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Herausgeber:
Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V.
Präsident: Stefan Folberth
Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen
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Satz und Gestaltung:
eigenart e.K.
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Geschäftsführer: Rolf Schneider
Redaktion: Michaela Bühler
Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart
USt.-ID: DE 279043596
Fotos/Quellen:
Titelseite und Fotos, S. 2-4, 6, 9, 11, 13: www.stock.adobe.com und istockphoto.com
Text S. 12-13, Autorin: Frau Remmel, Text S. 11, Autor: Rolf Schneider
Die redaktionellen Beiträge wurden sorgfältig erarbeitet und sind urheberrechtlich geschützt. Für eine Reproduktion ist die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar.
Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die aufgeführten Eigendarstellungen der verschiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unternehmen. Für den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst verantwortlich.
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8. Auflage | 2023Sehr geehrte Damen und Herren, als Präsident des Bundesverbandes geriatrischer Schwerpunktpraxen e. V. liegt mir die Altersgesundheit sehr am Herzen. Unser Verband engagiert sich für die Verbesserung der Versorgung insbesondere unserer älteren Mitmenschen. Es ist kein Geheimnis, dass der Mangel an Pflegepersonal einen regelrechten Pflegenotstand zur Folge hat. Geeignete Pflege zu finden ist für alle Beteiligten sehr schwer.
Mit unserer Broschüre „Pflege und Wohnen im Bodenseekreis“ wollen wir den Pflegesuchenden ein Werkzeug zur Selbsthilfe an die Hand geben. Die hier aufgeführten Unternehmen präsentieren sich ausführlich um den Suchenden die bestmögliche Auswahl zu ermöglichen. An dieser Stelle danke ich allen Unternehmen, die durch ihr Mitwirken diese Broschüre ermöglicht haben.
Zusätzlich zu dieser Broschüre ist die Pflegeplattform www.avacano.de online gegangen. Hier finden Sie viele Pflegeunternehmen die tagesaktuell angeben ob sie freie Pflegekapazitäten haben. Dadurch können Patienten und Angehörige selbst tätig werden und müssen weniger Telefonate führen um einen Pflegeplatz zu finden.
Zu unseren Verbandstätigkeiten gehört außerdem die Vernetzung der unterschiedlichen Gesundheitsdienstleister. In regionalen Veranstaltungen bringen wir Ärzte, Therapeuten, Pflegeunternehmen und Apotheken an einen Tisch, mit dem Ziel die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern. Wenn Sie diesbezüglich Fragen oder Interesse haben, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.
Im Sinne einer guten Versorgung wünsche ich Ihnen die beste Gesundheitsversorgung und bei Pflegebedarf eine schnelle und kompetente Vermittlung geeigneter Pflegedienstleistung.
Mit besten Grüßen,
Stefan Folberth PräsidentKontakt
Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V.
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Stefan Folberth Präsident
U2 Impressum
1 Grußwort des Herausgebers
2 Inhaltsverzeichnis
3 Pflegebedürftig. Was nun?
4 Offizielle Anlaufstellen im Bodenseekreis
5 Pflegestützpunkt Bodenseekreis
6 Pflegegrade
8 Pflegeleistungen
10 Rechtliche Vorsorge
11 BUGES - Geriatrie - ein Thema der Zeit!
12 AVACANO - tagesaktuell Pflegeplätze finden
14 Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.
Pflege-Einrichtungen
FRIEDRICHSHAFEN
16 Home Instead - MiM Bodenseekreis Pflege GmbH
18 Malteser Hilfsdienst gGmbH Ambulanter Pflegedienst
20 Mobile Dienste Friedrichshafen
MARKDORF
22 Sozialstation Bodensee e.V. Sozialstation Markdorf
MEERSBURG
24 Spitalfonds Meersburg Dr. Zimmermann Stift
SALEM
26 Alten- und Pflegeheim Wespach
28 Sozialstation Bodensee e.V. Sozialstation Salem
30 Tages- und Nachtpflege Salem Sozialstation Bodensee e.V.
ÜBERLINGEN
32 Alten- und Pflegeheim Haus St. Franziskus
UHLDINGEN/MÜHLHOFEN
Wann ist Pfegebedürftigkeit gegeben?
Grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Gesetzes sind damit Personen erfasst, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Das sind Personen, die körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.
Erste Schritte auf einen Blick
1. Setzen Sie oder eine bevollmächtigte Person sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe in Verbindung.
2. Die Landesverbände der Pflegekassen veröffentlichen im Internet Vergleichslisten über die Leistungen und Preise der zugelassenen Pflegeeinrichtungen sowie über die nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag. Sie können diese Liste bei der Pflegekasse auch anfordern, wenn Sie einen Antrag auf Leistungen stellen.
3. Sie haben darüber hinaus einen Anspruch auf frühzeitige und umfassende Beratung durch die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater Ihrer Pflegekasse. Dieser gilt auch für Angehörige und weitere Personen, zum Beispiel ehrenamtliche Pflegepersonen, sofern Sie zustimmen. Die Pflegekasse bietet Ihnen unmittelbar nach Stellung eines Antrags auf Leistungen einen konkreten Termin für eine Pflegeberatung an, die innerhalb von zwei Wochen nach Antragstellung durchzuführen ist. Die Pflegekasse benennt Ihnen außerdem eine Pflegeberaterin beziehungsweise einen Pflegeberater, die oder der persönlich für Sie zuständig ist. Möglich ist auch, dass Ihnen die Pflegekasse einen Beratungsgutschein ausstellt, in dem unabhängige und neutrale Beratungsstellen benannt sind, bei denen er zulasten der Pflegekasse ebenfalls innerhalb der ZweiWochen-Frist eingelöst werden kann. Auf Ihren Wunsch kommt die Pflegeberaterin beziehungsweise der Pflegeberater auch zu Ihnen nach Hause. Wenn es in Ihrer Region einen Pflegestützpunkt gibt, können Sie sich ebenso an diesen wenden. Näheres erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse. Die private Pflege-Pflichtversicherung bietet die Pflegeberatung durch das Unternehmen „COMPASS Private Pflegeberatung“ an. Die Beratung erfolgt durch Pflegeberaterinnen oder Pflegeberater bei Ihnen zu Hause, in einer stationären Pflegeeinrichtung, im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationseinrichtung.
4. Sobald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder
andere unabhängige Gutachterinnen oder Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung Ihrer Pflegebedürftigkeit.
5. Bitten Sie Ihre Pflegeperson, bei der Begutachtung anwesend zu sein.
6. Versuchen Sie einzuschätzen, ob die Pflege zu Hause längerfristig durch Angehörige durchgeführt werden kann und ob Sie ergänzend oder ausschließlich auf die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen wollen.
7. Ist die Pflege zu Hause – gegebenenfalls auch unter Inanspruchnahme des Pflege- und Betreuungsangebots einer örtlichen Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung – nicht möglich, so können Sie sich über geeignete vollstationäre Pflegeeinrichtungen informieren und beraten lassen.
8. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrer Pflegekasse, bei den Pflegestützpunkten vor Ort oder über die unten aufgeführten Kontaktdaten. Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind, oder an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V., GustavHeinemann-Ufer 74 c, 50968 Köln, www.pkv.de. Die „COMPASS Private Pfegeberatung“ erreichen Sie telefonisch unter der Rufnummer 0800/101 88 00.
Wo kann ich mich informieren?
Mehr zum Thema Pflege erfahren Sie auf der Website www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/ pfege und in kostenfreien Publikationen des Bundesgesundheitsministeriums, zum Beispiel im „Ratgeber Pflege“: www.bundesgesundheitsministerium.de/publikationen Das Bürgertelefon, das vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragt ist, erreichen Sie unter 030/ 3 40 60 66-02. Gehörlose und Hörgeschädigte erreichen den Beratungsservice des Bundesgesundheitsministeriums unter Fax 030/3 40 60 66-07 oder per E-Mail an info. gehoerlos@bmg.bund.de
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website www.bundesgesundheitsministerium.de/service/ buergertelefon
Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de
Der Kreisseniorenrat (KSR) ist eine Vereinigung der Vertreter von Organisationen und Gruppierungen sowie Einzelpersonen, die in der Altenhilfe tätig sind. Als Mitglied im Landesseniorenrat und in der „Seniorenplattform Bodensee“ macht der KSR durch Erfahrungsaustausch und Meinungsbildung auf Probleme aufmerksam. Durch die Mitwirkung und enge Zusammenarbeit in verschiedenen Projektgruppen des Landratsamtes Bodenseekreis werden gemeinsame Lösungen erarbeitet.
Ansprechpartner vor Ort sollen Interessenvertretung und Mittler zwischen Senioren, öffentlichen Einrichtungen, Gruppierungen und privaten Dienstleistern sein. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in den Gemeinden ein. Besonders wirkungsvolle Projekte und kostenlose Hilfen des Kreisseniorenrats sind:
• die „Vorsorgemappe“ mit vielen Vordrucken, z. B. Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
• die Zeitschrift „Der Bodensee SENIOR“ für die ältere Generation im Bodenseekreis
• die „Handreichung“ Tipps für Seniorenclubs
• die Ausstellungen „Senioren kreativ“
Die Homepage des Kreisseniorenrates Bodenseekreis informiert ausführlich unter www.kreisseniorenrat-bsk.de
Kontakt
Kreisseniorenrat Bodensekreis
Walter Schmid (Vorsitzender)
Albrecht-Dürer-Straße 23
88046 Friedrichshafen
E-Mail: sch-walter@gmx.de
Telefon: 07541 / 4008918
Landratsamt Bodenseekreis
Geschäftsstelle des KSR
Glärnischstraße 1- 3
88045 Friedrichshafen
E-Mail: kreisseniorenrat@bodenseekreis.de
Telefon: 07541 / 204-5118
Telefax: 07541 / 204-7118
PFLEGESTÜTZPUNKT:
Beratung für Betroffene und Angehörige zu allen Fragen der Pflege
✓ kostenlos ✓ neutral ✓ vertraulich ✓ kompetent
Pflegebedürftig
… kann jeder werden, zum Beispiel durch einen Unfall, eine schwere Krankheit oder einfach durch das Älterwerden. Meist trifft es alle Beteiligten unvorbereitet. Vor allem die nächsten Angehörigen sind dann auf kompetente Hilfe angewiesen, um diese Herausforderungen zu meistern.
Im Pflegestützpunkt Bodenseekreis haben Sie kompetente Fachleute als Ansprechpartner, die Sie über die Vielfalt von Hilfs- und Unterstützungsangeboten ausführlich, kompetent und kostenlos informieren. Die Beratung kann telefonisch im Stützpunkt oder auch bei Ihnen zu Hause stattfinden. Ein zentrales Anliegen ist es, dass die Betroffenen so lange wie möglich zu Hause bleiben und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können. Auf Wunsch kann auch eine Versorgungsplanung erstellt werden.
Mögliche Beratungsinhalte
• Überblick über vorhandene Unterstützungsangebote
• Information über Sozialleistungen
• Leistungen der Pflegeversicherung, Antrag und Widerspruch
• Vermittlung und Koordination der einzelnen Hilfen
• Prävention, Hilfsmittel und Wohnberatung
• Einbindung von Selbsthilfe und Ehrenamt
Neutralität
ist für eine gute Beratung wichtig. Der Pflegestützpunkt hat keine eigenen Interessen und unterstützt Sie dabei, eine individuelle und den finanziellen Mitteln angemessene Lösung zu finden. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.
Pflegestützpunkt Bodenseekreis
Landratsamt Bodenseekreis
Glärnischstraße 1 - 3, 88045 Friedrichshafen
E-Mail: pflegestuetzpunkt@bodenseekreis.de
Ansprechpartnerinnen:
Iwona Bartosch
Tel.: 07541 204-3274, Fax: 204-4274, Zimmer G 124
Melanie Haugg
Tel.: 07541 204-5195, Fax: 204-7195, Zimmer G 124
Monika Topp
Tel.: 07541 204-3229, Fax: 204-4229, Zimmer G 124
Petra Mecking
Tel.: 07541 204-3129, Fax: 204-4129, Zimmer G 125
Alexandra Krebs
Tel.: 07541 204-5196, Fax: 204-7196, Zimmer G 125
Öffnungszeiten Hauptbüro Friedrichshafen
Mo. - Fr. 09:00 - 12:00 Uhr, Do. 14:00 - 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Außenstellen
Terminvereinbarung für die Außenstellen
ebenfalls über das Büro in Friedrichshafen
Außenstelle Überlingen:
Christophstraße 1 (Büro d. Bürgerverb.) 2. Stock
Erreichbarkeit: Montag 09:00 - 12:00 Uhr
Außenstelle Tettnang:
Montfortstr. 2 (Anlaufst. bürgerschaftl. Engagement)
Erreichbarkeit: Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr
Außenstelle Markdorf:
Spitalstraße 3 (Mehrgenerationenhaus, 2. Stock)
Erreichbarkeit: Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr
Außenstelle Oberteuringen
Bachäckerstraße 7 (Haus am Teuringer)
Erreichbarkeit: 1. + 3. Dienstag 14:00 - 16:00 Uhr
Außenstelle Neukirch
Kirchstraße 7 (Ortsmitte)
Erreichbarkeit: Montag (14-tägig) 14:00 - 16:00 Uhr
Der Pflegegrad entscheidet, welche Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können. Hier erfahren Sie mehr über die Pflegegrade und wie Sie einen Antrag stellen können.
