein unverbindliches Angebot.
DIE ALLTAGSBEGLEITER BADEN GMBH –Ihr zuverlässiger Partner für ein selbstbestimmtes Leben.
Wir sind für Sie da, wann und wo immer Sie uns brauchen.
Das Leben im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit bringt besondere Herausforderungen mit sich. Viele Menschen wünschen sich trotz Einschränkungen weiterhin in den eigenen vier Wänden zu leben, aktiv am Alltag teilzunehmen, ihre sozialen Kontakte zu pflegen und die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags zu bewältigen.
Genau hier setzt „Die Alltagsbegleiter Baden GmbH“ an – mit Herz, Kompetenz und einem breiten Leistungsspektrum für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe mit den umliegenden Regionen (sowie den Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden).
„Die Alltagsbegleiter“ bilden darüber hinaus ein bundesweites Netzwerk, auf deren Erfahrung die ansonsten eigenständigen Standorte jederzeit zurückgreifen können.
Unsere Mission
Mehr Lebensqualität für Sie und Ihre Angehörigen! Denn Selbstbestimmung und Würde sind keine Luxusgüter, sondern unser aller Grundbedürfnis.
Deshalb begleiten wir Sie dort, wo Sie uns brauchen – in ihrem Zuhause, unterwegs oder bei wichtigen Terminen, ob beim Arzt, zur Behörde oder einfach beim Einkauf.
Unser Ziel ist es, Ihnen den Alltag zu erleichtern und auch Ihre Angehörigen spürbar zu entlasten.
Mit uns gewinnen Sie Zeit für die schönen Dinge des Lebens – und wir haben immer ein offenes Ohr für das, was Sie beschäftigt oder sogar belastet.
Warum
Die Alltagsbegleiter Baden GmbH?
Unsere Teams an den Standorten Baden-Baden und Karlsruhe bestehen aus erfahrenen Betreuungskräften, die regelmäßig geschult werden. Wir arbeiten mit Empathie und Professionalität und gehen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ein.
Ob eine stundenweise Hilfe oder die regelmäßige Begleitung: Ihre Bedürfnisse stehen im Vordergrund. So entsteht eine vertrauensvolle Beziehung, die Ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben kann.
Unsere Philosophie
„Mit Herzlichkeit und voller Aufmerksamkeit sind wir für Sie da – immer dann, wenn sie Unterstützung benötigen.“ Dieses Versprechen leben wir jeden Tag. Einschränkungen bedeuten nicht Stillstand – sie eröffnen neue Perspektiven. Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir einen Alltag, der Freude machen soll.
Einsatzgebiet
• Landkreise Karlsruhe, Rastatt und Baden-Baden
Leistungen, die den Unterschied machen
Als zertifizierter Anbieter nach § 45a SGB XI rechnen wir unsere Leistungen direkt mit der Pflegekasse ab – schon ab Pflegegrad 1. Das bedeutet für Sie: Professionelle Unterstützung ohne komplizierte Abläufe.
Unser Angebot umfasst unter anderem:
• Haushaltshilfe: Reinigung, Wäscheversorgung, Kochen – wir sorgen für ein gepflegtes Zuhause.
• Begleitung im Alltag: Arztbesuche, Einkäufe, Behördengänge oder Spaziergänge – wir sind an Ihrer Seite.
• Gesellschaft & Aktivierung: Gespräche, Spiele, gemeinsame Mahlzeiten oder kulturelle Ausflüge – gegen Einsamkeit und für mehr Lebensfreude.
• Entlastung für Angehörige: Wir übernehmen Aufgaben, damit Sie Zeit für sich haben.
• Beratung nach § 37 SGB XI: Fachgerechte Pflegeberatung zur Sicherung der häuslichen Pflegequalität.
Darüber hinaus bieten wir Schulbegleitung und Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche sowie die Unterstützung während und nach der Schwangerschaft oder einem Krankenhausaufenthalt an – individuell und zuverlässig.
Was wir nicht können: Wir sind kein Pflegedienst, der körpernahe Dienstleistungen erbringt. Wir konzentrieren uns auf die Unterstützung bei der Bewältigung Ihres Alltags.
Wer bezahlt uns?
