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Schnals_Skitourentipps_DE_2025

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Skitouren

schnalstal.it valsenales.cc

INHALTSVERZEICHNIS

LEGENDE

TOUR N°1 STOTZ

TOUR N°2 SCHWEMSERSPITZE

TOUR N°3 SALDURSPITZE

TOUR N°4 WEISSKUGEL

TOUR N°5 FINAILSPITZE

TOUR N°6 ÖTZI FUNDSTELLE

TOUR N°7 SIMILAUN

TOUR N°8 TEXELSPITZE

TOUR N°9 HOHE WIEGENSPITZE

TOUR N°10 VORGIPFEL DER TRUMSERSPITZE

TOUR N°11 GRUBENSPITZE

TOUR N°12 VERMOISPITZE

TOUR N°13 ZERMINIGER

TOUR N°14 HOHE WIEGENSPITZE

TOUR N°15 GERSTGRASERSPITZE

Mit dem mächtigen Berg Weißkugel und zahlreichen weiteren Dreitausendern bildet der Schnalskamm eines der schönsten Skitourengebiete der Alpen.

Tourengeher finden im Schnalstal günstige und sichere Schneeverhältnisse vor. Die Gletscherbahn verkürzt die Aufstiege und so erklimmen Skitourengeher die Schnalser Dreitausender relativ einfach und schnell.

Ausgebildete Bergführer begleiten Wintersportler auf den Skitouren durch das Schnalstal und die Ötztaler Alpen. Sie halten Tourenvorschläge auch abseits der bekannten Gipfel bereit. Die Similaunhütte (März bis Mai) und die Schutzhütte Schöne Aussicht (Ende November bis April) bilden die zwei wichtigsten Stützpunkte für Skitourengeher.

SCHWIERIGKEITSGRAD

mittelmäßige Skifahrer

gute Skifahrer mit alpiner Erfahrung

gute, konditionstarke Skitourengeher mit alpiner Erfahrung

erfahrene Tourengeher

WIR EMPFEHLEN IHNEN, SICH VOR JEDER SKITOUR ÜBER DEN AKTUELLEN WETTER- UND LAWINENLAGEBERICHT ZU INFORMIEREN. www.provinz.bz.it/wetter oder lawinen.report

Für ein sicheres Wintererlebnis empfehlen wir die topografisch/ fotografische Wanderkarte des Schnalstals. Erhältlich im Tourismusbüro, bei Ihrem Gastgeber und im Einzelhandel.

STOTZ (2.887 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Kurzras, Koflhöfe (1.938 m ü. M.)

Aufstieg: 949 Höhenmeter, 3 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis April

Eine schöne, nicht allzu schwierige Tour; lediglich das Waldstück entlang des schmalen Sommerweges ist ein wenig mühsam, speziell bei der Abfahrt. Der Aufstieg erfolgt von den Koflhöfen (0,7 km vor Kurzras) gegen Süden durch das Lagauntal. Vor der Talmulde steigt man nach rechts Richtung Nordwesten den Hang hinauf und kommt so auf den nördlich der Saldurgruppe vorgelagerten Stotz. Abfahrt sowohl auf der Aufstiegsroute als auch nach Norden über die Lazaunhütte nach Kurzras.

SCHWEMSERSPITZE (3.456 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Kurzras, Parkplatz (2.011 m ü. M.)

Aufstieg: 1.445 Höhenmeter, 5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Die Schwemserspitze liegt südlich der Weißkugel und bildet mit derselben den Gebirgsstock zwischen dem Schnalstal und dem Matschertal. Der Aufstieg erfolgt von Kurzras über den Sommerweg bis zur Brücke, dann links abbiegend in das Langgrubtal. Dann nach Norden drehen und über steile Hänge zum Schwemser Ferner emporsteigen. Den Gipfel selber besteigt man am leichtesten über den Südwestgrat. Abfahrt entlang der Aufstiegsroute.

TOUR N°1
TOUR N°2

SALDURSPITZE (3.435 m ü. M. )

Variante A

Ausgangspunkt: Kurzras, Koflhöfe (1.938 m ü. M.)