Fünf Pflegegrade ermöglichen es, Art und Schwere der jeweiligen Beeinträchtigungen unabhängig davon, ob diese körperlich, geistig oder psychisch bedingt sind, zu erfassen. Die Pflegegrade und damit auch der Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung orientieren sich an der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person. Der Pflegegrad wird mithilfe eines pflegefachlich begründeten Begutachtungsinstruments ermittelt. Die fünf Pflegegrade sind abgestuft: von geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5).
Antragstellung
Pfegeleistungen beantragen
Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden; dies kann auch telefonisch erfolgen. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse. Die Antragstellung können auch Familienangehörige, Nachbar/innen oder gute Bekannte übernehmen, wenn sie dazu bevollmächtigt werden. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst (MD) oder andere unabhängige Gutachterinnen oder Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.
Privat Versicherte stellen einen Antrag bei ihrem privaten Versicherungsunternehmen. Die Begutachtung erfolgt dort durch Gutachterinnen oder Gutachter des Medizinischen Dienstes MEDICPROOF.
Bearbeitungs- und Begutachtungsfristen
Die gesetzlich vorgegebene Bearbeitungsfrist für Anträge auf Pflegeleistungen beträgt 25 Arbeitstage. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung ist die Begutachtung durch den MDK oder andere unabhängige Gutachter/ innen innerhalb einer Woche durchzuführen, wenn dies zur Sicherstellung der weiteren Versorgung erforderlich ist oder die Inanspruchnahme einer Freistellung nach dem Pflegezeitgesetz gegenüber dem Arbeitgeber der pflegenden Person angekündigt oder nach dem Familienpflegezeitgesetz mit dem Arbeitgeber vereinbart wurde.
Die einwöchige Begutachtungsfrist gilt auch für den Fall, dass sich die antragstellende Person in einem Hospiz befindet oder ambulant palliativ versorgt wird. Befindet sich der/die Antragsteller/in in häuslicher Umgebung, ohne palliativ versorgt zu werden, und wurde die Inanspruchnahme einer Freistellung nach dem Pflegezeitgesetz gegenüber dem Arbeitgeber der pflegenden Person angekündigt oder nach dem Familienpflegezeitgesetz mit dem Arbeitgeber vereinbart, ist eine Begutachtung innerhalb von zwei Wochen nach Antragseingang durchzuführen.
Erteilt die Pflegekasse den schriftlichen Bescheid über den Antrag nicht innerhalb von 25 Arbeitstagen nach
Eingang des Antrags oder werden die verkürzten Begutachtungsfristen nicht eingehalten, hat die Pflegekasse nach Fristablauf für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung 70 Euro an der/die Antragsteller/in zu zahlen. Dies gilt nicht, wenn die Pflegekasse die Verzögerung nicht zu vertreten hat oder wenn sich der/die Antragsteller/in in vollstationärer Pflege befindet und mindestens erhebliche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten festgestellt wurden (mindestens Pflegegrad 2).
Um Pflegeleistungen voll in Anspruch nehmen zu können, muss der/die Versicherte in den letzten zehn Jahren vor der Antragstellung zwei Jahre als Mitglied in die Pflegekasse eingezahlt haben oder familienversichert gewesen sein.
Die Pflegekasse lässt vom Medizinischen Dienst, von anderen unabhängigen Gutachter/innen oder bei knappschaftlich Versicherten vom Sozialmedizinischen Dienst (SMD) ein Gutachten erstellen, um die Pflegebedürftigkeit und den Pflegeaufwand im Einzelnen zu ermitteln; bei privat Versicherten erfolgt die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst von „MEDICPROOF“. Zur Begutachtung kommt der/die jeweilige Gutachter/in (Pflegefachkraft oder Ärztin/Arzt) ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung in die Wohnung oder die Pflegeeinrichtung – es gibt keine unangekündigten Besuche. Zum Termin sollten idealerweise auch die Angehörigen oder Betreuer/innen des erkrankten Menschen, die ihn unterstützen, anwesend sein. Das Gespräch mit ihnen ergänzt das Bild der Gutachter/in davon, wie selbstständig der Antragsteller noch ist beziehungsweise welche Beeinträchtigungen vorliegen.
Zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit und Einstufung in einen Pflegegrad kommt ein Begutachtungsinstrument zum Einsatz, das von der individuellen Pflegesituation ausgeht. Es orientiert sich an Fragen wie:
• Was kann der oder die Pflegebedürftige im Alltag alleine leisten?
• Welche Fähigkeiten sind noch vorhanden?
• Wie selbstständig ist der oder die Erkrankte?
• Wobei benötigt er oder sie Hilfe?
Grundlage der Begutachtung ist dabei ein Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die individuellen Beeinträchtigungen ins Zentrum stellt – unabhängig davon, ob körperlich, geistig oder psychisch bedingt.
Was zählt, sind der einzelne Mensch und das Ausmaß, in dem er seinen Alltag allein bewältigen kann. Die Begutachtung führt dadurch zu einer individuelleren Einstufung. Davon profitieren etwa an Demenz erkrankte Personen mit ihrem besonderen Pflege- und Betreuungsbedarf.
Um festzustellen, wie selbstständig eine pfegebedürftige Person ist, wirft der/die Gutachter/in einen genauen Blick auf folgende 6 Lebensbereiche:
1. Mobilität
2. Geistige und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Selbstständiger Umgang mit krankheitsoder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen – sowie deren Bewältigung
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte
Für jedes Kriterium in den genannten Lebensbereichen ermitteln die Gutachter/innen den Grad der Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person anhand eines Punktwerts zwischen 0 (Person kann Aktivität ohne eine helfende Person, gegebenenfalls mit Hilfsmitteln, durchführen) und 3 (Person kann die Aktivität nicht durchführen, auch nicht in Teilen). Am Ende fließen die Punkte mit unterschiedlicher Gewichtung zu einem Gesamtwert zusammen, der für einen der fünf Pflegegrade steht.
Zusätzlich bewerten die Gutachter/innen die außerhäuslichen Aktivitäten und die Haushaltsführung. Für einen individuellen Versorgungsplan sowie für die Pflegeplanung der Pflegekräfte sind die Informationen als Ergänzung sehr hilfreich.
Die Entscheidung der Pflegekasse über die Feststellung von Pflegebedürftigkeit soll für die Versicherten transparent und nachvollziehbar sein. Das Gutachten wird der Antragstellerin oder dem Antragsteller deshalb durch die Pflegekasse automatisch übersandt, sofern sie oder er der Übersendung nicht widerspricht. Es ist auch möglich, die Übermittlung des Gutachtens zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen. Darüber hinaus erhalten die Versicherten die gesonderte Präventions- und Rehabilitationsempfehlung, die im Rahmen der Begutachtung abgegeben wurde. Gleichzeitig wird darüber informiert, dass mit der Zuleitung an den zuständigen Rehabilitationsträger ein Antragsverfahren auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ausgelöst wird, sofern dies auf Zustimmung der Antragsteller/in trifft.
Bei allen Fragen stehen Ihnen die Pflegeberater/innen Ihrer Pflegekasse sowie die Mitarbeiter/innen der Pflegestützpunkte vor Ort zur Verfügung.
Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind oder an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V.
Auszug aus dem Online-Ratgeber Pflege vom Bundesgesundheitsministerium.
Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pfegen, dem bietet die Pfegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Hier erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten, welche Beratungsangebote Sie nutzen können und wie Sie die Pfege eines Angehörigen mit Ihrem Beruf in Einklang bringen können.
Finanzielle Unterstützung (Pflegegeld)
Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden können, wie und von wem sie gepflegt werden. Die Pflegeversicherung unterstützt deshalb auch, wenn sich Betroffene dafür entscheiden, statt von einem ambulanten Pflegedienst von Angehörigen, Freunden oder anderen ehrenamtlich Tätigen versorgt zu werden. Hierfür zahlt die Pflegeversicherung das sogenannte Pflegegeld. >siehe Tabelle „Pflegegeld“
Pflegedienste und Pflegesachleistungen
Pflegebedürftige können auch einen ambulante Pflegedienst nutzen. Dieser unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Familien Unterstützung und Hilfe im Alltag, damit pflegende Angehörige zum Beispiel Beruf und Pflege sowie Betreuung besser organisieren können. -> siehe Tabelle „Pflegesachleistung“
Kombinationsleistung
Können Pfegegeld und ambulante Pfegesachleistungen gleichzeitig in Anspruch genommen werden?
Um eine optimale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege zu gewährleisten, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld mit der Inanspruchnahme von ambulanten Pflegesachleistungen zu kombinieren. Das Pflegegeld vermindert sich in diesem Fall anteilig im Verhältnis zum Wert der in Anspruch genommenen ambulanten Sachleistungen.
Einzelpflegekräfte
Einzelpflegekräfte sind selbstständige Pflegekräfte, wie zum Beispiel Altenpfleger/innen oder Altenpflegehelfer/innen.
Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 haben die Möglichkeit, selbstständige Pflegekräfte in Anspruch zu nehmen. Die Pflegekassen sollen mit geeigneten Einzelpflegekräften Verträge zur Versorgung bestimmter Pflegebedürftiger schließen, wenn die Versorgung durch den Einsatz dieser Kräfte besonders wirksam und wirtschaftlich ist oder wenn dadurch zum Beispiel den besonderen Wünschen von Pflegebedürftigen zur Gestaltung der Hilfe Rechnung getragen werden kann.
Zur Finanzierung der Einzelpflegekräfte können Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 die ambulanten Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen. Die Abrechnung erfolgt unmittelbar zwischen der zugelassenen Einzelpflegekraft und der Pflegekasse. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können für Einzelpflegekräfte den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich einsetzen.
Die Pflegekasse zahlt für Pflegebedürftige in bestimmten Fällen, wenn die Pflegeperson wegen Urlaub oder Krankheit die/den Angehörige/n vorübergehend nicht pflegen kann. Der Anspruch besteht für maximal sechs Wochen im Jahr und beträgt 1.612 €. Dies wird Verhinderungspflege genannt.
Wenn kurzzeitig eine vollstationäre Versorgung in einem Pflegeheim erforderlich ist, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn eine Krisensituation überbrückt werden muss, steht dem Pflegebedürftigen – längstens bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr – ein Leistungsbetrag von 1.774 € zur Verfügung.
Tagespflege und Nachtpflege
Pflegebedürftige können auch in Einrichtungen der Tagespflege oder der Nachtpflege gepflegt werden. Unter Tagespflege und Nachtpflege (teilstationäre Versorgung) versteht man die zeitweise Betreuung im Tagesverlauf in einer Pflegeeinrichtung.
Angebote zur Unterstützung im Alltag und Entlastungsbetrag
Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu bei, Pflegepersonen zu entlasten, und helfen Pflegebedürftigen, möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und ihren Alltag weiterhin möglichst selbstständig bewältigen zu können. ->siehe Tabelle „Entlastungsbetrag“
Soziale Absicherung der Pflegeperson
Die Pflegeversicherung zahlt für pflegende Angehörige u.a. Beiträge zur Rentenversicherung sowie Rentenversicherungsbeiträge.
Pflegekurse für Angehörige
Die Pflegekassen haben für Personen, die eine Angehörige oder einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, unentgeltlich Schulungskurse durchzuführen.
Die Freistellungen nach dem Pflegezeitgesetz und dem Familienpflegezeitgesetz, die kurzzeitige Arbeitsverhinderung und das Pflegeunterstützungsgeld ermöglichen es Beschäftigten, den Beruf und die Pflege von Angehörigen zu vereinbaren.
Die Pflegeversicherung übernimmt Kosten von sogenannten Pflegehilfsmitteln. Darunter fallen Geräte und Sachmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, diese erleichtern oder dazu beitragen, der/dem Pflegebedürftigen eine selbstständigere Lebensführung zu ermöglichen.
Die Pflegekasse kann für Pflegebedürftige bis zu 4.000 € als Zuschuss für Anpassungsmaßnahmen zahlen, die die häusliche Pflege in der Wohnung ermöglichen, erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung der pflegebedürftigen Person wiederherstellen sollen.
Die Pflegeversicherung zahlt bei vollstationärer Pflege pauschale Leistungen für pflegebedingte Aufwendun-
gen einschließlich der Aufwendungen für Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeheimen.
Einen guten Überblick über zugelassene Pflegeheime geben zum Beispiel die Leistungs- und Preisvergleichslisten, die die Pflegekassen auf Anforderung kostenfrei zur Verfügung stellen; sie sind auch im Internet abrufbar.
Zusätzlich zum pflegebedingten Eigenanteil fallen bei vollstationärer Pflege für die Pflegebedürftigen stets weitere Kosten an: Hierzu zählen Kosten für die Unterbringung, Verpflegung, Investitionen oder besondere Komfort- und Zusatzleistungen. Grundsätzlich gilt: Da diese Kosten je nach Einrichtung sehr unterschiedlich ausfallen können, ist es dringend angeraten, sich bei der Auswahl eines Heims ausführlich darüber zu informieren. ->siehe Tabelle „Leistungsbetrag Vollstationäre Versorgung“
Mehr Informationen darüber wie Sie diese Angebote nutzen können und dabei Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen können, erfahren Sie im Internet unter: www.bundesgesundheitsministerium.de bei -> Themen -> Pfege -> Online-Ratgeber Pfege
Auszug aus dem Online-Ratgeber Pflege vom Bundesgesundheitsministerium.
