Skip to main content

SHMF Journal 2026

Page 1


Schleswig -Holstein

MusikFestival

4.7.– 30 .8. 2026

SHMF Sommer

Moin Stock-holm

Weil’s um mehr als Geld geht.

Darum sind wir Hauptsponsor des Schleswig- Holstein Musik Festivals.

Die Musikvielfalt und die Begeisterung des Publikums überzeugen uns jedes Jahr aufs Neue. Dabei setzen wir mit dem Leonard Bernstein Award, der Reihe Meisterschüler-Meister und dem Nachwuchsförderpreis besondere Akzente.

SparkassenKulturfonds

Finanzgruppe

©Olaf Malzahn

Liebes Publikum,

ein Festival zu gestalten heißt für uns, Horizonte zu öffnen: Musik in all ihrer Vielfalt zu bündeln, Unerwartetes neben Vertrautes zu stellen, Räume und Regionen klingen zu lassen und Begegnungen zu ermöglichen –vom leisen Moment bis zum großen Jubel. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kommen auch in diesem Sommer wieder nach Schleswig-Holstein, um das Verbindende und Inspirierende der Musik erlebbar zu machen. Eine besonders klangvolle

Rolle spielen dabei die Kulturmetropole Stockholm und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova, die uns in 18 Konzerten auf eine spannende musikalische Entdeckungsreise rund um die Welt mitnehmen wird. Lassen Sie sich überraschen, begeistern und gern auch ein wenig aus dem Alltag entführen –denn in der Musik findet der Sommer seine bleibenden Momente!

Ihr Dr. Christian Kuhnt Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festival

Inhalt

»Nirgendwo leuchtet der Himmel in einem so seltsamen Licht und nirgendwo ist die Dämmerung so zauberhaft, so lieblich und so blau ...«

Moin

Moin Moin

… schreibt Astrid Lindgren, die große Erzählerin des Nordens, deren warmherzige Klarheit, Fantasie und Freiheitsliebe bis heute das Bild Schwedens prägt.

Wer sich Stockholm nähert, spürt sofort den besonderen Klang der Stadt: das sanfte Flüstern der Schärenwellen, das helle Pfeifen der Boote zwischen den vierzehn Inseln, das Murmeln der Gassen in Gamla Stan, wo Geschichte und Gegenwart eng beieinander liegen. Stockholm ist eine Stadt der Kontraste und Harmonien – ein Ort, an dem nordische Klarheit auf künstlerische Kühnheit trifft und Musik seit Jahrhunder-

Stockholm

Stockholm Stockholm Stockholm

ten zum innersten Puls gehört. Hier schuf Johan Helmich Roman, oft als »Schwedischer Händel« gefeiert, seine eleganten Sinfonien, und in den Palästen der Stadt blühte eine Hofkultur, die barocke Formen mit schwedischen Volksmelodien verband. Später entwarf Franz Berwald mit eigenwilliger Fantasie und orchestraler Leuchtkraft einen Klang, der die nordische Weite in Musik verwandelte. Und bis heute klingt in Stockholm der Dialog zwischen Tradition und Gegenwart fort: In den Studios auf Djurgården entstand jener Pop, der mit ABBA auf funkelnde Weise die Welt eroberte – glit-

zernd wie die Abendlichter, die sich in den Gewässern der Stadt spiegeln. Das SchleswigHolstein Musik Festival lädt Sie ein, diese vielfältigen Klangräume zu entdecken. Von barocken Schätzen über die lebendige nordische Folk-Tradition bis zu modernen Klangexperimenten spannt sich in diesem Sommer ein musikalischer Bogen, der die Seele Stockholms in all ihren Facetten erlebbar macht. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise dorthin, wo die Dämmerung in blauem Zauber schimmert, die Musik Geschichten erzählt und die Stadt selbst zu klingen beginnt. Moin Stockholm !

Ksenija Klangentdeckerin

Ksenija Sidorova ist eine Klangentdeckerin. Mit ihrem Akkordeon sprengt sie Grenzen, verbindet Tradition und Moderne und zeigt, wie vielseitig dieses Instrument

sein kann.

Als diesjährige SHMF-Porträtkünstlerin entwirft die lettische Musikerin ein Panorama aus neun Programmen – von intimen Kammermusikabenden über große Orchesterkonzerte bis hin zu Begegnungen mit Künstlern wie Avi Avital, Paavo Järvi oder dem Goldmund Quartett.

Wir besuchten Ksenija Sidorova in ihrem Wohnort auf Sizilien und sprachen mit ihr über die Magie des Akkordeons und seine Wurzeln, über Heimat und Aufbruch und das Leben auf einer Urlaubsinsel.

Liebe Ksenija Sidorova, wie sind Sie zur Musik gekommen, und wie haben Sie dieses besondere Instrument, das Akkordeon, für sich entdeckt?

Ich war damals etwa sechs Jahre alt und verbrachte die Sommer bei meinen Großeltern in Russland. Meine Oma fand, es wäre eine gute Idee, ein Hobby zu beginnen – noch bevor ich

mit sieben eingeschult würde. Also zeigte sie mir ein altes Akkordeon, das sie auf einem Dachboden gefunden hatte. Es war ein bisschen kaputt, aber als Kind war mir das egal, es machte Spaß! Sie sang, ich spielte. Sie brachte mir ein paar einfache Lieder bei – als junge Frau hatte sie selbst auf einer Art Prototyp des traditionellen Akkordeons namens »Garmoschka« musiziert. Sie zeigte mir ein paar Akkorde, und es funktionierte ganz spielerisch – ich hatte nie das Gefühl, unter Druck zu stehen. Am Ende dieses Sommers präsentierten wir meinen Eltern dann unsere Ergebnisse. Und die waren nicht so beeindruckt – schließlich war es ein Akkordeon! Sie hätten wohl etwas »Normaleres« bevorzugt, wie Klavier oder Geige (lacht).

Haben Ihre Eltern Sie dennoch weiter unterstützt? Wo und wie wurden Sie danach ausgebildet? Als ich später eingeschult werden sollte, hatte meine Mutter Angst, dass das von meiner Großmutter vermittelte Grundwissen über Musik und die Freude am Instrument verloren gehen könnten. Also fragte sie, ob ich es wirklich versuchen wolle. Und ich erinnere mich genau, wie ich sagte: Ja! Wir gingen in eine Musikschule, die buchstäblich zwei Türen von meiner Grundschule entfernt war. Wir fanden eine Lehrerin – ein Glücksfall! Ich kam mit meinen zwei herzzerreißenden romantischen Liedern zur Aufnahmeprüfung und man sagte: »Okay, wir probieren es bis zum Ende des Halbjahres. Wenn es gut läuft, bleibst du, wenn nicht, musst du gehen.« Und ich blieb zehn Jahre lang, bis zu meinem 16. Lebensjahr. Ich war

Sidorova

»Dieses

Instrument begleitet

mich in Trauer, in Freude, in allem.«

zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn diese Lehrerin war ein Segen und wurde wie eine zweite Mutter für mich. Bis heute ist diese Musikschule prägend für mein Leben. Meiner Lehrerin war es von Anfang an ein großes Anliegen, mir das Potenzial des Instruments jenseits der Volksmusik zu zeigen.

Dann gingen Sie nach London an die renommierte Royal Academy of Music, wo Sie bei dem legendären Akkordeonprofessor Owen Murray studierten. Heute leben Sie auf Sizilien – wie kam es dazu? Wo ist Ihre Heimat?

Ich glaube fest daran, dass man sein Leben durch eigene Entscheidungen positiv beeinflussen kann. Und Heimat ist für mich dort, wo die engsten Menschen sind. Manchmal nehme ich mein Zuhause auch mit, wenn meine ganze Familie auf längeren Konzertreisen dabei ist. In London lernte ich meinen Mann kennen, und wir entschieden, nach Madrid zu ziehen, wo er herkommt und unsere erste Tochter geboren wurde. Danach ging es nach Lettland, mein Heimatland, wo meine beiden Söhne zur Welt kamen. Aber meinem Mann wurde es in Lettland irgendwann zu kalt – dieses Klima ist nicht jedermanns Sache! Nur wenn man dort geboren ist, versteht man es w irklich. Ich liebe mein Land, es hat seine Schönheit, vier wunderbare Jahreszeiten. Ja, es ist die Hälfte des Jahres grau – die Menschen in Schleswig-Holstein kennen das sicher und sind damit vielleicht vertrauter als Madrilenen! Also suchten wir etwas Wärmeres, und es wurde Sizilien. Ich kann mich nicht beklagen. Anfangs war es für mich etwas ungewohnt, weil man solche Orte eher als Urlaubsziel betrachtet. Und ja, es ist schwer, seinen Arbeitsrhythmus zu finden, aber ich bin es gewohnt, mich selbst zu motivieren. Wenn man Solistin ist und eine Karriere gestaltet, neues Repertoire entdeckt, neue Konzertorte besucht – dann kommt der innere Antrieb ganz von selbst. Also kann ich das auch auf Sizilien!

Apropos Repertoire: Wird das Akkordeon aus Ihrer Sicht heute eher als traditionelles folkloristisches oder modernes klassisches Intrument wahrgenommen?

Ich schätze und verehre die Wurzeln und Ursprünge des Akkordeons sehr. Ursprünglich wurde es in Österreich patentiert, und zwar als Instrument, um Lieder zu begleiten. Tasten gab es nur auf der linken Seite, die rechte Hand faltete und entfaltete lediglich den Blasebalg. Es war ein Volksinstrument, also ein Instrument des Volkes. Nach dem Zweiten Weltkrieg und auch währenddessen wurde es unglaublich populär, weil man es überallhin mitnehmen konnte. Es tauchte buchstäblich in allen Lebenslagen auf. Heute ist es in der traditionellen Musik Mexikos, der USA, Asiens, Russlands, sogar Australiens verankert. Dieses Instrument begleitet uns in Trauer, in Freude, in allem. Und ich finde, wir sollten das unbedingt bewahren, die Wurzeln »umarmen«. Einer der Gründe, warum ich so begeistert war, dass Fazıl Say ein Akkordeonkonzert für mich schreibt, ist, dass Komponisten wie er immer etwas aus den Wurzeln schöpfen. Und das lässt das Instrument in einem neuen Licht erstrahlen.

Spielen auch Werke von Astor Piazzolla und seine sinfonischen Kompositionen für Akkordeon und Orchester eine wesentliche Rolle für die Wahrnehmung in einem neuen »klassischen« Licht?

Ja, unbedingt. Aber auch schon früher – zum Beispiel in der Kammermusik von Paul Hindemith – nimmt das Akkordeon einen spannenden Platz ein. Astor Piazzolla hat es natürlich weltberühmt gemacht durch seine Werke für Bandoneon in seinem einzigartigen, grenzenlosen Stil. Ich würde sagen, die eigentliche zeitgenössische klassische Musik, die dem Akkordeon ein Gesicht gab, begann nach den 1960er-Jahren. Das waren Sofia Gubaidulina, Luciano Berio oder Per Nørgård –

Komponisten aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt. In Russland war es etwa Friedrich Lips, die legendäre Pionierfigur. Oder in Dänemark Mogens Ellegaard. All diese Komponisten, große Namen in ihren Ländern, haben das Akkordeon dorthin gebracht, wo es heute steht, und ihm neues Leben gegeben.

Wie können lange zuvor komponierte Werke der Musikgeschichte wie etwa die »Goldberg-Variationen« für das Akkordeon arrangiert werden? Machen Sie die Arrangements selbst? Einige davon, ja. Aber es ist unterschiedlich. Werke von Mozart oder oft auch Bach, die ich spiele, sind meist eher Adaptionen als Arrangements. Die Originale sind von den Komponisten so gesetzt, dass man praktisch alles übernehmen kann. Vielleicht muss man eine Akkordposition ändern, aber das ist keine große Sache. Manche Stücke wiederum sind bereits arrangiert. Da denke ich: Ich muss das Rad nicht neu erfinden, wenn es schon existiert. Und manchmal nehme ich ein Werk und arrangiere es selbst. Im Fall der »Goldberg-Variationen« war es der italienische Akkordeonist Pietro Roffi, der die Bearbeitung gemacht hat und sie »Goldberg Rework« nannte. Er hat sogar andere Komponisten hineingeflochten, wie Erik Satie, Astor Piazzolla oder Popmusik von Coldplay. Arrangements sind für das Akkordeon sehr wichtig – genauso wichtig wie das Originalrepertoire, weil sie das Bild vervollständigen. Sie zeigen, was dieses Instrument kann. Aber bei Arrangements halte ich mich an ein russisches Sprichwort: »Miss siebenmal und schneide einmal!« Denn wir können auf dem Akkordeon alles spielen, sogar Beethovens »Emperor«-Klavierkonzert. Aber: Hat das einen Sinn? Ich muss zehnmal (oder siebenmal) überlegen, bevor ich etwas nehme. Bringe ich dem Werk eine neue Facette oder nehme ich ihm mehr, als ich gebe?

Beim SHMF werden Sie unter anderem in einigen Kirchen zu erleben sein. Hat das Akkordeon für Sie auch eine sakrale oder spirituelle Bedeutung?

Ich denke ja. Manchmal neigt man dazu, das Akkordeon auch ein wenig wie eine Orgel wahrzunehmen. Und tatsächlich war gerade das Bandoneon ursprünglich ein Kircheninstrument, bevor es aus Deutschland nach Argentinien kam und seinen Weg in die Tangoszene fand. Ich glaube tatsächlich, es trägt ein zutiefst religiöses Element in sich. Und heutzutage kann das moderne Instrument wie eine echte Orgel klingen. Ich bin sehr neugierig, die Akustik der Kirchen im Norden Deutschlands mit dem Repertoire zu erkunden, das wir dort spielen werden. Ich freue mich darauf, denn ich glaube, es passt perfekt und wird die Kirchen mit Klang füllen und verzaubern.

Sie waren bereits fünfmal beim SHMF zu Gast – und hatten das Klima in Schleswig-Holstein ja auch schon erwähnt … Welche Erinnerungen sind sonst noch geblieben?

Ich liebe es dort! Meine erste Festival-Erfahrung war ein Konzert mit Avi Avital, meinem wunderbaren Kollegen, Freund, Mentor und Vorbild. Kaum angekommen, sollten wir auf das Dach des Festivalbüros kommen, um ein Video zu drehen!

Ich dachte: großartig! Ein Festival, das stolz darauf ist, Neues zu präsentieren, Dinge anders zu machen. Die ganze Region ist involviert, mit einer unglaublichen Zahl an Ehrenamtlichen. Dann die Künstlerbetreuer, die stundenlang fahren, auch wenn sie müde sind. Die Künstler sind immer gut versorgt, gut betreut, gut ausgeschlafen. Und ich kann nicht genug betonen, wie geehrt ich mich fühle, als erste Akkordeonistin ein ganzes Porträt beim SHMF zu gestalten und in so unterschiedlichen Konzerten die gesamte Bandbreite meines Instruments für das Publikum erlebbar zu machen.

Wir danken für das Gepräch und freuen uns auf den Sommer mit Ihnen!

Das Gespräch führte SHMF-Redakteur Tobias Klatt.

Ksenija

Ksenija Sidorova im Konzert

Ksenija Sidorova trifft Fazıl Say

Ksenija Sidorova, Akkordeon

Robert-Schumann-Philharmonie

Benjamin Reiners, Dirigent Say: Akkordeonkonzert (Uraufführung)

Schubert: Sinfonie Nr. 8 u. a.

4.7. Hamburg

→ S. 13

Ksenija Sidorova & Friends

Ksenija Sidorova, Akkordeon

Alexander Sitkovetsky, Violine Reentko Dirks, Gitarre

Roberto Koch, Kontrabass

Claudio Constantini, Klavier »Piazzolla Reflections«

6.7. Wotersen 7.7. Hasselburg

→ S. 15

Voller Seele

Ksenija Sidorova, Akkordeon SIGNUM saxophone quartet Werke von Bach, Strawinsky, Gershwin, Piazzolla u. a.

9.7. Altenhof 10.7. Haseldorf

→ S. 16

Sidorova & Avital

Ksenija Sidorova, Akkordeon Avi Avital, Mandoline »Dances«

16.7. Kappeln 17.7. Plön

→ S. 24

Akkordeon sinfonisch

Ksenija Sidorova, Akkordeon Estonian Festival Orchestra

Paavo Järvi, Dirigent

Tõnu Kõrvits: Akkordeonkonzert »Dances« Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 »Pastorale« u. a.

20.7. Lübeck

→ S. 29

Von Zärtlichkeit und Sehnsucht

Benjamin Appl, Bariton

Ksenija Sidorova, Akkordeon »Lieder eines Lebens«

22.7. Schönberg 23.7. Glückstadt

→ S. 31

Lieblingsstücke

Ksenija Sidorova, Akkordeon MILOŠ, Gitarre

Werke von Schubert und Diabelli sowie Lieblingsstücke aus Lateinamerika

19.8. Husum 20.8. Bordesholm

→ S. 68

Goldberg-Variationen

Ksenija Sidorova, Akkordeon Pietro Roffi, Akkordeon Bach: Goldberg-Variationen »Rework«

22.8. Meldorf 23.8. Ratzeburg

→ S. 72

Grenzenlos

Ksenija Sidorova, Akkordeon »Unbounded« – Werke von Bach, Akhunov, Montero, Glass u. a. 25.8. Boldixum, Föhr 26.8. Eutin

→ S. 73

Von Mozart bis Piazzolla

Ksenija Sidorova, Akkordeon Goldmund Quartett

Werke von Mozart, Angelis, Piazzolla u. a. 27.8. Pronstorf 28.8. Kiel

→ S. 77

MUSIK BEWEGT DIE MENSCHEN. WIR BEWEGEN

DIE MUSIK.

Das Schleswig-Holstein Musik Festival erklingt mit uns ganz im Zeichen Erneuerbarer Energien. Denn wir glauben, dass die schönste Musik nur im Einklang mit unserer Umwelt gespielt werden kann. Unser Engagement zeigt sich in der Bereitstellung von emissionsfreien Fahrzeugen für das Festivalorchester und mobilen Ladesäulen an ausgewählten Spielorten. Mit regenerativen Lösungen unterstützen wir die Energieversorgung ausgewählter Konzerte. Das Zusammenspiel von Musik, Mobilität und Nachhaltigkeit ist ein klares Bekenntnis zu unserer Vision: 100% Erneuerbare Energien für alle.

Singstars!

19.6. Fr 17 00

Neumünster, Holstenhalle 5 5,- freie Platzwahl, keine Ermäßigung sk 1

Ein Meer aus Stimmen, ein Teppich aus Klangfarben: Wenn Kinder singen, öffnen sich Welten. Unter dem Motto »Wir sind bunt« haben Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen aus vier Grundschulen ein halbes Jahr lang die Vielfalt der Musik entdeckt. Sie lauschten fremden Rhythmen, lernten Lieder aus unterschiedlichen Kulturen kennen und fragten: Wie klingt die Welt? Und warum leuchtet sie gerade durch unsere Unterschiede so hell? Gemeinsam mit erfahrenen Musikpädagoginnen woben sie aus diesen Entdeckungen ein lebendiges Klanggewebe – voller Mut, Fantasie und Freude. Nun verwandeln sich die Holstenhallen Neumünster zum dritten Mal in ein strahlendes Abschlussfest der Stimmen: ein Konzert, das sprüht vor Farben, Emotionen und Energie. Hier wird hörbar, dass Musik Brücken baut und Gemeinschaft schafft. Die jungen Singstars zeigen, wie sehr sie musikalisch – und miteinander – gewachsen sind und laden ein zum Staunen, Mitfühlen und Mitsingen!

Singstars 2026: Grundschule Hafenstraße Elmshorn, Heinrich-Eschenburg-Schule Holm, Ostseegrundschule Scharbeutz, Rudolf-Tonner-Schule Neumünster

Stephanie Glasmeyer Künstlerische Leitung

Zsuzsa Bereznai, Hanna Szperalski, Yvonne Dombrowski, Hanne Mumm Coaches

»Wir sind bunt« – Das große Abschlusskonzert in den Holstenhallen Neumünster

Gefördert von der Stiftung Nör, der Bürgerstiftung Elmshorn, der Claussen-Simon-Stiftung, der Dr. Hans Hoch Stiftung, der Georg-Plate-Stiftung und der U nser Norden Stiftung

Jede Stimme ist einzigartig, doch gemeinsames Singen verbindet Menschen und Kulturen. Denn Vielfalt macht unsere Welt lebendig.

Eröffnungskonzert

4.7. Sa 2000 k 1

5.7. So 2000 k 2

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 109,- 89,- 69,- 59,- 39,-

Seit Anastasia Kobekina vor zwei Jahren im Rahmen des SHMF den Leonard Bernstein Award erhielt, kennt ihre Karriere weiterhin nur eine Richtung: nach oben. Sony Classical nahm sie unter Vertrag, und die ARD drehte eine vierteilige Dokumentation über die junge, charismatische Cellistin. 2024 wählte Kobekina für ihr Debüt bei den BBC Proms Antonín Dvorˇáks Cellokonzert. Mit ebendieser Perle der romantischen Konzertliteratur wird die Ausnahmemusikerin bei der feierlichen Eröffnung des SHMF zu hören sein und sowohl ihre technische Reife als auch ihre große »lyrische Begabung« (FAZ) unter Beweis stellen. In der zweiten Konzerthälfte präsentiert das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Karina Canellakis Gustav Mahlers erste Sinfonie, die in ihrer bunten und kontrastreichen Verquickung von zitierten volkstümlichen Liedern, ironischen Brechungen, mystischen Naturtönen und strahlender Klangpracht fasziniert. Die New Yorkerin Karina Canellakis sorgt seit einigen Jahren nicht nur als Chefdirigentin des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra für Furore, sondern dirigierte beispielsweise auch die Nobelpreis-Konzerte sowie die legendäre »First Night of the Proms«.

Anastasia Kobekina Violoncello NDR Elbphilharmonie Orchester Karina Canellakis Dirigentin

Dvorˇák: Cellokonzert h-Moll op. 104 Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur »Titan«

k 1 + 2 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97 D as Konzert am Sonntag wird live vom NDR auf 3sat und von NDR Kultur übertragen.

Ksenija Sidorova trifft Fazıl Say

4.7. Sa 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

89,- 79,- 69,- 59,- 39,- k 3

Wenn sich die Elbphilharmonie Anfang Juli in einen Klangraum voller Überraschungen verwandelt, steht ein Instrument im Mittelpunkt, das eher selten die ganz große Bühne erobert: das Akkordeon! Ksenija Sidorova, gefeierte Virtuosin und Porträtkünstlerin des SHMF 2026, präsentiert die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist –komponiert von Fazıl Say, dem visionären Klangarchitekten und Porträtkünstler des vergangenen Festivalsommers. »Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich war immer überzeugt, dass Fazıl für das Akkordeon etwas Einzigartiges erschaffen kann – weil er Tradition und eigene Handschrift so unverwechselbar verbindet«, erzählt Sidorova. »Anfangs zögerte Fazıl: Das Instrument sei zu komplex. Doch dann habe ich ihm seine

Klavierballaden auf dem Akkordeon vorgespielt, und er sagte: Lass uns ein Akkordeonkonzert machen!« Im zweiten Teil erklingt Schuberts monumentale Sinfonie Nr. 8, deren überströmende Melodik und rhythmische Energie bis heute faszinieren. So treffen in diesem Konzert Says klanggewandte Tonsprache und Schuberts sinfonischer Weitblick aufeinander – leuchtend, ausdrucksstark und weltumspannend.

Ksenija Sidorova Akkordeon Robert-Schumann-Philharmonie Benjamin Reiners Dirigent

Fazıl Say: Konzert für Akkordeon und Orchester (Uraufführung)

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Die Große« Wilhelm Stenhammar: »Excelsior!« op. 13

Musikfest Hasselburg

4.7. Sa 13 00 – 18 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 1a

4.7. Sa 20 00

Joja Wendt & Friends

25,- / erm. 12,50 freie Platzwahl mf 1b

5.7. So 11 00 – 16 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 1c

Hasselburg, Scheune

Die Gutsanlage von Hasselburg ist ein Ort, an dem Musik und Natur eine perfekte Symbiose eingehen. Umgeben von Wassergräben und eingebettet in die sanfte Landschaft nahe der Neustädter Bucht, entfaltet sich hier ein unvergleichliches Sommerflair. Zwischen dem imposanten Herrenhaus, den Kavaliershäusern und dem Torhaus von 1763 breiten sich weite Rasenflächen aus – ideal für ein Picknick unter freiem Himmel. Bunte Decken, gefüllte Körbe, das Lachen von Freunden und der Duft von Sommer machen das Wochenende zu einem Fest für alle Sinne. Herzstück des GebäudeEnsembles ist die reetgedeckte Scheune: Mit ihren 72 Metern Länge zählt sie zu den größten ihrer Art in Schleswig-Holstein und bietet eine einzigartige Kulisse für Musik und Begegnungen. Am Samstagabend sorgt Joja Wendt – charismatisch, virtuos und voller Humor – für mitreißende Stimmung. Der Hamburger Ausnahmepianist verwandelt die Scheune in einen Ort purer Spielfreude und zeigt, wie überraschend und unterhaltsam Klaviermusik sein kann. Außerdem ist Hasselburg in diesem Jahr Austragungsort des Wettbewerbs um den Förderpreis der Sparkassen-Finanzgruppe (mf 1a).

k 3 Mitglieder erwartet ein Kulturausflug s. S. 94

Mehr über die Musikfeste auf S. 38 Programm ab 23.4. → www.shmf.de/musikfeste

Ksenija

Brass-Magie

6.7. Mo 19 30

Rellingen, Kirche

45,- 39,- 29,- 19,- 10,- k 4

7.7. Di 19 30

Boldixum, Föhr, St. Nicolaikirche

45,- 34,- 23,- 10,- k 7

Wenn sich fünf herausragende Blechbläser aus Stockholm auf eine musikalische Reise begeben, entsteht ein Klangkosmos voller Bewegung, Farben und Überraschungen. Das Ensemble »Stockholm Chamber Brass« bringt beim SHMF diesen Sommer mit virtuoser Wendigkeit die Musik zum Tanzen – im Geist, im Herzen und manchmal auch im Fuß! Von Monteverdis barocker Eleganz über Strawinskys schillernde Tänze bis hin zu Piazzollas leidenschaftlichem Tango und Bernsteins jazzigen Rhythmen entfaltet sich ein Panorama der musikalischen Bewegung. Die Werke stammen aus unterschiedlichsten Epochen, Kulturen und Kontinenten –jeder Klang ein Schritt, jeder Akkord ein Schwung, bis die Musik selbst zu einem pulsierenden Tanz wird. Mit der poetischen Tonsprache der schwedischen Komponistin Andrea Tarrodi schlägt das Ensemble zudem eine Brücke zur nordischen Magie der Gegenwart. Ein Abend voller Drive, Charme, Eleganz und leuchtend-warmem Bläserklang.

Stockholm Chamber Brass

Werke von Monteverdi, Bernstein, Piazzolla, Poulenc u. a.

Nach dem Konzert auf Föhr fährt ein Fahrgastschiff zurück nach Dagebüll.

Das Konzert auf Föhr wird gefördert von

Jess Gillam

6.7. Mo 19 30

Altenhof, Kuhhaus

49,- 43,- 33,- 20,- 10,- k 6

7.7. Di 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

69,- 59,- 49,- 39,- 29,- k 10

Die britische Saxophonistin Jess Gillam sprüht geradezu vor Talent, Charme, Energie und tiefem musikalischen Gespür. So schwärmt etwa die Süddeutsche Zeitung : »Alles an ihrem Ton ist purer Klang, ideale Gewichtung und Phrasierung, Klarheit«. Bereits mit 17 Jahren gewann Gillam den renommierten Wettbewerb »BBC Young Musician of the Year« und sorgte zwei Jahre später bei der legendären »Last Night of the Proms« als jüngste Solistin in der Geschichte dieses Formats für Aufsehen. Inzwischen zählt sie zu den spannendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation, ist die einzige Saxophonistin mit Exklusivvertrag bei Decca und begeistert mit ihren eigenen Radiosendungen beim Sender BBC ein breites Publikum. Nach umjubelten Konzerten beim SHMF im vergangenen Sommer kehrt Jess Gillam nun erneut nach Schleswig-Holstein zurück – diesmal mit einem siebenköpfigen Ensemble. Gemeinsam entfalten die Musikerinnen und Musiker ein faszinierendes Programm, das verschiedenste musikalische Epochen und Stile miteinander verbindet. Dabei zeigt Gillam die enorme Bandbreite des von Adolphe Sax entwickelten Instruments und lädt das Publikum ein, in eine Klangwelt voller Schattierungsreichtum und emotionaler Ausdruckskraft einzutauchen.

Jess Gillam Saxophon und Ensemble

Werke von Arcangelo Corelli, Claude Debussy, Nadia Boulanger u. a.

Das Konzert in Hamburg wird gefördert von

Ksenija Sidorova & Friends

6.7. Mo 19 30

Wotersen, Reithalle

49,- 43,- 34,- 22,- k 5

7.7. Di 19 30

Hasselburg, Scheune

49,- 43,- 34,- 22,- k 8

Wenn Leidenschaft und Eleganz auf kühne Klangfarben treffen, entsteht ein musikalisches Universum, das Grenzen sprengt. Die SHMF-Porträtkünstlerin 2026, Ksenija Sidorova, widmet sich in ihrem Programm »Piazzolla Reflections« dem Meister des Tango Nuevo – Astor Piazzolla – und jenen Komponisten, die seine revolutionäre Kraft weiterdenken. »Piazzolla war ein Revolutionär, ein Wegbereiter, ein Mann, der seiner Zeit vorausdachte. Seine Kompositionen schenkten mir ein Gefühl künstlerischer Freiheit und bestärkten meinen Glauben an die Ausdruckskraft meines Instruments«, sagt Sidorova. Ihr Wunsch, Piazzolla als Innovator zu feiern, prägt das Programm: Meisterwerke des Argentiniers treffen auf neue Stücke, die eigens für klassisches Akkordeon komponiert wurden – darunter Sergey Voitenkos sehnsuchtsvolle »Revelation« oder Franck Angelis’ fantasievolle Variationen über einen Tango-Walzer von Piazzolla. Gemeinsam mit erlesenen Mitmusikern entsteht ein Abend voller Glut, Sehnsucht und leuchtender Akkordeonfarben – eine intensive Hommage an Piazzollas schöpferischen Funken.

Ksenija Sidorova Akkordeon Alexander Sitkovetsky Violine Reentko Dirks Gitarre

Roberto Koch Kontrabass Claudio Constantini Klavier »Piazzolla Reflections«

Schloss Gripsholm

7.7. Di 19 30

Wahlstedt, Kleines Theater am Markt

39,- 29,- k 9

8.7. Mi 19 30

Lübeck, Europäisches

Hansemuseum

29,- k 13

Kurt Tucholskys berühmte Sommernovelle »Schloss Gripsholm« aus dem Jahr 1931 ist eine zärtlich-ironische Liebesgeschichte – heiter, kühn, verspielt, voll feiner Zwischentöne. Der renommierte Film- und Theaterschauspieler Johann von Bülow entführt gemeinsam mit dem Boulanger Trio in diese schwedische Sommerwelt, in der die Zeit stillzustehen scheint und das Glück ganz selbstverständlich zwischen See, Schlossidylle und Wortwitz aufblitzt. Spannungsvoll eingewoben in die Lesepassagen erklingen farbenreiche Trios aus der schwedischen Romantik: Elfrida Andrée etwa war eine der ersten Organistinnen und angesehenen Komponistinnen Skandinaviens. Ihr Lehrer Ludwig Norman wiederum studierte in Leipzig, lernte dort Robert Schumann kennen und wurde einer der bedeutendsten Sinfoniker Schwedens. Freuen Sie sich auf Musik voller nordischer Weite und melancholischer Wärme, wie geschaffen für Tucholskys poetische Welt. Ein Abend, der Erzählkunst und Klang auf wunderbare Weise verbindet – leicht und sinnlich, mit feinem Humor und einem Hauch Skandinavien in der Luft.

Johann von Bülow Rezitation Boulanger Trio

Schloss Gripsholm – Ein Abend zwischen Liebe, Leichtigkeit und nordischem Klang

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Stockholm im Herzen

8.7. Mi 19 30

Reinbek, Schloss 45,- 35,- k 11

9.7. Do 19 30

Wedel, Immanuelkirche 45,- 35,- 12,- k 15

Für den kommenden Festivalsommer hat das vielfach preisgekrönte Marmen Quartet ein klingendes Porträt der schwedischen Hauptstadt entworfen –ein musikalischer Spaziergang zwischen Barockglanz, Volkslied und Moderne, zwischen eleganter Kammermusik und Melodien, die ganz Schweden mitsingen kann. Vom höfischen Schwung Johan Helmich Romans über die empfindsamen Klänge des Mozart-Zeitgenossen Joseph Martin Kraus bis hin zu den charmantironischen Liedern Carl Michael Bellmans entsteht ein Panorama, das die schwedische Seele mit feinem Humor und tiefem Gefühl zeichnet. Cornelis Vreswijk und Evert Taube lassen den Sound der Straßen, Häfen und Sommernächte Stockholms aufleuchten, während Wilhelm Stenhammar das nordische Licht in klassische Form gießt. Mit Beethovens spätem F-Dur-Quartett schlagen die vier internationalen Musikerinnen und Musiker schließlich den Bogen zu universaler Humanität – und lassen Lasse Berghagens Kultlied »Stockholm i mitt hjärta« als liebevolles Finale erklingen. Ein Abend, der zeigt, wie lebendig und grenzenlos die Kunst des Streichquartetts sein kann.

Marmen Quartet

Werke von Wilhelm Stenhammar, Ludwig van Beethoven, Lasse Berghagen u. a.

Ksenija

Nordische Balkan-Beats

8.7. Mi 1930

Kiel, Wissenschaftspark am Neufeldthaus Open Air 34,- k 12

9.7. Do 1930 k 16

10.7. Fr 1930 k 21 Fehmarn, Hof Johannisberg 35,- 29,-

Wenn diese fünf jungen Musikerinnen und Musiker aus Stockholm die Bühne betreten und ihre Instrumente erklingen lassen, dann treffen groovige Balkanrhythmen auf Klassik und nostalgische Folk-Klänge auf Klezmer-Energie. »Kizelo Mleko« nennen sie sich – das bedeutet auf Serbisch »Dickmilch«, ist in Schweden ein beliebter Frühstücksbestandteil (»filmjölk«) und steht für eine ebenso wilde wie fein abgeschmeckte Mischung aus Tradition und Gegenwart. Die Band vereint Einflüsse aus osteuropäischer Volksmusik, Pop, Rock und Klassik zu einem Sound, der das Publikum vom ersten Takt an mitreißt. Ob in Clubs, auf Hochzeiten oder in großen Konzertsälen

– die fünf jungen Schweden, die bereits in ihrer Schulzeit zueinander fanden, spielen immer so, als ginge es um das Leben selbst. Mit ihrem Programm »Eastern Heart Beats« entfachen sie ein Feuerwerk aus Tänzen, Improvisationen und Melodien, die von fernen Ländern und tiefen Sehnsüchten erzählen – Musik voller Energie, Witz und Seele, die Körper und Herz zugleich in Bewegung versetzt.

Kizelo Mleko:

Frieda Mossop Violine

Max Ljung Klarinette

Mårten Wåhlström Gitarre

Gustav Zimmermann Schlagzeug

LarsEmil Öjeberget Akkordeon

»Eastern Heart Beats« – Klezmer und Folk vom Balkan

Voller Seele

9.7. Do 1930

Altenhof, Kuhhaus

49,- 43,- 33,- 20,- 10,- k 14

10.7. Fr 1930

Haseldorf, Rinderstall 49,- 39,- 29,- 15,- k 20

Ein leiser Luftzug, ein Impuls – und Musik entsteht. Für die SHMF-Porträtkünstlerin Ksenija Sidorova und das vielfach ausgezeichnete SIGNUM saxophone quartet – weltweit gefeiert für seine stilistische Bandbreite und energiegeladene Bühnenpräsenz – ist der Atem mehr als nur Voraussetzung für Klang: Er ist das verbindende Element, das Leben in die Musik bringt. »Die Idee, die all den Stücken unseres gemeinsamen Programms zugrunde liegt, ist ein Luftstrom«, erklärt Sidorova. »Die Signums brauchen ihn wortwörtlich, um Klang zu erzeugen. Bei meinem Akkordeon übernehmen die Bälge diese Aufgabe – wie Lungen. So hauchen wir den Werken neues Leben ein, mit unserem eigenen Atem und eigenen Emotionen.« Das Programm trägt den Titel »Anima« und spannt einen farbenreichen Bogen von Bach und Strawinsky über Gershwin und Piazzolla bis zu Vasks und Richter. Bekannte Stücke, neu gedacht, neu geatmet – mit persönlicher Handschrift und grenzenloser Neugier. »Anima« bedeutet im Lateinischen sowohl »Atem« als auch »Seele« –und genau das spürt man in jedem Ton: Charakter, Gefühl, Bewusstsein und lebendige Empfindsamkeit.