Unserer Leistungen können in der Regel über die Pflegekasse abgerechnet werden. Entlastungsleistung, Verhinderungspflege, usw. – Begriffe, die wir für Sie mit Inhalt füllen, damit Sie jederzeit wissen, woran sie finanziell sind. Wir beraten Sie gerne, wie Sie die bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen und welche darüber hinausgehenden Leistungen für Selbstzahler möglich sind.
Bürozeiten
Das Büro ist in der Regel Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 13:00 Uhr besetzt. Für Fragen oder ein ausführliches Gespräch zum Kennenlernen empfehlen wir die telefonische Terminvereinbarung, die immer kurzfristig möglich ist.
Kontakt
Die Alltagsbegleiter Baden GmbH / Standort Karlsruhe
Besuchen Sie uns online unter: www.diealltagsbegleiter.de
Leitung: Peter Müller
Ambulante Pflege und Tagespflege im Raum Karlsruhe
Deine Pflegeexperten "SAV Pflegeleicht"
• Ambulante Pfege
• Tagespfege Casa Savone
• 24 Stunden Betreuung
• Persönliche Assistenz
Pflege wird zur Belastung?
Wir bieten individuelle Lösungen!
Vertrauen, Qualität und individuelle Fürsorge –weil jeder Mensch eine
Betreuung verdient, die auf Herz und Verstand basiert.
Viele Familien in Weingarten (Baden), Karlsruhe & Umgebung fühlen sich überfordert, wenn bei Angehörigen die körperlichen oder kognitiven Einschränkungen zunehmen. Sturzgefahr, Haushaltsführung und Pflegeaufgaben belasten den Alltag ebenso wie seelische Kraft. Genau hier setzt SAV Pflegeleicht an: Wir unterstützen Dich und Deine Liebsten persönlich, flexibel und mit Herz. Von der Grundpflege bis zur 24-Stunden-Pflege sorgen wir dafür, dass Pflege kein Grund zur Verzweiflung sein muss, sondern gut organisiert und menschlich gelingt.
Deine Herausforderungen –
Unsere Lösungen
Als erfahrener ambulanter Pflegedienst in Weingarten (Baden), Walzbachtal, Stutensee, Karlsruhe und Bruchsal kennen wir die Sorgen von Pflegebedürftigen und Angehörigen genau. Wir begegnen Deinen Herausforderungen mit passenden Lösungen:
Unklare Ansprüche und Antragshürden?
Wir helfen Dir, alle zustehenden Leistungen zu beantragen und begleiten Dich durch den Bürokratiedschungel der Pflegekasse. Mit unserer Unterstützung bleibt keine Leistung ungenutzt. Hol Dir jetzt die Versorgung, die Dir zusteht.
Angst vor unpersönlicher Pflege?
Bei uns steht Menschlickeit an erster Stelle. Unser Team nimmt sich mit Herz, offenen Ohren und echter Nähe Zeit für Dich. Gute Pflege schenkt Lebensqualität und würdevollen zwischenmenschlichen Kontakt.
Ist Pflege eine finanzielle Belastung?
Pflege muss nicht teuer sein. Als erfahrener Pflegedienst in Deiner Region helfen wir Dir, Kosten transparent zu gestalten und durch gezielte Beratung finanzielle Entlastung für Dich oder Deine Angehörigen zu schaffen.
Überforderung der Angehörigen
Als erfahrener Pflegedienst stehen wir Dir zur Seite, entlasten Dich im Alltag und schaffen Raum für gemeinsame Zeit ohne ständigen Stress.
Unsicherheit bei Antrag zum Pflegegrad?
Wir unterstützen Dich dabei, den richtigen Pflegegrad zu ermitteln und erklären Dir, welche finanziellen und praktischen Hilfen zur Verfügung stehen.
Fazit:
Du suchst einen Pflegedienst, der wirklich für Dich da ist? Dann bist Du bei SAV Pflegeleicht richtig.
Einsatzorte
• Weingarten (Baden)
• Walzbachtal
• Stutensee
• Karlsruhe
• Bruchsal
Unsere Leistungen im Überblick
Ambulante Pflege (SGB XI & SGB V):
Examinierte Pflegekräfte übernehmen die Grundpflege & Behandlungspflege bei Dir zu Hause (z. B. Unterstützung bei der Körperpflege, Medikamentengabe, Verbandswechsel).
Hauswirtschaftliche Hilfe & Alltagshilfe
Wir entlasten im Haushalt von Einkaufen, Kochen und Putzen bis zur Begleitung zum Arzt, damit Dein Zuhause sauber und gemütlich bleibt.