Im Alter werden die Regelungen persönlicher Angelegenheiten häufig sehr präsent. Unfall oder Krankheit können jedoch in jedem Lebensabschnitt dazu führen, dass wichtige Entscheidungen dauerhaft oder zeitweise nicht mehr selbst gefällt werden können. In gesundheitlichen Notsituationen besteht seit dem 01.01.2023 unter Ehegatten ein auf sechs Monate begrenztes gesetzliches Vertretungsrecht für Angelegenheiten der Gesundheitssorge. In allen weiteren Bereichen gibt es keine gesetzliche Vertretungsmacht von Ehegatten untereinander oder von Eltern gegenüber Kindern bzw. umgekehrt. In solchen Fällen übernimmt das Betreuungsgericht die Regelung Ihrer Angelegenheiten. Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung in Verbindung mit einer Patientenverfügung bieten hier die größtmögliche Sicherheit, dass die Inhalte Ihres persönlichen Lebens in Ihrem Sinne geregelt und fortgeführt werden.
Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie im Falle einer Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens mit der Wahrnehmung Ihrer finanziellen, persönlichen und gesundheitlichen Angelegenheiten. Die Vollmacht muss schriftlich erstellt und die entsprechenden Bevollmächtigten darin genannt werden. Bestimmen Sie mehrere Personen, so können diese Vollmachten gleichlautend sein oder verschiedene Aufgabenbereiche betreffen.
Vorteil einer Vorsorgevollmacht liegt darin, dass für die Bereiche, für die eine Vorsorgevollmacht erteilt worden ist, kein gerichtliches Betreuungsverfahren durchgeführt werden muss. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist. Die benannten Bevollmächtigten erhalten somit durch Ihr Unterzeichnen des entsprechenden Dokuments die „volle Macht“ über die Angelegenheiten des Verfügenden und können dadurch sämtliche Entscheidungen der entsprechenden Bereiche alleine und unabhängig treffen.
Eine Betreuungsverfügung ist eine Willensäußerung, mit der Sie für den Fall einer Unterstützungsbedürftigkeit festlegen, wer Ihr Betreuer werden soll und welche Ihrer Wünsche und Gewohnheiten wie zu respektieren sind. Diese Wünsche so genau wie möglich zu formulieren, ist daher essentiell. Schließt der Betroffene zum Beispiel eine gewisse Person als Betreuer aus, so hat das Betreuungsgericht darauf Rücksicht zu nehmen.
Wie bei der Vorsorgevollmacht besteht ebenfalls die Möglichkeit, mehrere Personen – auch für unterschiedliche Bereiche – als Verantwortliche zu benennen.
Die Verfügung wird an das für die Betreuerbestellung zuständige Betreuungsgericht (Teil des Amtsgerichts) und den späteren Betreuer gerichtet. Diese sind an die
Betreuungsverfügung gebunden, wenn sie dem Wohl des Betroffenen nicht zuwiderläuft. Die Verfügung berechtigt den Betreuer nicht zu alleinigen Entscheidungen! Vielmehr muss er den Betreuten in der Gestaltung seines eigenständigen Lebens im Rahmen aller gegebenen Möglichkeiten unterstützen (vgl. § 1821 BGB). Der Betreuer wird vom Gericht überwacht (vgl. § 1862 BGB). Ein weiterer Vorteil der Betreuungsverfügung liegt darin, dass sie nur dann in Kraft tritt, wenn es tatsächlich erforderlich wird.
Patientenverfügung
Eine schriftliche Patientenverfügung ermöglicht Ihnen, vorsorglich festzulegen, welche medizinischen Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind, sofern Sie zeitweise oder dauerhaft nicht in der Lage sein sollten, diese Entscheidungen zu fällen. Dies stellt sicher, dass Ihr persönlicher Wille der Behandlung zugrunde gelegt werden kann, auch wenn Sie diesen in der aktuellen Situation nicht äußern können.
Jede und jeder einwilligungsfähige Volljährige kann eine Patientenverfügung verfassen, die jederzeit formlos widerrufen werden kann. Eine Beratung durch ärztliches Personal oder sonstige fachkundige Personen ist bei der Erstellung der Verfügung sinnvoll. Die formulierten Festlegungen binden sowohl das behandelnde medizinische Personal als auch die gewünschten rechtlichen Vertreter (Betreuer oder Bevollmächtigter) in der aktuellen Lebens- oder Behandlungssituation an die von Ihnen geäußerten Wünsche.
Zum 01.01.2023 wurden die Vertretungsmöglichkeiten des anderen Ehegatten in gesundheitlichen Notsituationen allerdings deutlich erweitert. In Fällen, in denen ein Ehegatte aufgrund von Bewusstlosigkeit oder einer Krankheit vorübergehend nicht in der Lage ist, die Angelegenheiten seiner Gesundheitssorge zu regeln, erhält der andere Ehegatte ein auf sechs Monate begrenztes gesetzliches Vertretungsrecht, § 1358 BGB-n.F („Ehegattenvertretung sei 01.01.2023).
Sind die Festlegungen in einer Patientenverfügung zu unkonkret oder liegt gar keine vor, entscheidet ansonsten die behandelnde Ärzteschaft gemeinsam mit der rechtlichen Vertretung auf Grundlage des mutmaßlichen Patientenwillens. Führen in diesem Fall z. B. besonders folgenschwere Entscheidungen zu keiner Einigung unter den genannten Personen über den wahrscheinlichen Willen des betroffenen Patenten, muss der rechtliche Vertreter die Genehmigung des Betreuungsgerichts einholen.
Die Patientenverfügung muss schriftlich abgefasst werden und sollte möglichst so verwahrt werden, dass sie im Ernstfall auch gefunden wird.
Das Bundesjustizministerium stellt für Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung Formulare zur Verfügung und gibt nähere Hinweise in der Broschüre „Betreuungsrecht“.
Quellen: Bundesgesundheitsministerium, Bundesjustizministerium
Und betrifft uns alle!
Für die alternde Bevölkerung ist Geriatrie ein Thema der Zeit. Die demografische Entwicklung erfordert ein sofortiges Umdenken nicht nur im medizinischen Bereich, dieses Thema betrifft unsere gesamte Infrastruktur.
Der Bundesverband der geriatrischen Schwerpunktpraxen setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Bevölkerung und der medizinischen Leistungserbringer ein. Er informiert die Zielgruppen und führt Praxis und Patient zusammen.
• Förderung und Gewährleistung des Informationsund Erfahrungsaustauschs.
• Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung.
• Aus- und Weiterbildung für Senioren und Angehörige zur Selbsthilfe.
Förderung und Gewährleistung des Informations- und Erfahrungsaustauschs
Informationen für Patienten:
• Welche Schwerpunktpraxen gibt es wo?
• Was umfasst Geriatrie?
• Wie können die Patienten und die Angehörigen damit umgehen?
• Welche Pflegedienste und Pflegeheime können den Patienten unterstützen?
• Wie kann diese Unterstützung finanziert werden?
• Welche Leistungen erbringen Krankenkassen?
• Welche Fortschritte macht die Medizin?
• Was für alternative Behandlungsmethoden gibt es?
Netzwerk für Ärzte untereinander:
• Betreuungsformen geriatrischer Patienten
• Weiterbildungsmaßnahmen
• Abrechnungsmodelle
• Rechtliche Aspekte
• Sektorenübergreifende Vernetzung
• Regionale Netzwerkveranstaltungen
• Modelle geriatrischer Schwerpunktpraxen mit ambulanter Reha
Die Entwicklung zukunftsfähiger Versorgungsmodelle wird durch Vernetzung der Schwerpunktpraxen vom Verband unterstützt.
Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung
Wir setzen uns für die Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum ein. Vor allem Patienten mit geriatrischen Krankheitsbildern benötigen eine wohnortnahe Versorgung. Um dies zu gewährleisten muss die Infrastruktur der Schwerpunktpraxen ausgebaut werden.
Geriatrie ist aktuell Schwerpunkt-Thema der Krankenhäuser, die auch in Zukunft als Zentren fungieren sollen. Die ausgebildeten Fachärzte sichern durch Gründung der geriatrischen Schwerpunktpraxen in den Regionen eine solide Versorgung.
Hierfür müssen leistungsbezogene Abrechnungsmodelle entwickelt werden, die eine faire, aufwandbezogene Entlohnung ermöglichen, unter Einbeziehung der individuellen Patientensituationen.
Kontakt
Bundesverband
geriatrische Schwerpunktpraxen e.V.
Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen
Präsident: Stefan Folberth
Telefon: 0 74 76 / 9 44 49-59
E-Mail: info@buges.de
Internet: www.buges.de
Der Weg zum Pflegeplatz hat nun eine Abkürzung
Es kommt meist plötzlich. Jemand aus der Familie wird pflegebedürftig. Dann beginnt die Suche nach der Nadel im berühmten Heuhaufen. Das Internet ist voll von Plattformen, auf denen Pflegeheime gelistet sind. Ob diese freie Plätze haben, erfährt man dort allerdings nicht. Oder die Daten sind nicht aktuell. Die einzige Möglichkeit: man telefoniert sich einmal durch die lange Liste mit Pflegeanbietern.
AVACANO ist eine Internetplattform, auf der sich Angebot und Nachfrage im Bereich Pflege treffen. In BadenWürttemberg ist laut der letzten Pflegestatistik vom statistischen Landesamt aus dem Jahre 2015 bereits jeder 33. Einwohner pflegebedürftig. Die Zahl dürfte zwischenzeitlich noch gestiegen sein. Dem gegenüber stehen laut gleicher Statistik rund 3.000 Pflegeheime und Pflegedienste in Baden-Württemberg.
Für eine schnelle Vermittlung ist es elementar, tagesaktuell zu wissen, wo freie Plätze zur Verfügung stehen. Dazu werden auf AVACANO alle Beteiligten zusammengebracht. Auf der Angebotsseite sind das die Pflegehei-
me und die Pflegedienste. Auf Nachfrageseite werden neben den Pflegesuchenden auch die Vermittler, wie zum Beispiel die Sozialdienste in den Krankenhäusern, eingebunden.
Durch ein einmaliges System ermittelt AVACANO tagesaktuelle Daten zu Angebot und Nachfrage und stellt diese allen Beteiligten zur Verfügung. Das verkürzt den Aufwand im Vergleich zur vorherigen Situation für alle enorm.
Wie kommt man auf so eine Idee? Man kann sagen, sie ist aus einer Mischung aus persönlicher Erfahrung und der Expertise im Bereich Pflege geboren worden. Die Macher von AVACANO bei mediatogo kennen sich als Herausgeber der Pflegebroschüren in Baden-Württemberg mit dem Thema Pflege aus. Durch einen Pflegefall in der Familie eines Mitarbeiters, ist das beschriebende Dilemma bei der Suche eines freien Pflegeplatzes deutlich geworden. Der daraus folgende Entschluss: dafür finden wir eine Lösung.
In Zusammenarbeit mit den Landratsämtern, den Kreisseniorenräten, den Pflegeheimen und Pflegediensten und den Sozialdiensten der Krankenhäuser ist das Konzept ausgearbeitet worden. Nun ist die Internetplattform AVACANO online.
Der Vorteil für die Pflegesuchenden ist gleich erkannt. Der Pflegeplatz wird deutlich schneller gefunden, weil die Suche auf Basis von verfügbaren Kapazitäten stattfindet.
Und auch Anbieter von Pflegeplätzen profitieren von AVACANO. Allem voran sparen sie Zeit. Nicht nur die Suchenden verbringen Stunden am Telefon – am anderen Ende der Leitung sitzt der Mitarbeiter vom Pflegedienst oder dem Pflegeheim. Dieser beantwortet mehrfach am Tag Anrufe, nur um mitzuteilen, dass es keine freien Plätze gibt.
AVACANO macht dem ein Ende und bringt Angebot und Nachfrage zusammen. Freie Plätze werden gezielter und schneller vermittelt, da die Anbieter auf tagesaktuelle Wartelisten zugreifen können. Und in einer Phase der Vollbelegung entsteht keine Arbeit mit Absagen von Anfragen. Das Ergebnis ist Zeit, die für Wichtigeres eingesetzt werden kann.
Ein Vorteil wirkt sich vor allem auf die Vermittler von Pflegeplätzen in Krankenhäusern aus: die landkreisübergreifende Datenbasis. Oft sind Patienten im Krankenhaus, die in einem anderen Landkreis wohnen. Und aktuelle Daten für mehrere Landkreise zu haben, ist für den Sozialdienst im Krankenhaus eine ungleich schwierigere Aufgabe. Hier hat es bislang nur eine Lösung gegeben: per E-Mail oder Telefon auf Pflegeplatzsuche zu gehen.
AVACANO stellt eine umfassende, tagesaktuelle Datenbasis zur Verfügung, welche über Filterfunktionen bei Bedarf auf Landkreise eingegrenzt werden kann. Und AVACANO erleichtert mit seinem durchdachten System den Arbeitsalltag von Vermittlern, die über AVACANO gleich mehrere Patientenaufträge verwalten können.
Die Idee zu AVACANO hat auch offizielle Stellen begeistert. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Umsetzung und fördert den Aufbau der Plattform mit finanziellen Mitteln. Eine Zusage, die die Macher von AVACANO besonders gefreut hat. Eine tolle Bestätigung für ihre Arbeit.
Das Wichtigste in Kürze
Wer steckt hinter AVACANO?
Die mediatogo GmbH aus Grosselfingen.
Wo gibt es weitere Informationen?
Im Internet unter www.avacano.de
Für welche Region steht AVACANO zur Verfügung?
