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AzubiPlaner Düsseldorf 2026/27

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Steuerprofi im Team

Finn, Isabel, Lina, Martin, Mats und Nina sind Steuerbeamte im Finanzamt.

PS:

Wenn du dich auf Stellenausschreibungen und Praktikumsangebote aus diesem Heft bewirbst, dann gib bitte „AZUBIPLANER“ als Quelle an. Unser Dank gilt den Inserentinnen und Inserenten, mit deren Unterstützung wir dir dieses Heft kostenlos zur Verfügung stellen können!

Weitere Artikel findest Du unter: www.azubiplaner.de

Für alle hier erschienenen Artikel gilt: Die gewählte männliche*weibliche Form bezieht immer gleichermaßen alle Geschlechtsformen (m/w/d) ein. Auf konsequente Mehrfachbezeichnungen wurde zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

LIEBE

SCHÜLERIN, LIEBER SCHÜLER,

du stehst am Ende deiner Schulzeit oder studierst und orientierst dich in Richtung praxisnahe Ausbildung um? Die Möglichkeiten sind endlos und es ist schwer, das richtige Berufsziel zu finden. Es ist normal, dass diese Phase mit Unsicherheit und offenen Fragen einhergeht. Mit dem AzubiPlaner wollen wir dir ein persönliches Navigationssystem für die Strecke von der Berufswahl über die Bewerbung bis hin zum Karriere-Einstieg bieten. In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Berufsund Ausbildungsmarkt viel bewegt. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende für die Herausforderungen der Zukunft sind. Das bietet dir gute Aussichten, deinem Traumberuf ein Stückchen näher zu kommen. Der erste Schritt besteht darin, deine Interessen, Stärken und Talente zu entdecken. Was macht dir Spaß, was machst du locker nebenher? Im zweiten Schritt gilt es, die praktischen Herausforderungen des anstehenden neuen Lebensabschnitts zu meistern. Die Infos auf den folgenden Seiten geben dir Tipps für deine persönliche Berufsorientierung. Neben Hintergründen zum Azubi-Leben erfährst du, wie man das Internet für die Bewerbung nutzen kann und mit welcher Taktik du im Vorstellungsgespräch punktest.

Viel Glück für deine Zukunft wünscht dir

die Redaktion

Warum nicht bequem von der Couch aus zum passenden Ausbildungsplatz surfen?

Auf www.jobevolution.de , dem OnlineStellenportal für Karrierestarter*innen, finden alle Jobsuchenden garantiert einen Praktikums-, Ausbildungs- oder dualen Studienplatz. Vergiss umständliche Registrierungsorgien – lade ganz easy dein Anschreiben und Lebenslauf hoch, drücke auf Senden und zack! – schon landet deine Bewerbung im Posteingang deiner potenziell zukünftigen Arbeitsstelle. Um die Chancen zu erhöhen, schicke einfach gleich mehrere Ausschreibungen raus.

Riesige Auswahl an Karrieremöglichkeiten – für jeden was dabei !

Nach der Schule wird es spannend: vom Schulkind zum selbstbewussten Erwachsenen, der seine Talente beruflich einsetzt. Ob Ausbildung, Praktikum oder duales Studium – direkt unter www.jobevolution.de warten tausende offene Stellen bundesweit auf dich.

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Neben vielen Jobangeboten findest du hier Berufsvideos, Messetermine, unzählige Berufsporträts uvm. www.jobevolution.de

INHALT

Berufsstarter aufgepasst –Ausbildungspartner, Berufsein stiegshilfen, Bewerbungstipps und Azubi-Lifestyle auf einen Blick:

REGIONALES

DÜSSELDORF, METROPOLE AM RHEIN! LEBEN UND ARBEITEN IN EINER TRENDIGEN STADT

ORIENTIERUNG

BERUFSPORTRÄTS NO PROBLAMA!

ALLES, BLOSS KEIN SCHREIBTISCHJOB

BERUFSPORTRÄTS

WOHLTÄTER ODER LOGISTIKERWELCHER TYP BIST DU?

BRANCHENÜBERSICHT WO GEHT´S HIN? EINSTIEGSHILFE FÜR SUCHENDE

HOL DIR DEN STERNAUF GEHT´S ZUM AZUBI-PLATZ

BEWERBUNG

RICHTIG BEWERBEN –SO FUNKTIONIERT´S GARANTIERT! ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ANLAGEN UND CO.

KOMMUNIKATION

30-31 STARTKLAR!

SELBSTBEWUSST IN DEIN ERSTES BEWERBUNGSGESPRÄCH

BERUFSEINSTIEG

RECHTLICHES 34 RECHTE & PFLICHTEN FÜR AZUBIS! EIN ÜBERBLICK

AZUBI-LEBEN

WOHNEN

36-37 HOMESTORY –WILLKOMMEN IM ECHTEN LEBEN!

RATGEBER

38-39 READY FÜR DIE ZUKUNFTDAS SOLLTEST DU IN DEINER AUSBILDUNG LERNEN

PRAKTIKUM

KURZ & KNAPP 40-41 TOP BEREITDEIN KURZ-CHECK-UP FÜR DEN PERFEKTEN EINSTIEG IN DEIN ERSTES PRAKTIKUM

RATGEBER 42 NICHT VERGESSEN! DAS PRAKTIKUMSZEUGNISAUFBAU UND INHALTE

Dusseldorfer Rheinturm

DUSSELDORF, METROPOLE

AM RHEIN!

LEBEN UND ARBEITEN IN EINER TRENDIGEN STADT

DER NAME „DÜSSEL“ ENTSTAND WAHRSCHEINLICH AUS DEM GERMANISCHEN BEGRIFF „THUSILA“ UND BEDEUTET ÜBERSETZT „DIE RAUSCHENDE“. DÜSSELDORF IST SCHLIESSLICH DIE SCHÖNSTE STADT AM RAUSCHENDEN RHEIN. SIE IST NICHT BLOSS DIE HAUPTSTADT NORDRHEIN-WESTFALENS, SONDERN AUCH EINE STADT MIT GESCHICHTE, KULTUR, HERZ UND SEELE.

Die kreisfreie Stadt Düsseldorf ist mit einer Fläche von 217,41 km2 und über 650.000 Menschen die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes. Sie liegt im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr, grenzt hierbei an das Ruhrgebiet und gilt als eines der wichtigsten, international stark verzweigten Wirtschaftszentren Deutschlands. Die Stadt wird auch „der Schreibtisch des Ruhrgebiets“ genannt.

Karneval

In Düsseldorf haben viele national sowie international verzweigte Unternehmen ihren Sitz. Der größte Industriebetrieb ist der Henkel-Konzern, ein Chemieunternehmen, das Wasch- und Reinigungsmittel, Schönheitspflegeprodukte und Klebstoff herstellt. L’Oréal Deutschland GmbH, einer der größten Kosmetikhersteller der Welt, hat seinen Deutschlandsitz ebenfalls in der Stadt. Die Firma Gerresheimer AG, ein weltweit tätiges Unternehmen für Hochleistungsgläser und biokompatible Kunststoffprodukte, ist im Bereich Medizintechnik und Pharma in Düsseldorf vertreten. Das metallverarbeitende Gewerbe hat hier genauso einen festen Standort wie beispielsweise der Rheinmetall-Konzern. Der Betrieb Mercedes-Benz ist im Bereich Fahrzeugtechnik, Verkehr und Transport der größte Betrieb. In der Nahrungsmittelindustrie ist die Teekanne GmbH in Düsseldorf ansässig. Unter den vielen Unternehmen sind bestimmt auch einige, die für dich und deine berufliche Laufbahn interessant sein könnten. Informiere dich einfach!

Das Stadtbild wird geprägt von historischen Denkmälern und alten Häusern, aber auch von moderner Architektur. Morgens shoppen auf der Kö, mittags mitfiebern im Stadion und abends gemütlich den Rhein entlang spazieren. Das alles ist in Düsseldorf möglich. Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt, der MedienHafen oder der Rheinturm prägen das Stadtbild. Ob intakter Rokokobau oder mittelalterliche Ruine, Düsseldorf und seine Umgebung sind voll von Schlössern und Burgen. Die Kaiserpfalz Kaiserswerth, Burg Linn, die Feste Zons, Schloss Dyck, der Schlossturm, Schloss Jägerhof, die Schlossburg in Solingen oder viele Schlossparks mit idyllischen Gärten laden zu einem Besuch ein.

Du gehst am Wochenende lieber feiern? Kein Problem! Es existieren so viele Clubs und Diskotheken hier, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Du stehst auf Dubstep? Komm ins AK-47! Der Henkel-Saal ist angeschlossen an das Schloss Bohème. Bekannte Persönlichkeiten wirst du in der Nachtresidenz antreffen. In der Altstadt findest du viele Bars und Kneipen, um gemütlich ein Feierabendbier zu schlürfen. Die längste Theke der Welt erwartet dich! Also – nichts wie rein ins Vergnügen!

 Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen

 Zweitgrößte Stadt des Bundeslandes

 Über 650.000 Einwohner*innen

 10 Stadtbezirke mit 50 Stadtteilen

PROBLAMA!

FÜR DICH WÄRE ES DER BLANKE HORROR, DEN GANZEN TAG AM SCHREIBTISCH ZU SITZEN?

DU WILLST ANPACKEN, ERLEBEN, ERFAHREN UND EXPERIMENTIEREN? WIR STELLEN DIR HIER VIER COOLE JOBS VOR, DIE ALLES ANDERE ALS SCHREIBTISCHARBEIT BIETEN UND SUPERSPANNEND SIND.

DANACH BRAUCHST DU DICH NUR NOCH ENTSCHEIDEN, OB DU IM FREIEN ODER LIEBER DRINNEN ARBEITEN MÖCHTEST.

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TIERPFLEGER*IN

Elefanten duschen, Affen füttern, den Giraffennachwuchs versorgen und das Leopardengehege säubern: Dein Arbeitsplatz ist ein Tierpark oder ein Zoo. Hier kümmerst du dich um Insekten, Vierbeiner, Vögel oder Reptilien. Etwas geruchsund wetterresistent solltest du sein und nicht gleich umfallen, wenn du einer Schlange ein Kaninchen zum Fraß vorwirfst. Dafür bist du für viele Tiere so etwas wie eine Bezugsperson. Neben Streicheleinheiten musst du auch ordentlich mit anpacken. Schreibarbeit kommt hier kaum auf dich zu, dafür aber eine Menge Verantwortung und Spaß bei der Arbeit. Tierpfleger*innen arbeiten übrigens auch in Tierheimen oder Kliniken.

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CHEMIELABORANT*IN

Testen, Messen, Prüfen, Dokumentieren und Experimentieren: Das könnte dir so passen? Dann ist eine Ausbildung zum/zur Chemielaborant*in perfekt für dich. Die meiste Zeit arbeitest du im Stehen und sitzt dir nicht den Rücken krumm. Du sortierst Proben, führst Analysen durch und protokollierst die Ergebnisse. Dein Arbeitsplatz ist ein Labor, in welchem du Schutzkittel, -brille und Handschuhe trägst. Um etwas Arbeit am PC kommst du zwar nicht drum herum, aber diese hält sich in Grenzen. Arbeiten kannst du in der Lebensmittelindustrie, in Chemiefabriken oder auch in Pharmaunternehmen

KOCH /KÖCHIN

Gutbürgerlich oder Gourmet, Gaststätte oder Mensa: Hier hast du alle Hände voll zu tun. An deinem Arbeitsplatz herrscht gründlichste Sauberkeit. Deine Werkzeuge sind Messer, Kochlöffel und Co. Du kennst dich mit Gewürzen, Zutaten und Lebensmitteln aus, weißt wie du sie lagerst, zubereitest und anrichtest. Dein Gaumen ist ein Experte, wenn es ums Abschmecken geht und deine Gäste applaudieren, wenn es wohlbekommen ist. Von Schreibarbeit weit und breit keine Spur. Wie gut, dass in diesem Beruf Nachwuchskräfte gebraucht werden und du dich hier auf verschiedene Schwerpunkte spezialisieren kannst. Gearbeitet wird in Restaurants, Hotels, in Mensen und sogar auf Schiffen.