24-Stunden-Pflege:
Eine liebevolle Betreuungskraft ist rund um die Uhr für Dich da, damit Du in den eigenen vier Wänden sicher versorgt bist, ideal gerade bei Demenz oder hohem Pflegebedarf.
Tagespflege
In unserer Tagespflege Casa Savone in Weingarten (Baden) verbringen Senioren den Tag in Gesellschaft mit gemeinsamen Mahlzeiten, Spiel und Bewegung. Abends kehren sie zufrieden nach Hause zurück. Die Kosten trägt hierfür die Pflegekasse.
Beratung & Pflegekurse
Wir beraten Dich zu allen Pflegefragen und schulen nach §45 SGB XI kostenfrei. Die Pflegekasse übernimmt hierfür die Aufwendungen. So lernst Du praxisnah, wie Du Deine Liebsten noch besser pflegen kannst.
Pflegemeister-Hausservice
Unser Hausmeisterservice kümmert sich um Haus und Garten (Reparaturen, Gartenpflege, Winterdienst), damit alles rund ums Zuhause funktioniert.
Tipp:
Nutze unsere kostenlose Erstberatung, um Deinen individuellen Pflegebedarf zu besprechen. Wir zeigen Dir alle Optionen verständlich auf und finden unverbindlich und kompetent die beste Lösung.
Wir erkennen jeden Menschen als Individuum an. Wir achten die eigenständige Persönlichkeit jedes einzelnen. Wir verhelfen unseren Kunden zu größtmöglicher Selbstständigkeit und unterstützen sie dahingehend.
Individuelle Pflege
Wir bieten individuelle Unterstützung für Senioren und ihre Familien, um ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu fördern. Vertrauen Sie auf unser erfahrenes Team von Fachleuten, die sich mit Herz und Seele um die Bedürfnisse der Ihnen wichtigsten Menschen kümmern.
Unser Ziel ist es, die Pflege nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten der zu Pflegenden auszurichten, sie in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen und die vorhandenen Fähigkeiten zu fordern und fördern.
Gerne bieten wir Ihnen auch Beratungsgespräche nach § 37,3 an.
Unser Leitbild
Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns und Denkens.
Ein emphatischer, respektvoller und freundlicher Umgang mit unseren Kunden, dessen Angehörigen sowie unseren Mitarbeitern sind Grundsätze unseres Tuns und Handelns.
Wir möchten die Angehörigen der Pflegebedürftigen und deren Bezugspersonen in die Betreuung und Versorgung miteinbeziehen, um die individuell bestmögliche Pflege zu gewährleisten.
Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes und wertvollstes Gut. In die Gestaltung von Abläufen und Arbeitsprozessen werden diese aktiv miteingebunden, um eine hohe Qualität zu erreichen. Wir arbeiten teamorientiert. Ein offener, transparenter, wertschätzender und respektvoller Umgang ist uns wichtig.
Einsatzorte
• Stutensee und alle Stadtteile
• Eggenstein-Leopoldshafen
• Weingarten
• Jöhlingen
• Waldstadt
Wir bieten Ihnen
• Linkenheim-Hochstetten
• Büchenau
• Unter- und Obergrombach
• Karlsdorf-Neuthard
• Behandlungspfege nach SGB V – Unterstützung oder Übernahme der Körperpflege
– Hilfe beim An- und Auskleiden
– Mobilisation und Lagerung
– Zubereitung von Mahlzeiten und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme
– Begleitung zu Terminen
• Grundpfege nach SGB XI
– Richten und verabreichen von Medikamenten
– Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsverbände anlegen und abnehmen
– Subkutane Injektionen
– Wundversorgung
• Beratungsgespräch nach § 37,3
• Erledigungen von Einkäufen und Arztbesuchen innerhalb der Ortschaft
• Qualifiziertes und geschultes Pflegepersonal
• Ein sehr motiviertes Team, das sich den Bedürfnissen jedes Einzelnen anpassen kann
• Enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Haus- und Fachärzten
• Demenzbetreuung
• Betreuung Ihrer zu pflegenden Angehörigen
• Unterstützung in der Hausarbeit
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen.