Der Start erfolgte in Baden-Württemberg in einzelnen Landkreisen und ist nun hier einsatzbereit. Nach und nach werden weitere Landkreise und Bundesländer in ganz Deutschland mit eingebunden.
Wie kann ich AVACANO nutzen?
Auf der Webseite finden Sie ausführliche Informationen zur Anmeldung und den Rahmenbedingungen der Nutzung. Eine Suche ist ohne Registrierung möglich. Für den vollen Leistungsumfang wird ein persönliches Konto angelegt. Die Nutzung ist für Pflegesuchende kostenfrei.
Sie haben Fragen oder Anregungen?
Wir sind gerne für Sie da!
Kontakt
mediatogo GmbH
Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen
Ansprechpartner: Rolf Schneider
Telefon: 0800 / 49 44 49-0 (gebührenfreie Hotline)
E-Mail: info@mediatogo.de | www.avacano.de
Mit dem Alter wächst das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft wird deshalb in den nächsten Jahren die Zahl der Menschen mit Demenz weiter steigen. Für das Leben in der Familie, aber auch in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und im Wohnquartier wird das Thema Demenz an Bedeutung gewinnen. Wer gut über Ursachen und Verlauf einer Demenzerkrankung informiert ist, kann leichter auf Menschen mit Demenz zugehen, ihnen Unterstützung anbieten und dazu beitragen, dass sie so lange und so selbstbestimmt wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
1 Gehört Vergesslichkeit zum Alter oder ist sie ein Hinweis auf eine Demenz?
Vergesslichkeit kann viele Ursachen haben. Es kann eine beginnende Demenz vorliegen, möglicherweise liegen die Gründe aber auch ganz woanders. Auch bei Depression, Flüssigkeitsmangel oder einer Hormonstörung zeigen sich unter Umständen Symptome, die einer Demenz ähnlich sind. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen für eine zunehmende Vergesslichkeit möglichst bald abklären zu lassen. Sollte sich herausstellen, dass die Vergesslichkeit tatsächlich durch eine Demenz verursacht wird, können sich Betroffene und Angehörige frühzeitig auf die Erkrankung einstellen, den Alltag neu organisieren und Vorsorge für die Zukunft treffen.
2 Wer kann eine Demenzdiagnose stellen?
Erste Anlaufstelle beim Verdacht auf eine Demenz sollte die hausärztliche Praxis sein. Hausarzt oder Hausärztin kennen ihre Patienten meist schon länger und können manches aus der Krankheits- und Lebensgeschichte ableiten. Eine differenzierte Diagnose können erfahrene Ärzte bzw. Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie stellen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Gedächtnissprechstunde oder Memory-Klinik aufzusuchen. Dort arbeiten Fachleute verschiedener Berufsgruppen zusammen, die sich mit Frühdiagnostik, Therapie und Beratung von Menschen mit Demenz gut auskennen.
3 Wie geht es nach einer Demenzdiagnose weiter?
Gewissheit erschüttert die Lebensplanung – sie ist aber auch eine Chance. Wichtig ist jetzt, zu überlegen, wie das Leben mit der Krankheit gestaltet werden kann. Unterstützung geben die Fachleute einer Demenzberatungsstelle oder des Pflegestützpunktes vor Ort. Auch die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz bietet eine kostenlose telefonische
Beratung, auf Wunsch anonym. Daneben geben Broschüren oder die Website www.alzheimer-bw.de Antworten auf wichtige Fragen.
4 Kann man Demenz heilen?
Demenz ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Störungen des Gehirns (siehe Illustration Demenzhaus rechts). So gibt es auch viele verschiedene Ursachen und Behandlungswege.
Demenzformen wie Alzheimer, Vaskuläre Demenz und Frontotemporale Demenz sind bislang nicht heilbar. Allenfalls lassen sich der Verlauf der Erkrankung in begrenztem Rahmen beeinflussen und Begleiterscheinungen wie Depression, Schlafstörungen oder Unruhe mildern. Dabei spielen sowohl medikamentöse wie nichtmedikamentöse Maßnahmen eine Rolle.
5 Was kann ich tun, um einer Demenzerkrankung vorzubeugen?
Eine sichere Vorbeugung ist bis heute nicht möglich. Ein gesunder Lebensstil mit geistigen, körperlichen und sozialen Aktivitäten sowie einer vernünftigen Ernährung (viel Obst, Salat, Gemüse und Fisch, wenig Fleisch und Wurst) kann eine Demenz zwar nicht verhindern, aber unter Umständen das Risiko einer Erkrankung verringern.
6 Was brauchen Menschen mit Demenz im Alltag?
Betroffene spüren die Angst zu versagen und an alltäglichen Aufgaben zu scheitern. Sie leiden darunter, ständig kritisiert und korrigiert zu werden. Je informierter Angehörige, Nachbarn und Freunde sind, umso leichter fällt es ihnen, auf Erkrankte zuzugehen und richtig zu reagieren – mit Verständnis und Geduld und der Bereitschaft, Defizite einfühlsam auszugleichen. So erleichtern sie es Menschen mit Demenz, trotz und mit ihrer Erkrankung möglichst lange am Leben teilzuhaben.
7 Wie kann ich mich über Demenz informieren?
Einen guten Einstieg bietet z. B. ein Demenz Partner Kurs, der von vielen Einrichtungen angeboten wird. Jeder kann Demenz Partner werden – egal, ob man einen Menschen mit Demenz persönlich kennt oder sich nur grundsätzlich informieren möchte. Demenz Partner wissen mehr über die Erkrankung und was sie für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet. Und sie wissen besser, wie man Betroffene unterstützen kann. Auf www.demenz-partner. de finden Sie einen Kurs in Ihrer Nähe. Die Broschüren der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz informieren über viele Einzelthemen. Sie sind zumeist kostenlos erhältlich (s. Kasten).
DEMENZHAUS: Alzheimer oder Demenz –Gibt es da einen Unterschied?
Alzheimer Demenz
ca. 60 - 70% aller Demenzen
Andere Demenzformen, z.B.
Vaskuläre Demenz
Lewy-Körperchen-Demenz
FTD
Frontotemporale Demenz
Sons ge Demenzformen
Ve rschiedene Mischforme n
Sekundäre Demenzen (Ursachen behebbar), z.B. Depression, Vitamin-und Hormonmangel, Tumore oder Flüssigkeitsmangel
Mit dem Oberbegriff Demenz bezeichnet man unterschiedliche Erkrankungen des Gehirns. Die Alzheimer Demenz ist die häufigste Form einer Demenz.
Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz ist als Selbsthilfe-Verband die zentrale Anlaufstelle zum Thema Demenz in Baden-Württemberg.
Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Interessierte finden ein großes Angebot an zumeist kostenlosem Infomaterial und mit dem InfoPortal Demenz eine umfangreiche Website. Das Beratungsangebot ist ebenfalls kostenlos und auf Wunsch auch anonym.
Friedrichstraße 10 | 70174 Stuttgart
Infoportal Demenz www.alzheimer-bw.de
Beratung
Telefon: 07 11 / 24 84 96-63
E-Mail: beratung@alzheimer-bw.de
Infomaterial zum Nachlesen, Herunterladen und Bestellen www.alzheimer-bw.de/infoservice
Bei der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg erhalten Sie vielseitiges Infomaterial z.B. zum Krankheitsverlauf, zur Alltagsbewältigung und darüber hinaus zu vielen Spezialfragen. Eine kleine Auswahl:
Demenz in meiner Familie: was nun - was tun?
Für Angehörige: Faltblatt mit den wichtigsten Angeboten zur Entlastung und Unterstützung.
Broschürenreihe »Ich lebe mit einer Demenz«
Die Reihe für Menschen mit beginnender Demenz und alle, die sich kompakt informieren wollen:
Broschüre »Begleiten ins Anderland«
Informationen und Tipps für Angehörige von Menschen mit Demenz.
• Den Alltag erleichtern und aktiv bleiben
• Diagnose Demenz. Was nun?
• Vorausschauen und planen
• Autofahren und Demenz
• Schwerbehindertenausweis bei Demenz
Das gesamte Angebot finden Sie im Internet unter www.alzheimer-bw.de/infoservice/infomaterial-bestellen. Gerne senden wir Ihnen eine Broschürenübersicht zu.
Gemeinsam meistern wir die Herausforderungen des Alterns!
Durch die Unterstützung der Familien- und Seniorenbetreuung von Home Instead ist auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben möglich.
Persönliche Betreuung nach Ihren Wünschen
Einfühlsam gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse ein. Neben der persönlichen Betreuung und Alltagsbegleitung unterstützen unsere Betreuungskräfte sie bei der Grundpflege, bei Terminen außer Haus sowie bei der Haushaltsführung.
Hilfen für demenziell erkrankte Menschen
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Betreuung von Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz. Wir helfen, eine Tagesstruktur zu erhalten, motivieren durch eine aktivierende Ansprache und bieten eine vertrauensvolle Begleitung.
Für pflegende Angehörige bedeutet es häufig eine (zu) große Belastung, die Pflegeaufgabe mit Familie, Beruf und Freizeit auf Dauer zu vereinen. Wir ermöglichen pflegenden Angehörigen, sich eine Auszeit zu nehmen,
um selbst wieder Kraft zu tanken. Ohne Sorgen und ohne schlechtes Gewissen.
Um hilfs- und pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen eine wertvolle Hilfe zu sein, arbeiten wir bei der Familien- und Seniorenbetreuung ausschließlich mit Herz und Lebenserfahrung sowie Einfühlungsvermögen und Freude an der Arbeit.
Unsere Betreuungskräfte werden sorgfältig ausgewählt, stammen aus der Region und sind bei uns angestellt. In speziellen Schulungen werden sie auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und erhalten so das fachliche Wissen z. B. auch für den Umgang mit demenziell erkrankten Menschen.
Viel Wert legen wir darauf, dass möglichst immer dieselbe Betreuungskraft zu Ihnen kommt. So gelingt es am besten, schnell eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.
Die Familien- und Seniorenbetreuung möchte dazu beitragen, die Lebensqualität und Zufriedenheit von Pflege- und Hilfsbedürftigen wie auch deren Angehörigen zu verbessern.
Wir sind für den gesamten Bodenseekreis für Sie tätig.
Das Wohl und die Zufriedenheit von Senioren und deren Angehörigen liegen uns am Herzen. Bei Ihnen zu Hause übernehmen wir eine Vielzahl an Aufgaben:
Persönliche Betreuung und Alltagsbegleitung
Gesellschaft leisten, Unterhaltungen anregen, sinnvolle Aktivitäten fördern Begleitung außer Haus
Arztbesuche, Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten, spazieren gehen
Unterstützung bei der Grundpfege
Hilfe beim An- und Auskleiden, Körperpflege, Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Umgang mit Inkontinenz
Aktivierende Hauswirtschaft
Gemeinsam schaffen wir das. Aufgaben, die Ihnen im Alltag schwerfallen, erledigen wir mit Ihnen zusammen. Zum Beispiel das Einkaufen, das Zubereiten der Mahlzeiten oder das Wäsche waschen. Wir sind an Ihrer Seite.
In der Demenzbetreuung passen wir uns dem Menschen an und nicht umgekehrt, insbesondere bei Alzheimerkranken. Unsere Betreuungskräfte werden deshalb sorgfältig und professionell geschult. Unser Anspruch: Jeder Mensch soll sich in den geistigen Welten aufhalten können, in denen er sich wohlfühlt.
Als Betreuungs- und Pflegedienst verfügen wir über eine volle Pflegekassenzulassung, sodass unsere Leistungen über die Pflegekasse finanzierbar sind.
Unsere Pflegefachkräfte beraten Sie gerne, welche Leistungen abgerechnet werden können und welche Entlastungsleistungen Sie über die Verhinderungspflege, die anteilige Kurzzeitpflege und die zusätzlichen Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen können. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne unverbindlich und kostenfrei!
Bürozeiten
Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
Kontakt
Home Instead - Zuhause umsorgt
MiM Bodenseekreis Pflege GmbH
Zugelassener Betreuungs- und Pfegedienst für den Bodenseekreis
Friedrichstraße 11 | 88045 Friedrichshafen
Telefon: 0 75 41 / 9 36 21-70 | Telefax: 0 75 41 / 9 36 21-79
E-Mail: bodenseekreis@homeinstead.de
Internet: www.homeinstead.de/bodenseekreis
Mit über 1.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir Malteser im ganzen Bodenseeraum für Sie da – auch in Ihrer Nähe. Wir engagieren uns in der Notfallhilfe, der Jugendarbeit, für Senioren und für Flüchtlinge. Von mobiler sozialer Hilfe und häuslicher Pflege, über Fahrdienste bis hin zum Menüservice bieten wir Ihnen eine breite Palette von Diensten an, die Ihnen Ihr Leben in der eigenen Wohnung einfacher machen.
Bei all dem geht es uns vor allem um Eines: Hilfe, die von Herzen kommt. Wenn es wesentlich wird und vieles seinen Platz bekommt, beginnt eine ganz besondere Zeit. Dann erhält Hilfe eine ganz eigene Bedeutung. Wir sind da, wenn Sie uns brauchen!
Pflege ist Vertrauenssache - deshalb steht bei den Maltesern der Mensch im Mittelpunkt. Unsere qualifizierten Malteser Pflegekräfte leisten Grund- und Behandlungspflege, bieten hauswirtschaftliche Versorgung an und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Wir unterstützen durch kompetente Beratung und menschliche Zuwendung - unbürokratisch und zuverlässig. Damit tragen wir Malteser zum Erhalt der Selbstständigkeit bei und helfen dabei, ein Stück Lebensqualität zu bewahren.