Aufstieg: 1.497 Höhenmeter, 5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Die Saldurgruppe fällt nach Süden gegen das Schlandrauntal, nach Westen gegen das Matschertal und nach Norden gegen Kurzras über die Lazaunhütte ab. Die Tour zur Saldurspitze ist eher anstrengend aber sehr schön. Aufstieg von den Koflhöfen (0,7 km vor Kurzras) durch das Lagauntal. Im obersten Teil desselben steigt man rechts durch die steile Rinne zum Lagaungletscher empor und dann gegen Norden bis unter die Saldurspitze. Vom Südgrat derselben stellt eine kurze, steile Rinne die Verbindung zum Gletscher her. Abfahrt

sowohl über die Aufstiegsroute (mittelschwer) also auch über die steile Nordostwand und über die Lazaunhütte nach Kurzras (schwierig).

Variante B

Ausgangspunkt: Kurzras, Parkplatz (2.011 m ü. M.)

Aufstieg: 1.424 Höhenmeter, 5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Die Saldurgruppe fällt nach Süden gegen das Schlandrauntal, nach Westen gegen das Matschertal und nach Norden gegen Kurzras über die Lazaunhütte ab. Die Tour startet an der Bergstation Lazaun. Zuerst geht es weiter über den flachen Boden, dann etwas steiler bis hin zum Lazaunferner. So erreicht man das Saldurjoch; dort Skidepot. Über den Nordgrat zu Fuß zum Gipfel. Bei guten

Verhältnissen kann der Gipfel vor dem Saldurjoch über die steile Nordflanke bestiegen werden. Nur bei guten Verhältnissen ist die Abfahrt über diese Aufstiegsroute (schwierig) möglich.

TOUR N°3

WEISSKUGEL (3.739 m ü. M. )

Variante A

Ausgangspunkt: Kurzras, Parkplatz (2.011 m ü. M.)

Aufstieg: 1.728 Höhenmeter, 6-7 Std.

Günstige Zeit: März bis Mai

Diese Tour ist schon wegen des Höhenunterschiedes eher beschwerlich. Sie startet von Kurzras über den Sommerweg bis zur Brücke; dann rechts abbiegend in das Steinschlagtal. Zuerst durch ein enges, dann sich erweiterndes Tal hochsteigen. Nach Nordwesten den Steinschlagferner überqueren und über das Quellenjoch auf den Matscherferner hinüberwechseln; oder auf 2.900 m ü. M. leicht rechts aufsteigend über steile Hänge zum Grat, wo man auf die Spur des Hintereisfernes gelangt. Über den flachen Hintereisferner erreicht man das Hintereisjoch (3.471 m ü. M.). Von

dort nach Norden abbiegend, die steile Matscherwand überwinden und über den Südgrad zum Vorgipfel der Weißkugel (dort Skidepot).

Zum 30 m höheren Hauptgipfel gelangt man auf einen exponierten

Grad. Abfahrt sowohl über die Aufstiegsroute als auch über die Schöne Aussichtroute (Variante B).

Variante B

Ausgangspunkt: Bergstation Sessellift Hinter Eis (3.115 m ü. M.)

Bergstation Grawand (3.212 m ü. M.) oder Schutzhütte Schöne Aussicht (2.842 m ü. M. – mit Übernachtung)

Aufstieg: 1.150 Höhenmeter, 5 Std.

Günstige Zeit: März bis Anfang Mai

Die Tour startet an der Bergstation des Sessellifts Hinter Eis. Der Weiterweg erfolgt nach Westen hin schräg unter dem Im Hinter Eis (3.270 m ü. M.) zur Gratschulter auf 3.163 m ü. M. Abfahrt zum Hintereisferner, wo man auf die Aufstiegsspur von Vent kommt. Über den flachen Hintereisferner erreicht man das Hintereisjoch (3.471 m ü. M.). Von dort nach Norden abbiegend, die steile

Matscherwand überwinden und über den Südgrad zum Vorgipfel der Weißkugel (dort Skidepot). Zum 30 m höheren Hauptgipfel gelangt man auf einen exponierten Grad. Abfahrt sowohl über die Aufstiegsroute oder über die Variante A oder C.

TOUR N°4

Variante C

Ausgangspunkt: Bergstation Teufelsegg (3.034 m. ü. M.)

Aufstieg: 1.000 Höhenmeter, 4 Std.