Ksenija Sidorova Akkordeon SIGNUM saxophone quartet

Das Konzert in Kiel wird gefördert von

Das Konzert am 10.7. wird gefördert von

»Anima« – Werke von Bach, Strawinsky, Gershwin, Piazzolla u. a.

Ksenija

Hope, Zukerman, Mehta

10.7. Fr 1930

Kiel, Konzerthaus am Schloss 158,- 138,- 108,- 88,- 58,- k 19

Was für ein Gipfeltreffen der Extraklasse!

Stargeiger Daniel Hope tritt im neu eröffneten Kieler Schloss gemeinsam mit zwei absoluten Ikonen der Klassikwelt auf: dem Saitenzauberer Pinchas Zukerman und der Dirigentenlegende Zubin Mehta. Für Hope geht damit erneut ein großer Traum in Erfüllung, denn er schwärmt von Zukerman: »Er hat den schönsten Geigenton, den ich kenne.« Andächtig gelauscht werden darf dem israelisch-amerikanischen Geiger und dem Zürcher Kammerorchester in Mozarts G-Dur-Violinkonzert mit seinem betörenden Adagio, über das der Mozart-Biograph Alfred Einstein schrieb, es klinge »wie vom Himmel gefallen«. In der mitreißenden »Sinfonia concertante« greift Zukerman dann zur Bratsche, während Hope hier den Violinpart übernimmt – ein ganz besonderes, berührendes Erlebnis, da Zukerman und

Mehta eine gemeinsame Geschichte mit diesem Werk teilen: Sie nahmen es vor über 40 Jahren – damals mit Itzhak Perlman an der Geige – für die Deutsche Grammophon auf. Abgerundet wird der Konzertabend durch Joseph Haydns strahlende Londoner Sinfonie Nr. 104 und das ergreifende Kleinod »Les larmes de Jacqueline« von Jacques Offenbach mit der Kanadierin Amanda Forsyth als Solistin.

Daniel Hope Violine

Pinchas Zukerman Violine und Viola Amanda Forsyth Violoncello Zürcher Kammerorchester

Zubin Mehta Dirigent

Mozart: Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 Offenbach: »Les larmes de Jacqueline« op. 76 Nr. 2

Chornacht

10.7. Fr 1930

Lübeck, St.-Gertrud-Kirche

39,- 33,- 23,- 12,- k 17

11.7. Sa 1930

Itzehoe, St. Laurentii-Kirche

39,- 33,- 23,- 12,- k 22

Was die skandinavische Chorkunst so einzigartig macht, ist ihre unverwechselbare Mischung aus Klarheit, Innerlichkeit und leuchtender Klangkultur. Hier verschmelzen Natur und Spiritualität, Volksliedtradition und Moderne, Ernst und Leichtigkeit zu einem facettenreichen Geflecht aus Stimmen, das unmittelbar berührt. Unter der Leitung von Florian Helgath ehrt das renommierte NDR Vokalensemble in diesem Sommer den legendären schwedischen Chorleiter Eric Ericson, der mit menschlicher Wärme und leiser Magie wie kaum ein anderer die Klangkultur des Nordens geprägt hat. Werke von Sven-Erik Bäck, Ingvar Lidholm, Lars Edlund und Waldemar Åhlén zeichnen das feine, spirituelle Gewebe skandinavischer Chormusik, in der das Licht der Mittsommernächte, das Leuchten der Dämmerung und die tiefe Sehnsucht des Nordens nachklingen. Daneben stehen Lieblingsstücke von Eric Ericson wie Bachs jubilierendes »Lobet den Herrn«, das innig-schwebende Kyrie aus Martins Messe für Doppelchor, Brahms’ poetisches »Rosmarin« und Poulencs duftige »Sept Chansons« – ein Abend zwischen Himmel und Erde, Stille und Glanz.

NDR Vokalensemble

Florian Helgath Dirigent

Werke von Bach, Poulenc, Åhlén u. a.

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Nils Landgren triff t Festivalorchester

inklusive Eintritt NordArt

10.7. Fr 19 30 k 18

11.7. Sa 19 30 k 23

Rendsburg-Büdelsdorf, NordArt 68,- 54,- 39,-

Es ist wohl eine der berühmtesten Einleitungen der Musikgeschichte, die Richard Strauss’ sinfonische Meisterdichtung »Also sprach Zarathustra« eröffnet. Monumental, voller Urenergie und zeitgleich zukunftsweisend. Sich nicht von der Ausdruckskraft dieser Musik mitreißen zu lassen, ist schwer. Das international besetzte Festivalorchester fiebert bereits dem großen Moment entgegen, wenn es Strauss’ Geniestreich in der NordArt unter der Leitung des US-amerikanischen Dirigenten und Grammy-Preisträgers Teddy Abrams aufführen darf. Doch noch einen weiteren Höhepunkt halten die beiden Konzerte in Büdelsdorf bereit: Erneut musiziert das Festivalorchester gemeinsam mit Posaunenstar Nils Landgren, der bereits seit vielen Jahren zur

SHMF-Familie gehört. JazzBaltica-Vibes treffen auf sinfonische Klänge, wenn Landgren und seine Trio-Kollegen – begleitet vom Orchester – Vincent Peiranis Komposition »Time Reflexions« auf die Bühne bringen. Manifestiert sich Zeit bei Strauss als philosophischer Überbau hinsichtlich Nietzsches zentraler Gedanken zur »Ewigen Wiederkehr« und der dionysischen Bejahung des Lebens im Hier und Jetzt, so wird sie bei Jazzkomponist Peirani noch unmittelbarer sensuell spürbar: als sanft rieselnder Fluss im Hohlkörper einer Sanduhr oder als gleichmäßiger innerer Pulsschlag.

Nils Landgren Posaune

Vincent Peirani Akkordeon

Michael Wollny Klavier

Schleswig-Holstein Festival Orchestra

Teddy Abrams Dirigent

Vincent Peirani: Time Reflexions

Richard Strauss: Also sprach Zarathustra

h-Moll-Messe

11.7. Sa 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 74,- 64,- 54,- 44,- 34,- k 24

Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe ist ein musikalisches Weltwunder – erhaben, mitreißend und voller Leben. Als der Komponist sie in den letzten Jahren seines Lebens vollendete, tat er es mit ganzer Seele. Über mehr als 20 Jahre hinweg hatte Bach an diesem Werk gearbeitet, frühere Stücke variiert und verfeinert, neue hinzugefügt und schließlich ein musikalisches Vermächtnis geschaffen, das weit über seine Zeit hinausreicht. In dieser Messe bündelt sich alles, was Bach ausmacht: kunstvolle Polyphonie, leuchtender Jubel, berührende Innigkeit – und eine Glaubensfreude, die keine Konfessionsgrenzen kennt. Wenn nun der Schleswig-Holstein Festivalchor, die »Akademie für Alte Musik Berlin« und ein herausragendes Solistenensemble dieses Monument der Klangkunst gemeinsam zum Leben erwecken, darf man sich auf einen Abend freuen, der sowohl festlich als auch zutiefst menschlich ist. Große Emotionen, klangliche Brillanz und himmlische Schönheit verbinden sich zu einem Erlebnis, das die Jahrhunderte überstrahlt – ein Werk, das Staunen macht, erhebt und für Augenblicke spüren lässt, wie unendlich Musik sein kann.

Núria Rial Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt

Raphael Höhn Tenor Lisandro Abadie Bass Schleswig-Holstein Festivalchor Akademie für Alte Musik Berlin Nicolas Fink Dirigent

J. S. Bach: Messe h-Moll BWV 232

Das Konzert wird gefördert von der Adalbert Zajadacz Stiftung.

Astrid Lindgrens Tagebücher

11.7. Sa 19 30

Geesthacht, kleines Theater Schillerstrasse

49,- k 26

12.7. So 19 30

Hamburg, Ernst Deutsch Theater

49,- 44,- 36,- 28,- 18,- k 30

Wir kennen Astrid Lindgren heute vor allem als wunderbar fantasievolle Kinderbuchautorin. Ihre faszinierenden Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter haben auf der ganzen Welt die Herzen von Jung und Alt im Sturm erobert. Dass Lindgren während des Zweiten Weltkriegs für den schwedischen Nachrichtendienst arbeitete und in dieser dunklen Zeit begann, Kriegstagebücher zu schreiben, ist weniger bekannt. Sie schildert darin ihren Alltag, stellt aber auch Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind: Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit das Denken und Handeln der Menschen bestimmt? Nach Erscheinen der Tagebücher im Jahr 2015 hat die renommierte Schauspielerin Eva Mattes –einigen vielleicht noch als Pippi Langstrumpfs Fernseh-Synchronstimme vertraut im Ohr – die berührenden und zum Nachdenken anregenden Texte eingesprochen. Daraus entwickelte sich eine musikalisch begleitete Lesung: Kapitel aus den Tagebüchern und Passagen aus »Pippi Langstrumpf« werden mit Chansons aus dem Exil, jiddischen Liedern aus dem Widerstand sowie Wiegen- und Kinderliedern zu einem bewegenden musikalisch-literarischen Abend verwoben.

Eva Mattes Lesung

Dariusz S ´ winoga Akkordeon

Astrid Lindgren: »Die Menschheit hat den Verstand verloren« –Ein musikalisch-literarischer Abend

Festliche Flötenklänge

11.7. Sa 19 30

Kaltenkirchen, Michaeliskirche 49,- 43,- 35,- 15,- k 25

12.7. So 19 30

Meldorf, Dom

49,- 43,- 35,- 15,- k 28

Mit großer Spielfreude, »fast furchteinflößender Virtuosität und hervorragender Technik« (BBC Music Magazine ) erobert die niederländische BlockflötenQueen Lucie Horsch seit einigen Jahren die Bühnen Europas. Diesen Sommer kommt sie gemeinsam mit dem versierten belgischen »B’Rock Orchestra« zum SHMF, um ausgewählte Barockwerke glanzvoll erstrahlen zu lassen – darunter Georg Friedrich Händels zweite Suite aus der »Wassermusik«. Diese entstand 1717 für den englischen König George I. und sollte eine stimmungsvolle Bootsfahrt auf der Themse untermalen. Für eine andere Königsfamilie schrieb der Stockholmer Komponist Johan Helmich Roman rund 30 Jahre später seine »Drottningholmsmusiken« – nämlich zur Hochzeit des schwedischen Prinzen Adolf Fredrik mit Luise Ulrike von Preußen. Roman orientierte sich hierbei hörbar an den Traditionen der französischen Tanzmusik und des italienischen Konzertstils. Freuen Sie sich auf einen Abend voller festlicher Klänge, barockem Funkeln und virtuoser Eleganz!

Lucie Horsch Blockflöte

B’Rock Orchestra

Werke von Händel, Roman und Corelli

Das Konzert in Kaltenkirchen wird gefördert vom Festivalverein.

Das Konzert in Geesthacht wird gefördert von

Das Konzert in Meldorf wird gefördert von der Ulbrich-Stiftung.

Musikfest

Stocksee

11.7. Sa 13 00 – 18 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 2a

11.7. Sa 20 00

Kizelo Mleko: Klezmer & Balkanfolk aus Stockholm 25,- / erm. 12,50 freie Platzwahl mf 2b

12.7. So 11 00 – 16 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 2c

Stocksee, Obsthalle

Stockseehof ist ein idyllischer Gutsbetrieb, der seine Tore jedes Jahr für besondere Veranstaltungen öffnet. Seit 1926 befindet sich das Gut in vierter Generation im Besitz der hamburgischen Kaufmannsfamilie Baur, deren Leidenschaft für norddeutsche Gartenkultur bis heute spürbar ist. Während der Musikfeste lädt der weitläufige Park mit seinem alten Baumbestand zu entspannten Pausen ein – ob beim Picknick, beim Flanieren oder einfach beim Genießen der Natur. In der Gutsbäckerei duftet es nach frisch gebackenem Brot, köstlichen Kuchen und Torten, und wer mag, kann Himbeeren und Kirschen direkt vom Hof erwerben, um den Tag noch süßer zu machen. Die Konzerte finden in der stimmungsvollen Obsthalle statt, wo sonst die Ernte verarbeitet wird. Am Samstagabend verwandelt sich dieser besondere Ort in eine pulsierende Bühne: Die Balkan- und Klezmerband »Kizelo Mleko« aus Stockholm sorgt voller mitreißender Energie, virtuoser Spielfreude und unwiderstehlichem Tanzgroove für ausgelassene Stimmung – ein Fest, das Grenzen sprengt und pure Lebenslust versprüht.

Mehr über die Musikfeste auf S. 38 Programm ab 23.4. → www.shmf.de/musikfeste

Vivi Vassileva

12.7. So 19 30

Wotersen, Reithalle

49,- 43,- 34,- 22,- k 29

13.7. Mo 19 30

Kiel, Casino der Stadtwerke Kiel

49,- 39,- 29,- k 33

Vivi Vassileva sprüht vor Energie und Spielfreude – virtuos, athletisch und präzise bringt die »junge Königin des Schlagzeugs« (Süddeutsche Zeitung ) sämtliche Perkussionsinstrumente zum Singen und Klingen. Ausgezeichnet mit dem Leonard Bernstein Award 2023, hat sie auch beim SHMF eine begeisterte Fangemeinde gefunden und mit zahlreichen Konzerten für Furore gesorgt. In diesem Jahr tritt sie gemeinsam mit der niederländischen Geigerin Noa Wildschut auf, die sich in den letzten Jahren einen Namen als höchst feinsinnige und ausdrucksstarke Musikerin gemacht hat, deren nuancenreiches, freies Spiel »einfach betörend« ist (Hamburger Abendblatt ). Expressive Streicher-

klänge verschmelzen mit der warmen Farbe von Marimba, Vibraphon und Co. zu einer ungewöhnlichen, doch aparten Mixtur, die unmittelbar in den Bann zieht. Barockwerke von Antonio Vivaldi oder Georg Friedrich Händel in raffinierten Arrangements entfalten dabei ebenso ihre Magie wie George Gershwins Konzertfantasie über Themen aus »Porgy and Bess« oder die argentinischen Klangträume des Tango-Nuevo-Großmeisters Astor Piazzolla.

Vivi Vassileva Schlagwerk

Noa Wildschut Violine & Friends

Werke von Antonio Vivaldi, George Gershwin, Astor Piazzolla u. a.

Das Konzert in Wotersen wird gefördert vom Festivalverein.

D as Konzert in Kiel wird gefördert von

Fantasievolle Grenzgänger

12.7. So 19 30

Kiel, halle400 29,- k 27

13.7. Mo 19 30

Pronstorf, Kuhstall 49,- 43,- 33,- 16,- k 32

Der Pianist Joel Lyssarides ist derzeit einer der hellsten Sterne am Stockholmer Jazz-Himmel. Über 50 Millionen Mal wurde seine Musik bereits bei Spotify aufgerufen. In den vier jungen Musikern des innovativen, preisgekrönten »vision string quartet« hat Lyssarides Gleichgesinnte gefunden, die – genau wie er –keine Genregrenzen kennen. Spielpraxen aus Jazz, Klassik und weltweiten Musikkulturen wirken in ihrem Programm »Folktales« symbiotisch zusammen. So treffen etwa tänzerische Quartettsätze von Antonín Dvorˇák, Maurice Ravel und Béla Bartók auf Improvisationen und

Impressionen, die sich auf das klassische Material beziehen. Ergänzend erklingen Bearbeitungen verschiedenster Tunes aus den Folkloretraditionen Europas und darüber hinaus, wobei ein Schwerpunkt auf sehnsüchtigen bis schwungvollen Melodien aus Schweden liegt. Freuen Sie sich auf ein farbenreiches Konzert, das mit fantasievollen musikalischen Erzählungen bezaubert und in den Bann zieht!

Joel Lyssarides Klavier vision string quartet

»Folktales« – Werke von Antonín Dvorˇák, Maurice Ravel u. a. sowie Folkmusik und Eigenkompositionen

In Zusammenarbeit mit JazzBaltica

Das Konzert in Pronstorf wird gefördert von

landesmuseen.sh

Familie Flöz

Feste

13.7. Mo 1930 k 31

14.7. Di 1930 k 35

15.7. Mi 1930 k 36

Hamburg, Ernst Deutsch Theater 49,- 44,- 36,- 28,- 18,-

Wortlos und doch voller Geschichten: Die Kunst der Familie Flöz ist ein Zauber, der aus Masken, Bewegung und Licht entsteht. Drei Darsteller erschaffen ein ganzes Universum, in dem stumme Gesichter mehr sagen als tausend Worte. Mit poetischem Humor, feiner Komik und einer Prise Slapstick entstehen Figuren, die berühren, überraschen und zum Lachen bringen – eine Theaterwelt, die sich wie ein Traum öffnet. In dem Programm »Feste« führt dieser Traum in ein herrschaftliches Haus am Meer. Dort soll eine prunkvolle Hochzeit stattfinden, während im Schatten der opulenten Mauern die Räder des Betriebs unermüdlich laufen: Es wird angeliefert, geputzt, bewacht – und geträumt. Hier kämpfen liebenswerte Charaktere um Würde und Glück, während die Masken wie stille Zeugen den tosenden Wahnsinn des Fortschritts spiegeln. In der typischen Flöz’schen Melange aus blitzschnellen Verwandlungen, bitterer Tragik und einem Augenzwinkern entsteht ein Märchen für Erwachsene, das uns an unsere eigene Zerbrechlichkeit erinnert – und an die leise Kraft der Solidarität.

Familie Flöz

»Feste«

Masken-Workshop mit Familie Flöz s. S. 89

Weitere Termine in Kiel s. S. 48

Brahms’ Erste

14.7. Di 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 88,- 78,- 68,- 48,- 35,- k 34

1876 vollendete Johannes Brahms in Lichtenthal bei Baden-Baden seine erste Sinfonie – nach 15-jährigem Arbeitsprozess, der sich vor allem aufgrund des selbstauferlegten hohen Anspruchs (der »Riese Beethoven« im Nacken) so langwierig gestaltete. Uraufgeführt wurde dieser Meilenstein der Sinfonik durch die Karlsruher Hofkapelle, aus der später die Badische Staatskapelle hervorging. Genau 150 Jahre später widmet sich der renommierte Klangkörper im neu eröffneten Kieler Schloss abermals Brahms’ Erster und spürt dem spannungsgeladenen wie ergreifenden musikalischen Ringen um den erlösenden Durchbruch nach. Im Kontrast dazu zitiert Brahms’ zuvor erklingende Akademische Festouvertüre munter Studentenlieder. Passend zum SHMF-Städteschwerpunkt 2026 wird zudem das zweite Klavierkonzert des Stockholmer Komponisten Wilhelm Stenhammar aufgeführt. Unverdienterweise ist es eher selten zu hören, dabei hat es doch in seiner spätromantischen Klangpracht einiges zu bieten. Den Solopart übernimmt die »fabelhafte, höchst innig und kultiviert spielende« (SZ ) Pianistin Claire Huangci, die bereits mehrfach beim SHMF begeisterte.

Claire Huangci Klavier

Badische Staatskapelle

Georg Fritzsch Dirigent

Johannes Brahms: Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80

Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Wilhelm Stenhammar: Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 23

Am Hof von Stockholm

15.7. Mi 19 30

Bad Oldesloe, Peter-Paul-Kirche

49,- 43,- 32,- 12,- k 37

16.7. Do 19 30

Hamburg, Blankeneser Kirche am Markt

49,- 43,- 32,- 12,- k 39

Das Konzert wird gefördert von

Wenn Maurice Steger zur Blockflöte greift, wird Musik zur Magie. Der charismatische Star der Alten Musik entfacht gemeinsam mit Hille Perl, Azul Lima und Sebastian Wienand ein barockes Klangfest, das tief in die musikalische Seele Schwedens eintaucht. Im Fokus: Stockholm – Stadt der Gegensätze, der Geschichte, der Inspiration. Die Werke dieses Abends stammen aus einer der faszinierendsten musikalischen Schatzkammern Europas: der Düben-Sammlung. Sie bewahrt Klänge, die einst an den Höfen Stockholms erstrahlten – darunter an jenem der legendären Königin Christina, die als Mäzenin und Freigeist Musiker aus ganz Europa anzog. Für sie schrieb

Angelo Michele Bartolotti seine elegante Theorben-Suite voller Raffinesse und königlicher Anmut. Neben musikalischen Perlen von Arcangelo Corelli, Gottfried Finger und Philipp Heinrich Erlebach glänzen vor allem die Kompositionen von Johan Helmich Roman – dem schwedischen »Händel« – in ihrer nordischen Klarheit und Ausdruckskraft. Dieses Konzert ist eine Einladung zum Staunen, Träumen und Eintauchen in eine Welt, in der Musik und Geschichte auf sinnlichste Weise verschmelzen.

Maurice Steger Blockflöte Hille Perl Viola da Gamb a Azul Lima Theorbe und Barockgitarre Sebastian Wienand Cembalo

Werke von Johan Helmich Roman, Arcangelo Corelli, Philipp Heinrich Erlebach u. a.

Das Konzert in Bad Oldesloe wird gefördert von der Stadt Bad Oldesloe.

Sidorova & Avital

16.7. Do 19 30

Kappeln, St. Nikolai-Kirche

49,- 39,- 29,- 15,- k 38

17.7. Fr 19 30

Plön, Nikolaikirche

49,- 39,- 29,- 15,- k 44

Wenn Ksenija Sidorova, die Porträtkünstlerin des SHMF 2026, und Avi Avital, der Mandolinenvirtuose und SHMF-Porträtkünstler 2017, gemeinsam auf der Bühne stehen, sprühen die Funken! Ihr Programm »Dances« ist eine Hommage an die Vielfalt des Tanzes – und an die Freiheit, die Musik schenken kann. Von der feinen Eleganz Wolfgang Amadeus Mozarts und Fritz Kreislers bis zur kraftvollen Ursprünglichkeit der folkloristisch gefärbten Tänze von Béla Bartók, von Igor Strawinskys spielerischem neoklassizistischen Witz bis zur glühenden Leidenschaft von Manuel de Falla und Heitor Villa-Lobos: Dieses Programm fängt den universellen Geist des Tanzes ein. Mit virtuosem Schwung, lyrischer Wärme und ansteckender Energie entfalten die Werke die ganze Freude, Dramatik und Vielfalt menschlichen Ausdrucks in der Musik. »Als Teenager war ich leidenschaftliche Tänzerin. Aber irgendwann musste ich mich entscheiden: Akkordeon oder Tanzen? Das Akkordeon hat gewonnen –denn ich kann auch mit dem Akkordeon tanzen!«, verrät Ksenija Sidorova. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Energie, Klangfarben und Geschichten, und lassen Sie sich mitreißen von Musik, die tanzt.

Ksenija Sidorova Akkordeon Avi Avital Mandoline

»Dances«

Folk Night

16.7. Do 19 30

Ahrensburg, Schlosspark Open Air

39,- 29,- k 40

17.7. Fr 19 30

Wilster, Colosseum

39,- 33,- 23,- k 45

Wenn das schwedische Gesangstrio »Kongero« und die belgische Folkband »WÖR« voller Neugier aufeinander treffen, verschmelzen zwei Klangwelten zu einem mitreißenden Ganzen. Unter dem Titel »Songbooks« haben sich die Musikerinnen und Musiker auf Schatzsuche begeben – in alten Liederbüchern, Manuskripten und Volksliedsammlungen aus Skandinavien und Flandern. Ihr Ziel: die zeitlosen Melodien und Geschichten dieser Traditionen neu zum Klingen zu bringen – mit Eleganz, Raffinesse und einem frischen, groovenden Sound. WÖR, die bereits 2024 beim SHMF mit umjubelten Konzerten für Furore sorgten, sind Meister darin, historische Quellen in pul-

sierende Gegenwart zu verwandeln und barocke Melodien mit der Dynamik zeitgenössischer Folk- und Jazzklänge zu verbinden. Die Sängerinnen von Kongero formen dazu aus skandinavischen Volksliedern kunstvolle Vokalarchitekturen –ganz ohne Instrumente, dafür mit umso mehr Ausdruck und Präzision. Das Gesamtergebnis ist ein faszinierendes Klanggewebe, in dem sich Stimmen und Instrumente gegenseitig inspirieren – voll nordischer Klarheit und flämischer Wärme.

Folkband »WÖR«

Gesangstrio »Kongero«

»Songbooks« – Nordic Folk

Das Konzert in Ahrensburg wird gefördert von der Sparkasse Holstein. Das Konzert in Wilster wird gefördert vom Regionalverein Wilstermarsch e.V.

Ksenija

Meisterhaft

16.7. Do 19 30

Bordesholm, Klosterkirche

29,- 24,- 19,- 9,- k 41

17.7. Fr 19 30

Nieblum, Föhr, St. Johannis-Kirche

29,- 24,- 19,- 9,- k 46

Seit 2009 ist es jedes Jahr ein voller Erfolg, wenn beim SHMF im Rahmen des Formats »Meisterschüler – Meister« herausragende Größen der Musikwelt auf aufstrebende junge Talente treffen, um gemeinsam an der Interpretation ausgewählter Werke zu feilen. Die Rolle der »Meisterin« übernimmt in diesem Jahr die gefeierte Cellistin Anastasia Kobekina, die 2024 mit dem »Leonard Bernstein Award« ausgezeichnet wurde und in sämtlichen großen Konzertsälen der Welt brilliert. Gemeinsam mit vier Nachwuchsmusikerinnen und -musikern präsentiert sie in Bordesholm und Nieblum zwei Streichquintette, die ein wahres Klangfest versprechen: Schuberts betörendes C-Dur-Quintett – laut Musikpapst Joachim Kaiser ein »tönendes Mysterium«, vor dem man sich nur »verneigen« kann – sowie Glasunows Opus 39, das in lichter Gestalt zitierte slawische Volkslieder mit weltläufiger Eleganz vereint.

Anastasia Kobekina Violoncello

Marie Helling und Maxim Tzekov Violine

Arcan I ˙ senkul Viola

A´ ngela Aguareles Violoncello

Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 Glasunow: Streichquintett A-Dur op. 39

Nach dem Konzert auf Föhr fährt ein Fahrgastschiff zurück nach Dagebüll.

Die Konzerte werden gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe.

Das Konzert auf Föhr wird gefördert von

Das Festivalorchester

17.7. Fr 19 30

Elmshorn, Reithalle

58,- 50,- 40,- 30,- k 43

18.7. Sa 19 30

Rendsburg, Christkirche

59,- 49,- 34,- 24,- 12,- k 48

Sommer 1831: Hector Berlioz hat den begehrten »Rompreis« gewonnen und nun die Gelegenheit, nicht nur die italienische Hauptstadt zu erkunden, sondern auch durch die wilde, beeindruckende Berglandschaft der Abruzzen zu wandern. Im Gepäck begleitet ihn das Versepos »Childe Harolds Pilgerfahrt« von Lord Byron – wortgewaltige Reiseeindrücke eines urromantischen Antihelden, der von Portugal bis nach Athen reist und dabei natürlich auch Italiens geschichtsträchtige Pracht in poetische Formen gießt. Vor dem Hintergrund dieser prägenden Erfahrung schreibt Berlioz »Harold en Italie«: eine faszinierende Symbiose aus Sinfonie und Bratschenkonzert, in der die Solo-Viola die Figur

Harold repräsentiert. Bei den SHMFKonzerten übernimmt die herausragende Bratschistin Tabea Zimmermann diesen solistischen Part. Ein ebenso mitreißendes Hörerlebnis verspricht Ludwig van Beethovens berühmte »Eroica«, mit der das international besetzte SchleswigHolstein Festival Orchestra den Konzertabend klangvoll beschließt – erstmalig unter der Leitung des Briten Andrew Manze, der zu den prägenden Musikerpersönlichkeiten der letzten Jahrzehnte gehört.

Tabea Zimmermann Viola Schleswig-Holstein Festival Orchestra Andrew Manze Dirigent

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Hector Berlioz: »Harold en Italie« für Viola und Orchester op. 16

k 48 Mitglieder erwartet ein Kulturausflug s. S. 94

Asya Fateyeva

17.7. Fr 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 88,- 78,- 68,- 48,- 35,- k 42

Glanz, Wagemut und Atemrausch: Mit leuchtender Präsenz und unbändiger Neugier kehrt Asya Fateyeva zum Schleswig-Holstein Musik Festival zurück. Die Saxophonistin und SHMF-Porträtkünstlerin 2024 hat ihr Instrument längst aus vertrauten Schubladen befreit – zwischen Klassik, Gegenwart und zeitlosem Farbenreichtum. Gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kazuki Yamada entfaltet sich ein Abend voller Spannkraft und Glanz. Mozarts Klarinettenkonzert erklingt in einer ebenso kühnen wie poetischen Lesart auf dem Saxophon: Vertraute Linien gewinnen neue Wärme, Atem und Schattierungen. Dem gegenüber steht die Uraufführung eines eigens für Fateyeva geschriebenen Werkes von Erkki-Sven Tüür – eine Be-

gegnung von solistischer Virtuosität und orchestraler Energie, offen für Entdeckungen im Jetzt. Nach der Pause öffnet Tschaikowskys fünfte Sinfonie weite Räume des Empfindens: von dunkler Dringlichkeit bis zu triumphaler Entfaltung. Ein Konzert, das Tradition und Gegenwart nicht gegeneinander ausspielt, sondern miteinander atmen lässt – und das zeigt, wie schillernd und lebendig sinfonische Musik heute sein kann.

Asya Fateyeva Saxophon

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Kazuki Yamada Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (für Saxophon) Erkki-Sven Tüür: Konzert für Altsaxophon und Orchester (Uraufführung)

Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

ZOOM

18.7. Sa 11 00 Rendsburg-Büdelsdorf, ACO Thormannhalle

39,- freie Platzwahl k 47

Ein Hauch von Magie – und ein kleines Abenteuer – liegt in der Luft, wenn das Schleswig-Holstein Festival Orchestra zu seinem legendären »ZOOM-Konzert« lädt. Bei diesem Format ist vieles anders: Noch bevor das Publikum den Saal betritt, haben sich die jungen Musikerinnen und Musiker bereits gesetzt – und zwar nicht auf die Bühne, sondern rund um das Dirigentenpult im ganzen Raum verteilt. Jeder darf sich nun frei seinen Lieblingsplatz wählen. Zwischen Violinen schwelgen, sich vor die Posaunen wagen oder das Vibrieren der Pauke spüren? Alles möglich! Hier entsteht ein Moment tiefster Unmittelbarkeit: Der Dirigent ist keine ferne Gestalt, sondern Teil eines pulsierenden Klangkörpers, der sich in alle Richtungen entfaltet. In diesem Jahr übernimmt der Brite Andrew Manze diese Rolle – ein Musiker voller Energie und Wärme. Aus nächster Nähe lässt sich verfolgen, wie er Beethovens monumentale »Eroica« formt, wie Blicke und Gesten das Orchester durch eruptive Ausbrüche und leuchtende Pianissimi führen. Nach der Pause erklingt die Sinfonie noch einmal in traditioneller Aufstellung. Zwei Perspektiven, ein Werk – und die Gelegenheit, den Unterschied selbst zu erleben!

Schleswig-Holstein Festival Orchestra

Andrew Manze Dirigent

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

k 42 Mitglieder erwartet ein Kulturausflug s. S. 94

LiveBack Again

Roxette

18.7. Sa 20 00

Kiel, Wunderino Arena

108,- 98,- 88,- 78,- 68,- 58,- k 50

Kaum eine andere Band verkörpert so sehr den Soundtrack der späten 80er und frühen 90er Jahre, über 80 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich. Und nun das Comeback – und was für eins! Seit Roxette wieder die Bühnen der Welt erobert, werden die Auftritte des legendären schwedischen Duos von Publikum und Presse begeistert gefeiert und als »Top-Anwärter auf die beste Liveshow des Jahres« gehandelt. Mit zeitlosen Hits wie »The Look« und »Listen To Your Heart« bis hin zu »Joyride« sowie dem Riesenerfolg »It Must Have Been Love« (der erst kürzlich die Stream-Marke von 900 Mio. auf Spotify knackte) vereint Roxette nach wie vor Generationen von Musikbegeisterten zu einer beeindruckend großen Fangemeinde. Als Roxette-Sängerin Marie Fredriksson 2019 starb, riss dies ein großes Loch in Schwedens Musiklandschaft. Doch mit Roxettes Vermächtnis lebt ein Teil der Sängerin weiter, und an der Seite des kongenialen Bandbegründers Per Gessle sorgt Lena Philipsson als eine von Schwedens beliebtesten und dynamischsten Stimmen seit 2025 dafür, dass die Hits auch live im neuen Glanz erstrahlen. Mit dabei sind außerdem langjährige Bandmitstreiter und Weltklassemusiker wie Clarence Öfwerman und Jonas Isacsson. Freuen Sie sich auf einen Abend voller mitreißender Energie, glitzernder Nostalgie, kraftvoller Beats und großer Gefühle!

Roxette

»Live – Back Again«

Mit Unterstützung von Kai Kruse (Henry Kruse GmbH & Co. KG)

Musikfest Emkendorf

18.7. Sa 13 00 – 18 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 3a

18.7. Sa 20 00

WÖR & Kongero:

Folk around the world!

25,- / erm. 12,50 freie Platzwahl mf 3b

19.7. So 11 00 – 16 00 35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 3c

Emkendorf, Scheune

Zwischen Kiel und Rendsburg, am Ende einer von Linden und Kastanien gesäumten Allee, liegt das Gut Emkendorf – eines der größten und prachtvollsten Anwesen Schleswig-Holsteins. Seit dem 18. Jahrhundert ist es ein Ort lebendiger Kultur und Begegnungen, der auch in diesem Sommer wieder seine Tore für das Musikfest auf dem Lande öffnet – ein Wochenende, an dem Musik und Natur eine besondere Verbindung eingehen. Die Besucher flanieren über sonnenwarme Wiesen, der Duft von frisch gemähtem Gras liegt in der Luft, und vor der Kulisse des Herrenhauses sind die Picknickdecken ausgebreitet. Zwischen den Konzerten klingt Vogelgesang über den Park, während im alten Kuhhaus von 1730 regionale Köstlichkeiten und kühle Getränke locken. Die große Scheune und die Bühne im Park werden zu klingenden Treffpunkten, wo sich entspannte Sommerfreude und musikalische Vielfalt begegnen. Am Samstagabend erreicht die Stimmung ihren Höhepunkt: Die belgische Folkband WÖR und das schwedische Gesangstrio Kongero bringen Energie, klare Stimmen und nordische Klangfarben ins Spiel – ein Abend voller Groove und warmer Harmonie, der in die Nacht hinein leuchtet.

Mehr über die Musikfeste auf S. 38 Programm ab 23.4. → www.shmf.de/musikfeste

Zauber & Klang

18.7. Sa 19 30

Lübeck, St.-Andreas-Kirche

35,- k 49

20.7. Mo 19 30

Nortorf, Deutsches

Schallplattenmuseum

35,- k 54

Magnus Holmander ist nicht nur einer der versiertesten Klarinettisten Schwedens – er ist auch Magier! Da kann es schon mal passieren, dass die Klarinette plötzlich auf wundersame Weise mitten im Konzert verschwindet oder der Notenständer zu schweben beginnt. Zauber und Klang verschmelzen hier zu einer faszinierenden Mixtur, die bewegt, überrascht und verblüfft. Die ukrainische Akkordeonistin Irina Serotyuk lernte Holmander während des gemeinsamen Studiums am Royal College of Music in Stockholm kennen. Wenn die beiden im Duo spielen, entsteht eine musikalische Welt voller Farben und Kontraste: Virtuose Klarinettenläufe treffen auf das warme Aufseufzen des Akkordeons, Tango verschmilzt mit klassischer Tradition, und zwischendurch blitzt immer wieder ein Hauch von Magie auf. Gemeinsam entführen Holmander und Serotyuk das Publikum auf eine Reise von den leidenschaftlichen Rhythmen Südamerikas über die folkloristischen Klänge Osteuropas bis hin zu skandinavischem Jazz – ein Konzertabend, der auf zauberhafte Weise zum Staunen und Fortträumen einlädt.

Magnus Holmander Klarinette Irina Serotyuk Akkordeon

Musik von Johannes Brahms, Astor Piazzolla, Svante Henryson u. a.

