











































„Voll Kraft und Zuversicht“
ZDF MORGENMAGAZIN
NACH DEM GLEICHNAMIGEN BESTSELLER VON BARBARA PACHL-EBERHART






EIN FILM VON ADRIAN GOIGINGER
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„Voll Kraft und Zuversicht“
ZDF MORGENMAGAZIN
NACH DEM GLEICHNAMIGEN BESTSELLER VON BARBARA PACHL-EBERHART






EIN FILM VON ADRIAN GOIGINGER
STEFANIE REINSPERGER HANNO KOFFLER RONALD ZEHRFELD
ROBERT STADLOBER VALERIE PACHNER AB 16. APRIL IM KINO

ZUM TRAILER

Liebe Gäste und Freunde der Schauburg, mit dem Frühling startet in der Schauburg wieder eine unserer traditionsreichsten Filmreihen: Die Traumfabrik geht in ihre 30. Ausgabe. In Zusammenarbeit mit dem Studium Generale des KIT laden wir Sie ein, Filmgeschichte und Filmkunst gemeinsam neu zu entdecken – immer sonntags um 15 Uhr in der Schauburg, ab Ende April.
Die Jubiläumsreihe steht unter dem Titel „Emotion Cinema – Filmkomponisten & Filmmusik“ und widmet sich der besonderen Rolle der Musik im Film. Filmmusik verstärkt Emotionen, schafft Atmosphäre und kann Szenen unvergesslich machen – oft genügt eine Melodie, um ein ganzes Kinoerlebnis wachzurufen.
Die Auswahl führt durch neun Jahrzehnte Filmgeschichte und stellt prägende Komponisten vor – von Max Steiner und Bernard Herrmann über Nino Rota und Ennio Morricone bis zu Hildur Guðnadóttir. Zu sehen sind Klassiker wie Casablanca, La Strada, The Good, the Bad and the Ugly, A Clockwork Orange, Fitzcarraldo, Blue Velvet und Joker.
Wie gewohnt beginnt jeder Termin mit einer kurzen Einführung von Wolfgang Petroll, anschließend laden wir zu einem offenen Kinogespräch ein.
Wir freuen uns auf diese besondere Jubiläumsausgabe der Traumfabrik und wünschen Ihnen inspirierende Stunden in der Schauburg.
Mit cineastischen Grüßen IMPRESSUM

AUSGABE #191
HERAUSGEBER Schauburg Kino
Herbert Born, Marienstr. 16, 76137 Karlsruhe Tel: 0721 35 000 11 / Fax: 0721 38 00 47 born@schauburg.de www.schauburg.de
REDAKTION Herbert Born, Marcus Vetter, Wolfram Hannemann, Saskia Fleischhauer
Alle Starttermine sind unverbindlich.
Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, aber manchmal unvermeidbar.
Das kostenlose Filmmagazin des Schauburg Filmtheaters
monatlich.
2022 gewann Julia Ducournau für „Titane“ die Goldene Palme. Nun hat sie einen neuen Film gedreht, der gar nicht erst versucht, ähnlich zu schockieren, sondern sich stattdessen auf zurückhaltend-allegorische Weise mit der AIDS-Epidemie beschäftigt.

Auf einer Party lässt sich die 13jährige Alpha (Mélissa Boros) ein Tattoo stechen: Wie ein Blitz wirkt das A, das nun ihren Oberarm ziert. Dass ein so junges Mädchen auf Parties anzufinden ist, könnte für eine gewisse Verwahrlosung sprechen, doch das Gegenteil ist der Fall. Ihre Mutter (Golshifteh Farahani) liebt sie über alles, zieht sie seit Jahren allein auf und hat es bis zur Position einer Ärztin geschafft. Und als Ärztin weiß die Mutter, welche Gefahr das unbedachte Tattoo für ihre Tochter bedeutet: Ob die Nadel sauber war, will sie von Alpha wissen. Denn mittels Blut wird das Virus übertragen, das auch die Patienten in dem Krankenhaus quält, in dem die Mutter arbeitet: Mehr Palliativstation als Krankenhaus, denn das Virus marmorisiert die Körper der Infizierten, ergreift langsam aber unausweichlich vom ganzen Körper Besitz und verwandelt ihn in eine Statue von unwirklicher Schönheit.
Wirkt „Alpha“ anfangs noch wie eine jener Geschichten, in denen eine Außenseiterin, von ihren Mitschülern ausgeschlossen und gehänselt wird, entwickelt sich Julia Ducournaus Film bald zu etwas anderem, interessanteren. Zunehmend wird die Welt außerhalb der Wohnung der Mutter ausgeblendet, konzentriert sich die Geschichte auf Alpha, die Mutter und Amin. Gegenwärtiges verschwimmt mit Erinnerungen, in manchen Szenen scheint Alphas 13jähriges mit ihrem 5jährigen Ich zu verschmelzen, wie ein Fiebertraum oder den Wahnvorstellungen eines Heroinrausches. In vielerlei Hinsicht mutet „Alpha“ konventioneller an als Ducournaus erste beiden Filme „Raw“ und „Titane“, die auf den ersten Blick radikaler wirkten, bisweilen ihre Lust an der Provokation ausstellten. „Alpha“ dagegen wirkt reifer, bewusster, verliert sich nicht mehr in betont transgressiven Momenten, sondern beschreibt auf emotionale und besonders in der zweiten Hälfte mitreißende Weise, wie drei Menschen herauszufinden wollen, wann und ob es sich zu Leben lohnt. Ein überraschendes, hartes, berührendes Drama über die Folgen einer Epidemie auf eine Familie. programmkino.de / Michael Meyns
DRAMA, HORROR · 128 MIN FSK 16 FRANKREICH, BELGIEN 2025
Regie JULIA DUCOURNAUK Besetzung MÉLISSA BOROS, TAHAR RAHIM, GOLSHIFTEH FARAHANI, EMMA MACKEY, FINNEGAN OLDFIELD



ein film von THIERRY KLIFA
















Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard wagt sich mit seinem Film mutig an Victor Hugos Monumentalwerk und zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis.

Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen. Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens.
Éric Besnard wagt sich mit „Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“ mutig an Victor Hugos Monumentalwerk. Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois („Alles ist gut gegangen“, „Das kostbarste aller Güter“), der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt. „Les Misérables“ erzählt die fast unbekannte Vorgeschichte der berühmten Hauptfigur, die gegen Ungerechtigkeit kämpfte und es zu Reichtum, Ansehen und Bildung brachte. Ein schmerzhaftes und gleichzeitig hoffnungsvolles historisches Drama über die Möglichkeit der zweiten Chance und des Neuanfangs, das auch elegant den Bogen zum Heute zieht. programmkino. de / Dieter Oßwald



„Ein seltenes, tief berührendes Kinoereignis.“ ARD
„Ein grandioser Film, meisterhaft inszeniert.“
„Sandra Hüller ist überragend.“ THE