ORTHOPÄDIETECHNIKMECHANIKER*IN

Prothesen, Krücken oder Krankenbetten: In diesem Job stellst du Hilfsmittel für körperlich behinderte und kranke Menschen her. Du stehst im Kundenkontakt, wenn du ihre Maße nimmst, bearbeitest hochwertige Materialien und arbeitest mit verschiedenen Werkzeugen. Nachdem die korrekte Anpassung erfolgt ist, erläuterst du deinen Kunden/Kundinen den Umgang mit den Produkten. Arbeiten wirst du in Sanitätshäusern und in Werkstätten für Orthopädietechnik.

KLEINER TIPP:

Wenn du dich schon für einen bestimmten Beruf entschieden hast, dann folgt deine Bewerbung. Es gibt bestimmte Zeiten und Fristen, zu denen du dich bei den Unternehmen bewerben solltest. Bewerbungen für eine Beamtenlaufbahn etwa müssen zum Teil sogar bis zu einem Jahr im Voraus geschickt werden. Informiere dich daher rechtzeitig über die jeweiligen Bewerbungszeiträume. Falls du immer noch keine Lehrstelle hast, obwohl das Ausbildungsjahr schon begonnen hat, dann solltest du trotzdem deine Bewerbung noch abschicken.

Die Gründe dafür sind folgende:

Manchmal werden bereits vergebene Lehrstellen wieder frei, weil noch während der Probezeit Auszubildende ihre Lehre abbrechen oder die Betriebe den Vertrag kündigen. Oder aber es werden zusätzliche Lehrstellen von den Unternehmen angeboten. Manchmal kommt es außerdem vor, dass ein Bewerber, der mehrere Zusagen bekommt, die Qual der Wahl hat. Er kann aber trotzdem nur einen Platz annehmen und sorgt somit dafür, dass die anderen Stellen wieder frei sind. Also nicht verzweifeln, sondern unbedingt trotzdem bewerben.

Sobald du deine Bewerbung geschickt hast, solltest du 14 Tage später im Betrieb anfragen, ob deine Bewer bungsunterlagen angekommen sind oder noch weitere Referenzen, Zeugnisse oder Nachweise benötigt werden. Das zeugt von Interesse und du rufst dich noch einmal in Erinnerung.

FUN FACT:

Als angehender Azubi kannst du aus nahezu 350 unterschiedlichen staatlich anerkannten Lehrberufen wählen. Viele davon sind als duale Ausbildung angelegt, bei denen sich die Praxis im Ausbildungsbetrieb und die Theorie in der Berufsschule abwechseln. Auch Abiturient*innen entscheiden sich vermehrt für eine Berufs- ausbildung, da sie so schon wertvolle Praxis- erfahrungen sammeln, die sie in einem anschließenden Studium anrechnen lassen und in ihrem Lebenslauf zur Geltung bringen können.

Ausbildung

Drogist (w/m/d)

in Düsseldorf

Verbinde aktuelle Trends, Kosmetik, Gesundheit, Ernährung, Pflege und Fotografie mit kaufmännischen Inhalten

Zu Deinen Aufgaben gehören:

• Kundinnen & Kunden kompetent beraten

• Produkte & Inhaltsstoffe erforschen

• Warenverräumung & Organisation

• und vieles mehr

• verkaufsfördernde Maßnahmen gestalten

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WOHLTÄTER

WELCHER TYP BIST DU?

MENSCHEN IN NOT HILFE ANBIETEN? ODER LIEBER PRODUKTE ORGANISIEREN, STRUKTURIEREN UND TRANSPORTIEREN? WAS MEINST DU, LIEGT DIR MEHR? NACHFOLGEND FINDEST DU EINIGE BERUFSPORTRÄTS, IN DENEN DIE BEIDEN BEREICHE VORGESTELLT WERDEN.

Egal ob im medizinisch-technischen

Bereich oder in der Pflege: Im Mittelpunkt aller Belange steht im Sozialwesen der Mensch. Ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen

SOZIALASSISTENT/-IN

immer spannend? Du verfügst über ein hohes Verantwortungsbewusstsein? Dann solltest du eine Ausbildung zum/zur Anästhesietechnischen Assistent/-in anstreben. Dieser Beruf ist abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Du bist die erste Person, die einen Patient sieht, wenn er aus der Narkose aufwacht.

Du bereitest die Anästhesie nach Anleitung des Fachpersonals und der Ärzte vor. Außerdem assistierst du im OP und bist zuständig für entsprechende Schmerztherapien der Patienten. Du überwachst Atmung und Kreislauf des Kranken und den Verlauf der Anästhesie. Bei Komplikationen oder in Krisensituationen handelst du zielgerichtet und weißt sofort, welche Handgriffe zu tun sind. Die Tage im Krankenhaus können sehr lang werden. In der Nachtschicht und im Notfall behältst du einen kühlen Kopf, auch wenn eine Reanimation nicht erfolgreich ist. Darüber hinaus muss dir der Betriebsarzt des Krankenhauses bescheinigen, dass du gesundheitstauglich bist.

Die Lehre findet dual statt. Das bedeutet, dass du während deiner Lehre abwechselnd im Krankenhaus arbeitest und in die Schule gehst. Die Schwerpunkte der theoretischen Ausbildung sind Anatomie des Menschen,

Du bist hilfsbereit, verantwortungsbewusst und gehst offen auf andere Menschen zu? Dann könnte eine Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in gut zu dir passen. In diesem Beruf unterstützt du Menschen, die im Alltag Hilfe benötigen, und arbeitest eng mit pädagogischen und sozialen Fachkräften zusammen. Du übernimmst Verantwortung, erlebst viel Dankbarkeit und kannst jeden Tag sehen, wie deine Arbeit anderen hilft.

Als Sozialassistent/-in arbeitest du in unterschiedlichen Bereichen. Du unterstützt Kinder, Jugendliche, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung – zum Beispiel in Kindertagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder bei sozialen Diensten. Dort hilfst du bei der Alltagsgestaltung, unterstützt bei der Betreuung und förderst soziale und praktische Fähigkeiten. Je nach Einsatzbereich begleitest du bei Freizeitaktivitäten, hilfst bei einfachen pflegerischen Aufgaben oder unterstützt im Haushalt. Dabei baust du häufig eine enge Vertrauensbasis zu den Menschen auf, mit denen du arbeitest.

Die Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in ist in der Regel schulisch aufgebaut und wird durch Praxisphasen ergänzt. Dauer und genaue Inhalte können je nach Bundesland und Bildungseinrichtung variieren. Während der Ausbildung erwirbst du Kenntnisse über den menschlichen Körper, Grundlagen der Pädagogik sowie soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Außerdem lernst du, wie du Menschen im Alltag anleitest, unterstützt und förderst. Nach dem Abschluss stehen dir verschiedene Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen, zum Beispiel in Richtung Erzieher/-in, Heilerziehungspflege oder durch ein weiterführendes Studium im sozialen Bereich.

TEXT Anna Iliewa

GESUNDHEITS- UND PFLEGEHILFEBERUFE

Du fühlst dich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen, und deine soziale Ader wird von deinem Umfeld sehr geschätzt? Diese Stärken kannst du in einem Pflegehilfeberuf sinnvoll einsetzen. In diesem Bereich wirst du dringend gebraucht und kannst täglich viel Gutes tun. Wenn du außerdem gerne Verantwortung übernimmst, körperlich und psychisch belastbar bist und dich über ein dankbares Lächeln freust, solltest du diesen Berufszweig näher kennenlernen.

In Pflegehilfeberufen ist ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen gefragt. Du unterstützt kranke, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei alltäglichen Aufgaben. Dabei ist Geduld besonders wichtig, denn Routinetätigkeiten wie Zähneputzen, Anziehen oder Waschen benötigen oft mehr Zeit. Du hilfst bei der Körperpflege, unterstützt beim Gehen, begleitest bei der Medikamenteneinnahme und übernimmst pflegerische Handgriffe. Teilweise ist auch körperlicher Einsatz gefragt, etwa beim Umlagern oder beim Transfer in und aus dem Rollstuhl. Zusätzlich arbeitest du eng mit Pflegefachkräften und weiterem medizinischem Personal zusammen. Auch organisatorische Aufgaben und das Einhalten von Ordnung und Hygiene gehören dazu. Einsatzmöglichkeiten findest du in Krankenhäusern, Arztpraxen und Gesundheitszentren sowie in Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder bei ambulanten Pflegediensten.

Die Ausbildung im Pflegehilfebereich ist in der Regel schulisch organisiert und wird durch praktische Einsätze ergänzt. Dauer und genaue Ausgestaltung können je nach Bildungseinrichtung und Region variieren. Mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Während der Ausbildung lernst du den Umgang mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Außerdem erhältst du Kenntnisse zu Hygiene, Pflegeabläufen und dem sicheren Unterstützen bei der täglichen Versorgung. Pflegehilfskräfte werden überall gesucht, sodass du meist auch wohnortnah eine Ausbildung beginnen kannst. Anschließend bestehen vielfältige Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, etwa in Richtung Pflegefachkraft, Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen oder durch eine weiterführende Ausbildung in der Pflege.

LOGISTISCHE BERUFE

BERUFSKRAFTFAHRER/-IN

„On the road“ zu sein, wäre für dich das Größte? Du bist eins mit der Straße und genießt es, wenn Wälder und Felder stundenlang an dir vorüberziehen? Dann solltest du Berufskraftfahrer/-in werden. Dabei beförderst du nicht nur Güter quer durch die Lande, sondern auch Personen von A nach B. Dies ist ein sehr verantwortungsvoller Job, denn Sicherheit im Straßenverkehr ist oberstes Gebot.

Du arbeitest entweder im Personenverkehr als Busfahrer/-in oder du bist im Güterverkehr als Lkw-Fahrer/-in bundes- und europaweit unterwegs. Du kennst dich mit den Verkehrsregeln in Deutschland, aber auch im Ausland aus. Als Berufskraftfahrer im Güterverkehr kontrollierst du die vollständige und sichere Be- und Entladung der Fahrzeuge. Bei der Personenbeförderung bist du für die Sicherheit deiner Passagiere verantwortlich. Du hältst die gesetzmäßig vorgeschriebenen Pausen ein und lieferst dennoch die Kunden oder die Fracht pünktlich und sicher am Ziel ab. Arbeit findest du in Transportunternehmen bzw. Speditionen, in kommunalen Verkehrsbetrieben oder Bus-Reiseunternehmen, aber auch bei Post- und Kurierdiensten. Berufsschule und Praxis wechseln sich ab. In der Grundausbildung lernst du alle Sicherheitsrichtlinien kennen. Dazu gehört, wie die Fracht überprüft und sicher aufbzw. abgeladen wird. Außerdem lernst du kaufmännische Grundlagen und wie die Fahrt dokumentiert wird. Zum theoretischen Teil deiner Ausbildung gehören zudem Personenund Güterbeförderung, Logistik, Wirtschaftsund Sozialkunde. Zusätzlich erfährst du, wie dein Fahrzeug aufgebaut ist und funktioniert, damit du bestens für die Straße gerüstet bist. Jetzt darfst du endlich ans Steuer und erhältst ein intensives Fahrtraining mit Sattelschleppern und großen Brummis. Weiterbilden kannst du dich mit einer Techniker- oder Fachwirtausbildung oder du hängst den Meister an.

Auf ihn kann man sich 100-prozentig verlassen.

FACHLAGERIST/-IN

Du bestellst etwas im Internet per Express und zack ... ist es innerhalb von 24 Stunden da. Wer ist dafür verantwortlich, dass alles so perfekt reibungslos funktioniert? Das sind die flinken Fachkräfte im Lager eines Versandhauses. So etwas würde dich auch interessieren? Dann absolviere eine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/-in. Dieser Job ist vielseitig, herausfordernd und macht Spaß.

Du arbeitest in Lager- oder Fabrikhallen, aber auch in Kühlhäusern von Unternehmen der verschiedensten Branchen, bei Versandhäusern, Speditionen oder Logistikbetrieben.

Du bist dafür zuständig, die Lieferung von Waren und Gütern zu erfassen. Du packst sie aus, prüfst ihren Zustand und lagerst sie ein. Sobald die Bestellung eines Online-Kunden eingeht, bist du dafür verantwortlich, die Ware für den Versand vorzubereiten. Du suchst die bestellten Artikel zusammen und machst sie fertig für die Auslieferung. Dazu verwendest du bestimmte EDV-Programme.