Günstige Zeit: März bis Mai

Die Tour zur Weisskugel wird hauptsächlich von der Bergstation des Sesselliftes Teufelsegg gestartet. Der Nachteil ist, dass meist viele Tourengeher gleichzeitig starten. Der Aufstieg erfolgt über das Teufelsegg (3.227 m ü. M.), von dort kurze Abfahrt auf den Hintereisferner. Über den flachen Hintereisferner erreicht man das Hintereisjoch (3.471 m ü. M.). Von dort nach Norden abbiegend, die steile Matscherwand überwinden und über den Südgrad zum Vorgipfel der Weißkugel (dort Skidepot). Zum 30 m höheren

Hauptgipfel gelangt man auf einen exponierten Grad. Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute und dann über die Pisten zurück ins Tal sowohl über die Variante A und B.

FINAILSPITZE

(3.515 m ü. M.)

Ausgangspunkt: Bergstation Grawand (3.212 m ü. M.)

Aufstieg: 646 Höhenmeter, 3 Std. ab dem Hochjochgletscher

(Schutzhütte Schöne Aussicht 2.842 m ü. M.)

Günstige Zeit Abfahrt A: Dezember bis Mai

Günstige Zeit Abfahrt B und C: März bis Mai

Ab Bergstation Grawand Abfahrt über die Pisten, vorbei an der Talstation des Finailliftes und kurz schräg runter in die Mulde. Hier beginnt der Aufstieg mit einer Querung nach Osten zur nächsten Gletscherzunge. Der weitere Weg führt uns leicht ansteigend Richtung Felswände (nicht direkt in die Mitte des Gletschers, dort Spaltenzone), anschließend flach rechts weiter bis zum Steilhang.

Nach Überwindung des ca. 30° steilen Hanges geht es, sich links haltend, über den oberen Gletscher weiter zur gut sichtbaren steilen

TOUR N°5

Rinne. Dorf je nach Verhältnisse Ski-Depot oder weiter die Rinne hoch. Ab hier zu Fuß auf die Gratschulter, dann geht es auf kurzen aber ausgesetzten Grat zum Gipfel hinüber.

Abfahrt A: Über die Aufstiegsroute zum Hochjoch und über die Talabfahrt bis nach Kurzras oder Rückfahrt mit der Schnalstaler Gletscherbahn.

Abfahrt B: Den ersten Steilhang hinunter, dann rechts/Nordost und weiter südostwärts und südwärts zum Hauslabjoch (3.279 m ü. M.) weiter zur Ötzi Fundstelle mit Abfahrt ins Niederjochtal mit kurzem Anstieg zur Similaunhütte.

Abfahrt C: Nach Norden Richtung Hochjochhospitzhütte und Vent (A).

ÖTZI FUNDSTELLE

(3.210 m ü.

M.)

Ausgangspunkt: Bergstation Grawand (3.212 m ü. M.) oder Schutzhütte Schöne Aussicht (2.842 m ü. M.)

Aufstieg: 700 Höhenmeter, 3 Stunden

Günstige Zeit: November bis Mai

Abfahrt über die Piste vorbei an der Talstation des Finailliftes und weiter bis in den flachen Talboden auf ca. 2.700 m ü. M. Hier beginnt der Aufstieg über kupierte Moränenrücken schräg ostwärts aufsteigend und anschließend eine ca. 1 km lange flache Querung vorbei an zwei Seen. Nach Überwindung eines kurzen steilen Hanges erreicht man den Gletscherrand. Der weitere Weg führt über einen weiten eher flachen Gletscher zum aussichtsreichen Hauslabjoch auf 3.279 m ü. M. Von dort hat man bereits einen freien Blick zur Steinpyramide. Nach kurzer Abfahrt erreicht man diese auf 3.210 Höhenmeter. Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute und über die Talabfahrt zurück nach Kurzras.

TOUR N°6

SIMILAUN (3.606 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Bergstation Grawand (3.212 m ü. M.) oder Schutzhütte Schöne Aussicht (2.842 m ü. M.)

Günstige Zeit: März bis Mai

Tag 1 Aufstieg: 600 Höhenmeter, 4 Std.

Selbe Aufstiegsroute wie Tour N°6 zur Ötzi Fundstelle; anschließende Abfahrt ins Niederjochtal (Talboden) mit kurzem Aufstieg zur Similaunhütte (3.019 m ü. M.).

Tag 2 Aufstieg: 600 Höhenmeter, 2 Std. Ab Similaun-Hütte süd-ostwärts über den Niederjochferner bis zum Anfang des Gipfelgrates, dort Skidepot. Zu Fuß geht es über den anfangs noch breiten, später schmal werdenden Grat zum aussichtsreichen Gipfel.