Ein sensibles, nahes Porträt von Siri Hustvedt: Sabine Lidl zeigt die Autorin offen, klug und vielschichtig und vermeidet typische Bio-Pic-Klischees. So entsteht ein starkes Bild einer beeindruckenden Künstlerin.
„In der Bibliothek bekam ich Flügel!“, lautet einer der ersten Sätze von Siri Hustvedt beim persönlichen Rückblick auf ihre Leidenschaft für Literatur. Sie wird noch reichlich solche Einblicke in ihr Leben liefern, stets mit gut geschliffenen Formulierungen, wie es sich für eine Schriftstellerin ihres Kalibers schließlich gehört. Ihr späterer Ehemann Paul Auster lässt sich gleichfalls nicht lumpen, wenn es um die Wortwahl geht. Auf einem Notizzettel kritzelte er einst nach der ersten Begegnung eine kleine, feine Liebeserklärung. Daraus entsteht eine jahrzehntelange Künstler-Ehe, die 2024 mit dem Tod von Auster, ihrem „Lebensmenschen“, endet. Dessen Krebskrankheit macht das Paar bewusst öffentlich. Der Umgang mit Trauer und Verzweiflung soll Trost für andere in ähnlichen Situationen bieten.
Beim Einsatz von Talking Heads, einem notorischen Bremser bei Bio-Pics, hält sich diese Doku angenehm zurück. Statt Erinnerungen und Lobpreisungen von Mitschülern oder Weggefährten stehen hier längere Interviews mit Paul Auster im Mittelpunkt. Dessen kurzweilige Einordnungen und Einschätzungen haben Unterhaltungs- und Informationswert gleichermaßen. Schlauen Leuten, die etwas zu sagen haben, hört man einfach gerne zu. Das gilt auch für Wim Wenders, mit dem sich die Autorin an der Bar über Hexenverfolgung unterhält. Ort der Handlung ist das Steilneset Memorial im norwegischen Vardø. In dem kleinen Ort am Polarkreis wurde ein imposantes Denkmal zum Gedenken an 91 Opfer errichtet, die im Jahr 1691 der Hexerei bezichtigt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. „Weil sie getrunken und mit dem Teufel getanzt hat“, liest Siri Hustvedt auf einer der Urteilsbegründungen, die an den Wänden der 100 Meter langen Gedenkhalle ausgestellt sind. Dieser ergreifende Schauplatz allein macht den Kinobesuch zum lohnenden Ereignis. Nach dem Film ist vor der Neu- oder Wiederentdeckung der Werke einer beeindruckenden Schriftstellerin, die nicht umsonst zu den wichtigsten Vertreterinnen ihrer Generation gezählt wird. programmkino.de / Dieter Oßwald
DOKUMENTARFILM 115 MIN FSK 12 DEUTSCHLAND, SCHWEIZ 2025
Regie SABINE LIDL Besetzung SIRI HUSTVEDT, PAUL AUSTER, SOPHIE AUSTER, KATERINA FOTOPOULOU, LIV HUSTVEDT

Marinas Reise an die Atlantikküste wirbelt verdrängte Gefühle und alte Familiengeheimnisse auf. Sie wird für sie zu einer Suche nach Herkunft, Verlust und zarter Nähe – getragen von Erinnerungen, die zwischen Schmerz und Magie schweben.
Die 18jährige Marina, nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen, reist nach Vigo an die spanische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters zu treffen. Sie taucht ein in eine verwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen Es ist noch nicht lange her, da hat uns Carla Simón mit ihrem Goldenen-Bären-Gewinner „Alcarràs – Die letzte Ernte“ dieses seltene Erlebnis von Kino beschert, das sich so unmittelbar und wahrhaftig anfühlte, als säße man mit am Küchentisch der katalanischen Großfamilie. Carla Simón hat es wieder getan. Mit „Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“ vollendet sie nun ihre lose Trilogie über Erinnerung und Familie und erzählt uns die Geschichte der jungen Marina, die eigentlich nur eine Unterschrift für eine Stipendium braucht und unversehens in die Suche nach ihrer Herkunft gerät. Doch dieses Mal bricht Carla Simón aus dem reinen Naturalismus aus. Wo in der eigenen Familiengeschichte nur noch Schweigen und Leerstellen sind – entstanden durch die rebellische Zeit der „La Movida“ im Spanien der Post-FrancoÄra und deren Schattenseite, der Heroin- und AIDS-Krise der 80er Jahre –, durchwebt sie diese Lücken mit Imagination. Gemeinsam mit ihrem begeisternden Cast und der großartigen Kamerafrau Hélène Louvart (die ja ohnehin jedes Bild in ein taktiles Erlebnis verwandelt) hat Simón ein Werk geschaffen, das den Schmerz der „verlorenen Generation“ Spaniens in eine fast magische Kinopoesie übersetzt.
DRAMA 112 MINUTEN FSK 16 SPANIEN, DEUTSCHLAND 2025
Regie CARLA SIMÓN Besetzung LLÚCIA GARCIA, MITCH, TRISTÁN ULLOA, MIRYAM GALLEGO, SARA CASASNOVAS, ALBERTO GRACIA, JANET NOVÁS
„Eine filmische Romanze für die Ewigkeit“












AB 9. APRIL NUR IM KINO

Ein Taxifahrer sucht in Tokio nach seiner Tochter. Drama mit einem Romain Duris in Höchstform, der die Frustration und den Schmerz eines Elternteils, dem der Kontakt zum eigenen Kind verwehrt wird, spürbar werden lässt.
Jay (Romain Duris) arbeitet als Taxifahrer. Meistens in der Nachtschicht, weil er seine Tage in der 40-Millionen-Menschen-Metropole Tokio nutzt, um nach seiner Tochter zu suchen. Seit seine Frau sich vor neun Jahren von ihm trennte, hat er sie nicht mehr gesehen. Er ist bereit, aufzugeben und nach Frankreich zurückzukehren, als er zufällig seine Tochter transportiert. Erst erkennt er sie nicht, dann werden diese täglichen Fahrten zum Highlight seines Lebens, aber er weiß nicht, wie er seiner Tochter sagen soll, wer er ist.
In Japan laufen die Uhren etwas anders. Das Sorgerecht hat, bei wem das Kind gerade ist. Dass Jays Frau mit dem Kind verschwindet, bricht kein Gesetz. Er ist, wie so viele Ausländer, aber auch Einheimische, alleingelassen mit einer emotional vernichtenden Situation. Der Frust, der dadurch entsteht, darf in einem auf Contenance bedachten Land nie gezeigt werden. Mögen die Traditionen in Japan auch anders sein, ist der Film doch universell gültig. Zu oft wird einem Elternteil der Umgang mit dem Kind durch den ehemaligen Partner verboten. Die Gründe mögen mannigfaltig sein, es ist jedoch ein Kampf, der immer auch auf den Schultern des Kindes ausgetragen wird, das ein Recht auf beide Eltern hat. „A Missing Part“ ist kein leichter Film, schon gar nicht für Menschen, die die Situation nicht nur nachempfinden können, sondern in leicht variierender Form erleb(t)en. Ein Film darüber, wie das Leben ist, wenn ein wichtiger Teil fehlt. Weil das Leben dann eben nicht einfach weitergeht, sondern in der Warteschleife festhängt, wohlwissend, dass mit jedem weiteren Tag, der verstreicht, die Hoffnung auf ein Happyend schwindet. programmkino.de / Peter Osteried
DRAMA 98 MINUTEN FSK 12 BELGIEN, FRANKREICH 2024
Regie GUILLAUME SENEZ Besetzung ROMAIN DURIS, JUDITH CHEMLA, MEI CIRNE-MASUKI, TSUYU SHIMIZU, SHUNGIKU UCHIDA, YUMI NARITA





Unverfälschter, authentischer und intimer Blick von vier Bad Tölzer Jungs auf ihre gewagte Weltreise mit „Einfach-mal-machen-Qualität“, deren beeindruckende Aufnahmen zu einem modernen, visuell spektakulären Kinofilm verarbeitet wurden.

