Magazin der Standortförderung espaceSOLOTHURN
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Zäme in Bestform
Neustart in der Region
«Gueti Momänte, gueti Zyt»
Sieben Disziplinen, ein Olympiatraum und ein starkes Team stehen hinter Cover-Girl Lenja Heusser.
Nach der Schliessung von Itema Zuchwil fanden alle 19 Lernenden dank regionaler Zusammenarbeit eine neue Stelle – drei bei Ypsomed.
Noà Stuto verbindet italienische Lebensfreude, Solothurner Bodenhaftung und Unternehmergeist.
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Editorial Was macht eine Region stark? Gute Unternehmen, attraktive Gemeinden, spannende Projekte und eine hohe Lebensqualität gehören sicher dazu. Entscheidend sind für mich aber die Menschen dahinter und die Bereitschaft, gemeinsam etwas zu bewegen. Genau davon erzählt diese Ausgabe unseres Magazins «Savoir Vivre». Sie erzählt von 19 Lernenden, deren berufliche Zukunft plötzlich unsicher war, und von Unternehmen, Berufsbildung und Behörden, die gemeinsam dafür sorgten, dass alle ihren Weg weitergehen konnten. Von einer jungen Spitzensportlerin, die zwar alleine an der Startlinie steht, deren Leistung aber von einem ganzen Netzwerk mitgetragen wird. Von Unternehmerinnen und Unternehmern, die investieren, Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung für unsere Region übernehmen.
Gemeinsam mit der Regionalplanungsgruppe repla espaceSolothurn (REPLA) möchten wir deshalb von den Menschen im espaceSolothurn wissen: Was macht unsere Region lebenswert? Was fehlt? Und wo sollen wir uns weiterentwickeln? Als Geschäftsleiterin der Standortförderung und Vorstandsmitglied der REPLA ist mir dieses gemeinsame Projekt besonders wichtig. Denn gute Regional- und Standortentwicklung beginnt nicht mit der Antwort, sondern mit Zuhören. Zäme bedeutet für mich deshalb nicht, dass immer alle derselben Meinung sein müssen. Es bedeutet, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, voneinander zu lernen und dort gemeinsam anzupacken, wo wir zusammen mehr erreichen können. Als Standortförderung erleben wir täglich, was daraus entstehen kann: aus einem Kontakt eine Zusammenarbeit, aus einer Idee ein Projekt, aus einer freien Fläche ein neuer Unternehmensstandort. Vielleicht ist genau das eine der grossen Stärken unserer Region: Die Wege sind kurz, man kennt sich und wenn es darauf ankommt, findet man zusammen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken dieser Ausgabe. Und ich freue mich, wenn auch Sie mitdenken, mitreden und mitgestalten. Zum Beispiel durch Ihre Teilnahme an unserer grossen Umfrage auf Seite 8. Zäme gestalten wir den espaceSolothurn. Herzlich, Angela Zellweger Geschäftsleitung Standortförderung espaceSOLOTHURN
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Und sie erzählt davon, dass auch die Zukunft unserer Region eine Gemeinschaftsaufgabe ist.
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Inhalt
Grosse Umfrage: Wie lebenswert ist unsere Region? Ihre Meinung zählt! Nehmen Sie an der grossen Bevölkerungsumfrage teil und gestalten Sie die Zukunft unserer Region mit. Seite 8 1
Vom Aus der Webmaschinen zum Neustart
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Mehrkämpferin Lenja Heusser: Zäme in Bestform
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Grosse Umfrage: Wie lebenswert ist unsere Region?
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AMAG – Mehr als Mobilität
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Noà Stuto: «Gueti Momänte, gueti Zyt»
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Im Obach zählt das Zusammenspiel
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Midlife Studio: Stärker durch die zweite Halbzeit
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City Circle Solothurn: Fit bleiben. Zäme trainieren.
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VEBO: Wo Inklusion auf Wirtschaft trifft
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Neustart
Als Itema den Standort Zuchwil schloss, brauchten 19 Lernende eine neue Perspektive. Dank regionaler Zusammenarbeit fanden alle einen Neustart – drei davon bei Ypsomed.
Borer Architektur und Partner AG – Räume mit Haltung und Bestand 20 Emmenhof: Zusammen wohnen, eigen bleiben
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minijobSwiss: Vom Rasenmähen zur Jobplattform
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Schichtwechsel im Riverside
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kenova AG: Altes loslassen, Zukunft gestalten
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Attisholz: Manche fahren hin. Andere bleiben.
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Kocher Immobilien – Lage, Licht und Lebensgefühl
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Der Kleine Prinz: Eine kleine Welt ganz gross
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Entdeckt: Art of Beauty | metime | Boutique Désirée
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Entdeckt: Stoffartig | Liebevollschön und ZweimalChic | Prepletanja Concept Store
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Entdeckt: Two Room Club | Funrange | Öufi Boot
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Entdeckt: Pittaria | Stadt-Chäsi Solothurn | Le Besenval
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Entdeckt: Liebeshaar | SGF-Fundgrube | elevenBikes
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80 Jahre Hofer Goldschmied – Wo Erinnerungen Form annehmen
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Wirkung für den Wirtschaftsraum
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Projekte: Pitch & Win: Wenn aus einer Idee ein Projekt wird
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Öffentlichkeitsarbeit: HESO – Die Wirtschaft sichtbar machen
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Sparringspartner: Gemeinsam Unternehmen stärken
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Immobilien & Ansiedlungen: Raum für Entwicklung
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Standortförderung espaceSOLOTHURN: Über uns
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Öffentlichkeitsarbeit: Innovationsfrühstück bei der kenova AG
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Standortförderung espaceSOLOTHURN: Mitglied werden
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Ausblick und Impressum
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Seite 4
Zäme in Bestform Sieben Disziplinen, ein Olympiatraum und ein starkes Team stehen hinter Lenja Heusser. Seite 6
Schichtwechsel Aus Industrie wird Lebensraum: Das Riverside-Quartier wächst weiter. Seite 25
«Gueti Momänte, gueti Zyt» Italienische Lebensfreude trifft auf Solothurner Bodenhaftung: Noà Stuto verbindet Gastronomie mit Unternehmergeist. Seite 14
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Editorial
Vom Aus der Webmaschinen zum Neustart in der Medizintechnik Als Itema die Schliessung des Standorts Zuchwil bekannt gab, stand auch die Zukunft von 19 Lernenden auf dem Spiel. Dank der Zusammenarbeit regionaler Unternehmen fanden alle eine neue Perspektive – drei von ihnen bei Ypsomed.
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«Im Rückblick war das Ganze für mich ein Glücksfall.» Wenn Corsin Mütschard heute auf das vergangene Jahr zurückblickt, sagt er diesen Satz mit Überzeugung. Der 19-Jährige hat seine Lehre als Polymechaniker erfolgreich abgeschlossen und steht kurz vor dem Wechsel in den neuen Werkzeugbau von Ypsomed in Solothurn. Vor einem Jahr sah seine Zukunft allerdings noch ganz anders aus. Damals kündigte die Itema-Gruppe die Schliessung ihres Werks in Zuchwil an. Für die letzten rund hundert Mitarbeitenden bedeutete dies das Ende einer fast 76-jährigen Industriegeschichte. Besonders betroffen waren die 19 Lernenden, die mitten in ihrer Ausbildung plötzlich vor einer ungewissen Zukunft standen.
Gemeinsam statt allein
Noch bevor konkrete Lösungen feststanden, machten Ausbildungsleiter Robert Krause und HR-Leiterin Cécile Ebner den Lernenden und ihren Eltern ein Versprechen:
«Im Rückblick war das Ganze für mich ein Glücksfall.» Corsin Mütschard, Polymechaniker bei Ypsomed
Niemand sollte mit dieser Situation allein gelassen werden. Gemeinsam mit dem kantonalen Amt für Berufsbildung und zahlreichen Unternehmen der Region begann die Suche nach neuen Ausbildungsplätzen. Unterstützt wurden die Jugendlichen beim Bewerben, bei Schnuppertagen und durch persönliche Empfehlungen. Dank der guten Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben der Region entstand innert kurzer Zeit ein Netzwerk. Bereits wenige Monate später war klar: Für alle 19 Lernenden sowie die sechs bereits aufgenommenen zukünftigen Lernenden konnte eine Anschlusslösung gefunden werden.
Ein Glücksfall für beide Seiten
Drei der Polymechaniker wechselten zu Ypsomed nach Burgdorf – darunter Corsin Mütschard. Dort lernen sie heute modernste Fertigungstechnologien kennen und arbeiten an hochpräzisen Werkzeugen für die Medizintechnik. Die Anforderungen sind hoch, gleichzeitig eröffnen sich ihnen neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Richard Auinger, Jasmin Heer und Visar Jonuzi im Werkzeugbau in Burgdorf.
Auch für Ypsomed ist der Wechsel ein Gewinn. Qualifizierte Polymechaniker sind gesucht, weshalb das Unternehmen gezielt in die Ausbildung investiert. «Polymechaniker sind unser Steckenpferd», sagt Jasmin Heer, Ausbildungsverantwortliche bei Ypsomed. Das Unternehmen bildet Fachleute bewusst selbst aus, damit sie die hohen Anforderungen erfüllen können. Aus- und Weiterbildung werden gefördert, ebenso persönliches Engagement. Corsin hat es in seinem letzten Lehrjahr weit gebracht. Im Werkzeugbau von Ypsomed lernte er den Umgang mit komplexen Werkzeugen für die Medizintechnik kennen. Nach seinen Ferien wechselt er in den neuen Werkzeugbau nach Solothurn und übernimmt dort Verantwortung an einer noch grösseren Maschine – einer, «an die wir nicht jeden lassen», wie sein Berufsbildner Reto Schär sagt.
Eine Region, die zusammenhält
Die Geschichte zeigt aber weit mehr als einen gelungenen Stellenwechsel. Sie macht sichtbar, wie eng Unternehmen, Berufsbildung und Behörden in der Region zusammenarbeiten. Obwohl Firmen auf dem Arbeitsmarkt miteinander konkurrieren, unterstützen sie sich, wenn gemeinsame Lösungen gefragt sind.
«Man kennt sich in der Region, das ist im Kanton Solothurn besonders ausgeprägt.» Jasmin Heer, Ausbildungsverantwortliche bei Ypsomed
Gerade in schwierigen Zeiten werden kurze Wege und persönliche Kontakte zu einer Stärke. Ausbildungsbetriebe, das Amt für Berufsbildung, Eltern und weitere Partner
konnten innert Tagen auf bestehende Kontakte zurückgreifen und gemeinsam Lösungen suchen. Für die betroffenen Jugendlichen bedeutete das vor allem eines: Sie mussten ihre berufliche Zukunft nicht neu beginnen, sondern konnten ihren eingeschlagenen Weg weitergehen. Für Ypsomed ist diese Vernetzung trotz der internationalen Ausrichtung wichtig. Das Unternehmen baut gleichzeitig in China, den USA und im deutschen Schwerin neue Fabriken und erweitert seinen Burgdorfer Werkzeugbau mit einer zweiten Herzkammer in Solothurn. Dafür braucht es qualifizierte Fachspezialisten und eine entsprechende Infrastruktur in der Region. Ypsomed-Chef Simon Michel ist seit über zehn Jahren in den Vorständen der Solothurner Handelskammer und von Inveso, dem Industrieverband Raum Solothurn und Umgebung, engagiert. Er schätzt den direkten Austausch unter den Unternehmen: «Hier können sich die Chefs der Unternehmen unkompliziert austauschen und voneinander lernen.» Gerade in Krisenzeiten habe sich dieses Netzwerk bewährt. Wissen und mögliche Lösungsansätze konnten schnell geteilt werden. Zwar herrscht insbesondere auf dem Arbeitsmarkt Wettbewerb, in vielen anderen Bereichen gibt es jedoch gemeinsame Interessen. Ypsomed arbeitet mit regionalen Zulieferern zusammen, rekrutiert einen grossen Teil der Belegschaft aus der Region und setzt sich über Verbände für gute Rahmenbedingungen ein. Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden funktioniere gut, sagt Michel: «Die Wege sind kurz, die Zugänge klar definiert.»
«Zäme geits»
Für Corsin Mütschard hat sich die Unsicherheit von damals in eine grosse Chance verwandelt. Seine Geschichte steht stellvertretend für viele andere. Sie zeigt, dass das Ende eines Unternehmens nicht zwangsläufig das Ende einer beruflichen Zukunft bedeutet. Manchmal entsteht gerade dann etwas Neues. Und manchmal genügt dafür eine Region, in der Zusammenarbeit nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebt wird. Oder, wie es am Ende alle Beteiligten auf den Punkt bringen: «Zäme geits.»
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Der Wechsel bedeutete auch eine Umstellung im Arbeitsalltag. Bei Ypsomed sind die Abläufe stark digitalisiert, Aufträge werden eigenverantwortlich im SAP dokumentiert und der Tag beginnt mit einer Teambesprechung auf dem «Shopfloor». «Bei Ypsomed wird von uns mehr Selbstständigkeit erwartet», sagt Corsins ehemaliger Mitlernender Visar Jonuzi. Genau diese neue Verantwortung schätzen die Jugendlichen.
Simon Michel, CEO Ypsomed
Zäme in Bestform
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Sieben Disziplinen, ein Olympiatraum und ein eng geknüpftes Netzwerk: Die Grenchner Mehrkämpferin Lenja Heusser zeigt, weshalb im Spitzensport nie nur eine Person am Start steht.
Vier Disziplinen, vier persönliche Bestleistungen: Der erste Tag ihres Siebenkampfs hätte für Lenja Heusser kaum besser laufen können. Dann kam die Verletzung. Statt des erhofften Durchbruchs folgten Untersuchungen, Therapie und Geduld – eine Disziplin, für die es im Mehrkampf leider keine Punkte gibt. Solche Momente gehören zum Spitzensport. Sie zeigen, wie schmal der Grat zwischen Bestleistung und Zwangspause ist. Und sie machen sichtbar, was am Wettkampftag oft verborgen bleibt: Hinter einer Athletin steht ein ganzes Netzwerk aus Trainerinnen, Ärzten, Therapeutinnen, Sponsoren, Familie und Trainingskolleginnen.
Siebenmal Anlauf nehmen
100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstossen, 200 Meter, Weitsprung, Speerwerfen und 800 Meter: Siebenkämpferinnen müssen schnell, kräftig, explosiv, ausdauernd und technisch versiert sein – idealerweise alles am selben Wochenende. Jede Leistung wird in Punkte umgerechnet, am Ende entscheidet die Summe. Lenjas nächste grosse Zielmarke sind 6 000 Punkte. Erst wenige Schweizerinnen haben diese Grenze überschritten. Langfristig träumt sie von der Teilnahme an Olympischen Spielen. Der Weg dorthin führt über internationale Meetings, Weltranglistenpunkte und möglichst konstante
Trainiert wird Lenja von Wolfgang Adler und Liliane Leimgruber-Biolley. Die beiden leiten eine vereinsübergreifende Gruppe mit Mehrkämpferinnen, Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Disziplinen sowie mehreren Bobfahrern. Die Trainingsgruppe hilft besonders an jenen Tagen, an denen die Beine schwer und die Motivation noch im Bett geblieben ist.
Spitzensportlerin mit eigener Geschäftsleitung
Lenja beschreibt sich nicht nur als Athletin, sondern auch als kleines Unternehmen. Sie organisiert Trainingslager, Reisen und Wettkämpfe, stellt ihr medizinisches Netzwerk zusammen, kümmert sich um Regeneration und Ernährung, sucht Sponsoren und pflegt ihre Sichtbarkeit. Eine Geschäftsleitung gibt es nicht. Buchhaltung, Kommunikation und Logistik landen ebenfalls bei ihr. Parallel dazu studiert sie Vollzeit Osteopathie. Der Sport allein entspricht bereits einem Vollzeitpensum; das Studium macht aus dem Alltag endgültig eine Übung in Zeitmanagement. Social Media wäre für Sponsoren und Reichweite wichtig, muss zwischen Training, Lernen und Erholung jedoch regelmässig um einen freien Platz kämpfen. Das jährliche Sportbudget beträgt rund 20 000 Franken. Keller Fahnen ist Lenjas grösster finanzieller Sponsor. Weitere Unterstützung erhält sie von McDonald’s, der Omnino AG, der Bolliger AG und dem Restaurant Gärtli. PowerFood stellt Nahrungsergänzungsmittel und Proteinprodukte zur Verfügung, im Gold’s Gym in Bettlach kann sie kostenlos trainieren und die Sauna zur Regeneration nutzen. Die Beziehungen zu ihren Sponsoren pflegt Lenja persönlich – etwa mit Neuigkeiten, Begegnungen oder Postkarten aus dem Trainingslager.
Limite geschafft, Startplatz verpasst
Wie wenig im Leistungssport zwischen Erfolg und Enttäuschung liegt, erlebte Lenja bei der Selektion für die Europameisterschaft. Die geforderte Limite hatte sie erfüllt. Weil jedoch nur eine begrenzte Zahl an Athletinnen und Athleten teilnehmen durfte und das Schweizer Niveau sehr hoch war, reichte es im Siebenkampf trotzdem knapp nicht. Eine Konkurrentin erzielte im entscheidenden Wettkampf 14 Punkte mehr.