Weiterhin bist du verantwortlich für die Kontrolle des Lagerbestands. Dazu führst du regelmäßig Inventuren durch. Ebenfalls kennst du dich bestens mit den Papieren und Unterlagen für den Zoll aus, falls Lieferungen ins Ausland gehen. Zudem belädst du die Transporter und Lkws mithilfe von Gabelstaplern. Dir wird gezeigt, wie du Qualitätskontrollen bei eingehenden und ausgehenden Waren durchführst. Du lernst die Technik und EDV-Programme kennen, die du für deine Arbeit brauchst. Wenn du dich weiterbilden möchtest, kannst du noch ein Ausbildungsjahr anhängen und absolvierst die Prüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Danach steht der/die Technische Fachwirt/-in oder der/die Technische Betriebswirt/-in an.

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Meister zu machen oder später ein Studium zum Betriebswirt für Logistik aufzunehmen.

FACHKRAFT FÜR KURIER-, EXPRESS- UND

POSTDIENSTLEISTUNGEN

Als Kind hast du den Paketträger mit großen Augen bewundert, weil er es war, der dir dein Weihnachtsgeschenk gebracht hat? Umso größer war dein Erstaunen, wenn es nicht pünktlich kam? Damit das nicht mehr passiert, haben wir bald dich, wenn du eine Ausbildung zur Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen absolvierst.

Du brauchst schon eine gute körperliche Kondition, wenn du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist, um den Menschen die Briefe vorbeizubringen. Pakete schleppst du natürlich nicht. Dafür bekommst du einen Transporter. Aber du bist nicht nur im Außendienst tätig. In einem Briefzentrum unterstützt du das automatische System dabei, Sendungen zu sortieren. In einer Schalterhalle berätst und betreust du die Kunden. Beschäftigung findest du bei Briefund Paketdiensten, Kurier- oder Expressdiensten, aber auch in Speditionen. Dein Arbeitsplatz ist sowohl im Freien als auch an Zustellstützpunkten oder in einem Brief- bzw. Frachtzentrum.

Du erlernst den Umgang mit modernen Sortiersystemen und erfährst, wie Frachtgut ordnungsgemäß versendet wird. Wichtige Dokumente und Unterlagen müssen per Express schnell an Ort und Stelle geschickt werden. Dabei wird deine Konzentrationsfähigkeit ausgebaut. Außerdem erlernst du, wie du die Versandabwicklungen sorgfältig handhabst. Du lernst in einer Schalterhalle den Umgang mit Kunden und wie du schnell ihre Wünsche erfüllst.

Weiterbilden kannst du dich zum/zur Kaufmann/-frau für Postdienstleistungen oder du beginnst später ein Studium in Logistik.

NOCH MEHR

ORIENTIERUNG GEFÄLLIG?

Über 300 weitere Berufsporträts findest du auf: www.jobevolution.de/berufe

Oder lieber als einminütigen Videoclip unter: azubi.tv

Schule gescha t und was jetzt?! Mach mit uns den nächsten Schritt!

WAS DU BEI UNS LERNST:

Mit uns zusammen wirst du zum Experten rund um den Warenhandel. Gemeinsam mit erfahrenen Kollegen lernst du alles, was du in deiner Ausbildung im Großhandel wissen musst:

+ Wie man optimal verhandelt

+ Wie man Aufträge abwickelt

+ Wie man mit Reklamationen umgeht

+ Wie man Rechnungen schreibt und begleicht

+ Wie im Handel alles miteinander zusammenhängt u. v. m.

WAS BRINGST DU MIT?

+ Mindestens einen erfolgreichen Abschluss der mittleren Reife oder der (Fach-)hochschulreife

+ Grundlegende Kenntnisse in MS-Office

+ Lust, etwas zu bewegen und dabei tatkräftig mit anzupacken

+ Die Fähigkeit, dich zu motivieren und in einem Team zu engagieren

+ Organisations- und Kommunikationsstärke

STAPPERT Deutschland GmbH z. Hd. Jennifer Marleaux Willstätterstraße 13 40549 Düsseldorf

Tel.: 0211 52790 bewerbung@stappert.biz

Beginn: 01.08.2026

WAS GEBEN WIR DIR MIT?

+ Eine erstklassige Qualifikation und die Perspektive auf eine langfristige Beschäftigung in einer vielfältigen und internationalen Branche

+ Eine Ausbildungsvergütung, die an den lokalen Tarif Groß- und Außenhandel angelehnt ist

+ Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine Erfolgsprämie

+ Weiterbildungsmöglichkeiten

+ Kostenübernahme für Schulbücher

+ Mitarbeiterrabatte (Corporate Benefits)

+ Fahrtkostenzuschuss

Wir gestalten die Welt der Logistik

Der Versand, die Annahme, Weiterleitung und Lagerung von Waren liegen in deinen Händen. Du lernst, Logistikabläufe zu planen und zu steuern. So sorgst du dafür, dass alles reibungslos läuft – egal, wo auf der Welt.

Wir suchen neue Auszubildende (m/w/d) als ■Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

Jetzt bewerben! →jobs.kuehne-nagel.com

MIT SICHERHEIT

DIE BESTE WAHL!

Perfekt starten im öffentlichen Dienst mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium.

Mehr als Likes: Komm ins Team der Stadtfluencer!

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Unsere Ausbildungsberufe: Sozialversicherungsfachangestellte & Kaufleute für Büromanagement

Unsere dualen Studiengänge: Bachelor of LawsRentenversicherung oder Betriebsprüfdienst

WO geht's HIN?

Du bist dabei deine Stärken, Fähigkeiten und Berufswünsche zu analysieren und weißt noch nicht so genau, was du in Zukunft machen möchtest?

Bevor die erste Bewerbung rausgeht, hier ein Überblick der verschiedenen Arbeitsfelder. Checke schnell selbst, welche Möglichkeiten es gibt, um deinem Traumberuf etwas näher zu kommen.

TEXT Caterina Nicolai

BERUFE MIT VOLLGAS

Vom Mechatroniker bis zum Automobilkaufmann –das Auto steht im Fokus

Für die einen ist es nur ein Transportmittel, für die anderen ist es die treueste Liebe des Lebens: das Auto! Wer sich für PS, dynamische Technik, neueste Modelle und Fahrqualität interessiert, kann im Autouniversum sein Hobby zum Beruf machen. Zwei große Ausbildungsbereiche im Kfz-Gewerbe sind der Beruf des Kfz-Mechatronikers und der des Automobilkaufmanns. Während die Mechatroniker alle technischen Details der Fahrzeuge kennen und sich vor allem um Reparatur und Instandhaltung kümmern, behält der Automobilkaufmann den Blick von außen auf das Modell und weiß, mit welchen Worten er technische Details für den Kunden verständ- lich macht. Dabei baut vor allem der Automobilkaufmann eine persönliche Käufer-Verkäufer- Beziehung auf, berät den Kunden, indem er individuelle Bedürfnisse erkennt, und pflegt die Daten in den Computer ein. Natürlich gibt es noch zahlreiche Spezialisierungen. So kann man sich als Kfz-Mechatroniker vor allem mit Lkws, Pkws oder Motorrädern befassen oder als Fahrzeuglackierer die Hülle des Autos pflegen. Auch als Berufskraftfahrer frönt man täglich seiner Leidenschaft für Autos. Egal für welchen Bereich du dich entscheidest, der Arbeitsplatz duftet nach frischem Lack und Maschinenöl. In Werkstätten und Autohäusern fühlen sich die Kollegen im Kfz-Gewerbe zu Hause und garantieren Qualität durch starkes Teamwork.

IMMER AUF ACHSE

Durch einen Beruf in der Logistik mitten in die Wirtschaft

Jeder freut sich über vollgepackte Supermarktregale, neueste Modetrends im Lieblingsklamottenladen und exquisites Essen im Lokal. Wer jedoch täglich die Lager frisch und neu mit Konsumgütern auffüllt, fragen sich nur wenige Menschen. Erst beim Ausflug auf der Autobahn wird klar, wie viele Lkws täglich durch ganz Europa fahren und Produkte ausliefern.

In der Logistikbranche wird das Geheimnis gelüftet! Hier erhältst du Einblick in den Alltag von Export, Import und Zulieferung. An der Schaltzentrale überblickst du die täglichen Transportwege und Lagerräume. Du sitzt an der Steuerung der regionalen und überregionalen Warenströme. Logisches Denken, souveräner Umgang mit dem Computer und keine Scheu vor Paragrafen und Verordnungen sowie gute Fremdsprachenkenntnisse sind Grundvoraussetzungen für diesen Job. Auch ein Einsatz hinterm Lenkrad ist schon in der Ausbildung möglich. Dann bist du verantwortlich für deine Lieferware und packst beim Be- und Entladen ordentlich mit an.

ROCK DAS BÜRO

Berufe im kaufmännischen Bereich und in der Verwaltung Egal ob Museum, Industrie, Universität, Großkonzern oder mittelstän- disches Unternehmen – an allen Arbeitsstellen braucht man sie: Kauf- leute für Büromanagement und Verwaltungsangestellte. Hier entdeckst du eine vielseitig einsetzbare Berufsbranche mit Zukunftssicherheit. Je nachdem, in welchem Unternehmen oder welcher Institution du deine Ausbildung oder dein Praktikum machst, wirst du auch die spezifischen Fachkenntnisse der jeweiligen Branche erlernen und mit solidem kauf- männischen Wissen verbinden. In der Verwaltung bist du die Schlüssel- stelle und verwaltest die Gelder, stellst Anträge, bearbeitest Rechnungen und übernimmst sonstige administrative Aufgaben im Umfeld deines Arbeitsplatzes. Mit Organisationstalent, Computer-Fitness, Struktur und Kommunikationsstärke bist du hier genau richtig!

COMPUTER UND KREATIVITÄT

Einen Fuß in Medien- und IT-Welt setzen

In deiner Freizeit hängst du vorm PC, lernst Programmiersprachen und weißt auch ohne Internet mit Nullen und Einsen etwas anzufangen? Oder du gestaltest Fotobücher für deine Freunde, um unvergessliche Momente festzuhalten? Dann ist der Bereich Mediengestaltung und IT wie für dich geschaffen!

Diese jüngeren Berufsfelder haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. In Sachen Medien und IT werden immer neue Maßstäbe gesetzt. Neue Programme, aktuelle Hard- und Software und moderne Gestaltungstrends machen die Wandelbarkeit dieser Berufsbranchen aus. Für Mediengestalter sind die Bereiche Beratung, Planung, Gestaltung und Technik wichtig. Hier probierst du dich an gestalterischen Computerprogrammen aus und zeigst, was du drauf hast. Technisches Wissen und Kreativität sind entscheidend. Im IT-Bereich tauchst du tief in die Welt von Systemen ein und programmierst diese für den Kunden. Ein Talent im Bereich Mathe und logisches Denken ist elementar. Probiere dich aus!

ALLES RUND UM HAUSBAU

Handwerkliches Geschick und Präzision einsetzen

Vom Dachdecken über den Ausbau der Isolierung bis hin zum Parkettlegen und Streichen: Wenn es um den Bau oder die Sanierung von Häusern geht, gibt es viel zu tun. Du liebst Umzüge, kennst dich mit Farben und Baustoffen aus und bist immer dabei, wenn eine Wohnung renoviert werden soll? Dann wird ein Job im Baugewerbe vielleicht zu deiner beruflichen Erfüllung.

Während Maler und Lackierer wesentlich mehr als nur reine Kosmetiker von Räumen darstellen, sind auch Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerker wichtige Ansprechpartner für Hauseigentümer. In einem Praktikum oder in der Ausbildung bekommst du einen Eindruck von den einzelnen Arbeitsschritten im jeweiligen Handwerk und lernst an Baustellen vor Ort mit wichtigen Materialien umzugehen. Neue Wohnräume schaffen und alte Anlagen warten und sanieren, das Aufgabenfeld in der Haus- und Gebäudetechnik sowie im Handwerk der Innen- und Außenausstattung ist vielfältig. Und eins ist sicher: Gebaut, saniert und renoviert wurde schon bei den alten Griechen und Ägyptern, aber auch in weiter Zukunft wird es an Wohn- und Bauprojekten nicht fehlen.

IN DER IDEENSCHMIEDE

Im kreativen Handwerk sind Feingefühl, Inspiration und Technik gefragt

Ein gewisses Maß an Kreativität ist für jeden Beruf nützlich.