Die häusliche Pflege im Alter oder nach einem Krankenhausaufenthalt stellt für Angehörige oft ein scheinbar unlösbares Problem dar. Die Versorgung des Patienten zu Hause ist aus unterschiedlichsten Gründen unmöglich, gleichzeitig spricht sich der Pflegebedürftige gegen eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung aus. Der 24-Stunden-Pflegeservice schafft hier Abhilfe. Kernstück ist eine persönliche 24-Stunden-Betreuung im Haus des Patienten – ein zeitliches Pflegelimit besteht somit nicht mehr.
Der Mitarbeiter des Pflegedienstes wohnt und lebt mit dem Patienten. Der zeitliche und inhaltliche Umfang wird dem individuellen Bedarf angepasst. Feste Bestandteile des 24-Stunden-Pflegesystems sind die Grundpflege, hauswirtschaftliche Leistungen sowie die Betreuung. Flexibel dagegen die Pflegezeit pro Tag, die je nach Bedarf abgestuft werden kann. Dies hält auch die Kosten in Grenzen. Im Vordergrund steht das Wohl des pflegebedürftigen Menschen, denn zu Hause ist es immer noch am schönsten.
Für eine umfassende Beratung kommen wir gerne zu Ihnen nach Hause oder auch in die Klinik. Uns ist es wichtig, dass wir Sie individuell und persönlich beraten und das kostenfrei und unverbindlich. Gerade in der Pflege ist es wichtig, dass man die Situation vor Ort betrachtet und zusammen mit dem Betroffenen und dessen sozialem Umfeld die Lösung bespricht.
• Friedrichshafen mit Teilgemeinden
• Immenstaad
• Oberteuringen
Besondere Leistungen
• Grundpflege (z.B. Körperpflege und Ankleiden)
• Behandlungspflege gemäß ärztlicher Verordnung durch qualifizierte Wundtherapeuten
• Betreuung, Einkäufe, Besorgungen, hauswirtschaftliche Hilfen
• Unterstützung im Alltag durch kompetente Sorglos-Begleiter
• Verhinderungspflege (z. B. bei Krankheit oder Urlaub von pflegenden Angehörigen)
• Kostenlose und unverbindliche Beratungen und Erstgespräche (z. B. Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel)
• Pflegeeinsätze und -beratungen für Pflegegeldempfänger und deren Angehörige
• Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit
• Pflegeübernahme auch kurzfristig möglich
• Ganzheitliche Betreuung und Versorgung
• Zeitintensive Pflege – 24-Stunden-Pflege
• Individuelle Pflege und Pflegeschulung zu Hause
• Schulung „Häusliche Krankenpflege“ und „Demenzkranke verstehen und begleiten“
Ergänzende Malteser-Dienste
• 24-Stunden-Hausnotruf. Knopfdruck genügt – wir kommen!
• Malteser-Menüservice „Essen auf Rädern“ täglich heiß
• Malteserruf
• Betreute Senioren- und Spielenachmittage
• Betreuung demenziell veränderter Menschen
• Fahrdienste, Krankenfahrten im Rollstuhl
• Inklusion, Schulbegleitung
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegegrade 1 bis 5). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.
Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Sprechzeiten
6:30 - 18:00 Uhr
Kontakt
Malteser Hilfsdienst gGmbH
Ambulanter Pflegedienst
Rheinstraße 3 | 88045 Friedrichshafen
Telefon: 0 75 41 / 3 75 16-12 | Telefax: 0 75 41 / 3 75 16-25
Pfegedienstleitung Friedrichshafen: Ursula Rauch
E-Mail: pflege.friedrichshafen@malteser.org
Internet: www.malteser-bodensee.de
So unterschiedlich die Menschen sind, die wir täglich besuchen, so vielfältig sind ihre Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung. Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche Situation des Einzelnen zugeschnitten sind.
Sie wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben?
Wir beraten Sie in allen Fragen
Ihre umfassende Beratung ist uns ebenso wichtig wie die partnerschaftliche, schnelle und unbürokratische Hilfe.
• Beratung zur Leistungen der Pflegeversicherung, der Krankenkasse und des Sozialamtes
• Anleitung pflegender Angehöriger
• Hausbesuche zur Pflegeberatung
• Beratung zu speziellen Pflegethemen
• Wohnraum- und Hilfsmittelberatung
• Zu Gast in der Tagespflege
„Durch qualitativ gute Pflege, Betreuung und Hilfe in allen Lebensbereichen wollen wir älteren und behinderten Menschen ein würdiges und erfülltes Leben Zuhause in Ihrer vertrauten Umgebung ermöglichen.“
Wir helfen Ihnen im Alltag
Unsere Serviceangebote werden auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt.
• Hauswirtschaftliche Hilfen
• Einkaufsservice
• Betreuungsdienst, z. B. Zeitung vorlesen oder gemeinsam Spazierengehen
• Stundenweise Betreuung zur Entlastung pflegender Angehöriger
• Pflege und Betreuung tagsüber in unser Tagespflege
Unsere besonderen Angebote alles aus einer Hand
Wir bieten Ihnen zusätzlich eine Vielzahl von individuellen Leistungen und Hilfen an.
• Unser Hausnotrufsystem – Ihre Sicherheit
Bei Bedarf schnelle Hilfe erhalten und weiterhin die Vorzüge einer unabhängigen Lebensgestaltung in der eigenen Wohnung genießen.
• Betreuung zu Hause – kann regelmäßig oder bei Bedarf in Anspruch genommen werden.
• Tagespfege – morgens holen wir Sie ab, tagsüber in Gemeinschaft verbringen, sicher versorgt.
Die „Mobilen Dienste“ setzen sich für Ihr Wohlergehen ein und sorgen für Ihre Pflege und Betreuung in Ihrem Zuhause, jeden Tag, auch am Wochenende. Wir sind ein von allen Kranken- und Pflegekassen anerkannter ambulanter Pflegedienst.
• Friedrichshafen und Umgebung
Wir pflegen Sie zu Hause
Pfege
• Grundpflege, z. B. Körperpflege, Baden, Duschen
• Behandlungspflege
• Medizinische Pflege, z. B. Medikamentengabe, Spritzen, Verbände
• Versorgung nach Krankenhausaufenthalten
• Verhinderungspflege zu Hause
• Anleitung zur Pflege
Betreuung
• Besuchsdienste
• Notruf 24 h erreichbar
• Entlastung pflegender Angehöriger
• Betreuung stundenweise
Tagespfege
• Fahrservice hin und zurück (bei Bedarf)
• Gemeinsame Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen (anschl. Mittagsruhe), Kaffeetrinken in der Gruppe
• Impuls in den Tag, Betreuungsangebote, Aktivierung am Nachmittag, Ausklang des Tages
Beratung
• Kurse für pflegende Angehörige
• Pflegeschulungen individuell zu Hause
• Informationsgespräche, Pflegeberatungsbesuche
• Beratung zum Thema Demenz zu Hause in allen Fragen rund um Pflege und Betreuung zu Hause
Hauswirtschaft und Haustechnik
• Einkaufen, Hausreinigung
• Haushalts- und Familienhilfe und vieles mehr - fragen Sie einfach bei uns nach Essen auf Rädern
Beratungsgespräch Telefon: 0 75 41 / 20 78 58 Rund um die Uhr, kostenlos und unverbindlich. Wir beraten Sie zur Pflege und Betreuung von Angehörigen zu Hause. Vereinbaren Sie mit uns einen Besuchstermin und wir informieren Sie gerne über unsere Angebote. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Telefonische Beratung 8:00 – 16:00 Uhr – kostenlos und unverbindlich!
Mobile Dienste Friedrichshafen
Friedrichstraße 29 | 88045 Friedrichshafen
Telefon: 0 75 41 / 20 78 58 | Telefax: 0 75 41 / 20 78 59
Pfegedienstleitung/Beratung Mobile Dienste: Emanuel Stocker
Telefon: 0 75 41 / 20 78 58
E-Mail: md.friedrichshafen@ev-heimstiftung.de Internet: ev-heimstiftung.de/ friedrichshafen-mobile-dienste-friedrichshafen/
Daheim leben bis ins hohe Alter
Helfen hat bei uns eine lange Tradition Seit mehr als 40 Jahren bietet die Sozialstation umfangreiche Hilfen bei der Bewältigung des Alltags, bei Pflegebedürftigkeit oder im Krankheitsfall. Das oberste Ziel dabei: Unseren Kunden so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.
Die Sozialstation hilft weiter
Wenn das Leben durch Krankheit und Alter schwieriger wird, müssen neue Lösungen gefunden werden. Dabei soll der Mensch im Mittelpunkt stehen – mit seiner Würde, seinen Wünschen und Bedürfnissen. Dem fühlen wir uns als kirchliche Sozialstation rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verpflichtet. Denn die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Gebot der Nächstenliebe.
Bei uns sind Sie in guten Händen Was immer wir für Sie tun, wir tun es mit Herz und Verstand. Und selbstverständlich mit hoher fachlicher Kompetenz.
Neben der Alten- und Krankenpflege sichern wir auf Wunsch auch die hauswirtschaftliche Versorgung mit professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wo es gewünscht wird, stellen wir den Kontakt zu den örtlichen Seelsorgern her – weil die Seele den Beistand in schwierigen Zeiten ganz besonders braucht.
Wir sind für alle da
Wir helfen allen Menschen in unserem Einzugsgebiet – unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung, ihrer Nationalität oder ihrem gesellschaftlichen Ansehen. Bei uns zählt nur der Mensch. Und diesem wollen wir helfen, damit er trotz Krankheit und Alter möglichst selbstbestimmt leben kann – egal wie entlegen er wohnt.
Darauf dürfen Sie vertrauen
Wir geben Antworten und beraten über Finanzierungsmöglichkeiten zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege, zu den Leistungen der Pflegeversicherung, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, über die Handhabung von Pflegehilfsmitteln und über Möglichkeiten zu Umbaumaßnahmen im Wohnumfeld. Damit die umfassende Versorgung möglich wird, arbeiten wir mit einem Qualitätsmanagement-System, das sich positiv auf alle Bereiche der Sozialstation auswirkt.
• Markdorf
• Bermatingen
• Immenstaad
• Deggenhausertal
Unser Leistungsangebot
• Hagnau
• Friedrichshafen-Kluftern
• Friedrichshafen-Raderach
• Medizinische, pflegerische, hauswirtschaftliche Leistungen sowie Betreuung
• Anleitung und Schulung von Pflegepersonen
• Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI
• Versorgung unheilbar erkrankter Menschen (Palliativpflege)
• Entlastungsmöglichkeiten für Pflegepersonen
• Familienpflege/Dorfhilfe
• Hausnotruf für unsere Patientinnen und Patienten
• Tagesbetreuung „Sonnenblume“
• Essen auf Rädern
• Wohngemeinschaft Altes Kloster
Darüber hinaus informieren und beraten wir Sie individuell, wie die einzelnen Leistungen finanziert werden können. Alle Leistungen werden ausschließlich von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die regelmäßig fort- und weitergebildet werden.
Erreichbarkeit
Bürozeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr
Termine / Hausbesuche: Nach Vereinbarung
Sozialstation Bodensee e.V.
Sozialstation Markdorf
Spitalstraße 11 | 88677 Markdorf
Telefon: 0 75 44 / 95 59-0
E-Mail: info@sozialstation-markdorf.de
Pflegebereichsleitung: Marlene Scheu
www.sozialstation-bodensee.de
Als Seniorenheim mit 66 Pflegeplätzen im Grünen und herrlichem Blick über Meersburg, die Schweizer Alpen und den See gelegen, bietet das Dr. Zimmermann Stift mit seinem parkähnlichen Garten die ideale Umgebung für ältere Menschen, rund um die Uhr betreut, gepflegt und umsorgt zu werden.
Qualifiziertes Pflegepersonal und ein umfangreiches Ergotherapieangebot, verbunden mit einer ausgezeichneten Küche, bescheren jeden Tag eine hohe Lebensqualität in Sicherheit und menschlicher Wärme. Die Nähe zur historischen Altstadt und das Wohnen mitten in den Weinbergen bieten immer wieder aufs Neue kurzweilige Stunden und neue Eindrücke.
Die Würde unserer Bewohner verdient unsere höchste Beachtung. Die Einzigartigkeit jedes einzelnen Bewohners muss jederzeit ermöglicht werden. Jeder Bewohner hat eine Lebensleistung, der wir mit Achtung begegnen.
Wir sehen unsere Bewohner im Mittelpunkt all unseres Handelns. Die individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner werden von uns respektiert und bestmöglich erfüllt.
Aufgrund der Wichtigkeit der sozialen Kontakte unserer Bewohner, innerhalb und außerhalb unseres Hauses, begrüßen und fördern wir diese in vollem Umfang. Aus diesem Grunde respektieren wir auch die individuellen
Gewohnheiten und Lebensweisen unserer Bewohner und ihren Anspruch auf Selbstbestimmung und evtl. noch möglicher Selbstverwirklichung.
Gemeinsam mit qualifizierten Pflegekräften, Ärzten, Therapeuten und Alltagsbegleitern möchten wir ein umsorgtes, aber soweit wie möglich auch ein selbstständiges Leben ermöglichen. Zugunsten unserer Bewohner kooperieren wir eng mit unseren externen Partnern wie z. B. Ärzten, Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder Sozialdiensten.