Ganz nach dem Motto „Einfach machen“, erfüllen sich vier Jungs einen Traum – nach der Schule einmal um die ganze Welt! Aber nicht über Straßen juckeln in irgendeinem Van oder schlichtes Backpacking. Segeln soll es sein! Tim, Vince, Michi und Tom aus Bad Tölz im bayrischen Oberland stürzen sich ohne jede Segelerfahrung in das Abenteuer ihres Lebens. Sie möchten Ozeane überqueren, das Leben genießen und sich einfach etwas trauen. Voller Naivität, mit wenig Geld aber enormer Willenskraft und unfassbarem Urvertrauen: „Wird schon.“ Also: Jobben, Boot kaufen und einfach los. Von der Ostsee über die Nordsee und den Atlantik in die Karibik, weiter in den Pazifik und die Südsee, über Asien in den Indischen Ozean und durchs Rote Meer zurück nach Europa – die Route steht grob fest, mehr Plan braucht es nicht. Denn das eigentliche Ziel ist die Reise selbst: „Meer haben vom Leben, Freiheit, Freundschaft, Entdeckergeist, Selbstfindung, Erwachsen werden – ohne den ganzen gesellschaftlichen Druck“. Die sympathischen Jungs aus dem tiefsten Bayern legen ab, um die Weltmeere zu erobern und segeln dabei auch zu sich selbst.
2018 starteten die Segeljungs in ihr bislang größtes Abenteuer. Jetzt möchten Tim Hund und Tobias Steinigeweg mit dem Kinofilm von den Erlebnissen der Bad Tölzer Segeljungs Tim, Vince, Michi und Tom auf der großen Leinwand erzählen. Produzent und Unterstützer des Films war auch der Schweizer Meeresbiologe und mareverlag-Gründer Nikolaus Gelpke, seinerseits erfahrener Segler. Die vielen Terrabyte atemberaubender Videoaufnahmen wurden durch stimmungsvolle Songauswahlen (Martin Kohlstedt und Sean Koch) von Filmemacher und Creative Tobias Steinigeweg zu einem mitreißenden Abenteuer-Dokumentarfilm. Diese fünf Jahre andauernde Weltumseglung begleiteten die „Segeljungs“ zuvor auf ihrem gleichnamigen YouTube-Kanal und konnten so die Herzen vieler abenteuerlustiger Fans gewinnen.“
DOKUMENTARFILM 125 MINUTEN FSK 12 DEUTSCHLAND 2025
Regie




Zwei junge Musikliebhaber begeben sie sich auf eine Reise durch die US-Provinz, um dem Volk aufs Lied zu schauen und deren Songs zu dokumentieren. Einfallsreich erzählt, originell bebildert sowie großartig gespielt: Arthaus-Kino mit philosophischem Mehrwert!

1917 bekommt der begabte Bauernjunge Lionel (Paul Mescal) ein Stipendium und kann am Konservatorium in Boston studieren. Dort lernt er in einer Kneipe den talentierten Pianisten David (Josh O’Connor) kennen. Die beiden verstehen sich sofort. Nicht nur musikalisch liegen sie auf einer Wellenlänge. Am Morgen danach scheint das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu werden. Beide gehen ihre Beziehung gleichermaßen entspannt und unaufgeregt an. Als David nach Europa in den Krieg zieht, meint Lionel nur lakonisch: „Bring mir Schokolade mit.“ Zwei Jahre herrscht Funkstille, dann erhält der auf seine Farm in Kentucky zurückgekehrte Lionel überraschend einen Brief. David möchte ihn als Begleiter haben auf seiner Reise durch die Provinz. Ziel ist es, Folksongs zu dokumentieren und mit einer Edison-Wachswalze aufzunehmen…
Der südafrikanische Regisseur Oliver Hermanus („Moffie“) lässt sich bewusst Zeit, diese Geschichte um die Freundschaft, Liebe und Leidenschaft zweier junger Musikliebhaber stimmungsvoll zu entwickeln. Er setzt auf psychologische Präzision und emotionale Plausibilität. So lässig die Lover ihre Beziehung angehen, so entspannt fällt die Dramaturgie aus. Da wird durch pittoreske Wälder gewandert. Immer wieder kehrt man ein in abgelegene Dörfer, wo die Einwohner gemeinsam Musik machen und ihre Folk-Musik zelebrieren. Die Klänge nehmen die Feldforscher mit einer Edison-Maschine auf, die auf Wachszylindern die Töne festhält. Mit auffallend großer Liebe fürs Detail sind Ausstattung und Kostüme gestaltet. Die Kamera feiert diese authentischen Tableaus regelrecht und fängt sie in atmosphärisch starken Bildern ein. Deren Wirkung wird durch den wohltemperierten Klangteppich regelmäßig verstärkt. Lovestory meets Ode an die Folk-Musik! programmkino.de / Dieter Oßwald
DRAMA, ROMANZE · 127 MIN · FSK 6 · USA, VEREINIGTES KÖNIGREICH · 2025
Regie OLIVER HERMANUS Besetzung PAUL MESCAL, JOSH O’CONNOR, CHRIS COOPER, MOLLY PRICE, RAPHAEL SBARGE, HADLEY ROBINSON




Französischer Animationsfil, der sich zum Ende in spektakuläre, philosophisch komplexe Höhen aufschwingt.

In der fernen Zukunft beginnt „Arco“, die verbleibenden Menschen leben zwar in Einfamilienhäusern wie man sie auch aus unserer Gegenwart kennt, bestellen kleine Felder, füttern Tiere, doch etwas muss passiert sein: Denn die Häuser befinden sich in der Luft, fern vom Erdboden, auf runden Plattformen, die von einzelnen Familien bewohnt werden. So wie die des zehnjährigen Arco, der einen großen Traum hat: Er will endlich auch wie seine Eltern und seine größere Schwester durch die Zeit fliegen. Eines Nachts wacht Arco auf und schnappt sich einen der Diamanten, der für den Flug durch Raum und Zeit nötig ist…
Meist folgen Zeitreisegeschichten einem von zwei Mustern: Entweder gerät eine Person aus der Gegenwart in eine Zukunft, die er, stellvertretend für die Zuschauer, neugierig entdeckt. Oder eine Figur aus der Zukunft gerät in unsere Gegenwart. So oder so besteht ein erheblicher Teil des Vergnügens an Gegensätzen, die kollidieren. Ugo Bienvenu, der bislang einige Comics gezeichnet und Kurzfilme gedreht hat, wählt in seinem Debütfilm einen anderen, ebenso ungewöhnlichen wie originellen Ansatz: Aus einer Zukunft verschlägt es Arco in eine andere Zukunft. Zwei Versionen, in die sich unsere Welt also möglicherweise entwickeln könnte, werden zum Schauplatz einer nachdenklichen Geschichte mit ökologischem Touch. Über lange Zeit erzählt „Arco“ nun eine schlichte, sehr kindliche Geschichte, die liebevoll animiert wirkt, von leuchtenden Farben geprägt. Erst als man sich schon fast damit angefreundet hat, dass Bienvenus Ambitionen eher klein sind, schwingt sich die Geschichte doch noch zu einer Reflexion über den Wert von Familie auf, streift für anspruchsvolle Science-Fiction typische Fragen nach Zugehörigkeit von menschlichen und künstlichen Wesen und führt am Ende die beiden Zeitebenen zu einem bemerkenswerten, rührenden Finale zusammen. Angesichts des visuellen Exzesses der Hollywood-Konkurrenz, wirkt „Arco“ im besten Sinne wie ein Film aus einer anderen Zeit. programmkino.de / Michael Meyns
ANIMATION, SCIENCE-FICTION, ABENTEUER · 89 MIN · FSK 6 · FRA · 2025
Regie UGO BIENVENU, GILLES CAZAUX Besetzung MARGOT RINGARD
OLDRA, OSCAR TRESANINI, NATHANAËL PERROT, ALMA JODOROWSKY