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

The King’s Singers

20.7. Mo 19 30 Schleswig, Dom 59,- 49,- 39,- 12,- k 51

21.7. Di 19 30

Wesselburen, St. Bartholomäus-Kirche 54,- 49,- 39,- 15,- k 55

Seit über fünf Jahrzehnten prägen die King’s Singers die Welt der Vokalmusik –mit makelloser Präzision, unverwechselbarem Klang und einer stilistischen Bandbreite, die ihresgleichen sucht. Aus der Tradition des King’s College in Cambridge hervorgegangen, sind sie heute Kultbotschafter für die Kunst des Ensemblegesangs und begeistern das Publikum rund um den Globus. Für das SHMF haben die sechs Briten ein Programm kreiert, das den Norden in all seinen Facetten erträumt: »Aftonen« – der Abend – ist dabei mehr als ein Titel, es ist eine magische Mittsommernacht, in der musikalische Landschaften von Thomas Morleys Renaissance-Fantasie »Thule« bis zu Hugo Alfvéns lyrischer »Abendstimmung« erklingen. Schwedische Klassiker von Peterson-Berger und Bellman treffen auf Volksweisen aus Finnland, Norwegen und Dänemark, kunstvoll arrangiert für die unvergleichliche Klangarchitektur der King’s Singers. Und wenn Evert Taubes »So schimmernd war das Meer noch nie« aufleuchtet, spürt man die endlose Weite der Ostsee. Zwischen Sommerhaus, geselligen Nachbarschaftsrunden und Schwedischen Leckereien entfaltet sich ein Abend voller nordischer Poesie –gewürzt mit Jazz und einem Hauch Pop. Ein musikalischer Ausflug, so hell und klar wie das Licht über Stockholm.

The King’s Singers

Eine musikalische Mittsommernacht

Akkordeon sinfonisch

20.7. Mo 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 88,- 76,- 60,- 44,- 29,- k 52

Wenn Ksenija Sidorova, die in Riga geborene Akkordeonvirtuosin und Porträtkünstlerin des SHMF 2026, auf Paavo Järvi trifft, ist musikalische Magie garantiert. Der aus Estland stammende Stardirigent bringt sein handverlesenes Estonian Festival Orchestra mit – ein Klangkörper, der für seine Energie und Präzision weltweit gefeiert wird. Gemeinsam präsentieren sie ein Programm voller Kontraste: Tõnu Kõrvits, ebenfalls aus Estland, hat sein Akkordeonkonzert »Dances« eigens für Sidorova komponiert. »Als ich die Parti-

tur öffnete, zitterten mir vor Aufregung die Hände – und dann war alles perfekt! Keine einzige Note musste geändert werden. Kõrvits hat sich tief in mein Instrument hineingearbeitet. Das Werk ist wie ein Rock’n’Roll-Konzert für Orchester und Akkordeon, voller barocker Tanzformen wie Passacaglia, Siciliana und Sarabande. Ich liebte es sofort – und das Orchester auch!«, schwärmt Sidorova. Nach diesem Feuerwerk der Farben entführt Beethovens »Pastorale« in eine Welt voller Naturidylle: Vogelrufe, rauschende Bäche und friedvolle Weiten vereinen sich hier zu einem sinfonischen Gemälde, das die Harmonie zwischen Mensch und Landschaft feiert.

Estonian Festival Orchestra Paavo Järvi Dirigent

Tõnu Kõrvits: Akkordeonkonzert »Dances« Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Die Weihe des Hauses« Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«

Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Ksenija Sidorova Akkordeon
Ksenija

Martina Gedeck

20.7. Mo 19 30

Bad Bramstedt, Kurhaustheater

49,- 39,- 29,- k 53

21.7. Di 19 30

Haseldorf, Rinderstall

49,- 39,- 29,- 15,- k 56

Sie war eine Jahrhundertstimme: Jenny Lind, die »schwedische Nachtigall«, ging als eine der größten Sopranistinnen ihrer Zeit in die Musikgeschichte ein. Ihr glanzvoller Aufstieg von Stockholm auf die Bühnen Europas faszinierte das Publikum ebenso wie ihre tiefe Musikalität und menschliche Wärme – und zog auch Felix Mendelssohn in ihren Bann. Was geschah wirklich zwischen diesen beiden Ausnahmekünstlern? War es eine innige Freundschaft, eine unerfüllte Liebe – oder beides zugleich? Mit feinem Gespür und emotionaler Intensität nähern sich Martina Gedeck und Sebastian Knauer dieser geheimnisvollen Beziehung zwischen Genie und Muse und verweben Briefe, Tagebuchnotizen und Musik zu einem lebendigen Porträt zweier Seelenverwandter. Mendelssohns empfindsame Kompositionen treffen auf Linds poetische Gedankenwelt – zwischen Bewunderung, Inspiration und stiller Sehnsucht. Passend zum diesjährigen Städteschwerpunkt »Stockholm« führt das Programm in die kulturelle Atmosphäre jener Jahrzehnte, in denen eine Sängerin aus dem Norden ganz Europa verzauberte – und im Herzen eines Komponisten unvergessliche Spuren hinterließ.

Martina Gedeck Lesung

Sebastian Knauer Klavier

»Auf Flügeln des Gesanges« – Die »schwedische Nachtigall« Jenny Lind und Felix Mendelssohn

David Orlowsky & Friends

21.7. Di 19 30

Wyk, Föhr, W.D.R.-Fähre 39,- k 57

22.7. Mi 19 30

Helmstorf, Gut Helmstorf 49,- 39,- 29,- k 60

Der Ausnahmeklarinettist David Orlowsky ist seit vielen Jahren eng mit dem SHMF verbunden und begeisterte das Publikum in zahlreichen Konzerten. Nun kommt er erneut mit dem Gitarristen Daniel Stelter und dem Schlagzeuger Tommy Baldu nach Schleswig-Holstein und präsentiert Kompositionen aus dem beliebten Programm »Petrichor« sowie Einblicke in das neue Album »Mare«, das während einer gemeinsamen Seereise des Trios entstand. Ein weiter Klangraum voller poetischer Momentaufnahmen spannt sich auf – genährt von einer höchst feinfühligen und sinnlichen Wahrnehmung der Umwelt. Vom Geruch der regennassen Erde (dem sogenannten »Petrichor«) bis zum salzigen Geschmack der Seeluft: Zwischen Erde und Ozean gibt es so viel Faszinierendes zu entdecken, und manches wurde in Orlowskys synästhetischer Wahrnehmung sofort zu Klang. Ein Abend, der die Elemente in ihren schillernden Farben, Gerüchen und Geschmacksnoten hörbar macht.

David Orlowsky Klarinette

Daniel Stelter Gitarre

Tommy Baldu Schlagzeug

»Petrichor« und »Mare«: Zwischen Erde und Ozean

Nach dem Konzert auf Föhr fährt ein Fahrgastschiff zurück nach Dagebüll.

Das Konzert auf Föhr wird gefördert von

Celebrating the Mandolin

22.7. Mi 17 00

Lübeck, Musikhochschule, Großer Saal

35,- k 58

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2023 lädt das SHMF erneut zum mitreißenden Abschlusskonzert eines lebendigen und intensiven Workshops mit Star-Mandolinist Avi Avital ein. Eine Woche lang widmen sich Mandolinenspielerinnen und -spieler jeden Alters und Könnens gemeinsam mit dem international gefeierten Virtuosen der faszinierenden Klangwelt der Zupfinstrumente – von feinsten solistischen Nuancen bis hin zu orchestralem Glanz. Wie vielseitig diese kleine Laute des mittelalterlichen Adels klingen kann, hat Avi Avital auf den großen Bühnen der Welt längst bewiesen. Im Abschlusskonzert zeigt er nun gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmenden, welch beeindruckende Ausdrucksvielfalt in diesem Instrument steckt. Neben Mandolinen werden auch Mandolen, Mandoloncelli, Gitarren und Kontrabässe zu hören sein –ein ganzes Zupforchester getragen von Energie und Leidenschaft. Freuen Sie sich auf ein festliches Finale voller Spielfreude, Virtuosität und musikalischer Entdeckungen im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck.

Avi Avital Mandoline und Leitung Teilnehmende des Mandolinen-Workshops

Überraschungsprogramm

Der Workshop wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Von Zärtlichkeit und Sehnsucht

22.7. Mi 19 30

Schönberg, Kirche

49,- 39,- 29,- 12,- k 59

23.7. Do 19 30

Glückstadt, Stadtkirche

49,- 39,- 29,- 12,- k 61

Wenn Ksenija Sidorova und Benjamin Appl gemeinsam auf der Bühne stehen, treffen zwei Klangwelten aufeinander, die sich perfekt ergänzen: die schillernde Virtuosität des Akkordeons und das warme Timbre des Baritons. Ihr gemeinsames Programm ist eine Reise durch die Seele der Volksmusik und ihre zahllosen Verwandlungen – von zarten Schlafliedern bis zu aufregenden Lebensgeschichten, von jugendlicher Sehnsucht bis zum leisen Abschied. Lieder von Beethoven, Schubert und Brahms entfalten hier ihre Innigkeit neben den feinen Miniaturen Brittens und den bittersüßen Farben Mahlers. Rachmaninoff bringt glühende Melancholie ins Spiel, Weill und Brel öff-

nen die Tür zum Chanson und zur großen Geste, mit Ravel, Piazzolla und Carlos Guastavino weitet sich der Blick in ferne Landschaften und Rhythmen. Auch bekannte Melodien wie »Scarborough Fair« von Simon & Garfunkel erscheinen in überraschend neuem Licht. »Diese Musik erzählt ein Menschenleben – von Wiegenmelodien und Aufbrüchen, von Liebe, Verlust und Erinnerung. Über Sprachen und Generationen hinweg spiegelt sie das, was uns verbindet: Zärtlichkeit, Sehnsucht und den gemeinsamen Puls des Lebens«, sagt Ksenija Sidorova. So entsteht ein Abend voller Nähe und poetischer Intensität – ein bewegendes Zwiegespräch von Stimme und Akkordeon, das noch lange nachhallt.

Benjamin Appl Bariton Ksenija Sidorova Akkordeon »Lieder eines Lebens«

Ksenija

Jan Lisiecki

23.7. Do 19 30

Rendsburg-Büdelsdorf, ACO Thormannhalle

54,- 48,- 38,- 24,- k 62

24.7. Fr 19 30

Rellingen, Kirche

54,- 48,- 38,- 25,- 10,- k 64

Auf der ganzen Welt wird getanzt! Und es gibt wohl kaum einen klassischen Komponisten, der sich nicht von den verschiedenen Tanzformen zu eigenen Werken inspirieren ließ. Das zeigt Ausnahmepianist Jan Lisiecki, der immer wieder beim SHMF mit seinen Klavierabenden Begeisterungsstürme entfacht. Ob spanische Tänze von Manuel de Falla, deutsche von Franz Schubert, rumänische von Béla Bartók oder argentinische von Alberto Ginastera – Lisiecki zelebriert die Freude am Stampfen und Springen, am Schwingen und Pirouettendrehen voller Eleganz, Energie und Poesie. Deutlich wird dabei hörbar, dass vor allem der Walzer eine große Faszination bei den Komponisten des 19. Jahrhunderts auslöste. So schrieben etwa Frédéric Chopin und Johannes Brahms ihre berühmten Beiträge zu dieser Gattung – mal voller Brillanz und Esprit, mal innig und verträumt. Den krönenden Abschluss gestaltet Lisiecki, der als begnadeter ChopinInterpret gilt, mit der prachtvollen und technisch herausfordernden As-DurPolonaise des polnischen Komponisten –Staunen und Schwelgen garantiert!

Jan Lisiecki Klavier

»World of Dance« – Franz Schubert, Frédéric Chopin, Johannes Brahms u. a.

Hilary Hahn

24.7. Fr 19 30

Rendsburg, Christkirche

69,- 59,- 49,- 39,- 12,- k 63

Wenn die Ausnahmegeigerin Hilary Hahn und »Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen« unter der Leitung von Omer Meir Wellber gemeinsam musizieren, entsteht jene seltene Verbindung aus technischer Brillanz, tiefem musikalischen Denken und spontaner Lebendigkeit, die kammermusikalischen Geist in großem Format erlebbar macht. Nach ihren umjubelten Auftritten der letzten Jahre sind diese untereinander bestens vertrauten Musikerinnen und Musiker nun erneut beim SHMF zu erleben. Im Zentrum des Programms steht Mozarts Violinkonzert Nr. 5 – jenes Werk, das Empfindsamkeit und Virtuosität, tänzerische Finesse und opernhafte Bildhaftigkeit auf so vollkommene Weise vereint. »Dieses Violinkonzert ist ein Teil von mir. Es erinnert mich an das reiche Erbe der klassischen Musik und das wundervolle

Weiterleben von Traditionen – und ist dabei doch zeitlos«, so Hilary Hahn. Ein weiterer Höhepunkt ist die Deutsche Erstaufführung des Doppelkonzertes für Violine und Akkordeon der usbekischen Komponistin Aziza Sadikova, bei dem kein Geringerer als der SHMFPorträtkünstler 2022 Omer Meir Wellber den hochvirtuosen Akkordeon-Solopart übernimmt.

Hilary Hahn Violine

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Omer Meir Wellber Dirigent und Akkordeon

Mozart: Ouvertüre zu »Don Giovanni« KV 527, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Sadikova: Doppelkonzert für Violine und Akkordeon »Labyrinthe du temps« Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Das Konzert wird gefördert von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Herzschlag Afrika

Werft sommer

24.7. Fr 19 30

Lübeck, Kulturwerft Gollan, Halle 9

39,- 34,- 29,- k 66

25.7. Sa 19 30

Kiel, Freilichtbühne Krusenkoppel

Open Air

35,- freie Platzwahl, keine Ermäßigung k 69

»Musik ist eine universelle Sprache. Ich kann mit jemandem aus irgendeinem Teil der Welt sprechen, nur mit Musik«, sagt Sona Jobarteh. Die gambische Sängerin, Komponistin und Kora-Spielerin wurde in London geboren und gilt als erste professionelle weibliche Virtuosin ihres Instruments – der traditionsreichen westafrikanischen Harfe, die seit Jahrhunderten nur Männern vorbehalten war. Mit beeindruckender Bühnenpräsenz und charismatischer Stimme schlägt Jobarteh eine Brücke zwischen afrikanischem Erbe und moderner Weltmusik. Ihre Songs verbinden die leuchtenden

Klangfarben der Kora mit Elementen aus Soul, Blues und Folk, getragen von einer Band, die pulsierende Rhythmen und feine Improvisationen zu einem unverwechselbaren Sound verschmelzen lässt. Sona Jobarteh hat ihre mitreißende Musik bereits auf einigen der renommiertesten Bühnen der Welt präsentiert –darunter die Hollywood Bowl in Los Angeles, die Royal Albert Hall in London oder das Montreux Jazz Festival. Freuen Sie sich auf einen Abend, der nicht nur die Sinne verführt, sondern auch Herzen öffnet: authentisch, kraftvoll und tief bewegend.

Sona Jobarteh & Band

»Badinyaa Kumoo« (Worte der Einheit) –Westafrikanische Weltmusik

DIE HANSE EXPORTIERTE VIELES. SOGAR DAS PLATTDEUTSCH.*

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

In Zusammenarbeit mit der Kulturwerft Gollan

*Mehr über die Hanse erfahrt ihr im Europäischen Hansemuseum Lübeck. hansemuseum.eu

Von Bach bis Folk

24.7. Fr 19 30

Großhansdorf, Auferstehungskirche

39,- 33,- 23,- 10,- k 65

26.7. So 19 30

Niebüll, Christuskirche

39,- 33,- 23,- 10,- k 74

27.7. Mo 19 30

Bordesholm, Klosterkirche

45,- 34,- 23,- 10,- k 77

»Lodestar« bedeutet »Leitstern«, und der bekannteste unter den Leitsternen ist der Polarstern, der den Weg nach Norden weist. Das »Lodestar Trio« steht mit seinen nordischen Saiteninstrumenten –der schwedischen Nyckelharpa und der norwegischen Hardangerfiedel – ganz im Zeichen dieses Himmelskörpers. Zugleich hat das Trio innerhalb der europäischen Musikszene bereits selbst eine Leitrolle übernommen und weist einen Weg, dessen Ziel die kunstvolle Verbindung von Barock und Folk ist. Dabei ist es faszinierend zu erleben, wie Bachs Meisterwerke virtuos und obertonreich der tra-

ditionellen Nyckelharpa entlockt werden und sich mit improvisatorischem Geist und rhythmischem Drive zu einem völlig neuen, Ohren öffnenden Hörerlebnis verweben. Auch verströmen Bearbeitungen folkloristisch geprägter Werke wie etwa Dvorˇáks Bagatelle op. 47 Nr. 1 sowie originale Folktunes aus Skandinavien ihren ganz eigenen Klangzauber. Das Konzert in Großhansdorf wartet außerdem mit einem besonderen Ohrenschmaus auf: Ein Streichquartett unterstützt das »Lodestar Trio«, sodass Griegs Suite »Aus Holbergs Zeit« – interpretiert mit jenen nordischtraditionellen Instrumenten, die die Komposition einst inspiriert haben – klangvoll präsentiert werden kann.

24.7.

Lodestar Trio & Friends »Folk Odyssee« – Werke für Folktrio und Streicher von Bach, Grieg, Dvorˇák u. a.

26.7. & 27.7.

Lodestar Trio »Bach to Folk«

Tea Time-Konzert

25.7. Sa 17 00 Rendsburg-Büdelsdorf, ACO Thormannhalle

39,- k 67

Kaum ein Format des SHMF wird jedes Jahr mit so großer Vorfreude erwartet wie das legendäre »Tea Time-Konzert«. Seit vielen Jahren ist es ein Höhepunkt im Festivalkalender – eine liebgewonnene Tradition, die das Publikum ebenso begeistert wie die jungen Musikerinnen und Musiker des Schleswig-Holstein Festival Orchestra selbst. Denn an diesem besonderen Abend übernehmen sie selbst die Regie: Sie wählen die Werke aus, formen die Ensembles und präsentieren ein Programm, das so vielfältig ist wie ihre Herkunft selbst. Was dabei entsteht, ist ein farbenreicher Konzertreigen, der von klassischer Kammermusik über mitreißende Bläserstücke bis hin zu charmanten Raritäten reicht – oftmals in Besetzungen, die man so nur hier erlebt. Unter der Anleitung renommierter Dozentinnen und Dozenten feilen die jungen Talente zuvor während der Proben intensiv an Klang, Ausdruck und Zusammenspiel. So wird die ACO Thormannhalle erneut zur Bühne für einen Abend voller Überraschungen, persönlicher musikalischer Geschichten und einzigartiger Klangbegegnungen. Wer einmal dabei war, spürt: Hier klingt die Welt –und sie klingt nach Glück!

Musikerinnen und Musiker des Schleswig-Holstein Festival Orchestra Agnes Monreal Moderation

Tea Time-Konzert

Das Konzert in Bordesholm wird gefördert von der Dieter Danker Stiftung.

A-cappella-Nacht

25.7. Sa 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 58,- 52,- 42,- 32,- 18,- k 68

Ein Fest der Stimmen, das seinesgleichen sucht: Zum dritten Mal laden die legendären King’s Singers zur großen A-cappella-Nacht in die Lübecker Musik- und Kongresshalle – und machen den Saal wieder zum Resonanzraum purer Klangkunst. Seit Jahrzehnten stehen die sechs britischen Sänger für makellose Intonation, feinen Humor und musikalische Neugier – Eigenschaften, die sie mit ihren diesjährigen Gästen teilen. Gemeinsam mit drei außergewöhnlichen Ensembles feiern sie die Vielfalt des Gesangs in all seinen Facetten. Das »Amita Vokalensemble« begeistert mit feinsinnigen Arrangements und einem unverwechselbar warmen Ensembleklang, »Vocoder« bringt mit mitreißendem Groove und norddeutschem Charme die Popseite

des A-cappella-Gesangs auf die Bühne, und »baff!« sorgt mit pointierter Bühnenpräsenz und kreativer Vokalakrobatik für Überraschungsmomente. Wenn diese Ensembles zusammen mit den King’s Singers ihre Stimmen verweben, entstehen Klangbilder von atemberaubender Intensität – mal glasklar, mal verspielt, immer unmittelbar berührend. Ein Abend, der zeigt, was Singen vermag: verbinden, verzaubern und die Luft selbst in Musik verwandeln.

The King’s Singers Amita Vokalensemble Vocoder baff!

Die große A-cappella-Nacht

Musikfest Pronstorf

25.7. Sa 13 00 – 18 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 4a

25.7. Sa 20 00

Lodestar Trio: Nordic Folk Night

25,- / erm. 12,50 freie Platzwahl mf 4b

26.7. So 11 00 – 16 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 4c

Pronstorf, Kuhstall

Am Rande der Holsteinischen Schweiz liegt das malerische Pronstorf – ein Ort, in dem Geschichte, Natur und Musik auf besondere Weise zusammenfinden. Das adlige Lehnsgut aus dem 14. Jahrhundert prägt bis heute das Ortsbild. Herzstück der weitläufigen Anlage ist das Herrenhaus von 1728, eines der schönsten Barockbauwerke Norddeutschlands und seit über einem Jahrhundert Wohnsitz der Familie Graf zu Rantzau. Ein weiteres Juwel ist der ehemalige Kuhstall aus dem Jahr 1845. Mit seiner großzügigen Architektur und dem erhaltenen historischen Dachgebälk bietet er nach behutsamer Sanierung ein Konzertambiente von einzigartigem Charme. Rundherum laden weite Rasenflächen zum Picknicken ein, alte Alleebäume spenden Schatten und die vielen Tiere des Gutes sorgen vor allem bei jungen Musikfestbesuchern für leuchtende Augen. Besonders lebendig geht es am Samstagabend zu, wenn das skandinavische Folkensemble »Lodestar Trio« gemeinsam mit befreundeten Musikern klangliche Neugier und ein feines Gespür für Tradition und Gegenwart auf die Bühne bringt – und Pronstorf in einen Ort verwandelt, an dem sich Musizieren, Tanzen und sommerliche Lebensfreude ganz selbstverständlich begegnen.

Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Mehr über die Musikfeste auf S. 38 Programm ab 23.4. → www.shmf.de/musikfeste

Faszination

A-cappella

26.7. So 17 00

Lübeck, Musikhochschule, Großer Saal 29,- k 72

Jeden Festivalsommer ist es ein faszinierendes Ereignis, den hochtalentierten Nachwuchs aus aller Welt in der Musikhochschule Lübeck zu erleben, wie er von den Besten des Fachs lernt und in kürzester Zeit künstlerisch über sich hinauswächst. Ein Höhepunkt der Meisterklassen im Rahmen des SHMF ist seit vielen Jahren die der preisgekrönten King’s Singers – eines der renommiertesten Vokalensembles weltweit. Mit Leidenschaft geben die charmanten Briten ihr Wissen an junge Gesangstalente weiter und zeigen, wie man zum eigenen Klang und Ausdruck findet. In intensiven Proben arbeiten die teilnehmenden A-cappella-Ensembles gemeinsam mit den Meistern an Interpretationsansätzen, harmonischer Ausbalancierung und überzeugender Bühnenpräsenz. Den krönenden Abschluss dieser besonderen Woche bildet das Konzert im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck: ein Abend voller schillernder Klangfarben und vokaler Vielfalt, der traditionellerweise mit vielen Zugaben stimmungsvoll und gesellig im charmanten Innenhof ausklingt.

Teilnehmende der Masterclass von The King’s Singers (Ensemble-Gesang) Überraschungsprogramm

Die Masterclasses werden gefördert von der Possehl-Stiftung.

Festival Brass

26.7. So 11 00

Neumünster,

Gerisch-Skulpturenpark Open Air 29,- freie Platzwahl k 70

Ein Ort wie aus einem Bilderbuch: Die Villa Wachholtz vor den Toren Neumünsters erhebt sich mit ihrer Jugendstilarchitektur über den weitläufigen Harry Maasz-Garten, in dem sich Skulpturen und Natur zu einem faszinierenden Kunstwerk verbinden. Zwischen sattem Grün, alten Bäumen und dem sanften Mäandern des Flüsschens Schwale entfaltet sich jedes Jahr ein musikalisches Ereignis, das längst Kultstatus besitzt: Festival Brass! Wenn die jungen Blechbläser des Schleswig-Holstein Festival Orchestra die elegante, sich leicht erhebende Terrasse betreten, verwandelt sich der Park in einen Konzertsaal unter freiem Himmel. Das Publikum sucht sich ein Lieblingsplätzchen in dem blütenprächtigen Gartenareal – und dann entfaltet sich ein Programm, das die ganze Strahlkraft der Brass-Musik feiert. Festliche Barockklänge, populäre Klassiker, schwungvolle Tänze und mitreißende Broadway-Melodien verschmelzen zu einer Matinee voller Energie und Lebensfreude. Wer einmal dabei war, weiß: Hier trifft musikalische Virtuosität auf sommerliche Leichtigkeit – ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte!

Blechbläser des Festivalorchesters

Matinee-Konzert – Festival Brass

Lunchkonzert

26.7. So 13 00

Lübeck, Radisson Blu Senator Hotel 74,- inkl. Menü, keine Ermäßigung k 71

27.7. Mo 13 00

Alkersum, Föhr, Museum Kunst der Westküste 74,- inkl. Menü, keine Ermäßigung k 75

Seit 2014 zählen die Lunchkonzerte des SHMF zu jenen besonderen Momenten, in denen Musik, Genuss und Begegnung auf wunderbare Weise zusammenfinden. Auch 2026 entfaltet dieses beliebte Format wieder seine ganz eigene Magie: Zwischen duftenden kulinarischen Gängen und fröhlichem Stimmengewirr entsteht ein Raum, in dem sich konzentriertes Lauschen und geselliger Austausch mühelos abwechseln. Das Publikum sitzt an festlich gedeckten Tischen, und sobald die jungen Musikerinnen und Musiker des international besetzten Festivalorchesters die Bühne betreten, verwandelt sich der Saal in eine muntere Klanglandschaft. In diesem Jahr führt die Reise nordwärts – nach Stockholm. Maritime Farben, klare nordische Linien und ein Hauch skandinavischer Weite prägen das musikalische Menü: Neben Klassikern der Kammermusik erklingen Melodien, die an die Schärenküste erinnern, und vielleicht blitzt sogar ein augenzwinkernder Gruß an ABBA auf! So entsteht ein Mittagskonzert, das Herz und Sinne nährt – voller Klang und nordischer Leichtigkeit.

Musikerinnen und Musiker des Festivalorchesters

Überraschungsprogramm

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von

Das Konzert auf Föhr wird gefördert von

Grigory Sokolov

26.7. So 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 79,- 69,- 59,- 39,- 29,- k 73

Eine Sphäre der gebannten Konzentration im abgedunkelten Saal, leuchtend aufsteigende Klangpoesie und ein Fest der perlenden Zugaben zum Abschluss –die SHMF-Klavierabende von Grigory Sokolov sind legendär. Dieses Jahr ist der Tastenmagier nach den Umbauten erstmals wieder im Kieler Schloss zu erleben und feiert diese Rückkehr mit Meisterwerken von Beethoven und Schubert. Den Anfang macht Beethovens leidenschaftliche »Grande Sonate« in Es-Dur – eine der umfangreichsten und anspruchsvollsten Sonaten, die der Bonner Komponist geschrieben hat. Seine Bagatellen op. 126 widmen sich im Gegensatz dazu der kleinen, ja fast aphoristischen Form, sprühen aber dennoch vor kreativem Geist und erkunden spielerisch Ausdrucksräume, die zwischen energetischen Ausbrüchen und lyrischer Kontemplation changieren.

Schuberts in der zweiten Konzerthälfte erklingende B-Dur-Sonate ist die Krönung seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Gattung Klaviersonate. Welt- und zeitentrückt, erhebt sich der ausgedehnte erste Satz dieses Spätwerks in himmlisch-melodische Höhen, um dann für einen kurzen Moment in dunkler Tiefe gebrochen zu werden. Doch –als ob nichts gewesen wäre – setzt sich die lyrische Linie in aller Klangschönheit fort. Eindrucksvoll schließt die Sonate mit einem Rondo, das doppelbödig zwischen trällernder Wiener Leichtigkeit, Innigkeit und klanggewaltigem Aufbäumen vermittelt.

Grigory Sokolov Klavier

Ludwig van Beethoven:

Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur op. 7

Sechs Bagatellen op. 126 Franz Schubert: Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960

Konzertgenuss im Grünen

Die Musikfeste auf dem Lande

Wochenenden voller Musik, Spaß und kulinarischem Genuss auf den schönsten Gutsanlagen des Nordens –das sind die Musikfeste auf dem Lande.

Reithallen, Scheunen und Kuhställe öffnen erneut ihre Türen und verwandeln sich in einzigartige Konzertsäle. Verschiedenste Musikstile, erstklassige Künstlerinnen und Künstler – die Musikfeste versprechen unvergessliche Momente voller Klang, Gemeinschaft und Spaß für die ganze Familie. Genießen Sie Ihr selbst mitgebrachtes Picknick, erwerben Sie regionale Köstlichkeiten, oder bestellen Sie vorab unsere Picknick-Box für zwei Personen, die frisch zusammengestellt vor Ort abgeholt werden kann.

Ein Sommer mit Musik

Drei einstündige Konzerte an den Musikfesttagen wechseln sich ab mit einstündigen Pausen inmitten idyllischer Natur. Lassen Sie sich in den Konzertpausen treiben, malen Sie Riesenseifenblasen in die Luft oder probieren Sie sich an Diabolo und Jonglierbällen. Während der Konzerte gibt es in der Kindermusikwerkstatt für die kleinen Musikfestfreunde eine musikalische Betreuung.

Das Konzert am Samstagabend

Einen Abend voller mitreißender Musik erleben Sie jeweils am Samstag ab 20 Uhr. Zusammen mit befreundeten Musikern erfüllt der Pianist Joja Wendt die Reetdach-Scheune in Hasselburg mit virtuosem Tastenzauber voller Witz und Charme. In Stocksee lädt Klezmer-Musik aus Stockholm zum Tanzen und Staunen ein, während in Emkendorf die belgische Band WÖR gemeinsam mit dem schwedischen Gesangstrio Kongero nordischen Folk zum Leuchten bringt. Auf eine nicht minder farbenreiche »Folk-Odyssee« mit einem Ensemble um das »Lodestar Trio« können Sie sich in Pronstorf begeben, und in Wotersen feiern der Fiddle-Virtuose Harald Haugaard und seine musikalischen Freunde eine schwungvolle nordische Sommernacht!

Die Musikfeste auf dem Lande

Samstag 1300 bis 1800 (35,-) & 2000 (25,-)

Sonntag 1100 bis 16 00 (35,-)

4. & 5.7. Hasselburg: Musikalisches Scheunenfest mit Joja Wendt & Friends → S. 13

11. & 12.7. Stocksee: Himbeertorte und Kirschkuchen → S. 20

18. & 19.7. Emkendorf: Ein Wochenende im Grünen → S. 28

25. & 26.7. Pronstorf: Musik im Kuhstall → S. 35

8. & 9.8. Wotersen: Picknick im Schlosspark → S. 57

Freie Platzwahl vor Beginn des ersten Konzerts des jeweiligen Blocks. Einlass auf das Gelände und in die Gastronomie jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.

Programm ab 23.4. → www.shmf.de/musikfeste

Unsere Produktpartner der Musikfeste auf dem Lande sind

M kt d Lebens eude

Hope & Landgren

27.7. Mo 19 30

Glücksburg, Schlosspark Open Air

69,- 49,- 39,- 29,- k 76

28.7. Di 1930

Neustadt, ancora Marina

69,- 59,- 49,- 39,- k 81

Was 2023 als elektrisierender Moment beim SHMF begann und frenetisch gefeiert wurde, kehrt nun mit umso größerer Strahlkraft zurück: Stargeiger Daniel Hope und die schwedische Jazzlegende Nils Landgren treffen erneut aufeinander – zwei Musikerpersönlichkeiten, die Neugier, Offenheit und musikalische Exzellenz auf ganz eigene Weise verkörpern. In diesem Konzert verschmelzen Welten scheinbar mühelos. Klassische Meisterwerke begegnen großen Songs des 20. Jahrhunderts, Kammermusik trifft auf Jazz, feine Linien auf warme Klangfarben. Dvorˇáks lyrische Sonatina steht neben Bachs d-Moll-Konzert, während Songs von Sting, Leonard Bernstein, Stephen Sondheim oder James Taylor in neuen, überraschenden Perspektiven erscheinen. Alles ist durchdrungen von jener Eleganz und Spielfreude, die beide

Künstler auszeichnet: Daniel Hopes leuchtende Violine, die erzählt und fragt, und Nils Landgrens unverwechselbare Posaune, die singt, swingt und berührt. Dieses Programm lebt vom Dialog, vom gemeinsamen Atem, vom genauen Hinhören – ein Abend voller Farben, Emotionen und spontaner Magie, getragen von der Erfahrung zweier Ausnahmemusiker, die sich gefunden haben und ihr Publikum erneut mitreißen.

Nils Landgren Posaune & Gesang

Daniel Hope Violine

Jacques Ammon Klavier

Stéphane Logerot Kontrabass

Dimitri Monstein Percussion

Musik von Bach, Dvorˇák, Bernstein, Sting, Landgren u. a.

k 76 Mitglieder erwartet ein Kulturausflug s. S. 94

In Zusammenarbeit mit JazzBaltica

Das Konzert in Glücksburg wird gefördert von

Tante Friedl

27.7. Mo 1930

Bargteheide, Kleines Theater

39,- 33,- 23,- k 78

28.7. Di 1930

Wulfshagen, Scheune

39,- 33,- 23,- 10,- k 82

Zwei Stimmen, ein Akkordeon, ein Banjo – und die Welt beginnt zu klingen! Wenn »Tante Friedl« die Bühne betritt, wird Musik zur Landkarte: Sie führt von den endlosen Weiten Nordamerikas über die schimmernden Folk-Rhythmen des Balkans bis zu den tiefen Wurzeln Mitteleuropas. Magdalena Kriss aus Bayern und Dan Wall aus New York erzählen Geschichten von Liebe, Aufbruch und Sehnsucht, von Protest und Hoffnung –kraftvoll, rau und zugleich voller Wärme. Ihre Lieder sind Fenster in andere Zeiten und Kulturen, kunstvoll arrangiert und mit einer Energie dargeboten, die unmittelbar berührt. Mit dem preisgekrönten Erfolgsprogramm »Tandem« sind sie auf dem Fahrrad viele Sommer lang von Konzert zu Konzert gefahren und haben weltweit das Publikum wie die Presse begeistert. Nun kehren die beiden Vollblutmusiker unter dem Motto »Believe Me Everything« in den Norden zurück und erzählen von Vertrauen, Fernweh, kleinen Abenteuern und der Kunst, mit offenen Ohren durch die Welt zu gehen. Ein Abend, der intim beginnt, sich weit öffnet und am Ende ein warmes Gefühl von Gemeinsamkeit hinterlässt – Musik, der man wirklich alles glaubt.

Tante Friedl:

Magdalena Kriss Akkordeon & Gesang

Dan Wall Banjo & Gesang

»Believe Me Everything« – Folkmusik von Nordamerika bis Mitteleuropa

Das Konzert in Neustadt wird gefördert von der Sparkasse Holstein und

Musik aus schwedischen Pubs Klingendes Nordlicht

Werft sommer

27.7. Mo 1930

Lübeck, Kulturwerft Gollan, Halle 9

49,- 39,- 25,- k 79

28.7. Di 1930

Elmshorn, Reithalle

49,- 43,- 33,- 16,- k 83

Es gibt nicht viele Barock-Ensembles, die hin und wieder auch als veritable Pub-Band auftreten. Dazu zählen unangefochten jedoch die Musiker von »Barokksolistene« unter der Leitung des charismatischen Geigers Bjarte Eike, die beim SHMF mit ihren »Alehouse Sessions« schon mehrfach für Furore sorgten. In diesem Sommer stellen sie sich nun die Frage: Wie klang im 17. Jahrhundert eigentlich eine Kneipe in Stockholm? Vielleicht nach dem rhythmischen Klirren von Gläsern, nach Seemannsliedern von der Schärenküste, nach melancholischen Volksweisen und ausgelassenen Tänzen. Die »Barokksolistene« bringen genau diese Klangwelt auf die Bühne –rau, herzlich und voller Lebenslust.

Mit »The Nordic Alehouse Sessions« erweitern sie ihr gefeiertes Erfolgsprogramm um nordische Farben: Skandinavische Traditionen treffen auf barocke Virtuosität, improvisierte Jam-Sessions auf musikalische Tiefgründigkeit. »It’s just old pop music!«, sagen die Musiker und laden ein zu einem Abend, der klingt wie ein musikalisches Wirtshaus in Stockholm: voller Geschichten, voller Gemeinschaft, voller Klang – mit einem Augenzwinkern, einem Glas »öl« und ganz viel Herz!

Barokksolistene

Bjarte Eike Barockvioline und Gesang

»The Nordic Alehouse Sessions«

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

In Zusammenarbeit mit der Kulturwerft Gollan Das Konzert in Elmshorn wird gefördert von

28.7. Di 1930

Lübeck, Kirche Johann Hinrich Wichern

29,- 12,- k 80

29.7.