Im Zentrum von Sulzfeld, direkt am Rathausplatz, befindet sich das Alten- und Pflegeheim „Auf der Gänsweide“ als Pflegeeinrichtung der neuesten Generation, mit 49 Pflegeplätzen verteilt auf drei Wohnbereichen. Hinterm Haus lädt ein kleiner Park zum Spazierengehen ein, eine große Terrasse und ein Nutzgarten können von den Bewohnern zur Entspannung genutzt werden. Geschäfte des täglichen Bedarfs sind in unmittelbarer Nähe zu Fuß erreichbar. Eine gute Verkehrsanbindung ist durch überregionale Straßen und den Anschluss an das Stadtbahnnetz gewährleistet.
Modernes Wohn- und Betreuungskonzept
Nicht nur die überschaubare Größe und unsere engagierte Leitung des Pflegeheims garantieren eine persönliche Betreuung, auch auf den herkömmlichen „Klinikcharakter“ wurde bewusst verzichtet. Uns dient das Wohngruppen- und Wohngemeinschafts-Konzept als Vorbild für Architektur und Arbeit.
Lebendiger Mittelpunkt und zentrales Gestaltungselement in jedem Wohnbereich ist die großzügige, gemütlich eingerichtete Wohnküche, von jedem Bewohnerzimmer aus direkt zugänglich. Hier spielt sich das „gesellschaftliche Leben“ der Bewohner ab, hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gespielt und gesungen.
Jeder kann sich ganz nach seinen Fähigkeiten am Geschehen beteiligen. Vorhandene Alltagskompetenzen werden so erhalten, gefördert und auch wieder zurückgewonnen. Um jeden Wohnbereich gruppieren sich neun geräumige Einzelzimmer und ein Doppelzimmer, alle mit eigenem Bad und WC. Die Zimmer sind durchweg hochwertig ausgestattet und liebevoll dekoriert. Ihre Lieblingsmöbel können Sie selbstverständlich auch mitbringen und sich so ein behagliches Ambiente schaffen. Alle Räumlichkeiten sind behinderten- und rollstuhlgerecht ausgebaut und über einen Fahrstuhl bequem zu erreichen. Schwesternrufanlage sowie Kabelanschlüsse für Fernsehen und Radio sind obligatorisch. Darüber hinaus verfügt das Haus über zwei moderne Pflegebäder.
Wir nehmen uns Zeit
Bei uns soll sich jeder wohlfühlen können. Deshalb stellen wir jeden einzelnen Menschen mit seinen ganz eigenen Bedürfnissen in den Mittelpunkt unserer Pflege und Betreuung. Unsere Pflegefachkräfte besitzen eine fundierte Ausbildung und sind erfahren im Umgang mit alten und behinderten Menschen. Im Alten- und Pflegeheim „Auf der Gänsweide“ sind wir rund um die Uhr für Sie da. Ihre persönlichen Wünsche und Vorlieben, aber auch Ihre Sorgen und Ängste finden bei uns ein offenes Ohr.
Standort-Infos
Bushaltestelle 5 min.
Bahn 1 km
Autobahnanschluss 15 km
Nächstgelegene Stadt 5 km
Café, Metzgerei 1 min.
Supermarkt 10 min.
Bank, Post 5 min.
Bäckerei, Kirche 2 min.
Nächster Arzt 1 min.
Ausstattung
Dauerpflegeplätze 49
Kurzzeitpflegeplätze
Kirchliche Veranstaltungen
Aufzug
Arzt kommt ins Haus
Sitzmöglichkeiten im Freien
Parkplätze
Unsere Einrichtung auf einen Blick
• Pflegeeinrichtung der neuesten Generation mit ansprechender Architektur, geführt nach dem Wohngruppenkonzept
• 27 Einzelzimmer und 3 Doppelzimmer mit hochwertiger Ausstattung, behinder ten- und rollstuhlgerecht, alle Zimmer mit Bad und WC, Schwesternrufanlage und Kabelanschluss für Radio und TV
• Außenbereich mit kleinem Park, Terrasse und Nutzgarten
• Zentrale Lage in schönem Weindorf mit intakter Infrastruktur und landschaftlich reizvoller Umgebung, gute Verkehrsanbindung
Preise und Bedingungen
Pflegeleistung gem. SGB XI (Pflegegrade 1 - 5) und Behandlungspflege gem. SGB V werden von der Krankenkasse übernommen.