EXKLUSIVE
70MM PREVIEW
vor Bundesstart
am 10., 11. und 12. April

Quentin Tarantinos Kultfilm kommt in einer überarbeiteten Fassung zurück in die Kinos. Und Ihr wisst ja: „Revenge is a dish best served in 70mm.“
In Kultregisseur Quentin Tarantinos Actionmeisterwerk geht Uma Thurman als namenlose Braut auf einen blutdurchtränkten Rachefeldzug. Nachdem ein brutales Attentat ihres Ex-Geliebten Bill (David Carradine) sie ihr ungeborenes Kind gekostet und in ein vierjähriges Koma gestürzt hat, plant
die ehemalige Auftragsmörderin nun ihre kompromisslose Vendetta - und kämpft sich Leiche für Leiche zu Bill durch. Denn der Vergeltung an ihrem Peiniger stehen die vier Mitglieder des Deadly Viper Assassination Squads im Weg: Vorstadthausfrau Vernita Green (Vivica A. Fox) und Yakuza-Chefin O-Ren Ishii (Lucy Liu), Bills Bruder Budd (Michael Madsen) und seine rechte Hand, die ruchlose Elle Driver (Daryl Hannah).
„Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ präsentiert Tarantinos Vision so, wie er sie immer beabsichtigt hatte. Die bereits legendäre Fassung feierte ihre Weltpremiere 2006 außer Konkurrenz bei den Filmfestspielen in Cannes – und verschwand danach für Jahre im Tresor. Mit dem nun anstehenden Kinostart wird „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht – in der ultimativen Fassung, so wie Tarantino sie immer zeigen wollte: mit dem ikonischen Kampf gegen die Crazy 88 komplett in Farbe (statt teilweise in Schwarzweiß), einer erweiterten, siebenminütigen AnimeSequenz und einer Pause zwischen den beiden Akten. Als exquisites Sahnehäubchen präsentieren wir Euch diesen Kultfilm erstmals auch im analogen 70mm-Format auf unserer Cinerama-Bildwand!
ACTION, THRILLER 275 MINUTEN USA 2026






EIN PORTRAIT ÜBER SIRI HUSTVEDT MIT PAUL AUSTER



Basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart, erzählt der Film über den Verlust ihrer Familie und die Kraft, wieder ins Leben zurückzufinden.
Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.
Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für „Der Fuchs“ – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in „Vier minus Drei“ die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt. In einer schauspielerischen Ausnahmeleistung glänzt Valerie Pachner („Ein verborgenes Leben“) in der Hauptrolle der Barbara, unterstützt von Robert Stadlober („Führer und Verführer“). In den weiteren starken Rollen sind Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler und Ronald Zehrfeld zu sehen. Das Drehbuch stammt von Senad Halilbašić (7500, „Der Pass“).


Regie ADRIAN GOIGINGER Besetzung VALERIE PACHNER, ROBERT STADLOBER, STEFANIE REINSPERGER, HANNO KOFFLER, RONALD ZEHRFELD


Ein temporeicher Cocktail voller überraschender Wendungen und pointierter Dialoge, der mit viel Fantasie und Leichtigkeit zwischen Humor, Spannung und Romantik navigiert.
Die Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) lebt seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als brillante Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (Virginie Efira) unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist sie fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine turbulente Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen.
Regisseurin Rebecca Zlotowski über ihren Film: „Aus einem alten Drehbuch von Anne Berest entwickelt sich die Figur der Psychiaterin Lilian Steiner, die vom Suizid einer Patientin erschüttert wird und beginnt, an der offiziellen Version zu zweifeln. Ihre Ermittlungen verbinden persönliche Krise und detektivische Spurensuche: Sie untersucht nicht nur den Tod der Patientin, sondern auch ihre eigene Verantwortung, ihre Identität und die Grenzen ihres Berufs. Lilian ist keine fragile, „komplizierte“ Frau, sondern jemand, dessen übermäßige Rationalität zur brüchigen Fassade wird. Der Film erzählt vom Zerfall des Mythos der starken Frau und von der Ambivalenz zwischen dem Wunsch, Katastrophen zu vermeiden, und der Versuchung, sich ihnen auszusetzen. Jodie Foster verkörpert diese Figur mit sprachlicher Präzision und emotionaler Intelligenz; ihr Spiel macht innere Erkenntnisse sichtbar. Der Film lebt von Dialogen, vom Spannungsfeld zwischen Sprechen und Schweigen, zwischen Zuhören und Gehörtwerden. Die Besetzung formt zwei „Sternbilder“ von Figuren, deren Beziehungen musikalisch aufeinander reagieren. Besonders die Verbindung zwischen Foster und Daniel Auteuil entfaltet eine unerwartete, intuitive Chemie. Am Ende wird der Film selbst zu einer Reflexion über Kino: über seine Fähigkeit, Identität, Erinnerung und Geheimnisse sichtbar zu machen.“

Die Geschichte von Tanja und Jerome, deren entspannte Fernbeziehung ausgerechnet an Tanjas Geburtstag ins Wanken gerät. Zweifel, Sehnsucht und pointierte Dialoge prägen diese leichte, sommerglühende Lovestory mit starkem Cast.
Der von „Die Zeit“ gefeierte Roman von Leif Randt zeigt ein Paar in einer scheinbar idealen Fernbeziehung zwischen Berlin und Maintal. Früh ziehen Zweifel auf: Tanja und Jerome hadern mit Erwartungen, Erwachsenwerden und ihrem bröckelnden Selbstbild. Missverständnisse, verletzte Gefühle und gescheiterte Überraschungen lassen die Fassade rasch bröckeln. Während Jerome sich in esoterische Selbstsuche flüchtet, beginnt Tanja eine Affäre. Beide testen Grenzen, verlieren sich und finden kurzzeitig wieder zueinander – doch neue Krisen, familiäre Belastungen und alte Versuchungen stellen ihre Zukunft weiter infrage.
„Germany’s Next Lovestory“ verspricht das Poster augenzwinkernd. Der Titel ist programmatisch: „Allegro“ steht für ein lebhaftes/fröhliches Tempo, „Pastell“ beschreibt zarte, weiche Farbtöne. In Kombination heißt das, eine oberflächlich unbeschwerte, gleichwohl distanzierte Atmosphäre. Jede Lovestory steht und fällt damit, ob die Chemie zwischen den Pärchen stimmt. Bei Sylvaine Faligant und Jannis Niewöhner ist das spürbar der Fall. Vom Mädchenschwarm-Image aus der „Rubinrot“-Trilogie hat sich der 33-Jährige längst freigespielt mit ambitionierten Rollen in „Jugend ohne Gott“, „Narziss und Goldmund“ oder dem NS-Drama „Stella“. Wie zuletzt im Publikumserfolg „22 Bahnen“ zeigt er freilich auch hier freizügig seinen Sixpack, was Regisseurin Anna Roller für allerlei sinnliche Szenen zu nutzen weiß. Seine „22 Bahnen“Partnerin, die aktuell sehr angesagte Luna Wedler, spielt als suchtkranke Schwester von Tanja diesmal leider nur eine Nebenrolle. Das macht sie gut, aber mehr Leinwandzeit hätte man der Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“ allemal gewünscht. In Sachen Dialoge kann das Beziehungsdrama der hyperreflektierten Millennials souverän punkten. Da zahlt sich aus, dass der Romanautor das Drehbuch selbst verfasst hat. Visuell kann sich das Zweitlingswerk durchaus sehen lassen. programmkino.de / Dieter Oßwald
100 MINUTEN FSK 12 DEUTSCHLAND 2026
Regie REBECCA ZLOTOWSKI Besetzung JODIE FOSTER, DANIEL AUTEUIL, VIRGINIE EFIRA, MATHIEU AMALRIC, VINCENT LACOST , LUÀNA
ANNA ROLLER Besetzung JANNIS