Mi 1930

Heide, St. Jürgen Kirche am Markt 29,- 24,- 19,- 12,- k 84

Vier Stimmen, die wie klarer Nordwind über Seen und Wälder streichen: Das schwedische Folkmusik-Quartett »Kraja« entführt in eine Klangwelt von schlichter Schönheit und großer emotionaler Tiefe. Seit über zwanzig Jahren begeistern Linnea Nilsson, Lisa und Eva Lestander sowie Frida Johansson mit ihrem einzigartigen A-cappella-Sound, der traditionelle schwedische Volkslieder in leuchtenden neuen Farben zeigt. »Wir singen die Lieder so, dass sie sich heute lebendig anfühlen – als wären sie gerade erst entstanden«, sagt Frida Johansson über den behutsamen Umgang mit dem musikalischen Erbe. Der Name Kraja stammt aus dem Samen-Dialekt und bedeutet »der Ort, nach dem man sich sehnt« – ein poetisches Bild für das, was diese Musik auslöst: Fernweh, Nähe, Erinnerung. »Es geht um das, was zwischen den Tönen passiert«, beschreibt Linnea Nilsson das gemeinsame Singen, »dort entsteht unsere eigentliche Sprache. Die Natur ist unsere größte Inspirationsquelle – sie gibt uns die Ruhe und die Klarheit, die wir in unseren Liedern suchen.« Vier Stimmen, ein Atem –und eine Musik, die wie schimmerndes Nordlicht lange nachklingt.

Gesangsquartett »Kraja« »Nordic Folk a cappella«

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Klangvoll

Werft sommer

29.7. Mi 19 30

Lübeck, Kulturwerft Gollan, Halle 9 39,- 33,- 23,- k 85

Wenn Ahmet Aslan musiziert, erfüllt eine besondere Magie den Raum – jene stille Kraft, die entsteht, wenn tiefe musikalische Wurzeln auf poetische Visionen treffen. Der in Anatolien geborene Sänger, Komponist und Virtuose an der»Dı-Tar« –einer Mischung aus klassischer Gitarre und türkischer Bag˘lama – verbindet Tradition und Zeitgeist zu einem Klanguniversum, das berührt, öffnet und vibriert. Seine charakteristische, erdig-sanfte Stimme und die fein verwobenen Melodien entführen in musikalische Landschaften voller Melancholie, Widerstandskraft und leuchtender Wärme. In der Lübecker Kulturwerft Gollan, diesem atmosphärisch rauen wie charmanten Ort zwischen Backstein, Geschichte und kreativem

Puls, entfalten Aslans musikalische Welten eine ganz besondere Intensität. Die industrielle Weite der Halle wird zum Resonanzraum seiner Musik – mal energiegeladen, mal fragil, stets zutiefst menschlich. Wenn sich hier Aslans eigene Kompositionen mit einzigartigen Interpretationen klassischer Werke von Erik Satie oder Isaac Albéniz verweben, wird ein Klangkosmos lebendig, der Kulturen verbindet – und den man noch lange in sich nachklingen hört.

Ahmet Aslan Gesang & Dı-Tar

»Brücken aus Klang« – Weltmusik aus der Türkei

Tanz der Fjorde

30.7. Do 19 30

Lübeck, Dräger, Haus L14 34,- k 86

31.7. Fr 19 30

Kiel, Universitätskirche 39,- 29,- k 87

Stockholm klingt nach Wasser, Licht und Bewegung – und nach der mitreißenden Energie des schwedischen Folk. Die Geigerin Lena Jonsson gehört zu den visionärsten Musikerinnen Skandinaviens: Sie verbindet eine tiefe Liebe zu den Wurzeln der Musik ihrer Heimat mit innovativer Kreativität, funkelnder Lebensfreude und einer Präsenz, die sofort begeistert. Ihr unverwechselbarer Stil schöpft ebenso aus schwedischen Fiddle-Tänzen wie aus Rock, Pop und amerikanischen OldTime- und Bluegrass-Traditionen. Gemeinsam mit Gitarrist Erik Ronström und Bassist Krydda Sundström entsteht ein Trio, das virtuos und zugleich verspielt klingt – voller Groove, voller Geschichten. Und diese Kombination hat Preise gewonnen: 2021 erhielt das Album »Stories from the Outside« einen schwedischen Grammy und den renommierten »Manifest-Preis«, in diesem Jahr wurde das Trio bei den Swedish Folk Awards als »Artist of the Year« ausgezeichnet. Wer erleben möchte, wie Skandinavien klingt, wenn Tradition und Gegenwart zu einem rauschenden Fest verschmelzen, sollte dieses Konzert nicht verpassen!

Das Konzert wird gefördert von der Possehl-Stiftung. In Zusammenarbeit mit der Kulturwerft Gollan

Lena Jonsson Trio

»Nordic Nights« – Folk aus Schweden

Daniil Trifonov

1.8. Sa 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 88,- 76,- 60,- 44,- 29,- k 90

Nachdem das Mahler Chamber Orchestra 1997 von Claudio Abbado und ehemaligen Mitgliedern des »Gustav Mahler Jugendorchesters« gegründet wurde, war es schnell nicht mehr aus dem Konzertleben wegzudenken und galt der französischen Zeitung Le Monde sogar bald als »das beste Orchester der Welt«. Maßgeblich geprägt wurde es nicht nur durch Abbado, sondern auch durch den derzeitigen britischen Ehrendirigenten Daniel Harding. Der preisgekrönte Ausnahmepianist Daniil Trifonov hat bereits gefeierte Aufnahmen mit dem Klangkörper eingespielt und ist nun auch beim SHMF gemeinsam mit diesem zu erleben. Erklingen wird das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms, das sowohl mit sinfonischer Klangwucht als auch mit feingezeichneten lyrischen Passagen aufwartet. Antonín Dvorˇák wollte sich mit seinen Sinfonien vom Vorbild Brahms emanzipieren. Entsprechend findet seine »Achte« eine ganz eigene Musiksprache und tendiert zum rhapsodisch-freien Umgang mit den musikalischen Themen. Wirkungsvoll und klangschön beschwört die Musik dabei Bilder von tschechischen Landschaften, alten Burgen oder Tanzfesten herauf – vom böhmischen Bauerntanz bis zum verträumten Walzer.

Daniil Trifonov Klavier Mahler Chamber Orchestra Daniel Harding Dirigent

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 Antonín Dvorˇák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Musik bewegt. Energie

verbindet.

Das Projekt „Kein Mensch ohne Musik“ und der HanseWerkSchulmusikpreis werden auch in diesem Jahr wieder von uns unterstützt. Als Partner der Region und des Schleswig-Holstein Musik Festival übernehmen wir nicht nur Verantwortung für die Energiewende, sondern fördern auch musikalische Talente! Denn Musik entfacht Leidenschaft, verbindet Menschen und schenkt Lebensfreunde.

The Real Group

1.8. Sa 19 30

Flensburg, ROBBE & BERKING, Werft

49,- 39,- 29,- 19,- k 89

2.8. So 19 30

Lübeck, Böbs Werft

49,- 39,- 29,- k 93

Mehr Energie. Weniger CO₂

Im Laufe ihrer vier Jahrzehnte währenden Karriere ist »The Real Group« zum Synonym für Vokalmusik auf höchstem Niveau geworden. Seit seiner Gründung im Jahr 1984 am Stockholmer »Royal College of Music« hat das renommierte Ensemble weltweit über 3.000 Konzerte gegeben und dabei stets die Grenzen dessen erweitert, was mit der menschlichen Stimme als einzigem Instrument erreicht werden kann. Von Tokio bis New York, von Kapstadt bis Reykjavik – die unverwechselbare Mischung aus Jazz, Pop und skandinavischer Chormusik, für die The Real Group steht, begeistert Millionen von Zuhörerinnen und Zuhörern.

Zweimal sorgten die A-cappella-Meister bereits beim SHMF für Furore, und zum Stockholm-Städteschwerpunkt sind sie natürlich wieder dabei – mit skandinavischer Frische, üppigen Harmonien und rhythmischem Feingefühl. Ob mit dem energetischen Song »Words« voller Groove und einem direkt unter die Haut gehenden Basstimbre, dem jazzig-sphärischen Titel »Dichotomy« oder dem nostalgischen schwedischen Folkklassiker »Sommarpsalm« – die fünf Sängerinnen und Sänger aus Stockholm wissen zu begeistern und schaffen Momente, die lange nachklingen.

The Real Group

»40 Jahre und weiter« –A-cappella-Musik zwischen Jazz, Pop und schwedischem Folk

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Meisterwerke

1.8. Sa 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 58,- 48,- 38,- 28,- 18,- k 88

2.8. So 19 30

Husum, Messe Husum & Congress 58,- 48,- 38,- k 92

Als der Ausnahmegeiger Ray Chen beim Eröffnungskonzert des vergangenen Festivalsommers spontan für die erkrankte Solistin des Abends einsprang, hatte er sogleich alle Herzen und Ohren auf seiner Seite und erspielte sich stürmischen Applaus. Nun ist er erneut zu Gast beim SHMF – diesmal an der Seite des Festivalorchesters unter der Leitung von Katha-

rina Wincor, einer der vielversprechendsten Dirigentenpersönlichkeiten ihrer Generation. Gemeinsam entführen sie das Publikum auf eine Reise durch die nordischen Klanglandschaften von Sibelius’ Violinkonzert – voller kristallklarer melodischer Schönheit, expressiver Weite, geheimnisvoller Klangschleier und der mitreißenden Energie einer »Danse macabre« im Finale. Von Finnland führt die Reise weiter nach Schweden, wo die Komponistin Britta Byström lebt. Ihr 2019 entstandenes Werk »Walk to Beethoven« spürt feinfühlig und spielfreudig dem Marschthema aus Beethovens siebter Sinfonie nach. Explodierende Virtuosität und ansteckende Spielfreude sind garan-

tiert, wenn das Festivalorchester schließlich mit den »Tänzen aus Galanta« einen Ausflug in die Heimat des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály unternimmt und den Abend fulminant zum Höhepunkt führt.

Ray Chen Violine Schleswig-Holstein Festival Orchestra Katharina Wincor Dirigentin

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Coriolan« op. 62

Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47 Britta Byström: Walk to Beethoven Zoltán Kodály: Tänze aus Galanta

Mozart und Mambo

1.8. Sa 19 30

Norderstedt, Waldbühne Open Air

35,- k 91

2.8. So 19 30

Flensburg, ROBBE & BERKING, Werft

54,- 48,- 38,- 24,- k 94

3.8. Mo 19 30

Wotersen, Reithalle

54,- 48,- 38,- 24,- k 96

Der Duft von Hibiskus und süßen Mangos hängt in der warmen Karibiknachtluft, die Sterne funkeln und zu elektrisierenden Rhythmen kreisen die Hüften der Tanzenden. Als Sarah Willis vor einigen Jahren nach Kuba aufbrach, suchte

sie nach diesen Traumbildern – und fand sie auch, entdeckte aber noch weit mehr! Die versierte Hornistin der Berliner Philharmoniker stieß in Havanna auf junge Menschen, die sie mit ihrer Musikalität und Leidenschaft tief beeindruckten und inspirierten. Was aus diesen Begegnungen erwuchs, konnte bereits im letzten Jahr beim SHMF bestaunt und gefeiert werden, als Willis gemeinsam mit kubanischen Musikerinnen und Musikern die Konzerthallen in Orte voller karibischer Lebensfreude verwandelte. Gemeinsam mit ihrem Ensemble, das sich liebevoll »The Sarahbanda« nennt, lässt die Hornistin auch in diesem Jahr wieder Werke von Mozart mit heißen lateinamerikanischen Rhythmen zu einem »Rondo alla Rum-

ba« oder einem »Sarahnade Mambo« verschmelzen, präsentiert aber auch kubanische Klassiker wie die nostalgischen Hits der legendären Formation »Buena Vista Social Club« mit einem neuen, frischen Sound.

Sarah Willis Horn Ensemble »The Sarahbanda« Musik zwischen Mozart und »Buena Vista Social Club«

Das Konzert in Norderstedt wird gefördert von

Das Konzert in Flensburg wird gefördert von

Afro-Brasilianisches Fest

Werft sommer

3.8. Mo 20 00

Lübeck, Kulturwerft Gollan, Halle 9 29,- Stehplätze, keine Ermäßigung k 97

Als »musikalische Seefahrer« verstehen sich die Musikerinnen und Musiker der Band AYOM. Auf den Spuren der afrikanischen Diaspora überqueren sie den Atlantik und lassen die reichen Musiktraditionen Brasiliens, Angolas und der Kapverden zu einer faszinierenden klanglichen Melange verschmelzen. Ein wenig sonnige Bossa-Nova-Vibes und ForróSinnlichkeit, etwas kapverdische Nostalgie à la Cesária Évora – dazu viel Gefühl, pulsierende Rhythmen und der warme Klang der portugiesischen Sprache. In der afrobrasilianischen Mythologie ist Ayom der »Herr der Musik«, der in einer Trommel lebt und den Menschen vor vielen Jahrtausenden das Musizieren beigebracht hat. Die Band AYOM hat sich nach ihm benannt – als Verneigung vor

der Tradition, die jedoch einen spannungsvollen Dialog mit modernen kosmopolitischen Sounds eingeht. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus Angola, Italien und Griechenland gestaltet die charismatische brasilianische Sängerin Jabu Morales ein musikalisches Mosaik, das Geschichten von Migration, Freiheit und Lebensfreude erzählt. Ein berauschender Abend, der in den ganzen Körper übergeht – voller Energie, Poesie und unwiderstehlichem Groove.

AYOM

An den Ufern des Atlantiks – Musik aus Brasilien, Angola und von den Kapverden

After-Show Party mit dj textme

Das Konzert wird gefördert von der Possehl-Stiftung. In Zusammenarbeit mit der Kulturwerft Gollan

www.timmendorfer-strand.de/ buchen

Familie Flöz

Finale

3.8. Mo 19 30 k 95

4.8. Di 19 30 k 99

5.8. Mi 19 30 k 104

6.8. Do 19 30 k 109

7.8. Fr 19 30 k 114

Kiel, Schauspielhaus 46,-

»Familie Flöz verzaubert! Mit Empathie, Liebe, Grazie – und dem unwiderstehlichen Charme der Phantasie«, so die Berliner Zeitung über die international einzigartige Maskentheater-Compagnie,

die unlängst ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. In ihrem aktuellen Bühnenmeisterwerk »Finale« entfalten sich drei Geschichten wie kleine Universen: Ein Späti-Betreiber opfert sich für seine bunte Kundschaft auf, bis ihn die eigene Vergangenheit einholt. Ein Sohn verliert den Boden unter den Füßen, als er mit der Krankheit seiner Mutter konfrontiert wird. Und eine junge Frau sucht Einklang mit der Natur – doch ihre Idylle birgt dunkle Geheimnisse. Drei Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens. Sicher geglaubte Gewissheiten bröckeln, wer wird sie retten? Wie immer bei Familie Flöz entsteht aus stummen Masken, Licht und Klang eine Welt voller Leben: poetisch,

komisch, melancholisch. Jede Geste trägt Bedeutung, jede Bewegung erzählt von Sehnsucht und Hoffnung. Blitzschnelle Verwandlungen verweben die Szenen zu einer Ouvertüre über das Menschsein –»Finale« ist kein Abschied, sondern ein Fest für die Fantasie, für das Theater, für die Magie des Augenblicks.

Familie Flöz »Finale«

Masken-Workshop mit Familie Flöz s. S. 89 Weitere Termine in Hamburg s. S. 22

Orchester erleben

4.8. Di 17 00

Rendsburg-Büdelsdorf, ACO Thormannhalle 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 98

5.8. Mi 17 00

Lüneburg, Libeskind Auditorium

14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 102

Die Erlebniskonzerte des Schleswig-Holstein Festival Orchestra mit Erzähler Juri Tetzlaff und der charismatischen Dirigentin Holly Choe sind längst zu einem Sommerhighlight für große und kleine Musikfans geworden. Ein Format, das auf spielerische Weise Nähe schafft und zeigt, wie aufregend klassische Musik sein kann, wenn Publikum und Orchester miteinander in Kontakt kommen. Humorvoll, offen und mit spürbarer Leidenschaft laden die Musizierenden dazu ein, nicht nur zuzuhören, sondern mitten hineinzutauchen in die funkelnde Welt der Klänge. In der diesjährigen Ausgabe geht es auf eine lebhafte musikalische Reise durch Edvard Griegs »Peer Gynt Suite« –ein Werk, das bis heute zu den beliebtes-

ten Orchesterstücken des 19. Jahrhunderts zählt. Grieg schrieb diese Musik ursprünglich als Schauspielmusik zu Henrik Ibsens Drama »Peer Gynt«, und jeder Satz erzählt eine eigene kleine Geschichte. Wie klingt der Morgen über der weiten nordischen Landschaft? Und warum pulsiert es in der »Halle des Bergkönigs« mit immer schneller werdendem Rhythmus, der Spannung förmlich hörbar macht? Das Festivalorchester entdeckt diese Szenen voller Fantasie und Energie – ein Konzertabenteuer, bei dem Musik nicht nur erklingt, sondern zur Bühne für die eigene Vorstellungskraft wird.

Schleswig-Holstein Festival Orchestra Holly Choe Dirigentin Juri Tetzlaff Moderation

Edvard Griegs »Peer Gynt« –eine magisch-musikalische Reise Erlebniskonzert! (ab 6 Jahren)

Das Konzert in Lüneburg wird gefördert von der Hansestadt Lüneburg.

Royaler Glanz

4.8. Di 19 30

Bad Segeberg, St. Marienkirche 49,- 39,- 29,- 10,- k 101

5.8. Mi 19 30

Meldorf, Dom 49,- 43,- 25,- 15,- k 107

Königin Christina, die 1644 Schwedens Thron bestieg, war nicht nur eine der interessantesten und rätselhaftesten historischen Persönlichkeiten – sie verstand es auch, das kulturelle Hofleben in Stockholm zu revolutionieren. Als großzügige Kunstmäzenin engagierte sie Musiker aus ganz Europa, und die Königlich Schwedische Hofkapelle genoss bald über die Grenzen des Landes hinaus hohes Ansehen. Über vier Generationen bekleidete die Familie Düben das Hofkapellmeisteramt und legte eine Sammlung von Kompositionen aus verschiedensten europäischen Ländern an. Damit entstand eine der bedeutendsten Originalquellen für musikalische Werke des 17. Jahrhunderts. Welch ein spektakulärer Schatz mit dieser »Düben-Sammlung« vorliegt, zeigt das versierte »Michaelis Consort« in zwei Konzerten im August. Mit historischem Instrumentarium und viel Leidenschaft begeben sich die Alte-Musik-Spezialisten auf klangliche Schatzsuche und lassen hörbar werden, wie facettenreich das Repertoire der Hofkapelle eingesetzt wurde: zur festlichen Ankündigung der Königin, zur Unterhaltung oder auch zur inneren Einkehr.

Michaelis Consort

»Höfisches Musikfest« – Werke aus der Stockholmer »Düben-Sammlung« von Buxtehude, Schmelzer u. a.

Das Konzert in Bad Segeberg wird gefördert von

Bidla Buh

4.8. Di 19 30

Büsum, Watt'n Hus – Freizeitund Informationszentrum

45,- 39,- 29,- k 100

5.8. Mi 19 30 k 105

6.8. Do 19 30 k 110

Kiel-Molfsee, Freilichtmuseum, Winkelscheune

45,- 39,- 23,- 10,-

Seit über 25 Jahren sind sie die charmanten Gentlemen im Frack, die mit hanseatischem Humor und musikalischer Virtuosität das Publikum zum Staunen und Lachen bringen: Bidla Buh! Nach einem Lied des legendären Musikkabarettisten Georg Kreisler benannt, gründete sich das illustre Trio 1998 an der Hamburger Musikhochschule und zelebriert seitdem eine einzigartige Welt der Musik-Comedy. Mit Trompete, Jazzgitarre, Vibraphon und über 30 skurrilen Instrumenten verwandeln sie Klassiker der 20er-Jahre sowie aktuelle Hits in irrwitzige Klangcocktails, parodieren Stars und mischen Almjodler mit Flamenco-Rhythmen. Nun heißt es Abschied nehmen: Unter dem Motto »Der Name ist Programm – die Abschiedstour!« feiern die drei Vollblutmusiker ihre Karriere mit einem Feuerwerk aus grotesken Einfällen, virtuosen Arrangements und pointierter Selbstironie. Gartenschläuche werden zu Trompeten, Bierflaschen erklingen im Chor, und zwischen Chanson und Kaktus-Funk bleibt kein Auge trocken.

»Der Name ist Programm –die Abschiedstour!«

Das Konzert in Büsum wird gefördert von

Avi Avital

5.8. Mi 19 30

Altenhof, Kuhhaus

54,- 48,- 38,- 24,- 12,- k 106

6.8. Do 19 30

Haseldorf, Rinderstall

54,- 48,- 38,- 24,- k 111

Das Konzert am 6.8. in Molfsee wird gefördert von

Wenn Avi Avital zur Mandoline greift, wird aus einem kleinen Instrument große Kunst. Mit unerschöpflicher Neugier und funkelnder Spielfreude ergründet der israelische Saitenvirtuose seit Jahren in unterschiedlichsten Besetzungen die vielschichtigen klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten eines Instruments, das, wie er selbst sagt, »gleichzeitig vertraut und doch so unbekannt ist«. Für die Konzerte beim SHMF hat Avi Avital nun Originalkompositionen für Mandoline aus unterschiedlichsten Epochen zusammengestellt, die die ganze Bandbreite ihrer Klangwelt entfalten: von barocker Eleganz bei Vivaldi und Scarlatti über Beethovens lyrisches Adagio in Es-Dur

bis hin zu farbenreicher Moderne von Henze, Ben-Haim und David Bruce. Avital versteht dieses Programm als Hommage an die Mandoline, die er in fast allen renommierten Konzertsälen rund um den Globus und mit vielen internationalen Spitzenmusikern aus der Nische ins Rampenlicht geführt hat. »Ich möchte die wechselvolle und unvollendete Geschichte eines Instruments erzählen und das ganze Spektrum der Mandolinenmusik in der klassischen Tradition zum Leuchten bringen«, sagt der Grammy-nominierte Ausnahmekünstler.

Avi Avital Mandoline

Anneleen Lenaerts Harfe

Łukasz Kuropaczewski Gitarre

Ophira Zakai Theorbe

Alexander von Heißen Cembalo

»Art of the Mandolin« – Werke von Vivaldi, Scarlatti, Beethoven, Ravel u. a.

Jazzrausch Bigband

Werft sommer

6.8. Do 20 00

Lübeck, Kulturwerft Gollan, Halle 9 35,- Stehplätze, keine Ermäßigung k 112

7.8. Fr 20 00

Hamburg, Georg-Elser-Halle 35,- Stehplätze, keine Ermäßigung k 118

Wenn sich eine Bigband in den Kosmos elektronischer Beats stürzt, entsteht ein Klanguniversum, das Grenzen sprengt. Die »Jazzrausch Bigband« aus München verschmilzt Jazz und elektronische Musik zu einer der spannendsten musikalischen Synthesen der Gegenwart. Mit »Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz« (FAZ ) bringt sie Jazzfans und Tanzwütige zusammen wie kein anderes En-

semble – Groove mit Köpfchen, Elektro mit Gebläse, Jazz im Rausch! Was 2015 im legendären Münchner Technoclub »Harry Klein« begann, ist heute ein weltweites Phänomen: Festivalauftritte von New York bis Shanghai, eine Residency im Bergson Kunstkraftwerk München und ein Sound, der Clubkultur und Konzerthaus vereint. Das aktuelle Jazzrausch-Programm »Euphoria« feiert die Kraft des Augenblicks – neue Kompositionen, vom Dancefloor inspiriert, aber konsequent als Live-Musik gedacht: präzise, offen, mit Raum für markante Soli und kollektiven Drive. Durch unbändige Spielfreude entsteht dabei ein lebendiges Wir-Gefühl, das Publikum und Band unmittelbar verbindet. Erleben Sie ein Kon-

zert, das elektrisiert, mitreißt und Grenzen verschwimmen lässt. Wenn die Jazzrausch Bigband die Bühne erobert, wird aus Musik ein Rausch – und aus Rausch Euphorie.

Jazzrausch Bigband

»Euphoria«

Lübeck: After-Show Party mit dj textme

In Zusammenarbeit mit JazzBaltica Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung und von

Happy Birthday, Nils Landgren!

Der charismatische Posaunenstar wird dieses Jahr 70! Als immer w ieder begeistert empfangener Ausnahmemusiker auf den Bühnen S chleswig-Holsteins und als Künstlerischer Leiter der JazzBaltica ist Nils Landgren dem SHMF seit 25 Jahren eng verbunden. Seinen Geburtstag feiert er im Sommer gemeinsam mit zwei bedeutenden Klangkörpern aus seinem Heimatland Schweden. Grattis på födelsedagen!

Farben der Liebe

5.8. Mi 1930

Lübeck, Dom 69,- 59,- 49,- 39,- 10,- k 103

6.8. Do 1930

Kiel, Petruskirche 69,- 59,- 49,- 15,- k 108

Die Geschichte zur Entstehung der »Sonnets of Darkness and Love« des großen schwedischen Komponisten Sven-David Sandström ist zutiefst berührend. Ein halbes Jahr bevor Sandström im Juni 2019 starb, traf er sich mit Nils Landgren, um über die Idee zu einem Werk für Chor, Posaune und Solostimme zu sprechen. Für Landgren war dies eine »unglaubliche Ehre«. Wenige Monate später war die Komposition nach poetischen Texten von Shakespeare, Lorca und Nietzsche sowie Auszügen aus dem Hohelied Salomos fast fertig und der Posaunist besuchte Sandström im Krankenhaus: »Obwohl Sven-David von seiner Krankheit gezeichnet war, hatte er dieses Feuer in den Augen. Er zeigte uns Teile seiner Musik und es war tief bewegend, den Meister bei der Arbeit zu erleben«. Die zwölf Sonette sind nicht nur genau an Landgrens warmen Posaunenton und seine charakteristische Singstimme angepasst, sondern auch dem international renommierten »Swedish Radio Choir« auf den Leib geschrieben, dessen Klang maßgeblich durch die Ideale der Chorleiterlegende Eric Ericson geprägt wurde. Genau in dieser Besetzung erklingt Sandströms letztes Werk nun beim SHMF. Stimmungsvoll, farbenreich und berührend entfaltet es ein Tableau der Liebe, voller Licht und Schatten, Schmerz und Hoffnung.

Nils Landgren Posaune und Gesang

Swedish Radio Choir Kaspars Putnin ‚ š Dirigent

Sven-David Sandström: Sonnets of Darkness and Love

k 103 Mitglieder erwartet ein Kulturausflug s. S. 94 Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Dräger-Stiftung.

West Side Stories

7.8. Fr 1930

Sonderburg (DK), Koncertsalen Alsion 59,- 49,- 34,- k 113

8.8. Sa 1930

Hamburg, Lufthansa Technik

Basis Hamburg, Hangar 7 78,- 68,- 58,- 38,- k 119

Alles, was Nils Landgren macht, hat in irgendeiner Form mit Liebe zu tun: Liebe zur Musik, zu seiner roten Posaune, zu den Menschen auf und vor der Bühne. Unter dem Motto »Love of my Life« zelebriert er beim SHMF mit guten Freunden und langjährigen Jazz-Weggefährten sowie einem der renommiertesten Klangkörper seiner Heimat – dem Swedish Radio Symphony Orchestra – einen Abend voller Glanz, Groove und Gefühl. Im Mittelpunkt stehen Leonard Bernsteins unsterbliche Songs aus der »West Side Story« und anderen Musicals. Landgrens weicher Posaunenton und das feinfühlig pulsierende Klangbett seiner Jazz-Combo mit dem schwedischen Piano-Shootingstar Joel Lyssarides an der Spitze verleihen Hits wie »Maria« oder »Cool« einen frischen Sound, der unmittelbar in den Bann zieht. Ebenso mitreißend sind die weiteren Arrangements, die an diesem Abend erklingen: von Kurt Weills Klassikern wie »Speak Low« über Cat Stevens’ Folk-Rock-Hit »Moonshadow« bis zu Eigenkompositionen und funkigsouligen Titeln des US-amerikanischen Jazzmusikers Joe Sample. Let’s groove!

Nils Landgren Posaune und Gesang

Ida Sand Gesang, Joel Lyssarides Klavier Lars Danielsson Bass, Robert Ikiz Schlagzeug Swedish Radio Symphony Orchestra Bengt Rosengren & Ulf Forsberg Leitung

»Love of my Life« – Musik von Leonard Bernstein, Kurt Weill, Cat Stevens u. a.

In Zusammenarbeit mit JazzBaltica

Das Konzert in Sonderburg wird gefördert von der Kommune Sønderborg.

Das Konzert in Hamburg findet statt in Zusammenarbeit mit

Hayato Sumino

7.8. Fr 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 78,- 68,- 58,- 38,- 28,- k 116

Der japanische Klavier-Shootingstar Hayato Sumino, der 2024 mit dem Leonard Bernstein Award des SHMF ausgezeichnet wurde, ist zurzeit einer der spannendsten jungen Pianisten weltweit: virtuos, forschend und offen für musikalische Grenzgänge zwischen Klassik, Jazz und zeitgenössischer Klangwelt. Mit dem Aurora Orchestra unter Nicholas Collon trifft er auf ein Ensemble, das mit innovativen Konzertformaten und außergewöhnlicher Energie internationale Maßstäbe setzt – eine Begegnung, die musikalische Neugier und Präzision auf höchstem Niveau vereint. Das Programm spannt einen Bogen zwischen amerikanischer Raffinesse und sinfonischer Weite: Bernsteins funkelnde »Candide«-Ouvertüre eröffnet den Abend schwungvoll und mit rhythmischem Witz, bevor Sumino in

Gershwins legendärer »Rhapsody in Blue« und einem eigenen Arrangement von Ravels Boléro seine ganze pianistische Brillanz und improvisatorische Leichtigkeit entfaltet. In kontrastierender Größe verströmt Gustav Mahlers erste Sinfonie mit dem Beinamen »Titan« schließlich ihren orchestralen Glanz –von den schwebenden Naturlauten des Beginns bis zum triumphalen Finale, in dem sich existenzielle Spannung und überwältigende Klangfülle entladen.

Hayato Sumino Klavier

Aurora Orchestra

Nicholas Collon Dirigent

Leonard Bernstein: Ouvertüre zu »Candide«

George Gershwin: »Rhapsody in Blue«

Maurice Ravel: Boléro (Fassung von Hayato Sumino)

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur »Titan«

Von Stockholm nach Paris

7.8. Fr 19 30

Hasselburg, Scheune

54,- 48,- 38,- 24,- k 117

Ein glitzernder Hauch von Nordlicht, ein leises Akkordeon auf den Stufen vor Sacré-Cœur – und schon öffnet sich eine Klangwelt zwischen Sehnsucht und Eleganz. Anne Sofie von Otter, die große schwedische Mezzosopranistin aus Stockholm, lädt zu einer musikalischen Reise ein, die vom Zauber ihrer nordischen Heimat bis in die leuchtenden Nächte von Paris führt. Begleitet von einem fein abgestimmten Instrumentalensemble lässt von Otter Chanson-Klassiker wie Francis Lemarques »À Paris«, Barbaras unvergängliches »Göttingen« oder Reynaldo Hahns »À Chloris«, aber auch berührende schwedische Volkslieder in neuem Glanz erstrahlen. Im zweiten Teil des Abends klingt es kokett, verspielt und nostalgisch zugleich – mit Evergreens wie »Kann die Liebe Sünde sein«, »Merci, mon ami« oder »Heut’ Abend lad’ ich mir die Liebe ein« – bevor Anne Sofie von Otter das Publikum mit Charles Trenets »Boum!« beschwingt in die Nacht entlässt. Ein Abend wie ein augenzwinkernder Spaziergang durch Klanglandschaften – zwischen Stockholm und Paris, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Melancholie und purem Lebensglück!

Anne Sofie von Otter Gesang

Bengan Jansson Akkordeon

Anders Jakobsson Violine

Fabian Fredriksson Gitarre

Johan Siberg Klavier

Lieder, Chansons und Melodien aus Stockholm und Paris

Das Konzert wird gefördert vom Festivalverein, Kiel.

Villazón & Mozart

7.8. Fr 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 88,- 76,- 60,- 44,- 29,- k 115

9.8. So 19 30

Flensburg, Deutsches Haus 88,- 76,- 60,- 44,- 29,- k 123

Rolando Villazón ist einer der charismatischsten Tenöre unserer Zeit, ein Weltstar auf den großen Opernbühnen von Mailand bis München, von Wien bis New York. Die Süddeutsche Zeitung schwärmte von seiner »ansteckenden Begeisterung«, The Guardian lobte ihn als »geborenen Bühnenmenschen mit unerschöpflicher Vitalität«. Als Sänger, leidenschaftlicher Erzähler, Regisseur und Intendant der Salzburger Mozartwoche hat Villazón sich dem Genie Wolfgang Amadeus Mozarts in ganz besonderer Weise verschrieben – und feiert in diesem Jahr beim SHMF nun den 270. Geburtstag seines Lieblingskomponisten! Dabei entfaltet das Jubiläumsprogramm die ganze Spannbreite von Mozarts Bühnenmusik und kreist um Arien und Szenen für Könige, Kaiser und einen Vogelfänger. Freuen Sie sich auf einen Abend, der Mozarts Musik nicht museal feiert, sondern lebendig, menschlich und mitreißend – ganz im Geiste des Komponisten selbst, der nie aufhörte, über die menschliche Seele zu staunen.

Rolando Villazón Tenor

Barockorchester »PRJCT Amsterdam« Maarten Engeltjes Countertenor und Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart: Arien und Ouvertüren aus »Die Zauberflöte«, »Idomeneo«, »La clemenza di Tito« u. a.

k 115 Übernachtungsangebot

im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von

Tastentänzer

8.8. Sa 19 30

Kiel, Förde Sparkasse am Lorentzendamm

35,- k 121

In diesem fein austarierten Klavierabend wird der 20-jährige Pianist Simon Haje, der als Solist zuletzt mit dem Konzerthausorchester unter der Leitung von Christoph Eschenbach auf sich aufmerksam machte, zum Traumtänzer. Leichtfüßig und voller Energie bewegt er sich zwischen musikalischen Traumwelten, pianistischem Klangrausch und dem Sog des Tanzes. Der mit zahlreichen Auszeichnungen bedachte Pianist erspielte sich unter anderem beim SchumannWettbewerb in Düsseldorf einen ersten Preis und hat eine enge Verbindung zu den Werken des Romantikers. Diese entfaltet sich voller Ausdruckskraft, wenn mit den »Kinderszenen« und den »Papillons« gleich zwei Zyklen von Robert Schumann erklingen – poetische Miniaturen, die an vergessene Träume und leise Erinnerungen rühren oder munter wie auf einem Faschingsball durcheinanderflattern. Wie unterschiedlich ein Walzer auf dem Klavier klingen kann, zeigen im Anschluss Kompositionen von Maurice Ravel und Franz Liszt – voller Nostalgie und Innigkeit oder auch zum furiosen »Mephisto-Walzer« auflodernd. Ein Abend fantastischer Pianistik, der das Publikum zum kontemplativen Träumen einlädt und im nächsten Moment mitten hinein in rauschhaft-virtuose Klangströme zieht.

Simon Haje Klavier

Werke von Robert Schumann, Franz Liszt, Maurice Ravel u. a.

Th e Artist Film in Concert

8.8. Sa 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle

39,- 35,- 29,- 20,- k 120

9.8. So 19 30

Lüneburg, Libeskind Auditorium

39,- 33,- 22,- k 122

Zunächst von Kennern der Branche belächelt, landete Kinoregisseur Michel Hazanavicius letztlich einen Coup mit der Idee, Anfang des 21. Jahrhunderts entgegen aller Normen und Trends einen schwarz-weißen Stummfilm zu drehen. Völlig aus der Zeit gefallen und damit zeitlos wurde »The Artist« nicht nur zum gefeierten Kassenschlager – der Film sahnte bei der Oscar-Verleihung 2012 gleich fünf Preise in den bedeutendsten Kategorien ab. »The Artist« spielt im

Hollywood der 1920er Jahre: Das Ende des Stummfilms ist besiegelt, und so auch das des großen Leinwandhelden George Valentin. Statistin Peppy Miller wiederum erlangt nun die Chance, zum großen Star zu werden. Nur die sich zwischen den beiden entwickelnde Liebe kann den gefallenen Stern vor dem Absturz bewahren. Witz und Melancholie, große Gesten und subtile Nuancen, leise Momente und laute Auftritte erhalten hier ihren Raum durch eine »Form des Geschichtenerzählens, die nur durch die Gefühle funktioniert, die Du erschaffst«, wie der Regisseur beschreibt. Diese wiederum können nicht besser transportiert werden, als wenn das Festivalorchester die preisgekrönte Partitur von Ludovic Bource, in der sich tiefemotionale Passagen mit launigen Ab-

schnitten abwechseln, vor Ort zum Leben erweckt. Ob eingefleischte Cineasten, Liebhaber sinfonischer Filmmusik oder Fans des jugendlichen Orchesters – die Aufführung von »The Artist« dürfte jeden in seinen Bann ziehen.