Abfahrt A: Abfahrt über die Aufstiegsroute.

Abfahrt B: Nach Osten zum Similaunjoch und dann nach Süden über den Grafferner und das Graftal zum Vorderkaser im Pfossental.

Diese Variante ist sehr empfehlenswert, jedoch nur bei guten Verhältnissen und optimaler Schneelage.

TOUR N°7

TEXELSPITZE (3.318 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Pfossental, Parkplatz Vorderkaser (1.693 m ü. M.)

Aufstieg: 1.625 Höhenmeter, 5-6 Std.

Günstige Zeit: März bis Mitte Juni

Die Texelspitze ist nicht nur durch den Naturpark bekannt geworden, sondern sie ist auch wegen der schönen Tourenabfahrt beliebt. Der lange Anstieg durch das Pfossental macht die Tour allerdings eher beschwerlich. Über den Forstweg der Talsohle entlang erreicht man nach etwa 5 km den Eishof auf 2.069 m ü.

M. Hier rechts abbiegend über den Bach Richtung Süden, zuerst steil hinauf, dann über schöne Geländerücken erreicht man den Texelferner. Diesen überquert man weiterhin südwärts ansteigend bis auf die Südwestseite des Gipfels. Die letzten Schritte auf den Gipfel bewältigt man mit abgeschnallten Skiern. Die Abfahrt erfolgt am besten über die Aufstiegsroute.

HOHE WIEGENSPITZE (2.980 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Unser Frau (1.508 m ü. M.)

Aufstieg: 1.472 Höhenmeter, 4,5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Die Hohe Wiegenspitze erhebt sich mit der nach Norden vorgeschobenen Kleinen Wiegenspitze zwischen dem Mastauntal und dem Penaudtal. Auffahrt von Unser Frau zum Parkplatz Mastaunhof (1.643 m ü. M.), dann Aufstieg durch das Mastauntal, vorbei an der schön gelegenen Mastaun Alm (1.810 m ü. M.). Am Ende des Tales überwindet man den Steilhang und erreicht wieder flacheres Gelände. Der Weiterweg erfolgt dann, scharf links einbiegend, über Mulden eines breiten Tales und zuletzt steil ansteigend über den Westgrat zum Gipfel. Abfahrt über die Aufstiegsroute.

TOUR N°8
TOUR N°9

VORGIPFEL DER TRUMSERSPITZE (2.801 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Karthaus (1.327 m ü. M.)

Aufstieg: 1.474 Höhenmeter, 4 Std.

Günstige Zeit: im Winter und im zeitigen Frühjahr

Bei geeigneten Schneeverhältnissen sowohl beim Aufstieg als auch bei der Abfahrt von bzw. bis Karthaus mit Skiern befahrbar. Auf manchen Karten als Gamseck bezeichnet. Aufstieg von Karthaus auf dem Fahrweg zum Sennhof (bei genügender Schneelage direkt über die Wiesen) und über die Forststraße zur südlich über Karthaus gelegenen Klosteralm, von dort immer südwärts zum höchsten eher steilen Aufstieg auf den Vorgipfel der Trumserspitze.

Abfahrt A: Auf der Aufstiegsroute und auf der Fahrstraße nach Karthaus.

Abfahrt B: Nach Norden zur Klosteralm und auf dem Forstweg bis zum Ausblick Richtung Karthaus und dann direkte Abfahrt nach Karthaus durch die baumfreie Schneise.

GRUBENSPITZE

(2.898 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Karthaus (1.327 m ü. M.)

Aufstieg: 1.571 Höhenmeter, 4,5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Orographisch rechts vom Penaudtal gelegen. Beliebt wegen der schönen und langen Abfahrt durch das Penaudtal. Aufstieg von Karthaus auf dem Fahrweg zum Sennhof und dann Richtung Penaudtal (auf Forstweg). Durch dieses südwärts ansteigen, bis es schon vor der Talstufe der Penauder Alm breiter wird (2.150 m ü. M.). Hier nach links abbiegen und das steiler werdende Seitental süd-ostwärts hochsteigen. Zuletzt über einen Rücken mit einigen eher schwierigen Stellen auf den Gipfel (evtl. die Skier abschnallen). Abfahrt über die Aufstiegsroute.