Im Siebenkampf können 14 Punkte an wenigen Zentimetern hängen. Lenja hatte sich sportlich qualifiziert und blieb dennoch ohne Startplatz. Ganz verzichten musste sie auf die EM allerdings nicht: Auch im Kugelstossen, ihrer stärksten Einzeldisziplin, hatte sie die Limite erreicht und durfte dort antreten. Verletzungen, knappe Selektionen und Rückschläge werfen zwangsläufig Fragen auf. Lohnt sich der Aufwand? Ist das Ziel noch erreichbar? Lenjas Antwort liegt im Weitermachen. Der Sport habe sie mental stärker gemacht und ihr Erfahrungen vermittelt, die weit über Resultate hinausreichen.
Medizinische Begleitung, die mitwächst
Seit ihrem 14. Lebensjahr wird Lenja sportmedizinisch von Dr. von Stokar begleitet, der bis vor Kurzem Belegarzt an der Privatklinik Obach war und nach der Praxisübergabe nun beratend im Ärztezentrum tätig ist. Als Mitglied eines nationalen Leistungskaders absolviert sie jährlich eine umfassende Untersuchung. Dabei werden Bewegungsapparat, Beweglichkeit und Blutwerte kontrolliert sowie mögliche Verletzungsrisiken beurteilt. Alle zwei Jahre ergänzt ein EKG den sportmedizinischen Check. Über die Jahre ist daraus ein Vertrauensverhältnis entstanden. Dr. von Stokar kennt Lenjas medizinische Vorgeschichte, behandelt Beschwerden oder vermittelt geeignete Fachpersonen aus seinem Netzwerk. Bei Problemen mit dem Hamstring und nach einer gebrochenen Schraube im Fuss war diese eingespielte Zusammenarbeit besonders wertvoll. Die Privatklinik Obach verfügt über entsprechende Erfahrung in der sportmedizinischen Betreuung und ist an der Neuzertifizierung für das Swiss-OlympicLabel. Physiotherapie und Leistungsdiagnostik stehen jedoch nicht nur dem Spitzensport offen. Auch ambitionierte Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler können ihren Leistungsstand erfassen und ihre Entwicklung regelmässig überprüfen lassen.
Die Frau, die immer mitfährt
Eine besonders wichtige Rolle in Lenjas Team spielt ihre Mutter. Sie glaubte auch dann an ihre Tochter, wenn ein Ziel weit entfernt oder kaum erreichbar schien. Sie war bei Verletzungen da, half nach Rückschlägen bei der Suche nach Lösungen und fuhr Lenja nach der Fussoperation überallhin, solange diese selbst nicht mobil war. Wann immer es möglich war, begleitete sie sie an Wettkämpfe. Auf der Anzeigetafel erscheint am Ende nur Lenjas Name. In jeder Leistung stecken jedoch die Arbeit, das Vertrauen und die Zeit vieler Menschen. Sie planen, trainieren, behandeln, finanzieren, motivieren – und fahren, wenn nötig, auch noch das Auto. Vielleicht ist genau das die achte Disziplin des Siebenkampfs: ein Umfeld zu schaffen, das einen trägt, bevor feststeht, wie viele Punkte am Ende herausschauen. Falls Sie Interesse haben, Lenja langfristig zu unterstützen oder mehr über ihre Arbeit zu erfahren, dürfen Sie sich gerne unter heusserlenja@gmail.com direkt bei Lenja melden.
6 000 Franken für 6 000 Punkte Auf der CrowdfundingPlattform «I believe in you» sammelt Lenja Heusser 6 000 Franken für ihren weiteren sportlichen Weg. Die Summe ist bewusst gewählt: Ihr nächstes grosses Ziel sind 6 000 Punkte im Siebenkampf. Wer die Grenchner Mehrkämpferin unterstützt, hilft mit, Training, Wettkämpfe und die nächsten Schritte Richtung Bestleistung zu finanzieren.
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Leistungen. Ein besonderes Ziel ist das Hypomeeting im österreichischen Götzis, eines der weltweit bedeutendsten Mehrkampfmeetings.
Grosse Umfrage: Wie lebenswert ist unsere Region?
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Wie möchten Sie im espaceSolothurn leben?
Ob Wohnen, Arbeiten, Freizeit oder Mobilität – niemand kennt den espaceSolothurn besser als die Menschen, die hier leben. Mit Ihrer Teilnahme an der Bevölkerungsumfrage helfen Sie mit, unsere Region und unsere Gemeinden aktiv weiterzuentwickeln. Ihre Antworten liefern wertvolle Impulse für zukünftige Projekte und Entscheidungen. Ihre Meinung zählt!
«Wie sehen Sie unser Zuchu, unsere Region, unsere Heimat?» 9
Patrick Marti Gemeindepräsident, Zuchwil
«Was macht Solothurn und die Region lebenswert – und wo können wir besser werden?» Stefanie Ingold Stadtpräsidentin, Solothurn
«Was schätzen Sie an unserer Region? Wo sehen Sie Handlungsbedarf und Verbesserungspotenzial?» Bruno Eberhard Gemeindepräsident, Deitingen
«Ihre Erfahrungen und Ideen helfen, die richtigen Schwerpunkte für die Zukunft zu setzen.» Roger Spichiger Gemeindepräsident, Derendingen
«Wir möchten von Ihnen wissen, was es braucht, um das Leben in unserer Region zu geniessen.» Stefan Hug-Portmann Gemeindepräsident, Biberist
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Die Themen der Umfrage Wohnen
Wirtschaft
Freizeit
Wie attraktiv ist der espaceSolothurn als Wohnregion?
Wie erleben Sie Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und das wirtschaftliche Angebot?
Was macht unsere Region lebenswert?
Mobilität
Zusammenleben
Ihre Wohngemeinde
Wie sind Sie unterwegs – heute und morgen?
Was stärkt das Miteinander in unseren Gemeinden?
Wo sehen Sie Chancen für die Zukunft?
«Wer sich beteiligt, entscheidet mit, worauf wir uns in den nächsten Jahren konzentrieren.» Aline Leimann Gemeindepräsidentin, Luterbach
«Unsere Region lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten und sich engagieren.» Michael Kummli Gemeindepräsident, Subingen
«Eine starke Region braucht eine ausgewogene Entwicklung von Stadt und Land.» Jan Flückiger Gemeindepräsident, Recherswil
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«Unsere Region vereint Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und eine intakte Natur.» Marc Huggenberger Gemeindepräsident, Feldbrunnen-St. Niklaus
Jetzt mitmachen! Die Zukunft beginnt mit Ihrer Meinung. ✓ anonyme Teilnahme ✓ Zeitaufwand rund 10 Minuten ✓ Fragen können übersprungen werden ✓ attraktive Verlosung für alle Teilnehmenden
Eine Initiative von
QR-Code scannen oder Website besuchen: espacesolothurn.mitmachen.app
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Mehr als Mobilität: Gemeinsam unterwegs für eine starke Region Seit über 30 Jahren ist Michel Zuccarella Teil der AMAG. Heute führt er als Geschäftsführer die AMAG-Standorte Solothurn in Zuchwil. Im Gespräch erzählt er, weshalb für ihn nicht nur das Auto, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. Und warum eine starke Region die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens ist.
AMAG Solothurn Gewerbestrasse 11 4528 Zuchwil 032 625 35 00
Wer Michel Zuccarella begegnet, spürt schnell seine tiefe Verbundenheit zur Region und zu dem Automobilgewerbe. Der 51-Jährige ist in Solothurn aufgewachsen, lebt mit seiner Familie hier und kennt den Wirtschaftsstandort und die regionalen Gegebenheiten seit vielen Jahren. Seine berufliche Laufbahn begann ebenfalls in Solothurn. Als kaufmännischer Angestellter startete er bei der AMAG Solothurn an der Baselstrasse, bildete sich in den Bereichen Marketing, Verkauf und Leadership weiter und übernahm im Laufe der Jahre verschiedene Führungsfunktionen im Retail-Betrieb, aber auch in der Direktion am Hauptsitz der AMAG in Cham. Seit eineinhalb Jahren ist er Geschäftsführer der AMAG Solothurn und Zuchwil. Auf die Frage, was ihn jeden Morgen motiviert, muss Michel Zuccarella nicht lange überlegen. «Ohne ein gutes Team kannst du nichts erreichen. Wir haben tolle Mitarbeitende, die sich jeden Tag mit viel Engagement und Leidenschaft für unsere
Kundinnen und Kunden einsetzen. Unser Ziel ist nicht nur, zufriedene Kunden zu haben. Wir wollen sie begeistern.» Diese Haltung prägt die Unternehmenskultur der AMAG. Die Mitarbeitenden werden kontinuierlich weitergebildet. Mit der unternehmenseigenen Academy schafft das Unternehmen gezielt Möglichkeiten, fachliche und persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln. Ebenso wichtig ist die Ausbildung des Nachwuchses. Aktuell absolvieren fast 20 Lernende in verschiedenen Berufen ihre Ausbildung bei den AMAG Solothurn Betrieben. «Wir bilden unsere Zukunft selber aus. Mit unseren Lernenden investieren wir bewusst in die nächste Generation. Das gehört für uns genauso zur Verantwortung wie die Weiterbildung unserer Mitarbeitenden.»
Die AMAG bietet längst mehr als den Verkauf von Neu- und Occasionsfahrzeugen. Finanzierung, Service, Reparaturen und ein modernes Karosseriecenter gehören ebenso zum Angebot wie nachhaltige Mobilitätslösungen. Gemeinsam mit Helion begleitet die AMAG ihre Kundinnen und Kunden auch beim Umstieg auf die Elektromobilität. Photovoltaikanlagen, Wallboxen, Wärmepumpen und intelligente Energielösungen ergänzen das klassische Automobilgeschäft. «Wir verkaufen nicht einfach Autos. Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden in allen Fragen rund um ihre Mobilität.»
Gemeinsam den Standort stärken
Für Michel Zuccarella endet unternehmerisches Engagement nicht an der eigenen Unternehmensgrenze. Als Unternehmensmitglied der Standortförderung espaceSOLOTHURN setzt sich die AMAG bewusst für die Entwicklung der Region ein. «Die Standortförderung ist für mich ein zentraler Bestandteil des Netzwerkens. Gerade in einer Region wie Solothurn kennt man sich, begegnet sich und arbeitet zusammen. Viele Unternehmensmitglieder sind gleichzeitig unsere Kundinnen und Kunden. Dieser Austausch schafft einen echten Mehrwert.» Für ihn profitieren alle von einem starken Wirtschaftsstandort. Wenn Unternehmen wachsen können, passende Flächen finden und sich langfristig in der Region entwickeln, stärkt das die gesamte Wertschöpfung. Auch die AMAG hat diese Entwicklung selbst erlebt. Beim Ausbau ihrer Präsenz in Zuchwil erhielt das Unternehmen Unterstützung. Heute ist die AMAG mit vier Standorten auf engem Raum vertreten. Für Michel Zuccarella ist das ein Beispiel dafür, wie erfolgreiche Standortentwicklung Unternehmen langfristige Perspektiven eröffnet.
Solothurn hat beste Voraussetzungen
Mit Blick auf die Zukunft sieht Michel Zuccarella grosses Potenzial für den espaceSOLOTHURN. Neben starken KMU wünscht er sich weitere Unternehmensansiedlungen und eine weiterhin hohe Lebensqualität. «Wir haben den Platz, wir haben die Region und wir haben eine hohe Lebensqualität. Solothurn bringt hervorragende Voraussetzungen mit, damit sich
weitere Unternehmen hier ansiedeln und bestehende Betriebe wachsen können.» Für ihn gehören wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität untrennbar zusammen.
Die Zukunft bleibt menschlich
Elektromobilität und Digitalisierung verändern die Automobilbranche rasant. Die Anforderungen an die Berufe entwickeln sich weiter und technisches Wissen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig ist Michel Zuccarella überzeugt, dass der Mensch auch in Zukunft den Unterschied ausmachen wird. «Die Technik verändert sich laufend. Aber gerade bei einer so beratungsintensiven Entscheidung wie dem Autokauf oder einer Reparatur bleibt der Mensch zentral. Vertrauen kann man nicht digitalisieren.» Zum Schluss richtet er den Blick auf die nächste Generation. «Unsere Region bietet jungen Menschen sämtliche Möglichkeiten. Wer sich mit Leidenschaft einsetzt, die richtige Einstellung mitbringt und bereit ist, die Extrameile zu gehen, dem stehen alle Türen offen.» Eine Botschaft, die gut zur Philosophie der AMAG Solothurn Betriebe und zur Arbeit der Standortförderung espaceSOLOTHURN passt. Denn wir bringen Unternehmen und Gemeinden zusammen, schaffen Verbindungen und stärken gemeinsam den Wirtschaftsstandort.
AMAG Zuchwil Langfeldstrasse 30 4528 Zuchwil 032 686 27 86
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Mobilität neu gedacht
AMAG Carrosserie Center Schützenweg 6 4528 Zuchwil 032 686 53 43
«Gueti Momänte, gueti Zyt»
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Italienische Lebensfreude, Solothurner Bodenhaftung und ziemlich viel Unternehmergeist: Mit 26 Jahren führt Noà Stuto ein Gastrounternehmen mit 35 Mitarbeitenden – vom Marktstand über Catering und Restaurant bis zur Buvette an der Aare.
Andere verdienten sich mit 13 ihr Taschengeld beim Rasenmähen. Noà Stuto stand bereits zwischen Oliven, Käse und Antipasti auf den Märkten in Solothurn und Olten. Sein Vater Antonio, hauptberuflich Lehrer, verkaufte dort italienische Spezialitäten, organisierte Caterings und kochte als eine Art Störkoch bei seiner Kundschaft zu Hause. So lernte Noà früh: Gute Produkte allein reichen nicht. Gerade die Solothurnerinnen und Solothurner wollen wissen, wer dahinter steht. Erst kommt das Kennenlernen, dann das Vertrauen und irgendwann der regelmässige Einkauf.
Vom Marktstand zum eigenen Weg
Obwohl ihn sein Vater stark prägte, wollte Noà dessen Stil nie kopieren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung als Elektriker bei Lo Stanco. Doch während der Coronazeit begann Noà,
Antipasti-Plättli zusammenzustellen und nach Hause zu liefern. Danach baute er den Onlinehandel auf, den es zuvor noch nicht gegeben hatte. Gleichzeitig absolvierte er die Berufsmaturität und organisierte Caterings für bis zu 100 Personen. Andere hätten sich in dieser Situation vielleicht ein ruhigeres Hobby gesucht. Das war damals. Zwischenzeitlich sind Apéros für 300 Gäste der Solothurner Filmtage beinahe zum Tagesgeschäft geworden. Nach dem Tod seines Vaters im April 2023 übernahm Noà die alleinige Geschäftsführung und entwickelte das Familienunternehmen weiter. Aus La Gustosa wurde stuto culinaria. Heute gehören dazu die Marktstände in Solothurn und Olten, der Cateringservice, das Restaurant casanoa in der Solothurner Vorstadt und die Buvette volAare im Kreuzackerpark. Noàs gastronomisches Solothurn reicht damit inzwischen von der Marktgasse bis direkt ans Aareufer. Bei gutem Essen und dem Blick aufs Wasser wird aus einem kurzen Getränk allerdings schnell ein längerer Aufenthalt.
Mehr als gutes Essen
Produziert wird in der alten Käserei in Nennigkofen. Die Produkte stammen aus Italien und werden über Lieferanten und Zwischenhändler bezogen, unter anderem aus Sizilien und Apu-
lien. Entscheidend ist für Noà, die Menschen hinter den Produkten persönlich zu kennen. Besonders eng wird diese Beziehung beim Hochzeitscatering. Oft begleitet er ein Brautpaar bereits ein Jahr vor dem grossen Tag. Mehr als fünf Hochzeiten pro Jahr nimmt er deshalb nicht an. Handschlag ist Handschlag – und Hochzeit bleibt Hochzeit. Heute stehen 35 Mitarbeitende auf der Lohnliste. Das bedeutet mehr als Antipasti, Apéro garniert mit italienischer Lebensfreude. Personal finden, Qualität sichern und konstant gute Leistungen erbringen gehören zu Noàs grössten Herausforderungen. «Du musst immer liefern», sagt er. Denn in der Gastronomie landet das Ergebnis nicht irgendwann in einem Bericht, sondern unmittelbar auf dem Teller. Was ihn dabei antreibt, fasst Noà angenehm unkompliziert zusammen: «Gueti Momänte, gueti Zyt.» Ob am Marktstand, in der Buvette, im Restaurant oder an einer Hochzeit: Noà möchte Orte schaffen, an denen Menschen zusammenkommen, gut essen und gerne etwas länger bleiben. Mehr Gastro-Philosophie braucht es eigentlich gar nicht. stuto culinaria gmbh Blumensteinweg 9a 4500 Solothurn www.stuto-antipasti.com
Im Obach zählt das Zusammenspiel Privat im Namen, offen für alle: Die Privatklinik Obach verbindet über 100 Jahre Solothurner Geschichte mit kurzen Wegen, persönlicher Betreuung und einem ausgeprägten Teamgeist. Seit Anfang 2026 gibt Alex Dipietro den Takt vor – mit Erfahrung aus Pflege, Rettungswesen, Management und sogar vom Eisfeld.