Doch an einigen Arbeitsplätzen ist besonders viel Vorstellungskraft gefragt: Wenn Luisa die langen Zotteln gegen einen modernen Kurzhaarschnitt tauscht oder Lara ihr Hochzeitskleid in ein Ballkleid ändert, dann sind Handwerk, Technik und viel Fantasie gefragt!

Natürlich ist auch ein kreativer Beruf letztlich ein Handwerk, das man erlernt. Da geht es um den Umgang mit technischen Werkzeugen ebenso wie um bestimmte Basics im Vorgehen. Die besondere Herausforderung ist jedoch, dass man ein Pro dukt erzeugt, das den Kunden im besten Fall von den Socken haut. Nichts ist schlimmer als ein unzufriedener Abnehmer, der sich das Ganze völlig anders vorgestellt hat. In einem Praktikum oder in der Ausbildung erfährst du, ob du dir das kreative Handwerk tatsächlich zutrauen kannst.

MAN IST, WAS MAN ISST

Das Lebensmittelhandwerk gibt Durchblick im Produkte-Dschungel

Wer weiß heute schon noch, was in unseren täglichen Produkten aus Supermarkt, Fleischerei und Bäckerei so alles drin ist. Niemand? Doch! Die Fachkraft für Lebensmitteltechnik, der Fleischer, der Bäcker, der Koch und der Konditor können mit Sicherheit Auskunft über die Inhaltsstoffe geben.

Ein Praktikum oder eine Ausbildung im Lebensmittelbereich setzt ein Gesundheitszeugnis voraus, schließlich ist überall, wo Nahrung angeboten und verkauft wird, Hygiene ein oberstes Gebot. Wenn du den Schein vom Gesundheitsamt bekommen hast, kann es losgehen! Dann wirst du eingeweiht in die Welt der Produktherstellung. Beim Konditor werden aus feinen Zutaten süße Köstlichkeiten und beim Fleischer wird aus rohem Fleisch ein Gaumenschmaus. Im Bereich der Lebensmitteltechnik geht es weniger handwerklich, sondern eher industriell zu. Hier erfährst du, wie Nahrungsmittel für große Massen hergestellt werden, die nachher im Supermarkt landen. Wer also ein Faible für Essen hat, ist im Lebensmittelhandwerk genau richtig. Allerdings muss man sich eventuell auf frühe Arbeitszeiten einstellen, denn gebacken werden die Brötchen schon weit vor der Ladenöffnung. Außerdem ist Spaß am Umgang mit Menschen entscheidend, denn der Kunde will gut beraten und bedient werden. Ein detailliertes Wissen um die Nahrungsmittel ist aber auch eine große Bereicherung für das Privatleben.

HANDFESTE JOBS

Nachwuchs in Handwerk, Industrie und Technik wird immer gebraucht

Ein vernünftiges Handwerk kommt nie aus der Mode und ist zukunftsträchtig wie eh und je! In Werkstätten und auf Baustellen werden immer Fachkräfte gesucht, die bei Großraumprojekten oder kleineren Privataufträgen die Ärmel hochkrempeln und kräftig mit anpacken! In diesen Berufen sind körperliche Fitness, handwerkliches Geschick und logisches Denken gefragt.

Egal ob Tischler, Feinwerkmechaniker für Maschinenbau, Glaser, Klempner, Metallbauer für Konstruktionstechnik, Technische Produktdesigner für Maschinen und Anlagenkonstruktion oder Versorgungs- und Ausrüstungstechnik. Für Industrie und Gewerbe sind diese handwerklichen Experten unerlässlich. Auch auf den Straßen und unter der Erde werden Spezialisten gebraucht. Im Bereich Tiefbau für Straßenbauarbeiten oder für Rohr-, Kanal- und Industrieservice lernst du dir bislang unbekannte Berufsfelder kennen.

MIT SPANNUNG

Die Welt der Elektronik

Der Strom kommt aus der Steckdose? Wenn du über derartige Aussagen nur müde lächeln kannst, könnte die Elektronik zu deinem Spezial- gebiet werden. Schon in der Schule lernst du in Physik einiges über Schaltkreise und Energiepole. Wenn du dieses Wissen aufgesaugt hast und ausbauen willst, stehen dir zahl-

Elektronikers ist enorm vielfältig. Du kannst dich auf Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, Betriebstechnik oder sogar auf Lichtreklame und Schilder spezialisieren. Auch die Informationselektronik mit den beiden Schwerpunktbereichen Bürosystemtechnik oder Gerätetechnik gehört dazu. Ein Praktikum ist ideal, um in einige Arbeitsfelder hineinzuschnuppern und herauszufinden, was zu dir passt. In Aus- und Weiterbildungen wirst du dann zur begehrten Fachkraft!

Dein Schulabschluss ist fast geschafft und du hast schon einige Berufe ins Auge gefasst, die du gerne erlernen möchtest?

Super!

Jetzt geht es daran, dir einen Ausbildungsplatz zu suchen und diesen auch zu finden. Wir verraten dir wertvolle Tipps, mit denen es dir gelingen kann, eine Ausbildungsstelle zu ergattern, um richtig durchzustarten.

HOL STERN DEN DIR

AUF GEHT’S ZUM AZUBI-PLATZ

Checke Nachfrage und Angebot!

Den einfachsten und schnellsten Weg zum gelungenen Berufseinstieg hältst du bereits in deinen Händen: In diesem Magazin befinden sich interessante Stellenangebote für Frischlinge aus der Region. Außerdem findest du unter www.jobevolution.de zahlreiche offene Praktikums-, Ausbildungs- und duale Studienplätze bundesweit – bei Unternehmen, die gezielt nach jungen Talenten suchen.

Falls dort nichts für dich zu finden ist, schau dich gründlich im Internet um und recherchiere Angebot bzw. Nachfrage hinsichtlich der Ausbildungsplätze. In vielen Branchen, etwa im Handwerk oder im Hotel- und Gaststättengewerbe, bleiben jährlich tausende Ausbildungsstel len unbesetzt. Schau, ob deine Fähigkeiten und Interessen sich nicht auch mit einem Beruf in diesen Sektoren decken. Dort hast du erheblich höhere Chancen, weil in die sen Bereichen Nachwuchskräfte gebraucht werden. Im Gegensatz dazu wirst du Schwierigkeiten haben, wenn du dir nur Stellen heraussuchst, bei denen sich mehr Kandidaten bewerben, als es Plätze gibt.

Sei flexibel!

Wenn du schon genau weißt, was du willst, ist das natürlich super! Allerdings solltest du mit der Auswahl flexibel sein. Schau dich nach Alternativen um, damit du im Notfall ausweichen kannst, wenn es nicht mit deinem Traumplatz klappen sollte. Es gibt sicher noch andere Berufe, die mit einem Großteil deiner Talente und Neigungen übereinstimmen. Hier lohnt sich eine gründliche Recherche und höchstwahrscheinlich wirst du sogar noch Berufsrichtungen entdecken, von denen du noch nie gehört hast und die ebenfalls für dich interessant sein können. Dieser Aspekt führt direkt zum nächsten Tipp.

Welche

Stelle und welches Unternehmen passen noch zu dir?

Um das herauszufinden, kannst du dich verschiedenen Eignungstests unterziehen. Vielleicht bist du dir sogar einiger Stärken und Talente, die noch in dir schlummern, gar nicht bewusst. Ganz wichtig: Nicht immer muss der Beruf wie die Faust aufs Auge passen. Es gibt ebenso Ausbildungsplätze in Unternehmen, die genauso gut zu dir passen können wie dein Traumjob. Du kannst dich auch im Gespräch mit Berufsberatern darüber informieren und dir somit größere Chancen verschaffen, eine passende Ausbildungsstelle zu bekommen.

Sei immer einen Schritt voraus!

Bewerbungen zu schreiben ist echte Fleißarbeit und kostet viel Motivation. Es nützt aber nichts, es auf die lange Bank zu schieben. Je länger du wartest, umso weniger Ausbildungsplätze bleiben übrig. Daher gilt hier:

„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ Je eher du mit der Suche und dem Bewerben beginnst, umso höher sind deine Optionen, vielleicht doch deine Traumstelle zu bekommen.

Auch wenn die „guten“ Plätze weg sind, wirst du vielleicht noch in anderen Betrieben freie Plätze finden können, die aber nicht unbedingt zu deinen Favoriten zählen.

Also nichts wie schnell bewerben!

Teste Dich selbst:

Mithilfe dieses Eignungstests erfährst du, wo deine Stärken liegen und welche Berufsfelder am besten zu dir passen:

www.plakos-akademie.de/berufstest

Wahre die Form!

Schließlich präsentierst du dich mit deiner Bewerbung, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt. Dafür solltest du sie gut vorbereiten und in Form bringen. Viele Bewerbungen werden alleine deshalb aussortiert, weil sie äußerlich nicht der Form entsprechen oder unvollständig sind. Auch inhaltlich sollte deine Bewerbung topp sein. Bedenke: Deine Bewerbung ist dein Aushängeschild. Wenn du sie ordentlich anfertigst, vergrößerst du deine Möglichkeiten auf eine Traumstelle. Daher solltest du genug Zeit und Engagement investieren, um eine aussagekräftige Bewerbung zu erstellen.

Wenn du motiviert und frühzeitig mit deinen Bewerbungen beginnst und unsere Tipps beherzigst, erhöhst du deine Chancen in jedem Fall. Leider gehört natürlich auch immer etwas Glück dazu, deshalb können wir dir nicht hundertprozentig garantieren, dass es am Ende auch tatsächlich klappt. Doch du hast den Großteil selbst in der Hand und daher können wir dich nur ermutigen und wünschen dir viel Erfolg!

RICHTIG BEWERBEN

SO FUNKTIONIERT´S GARANTIERT!

HEY! NUN IST

ES SOWEIT

– DU DRÜCKST

HEUTE ZUM LETZTEN MAL DIE SCHULBANK–UND DANN? WIE GEHTS BEI DIR WEITER?

Ein guter Weg ins Arbeitsleben besteht beispielsweise darin, eine Ausbildung zu starten. Das bringt dir dein erstes Geld und du hast was Bodenständiges in der Tasche, auf das du natürlich später weiter aufbauen kannst. Doch damit du deinen zukünftigen Arbeits–vertrag sicher ergattern kannst, stehen einige lästige Aufgaben an, die wohl keiner so wirklich gerne mag. Du ahnst es schon –die Rede ist von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.

Und jetzt die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie nimmst du garantiert auch diese Hürde. Wir zeigen dir hier in Kürze, wie das gelingen kann.

DAS ANSCHREIBEN –DEIN „LIEBESBRIEF“ AN DEIN ZUKÜNFTIGES UNTERNEHMEN

Ok, um eine Liebesbeziehung zu deiner Führungskraft soll es hier bitte nicht gehen – aber bedenke, mit deinem Anschreiben stellst du den ersten Kontakt her – und der sollte natürlich gut ankommen. Los geht´s mit dem Briefkopf. Hier stehen Kontaktdaten von dir und deinem Wunschunternehmen sowie Datum an oberster Stelle. Gefolgt von der Betreffzeile. Das ist sozusagen deine Überschrift, in der du in einem Satz dein Hauptanliegen formulierst. Als nächstes geht es bereits an den Haupttext, den du mit dem Namen deiner Kontaktperson in Form von „Sehr geehrter Herr X,“ oder „Sehr geehrte Frau Y,“ beginnst. Bei einer Initiativbewerbung kannst du auch ganz allgemein „Sehr geehrte Damen und Herren,“ schreiben.

Und dann wirds heikel. Jetzt musst du dich und dein Anliegen in den Vordergrund stellen: Schaue, dass du dich kurz und knapp hältst – also dein komplettes Anschreiben nicht umfangreicher als eine DIN A4-Seite wird. Hierzu ein paar Fragen, die dir beim formulieren hilfreich sein könnten:

 WER BIST UND WAS MACHST DU?

 WARUM MÖCHTEST DU GENAU DIESE AUSBILDUNGSSTELLE HABEN?

 WARUM BIST GERADE DU FÜR DIESE STELLE SO GEEIGNET?

 UND WARUM EINE AUSBILDUNG GENAU IN DIESEM UNTERNEHMEN?