Den Mittelpunkt unseres Hauses stellt die Pflege dar. Wir führen hier die fähigkeitsorientierte fördernde Prozesspfege nach der Pfegetheorie von Monika Krohwinkel durch.
Unsere Angebote
Wir bieten vielseitige Aktivitäten zur Förderung sozialer Kontakte und persönlicher Interessen. Unsere hauseigene Küche versorgt uns täglich mit frischem und abwechslungsreichem Essen aus gesunden, regionalen Zutaten. Gerne bewirten wir auch Ihre Gäste, die herzlich willkommen sind oder richten Ihre Feste für Sie aus.
Seit vielen Jahren bietet unser Mobiler Mittagstisch in Meersburg und naher Umgebung einen Lieferservice mit frisch zubereitetem heißem Tagesmenü an.
Bushaltestelle vor dem Haus Bahn 6 km
Autobahn (Stockach) 27 km
Überlingen 12 km
Konstanz (Fähre) 9 km
Bäckerei 300 m
Supermarkt 700 m
Pflegekräfte weibl. / männl. ✓
Einzelzimmer 62
Doppelzimmer 2
Nächster Arzt 1 km (Ärzte versch. Fachrichtungen kommen ins Haus) Garten/Park/Teich am Haus
Die Angebote auf einen Blick:
• Aktivierende Pflege
• Behandlungspflege
• Hauswirtschaftliche Versorgung, Präsenzkräfte
• Einzel- und Gruppenaktivierung, Spaziergänge, Zeitungsrunde
• Sing- und Kinonachmittage, Lesungen, Konzerte, Jahreszeitliche Feste
• Freie Hausarztwahl im Haus
• Kooperation mit Schulen und Kindergärten („Junioren für Senioren“)
• Friseur, Fußpflege und Physiotherapie im Hause
• Kognitive Spiele, Gymnastik, Sturzprävention
• Gemeinsame Geburtstagsfeiern
• Hasen- / Kleintiergehege im parkähnlichen Garten
• Verkehrsfreie, geteerte Rundwege mit See- und Alpensicht
• Mobiler Mittagstisch für Meersburg und Umgebung
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegegrade 2 - 5). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab. Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Besuchszeiten
Von 10 - 12 Uhr und 14:30 - 17:30 Uhr. Tel. Terminvereinbarung erbeten.
Spitalfonds Meersburg Dr. Zimmermann Stift
Kurallee 16 | 88709 Meersburg
Betriebsleitung: Herr Matthias Engler
Telefon: 0 75 32 / 4 40-2 21 | Telefax: 0 75 32 / 4 40-2 40
Pfegedienstleitung: Frau Sonja Baur
Telefon: 0 75 32 / 4 40-2 41 | Telefax: 0 75 32 / 4 40-52 41
E-Mail: spitalfonds@meersburg.de
Internet: www.spitalfonds-meersburg.de
Das Alten- und Pflegeheim Wespach liegt landschaftlich ruhig gelegen zwischen Neufrach und Bermatingen. In unmittelbarer Nähe zu unserem Haus gibt es einen idyllischen Weiher, dessen schöner Fußweg zu einem Spaziergang einlädt. Überall finden Sie Ruhebänke, um die herrliche Landschaft genießen zu können. Unser Haus bietet 80 pflegebedürftigen Menschen Platz.
Unsere Zimmer sind überwiegend mit eigenem Bad, teilweise mit Parkett und Balkon ausgestattet. Das Bad ist seniorengerecht gestaltet. Eigene Möbel können auf Wunsch mitgebracht werden.
Unser Leitbild - Gemeinsam statt einsam
Wir bieten eine liebevolle, warme Atmosphäre, welche zu einem geruhsamen Lebensabend gehört. Wir wahren die Würde des Menschen in allen Situationen und schaffen eine Atmosphäre der Wertschätzung und Toleranz. Im Mittelpunkt steht bei uns der Mensch. Er soll in seiner Ganzheit wahrgenommen werden.
Wir legen großen Wert auf die Einbindung des Heimes in das Gemeindeleben unserer Stiftungsgemeinden. Die Vielzahl der Besuche von Kindern und Jugendlichen, aber auch ehrenamtlicher Gruppierungen zeigen die Akzeptanz und die Präsenz des Hauses in unseren Gemeinden.
Unser Team
Insgesamt bis zu 80 Mitarbeiter/innen in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft, Küche und Verwaltung kümmern sich um das Wohlbefinden unserer Bewohner/innen. Wir arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Pflegeforschung und Pflegewissenschaft, die wir durch ständige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erwerben bzw. vertiefen.
Unsere Pflegeleistungen
• Grund- und Behandlungspflege
• Medizinische Versorgung
• Vielseitiges Wochenprogramm (Gymnastik, Muskelaufbautraining, Krankengymnastik, Massage, Gedächtnistraining, Singen, Spaziergänge, Spiel- und Bastelnachmittage)
• Feste je nach Jahreszeit, Theater und Konzerte
• Seelsorgerische Betreuung
• Gottesdienste (eigene Kapelle)
• Fußpflege und Friseur
• Wäschedienst
• Hauseigene Küche mit regionalen Produkten
60/10
Besondere Leistungen
Beschützte Demenzabteilung
In dieser Abteilung werden 12 Personen mit demenzieller Erkrankung in einer gemeinsamen Wohngruppe betreut. Codegesichert bietet sie Sicherheit und Schutz für weglaufgefährdete oder verwirrte Bewohner. Ein direkt von der Station zugängiger Demenzgarten lädt zum Verweilen im Freien ein.
Freie Arztwahl
In unserem Haus besteht freie Arztwahl. Die Versorgung unseres Hauses ist durch die Ärzteschaft des Salemer Tals sichergestellt. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit dem Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg - Standort Weissenau, die mindestens einmal monatlich eine große Visite vorsieht. Weiter kann auf einen Zahnarzt zurückgegriffen werden, der ins Haus kommt. Beschäftigungstherapie
In unserem Haus ist eine eigene Ergotherapeutin im Rahmen einer Vollzeitstelle beschäftigt. Sieben weitere Betreuungskräfte bieten zusätzliche Betreuungsangebote für pflegeversicherte Personen mit erheblichem Betreuungsbedarf gemäß § 43 b SGB XI an.
Wir erbringen Leistungen nach SGB XI und versorgen Menschen ab Pflegegrad 2. Dabei rechnen wir das Pflegegeld direkt mit den Pflegekassen ab. Mit Interessenten mit Pflegegrad 1 oder ohne Pflegeeinstufung können wir gerne individuell über ein unverbindliches Angebot sprechen.
Besuchszeiten
Täglich bis 19:00 Uhr.
Stiftung Alten- und Pflegeheim Wespach
Wespach 1 | 88682 Salem
Telefon: 0 75 53 / 9 18 59 90
Telefax: 0 75 53 / 91 85 99 61
E-mail: info@wespach.de
Internet: www.wespach.de
Heimleitung: Frank Grundkötter
Daheim leben bis ins hohe Alter
Helfen hat bei uns eine lange Tradition Seit mehr als 40 Jahren bietet die Sozialstation umfangreiche Hilfen bei der Bewältigung des Alltags, bei Pflegebedürftigkeit oder im Krankheitsfall. Das oberste Ziel dabei: Unseren Kunden so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.
Die Sozialstation hilft weiter
Wenn das Leben durch Krankheit und Alter schwieriger wird, müssen neue Lösungen gefunden werden. Dabei soll der Mensch im Mittelpunkt stehen – mit seiner Würde, seinen Wünschen und Bedürfnissen. Dem fühlen wir uns als kirchliche Sozialstation rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verpflichtet. Denn die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Gebot der Nächstenliebe.
Bei uns sind Sie in guten Händen
Was immer wir für Sie tun, wir tun es mit Herz und Verstand. Und selbstverständlich mit hoher fachlicher Kompetenz.
Neben der Alten- und Krankenpflege sichern wir auf Wunsch auch die hauswirtschaftliche Versorgung mit professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wo es gewünscht wird, stellen wir den Kontakt zu den örtlichen Seelsorgern her – weil die Seele den Beistand in schwierigen Zeiten ganz besonders braucht.
Wir sind für alle da
Wir helfen allen Menschen in unserem Einzugsgebiet – unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung, ihrer Nationalität oder ihrem gesellschaftlichen Ansehen. Bei uns zählt nur der Mensch. Und diesem wollen wir helfen, damit er trotz Krankheit und Alter möglichst selbstbestimmt leben kann – egal wie entlegen er wohnt.
Darauf dürfen Sie vertrauen
Wir geben Antworten und beraten über Finanzierungsmöglichkeiten zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege, zu den Leistungen der Pflegeversicherung, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, über die Handhabung von Pflegehilfsmitteln und über Möglichkeiten zu Umbaumaßnahmen im Wohnumfeld. Damit die umfassende Versorgung möglich wird, arbeiten wir mit einem Qualitätsmanagement-System, das sich positiv auf alle Bereiche der Sozialstation auswirkt.
• Daisendorf
• Frickingen
• Heiligenberg
• Meersburg
Unser Leistungsangebot
• Salem
• Stetten
• Uhldingen-Mühlhofen
• Medizinische, pflegerische, hauswirtschaftliche Leistungen sowie Betreuung
• Anleitung und Schulung von Pflegepersonen
• Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI
• Versorgung unheilbar erkrankter Menschen (Palliativpflege)
• Entlastungsmöglichkeiten für Pflegepersonen
• Hausnotruf für unsere Patientinnen und Patienten
• Tages- und Nachtpflege
Darüber hinaus informieren und beraten wir Sie individuell, wie die einzelnen Leistungen finanziert werden können. Alle Leistungen werden ausschließlich von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die regelmäßig fort- und weitergebildet werden.
Erreichbarkeit
Bürozeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr
Termine / Hausbesuche: Nach Vereinbarung
Sozialstation Bodensee e.V.
Sozialstation Salem
Leutkirch 20 | 88682 Salem
Telefon: 0 75 53 / 92 22-0
E-Mail: info@sozialstation-salem.de
Pflegedienstleitung: Ute Lenski, Denise Künstle
Pflegeberatungsbüro Salem-Mitte
Schlossseeallee 34 | 88682 Salem
Telefon: 0 75 53 / 9 2 22-40
E-Mail: buero-salem@sozialstation-bodensee.de
Pflegeberatungsbüro Frickingen (Rathaus)
Telefon: 07554 - 98 30-53
E-Mail: buero-frickingen@sozialstation-bodensee.de
www.sozialstation-bodensee.de
Wer mag schon gerne den ganzen Tag allein sein? Erst recht, wenn mit zunehmendem Alter der Freundeskreis und der Aktionsradius kleiner werden. In unserer neuen Tages- und Nachtpflegeeinrichtung in Salem-Mitte sind unsere Gäste in guten Händen und genießen die Abwechslung vom Alltag und die Gesellschaft mit anderen Menschen.
Unsere qualifizierten und einfühlsamen Mitarbeiterinnen kümmern sich um die pflegebedürftigen Frauen und Männer und gestalten einen abwechslungsreichen Tag – mit Frühstück, frisch gekochtem Mittagessen und Kaffeetrinken.
Altersgerechter Sport und Spiele stehen ebenso auf dem Tagesplan, wie Gedächtnistraining und Spaziergänge. „Bei der Programmgestaltung achten wir natürlich auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse sowie Fähigkeiten und Vorlieben unserer Gäste“, sagt Teamleiterin Christine Carli. Falls notwendig, werden sie auch medizinisch versorgt.
Das frisch gekochte Mittagessen liefert ein ortsansässiger Catering-Service. Und für die anschließende Mittagspause stehen in den modernen Räumlichkeiten Betten, Ruhesessel und Sofas bereit.
Mit der Tages- und Nachtpflege schaffen wir wichtige Erholungsphasen für die pflegenden Angehörigen, weil sie eine regelmäßige und verlässliche Entlastung vom anstrengenden Pflegealltag bekommen. Pflegedienstleiterin Ute Lenski erfährt immer wieder, wie dankbar die pflegenden Angehörigen über das Angebot sind. Zum einen, weil sie auf diese Weise selbst eine Auszeit von der Pflege nehmen können, zum anderen, die Mutter oder der Vater den Kontakt zu anderen Menschen sichtlich guttut. „Unsere Gäste blühen sichtlich auf, weil sie ein oder zweimal in der Woche unter Leute kommen“, sagt Christine Carli.
Bei Bedarf holt unser Fahrdienst die Gäste zuhause ab und bringt sie wieder sicher heim.
Das Angebot richtet sich an Gäste aus den Einzugsgebieten der Sozialstationen Salem und Markdorf:
• Daisendorf
• Frickingen
• Heiligenberg
• Meersburg
• Salem
• Stetten
• Uhldingen-Mühlhofen
• Bermatingen
• Immenstaad
• Deggenhausertal
• Friedrichshafen-Kluftern und Friedrichshafen-Raderach
• Hagnau
• Markdorf
Betreuungszeiten der Tagespflege sind montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr. Die Umsetzung der Nachtpflege ist für Herbst 2023 geplant.
Das sagen unsere Gäste
Maria H.:
„Ich freue mich, unter die Leute zu kommen.“
Hildegard W.:
„Mein Sohn sagt, ich profitiere die ganze Woche von den zwei Besuchen.“
Kontakt
Sozialstation Bodensee e.V.