TOUR N°10
TOUR N°11

VERMOISPITZE (2.929 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Karthaus (1.327 m ü. M.)

Aufstieg: 1.602 Höhenmeter, 4,5-5 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Ebenfalls orographisch rechts vom Penaudtal gelegen und nach Süden gegen den Vinschgau vorgeschoben. Aufstieg ebenfalls von Karthaus ins lange Penaudtal wie Tour N°11 aber hin bis zur Penauder Alm und noch weiter das Penaudtal hochgehen und erst auf Quote 2.500 m ü. M. nach links abbiegen und das Seitental südostwärts hochsteigen. Man gelangt mit angeschnallten Skiern auf den Gipfel. Abfahrt über die Aufstiegsroute.

ZERMINIGER (3.107 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Karthaus (1.327 m ü. M.)

Aufstieg: 1.780 Höhenmeter, 5-6 Std.

Günstige Zeit: Dezember bis Mai

Ein schöner Doppelgipfel als südwestlicher Eckpfeiler zwischen dem Penaudtal und dem Schlandrauntal. Aufstieg von Karthaus durch das lange Penaudtal bis zur Penauder Alm (2.319 m ü. M.). Nun eher rechts durch das Tälchen hochsteigen und dann eher linkshaltend der zwischen Roßkopf (2.891 m ü. M.) und Zerminiger (rechts) gelegenen Zerminigerscharte (2.850 m ü. M.) zustreben. Nun entweder westlich gegen den leicht erreichbaren Westgipfel (3059 m ü. M.) mit Gipfelkreuz oder nordwestlich zum Hauptgipfel, wo man zuletzt die Skier abschnallen muss. Die Abfahrt erfolgt ungefähr wie der Aufstieg.

HOHE WIEGENSPITZE (2.980 m ü. M. )

Ausgangspunk: Karthaus

Aufstieg: 1.653 Höhenmeter, 4,5 Std.

Günstige Zeit: April und Mai

Die Hohe Wiegenspitze erhebt sich mit der nach Norden vorgeschobenen Kleinen Wiegenspitzen zwischen dem Penaudtal und dem Mastauntal. Aufstieg von Karthaus ins lange Penaudtal wie bei den Touren N°11, 12, und 13. Bei der Penauder Alm (2.319 m ü. M.) biegt man rechts ab und steigt den eher steilen und sonnigen Südhang empor bis auf den Gipfel. Die Abfahrt erfolgt sowohl über die Aufstiegsroute als auch über das Mastauntal (Tour N°9).

GERSTGRASERSPITZE (3.094 m ü. M. )

Ausgangspunkt: Unser Frau (1.508 m ü. M.)

Aufstieg: 1.586 Höhenmeter, 5 Std.

Günstige Zeit: März bis Mai

Ein westlich des Mastaungipfels und des Mastaunjoches gelegener Doppelgipfel (Westgipfel 3.083 m ü. M., Ostgipfel 3.094 m ü. M.).

Aufstieg von Unser Frau durch das Mastauntal wie bei Tour N°9 bis auf die flachen Böden nach Überwindung des Steilhanges.

Hier biegt man rechts Richtung Nordwesten und erreicht das Mastaunjoch (2.927 m ü. M.) und den eher schwierigen Anstieg zum Westgipfel. Man kann auch unterhalb des Mastaunjoches nach Norden einbiegen und den leichten Aufstieg auf den Ostgipfel machen. Die Abfahrt erfolgt ähnlich wie der Aufstieg.

Text & Grafik

Tourismusgenossenschaft Schnalstal

Photo

Peter Righi, Alex Filz, Peter Santer, Thomas Grüner

Druck

Medus, Meran

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www.provinz.bz.it/wetter oder lawinen.report

Für ein sicheres Wintererlebnis empfehlen wir die topografisch/ fotografische Wanderkarte des Schnalstals. Erhältlich im Tourismusbüro, bei Ihrem Gastgeber und im Einzelhandel.

Tourismusgenossenschaft Schnalstal

Karthaus 42

39020 Schnals

Tel. +39 0473 679 148

info@schnalstal.it www.schnalstal.it

Robert Ciatti

Bergführer

Mobil +39 338 561 446 1 www.bergfuehrer-schnals-passeier.com

David Spath

Bergführer

Mobil +39 347 00 1611 7

Ludwig Gorfer

Bergführer

Mobil +39 335 585 300 7

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