Vergiss bitte auch nicht, selbstbewusst auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einzugehen. Das könnte beispielsweise so klingen:

„In einem Gespräch vor Ort überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“

an Deadline denken

BEWERBUNGSFRISTEN –BEVOR ES LOSGEHT

In der Regel beginnen die meisten betrieblichen oder dualen Ausbildungen am 1. August oder 1. September. Das bedeutet für dich – nicht erst am letzten Schultag über eine Bewerbung nachdenken. Starte frühzeitig – so etwa zu Beginn deines vorletzen Schuljahres – und überlege dir, was du machen möchtest.

Kommen wir nun zum Schlussteil – hier wirds wieder einfacher. Mit der Abschiedsformel „Mit freundlichen Grüßen“ und deiner handschriftlichen Unterschrift* beendest du dein Anschreiben.

Bravo! Mit diesen kleinen Tipps schaffst du im Nu dein erstes Anschreiben. Im Netz findest du im Übrigen auch unzählige Mustervorlagen. Lass dich inspirieren, aber kopiere sie nicht – denn dein Anschreiben ist eine persönliche Angelegenheit.

* bei einer Onlinebewerbung scannst du deine Unterschrift ein

Sehr

DER TABELLARISCHE LEBENSLAUF –

DEIN WERDEGANG IM SCHNELLDURCHLAUF

Du hast dein Anschreiben schon frisch ausgedruckt neben dir liegen? Perfekt! Machen wir uns nun an einen der wichtigsten Unterlagen deiner Bewerbung –den Lebenslauf. In diesen gehören folgende Punkte:

 DEINE KONTAKTDATEN (INKL. TELEFON UND E-MAIL)

 DEINE SCHULISCHE LAUFBAHN (VON DER GRUNDSCHULE

BIS ZUM ABSCHLUSS BZW. VORAUSSICHTLICHER ABSCHLUSS DER SCHULZEIT)

 DEINE SPRACHKENNTNISSE

 DEINE HOBBYS

 SONSTIGE KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN (Z. B. EDV-KENNTNISSE, FÜHRERSCHEIN)

 DEINE PRAKTIKUMS- UND BERUFSERFAHRUNG

Dein Lebenslauf sollte übersichtlich sein und eine DIN A4-Seite nicht überschreiten. Lege alles in Stichpunkten tabellarisch an. Achte dabei auf die richtige chronologische Reihenfolge (d. h. von der Vergangenheit bis heute).

In die Kopfzeile schreibst du das Wort „Lebenslauf“. Oben rechts kannst du (musst du nicht) ein Bewerbungsfoto platzieren. Dann folgen deine Kontaktdaten sowie dein chronologischer Werdegang. Zu guter Letzt schließt du dein Schreiben mit Datum und Unterschrift ab.

4

Fotostudio kontaktieren

Genau wie beim Anschreiben findest du im Netz garantiert jede Menge Vorlagen, die dir bei der Gestaltung deines Lebenslaufs weiterhelfen können. Auch hier gilt wieder: nicht kopieren – sondern inspirieren.

Apropos: Wenn Du denkst, dass du Kenntnisse oder Fähigkeiten besitzt, die besonders hervorgehoben werden sollen, kannst du diese auf einer sogenannten „Dritten Seite“ anlegen. Es empfiehlt sich aber nur dann, wenn du das Gefühl hast, deine außergewöhnlichen Talente im Anschreiben und Lebenslauf nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht zu haben. Also Vorsicht vor Wiederholungen mit Langeweilefaktor! Wenn du unsicher bist, lass die „dritte Seite“ einfach weg – und gut ist.

Chronologie

DAS BEWERBUNGSFOTO – GIB DEINEM SCHREIBEN EIN GESICHT

Eins vorweg: Bewerbungsfotos sind heute nicht mehr zwingend notwendig – du kannst also deinen Lebenslauf anonymisieren. Trotzdem steigerst du deine Chancen, wenn du deiner Bewerbung ein Foto anhängst. Wichtg ist vor allem, dass dein Foto professionell wirkt. Schnappschüsse oder Selfies gehen gar nicht. Du willst doch einen guten Eindruck machen. Dazu solltest du auf Folgendes achten:

 LASSE DEIN FOTO AM BESTEN IN EINEM FOTOSTUDIO ANFERTIGEN

 VERWENDE EINE PORTRÄTAUFNAHME (STANDARDFORMAT 4,6 X 6 CM)

 SEI ORDENTLICH ANGEZOGEN (BLUSE/BLAZER BZW. ANZUG EVTL. KRAWATTE JE NACH BRANCHE)

 SCHAUE FREUNDLICH, KOMPETENT UND SELBSTBEWUSST

Übrigens: Wenn Du dein Foto nicht auf den Lebenslauf kleben möchtest, kannst du alternativ auch ein Deckblatt anlegen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du hast dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kannst beispielsweise dein Bewerbungsfoto auch mal im Querformat präsentieren. Das funktioniert besonders gut mit digitalem Bildmaterial Achte hierbei auf eine gute Druckqualität

DIE

ANLAGEN – DEINE BISHERIGEN QUALIFIKATIONEN

DIE VOLLSTÄNDIGEN

Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.

Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlechten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst allerdings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.

UNTERLAGEN –SO BAUST DU DEINE BEWERBUNG RICHTIG AUF

Du bist jetzt wirklich schon einen guten Schritt weiter – Gratulation! Fassen wir also zusammen: Damit deine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) vollständig und lückenlos auf dem Schreibtisch deiner zukünftigen Personalabteilung landet, sollte sie aus folgenden Bestandteilen in folgender Reihenfolge aufgebaut sein:

 DECKBLATT (OPTIONAL)

 ANSCHREIBEN

 LEBENSLAUF

 DRITTE SEITE/MOTIVATIONSSCHREIBEN (OPTIONAL)

 ZEUGNISSE

 ZERTIFIKATE

 SONSTIGE ANLAGEN

alleschecken

Prima! Wir hoffen, du hast an alles gedacht, denn gerade eine unvollständige oder unsortierte Blättersammlung macht in den Personalabteilungen keinen guten Eindruck. Und noch etwas: Das Thema Rechtschreibung muss hier eine besondere Erwähnung finden. Denn es gibt nichts Abtörnenderes für Personalabteilungen als eine Bewerbung mit etlichen Fehlern. Daher lies vorher noch einmal alles gründlich durch und lass auch deine Eltern, Geschwister und Freunde drüberschauen. Mehr Augen sehen einfach mehr!

DIE BEWERBUNGSFORMEN –VIELES IST MÖGLICH

Bevor du deine Bewerbung startest, solltest du einen Blick auf die Stellenausschreibung richten. In den meisten Anzeigen findest du klare Angaben darüber, ob deine Bewerbung digital oder klassisch per Post erfolgen soll. Halte dich bitte daran! Manche Unternehmen wünschen die Unterlagen per E-Mail Größere Firmen haben auf Ihren Webseiten eigene Karriereseiten mit Online-Formularen. Ob klassisch oder digital – das hängt meistens auch von der jeweiligen Branche ab. Schauen wir uns einmal an, welche Arten von Bewerbungen heute so üblich sind:

BEWERBUNG PER POST – DER KLASSIKER

OK, etwas in die Jahre gekommen – denkst du. Allerdings gibt es immer noch Unternehmen die besonderen Wert auf die klassische Papierform legen. Wenn dem so sein sollte, packe deine Bewerbungsunterlagen wie in angegebener Reihenfolge ordentlich (d. h. Eselsohren oder Kaffeeflecken sind tabu) in eine Bewerbungsmappe und stecke diese in einen DIN A4-Umschlag mit Sichtfenster Alternativ geht auch ein Umschlag ohne Sichtfenster. Dann verwende zusätzlich ein Klebeetikett mit deiner Adresse. Zum Schluss: Briefmarke nicht vergessen und ab in den Kasten damit. Geschafft! Bitte einmal tief durchatmen ;-)

BEWERBUNG PER E-MAIL –DIE AKTUELLE

STANDARDFORM

7.2

Hallo Glückskind! In deiner Stellenausschreibung wird eine Bewerbung per E-Mail verlangt. Das hat echte Vorteile für dich. So kannst du dir teure Bewerbungsmappen und einen langsamen Weg per Post sparen. Außerdem ist der schnelle Klick umweltschonend und deine Daten kommen direkt an. Doch jetzt zurück zur Arbeit, denn auch eine Bewerbung per Mail muss strukturiert und ordentlich aufgebaut sein. Und hier steckt der Teufel im Detail. Schnell hat sich ein unverzeihlicher Fehler eingeschlichen. Daher solltest du auf Folgendes achten:

 VERWENDE EINE SERIÖSE E-MAIL-ADRESSE (Z. B. MAX.MUSTERMANN@GMAIL.COM)

 SCHREIBE EINE AUSSAGEKRÄFTIGE BOTSCHAFT IN DIE BETREFFZEILE

(Z. B. BEWERBUNG UM EINE AUSBILDUNG ALS ...)

 FALLS DEINE STELLENAUSSCHREIBUNG EINE JOB-ID BEINHALTET, PACKE DIESE MIT IN DIE BETREFFZEILE

 VERFASSE NUN EINEN KURZEN EINSTIEGSTEXT, DER AN DIE AUSGESCHRIEBENE PERSONALABTEILUNG ADRESSIERT IST. HIER EIN BEISPIEL:

Sehr geehrte(r) Herr XY bzw. Frau XY,

… gerne möchte ich mich um die Ausbildung als ... bewerben und übersende Ihnen im Anhang meine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei. Sollten Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 HÄNGE DEINE VOLLSTÄNDIGE BEWERBUNG (ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ZEUGNISSE, ETC.) ALS PDF-DATEI AN

 ACHTE DARAUF, DASS DEINE UNTERLAGEN ORDENTLICH EINGESCANNT SIND (GUT LESBAR/GERADE AUSGERICHTET)

 PLATZIERE DEIN FOTO AUF DEM LEBENSLAUF

 ÜBERSCHREITE BEI DEINEN ANHÄNGEN NICHT DIE MAXIMALE DATEIGRÖSSE VON 5 MB

Wenn du nach dieser Reihenfolge vorgehst, kann nicht wirklich viel schief gehen. Trotzdem sei wachsam und prüfe vor dem Absenden noch einmal alle Komponenten auf Rechtschreibung und Vollständigkeit.

in seiner Einfachheit, d. h. durch diese schnelle Form der Bewerbung trudeln bei den Unternehmen dementsprechend viele Unterlagen ein. Diese müssen erst einmal alle gelesen werden, und das kann halt dauern. Bleib gelassen. Eine Benachrichtigung kann zwischen einer Woche und zwei Monaten erfolgen. Übrigens: Manche Plattformen möchten, dass du dich vorher bei ihnen registrierst Hierzu legst du dann einen Account an, mit dem du dich jederzeit einloggen kannst.

INITIATIVBEWERBUNG – GEHT IMMER

7.3

ONLINE-BEWERBUNG –MIT EIN PAAR KLICKS HOCHGELADEN

Online-Shopping ist dir bestimmt ein Begriff! Naja –dann kennst du dich auch mit Formularfeldern aus. Denn bei einer Online-Stellenausschreibung läufts nach demselben Prinzip: Du wählst einen Beruf aus und erhältst ein Formular, das du mit deinen persönlichen Angaben ausfüllen musst. Achte hier besonders auf Tippfehler. Zudem benötigst du ein Anschreiben, einen Lebenslauf sowie Zeugnisse und optional ein digitales Bewerbungsfoto, das du auf der jeweiligen Portalseite hochladen kannst. Die Datei-Formate sind normalerweise angegeben (z. B. PDF / JPG). Also bereite deine Unterlagen dementsprechend vor, ehe du sie hochlädst.

Zum Schluss auf „Jetzt online bewerben“ klicken und auf eine Bestätigungs-Mail warten.