Tages- und Nachtpflege Salem
Schlossseeallee 34 | 88682 Salem
Telefon: 0 75 53 / 92 22 60
E-Mail: tnp-salem@sozialstation-bodensee.de
Ansprechpartnerinnen / Team vor Ort
Pflegedienstleitung: Ute Lenski
E-Mail: ute.lenski@sozialstation-bodensee.de
Teamleitung: Christine Carli
E-Mail: christine.carli@sozialstation-bodensee.de
www.sozialstation-bodensee.de
Seit mehr als 800 Jahren kümmert sich der Spital- und Spendfonds Überlingen um alte und kranke Menschen. Unser Ziel ist es, ein Zuhause zu schaffen, indem Sie einen zufriedenen, fröhlichen und sorgenfreien Lebensabend genießen können. Mit regelmäßigen Schulungen und Fortbildungen tragen wir Sorge, dass wir bestens ausgebildet rund um die Uhr Ihnen und Ihren unterschiedlichen Anliegen gerecht werden.
Mitten im historischen Altstadtkern von Überlingen liegt das auf eine 750-jährige Geschichte zurückblickende Haus St. Franziskus. Das ehemalige Ordenshaus hat sich zu einer modernen und leistungsfähigen Einrichtung entwickelt, die über alle Sanierungsmaßnahmen hinweg ihr ganz besonderes Flair erhalten konnte. Die zentrale Lage ermöglicht auch alten Menschen das mühelose Erreichen der Seepromenade, der Kirchen, des Stadtgartens mit seiner beeindruckenden Kakteensammlung und aller innerstädtischen Einrichtungen.
Im Haus St. Franziskus können 46 Mitbewohner zur stationären Pflege, eine weitere Person zur Kurzzeitpflege und 7 Personen in der Tagespflege aufgenommen werden.
... die Individualität und Selbstbestimmung achten und fördern. ein behagliches und sicheres Lebensumfeld schaffen. durch einfühlsame und professionelle Pflege und Betreuung psychisches und physisches Wohlbefinden ermöglichen.
... durch aktivierende Pflege größtmögliche Selbstständigkeit erhalten, fördern oder wiedergewinnen.
... aktivierende Pflege nicht für, sondern mit den Bewohnern gestalten. alle einbeziehen, die zum Wohlergehen beitragen können.
• Fachgerechte Grund- und Behandlungspflege
• Sorge für Sicherheit und Wohlbefinden
• Förderung und Erhalt des Gesundheitszustandes
• Förderung der Aktivitäten und Interessen
• Integration der einzelnen Bewohner in die Hausgemeinschaft und das neue Lebensumfeld
• Erhaltung und Förderung der Individualität und Selbstbestimmung
• Neben der pflegerischen auch die seelsorgerische Begleitung bis zum Tod
Bushaltestelle 300 m
Bahn 300 m
Bäckerei 50 m
Metzgerei 200 m
Kirche 20 m
Bank 300 m
Gartenanlage am Haus Zentral gelegen, deshalb alle wichtigen Anlaufstellen direkt erreichbar
Individuelle ärztliche Versorgung Freie Arztwahl oder Betreuung durch beauftragte Ärzte
Fitness und Regeneration
Wöchentliches Gymnastikprogramm, auf die Bedürfnisse und Schwachpunkte der Mitbewohner abgestimmte Körperübungen, regelmäßige Übungen zur Reduzierung altersbedingter Muskelschwächen.
Kultur- und Freizeitaktivitäten
Strukturiertes Angebot zur Förderung sozialer, physischer und geistiger Ansprache, Vernetzung mit ehrenamtlichen Helfern, Schulen sowie sozialen und städtischen Einrichtungen: Konzerte, Theater, Vorlesekreise, Schulklassenbesuche, Malgruppe, Gartenprojekte, Ausflüge, Spaziergänge, Jahreszeitenfeste, Geburtstage, Gedächtnistraining, Bastel- und Malgruppen, Strickkränzle, Kegeln, Gesellschaftsspiele, Kochen und Backen, Dekorationen, Zeitungsrunde, Internetbegleitung.
Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen.
Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.
Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Besuchszeiten
Besuche sind jederzeit möglich.
Kontakt
Haus St. Franziskus
Franziskanerstraße 22 | 88662 Überlingen
Telefon: 0 75 51 / 95 34-41 | Telefax: 0 75 51 / 95 34-43
E-Mail: pflege@spitalfonds.de
Internet: www.spitalfonds.de
Betriebsleitung: Christian Glage
Seit über 800 Jahren kümmert sich der Spital- und Spendfonds Überlingen um alte und kranke Menschen. Wir möchten, dass Sie bei uns zu Hause sind. Wir wünschen uns, dass Sie bei uns einen zufriedenen, fröhlichen und sorgenfreien Lebensabend genießen.
In exponierter Lage mit uneingeschränkter Panoramasicht, weitläufiger Parkanlage, beschattet durch alte Bäume, ist der Wohnsitz für alte Menschen ein einzigartiges Juwel am Bodensee. Besonderen Charme erhält das Gebäude durch den Mittelbau, der bereits 1883 als städtisches Krankenhaus stilvoll errichtet wurde.
Im Laufe der letzten 120 Jahre wurde das Gebäude geschmackvoll zu einer leistungsfähigen Einrichtung in der Altenpflege erweitert und umgebaut. Von fast jedem Zimmer aus können die beeindruckenden Naturschauspiele am Bodensee beobachtet werden. Wer noch gut gehen kann, erreicht in längstens fünf Minuten das Überlinger Stadtzentrum.
Im Haus St. Ulrich können 113 Bewohner überwiegend in Einzelzimmern zur stationären Pflege und eine weitere Person zur Kurzzeitpflege aufgenommen werden.
Wir wollen...
... die Individualität und Selbstbestimmung achten und fördern.
... ein behagliches und sicheres Lebensumfeld schaffen.
... durch einfühlsame und professionelle Pflege und Betreuung psychisches und physisches Wohlbefinden ermöglichen.
durch aktivierende Pflege größtmögliche Selbstständigkeit erhalten, fördern oder wiedergewinnen. aktivierende Pflege nicht für, sondern mit den Bewohnern gestalten.
alle einbeziehen, die zum Wohlergehen beitragen können.
Unsere Pflegeleistungen
• Fachgerechte Grund- und Behandlungspflege
• Sorge für Sicherheit und Wohlbefinden
• Förderung und Erhaltung des Gesundheitszustandes
• Förderung der Aktivitäten und Interessen unserer Bewohner
• Integration der einzelnen Bewohner in die Hausgemeinschaft und das neue Lebensumfeld
• Erhaltung und Förderung der Individualität und Selbstbestimmung
• Neben der pflegerischen auch die seelsorgerische Begleitung bis zum Tod
Bushaltestelle vor dem Haus Bahn 500 m
Gartenanlage am Haus
Individuelle ärztliche Versorgung
Freie Arztwahl oder Betreuung durch beauftragte Ärzte
Fitness und Regeneration
Wöchentliches Gymnastikprogramm, auf die Bedürfnisse und Schwachpunkte der Mitbewohner abgestimmte Körperübungen, regelmäßige Übungen zur Reduzierung altersbedingter Muskelschwächen.
Kultur- und Freizeitaktivitäten
Strukturiertes Angebot zur Förderung sozialer, physischer und geistiger Ansprache, Vernetzung mit ehrenamtlichen Helfern, Schulen sowie sozialen und städtischen Einrichtungen:
Konzerte, Theater, Vorlesekreise, Schulklassenbesuche, Malgruppe, Gartenprojekte, Ausflüge, Spaziergänge, Jahreszeitenfeste, Geburtstage, Gedächtnistraining, Bastel- und Malgruppen, Strickkränzle, Kegeln, Gesellschaftsspiele, Kochen und Backen, Dekorationen, Zeitungsrunde, Internetbegleitung.
Pflegeleistungen gem. SGB XI (alle Pflegegrade). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen.
Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.
Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Besuchszeiten
Besuche sind jederzeit möglich.
Haus St. Ulrich
St.-Ulrich-Straße 20 | 88662 Überlingen
Telefon: 0 75 51 / 95 34-0 | Telefax: 0 75 51 / 95 34-70
E-Mail: pflege@spitalfonds.de
Internet: www.spitalfonds.de
Betriebsleitung: Christian Glage
Seit über 20 Jahren bieten wir unseren Bewohnern im Rahmen der Vollstationären Pflege, der Tagespflege und dem Betreuten Wohnen unsere Unterstützung, „damit Leben gelingt“. Dies ist nur eines unserer Ziele, abgeleitet aus der diakonischen Prämisse. Denn die Grundlage aller unserer pflegerischen und betreuerischen Arbeit ist ein ganzheitliches christliches Menschenbild. Respekt und Wertschätzung, Wahrung des Rechts auf Selbstbestimmung, Selbstverantwortung der Bewohner und die Einbeziehung der Bezugspersonen in die Gestaltung der Pflege- und Betreuungsprozesse, sind wesentliche Bestandteile unserer Arbeit.
In 45 Zimmern, auf zwei Etagen, werden unsere Bewohner rund um die Uhr versorgt und unterstützt, um an Aktivitäten des täglichen Lebens teilzunehmen. Die Pflegefachkräfte werden dabei von Pflegehilfskräften und Seniorenbetreuern sowie Betreuungsassistenten unterstütz. Denn unser Ziel ist eine umfassende qualitativ hochwertige Pflege mit einem aktivierenden Angebot, welches sich an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Bewohner orientiert.
Unsere Tagespflege bietet von Mo. - Fr. täglich 15 Besuchern ein abwechslungsreiches Programm, von Basteln über Singen und Backen bis hin zu gemeinsamen Spaziergängen. Für das leibliche Wohl gibt es drei Mahlzeiten, die gemeinsam mit den Pflegekräften und den Betreuern eingenommen werden.
Bushaltestelle 20 m
Bahn 1 km
Café, Bäckerei 100 m
Supermarkt, Metzgerei 1 km
Bank 2 km
Post 4 km
Kirche 200 m
Nächster Arzt 100 m
Garten/Park am Haus
Die Bewohner des Betreuten Wohnens führen ein autarkes und selbstständiges Leben. Angrenzend an die Linzgau Diakonie befinden sich 96 der 107 Wohnungen, auf 5 Häuser verteilt. Durch einen Betreuungsvertrag sind die Bewohner in unsere Angebote eingebunden:
• Persönliche Beratung in Fragen des täglichen Lebens
• Beratung und Hilfe bei Vermittlung von Angeboten gem. SGB V & SGB XI
• Hausbibliothek u.v.m.
Darüber hinaus gibt es sowohl ein Kultur- als auch ein Betreuungsprogramm. Beides umfasst vielfältige Aktivitäten, wie z. B. saisonale Festivitäten zu Ostern und Weihnachten, Erntedankfest, Gedächtnistraining, Atemgymnastik, Spielenachmittage u.v.m.
Wöchentliche Andachten finden im Wechsel evangelisch / katholisch statt und ergänzen die Leistungen im Rahmen der seelischen Betreuung.
Durch unsere hauseigene Küche können wir uns individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche auch im Rahmen der Ernährung einstellen. Neben den stationären Bewohnern und der Tagespflege, können auch die Bewohner des Betreuten Wohnens, gegen Bezahlung, die täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten entweder im Speisesaal oder im Wintergarten unserer Einrichtung einnehmen.
Als Vertragspartner rechnen wir direkt mit den Kranken- und Pflegekassen ab. Gerne informieren und beraten wir Sie individuell über unsere einzelnen Leistungen und wie sie finanziert werden können.
Unsere Verwaltung ist Mo. - Fr. von 9:00 bis 15:00 Uhr besetzt.
Kontakt
Linzgau Diakonie Altenhilfe GmbH
Maurus-Betz-Str. 1 | 88662 Überlingen
Telefon: 0 75 51 / 3 09 73-0 | Telefax: 0 75 51 / 3 09 73-20
E-Mail: verwaltung01@lda-ueberlingen.de
Internet: www.lda-ueberlingen.de
Mit über 1.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir Malteser im ganzen Bodenseeraum für Sie da – auch in Ihrer Nähe. Wir engagieren uns in der Notfallhilfe, der Jugendarbeit, für Senioren und für Flüchtlinge. Von mobiler sozialer Hilfe und häuslicher Pflege, über Fahrdienste bis hin zum Menüservice bieten wir Ihnen eine breite Palette von Diensten an, die Ihnen Ihr Leben in der eigenen Wohnung einfacher machen.
Bei all dem geht es uns vor allem um Eines: Hilfe, die von Herzen kommt. Wenn es wesentlich wird und vieles seinen Platz bekommt, beginnt eine ganz besondere Zeit. Dann erhält Hilfe eine ganz eigene Bedeutung. Wir sind da, wenn Sie uns brauchen!
Pflege ist Vertrauenssache - deshalb steht bei den Maltesern der Mensch im Mittelpunkt. Unsere qualifizierten Malteser Pflegekräfte leisten Grund- und Behandlungspflege, bieten hauswirtschaftliche Versorgung an und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Wir unterstützen durch kompetente Beratung und menschliche Zuwendung - unbürokratisch und zuverlässig. Damit tragen wir Malteser zum Erhalt der Selbstständigkeit bei und helfen dabei, ein Stück Lebensqualität zu bewahren.
Hier werden die Bewohner rund um die Uhr von einer unserer Alltagsbegleiter/innen betreut. Ergänzend kommt der Malteser-Pflegedienst dreimal am Tag vorbei, bei Bedarf auch öfter. Die Bewohner leben selbstbestimmt und organisieren sich über einen WG-Rat.