Die Diakoniestation Südlicher Kraichgau e. V. Sulzfeld stellt sich vor
Wir sind ein anerkannter ambulanter Pflegedienst und bieten in unserem Einzugsgebiet Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen verschiedene Leistungen im Bereich der Pflege und Betreuung an. Zu unseren Hauptaufgaben zählt die Versorgung pflegebedürftiger und kranker Menschen in gewohnter Umgebung. Wir ermöglichen hiermit den hilfsbedürftigen Menschen, ihre Selbstständigkeit in ihrem Zuhause beizubehalten. Unsere Leistungen sind u. a.: Körperpflege, Behandlungspflege gemäß ärztlicher Verordnung, hauswirtschaftliche Versorgung, stundenweise Betreuung von Menschen mit Demenz, Entlastungsleistungen (z. B. hauswirtschaftliche Unterstützung), Begleitung Sterbender und Hausnotrufdienst.
Tagespflege –lieber gemeinsam als einsam
In unserer Tagespflege bieten wir 15 Gästen eine besondere Betreuung, Hilfe und Pflege an. Herzlich willkommen heißen wir Menschen, die „lieber gemeinsam als einsam“ mit anderen ihren Tag verbringen möchten und dabei ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten erhalten und fördern möchten. Insbesondere an Demenz erkrankte Menschen erfahren durch unsere zusätzlichen Betreuungskräfte eine individuelle Versorgung.
NEU AB MITTE 2026
Gäste- und Pflegewohnen auf Zeit im Wohngut am Rentamt in Sulzfeld
Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die mit einer unvorhergesehenen Pflegebedürftigkeit oder anderen individuellen Versorgungs- oder Wohnungsnotsituationen konfrontiert sind und kurzfristig für einen begrenzten Zeitraum eine barrierefreie und ambulant betreute Wohnalternative benötigen. Der Wohnraum auf Zeit ist eine Zwischenstation, welche pflegenden Angehörigen Raum für Entscheidungen und zukünftige Maßnahmen bietet und gleichzeitig Entlastungsmöglichkeiten von der alltäglichen Betreuung ihrer Familienmitglieder zuhause verschafft, damit sie selbst wieder Kraft schöpfen können. Es handelt sich um Projekte mit qualitativ anspruchsvollen therapeutischen und rehabilitativen und/oder aktivierenden Konzeptionen, die eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen vorsehen. Die Leistungen entsprechen der Charakteristik einer stationären Einrichtung der Langzeitpflege, unterscheiden sich jedoch dahingehend, dass die pflegerischen Leistungen durch den ambulanten Pflegedienst erbracht werden.
Als weitere Einrichtung ist im Rentamt eine Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen vorgesehen.
Die Eröffnung ist für das Jahr 2027/2028 geplant.
Einsatzorte
Südlicher Kraichgau
• Kürnbach
• Sulzfeld
• Zaisenhausen
Unsere Leistungen
• Pflegeberatung
• Häusliche Pflege
• Hauswirtschaftliche Hilfe
• Tagespflege
• Demenzbetreuung
• Hausnotrufdienst
• Betreutes Wohnen
• Ergänzende diakonische Leistungen
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen.
Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot
Bürozeiten
Werktags: 7:30 – 12:00 Uhr
Rufbereitschaft
Täglich rund um die Uhr unter Telefon: 01 62 / 25 58 99-0
Benötigen Sie unsere Hilfe, dann melden Sie sich einfach bei uns und vereinbaren einen Termin.
Visualisierung Wohngut am Rentamt in Sulzfeld NEU ab Frühjahr 2026
PFLEGEDIENST MIT LEIB UND SEELE Ambulanter Intensivpflegedienst
Rund-um-Versorgung für Ihre Liebsten
Wir wissen, wie herausfordernd es sein kann, sich um einen geliebten Menschen zu kümmern. Deshalb stehen wir Ihnen mit einfühlsamer Unterstützung und professioneller Pflege zur Seite.
Bei uns ist Ihr Angehöriger in den besten Händen – mit einem Team, das sich mit Herz und Hingabe um jeden Einzelnen kümmert. Ihr Vertrauen bedeutet uns alles, und wir sorgen dafür, dass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.
Entscheiden Sie sich für Sicherheit und Vertrauen
Die Pflege Ihrer Angehörigen sollte keine Quelle von Unsicherheit oder Sorge sein. Ohne die richtige Unterstützung können Pflegebedürftige nicht die Aufmerksamkeit und Pflege erhalten, die sie brauchen. Unsere Experten bieten die Sicherheit, dass Ihre Liebsten rund um die Uhr in besten Händen sind – mit einer Betreuung, die Vertrauen und Geborgenheit vermittelt.