Ja – und das Warten kann es in sich haben. Verzweifle nicht, wenn du keine direkte Antwort erhältst. Der Nachteil einer Online-Bewerbung liegt

7.4

Du bist verzweifelt – immer noch nicht die passende Stellenausschreibung gefunden. Und dann das: Plötzlich findest du im Netz dein absolutes Traumunternehmen. Doch leider ist auch hier keine Stelle ausgeschrieben. Und jetzt? Mit einer Initiativbewerbung kreierst du ganz einfach selbst deine neue zukünftige Stelle. Was hast du zu verlieren –überzeuge das Unternehmen davon, dass es gerade dich als neuen Azubi braucht. Also los – du hast ja schon gelesen, wie man eine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) aufsetzt. Auch hier dürfen Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen nicht fehlen. Es gibt allerdings ein paar Besonderheiten, die sich von einer ausgeschriebenen Bewerbung unterscheiden:

 DU MUSST BESTENS MIT DEM UNTERNEHMEN VERTRAUT SEIN D. H. INFORMIERE DICH GRÜNDLICH Z. B. AUF DEREN HOMEPAGE ODER FACEBOOK-ACCOUNT

DIE ANLAGEN – DEINE BISHERIGEN QUALIFIKATIONEN

 DU MUSST DEUTLICH MACHEN, WARUM DU NUR DORT EINE AUSBILDUNG STARTEN MÖCHTEST UND WARUM MAN AUF DICH NICHT VERZICHTEN KANN

 DU MUSST ANSPRECHPARTNER*IN UND ADRESSE HERAUSSUCHEN

 DU RUFST DORT AN UND FRAGST NACH, OB EINE BEWERBUNG SINNVOLL WÄRE

 DABEI KANNST DU DICH GLEICHZEITIG ÜBER DAS UNTERNEHMEN INFORMIEREN

Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.

 NIMM SPÄTER IN DEINER BEWERBUNG BEZUG AUF DEIN VORAB GEFÜHRTES TELEFONAT (z. B. Ich danke Ihnen für das freundliche Gespräch bei der Firma ... Auch wenn Sie zurzeit keinen Ausbildungsplatz als ... anbieten, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich als zukünftigen Bewerber vorzustellen.)

Noch eine Sache zu deinem Anschreiben: Hier sollte ein Bezug zu einem zukünftigen Vorstellungsgespräch hergestellt werden. Eine selbstbewusste Formulierung wäre z. B. Folgende:

„In einem Vorstellungsgespräch überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“

Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlech ten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst aller dings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.

Du siehst, auch eine Initiativbewerbung kann bei richtiger Vorbereitung eine Möglichkeit sein, seinem Ausbildungsplatz näher zu kommen.

Nur Mut!

VIDEO-BEWERBUNG –NICHT ERST SEIT CORONA

Eine Video-Bewerbung ist nicht jedermanns Sache. Wenn du merkst, dass die Eigenproduktion ins Stocken gerät, lass dein Video lieber professionell von einem Dienstleistungsunternehmen produzieren. Bevor du deinen Clip absendest, hol dir auch Feedback von Familie und Freunden ein, um zu sehen, wie dieser ankommt. Zuletzt überlege dir, wie du dein Video versenden möchtest. Hier kannst du beispielsweise einen Upload auf Youtube vornehmen.

Vorteil: Dein potentielles Unternehmen erhält lediglich einen Link, den er anklicken muss. Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Video deiner Bewerbung anzuhängen. Achte aber hierbei auf eine angemessene Dateigröße (max. 3 MB).

Gehörst du zu den Trendsettern der Kommunikationsbranche und willst zukünftig im Vertrieb, Marketing oder der Kundenbetreuung tätig sein? Perfekt! Dann macht eventuell eine Video-Botschaft an deine/n zukünftige/n Chef*in Sinn. Diese Form der Bewerbung hat in Zeiten von Corona einen Boom erlebt und wird gerade in den oben genannten Branchen gerne gesehen. Grundsätzlich gilt: Ein Bewerbungsvideo ersetzt deine Bewerbungsunterlagen nicht vollständig, sondern ergänzt sie! Um ein solches Video erstellen zu können, gibt es mittlerweile einige Apps (z. B. Talentcube, Viasto oder Jobufo), die dir eine Step-by-Step-Anleitung mit an die Hand geben, damit ein seriöses Ergebnis erzielt wird. Was du brauchst, ist lediglich ein modernes Smartphone (am besten mit 4K-Kamera), einen ruhigen Hintergrund und einen gut ausgeleuchteten Raum. Hier ein paar kurze Tipps für dein Bewerbungs-Video:

 SCHAUE, DASS DEIN VIDEO NICHT ZU LANG WIRD (90 SEK. REICHEN IN DER REGEL VOLL AUS)

 ZIEH DIR WAS ANGEMESSENES AN UND PRÜFE DEINE HAARFRISUR

 ACHTE AUF DEINE KÖRPERSPRACHE, SEI SELBSTSICHER UND MACHE EINEN FREUNDLICHEN UND ENTSPANNTEN GESICHTSAUSDRUCK

 SCHAUE DIREKT IN DIE KAMERA

 STELLE DICH ZU BEGINN MIT DEINEM NAMEN VOR

 FINDE DIE PERFEKTEN ARGUMENTE, DIE FÜR DICH SPRECHEN

BEWERBUNG DIREKT VOR ORT –NICHTS IST UNMÖGLICH

 ÜBERLEGE DIR INHALTLICH EIN PAAR FRAGEN, DIE DU BEANTWORTEN MÖCHTEST

 WIEDERHOLE NICHT EINFACH DEIN ANSCHREIBEN ODER DEINEN LEBENSLAUF (LANGWEILIG!)

 NOTIERE DIR VORHER EIN PAAR STICHPUNKTE, ABER LERNE KEINEN GANZEN TEXT AUSWENDIG

 WIEDERHOLE DIE AUFNAHME, BIS SIE SITZT

Wir haben dir bereits einige Bewerbungsformen vorgestellt. Eine weitere Möglichkeit bestünde in folgendem verwegenen Plan: Wie wäre es, wenn du dich einfach persönlich vor Ort in deinem zukünftigen Betrieb vorstellen würdest? Zugegebenermaßen, ist diese Form der Bewerbung in den wenigsten Unternehmen üblich –dennoch gibt es Firmen, wie beispielsweise kleine Märkte oder Apotheken bei denen sich ein Vor-Ort-Termin lohnen könnte. Immer mit im Gepäck: Natürlich deine vorbereiteten vollständigen Bewerbungsunterlagen, eine optimistische Grundeinstellung sowie angemessene Kleidung. Und denke bitte daran –mit der Mentalität „Hoppla hier komme ich“ wirst du wahrscheinlich nicht punkten können. Überrumple also niemanden, sondern warte ab, bis man dich anspricht. Und wer weiss, vielleicht erhältst du ja die Gelegenheit, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Wir wünschen dir für deine Bewerbung viel Glück und Erfolg und hoffen, dass du mit dieser kleinen Anleitung einfach durch die Bewerbungszeit kommst.

Herausgeber:

Patrick Schaab PR GmbH Luisenstraße 88 53721 Siegburg

Tel.: 0 22 41/2 52 88-0 Fax: 0 22 41/2 52 88 99 info@azubiplaner.de www.azubiplaner.de

Verantwortlich für den Inhalt: Patrick Schaab

Auflage: 18.000 Exemplare

Titelbild: KI-generiert mit Adobe Firefly

Bildnachweise / Stockbilder:

© Adobe Systems Software Ireland Ltd © Unsplash Inc. (joshua-rawson-harris, dwayne-joe)

In dieser Publikation wurden Bilder ganz oder teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz (Adobe Firefly sowie generative KI-Funktionen in Adobe Photoshop) erstellt oder bearbeitet.

Redaktion (Konzept, Layout, Texte):

Damian Noki, Dagmar Nyenhuis, Yvonne Jungmichel, Anna Iliewa, Stella Jungmichel

Medienberatung:

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SELBSTBEWUSST IN DEIN ERSTES

BEWERBUNGSGESPRÄCH

DER ERSTE MEILENSTEIN IST GESCHAFFT. DIE BEWERBUNG VERLIEF ERFOLGREICH UND DIE EINLADUNG ZUM VORSTELLUNGSGESPRÄCH STEHT. SUPER! JETZT GILT ES, SICH GUT VORZUBEREITEN, DENN AUCH WER SELBSTBEWUSST UND POSITIV AUFTRITT, KANN SICH IM GESPRÄCH MIT DEN PERSONALERN DIE FINGER VERBRENNEN. FANGFRAGEN LAUERN, NERVOSITÄT BEHINDERT MANCHMAL DAS SELBSTVERTRAUEN UND AUCH BEI DER BESTEN VORBEREITUNG LÄSST EINEN DAS GEFÜHL NICHT LOS, DASS MAN IN DES MESSERS SCHNEIDE LÄUFT. DIE FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH SIND MANCHMAL WIRKLICH TRICKY. WIR ERKLÄREN DIR, WORAUF ES ANKOMMT, WAS PERSONALABTEILUNGEN DAMIT BEZWECKEN UND WIE DU AM BESTEN DARAUF REAGIEREN KANNST.

MEINE STARKEN

Was man von dir wissen will ...

Mach dir klar, dass du bereits mit deinen Zeugnissen, Referenzen und Zertifikaten von deinen fachlichen Leistungen überzeugt hast. Jetzt geht es darum, dich als Person und als potenzielles Teammitglied sowie deine Ziele und deine Motivation kennenzulernen. Um dich besser einschätzen zu können, haben sich bestimmte Gesprächstechniken etabliert. Deshalb stellen dir Führungskräfte eine Reihe von interessanten bis hin zu bizarren Fragen. Doch auch du kannst die Gelegenheit nutzen und Fragen stellen, um das Unternehmen sowie das Team kennenzulernen. Wir stellen dir hier ein paar der häufigsten Fragen der Personalabteilungen vor, die dich dazu inspirieren sollen, deine eigenen Antworten zu entwickeln. Diese sollten jeweils auf dich, deine Situation und das Unternehmen zugeschnitten sein. Beachte unbedingt, dass du bei deinen Antworten immer authentisch bleibst, denn nur so kommst du einmalig, glaubwürdig und sympathisch rüber. „Erzählen Sie doch mal ein wenig über sich!“ Hier geht es darum, sich kurz (!) selbst zu präsentieren. Ziehe ein paar Highlights aus deinem Ausbildungs- und Berufsleben, auf die du stolz bist, und stelle jeweils einen Bezug zur angestrebten Stelle her. Orientiere dich dabei an diesen Aspekten: Wer bist du, was kannst du und was möchtest du. Übe diese kurze Präsentation vor einem Spiegel und stoppe die Zeit. Drei bis fünf Minuten sind völlig ausreichend.

„Welche Stärken und Schwächen kennzeichnen Sie?“

Cool bleiben. Fange mit den Stärken an und verwandele deine Schwächen ebenso in Stärken. Das arbeitgebende Unternehmen will sehen, ob du zum Job bzw. ins Team passt. Wenn Organisationstalent gefragt ist, dann ist das eine deiner Stärken. Führe dazu unbedingt Beispiele an, bei denen du dies bewiesen hast. Denke daran: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit sind selbstverständliche Dinge! Die Frage nach den Schwächen soll zeigen, ob du dich ehrlich selbst einschätzen kannst. Wenn du dies in deiner Antwort – gepaart mit dem Vorsatz, daran zu arbeiten – formulierst, dann punktest du mit Sympathie und Glaubwürdigkeit.

„Warum sind Sie der/die Richtige für die Stelle?“

Von dieser Frage brauchst du dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Antworte hier mit dem Mehrwert, den das Unternehmen durch deine Mitarbeit erfahren wird. Beziehe dich dabei auf deine Kenntnisse und Fähigkeiten.

„Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“

Ein Betrieb ist daran interessiert, Mitarbeitende möglichst langfristig zu behalten. Daher wollen sie herausfinden, ob du eher sprunghaft bist und dich treiben lässt oder ein Mensch bist, der einen Plan hat und sich im Betrieb entwickeln möchte. Daher brauchst du keine ausführliche Antwort zu geben, sondern nur deine Motivation darzulegen und deine Entwicklungsperspektiven anzugeben, die du dir in diesem Unternehmen erhoffst.

Antworten auf die beliebtesten Fangfragen

Es gibt eine Reihe von Fangfragen, mit denen Firmen gern hinter die Fassade der Kandidierenden schauen möchten. Beispiele dafür sind: Wenn Sie im Lotto gewinnen würden, was würden Sie tun? Erzählen Sie uns etwas über unser Unternehmen! Wie geht es Ihnen heute? Welches eine Wort beschreibt sie am treffendsten? Auf diese Fragen sind die Bewerber*innen häufig nicht vorbereitet. Daher gilt auch hier als erstes: Cool bleiben. Lass dir für die Antwort Zeit. Halte dich kurz, spontan, sei dabei ehrlich und authentisch.