Schleswig-Holstein Festival Orchestra

Stefan Geiger Dirigent

Der Oscar-prämierte Film »The Artist« auf Großbildleinwand mit live gespieltem Original-Soundtrack

k 120 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97 Das Konzert in Lübeck wird gefördert von

Das Konzert in Lüneburg wird gefördert von der Hansestadt Lüneburg.

Musikfest Wotersen

8.8. Sa 13 00 – 18 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 5a

8.8. Sa 20 00

Harald Haugaard: Fiddle Night 25,- / erm. 12,50 freie Platzwahl mf 5b

9.8. So 11 00 – 16 00

35,- / erm. 17,50 freie Platzwahl mf 5c

Wotersen, Reithalle

Gut Wotersen im Herzogtum Lauenburg ist ein barockes Juwel und eine perfekte Festivalkulisse zugleich: Das dreiflügelige Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert erhebt sich vor einem weitläufigen Landschaftspark mit uralten Bäumen – ein Ort, der Geschichte atmet und Sommerträume wahr werden lässt. Während des Musikfests öffnet sich dieser Park exklusiv für die Gäste: Picknickdecken im Gras, Vogelgesang in der Ferne, dazu die Vorfreude auf stimmungsvolle Musik. Die Reithalle aus dem 19. Jahrhundert bietet mit ihrer warmen Akustik den idealen Rahmen für Konzerte, während der Remisenhof und die grünen Flächen zum entspannten Verweilen einladen und in der Haferscheune regionale Köstlichkeiten und kühle Erfrischungen angeboten werden. Am Samstagabend entfachen der dänische Fiddle-Virtuose Harald Haugaard und sein Ensemble ein musikalisches Feuerwerk: Mit technischer Brillanz, einfühlsamer Kreativität und überschäumender Spielfreude nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise von Schleswig-Holstein bis nach Stockholm – ein Fest voller Klang, Natur und Lebenslust!

Mehr über die Musikfeste auf S. 38 Programm ab 23.4. → www.sh mf.de/musikfeste

Von Schleswig-Holstein nach Stockholm

9.8. So 19 30

Rendsburg, Christkirche 45,- 39,- 29,- 19,- 10,- k 124

Macht man sich auf dem Landweg von Schleswig-Holstein aus nach Stockholm auf, geht es durch den Süden Dänemarks nach Kopenhagen, dann über den Öresund nach Malmö und durch Schwedens Binnenland hoch bis in die Hauptstadt. Auf diese Reise nehmen Sie der dänische Fiddle-Virtuose Harald Haugaard und sein siebenköpfiges Ensemble mit, das sich aus den aktuell profiliertesten skandinavischen Künstlerinnen und Künstlern der nordischen Folkmusik zusammensetzt. Von mittelalterlichen Balladen bis zur Musik von heute präsentieren sie dabei eine große Bandbreite an lebhaften Tunes und sehnsuchtsvollen Melodien aus unseren nördlichen Nachbarländern. Während der Fahrt durch Dänemark tref-

fen wir beispielsweise auf Carl Nielsen, der neben großen Sinfonien auch viele dänische Volkslieder schrieb. In Schweden angekommen, liegt nicht nur die atemberaubende Natur vor uns, sondern auch eine reiche Welt voller Geschichten, Sagen und Volksweisen wie dem berühmten Lied »Uti vår hage« (»Auf unserer Wiese«). Ein stimmungsvoller Konzertabend, der den Geschmack von Blaubeeren und den Duft von Moos und Birkenholz erahnen lässt.

Harald Haugaard Fiddle und Ensemble

Eine musikalische Reise von Schleswig-Holstein nach Schweden

In Zusammenarbeit mit folkBALTICA

Sundowner

10.8. Mo 20 00

Lübeck, Radisson Blu Senator Hotel Open Air

29,- inkl. Begrüßungsgetränk, Stehplätze, keine Ermäßigung k 127

Seit vielen Jahren sorgt das beliebte »Sundowner«-Format im Lübecker Radisson Blu Senator Hotel für entspannte wie beschwingte Konzertmomente beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Hier trifft Musik auf maritimes Lebensgefühl: Die Bar lädt zum Genießen ein, die Terrasse öffnet den Blick auf die Trave und die imposante Marienkirche – und wenn die Sonne langsam untergeht, verschmelzen Klang und Atmosphäre zu einem einzigartigen Erlebnis. Es ist die perfekte Gelegenheit, den Tag stilvoll ausklingen zu lassen, mit einem Drink in der Hand und Live-Musik, die den Abend verzaubert. 2026 liefert das belgische Duo »DYAD« den Soundtrack dieses besonderen Ereignisses. Didier Laloy am Akkordeon und Adrien Tyberghein am Kontrabass verbinden Folk und Jazz zu einer elektrisierenden Mischung voller Groove und Raffinesse. Ihre Musik ist mal zart und poetisch, mal pulsierend und energiegeladen – immer aber überraschend und voller Spielfreude. Zwei Virtuosen, die Grenzen sprengen und den »Sundowner« in ein musikalisches Abenteuer verwandeln.

Folkduo »DYAD«

Sundowner-Konzert – Zwei Welten, ein Genuss!

Das Konzert wird gefördert von

Barocke Perlen

10.8. Mo 19 30

Friedrichstadt, St. Christophorus-Kirche

39,- 34,- 24,- 10,- k 126

11.8. Di 19 30

Nusse, Kirche

39,- 33,- 23,- 10,- k 129

Die gemeinsame Reise der Woodpeckers begann vor 20 Jahren, als die vier Blockflötistinnen aus Schweden, Norwegen, Dänemark und Irland am Royal College of Music in Stockholm studierten. Heute genießen sie ein Renommee, das weit über die Grenzen der schwedischen Hauptstadt hinausreicht. Unter dem Motto »Borrowed, not stolen!« haben sie sich ihre Lieblings-Barockstücke »ausgeliehen« und – arrangiert für Blockflötenquartett – zu ihren eigenen gemacht. Darunter befinden sich Raritäten wie eine Suite des Stockholmer Barockmeisters Johan Helmich Roman, aber auch legendäre Meisterwerke wie Johann Sebastian Bachs »Kunst der Fuge«. Ebenso verströmen Kompositionen von Antonio Vivaldi oder Georg Philipp Telemann Glanz und Spielfreude. Kombiniert werden diese barocken Perlen mit Volksliedern aus der Kindheit der Musikerinnen: schwedische und dänische Weisen sowie schwungvolle Tänze aus Irland. Mit Hingabe, Präzision und leidenschaftlichem Ensemblegeist lassen die Woodpeckers die Blockflöte in all ihren Facetten erstrahlen – ein Abend voller nordischer Wärme und barocker Eleganz!

Woodpeckers Recorder Quartet

»Borrowed, not stolen!« – Werke von Bach, Vivaldi u. a. sowie Volkslieder aus Skandinavien und Irland

Das Konzert in Nusse wird gefördert von der Kulturinitiative Sandesneben-Nusse.

Strandkorbkonzert

11.8. Di 19 30

Wangels, Weissenhäuser Strand

Open Air

59,- inkl. Picknickpaket, keine Ermäßigung k 130

Wenn die Sonne langsam im Meer versinkt und die Ostsee in sanftes Abendlicht getaucht ist, verwandelt sich der Weissenhäuser Strand in eine Bühne für unvergessliche Momente. Das Rauschen der Wellen, leichter Salzgeschmack in der Luft und die Weite des Horizonts –all das bildet die Kulisse für das beliebte Strandkorbkonzert des SHMF. »Ein Konzert direkt am Meer – mit Dünen, Strand und maritimem Flair! Wir freuen uns sehr, dass das SHMF auch in diesem Sommer wieder bei uns zu Gast ist«, schwärmt David Depenau, Geschäftsführer der Weissenhäuser Strand Betriebs GmbH. Und tatsächlich: Was könnte es Schöneres geben, als in einem gemütlichen Strandkorb Platz zu nehmen, den Blick über das glitzernde Wasser schweifen zu lassen und sich von mitreißender Live-Musik verzaubern zu lassen – Picknickpaket inklusive! Diesen August sorgt das belgische Duo »DYAD« für musikalische Magie: Didier Laloy entlockt seinem Akkordeon Klangfarben voller Wärme und Energie, während Adrien Tyberghein am Kontrabass klangvolle Tiefe und virtuose Kraft entfaltet. Zwei Ausnahmekünstler, die mit Leidenschaft und Spielfreude den Strand in Schwingung versetzen – direkt unter dem weiten Himmel der Ostsee.

Folkduo »DYAD«

Strandkorbkonzert mit Folkmusik aus Belgien

Das Konzert wird gefördert von

Martin Fröst Klarinetten-Superstar

Klarinettist, Dirigent, Konzeptkünstler –Martin Fröst ist einer der prägendsten, versiertesten und außergewöhnlichsten Musiker Stockholms.

Als Solist tritt er mit den führenden Orchestern der Welt wie dem Concertgebouworkest oder dem New York Philharmonic auf, und unter seiner Leitung gestaltet das Swedish Chamber Orchestra magische Konzertabende, die ein breites Publikum in den Bann ziehen. Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1995 schwärmte die New York Times über den

»überraschend frischen und eigenständigen Klang« dieses Orchesters. Anlässlich des Städteschwerpunkts Stockholm dürfen Fröst und das Swedish Chamber Orchestra dieses Jahr natürlich nicht beim SHMF fehlen: Mit zwei unterschiedlichen Programmen gestalten sie gleich vier farbenreiche Konzertabende.

In Elmshorn und Kiel erklingt nicht nur Beethovens Sinfonie Nr. 7, sondern auch eine Suite, die verschiedene Tanzsätze von Bach bis Mozart mit zeitgenössischen Übergängen des Arrangeurs Hans Ek zu einem pulsierenden, genresprengenden Gewebe verbindet. Die ausgewählten Werke entpuppen sich dabei als Vorbilder für das Tanzmotiv aus Beethovens Sinfonie und stellen so gewissermaßen die DNA dieses Monumentalwerks dar. Danach werden Sie Beethovens Siebte mit neuen Ohren hören!

Die Konzerte in Lüneburg und Pronstorf gleichen hingegen einer farbenreichen Zeitreise an den Stockholmer Königshof. Es erklingt das zweite Klarinettenkonzert von Bernhard Henrik Crusell, der dort um 1800 unter Gustav IV. Adolf einen Ruf als hervorragender Hof-Klarinettist genoss. Drei royale Generationen später bestieg Oskar I. den Thron, und ihm ist das Werk gewidmet, das den Konzertabend krönt: Robert Schumanns Sinfonie Nr. 2. In dieser Zeit wuchs auf Gotland die schwedische Komponistin Elfrida Andrée auf. Ihre Konzertouvertüre in D-Dur eröffnet den Abend voller Klangschönheit und Tiefe.

Martin Fröst Klarinette und Leitung Swedish Chamber Orchestra

Beethovens Wurzeln

10.8. Mo 1930

Elmshorn, Reithalle 58,- 48,- 38,- 24,- k 125

11.8. Di 1930

Kiel, Konzerthaus am Schloss 58,- 52,- 42,- 32,- 22,- k 128

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Suite aus Werken von Bach, Rameau u. a.

Schwedische Kronen

12.8. Mi 1930

Lüneburg, St. Johannis 58,- 48,- 38,- 24,- 12,- k 131

13.8. Do 1930

Pronstorf, Kuhstall 58,- 48,- 38,- 24,- k 136

Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Werke von Andrée und Crusell

Das Konzert in Kiel wird gefördert von

Das Konzert in Lüneburg wird gefördert von der Hansestadt Lüneburg.

Hindemith-Preis

12.8. Mi 19 30

Kiel, KulturForum in der Stadtgalerie

18,- freie Platzwahl k 132

»Ich bin immer auf der Suche nach einer Art Energiebogen, meine Musik ist selten statisch. Sie sucht Lebendigkeit, Bewegung, Sinnlichkeit und Emotionalität, ohne an Klarheit zu verlieren«, sagt die Berliner Komponistin Birke Bertelsmeier. Sie erhält in diesem Jahr den HindemithPreis – in Würdigung ihrer »künstlerischen Souveränität« und ihrer »kreativen und reflexiven Gestaltungskompetenz«, die auch gerne mal überrascht und Staunen hervorruft, so die Jury. Der HindemithPreis wird seit 1990 im Rahmen des SHMF an herausragende Komponistinnen und Komponisten der heutigen Zeit verliehen. Größen wie Lera Auerbach, Thomas Adès oder Jörg Widmann waren unter den Preisträgerinnen und Preisträgern der vergangenen Jahre. Die Idee hinter der Auszeichnung steht ganz im Einklang mit den Leitlinien Paul Hindemiths, der nicht nur einer der großen Komponisten des 20. Jahrhunderts war, sondern auch für seine musikpädagogische Arbeit bekannt ist. Sein Werk »Plöner Musiktag« richtet sich etwa ausdrücklich an Laien und sollte den Kontakt junger Menschen mit zeitgenössischer Musik fördern.

Asasello Quartett Trio »Pony Says«

Werke von Paul Hindemith, Birke Bertelsmeier und Benjamin Scheuer

Das Preisgeld in Höhe von € 20.000,- und die musikalische Ausgestaltung werden von der HindemithStiftung (Blonay/Schweiz), den drei Hamburger Stiftungen Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung und Gerhard TredeStiftung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein getragen.

Dancing Queen!

12.8. Mi 19 30

Marne, Maria-Magdalenen-Kirche

54,- 44,- 34,- 10,- k 133

13.8. Do 19 30

Schleswig, Dom

54,- 44,- 34,- 10,- k 137

Zwei Giganten der europäischen Musikgeschichte treffen in diesem außergewöhnlichen Programm aufeinander: Jean-Philippe Rameau, der große Klangzauberer des Barock, und ABBA, die unangefochtenen Könige der Popmusik. Was auf den ersten Blick kühn erscheint, entpuppt sich als erstaunlich stimmig. Die Saxophonistin Asya Fateyeva und das Ensemble »lautten compagney BERLIN« unter der Leitung von Wolfgang Katschner entdecken verblüffende Parallelen –von der mitreißenden Rhythmik über die eingängige Melodik bis hin zur zeitlosen Popularität beider Klangwelten. Unter dem Titel »Dancing Queen!« lassen sie Rameaus höfische Tänze und ABBAs unvergängliche Hits in einem funkelnden Dialog verschmelzen. Wenn barocke Instrumente die Songs der schwedischen Pop-Legenden neu zum Klingen bringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Versailles und Stockholm, zwischen Cembalo und Disco-Beat. Und mittendrin tanzt Asya Fateyeva auf ihrem Saxophon als wahre »Dancing Queen« mühelos zwischen den Welten – virtuos, sinnlich, mitreißend.

Asya Fateyeva Saxophon lautten compagney BERLIN

Wolfgang Katschner Leitung

»Dancing Queen!« – Musik von Jean-Philippe Rameau und ABBA

Das Konzert in Schleswig wird gefördert von

Brass Power

13.8. Do 17 00 Lübeck, Musikhochschule, Großer Saal 29,- k 135

Ein gemeinsames musikalisches Erlebnis für alle: Der Blechbläser-Workshop im Rahmen des SHMF öffnet seine Türen nicht nur für Profis, sondern auch für engagierte Laien. Unter der Leitung des schwedischen Starposaunisten und vielseitigen Jazzmusikers Nils Landgren erwartet die Teilnehmenden eine Woche voller Inspiration und Spielfreude. Landgren ist bekannt für seine Fähigkeit, Menschen durch Musik zu verbinden: In intensiven Einheiten arbeiten die Teilnehmenden gemeinsam mit ihm und weiteren erfahrenen Dozierenden an Klang, Technik und Ausdruck – immer mit dem Ziel, das Zusammenspiel zu perfektionieren und die Freude am Musizieren zu teilen. Den Höhepunkt bildet das große Workshop-Konzert im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck: Alle Teilnehmenden stehen gemeinsam mit Nils Landgren sowie dem Dozierenden-Team auf der Bühne und präsentieren ein Programm voller Energie und Emotion.

Nils Landgren Posaune und Leitung

Tobias Füller Trompete und Leitung

Teilnehmende des Blechbläser-Workshops Überraschungsprogramm

Der Workshop wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Mamma Mia!

HolsteinSchleswig-feiert ABBA

14.8. Fr 19 30

Neumünster, Holstenhalle 1 59,- 54,- 47,- 39,- 29,- 19,- k 139

Meryl Streep als lebenslustige Auswanderin Donna in einer ihrer Paraderollen, die leuchtenden Farben der griechischen Inselwelt und die unsterblichen Songs von ABBA – es verwundert kaum, dass der Film »Mamma Mia!« nach seinem Erscheinen im Jahr 2008 die Herzen im Sturm erobert hat. Mit diesem cineastischen Sinnestaumel feiert das SHMF –passend zum Städteschwerpunkt Stockholm – die zeitlosen Hits der schwedischen Popgiganten und lädt zu einem Abend voller Glitzer, Nostalgie, großer Emotionen und jeder Menge Partylaune

ein. Der Film wird auf Großbildleinwand gezeigt, während das Sinfonische Blasorchester Ratekau samt einem brillanten Gesangs-Trio die Musik live und synchron in raffinierten Arrangements neu zum Leuchten bringt. Hinter dem ländlich charmanten Namen des Orchesters verbirgt sich ein versierter Klangkörper, der unter der fachkundigen Leitung von Christoph Liedtke bereits zahlreiche Erfolge in den Bereichen Musical, Crossover und Filmmusik-Liveaufführungen gefeiert hat. Ob das berührende MutterTochter-Duett »Slipping Through My Fingers«, Donnas ergreifende Fassung von »The Winner Takes It All« oder einfach jede Menge Tanzlaune mit »Dancing Queen« – freuen Sie sich auf ABBAs

zeitlose Ohrwürmer in traumhafter Filmkulisse. Mamma mia, was für ein Fest!

Donata Jan Gesang

Julia Scheeser Gesang

Konstantin Busack Gesang

Sinfonisches Blasorchester Ratekau Christoph Liedtke Dirigent

Mamma Mia! – Der Film auf Großbildleinwand mit den live gespielten Songs von ABBA

Gastronomisches Angebot ab 17 30 Das Konzert wird gefördert von

Hej, Pippi Langstrumpf!

13.8. Do 16 00

Ahrensburg, Marstall 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 134

14.8. Fr 16 00

Schleswig, A. P. Møller Skolen 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 138

Pippi Langstrumpf trifft auf Michel aus Lönneberga, die Kinder aus Bullerbü diskutieren mit Karlsson vom Dach, und Kalle Blomquist kommt Ronja Räubertochter auf die Spur. Und was passiert sonst noch, wenn diese heißgeliebten Figuren von Astrid Lindgren in einem Konzert zum Leben erwachen? Genau –sie stellen Pippis Villa Kunterbunt auf den Kopf! Zusammen mit vier Musikerinnen und Musikern aus dem Ensemble »mini.musik«, einer Moderatorin in der Rolle von Astrid Lindgren und … euch Kindern! Gemeinsam singen wir bekannte Lieder wie »Hej, Pippi Langstrumpf«, »Idas Sommerlied«, »Michel war ein Lausejunge« oder »Kalle Blomquist, Meisterdetektiv«. Wir lösen musikalische Rätsel und erfahren ganz nebenbei viel über klassische Musik. Ein Konzert voller Musik, Mut und Fantasie – zum Mitsingen, Lachen und Träumen. Für Kinder ab drei Jahren und alle, die sich das Staunen bewahrt haben.

Ensemble »mini.musik«

»Wie klingt die Villa Kunterbunt?« – Familienkonzert rund um die Figuren von Astrid Lindgren für Kinder ab 3 Jahren

Das Konzert in Schleswig wird gefördert von der Georg-Plate-Stiftung.

Klanglandschaften

14.8. Fr 19 30

Oldenburg in Holstein, Wallmuseum Open Air

39,- 29,- k 140

15.8. Sa 19 30

Warder, Gut Seehof

39,- 29,- 22,- 10,- k 143

16.8. So 19 30

Wöhrden, Westhof BIOgewächshaus

39,- 29,- 22,- k 149

Tailcoat – das klingt nach Tradition, ist hier doch ein eleganter Frack mit schwalbenschwanzförmigen Rockschößen gemeint. Die gleichnamige schwedisch-dänische Band taucht tief ein in die Vergangenheit, kleidet die entdeckten alten nordischen Melodien aber zugleich in ein völlig neues Klanggewand. Dieser Frack sitzt zeitlos gut! Traditionelle Tänze und Lieder Skandinaviens treffen auf globale Einflüsse der Gegenwart, und es entsteht ein Sound, der sogleich überzeugt – bildhaft, energiegeladen und voller erzählerischer Tiefe. Mit Nyckelharpa, Hardangerfiedel, Man-

doline, E-Bass und einer farbenreichen Palette an Perkussionsinstrumenten entwerfen die Musikerinnen und Musiker Klanglandschaften, die zwischen ursprünglicher Energie und moderner Klangästhetik pendeln. Freuen Sie sich auf eine Reise durch schimmernde Fjorde und raue Wälder, durch pulsierende Städte und innere Welten. Instrumental, aber voller Geschichten – von Licht und Dunkelheit, von alten Tänzen und neuen Begegnungen, von der Magie des Nordens im Dialog mit der Welt.

Ensemble »Tailcoat«

Musikalische Geschichten aus dem Norden

Das Konzert in Oldenburg wird gefördert von

Das Konzert in Warder wird gefördert von

Das Konzert in Wöhrden wird gefördert von ®

Folk-Sensation

14.8. Fr 19 30

Lübeck, Treibsand

25,- Stehplätze k 141

Wie klingt Stockholm, wenn Tradition und Moderne verschmelzen? Das schwedische Duo Symbio hat eine Antwort, die elektrisiert: Mit Akkordeon und Drehleier erschaffen sie Klangwelten, die zugleich archaisch und futuristisch wirken. Ihre Musik ist tief verwurzelt in der nordischen Folklore, doch sie pulsiert im Rhythmus der Gegenwart – hypnotische Grooves, warme Klangfarben und Melodien, die sich wie ein endloser Horizont öffnen. »Als wir das erste Mal zusammen spielten, spürten wir sofort eine besondere Energie und eine musikalische Verbindung«, so beschreiben Johannes Geworkian Hellman und LarsEmil Öjeberget den Moment, in dem Symbio geboren wurde – und genau diese Energie entfaltet sich bei jedem ihrer Konzerte. Symbio gilt als eine der spannendsten Stimmen der neuen Nordic-Folk-Szene. Die Stücke erzählen von weiten Landschaften, vom Licht des Nordens und von der urbanen Energie Stockholms. Voller Seele begegnet hier virtuoser Folk elektronischer Tanzmusik und wird für die Hörenden zu einem klanggewaltigen Erlebnis. Kaum zu glauben, dass hier nur zwei Musiker agieren, so reich und sinfonisch wirkt ihr Sound.

Duo Symbio:

LarsEmil Öjeberget Akkordeon & Electronics

Johannes Geworkian Hellman Drehleier & Electronics

Swedish Folk Music

Das Konzert wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Yo-Yo

Ma & Daniel Barenboim

15.8.

Sa 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 228,- 208,- 178,- 128,- 98,- k 144

Hochkarätiger geht es nicht: Der Weltklassecellist und 18-fache Grammy-Preisträger Yo-Yo Ma kommt ins Kieler Schloss! An seiner Seite: Pultmagier Daniel Barenboim und sein West-Eastern Divan Orchestra. Was alle Beteiligten neben ihrer musikalischen Klasse vereint, ist ihr engagierter Einsatz für die Völkerverständigung und den kulturellen Austausch. Yo-Yo Mas zahlreiche Projekte dieser Art – darunter das erfolgreiche »Silkroad Ensemble« – stehen ebenso für das friedliche globale Miteinander wie das renommierte West-Eastern Divan Orchestra. Hier musizieren israelische und arabische Musikerinnen und Musiker gemeinsam in einem Klangkörper, und ganz im Sinne von Goethes namensgebender Gedicht-

sammlung »West-östlicher Divan« wächst das scheinbar Unüberwindbare in der Kunst zusammen. Sinnlich erfahrbar wird das für das Publikum in Dvorˇáks leidenschaftlichem Cellokonzert und Mendelssohns lichtdurchfluteter »Italienischer Sinfonie«. Ein Konzert, das nicht nur musikalische Erlebnisse der Extraklasse bietet, sondern auch Hoffnung und Verbundenheit spürbar macht.

Yo-Yo Ma Violoncello West-Eastern Divan Orchestra Daniel Barenboim Dirigent

Antonín Dvorˇák: Cellokonzert h-Moll op. 104 Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«

Kindermusikfest Schloss Wotersen

15.8. Sa 11 00 – 16 00 kmf 1

16.8. So 11 00 – 16 00 kmf 2

Wotersen, Reithalle 18,- / Kinder 9,- freie Platzwahl

Ein Tag voller Musik, Fantasie und Abenteuer: Beim Kindermusikfest verwandelt sich Schloss Wotersen in ein klingendes Wunderland! Überall gibt es etwas zu entdecken – Kinder, Eltern und Großeltern sind eingeladen, gemeinsam zu singen, zu basteln, Instrumente auszuprobieren und sich von Klängen verzaubern zu lassen. Das Schlossgelände wird zum kreativen Spielplatz, auf dem die Fantasie keine Grenzen kennt. Ein Höhepunkt sind die originellen Klanginstallationen von Etienne Favre auf der Schlosswiese: Ob Gummistiefelflöten, klappernde Röhren oder das beliebte Bratpfannen-Riesenrad – hier wird Alltägliches zu Musik und sorgt für Staunen. In der Reithalle wartet auf der großen Bühne ein lebendiges Mitmachprogramm: Gemeinsam mit »mini.musik« begegnen wir den heißgeliebten Figuren aus Astrid Lindgrens Geschichten – Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder den Kindern aus Bullerbü. Das Gedankenreiseorchester lädt zu einer fantasievollen Klangreise ein, bei der Töne zu Bildern werden und die Vorstellungskraft Flügel bekommt. Und wer weiß: Vielleicht öffnet sich dabei sogar ein geheimnisvoller Koffer, randvoll mit musikalischen Abenteuern …

Jeweils um 1100

»Wie klingt die Villa Kunterbunt?« Ensemble »mini.musik«

Jeweils um 1330

»Das Gedankenreiseorchester packt aus« Gedankenreiseorchester

Midori

15.8. Sa 19 30

Altenhof, Kuhhaus

54,- 48,- 38,- 24,- 12,- k 142

16.8. So 19 30

Plön, Nikolaikirche

54,- 48,- 38,- 15,- k 148

Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist die Geigerin Midori Goto nur noch unter ihrem Vornamen bekannt. Damals debütierte sie als Solistin mit dem New York Philharmonic. Drei Jahre später sank Leonard Bernstein aus Ehrfurcht vor ihrem Spiel auf die Knie. Damit war das Tor zu einer Weltkarriere geöffnet, die bis heute andauert. Mit dem türkischamerikanischen Pianisten und ARD-Preisträger Özgür Aydin bildet Midori bereits seit einigen Jahren ein versiertes Duo. Gemeinsam präsentieren sie in Kiel und Plön Meisterwerke der Kammermusikliteratur von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Edvard Grieg. Schumanns Opus 121 stellt dabei den krönenden Abschluss des Programms dar. Diese »große Sonate«, wie der Komponist das Werk selbst im Gegensatz zu seiner ersten Violinsonate nannte, war genau auf die Fähigkeiten und die Brillanz des berühmten Geigers und Widmungsträgers Ferdinand David zugeschnitten. Auch heute noch begeistert das mitreißende Werk in seiner energetischen Kraft und innigen Poesie.

Midori Violine Özgür Aydin Klavier

Edvard Grieg:

Violinsonate Nr. 2 G-Dur op. 13

Wolfgang Amadeus Mozart: Violinsonate e-Moll KV 304

Robert Schumann:

Violinsonate Nr. 2 d-Moll op. 121

Frische Klänge

16.8. So 11 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

69,- 59,- 49,- 39,- 29,- k 145

Hugo Ticciati ist einer der umtriebigsten und entdeckungsfreudigsten Musiker Schwedens. Seine genreübergreifenden, innovativen Programme, die er mit dem Ensemble »O/Modernt« auf die Bühne bringt, sorgen international für Furore. Aus diesem erfolgreichen Klangkörper ist 2024 das Stockholmer »New Generation Symphony Orchestra« hervorgegangen, das sich aus exzellenten jungen Musikerinnen und Musikern zwischen 16 und 28 Jahren zusammensetzt. Der O/ModerntPhilosophie gemäß verbindet das Orchester musikalische Traditionen mit innovativen Klangwelten. Das wird zum Beispiel in der Zusammenführung von Johannes

Brahms’ erster Sinfonie mit aktuellen Kompositionen hörbar – wie etwa Albert Schnelzers sehnsuchtsvolles Stück »Burn my Letters (Remembering Clara)«, das sich mit der geheimnisumwobenen Liebe zwischen Clara Schumann und Brahms auseinandersetzt. Ebenso faszinierend klingt es, wenn eine spannungsvolle Melange aus mittelalterlich-mystischen Klängen von Hildegard von Bingen und altschwedischen Hirtenrufen von der nordischen Alm die Elbphilharmonie warm und anmutig durchströmt.

New Generation Symphony Orchestra Hugo Ticciati Violine und Leitung

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 sowie Werke von Hildegard von Bingen, Arvo Pärt u. a.

Ring frei!

16.8. So 19 30

Strande, Bootshalle 39,- 34,- 24,- k 147

17.8. Mo 19 30

Lübeck, Lutherkirche 39,- 29,- 19,- 10,- k 151

Wenn vier Stimmen zu einer einzigen, schimmernden Klanggestalt verschmelzen, entsteht Magie – und genau diese entfalten die »Ringmasters«. Vor zwanzig Jahren in Stockholm gegründet, machten sich die vier Sänger rasch einen Namen als eines der fesselndsten BarbershopVokalensembles der Welt. Ihr unverwechselbarer Sound verbindet nordische Klarheit mit mitreißender Bühnenenergie und einer Prise augenzwinkernder Eleganz. Mit ihrem Jubiläumsprogramm »20 Jahre Good Vibrations« kehren die Ringmasters beim SHMF nun zurück zu ihren musikalischen Wurzeln: Barbershop-typische Close-Harmony-Klangfarben treffen auf moderne Arrangements, Pop, Jazz und die strahlende Leichtigkeit schwedischer Vokalkunst. Von sanft glühenden Balladen bis zu funkelnden Show-Nummern entsteht ein Abend voller Wärme, Humor und Gänsehautmomenten. Die Ringmasters –als erstes nicht-amerikanisches Quartett mit dem Weltmeistertitel der »Barbershop Harmony Society« ausgezeichnet – feiern mit diesem Konzert ihre Präzision, ihre Freundschaft und die Stadt, in der alles begann: Stockholm. Ein vokaler Zaubermoment – unwiderstehlich, klangreich und voller guter Schwingungen.

Vokalquartett »Ringmasters« »20 Jahre Good Vibrations«

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

Aus der Neuen Welt

16.8. So 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle

69,- 59,- 49,- 39,- 26,- k 146

17.8. Mo 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

74,- 64,- 54,- 44,- 34,- k 152

Mit diesem Konzert setzt das SchleswigHolstein Festival Orchestra den strahlenden Schlusspunkt seines Festivalsommers 2026. Wie jedes Jahr verschmelzen jugendliche Virtuosität, höchste künstlerische Disziplin und der inspirierende Geist internationaler Begegnung zu einem Klangkörper, der innerhalb weniger Wochen eine erstaunlich dichte musikalische Identität bildet. Gemeinsam mit dem Orchester gestaltet Kian Soltani den Abend – ein Künstler, dessen biografische Vielfalt zwischen österreichischer Prägung, persischem Erbe und globalem künstlerischen Denken seine Klangsprache reich und farbenzart macht. Seit der Auszeichnung mit dem Leonard Bernstein Award 2017 zählt er zu den prägendsten Cellisten seiner Generation. In Schumanns a-Moll-Konzert entfaltet Soltani

eine Poesie, die wie ein Blick ins innere Leuchten des Werkes wirkt: empfindsam, atmend, von großer seelischer Wärme getragen. Nach diesen innigen Klangwelten öffnet sich mit Dvorˇáks Neunter der Raum in die Ferne. Die Sinfonie trägt nicht nur den Beinamen »Aus der Neuen Welt«, sie verkörpert jenen Blick über den Horizont, der das Orchester selbst auszeichnet: Aufbruch, Neugier, pulsierende Energie. Unter der Leitung von Christoph Eschenbach entsteht so ein Finale, das Grenzenlosigkeit erfahrbar macht – und den Sommer in nachhaltiger Resonanz verabschiedet.

Kian Soltani Violoncello Schleswig-Holstein Festival Orchestra Christoph Eschenbach Dirigent

Robert Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129 Antonín Dvorˇák:

Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

k 146 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

D as Konzert in Lübeck wird gefördert vom Festivalverein.

Der geheimnisvolle Koffer

17.8. Mo 16 00

Schenefeld bei Hamburg, FORUM 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 150

18.8. Di 16 00

Bad Schwartau, Krummlandhalle 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 154

Paul, Vicy, Laura und Gidi sind das Gedankenreiseorchester. Aus den schneebedeckten Alpen machen sie sich auf zu uns ins norddeutsche Tiefland, wo sie einen geheimnisvollen Koffer finden. Sofort ist die Neugier geweckt – was mag sich wohl darin verbergen? Nach zahlreichen Versuchen öffnet sich der Koffer endlich und enthüllt eine Welt voller fantastischer Überraschungen. Wer hätte gedacht, dass darin Platz für ein Lama, ein Rennauto oder sogar unsichtbare Wesen ist? Und als ob das nicht schon aufregend genug wäre, klingt so manches darin auch! Schon befinden sich alle auf einer tollen Abenteuerreise, die jedes Mal ein bisschen anders verläuft. Denn das junge Publikum darf selbst musikalische Vorschläge einbringen und das Geschehen aktiv mitgestalten. »Das Gedankenreiseorchester packt aus« ist ein Mitmachkonzert für Kinder, Familien und alle, die Lust haben, mit dem charmanten Mini-Orchester gemeinsam Musik zu machen und dabei ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.

Gedankenreiseorchester

»Das Gedankenreiseorchester packt aus« – Familienkonzert für Kinder ab 6 Jahren

Das Konzert in Schenefeld wird gefördert von der KUSS -Stiftung KulturStiftung Schenefeld.

Mit Rhythmus um die Welt

18.8. Di 16 00

Bad Oldesloe, Kultur- und Bildungszentrum 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 153

19.8. Mi 16 00

Norderstedt, Kulturwerk am See 14,- / Kinder 7,- freie Platzwahl k 156

Die beiden Schwestern Jessica und Vanessa Porter haben den Rhythmus gewissermaßen im Blut – sie wuchsen direkt über der Schlagzeugschule ihres Vaters auf. Mittlerweile sind sie echte Percussion-Profis und begeistern sowohl Kinder als auch Erwachsene mit ihrer Virtuosität und Spielfreude auf Marimba, Trommel und Co. Gemeinsam mit ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern begeben sie sich beim SHMF auf eine aufregende Reise, die an die entlegensten Orte der Erde führt. Ob in Europa, Afrika oder Australien – überall begegnet die Reisegruppe freundlichen Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie die coolsten Instrumente besitzen und damit den besten Rhythmus der Welt spielen können. Wer wird wohl am Ende der Gewinner sein? Barocke Tanzeleganz aus Westeuropa, feurige Tango-Klänge aus Argentinien, virtuoser Trommelzauber vom Balkan oder warme Marimba-Sounds aus Ghana? Die Entscheidung wird schwerfallen bei so viel toller Musik!

Porter Percussion Duo

»Der beste Rhythmus der Welt« –Familienkonzert für Kinder ab 6 Jahren

Das Konzert in Bad Oldesloe wird gefördert von der Stadt Bad Oldesloe.

D as Konzert in Norderstedt wird gefördert von

Royal Swedish Opera

18.8. Di 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

129,- 119,- 99,- 79,- 59,- k 155

19.8. Mi 19 30

Kiel, Konzerthaus am Schloss 88,- 78,- 68,- 48,- 35,- k 157

Nina Stemme ist eine Ausnahmeerscheinung: Die Stockholmer Sopranistin gilt als führende Wagner-Interpretin unserer Zeit. Ihre Isolde, Brünnhilde und Kundry haben nicht nur in Bayreuth, London oder Wien Maßstäbe gesetzt, sondern auch an der Royal Swedish Opera, wo ihre Karriere begann. Beim SHMF steht mit ihr die legendäre »Königliche Hofkapelle« auf der Bühne – jenes Hausorchester der Stockholmer Oper, das zu den ältesten Klangkörpern Europas zählt, in diesem Jahr sein 500-jähriges Bestehen feiert und wie kein anderes die musikalische Seele Schwedens prägt. Am Pult: Alan Gilbert. Der gebürtige New Yorker, lange Chefdirigent der Philharmoniker seiner Heimatstadt, ist seit 2021 Musikdirektor der Royal Swedish Opera. Seine Arbeit verbindet internationale Strahlkraft mit

tiefer Verwurzelung in der skandinavischen Musikszene. Das Programm schlägt eine Brücke zwischen deutscher und schwedischer Romantik: Wagners Klangwelten – von »Tristan und Isolde« bis zur »Götterdämmerung« – treffen auf Wilhelm Stenhammar, der als Komponist und Dirigent selbst von Wagner inspiriert war. Seine Serenade op. 31 ist ein nordisches Gegenstück zur deutschen Spätromantik: licht, weit, und doch voller innerer Dramatik.