23. APRIL
Die steinreiche Erbin eines Kosmetikkonzerns und ihr neuer Freund mit zweifelhaften Ambitionen geben ein explosives Gespann. Mit bissigem Humor nähert sich der Film einem der aufregendsten französischen Polit-Skandale der letzten Jahre.
Die reichste Frau der Welt: voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen mit unverschämtem Ehrgeiz und einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt – über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: „Die reichste Frau der Welt" mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine grandiose und doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte. Regisseur Thierry Klifa über seine Inspiration, die sogenannten Bettencourt-Affäre: „Ich habe diesen Fall verfolgt, seitdem er in den Schlagzeilen ist. Jenseits des Medienrummels wollte ich schnell verstehen, was sich da abspielte, sowohl auf persönlicher, als auch auf einer universellen Ebene. Ich las, recherchierte und versuchte, über die Medienberichterstattung hinauszugehen und zu verstehen, worum es wirklich ging. Was ich fand, war eine komplexe, zutiefst menschliche Geschichte. Eine bewegende Familiensaga, voller Geheimnisse und unbekannter Historie, vor einem Hintergrund, der in Frankreich noch weitgehend unerforscht ist: mächtige Industriellenfamilien, deren Einfluss sich im Verborgenen aufbaute – vor allem durch Kollaboration während des Krieges. Mir wurde klar, dass ich dieses Material nutzen konnte, um etwas Neues zu schaffen. Nicht, um eine sensationelle Nachrichtensendung nachzuerzählen, sondern um eine fiktive und universelle Geschichte zu erzählen. Ich wollte daraus einen Film machen."
DRAMA, KOMÖDIE 123 MINUTEN FSK 12 FRANKREICH, BELGIEN 2025
Regie THIERRY KLIFA Besetzung ISABELLE HUPPERT, LAURENT LAFITTE, MARINA FOÏS, RAPHAËL PERSONNAZ, ANDRÉ MARCON , MATHIEU DEMY




Filmische Darstellung des Lebens und Vermächtnisses eines der einflussreichsten Künstler, die die Welt je gekannt hat – den „King of Pop“ Michael Jackson.
Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. „Michael“ ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden. Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zu seinem Leben abseits der Bühne – das Publikum hat einen Platz in der ersten Reihe bei einem nie zuvor dagewesenen Blick auf das Leben der Pop-Ikone. Hier fängt seine Geschichte an.
Jaafar Jackson gibt mit „Michael“ sein Spielfilmdebüt. Neben ihm sind Nia Long („Empire“, „Boyz n the Hood – Jungs im Viertel“) und Laura Harrier („BlacKkKlansman“, „SpiderMan: Homecoming“) zu sehen, außerdem Miles Teller („Top Gun: Maverick“, „Whiplash“) und der zweifach für den Oscar® nominierte Colman Domingo („Sing Sing“, „Rustin“). Regie führt Antoine Fuqua, der preisgekrönte Filmemacher u. a. von „Training Day“ und der „Equalizer“-Reihe. Das Drehbuch schrieb der dreifach Oscar®-nominierte John Logan („Gladiator“, „Aviator“). Produziert wurde „Michael“ von Oscar®-Gewinner Graham King („Departed – Unter Feinden“, „Bohemian Rhapsody“), John Branca (Ausführender Produzent von Michael Jackson’s This Is It, Thriller 40) und John McClain (Ausführender Produzent von Michael Jackson’s This Is It, Michael Jackson Live at Wembley July 16, 1988).


Die Geschichte einer Frau, die sich als Mann ausgibt, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale.

Unter einem breiten Hut versteckt Rose (Sandra Hüller) ihr Gesicht, die kurzen Haare, die Narbe auf der Wange, die es, zusammen mit der tiefen Stimme nicht schwer macht, sie für einen Mann zu halten. Allein der fehlende Bartwuchs unterscheidet sie von den Männern in der abgelegenen Gegend deutscher Lande, in der Rose eine Erbschaft antritt. Es ist nicht ihre, das weiß man dank der elegischen Erzählerstimme, die von Anfang an keinen Zweifel daran lässt, dass Rose eine Betrügerin ist, die sich als Mann ausgibt und ein schlimmes Ende erwartet. Aber noch ist es nicht so weit. Auf dem benachbarten Stück Land fließt ein Bach, doch den Zugriff will der Besitzer nur unter einer Bedingung erteilen: Eine seiner zahlreichen Töchter will er an den Mann bringen, nach kurzem Überlegen willigt Rose ein...
Unweigerlich mag man bei der im 17. Jahrhundert, in der Zeit nach dem Ende des 30jährigen Krieg angesiedelten „Rose“ an die beiden Versionen der Geschichte von „Martin Guerre“ denken. In „Rose“ erzählt Markus Schleinzer nun quasi die weibliche Version dieser Geschichte. Im Gegensatz zu „Martin Guerre“ basiert „Rose“ nicht auf einer konkreten Person, sondern auf den offenbar erstaunlich zahlreichen Berichten über Frauen jener Zeit, die sich als Männer ausgaben. Zusammen mit seinem Co-Autor Alexander Brom hat Schleinzer eine Biografie geformt, die konkret aber auch allgemeingültig wirkt, die sich wie eine Fabel entfaltet. Größtenteils im Harz gedreht, gefilmt in markantem, kontrastreichen Schwarzweiß, schildert Schleinzer das Schicksal Roses in klaren, fast dokumentarischen Bildern. Kaum eine Mine verzieht die Frau, kaum eine emotionale Regung ist auf dem vom Leid der Existenz gezeichneten Gesicht zu erkennen, auch, aber nicht nur durch den ständigen Zwang, eine Rolle auszufüllen. Konsequent führt Schleinzer seine allegorische Fabel zu ihrem unausweichlichen Ende, das die Grenzen der Freiheit aufzeigt, die im 17. Jahrhundert für eine Frau wie Rose existierten, die auf andere Weise auch heute noch nicht ganz verschwunden sind. programmkino.de / Michael Meyns
DRAMA 93 MINUTEN FSK 12 ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND 2026
Regie MARKUS SCHLEINZER Besetzung SANDRA HÜLLER, CARO BRAUN, MARISA GROWALDT, GODEHARD GIESE, AUGUSTINO RENKEN