Unser Pflegedienst
Verlässliche Pflege für Familie!Ihre
In erster Linie widmen wir uns beatmeten und tracheotomierten Patienten. Unsere Hauptaufgabenbereiche liegen unter anderem bei der Trachealkanülenpflege, Heimbeatmung, Sauerstofftherapie, psychosozialen Betreuung und noch vieles mehr.
Unser Pflegedienst ist ein familienfreundlicher Intensivpflegedienst, der aus einem professionellen, hochqualifizierten Team besteht. Wir bieten Ihnen eine ambulante 24-Stunden-Betreuung an.
An erster Stelle steht der Patient im Vordergrund. Freundlich und fürsorglich ermöglicht unser Team die bestmögliche Pflege zu Hause. Den Angehörigen ermöglichen wir die beste Pflegeleistungen und unterstützen sie in allen Belangen. Wir beraten und informieren Sie gerne zur kompletten Kostenübernahme.
Wir wissen, wie schwer es ist, einen geliebten Menschen in fremde Hände zu geben, deshalb behandeln wir Ihre Familie wie unsere eigene.
Vertrauen Sie auf unsere ganzheitliche Unterstützung
In einer Welt mit steigenden Anforderungen an Pflege ist es oft herausfordernd die richtige Unterstützung zu finden. Stellen sie sich vor, wie beruhigend es wäre, einen Partner an Ihrer Seite zu wissen, der Ihnen das ganze Paket bietet: Intensivpflege, Ambulante Pflege und Hauswirtschaftliche Hilfe.
Unsere umfassenden Leistungen sind darauf ausgelegt, Ihre individuellen Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen.
x x AWO Sozialstation und Betreute Wohnanlage Haus Am Hag
x x CURA VITA
Pflegedienst und Tagesstätte
x x Lußhardtheim Kirrlach
x Mobile Dienste Wohlfahrtswerk Region Nordbaden
x x Pflegedienst Rundum24 GmbH
x PQS ambulant
x x Pro Seniore Seniorenresidenzen am Wald GmbH
x Zeit für Sie - Hilfe im Alltag
x AWO Sozialstation Walzbachtal
x Häusliche Fachpflege Roswitha Becker
x Seniorenzentrum Am Losenberg
x x x Sozialstation mit Tagespflege im Seniorenzentr. „Im Kronengarten“
WEINGARTEN
x x AWO Betreute Wohnanlage Weingarten Haus Untere Mühle
Karlsruher Straße 8 A 68753 Waghäusel
Tullastr. 1 A 68753 Waghäusel
Unterdorfstr. 72 68753 Waghäusel
Daimlerstraße 2 68753 Waghäusel
Heiligenstraße 4 68753 Waghäusel
Karlsruher Straße 8 68753 Waghäusel
(0 72 54) 93 90 10
(0 72 54) 7 29 23
(0 72 54) 93 34-0
(0 72 54) 7 76 33 60
(0 72 54) 40 69 077
(0 72 54) 403 95 56
Gymnasiumstr. 22 68753 Waghäusel (0 72 54) 508-0
Philippsburger Strasse 34 68753 Waghäusel
Straße 102 75045 Walzbachtal
Wössinger Straße 30 75045 Walzbachtal
Alte Str. 3 75045 Walzbachtal
Kronengarten 1 75045 Walzbachtal
9 76356 Weingarten
x x x Haus Edelberg Senioren-Zentrum Weingarten Kanalstr. 17-19 76356 Weingarten
x SAV Pflegeleicht Ambulante Pflege
x SAV Pflegeleicht Tagespflege Casa Savone
2 76356 Weingarten
5 76356 Weingarten
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IHR WEG AU S DER KRISE
Geriatrie - dieses Thema betrifft uns alle.
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2. Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung.
3. Sektorenübergreifende Vernetzung.
Der Bundesverband der geriatrischen Schwerpunktpraxen setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Bevölkerung und der medizinischen Leistungserbringer ein, um die medizinische Versorgung insbesondere geriatrischer Patienten zu verbessern. Er informiert die Zielgruppen und führt Praxis und Patient zusammen.
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