Nina Stemme Sopran Royal Swedish Orchestra Alan Gilbert Dirigent

Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus »Tristan und Isolde« Ouvertüre zu »Tannhäuser« Waldweben aus »Siegfried« Trauermarsch und Schluss-Szene aus »Die Götterdämmerung« Wilhelm Stenhammar: Serenade op. 31

Das Konzert in Hamburg wird gefördert von

Lieblingsstücke

19.8. Mi 19 30

Husum, St. Marienkirche

49,- 39,- 29,- 12,- k 158

20.8. Do 19 30

Bordesholm, Klosterkirche

49,- 39,- 26,- 10,- k 160

Ksenija Sidorova ist SHMF-Porträtkünstlerin 2026 – und zu diesem besonderen Konzert bringt sie einen langjährigen musikalischen Weggefährten mit: den gefeierten Gitarristen Miloš Karadaglic ´ Die beiden kennen sich, wie sie augenzwinkernd erzählt, »seit wir Babys waren«. Später begegneten sie sich als Studierende an der Royal Academy of Music in London wieder – zwei Virtuosen der klassischen Tradition, die nun ihre gemeinsame Geschichte in ein überraschend facettenreiches Programm gießen. »Die Idee ist es, Kontraste zu zeigen: Klassische Werke wie Schuberts beliebte ›Arpeggione‹-Sonate oder ein mitreißendes ›Larghetto‹ von Vivaldi – bekannte Stücke, aber in neuen Farben und aus ungewohnten Perspektiven musiziert«, so Sidorova. Nach der Pause wechseln die beiden charmant die Tonspur: Sie vergleichen ihre persönlichen Playlists, wählen Lieblingsstücke und verwandeln den zweiten Teil in eine lebendige Mischung voller lateinamerikanischer Rhythmen und tänzerischer Energie – leichtfüßig, nahbar und mitreißend. Ein Abend voller Gegensätze und großer Spielfreude

Ksenija Sidorova Akkordeon MILOŠ Gitarre

Werke von Schubert und Vivaldi sowie Lieblingsstücke aus der ganzen Welt

Das Konzert in Bordesholm wird gefördert von

Nordic Sounds

19.8. Mi 19 30

Schenefeld in Mittelholstein, Bonifatiuskirche

39,- 33,- 23,- 10,- k 159

20.8. Do 19 30

Lübeck, St.-Philippus-Kirche

39,- 29,- 10,- k 163

Der Name ist Programm: »The Curious Bards« – also die neugierigen Barden –suchen sich voller Entdeckerfreude immer wieder neue Herausforderungen, denen sie sich mit viel Fingerspitzengefühl, Leidenschaft und großem Können stellen. Die vier Mitglieder des Ensembles wurden ursprünglich in Lyon, Paris und Basel in der historischen Aufführungspraxis ausgebildet und fanden dann in ihrer Liebe zur traditionellen gälischen und keltischen Musik zusammen. Seit einiger Zeit haben sie aber auch Skandinaviens reiche Musikkultur für sich entdeckt – genauer: lebhafte Tänze und berührend-sehnsuchtsvolle Lieder des 18. Jahrhunderts aus teils wenig erforschten Manuskripten. Typische skandinavische Streichinstrumente wie die schwedische Schlüsselfidel »Nyckelharpa« oder die norwegische »Hardingfele« verströmen dabei einen ganz eigenen nordischen Charme und gehen mit dem klassischen Barockinstrumentarium eine faszinierende Melange ein. Der warme Mezzosopran der Sängerin Ilektra Platiopoulou setzt eine weitere besondere Note. Ein klingender Blick in die nordische Seele!

The Curious Bards Ilektra Platiopoulou Mezzosopran

Nordic Sounds: Alte Musik aus Skandinavien

Das Konzert in Schenefeld wird gefördert von der Kulturinitiative Schenefeld in Mittelholstein. Das Konzert in Lübeck wird gefördert von der Possehl-Stiftung.

An die Musik

20.8. Do 19 30

Sieseby, Kirche

39,- 27,- 12,- k 161

21.8. Fr 19 30

Kellinghusen, St. Cyriacus-Kirche

39,- 34,- 27,- 10,- k 166

»Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden / Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt / Hast du mein Herz zu warmer Lieb’ entzunden / Hast mich in eine bessre Welt entrückt« – so heißt es in Franz Schuberts Lied »An die Musik«. Der preisgekrönte schwedische Cellist Torleif Thedéen und die international gefragte armenisch-dänische Pianistin Marianna Shirinyan haben eine besonders innige Beziehung zu diesem kleinen Kunstlied-Juwel und seinen Titel zum Motto ihres Konzertabends beim SHMF gewählt. Neben einer instrumentalen Fassung von »An die Musik« erklingen Werke aus ganz unterschiedlichen Epochen, die eines gemeinsam haben: Die Musik wird für die Komponisten zum Raum für Rückzug und Geborgenheit, aber auch für emotionalen Ausdruck und individuelle Entfaltung. Und genauso geht es denjenigen, die das fertige Werk hören – Klänge als Trost, ästhetisches Ideal und Freudenquelle. Die früh entstandenen Cellosonaten von Richard Strauss und Samuel Barber (beide op. 6) präsentieren sich etwa als Schauplatz, wo jugendliche Gefühle in Kunst gegossen werden und hoffnungsvoll »in eine bessre Welt entrücken«. Ein Abend, der die Kostbarkeit von Musik preist!

Torleif Thedéen Violoncello Marianna Shirinyan Klavier

»An die Musik« – Werke von Franz Schubert, Richard Strauss, Samuel Barber u. a.

Ksenija

Dreamers’ Circus

20.8. Do 19 30

Altenhof, Kuhhaus

45,- 39,- 29,- 19,- 10,- k 162

21.8. Fr 19 30

Haseldorf, Rinderstall

45,- 39,- 29,- 19,- k 167

Das Trio »Dreamers’ Circus« ist aus der europäischen Folk-Szene nicht mehr wegzudenken – Musiker wie sie sind es, die das Genre vorantreiben, lebendig halten und ihm ein angenehmes Prickeln verleihen, ohne die traditionellen Wurzeln außer Acht zu lassen. Dabei hatte alles eher zufällig begonnen: Als der schwedische Folk-Spezialist Ale Carr und der dänische Klassik-Geiger Rune Tonsgaard Sørensen (Danish String Quartet) 2009 in einem Pub einige Folk-Melodien jammten, stieß der Jazzmusiker Nikolaj

Busk dazu und begleitete die beiden am Klavier. Es sollte die gesamte Nacht dauern! Ihre gemeinsame Liebe zum Folk eröffnete einen traumgleichen Raum voller Fantasie, und die drei Musiker waren von einem Gefühl erfüllt, das sie an das kindliche Staunen beim Betreten der magischen Sphäre eines Zirkuszelts erinnerte. Dreamers’ Circus eben! Passend zum Städteschwerpunkt präsentiert das Trio beim SHMF mitreißende Tunes aus Stockholm und berührende Melodien, die von skandinavischen Wäldern und Weiten erzählen.

Dreamers’ Circus: Rune Tonsgaard Sørensen Violine Ale Carr Nordische Cister Nikolaj Busk Klavier und Akkordeon Nordischer Folk

Faszination Violine

21.8. Fr 17 00

Lübeck, St. Georg-Kirche 29,- 12,- k 164

Jeden Sommer verwandeln die Meisterklassen des SHMF die Musikhochschule Lübeck in einen Ort intensiver Begegnungen und künstlerischer Inspiration. Hier lernen junge Musikerinnen und Musiker von den Größten ihres Fachs. Zu diesen Persönlichkeiten gehört seit Jahrzehnten die japanische Geigerin Midori. Sie brilliert nicht nur auf den großen Bühnen der Welt, sondern setzt sich auch mit Leidenschaft für die musikalische Bildung und Nachwuchsförderung ein. Ihr Debüt beim SHMF gab sie bereits 1986, seither ist sie dem Festival eng verbunden und begeisterte sowohl in rund 30 umjubelten Konzerten als auch in zahlreichen Meisterkursen. Auch in diesem Sommer vermittelt Midori technische Feinheiten sowie die Kunst, Musik mit Ausdruck und Tiefe zu gestalten. Die Teilnehmenden feilen an Interpretation, Klang und Präsenz – und erleben eine intensive Arbeitsphase, die nachhaltig prägt. Den Höhepunkt bildet das Abschlusskonzert in der historischen Lübecker St. Georg-Kirche, bei dem die jungen Talente ihre Ergebnisse gemeinsam mit dem Publikum feiern.

Teilnehmende der Masterclass von Midori (Violine)

Überraschungsprogramm

Die Masterclasses werden gefördert von der Possehl-Stiftung.

Leonard Bernstein Award

21.8. Fr 19 30

Lübeck, Musik- und Kongresshalle mit Preisverleihung

69,- 59,- 49,- 39,- 29,- k 168

22.8. Sa 19 30

Flensburg, Deutsches Haus

59,- 49,- 39,- 29,- 19,- k 174

Seit einem Vierteljahrhundert zeichnet das Schleswig-Holstein Musik Festival mit dem Leonard Bernstein Award herausragende junge Künstlerinnen und Künstler aus – Namen wie Lang Lang, Lisa Batiashvili oder Martin Grubinger stehen für eine Erfolgsgeschichte, die 2026 ein neues Kapitel aufschlägt. In diesem Jahr erhält den Preis die französische Trompeterin Lucienne Renaudin Vary. Bereits als Teenager sorgte sie für Aufsehen: Mit 17 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Album, das Klassik und Jazz mühelos verband, und wurde schnell zur gefragten Solistin auf internationalen Bühnen –virtuos, neugierig und voller Charisma. Das SHMF feiert diese Ausnahmekünstlerin mit einem Programm, das ihre Bandbreite unterstreicht: Haydns strahlendes Trompetenkonzert, Gershwins »Ein Amerikaner in Paris« sowie Beethovens mitreißende siebte Sinfonie. Ein Abend, der die Zukunft der Trompete hörbar macht – und die Geschichte eines Preises, der seit 25 Jahren Maßstäbe setzt.

Lucienne Renaudin Vary Trompete Orchester »ensemble reflektor« Vimbayi Kaziboni Dirigent

Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Gershwin: »Ein Amerikaner in Paris« für Trompete und Orchester

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

k 168 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Im Rahmen des Lübecker Konzerts erhält Lucienne Renaudin Vary den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award

Feuer und Energie

21.8. Fr 19 30

Plön, Nikolaikirche

49,- 43,- 35,- 15,- k 165

22.8. Sa 19 30

Rellingen, Kirche

49,- 43,- 33,- 20,- 10,- k 173

»Feuer und Energie – zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte«, schwärmt die Süddeutsche Zeitung über das »Schumann Quartett«. Die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann sowie der Bratschist Veit Hertenstein bilden seit 2007 einen Klangkörper, der europaweit Preise abräumt und sein Publikum mit großer Leidenschaft, Virtuosität und Sinn für Überraschungen begeistert. Ihr großes Können beweisen die vier Musiker beim SHMF nicht nur mit Beethovens Streichquartett Nr. 11 – sie haben sich Verstärkung geholt, um auch zwei Septette zur Aufführung zu bringen.

Mit Sebastian Manz, Theo Plath, Milena Viotti und Lars Henrik Radloff konnten sie dafür kongeniale Größen aus der Klassikszene gewinnen. Es erklingen sowohl Beethovens meisterhaftes wie populäres Septett als auch Franz Berwalds Beitrag zu der Gattung. Der große Stockholmer Romantiker orientierte sich in Besetzung und bestimmten Kompositionstechniken am Vorbild Beethoven und schuf doch ein ganz eigenes funkelndes Panorama kammermusikalischer Raffinesse. Ein Abend voll klanglicher Wärme und Energie!

Sebastian Manz Klarinette

Theo Plath Fagott

Milena Viotti Horn

Lars Henrik Radloff Kontrabass

Schumann Quartett

Beethoven: Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95, Septett Es-Dur op. 20

Berwald: Septett B-Dur

Schleswig-Holstein Proms

21.8. Fr 19 30 k 169

22.8. Sa 19 30 k 171

Neumünster, Holstenhalle 1 64,- 54,- 44,- 34,- 24,- 14,-

Welcome back! Zum vierten Mal verwandeln sich die Holstenhallen Neumünster in ein festlich-beschwingtes Klangmeer voller britischem Glanz, mitreißender Musik und fröhlicher Stimmung. Was 1895 in London als unterhaltsames »Promenade Concert« begann, ist hier im Norden längst zu einer eigenen, heiter gefeierten Tradition geworden – und zu einem der beliebtesten Höhepunkte des SchleswigHolstein Musik Festivals. Großes Orchester-Spektakel und virtuos aufspielende Solistinnen und Solisten entfachen auch im kommenden Sommer wieder die ganze Magie der »Proms«: Auf dem Programm stehen echte Publikumslieblinge – von Beethovens lyrischer Violinromanze Nr. 2 bis zu Bernsteins schillernder »CandideSuite«, von Tschaikowskys virtuos wirbelndem »Valse-Scherzo« bis hin zu Piazzollas »Libertango« in einer leuchtenden Fas-

sung für Trompete und Orchester. Und natürlich darf zum großen Finale wieder geschwenkt, geschmettert und gejubelt werden, wenn »Rule, Britannia!« und Elgars »Pomp and Circumstance« erklingen – Gänsehaut und gute Laune garantiert! Durch den Abend führt mit britischem Witz und formvollendetem Charme erneut die vielfach ausgezeichnete Journalistin und London-Korrespondentin

Annette Dittert.

Annette Dittert Moderation

Hana Chang Violine

Jess Gillam Saxophon

Matilda Lloyd Trompete

Odense Symfoniorkester

Wayne Marshall Dirigent

Gala-Konzert mit Klassik-Hits von Elgar, Beethoven, Tschaikowsky u. a.

Gastronomisches Angebot ab 17 30

Die Konzerte werden gefördert von

Faszination Cello

22.8. Sa 1700

Hasselburg, Herrenhaus

29,- k 170

Seit der Festivalgründung sind die Meisterklassen ein Herzstück des SHMF und bieten jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, sich eine Woche lang intensiv mit ihrem Instrument auseinanderzusetzen – begleitet von renommierten Größen der Klassikwelt. Diesen Sommer übernimmt der schwedische Cellist Frans Helmerson die Leitung einer der begehrten Meisterklassen. Helmerson zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten der internationalen Musikszene: Als Solist und Kammermusiker gastierte er in den großen Konzertsälen der Welt, gründete das »Michelangelo String Quartet« und prägte Generationen von Cellistinnen und Cellisten als Professor an renommierten Hochschulen. In Lübeck gibt er sein Wissen und seine Erfahrung an aufstrebende Talente weiter. Gemeinsam arbeiten sie an Klang, Technik, Ausdruck und Präsenz der musikalischen Persönlichkeit. Der Kurs endet mit einem öffentlichen Abschlusskonzert im charmanten Hasselburger Herrenhaus: ein Abend voller Intensität, Emotionen und warmem Saitenklang.

Teilnehmende der Masterclass von Frans Helmerson (Cello) Überraschungsprogramm

Die Masterclasses werden gefördert von der Possehl-Stiftung.

Zeitlos schön

22.8. Sa 1930

Meldorf, Dom 39,- 33,- 23,- 10,- k 172

23.8. So 1930

Ratzeburg, Dom

39,- 33,- 23,- 10,- k 176

Johann Sebastian Bachs »Goldberg-Variationen« gelten als Gipfelpunkt barocker Variationskunst: 30 meisterlich verflochtene Charakterstücke über ein schlichtes Aria-Thema, ein Kosmos aus Kanons, Tanzformen und virtuosen Figurationen. Ursprünglich für Cembalo geschaffen, haben sie Generationen von Musikerinnen und Musikern inspiriert – und nun erstrahlen sie in einem völlig neuen Klangbild: Die SHMF-Porträtkünstlerin Ksenija Sidorova und der italienische Akkordeonist und Komponist Pietro Roffi wagen gemeinsam dieses Abenteuer. »Ich bewundere Pietro als Akkordeonisten – er ist ein wunderbarer Künstler mit großartigen technischen und musikalischen Fähigkeiten«, erzählt Sidorova. »Er schlug die Goldberg-Variationen vor, die wir beide lieben. Alleine hätte ich mich nicht daran gewagt, aber als Duo fand ich die Idee grandios: Zwei Akkordeons begeben sich in Bachs Klangkosmos – das ist sehr bewegend, gerade in Kirchen mit ihrer besonderen Atmosphäre und Akustik. Pietro hat unter dem Titel ›Goldberg Rework‹ auch andere Klangnuancen eingewoben – von Erik Satie über Astor Piazzolla bis zu aktueller Musik von Coldplay.« Ein Abend, der Bachs Meisterwerk in ein neues Licht taucht: poetisch, überraschend, voller Farben und Freiheit.

Ksenija Sidorova Akkordeon

Pietro Roffi Akkordeon

Bach: Goldberg-Variationen »Rework«

Magie der Trompete

23.8. So 1930

Kiel, Petruskirche

59,- 49,- 39,- 15,- k 177

Mitten hinein in nordische Klangwelten führt uns das renommierte und stets erkundungsfreudige Orchester »ensemble reflektor«. Auszüge aus Schauspielmusiken des Finnen Jean Sibelius fügen sich dabei zu einem dichten Mosaik aus Farben, Emotionen und szenischer Bildkraft. Sowohl Raritäten wie seine Musik zu Shakespeares »Der Sturm« als auch die beliebte »Valse triste«, die zur Szenenuntermalung des Bühnenstücks »Kuolema« von Sibelius’ Schwager Arvid Järnefelt entstand, entfalten hier ihre ganze nordische Magie. Weiter nach Schweden geht es mit Musik der Gotländerin Elfrida Andrée, die als eine der bedeutendsten und interessantesten Komponistinnen ihrer Nation gilt. Aus Schweden kommt auch der namhafte Solist des Abends: Håkan Hardenberger konzertiert international mit den führenden Klangkörpern und gilt Medien wie The Times als bester Trompeter der Welt. Gemeinsam mit dem »ensemble reflektor« präsentiert er eine spannende Zusammenstellung aus verschiedenen Kompositionen, die zwischen Jazz, Folk und Klassik changieren – im Mittelpunkt der zeitlos berührende Song »Both Sides, Now« der großen kanadischen Singer-Songwriterin Joni Mitchell.

Håkan Hardenberger Trompete ensemble reflektor Vimbayi Kaziboni Dirigent

Werke von Jean Sibelius, Elfrida Andrée, Joni Mitchell, Alex Paxton u. a.

Ksenija

Xavier de Maistre

23.8. So 1930

Lübeck, Musik- und Kongresshalle

88,- 76,- 60,- 44,- 29,- k 175

24.8. Mo 2000

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

98,- 89,- 79,- 69,- 49,- k 179

Was wäre der diesjährige Städteschwerpunkt »Stockholm« ohne das renommierte Royal Stockholm Philharmonic Orchestra zu Gast beim SHMF? Nur folgerichtig ist es, dass der Klangkörper auch gleich ein großes Werk aus seiner Heimat mitbringt: Allan Petterssons Sinfonie Nr. 7, deren Uraufführung 1968 durch eben dieses Orchester erfolgte. Pettersson gehört zu Schwedens bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, und seine Musik lässt einen ganz eigenen, besonderen Stil erkennen. Die soghaft aufbrandenden Klangwellen besitzen hier nicht weniger Anziehungskraft als die dunkel-abgründigen Tiefen. In der ersten Konzerthälfte dominiert hingegen das Lichtvolle und

Unbeschwerte. Nach der zauberischflirrenden Raffinesse von Felix Mendelssohns Sommernachtstraum-Ouvertüre kann Xavier de Maistre – SHMF -Porträtkünstler aus dem Jahr 2020 – sein beeindruckendes Können in Reinhold Glières folkloristisch gefärbtem Harfenkonzert unter Beweis stellen. Die musikalische Leitung übernimmt an diesem Abend der junge Chefdirigent des Stockholmer Orchesters, Ryan Bancroft, über den The Times begeistert schrieb, sogar der kleine Finger seiner rechten Hand sei ausdrucksstark!

Xavier de Maistre Harfe

Royal Stockholm

Philharmonic Orchestra

Ryan Bancroft Dirigent

Felix Mendelssohn: Ouvertüre

»Ein Sommernachtstraum« op. 21

Reinhold Glière: Harfenkonzert Es-Dur op. 74

Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 7

Grenzenlos

25.8. Di 1930

Boldixum, Föhr, St. Nicolaikirche

39,- 33,- 23,- 10,- k 180

26.8. Mi 1930

Eutin, St. Michaeliskirche 39,- 33,- 23,- 10,- k 183

»In Ksenija Sidorova hat das Akkordeon eine virtuose Botschafterin gefunden –eine Offenbarung!«, schwärmt SWR Kultur , und The Telegraph bezeichnet die Künstlerin, die das Akkordeon aus jeder Schublade befreit, als »bahnbrechend und faszinierend«. In ihrem Solo-Recital beim SHMF entfaltet Sidorova ein Klanguniversum, das von der barocken Klarheit Johann Sebastian Bachs über die subtilen Klangflächen Philip Glass’ bis hin zu den expressiven Farben des Ukrainers Sergey Akhunov reicht. »In einem Solokonzert zeige ich gern das gesamte Spektrum und die Grenzenlosigkeit des Akkordeons – gleichsam alles, was es kann«, sagt Sidorova. »Es sind oft Originalwerke für klassisches Akkordeon, einige eigens für mich geschrieben. Und sie sind erstaunlich zugänglich! Viele haben Angst vor Neuem, aber ich liebe es, Menschen damit vertraut zu machen – denn nur, wenn wir Neues hören, können wir das Alte noch mehr schätzen.« Ein Abend voller Kontraste und Verbindungen –virtuos, überraschend und zutiefst persönlich. Wer glaubt, das Akkordeon sei auf eine Klangwelt festgelegt, wird hier eines Besseren belehrt.

Ksenija Sidorova Akkordeon »Unbounded« – Werke von Bach, Akhunov, Montero, Glass u. a.

Nach dem Konzert auf Föhr fährt ein Fahrgastschiff zurück nach Dagebüll.

Das Konzert auf Föhr wird gefördert von

k 175 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Ksenija

Shootingstar der Geige

25.8. Di 19 30

Sonderburg (DK), Schloss

35,- k 181

26.8. Mi 19 30

Virtuos &fetzig

Time for Th ree

24.8. Mo 19 30

Pronstorf, Kuhstall 49,- 43,- 33,- 16,- k 178

25.8. Di 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

69,- 59,- 49,- 39,- 29,- k 182

Wenn »Time for Three« die Bühne betritt, scheint die Luft zu flirren: Das US-amerikanische Trio gilt als wahres Energiebündel – virtuos, verspielt und dabei zugleich zutiefst berührend. Mit zwei Violinen und Kontrabass sprengen Charles Yang, Nick Kendall und Ranaan Meyer seit Jahren die Grenzen zwischen Klassik, Folk, Jazz und Pop. Beim SHMF sorgten sie bereits mehrfach für restlos begeisterte Säle – nun kehren sie zurück und bringen ihre magische Mischung aus ungezügelter Spielfreude, feinster Kammermusik und unwiderstehlicher Bühnenpräsenz mit. Die drei Musiker lernten sich am weltberühmten »Curtis Institute of Music« in Philadelphia kennen – bald schon verband sie mehr als nur technische Exzellenz: ihr gemeinsamer

Entdeckergeist. So entstanden Arrangements voller Überraschungen, intime Balladen neben hochvirtuosen Klangeruptionen, Bach, der auf Beatles, Bluegrass und Bernstein trifft. Unter dem Programmtitel »Jukebox« laden »Time for Three« zu einem klangvollen Streifzug durch ihre grenzenlose musikalische Welt: ein Abend, an dem sich Lieblingsstücke, Neuentdeckungen und stilistische Funkenflüge nahtlos aneinanderreihen. So wird der Konzertsaal zum vibrierenden Resonanzraum für Staunen, rhythmischen Drive und große Gefühle – ein leidenschaftliches Feuerwerk der Farben und Stile.

Time for Three

»Jukebox« – Klassik, Jazz, Folk & Hip-Hop

Das Konzert in Pronstorf wird gefördert von

Das Konzert in Hamburg wird gefördert von

Hamburg, Elbphilharmonie, Kleiner Saal

49,- 45,- 39,- 29,- k 185

Er bringt »seine Stradivari wie ein Meister zum Singen«, schwärmt die französische Zeitung LeMonde über den jungen schwedisch-norwegischen Geiger Johan Dalene, der in Stockholm studiert hat und 2019 den prestigeträchtigen Carl-Nielsen-Wettbewerb gewann. Im Duo mit dem norwegischen Pianisten Christian Ihle Hadland widmet er sich seit mehreren Jahren der Musik Skandinaviens, und auch beim SHMF präsentieren die beiden eine Hommage an ihre Heimat, die farbige Klangbilder aus nordischem Licht, mystischer Weite und ländlicher Mittsommer-Idylle heraufbeschwört. Von den mal zarten, mal schwungvollen Kleinoden der schwedischen Komponistin Amanda RöntgenMaier bis zur großen dramatischen dritten Violinsonate von Edvard Grieg entfaltet sich ein Panorama kammermusikalischer Finesse, gewürzt mit der einen oder anderen skandinavischen Tanz- oder Volksliedmelodie. Auch die spätromantischen Klänge von Wilhelm Stenhammar versprechen großen Hörgenuss – er schrieb seine Sonate für den berühmten schwedischen Geiger Tor Aulin, der im Programm mit seinen »Vier Aquarellen« ebenso als Komponist in Erscheinung tritt.

Johan Dalene Violine

Christian Ihle Hadland Klavier

Werke von Edvard Grieg, Amanda RöntgenMaier, Wilhelm Stenhammar u. a.

Das Konzert in Sonderburg wird gefördert von der Kommune Sønderborg.

Trio mit Herz

26.8. Mi 19 30

Tönning, St. Laurentiuskirche 49,- 39,- 10,- k 184

27.8. Do 19 30

Bad Schwartau, St. Fabian und St. Sebastian 39,- 33,- 10,- k 188

»Sinfonische Dichte, homogener Gesamtklang, kammermusikalische Intensität und Emotionalität« – so beschreibt die FAZ die außergewöhnliche Qualität des Trio Orelon. Die deutsche Geigerin Judith Stapf, der katalanische Cellist Arnau Rovira i Bascompte und der italienische Pianist Marco Sanna fanden an der Musikhochschule in Köln zusammen und erhielten seither zahlreiche Auszeichnungen wie den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Mit dem Klaviertrio der schwedischen Komponistin Amanda Röntgen-Maier präsentieren die drei ein selten gehörtes Werk, dessen Herzstück der langsame Satz mit seinen ergreifenden Streicher-Kantilenen ist. Geprägt ist es sowohl durch die klassizistische Romantik Leipzigs, wo die Komponistin sich länger aufhielt, als auch durch den nordischen Ton ihrer Heimat. Röntgen-Maier war gut vernetzt und etwa mit Grieg und Brahms freundschaftlich verbunden, deren Werke ebenfalls auf dem Programm stehen. Sein Trio op. 8 schrieb Brahms als 21-Jähriger, überarbeitete es aber 35 Jahre später, sodass es durch die seltene Kombination aus jugendlichem Elan und reifer Finesse besticht.

Trio Orelon

Grieg: Andante con moto c-Moll Röntgen-Maier: Klaviertrio Es-Dur Brahms: Klaviertrio H-Dur op. 8

Das Konzert in Tönning wird gefördert vom Festivalverein.

ABBA jetzt!

27.8. Do 19 30

Brunsbüttel, Elbeforum

49,- 39,- 29,- 15,- k 187

28.8. Fr 19 30

Stade, Stadeum

49,- 39,- 29,- 15,- k 192

ABBA – von vielen innig geliebt, von manchen etwas kritisch beäugt, fest steht jedoch: An diesen Popgiganten kommt man einfach nicht vorbei. Die musikalisch-kabarettistische Antwort auf die ABBA-Begeisterung liefern die Herren Nest, Friedrich und Paeffgen mit ihrem Programm »Abba jetzt!«. Im würdevollen Frack präsentieren der Theaterstar Tilo Nest (Berliner Ensemble), der TV-Schauspieler Hanno Friedrich (SAT.1 »Sechserpack«) und der begnadete Pop-Professor Alexander Paeffgen (Pop-Akademie Mannheim) die Hits der Schweden als einen atemberaubenden Ritt durch alle musikalischen Genres, wunderbar komisch und immer

überraschend anders. Das unverfrorene Trio verfremdet die schwedischen Evergreens dabei virtuos zu Hip-Hop, Madrigal, Flamenco, Heavy Metal und vielem mehr – herrlich spaßig aber nie niveaulos, einfach »zum Brüllen komisch«, befand die Badische Zeitung . 2023 feierten die drei Herren voller Dankbarkeit ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum und zeigten dabei zweifelsfrei, dass man mit ABBAs Musik nicht zusammen alt wird, sondern gemeinsam jung bleibt.

Tilo Nest Gesang & Schauspiel Hanno Friedrich Gesang & Schauspiel Alexander Paeffgen Klavier & Schauspiel

Die musikalisch-kabarettistische Antwort auf ABBA!

Das Konzert in Brunsbüttel wird gefördert von

Släpstick

27.8. Do 1930

Neumünster, Theater in der Stadthalle

49,- 39,- 29,- 22,- k 189

28.8. Fr 1930

Flensburg, Stadttheater

49,- 39,- 29,- 22,- k 193

29.8. Sa 1930

Schenefeld bei Hamburg, FORUM 49,- 39,- 29,- k 196

Mit »Släpstick« kehrt diesen Sommer eine Truppe zum SHMF zurück, die zeigt, wie herrlich unvernünftig Musik sein kann –und wie brillant zugleich. Mit ihrem Erfolgsprogramm »Schërzo« verwandeln die niederländischen Klangakrobaten große Meisterwerke in kleine Sensationen: Rossini stolpert über seine eigene Ouvertüre, Bach gerät ins rhythmische Schleudern, eine Marmorbüste von Beethoven er-

wacht zum Leben und fordert andere Skulpturen zu einer Jodelschlacht heraus. Bei Släpstick ist nichts heilig, außer der Spielfreude! Die fünf preisgekrönten Musiker verbinden Virtuosität mit Pantomime, Jonglage und einer eleganten Prise Anarchie. Mal wird das Klavier zur Akrobatikfläche, mal die Geige zum KomikStar – und das Publikum ist mittendrin. Wer glaubt, klassische Musik sei steif, erlebt hier das Gegenteil: ein Abend voller Überraschungen, bei dem die Lachmuskeln genauso gefordert sind wie die Ohren. Also: Vergessen Sie die Etikette, schnallen Sie sich an und genießen Sie unbeschwerte Momente, in denen Grenzen zwischen Konzert, Theater und Komik fröhlich verschwimmen.

Släpstick »Schërzo«

Das Konzert in Schenefeld wird gefördert von der Kulturinitiative Schenefeld bei Hamburg.

Frack off!

28.8. Fr 1930

Itzehoe, theater itzehoe

49,- 43,- 34,- 20,- 10,- k 204

Frack off! Kiez trifft Klassik – dieses außergewöhnliche Format findet beim SHMF seinen ganz eigenen Glanzmoment. Was im Schmidts Tivoli auf St. Pauli für Furore sorgte, entfaltet hier eine neue, festivaltypische Intensität: Im Mittelpunkt stehen Omer Meir Wellber, Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg, und Martin Lingnau, einer der erfolgreichsten Theater-, Musical- und Filmkomponisten Deutschlands, der am Klavier den kreativen Funkenflug maßgeblich befeuert. Ihre elektrisierende künstlerische Verbindung – aus einer mehrjährigen Kooperation zwischen Schmidts Tivoli und der Staatsoper entstanden – bildet das Herz dieses Abends. Das Programm ruht auf zwei kraftvollen Säulen: Lingnaus prägnante Songs aus zwei Jahrzehnten, eigens für ein kammermusikalisches Ensemble der Staatsoper neu orchestriert, und die pure Magie des Unvorhersehbaren. Gemeinsam mit der Theatercompagnie »hidden shakespeare« improvisieren Lingnau und Wellber über Musik jeder Couleur – Geschichten entstehen aus Publikumsimpulsen, Szenen wechseln im Stil von Barockarie zu Swing und Pop. No risk, no fun! Unverzichtbar: »Wunder gescheh’n« aus »Das Wunder von Bern« sowie »Der Engel von St. Pauli« aus »Die heiße Ecke«. Freuen Sie sich auf einen Abend, der zeigt: Klassik ist kein Elfenbeinturm, sondern eine offene Tür – und dahinter pulst der Kiez!

Omer Meir Wellber Akkordeon Martin Lingnau Klavier

Sänger und Musiker der Staatsoper Hamburg

Theatercompagnie »hidden shakespeare«

»Frack off!« – Kiez trifft Klassik

Revolverheld triff t Tastenlöwe

27.8. Do 1930

Wedel, Schuppen 1 69,- 59,- 43,- 29,- k 190

29.8. Sa 1930

Eutin, Seebühne Open Air 69,- 59,- 43,- 29,- k 197

»Revolverheld«-Leadsänger Johannes Strate und Klassik-Tastenlöwe Sebastian Knauer – dieses ungewöhnliche Duo überzeugte bereits 2022 beim SHMF. Nun geht die Erfolgsgeschichte weiter! Ohne Berührungsängste und voller musikalischer Neugier verbinden sie diesen Sommer erneut Klassik, Rock und Pop zu einem mitreißenden Klanggewebe, das Schubladen sprengt, durch seine Vielseitigkeit und Offenheit in den Bann zieht und jede Menge gute Laune versprüht. George Gershwins berühmte »Rhapsody in Blue« sowie Werke von Bach, Schubert und Satie stehen hier direkt den beliebten Hits der deutschen Rock-Pop-Band »Revolverheld« gegenüber – vom romantischen Track »Ich lass für Dich das Licht

an« bis zur großen Freundschaftshymne »Das kann uns keiner nehmen«. In einzigartigen Arrangements verschmilzt Strates charakteristische Singstimme mit Knauers Tastenzauber und dem samtigen Klangteppich eines Streicherensembles zu einer faszinierenden Mixtur, die bewegt und begeistert. Gewürzt wird das Ganze mit amüsanten Moderationen und einem erfrischenden und humorvollen Austausch der beiden Nordlichter über Musik, Alltag, Privates sowie die Wunder und Tücken des Lebens.

Johannes Strate Gesang

Sebastian Knauer Klavier Streicherensemble

Klavierwerke von Bach, Schubert, Satie, Gershwin u. a. sowie Hits der Band »Revolverheld«

Von Mozart bis Piazzolla

27.8. Do 1930

Pronstorf, Kuhstall

45,- 39,- 29,- 19,- k 191

28.8. Fr 1930

Kiel, Petruskirche

45,- 39,- 29,- 10,- k 186

Mit einem glanzvollen Finale beschließt Ksenija Sidorova ihr facettenreiches Porträt beim SHMF: Gemeinsam mit dem Goldmund Quartett entfaltet die Akkordeonistin eine Klangwelt zwischen klassischer Eleganz und leidenschaftlicher Moderne. Die vier Münchner Streicher gelten als eines der führenden jungen Quartette Europas – gefeiert für ihre makellose Präzision, ihren warmen Ton und die Fähigkeit, Musik mit erzählerischer Intensität zum Leben zu erwecken. »Es ist meine liebste Kombination in der Kammermusik: Akkordeon und Streichquartet«, schwärmt Sidorova. »Ich sitze in der Mitte, umgeben von diesem samtigen Klang, in dem ich förmlich schwimme –wunderbar!« Mit fein ausbalancierten Adaptionen schlagen sie Brücken von Mozarts letztem Kammermusikwerk, dem »Adagio und Rondo für Glasharmonika«, bis zu Piazzollas Tango-Sensationen und zeitgenössischen Werken voller Fantasie. Patrick Nunns »Escape Velocity« erzählt gar die Geschichte vom hässlichen Entlein – das Akkordeon verwandelt sich am Ende in den schönsten Schwan und hebt ab!

Ksenija Sidorova Akkordeon Goldmund Quartett

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franck Angelis, Astor Piazzolla u. a.