Alle Filme in OmU - Donnerstags um 19 Uhr
12.02. A A PRINZESSIN MONONOKE
19.02. ANGEL’S EGG 26.02. A SCARLET
05.03. A DER JUNGE UND DAS BIEST 12.03. A A DAS SCHLOSS IM HIMMEL 19.03. A A MEIN NACHBAR TOTORO
26.03. A A A A POM POKO
02.04. A AME & YUKI – DIE WOLFSKINDER 09.04. A A CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND 16.04. A SUMMER WARS 23.04. A A DAS WANDELNDE SCHLOSS 30.04. A A A A DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA





Marienstraße 16 76137 Karlsruhe T. 0721 - 3500018 www.schauburg.de







AB 30. MÄRZ
Buschi schließt sich spontan einer japanischen Reisegruppe an – und findet in der Fremde eine leise, berührende Freundschaft. Der Film erzählt mit Humor und Poesie vom Aufblühen, Ankommen und dem Mut, Neues zu wagen.
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.
Regisseur Thomas Stuber („In den Gängen“, „Die stillen Trabanten“) feiert in seinem neuesten Film „Der Frosch und das Wasser“ mit feinem Humor und magischer Poesie die kleinen Momente des Alltags, erzählt zugleich von der großen Sehnsucht nach der Ferne, vom Ankommen und sich zu Hause fühlen. Ein Werk voller Zärtlichkeit und Leichtigkeit, das mit seinen Figuren mitten ins Herz trifft. Bei seiner Weltpremiere beim Tallinn Black Nights Film Festival wurden die beiden Hauptdarsteller, der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen („Blaumeier Atelier“), der zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera steht, sowie Kanji Tsuda („Onoda - 10.000 Nächte im Dschungel“) als Beste Darsteller ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Wir waren fasziniert von der Menschlichkeit dieses Films und vom tiefen menschlichen Verständnis zwischen den beiden Hauptfiguren, die die Sprachbarriere überwanden und in Stille durch die Geschichte tanzten. Dadurch vertieften sie langsam ihr Verständnis füreinander. Ihre Darbietungen erinnern uns daran, dass Inklusion und Gleichberechtigung der Weg der Welt sind.“
ABENTEUER, KOMÖDIE 113 MIN FSK 6 DEUTSCHLAND, SCHWEIZ 2025
Regie THOMAS STUBER Besetzung ALADDIN DETLEFSEN, KANJI TSUDA, BETTINA STUCKY, MELTEM KAPTAN, YUKI IWAMOTO , CORNELIUS SCHWALM





Eine Filmreihe der SCHAUBURG
Alle Filme jeweils SONNTAGS – 17 00 UHR
15.03. Linklater: NOUVELLE VAGUE (OmU)
22.03. Godard: AUSSER ATEM (OmU/4K)
29.03. Truffaut: SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN (OmU)
05.04. Resnais: LETZTES JAHR IN MARIENBAD (OmU/4K)
12.04. Varda: CLÉO VON 5 BIS 7 (OmeU)
19.04. Demy: DIE MÄDCHEN VON ROCHEFORT (OmeU)
26.04. Rohmer: MEINE NACHT BEI MAUD (OmeU)

Das Internationale Filmfestival Independent Days feiert sein 25. Jubiläum
Bei den INDEPENDENT DAYS | 25. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe wird die Schauburg erneut zum Zentrum des internationalen Independent-Kinos. Hier begegnen sich Filmschaffende und Publikum auf Augenhöhe, um neue Filmwerke zu entdecken, die ästhetisch, inhaltlich und formal neue Wege beschreiten. Insgesamt zeigt das Festival 156 Filme aus 34 Ländern, die in kuratierten Programmblöcken einen spannenden Überblick zu aktuellen Positionen der internationalen Independent-Filmszene geben. Dabei feiern einige Werke ihre Welt-, Europa- oder Deutschlandpremiere.
Ein Herzstück des Festivals ist der beliebte Publikumswettbewerb, bei dem die Besucher*innen in sechs Kurzfilmblöcken selbst über ihre Favoriten abstimmen. Die Zuschauer bewerten anschließend im großen Finale, am Samstag, den 18.04., die Gewinnerfilme dieser Blöcke. Hier entscheidet sich, wer den begehrten Filmpreis der Stadt Karlsruhe erhält.
Das Festival setzt in diesem Jahr seinen Länderfokus auf das Gastland Spanien, sodass insgesamt 15 entsprechende Produktionen von der iberischen Halbinsel zu sehen sein werden, der sehenswerte Langfilm „Incinerate“ gehört dazu.
Den festlichen Höhepunkt des Festivals bildet die „AWARD GALA“ am Samstag, den 18.04., bei der zwölf Filmpreise verliehen werden. Ergänzt wird das Festivalgeschehen durch die „Filmmakers‘ Lounge“, die während der Festivaltage als Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und neue Kooperationen dient.
WWW.INDEPENDENTDAYS-FILMFEST.COM



KOOPERATIONSVORSTELLUNG MIT EINFÜHRUNG
mit Zesia – Zentrum Für Sexuelle Gesundheit, Identität & Aufklärung
DONNERSTAG 9. APRIL 18.15 UHR
Marina, 18, ist nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Sie reist an die spanische Atlantikküste zur Familie ihres Vaters, die sie nie kennengelernt hat. Marina taucht ein in eine verwirrende, schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte.

KOOPERATIONSVORSTELLUNG
AutismusCompass Karlsruhe & autismus deutschland e. V. WOCHENENDREBELLEN
MONTAG 25. APRIL 16.00 UHR
Mirco ist berufsbedingt kaum zu Hause. Seine Frau Fatime organisiert das Familienleben um Baby Lucy und den zehnjährigen Sohn Jason - was nicht immer leicht ist. Jason ist Autist und sein Alltag besteht aus täglichen Routinen und festen Regeln. Besonders in der Schule ist es schwierig, da macht Mirco den Vorschlag für Jason einen Lieblingsfußballverein zu finden. Mit kurzer Einführung und anschließendem Filmgespräch

MONTAG · 13. APRIL · 19.00 UHR
Christine wird nach dem Tod ihres Vaters noch als Kind zur Königin gekrönt. Die große Greta Garbo spielt die schwedische Monarchin, die sich weigert, einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt. Stattdessen verliebt sie sich in den spanischen Gesandten Antonio. Um ihn heiraten zu können, müsste sie auf den Thron verzichten.

EXTREMSPORT-KURZFILMPROGRAMM
OCEANS FILM TOUR VOL. 12
SONNTAG · 26. APRIL · 17.00 & 20.30 UHR
Die fünf neuen Filme der International Ocean Film Tour erzählen von Menschen, die Aufbruch und Veränderung wagen. Ihre Geschichten führen uns hinaus aufs offene Meer, an raue Küsten und zu Begegnungen, in denen das Leben intensiv spürbar wird. Wollt auch ihr mit Familie Schwörer um die Welt segeln, drei schottische Brüder auf ihre Pazifiküberquerung begleiten, neben Mantarochen tauchen oder dem Wind mit dem Kite und den Wellen mit der Kamera hinterherjagen?


DIENSTAG 28. APRIL 20.00 UHR
Schotter oder Asphalt, im Peloton oder allein – Radsport hat viele Facetten und sechs neu Filme beweisen es: Wir feiern die vergessenen Tour-de-France-Athletinnen der 1980er, treffen charismatische Helden des Alltags wie den Düsseldorfer Fahrradkurier Albert Rabaev und den Lehrer und Flatland-BMXer Mr. Omari Cato. Es geht auf einen kulinarischen Bikepacking-Trip durch Japan, zum Mountainbiken nach Nepal und in die mysteriöse Welt des Lost-Place Urban Cyclocross.