Die Frage danach, ob du noch Fragen hast

Auch wenn dir gerade nichts einfällt: Antworte unbedingt mit einem „Ja!“. Alles andere zeugt von keinem Interesse oder davon, dass du unvorbereitet zum Gespräch gekom men bist. Fragen zum Unternehmen, die nicht beantwortet wurden und zu den eigenen Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb beitragen, bieten sich hierfür besonders gut an. Wir drücken dir die Daumen!

Hier gibts Stoff für deine Zukunft!

AUNDE Achter & Ebels ist ein Familienunternehmen aus Mönchengladbach, das sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer technischer Textilien für die Mobilitätsindustrie spezialisiert hat.

Die AUNDE Group hat weltweit mehr als 100 Produktionsstätten und über 23 000 Beschäftigte. – Werde Teil unseres Teams!

Deine Chance, bewirb dich jetzt!

Jedes Jahr zum 1. August bieten wir im kaufmännischen und gewerblichen Bereich Ausbildungsplätze an.

Qualität für Menschen

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FÜR AZUBIS! RECHTEPFLICHTEN &

DAS BERUFSBILDUNGSGESETZ ENTHÄLT SOWOHL FÜR AUSBILDER*INNEN ALS AUCH FÜR AUSZUBILDENDE RECHTE UND PFLICHTEN:

DEINE RECHTE PFLICHTEN

Dir steht eine angemessene Vergütung zu. Diese erhöht sich mit fortschreitendem Ausbildungsstand.

Du hast Anspruch darauf, dass dir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die notwendig für das Erreichen des Berufzieles sind.

Alle dir aufgetragenen Tätigkeiten müssen dem Ausbildungszweck dienen.

Sämtliche Mittel, die für Ausbildung/Prüfung erforderlich sind, werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Für den Besuch der Berufsschule und die Teilnahme an Prüfungen und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte wirst du freigestellt.

Du hast am Ende der Ausbildung das Recht auf ein Zeugnis, welches Auskunft über Art, Dauer und Ziel der Ausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse geben muss.

Bemühe dich intensiv, jene Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Führe alle Arbeiten mit Sorgfalt aus.

Du hast den Weisungen deiner Ausbilder*innen und deiner Vorgesetzten Folge zu leisten.

Beachte die geltende Betriebsordnung. Gehe sorgsam mit vorhandenen Maschinen und Einrichtungsgegenständen um.

Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind streng geheim.

Du bist verpflichtet, an Ausbildungsmaßnahmen und am Berufsschulunterricht teilzunehmen.

Während deiner Ausbildung musst du einen Ausbildungsnachweis führen. Er dient der Dokumentation der vermittelten Ausbildungsinhalte und ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung.

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Ausbildung zur* zum Ausbildung zur* zum Kauffrau*Kaufmann Kauffrau*Kaufmann für Büromanagement für Büromanagement bei uns im Verband bei uns im Verband

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MACH DAMPF FÜR DEINE ZUKUNFT.

Bei CERTUSS lernst du einen Beruf, den die Industrie braucht. Unsere Dampferzeuger halten Produktionsprozesse am Laufen – jeden Tag.

Was dich erwartet: _echte Aufgaben statt nur danebenstehen _direkte Unterstützung durch feste Ansprechpartner _ein Team, das zusammenarbeitet, statt in Hierarchien zu denken _klare Perspektive mit guten Übernahmechancen

Technisch oder kaufmännisch – dein Weg bei CERTUSS.

CERTUSS bietet dir eine Ausbildung, _Fachkräfte für Lagerlogistik (m|w|d) _Industriekaufleute (m|w|d) _Kaufleute f. Büromanagement (m|w|d) _Industriemechaniker (m|w|d) _Mechatroniker (m|w|d)

Bewirb dich jetzt für 2027 und starte durch!

azubiland – das neue Stellenverzeichnis für angehende Auszubildende und Praktikanten –bietet jungen Karrierestartern die Möglichkeit, schnell und bequem dem passenden Traumberuf näher zu kommen. Mit der gezielten Suche nach geeigneten Ausbildungs-/Praktikumsbetrieben und einem intuitiven Navigator zur Berufsorientierung erhältst du auf unterhaltsame und informative Weise einen spielerischen Einblick in die Welt der Ausbildungsberufe.

Auf Entdeckungsreise gehen: www.azubiland.de

*Bild wurde mithilfe der KI-Tools Adobe Firefly und Canva generiert

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Moment mal, heißt das nicht auch, dass du eine eigene Wohnung beziehen könntest und Schluss mit „Hotel Mama“ ist? Dazu solltest du allerdings einige Dinge abwägen. Wir verraten dir hier, welche Möglichkeiten du hast und wie du an deine eigene Bude kommst …

ALLEIN ODER IN EINER WOHNGEMEINSCHAFT

Bevor du dich in den Immobiliendschungel begibst, solltest du darüber nachdenken, vielleicht in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. In einer WG zu wohnen, bietet dir viele Vorteile: Man teilt sich Miete und Nebenkosten, kann zusammen kochen und spart Geld. Außerdem ist man nie allein und lernt schnell neue Leute kennen.

Wichtig ist, dass du dir deine Mitbewohner gut aussuchst. Auch wenn jeder sein eigenes Zimmer hat, können unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung, Sauberkeit oder Lautstärke schnell Stress verursachen. Ein vorheriges Kennenlernen ist daher Pflicht. Vielleicht kennst du ja schon jemanden, der ebenfalls ausziehen möchte? Perfekt – dann weißt du direkt, woran du bist. WG-Angebote findest du auf vielen Portalen im Internet. Hier lohnt es sich, schnell zu reagieren, denn günstige Zimmer sind heiß begehrt.

DEINE EIGENE WOHNUNG

Möchtest du lieber deine Ruhe haben und dich voll auf deine Ausbildung konzentrieren? Dann such dir eine kleine Single-Wohnung. Dafür gibt es zahlreiche Immobilienbörsen im Netz. Viele Vermieter stellen ihre Angebote mittlerweile direkt online ein – Maklergebühren fallen dank des „Bestellerprinzips“ heute in der Regel nicht mehr für Mieter an. Achte bei der Suche besonders auf die Gesamtkosten. Häufig ist nur die Kaltmiete angegeben. Nebenkosten wie Wasser, Hausverwaltung, Heizung oder Müll kommen zusätzlich dazu. Ebenfalls extra einplanen musst du Strom, Internet und eventuell GEZ-Gebühren. Rechne dir dein Budget vorher genau aus, damit du am Ende nicht überrascht wirst. Bevor du den Mietvertrag unterschreibst, lies ihn gründlich durch. Prüfe Kündigungsfristen, Regelungen zu Schönheitsreparaturen und ob Staffelmieten oder Indexmieten vereinbart sind.

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MIETKOSTEN IM BLICK!

Hast du eine passende Wohnung gefunden, brauchst du natürlich einen Plan, wie du die Miete bezahlst. In den meisten Fällen wird zusätzlich eine Kaution fällig – oft bis zu drei Kaltmieten. Sie dient dazu, mögliche Schäden abzudecken und wird dir beim Auszug zurückgezahlt, wenn alles in Ordnung ist.

Da die Ausbildungsvergütung dafür meist nicht ausreicht, kannst du deine Eltern um Unterstützung bitten oder eine moderne Mietkautionsversicherung nutzen. Alternativ können deine Eltern auch eine Bürgschaft übernehmen, wodurch du die Kaution nicht direkt zahlen musst. Solche Lösungen sind inzwischen weit verbreitet und werden von vielen Vermietern akzeptiert.

Vergiss zudem nicht, auch die ersten Anschaffungen und laufenden Haushaltskosten einzuplanen, damit du finanziell gut in deinem neuen Zuhause ankommst.

EXTRA-TIPP

Wusstest du, dass viele Wohnungsbaugesellschaften spezielle Azubi Wohnungen anbieten?

Mit einem gültigen Ausbildungsvertrag und je nach Anbieter einem Alter zwischen etwa 16 und 27 Jahren kannst du dort deutlich günstiger wohnen.Die Mietnachlässe sind unterschiedlich,liegen aber meist spürbar unter den normalen Mieten. Genial, oder?

HOL DIR UNTERSTÜTZUNG VOM STAAT!

Als Azubi hast du mehrere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, müssen deine Eltern dir das Kindergeld auszahlen. Zusätzlich kannst du Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Die Einkommens- und Wohnkostenregelungen wurden in den letzten Jahren angepasst und sind für viele Azubis deutlich günstiger geworden.

Wird dein BAB-Antrag abgelehnt oder besteht kein Anspruch, kannst du dich bei der Wohngeldstelle melden. Durch das „Wohngeld Plus“ profitieren deutlich mehr junge Menschen von staatlicher Miethilfe. Ein Antrag lohnt sich also in jedem Fall, wenn BAB nicht greift.

Machst du eine schulische Ausbildung, bei der du keine Vergütung erhältst, können deine Eltern verpflichtet sein, dich finanziell zu unterstützen. Falls das nicht möglich ist, kannst du BAföG beantragen. Auch hier wurden Sätze und Freibeträge zuletzt erhöht.

Und schließlich bleibt dir auch noch die Option, einen Nebenjob anzunehmen. Du kannst im Rahmen eines Minijobs bis zur jeweils geltenden Verdienstgrenze dazuverdienen, ohne dass dir deshalb das BAB gekürzt wird.

DEIN GROSSER TAG –DER EINZUG

Wohnung gefunden? Mietvertrag in Sack und Tüten? Prima! Dann geht es ab in dein neues Zuhause. Ein Umzug erfordert etwas Planung. Lass dir von Eltern und Freunden helfen, so macht das Ganze gleich noch viel mehr Spaß. Du wirst sicher nicht so viel Geld haben, dir komplett neue Möbel kaufen zu können. Einige wirst du aus deinem bisherigen Heim mitnehmen. Es gibt aber auch Secondhandläden für Möbel –einfach mal im Netz googlen. Schau dich dabei auch gleich nach Möbelbörsen um. Viele Leute bieten allerlei preiswerte Haushaltsgeräte, Möbel und nützliche Dinge an. So kannst du bares Geld sparen. Plane rechtzeitig, Internet und Strom anschließen zu lassen, sonst sitzt du im Dunkeln und bist nicht erreichbar.

Übrigens: Du kannst dir mit einem Nachsendeauftrag bei der Post sogar deine Briefe in deinen neuen Briefkasten nachschicken lassen, bis alle wichtigen Stellen deine neue Adresse haben.

READY FURDIE ZUKUNFT

In der Ausbildung geht es vor allem darum, einen Beruf zu erlernen. Fachwissen, Abläufe und praktische Fähigkeiten stehen dabei im Vordergrund. Doch mindestens genauso wichtig sind Kompetenzen, die nicht im Ausbildungsplan stehen. Sie prägen deine Persönlichkeit, beeinflussen deinen beruflichen Weg und helfen dir auch im privaten Leben weiter. Viele dieser Fähigkeiten entwickeln sich nicht automatisch, sondern müssen bewusst gelernt und geübt werden. Welche das sind und warum sie so entschei dend sind, zeigen wir hier.

Verantwortung übernehmen

Fehler gehören zum Alltag und sind ein fester Bestandteil jedes Lernprozesses. Niemand erwartet, dass immer alles perfekt läuft. Entscheidend ist vielmehr, wie man mit Fehlern umgeht. Wer Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt, zeigt Reife und Zuverlässigkeit. Ehrlichkeit und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, schaffen Vertrauen und fördern die persönliche Entwicklung. Diese Haltung wird im Berufsleben ebenso geschätzt wie im privaten Umfeld.

Mit Kritik umgehen können

Kritik zu erhalten ist selten angenehm. Oft fühlt man sich angegriffen oder missverstanden. Dennoch ist Kritik eine wichtige Grundlage für Weiterentwicklung. Wer lernt, sachliche Rückmeldungen anzunehmen und einzuordnen, kann daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Ein souveräner Umgang mit Kritik stärkt das Selbstbewusstsein und hilft dabei, eigene Stärken auszubauen und Schwächen gezielt zu verbessern.

