Die Cannabis-Zeitschrift seit 1985
18+ Nur für Erwachsene
www.softsecrets.com } 2026-03
GRATIS
Cannabis-Schwarzmarkt nicht weniger geworden machen: „Wir müssen die Fehlentwicklungen und den Missbrauch beim Medizinalcannabis abstellen. Es kann nicht sein, dass Freizeitkonsum unter dem Deckmantel der Medizin ohne echte ärztliche Konsultation stattfindet. Unser Ziel ist eine Rückkehr zur persönlichen Beratung in der Apotheke, um den sprunghaften Anstieg nicht-medizinisch notwendiger Verschreibungen zu korrigieren.“ Und auch der Legale Heimanbau von drei Pflanzen kann den Bedarf in den seltensten Fällen decken. Wenn man überhaupt die Möglichkeit für den Anbau hat. Eine Garten oder Balkon haben nicht alle, vermutlich nur eine Minderheit aller Konsumenten. Ein großer Großteil der User hat also für die Versorgung ausschließlich die Möglichkeit, Cannabis auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. So wie man es schon all die Jahre zuvor gemacht hat. Daher wird der kaum kleiner werden.
Fribourg Fri bourg Rue De Romont 10 CH - 1700 Fribourg Tel. +41 34 422 42 95
TrendShop Trend Shop Kramgasse 3 CH - 3011 Bern Tel. +41 31 311 40 18
GrowCenter Grow Center Worblentalstrasse 30 CH - 3063 Ittigen Tel. +41 31 371 03 07
World Of Vape Neuengass Passage 3 CH - 3011 Bern Tel. +41 31 503 43 43
Your trusted GMP partner. www.czwpharma.cz
Kera International Wholesale Kooikerstraat 12, 5042 XC Tilburg The Netherlands, +31 13 879 5007 keraseeds.com, Info@keraseeds.com +31 62203 7144 Kera_seeds
Veränderung des Schwarzmarktes Eines der großen Ziele des Cannabis-Gesetzes, das am 1.4.2024 in Kraft trat, war die Zurückdrängung des Schwarzmarktes. Davon ist zwei Jahre später nichts zu merken. Laut dem Chef des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch existiert der Schwarzmarkt so wie bisher. Oder zumindest fast so. Er ist jedenfalls nicht weniger oder kleiner geworden.Denn, so Münch, „Was in deutschen Anbauvereinen sowie auf Balkonen und Fensterbänken wächst, kann den Bedarf der Konsumenten bei weitem nicht decken.“ Aber das war ja von vornherein klar.
Das strukturelle Problem Das CanG hat den Konsum und Besitz zwar legalisiert beziehungsweise straffrei gemacht. Aber es gibt nach wie vor keine legalen Be-
zugsmöglichkeiten. Mal abgesehen von der viel zu geringen Anzahl der Cannabis Social Clubs. Derzeit gibt es in Deutschland 293 Lizenzen für solche Clubs, tausende von Anträgen liegen aber noch unbearbeitet auf den Schreibtischen der Behörden. Eine andere legale Möglichkeit ist, sich medizinisches Cannabis verschreiben zu lassen. Diese Variante nutzen seit zwei Jahren auch verstärkt Konsumenten, für die es einfach nur eine legale Möglichkeit ist, an Cannabis zu kommen. Der medizinische Bedarf ist nicht unbedingt vorhanden, aber auch gar nicht vonnöten. Denn man kann es ja online bestellen, ohne ärztliche Konsultation. Genau das möchte Gesundheitsministerin Nina Warken wieder rückgängig
ONE LESS THING TO WORRY ABOUT
Es wird für die Polizei laut Münch auch immer schwieriger, gegen den Schwarzmarkt und deren Akteure vorzugehen. Denn seit dem 1.4.24 ist der Besitz von 25 Gramm Cannabis legal, zu Hause dürfen es 50 sein. Das macht es schwer, Strassenhändlern eine Straftat nachzuweisen. Zudem kommt das Cannabis nicht mehr nur wie bisher aus Holland, Spanien oder Marokko nach Deutschland. Das BKA beobachtet vermehrt größere Mengen Cannabis aus den USA und Kanada – Länder, in denen Teile der Cannabis-Industrie bereits legalisiert und kommerziell organisiert sind. Das CanG kann so wie es jetzt ist nicht bleiben. Oder eines der Ziele, nämlich der Verdrängung des Schwarzmarktes, kann und wird es nicht geben.
Unser neues Logo ist nun eingeführt und neue Etikettendesigns folgen in Kürze. Wir liefern weiterhin Produkte von hervorragender Qualität – und das schon seit 1985.