Privat ist hier nicht exklusiv
Wer «Privatklinik» liest, kontrolliert vielleicht reflexartig seine Versicherungspolice. Im Obach ist das nicht nötig. Die Klinik steht allgemein, halbprivaten und privat versicherten Patientinnen und Patienten offen. «Privat» bezeichnet nicht den Kreis der Behandelten, sondern die Finanzierung: Die Klinik erhält keine kantonalen Subventionen. Seit mehr als 100 Jahren gehört das Obach zur Solothurner Gesundheitslandschaft. Überschaubar in der Grösse, dafür umso persönlicher im Umgang. Pflege, Küche, Reinigung, Administration, technischer Dienst, Physiotherapie und Belegärzteschaft arbeiten eng zusammen. Denn auch wenn im Operationssaal die Scheinwerfer besonders hell leuchten, beginnt eine gute Behandlung schon lange vor der OP und endet auch nicht an der Tür des Aufwachraums.
Bewegung für alle
Ein medizinischer Schwerpunkt liegt in der Orthopädie und Sportmedizin. Die Physiotherapie begleitet Patientinnen und Patienten vor und
Dass dieses Engagement über die Klinikmauern hinausreicht, zeigt die neue Partnerschaft mit dem VBC Aeschi. Als Medical Partner unterstützt das Obach den regionalen Volleyballclub sportmedizinisch und physiotherapeutisch.
Ohne Termin, aber mit Augenmass
«Eine Klinik ist dann gut, wenn nicht nur die Medizin stimmt, sondern auch das Zusammenspiel aller beteiligten Personen.» Alex Dipietro Direktor Privatklinik Obach
nach Eingriffen, steht aber ebenso Menschen offen, die ohne vorgängige Operation an ihrer Beweglichkeit, Kraft oder Rehabilitation arbeiten möchten. Dabei reicht das Spektrum vom Spitzensport bis zum ganz normalen Vorsatz, die Treppe wieder etwas schwungvoller zu nehmen. Die Physiotherapie Obach trägt das Qualitätslabel Sportfisio und arbeitet eng mit der von Swiss Olympic anerkannten Sport Medical Base zusammen. Hinzu kommt eine Leistungsdiagnostik mit VO2max-Fahrradergometer. Sie zeigt ziemlich präzise, wie es um die körperliche Leistungsfähigkeit steht – unabhängig davon, ob
Noch näher an die Bevölkerung rückt das Obach ab dem 10. August 2026. Dann eröffnet im Ärztezentrum Solothurn, direkt beim Hauptbahnhof, eine Walk-in-Praxis. Sie ist für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden gedacht und kann ohne vorgängige Terminvereinbarung aufgesucht werden. Dipietro bringt den Zweck des Angebots auf eine wunderbar unmedizinische Formel: für Probleme, die «zu gross für die Apotheke, aber zu klein für den Notfall sind». Bei schweren oder lebensbedrohlichen Notfällen bleiben selbstverständlich die Nummer 144 und die öffentlichen Notfallstationen die richtigen Anlaufstellen. So zeigt sich das Obach als Klinik, die Tradition nicht mit Stillstand verwechselt. Das Haus entwickelt seine Angebote weiter, bleibt regional verwurzelt und setzt auf das, was im Gesundheitswesen ebenso unverzichtbar ist wie medizinisches Fachwissen: Menschen, die einander kennen, vertrauen und zäme Verantwortung übernehmen.
Privatklinik Obach Leopoldstrasse 5 4500 Solothurn +41 32 626 23 23 www.swissmedical.net/de/spitaeler/obach
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jemand für einen Wettkampf trainiert oder einfach wissen möchte, ob Beine, Lunge und gute Absichten im gleichen Team spielen.
Alex Dipietro kennt Situationen, in denen Übersicht, klare Entscheide und ein gutes Gespür für Menschen gefragt sind. Seit dem 1. Januar 2026 leitet er die Privatklinik Obach. Zuvor sammelte er während mehr als 20 Jahren Erfahrungen auf beinahe allen Ebenen des Gesundheitswesens – von der Pflege über den Rettungsdienst bis zur strategischen Führung. Ein Executive MBA und mehrere Weiterbildungen in Leadership, Management und Betriebswirtschaft ergänzen seinen praktischen Rucksack. Und weil Dipietro auch als Eishockey-Schiedsrichter aktiv ist, weiss er: Ein gutes Spiel entsteht nicht durch Einzelaktionen, sondern durch Zusammenspiel.
Midlife Studio: Stärker durch die zweite Halbzeit
Im Midlife Studio in Derendingen begleiten Fabienne Portellano und Isabel Reinmann Frauen durch die Wechseljahre. Mit Krafttraining, Ernährung, Regeneration – und mit einem Ort, an dem Fragen nicht peinlich sind, sondern willkommen.
«Wir möchten Frauen zeigen, dass die Wechseljahre nicht einfach etwas sind, das man aushalten muss. Mit dem richtigen Wissen und den richtigen Werkzeugen kann diese Lebensphase eine Chance sein, stärker, gesünder und selbstbewusster zu werden.»
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Fabienne Portellano Midlife Studio Derendingen
Es gibt Lebensphasen, für die erhält man erstaunlich wenig Gebrauchsanleitung. Die Wechseljahre gehören dazu. Plötzlich verändert sich der Schlaf. Der Körper reagiert anders. Die Energie macht, was sie will. Die Stimmung erst recht. Und während im Alltag vieles weiterlaufen soll wie bisher, fragen sich viele Frauen: Was passiert da gerade mit mir?
Für Frauen in der Lebensmitte
Im Midlife Studio in Derendingen darf diese Frage gestellt werden. Fabienne Portellano hat einen Ort geschaffen, der Frauen in der Lebensmitte ernst nimmt, körperlich, mental und ganz praktisch. Das Angebot richtet sich an Frauen ab 35 Jahren, insbesondere in der Perimenopause, Menopause und Postmenopause. Im Zentrum stehen Krafttraining in kleinen Gruppen oder im Personal Training, Ernährungscoaching, Regeneration sowie Workshops und Informationsveranstaltungen. Das klingt nach einem breiten Angebot. Gemeint ist aber vor allem eines: Frauen sollen verstehen, was in ihrem Körper passiert – und was sie tun können, um wieder mehr Kraft, Stabilität und Vertrauen zu gewinnen.
Wissen statt Unsicherheit
Denn die Wechseljahre betreffen jede Frau. Trotzdem wird noch immer erstaunlich wenig darüber gesprochen. Über Hitzewallungen vielleicht. Über Schlafprobleme, Gewichtszunahme, Energielosigkeit oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr ganz zu erkennen, schon seltener. Viele Frauen suchen sich Informationen einzeln zusammen, erhalten widersprüchliche Tipps oder bleiben mit ihren Fragen allein. Genau hier setzt das Midlife Studio an. Nicht mit Diäten, Perfektionsdruck oder Selbstoptimierung im Instagram-
modus. Sondern mit Wissen, Bewegung, Regeneration und Gemeinschaft. Krafttraining stärkt den Körper. Ernährung unterstützt den Stoffwechsel. Regeneration hilft, wieder in Balance zu kommen. Und der Austausch mit anderen Frauen zeigt: Man ist nicht allein in dieser Phase.
Neue Stärke beginnt mit Verständnis
Das Besondere ist der ganzheitliche Blick. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Symptom, sondern die Frau als Mensch: mit Alltag, Beruf, Familie, Fragen, Unsicherheiten und Möglichkeiten. Die Wechseljahre werden hier nicht als Defekt verstanden, sondern als natürliche Lebensphase – herausfordernd, ja, aber auch gestaltbar. So entsteht in Derendingen ein Raum, der Mut macht. Ein Raum für neue Stärke, mehr Klarheit und ein anderes Verhältnis zum eigenen Körper. Vielleicht sogar für den Gedanken, dass die besten Jahre nicht hinter einem liegen müssen. Manchmal beginnen sie mit einer Frage. Und mit dem Mut, sich selbst wieder wichtig zu nehmen.
Midlife Studio Emmenhofstrasse 4a 4552 Derendingen +41 77 451 13 80 info@midlifestudio.ch www.midlifestudio.ch
Fit bleiben. Zäme trainieren. Der CIRCUIT 60+ vom City Circle Solothurn verbindet sportliches Training mit Gemeinschaft. Hier kommen aktive Menschen zusammen, die auch nach der Pensionierung Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit erhalten – oder weiter ausbauen – möchten.
Fit bleiben, sich fordern
Regelmässige Bewegung ist in jedem Alter wichtig für die Gesundheit. Sie stärkt Muskeln und Knochen, unterstützt Herz und Kreislauf und wirkt sich positiv auf Schlaf und psychisches Wohlbefinden aus. Kraft und Koordi-
CIRCUIT 60+ auf einen Blick Wann: Wo:
Donnerstag, 16 bis 17 Uhr City Circle Solothurn Blaue Post Zuchwilerstrasse 27 Einstieg: Jederzeit möglich; die Übungen werden dem individuellen Trainingsniveau angepasst. Für weitere Infos QR-Code scannen oder Website besuchen citycirclesolothurn.ch
Drei Fragen an Alexandra Kohler Was hat Sie dazu bewogen, mit CIRCUIT 60+ ein Angebot für ältere Menschen aufzubauen – und welche Lücke wollten Sie damit in der Region Solothurn schliessen? Der Impuls kam aus unserem Umfeld: Aktive Menschen zwischen 60 und 80 suchten ein Krafttraining, das zu ihrem Alter und Alltag passt. Mit CIRCUIT 60+ bieten wir ihnen ein strukturiertes, betreutes Gruppentraining, bei dem jede Person auf ihrem Niveau Kraft,
nation erleichtern vieles, was ein aktives Leben ausmacht: Wanderungen, Velotouren, Reisen, Gartenarbeit oder das Spielen mit den Grosskindern. Alltagssicherheit, Sturzprävention und Selbstständigkeit sind positive Effekte – im Zentrum stehen die Freude an der Bewegung und der Wunsch, leistungsfähig zu bleiben.
Gemeinsam statt allein
Ebenso wichtig ist das «Zäme». Mit der Pensionierung verändern sich oft Tagesabläufe, Kontakte und soziale Strukturen. Der CIRCUIT 60+ schafft einen festen Treffpunkt, an dem gemeinsam trainiert, gelacht und ausgetauscht wird. Die Gruppe motiviert und sorgt dafür, dass auch an weniger schwungvollen Tagen jemand auf einen wartet. So entsteht mehr als eine Trainingsstunde – eine Gemeinschaft, in der Bewegung verbindet und Fitness als Teil eines aktiven, selbstbestimmten und genussvollen Lebens verstanden wird.
Gleichgewicht und Beweglichkeit trainiert und zugleich soziale Kontakte pflegt. Welche Veränderungen erleben Sie bei den Teilnehmenden nach einigen Wochen, und gibt es eine Entwicklung oder einen Moment, der Ihnen besonders geblieben ist? Viele fühlen sich bereits nach wenigen Wochen kräftiger, sicherer und weniger schnell erschöpft. Besonders schön ist, wie anfängliche Vorsicht in Trainingsfreude und sportlichen Ehrgeiz übergeht. Die sichtbaren Fortschritte stärken das Vertrauen in die eigene Leistungs-
«Mein Antrieb ist es, gemeinsam mit meinem Team Menschen in allen Lebensphasen für Bewegung zu begeistern – von Schwangerschaft und Rückbildung über Functionalund Hyrox-Training bis ins höhere Alter. Der City Circle soll dabei ein Ort sein, an dem man stärker wird, sich wohlfühlt und Gemeinschaft erlebt.» Sue Studer Inhaberin & Head Coach
fähigkeit – diese Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist für mich besonders wertvoll. Viele Menschen glauben nach einer längeren Pause, sie seien zu unbeweglich oder zu alt für ein Fitnessstudio. Wie nehmen Sie ihnen diese Hemmschwelle, und welche Rolle spielt die Gruppe dabei? City Circle ist kein klassisches Fitnessstudio, sondern eine Halle für betreute Gruppentrainings. Neue Teilnehmende lernen den Ablauf und jede Übung in Ruhe kennen; alles wird an ihre Möglichkeiten angepasst. Es geht nicht ums Mithalten, sondern um das eigene Tempo. Die Gruppe hilft zusätzlich: Man lacht, motiviert sich und unterstützt einander.
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Wer im CIRCUIT 60+ trainiert, sucht kein Schonprogramm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind vital, bewegungsfreudig und oft seit Jahren sportlich aktiv. Sie möchten sich fordern, Fortschritte erzielen und fit bleiben – gemeinsam mit Menschen in einem ähnlichen Lebensabschnitt. Das abwechslungsreiche Zirkeltraining führt durch verschiedene Stationen mit Hanteln, Bändern, Bällen, Kettlebells, TRX-Schlingen oder dem eigenen Körpergewicht. Trainiert werden Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit, Balance und Reaktionsfähigkeit. Die Übungen lassen sich an unterschiedliche Niveaus anpassen, sodass jede Person mit passender Intensität trainiert, ohne dass der sportliche Anspruch verloren geht.
VEBO: Wo Inklusion auf Wirtschaft trifft Die VEBO ist längst mehr als ein geschützter Arbeitsplatz. Aus der sozialen Institution ist eine Unternehmensgruppe geworden, die Produktion, Dienstleistungen, Wohnen, Bildung und berufliche Integration verbindet und damit eine Frage stellt, die weit über Oensingen und Solothurn hinausreicht: Wie sieht Inklusion aus, wenn sie nicht nur begleitet, sondern wirtschaftlich mitgestaltet wird? Die VEBO gehört zu jenen Organisationen, bei denen man etwas genauer hinschauen darf. Auf den ersten Blick ist sie eine Institution zur beruflichen und sozialen Eingliederung von Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung. Auf den zweiten Blick ist sie ein produzierendes Unternehmen, Dienstleisterin, Ausbildungsort, Wohnanbieterin, Genossenschaft, Arbeitgeberin – und zunehmend eine Unternehmensgruppe.
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Heute ist die VEBO an sechs Standorten im Kanton Solothurn präsent. Per Ende 2025 beschäftigte sie 1868 Mitarbeitende, davon 1396 Menschen mit Beeinträchtigung; der konsolidierte Ertrag lag bei 102 Millionen Franken, fast hälftig getragen von industrieller und gewerblicher Produktion sowie von Angeboten zur Förderung der Eingliederung. Strategisch bewegt sich die VEBO von der klassischen Institution mit geschützten Werkstätten und Wohnheimen
hin zu einem modernen Unternehmen der beruflichen und sozialen Inklusion. Dazu gehören marktfähige Angebote wie die Production Cloud, Eigenmarken, die Kisag AG oder die Beteiligung an der Plaque Suisse AG. Entscheidend ist dabei nicht Wachstum um des Wachstums willen, sondern der Zugang zu echter Arbeit, zu Entwicklung und zur allgemeinen Wirtschaft. Diese Weiterentwicklung kommt nicht zufällig. Inklusion, Selbstbestimmung, Finanzierung und Arbeitswelt verändern sich gleichzeitig und permanent. Auch politisch verschiebt sich der Fokus: Der Bundesrat hat 2025 einen Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative in die Vernehmlassung geschickt, mit mehr Wahlfreiheit insbesondere beim Wohnen und einer stärkeren Ausrichtung auf Teilhabe. Für die VEBO bedeutet das: Die Strategie 2031 wird zur nächsten Etappe einer Organisation, die sozial bleibt, gerade weil sie unternehmerischer wird.
Fünf Fragen an Marc Eggimann Tochterunternehmen bleiben normale Unternehmen, die VEBO entwickelt sich zum Kompetenzzentrum für Teilhabe, Entwicklung und Integration.
Die VEBO hat sich von der klassischen Institution zur breit aufgestellten Unternehmensgruppe entwickelt. Woran soll man im Jahr 2035 konkret erkennen, dass dieser nächste Schritt gelungen ist? VEBO 2035 zeigt, wie inklusive Wirtschaft funktionieren kann. Die Unternehmensgruppe verbindet Sozialauftrag, Wirtschaft, Arbeit, Ausbildung, Wohnen, Produktion, Dienstleistungen, Innovation und regionale Verantwortung. Menschen mit Unterstützungsbedarf werden nicht ausserhalb der Wirtschaft vorbereitet, sondern erhalten Möglichkeiten innerhalb realer wirtschaftlicher Strukturen.
unternehmen im Wettbewerb auf. Beide Rollen sind wichtig, folgen aber unterschiedlichen Anforderungen. Im Sozialauftrag stehen Menschen, Entwicklung und Selbstbestimmung im Zentrum, im Markt Kunden, Qualität, Effizienz und Innovation.