QUEERFILMNACHT
MITTWOCH 29. APRIL 19.00 UHR FR. OMU
Die frühere Anwältin Clémence geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als dieser von ihren Liebschaften erfährt, fordert er das alleinige Sorgerecht. Ein Kampf um Selbstbestimmung beginnt.
Immer Mittwoch 14.30 Uhr im großen Schauburg Saal Eintritt 6€ inkl. 1 Glas Sekt





















SONNTAGS 17:00 UHR
Der neue Richard Linklater Film „Nouvelle Vague“ inspiriert uns, die französischen Filmklassiker der 60er Jahre, die Linklater zitiert und nachstellt noch einmal ins Programm zu nehmen. Das Herz der Bewegung bestand aus den Regisseuren Jean-Luc Godard („Außer Atem“) und François Truffaut („Jules und Jim“), die die Regeln, wie man Filme dreht völlig auf den Kopf stellten. Sie erfanden die „Handkamera“ oder den „Jump Cut“.




5. APRIL OMU
In einem luxuriösen Hotel begegnen wir einigen Charakteren, deren hülsenartige Dialoge uns in einen Strudel aus Gegenwart, Vergangenheit und Fantasie entführt. Befinden wir uns in einem (Alp-)Traum oder sehen wir Bruchstücke einer verrückt-angeordneten Abbildung der Realität.
Das avantgardistische Filmkunstdrama gewann 1961 den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.
12. APRIL OMEU
In Echtzeit erleben wir die junge Cleó, die sich innerhalb von 90 Minuten selbst finden wird. Die Diagnose einer schweren Krankheit bewegt sie, existenzielle Entscheidungen zu treffen und ihre Leichtigkeit abzuwerfen.
Agnès Varda gilt als Grande Dame der Nouvelle Vague, die in ihren Werken starke feministische Themen formulierte.
19. APRIL OMEU DIE
„Stilisierte Farben, Musik und Tanz-Bewegungen verdichten sich zur schwung- und liebevollen Hommage auf das amerikanische Film-Musical, das sich vor allem durch die zärtliche Zuneigung zu den Personen auszeichnet. Romantik und illusionäres Spiel verbinden sich zu einer im positiven Sinn naiven Reflexion über das Glücksbedürfnis der Menschen.“
Lexikon des internationalen Films
26. APRIL OMEU
Regisseur Eric Rohmer war Chefredakteur des „Cahiers du cinéma“, der Filmzeitschrift, aus der sich die Nouvelle Vague formierte.
Jean-Louis bemerkt während einem katholischen Gottesdienst die schöne Francoise. Vor Liebe verwirrt diskutiert er mit seinen Freunden die Wertigkeit von Ehe und Vertrauen und spricht letztendlich Francoise an und bittet sie ihn zu heiraten.
FILMREIHE
DONNERSTAGS 19:00 UHR OmU
Seit den 1980er-Jahren prägt Hayao Miyazaki die japanische Anime-Filmproduktion. Mit Studio Ghibli brachte er fantasievolle Filme auf die große Leinwand, die oft ökologische Themen und Fragen nach Menschlichkeit behandeln.





2. APRIL 4K-PROJEKTION AME & YUKI – DIE WOLFSKINDER
Hana verliebt sich in einen Wolfsmann. Ihre Kinder Ame und Yuki sind halb Mensch, halb Wolf. Nach einem Schicksalsschlag zieht sie mit ihnen aufs Land.
Ein poetisches Märchen über Identität, Verlust und Erwachsenwerden.
9. APRIL
CHIHIROS REISE INS
Beim Umzug nach Tokio gerät Chihiro in eine magische Welt. Ihre Eltern werden in Schweine verwandelt, und sie muss für Götter und Hexen arbeiten.
Ein fantasievolles Meisterwerk, ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären und dem Oscar® für den besten Animationsfilm.
16. APRIL · 4K-PROJEKTION
SUMMER WARS
In der virtuellen Welt „Oz“ sind Menschen ständig miteinander verbunden. Der schüchterne Kenji ist dort aktiv, während er im echten Leben ein Mathegenie ist und heimlich Natsuki liebt. Ein fantasievolles Sozialdrama über die Schattenseiten der Digitalisierung.
23. APRIL
DAS WANDELNDE SCHLOSS
Nach dem Roman von Diana Wynne Jones erzählt Miyazaki die Geschichte von Sophie, die von einer Hexe in eine 90-jährige Frau verwandelt wird.
Um den Fluch zu brechen, sucht sie Hilfe im geheimnisvollen wandelnden Schloss.
30. APRIL
DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA
Ein Bambussammler findet ein winziges Mädchen, das zu einer außergewöhnlich schönen jungen Frau heranwächst, die Reichtum wenig bedeutet.
Ein poetischer Ghibli-Film über Bescheidenheit, Mitgefühl und wahre Werte.
ANALOGE FILMPRÄSENTATIONEN
Traditionell fühlt sich die Schauburg der Pflege des analogen Kinos verpflichtet. Ältere Titel zeigen wir oft in der Form, wie damals bei ihrer Erstaufführung – auch neue Generationen von Kinogängern können so noch immer erleben, wie in den ersten 100 Jahren des Kinos, Filme auf der Leinwand aussahen und klangen. Manch neue Produktion nutzt die Ästhetik von „echtem“ Film. Zuletzt waren das „Oppenheimer“, „One Battle after Another“ oder „Joker“. Hier die Highlights im April.




KARFREITAG 3. APRIL 13.00 UHR OMU
Der Prinz Ben Hur freut sich seinen alten Freund Messala wiederzusehen. Als während der Willkommensparade ein von Ben Hurs Haus herabfallender Stein Messala fast erschlägt, verdammt dieser seinen Freund zu den Galeeren - seine Mutter und Schwester lässt er ins Gefängnis werfen. Nun schwört Ben Hur Rache. Aufgenommen mit 65mm Film –präsentiert in 35mm Projektion.
OSTERMONTAG 6. APRIL 13.00 UHR DT. FASSUNG
2001 – A SPACE ODYSSEY
Eine weitere Gelegenheit den Film aller Film in gebührender Form anzusehen: In perfekter analoger Qualität! Philosophischer Tiefgang und extravaganter Bildperfektionismus gehen hier Hand in Hand. „2001“ wurde auf 65mm Film aufgenommen.
OMU: FR · 3. APRIL · 18.00 UHR & SA · 4. APRIL · 20.30 UHR
OV: DO · 2. APRIL · 20.30 UHR & SO · 5. APRIL · 13.00 UHR
Amanda Seyfried spielt die willensstarke Anführerin der Shaker, die Gleichberechtigung und soziale Gleichheit predigte. Wir hören und sehen ein Dutzend historischer Shaker-Hymnen, choreografiert von Celia Rowlson-Hall und neu interpretiert vom Oscar-prämierten Komponisten Daniel Blumberg. Gedreht auf 35mm, hochskaliert auf 70mm.
ALLE VORSTELLUNGEN IM APRIL KILL BILL: THE WHOLE BLOODY AFFAIR
22 Jahre nach KILL BILL Vol. 1 & 2 veröffentlicht Regisseur Quentin Tarantino nun seine Wunschfassung am Stück mit 275 Minuten Länge in den Kinos. Die neue Fassung enthält eine neue Montage, verlängerte Szenen und neues AnimeMaterial. Filmfans spekulieren schon seit 20 Jahren, ob und wann diese Fassung die Lichtspielhäuser erreichen wird. KILL BILL wurde damals auf analogem 35mm Material gedreht und für unsere Präsentation auf 70mm aufgeblasen.