Zuverlässig sein

Zuverlässigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Berufsleben. Dazu zählen Pünktlichkeit, das Einhalten von Absprachen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Aufgaben. Menschen, auf die man sich verlassen kann, genießen Vertrauen und Anerkennung. Wer dagegen Zusagen häufig nicht einhält, riskiert seinen guten Ruf. Gerade zu Beginn des Berufslebens ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und Verantwortung für getroffene Vereinbarungen zu übernehmen.

Hinfallen und wieder aufstehen

Nicht alles im Leben verläuft nach Plan. Rückschläge, Misserfolge oder schwierige Phasen gehören dazu. Wichtig ist, solche Situationen nicht als endgültiges Scheitern zu betrachten. Wer lernt, mit Niederlagen umzugehen, entwickelt Stärke und Widerstandskraft. Nach einer Phase der Verarbeitung wieder nach vorne zu schauen und neue Motivation zu finden, ist eine Fähigkeit, die im weiteren Leben von großem Wert sein wird.

Geduld entwickeln

Erfolg entsteht selten über Nacht. Viele Ziele lassen sich nur mit Zeit, Ausdauer und Einsatz erreichen. Gerade in jungen Jahren ist der Wunsch nach schnellen Ergebnissen groß. Doch Geduld zu entwickeln und den eigenen Weg Schritt für Schritt zu gehen, zahlt sich langfristig aus. Erfahrungen, auch schwierige, tragen dazu bei, zu reifen und sich weiterzuentwickeln.

Mit beiden Beinen im Leben stehen

Auch der Umgang mit Geld ist ein wichtiger Bestandteil des Erwachsenwerdens. Während der Ausbildung steht meist nur ein begrenztes Einkommen zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, früh ein Gefühl für finanzielle Verantwortung zu entwickeln. Dazu gehört, Ausgaben bewusst zu planen, Rücklagen zu bilden und Prioritäten zu setzen. Wer früh lernt, mit seinem Geld umzugehen, schafft eine stabile Grundlage für die Zukunft.

Offen für Veränderungen

Veränderungen gehören zum Leben. Neue Aufgaben, andere Arbeitsumfelder oder veränderte Lebensumstände können jederzeit auftreten. Wer offen und flexibel bleibt, kann sich besser auf neue Situationen einstellen. Anpassungsfähigkeit hilft dabei, Chancen zu erkennen und auch in ungewohnten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Diese Offenheit erleichtert den Umgang mit Veränderungen und stärkt die persönliche Entwicklung.

FAZIT

Die Ausbildung ist weit mehr als der Einstieg in einen Beruf. Sie ist eine wichtige Phase, um grundlegende Fähigkeiten fürs Leben zu entwickeln. Wer Verantwortung übernimmt, zuverlässig handelt, mit Kritik umgehen kann und offen für Veränderungen bleibt, schafft eine solide Basis für die berufliche und persönliche Zukunft.

TOP BEREIT

FÜR DEN PERFEKTEN EINSTIEG

IN DEIN ERSTES PRAKTIKUM

IN

HÖFLICHKEIT SIEGT

ES GEHT LOS

Am ersten Tag lernst du deine „Kollegschaft auf Zeit“ kennen, erhältst einen ersten Überblick über den Betrieb und die notwendigen Sicherheitsunterweisungen.

Am besten erläuterst du noch einmal, was für dich beim Praktikum wichtig ist, welche Ziele du erreichen möchtest Frag nach, welche Verhaltensregeln einzuhalten sind, wann du wo sein musst und welche Aufgaben du jetzt schon übernehmen kannst.

Du bist als Praktikant*in sicherlich das „Küken“ in der Rangordnung des Betriebs. Ernst genommen wird, wer sich selbst und seine Aufgaben ernst nimmt. Bist du zuverlässig, pünktlich und höflich, dann freuen sich deine Ausbilder*innen und Teammitglieder. Freundlichkeit zahlt sich oft genug aus – darüber gewinnt man Freunde. Und gerade im Berufsleben, wo man viel Zeit mit erst einmal fremden Menschen verbringt, kann das Gold wert sein. Also: Zeig dich von deiner besten Seite und sei so, wie deine Eltern es sich von dir wünschen würden. Klingt schwierig? Ist es aber nicht: Behandle einfach alle mindestens so nett, wie du selbst gern behandelt werden möchtest. Du wirst dich wundern, wie viel du zurückbekommst.

BLEIB FLEXIBEL

Nur wenn dein Praktikumsbetrieb weiß, wie deine Ziele für das Praktikum aussehen, kann er sie gemeinsam mit dir auch angehen. Deshalb ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, was man erreichen möchte und dies auch mitzuteilen. Allerdings: Nicht jede Erwartung kann erfüllt werden. Ein Ziel eines Praktikums ist ja, einen Abgleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu erreichen. Insofern: Nicht enttäuscht sein, sondern sich über die positiven Dinge freuen! Und möglichst viel selbst dafür tun, dass das Praktikum zum Erfolg wird.

MIT DEN AUFGABEN WACHSEN

Menschen im Praktikum kopieren, heften zusammen und verschicken Briefe. Kommt vor – häufiger aber schauen sie zunächst einmal einer festen Kontaktperson über die Schulter und bekommen so einen ersten Einblick in den Berufsalltag. Je länger du dabei bist, desto eher wird man dir kleinere oder größere Aufgaben übertragen. Dabei macht sich beliebt, wer gelegentlich anbietet, auch mal nicht so angenehme Aufträge zu übernehmen.

weitereTipps

ENTSPANN DICH

Du hast gesetzlich das Recht auf zwei Tage Urlaub pro Monat sowie Freizeitausgleich. Solltest du also an einem Sonntag arbeiten, darfst du einen Werktag freinehmen.

TAUSCH DICH AUS

Wenn du dich gut eingefunden hast, ist es an der Zeit, Rückschau zu halten. Vielleicht nimmt sich deine Führungskraft ein wenig Zeit: In einem persönlichen Gespräch kann bilanziert werden, wie du dich im Praktikum machst und ob du dich wohlfühlst. Welche Erwartungen hat der Betrieb? Wo kannst du dich verbessern? Welche deiner Ziele sind noch o en? Gemeinsam könnt ihr so den Fahrplan für die nächste Zeit festlegen. Sei dabei o en für die Vorschläge der Ausbildenden: Sie kennen sich gut aus und können aus Erfahrung gut einschätzen, was als Nächstes ansteht.

STELL GEZIELTE FRAGEN

Zu Beginn wirst du noch etwas wackelig sein, wenn du deine Tätigkeiten aufnimmst. Dies gehört zum Lernprozess dazu. Im Laufe der Zeit wirst du sicherer und arbeitest dich ein. Also: Aufgaben annehmen, erst einmal versuchen selbstständig zu arbeiten. Und wenn du gar nicht weiter weißt, dann stell deine Fragen gezielt. So merkt dein Gegenüber, dass du dich mit dem Thema beschäftigt hast. Damit kommst du deinem Ziel, etwas Berufspraxis zu gewinnen, Stück für Stück näher.

INFORMIER DICH RECHTZEITIG

Ein Praktikum soll Berufsorientierung scha en. Deshalb kann man auch nicht erwarten, dort als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt zu werden. Insbesondere als Schüler*in wirst du eher keine Vergütung erhalten, falls doch: Freu dich! Kläre im Vorfeld, ob das Unternehmen vielleicht Arbeitskleidung zur Verfügung stellt oder besondere Erwartungen an deinen Kleidungsstil hat.

VERGESSEN! DAS PRAKTIKUMSZEUGNIS NICHT

Nach Beendigung deines Praktikums hast du genauso Anspruch auf ein ordentliches Praktikumszeugnis. Du kannst dieses von deinen Vorgesetzten einfordern, denn nur damit wirst du deine Tätigkeit als Referenz bei zukünftigen Bewerbungen nachweisen können. Lies hier, wie dein Praktikumszeugnis aufgebaut sein muss und welche Inhalte hinein gehören …

HOLE DIR EIN QUALIFIZIERTES ZEUGNIS!

Auch wenn es sich „nur“ ein Praktikumszeugnis ist, solltest du darauf verzichten, dir lediglich ein einfaches Zeugnis ausstellen zu lassen. Da du sowieso Anspruch hast, hole dir lieber gleich ein qualifiziertes Praktikumszeugnis. In diesem werden nämlich, neben Dauer und Art deiner Tätigkeit, zusätzlich die Inhalte, deine Kompetenzen sowie dein Verhalten eingetragen. Wenn sich deine Führungskraft weigert, dir ein solches Zeugnis auszustellen, kannst du es rechtlich, nach §109 der Gewerbeordnung, einklagen. In der Regel stellen jedoch die Unternehmen ohne Probleme, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, ein qualifiziertes Praktikumszeugnis aus.

WAS GEHÖRT IN DAS PRAKTIKUMSZEUGNIS?

Per Gesetz ist festgelegt, welche Inhalte hinein gehören. Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert, auf Firmenpapier gedruckt sein und folgende formalen Bestandteile enthalten: Ausstellungsdatum, Überschrift „Praktikumszeugnis“, vollständiger Name und Geburtsdatum, Praktikumszeitraum, Tätigkeitsbereiche, Kompetenzen und die Bewertung der Leistungen der Praktikanten sowie die Signatur der Kontaktpersonen bzw. den Stempel des Praktikumsbetriebes. Die Bewertung der Leistungen ist im Zeugnis der wichtigste Teil. Dieser ist durch bestimmte Formulierungen nach einem bestimmten System aufgebaut.

WIE WERDEN DEINE PRAKTIKUMSLEISTUNGEN BEURTEILT?

Die Bewertung erfolgt ähnlich einem Notensystem. Allerdings erhältst du keine Zensuren, sondern die Beurteilungen werden ausformuliert. Dabei kommt es eben genau auf die Wortlaut an. Negativformulierungen werden zwar vermieden, aber gerade dies macht es so schwierig, die Bewertung richtig zu deuten. An folgenden Beispielen kannst du erkennen, welche Aussage welcher Note entspricht:

Sehr gut: „...stets zu unserer vollsten Zufriedenheit...“

Gut: „...stets zu unserer vollen Zufriedenheit...“

Befriedigend: „...zu unserer vollen Zufriedenheit...“

Ausreichend: „...zu unserer Zufriedenheit...“

Mangelhaft: „...im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit...“

Ungenügend: „...hat sich bemüht...“

Überprüfe dahingehend dein Zeugnis. Deine Leistungen sollen eindeutig darauf hinweisen, dass du Aufgaben selbständig erledigt hast. Wenn du Zweifel daran hast, besprich dies unbedingt mit deinen Ansprechpartnern. Falls die Personalabteilung dich nicht persönlich kennt und du der Meinung bist, dass hier etwas schief gelaufen ist, dann setze dich unbedingt mit ihnen in Verbindung. Manchmal kann so etwas auch aus einfachen Missverständnissen heraus passieren.

WELCHE KOMPETENZEN SOLLTEN ANGEFÜHRT SEIN?

Dein Praktikumszeugnis ist für deinen Berufseinstieg eine bedeutende Referenz. Damit legst du nicht nur deine berufspraktischen Erfahrungen dar, sondern belegst auch Kompetenzen, die du erworben und wichtige Soft Skills, die du ausgeprägt hast. Allgemeine Aussagen sind daher nicht aussagekräftig. Achte deshalb darauf, dass deine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten anschaulich im Zeugnis wiedergegeben sind. Dazu gehören neben beruflichem Fachwissen, Arbeitsweise, Auffassungsgabe, Sozialverhalten, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Eigenständigkeit sowie Flexibilität bzw. Engagement. Die fachlichen Fertigkeiten müssen ebenso konkret veranschaulicht werden.

EIGENINITIATIV WERDEN

Du kannst deinen Ansprechpartnern übrigens vorschlagen, dein Praktikumszeugnis selbst zu erstellen. Dies ist für dich die optimale Ausganglage, um dir ein Zeugnis zu verfassen, dass mit allen Wassern gewaschen ist. Wenn deine Personalverantwortlichen dir das auch noch unterschreibt und abstempelt – prima! Orientiere dich an unserem Leitfaden und mache dir Stichpunkte zu deinen Praktikumsinhalten, bevor du es verfasst. Halte dich an die wichtigen Formulierungen nach dem Notensystem, um wirklich das Beste für dich herauszuholen.

Praktikumszeugnis

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