Das Konzert in Wedel wird gefördert von

Das Konzert in Eutin wird gefördert von

Ksenija

Das Sensations-Musical der ABBA -Legenden Benny Andersson & Björn Ulvaeus

29.8. Sa 1930

Lübeck, Musik- und Kongresshalle 99,- 84,- 67,- 55,- 32,- k 195

30.8. So 1800

Sonderburg (DK), Koncertsalen Alsion 78,- 58,- 38,- k 198

Große Gefühle, packende Konflikte, unsterbliche Songs – all das vereint das Musical »Chess« in sich. Mitte der 80er Jahre schufen die ABBA-Stars Benny Andersson und Björn Ulvaeus die mitreißende Musik, während Tim Rice – nach seinen Erfolgen mit »Evita« und »Jesus Christ Superstar« – die Texte beisteuerte. Im Zentrum des Musicals, das sowohl am Londoner West End als auch am New Yorker Broadway Furore machte, steht die Rivalität zweier Schachspieler, ver-

CHESS

woben mit einer verzwickten Liebesgeschichte voller Leidenschaft und Intrigen. Nun erklingt dieser packende Meilenstein der Musicalgeschichte in einer konzertanten Fassung beim SHMF – ein spannendes wie beflügelndes Projekt für den Schleswig-Holstein Festivalchor, seinen langjährigen Leiter Nicolas Fink und das Orchester »The Danish Philharmonic«. Stimmliche Glanzlichter setzt außerdem ein hochrangiges Solistenensemble – darunter Sabrina Weckerlin, die etwa als hochgelobte Elsa in Disneys »Die Eiskönigin« auf Hamburgs Musicalbühnen für Sternstunden sorgte. Seien Sie dabei, wenn zeitlose Chart-Hits wie »One Night in Bangkok« oder das berührende Duett »I Know Him So Well« mit großer Chorsinfonik und treibenden Rock-Beats verschmelzen – ein Abend zum Genießen, Schwelgen und Mitfiebern!

Henrik Wager Freddie Trumper,

The American Mathias Edenborn Anatoly Sergievsky, The Russian Sabrina Weckerlin Florence Vassy

Martin Snell Molokov

Jeffery Krueger The Arbiter

Lisa Antoni Svetlana Sergievsky

Schleswig-Holstein Festivalchor

The Danish Philharmonic

Nicolas Fink Dirigent

Benny Andersson, Björn Ulvaeus, Tim Rice: »Chess« (konzertante Fassung)

k 195 Übernachtungsangebot im Radisson Blu Senator Hotel s. S. 97

Das Konzert in Lübeck wird gefördert von

Das Konzert in Sonderburg wird gefördert von der Kommune Sønderborg.

Abschlusskonzert

29.8. Sa 1930 k 194

30.8. So 1930 k 199

Kiel, Konzerthaus am Schloss 78,- 68,- 58,- 38,- 28,-

Hat man sie einmal im Ohr, vergisst man sie nicht so leicht – die berühmte Promenade aus Modest Mussorgskys Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Würdevoll leitet sie den Gang durch eine Gemäldegalerie ein und fungiert als verbindendes Element zwischen den einzelnen Klangbildern nach Motiven des Künstlers und Mussorgsky-Freundes Viktor Hartmann. Der unheimliche Gnom, das leichtfüßigtrippelnde Ballett der Küken in ihren Eierschalen oder die wunderliche Hütte der Baba Jaga auf Hühnerfüßen – besonders farbig treten diese fantasievollen Szenen in Maurice Ravels meisterhafter Orchestrierung der ursprünglich für Klavier komponierten Stücke hervor. Edvard Griegs Klavierkonzert orientiert sich zwar nicht an konkreten Vorlagen, doch ist auch diese Musik von großer Bildhaftigkeit und scheint stellenweise vom Geist der mythologisch-nordischen Zauberwesen durchweht. Den Solopart des Konzerts übernimmt Tastenmagier Jan Lisiecki, der seit seiner Auszeichnung mit dem Leonard Bernstein Award 2013 immer wieder aufs Neue beim SHMF begeistert. Freuen Sie sich auf einen fulminant-klangvollen und farbig-stimmungsreichen Abschluss des Festivalsommers!

Jan Lisiecki Klavier

NDR Radiophilharmonie

Stanislav Kochanovsky Dirigent

Maurice Ravel: »Une barque sur l’océan«

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16 Modest Mussorgsky: »Bilder einer Ausstellung«

Die Konzerte werden gefördert von

JORIS

30.8. So 19 30

Eutin, Seebühne Open Air

69,- 59,- 43,- 29,- k 203

3.9. Do 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal

69,- 59,- 49,- 39,- 29,- k 200

Wenn moderne Songpoesie und kammermusikalische Finesse zueinanderfinden, öffnet sich ein Klangraum voller Energie, Wärme und feiner Zwischentöne. Violinist, Komponist und Arrangeur Miki Kekenj verfolgt seit Jahren eine Mission: große Pop- und Soulsongs so zu verwandeln, dass sie im klassischen Gewand ihren eigenen Zauber entfalten. Mit seinem »Takeover! Ensemble« hat er längst Maßstäbe gesetzt – nach erfolgreichen Kooperationen mit Samy Deluxe, Fünf Sterne deluxe, Stefanie Heinzmann und Max Herre trifft Kekenj nun wieder

auf JORIS. Der Sänger, der 2015 mit »Herz über Kopf« und dem Album »Hoffnungslos Hoffnungsvoll« zum Publikumsliebling wurde, bringt seine unverwechselbare Stimme mit: warm, direkt, voller Gefühl und einem Hauch Indie-Sehnsucht. Sein aktuelles Album »Zu viel Retro« setzt konsequent auf handgemachte Sounds –ehrliche Musik, die atmet und trägt. Gemeinsam mit dem Takeover! Ensemble entstehen nun exklusive Arrangements, die JORIS’ Songs in ein neues Licht rücken: intim, kraftvoll, überraschend. Ein Abend, an dem Pop und Klassik sich gegenseitig beflügeln und das Publikum auf der spektakulären Seebühne Eutin als auch in der Elbphilharmonie eine unerwartet leuchtende Schnittmenge erlebt.

JORIS Gesang

Takeover! Ensemble Miki Kekenj Violine und Leitung »Popsongs unplugged«

Potter & Purcell

7.9. Mo 20 00

Hamburg, Elbphilharmonie, Großer Saal 89,- 79,- 69,- 59,- 39,- k 201

2024 sorgte der in Schweden lebende Ausnahmemusiker Hugo Ticciati beim SHMF für Begeisterungsstürme, als er gemeinsam mit seinem Ensemble »O/Modernt« Vivaldis Musik in einer faszinierenden Fusion mit Rockklassikern verband und die Elbphilharmonie zum Beben brachte. Auch in diesem Jahr hat der umtriebige Geiger ein Programm im Gepäck, das Grenzen sprengt und ganz unterschiedliche Klangwelten kunstvoll miteinander verbindet. Ausgangspunkt ist Henry Purcells barocke Oper »Dido und Aeneas«, in der das titelgebende Liebespaar von einer mächtigen Zauberin getrennt wird. Ihr Ziel: der Untergang des Königreichs Karthago, über das Dido herrscht. Eine ganz andere Zauberwelt tritt nun mit dieser mythologischen Szenerie in Beziehung, wenn John Williams’ legendäre Filmmusik zu »Harry Potter« mit den Opernauszügen von Purcell verflochten wird. Zeitlose Klassiker von Sting und der Rockband »Muse« im orchestralen Gewand komplettieren das faszinierende musikalische Panorama. Freuen Sie sich auf einen magischen Konzertabend zwischen Karthago und Hogwarts, Barock und Heute, feiner Präzision und gewaltiger Klangekstase!

Danielle de Niese Dido

Frederick Long Aeneas Orchester »O/Modernt«

Voces8 Scholars Choir

Hugo Ticciati Violine und Leitung

»Henry & Harry« – Mit Musik von Henry Purcell, John Williams, Sting u. a.

JazzBaltica bis25.6.28.6.

Brasilianische Legende

25.6. Do 20 00

Timmendorfer Strand, Maritim MainStage 64,- 54,- 39,- / erm. 20% jb s

Mehr Star-Power auf einer Bühne zu versammeln, wird schwer möglich sein! Die »Danish Radio Bigband« ist seit Jahrzehnten als eine der führenden europäischen Bigbands verankert, die schon mit allen namhaften Jazzmusikern zusammen aufgetreten ist oder aufgenommen hat. Die Großformation begleitet keinen Geringeren als Ivan Lins – Sänger, Pianist und vor allem Komponist. Der mittlerweile 80-jährige Brasilianer mit der weichen Stimme wird durch die legendären »New York Voices« unterstützt. Das 1987 ursprünglich von Studierenden des Ithaka College gegründete Vokalquartett begeistert sein Publikum mit filigran ausgesetzten Standards und hochvirtuosen Scatpassagen.

Ivan Lins Gesang & Klavier

New York Voices

Danish Radio Bigband

Ralf Schmid Dirigent

Vintage Groove

26.6. Fr 21 30

Timmendorfer Strand, Maritim MainStage 39,- / erm. 31,- keine Sitzplätze jb 2

Wer Bobby Sparks II mit der amerikanischen Superband »Snarky Puppy« erleben konnte, wird den charismatischen Keyboarder in lebhafter Erinnerung behalten haben! Oft in einen warmen Anorak samt Kapuze gekleidet, steht der US-Amerikaner hinter einer Burg aus Vintage-Keyboards und Synthesizern. Sein Clavinet mit langem Metallhebel, einem »Whammy Bar«, kann er wie eine wild verzerrte E-Gitarre spielen. Sparks verdiente sich seine musikalischen Sporen bei »Roy Hargrove«, »D’Angelo«, »Tower of Power« oder Marcus Miller, was die Ausrichtung seiner Band vorgibt: Jazz, Funk und Fusion mit einer Prise Soul, Gospel und Hip-Hop. 2019 erschien sein erstes Album unter eigenem Namen: »Schizophrenia – The Yang Project«. Nun ist er erstmalig mit eigener Band bei JazzBaltica zu erleben.

Bobby Sparks II Keyboards & Band

Unfug mit Michel aus Lönneberga

28.6. So 10 30

Timmendorfer Strand, Maritim MainStage 16,- / Kinder 8,- jb kids

Der Hof Katthult, Knecht Alfred, Schwester Klein-Ida und die alte Krösamaja sind Kindern seit Erscheinen der Bücher von Astrid Lindgren und der Verfilmungen der 1970er Jahre ein Begriff. Das gebrüllte »Michel!« des Vaters gibt es im schwedischen Original übrigens nicht, weil Michel dort Emil heißt. Da man in Deutschland besorgt war, dass es Verwirrungen mit Erich Kästners »Emil und die Detektive« geben könnte, wurde der Lausbub kurzerhand umbenannt. Für das diesjährige Familienkonzert hat sich Nils Landgren – Starposaunist und künstlerischer Leiter von JazzBaltica – des schwedischen Klassikers angenommen. Seine funkensprühende und humorvolle Bearbeitung wird er gemeinsam mit dem renommierten Schauspieler Gustav Peter Wöhler und dem JazzBaltica Ensemble kongenial auf die Bühne bringen und kleine (aber auch große) Jazzund Michel-Fans verzaubern!

Gustav Peter Wöhler Sprecher Nils Landgren Posaune & Gesang JazzBaltica Ensemble

Das Konzert wird gefördert von der Rose Stiftung.

Freude am Fahren

Der neue BMW iX3 hebt vollelektrische Fahrfreude auf das übernächste Level. Die neue BMW eDrive Technologie der 6. Generation, seine beeindruckende Reichweite und innovative Ladeintelligenz eröffnen neue Freiräume für elektrisches Fahren – effizient, souverän und mit unverwechselbarem BMW Gefühl. Vereinbaren Sie Ihre persönliche Probefahrt. DER NEUE BMW iX3.

Ihre BMW Partner in Schleswig-Holstein: Hansa Nord www.hansanord.com

May & Olde www.mayundolde.de

BMW iX3 50 xDrive: Energieverbrauch kombiniert: 17,9–15,1 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); Elektrische Reichweite: 679–805 km (WLTP); CO₂-Klasse: A

Winterwunder

20.12. So 1700

Neumünster, Holstenhalle 1 64,- 54,- 47,- 39,- 29,- 19,- k 202

Wenn draußen die Kälte knistert und drinnen Kerzen warmes Licht spenden, beginnt die schönste Zeit des Jahres: das Warten auf Weihnachten. Mit dem »Winterwunder« lädt das SHMF im Dezember zu einem festlichen Höhepunkt in die Holstenhallen Neumünster – für viele längst die »Royal Albert Hall des Nordens«. Hier funkeln Lichterketten an hohen Tannenbäumen, Rentierschlitten und glitzernde Sterne schmücken das Foyer, der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein liegt in der Luft – alles ist bereit für die musikalische Bescherung: Weltstar Avi Avital entlockt seiner Mandoline funkelnde Klangperlen und die grandiose Tine Thing Helseth lässt ihre Trompete wie Sternenglanz erstrahlen. Gemeinsam mit dem Opernchor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters sowie dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester entfalten sie ein prachtvolles Programm aus Weihnachtswerken von Haydn oder Vaughan Williams, besinnlichen Adventsliedern und vielen stimmungsvollen Überraschungen. Ein Abend voller Glanz und Wärme, der Herzen öffnet – ein Winterwunder, das Sie nicht verpassen sollten, denn schöner lässt sich die Vorweihnachtszeit im Norden kaum erleben!

Avi Avital Mandoline

Tine Thing Helseth Trompete Opernchor und Extrachor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters

Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

Harish Shankar Dirigent

Winterwunder 2026 –Die große Festival-Weihnachtsgala

Gastronomisches Angebot ab 15 00

Das SHMF Weihnachtskonzert 2026

Das Festivalorchester

Junge Musikerinnen und Musiker aus über

30

Orten auf der ganzen Welt, Orchesterspiel auf höchstem Niveau, hochkarätige Dirigentinnen und Dirigenten – die Konzerte des Festivalorchesters sind ein besonderes Erlebnis!

Sei es im Rahmen eines großen Sinfoniekonzerts, eines Kammermusikprogramms oder wenn live der Soundtrack zu einer Filmvorführung erklingt: Der Klangkörper ist nicht nur ein Garant für herausragende musikalische Qualität, er steht gleichzeitig für grenzenlose Spielfreude und beflügelnde Energie. Kein Wunder, denn die jungen Talente werden aus ca. 1500 Instrumentalisten ausgewählt und setzen alles daran, diese unvergleichbare Chance voll zu nutzen. Dabei schließen sie internationale Freundschaften fürs Leben – ganz, wie es Orchestergründer Leonard Bernstein vorgesehen hatte, der für das Festivalorchester das Motto »Let’s make music as friends« ausgab. Nicht nur zu den Konzerten heißen wir Sie herzlich willkommen, Sie haben auch die Möglichkeit, dem Arbeitsprozess des Orchesters im Rahmen der öffentlichen Proben in der ACO Thormannhalle auf dem Gelände der NordArt beizuwohnen.

Das Festivalorchester dankt der Orchesterpartnerin Investitionsbank Schleswig-Holstein ( IB.SH ) sowie Johanna und Hans-Julius Ahlmann, der ACO Gruppe, dem Team der NordArt, der Mathias-Tantau-Stiftung, der Fielmann Förderstiftung, dem Stifterkreis des Festivalorchesters, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Weiland Kulturstiftung Henning Hamkens, dem Nordkolleg Rendsburg, Yamaha und der Carlsberg Deutschland GmbH.

Öffentliche Probenphasen

Teddy Abrams 6.7. bis 9.7. Andrew Manze 13.7. bis 16.7.

Katharina Wincor 28.7. bis 31.7. Christoph Eschenbach 12.8. bis 15.8.

Karten für die Generalproben sind ab dem 8.6. erhältlich, Termine und Infos zu den anderen Proben jeweils eine Woche vor Beginn der Probenphase unter → www.shmf.de/fo und Tel 0451-38957-20.

Konzerte

10.7. & 11.7.

Rendsburg-Büdelsdorf → S. 18

17.7. Elmshorn → S. 25

18.7. Rendsburg-Büdelsdorf → S. 25/26

25.7. Rendsburg-Büdelsdorf → S. 34

26.7. Neumünster → S. 36

26.7. Lübeck → S. 36

27.7. Alkersum → S. 36

1.8. Kiel → S. 45

2.8. Husum → S. 45

4.8. Rendsburg-Büdelsdorf → S. 49

5.8. Lüneburg → S. 49

8.8. Lübeck → S. 56

9.8. Lüneburg → S. 56

16.8. Lübeck → S. 66

17.8. Hamburg → S. 66

NordArt 2026

Willkommen im Kunstwerk Carlshütte. Kunst kann die Seele träumen lassen und Zuversicht schaffen –in einer Sprache, die alle Menschen verstehen.

Die Carlshütte, in der über viele Jahrzehnte hinweg Eisen geschmolzen wurde, ist heute ein Schmelztiegel ganz anderer Art. Hier, in den riesigen Hallenschiffen findet eine der eindrucksvollsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst statt: die NordArt. Zum 27. Mal verbinden sich Bilder, Skulpturen, Fotografien und Installationen von 200 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zu einer gemeinsamen Erzählung. Die Werke stehen für den Austausch verschiedener Kulturen und deren Sicht auf die Welt. Trotz aller Unterschiede werden gemeinsame Hoffnungen und Träume sichtbar. Kunst, sagt der Chefkurator der NordArt, Wolfgang Gramm, sucht Antworten auf alles, was den Menschen bewegt und berührt, und der Mensch kann Antworten in der Kunst finden. Die NordArt wird jährlich neu konzipiert und kuratiert. Im Jahr 2026 stehen Sonderprojekte aus den baltischen Staaten sowie aus China und Zentralasien im Fokus. Das Ausstellungsgelände umfasst eine Hallenfläche von 22.000 Quadratmetern sowie die ACO Wagenremise und einen 80.000 Quadratmeter großen Skulpturenpark. Die Gastgeber des Kunstwerks Carlshütte und der NordArt sind Hans-Julius und Johanna Ahlmann. Das Unternehmerpaar stellt dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra auf dem Gelände auch einen eigenen Proben- und Konzertraum in der ACO Thormannhalle zur Verfügung.

NordArt 2026: 6.6. bis 4.10., Vorwerksallee in Büdelsdorf, Besucherinformation → www.nordart.de → www.instagram.com/Nord_Art → www.facebook.com/NordArt → www.youtube.com/@nord_art

Wir freuen uns, Gastgeber des Schleswig-Holstein Festival Orchestra und von Konzerten des SHMF im Kunstwerk Carlshütte zu sein.

Die ACO Gruppe.

www.aco.com

SO KLINGT

Ob internationale oder regionale Vielfalt – bei famila dirigiert der Geschmack. Daher finden Sie bei uns Feigen statt Geigen, Mandarinen statt Mandolinen, Konfitüren statt Ouvertüren und ganze Sinfonien an Aromen. Also schauen Sie mal wieder vorbei, denn live schmeckt alles besser!

Der Festivalchor

Freude am Singen auf hohem Niveau und professionelle Probenarbeit in toller Atmosphäre – das ist der SchleswigHolstein Festivalchor.

Seit 2014 existiert der Festivalchor mit einer großen Anzahl von semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern, die sich jedes Jahr auf die Probenwochenenden und Konzerte bestens zuhause vorbereiten. So kann Chordirektor Nicolas Fink direkt mit der Klangarbeit beginnen, denn die Töne sitzen bereits bis zum ersten Treffen. Der Schweizer Chorleiter hat im Laufe der vergangenen zwölf Jahre bei seinen Mitgliedern durch abwechslungsreiche und stilgetreue Stimmbildungs- und Klangarbeit während der Proben ein hohes Niveau erreichen

können. Das ist zum einen immer wieder in Konzerten beim SHMF zu hören, zum anderen aber auch in der Begeisterung zu spüren, die alle Mitwirkenden für diese besondere Chorarbeit hegen. Und die Freude darüber, dass Nicolas Fink 2026 gleich beide Projekte mit »seinem« Chor leitet, ist groß! In diesem Sommer erarbeitet der SHFC zum einen mit Bachs h-Moll-Messe ein grandioses Meisterwerk, zum anderen mit dem (konzertant erklingenden) Musical CHESS der schwedischen ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus ein Werk, das in der Schwerpunktstadt Stockholm entstanden ist. Der Titel »One Night in Bangkok« stand 1984 sogar 20 Wochen auf Platz 3 der amerikanischen Chartliste.

Nicolas Fink Chordirektor

Konzerte

Bach: h-Moll-Messe 11.7. Lübeck → S. 18

Musical CHESS 29.8. Lübeck 30.8. Sonderburg (DK) → S. 78

Infos: Tel 0451-38957-14 und → www.shmf.de/chor

So klingt Zukunftsmusik.

Erleben Sie Jugend musiziert 2026.

Ob Klassik oder Pop, ob solo oder im Ensemble – Jugend musiziert fördert junge Talente und bringt Musikbegeisterte zusammen. Das unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe aus voller Überzeugung. Mit dem Format „Meisterschüler – Meister“ bringen wir beim Schleswig-Holstein Musik Festival weltberühmte Virtuosen mit erfolgreichen Nachwuchstalenten auf die Bühne.

»Meisterschüler – Meister«

Seit 2009 lernen junge Talente in dieser SHMF -Konzertreihe von erfahrenen Größen der Musikwelt, in diesem Jahr von der Cellistin Anastasia Kobekina .

Weil’s um mehr als Geld geht.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist seit vielen Jahren der größte nichtstaatliche Kulturförderer Deutschlands. Sie engagiert sich insbesondere für die Nachwuchsförderung. Seit mehr als 60 Jahren unterstützt sie »Jugend musiziert«, den renommiertesten Nachwuchswettbewerb für klassische Musik in Deutschland. Ziel dabei ist es, junge Menschen zum Musizieren anzuregen, Begabungen zu entdecken und zu fördern. Zahlreiche Karrieren von Preisträgerinnen und Preisträgern – wie z.B. die von Anne-Sophie Mutter oder Alice Sara Ott – zeigen, dass er zum Sprungbrett für internationale Karrieren werden kann.

Auch die Förderung der SHMF-Konzertreihe »Meisterschüler – Meister« ist Teil des Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe bei »Jugend musiziert«. Junge Talente feilen mit renommierten Musikerpersönlichkeiten an Technik sowie persönlichem Ausdruck und präsentieren das erarbeitete Programm im Rahmen des Festivals gemeinsam auf großer Bühne. Beim SHMF 2026 probt und spielt die Cellistin Anastasia Kobekina, die 2024 mit dem »Leonard Bernstein Award« ausgezeichnet wurde, als Mentorin mit den jungen Nachwuchsmusikerinnen und -musikern Marie Helling (Violine), Maxim Tzekov (Violine), Arcan Isenkul (Viola) und A ´ ngela Aguareles (Violoncello). Gemeinsam bringen sie Werke von Franz Schubert und Alexander Glasunow auf die Bühne → S. 25

© Oliver Borchert

Faszination Musik

Menschen die Gelegenheit zu geben, miteinander in einen kreativen Austausch zu treten und die Freude am gemeinsamen Musizieren zu feiern, ist ein besonderes Anliegen des SHMF .

Dabei prägen nicht nur die Meisterklassen für junge Nachwuchstalente das Festival – auch Workshops für begeisterte Hobbymusikerinnen und -musiker jeden Alters sind Teil des Kursprogramms, für das die Musikhochschule Lübeck mit ihrer einzigartigen Atmosphäre ideale Voraussetzungen bietet. Im Sommer 2026 präsentiert der »Campus« erneut ein vielfältiges Angebot: Aufstrebende Talente können sich für eine Masterclass mit der weltberühmten Violinistin Midori bewerben oder vom schwedischen Cellisten Frans Helmerson lernen, während The King’s Singers ihre A-cappella-Expertise an Ensembles weitergeben. Ergänzt werden die Masterclasses durch einen Mandolinen-Workshop mit Avi Avital sowie einen Blechbläser-Workshop unter der Leitung von Nils Landgren. Theaterbegeisterte können sich auf einen Kreativ-Workshop mit den Protagonisten von Familie Flöz freuen.

Campus Lübeck

18. bis 22.7. Mandolinen-Workshop mit Avi Avital

Konzert: 22.7. 1700 Lübeck, Musikhochschule → S. 31

23. bis 26.7. The King’s Singers Masterclass A-cappella Konzert: 26.7. 1700 Lübeck, Musikhochschule → S. 36

9. bis 13.8. Blechbläser-Workshop mit Nils Landgren Konzert: 13.8. 1700 Lübeck, Musikhochschule → S. 60

17. bis 21.8. Midori Masterclass Geige

Konzert: 21.8. 1700 Lübeck, St. Georg-Kirche → S. 69

18. bis 22.8. Frans Helmerson Masterclass Cello

Konzert: 22.8. 1700 Hasselburg, Herrenhaus → S. 72

Gäste sind herzlich willkommen, dem öffentlichen Unterricht in der Musikhochschule Lübeck zuzuhören.

Campus Kiel

4. bis 6.8. Kreativ-Workshop mit Familie Flöz »Masken in der Theaterpraxis«

Infos: Tel 0451-38957-21 und → www.shmf.de/campus Der Campus Lübeck wird gefördert von

Wir danken!

Hauptsponsoring

Projektpartnerschaften

Konzertpartnerschaften und Förderungen

Initiative Wirtschaft & Musik

adesso health solutions GmbH Neumünster AK-Touristik GmbH Kiel

Anton Willer GmbH & Co KG

Autovermietung Wucherpfennig und Krohn GmbH Lübeck

BROCK MÜLLER ZIEGENBEIN Rechtsanwälte Partnerschaft mbH – Notare Bürgerstiftung Großhansdorf

CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG Kiel

coop eG Schwentinental

Dataport Altenholz

DELFS & PARTNER mbB Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hamburg

Druckhaus Leupelt GmbH Handewitt

EDUR-Pumpenfabrik Eduard Redlien GmbH & Co. KG Kiel

Eisen-Jäger Kiel GmbH Kiel

Fabrikant Mads Clausen Foundation Sønderborg

Fienemann Torpedo GmbH Quickborn

Gemeinde Großhansdorf

Gemeinde Rellingen

Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck

Getriebebau NORD GmbH & Co. KG Bargteheide

GHP GbR Steuerberatungsgesellschaft Hamburg, Berlin

Gosch & Schlüter GmbH Kiel

GTH Gebäude Technik Hamburg

GmbH & Co. KG

Hansestadt Lüneburg

H. & J. Brüggen KG Lübeck

Heinrich Knievel Großhandel GmbH & Co. KG Kiel

Herose GmbH Armaturen und Metalle Bad Oldesloe

Hugo Hamann GmbH & Co. KG Kiel

HWB Unternehmerberatung Kiel, Lübeck, Flensburg

Ulbrich Stiftung
Dr. Carl Hermann Schleifer

IHK Schleswig-Holstein

J.G. Niederegger GmbH & Co. KG Lübeck

Joh. Wilh. von Eicken GmbH Lübeck

Junge Die Bäckerei. Lübeck

Kanzlei am Klingenberg Lübeck

KIM Kultur in Marne e.V.

Kroschke Kinderstiftung Ahrensburg

Kulturinitiative Sandesneben-Nusse

Kulturinitiative Schenefeld in Mittelholstein

Kulturinitiative Schenefeld bei Hamburg

KUSS-Stiftung KulturStiftung Schenefeld Lübecker Wachunternehmen

Dr. Kurt Kleinfeldt GmbH Lübeck

Martens & Prahl Versicherungskontor GmbH & Co. KG Lübeck

Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG Kiel

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Wedel

Messe Husum & Congress Husum

MÖHRLE HAPP LUTHER Hamburg

Musik in der Stadtkirche zu Glückstadt e.V.

Norddeutsche P anzenzucht Hans-Georg Lembke KG Holtsee

Nordic AI Solutions GmbH Hamburg

Nordkolleg Rendsburg GmbH

Nordmark Pharma GmbH Uetersen

NORDMETALL-Stiftung Hamburg

Paul Albrechts Verlag/PAV Card Lütjensee

Rainer Carstens, Westhof Bio-Gruppe Friedrichsgabekoog

Stiftung Nör

Regionalverein Wilstermarsch e.V. Wilster

Stadt Bad Oldesloe

Stadt Bad Schwartau

Stadt Kappeln

Stadt Neumünster

SVG Straßenverkehrs-Genossenschaft

Schleswig-Holstein eG Neumünster

ttp AG Steuerberatungsgesellschaft Flensburg

Unser Norden Stiftung Kiel

von Poll Immobilien GmbH

Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG Kiel

wir drei werbung gmbh Kiel, Hamburg

Wul Textil-Service GmbH Kiel

Mathias-tantau-stiftung

LOTTO Schleswig-Holstein ist Hauptsponsor des Schleswig-Holstein Musik Festival

lotto-sh.de

Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.

Der Verein

Rund

8.600 Fördermitglieder und 350 Ehrenamtliche sind das Rückgrat unserer musikalischen Erfolgsgeschichte. Ihre Leidenschaft ist unsere Motivation!

Mitglieder Ihr Beitrag tut Gutes! Unsere Fördermitglieder sind Garant dafür, dass die einzigartige Festivalidee weitergelebt wird. Insbesondere fördern Sie die Talentschmiede des Festivals: unser junges, internationales Festivalorchester, dessen Proben für Sie kostenlos sind. Für Mitglieder sind exklusive Kartenkontingente eingerichtet und Sie erleben mit uns landesweite Festivalvorschauen, lokale Kulturausflüge sowie musikalische Reisen bis nach Stockholm. Beiräte Herzstück, nicht nur des Vereins, sondern des gesamten Festivals, ist die ehrenamtliche Beiratsarbeit. Unsere Beiräte kümmern sich um das leibliche Wohl der Musiker und akquirieren mit viel Engagement in ihrem Spielort eigene Spenden. Als Festivalfamilie öffnen sie die Tore ihrer Herzen und Häuser für Musiker aus aller Welt.

Wir freuen uns auf Sie!

Schleswig-Holstein Musik Festival e.V. Fleming Petersen (Geschäftsführer), Alexander Jungblut, Barbara Tornow Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck, Tel 0451-38957-50, verein@shmf.de → www.shmf.de/verein

Hej, liebe Mitglieder, dieser Festivalsommer blüht auf zwischen gelben Sonnenblumen und dem Blau der Meere.

Dank Ihrer Unterstützung fördert der Festivalverein in diesem Jahr fünf Konzerte, auch diesmal mit einem besonderen Schwerpunkt auf der musikalischen Nachwuchsarbeit. Die niederländische Blockflöten-Queen Lucie Horsch bringt barocke Musik für Könige nach Kaltenkirchen. Und als einer der aufregendsten jungen Pianisten weltweit zeigt Hayato Sumino mit seinem Arrangement von Ravels Boléro in Kiel seine außergewöhnliche musikalische Brillanz.

Auf unseren Kulturausflügen begegnen Sie gleich drei Porträtsolisten: Ksenija Sidorova in der Hamburger Elbphilharmonie, Asya Fateyeva im Kieler Schloss und Daniel Hope im Glücksburger Schlossgarten.

Mit dem Festivalverein sind Sie ganz nah dran, an der Musik und den Menschen dahinter. Mein Team und ich freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf eine Festivalsaison voller vertrauter und zugleich überraschend neuer nordischer Klänge.

Ihr Fleming Petersen

Exklusive Kulturausfl üge

Elbphilharmonie im Porträt

4.7. Sa Hamburg

Wir werfen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Elbphilharmonie und entdecken ihre architektonischen Besonderheiten – inklusive Panoramablick vom Dach des Hamburger Wahrzeichens. Bei einem köstlichen Menü im skandinavischen Restaurant »ASKÅ« im Sandtorhafen begegnen wir unserer sympathischen Porträtkünstlerin Ksenija Sidorova, bevor wir sie abschließend im Großen Saal erleben.

Preis pro Person € 279,-

Rohrblatt & roter Samt

17.7.

Fr Kiel

Das Konzerthaus am Schloss öffnet seine Backstage-Türen und dessen Direktor gibt uns seinen persönlichen Einblick in die jüngst renovierten Räume. Bevor wir sie am Abend in Mozarts Klarinettenkonzert hören, treffen wir auf die Saxophonistin und Porträtkünstlerin 2024, Asya Fateyeva, für eine kurze Einführung. Und dazwischen genießen wir ein sorgfältig komponiertes Menü im Restaurant »Lüneburg-Haus«.

Preis pro Person € 219,-

Flowerpower

18.7.

Sa Rendsburg

Unsere florale Entdeckungsreise beginnt im Jüdischen Museum. Hier starten wir in die Ausstellung »State of Nature« und fahren für die weitere raumübergreifende Installation von Rebecca Louise Law gemeinsam auf die Schleswiger Museumsinsel. Wie später im Konzert in der Christkirche mit Berlioz’ »Harold en Italie« thematisiert auch sie die Vergänglichkeit von Schönheit – flüchtig wie Blumen und Musik selbst. Begleiten werden uns vor Ort jeweils die Museumsdirektoren persönlich. Der Nachmittag wird abgerundet mit kulinarischen Köstlichkeiten in Rendsburg. Zu uns stoßen hier junge Talente des Festivalorchesters, als Vorgeschmack auf die spannende Arbeit mit Dirigent Andrew Manze.

Preis pro Person € 209,-

Von Saiten zu Servietten

27.7. Mo Glücksburg

Das erstmalige Konzerterlebnis im wunderschönen Schlossgarten wird etwas ganz Besonderes: Die Geschäftsführerin des Schlosses empfängt uns bei einer fürstlichen Kaffeetafel, bevor sie uns durch die herrschaftlichen Säle geleitet. Nach der Anspielprobe erwartet uns während des Abendessens im Schlosskeller hoher Besuch. Gemeinsam sehen wir uns abschließend an der frischen Luft im Konzertgarten wieder.

Preis pro Person € 199,-

Ab sofort Kulturausflüge buchen unter → www.shmf.de/kulturausflug

Nordisch

5.8.

Mi Lübeck

Im frisch wiedereröffneten »Behnhaus« tauchen wir mit seinem Direktor ein in die besondere Verbindung von kunsthistorischen Schätzen des Nordens und eindrucksvoller Architektur des Bürgertums. Nach dem anschließenden Menü in der »Schiffergesellschaft« erfahren wir bei einem geführten Stadtspaziergang von der Nähe Lübecks zu Skandinavien. Angekommen am Dom treffen wir bei einem Glas Sekt auf das Geburtstagskind Nils Landgren. Gemeinsam stimmen wir uns ein auf das Konzert mit »Mr. Red Horn« und dem »Swedish Radio Choir«.

Preis pro Person € 209,Kulinarisch-

literarischer Abend

10.11. Di Kiel

Dieser Abend ist der traditionelle Abschluss unserer Kulturausflüge. Laura Thomsen, Leiterin der Konzertplanung, gibt einen kleinen exklusiven Ausblick auf den nächsten Städte-Schwerpunkt. Und die Schauspielerin Victoria Trauttmansdorff stimmt uns mit einer Lesung auf die Vorweihnachtszeit ein. Dabei verwöhnt uns das Restaurant »Lüneburg-Haus« mit einem 4-Gänge-Menü samt passender Weinauswahl, launig und kenntnisreich von Sommelier Jan Marxen präsentiert.

Preis pro Person € 129,-

Rabattierte Konzerte

Freuen

Sie sich bei den folgenden 16 Konzerten auf

einen Nachlass von 20%.

Bei Buchung dieser Konzerte erfolgt die Rabattierung anhand Ihrer Mitgliedsnummer automatisch.

Ksenija Sidorova

9.7. Altenhof

10.7. Haseldorf

Ksenija Sidorova Akkordeon

SIGNUM saxophone quartet

Werke von Bach, Strawinsky, Piazzolla u. a.

→ S. 16

Folk Night

16.7. Ahrensburg

17.7. Wilster

Folkband »WÖR«

Gesangsquartett »Kongero«

Nordic Folk

→ S. 24

Hilary Hahn & Omer Meir Wellber

24.7. Rendsburg

Hilary Hahn Violine

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Omer Meir Wellber Dirigent und Akkordeon

Werke von Mozart, Schumann und Sadikova

→ S. 32

für Mitglieder

Hope & Landgren

27.7. Glücksburg

28.7. Neustadt

Nils Landgren Posaune & Gesang

Daniel Hope Violine

Jacques Ammon Klavier

Stéphane Logerot Kontrabass

Dimitri Monstein Percussion

Werke von Bach, Sting, Landgren u. a.

→ S. 40

Hayato Sumino

7.8. Kiel

Hayato Sumino Klavier Aurora Orchestra

Nicholas Collon Dirigent

Werke von Bernstein, Ravel, Mahler u. a.

→ S. 54

Musikfest

Wotersen

8.8. Wotersen mf5b

Harald Haugaard Fiddle und Ensemble

Von Schleswig-Holstein nach Stockholm

→ S. 57

Festivalorchester

16.8. Lübeck

17.8. Hamburg

Kian Soltani Violoncello

Schleswig-Holstein Festival Orchestra

Christoph Eschenbach Dirigent Schumann: Cellokonzert

Dvorˇák: Sinfonie Nr. 9

»Aus der Neuen Welt«

→ S. 66

Schleswig-Holstein Proms

21. & 22.8. Neumünster

Annette Dittert Moderation

Hana Chang Violine

Jess Gillam Saxophon

Matilda Lloyd Trompete

Odense Symfoniorkester

Wayne Marshall Dirigent

Gala-Konzert mit Klassik-Hits von Elgar, Beethoven, Tschaikowsky u. a.