26. MÄRZ – 1. APRIL CHECKER TOBI 3 – DIE HEIMLICHE HERRSCHERIN
Tobi Krell geht auf Weltreise, um die Frage zu beantworten: „Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?“. Die Reise führt ihn nach Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko, um die Bedeutung gesunder Böden zu erforschen.
JAHR: 2026 / LÄNGE: 93 MIN. / FSK: 0

16. – 22. APRIL MOMO (2025)
Das Waisenmädchen Momo lebt mit Schildkröte Kassiopeia im Amphitheater. Als graue Herren den Menschen Zeit stehlen, stellt Momo sich ihnen mithilfe einer Stundenblume mutig entgegen.
JAHR: 2025 / LÄNGE: 92 MIN. / FSK: 6


12.04.: Mit gratis Kreativ-Workshop nach der Vorstellung in Kooperation mit der staatlichen Kunsthalle KarlsruheAnmeldungen bitte an: vetter@schauburg.de
2. – 8. APRIL FELIX 2 - DER HASE UND DIE VERFLIXTE
An einem Regentag geht Sophie mit Familie und Kuschelhasen Felix ins Museum. Felix entdeckt Professor Snorks Zeitmaschine und reist mit Mammut Wolli und Schildkröte Gertrude durch Steinzeit, Ägypten und zu Indianern.
JAHR: 2005 / LÄNGE: 82 MIN. / FSK: 0

26.04.: Mit gratis Kreativ-Workshop nach der Vorstellung in Kooperation mit der staatlichen Kunsthalle KarlsruheAnmeldungen bitte an: vetter@schauburg.de
– 29. APRIL HOPPERS
Wissenschaftler ermöglichen es, menschliches Bewusstsein in robotische Tiere zu übertragen. Tierliebhaberin Mabel wird so zum Biber und entdeckt eine geheime Tierwelt, die ihre kühnsten Vorstellungen übertrifft.
JAHR: 2026 / LÄNGE: 105 MIN.
Die Polizisten Judy und Nick jagen in Zoomania ein mysteriöses Reptil, das die Stadt aufmischt. Um den Fall zu lösen, ermitteln sie undercover in neuen Stadtvierteln – und ihre frische Partnerschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
JAHR: 2025 / LÄNGE: 110 MIN. / FSK: 6

30. APRIL – 6. MAI OH WIE SCHÖN IST PANAMA
Verfilmung des Klassikers von Janosch über den kleinen Tiger und den kleinen Bär, die sich auf die Reise nach Panama machen, um festzustellen, dass es nirgends schöner ist als daheim.
JAHR: 2006 / LÄNGE: 73 MIN. / FSK: 0
Es ist ganz einfach und viel günstiger als Sie vielleicht denken. Wenn gewünscht inklusive Feier mit Pizza, Chicken Nuggets oder Kuchen und Kakao. Eine Führung hinter die Kulissen der Schauburg ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an ... Telefon 0721 35000 15 / -17 / -18 (Büro) / info@schauburg.de

Regie JAMES VANDERBILT Besetzung RUSSELL CROWE, RAMI MALEK, LEO WOODALL
Nach Görings Verhaftung soll Psychiater Dr. Kelley seine Prozessfähigkeit prüfen – und gerät in den Bann des manipulativ brillanten NS-Verbrechers. Im Ringen um Wahrheit und Verantwortung verschwimmen Grenzen, während der Nürnberger Prozess selbst in Gefahr gerät.

VIVALDI
Regie DAMIANO MICHIELETTO Besetzung TECLA
Nicht nur klug ausgedachtes und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetztes Drama, sondern auch eine Geschichte, die ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet. Es geht um ein junges Mädchen im Venedig des 17. Jahrhunderts, die mit Antonio Vivaldi als Lehrmeister zu ihrer wahren Bestimmung findet.

Regie LEONIE KRIPPENDORFF Besetzung JELLA HAASE, LENA URZENDOWSKY, JOSHUA HUPFAUER
Raus aus dem Alltags-Korsett, rein in die schöne Natur. Das setzen sich vier Freunde aus Berlin zum Ziel und starten nach Griechenland. Der zunächst paradiesische Eindruck am Ziel findet ein jähes Ende, nachdem um sie herum ein verheerender Waldbrand ausbricht.

Regie KIRK JONES Besetzung ROBERT ARAMAYO, MAXINE PEAKE, PETER MULLAN
Ein junger Schotte mit Tourette kämpft in den 1980ern gegen Vorurteile und ein Leben voller Missverständnisse – bis eine unerwartete Verbündete Hoffnung bringt. Das bewegende, humorvolle Außenseiter-Drama begeistert mit Wahrhaftigkeit und einem herausragenden Newcomer in der Hauptrolle.

Die lang erwartete Fortsetzung des Kultfilms LOL (Laughing Out Loud) von 2009, die auf charmante, humorvolle und emotionale Weise von Familie, Freundschaft und der Entdeckung neuer Lebenswege erzählt.

AB 28. MAI TICKET INS LEBEN
Regie JEAN-PIERRE AMÉRIS Besetzung VALÉRIE LEMERCIER, GÉRARD DARMON, PATRICK TIMSIT
Als Chanson-Star Antoine zusammenbricht, flieht er frustriert in den Zug –doch dort wirbelt die optimistische Victoire seine Pläne durcheinander. Aus Widerwillen entsteht Nähe, aus Chaos ein Neuanfang. Mit Humor und französischer Leichtigkeit erzählter Film vom späten Glück.
Traumfabrik #30 | Sommer 2026
Immer Sonntags 15:00 Uhr in der Schauburg
So 26.04. CASABLANCA OmU
Musik: Max Steiner | Regie: Michael Curtiz | 1942
So 3.05. THE DAY THE EARTH STOOD STILL OmU
Musik: Bernhard Herrmann | Regie: Robert Wise | 1951
So 10.05. LA STRADA OmU
Musik: Nino Rota | Regie: Federico Fellin | 1954
So 17.05. THE GOOD, THE BAD, AND THE UGLY OmU
Musik: Ennio Morricone | Regie: Sergio Leone | 1967
So 24.05. MARY POPPINS DF | 35mm
Technicolor Festival: Sherman Bros-Musical | Regie: Robert Stevenson | 1964
28.05. – 13.06. Schauburg geschlossen wegen großer Renovierung !
So 21.06. A CLOCKWORK ORANGE OmU
Musik: Beethoven & W. Carlos | Regie: Stanley Kubrick | 1970
So 28.06. FITZCARRALDO OmU
Musik: Popol Vuh & Caruso | Regie: Werner Herzog | 1982
So 5.07. BUENA VISTA SOCIAL CLUB OmU | 35mm
Musik: Neuentdeckung afrokubanische Musik | Regie: Wim Wenders | 1999
So 12.07. BLUE VELVET OmU
Musik: Angelo Badalamenti | Regie: David Lynch | 1986
So 19.07. JOKER OmU | 70mm
35mm = analoge 35mm Filmbandprojektion
70mm = analoge 70mm Filmbandprojektion OmU = Originalsprache mit deutschen Untertiteln DF = deutsche Sprachfassung
Musik: Hildur Guðnadóttir | Regie: Todd Phillips | 2019 Änderungen vorbehalten.