Die Wohngemeinschaft verfügt über acht schöne Einzelzimmer. Sie bietet Platz für acht pflegebedürftige Bewohner. Zur gemeinschaftlichen Nutzung steht neben einer offene Küche mit Gemeinschaftsraum auch eine sonnige Terrasse mit Grünanlage zur Verfügung. Die Senioren-WG bietet für Interessenten sogenannte Schnupperwochen an. Hierbei kann ein Interessent die anderen Bewohner kennenlernen und dort unverbindlich auf Probe wohnen. Als von der Wohngemeinschaft beauftragter Pflegedienst erteilen wir Ihnen hierzu gerne weitere Informationen.
In betreuten Gruppen treffen sich wöchentlich Senioren zu verschiedenen Aktivitäten, wie Sitztanz, Gedächtnistraining, Spiele und genießen gemeinsam Kaffee und Kuchen. Im Mittelpunkt stehen hier demenziell veränderte Menschen. Ein Fahrdienst steht zur Verfügung.
• Überlingen mit Teilgemeinden
• Owingen
• Salem
Besondere Leistungen
• Uhldingen-Mühlhofen
• Sipplingen
• Meersburg
• Grundpflege (z.B. Körperpflege und Ankleiden)
• Behandlungspflege gemäß ärztlicher Verordnung durch qualifizierte Wundtherapeuten
• Betreuung, Einkäufe, Besorgungen, hauswirtschaftliche Hilfen
• Unterstützung im Alltag durch kompetente Sorglos-Begleiter
• Verhinderungspflege (z. B. bei Krankheit oder Urlaub von pflegenden Angehörigen)
• Kostenlose und unverbindliche Beratungen und Erstgespräche (z. B. Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel)
• Pflegeeinsätze und -beratungen für Pflegegeldempfänger und deren Angehörige
• Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit
• Pflegeübernahme auch kurzfristig möglich
• Ganzheitliche Betreuung und Versorgung
• Zeitintensive Pflege – 24-Stunden-Pflege
• Individuelle Pflege und Pflegeschulung zu Hause
• Schulung „Häusliche Krankenpflege“ und „Demenzkranke verstehen und begleiten“
Ergänzende Malteser-Dienste
• 24-Stunden-Hausnotruf. Knopfdruck genügt – wir kommen!
• Malteser-Menüservice „Essen auf Rädern“ täglich heiß
• Ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst (auch mit Hund)
• Malteserruf
• Betreute Senioren- und Spielenachmittage
• Fahrdienste, Krankenfahrten mit Rollstuhl
• Inklusion, Schulbegleitung
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegegrade 1 bis 5). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.
Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Sprechzeiten
8:00 - 17:00 Uhr
Kontakt
Malteser Hilfsdienst gGmbH
Ambulanter Pflegedienst
Zum Degenhardt 23 | 88662 Überlingen
Telefon: 0 75 51 / 97 09 70 | Telefax: 0 75 51 / 97 09 71
Pfegedienstleitung Überlingen: Maria Carlson
E-Mail: pflege.ueberlingen@malteser.org
Internet: www.malteser-bodensee.de
Daheim leben bis ins hohe Alter
Helfen hat bei uns eine lange Tradition Seit mehr als 40 Jahren bietet die Sozialstation umfangreiche Hilfen bei der Bewältigung des Alltags, bei Pflegebedürftigkeit oder im Krankheitsfall. Das oberste Ziel dabei: Unseren Kunden so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.
Die Sozialstation hilft weiter
Wenn das Leben durch Krankheit und Alter schwieriger wird, müssen neue Lösungen gefunden werden. Dabei soll der Mensch im Mittelpunkt stehen – mit seiner Würde, seinen Wünschen und Bedürfnissen. Dem fühlen wir uns als kirchliche Sozialstation rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verpflichtet. Denn die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Gebot der Nächstenliebe.
Bei uns sind Sie in guten Händen Was immer wir für Sie tun, wir tun es mit Herz und Verstand. Und selbstverständlich mit hoher fachlicher Kompetenz.
Neben der Alten- und Krankenpflege sichern wir auf Wunsch auch die hauswirtschaftliche Versorgung mit professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wo es gewünscht wird, stellen wir den Kontakt zu den örtlichen Seelsorgern her – weil die Seele den Beistand in schwierigen Zeiten ganz besonders braucht.
Wir sind für alle da
Wir helfen allen Menschen in unserem Einzugsgebiet – unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung, ihrer Nationalität oder ihrem gesellschaftlichen Ansehen. Bei uns zählt nur der Mensch. Und diesem wollen wir helfen, damit er trotz Krankheit und Alter möglichst selbstbestimmt leben kann – egal wie entlegen er wohnt.
Darauf dürfen Sie vertrauen
Wir geben Antworten und beraten über Finanzierungsmöglichkeiten zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege, zu den Leistungen der Pflegeversicherung, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, über die Handhabung von Pflegehilfsmitteln und über Möglichkeiten zu Umbaumaßnahmen im Wohnumfeld. Damit die umfassende Versorgung möglich wird, arbeiten wir mit einem Qualitätsmanagement-System, das sich positiv auf alle Bereiche der Sozialstation auswirkt.
Einsatzorte
• Überlingen
• Sipplingen
• Owingen
• Billafingen
• Hohenbodman
Unser Leistungsangebot
• Medizinische, pflegerische, hauswirtschaftliche Leistungen sowie Betreuung
• Anleitung und Schulung von Pflegepersonen
• Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI
• Versorgung unheilbar erkrankter Menschen (Palliativpflege)
• Entlastungsmöglichkeiten für Pflegepersonen
• Hausnotruf für unsere Patientinnen und Patienten
Darüber hinaus informieren und beraten wir Sie individuell, wie die einzelnen Leistungen finanziert werden können. Alle Leistungen werden ausschließlich von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die regelmäßig fort- und weitergebildet werden.
Bürozeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr
Termine / Hausbesuche: Nach Vereinbarung
Sozialstation Bodensee e.V.
Sozialstation Überlingen
Alte Nußdorfer Str. 1 | 88662 Überlingen
Telefon: 0 75 51 / 95 32-0
E-Mail: info@sozialstation-ueberlingen.de
Pflegebereichsleitung: Ulrike Auer
www.sozialstation-bodensee.de
Der Seniorenwohnpark am Bodensee in UhldingenMühlhofen ist weit mehr als ein gewöhnliches Pflegeheim. Wer rund um die Uhr Pflege braucht oder Betreuung wünscht, findet hier einen Ort, der sich wie ein eigenes Zuhause anfühlt.
In einer herzlichen und familiären Atmosphäre wird Seniorinnen und Senioren die Pflege und Betreuung geboten, die sie brauchen und sich wünschen. Denn das Team von Korian weiß, dass der Auszug aus den eigenen vier Wänden schwerfällt.
Bewohner:innen dürfen sich daher eigene Möbel und persönliche Erinnerungsstücke mitbringen und ihr Zimmer so gestalten, wie sie sich am wohlsten fühlen.
Das professionelle Pflegeteam tut alles, um die Bewohner:innen verantwortungsbewusst und liebevoll zu begleiten.
„Wir sind eine verhältnismäßig kleine Einrichtung mit 45 Plätzen in der Kurzzeit- und Langzeitpflege“, erklärt Helene Schirling, Pflegedienstleiterin im Seniorenwohnpark. „Durch die Größe unserer Wohnbereiche mit jeweils nur 15 Personen entsteht eine familiäre Atmosphäre, in der jeder jeden kennt und wahrnimmt. Den Bewohner:innen wird Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt, um auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Ein Aspekt, der auch für das Personal eine angenehme und erfüllende Arbeitsweise ermöglicht.
Hohe Ansprüche an Miteinander und Qualiltät Bewohner:innen können sicher sein, dass immer ein Mitarbeitender für sie da ist und ihnen das erfahrene Team stets mit viel Einfühlungsvermögen begegnet. Die Professionalität der Pflege und hohe Qualitätsstandards sind für Korian selbstverständlich. Dafür spricht zum einen die Zertifizierung ISO 9001 der Einrichtung, zum anderen die regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen der Kolleg:innen. „Auch Auszubildende sind bei uns herzlich willkommen“, betont die Pflegedienstleiterin. „Das gesamte Team nimmt sich viel Zeit zum Anlernen des Pflegenachwuchses, den wir in Deutschland so dringend brauchen und hat für alle Fragen ein offenes Ohr.“
Das Seniorenheim ist ruhig im Grünen gelegen auf einem Plateau oberhalb des Ortes Uhldingen-Mühlhofen. Hier können Sie durchatmen und den Blick weit schweifen lassen. Das Haus verfügt ausschließlich über Einzelzimmer. Jedes Zimmer verfügt über ein barrierefreies Bad, Anschlüsse für Fernsehen und Telefon sowie WLAN. Das 2018 eröffnete Haus ist modern ausgestattet, alle Räume sind hell und freundlich, die Zimmer hochwertig eingerichtet. „Unser Haus bietet viele Möglichkeiten, um es sich gemütlich zu machen oder mit anderen Bewohner:innen auszutauschen“, beschreibt Helene Schirling. „Jeder Wohnbereich hat einen eigenen Gemeinschaftsraum, in dem auch gemeinsam gegessen wird. Unsere Eingangshalle mit Empfang bietet genug Platz für Gesprächsrunden und Vorträge. Und wer sich am liebsten draußen aufhält, findet auf einer unserer drei Terrassen ein schönes Plätzchen oder kann in unserem Garten mit Fischteich spazieren gehen.“
Bushaltestelle ca. 500 - 850 m
Bahn 850 m
Restaurant / Café 1,3 km
Bäckerei 600 m
Metzgerei 600 m
Supermarkt ca. 600 m
Bank 1,3 km
Post 600 m
Kath. Maria Königin ca. 200 m
Ev. Laetare-Gemeinde 1,3 km
Freie Arztwahl ✓
Garten / Park ✓
Einzel- / Doppelzimmer 39 /3
Veranstaltungen (alle 3 Wochen)
Komfort wird großgeschrieben
In der Einrichtung ist für Alles gesorgt. Die hauseigene Küche bietet abwechslungsreiche und frisch zubereiteten Speisen. Die Bewohner:innen können täglich aus zwei Mittagsmenüs wählen. Wer einen speziellen Wunsch oder eine Anregung hat – kein Problem.
Auch für Frisör und Fußpflege muss niemand weite Strecken zurücklegen. Für beide lassen sich bequem Termine vor Ort in der Einrichtung vereinbaren. Hinzu kommen regelmäßige Besuche von Ärzten und Krankengymnasten.
Viele Freizeitmöglichkeiten
Langeweile ist ein Fremdwort im Seniorenwohnpark. Das Team legt großen Wert darauf, dass die Menschen auch im Alter so selbstbestimmt wie möglich leben können. „Nach dem Prinzip der ,Hilfe zur Selbsthilfe‘ fördern wir unsere Bewohner“, sagt Helene Schirling. „Deshalb bieten wir allen Bewohner:innen ein abwechslungsreiches Freizeitangebot."
Preise und Bedingungen
Pflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegegrade 1 bis 5). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse übernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab. Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Besuchszeiten
Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen!
Interesse geweckt?
Ob für eine Bewerbung oder einen Besuch – melden Sie sich bei:
Kontakt
Seniorenwohnpark Schauinsland
Uhldingen-Mühlhofen
Aachblick 5
88690 Uhldingen-Mühlhofen
Telefon: 0 75 56 / 93 10
E-Mail: uhldingen@korian.de
Einrichtungsleitung: Marina Waldraff
BERMATINGEN
DEGGENHAUSERTAL
ESPASINGEN
75 41) 92 26-0 x
x Deutsches Rotes Kreuz Kreisverb. Bodenseekreis e.V.
x Die Johanniter - UnfallHilfe e.V.
Konstantin-Schmäh-Str. 30
Länderöschstraße 15 88046 Friedrichshafen
Rotkreuzstraße 2 88046 Friedrichshafen
Schnetzenhauser Straße 2 88048 Friedrichshafen
75 41) 9 71 35-23
75 41) 50 40
75 41) 3 83 10
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www.mediatogo.de
Sie sind auf der Suche nach einer passenden Pflegeein richtung oder einem Pflegedienst für sich oder einen Ihrer Angehörigen?
Oft kommt der Zeitpunkt der Pflegebedürftigkeit überraschend und unvor bereitet. Jetzt muss es schnell gehen, die passende Pflegeeinrichtung oder einen Pflegdienst zu finden. In der Menge der Informationsflut gestaltet sich die richtige Entscheidung für die individuell passende Pflegemaßnahme häufig schwierig.
1. Förderung und Gewährleistung des Informations- und Erfahrungsaustauschs.
2. Stärkung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung.
3. Sektorenübergreifende Vernetzung.
Der Bundesverband der geriatrischen Schwerpunktpraxen setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Bevölkerung und der medizinischen Leistungserbringer ein um die medizinische Versorgung insbesondere geriatrischer Patienten zu verbessern. Er informiert die Zielgruppen und führt Praxis und Patient zusammen.
Der Verband nimmt Stellung zu fachpolitischen Fragen und vertritt gemeinsame Interessen der geriatrischen Schwerpunktpraxen gegenüber politischen Entscheidungsträgern.
WERDEN SIE MITGLIED!
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SERVICE-HOTLINE: 0800 / 4 94 44 90 (kostenlos)
Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V.
Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen
E-Mail: info buges.de