Daraus entsteht ein dreifacher Mehrwert: Die Gesellschaft erhält ein zukunftsfähiges Modell für Inklusion und Selbstbestimmung, die Wirtschaft einen leistungsfähigen Partner und die Menschen sinnvolle Arbeit, Entwicklungsmöglichkeiten, Wahlfreiheit und Zugehörigkeit. Es geht nicht nur um Beschäftigung, sondern um Würde, Stolz und die Möglichkeit, Teil eines Unternehmens zu sein.
Die neue Struktur schafft Klarheit: Der Sozialauftrag wird fokussiert, die industriellen und gewerblichen Geschäftsfelder werden marktorientiert entwickelt. Beides bleibt verbunden, aber nicht vermischt. Die Struktur trennt nicht Menschen, sondern Systemlogiken – damit Menschen besser teilhaben können.
Die VEBO bewegt sich zwischen sozialem Auftrag und marktwirtschaftlichem Anspruch. Wo entsteht aus dieser Spannung die grösste Kraft und wo braucht es besonders viel Sorgfalt? Die VEBO vereint heute zwei Rollen: Sie erfüllt einen gesellschaftlichen Auftrag und tritt gleichzeitig als Industrie- und Dienstleistungs-
Inklusion bedeutet heute mehr als Beschäftigung innerhalb einer Institution. Wie kann die VEBO den Übergang in die allgemeine Wirtschaft weiter stärken, ohne Menschen zu überfordern? Die VEBO geht von einer einfachen Überzeugung aus: Es gibt nicht zwei Arbeitsmärkte, sondern einen – mit unterschiedlichen
60 Jahre, 1 400 Gäste, ein gemeinsamer Abend Strategie zeigt sich in Kennzahlen, Organigrammen und neuen Geschäftsmodellen. Manchmal zeigt sie sich aber auch an einem Sommerabend. Zum 60-Jahr-Jubiläum lud die VEBO 2024 nach zehn Jahren wieder einmal die gesamte Belegschaft zu einem Fest ein – auf das Attisholz-Areal, also an einen Ort, der selbst für industriellen Wandel, Aufbruch und neue Nutzungen steht.
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Rund 1400 von 1800 Mitarbeitenden kamen zusammen. Für eine Organisation, die sich vom klassischen Institutionsbild hin zu einem modernen Unternehmen der beruflichen und sozialen Inklusion entwickelt, war das mehr als ein Jubiläumsanlass. Es war ein sichtbares Zeichen dafür, was die VEBO im Innersten zusammenhält: Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben, Fähigkeiten und Lebenswegen, die nicht nur nebeneinander arbeiten, sondern miteinander etwas tragen.
Arbeitsplätzen, Leistungsprofilen und Unterstützungsformen. Die Aufgabe der VEBO ist es nicht, eine Sonderwelt zu verwalten, sondern Teilhabe innerhalb realer wirtschaftlicher Strukturen zu ermöglichen. Die UN-Behindertenrechtskonvention stellt Selbstbestimmung, Wahlfreiheit, Teilhabe und Durchlässigkeit ins Zentrum. Menschen mit Behinderung sollen möglichst selbst entscheiden können, wo und mit wem sie leben, wie sie arbeiten und welche Unterstützung sie nutzen. Die VEBO will dafür unterschiedliche Wege und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen. Die Bedürfnisse der Menschen, die die VEBO begleitet, verändern sich. Unter anderem durch mehr psychische Beeinträchtigungen und individuellere Lebensentwürfe. Was muss eine Organisation lernen, um darauf gut zu antworten? Menschen mit Unterstützungsbedarf sollen
unterschiedliche Wege gehen können: in sozialauftraglichen Settings, in Tochterunternehmen oder externen Betrieben, in Praktika, Ausbildungen oder Integrationsmassnahmen. In der Production Cloud, bei Gutgemalt, sensonique®, Kisag, Haarsache oder der Genusswerkstatt können sie Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln. Die VEBO schafft damit nicht nur Arbeitsplätze, sondern Beweglichkeit, Wahlmöglichkeiten und Entwicklungspfade. Entscheidend ist die Zugehörigkeit: Wer bei einer Eigenmarke oder einem Tochterunternehmen arbeitet, identifiziert sich über seine Tätigkeit, sein Team und seine Branche – nicht primär über IV-Rente oder Beeinträchtigung. Nicht alle werden denselben Weg gehen oder in ein reguläres Arbeitsverhältnis wechseln. Aber alle sollen mehr Möglichkeiten erhalten. Die neue Struktur schafft Wege statt Kategorien und Entwicklung statt dauerhafter Zuordnung.
Mit Eigenmarken, Beteiligungen und neuen Geschäftsmodellen wird die VEBO sichtbarer im Markt. Welche Rolle soll die VEBO künftig für den Werkplatz Solothurn spielen? Die VEBO gehört zu den grössten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben des Kantons und ist eng mit der allgemeinen Wirtschaft verbunden. Bereits heute arbeitet sie mit externen Unternehmen zusammen – etwa in Personalverleih, Supported Employment, Ausbildung, Praktika, Coaching und Integrationsmassnahmen. Damit stärkt die VEBO nicht nur einzelne Menschen, sondern auch den Wirtschaftsstandort: Sie trägt zur Fachkräfteentwicklung, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Integration in reale Arbeitsmärkte bei. Mit der VEBO 2035 soll diese Verbindung von Sozialem und Wirtschaft weiter wachsen – und die VEBO ihren Beitrag zu einem inklusiven, zukunftsfähigen Werkplatz Solothurn leisten.
25 Jahre Borer Architektur und Partner AG
Räume mit Haltung und Bestand
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Seit 25 Jahren steht Borer Architektur Partner AG für klare Gestaltung, sorgfältige Planung und eine Architektur, die über den Moment hinaus Bestand hat.
Das durchdachte Raumkonzept bietet auch in einem Mehrfamilienhaus ein hohes Mass an Privatsphäre.
Architektur entsteht bei Borer Architektur und Partner AG nicht aus schnellen Effekten, sondern aus einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit Ort, Nutzung und Auftraggeberschaft. Im Zentrum stehen Lösungen, die gestalterisch klar, funktional durchdacht und langfristig wertvoll sind. Jedes Projekt wird als eigenständige Aufgabe verstanden, geprägt von Dialog, Sorgfalt und dem Anspruch, Qualität bis ins Detail spürbar zu machen. Gute Architektur zeigt sich nicht nur auf Bildern. Sie bewährt sich im Alltag. In klaren Abläufen, stimmigen Proportionen, gut gesetzte Lichtführung, durchdachten Materialien und Räumen, die Nähe, Rückzug und Orientierung ermöglichen. Genau in diesem Zusammenspiel von Gestaltung und Gebrauch entsteht jene Substanz, die ein Gebäude langfristig prägt.
Verlässlich begleitet – von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe
Borer Architektur und Partner AG begleitet Bauherrschaften umfassend: von der Baulandsuche über Entwurf bis zur Schlüsselübergabe. Diese durchgängige Begleitung schafft Sicherheit, Transparenz und Vertrauen. Gerade bei komplexen Bauvorhaben ist sie ein entscheidender Teil der Wertigkeit.
Gewerbe- und Industriebau mit klarer Form, starker Präsenz und präziser Lichtführung.
Bauen im Wandel
25 Jahre Borer Architektur und Partner AG stehen für Beständigkeit, Erfahrung und stetige Weiterentwicklung. Die Anforderungen an das Bauen haben sich verändert: Wohnformen werden vielfältiger, Grundstücke knapper, Energiefragen wichtiger und Bauprozesse komplexer. Gerade deshalb braucht es eine klare Haltung, fachliche Kompetenz und den Mut, jedes Projekt mit frischem Blick anzugehen.
Borer Architektur und Partner AG Das Architekturbüro mit Sitz in Langendorf plant und realisiert seit 25 Jahren Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten. Eine ressourcenschonende Bauweise, Komfort und Nachhaltigkeit bilden dabei die Grundlage für Architektur, die langfristig zur Qualität unserer gebauten Umwelt und zum täglichen Leben der Menschen beiträgt.
Für weitere Infos QR-Code scannen oder Website besuchen: www.borerarchitektur.ch
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Was 2001 als Einzelfirma begann, hat sich zu einem etablierten Architekturbüro mit Sitz in Langendorf entwickelt. Geblieben ist der Anspruch, jedes Projekt mit Präzision, Verantwortung und einem feinen Gespür für Menschen, Orte und Lebensräume zu gestalten.
Zusammen wohnen, eigen bleiben In Derendingen wird eine Wohnform neu gedacht, die vertraut klingt und doch erstaunlich modern ist: die Generationen-WG. Sie verbindet Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – mit privatem Rückzug, gemeinsamem Alltag und der Frage, wie aus Wohnraum wieder mehr Miteinander entstehen kann. Irgendwann verändert sich der Blick auf die eigene Wohnung. Das Sofa ist noch dasselbe, der Esstisch auch. Und doch stellt sich die Frage: Passt dieses Zuhause noch zu meinem Leben – oder vor allem zu meiner Gewohnheit?
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Diese Frage stellt sich nach dem Auszug der Kinder, einer Trennung, in einer neuen beruflichen Phase oder einfach dann, wenn der Alltag etwas still geworden ist. Wohnen ist mehr als Quadratmeter und Mietzins. Es geht auch darum, wie viel Nähe, Ruhe und Unterstützung wir brauchen – und ob all das wirklich hinter einer einzigen Wohnungstür stattfinden muss.
Auf dem Emmenhof-Areal in Derendingen soll eine zeitgemässe Antwort darauf entstehen. Jede Person hat ihren privaten Bereich und ihren Rückzugsort. Gleichzeitig gibt es Räume, die gemeinsam genutzt werden: Küche, Essbereich, Wohnzimmer, vielleicht ein Garten. Man kann allein sein – aber man muss es nicht.
Die WG ist erwachsen geworden
Die klassische Wohngemeinschaft hat nicht immer den besten Ruf. Doch eine Generationen-WG muss nichts mit überfüllten Kühlschränken und einem einzigen Bad zu tun haben. Es geht nicht darum, alles zu teilen, sondern das Richtige: eine grosse Küche, einen Tisch, ein Gespräch, einen Garten oder eine Bohrmaschine. Besonders spannend ist die Mischung verschiedener Lebensphasen. Die Pensionierte hat Zeit für einen Kaffee, der Berufstätige kocht abends, die Studentin hilft beim Smartphone und bekommt dafür Unterstützung beim Velo. Familien bringen Leben ins Haus, Alleinstehende Flexibilität. Niemand wird dabei auf eine Rolle reduziert.
Was ist eine Generationen-WG? Eine Generationen-WG verbindet privaten Wohnraum mit gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Menschen aus unterschiedlichen Lebensphasen wohnen eigenständig, teilen aber bestimmte Räume und Möglichkeiten des Alltags: Küche, Essbereich, Wohnzimmer, Aussenräume oder weitere Infrastruktur. Wichtig ist: Eine Generationen-WG ist keine Pflegeeinrichtung und kein Familienersatz. Sie ist eine Wohnform für Menschen, die selbstständig leben möchten und gleichzeitig Wert auf Begegnung, gute Nachbarschaft und unkomplizierte gegenseitige Unterstützung legen.
Was man gewinnt
Einen eigenen Rückzugsort. Menschen unterschiedlichen Alters in der Nähe. Mehr Begegnung im Alltag. Geteilte Räume mit mehr Möglichkeiten. Gegenseitige Unterstützung ohne Betreuungslogik. Einen Tisch, an dem man nicht immer allein sitzt.
Ältere Menschen sind nicht automatisch hilfsbedürftig, Jüngere nicht automatisch Helfende. Entscheidend ist die Gegenseitigkeit: Man hilft einander, wenn es passt, ohne dass daraus eine Pflicht wird. So entsteht etwas, das vielen Wohnformen fehlt: Alltag mit Resonanz. Nachbarschaft unter einem Dach.
«Die eigene Tür bleibt. Aber dahinter wartet nicht mehr nur Stille.»
Gute Gemeinschaft braucht gute Türen
Gemeinschaft funktioniert allerdings nicht allein durch einen grossen Küchentisch. Es braucht gute Architektur, klare Abmachungen und vor allem die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Wer nicht ständig verfügbar sein muss, geniesst Begegnung eher.
Das Emmenhof-Areal bietet dafür einen passenden Rahmen. Wo einst Arbeit, Industrie und gemeinsames Leben zusammenkamen, könnte eine neue Form von Verbundenheit entstehen – über gemeinsame Räume, Alltag und Nachbarschaft.
Der Küchentisch als kleines Gemeinwesen
Am Ende geht es nicht darum, jung zu bleiben oder das Alter zu kaschieren. Es geht darum, dem Wohnen einen besseren Grundriss zu geben: mit Rückzug, Offenheit und Menschen, die nicht Betreuungspersonal sind, sondern Nachbarinnen, Mitbewohner und Mitdenkende. Vielleicht lautet die schönste Wohnfrage deshalb nicht: «Wo werde ich einmal versorgt?» Sondern: «Wo fühle ich mich lebendig – und mit wem?»
Neugierig auf neue Formen des gemeinsamen Wohnens? Wer sich für die Idee einer Generationen-WG interessiert, kann sich an einem Meet-up unverbindlich informieren, Fragen stellen und andere Menschen kennenlernen, die sich ein gemeinschaftliches Wohnmodell vorstellen können. Das Meet-up richtet sich an Menschen, die neugierig sind, sich frühzeitig mit neuen Wohnformen beschäftigen oder konkret prüfen möchten, ob eine Generationen-WG zu ihnen passt. Ort und Datum des Meet-ups finden Sie unter dem folgenden Link: espace-solothurn.ch/emmenhof-meetup
Fünf Fragen an Fleur Jaccard, Geschäftsführerin der Age-Stiftung durchgesetzt. Klar zeigt sich jedoch eine Individualisierung des Wohnens, bei der Selbstbestimmung und selbstständig wohnen an erster Stelle stehen. Wohnformen zwischen zu Hause und Heim (z. B. Alterswohnungen, betreutes Wohnen) gewinnen an Bedeutung. So unterschiedlich der Alternsprozess ist, so verschieden sind die Wohnwünsche und Wohnbedürfnisse.
Die Age-Stiftung beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Wohnformen im Alter. Was beobachten Sie: Warum gewinnen Modelle wie Alters-WGs, Clusterwohnungen oder generationenübergreifendes Wohnen gerade jetzt an Bedeutung? Aktuell wohnt erst eine geringe Minderheit in «neuen Wohnformen» und wie die Daten des Age Reports V (Wohnbefragung) zeigen, hat sich entgegen unseren Erwartungen zwischen 2003 und 2023 die Vision des gemeinschaftlichen Wohnens im Alter nicht
Gemeinschaftliches Wohnen klingt sympathisch, sollte im Alltag aber auch funktionieren. Was braucht es aus Ihrer Erfahrung, damit aus geteilten Räumen tatsächlich eine gute Nachbarschaft entsteht und nicht einfach ein schöner Gemeinschaftsraum leer bleibt? Damit gemeinschaftliches Wohnen funktioniert, müssen die Räume zu den Bedürfnissen der Bewohnenden passen und von ihnen mitgestaltet und angeeignet werden können. Entscheidend ist ein gutes Verhältnis von Begegnungsmöglichkeiten und privaten Rückzugsräumen. Gleichzeitig sollen Gemein-
schaftsräume flexibel und für unterschiedliche Bedürfnisse nutzbar sein. Und es braucht realistische Erwartungen: Verbundenheit entsteht über Zeit – durch freiwillige Begegnungen, gegenseitigen Respekt und auch die Fähigkeit, unterschiedliche Bedürfnisse oder Konflikte auszuhalten. Beim Emmenhof in Derendingen steht die Idee im Zentrum, selbstständig zu wohnen und trotzdem Teil einer lebendigen Hausgemeinschaft zu sein. Welche Chancen sehen Sie in solchen Projekten – für ältere Menschen, aber auch für Gemeinden und Regionen? Für ein gutes Altern sind Nachbarschaft und Wohnumgebung entscheidend. Für Gemeinden und Regionen bedeutet dies, vermehrt Wohnformen zu schaffen, die altersneutral und durchmischt, auf lokale Verhältnisse und Bedürfnisse ausgerichtet sind und frühzeitig die lokale Bevölkerung einbeziehen. Investitionen in öffentlichen Verkehr, Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten sind dabei zentral.
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Auch aus regionaler Sicht ist die Idee spannend. Wohnraum ist kostbar, gleichzeitig verändern sich Lebensläufe und Wohnbedürfnisse. Gemeinschaftliches Wohnen kann Räume sinnvoller nutzen und gleichzeitig Nachbarschaft ermöglichen.
Vom Rasenmähen zur Jobplattform Als Schüler zogen Sandro und Tim Jäggi rund um Aeschi von Hof zu Hof und boten ihre Hilfe an. Heute bringen die Brüder mit minijobSwiss Menschen zusammen, die einen flexiblen Job suchen oder Unterstützung brauchen. Mittwochnachmittag, schulfrei. Sandro und Tim Jäggi ziehen mit ihrem Cousin durch die Gegend und fragen bei Bauern, ob es Rasen zu mähen gibt. Die Arbeit bringt ihnen ein paar Franken, vor allem aber das gute Gefühl, etwas selbst geschafft zu haben. Viele Jahre später steckt genau diese Erfahrung im Kern ihres Start-ups: Jemand hat eine Aufgabe, jemand anderes Zeit und Lust. Man muss einander nur finden.
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Eine Idee wird konkret
Sandro ist Elektroinstallateur, Tim Schreiner. Beide arbeiten im Familienbetrieb ihres Vaters, der Weinkeller plant und baut. Die Idee für die digitale Jobvermittlung wuchs aus Beobachtungen im eigenen Umfeld. Im Freundeskreis erlebten die Brüder, wie schwierig es gerade für sehr junge Menschen war, überhaupt einen Nebenjob zu finden. Gleichzeitig suchten Betriebe und Privatpersonen für kleinere Einsätze oft vergeblich nach passenden Leuten. Eine kantonale Umfrage bestätigte ihren Eindruck. Als Sandro nach der Lehre selbst über seine berufliche Zukunft nachdachte, nahm die Idee einer Plattform Form an. Im Mai 2024 gründeten die Brüder gemeinsam die minijobSwiss GmbH in Aeschi.
Einfach ausprobieren
Aus dem Handwerk bringen beide eine Arbeitsweise mit, die auch beim Start-up trägt: ausprobieren, Rückmeldungen einholen, verbessern. Auf minijobSwiss können Unternehmen und Privatpersonen Praktika, Studentenjobs, Teilzeitstellen oder einzelne Einsätze ausschreiben. Jobsuchende bewerben sich mit einer kurzen
Die Jobplattform, mit der man schnell und unkompliziert Mini- und Nebenjobs findet.
Nachricht oder einem Video. Die Bewerbung soll zur Grösse des Jobs passen: Wer an einem Samstagnachmittag bei einem Event hilft oder einen Garten in Ordnung bringt, braucht dafür keinen dreiseitigen Motivationsbrief. Zudem ist die Nutzung für Jobsuchende kostenlos. Dass die Plattform auch Minderjährige anspricht, nehmen die Gründer ernst. Hinweise zu Arbeitszeiten, erlaubten Tätigkeiten und Jugendschutz liessen sie juristisch prüfen. Für einen ersten Einsatz empfiehlt minijobSwiss jungen Nutzerinnen und Nutzern, eine Vertrauensperson mitzunehmen.
Der Moment, in dem aus der Idee etwas Handfestes wurde, spielte sich passenderweise im Familienkreis ab. Für das Streichen von Wänden in einem Einfamilienhaus wurde ein Auftrag aufgeschaltet. Bewerbungen kamen, eine Person übernahm die Arbeit, am Ende waren die Wände frisch gestrichen. Ein kleiner Job, der den Brüdern zeigte: Die Verbindung funktioniert. Im Sommer 2026 übertraf minijobSwiss die Marke von 1000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern. espaceSOLOTHURN begleitet das Unternehmen als Pilot- und Standortpartner, die Solothurner webgearing ag als Technologiepartner. Für Sandro und Tim geht es um mehr als Sackgeld. Frühe Arbeitserfahrungen können Selbstvertrauen geben, eigenes Geld bringen und bei der Berufswahl helfen. Gleichzeitig erhalten KMU und Privatpersonen Zugang zu Menschen, die gerne anpacken. Was früher am schulfreien Mittwochnachmittag von Hof zu Hof geschah, läuft heute digital. Der Kern ist derselbe geblieben: Arbeit erledigen, Erfahrung sammeln und einander weiterhelfen. Vielleicht beginnt eine berufliche Laufbahn manchmal tatsächlich mit einem Rasenmäher.
Tim und Sandro Jäggi, Gründer von minijobSwiss
minijobSwiss minijobs.swiss
Schichtwechsel
Auf dem ehemaligen Sulzer-Areal in Zuchwil wächst das RiversideQuartier weiter: mit Living 3, leuchtenden Tankanlagen, neuen Plätzen und viel Alltag zwischen Aare, Hallen und Wohnungen.
Wer heute durch das Riverside geht, hört mehrere Zeiten gleichzeitig. Ein Velo rollt über den Asphalt, aus einer Halle klingt Arbeit, irgendwo klirrt Kaffeegeschirr, auf einem Balkon wird gelacht. Darüber stehen die Silos, die alten Hallen, die breiten Strassen des früheren Werkplatzes. Das Areal hat seinen Massstab behalten. Man spürt ihn beim Gehen. Einst arbeiteten rund 3000 Menschen im Sulzer-Werk. Sie kamen mit Autos, Motorrädern, Velos oder zu Fuss, strömten im Rhythmus der Schichten durch die Werkstore, bedienten Maschinen, luden Material, bewegten Lastwagen und Bauteile. Die Geschichte dieses Ortes steckt bis heute in Beton, Stahl, Silos und Gebrauchsspuren.
Vom Werkplatz zum Quartier
Das Riverside-Quartier lebt von dieser Herkunft. Das Areal in Zuchwil wird seit Jahren von der Eigentümerin Swiss Prime Anlagestiftung Schritt für Schritt weiterentwickelt. Aus dem früheren Industrieort entsteht ein Quartier mit Wohnungen, Gewerbe, Gastronomie, Kultur, Grünräumen und Wegen zur Aare. Die ersten Etappen haben dem Ort bereits Alltag gegeben. Menschen wohnen hier, arbeiten hier, gehen essen, bringen ihr Velo vorbei, besuchen Veranstaltungen, spielen, sitzen draussen, beobachten die Baustelle oder nehmen den kürzesten Weg ans Wasser. Der Blick auf verschiedene aktuelle Themen lohnt sich besonders: Living 3, «Lumen» und die neu gestalteten Plätze. Sie zeigen, wie das Riverside seine nächste Schicht erhält.
Drei Bausteine für die Zukunft
Living 3 bringt neuen Wohnraum ins Areal. Durch vier eigenständig gestaltete Häuser bil-
«Lumen» richtet den Blick auf die Tanks. Der Solothurner Künstler Reto Emch arbeitet mit Licht und den vorhandenen Formen. Die Tanks erhalten dadurch abends eine neue Präsenz. Tagsüber gehören sie zur industriellen Silhouette des Areals. Nach Einbruch der Dunkelheit werden sie zu einem sichtbaren Zeichen im Quartier. Die Plätze geben dem Riverside-Quartier seine Zwischenräume. Pius-Jeger-Platz, Energieplatz und Marie-Speiser-Platz übernehmen eine Aufgabe, die in jedem Quartier entscheidend ist: Sie schaffen – immer in Sichtdistanz – Orte zum Ankommen, Sitzen, Warten, Reden, Durchqueren und Verweilen. Ein Quartier entsteht selten im Gebäudeinnern allein. Es zeigt sich draussen, auf Wegen, bei Bäumen, an Tischen, unter einem Vordach, auf einer Bank. Auf den folgenden zwei Seiten zeigt eine Vogelperspektive, wie sich diese Entwicklung räumlich liest. Bestehende Bauten, aktuelle Etappen und künftige Ideen treten nebeneinander auf. Wer die Karte studiert, erkennt schnell: Das Riverside-Quartier ist ein grosses Stück Zuchwil in Bewegung.
Das Riverside in Kürze ○ 1820 Brücken über Aare und Emme | ○ 1857 Die Eisenbahn kommt | ○ 1914 Erste Fabrik entsteht | ○ 1950 Sulzer übernimmt | ○ 1986 3000 Menschen arbeiten hier | ○ 2001 Sulzer verkauft das Werk | ○ 2007 Das Areal wird zum | Riverside Businesspark | Aus dem ehemaligen Sulzer-Werk | entsteht ein neuer Industrie- und | Gewerbestandort. | ○ 2014 Der Masterplan Riverside entsteht | Aus der kontroversen Diskussion ent| wickelt sich eine gemeinsame Vision. | ○ 2015 Swiss Prime Anlagestiftung | übernimmt das Areal | Das Entwicklungspotential des | Standorts an der Aare rückt | in den Fokus. | ○ 2015 Das grosse Solardach entsteht | 36 000 m² Photovoltaik machen das | Hallendach zum Energieproduzenten. | ○ 2018 Der Gestaltungsplan | wird rechtskräftig | Die Grundlage für die schrittweise Ent| wicklung zum Quartier ist geschaffen. | ○ 2020 Grundsteinlegung für Living 1 | Die Transformation wird erstmals | mit neuen Wohnungen sichtbar. | ○ 2022 Die ersten Wohnungen | werden bezogen | Aus dem Entwicklungsareal | wird ein bewohntes Quartier. | ○ 2026 Living 2, KARGO68 und Lumen | Neue Wohnungen, Gastronomie, | Veranstaltungen und Kunst beleben | das Riverside. | ○ 2027 RiverLofts und Baubeginn Living 3 | Das Quartier wächst mit neuen Woh| nungen und Gewerbeflächen weiter. | ○ 2029 Living 3 wird bezugsbereit | 129 Wohnungen ergänzen das | wachsende Riverside-Quartier. | ○ 2045 Vision Riverside | Das Quartier soll langfristig zu | einem vielfältigen neuen Ort an | der Aare werden. . . .
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det sich ein weiterer Grünfinger, der vom Aare-Ufer ins neue Quartier wächst. Zwischen den Gebäuden entstehen Wege, Gärten, Schattenplätze und kleine Aufenthaltsorte. Das klingt zunächst nach Planersprache. Im Alltag wird daraus etwas Einfacheres: ein Weg zur Haustür, ein kurzer Gruss, ein Kinderwagen im Schatten, ein Gespräch nach Feierabend.
Spielplatz «Widi»
«Widitreff»
RiverPark Riverside Areal
Restaurant «RiverPark»
Potenzial Baufelder
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Living 3
Das Riverside Areal auf einen Blick Riverside-Areal
Weiss gestrichelter Gesamtperimeter des Quartiers.
RiverPark
Freizeitpark für Familien mit Spielplatz und Restaurant.
Potenzial Baufelder
Flächen für spätere Entwicklungsschritte.
Living 1
Living 1
Erste Wohnetappe mit fünf Häusern an der Aare.
Living 2
51 Mietwohnungen; 44 RiverLofts folgen 2027.
Living 3
Vier geplante Häuser mit 129 Wohnungen, Bezug 2029.
Halle 330
Bestehende Industriehalle mit grossem Solardach.
RiverYard / KARGO68
68 Container für Büros, Gastronomie und Veranstaltungen.
Energieplatz & Lumen
Quartierplatz mit Lichtkunst an den ehemaligen Tanks.
RiverNest
Helion-Hauptsitz über einer umgenutzten Lagerhalle.
Pius-Jeger-Platz
Öffentlicher Quartierplatz am östlichen Arealrand.
RiverTube
Vision – Gedeckte Verbindung für ÖV, Velo- und Fussverkehr.
RiverBridge
Vision – Idee einer Wohnbrücke über der Halle 330.
Aareplatz & Restaurant «Fleur de Soleure»
Spielplatz «West»
Sulzerplatz
RiverYard RiverNest
RiverYard, Energieplatz & Lumen
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Pius-Jeger-Platz
RiverTube
RiverBridge Living 2
Halle 330
graue Energie, kurze Wege und ÖV-Anbindung. Das Riverside nutzt viel von dem, was vorhanden ist. Das gibt dem Ort Ressourcen, Charakter und Glaubwürdigkeit. Die Aare bleibt dabei der wichtigste Freiraum. Sie gibt dem Areal Weite, Kühle und Richtung. An ihrem Ufer wird das Riverside-Quartier ruhiger. Hier entscheidet sich, wie gut das Quartier mit der Landschaft verbunden wird. Wege ans Wasser, Grünräume, Plätze und Übergänge verlangen Sorgfalt. Der Fluss soll erreichbar bleiben, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.
Was noch möglich ist
Die nächsten grossen Pläne liegen als Vision bereits vor. Die «RiverTube» könnte als gedeckte Ost-West-Verbindung durch die grosse Halle führen. Ausschliesslich für den öffentlichen Verkehr, für Velo als auch für Fussgänger. Die «RiverBridge» skizziert eine Wohnbrücke über der riesigen Halle 330. Diese Ideen zeigen, wie viel Entwicklungspotenzial in den bestehenden Dimensionen steckt. Aus der Nähe wirken die Bauten weniger geordnet als auf der Karte. Genau dort beginnt die interessante Geschichte. Ein Quartier dieser Grösse wächst über Etappen, Diskussionen, Bauphasen, Zwischennutzungen, neue Mieterinnen und Mieter, alte Strukturen und kleine Entscheidungen, die am Ende den Alltag prägen.
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Ein Quartier wächst weiter
Mit Living 2 sind seit März 2026 zwei weitere Neubauten bewohnt: 51 Wohnungen sind bezogen, mit dem Projekt «RiverLofts» folgen weitere 44 Wohneinheiten und 17 Gewerberäume. Mit dem Gebäude «RiverNest» für Helion zeigt das Areal, wie neue Arbeitswelten über bestehenden Strukturen entstehen können. KARGO68 erweitert das Angebot um Gastronomie und Veranstaltungen. Der «RiverPark» bringt Familien auf das Areal. «Lumen» macht die ehemaligen Öltanks auch abends sichtbar. Dazu kommen Themen, die weniger auffallen und für die Qualität des Areals zentral sind: Grundwasser, Fernwärme, Solarenergie, bestehende Hallen, Tragwerke, Fassaden,
Das Riverside-Quartier wird die Region Solothurn noch lange beschäftigen. Der Ort eignet sich dafür. Er hat Geschichte, Lage, Fläche, Ecken, Kanten und Menschen, die ihn bereits nutzen. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche Bilder bleiben: die leuchtenden Tanks, der erste Kaffee auf einem neuen Platz, ein Kinderwagen unter Bäumen, ein Konzert bei KARGO68, ein Spaziergang zur Aare, ein Abendlicht auf Beton, Unternehmen mit Mehrwert für unsere Region. Am Ende zählen genau solche Szenen. Sie machen aus einem Areal ein Quartier, einen Ort – und aus einem Ort wieder ein Stück gemeinsame Region.
«The Riverside of Life & the place to be»
Altes loslassen, Zukunft gestalten Friedrich Studer führt die kenova AG durch einen der grössten Umbrüche ihrer Geschichte und zeigt, warum Veränderung vor allem eine Frage der Menschen ist.
Veränderung beginnt im Kopf
Doch eine neue Anlage allein macht noch keine erfolgreiche Transformation. Für Studer war von Anfang an klar: Die grösste Herausforderung ist nicht die Technik, sondern die Menschen. «Das Team wusste, dass der Wechsel kommen würde. Wie er sich im Alltag anfühlen würde, konnte sich aber niemand wirklich vorstellen.» Technische Anlaufschwierigkeiten, neue Prozesse und Unsicherheiten gehören zu jeder Veränderung «Ein solcher Übergang verläuft nie ohne Rumpler», sagt er. «Wir mussten immer wieder Ruhe ins System bringen, Probleme offen ansprechen und den Mitarbeitenden Orientierung geben. Heute spüren wir, dass wieder Stabilität einkehrt.»
«Wenn eine grosse Transformation ansteht, besprechen sie diese intensiv mit ihrem Führungsteam – und planen für die Begleitung und Kommunikation mindestens den dreifachen Aufwand ein, als sie ursprünglich denken.» Sein wichtigster Rat: Mitarbeitende nicht nur informieren, sondern bis zum Schluss begleiten. «Man darf die Menschen nach dem Entscheid nicht allein lassen. Sorgen, Ängste und Unsicherheiten gehören dazu. Wer zuhört, erklärt und den Dialog sucht, schafft Vertrauen. Genau das macht erfolgreiche Veränderungen aus.»
Auch privat ein Neuanfang
Nicht nur beruflich, auch privat wagte Friedrich Studer einen grossen Schritt. Gemeinsam mit seiner Familie zog er von der Region Olten nach Deitingen. «Je mehr wir miteinander gesprochen haben, desto stärker rückten die Chancen in den Vordergrund.» Heute fühlt sich die Familie bereits zu Hause. Die Kinder haben schnell Freunde gefunden und bewegen sich selbstverständlich im neuen Quartier.
Führen heisst Menschen mitnehmen
Kommunikation kann man nicht übertreiben
Der berufliche Werdegang des studierten Chemikers und Betriebswirts führte ihn vom Innovationsmanagement bei der Omya über die Geschäftsführung des erzo-Zweckverbands zur kenova AG. Ergänzt wird seine Erfahrung durch einen Executive MBA. «Veränderung ist kein Projekt, das mit einem Entscheid abgeschlossen ist. Sie gelingt dann, wenn Menschen den Weg verstehen, mitgestalten und bis zum Schluss begleitet werden.»
Erstes Feuer in der neuen Anlage
Blick in die Prozesshalle
Für Unternehmen, Gemeinden und Organisationen ist die Botschaft klar: Wer sich nicht weiterentwickelt, bleibt irgendwann stehen.
Zur Person Friedrich Studer ist seit Oktober 2025 Geschäftsführer der kenova AG in Zuchwil. Der Chemiker und Betriebswirtschafter verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Innovation, Projektmanagement und Unternehmensführung. Gemeinsam mit seiner Familie lebt er heute in Deitingen. 29
Wer an eine Kehrichtverwertungsanlage denkt, hat meist Technik, Energie oder Recycling vor Augen. Friedrich Studer denkt zuerst an Menschen. Seit Oktober 2025 steht er als Geschäftsführer an der Spitze der kenova AG in Zuchwil – und übernahm das Unternehmen genau in dem Moment, als eine der grössten Veränderungen der Firmengeschichte bevorstand: die Inbetriebnahme der neuen Anlage. «Der wohl grösste Meilenstein war die technische Umstellung», erzählt Studer. «Im Dezember wurde die alte Anlage ausser Betrieb genommen. An einem einzigen Tag mussten wir den gesamten Wechsel bewältigen. Am Morgen versorgte noch die alte Anlage Solothurn, Biberist und Luterbach mit Wärme. Am Abend musste bereits die neue Anlage alles übernehmen – mitten im Winter.» Dass dieser Wechsel gelang, sei kein Zufall gewesen. «Das war eine grosse Teamleistung.»
Manche fahren hin. Andere bleiben.
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Im Lagerhaus Attisholz ist die Zukunft nicht mehr nur Vision. Die ersten Wohnungen sind verkauft, weitere sind noch zu haben. Und langsam stellt sich eine sehr konkrete Frage: Wer möchte nicht an einem Ort wohnen, zu dem andere am Sonntag extra einen Ausflug machen? Es gibt Orte, bei denen man nach dem ersten Besuch einfach sagt: «Schön hier» und gut ist. Und dann gibt es Orte, bei denen sich dieser Satz im Kopf einnistet, plötzlich ein klarer Gedanke wird und dann eine Idee für die eigene Zukunft. Und schon sitzt man an einem Beratungstermin und bespricht diese mögliche Zukunft. Das Attisholz-Areal gehört eindeutig zur zweiten Sorte. Lange war es ein Ort, der aus der Vergangenheit kam: Cellulosefabrik, Industriegeschichte, rauer Charme, Aare, Backstein, Beton, Kamin, Patina. Dann wurde es ein Ort, zu dem man geht: für ein Essen, ein Konzert, einen Spaziergang, einen Sommerabend, ein bisschen Grossstadtgefühl in Solothurner Dosierung. Nun beginnt die nächste Etappe. Aus dem Areal, das man besucht, wird ein Areal, in dem Menschen wohnen.
Schön hier. Warum eigentlich wieder weg?
Im Lagerhaus Attisholz entstehen Eigentumswohnungen direkt an der Aare. Zusammen mit der benachbarten Kocherei, den Boulevards, Plätzen und dem Badezugang bildet das Gebäude eine der ersten grossen Wohnetappen auf dem Areal. Hier wird nicht einfach Wohnraum geschaffen, sondern ein Stück Alltag in ein Gelände eingeschrieben, das längst mehr ist als eine ehemalige Industriebrache: ein Ort zum Arbeiten, Ausgehen, Flanieren, Essen, Baden, Ankommen. Und künftig auch: zum Proben, Bauen, Spielen und Ausprobieren. Denn mit dem Theater Orchester Biel Solothurn zieht eine der prägenden
Kulturinstitutionen der Region mit Probebühnen und Werkstätten ins Lagerhaus. Dazu kommt die «Blackbox», ein kleiner Saal für Theater, Konzerte, Tanzaufführungen und andere Formate. Das passt erstaunlich gut zu einem Ort, der schon heute nicht gern in eine Schublade passt. Das ist ein Vorteil. Andere Überbauungen müssen erst beweisen, dass sie lebendig werden. Attisholz hat damit schon angefangen. Vielleicht etwas vorlaut, aber ziemlich überzeugend.
Die Ersten sind in Gedanken schon eingezogen.
40 Prozent der 103 Wohnungen sind bereits verkauft. Wer heute im Lagerhaus kauft, entscheidet sich nicht nur für Quadratmeter irgendwo, man entscheidet sich für ein Areal, das noch im Entstehen und Erblühen ist. Man entscheidet sich für einen Ort, der eine interessante Geschichte hat, aber jetzt eine neue Geschichte schreiben wird. Natürlich: Wer eine Wohnung sucht, schaut auf Zimmerzahl, Preis, Grundriss, Ausrichtung, Ausbau, Finanzierung. Alles wichtig. Aber im Attisholz kommt noch etwas dazu: die Frage, ob man Teil einer Entwicklung sein möchte. Nicht als Pionier mit Gummistiefeln und Stirnlampe. Eher als Mensch, der findet, dass Wohnen mehr sein darf als Autounterstand, Briefkastenanlage und Sichtschutzhecke.
Noch Platz am Fluss Im Lagerhaus Attisholz entstehen 103 Eigentumswohnungen direkt an der Aare. 40 Prozent davon sind bereits verkauft, weitere Einheiten sind noch verfügbar. Das Angebot umfasst 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit 60 bis 143 m² Wohnfläche. Das Projekt setzt auf grosszügige Grundrisse, überhohe Räume, individuelle Ausbauvarianten, Restaurant und Café im Erdgeschoss sowie eine gemeinsame Dachterrasse.
Noch sind weitere Wohnungen verfügbar. Das sollte man nicht wie einen Abverkauf erzählen. Eher wie eine Einladung an die Richtigen. Denn die übrigen Wohnungen sind nicht «der Rest». Sie sind die nächsten Kapitel.
Für Flussmenschen, Freiraumfans und Heimweg-Verkürzer
Da sind die Kompakten, die nicht klein wirken wollen. Die Grosszügigen, die Platz für Arbeit, Gäste, Rückzug und ein paar Lebenspläne bieten. Die Wohnungen für Menschen, die gerne urban wohnen, aber nicht ständig Lärm vor dem Schlafzimmer brauchen. Und die Wohnungen für jene, die zwar in acht Minuten am Bahnhof Solothurn sein möchten, aber lieber an der Aare aufwachen als an einer Hauptstrasse.
Der Boden bleibt. Die Aussicht kommt mit.
Die Eigentumswohnungen werden im Baurecht verkauft. Das Grundstück bleibt im Besitz der Landeigentümerin, der Pensionskasse der UBS; Käufer:innen bezahlen für die Nutzung des Grundstücks einen jährlichen Baurechtszins. Gleichzeitig entfallen beim Kauf die hohen Investitionskosten für das Land, was den Kapitalbedarf senken kann. Das klingt zunächst nach einem Begriff, der in einem Sitzungszimmer mit schalem Mineralwasser ohne Kohlensäure erfunden wurde. Eigentlich ist die Idee aber recht einfach: Man kauft die Wohnung, nicht den Boden darunter. Für ein Areal wie Attisholz passt dieses Modell durchaus. Denn hier geht es nicht um den schnellen Effekt, sondern um eine langfristige Entwicklung. Um ein Stück Region, das Schritt für Schritt weitergebaut wird.
Ein Quartier entsteht nicht am Bildschirm
Vielleicht ist das der wichtigste Unterschied zum letztjährigen Blick auf das Lagerhaus: Damals stand die Transformation im Vordergrund. Aus dem alten Lagerhaus sollte Wohnraum werden. Heute rückt die Frage näher, was dieser Wohnraum mit dem Areal macht. Denn ein Quartier entsteht nicht, weil jemand «Quartier» darüber schreibt. Es entsteht, wenn Menschen sich Wege merken. Wenn sie wissen, wo morgens die Sonne steht. Wenn man sich beim Lift grüsst, zuerst etwas förmlich, später
etwas selbstverständlicher. Wenn unten im Café jemand sitzt, den man schon einmal gesehen hat. Wenn die Dachterrasse nicht nur ein Verkaufsargument bleibt, sondern ein Ort für laue Abende, kurze Gespräche und vielleicht die eine oder andere Diskussion darüber, wer die Pflanzen giesst. Die Website des Lagerhauses Attisholz nennt überhohe Räume, durchdachte Grundrisse, hochwertige Materialien, Hobbyräume mit Tageslicht, Restaurant und Café im Erdgeschoss, weitere Angebote auf dem Areal sowie eine gemeinsame Dachterrasse im sechsten Obergeschoss. Das sind nüchterne Fakten. Interessant werden sie erst, wenn man sie zusammensetzt: Daraus entsteht ein Haus, das nicht nur nach innen funktioniert. Es bekommt Kanten nach aussen. Zum Boulevard. Zur Aare. Zum Areal. Zur Region.
Attisholz bleibt eine Zumutung. Zum Glück.
Ganz brav wird Attisholz vermutlich nie. Dafür hat der Ort zu viel Vergangenheit, zu viel Beton, zu viel Fläche, zu viel Eigensinn. Genau das ist seine Stärke. Die Region Solothurn braucht keine austauschbaren Wohnadressen, die in jeder Agglomeration stehen könnten. Sie
Stadtnah ist gut. Stadtnah mit Aarezugang ist unfair (für die anderen).
braucht Orte, die etwas erzählen. Orte, die nicht so tun, als seien sie schon immer fein herausgeputzt gewesen. Das Attisholz Lagerhaus bringt diesen Widerspruch schön zusammen: Industriegeschichte und neue Wohnungen. Aareblick und Baurecht. Café im Erdgeschoss und privater Rückzug darüber. Naher Bahnhof und Flussbad. Alltag und Ausflug, nur ohne Heimweg.
Für mehr Infos QR-Code scannen oder lagerhaus.attisholz-areal.ch besuchen
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Die Wohnungen im Lagerhaus reichen von 2,5 bis 5,5 Zimmern und von 60 bis 143 Quadratmetern. Damit spricht das Projekt unterschiedliche Lebenssituationen an: Singles, Paare, Menschen mit Platzbedarf, kleine Familien, Rückkehrerinnen in die Region, Pendlerinnen, Kulturmenschen, Menschen nach der Einfamilienhausphase und alle, die Wasser vor der Haustür nicht für Luxus halten, sondern für eine ziemlich gute Idee.
«Im Kanton Solothurn macht es Spass, zu investieren. Die Wege sind kurz, die Flexibilität ist gross – und Attisholz ist für uns ein Traumprojekt.» Andreas Campi Geschäftsführer Entwicklungen Halter AG
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Partner der Standortförderung espaceSOLOTHURN
Lage, Licht und Lebensgefühl Bei Immobilien zählt der erste Eindruck. Der entsteht heute oft auf dem Bildschirm. Kocher Immobilien sorgt dafür, dass Liegenschaften professionell und hochwertig präsentiert werden – mit Foto- und Videoproduktionen, einem Blick für Details und einer Vermarktung, die auf das jeweilige Objekt abgestimmt ist. Wer in der Region verwurzelt ist, kennt diese Zusammenhänge und weiss, worauf es bei einer erfolgreichen Immobilienvermarktung ankommt. Kocher Immobilien verbindet diese regionale Marktkenntnis mit einer professionellen Präsentation und einer persönlichen Begleitung während des gesamten Verkaufsprozesses. Kocher Immobilien AG Schmiedengasse 25 4500 Solothurn T +41 32 625 04 00 info@kocherimmo.ch www.kocherimmo.ch
«Als Immobilienunternehmen wissen wir: Der Wert einer Liegenschaft hängt vom Gebäude und ebenso vom Standort ab. Deshalb engagiere ich mich bei der Standortförderung espaceSOLOTHURN. Eine starke Region schafft Mehrwert – für die Menschen, für Unternehmen und für den Immobilienmarkt.» Oliver Kocher Geschäftsführer, Kocher Immobilien AG
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Das Solothurner Unternehmen begleitet Menschen beim Kaufen und Verkaufen von Immobilien in den Regionen Solothurn, Bern und Umgebung. Dabei stehen Erfahrung, persönliche Beratung und fundierte Ortskenntnisse im Zentrum. Denn der Wert einer Immobilie wird nicht nur durch das Gebäude selbst bestimmt. Auch das Quartier, die Gemeinde, die Verkehrsanbindung und die Entwicklung der Region spielen eine wichtige Rolle.
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Wo eine kleine Welt ganz gross wird
Der Kleine Prinz ist eine Geschichte für alle, die sich vom Staunen, Fragen und Träumen anstecken lassen. Im Museum «Der Kleine Prinz und seine Welt» in Solothurn wird Antoine de Saint Exupérys zeitloses Werk auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar – interaktiv, immersiv und mit überraschenden Einblicken in seine Entstehung und weltweite Wirkung. Die Ausstellung führt durch das Leben des französischen Schriftstellers und Fliegers und taucht anschliessend tief in die Welt seines berühmtesten Werks ein. Eine beeindruckende Sammlung zeigt seltene Ausgaben, Übersetzungen, Sondereditionen und illustrierte Exemplare aus aller Welt – bis hin zu Büchern in Brailleschrift. Auch Adaptionen für Bühne und Musical sowie originale Objekte aus der Sammlung der Jean-Marc Probst Stiftung sind zu entdecken. Jean-Marc Probst, Gründer des Museums «Der Kleine Prinz und seine Welt».
680 Sprachen, eine Geschichte
Wie universell der Kleine Prinz ist, zeigt sich besonders eindrücklich an der Büchersammlung. Jean-Marc Probst entdeckte seine Leidenschaft fürs Sammeln als Student auf einer Weltreise im Jahr 1980. In Tokio fand er das Buch erstmals auf Japanisch – und begann von da an, den Kleinen Prinzen in jeder Sprache zu suchen, die ihm begegnete. Für Kinder und Familien laden interaktive Stationen zum Entdecken ein. Jugendliche sollen Lust aufs Lesen bekommen und dabei die Vielfalt der Sprachen kennenlernen. Erwachsene wiederum begegnen einer Geschichte wieder, die sie vielleicht seit ihrer Kindheit begleitet – diesmal aus einer ganz neuen Perspektive.
Auch die Gartenanlage erweitert das Universum des Kleinen Prinzen: Kunstwerke, Pflanzen und der Blick auf die Aare schaffen einen Ort zum Verweilen. Ein besonderer
Raum mit Sternenhimmel bildet den poetischen Abschluss der Ausstellung und lädt zum Träumen ein.
Eine Geschichte mit Botschaft
Das Museum versteht den Kleinen Prinzen dabei nicht nur als literarisches Kulturgut, sondern auch als Botschafter für Themen, die aktueller denn je sind. Ökologische Verantwortung gehört ebenso dazu wie die Frage, was es bedeutet, Sorge für unseren Planeten und füreinander zu tragen.
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Führungen, Workshops, Konzerte und Vorträge machen das Museum zu einem lebendigen Ort. Und wer selbst einen besonderen Anlass plant, kann den Kleinen Prinzen sogar unter dem Sternenhimmel zum Gastgeber machen.
Ein Event unter dem Sternenhimmel? Führungen, Workshops, Konzerte und Vorträge machen das Museum zu einem lebendigen Erlebnisort. Und auch für eigene Veranstaltungen stehen die besonderen Räume zur Verfügung. Museum «Der Kleine Prinz und seine Welt» Kronengasse 1 4500 Solothurn museum-derkleineprinz.com QR-Code scannen und Veranstaltungen entdecken
Entdeckt Art of Beauty
Schönheit mit eigener Handschrift Bei Art of Beauty in der Gurzelngasse 27 steht das Wohlbefinden in der eigenen Haut im Mittelpunkt. Fatima Arm, Kosmetikerin EFZ, und ihr junges Team verbinden medizinisch fundierte Hautpflege mit einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen. Ergänzt wird das Angebot durch hochwertige Pflegeprodukte und exklusive Nischendüfte.
Im Zentrum steht auch das Thema Longevity: die Haut langfristig gesund, widerstandsfähig und vital zu erhalten. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Aufmerksamkeit. Mit Zeit, Fachwissen und individueller Beratung unterstreicht das Team die natürliche Schönheit jedes Menschen. Denn Schönheit beginnt dort, wo man sich wohlfühlt – und manchmal genügt schon eine kleine Auszeit, um neue Energie zu tanken und das eigene Strahlen wiederzuentdecken.
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Art of Beauty Gurzelngasse 27, 4500 Solothurn 032 621 57 38 www.artofbeautycosmetic.ch
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Fatima Arm übernahm das Studio 2018, nachdem sie dort bereits sechs Jahre gearbeitet hatte. 2021 kam ein eigener Store hinzu, seit März 2026 sind beide Bereiche unter einem Dach vereint – als persönliche Beauty-Oase mitten in der Solothurner Altstadt.
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Boutique Désirée
Anziehend persönlich
In der Boutique Désirée in Solothurn steht individuelle Beratung im Mittelpunkt. Ausgewählte Mode, hochwertige Materialien und aktuelle Kollektionen machen den Besuch zum persönlichen Einkaufserlebnis. Ob klassisch, elegant oder mit einem besonderen Twist: Gemeinsam mit ihren Kundinnen findet das Team passende Looks für unterschiedliche Anlässe. Die gezeigten Kleider von Marc Cain verbinden feminine Silhouetten mit zeitgemässem Design und zeigen, wie vielseitig Stil sein kann. metime
Zeit für mich & meine Haut Aus einer ehemaligen Druckerei in der Solothurner Altstadt wurde 2024 das Kosmetikinstitut metime. Nadine Werschel verbindet moderne Behandlungen mit persönlicher Beratung: Haut, Wünsche und Alltag bestimmen, was sinnvoll ist. HydraFacial, Peelings und Powder Brows gehören ebenso zum Angebot wie medizinische Ästhetik. Unterstützt von Fachpersonen entsteht ein Ort, an dem Schönheit und bewusste Auszeit zusammenfinden. metime Solothurn St. Urbangasse 39 4500 Solothurn 077 236 07 03 metime-solothurn.ch
Boutique Désirée Schaalgasse 16 4500 Solothurn 032 622 77 44
STOFFARTIG
Stoff für gute Ideen Seit 2001 zeigt Stoffartig, dass Stoff nicht einfach Stoff ist. Das Geschäft setzt auf sorgfältig ausgewählte Materialien wie Soja-, Milch-, Bambus- und Tencelfasern – viele aus Nebenprodukten oder nachwachsenden Rohstoffen. Dazu kommen nachhaltige Wolle, eigene Schnittmuster und handgefertigte Produkte. So entstehen individuelle Stücke mit Freude am Handwerk und bewusstem Blick auf Material und Herkunft. STOFFARTIG Kronengasse 3 4500 Solothurn 032 621 42 64 stoffartig.ch
Liebevollschön und ZweimalChic
Bei Tanja und Ursula treffen neue Lieblingsstücke und besondere Secondhandfunde aufeinander. Liebevollschön bietet Wohnaccessoires, Geschenkideen, Schmuck und ausgewählte Kinderartikel, Zweimalchic ergänzt das Sortiment mit sorgfältig ausgewählter Secondhandmode, Taschen, Schuhen und Accessoires. Alles wird persönlich ausgesucht und laufend neu zusammengestellt – für Menschen, die Individualität lieben und gerne überraschende Fundstücke entdecken. Prepletanja Concept Store
Wo Handwerk Verbindungen schafft Prepletanja steht für Verflechtung und Verbundenheit. Im Concept Store von Sabina Novak Berkopec treffen traditionelles Handwerk, besondere Materialien und Menschen mit Freude am Gestalten aufeinander. Das Sortiment stammt fast ausschliesslich von Kunsthandwerkerinnen, kleinen Werkstätten und Familienbetrieben. Workshops laden zum Filzen, Weben, Häkeln und Sticken ein. So wird Prepletanja zum Schatztrückli, Werkraum und Begegnungsort. Prepletanja Concept Store Barfüssergasse 1 4500 Solothurn www.prepletanja-conceptstore.ch
Liebevollschön und ZweimalChic Kronengasse 7 4500 Solothurn www.liebevollschoen.ch info@zweimalchic.ch
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Zweimal schön
Entdeckt
TWO ROOM CLUB
Wo aus Ton Begegnungen werden Mitten in der Solothurner Altstadt dreht sich vieles um Ton und mindestens ebenso viel um die Menschen, die gemeinsam damit arbeiten. Im ehemaligen Bio-
laden «Gänterli» haben Franziska Schlatter und Katrin Uhlmann den TWO ROOM CLUB eröffnet: Keramikstudio, Workshopspace und analoger Gegenpol zum digitalen Alltag. An der Drehscheibe töpfern, Gefässe von Hand formen oder Keramik bemalen: Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen und Unternehmen, Vorkenntnisse braucht es keine. Auch offene Atelierzeiten, Teamevents und private Anlässe gehören zum Programm. Daneben entstehen im Studio die keramischen Arbeiten von Francesca Shunter Ceramics. Der TWO ROOM CLUB ist aber mehr als ein Ort für schönes Handwerk. Wer mit Ton arbeitet, wird langsamer, konzentriert sich auf den Moment und kommt ganz nebenbei ins Gespräch. So entstehen Tassen, Schalen und kleine Kunstwerke. Manchmal entstehen auch neue Bekanntschaften.
TWO ROOM CLUB ceramic atelier & workshop space St. Urbangasse 59 4500 Solothurn tworoomclub.ch
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FUNRANGE
Kürbisse, Blumen & Alpakas Kürbisse fürs Auge, Blumen zum Pflücken und Alpakas, die zuverlässig für gute Laune sorgen: Die FUNRANGE in Selzach wird in vierter Generation von der Familie Besançon-Ramseyer geführt. Auf die ersten Kürbisse folgten Schnittblumen und später die Alpakas. Heute gehören Blumen, hofeigene Wollprodukte und Begegnungen mit den Tieren zum Angebot. So lädt der Hof am Jurasüdfuss zum Entdecken, Staunen und Verweilen ein. FUNRANGE Chappeliweg 4 2545 Selzach (Haag) funrange.ch Öufi Boot
Solothurn im Fluss
Einsteigen, Tempo rausnehmen, Perspektive wechseln: Das Öufi-Boot zeigt Solothurn von seiner schönsten Wasserseite. Gemächlich gleitet es an der Altstadt vorbei, den Jura stets im Blick – naturverträglich und ganz ohne Hektik. An Bord gibt es Apéros, Fondue, Hochzeiten und Ausflüge bis ins Attisholz oder nach Altreu und Büren a. A.. Neu kann man von Mai bis Ende September auch freitags, samstags und sonntags spontan mitfahren. Solothurn liegt eben nicht nur an der Aare. Am schönsten ist es mittendrin. Öufi Boot Mehr Informationen und Buchungen unter oeufi-boot.ch.
Pittaria
Falafel mit Herzblut Seit 1997 gehört die Pittaria zur Solothurner Altstadt. Seit November 2024 führt Tarek Meri das traditionsreiche Lokal – zuvor stand er hier selbst hinter der Theke. Auf den Tisch kommt hausgemachte orientalische Küche: knusprige Falafel, würzige Fleischgerichte sowie vegetarische und vegane Menüs. Frisch, unkompliziert und voller Aromen. Tareks Einladung: «Kommt vorbei und überzeugt euch selbst!»
Pittaria Theatergasse 12 4500 Solothurn 032 621 22 69 pittaria-solothurn.ch
Stadt-Chäsi Solothurn
Seit 1999 ist die Stadtchäsi ein Familienbetrieb. 2020 haben Barbara und Markus Walter das Geschäft von Markus’ Vater übernommen und führen es seither kundennah und mit viel persönlichem Engagement. Neben Käse aus der Region gibt es Brot, Mehl, Kaffee, Teigwaren und Spezialitäten kleiner Manufakturen. Das glutenfreie Sortiment hat eine eigene Regalwand, auch Wünsche bei Laktoseintoleranz werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Hausfondue, Käse- und Apéroplatten sowie Lieferungen ergänzen das Angebot. Am schönsten ist der Besuch mit einem Schwatz.
Le Besenval
Wo Genuss auf Herzlichkeit trifft Mitten im Herzen von Solothurn verbindet das Le Besenval Gastronomie, Gastfreundschaft und besondere Momente. Im Restaurant trifft französische Wohlfühlküche auf raffinierte Leichtigkeit und moderne Akzente. Jedes Gericht entsteht mit Sorgfalt, handwerklichem Können und einem Gespür für authentische Aromen. Die Brasserie bringt französische joie de vivre in entspannter Atmosphäre auf den Tisch: vom Zopf am Morgen über den Brunch am Wochenende und kleine Snacks bis zum Apéro und ein Glas Champagner am Abend. Auch mittags gibt es ein wechselndes, saisonales Menü, das bewusst vegetarisch ausgerichtet ist und auf Wunsch mit Fisch oder Fleisch ergänzt werden kann. Das Le Besenval ist zudem ein Ort für besondere Anlässe – von privaten Feiern und Hochzeiten bis zu Veranstaltungen. Im historischen Palais Besenval verbinden sich so Kulinarik, Kultur und besondere Lebensmomente zu einem vielseitigen Erlebnis mitten in Solothurn.
Stadt-Chäsi Solothurn Gurzelngasse 19 4500 Solothurn 032 623 30 70 www.stadt-chaesi.ch
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Käse, Kostbarkeiten und ein Schwatz
Lust ch? un innen Sie r B f au lück gew einen
G ge mfra al. twas Mit e nserer U e Besenv u L bei ch im B ru n s r Info Meh ite 8 e auf S
Le Besenval Kronengasse 1 4500 Solothurn 032 510 17 10 www.besenval.com
Entdeckt
LIEBESHAAR
Ein Stück Sicherheit zurückgewinnen Haarverlust verändert oft mehr als nur das Aussehen. Liebeshaar bietet betroffenen Menschen einen geschützten Ort, an dem ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche im Mittelpunkt stehen. Das helle, diskret eingerichtete Studio ergänzt das Angebot des Coiffeur Salvatore und ist ganz auf einfühlsame Zweithaarberatungen ausgerichtet. Im persönlichen Gespräch wird sorgfältig geklärt, welche Lösung zum Menschen, zum Alltag und zum eigenen Stil passt. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Möglichkeiten aus Kunst- oder Echthaar, die individuell angepasst und zu einer stimmigen Zweithaarfrisur gestaltet werden. Die Begleitung endet dabei nicht mit der Übergabe: Auch bei Fragen zur Pflege, zum Tragen oder zur Handhabung bleibt Liebeshaar für seine Kundinnen und Kunden da. So entsteht nicht einfach Haarersatz, sondern eine vertraute und natürlich wirkende Lösung, die Selbstvertrauen, Sicherheit und Lebensqualität zurückgeben kann. LIEBESHAAR Berntorstrasse 16 4500 Solothurn 077 444 22 83 www.liebeshaar.ch
SGF-Fundgrube 40
Fundstücke mit Herz
In der SGF-Fundgrube erhalten gut erhaltene Dinge eine zweite Chance. Der vom Gemeinnützigen Frauenverein Solothurn getragene Laden wird von freiwilligen Helferinnen geführt und verbindet Nachhaltigkeit mit Begegnung. Das Sortiment reicht von Haushaltswaren und Raritäten bis zu handgemachten Unikaten des SGF-Strick-Teams. Spezialmärkte sorgen für Abwechslung. So wird die Fundgrube zum Ort zum Stöbern und lebendigen Treffpunkt mitten in Solothurn. Mehr unter www.sgf-solothurn.ch
elevenBikes
Bis ins elfte Detail
Bei elevenBikes in Rüttenen zählt nicht die Menge, sondern der Feinschliff. Der Name verweist auf Solothurn, die Stadt der Elf. Im Zentrum stehen sorgfältige Services, Fahrwerksabstimmungen und eine unabhängige Beratung – jedes Bike wird mehrfach Probe gefahren. In kleinen Kursen lernen Anfängerinnen und Fortgeschrittene zudem, Pannen selbst zu beheben sowie ihr Velo richtig zu warten und zu pflegen. elevenBikes Hauptstrasse 26 4522 Rüttenen 032 351 51 40 elevenbikes.ch
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Wo Erinnerungen Form annehmen 42
Schmuck kann mehr sein als ein schönes Stück: Er bewahrt Erinnerungen, erzählt Geschichten und begleitet besondere Momente. Bei Hofer Goldschmied entstehen individuelle Kreationen, die genau das verbinden – traditionelles Handwerk, persönliche Wünsche und die Bedeutung, die ein Schmuckstück für seinen Träger hat. Seit 80 Jahren ist Hofer Goldschmied eine feste Adresse in Solothurn. Begonnen hat die Geschichte am 1. November 1946, als Pia und Alfred Hofer-Schläppi die Bijouterie an der Gurzelngasse 30 übernahmen. Seit 1961 befindet sich das Familienunternehmen im Roten Turm an der Hauptgasse 42. Heute führt Tochter Regula Hofer das Geschäft als Geschäftsführerin und Mitinhaberin weiter. Auch der Wert des Goldes hat sich in diesen 80 Jahren stark verändert: Kostete ein Kilogramm Feingold im Gründungsjahr 1946 noch CHF
Hofer Goldschmied Hauptgasse 42 4502 Solothurn 032 622 24 56 www.goldschmied-hofer.ch
4 844.55, waren es 2026 bereits CHF 120 114 – fast 25-mal mehr. Stile und Trends haben sich in acht Jahrzehnten verändert, der Kern ist geblieben: sorgfältiges Handwerk, persönliche Beratung, Vertrauen und Qualität. Im eigenen Atelier entstehen individuelle Schmuckstücke, Trauringe und Eigenkreationen. Bestehender Schmuck wird repariert oder neu gestaltet – mitunter aus alten Eheringen oder Erbstücken. So wird aus einer Erinnerung etwas Neues, das seine Geschichte dennoch bewahrt und weitergeht.
Schmuck mit Geschichte
Viele Kundinnen und Kunden begleiten Hofer Goldschmied AG seit Generationen. Sie kommen mit einer Idee, einer Vorstellung einer Kreation für einen besonderen Anlass oder einem Schmuckstück, das ihnen viel bedeutet. Im persönlichen Gespräch entsteht in der Folge daraus ein Unikat, abgestimmt auf Wünsche, Budget und symbolische Bedeutung. Ergänzt wird das Angebot der Goldschmied Hofer AG durch Gold- und Silberschmuck, einer grossen Auswahl an Perlenschmuck, Kinderkollektionen und Geschenkartikeln.
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Was vor 80 Jahren an der Gurzelngasse begann, wird heute im Roten Turm weiter geführt – mit viel Gespür für Handwerk, Schmuck und die Geschichten, die damit verbunden sind. Oben von links: Katharina Jöhr, Mireille Werz, Stefan Jaeggi, Geschäftsführerin Regula Hofer, Stephan Zimmermann, Beatrix Suter.
Pia und Alfred Hofer-Schläppi legten 1946 den Grundstein für die 80-jährige Geschichte von Hofer Goldschmied.
Standortförderung espaceSOLOTHURN
Wirkung für den Wirtschaftsraum
Die Standortförderung espaceSOLOTHURN entwickelt den Wirtschaftsraum gemeinsam mit Gemeinden, Unternehmen, Institutionen und der Politik. Wir initiieren Projekte, schaffen Sichtbarkeit, begleiten Unternehmen und vernetzen Menschen. Unser Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für Innovation, Investitionen und Lebensqualität zu schaffen.
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Die folgenden Seiten zeigen anhand konkreter Beispiele, wie wir diesen Auftrag im vergangenen Jahr umgesetzt haben.
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Projekte
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Pitch & Win
Wenn aus einer Idee ein Projekt wird Gute Projekte beginnen im Gespräch. An der HESO 2025 entstand mit Daniel Moser und Markus Hauri die Idee für Pitch & Win 2026: Wie liesse sich die Entwicklung des RiverPark-Areals über die Planung hinaus gesellschaftlich öffnen? So ging das Format BEKB Förderfonds Pitch & Win in die zweite Runde.
Im Mittelpunkt stand nicht die Garantie einer späteren Umsetzung. Viel wichtiger war es, kreativen Ideen eine Plattform zu geben und Menschen einzuladen, die Zukunft des Standorts aktiv mitzudenken.
Überwältigende Resonanz
Die Resonanz übertraf sämtliche Erwartungen. Insgesamt wurden 45 Projekte eingereicht – von
Privatpersonen, Schulen, Unternehmen und engagierten Persönlichkeiten aus der ganzen Region. Auch die Kantonsschule Solothurn sowie das BBZ Solothurn reichten eigene Projekte ein. Die Jury mit Jérôme Baumann (Swiss Prime Anlagestiftung), Claudia Müller (Berner Kantonalbank) und Alice Hollenstein stand vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Die hohe Qualität der Eingaben führte zu intensiven Diskussionen und zeigte eindrücklich, welches Innovationspotenzial im espaceSOLOTHURN vorhanden ist. Die drei Finalteams wurden anschliessend durch Angela Zellweger professionell auf ihren Auf-
tritt vorbereitet. Der Final fand im Rahmen der Generalversammlung im Kargo auf dem Riverside-Areal statt. Mit rund 160 Gästen verzeichnete die Standortförderung einen Besucherrekord. Moderiert wurde der Anlass von Karin Bührer, Geschäftsleiterin Entwicklung Schweiz.
Mehr als ein Wettbewerb
Pitch & Win zeigt beispielhaft, wie Standortförderung wirkt: Aus Begegnungen entstehen Ideen. Aus Ideen entstehen Projekte. Und aus Projekten entsteht ein stärkerer Wirtschaftsraum.
Die Siegerehrung der Teilnehmer des Pitch & Win 2026
Karin Bührer, Angela Zellweger und Alain Blaser
Angeregte Gespräche ...
... und inspirierendes Ambiente.
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Die zentrale Frage lautete: Wie können wir die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung des RiverPark einbeziehen? Daraus entstand in Partnerschaft mit dem Förderfonds der Berner Kantonalbank der Förderpreis Pitch & Win RiverPark.
Öffentlichkeitsarbeit
HESO – Die Wirtschaft sichtbar machen Die HESO ist eine der wichtigsten Plattformen für Begegnungen im Kanton Solothurn. Für die Standortförderung espaceSOLOTHURN ist sie weit mehr als eine Messe.
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Hier treffen Unternehmen auf Gemeinden, Investoren auf Projektentwickler und Unternehmerinnen auf zukünftige Partner. Bereits zum dritten Mal ist die Standortförderung mit einem eigenen Stand vertreten. Gemeinsam mit der Berner Kantonalbank verdoppeln wir unsere Ausstellungsfläche. Beide Organisationen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen zusammenbringen und den Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken. Der gemeinsame Stand wird so zur Plattform für Gespräche, neue Kontakte und zukünftige Kooperationen. Genau dort beginnt erfolgreiche Standortförderung.
Während der zehn Messetage präsentieren sich verschiedene Unternehmen und Entwicklungsprojekte: Fr 18.09. Halter AG, Attisholz Areal Sa 19.09. Midlife Studio So 20.09. Klinik Obach Mo 21.09. Standortförderung espaceSOLOTHURN Di 22.09. Halter AG, Attisholz Areal Mi 23.09. Espace Real Estate Do 24.09. Framec AG Fr 25.09. SPA, Riverside Areal Sa 26.09. HIAG, Papieri Biberist So 27.09. Jura Holzbau AG
Sparringspartner
Gemeinsam Unternehmen stärken Die Herausforderungen für Unternehmen verändern sich laufend. Deshalb versteht sich die Standortförderung espaceSOLOTHURN nicht nur als Netzwerkorganisation, sondern auch als Sparringspartnerin für Unternehmen, Gemeinden und Institutionen. Ein Beispiel dafür war unser Schwerpunkt Cyber Security. Gemeinsam mit der UMB AG wurden Risiken digitaler Angriffe analysiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im zweiten Teil simulierte die Comp-Sys AG reale Phishing-Angriffe. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie professionell Cyberkriminelle heute vorgehen und weshalb Sensibilisierung der wichtigste Schutz bleibt.
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Die anschliessende Diskussion am Fokustisch machte deutlich:
Digitale Sicherheit beginnt nicht bei der Software, sondern beim Menschen.
Die Cyber-Security- Veranstaltung bei der UMB AG und der Comp-Sys AG.
Mit Veranstaltungen wie diesen schaffen wir Wissenstransfer, fördern den Erfahrungsaustausch und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen.
Die 10 wichtigsten Tipps für mehr Cyber Security 1.
2.
3.
Starkes Passwort reicht nicht – nutzen Sie Multi-FaktorAuthentifizierung (MFA). Wo immer möglich, sollte zusätzlich zum Passwort ein zweiter Faktor aktiviert werden. Updates sofort installieren. Betriebssysteme, Programme und Smartphones sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein. Phishing erkennen. Misstrauen Sie unerwarteten E-Mails, Links und Anhängen – insbesondere bei Zahlungsaufforderungen oder Login-Seiten.
4. Vor dem Klicken kurz nachdenken. Eine Minute Nachdenken kann einen Cyberangriff verhindern. 5.
Regelmässig Datensicherungen erstellen. Backups sollten automatisiert erfolgen und getrennt vom Firmennetz gespeichert werden.
6.
Mitarbeitende sensibilisieren. Cyber Security ist keine reine IT-Aufgabe. Gut geschulte Mitarbeitende sind der wichtigste Schutz.
7.
Zugriffsrechte beschränken. Jede Person sollte nur auf jene Daten zugreifen können, die sie für ihre Arbeit benötigt.
8.
Geräte schützen. Computer und Smartphones immer sperren, verschlüsseln und mit aktueller Sicherheitssoftware ausstatten.
9.
Verdächtige Vorfälle sofort melden. Je schneller reagiert wird, desto kleiner bleibt der Schaden.
10. Cyber Security als Führungsaufgabe verstehen. Digitale Sicherheit ist Teil der Unternehmensstrategie und sollte regelmässig überprüft und weiterentwickelt werden.
Immobilien & Ansiedlungen
Raum für Entwicklung Eine attraktive Region braucht attraktive Standorte. Die Standortförderung begleitet Unternehmen bei Standortfragen, unterstützt Arealentwicklungen und vermittelt zwischen Eigentümern, Investoren und Unternehmen. Ob Riverside, Papieri Biberist, das Attisholz Areal oder neue Unternehmensansiedlungen – wir bringen die richtigen Partner zusammen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass neue Arbeitsplätze entstehen können.
Digitalisierung & Innovation Um Immobilienanfragen und -angebote effizient zu koordinieren, arbeiten wir mit einem zentralen, digitalen Organisationstool. Dort erfassen und bearbeiten wir sämtliche Suchanfragen, Angebote und Vermittlungsprozesse zentral. Durch die konsequente und zunehmend proaktive Bearbeitung konnten wir die Anzahl der Immobilienanfragen in den vergangenen Monaten um rund 30 Prozent steigern.
Allein im vergangenen Jahr begleiteten wir zahlreiche Immobilienanfragen und unterstützten Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Flächen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des espaceSOLOTHURN. Dieses Wirkungsfeld gehört zu den zentralen Aufgaben der Standortförderung.
Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass der Bedarf an einer aktiven Standortförderung wächst. Gleichzeitig steigt auch der administrative Aufwand. Im vergangenen Jahr begleiteten wir 115 Such-, Angebots- und Vermittlungsprozesse, davon konnten 43 Dossiers abgeschlossen werden. Nicht jede Anfrage führt zu einer Ansiedlung oder Umsiedlung. Doch jede Beratung, jede Standortprüfung und jede Vernetzung bringt Unternehmen einen Schritt näher an den passenden Standort. Genau darin liegt die Stärke einer aktiven Standortförderung.
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Um auch künftig eine hohe Qualität und Erreichbarkeit sicherzustellen, setzen wir verstärkt auf Digitalisierung und und dem Einsatz von KI-Tools. Zusammen mit dem BBZ Solothurn-Grenchen realisieren wir deshalb ein innovatives Pilotprojekt. Im Rahmen des Allgemeinbildungsunterrichts (ABU) entwickeln Lernende des Moduls «UDH – My Idea 2.0» eine KI-gestützte Lösung für die Immobilienvermittlung. Dabei gründen sie ein fiktives Unternehmen und wickeln mit unserer Aufgabenstellung ihren ersten realitätsnahen Kundenauftrag ab. Unterstützt werden sie dabei durch den Fachbereich Informatik der GIBS Solothurn. Da mehrere Teams an der Aufgabenstellung arbeiten, können unterschiedliche Lösungsansätze und Prototypen entstehen.
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André Stald
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So verbinden wir Digitalisierung, Bildung und Standortentwicklung und schaffen Lösungen, die nicht nur unserer Geschäftsstelle und den Unternehmen im espaceSOLOTHURN zugutekommen, sondern künftig auch anderen Regionen als Vorbild dienen können.
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Aus meiner Si cht ist es wich tig, dass in der Region neben Kultur, Touri smus und Ver auch die wirts einsleben chaftliche En tw icklung aktiv dert wird. Die geförZusammenar beit mit der St förderung es an dortpaceSOLOTH URN habe ich positiv, rasch al s sehr und engagier t erlebt: Berei nach meiner ts ku rz Anfrage erhie lt ich eine au Rückmeldun sf ü hrliche g. Durch die V ermittlung w rere Interess u rd en mehenten auf das Mietobjekt au was zeigt, dass fm erksam, diese Unterstü tzung funktio für die Regio n iert und n einen echte n Mehrwert sc hafft. Max Wittwer
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Moritz Schie
ss, S&F Holz
bau
Standortförderung espaceSOLOTHURN
espaceSOLOTHURN: Ihre kompetente und vernetzte Partnerin für den Wirtschaftsraum Solothurn In Zusammenarbeit mit ihren Partnern, Unternehmen, Mitgliedern, Gemeinden und dem Kanton entwickelt die Standortförderung espaceSOLOTHURN die Region weiter. Sie engagiert sich in aktuellen Themenbereichen, sei es bei der Standortsuche und Vermittlung von freien Gewerbeimmobilien und Grundstücken, Fachkräftemangel oder durch die Förderung der Vernetzung untereinander.
Als Anlaufstelle für Zuziehende bietet die Standortförderung umfassende Unterstützung und Integration in ihr Netzwerk. Als Netzwerkpartnerin ist die Standortförderung espaceSOLOTHURN engagiert in der Gestaltung einer vielfältigen, solidarischen und modernen Gemeinschaft.
Standortförderung espaceSOLOTHURN Hans Huber-Strasse 38 4500 Solothurn +41 32 682 52 60 info@espace-solothurn.ch
Weitere Informationen finden Sie unter espace-solothurn.ch.
Geschäftsstelle
Alain Blaser Präsident
Angela Zellweger Geschäftsleiterin
Maren-Ann Werthmüller Sekretariat und Administration
Bruno Eberhard Gemeindepräsident Deitingen
Lars Egger Espace Real Estate AG
Christoph Geiser Geiser Immobilien HEV Region Solothurn
Markus Hauri mha gmbh Riverside-Areal
Stefan Hug-Portmann Gemeindepräsident Biberist
Michael Käsermann Gemeinde Derendingen
Michael Kummli Gemeindepräsident Subingen
Ute Lepple Robert Bosch AG Scintilla AG
Daniel Ritschard webgearing ag
Urs Unterlerchner Stadtschreiber Stadt Solothurn
Patrick Marti Gemeindepräsident Zuchwil
Martin Bucher Direktor Regio Energie Solothurn
Marc Huggenberger Gemeindepräsident Feldbrunnen
Jan Flückiger Gemeindepräsident Recherswil
Hanspeter Felber Geschäftsführer VEBO Solothurn
Bernhard Beutler Direktor BBZ/EBZ
Aline Leimann Gemeindepräsidentin Luterbach
Daniel Sterki Geschäftsleitung Sterki Bau
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Präsidium
Der Vorstand
Öffentlichkeitsarbeit
Innovationsfrühstück bei der kenova AG
Veränderung in der Praxis erfolgreich gestalten Veränderung gehört heute zum Alltag – in Unternehmen genauso wie in Gemeinden. Doch wie gelingt es, Menschen für Neues zu begeistern und gleichzeitig Bewährtes zu bewahren?
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Gemeinsam mit der kenova AG laden wir die Mitglieder der Standortförderung espaceSOLOTHURN sowie die Mitglieder der Wirtschaftsförderung Grenchen am Mittwoch, dem 19. November 2026, zu einem inspirierenden Innovationsfrühstück ein. Im Gespräch mit Friedrich Studer, Geschäftsführer der kenova AG, erhalten Sie spannende Einblicke in einen der grössten Transformationsprozesse der Region. Er berichtet aus erster Hand: • Wie gelingt der Wechsel von Alt zu Neu? • Wie nimmt man ein Team erfolgreich durch einen grossen Wandel mit? • Welche technischen und organisatorischen Herausforderungen mussten gemeistert werden? • Welche Stolpersteine gab es – und welche drei wichtigsten Erkenntnisse nimmt er daraus mit? • Wo steht die kenova heute und wohin führt der Weg?
Programm Datum: Mittwoch, 19. November 2026 Ort:
kenova AG Emmenspitz 1 4528 Zuchwil
07.00 Ankommen und Kaffee 07.30 Impulsgespräch mit Friedrich Studer, Geschäftsführer kenova AG 08.00 Führung durch die neue Anlage 08.50 Networking mit Frühstück
Im Anschluss werfen wir bei einer exklusiven Führung einen Blick hinter die Kulissen der neuen Anlage und erleben Innovation dort, wo sie täglich gelebt wird. Beim gemeinsamen Frühstück bleibt genügend Zeit für den persönlichen Austausch und das Networking mit Unternehmerinnen, Unternehmern und Entscheidungsträgern aus der Region. Lesen Sie dazu auch den Artikel über die kenova AG auf Seite 29.
Friedrich Studer, Geschäftsführer der kenova AG
Standortförderung espaceSOLOTHURN
Mitglied werden Gemeinsam die Region gestalten
Die Standortförderung espaceSOLOTHURN verbindet rund 150 Mitglieder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um den Wirtschafts- und Lebensraum aktiv zu stärken. Mit einer Mitgliedschaft werden Sie Teil eines Netzwerks, das Ideen fördert, Projekte anschiebt und Impulse für die Zukunft setzt. Ob als Privatperson, Unternehmen oder Gemeinde – Ihre Stimme zählt. Und Ihr Engagement macht einen Unterschied.
Projekte
Öffentlichkeitsarbeit
Sparringspartner
Immobilien
Wir initiieren und begleiten Projekte mit regionalem Mehrwert – von Standortentwicklung bis Unternehmensansiedlung.
Wir zeigen, was die Region bewegt – mit Magazin, Website und Events wie der HESO oder dem Innovationsfrühstück.
Wir hören zu, stellen Fragen und verbinden Akteur:innen – als vertrauensvolle Gesprächspartner auf Augenhöhe.
Wir analysieren, beraten und vermitteln – damit Raum entsteht für Neues.
Wo Engagement Wirkung erzielt Unsere Mitgliederzahl ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen – ein klares Zeichen für das wachsende Vertrauen in unsere Arbeit und die Relevanz gemeinsamer Standortentwicklung. Als Mitglied profitieren Sie von gemeinsamen Projekten und einer aktiven Einbindung in die Entwicklung einer starken Wirtschafts- und
Wohnregion espaceSOLOTHURN. Ihre Mitgliedschaft ermöglicht Vorhaben zur Standortentwicklung, zur Begleitung von Unternehmen, zur Ansiedlung oder Umsiedlung von Betrieben sowie zur Förderung von Jungunternehmen. Wir fördern den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Gemeinden – auf Plattformen, die Innovation und Vernetzung er-
möglichen. Mit gezielten Massnahmen stärken wir die Region nach innen und aussen. Jede Mitgliedschaft zählt – sie ermöglicht konkrete Wirkung vor Ort. In Projekten, die Unternehmen wachsen lassen. In Netzwerken, die neue Ideen ermöglichen. Und in Begegnungen, die Perspektiven verändern.
Jetzt Teil des Netzwerks werden Scannen Sie den QR-Code, um direkt zur Online-Anmeldung zu gelangen oder kontaktieren Sie uns persönlich. Wir freuen uns auf Ihre Stimme.
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Unsere vier Wirkungsfelder
Nächstes Fokusthema:
Verbinden
Manche davon sind sichtbar: Strassen, Schienen, Brücken oder digitale Netze. Andere beginnen mit einem Gespräch, einer Begegnung oder einer gemeinsamen Idee. Genau daraus kann Neues entstehen: eine Zusammenarbeit, eine Investition, ein neuer Standort oder eine Lösung, an die vorher noch niemand gedacht hat. Wer Wissen teilt, Menschen zusammenbringt und über Grenzen hinweg denkt, schafft Chancen. Für Unternehmen, für Gemeinden und für die ganze Region. In der nächsten Ausgabe von «Savoir Vivre» zeigen wir, was «Verbinden» bewirken kann – und welche Geschichten entstehen, wenn die richtigen Menschen, Orte und Ideen zusammenfinden.
Savoir Vivre für die Ohren 52
Die schönsten Geschichten der aktuellen Ausgabe, atmosphärisch vertont und zum Zurücklehnen: Im Savoir Vivre Podcast liest Jasmin Langenegger ausgewählte Beiträge aus dem Magazin und bringt mit Originaltönen und Audioeinspielern zusätzliches Leben ins Wort. Ob Porträt, Reportage oder Kommentar – was gedruckt berührt, klingt hier noch nach. Einfach zuhören. Und mitfühlen. Den Savoir Vivre Podcast können Sie hier hören:
Impressum Savoir Vivre erscheint ein- bis zweimal jährlich und besteht aus redaktionellen Eigenleistungen und Content, der auf Basis von angeliefertem Material von Sponsoren entstanden ist.
Papier:
Herausgeberin:
Regiomech (repla espaceSOLOTHURN), Zuchwil
Standortförderung espaceSOLOTHURN, Solothurn
Inhalte & Layout: Ubicon GmbH
Mitarbeitende dieser Ausgabe:
Didier Renaud, Jasmin Langenegger, André Scheidegger, Theo Favetto, Angela Zellweger, Maren-Ann Werthmüller
Auflage:
34 000 Exemplare
Druck:
Vogt-Schild Druck AG, Derendingen
PerlenValue (Nachhaltiges Schweizer Papier der Perlen Papier AG)
Adressierter Versand:
Information und Buchung von Inseraten und redaktionellen Beiträgen: Standortförderung espaceSOLOTHURN Hans Huber-Strasse 38 4500 Solothurn 032 682 52 60 info@espace-solothurn.ch espace-solothurn.ch/magazin
Maren-Ann Werthmüller
SAVOIR KARGO
Roof Top Gastro Dein Abschnittstext ATIKA & Rise
Urban Fire Kitchen & Cocktails mit Aussicht
OPENING 01 10
BY
Urbaner Hinterhof
Events & Genuss
RiverYard Grill & Chill Treffpunkt im Grünen
KARGO68 LOKAL & EVENT Restaurant & Location