→ S. 71

Sensations-Musical Chess

29.8. Lübeck

30.8. Sonderburg (DK)

Henrik Wager

Freddie Trumper, The American Mathias Edenborn

Anatoly Sergievsky, The Russian

Sabrina Weckerlin Florence Vassy

Martin Snell Molokov

Jeffery Krueger The Arbiter

Lisa Antoni Svetlana Sergievsky

Schleswig-Holstein Festivalchor

The Danish Philharmonic

Nicolas Fink Dirigent

Benny Andersson, Björn Ulvaeus, Tim Rice: »Chess«

(konzertante Fassung)

→ S. 78

Alle rabattierten Konzerte → www.shmf.de/verein-rabatt

Künstlerinnen & Künstler

A

Abadie, Lisandro → S. 18

Abrams, Teddy → S. 18

Aguareles, A´ngela → S. 25

Akademie für Alte Musik Berlin → S. 18

Amita Vokalensemble → S. 35

Ammon, Jacques → S. 40

Antoni, Lisa → S. 78

Appl, Benjamin → S. 31

Asasello Quartett → S. 60

Aslan, Ahmet → S. 42

Aurora Orchestra → S. 54

Avital, Avi → S. 24, 31, 50, 83

Aydin, Özgür → S. 64

AYOM → S. 47

B Badische Staatskapelle → S. 23 baff! → S. 35

Baldu, Tommy → S. 30

Bancroft, Ryan → S. 73

Barenboim, Daniel → S. 63

Barokksolistene → S. 41

Bidla Buh → S. 50

Boulanger Trio → S. 15

B’Rock Orchestra → S. 19

Bülow, Johann von → S. 15

Busack, Konstantin → S. 61

C Canellakis, Karina → S. 12

Chang, Hana → S. 71

Chen, Ray → S. 45

Choe, Holly → S. 49

Collon, Nicholas → S. 54

Constantini, Claudio → S. 15

D Dalene, Johan → S. 74

Danielsson, Lars → S. 53

Danish Radio Bigband → S. 81

Deutsches SymphonieOrchester Berlin → S. 26

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen → S. 32

Dirks, Reentko → S. 15

Dittert, Annette → S. 71

Dreamers’ Circus → S. 69

DYAD → S. 58

E Edenborn, Mathias → S. 78

Eike, Bjarte → S. 41

Engeltjes, Maarten → S. 55

ensemble reflektor → S. 70, 72

Eschenbach, Christoph → S. 66

Estonian Festival Orchestra → S. 29

F Familie Flöz → S. 22, 48

Fateyeva, Asya → S. 26, 60

Fink, Nicolas → S. 18, 78

Forsberg, Ulf → S. 53

Forsyth, Amanda → S. 17

Fredriksson, Fabian → S. 54

Friedrich, Hanno → S. 75

Fritzsch, Georg → S. 23

Fröst, Martin → S. 59

G Gedankenreiseorchester

→ S. 64, 66

Gedeck, Martina → S. 30

Geiger, Stefan → S. 56

Gilbert, Alan → S. 67

Gillam, Jess → S. 14, 71

Glasmeyer, Stephanie → S. 11

Goldmund Quartett → S. 77

H Hadland, Christian Ihle → S. 74

Hahn, Hilary → S. 32

Haje, Simon → S. 55

Hardenberger, Håkan → S. 72

Harding, Daniel → S. 43

Haugaard, Harald → S. 57

Heißen, Alexander von → S. 50

Helgath, Florian → S. 17

Helling, Marie → S. 25

Helseth, Tine Thing → S. 83

hidden shakespeare → S. 76

Höhn, Raphael → S. 18

Holmander, Magnus → S. 28

Hope, Daniel → S. 17, 40

Horsch, Lucie → S. 19

Huangci, Claire → S. 23

I Ikiz, Robert → S. 53

I˙senkul, Arcan → S. 25

J Jakobsson, Anders → S. 54

Jan, Donata → S. 61

Jansson, Bengan → S. 54

Järvi, Paavo → S. 29

JazzBaltica Ensemble → S. 81

Jazzrausch Bigband → S. 51

Jobarteh, Sona → S. 33

JORIS → S. 80

K Katschner, Wolfgang → S. 60

Kaziboni, Vimbayi → S. 70, 72

Kekenj, Miki → S. 80

Kizelo Mleko → S. 16, 20

Knauer, Sebastian → S. 30, 77

Kobekina, Anastasia → S. 12, 25

Koch, Roberto → S. 15

Kochanovsky, Stanislav → S. 79

Kongero → S. 24, 28

Kraja → S. 41

Krueger, Jeffery → S. 78

Kuropaczewski, Łukasz → S. 50

L Landgren, Nils → S. 18, 40, 52, 53, 60, 81

lautten compagney BERLIN → S. 60

Lehmkuhl, Wiebke → S. 18

Lena Jonsson Trio → S. 42

Lenaerts, Anneleen → S. 50

Liedtke, Christoph → S. 61

Lima, Azul → S. 23

Lingnau, Martin → S. 76

Lins, Ivan → S. 81

Lisiecki, Jan → S. 32, 79

Lloyd, Matilda → S. 71

Lodestar Trio → S. 34, 35

Logerot, Stéphane → S. 40

Long, Frederick → S. 80

Lyssarides, Joel → S. 21, 53

M Ma, Yo-Yo → S. 63

Mahler Chamber Orchestra → S. 43

Maistre, Xavier de → S. 73

Manz, Sebastian → S. 71

Manze, Andrew → S. 25, 26

Marmen Quartet → S. 15

Marshall, Wayne → S. 71

Mattes, Eva → S. 19

Mehta, Zubin → S. 17

Michaelis Consort → S. 49

Midori → S. 64

MILOŠ → S. 68

mini.musik → S. 62, 64

Monstein, Dimitri → S. 40

N NDR Elbphilharmonie Orchester → S. 12

NDR Radiophilharmonie → S. 79

NDR Vokalensemble → S. 17

Nest, Tilo → S. 75

New York Voices → S. 81

Niese, Danielle de → S. 80

O Odense Symfoniorkester → S. 71

O/Modernt → S. 80

Opernchor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters → S. 83

Orlowsky, David → S. 30

Otter, Anne Sofie von → S. 54

P Paeffgen, Alexander → S. 75

Peirani, Vincent → S. 18

Perl, Hille → S. 23

Plath, Theo → S. 71

Platiopoulou, Ilektra → S. 68

Pony Says → S. 60

Porter Percussion Duo → S. 67

PRJCT Amsterdam → S. 55

Putnin ‚ š, Kaspars → S. 53

R Radloff, Lars Henrik → S. 71

Reiners, Benjamin → S. 13

Renaudin Vary, Lucienne → S. 70

Rial, Núria → S. 18

Ringmasters → S. 65

Robert-Schumann-Philharmonie → S. 13

Roffi, Pietro → S. 72

Rosengren, Bengt → S. 53

Roxette → S. 27

Royal Stockholm Philharmonic Orchestra → S. 73

Royal Swedish Orchestra → S. 67

S Sand, Ida → S. 53

Scheeser, Julia → S. 61

Schleswig-Holstein Festival Orchestra → S. 18, 25, 26, 34, 36, 45, 49, 56, 66

Schleswig-Holstein Festivalchor → S. 18, 78

Schleswig-Holsteinisches

Sinfonieorchester → S. 83

Schmid, Ralf → S. 81

Serotyuk, Irina → S. 28

Shankar, Harish → S. 83

Shiberg, Johan → S. 54

Shirinyan, Marianna → S. 68

Sidorova, Ksenija → S. 13, 15, 16, 24, 29, 31, 68, 72, 73, 77

SIGNUM saxophone quartet → S. 16

Sinfonisches Blasorchester

Ratekau → S. 61

Sitkovetsky, Alexander → S. 15

Släpstick → S. 76

Snell, Martin → S. 78

Sokolov, Grigory → S. 37

Soltani, Kian → S. 66

Sparks II, Bobby → S. 81

Steger, Maurice → S. 23

Stelter, Daniel → S. 30

Stemme, Nina → S. 67

Stockholm Chamber Brass → S. 14

Strate, Johannes → S. 77

Sumino, Hayato → S. 54

Swedish Chamber Orchestra → S. 59

Swedish Radio Choir → S. 53

Swedish Radio Symphony Orchestra → S. 53

S´ winoga, Dariusz → S. 19

Symbio → S. 63

T Tailcoat → S. 62

Takeover! Ensemble → S. 80

Tante Friedl → S. 40

Tetzlaff, Juri → S. 49

The Curious Bards → S. 68

The Danish Philharmonic → S. 78

The King’s Singers → S. 28, 35

The Real Group → S. 44

The Sarahbanda → S. 46

Thedéen, Torleif → S. 68

Ticciati, Hugo → S. 65, 80

Time for Three → S. 74

Trifonov, Daniil → S. 43

Trio Orelon → S. 75

Tzekov, Maxim → S. 25

V Vassileva, Vivi → S. 20

Villazón, Rolando → S. 55

Viotti, Milena → S. 71

vision string quartet → S. 21

Voces8 Scholars Choir → S. 80

Vocoder → S. 35

W Wager, Henrik → S. 78

Weckerlin, Sabrina → S. 78

Wellber, Omer Meir → S. 32, 76

Wendt, Joja → S. 13

West-Eastern Divan Orchestra → S. 63

Wienand, Sebastian → S. 23

Wildschut, Noa → S. 20

Willis, Sarah → S. 46

Wincor, Katharina → S. 45

Wöhler, Gustav Peter → S. 81

Wollny, Michael → S. 18

WÖR → S. 24, 28

Woodpeckers Recorder Quartet → S. 58

Y Yamada, Kazuki → S. 26

Z Zakai, Ophira → S. 50

Zimmermann, Tabea → S. 25

Zukerman, Pinchas → S. 17

Zürcher Kammerorchester → S. 17

Das Festivalhotel

Immer eine gute Wahl – Das Radisson Blu Senator Hotel Lübeck ist gemeinsam mit dem Park Inn by Radisson Förderer und Partner des SHMF. Die Festivalhotels sind durch die zentrale Lage und die unmittelbare Nähe zu unserer wichtigen Spielstätte, der Musik- und Kongresshalle, nicht nur für unsere Künstlerinnen und Künstler eine absolute Empfehlung.

Seinen Gästen bietet das Radisson Blu Senator Hotel eine Atmosphäre zum Wohlfühlen: Stilvoll eingerichtete Zimmer und Suiten lassen keinen Wunsch offen. Reservieren Sie vor Ihrem Konzertabend rechtzeitig einen Tisch zum Abendessen im Restaurant Nautilo mit Bar. Im stylischinnovativen Ambiente mit Blick auf die historische Altstadt werden kreative Speisen serviert. Taste the difference! Den Abend können Sie nach dem Konzert an der im Restaurant Nautilo integrierten Bar bei einem Cocktail ausklingen lassen.

» Ich freue mich sehr, dass wir die langjährige Zusammenarbeit fortführen und als Festivalhotel die Künstler und Besucher des SHMF bei uns begrüßen dürfen. Wir sind stolz darauf, Teil dieses bedeutenden Kulturevents zu sein.«

→ www.radissonblu.de/hotel-luebeck

→ www.parkinn.de/hotel-luebeck

Konzerte mit Übernachtung

Verbinden Sie musikalischen Hochgenuss mit einem Aufenthalt im historischen Lübeck und entspannen Sie in einem der besten Hotels der Stadt. Das Festivalhotel Radisson Blu Senator Hotel Lübeck ist durch seine zentrale Lage eine absolute Empfehlung und bietet eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Zu ausgewählten Konzerten hält das Radisson Blu Senator Hotel spezielle Angebote für Sie bereit – darin enthalten sind u.a. ein bis zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück, ein Drei-Gänge-Abendmenü und die Eintrittskarte zum Konzert in der ersten Preiskategorie. Je nach Aufenthalt ist zusätzlich ein Ticket für eine Stadt-, Kanal- und Hafenrundfahrt oder ähnliches enthalten.

3. – 5.7. Voreröffnungskonzert

4.– 6.7. Eröffnungskonzert

10.– 12.7. Bachs h-Moll-Messe

19.– 21.7. Sidorova & Järvi

24.– 26.7. A-cappella-Nacht

31.7.– 2.8. Daniil Trifonov

7.– 9.8. Rolando Villazón

7.– 9.8. Film in Concert: »The Artist«

15.– 17.8. Schleswig-Holstein Festival Orchestra, Kian Soltani

21.– 23.8. Leonard Bernstein Award

22.– 24.8. Royal Stockholm Orchestra

28.– 30.8. CHESS

Alle Angebote auch unter → www.shmf.de/angebote

Buchung der Angebote ausschließlich unter: Radisson Blu Senator Hotel, Tel 0451-142142, book@radissonblu.com → www.senatorhotel.de

• RESTAURANT NAUTILO

• NAUTILO BAR

• BIER- UND WEINSTUBE KOGGE

• CAFFÈ/BAR DANTE

• RESTAURANT LABARACCA

• LABARACCA BAR

Radisson Blu Senator Hotel Willy-Brandt-Allee 6 , 23554 Lübeck, Germany

T: +49 (0)451 142 0

info.luebeck@radissonblu.com

radissonhotels.com/blu

Adressen der Spielstätten

A Ahrensburg

Marstall Lübecker Str. 8

Schlosspark Lübecker Str. 1

Altenhof

Kuhhaus Gut Altenhof 24340 Altenhof

B Bad Bramstedt

Kurhaustheater Oskar-Alexander-Str. 26

Bad Oldesloe Kultur- und Bildungszentrum Beer-Yaacov-Weg 1

Peter-Paul-Kirche Kirchberg 4

Bad Schwartau

Krummlandhalle Schulstr. 8-10

St. Fabian und St. Sebastian Alt Rensefeld 24 Bad Segeberg

St. Marienkirche Kirchplatz 5

Bargteheide

Kleines Theater Hamburgerstr. 3

Bordesholm

Klosterkirche Lindenplatz

Brunsbüttel

Elbeforum Von-Humboldt-Platz

Büsum

Watt’n Hus – Ferien- und Informationszentrum Südstrand 11

E Elmshorn

Reithalle Westerstr. 93

Emkendorf (bei Kiel)

Scheune Gut Emkendorf 24802 Emkendorf Eutin

Seebühne Am Schlossgarten 7

St. Michaeliskirche Schlossstr. 2

F Fehmarn

Hof Johannisberg Johannisberg 4, 23769 Fehmarn

Flensburg

Deutsches Haus Friedrich-Ebert-Str. 7

ROBBE & BERKING , Bootshalle Kielseng 7 Stadttheate r Rathausstr. 22 Föhr, Alkersum

Museum Kunst der Westküste Hauptstr. 7 Föhr, Boldixum

St. Nicolaikirche Kirchweg Föhr, Nieblum

St. Johannis-Kirche Wohldsweg/Karkstieg Föhr, Wyk

W.D.R .-Fähre Hafen/Am Fähranleger Friedrichstadt

St. Christophorus-Kirche Am Mittelburgwall 44

G Geesthacht

kleines Theater Schillerstrasse Schillerstr. 33 Glücksburg

Schlosspark Schloss 1, 24960 Glücksburg

Glückstadt

Stadtkirche Am Kirchplatz

Großhansdorf

Auferstehungskirch e Alte Landstr. 20

H Hamburg

Blankeneser Kirche am Markt Mühlenberger Weg 64

Elbphilharmonie

Platz der Deutschen Einheit 1

Ernst Deutsch Theater

Friedrich-Schütter-Platz

Georg-Elser-Halle Feldstr. 66

Lufthansa Technik Hangar 7

Weg beim Jäger 173

Haseldorf

Rinderstall Gut Haseldorf

Hauptstr. 26, 25489 Haseldorf

Hasselburg

Herrenhaus und Scheune Gut Hasselburg

Allee 8, 23730 Altenkrempe

Heide

St. Jürgen Kirche am Markt Markt 27

Helmstorf

Gut Helmstorf 24321 Helmstorf

Husum

Messe Husum & Congress

Am Messeplatz 16-18

St. Marienkirche Am Markt

I Itzehoe

St. Laurentii-Kirche Kirchenstr. 10

theater itzehoe Theaterplatz

K Kaltenkirchen

Michaeliskirche Kirchenstr. 7

Kappeln

St. Nikolai-Kirche Schmiedestr. 45

Kellinghusen

St. Cyriacus-Kirche Lindenstr. 2

Kiel

Casino der Stadtwerke Kiel Uhlenkrog 32

Förde Sparkasse Lorentzendamm 28–30

Freilichtbühne Krusenkoppel

Düsternbrooker Weg 81

halle400 An der Halle 400 1

Konzerthaus am Schloss Schlossplatz 2

KulturForum in der Stadtgalerie

Andreas-Gayk-Str. 31

Petruskirche Weimarer Str. 1

Schauspielhaus Holtenauer Str. 103

Universitätskirche Westring 387

Wissenschaftspark am Neufeldthaus

Grippstraße

Wunderino Arena Europaplatz 1

Kiel-Molfsee

Freilichtmuseum Hamburger Landstr. 97

L Lübeck

Böbs Werft Travemünde

Travemünder Landstr. 304

Dom Domkirchhof

Dräger, Haus L14 Lachswehrallee 14

Europäisches Hansemuseum

An der Untertrave 1

Kirche Johann Hinrich Wichern

Andersenring 29

Kulturwerft Gollan Einsiedelstr. 6

Lutherkirche Moislinger Allee 96

Musik- und Kongresshalle

Willy-Brandt-Allee 10

Musikhochschule, Großer Saal

An der Obertrave 16

Radisson Blu Senator Hotel

Willy-Brandt-Allee 6

St.-Andreas-Kirche Schlutuper Kirchstr. 17

St. Georg-Kirche Niederbüssauer Weg 1

St.-Gertrud-Kirche Bonnusstr. 1

St.-Philippus-Kirche Schlutuper Str. 52

Treibsand Willy-Brandt-Allee 9

Lüneburg

Libeskind Auditorium Universitätsallee 1

St. Johannis Bei der St. Johanniskirche 2

M Marne

Maria-Magdalenen-Kirche Alter Kirchhof

Meldorf

Dom Südermarkt

N Neumünster

Gerisch-Skulpturenpark Hauptstr. 1

Holstenhallen Justus-von-Liebig-Str. 2–4

Theater in der Stadthalle Kleinflecken 1

Neustadt ancora Marina An der Wiek 7–15

Niebüll

Christuskirche Kirchenstr. 6

Norderstedt

Kulturwerk am See Stormarnstr. 55

Waldbühne Stormarnstr. 55

Nortorf

Deutsches Schallplattenmuseum

Niedernstr. 7b

Nusse

Kirche Kirchstr. 8

O Oldenburg in Holstein

Wallmuseum Professor-Struve-Weg 1

P Plön

Nikolaikirche Markt 26

Pronstorf

Kuhstall Gut Pronstorf 23820 Pronstorf

R Ratzeburg

Dom Domhof 35

Reinbek

Schloss Schlossstr. 5

Rellingen

Kirche Kirchenstraße

Rendsburg

Christkirche Prinzenstr. 13

Rendsburg-Büdelsdorf

ACO Thormannhalle Am Ahlmannkai

NordArt Vorwerksallee 3

S Schenefeld in Mittelholstein

Bonifatiuskirche Holstenstr. 31

Schenefeld bei Hamburg

FORUM Achter de Weiden 30

Schleswig

A.P. Møller Skolen Auf der Freiheit

Dom Süderdomstraße

Schönberg

Kirche Markt 1

Sieseby

Kirche Dorfstr. 19

Sonderburg (DK)

Koncertsalen Alsion Alsion 2

DK 6400 Sønderborg

Schloss Sønderbro 1 DK 6400 Sønderborg

Stade

Stadeum Schiffertorstr. 6

Stocksee

Obsthalle Stockseehof 1

Strande

Bootshalle Strandstr. 8

T Tönning

St. Laurentiuskirche Am Markt

W Wahlstedt

Kleines Theater am Markt

Rudolf-Gußmann-Platz 1

Wangels

Weissenhäuser Strand Seestr. 1, 23758 Wangels

Warder

Gut Seehof Seehof 1, 24646 Warder

Wedel

Immanuelkirche Küsterstr. 4

Schuppen 1 Strandbaddamm 18

Wesselburen

St. Bartholomäus-Kirche Am Markt

Wilster

Colosseum Zingelstr. 13

Wöhrden

Westhof BIO gewächshaus Pehrsenweg 1

Wotersen

Reithalle Schloss Wotersen 21514 Wotersen

Wulfshagen

Gut Wulfshagen

Wulfshagen 17, 24214 Tüttendorf

→ www.shmf.de/spielorte

Spielorte

A Ahrensburg → S. 24, 62

Altenhof → S. 14, 16, 50, 64, 69

B Bad Bramstedt → S. 30

Bad Oldesloe → S. 23, 67

Bad Schwartau → S. 66, 75

Bad Segeberg → S. 49

Bargteheide → S. 40

Bordesholm → S. 25, 34, 68

Brunsbüttel → S. 75

Büsum → S. 50

E Elmshorn → S. 25, 41, 59

Emkendorf → S. 28

Eutin → S. 73, 77

F Fehmarn → S. 16

Flensburg → S. 44, 46, 55, 70, 76

Föhr → S. 14, 25, 30, 36, 73

Friedrichstadt → S. 58

G Geesthacht → S. 19

Glücksburg → S. 40

Glückstadt → S. 31

Großhansdorf → S. 34

H Hamburg → S. 13, 14, 19, 22, 23, 50, 51, 53, 65, 66, 67, 73, 74, 80

Haseldorf → S. 16, 30, 50, 69

Hasselburg → 13, 15, 54, 72

Heide → S. 41

Helmstorf → S. 30

Husum → S. 45, 68

I Itzehoe → S. 17

K Kaltenkirchen → S. 19

Kappeln → S. 24

Kellinghusen → S. 68

Kiel → S. 16, 17, 20, 21, 23, 26, 27, 33, 37, 42, 45, 48, 53, 54, 55, 59, 60, 63, 67, 72, 77, 79

Kiel-Molfsee → S. 50

L Lübeck → S. 12, 15, 17, 18, 28, 29, 31, 33, 35, 36, 41, 42, 43, 44, 47, 51, 53, 55, 56, 58, 60, 63, 65, 66, 68, 69, 70, 73, 78

Lüneburg → S. 49, 56, 59

M Marne → S. 60

Meldorf → S. 19, 49, 72

N Neumünster → S. 11, 36, 61, 71, 76, 83

Neustadt → S. 40

Niebüll → S. 34

Norderstedt → S. 46, 67

Nortorf → S. 28

Nusse → S. 58

O Oldenburg in Holstein → S. 62

P Plön → S. 24, 64, 71

Pronstorf → S. 21, 35, 59, 74, 77

R Ratzeburg → S. 72

Reinbek → S. 15

Rellingen → S. 14, 32, 71

Rendsburg → S. 25, 32, 57

Rendsburg-Büdelsdorf → S. 18, 26, 32, 34, 49

S Schenefeld in Mittelholstein → S. 68

Schenefeld bei Hamburg → S. 66, 76

Schleswig → S. 28, 60, 62

Schönberg → S. 31

Sieseby → S. 68

Sonderburg → S. 53, 74, 78

Stade → S. 75

Stocksee → S. 20

Strande → S. 65

T Tönning → S. 75

W Wahlstedt → S. 15

Wangels → S. 58

Warder → S. 62

Wedel → S. 15, 77

Wesselburen → S. 28

Wilster → S. 24

Wöhrden → S. 62

Wotersen → S. 15, 20, 46, 57, 64

Wulfshagen → S. 40

Impressum

SHMF-Journal 1/26

Schleswig-Holstein Musik Festival

Herausgeber

Schleswig-Holstein Musik Festival e.V. Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck

Verleger

Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival

Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck

Erscheinungsweise viermal jährlich, der Bezugspreis ist im Mitgliederbeitrag enthalten Auflage 100.000

Stand 5. Februar 2026

Intendant Dr. Christian Kuhnt

Redaktion Tobias Klatt, Dr. Lea Kollath Texte Tobias Klatt, Dr. Lea Kollath, Agnes Monreal, Melina Hablitzel Gestaltung Büro für Mitteilungen, Hamburg Herstellung Evers-Druck GmbH, Meldorf

Danksagung

Das Schleswig-Holstein Musik Festival dankt den Hauptsponsoren, Sponsoren und Förderern, der Initiative Wirtschaft & Musik, dem Festivalverein, den Festivalbeiräten und dem Land Schleswig-Holstein für ihre finanzielle und tatkräftige Unterstützung. Ebenso danken wir den Festivalhotels in Lübeck Radisson Blu Senator Hotel und Park Inn by Radisson Lübeck. Ein besonderer Dank gilt dem Medienpartner NDR für die langjährige großzügige Unterstützung. Mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der NDR Radiophilharmonie und dem NDR Vokalensemble, die auch 2026 in das Programm mit Konzerten eingebunden sind, nimmt der NDR eine wichtige Stellung im Festival ein. Zahlreiche Konzerte werden wieder aufgezeichnet. Das »Schleswig-Holstein Magazin« berichtet regelmäßig über die Highlights und zentralen Ereignisse des Musiksommers. Auch die Sendung »Schleswig-Holstein 18:00« widmet sich unter anderem dem SHMF. Zudem gibt es regelmäßige Berichte zum SHMF in den Radioprogrammen NDR Kultur und NDR Info sowie auf NDR 1 Welle Nord, hier auch montags bis freitags in »Von Binnenland und Waterkant« zwischen 19 und 21 Uhr. NDR Kultur überträgt live auf 3sat und im Radio das Eröffnungskonzert des SHMF mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Karina Canellakis und sendet darüber hinaus weitere Konzertaufzeichnungen, die das gesamte musikalische Spektrum des SHMFProgramms abbilden. Dazu gibt es viele Künstlerporträts und Konzertberichte, u. a. auch in der Sendung »NDR Kultur – Das Journal« im NDR Fernsehen. Einen umfangreichen Überblick über das Programm, Konzerte und Stars, exklusive Fotos und Hintergründe gibt es auch im Onlineangebot auf → ndr.de/sh und auf → ndr.de/shmf sowie in der NDR SchleswigHolstein App.

Bildnachweise

Titelbild: Büro für Mitteilungen; S. 2: Judith Zerbst; S. 5-9: Benne Ochs; S. 11: Felix König; S. 12: Johanna Berghorn; S. 13: Benne Ochs, Felix König; S. 14: Elvira Gänte, Decca Classics; S. 15: Benne Ochs, Robin Kater, Marco Borggreve; S. 16: Sona Hellmann, Benne Ochs; S. 17: Maxim Schulz, Marius Engel/NDR; S. 18: O’Neil Arnold, Felix König; S. 19: Yvonne Schmedemann, Marco Borggreve; S. 20: Gut Stockseehof, Felix König; S. 21: Sander Stuart; S. 22: Simon Wachter; S. 23: Jean Baptiste Millot, Nicolaj Lund; S. 24: Ron Zohar, BLBGE; S. 25: Olaf Malzahn, Jasper Graetsch; S. 26: Jewgeni Roppel, Jasper Graetsch; S. 27: Photo Etoall; S. 28: Ottmar Hinze, Christopher Hästbacka, Benjamin Ealovega; S. 29: Benne Ochs; S. 30: Corbis Cosima Scavolini, Felix Broede; S. 31: Felix König, Benne Ochs; S. 32: Zamoyski Studio, Chris Lee; S. 33: Sona Jobarteh; S. 34 James Champion, Felix König; S. 35: Benjamin Ealovega, Felix König; S. 36: AnnaLena Langhans, Olaf Malzahn, Photocase; S. 37: Jasper Graetsch; S. 38: Christian Schaffrath; S. 39: Christian Schaffrath; S. 40: SHMF, Lisa Fübeis; S. 41: Torleif Bækken, LisaLove Bäckmann; S. 42: Ahmet Aslan, Klara G; S. 43: Dario Acosta; S. 44: Matilda Hallander; S. 45: Decca Records; S. 46: Sebastian Haenel; S. 47: Gal Oppido; S. 48: Simon Wachter; S. 49: Olaf Malzahn, Michaelis Consort; S. 50: Bidla Buh, John Garve; S. 51: Sebastian Reiter; S. 52: Felix König; S. 52: Axel Nickolaus; S. 54: John Garve, Ewa Marie Rundquist; S. 55: Deutsche Grammophon, Tom McKenzie; S. 56: Peter Lovino – La Petite Reine; S. 57: Felix König, Ard Jongsma; S. 58: Mark Swallow, Karlis Dzjamko, Photocase; S. 59: Mats Baecker; S. 60: Manu Theobald, Marco Borggreve, Hendrik Möllgaard; S. 61: Universal Picture; S: 62: The Astrid Lindgren Company™. Illustrated by Ingrid Vang Nyman, Eva Wistemar; S. 63: Christoffer Paavilainen, Brantley Gutierrez; S. 64: Olaf Malzahn, Nigel Parry; S. 65: Thies Raetzke, David Gimlin; S. 66: Holger Hage/DG, Rezzarte; S. 67: Oliver Look, iStock/bluejayphoto; S. 68: Benne Ochs, The Curious Bards, Torleif Thedéen; S. 69: Søren Lynggaard, Kirchengemeinder St. Georg; S. 70: Bernhard Look; S. 71: Harald Hoffmann, Christian Schaffrath; S. 72: Anita Back, Benne Ochs, Marco Borggreve; S. 73: Gregor Hohenberg, Benne Ochs; S. 74: Shervin Lainez, Mats Bäcker; S. 75: Anna Fiolka, Sebastian Hoppe; S. 76: Corne van der Stelt, Felix König; S. 77: Gregor Hohenberg, Benne Ochs; S. 78: Chess Productions Ltd • Logo Designed By Dewynters Plc London; S. 79: Zamoyski Studio; S. 80: Sven Thielmann, Matthew Johnson; S. 81: Rodrigo Simas, Boris Breuer, Bildmakarna Berg / Björn Berg; S. 83: Anna-Julia Granberg; S. 84: Felix König; S. 85: Felix König; S. 87: John Garve; S. 88: Olaf Malzahn; S. 89: Felix König; S. 93-96: Büro für Mitteilungen, S. 97: Radisson Blu Senator Hotel Lübeck

Mehr Bäume. Weniger CO2. Dieses Druckprodukt unterstützt die Erstaufforstung von Laubmischwäldern in Schleswig-Holstein (D) zur nachhaltigen Kompensation von Treibhausgasen. www.evers-reforest.com

Karten

ab sofort: www.shmf.de

Kartenzentrale SHMF

Postfach 3840, 24037 Kiel bestellung@shmf.de

Ab Freitag, 13. März 2026

Telefonischer Kartenvorverkauf

Tel 0431-237070

Preise

Die angegebenen Kartenpreise sind Endpreise der Kartenzentrale des SHMF. Je Auftrag wird eine Service-Gebühr in Höhe von 3,90 € erhoben. Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende (bis 27 Jahre), Leistende des Wehr- oder Bundesfreiwilligendienstes erhalten eine Preisermäßigung von 50%, sofern nicht anders vermerkt. Ein Berechtigungsnachweis ist bei der Einlasskontrolle unaufgefordert vorzuzeigen.

Allgemeine Hinweise

Kartenrückgabe und -tausch sind auch bei nur teilweise erfüllten Bestellungen nicht möglich. Änderungen von Programmen, Besetzungen und Terminen bleiben grundsätzlich vorbehalten. Besetzungs- und Programmänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe der Karten.

Barrierefreiheit

Zur allgemeinen Beratung und zur Buchung von Rollstuhlplätzen kontaktieren Sie bitte unsere Kartenzentrale: barrierefrei@shmf.de oder 0431-237070. Angaben zur Barrierefreiheit einzelner Spielstätten finden Sie zudem auf unserer Website → www.shmf.de/spielorte

Weitere Hinweise → www.shmf.de/faq Es gelten die AGB der Stiftung SchleswigHolstein Musik Festival → www.shmf.de/agb

Veranstalter

Schleswig-Holstein Musik Festival Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck Tel 0451-389 57-0 → www.shmf.de

Das SHMF -Team

Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival

A Auszubildende

Johanna Maaß, Lisa Chinatsu Schwarz

B Buchhaltung

Monika Becker

F Festivalchor

Nicolas Fink (Chordirektor),

Selke Harten-Strehk (Projektleitung)

Festivalorchester

Christoph Eschenbach (Principal Conductor),

Agnes Monreal (Projektleitung), Kai Oesterwinter, Leonor Rodrigues

Finanzen und Personal

Jens Boddin (Leitung), Nicole Spiering

Freiwilliges Soziales Jahr

Yolanda Tabea Wickboldt

I Intendanz

Dr. Christian Kuhnt (Intendant), Birgitt Rehbock

J JazzBaltica

Nils Landgren (Künstlerische Leitung), Stefan Drewenskus (Projektleitung)

K Konzertplanung

Frank Siebert (Leitung), Laura Thomsen (Leitung), Melina Hablitzel, Miguel Ángel Lázaro Díaz

Künstlerisches Betriebsbüro

Caterina Hilgenberg (Leitung),

Stefan Drewenskus, Nico Frankenberg, Aliena Grabsch, Maria Willenborg, Freda Lotta Wilms

M Marketing

Daniel Weth (Leitung), Judith Zerbst

Musikfeste auf dem Lande

Miguel Ángel Lázaro Díaz (Leitung)

P Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Laura Hamdorf (Leitung),

Philine Burmeister, Ann-Kristin Zoike

R Redaktion

Tobias Klatt (Leitung), Dr. Lea Kollath

S Sponsoring & Fundraising

Sven Jenkel (Leitung),

Caroline Cornehl, Dennis Lorenzen, Patricia Sopalla

T Telefonzentrale und Empfang

Silvia Münchow

Trainee

Rebecca Cordes

V Vorstand

Dr. Christian Kuhnt (Vorsitzender), Dr. Glenny Holdhof, Prof. Dr. Bernd Redmann

Ehrenbotschafter

Prof. Dr. Dr. h. c. Hermann Rauhe

Stiftungsrat

Matthias Boxberger (Vorsitzender), Dr. Dorit Stenke (1. Stellvertreterin), Hendrik Lünenborg (2. Stellvertreter), Luisa von Bethmann-Hollweg, Gülten Bockholdt, Max Schön, Dirk Schrödter, Oliver Stolz, Erk Westermann-Lammers

Schleswig-Holstein Musik Festival e.V.

Fleming Petersen (Geschäftsführer), Alexander Jungblut, Barbara Tornow

Ehrenvorsitz

Prof. Dr. h. c. Christoph Eschenbach

Kuratorium

Ministerpräsident Daniel Günther (Vorsitzender)

Vertretungsvorstand

Luisa von Bethmann-Hollweg, Dr. Glenny Holdhof, Hans-Caspar Graf zu Rantzau

Erweiterter Vorstand

Dr. Niels Bunzen, Birgit Comberg, Susanne Geerts, Jens Broder Knudsen, Dr. Christian Kuhnt, Guido Wendt

SHMF Service GmbH (Büro Kiel)

Geschäftsführung

Jens Boddin, Katharina Lindenberg

Kartenvertrieb

Katharina Lindenberg (Leitung), Frederike Braun, Gesa Dethlefs, Michael Erbguth, Jamine Friedrich, Antje Koch, Heike Priegann, Nina Schramm

Produktionsleitung

Lisa Kuchenbrandt (Leitung), Ronja Margrit Knudsen-Neuhaus

Schleswig-Holstein Musik Festival Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck info@shmf.de

Menschen. Musik. Miteinander.

Die IB.SH fördert das Schleswig-Holstein Festival Orchestra.

Das SHMF prägt Schleswig-Holstein. Jedes Jahr kommen junge

Musiktalente aus aller Welt zum SHMF Festivalorchester zusammen, ein Vorbild für ein friedliches, kreatives und dynamisches Miteinander.

Diese Nachwuchsarbeit unterstützen wir gerne als „Partnerin des Festivalorchesters“.

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Tel. 0431 9905-0 www.ib-sh.de

Royal Swedish Orchestra The King ’s Singers

Ksenija Sidorova The Real Group

Avi Avital Jan Lisiecki Pinchas Zukerman

Grigory Sokolov Nils Landgren

JORIS

Jess Gillam Roxette

Royal Stockholm Philharmonic Orchestra

Kian Soltani Benjamin Appl Hilary Hahn

Rolando Villazón Tabea Zimmermann

Lucienne Renaudin Vary Hayato Sumino

Ray Che n Yo-Yo Ma Omer Meir Wellber

West-Eastern Divan Orchestra Sona Jobarteh

Jazzrausch Bigband Håkan Hardenberger

Anne Sofie von Otter Midori Daniel Hope

Daniil Trifonov Swedish Chamber Orchestra

Karten: ww w. shm f .de und ab 13.3 . unter 0431- 23 70 70

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook