DIE CANNABISZEITSCHRIFT SEIT 1985
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KOMPLETT FREIES CANNABIS IST ABER NOCH NICHT VERFÜGBAR
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Der legale Genusskonsum von Hanfprodukten ist in Kanada noch nicht umgesetzt, steht aber kurz bevor. Zum 1. Juli war in Kanada das neue Gesetz, das auch den Freizeitkonsum von Cannabis für Erwachsene legalisiert, de facto beschlossene Sache. Doch legales Cannabis außerhalb der medizinischen Anwendung gibt es bislang in der Praxis noch nicht, denn zunächst müssen die Verantwortlichen sich einigen und die politischen Veränderungen genauestens abgestimmt werden. Legales Weed für Freizeitnutzer wird es daher voraussichtlich erst ab September geben. Medizinisches Marijuana ist in Kanada seit 2001 nutzbar. Jetzt ist ein angepasstes Gesetz zur vollständigen Freigabe für Erwachsene das nächste Ziel. Und das ist in der ersten Juniwoche faktisch festgenagelt worden, der kanadische Senat hatte nämlich einen entsprechenden Gesetzesentwurf „Bill C-45“ zur Legalisierung von Cannabis verabschiedet. Eigentlich war geplant gewesen, dass ab 1. Juli freies Cannabis für freie erwachsene Kanadier verfügbar sein sollte. Doch so schnell wird es nun nicht gehen, da sich die politischen Verantwortlichen nicht einig sind, wie das geänderte Gesetz in der Praxis zur Anwendung kommen soll. Es geht um einige Zusätze des Gesetzesentwurfs, mit denen die kanadische Regierung in Ottawa nicht einverstanden ist, obgleich sie sich im Großen und Ganzen mit dem Entwurf zufrieden gibt. So hatte der Senat in seinem Vorschlag vorgesehen, dass die kanadischen Provinzen und Gemeinden einen
Mitte Juni dieses Jahres hatten 205 Mitglieder des kanadischen Abgeordnetenhauses dafür gestimmt, dass mit der neuen gesetzlichen Regelung die Herstellung, der Besitz und der Konsum von Marijuana für Kanadier ab dem vollendeten 18. Lebensjahr legal sein sollen. Gerade mal 82 Abgeordnete hatten in dieser Sache dagegen gestimmt, also deutlich weniger Stimmberechtigte. Premier Justin Trudeau hatte die Novelle während des Wahlkampfes zum Versprechen gemacht und angekündigt, dass sein Land das erste G7-Land sein werde, in dem Cannabis vollständig legalisiert würde. Der Grundbaustein dafür ist bereits gelegt, jetzt muss der Senat die Änderungen der Regierung nur noch abnicken, bevor voraussichtlich ab September die Uhren in Kanada anders ticken. Anbau von Cannabis in den eigenen vier Wänden nach wie vor verbieten dürfen. Das läuft aber der eigentlich angestrebten Veränderung entgegen, den Schwarzmarkt für Cannabisprodukte austrocknen zu wollen, wie unter anderem das Internetmedium Wallstreet Online die Gesundheitsministerin Ginette Petitpas Taylor zitierte. Aus diesem Grund war eine erneute Abstimmung seitens des Senats über die endgültigen Reglements vonnöten, zum Redaktionsschluss unserer Ausgabe war diese jedoch noch nicht durchgeführt worden. Das Ziel, das in Kanada nun erreicht werden muss, ist Einigkeit gegenüber der umzusetzenden Gesetzesnovelle.
Es ist interessant, dass sich die Verantwortlichen – Senat und Regierung – im Grunde genommen einig sind, vonseiten Ottawas nun aber eine Legalisierung des Eigenanbaus regelrecht durchgedrückt werden muss. Wenn eine angestrebte Freigabe des Cannabis den Schwarzmarkt aushebeln soll, kann ein Anbauverbot für Volljährige das gesamte Gesetz konterkarieren und zunichte machen. Dass deshalb nun doch nicht zum 1. Juli alles in trockenen Tüchern war, haben Beobachter der politischen Lage Kanadas sich schon denken können. Jetzt ist das nächste angestrebte Ziel der September – die Legalisierung ist nach wie vor in Sicht. Markus Berger
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Kein freies Cannabis in Deutschland
POLITIKER KOMMT MIT DÜMMLICHSTEM PSEUDOARGUMENT
Es ist gar nicht so leicht, alle Petitionen der vergangenen Jahre zusammenzuzählen, in denen es um die Cannabislegalisierung ging. Kürzlich hatte der Deutsche Hanfverband (DHV) schon wieder eine neue Petition eingereicht, die als die bislang erfolgreichste des Verbands gilt – zumindest, was die Beteiligung und gesammelten Unterschriften angeht. Fast 80.000 Unterzeichner hatte der DHV zusammengetragen, bevor das Anliegen vor den Petitionsausschuss gebracht – und abgelehnt wurde. Der Petitionsausschuss des deutschen Bundestags hatte sich am 11. Juli versammelt, um über die aktuellen Petitionen abzustimmen. Auch die knapp 80.000 Cannabis-Autogramme, deren Zeichner sich für eine regulierte Abgabe von Cannabis an erwachsene Bundesbürger einsetzen, wurden dem Ausschuss vorgelegt, hatten aber keine Chance auf Erfolg. Der Vorsitzende des Petitionsausschusses, Marian Wendt (CDU), hatte klar zu verstehen gegeben, dass die deutsche Bundesregierung sich entschieden gegen eine Legalisierung von Cannabis stelle, da der vorherrschende Missbrauch der Pflanze erwiesen sei. Der parlamentarische Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Thomas Gebhart (CDU), ging in den maßlosen Übertreibungen sogar noch einen Schritt weiter und behauptete, dass es ein Verdienst der Prohibition sei, dass viele Deutsche noch niemals Cannabis konsumiert haben. So herum kann man es natürlich auch drehen. Befürworter einer Freigabe des Hanfs argumentieren ja verständlich und belegbar, dass die repressive Politik auf ganzer Linie versagt hat – was jedem, der offenen Auges durch die Welt marschiert, auch einleuchtet –, weil Kriminalisierung und Strafverfolgung Existenzen vernichten, Familien zerstören und auch die organisierte Kriminalität fördern und möglich machen. Von den Auswüchsen des Schwarzmarkts, wo schon Kinder gefährlich verstreckte Cannabisprodukte erwerben können, ganz zu schweigen. Dennoch: Die deutsche Bundesregierung lässt den lieben Gott einen guten Mann sein und versteckt sich hinter längst widerlegten, dümmlichen Scheinargumenten. Zum Beispiel hinter dem „Gesundheitsschutz der Menschen“, der als Vorwand in der Erklärung der Regierung zur Ablehnung der Petition angeführt wird. Dieser sei „finanzpolitischen Aspekten“ vorzuziehen, die in Sachen Steuereinnahmen und verminderter Kosten für Strafverfolgung positiv zu Buche schlagen würden.
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Das Argument mit dem Geld wird natürlich oft und von vielen Cannabislegalisierern vorgebracht. Die scheinbare Moral der Politik jedoch, die vorgibt, wirtschaftliche Interessen dem Gesundheitsschutz unterzuordnen, kann man den Verantwortlichen nun wirklich nicht abkaufen. Und das lässt sich auch ganz leicht erklären: Erstens garantiert die Prohibition keinerlei Gesundheitsschutz, sondern provoziert das Gegenteil. Der Schwarzmarkt sorgt für künstliche Cannabinoide, Streckmittel, unkontrollierten Verkauf durch Dealer an alle Altersgruppen, körperliche Gewalt gegen „Drogendelinquenten“ durch Polizeibeamte, verurteilte „Straftäter“, die keine Kriminellen sind, und so weiter. Zweitens ist das Cannabisverbot in weiten Teilen ein wirtschaftlich motiviertes, weil zahlreiche industrielle Lobbys ein Interesse daran haben, dass diese so leicht zu ziehende und äußerst vielseitige Pflanze weiterhin in der Illegalität bleibt. Wieso sonst wird zum Beispiel der Preis für Papier aus Hanffasern künstlich in die Höhe getrieben, wo wir mit diesem eigentlich günstigen und schnell nachwachsenden Rohstoff schon heute alle Holzproduktion für Papier und Konsorten einstellen könnten? Lassen wir uns also von den politischen Heuchlern nichts erzählen. Irgendwann wird die Vernunft siegen und wir werden über diese Zeiten lachen. Die Evolution ist in vollem Gange. Markus Berger
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MARLENE MORTLER ÄNDERT DEN KURS!?
Die deutsche Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, wurde gerade erst für ihr Amt bestätigt und scheint zumindest im Ansatz ihren Kurz zu verändern. Tat sich die CSU-Frau bislang in Sachen Cannabis als absolute Hardlinerin hervor, so überraschte sie kürzlich mit einem Vorschlag, der den bloßen Besitz von geringen Mengen Hanfprodukten als Ordnungswidrigkeit behandeln soll – und eben nicht mehr als Straftat. Ihre Idee: Wer künftig mit einer kleinen Menge Cannabis erwischt wird, soll sich aussuchen können, entweder ein Bußgeld zu berappen oder sich dem Gespräch mit einer therapeutischen Einrichtung zu stellen, um dort Hilfe zu erfahren. Damit sähe sich ein kleiner Kiffer nicht mehr der Verfolgung krimineller Subjekte ausgesetzt – der Besitz geringer Mengen Weeds oder Haschischs käme dann eher dem Falschparken gleich und nicht mehr einer Straftat, die gerichtlich geahndet werden muss. Fraglich ist natürlich, inwiefern sich ein Gelegenheitsraucher therapeutisch behandeln lassen muss – die Idee der Mortler ist also alles andere als ausgereift. Das käme in etwa der Handhabung gleich, eine Person, die einmal in der Woche ein bis zwei Bier trinkt, zur Suchttherapie zu verpflichten. Trotzdem ist es ein Vorstoß, der einer kleinen Entkriminalisierung gleichkäme und deshalb hoffen lässt. Quelle: www.deutsche-apotheker-zeitung.de
EINHEITLICHE OBERGRENZE FÜR GERINGE MENGE In Deutschland kann die Staatsanwaltschaft ein Verfahren fallen lassen bzw. von einer Eröffnung desselben absehen, wenn eine Person mit einer sogenannten geringen Menge Cannabis von der Staatsgewalt erwischt wird. Das Problem dabei: Diese „geringe Menge“ ist nicht einheit-
lich für das ganze Land festgesetzt, sondern wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. So gelten zum Beispiel in Bayern und Baden-Württemberg 6 Gramm als Obergrenze für die geringe Menge, in NordrheinWestfalen und Rheinland-Pfalz 10 Gramm und in Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Bremen gar 15 Gramm. Um diese Grenze zu vereinheitlichen, trafen sich Anfang Juni die Justizminister der Bundesländer – und wurden sich nicht einig. Angestrebt ist, die Menge von 6 Gramm bundesweit zu etablieren, jedoch weigern sich Berlin und andere Länder, von ihrer bisherigen Regelung abzuweichen und die geringe Menge herabzusetzen. Denn das bedeutete, dass in Ballungszentren wie der Bundeshauptstadt die Polizei vermehrt „Cannabisdelikte“ verfolgen müsste, wenn die Obergrenze der geringen Menge von 15 auf 6 Gramm reduziert werden würde. Wie es in dieser Sache weitergeht und ob sich die Länder doch noch einigen werden, steht bisher in den Sternen. Quelle: www.wdr.de
AUFKLÄRUNG STATT VERBOTE: HANFPARADE 2018 STEHT BEVOR Bereits zum 22. Mal findet die Hanfparade in Berlin statt – diesmal unter dem Motto „Aufklärung statt Verbote“. Am 11. August treffen sich alle Hanffreunde am Alexanderplatz, um gemeinsam zu demonstrieren, den Darbietungen der Vortragenden zu lauschen und letztlich auch, um zusammen zu feiern. Um 12 Uhr geht es mit der Auftaktkundgebung los, bevor der Umzug durch die Innenstadt zieht, um zum Schluss wieder am Alex die Abschlussveranstaltung durchzuführen. Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr Tausende von Cannabisaktivisten, die sich öffentlich und medienwirksam für eine Veränderung der deutschen Hanfpolitik stark zu machen. Quelle und weitere Infos für alle, die teilnehmen und Gesicht zeigen wollen: www.hanfparade.de
ÖSTERREICH: SCHWEIZ: LEGALE FLOWERY FIELDS MODELLPROJEKTE VERLÄSST DAS NUR KNAPP SINKENDE SCHIFF VERFEHLT Weil die Cannabisgesetze in Österreich nach wie vor rückständig sind und vonseiten der Politik sogar darüber diskutiert wird, künftig auch den bisher akzeptierten Handel mit Samen und Stecklingen einzudämmen oder gar zu verbieten, hat sich der größte Cannabisproduzent des Landes, die Firma Flowery Field, nun dazu entschlossen, Österreich zu verlassen und nach Italien überzusiedeln. Die Begründung von Inhaber Alexander Kristen ist dabei gut nachvollziehbar, hat Italien doch erstens weniger repressive Gesetze und ist auch in puncto Medizinalcannabis besser aufgestellt als Österreich. Zweitens kann ein Unternehmen wie Flowery Field in dem mediterranen Land aufgrund der reichlichen Sonne auf einen Großteil des indoors benötigten künstlichen Lichts verzichten und damit deutlich günstiger produzieren. Damit schlägt Flowery Field gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Und Österreich hat das Nachsehen und wird in Zukunft auf horrende Steuereinnahmen des legalen Hanfbusiness‘ verzichten müssen; immerhin bringt Alexander Kristen mit seiner Firma bisher ungefähr 25.000 Stecklinge pro Woche an den Kunden. Quelle: www.kleinezeitung.at
Immer wieder versuchen Initiativen, in der Schweiz cannabisbasierte Modellprojekte einzuführen bzw. möglich zu machen. So auch die jüngste Kampagne von Roberto Zanetti, seines Zeichens Ständerat des Kantons Solothurn, der in die Schweizer Betäubungsmittelverordnung einen „Experimentierartikel“ einbringen möchte, um Modellprojekte zur legalen Abgabe von Cannabis an erwachsene Schweizer umsetzen zu können. Anfang Juni wurde dem Nationalrat des Landes eine Motion dazu unterbreitet, die zum Ziel hatte, dass die Universität in Bern entsprechende Studien mit Freizeitkonsumenten durchführen kann – und mit nur wenigen Gegenstimmen abgelehnt. So hatten 93 Mitglieder des Rates dafür und 96 dagegen votiert. Die Abstimmung ist also wieder mal nur knapp gescheitert – daher wird vorerst auch in Bern kein Cannabis über die Apotheke an Genusskonsumenten abgegeben werden können. Der Kampf um die Vernunft geht also weiter. Quelle: www.nzz.ch
48Ζ= 7) Für welches dieser Systeme ist ein Ausströmerstein erforderlich? $ 1)7 6\VWHP % 7URSIHUV\VWHP & 'HHS :DWHU &XOWXUH ' (EEH XQG )OXW 6\VWHP
8) Wird ein Holzstock in den Topf zur Stützung der Pflanze gesteckt ist die Rede von ...? 1) Welche von diesen ist eine echte Purple-Sorte? $ 3XUSOH 8UNOH % 3XUSOH 3XQFK & 3XUSOH 0LVW ' 3XUSOH 3RODU
2) Welcher dieser Samen wird von Royal Queen Seeds verkauft? $ +XONEHUU\ % :DSSD & %OXHEHUU\ ' $.
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9) Diatomeenerde ist reich an ...? $ .DOLXP % 6LOL]LXPR[LG & =LQN ' .DO]LXP
10) Zu welcher Zeit kann man beim OutdoorAnbau mit Lichtentzug arbeiten?
3) Was bedeutet Ruderalis?
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4) Welche Temperatur sollte im Trockenraum herrschen? $ r& % r& & r& ' EHU r&
5) Was ist bei der Herstellun g von BHO das sicherste Verfahren, um Butan abzutrennen? $ ( V ]ZHFNV 5HLQLJXQJ EHL WLHIHQ 7HPSHUDWXUHQ LP *HIULHUVFKUDQN OLHJHQ ODVVHQ % (V PLW HLQHP 6FKZHL¡EUHQQHU HUKLW]HQ XQG GDV *DV DEIDFNHOQ & (LQH 9DNXXPUHLQLJXQJ GXUFKI¾KUHQ GLH PLQGHV WHQV 6WXQGHQ GDXHUW ' (V LVW QLFKW QRWZHQGLJ %+2 ]X UHLQLJHQ HLQIDFK UDXFKHQ
6) Was soll Feuchtigkeit im Pflanzmedium zurückhalten? $ 7RUI % 9HUPLFXOLW & 7RQN¾JHOFKHQ ' 6DQG
14) Was ist das beste Verfahren, um bei einem Hydro-Anbau den pH der Steinwollwürfel auf den richtigen Wert zu bringen? $ 'LH 6WHLQZROOZ¾UIHO 6WXQGHQ LQ HLQHU S+ DQJHSDVVWHQ 1¦KUO¸VXQJ HLQZHLFKHQ % (LQIDFK GHQ S+ ULFKWLJ HLQVWHOOHQ VREDOG GLH 3IODQ]HQ ZDFKVHQ & 'LH 3IODQ]HQ NRUULJLHUHQ VHOEHU GHQ S+ GHU :¾UIHO ' (V LVW QLFKW QRWZHQGLJ GHQ S+ GHU 6WHLQZROOZ¾UIHO DQ]XSDVVHQ
15) Was bedeutet Phänotyp im Zusammenhang mit Cannabisanbau? $ (LQ LQGLYLGXHOO JHSU¦JWHV (UVFKHLQXQJVELOG GDV YRQ GHP DQGHUHU 3IODQ]HQ DEZHLFKW % 'DPLW ZLUG GLH JU¸¡WH 3IODQ]H LP %O¾KUDXP EH]HLFKQHW & (V LVW HLQH $UW &DQQDELVVRUWH ZLH GLH 3KHQRW\SH .XVK ' (V EHGHXWHW QHXHV 6DDWJXW ZLUG SURGX]LHUW
16) Huminsäure zeigt welche Farbe? $ .HLQH )DUEH % 6FKZDU] & *HOE ' +HOOJU¾Q
17) Zytokinine kommen natürlich vor in ...? $ =XFNHUURKUPHODVVH % 1¾W]OLFKHQ %DNWHULHQ & 0HHUHVDOJHQ ' )OHGHUPDXVJXDQR
Trichome werden zwischen Pergamentpapier gelegt und heiß gepresst, das entstehende Produkt ist bekannt als ...? 18) In der letzten Blühwoche sollte den Pflanzen was verabreicht werden?
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12) Bei Deep Tissue Culture handelt es sich um ein Anbauverfahren, wo was gemacht wird? $ 6DPHQ ZHUGHQ LQ HLQHP 6WRIIWXFK ]XP .HLPHQ JHEUDFKW % (V NRPPHQ HLQH VWHULOH 3HWULVFKDOH XQG +RUPRQH ]XP (LQVDW] & (V ZLUG LQ HLQHP 'HHS :DWHU &XOWXUH 6\VWHP DQJHEDXW ' (V ZHUGHQ 6WHFNOLQJH JHQRPPHQ XQG VLH ZHUGHQ PLW :DFKVWXPVKRUPRQHQ EHKDQGHOW
13) Wie lange braucht ein organisches Medium um Nährstoffe zu puffern? $ 6WXQGHQ % 6WXQGH & %LV ]X :RFKHQ ' 6WXQGHQ
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19. Dab rauchen bedeutet ...? $ O PLW HLQHP 9DSRULVHU UDXFKHQ % (V LVW +ROO¦QGLVFK XQG EHGHXWHW HLQHQ XQYHU PLVFKWHQ -RLQW ]X UDXFKHQ & (LQH .RPELQDWLRQ YRQ +DVFK XQG %O¾WHQ ' $XI HLQHP KHL¡HQ 1DJHO HUKLW]WH '¦PSIH YRQ ([WUDNWHQ LQKDOLHUHQ
20) "Fresh Frozen" ist ein Ausdruck, um was zu beschreiben? $ :HQQ 3IODQ]HQUHVWH PLW %XWDQ JHIURUHQ ZHUGHQ % :HQQ SIODQ]OLFKHV 0DWHULDO JHIURUHQ ZLUG EHYRU HV WURFNHQ JHZRUGHQ LVW & :HQQ (LV LQ GLH :DVFKPDVFKLQH JHWDQ ZLUG ' 1RFK QLH ZDV YRQ IUHVK IUR]HQ JHK¸UW 'LH $QWZRUWHQ ILQGHQ 6LH DXI 6HLWH
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OG KUSH
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Der nordamerikanische Superstar
Eine indicadominante Varietät, die sich durch ihre überwältigende Potenz und kräftigen, erfrischenden Geschmack auszeichnet. Diese legendäre kalifornische Sorte hat sich mittlerweile zu einer der berühmtesten ihres Landes entwickelt und gewinnt nach und nach die Gunst von Gourmets in aller Welt. TricomaTeam (tricomateam@gmail.com) Es sind einige Theorien über die wahre Bedeutung von OG in Umlauf. Laut einer von ihnen sei es das Akronym für "Original Gangsta", das für eine Person verwendet wird, die innerhalb der Cannabisszene die Leiter hoch hinaufgeklettert ist.
Der Ertrag ist sehr ergiebig. Ungeachtet ihrer kleinen Größe sind die Blütenstände kompakt und schwer, mit Trichomen übersät, und am Ende kann der Indoor-Ertrag sogar über 500 g/m2 liegen, der Outdoor-Ertrag bei 1 kg pro Pflanze.
Eine andere Version besagt, es sei eine Kurzform für “Ocean Grown” (eine Sorte, die an der Küste des Ozeans angebaut wird). Letztere Theorie ist anscheinend in der Cannabis Community allgemein anerkannt. Zweifellos ist sie die am meisten verkaufte Pflanze in Kalifornien, ihre Samen sind auf dem US-Markt am stärksten nachgefragt und allmählich wird sie weltweit unter den Cannabisanbauern zur ersten Wahl.
Ihre unglaublich hohe Potenz und der großartige vielschichtige Geschmack haben dieser Pflanze einen Ehrenplatz unter den Königinnen der Cannabisszene eingeräumt.Bei THC-Gehalten,die bis zu 24% betragen können, ist die Wirkung in Kopf und Körper schon nach wenigen Zügen stark. Die anfängliche relativ kurze Phase der Euphorie weicht bald einem intensiven Gefühl von Unbeschwertheit und Entspannung.
Dinafem Seeds bietet nun ihre eigene OG KushVersion an, hervorgegangen aus der Kreuzung zwischen einer ChemDog mit einem Thai Lemon/Pakistani Kush-Hybriden, sodass für die Nachkommenschaft ein Indica-Sativa-Verhältnis von 75% zu 25% herauskommt. Die Pflanzen sind einfach anzubauen, werden mittelgroß und blühen schnell. Sie weisen eine buschartige Form mit vielen Zweigen auf, weshalb eine Trainingsmethode erforderlich ist. Diese Sorte wird am besten drinnen unter leistungsstarken Lampen kultiviert und ist dann nach nur 55 Tagen erntereif. Wird sie im Freien angebaut, kann sie Anfang Oktober geerntet werden, allerdings braucht sie in diesem Fall ein gemäßigtes oder mediterranes Klima.
Erster Blick auf die Trichome
Der erstaunliche Geschmack der Pflanze bleibt im Gaumen haften, das Aroma ist süß und vielfältig, mit einem speziellen Zitrus- und BenzinNachgeschmack, auch Noten von Pinie und Gewürzen sind wahrnehmbar.
KEIMUNG UND WUCHSPHASE
Wir legten 10 OG Kush-Samen zwischen feuchte Stofftücher und alle keimten in weniger als 48 Stunden. Anschließend wurden die Keimlinge in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von weniger als einem Liter gepflanzt, in ein leichtes Substrat, wo sie etwa 10 Tage verblieben. Danach erfolgte die Umsetzung der Pflänzchen in 18-Liter-Töpfe mit einem nährstoffreichen Substrat. Diese Varietät wächst sehr schnell und bildet
zahlreiche Seitenzweige. Bereits in den frühen Stadien des Wachstums muss eine Trainingsmethode angewandt werden. Zu Beginn der Wuchsphase wurde dem Gießwasser ein Wurzelbooster zusammen mit einem speziellen Dünger hinzugefügt.
Man kann nicht sagen, dass diese Pflanzen wegen ihrer Wachstumskraft herausragen, denn ihre Zweige sind nicht robust und die Laubbildung erfolgt ohne Elan. Kurz: Die Zweige scheinen nicht kräftig zu wachsen und sind ziemlich lang und schwächlich. Am Ende der vegetativen Phase jedoch wird das Ergebnis überragend sein. Nach wenig mehr als einem Monat kamen die Pflanzen in den Blühraum und wurden unter 600-W-Lampen einer Photoperiode von 12 Stunden Licht/12 Stunden Dunkelheit ausgesetzt. Schließlich konnten wir eine Menge Stecklinge einsammeln; sie wurden gekennzeichnet für die Selektion einer Mutterpflanze.
BLÜHPHASE
Einige Tage nach Umstellung der Photoperiode zeigte OG Kush einen letzten Wachstumsschub, und zwar in einer solchen Intensität, dass weitere Zweige an Trainingsstäben festgebunden werden mussten. Wir stellten fest, dass die Abstände zwischen den Nodien nicht groß waren, was normalerweise die Bildung großer Blütenstände verhindert, aber an den langgestreckten Zweigen befanden sich sehr viele Austriebe. Die Blütenstände sind oval und ziemlich klein, aber kompakt und im Überfluss vorhanden. Sie sind zumeist von einer weißen klebrigen Harzschicht überzogen. Der von den Pflanzen freigesetzte penetrante Geruch zwingt den Grower von Beginn der Blühphase an Geruchsfilter einzusetzen.
Zentrale Blütenstände
Für die Blühphase wurde ein spezieller Dünger verwendet, außerdem für die frühen Bewässerungszyklen ein Stimulator zusammen mit Bactobloom. Zwei Wochen vor der Ernte spülten wir die Wurzeln gründlich durch, um die achte Woche herum waren die Blütenstände steinhart und die Trichome hatten ihr optimales Wachstumsniveau erreicht, wie die Überprüfung durch ein Mikroskop zeigte.
ERNTE UND KOSTPROBE
Die Ernte der unzähligen Blütenstände ist wegen der nicht gerade üppigen Belaubung ziemlich schnell erledigt. Bei den meisten der Versuchspflanzen sehen die Blütenstände wie kleine Murmeln aus, die mit Harz bedeckt sind. Die hohe Konzentration der Trichome war äußerst beeindruckend. Der Ertrag fällt im Vergleich zu anderen Pflanzen keinesfalls geringer aus. Dies liegt an der hohen Anzahl Blütenstände an jedem Exemplar und deren - trotz ihrer geringen Größe - erstaunlichen Kompaktheit. Jeder Schnitt der Schere setzte eine überwältigende Duftwolke frei, die sich im ganzen Raum verbreitete. Nachdem die Pflanzen etwas länger als zwei Wochen getrocknet hatten, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen, unsere Versuchspflanzen zu probieren. Sie hatten alle einen gleichartigen, starken und frischen Geschmack. Mit jedem Zug wurden wir durch das volle intensive Aroma belohnt. Die Wirkung war gleichermaßen potent, aufheiternd, entspannend und verursachte eine gewisse Schläfrigkeit - geradezu ideal, um Stress und Ängste abzubauen, oder Migränen und Schmerzen zu lindern, den Appetit anzuregen. Zweifellos wurde mit dieser Sorte eine neue Qualitätsstufe erklommen und sie verdient den guten Ruf, den sie erlangt hat.
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PFLANZE DES JAHRES 2018 Die besten Pflanzen in Europa! Soft Secrets hat in diesem Jahr einen neuen jährlichen Wettbewerb gestartet. Mit Hilfe von euch, unseren Lesern, und den besten internationalen Autoren von Soft Secrets wählen wir unter den Genetiken, die von unseren Inserenten angeboten werden, die besten aus. Es sind die folgenden sechs Kategorien, in welchen die Firmen konkurrieren:
Indica Sativa Hybride Selbstblühende Sorten CBD-Sorten Neue Sorten In den letzten Monaten haben Besucher unserer Webseite www. softsecrets.com selbst ihre Stimme abgegeben für die eigenen bevorzugten Sorten innerhalb dieser Kategorien. Um eine Punktezahl
von besonderer Relevanz hinzuzuzählen, befragten wir unser besten Grower/Autoren ebenfalls nach ihren Lieblingssorten. Beides zusammen führte zu eine fairen Auswertung der Ergebnisse!
81' 'Ζ( *(:Ζ11(5 6Ζ1' INDICA: Serious Kush von Serious Seeds Robert B. von Soft Secrets Deutschland: "Ich habe die White Russian von dieser Firma schon immer geliebt. Eine sehr schöne
SE RIOUS K USH
und kraftvolle Pflanze. Ich mag die Wuchsform und die Blühperiode von Serious Kush. Die Pflanze ist kräftig und robust, kann daher schwere Erntefrüchte tragen." Cliff Cremer, Chefredakteur Soft Secrets: "Dieses einzigartige holländische Unternehmen hat eine ihrer Legenden, die White Russian, mit einer OG Kush gekreuzt. Das Ergebnis ist eine fein schmeckende Kush, die Erträge wie eine schwer beladene Afghan/Skunk-Sorte abwirft."
SATIVA: Moby Dick von Dinafem Stoney Tark, Soft Secrets UK: “Ein prima Beispiel für Hybridenvitalität. Gewaltige Erträge - und falls Sie die Pflanze in einer mediterranen Region draußen anbauen können,
ist sie eine ausgezeichnete Wahl. Das klare und inspirierende High macht sie zu einem erstklassigen Kandidaten!" Cliff Cremer: "Diese White Widow/ Haze-Kreuzung gehört zu meinen Dauerfavoriten für einen mediterranen Outdoor-Anbau. Dieser Hüne von einer Pflanze kann leicht 3 Meter hoch werden und bringt 1 Kilo pro Pflanze, wenn der Sommer es zulässt. Für nördlicher gelegene Länder ist die selbstblühende Version Moby Dick Auto XXL ein idealer Ersatz. Ein echter unvergleichlicher Klassiker."
HYBRIDE: Sticky Monkey GG#4 von Seedstockers.com botanicaunderground, Soft Secrets Italien: “Sticky Monkey
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13 GG#4 ist eine Pflanze, die sehr viel Harz produziert, bis zu 30%, klebrig wie Leim, geeignet für Fans von Extraktionen.” Stoney Tark: "Eine sativadominante Pflanze, die in kurzer Zeit wächst und wirklich potent ist. Der Geruch ist stechend und wie bei Benzin, das ein ähnlich feuchtkühles Aroma hat. Jetzt in Amerika und Europa ganz berühmt.
SELBSTBLÜHENDE SORTEN: Auto Kritical Red von Mr. Hide Seeds Robert B.: "Diese Pflanze ist gut für drinnen und draußen. Eine sehr robuste Pflanze, die am Rand eines Feldes oder Gartens gedeiht." Cliff Cremer: "Für eine AutomatikSorte sehr stark und ertragreich. Auffällig sind ihre roten Haare, vielleicht können Sie Ihre Frau überreden, diese Schönheit im Garten zu pflanzen."
CBD-SORTEN Solodiol Auto von Elite Seeds Cliff Cremer: "CBD-Sorten in der selbstblühenden Version sind der richtige Weg. Patienten können in
rascher Folge Ernten produzieren. Diese sativadominante Kreuzung mit einer Ruderalis weist ein THC/ CBD-Verhältnis von 1:26 auf - das ist einfach großartig! Medizinische Nutzer werden davon überhaupt nicht high."
NEUE SORTEN: Royal Gorilla von Royal Queen Seeds Robert B.: "Sie ist ein wirkliches Schwergewicht, obwohl der Ertrag nicht hoch ist. Die 28% THC machen das wieder gut." Cliff Cremer: "Das Vordringen amerikanischer Genetiken auf dem europäischen Markt kann man hier deutlich sehen. Die Gorilla Glue#4 (GG#4) ist bereits eine Legende, daher kommt es nicht überraschend, dass europäische Saatgut-Firmen ihre Bestände an GG-Genetiken aufstocken. Diese starke THC-reiche Indica anzubauen und zu rauchen ist eine wahre Freude!" Nächstes Jahr können auch Sie abstimmen! Besuchen Sie regelmäßig unsere Webseite! www.softsecrets.com
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AMSTERDAM SEED CENTER, AMSTERDAM Wie in jedem Frühling ist dies eine aufregende Zeit für alle HobbyGrower aus ganz Europa und eine geschäftiger Augenblick gleich in der Nähe von Amsterdams Dam Square. Das Amsterdam Seed Center ist seit dem Jahr 2011 ein bekannter und beliebter Cannabis-Store! Das leuchtet ein, denn der Store erteilt den Kunden eingehenden und unabhängigen Rat und führt eine breite Produktpalette! So können Sie sicher sein, bei den Samen die richtige Wahl zu treffen, sowohl für medizinische Anwendung als auch nur wegen des HIGHS. Der Geruch zweier Cannabis in der Ecke des Shops wird zeitweise durch den Geruch von frischem Kaffee überdeckt, der im Loungebereich des Stores genossen werden kann, während man die perfekten Samen für sich wählt. Wenn Sie keine Zeit haben, um ins Zentrum von Amsterdam zu gelangen, können Sie ganz einfach von Ihrem Sofa aus einkaufen und online auf www. amsterdamseedcenter.com bestellen, natürlich nicht nur im Frühling!
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WE ARE MARY JANE: WOMEN OF CANNABIS 8. Juni bis 23. September 2018
Diesen Sommer präsentiert Amsterdams Hash Marihuana & Hemp Museum We are Mary Jane: Women of Cannabis eine Ausstellung, die sich mit der Rolle von Frauen in der Cannabiswelt auseinandersetzt. Im vergangenen Juni hat die niederländische Parlamentsabgeordnete Vera Bergkamp (D66) die Ausstellung eröffnet. Bergkamp war die treibende Kraft hinter dem neuen niederländischen "Weedlaw", einer wegweisenden Initiative für die vollständige Legalisierung der Cannabisproduktion, des -verkaufs und -konsums. Das Museum würdigt - von prähistorischen Zeiten bis zum gegenwärtigen Tag - den oft übersehenen weiblichen Beitrag zur Geschichte der vielseitigsten Pflanze der Welt. In den letzten Jahren hat sich die legale Cannabisindustrie in den USA zu einem milliardenschweren Business entwickelt. Es gibt Schätzungen, denen zufolge der Marihuana-Absatz bis 2021 auf zweistellige Milliardenbeträge ansteigen wird. Gegenwärtig besetzen Frauen in der Cannabisindustrie einen größeren Anteil an Führungspositionen als in allen anderen US-Wirtschaftsbereichen. Wie die Industrie wächst wird sich deren Anteil vergrößern, was die Frage aufwirft: Werden zu Beginn der Cannabislegalisierung in verschiedenen Teilen der Welt Frauen die Cannabisindustrie in eine neue Ära führen? Lange Zeit war das Cannabisgeschäft von Männern dominiert und die Produkte waren hauptsächlich für eine männliche Zielgruppe bestimmt. Nun schließen Frauen mit ganz unterschiedlichen Biographien die Kluft zwischen den Geschlechtern und beackern dieses relativ neue Feld. Das Business erhält ein
völlig neuartiges Image, denn Cannabis umfasst zahlreiche Themenbereiche, die zu erkunden sind: von der Entspannung zur medizinischen Anwendung, von der ökologischen Nachhaltigkeit bis zum gesundheitlichen Wohlbefinden des Menschen, von legalen und finanziellen Angelegenheiten bis zum Marketing.
Eine Würdigung der weiblichen Pioniere
Diese Ausstellung zeigt medizinische Marihuanaprodukte für Frauen von Whoopi and Maya, einer Firma, die von Whoopi Goldberg mitbegründet wurde, künstlerisch gestaltete Pfeifen von Stonedware sowie langlebige Hanfkleidung des niederländischen Modelabels Studio Jux.In der Vergangenheit wurde Hanfanbau und -verarbeitung zum großen Teil von Frauen in beträchtlicher Anzahl betrieben - wie auf einem Aquarell des berühmten Malers Piet Mondriaan dargestellt. Die alten Chinesen verehrten eine Hanfgöttin namens Ma Gu ("Hanfpriesterin").
In neuerer Zeit hatte Mila Jansen einen Vorläufer der Amsterdamer Coffeeshops gegründet, während in den USA Mary Rathbun, alias “Brownie Mary”, den Weg für medizinisches Cannabis bahnte, indem sie HIV-Patienten mit ihren zauberhaften Brownies versorgte. In Zusammenarbeit mit der Fotografin Maria
Cavali präsentiert das Museum “1042 - We Are Mary Jane” - eine Serie von Fotos weiblicher Cannabiskonsumenten als eine Ode an die Vielfalt der Amsterdamer Cannabiskultur. “We are Mary Jane” unterstreicht die Bedeutung außergewöhnlicher Frauen, die die moderne Cannabiswelt mitgestaltet haben, und zeigt, wie Frauen heute die Branche vorwärtsbringen. Besucheradresse: Hash Marihuana & Hemp Museum, Oudezijds Achterburgwal 130, 1012 DV, Amsterdam, Paesi Bassi.
Wilma’s Lawn & Garden®
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CANNABIS-COMMERZ VOM FEINSTEN Vom 8. bis 10. Juni diesen Jahres fand in Berlin-Treptow die mittlerweile dritte Ausgabe der Berliner Hanfmesse MARYJANE statt - damit hatten die Veranstalter um Duc Anh Dang nun auch zum dritten Mal die MesseLocation gewechselt, in diesem Jahr war es die Arena Treptow, eine über die Grenzen Berlins hinaus bekannte Veranstaltungslocation an der Grenze zu Kreuzberg, direkt an der Spree gelegen und mit öffentlichen Text & Fotos: M-Dog Verkehrsmitteln recht gut zu erreichen. Doch trotz bestem Sommerwetter begann die MARYJANE für manche der über hundert Aussteller diesmal mit einigem Ärger. Da fehlten entweder die Wände der gebuchten Messestände oder die im Vorfeld bestellten und
ten Werbegeschenken der zahlreichen Stände verfügten. Neben vielen deutschen Firmen wie ROOR, DIPSE, Jelly Joker oder PCP-Trading waren auch internationale Marken wie OCB präsent und selbst namhafte Samenbanken
BESONDERS AUFFÄLLIG WAREN DIE VIELE NEUE ANGEBOTE AUS DEM CBD-PRODUKTBEREICH auch bezahlten Mietmöbel. Auch die Feuerwehr verdammte einige Standbetreiber dazu, manche (angeblich nicht feuerfesten) Materialien zu entfernen und wie wir hörten, mussten Aussteller für die reine Annahme von Warensendungen an die Arena (die an eine externe Logistikfirma outgesourced wurde) in diesem Jahr ordentlich was berappen. Als dann am Freitag um 11 Uhr die Messe öffnete, war der Ärger aber meist schon wieder verflogen und man widmete sich den nun eintreffenden Messebesuchern, die bald über ein ganze Sammelsurium von Beuteln und Tüten mit verschiedens-
wie Paradise Seeds oder Sensi Seeds waren mit Promo-Ständen vertreten, wo man jede Menge Werbegeschenke verteilte da man hier ja keine Samen verkaufen durfte. Besonders auffällig waren die viele neue Angebote aus dem CBDProduktbereich, manche verkauften hier sogar ganz offen CBD-Grasblüten, was so in Deutschland gar nicht erlaubt ist. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Auch viele neue LED-Anbieter präsentierten sich auf der MARYJANE, neben dem mittlerweile etablierten LED-Giganten SANlight fand man hier auch Neuentwicklungen von StartUps wie Greenception oder Pro-emit.
Tatsächlich haben wir auf der ganzen Messe keine einzige NDL mehr gesehen - die (LED)Zukunft scheint also längst da zu sein. Wer nach ein-zwei Stunden Messebummel Appetit bekam, der musste sich im Außenbereich etwas passendes suchen - hier gab es z.B. kleine (aber leckere) Burger für 6 Euro. Ähnlich viel musste man für eine kleine asiatische Nudelpfanne bezahlen, die leider durchweg in EinwegPlastikgeschirr ausgegeben wurde. In dem verhältnismäßig schmalen Außenbereich der Messe standen neben einigen wenigen Food-Ständen auch ein paar Bierzelt-Garnituren, die aber meistens voll besetzt waren. Selbst in praller Sonne, bei über 30 Grad im Schatten. Und selbstredend waren ALLE Schattenplätze an der frischen Luft stets mit eifrigen Rauchern gefüllt - schließlich kann man auch auf dem Betonboden sitzen. Hauptsache draußen und im Schatten - in der Messehalle wurde nämlich tatsächlich
das kategorische Rauchverbot umgesetzt, was viele Besucher und Aussteller offensichtlich dazu animierte, umso
mehr ihre Vaporisatoren zu benutzen. Und so lag auch in diesem Jahr ein unverkennbarer Grasgeruch über der Messe und dem Außenbereich. Aber im Außenbereich lag auch noch mehr herum, nämlich jede Menge Abfall. Obwohl die deutlich überhöhten Preise für Speis und
Trank durchaus die Verwendung von Mehrweggeschirr und -besteck ermöglicht hätten, wurden ausschließlich Einweg(glas)flaschen und Plastikgeschirr ausgegeben, was an allen drei Tagen zu einem unübersehbaren Müll-Teppich auf dem relativ kleinen und komplett zubetonierten Außengelände zwischen der Arena und dem dort fest vor Anker liegenden Partyschiff "Hoppetosse" führte. Apropos "Hoppetosse" - hier befand sich die "Business Lounge" für Aussteller und auf dem Deck gab es ab und zu kleine Live-Performances von lokalen HipHop-Acts, die dann auch gleich das ganze Außengelände (mit) unterhielten. Wer draußen kein Plätzchen mehr fand, sich aber doch mal kurz hinsetzen wollte, der landete zwangsläufig im "Kongressraum" (einer Ecke der Messehalle nahe dem Außenbereich), da die hier aufgestellten Stuhlreihen die einzigen Sitzgelegenheiten für die Besucher der Messehalle waren. Diese konnten so während ihrer Sitzpause den verschieden, z.T. namhaften Referenten lauschen - doch manche wollten das gar nicht uns so sah man in der Kongress-Ecke eigentlich immer recht viele Besucher sitzen, wovon ein Großteil aber mit seinem Handy beschäftigt war oder mit Freunden schwatzte. Leider kün-
digten keine Durchsagen die verschiedenen Vorträge an, man musste sich also vorab informieren und dann selbständig und pünktlich zu den einzelnen Panels erscheinen. Der Samstag war der mit Abstand Besucher-reichste Tag, am Sonntag
begannen dann die ersten Stände leider schon gegen 17 Uhr mit dem Abbau und hinterließen schließlich auch in der Messehalle noch jede Menge Abfall. Aber vielleicht ist das ja auch ein Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg - dementsprechend war die MARYJANE 2018 für Viele sicher-
lich ein gelungenes und auch wirtschaftlich sehr erfolgreiches Event, auf dem man eine große Menge Werbegeschenke einsammeln konnte. Und trotzdem lässt sich natürlich immer noch etwas verbessern... www.maryjane-berlin.de
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Den pH verstehen und messen
Was ist der pH? Bei dieser Frage kratzen sich Grower-Neulinge am Kopf und langen nach der Pfeife. Der pH-Wert bezieht sich auf den Alkalitätsgrad einer bestimmten Substanz, in diesem Falle einer Flüssigkeit. Bei der Flüssigkeit handelt es sich um die Nährlösung für den Anbau unserer Grünpflanzen. Die pH-Skala beginnt bei 0 und geht hoch bis 14. Der Wert 7,0 gilt als neutral, ein Wert über 7,0 alkalisch (basisch), unter 7,0 sauer. Es stellt sich die Frage, weshalb dies wichtig ist. Von Thomas Valentine Die Nährlösung ist im Grunde genommen ein Cocktail verschiedener chemischer Substanzen. Diese Stoffe können untereinander in einem Prozess reagieren, der als kovalente Bindung bezeichnet wird und in dessen Verlauf unerwünschte chemische Stoffe gebildet werden. Die sind nicht erwünscht, weil die Pflanzen sie nicht gebrauchen können. Der Prozess der Kovalenzbindung hängt in hohem Maße vom pH des Lösungsmittels ab, in welchem die Chemikalien suspendiert sind, in diesem Falle Wasser. Bei den chemischen Substanzen, die in einer durchschnittlichen Nährlösung für den hydroponischen Anbau verwendet werden, würde ein Chemiker als optimalen pH-Wert 7,0 (neutral) angeben. Der Grund: Wird die Lösung neutral gehalten, wird die kovalente Bindung der wesentlichen Lösungsbestandteile auf einem Minimum gehalten. Aber da Cannabispflanzen für ein optimales Wachstum einen anderen pH-Wert mögen, wird der pH gesenkt und ein leichter Rückgang des Nährwertes in Kauf genommen. Schnell wachsende Pflanzen mit vielen Blättern mögen zumeist einen niedrigeren pH im Bereich 5,2 bis 5,9. Glücklicherweise bindet ein niedrigerer pH weniger Nährstoffe als ein höherer pH. Falls der pH-Wert außerhalb des optimalen Bereichs zwischen 5,2 und 5,9 liegt, kommt es zu nicht erwünschtem Nährstoffmangel und Vergiftungen - beides kann das Pflanzenwachstum erheblich behindern. Seien Sie daher wachsam.
wird. Zur Überprüfung des pH einen Tropfen von der Flüssigkeit, die mit dem Kit kommt, in die Phiole geben. Die Flüssigkeit verursacht eine Färbung der Nährlösung, normalerweise nimmt sie einen Grün- oder Blauton an. Diese Farbe wird dann mit der Farbenkarte abgeglichen, die mit dem Kit geliefert wird. Der pH der Nährlösung lässt sich anhand der größten farblichen Übereinstimmung feststellen. Diese Low-Tech-Lösung ist offensichtlich mit gewissen Einschränkungen verbunden, nicht zuletzt die Schwierigkeit zu entscheiden, welche Farbe am ähnlichsten ist, wenn man gerade dabei ist, die Früchte der vorigen Ernte zu genießen. Der Kit wird für 5 bis 10 Dollar verkauft.
Den pH einstellen
Zu wissen, welche Chemikalie der Nährlösung hinzuzufügen ist, und wann, ist äußerst wichtig, um als Grower erfolgreich zu sein. Wenn der pH-Wert zu hoch (alkalisch) ist, lässt er sich mit Salpeter, Schwefelsäure oder
MIT DER ZEIT BEWIRKEN DIE SALZE, DIE DURCH DIE AUFSPALTUNG DES DÜNGERS IM MEDIUM PRODUZIERT WERDEN, DASS ES ZUNEHMEND SAUER WIRD Bei der Erprobung verschiedener üblicher hydroponischer Verfahren dürfte man festgestellt haben, dass die meisten verwendeten Pflanzmedien (Steinwolle, Torf, Kiesel, Sand etc.) relativ inert sind d.h. das Pflanzmedium reagiert nicht mit den Nährstoffen in der Lösung. Für solche Anbauverfahren in einem inerten Medium wird zwecks optimaler Aufnahme elementarer Nährstoffe ein pH von 5,2 empfohlen. Auf diesem pH-Niveau nehmen Wurzeln die Nährstoffe der Lösung am effizientesten auf. Und haben die Wurzeln weniger Mühe mit der Aufnahme der erforderlichen Nährstoffe, profitiert der Rest der Pflanze davon.
Messung des pH
Den pH zu messen ist relativ einfach und es stehen einem dafür etliche Verfahren zur Auswahl. Die preisgünstigste und technisch einfache Methode besteht darin, eine Probe der Nährlösung zu nehmen und sie in die saubere Phiole zu tun, die mit dem pH-Kit geliefert
Phosphor senken. Falls er zu niedrig ist, kann man ihn mit Kalziumkarbonat, Kalk oder Kali anheben. Die meisten Dünger bewirken eine Veränderung des Nährlösungs-pH. Wird ein Dünger in die Nährlösung gemischt, führt dies fast immer zu einem saureren pH. Eine entsprechende Anpassung wird dann erforderlich. Es ist wichtig, mit all diesen chemischen Stoffen richtig umzugehen. Grundsätzlich gilt: Tun Sie es nicht, wenn Sie high sind. Lassen Sie es dann einfach sein - die Pflanzen können notfalls einmal auf Düngung verzichten. Eine andere Faustregel: Glas oder Kunststoff verwenden, niemals Metall. Die Nährstoffe würden mit den sehr freien Elementen im Metall reagieren und das Verhältnis der Nährstoffe völlig durcheinanderbringen. Mit Glas oder Kunststoff gibt es dieses Problem nicht - gehen Sie daher ins nächste Kaufhaus und dort zuerst in die Küchenabteilung. Niemals Säure in den Behälter für die Nährlösung
geben. Stattdessen zum Justieren einen kleinen Glasbehälter mit der Nährlösung füllen und ein paar Tropfen der notwendigen Chemikalie dazugeben. Gut einrühren und immer kleine Mengen davon auf einmal in den großen Nährlösungsbehälter geben, bis der richtige pH-Wert erreicht ist. Das ist der ganze Trick. Mit der Zeit bewirken die Salze, die durch die Aufspaltung des Düngers im Medium produziert werden, dass es zunehmend sauer wird. Schließlich hemmt die Konzentration dieser Salze die Entwicklung der Pflanze und verursacht eine bräunliche Verfärbung der Blätter. Mit zunehmendem Alter der Pflanze arbeiten auch die Wurzeln bei der Versorgung mit Nährstoffen für die Blätter weniger effektiv. Um die Ansammlung dieser Salze im Medium zu vermeiden und zu gewährleisten, dass die
Pflanze alle erforderlichen Nährstoffe erhält, muss dass System alle zwei Wochen mit sauberem Wasser, dessen pH-Wert im Lot ist, durchgespült werden. Dies sollte man an Stelle dieser Düngung nach Entwicklungsphasen tun. Es wird schon seit langem darüber debattiert, wann der pH einzustellen ist - bevor und nachdem Nährstoffe dem Wasser hinzugefügt werden (wurden), oder nur danach? Wir sprachen mit einem Experten und er sagte davor und danach. Grund: Leitungswasser ist fast nie völlig neutral, es ist, abhängig von der Region, entweder sauer oder alkalisch. Unser Chemiker meinte, Profis bringen das Wasser zunächst einmal auf den neutralen pH-Wert von 7,0. Dann geben sie Dünger zu dieser chemisch neutralen Lösung und und stellen sie auf den gewünschten pH-Wert im Bereich zwischen 5,2 und 5,9 ein. Das macht Sinn.
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EIN PAAR GRAD MACHEN DEN UNTERSCHIED
Die Rolle der Wassertemperatur beim Growen Vielen ist bereits bekannt, dass der pH-Wert im Boden und in der Nährlösung sehr wichtig ist, damit Nährstoffe optimal aufgenommen werden. Die Optimalwerte der unterschiedlichen Systeme liegen nahe Text: Robert B. beieinander. Für hydroponische Systeme werden meist 5,2 bis 5,8 und als Richtwert 5,5 pH angegeben. Für Erdmischungen sind es eher 5,8
bereich ist wichtig für eine gute Nährstoffaufnahme. Wer auf Erde, Kokos, Blähton oder ähnlichen Wurzelmedien anbaut, der muss
DIE TEMPERATUR IM WURZELBEREICH IST WICHTIG FÜR DIE NÄHRSTOFFAUFNAHME bis 6,8 oder als Richtwert rund 6,3 pH. Marijuana braucht ganz verschiedene Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Die Wurzeln können diese bei verschiedenen pH-Werten optimal aufnehmen. Viele der Nährstoffe haben einen pH-Bereich, in dem sie optimal aufgenommen werden können. Diese Bereiche hören bei einem Nährstoff teils dort auf, wo sie beim anderen anfangen. Auch die Temperatur im Wurzel-
nicht ganz so darauf achten, solange sein Raum nicht überhitzt. Unten bei den Töpfen ist es im Normalfall einige Grad kälter. Selbst wenn das Wasser im ersten Moment etwas zu warm oder kalt ist, wäre das nicht so schlimm, solange es nicht viel zu warm oder kalt ist. Bei der Nährfilmtechnik (NFT) haben die Wurzeln jedoch nur ein paar dünne Fließmatten. Wenn das Wasser viel zu warm oder kalt ankommt, ist der Unterschied enorm. Auch bei der Aeroponik machen ein paar Grad
Hier wird die Erde die Temperatur des Gießwassers puffern zu wenig oder zu viel alles zunichte. Die optimale Temperatur an den Wurzeln wird mit 21 oder ca. 20 °Celsius angegeben. Etwas kälter wäre besser als wärmer, da die Wurzeln mit mehr Temperatur
Abkühlung froh, solange nicht im kühlen Keller angebaut wird. Wie kann der Grower Einfluss auf die Temperatur des Gießwassers nehmen? Eine Wasserkühlung ist aufwändiger und weniger effektiv als eine
UNTEN BEI DEN TÖPFEN IST ES IM NORMALFALL EINIGE GRAD KÄLTER die Nährstoffe nicht mehr genügend aufnehmen können. Sie sind zudem anfälliger für Wurzelfäule oder die „Umfallkrankheit“.
Ohne Erde ist die Wassertemperatur wichtig
Bei einer Temperatur um 21 Grad sind die Wurzeln vitaler, können besser arbeiten und die richtigen Mikroorganismen und Pilzstämme sind im Vorteil. Wäre es direkt bei den Wurzeln 25 Grad warm, würde es den Wurzeln sogar schaden. Wenn es jedoch 15 Grad bei den Wurzeln beträgt, dann wachsen die Pflanzen lediglich langsamer, sie ruhen. Aber selbst mit Erdtöpfen soll es beim Indooranbau in der Dunkelphase möglichst nicht noch kälter werden. Im Hochsommer ist man jedoch um jedes Grad
Wasserheizung. Wenn möglich, wird der Nährstofftank deswegen an einen Ort gestellt, an dem es kühl ist. Wer mit einer Gießanlage arbeitet, legt einen längeren Versorgungsschlauch. Wer den Tank vor dem Growzelt braucht, kauft im Baumarkt einen Rollboden für Pflanzkübel und stellt den Nährstofftank auf diesen. Auch wegen möglichen Chlors im Trinkwasser soll das Wasser ohnehin am Vortag in den Tank gegeben werden. Damit die Nährstoffe möglichst frisch sind, können sie dennoch unter gutem Umrühren vor dem Gießen in den Tank gegeben werden. Nur zur äußersten Not soll mit einer Wasserkühlung gearbeitet werden. Für eine Wasserheizung kann ein Heizstab für Aquarien in den Tank
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Der Tank muss nicht daneben stehen gehängt werden. Diese Heizstäbe können sogar auf eine Temperatur eingestellt werden, kleine Modelle kosten nur ein paar Euro. Wer auf Erde oder ähnlichen Systemen nur gelegentlich gießt, der kann Nährlösung mit 15 bis 25 Grad verwenden. Die Wassertemperatur
hingegen sind die Temperaturen des umgewälzten Wassers neben dem pH-Wert und den enthaltenen Nährstoffen ausschlaggebend für den Erfolg. Je exakter man bei 21 Grad liegt, um so besser können die Wurzeln arbeiten. Bei diesen Techniken kann nicht beim Gießen mit kaltem Leitungswasser
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CBD PRODUKTE
Viele Systeme haben den Wassertank unter den Pflanzen wird ohnehin von der Temperatur der Erde gepuffert und nimmt innerhalb von ein oder zwei Stunden den normalen Raumwert an. Und dieser Raumwert soll bei ca. 22 bis 28 Grad sein, wobei die kühlende Frischluft von unten nachzieht. Dabei werden
die Nährlösung frisch angesetzt werden, da diese die ganze Zeit über fließen muss. Wenn es nicht reicht, den Quelltank an eine kühle Stelle zu setzen, müsste man diesen klein bemessen und mit einer Wasserkühlung arbeiten. Je kleiner
KLEINE MODELLE KOSTEN NUR EIN PAAR EURO die Töpfe schon fast automatisch eine gute Bodentemperatur annehmen. Je weniger Wurzelmedium vorhanden ist, desto schlechter kann die Temperatur bei den Wurzeln gepuffert werden. Eine nasse Steinwollmatte hat wegen des enthaltenen Wassers noch Puffermasse. Bei der NFT-Technik, der Aquaponik und der Aeroponik
die zu kühlende Wassermenge, desto geringer der Energieaufwand für die Kühlung. Für größere Anlagen könnte es sinnvoll sein, seinen Nährstofftank mit einem Düngecomputer automatisch mit Wasser und Nährstoffen zu füllen. In jedem Fall lohnt es sich beim Marijuanaanbau, über diese Details nachzudenken, da sie den Erfolg erheblich beeinflussen.
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Atmosphäre. Diese ist deutlich entspannter als bei anderen Events.
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MAROTTEN BEIM GROWING
Lust und Frust beim Cannabis-Anbau
Guerillagrowing ist ein Fachgebiet für sich, und jeder entwickelt seine eigenen Growtechniken. Dabei ist jeder Grower, jeder Growraum und auch jeder Strain anders und damit entwickelt jeder seine eigenen Anbaugewohnheiten. Und jeder, der Cannabis anbaut, hat schon mal eine „Marotte“ gepflegt. Hier Text: Robert B. nur einige der typischen Beispiele: - An der Zeitschaltuhr sparen
Wer nicht mit Autoflower-Pflanzen arbeitet, der leitet die Blütephase noch immer mit einer Nachtphase von 12 Stunden ununterbrochener Dunkelphase zu 12 Stunden Beleuchtungszeit ein. Wer starke Verbraucher über eine billige Zeituhr schaltet, der wird diese schnell zerstören und sich wundern, warum die Pflanzen nicht blühen oder weiterblühen wollen. Die
- Mehr Dünger = mehr Ertrag?
„Mehr bringt mehr“ ist bei vielen Programm. Mit zuviel Dünger werden die Pflanzen schlechter wachsen, und wegen der Düngerreste wird niemand das Marijuana gerne rauchen.
- Hydroponisch ohne Messgeräte
Wer professionelle Systeme verwendet, soll entsprechend arbeiten. Empfindliche hydroponische Systeme funktionieren nur, wenn
JEDER, DER ANBAUT, HAT SCHON MAL EINE „MAROTTE“ GEPFLEGT Dunkelphase darf nicht mal für ein paar Sekunden gestört werden.
- Geschenkte Saat unter teurem Kunstlicht
Um Kosten zu sparen, werden geschenkte Seeds angesetzt, die zuerst auch wunderbar wachsen. Nach der Ernte hat sich bei vielen jedoch Ernüchterung eingestellt.
- Pflanzenliebe
Männliche oder zwittrige Pflanzen stehenlassen, da sie so schön sind – und hinterher sind alle Blüten versamt. Oder es sind zu viele Pflanzen, die derart wuchern, dass weniger zu ernten ist.
Zwittert‘s?
das Gießwasser mit Messgeräten und passendem Dünger angerührt wird und die Bewässerungsanlage funktioniert.
- Strom sparen
Manche meinen, dass etwas weniger Licht okay ist. Dann besser auch mit weniger Fläche arbeiten, da die Pflanzen sich sonst nur blassgrün und mager entwickeln.
- Pflanzen brauchen Licht und Dünger
… und Luft zum Atmen. Wer an der Lüftung und Klimatisierung spart, wird auch mit der besten Lampe und dem teuersten Dünger nicht viel ernten.
Teure LED im Growschrank? Gute Lüftung nicht vergessen!
- Falscher Abstand vom Leuchtmittel
Ob LED, HPS oder Energiesparlampe: Dicht an die Pflanzen, aber nur so dicht, wie sie es vertragen.
- Vor dem richtigen Zeitpunkt ernten
Die Marijuanablüten sind groß, man hat nichts mehr und kann doch schon mal etwas ernten. Und am besten auf der Heizung trocknen? Der Growerfolg wäre ruiniert. Die Blüten haben kaum Trockengewicht und die Harze sind nicht auf der Höhe.
- Kiffen, bis alle Flure duften oder am Filter sparen
Selbst in abgelegener Wohnlage müsste wenigstens der Postbote an der Tür klingeln oder es könnten Hundehalter ihre Tour machen. Wer kifft, bis die Flure duften oder am Aktivkohlefilter spart, dem kommt es häufig teuer zu stehen.
ie Ernte samt Viechern reinholen?
- Buchführung betreiben
Es kann hilfreich sein, sich To-DoListen anzulegen. Wer jedoch über Jahre die Erträge notiert oder auch, wo diese geblieben sind und alles mit dem typischen „Dealerzubehör“ und Fotos abrundet, der hat im Fall der Fälle ein ernsthaftes Problem.
- Fleischerbeil zum Kräuterschneiden
Wer mit einem Fleischerbeil, Baseballschläger, einer Schreck-schusspistole oder ähnlichem zusammen mit seinen Pflanzen erwischt wird, der treibt vor dem Gesetz „bewaffneten Drogenhandel“.
- Auf dicke Hose machen
Wer die Bude vollstehen hat und „auf dicke Hose macht“, der hat schnell 100 Mitwisser. Selbst wenn es nur wenige sind, darf man sich keinen von ihnen zum Feind machen.
Jointgeruch bis auf den Flur? Besser neutralisieren
Dünger vom Fass könnte die Pflanzen umhauen
- Mit der Freundin vor der Ernte Schluss machen
- Pflanzen von draußen mit reinnehmen
Viele sehr gute Grower haben auch mal Lebenskrisen wie eine scheiternde Beziehung. Wer seinen Growraum voll hat, soll noch nicht mit dem Porzellan werfen.
- Miete und Strom nicht zahlen
Wer in gemietetem Raum mit Kunstlicht arbeitet, der soll gerade bei Miete
und Strom auf pünktliche Zahlungen achten, damit kein Inkasso mit guter Nase vor der Türe steht.
- Lampenlicht in der Nacht
Wegen der Hitze kann die Beleuchtungsphase in die Nacht gelegt werden. Wer sein Growzelt öffnet, der soll darauf achten, dass man von außen kein Licht sehen kann.
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Wer im Garten oder auf dem Balkon gärtnert und beliebiges Pflanzen- oder Erdmaterial mit reinnimmt, der hat schnell alles voll mit Tierchen.
- Klassische Musik
Inwieweit klassische Musik einen Einfluss auf die Pflanzen nimmt, kann sich jeder erklären lassen,
wenn er solch einen Grower findet. Auf Mondphasen zu achten, lässt sich auch plausibel nachvollziehen.
- Ernte verschenken und 14 Tage später kaufen
Wer hat, der gibt gerne. Oder: Wer hat, der wird energisch gebeten. Ob so oder so: Wer Kosten einsparen will, alles verschenkt und nach 14 Tagen selber wieder kaufen muss, der hatte sehr gutes Marijuana.
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REPRESSIONS-PERVERSIONEN … und der Wandel der Zeit
Handlungen ohne Fremdschädigungen können durchaus dem ein oder anderen missfallen. Sie dürfen deswegen aber wohl kaum unter Strafe gestellt werden, da es um die Wahrung der maximalen Freiräume der Bürger geht. Das und ähnliches könnte man als aufmerksamer Schüler zumindest im Unterricht verstanden haben. Viele waren bereits schockiert, wenn sie dann mit der „anderen Realität“ innerhalb unserer „freien Welt“ konfrontiert wurden, in der z.B. Cannabiskonsum in Deutschland legal ist, die damit verbundenen Handlungen jedoch fast immer als Vergehen geahndet werden können. Aufgrund der „Ersatzstrafen“, wie Führerscheinentzügen und Benachteiligungen in der Bildungs- und Arbeitswelt, ist in dieser „anderen Realität“ auch der ausschließliche Text: Robert B. Konsum mit Konsequenzen verbunden. Wir werden also für den Marijuanakonsum bestraft, obwohl wir damit andere Personen nicht schädigen. Mit etwas Glück dürfen wir bald büßen und müssen im Ablasshandel der Marlene Mortler nur noch ein paar Scheinchen, nicht aber ein paar Scheine für den Anwalt verschmerzen. Ausgerechnet diese Person, die uns mündige Bürger lieber als unmündig in privaten Angelegenheiten – zu „unserem eigenen Schutz“ – bevormunden lassen möchte, bringt das „Bußenmodell“ auf den Tisch (siehe dazu auch unsere News auf Seite 8). Seit Jahren gibt es immer mehr Ermittlungsverfahren wegen Konsumhandlungen, die eben nicht automatisch aufgrund der Geringe-Menge-Regelung eingestellt werden. Es sind im Jahr 2016 bereits über 300.000 gewesen, jeder Cannabisraucher, der überführt wird, schönt die Polizeistatistik. Es behindert jedoch die Polizeiarbeit, wenn Statistiken geschönt werden, womit geringfügige Konsumhandlungen Erwachsener, die nicht jugendgefährdend auffielen, künftig wie Falschparken mit einer Buße belegt werden sollen. Beamte kontrollieren Personen, finden nicht genug und lassen sich für ihre Mühe noch bezahlen. Noch besser kann der Staat seine Kosten nicht outsourcen. Wie aber kommt ausgerechnet Marlene Mortler auf diese Idee, die zumindest für das Konsumentenleben eine erhebliche Verbesserung darstellen würde? Die FDP, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben Gesetzesvorschläge auf den Weg gebracht, die am 27. Juni diskutiert werden, Ergebnisse hier noch unbekannt. Die FDP will erst einmal Cannabis-Modellprojekte für Konsumhandlungen ermöglichen, die Linke möchte als nächsten Schritt Konsumhandlungen aus
der Strafverfolgung lösen, wobei das Bündnis 90/Die Grünen Cannabis direkt aus dem BtMG streichen und kontrollieren will. Als hätten sich alle drei Parteien heimlich abgestimmt, hat jede ihren eigenen Ansatz nach dem Motto: ein kleiner, mittlerer oder großer Schritt nach vorne, womit die Chance steigt, dass wenigstens irgendetwas passiert. Wenn so unterschiedliche Parteien in eine Richtung arbeiten und sich nicht gegenseitig an den Karren fahren, können wir guter Hoffnung sein, dass nach dem Cannabis-Medizin-Gesetz zügig weitere entscheidende „Auflockerungen“ des Cannabisverbots folgen. Genau in diesem Zuge hat Marlene Mortler das Bußenmodell als Idee eingebracht. Vermutlich deswegen, um höchstens einen möglichst kleinen Schritt in die richtige Richtung zu müssen. Es gab zwei weitere Ereignisse mit Tragweite. Zunächst haben sich die Justizminister aller Bundesländer am 7. Juni in Eisenach getroffen. Ein Thema war die GeringeMenge-Regelung. Die Justizminister haben sich darauf verständigt, der
Cannabisschen kiffen Sünde sein?
Auf deutschem Boden, schmeckt auch deutschen Kühen Gesetzgebung zu empfehlen, die maximale Marijuanamenge auf sechs Gramm festzulegen (siehe ebenfalls unsere News auf Seite 8). Die schlaueste Entscheidung wäre aber die komplette Regulierung mit einem legalen Markt. Das zweite tragende Ereignis ist das „40th ECDD meeting“ unter dem Dach der WHO, die sich innerhalb der UNO befindet. Eigentlich jedes Land der Welt hat die Single Convention of Narcotic Drugs unterzeichnet und sich damit verpflichtet, auch die Produktion, Verarbeitung und den Handel von Marijuana zu verbieten. Die Auslegung der Single Convention würde jedoch ermögli-
chen, den Konsum, Eigenanbau und damit auch CSCs wie in Spanien zu tolerieren. Selbst die niederländischen Coffeeshops lassen sich mit der Single Convention irgendwie vereinbaren, wobei mehrere Regionen der Welt sich inzwischen nicht mehr an die Verträge halten. Mit diesem ECDD-Meeting wurde erstmalig empfohlen, Cannabis in der Anlage zu ändern und die Repression damit zu lockern. Das hat auch eine potenzielle Signalwirkung an die UNO, die damit hoffentlich innerhalb von 12 Monaten Cannabis aus der Single Convention streicht oder anders einstuft. All das sind nichts weiter als Vorschläge, die mit einer Ausnahme alle in die richtige Richtung gehen. Wir müssten eigentlich jetzt mit allen Aktiven auf die Straßen gehen und politischen Druck erzeugen, dass bei einer auf Bundesebene festgelegten geringen Menge diese zugleich eine Freimenge wird, die den Betroffenen nicht einmal mehr konfisziert werden darf. Damit wäre auch dieser Vorschlag in unserem Sinne. Insgesamt kann trotz dieser Ungewissheit, ob irgendetwas davon letztendlich auch umgesetzt wird, erklärt werden: Cannabis ist inzwischen ein Thema, welches auf den höchsten Ebenen positiv diskutiert wird. Genau deswegen muss es in unserem Sinne weitergehen. Wenn nicht jetzt direkt, dann aber dennoch in absehbarer Zeit.
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SIMBAWE GIBT DIE VERGABE VON CANNABISLIZENZEN AN GROWER BEKANNT HARARE (Reuters) - Bürger von Simbawe können nun Lizenzen für den Anbau von Cannabis für medizinische und Forschungszwecke beantragen, wie die Regierung in einer Rechtsmitteilung bekanntgab. Das südafrikanische Land ist somit der zweite afrikanische Staat, in welchem der Anbau der Pflanze legalisiert wird. Lesotho hatte letztes Jahr die erste Genehmigung auf dem Kontinent für einen legalen Cannabisanbau verkündet.
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besitzen, transportieren und zu verkaufen. Anträge sollten Pläne der Plantagen sowie Angaben zur Produktionsmenge, die verkauft werden soll, und zum Produktionszeitraum enthalten. Eine Lizenz kann verweigert werden, wenn von einem "Gesetzeshüter, einer zuständigen Behörde oder den Vereinten Nationen" die
Bis heute ist in Simbawe der Anbau, Besitz und
Konsum von Cannabis illegal, wobei Zuwiderhandelnde mit bis zu 12 Jahren Gefängnis bestraft werden können. Gesundheitsminister David Pariren-yatwa gab die neuen rechtlichen Bestimmungen bekannt (von Reuters vor Kurzem eingesehen), die es Privatpersonen und Unternehmen erlauben, Lizenzen für den Anbau von Marihuana (im Lande ist dafür der Begriff "Mbanje" verbreitet) zu erwerben. Diese Lizenzen, die alle fünf Jahre zu verlängern sind, erlauben es Growern, frisches und getrocknetes Cannabis sowie Cannabisöl zu
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Information eingegangen ist, dass ein Antragsteller an der Abzweigung eines Rauschmittels oder dessen Vorprodukts für einen illegalen Markt oder Verwendungszweck beteiligt war", so die Regelung. "Der Minister muss nicht zustimmen, falls die Ausstellung, Verlängerung oder Abänderung der Lizenz ein Risiko für die Gesundheit und Sicherheit zu werden droht."
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SCHRITT VIER: POLLEN LAGERN. Kleine Mengen Blütenstaub in Aluminiumfolie aufbewahren - in Silikon eingebettet, damit es überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und der Pollen nicht durch sie zerstört wird. In der Natur ist seine Haltbarkeit nur kurz. Durch hohe Temperaturen und Feuchtigkeit wird er vernichtet. Es ist möglich, Blütenstaub mehrere Monate lang im Gefrierfach zu lagern, und zwar in einem luftdichten Behälter zusammen mit Silikongranulat, damit es jegliche Feuchtigkeit darin aufnimmt. In regelmäßigen Abständen das Silikon zum Trocknen herausnehmen, dann wieder in den Behälter tun. Lassen Sie ihn einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen, um Kondenswasser durch Temperaturänderung zu vermeiden. Den Blütenstaub vorsichtig aus dem Auffangbeutel herausnehmen und durch ein Sieb gehen lassen, damit Reste von Blüten herausgefiltert werden. Denken Sie daran: Abgestorbene Blüten und Blätter ziehen Feuchtigkeit auf sich, die den Pollen verunreinigt und verdirbt. Um ihn aufzufangen wird Wachspapier unter das Sieb gelegt. Den Blütenstaub in ein steriles Reagenzglas oder einen kleinen Behälter aus dem Bastelladen schütten.
Übrig bleibenden Pollen mit einem sterilen Instrument in das Reagenzglas oder den Behälter schaben. Das Probengefäß versiegeln und in einen größeren luftdichten Behälter mit mehreren Päckchen Silikon legen, damit die Feuchtigkeit aufgesogen wird. Den Blütenstaub mit Kieselgel versiegeln und bei Raumtemperatur stehen lassen - das Siliziumoxid zieht dann Feuchtigkeit aus dem Pollen, bevor er in das Gefrierfach kommt. Wenn die Zeit für die Bestäubung gekommen ist, den Pollen aus dem Gefrierfach nehmen und ihn auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Den Behälter nicht öffnen, wenn sich drinnen aufgrund von Kälte oder Wasser Kondensat bildet und den Pollen tötet. Die Feuchtigkeit im Kühlschrank niedrig halten. Auftauen und wieder einfrieren des Pollens verringert seine Funktionsfähigkeit.
SCHRITT FÜNF: DIE WEIBLICHE PFLANZE BESTÄUBEN. Blühende weibliche Cannabispflanzen bilden sehr viele aufnahmebereite Narben bis die Bestäubung stattfindet. Am besten wird sie 3 bis 5 Wochen nachdem sich auf den weiblichen Pflanzen die ersten Blüten gezeigt haben durchgeführt. Zu dieser
Männliche Blüten können für einige Tage in einem Glas Wasser aufbewahrt werden, aber sie neigen dazu, sich vorzeitig zu öffnen.
Zeit sind die meisten aufnahmefähigen Blütennarben bereit für die Bestäubung. Das ist wenn einige der Narben anfangen, sich einzurollen und ein wenig zu verfärben, was den Beginn der Alterung anzeigt. Aufnahmebereite Blütennarben sind angeschwollen und haben oft eine weiße oder weißgraue Farbe. Alternde und absterbende Narben, die eine bräunliche Farbe aufweisen, sind nicht funktionsfähig. Nicht alle Bestäubungen verlaufen erfolgreich. Im Zweifelsfall kann man eine Bestäubung 2 oder 3 Mal durchführen, damit sie garantiert gelingt. Nach der Bestäubung wird die Energie der weiblichen Pflanze größtenteils in die Samenproduktion gelenkt und die Bildung der Blütenstände gestoppt. Bestäuben Sie wohlgeformte Blütenstände, die mit gut ausgebildeten Narben vollgepackt sind, um die größtmögliche Zahl an funktionsfähigen Samen zu erzeugen. Eigenzüchter müssen einen Blütenstand voller Narben oder einen einzigen Zweig voller Blütenstände bestäuben, um mehr Samen zu produzieren, als sie brauchen. "Humboldtlocal" bezeichnet die Bestäubung eines Zweiges als “planned parenthood" (geplante Elternschaft). Die unbestäubten Zweige sind Sinsemilla deren Spitzen werden abgeerntet, sobald sie reif sind. Die Zweige mit den Samen reifen unterdessen eine oder zwei Wochen weiter bis sie ebenfalls soweit sind.
Männliche Pollenkörner wie auf diesem Foto (4000-fache Vergrößerung) haften an der Blütennarbe, bohren sich durch den Griffel und klinken 2 Keimzellen aus - eine um die Eizelle, die andere um das Endosperm zu befruchten
Etwas Blütenstaub auf dem Daumen oder Finger ist die beste Möglichkeit, einzelne
Reihen von Narben in einem Blütenstand zu bestäuben. Die menschliche Haut ist ölig und hält Pollen gut fest ohne ihn zu verändern. Mit dem mit Pollen belegten Daumen oder Finger vorsichtig "pinseln", um unzählige Pollenkörner zu verteilen und die weiblichen Blüten zu bestäuben. Seien Sie sehr vorsichtig mit dem übrig bleibendem Blütenstaub auf dem Finger. Die Finger mit Wasser abwaschen, um den Pollen zu entfernen oder ihn schnell mit der Zunge auflecken. Alles beschriften. Bei den Bezeichnungen kann man leicht den Überblick verlieren. Querverweise, Codes für Pflanzen akribisch in einem Notizbuch festhalten. Bestäubte weibliche Pflanzen mit kleinen farbigen Stücken Zwirn zwecks leichter Identifizierung kennzeichnen. Einige Züchter verwenden Barcodes zur Erfassung von Pflanzen. Der Barcode wird auf das Anhängeschildchen für die Pflanze geklebt und an ihr angebracht. Etwas Blütenstaub in einen Plastikbeutel tun. Den Zweig einer mit reifen, aufnahmebereiten Blütennarben vollgepackten weiblichen Pflanze mit dem Beutel sorgfältig umschließen. Das Ende des Beutels um den Stängel binden um zu gewährleisten, dass kein Pollen entweichen kann. Den Zweig leicht schütteln, damit sich der Blütenstaub vollständig auf alle Narben verteilt. Den Beutel für zwei Tage und Nächte liegen lassen, um eine sichere Bestäubung zu garantieren. Die Zielpflanzen in einen "sicheren" Bereich bringen, um eine versehentliche Bestäubung anderer Pflanzen zu vermeiden. Geben Sie acht, dass beim
Cannabis ist sehr promisk! Michæl zeigt ein spezielle mit einem Fenster versehene Tüte, die Bestäubung verhindern soll. Papiertüten sind gut in Innenräumen und in Gewächshäusern; für draußen dürfte wasserdichter Kunststoff erforderlich sein.
Abnehmen des Beutels kein Pollen verstreut wird. Für die Bestäubung einzelner Blütenstände sollte man keinen Künstlerpinsel nehmen. Pollen ist sehr fein und ein Farbpinsel hält zu viel Pollen, der dann schwer zurückzuhalten ist. Er könnte sich leicht unterhalb der ausgewählten Blütennarben verbreiten. Einige kommerzielle Züchter und Saatgutproduzenten tun mehrere männliche Pflanzen oder Klone derselben männlichen Pflanze in den Raum für die
Samenproduktion, zusammen mit ihren weiblichen Zuchtpflanzen. Die männlichen Pflanzen geben Pollen in den gut belüfteten Raum ab, so dass die Anbaupflanzen vollständig bestäubt werden.
Ein einziger tieferer Zweig dieser großen weiblichen Pflanze wird mit männlichem Pollen bestäubt. Den Samen lässt man, nachdem die Sinsemilla-Blütenstände abgeerntet worden sind, etwa 2 weitere Wochen Zeit zum Reifen.
Den Raum für die Saatgutproduktion nach jeder Samenernte gründlich reinigen, um eine versehentliche Bestäubung zukünftiger Anbaupflanzen zu vermeiden.
SCHRITT SECHS: ERNTE DER SAMEN. Anschließend die Kleider waschen und duschen, damit aus dem Züchtungsbereich kein Blütenstaub zu Cannabispflanzen in der Nähe transportiert wird. Die bestäubten weiblichen Pflanzen einige Male mit Wasser besprühen, bevor Sie wieder zur normalen Sinsemilla-Population im Anbauraum gehen.
Die Samen sind reif, wenn sie größtenteils dunkelbraun oder grau sind. Viele Samen sind gepunktet oder marmoriert, manche haben sogar ein Tigerstreifen-Muster. Grüne, gelbe oder weiße Samen sind fast immer unreif und nicht lebensfähig. Samen, die eine hellere Farbe aufweisen oder nach 24 Stunden auf dem Wasser treiben, keimen
Ein kleiner Tupfer mit Blütenstaub ist alles, was nötig ist, um selektiv einige Narben zu bestäuben.
langsam und sind oft nicht funktionsfähig. Wenn einige samenbeladene Blütenstände reif sind, die Körner mit der Hand aus den Deckblättern pflücken. Das kann man mit grünen oder trockenen Blütenständen machen, die Samen tragen. Wenn sie trocken sind, sie zwischen Fingern und Händen über einem Sieb oder einer Auffangschale reiben. Ein wenig Reibung beschädigt die Samen nicht, sie sind aber empfindlich gegen Wärme, Kälte und Feuchtigkeit. Diese drei Dinge sind beim Umgang mit und bei der Ernte von Samen zu vermeiden.
In einem abgeschlossenen Bereich wird zu einer Gruppe weiblicher Pflanzen eine einzelne männliche Pflanze gestellt, in einem gewissen Abstand zu einem Umluftventilator. Der Ventilator wird eingeschaltet, damit sich der Pollen im Raum besser verteilt und alle weiblichen Pflanzen bestäubt werden.
Dies ist der zweite Teil eines Auszugs aus Kapitel 25 "Züchtung" der Cannabis Encyclopedia (596 Seiten, mehr als 2000 Farbbilder, großes A4-Format) von Jorge Cervantes, die bei Amazon erhältlich ist. Mehr Informationen auf Jorges Webseite www.marijuanagrowing.com.
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DIE POTENZ DER BLÜTEN MIT HILFE DES LICHTS OPTIMIEREN Pflanzen wurden gewöhnlich für etwas wie Gemüse gehalten, dem es nicht möglich sei, schnell auf die Umgebung zu reagieren - wie Couchpotatoes mit einem sehr lang-
samen Reaktionsvermögen. Dabei gab es schon immer Hinweise, dass dem nicht unbedingt so ist: Sonnenblumen wenden sich stets der Sonne zu; die Venusfliegenfalle schließt ihre Opfer
ein in der Sekunde, in welcher sie berührt wird; Pflanzen beginnen schon im Bruchteil einer Sekunde, nachdem das Licht eingeschaltet worden ist, zu fotosynthetisieren; Mimosa pudica,
diese hochsensible Pflanze, zieht ihre Blätter ein, wenn sie berührt werden. Wird sie allerdings wiederholt berührt, erhält also den selben Reiz, gewöhnt sie sich daran und reagiert darauf nicht
Dieser Raum wird mit Bräunungslampen beleuchtet. Normalerweise werden sie zusammen mit NDL-Lampen fünf Stunden täglich genutzt. Auf diesem Foto sind die NDLLampen zwecks besserer Demonstration ausgeschaltet
Ansicht des Anbauraumes mit 1,80-m-Bräunungslampen
Auf der Karte: Reptilienlampen lassen sich für die Versorgung mit UV-Licht verwenden
Bräunungslampe mit Reflektor
35 mehr. Wenn die Pflanze dann für einige Wochen nicht gereizt wird, dann wieder gereizt, "erinnert" sie sich noch an den Reiz und reagiert nicht. Sie hat "gelernt". Rhodopsin ist ein Pigment, das sehr lichtempfindlich ist. Eine Version findet sich in Bakterien und es wird in unserem hochentwickelten Sehsystem genutzt. In Pflanzen ist es ebenfalls vorhanden und hilft Cannabis durch die Unterscheidung von Licht- und Dunkelphasen das Blühstadium zu regulieren. Pflanzen reagieren auch auf durch UV-Licht hervorgerufenen Stress, ähnlich wie tierische Lebewesen. Dunkle Haut weist zum Schutz gegen UV-Licht einen hohen Gehalt an Melaninen auf. Hellhäutige Menschen entwickeln intensivere Stressreaktionen und reagieren auf Licht mit der Produktion von Melanin, was die Bräunung bewirkt, oder – schlimmer - Sonnenbrand, der tatsächlich Hautschichten zerstört und andere schädliche Reaktionen nach sich zieht. Pflanzen, die unter natürlichem Sonnenlicht aufwachsen, entwickeln auf verschiedene Art und Weise Widerstände gegen diese schädlichen UV-Strahlen. Sie bilden längere Schutzzellen (Palisadenzellen), um das Licht zu verteilen und dadurch seine Intensität zu minimieren; sie produzieren auch einen höheren Gehalt an Pigmenten, Flavonoiden und Terpenen zum Schutz gegen die Sonne. Bei verschiedenen Experimenten und einigen Berichten zufolge nahm die THC-Produktion um 10% zu. Auch der Terpengehalt stieg erheblich an. Bei anderen Pflanzen sind ebenfalls positive Wirkungen festzustellen. Beispielsweise bilden Tomaten eine dickere Haut und enthalten mehr Flavonoide. Wenn Pflanzen in einem Innen-raum vorgezogen und Ende des Frühjahres oder im Sommer nach draußen gebracht werden, ziehen sie sich manchmal einen Sonnenbrand zu. Ihre Blätter hängen herab oder trocknen aus und erleiden Gewebeschäden. Ob sie überleben und dann gedeihen oder nicht, sie werden zurückgeworfen. Aus diesem Grund sollten Pflanzen behutsam, nach und nach der Sonne ausgesetzt werden - vielleicht erst in den Schatten stellen oder ein Schattiernetz verwenden, um sie vor der Intensität der Sonne zu schützen. Man könnte glauben, dass Pflanzen in Gewächshäusern in der prallen Sonne stehen. Indes sind die meisten Kunststoffe sowie Glas undurchlässig für UV-Licht. Eine Ausnahme sind Acrylglasplatten, gemeinhin auch unter dem Markennamen "Plexiglas" bekannt. Im Anbauraum erzeugen Kompaktleuchtstofflampen und NDL-Lampen kein UV-Licht. Metallhalogenidlampen erzeugen oft geringe, aber nicht
Garten des Monats - Garden of the Month, Coral Cove Greenhouse, Jamaica
unerhebliche Mengen UV, doch die Glasplatte, die erforderlich ist, um die Lampe im Reflektor sicher einzuschließen, lässt es nicht durch. Einige LED-Hersteller beziehen das gesamte Lichtspektrum in ihre Kombinationen ein; diese Leuchtquellen sind allerdings immer noch teuer.
Was tun? t &JO QBUFOUFS 'SFVOE FOUTDIJFE TJDI GàS den Gebrauch von Bräunungslampen, die mit bronzefarbener Bräunung der Haut beworben werden. Alle Teile waren verfügbar, doch die Halter musste er selber bauen und die Vorschaltgeräte mit den Lampenfassungen verdrahten. Eine Leuchtröhre entsprach der Leistung einer 1000-Watt-NDL. t - FVDIUTUPGGMBNQFO GàS 3FQUJMJFO (Kategorie 10X) emittieren das für sie erforderliche UV-Licht. Diese Lampen lassen sich eins zu eins übernehmen. t 4 QF[JFMMF GàS (ÊSUFO HFFJHOFUF UV-Lampen sind über das Internet erhältlich. Die Lampen müssen nur in den letzten 10-15 Tagen der Blühphase eingesetzt werden, für 6 Stunden täglich. Denn im Sommer, wenn sie sich in der vegetativen Phase befinden, erhalten Pflanzen, die im Freien wachsen, die größte Menge an UV-Licht. Mir sind keine Ergebnisse zu diesbezüglichen Versuchen bekannt. Dies ist ein Gebiet, wo es viel Raum zum Experimentieren gibt.
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HERRSCHT ABSOLUT! '87&+ 3$66Ζ21 Ζ0 =:(Ζ7(1 -$+5 +Ζ1 7(5(Ζ1$1'(5 0(Ζ67(5 $//(5 ./$66(1 Der Highlife Cup in Holland ist Europas ältester Cannabis Cup. 1994 vom holländischen Grower-Magazin Highlife (dem Schwestermagazin von Soft Secrets) ins Leben gerufen, ist dieser Cup der weitaus bedeutendste Cannabis Cup in Europa, der die Standards setzt für das beste Marihuana und Hasch, das in den holländischen Coffeeshops verkauft wird. Der Cup selbst ist eine Art Blindversuch: Coffeeshops und Cannabisfirmen reichen ihre Proben ein, die mit einem Code gekennzeichnet und verschlüsselt werden. Dann werden die Proben an eine Jury von 15 Cannabis-Connaisseuren
(handverlesen von niemandem Geringeren als unserem Soft Secrets-Redakteur Clifford Cremer) verteilt. Die Jury hat danach 2 Monate Zeit, unabhängig jede einzelne Probe zu kosten. Die Jurymitglieder wissen nur, zu welcher Kategorie die Sorten gehören, die sie rauchen, aber nicht die Namen der Versuchsproben oder der Firmen, von denen sie eingereicht worden sind. Am Ende werden alle Bewertungsbögen zusammengetan und die Gewinner ermittelt! In diesem Jahr wurden die Preise von Soft Secrets' Guru of Ganja Ed Rosenthal überreicht!
Die Ergebnisse des Highlife Cup 2018 A
Hydro (in Hydrokulturen angebautes Marihuana)
1) 2) 3)
Critical Dyna Purple von Dizzy Duck - Den Haag Armageddon Hydro von High Society - Leiden NY Purple Diesel von Mary Jane - Maastricht
B
Bio (biologisch angebautes Marihuana)
1) 2) 3)
Strawberry Diesel von Missouri - Maastricht Gorilla Glue von Kosbor - Maastricht King Kong von Cremers - Den Haag
C
Selbstblühende Sorten
1) 2) 3)
Sticky Beast Auto von Zamnesia Auto Blackberry Kush von Dutch Passion Amnesia Auto von Magic - Den Haag
D
Haze in Hydrokulturen angebaut
1) 2) 3)
Amnesia Haze von ’t Bunkertje - Apeldoorn Neville’s Haze von Kosbor - Maastricht Silver Haze von Zero Zero - Arnhem
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Haze biologisch angebaut
1) 2) 3)
Amnesia Haze von Club Media - Amsterdam AMG von Kera Seeds Neville’s Haze von Kosbor - Maastricht
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Kush
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Rollex OG Kush von Bagheera - Amsterdam Kosher Kush von Dizzy Duck - Den Haag Dutch Kush von Paradise Seeds
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Skunk
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Gelato #41 von Growers Choice Chocolop Skunkberry von Dizzy Duck - Den Haag Shoreline von Greenplace - Amsterdam
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Indica
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Royal Cookies von Royal Queen Seeds Rollex OG von Greenplace - Amsterdam Sketch von Boerenjongens Centrum - Amsterdam
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Charlotte’s Angel von Dutch Passion CBD Dutch Dream von Freedom Supreme Genetics OG Kush CBD von de Boerenjongens West - Amsterdam
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Hasch traditionell
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Kandy Kush Hasj von Club Media - Amsterdam Rif von Zero Zero - Arnhem Strawberry Banana von Bagheera - Amsterdam
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Hasch-Extraktionen
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DIE KUNST DES PINZIERENS UND BESCHNEIDENS VON PFLANZEN
Ich werde oft gefragt, auf welche Art und Weise ich meine Pflanzen pinziere und beschneide. Sie fragen, wann es angebracht ist, dies zu tun und wie es gemacht werden sollte. Der folgende Artikel beantwortet alle diese Fragen. Mr. José / info@pestovat.cz Was ist Pinzieren? Pinzieren bedeutet junge Triebspitzen des Hauptstängels oder der Seitenzweige zu entfernen. Das Ziel besteht darin, entweder a) die Entwicklung von neuen Zweigen zu verhindern, gewöhnlich durch Abzwicken von seitlichen Trieben, oder b) das vertikale Wachstum von Pflanzen zu verlangsamen und die Entwicklung der tieferen Zweige zu fördern durch Abschneiden oder Abdrehen der Spitze des Hauptstängels oder von den Seitenzweigen. Cannabispflanzen wachsen ähnlich wie gewisse Arten von Bäumen zu kegelförmigen Gebilden. Der Hauptstängel wächst gerade in die Höhe und die Seitenzweige sind im unteren Bereich der Pflanze am längsten. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass alle Teile bestmöglichen Zugang zum Sonnenlicht haben. Allerdings kann die Pflanze ihre Form immer den jeweiligen natürlichen Umgebungsbedingungen anpassen. Werden beispielsweise die Gewächse dicht nebeneinander gepflanzt, wird die Entwicklung der Seitenzweige unterdrückt oder sie versuchen längs des Hauptstängels hochzuwachsen, um ans Licht zu gelangen. Auf jeden Fall wächst der Hauptstängel mit der Terminalknospe vor allem in die Höhe - das ist manchen Growern lästig und daher entscheiden sie sich für das Pinzieren.
Warum Pinzieren? Beim Cannabisanbau im Freien ist es normalerweise nicht notwendig, die Pflanzen zu pinzieren. Es ist ihnen möglich, auf natürliche Weise die optimale Form zu entwickeln. Zudem ist die Höhe der Pflanzen beim Outdoor-Anbau nicht so sehr das Problem. Falls jedoch drinnen unter Kunstlicht angebaut wird, müssen Grower die Höhe ihrer Pflanzen fast immer begrenzen, hauptsächlich aus zwei Gründen: Erstens, im Anbauraum herrscht Platzmangel; hat er beispielsweise eine Höhe von zwei Metern, kann man keine zwei Meter hohen Pflanzen anbauen. Der Abstand zwischen der Pflanze und der Lichtquelle muss mindestens 30 Zentimeter betragen, gewöhnlich noch mehr. Zweitens, die Höhe der Pflanze muss beim Anbau in Innenräumen eingeschränkt werden wegen der Wirkkraft der Lichtquelle. Um ihre Leistungsstärke effektiv zu nutzen, sollten sich alle Pflanzen in der gleichen Entfernung vom Licht befinden. Der Grund besteht darin, dass die Lichtintensität mit zunehmender Entfernung dramatisch abnimmt – und die Spitzen der Pflanzen bekommen gewöhnlich 10 Prozent mehr
Die Pflanze nach Pinzieren des Hauptstängels. Die vier Triebe unterhalb beginnen schnell zu wachsen
Licht ab als die tiefer liegenden Zweige. Eine derartige Minderung gibt es beim OutdoorAnbau nicht. Kurz: Pinzieren ist sinnvoll, um die Höhe der Pflanze zu beschränken und um das Wachstum der Seitenzweige zu regulieren oder zu verstärken.
Wie geht Pinzieren? Es gibt zwei grundsätzliche Methoden des Pinzierens. Am verbreitetsten ist die Beseitigung der gesamten Triebspitze („Toppen“). Wird die ganze Spitze des Hauptstängels abgetrennt, entwickeln sich unterhalb ziemlich schnell zwei neue Seitentriebe. Das Gleiche passiert, wenn die Spitze irgendeines Seitenzweiges gekappt wird - dann beginnen die beiden nächsten Triebe sich rasant zu entwickeln. Auf diese Weise lässt sich die Anzahl der obersten Spitzen auf dem Hauptstängel und den Seitenzweigen erhöhen. Dieser Vorgang ist mehrmals wiederholbar - ganz wie Sie wollen. Man muss einen Zweig nur mindestens zwei Sätze Blätter bilden lassen und kann die Zweigspitze dann wieder abknipsen. Die beiden darunter liegenden Seitentriebe werden jedes Mal ihr Wachstum beschleunigen. Die Zweige sollten aber nicht zu
intensiv pinziert werden - man verfolgt mit dem Anbau von Cannabispflanzen ja die Absicht, schließlich Blüten zu ernten. Um schöne große Blütenstände zu bekommen, ist es gut, die Anzahl der Zweige zwischen eins und acht zu halten. Hingegen bei der Produktion von Stecklingen kann man fleißig pinzieren, wenn man möglichst viele Triebe an der Mutterpflanze haben will. Pinzieren wird auch praktiziert, um das Wachstum der Seitenzweige zu unterdrücken. In diesem Fall wird der Trieb unmittelbar am Hauptstängel oder Zweig abgeschnitten (wie auf einem der Bilder zu sehen ist). Eine andere Pinziermethode wird von Growern als FIM bezeichnet. Bei dieser Vorgehensweise werden die „Büschel“ von neuen Trieben etwa um die Hälfte höher als bei der klassischen Methode des Toppens abgeschnitten. Die Spitze der Blütenknospe besteht nicht aus einem einzigen Trieb, sondern aus drei oder vier. Falls es gelingt, diesen Teil mit der FIMMethode in der richtigen Weise abzutrennen, bekommen wir vier oder fünf neue Zweige an der Spitze der Pflanze, und die können später schöne Blüten liefern. Dieses Verfahren ist besonders nützlich in kleinen Anbauräumen (Mikro-Anbau), wenn Sie so viele Blütenstände wie möglich haben wollen. Im Gegensatz hinzu macht es keinen Sinn für das sogenannte Sea-Of-GreenVerfahren, bei dem die Pflanzen sehr dicht nebeneinander stehen. Wenn bei draußen oder in Gewächshäusern angebauten Cannabispflanzen deren Höhe reguliert werden soll, kappen wir die Spitze des Hauptstängels auf die klassische Art und versuchen die Seitenzweige so weit nach außen wie möglich zu richten. Umso mehr Sonnenlicht sie bekommen, umso kürzer werden sie sein.
Wann und wie pinzieren? Die Pflanzen sollten während der vegetativen Phase pinziert werden, bevor sie damit beginnen, Blütenstände zu bilden. Sie sollten mindestens drei Sätze Blätter aufweisen bevor man mit dem Pinzieren beginnt. Achten Sie auch darauf, dass der Stängel mindestens drei Triebe hat. Es wird empfohlen, das Pinzieren spätestens dann durchzuführen, wenn die Pflanzen in die Blühphase wechseln. Manch einer pinziert die Pflanzen wirklich erst so spät, am Tag, wenn sie in die Blühphase wechseln - nach meiner eigenen Erfahrung ist es jedoch am besten, dies spätestens
Das Wachstum der Seitenzweige lässt sich durch Pinzieren der markanten Triebe stoppen. Hier werden keine neuen Triebe hervorkommen
sieben bis fünf Tage vor dem Übergang zu tun. Verwenden Sie dafür stets eine saubere Schere oder ein scharfes Messer. Der Schnitt sollte gerade verlaufen damit die Wunde an der Pflanze möglichst klein ausfällt. Die FIM-Methode sollte jedoch mit den Fingern praktiziert werden - man kann die Triebe einfach mit Hilfe des Daumens und des Zeigefingers abzwicken.
Wann nicht pinzieren? Niemals Automatik-Pflanzen pinzieren, denn jede Schädigung des Pflanzengewebes verursacht Stress und verlangsamt das Wachstum für mehrere Tage. Selbstblühende Varietäten haben einen relativ kurzen Lebenszyklus und jede Verzögerung in der Entwicklung ist kontraproduktiv. Es ist am besten, sie ohne jede Intervention natürlich wachsen zu lassen. Bei photoperiodischen Sorten ist ein Pinzieren der Pflanzen während der Blühphase nicht ratsam. In diesem Stadium ist es viel besser, sie zu beschneiden.
Was ist Beschneiden und warum lohnt es sich? Wenn die Pflanzen schon größer sind und ihre Form sagt einem nicht zu, kann man sie nach seinen Vorstellungen beschneiden. Beschneiden bedeutet die
Die rote Linie markiert das klassische Toppen, die blaue die FIM-Methode
Entfernung größerer Teile der Pflanze. Ganze Zweige werden dazu bestimmt, solche, die beispielsweise nicht genug Licht erhalten oder im Weg stehen. Sie verbrauchen nur Energie, die besser vom dem Rest der Pflanze genutzt werden sollte. Für den IndoorAnbau gilt: Je mehr Zweige ein Pflanze hat, umso mehr Blütenstände entwickelt sie, aber diese Blütenstände sind kleiner. Daher ist es manchmal ratsam, die Anzahl der Zweige zu begrenzen (idealerweise vier bis acht Zweige, wie erwähnt), um das Wachstum kompakter Blütenstände anzukurbeln. Natürlich können zu große Blütenstände auch nachteilig sein - sie sind zu schwer für schwache Zweige, die dann gestützt werden müssen. Aber ehrlich, wer würde schon kleine Blütenstände größeren vorziehen... Beschneiden schließt die Beseitigung tieferer Zweige ein, die nicht ausreichend Licht
erhalten, weil sie sich nicht hoch genug strecken können, um mit der Lichtquelle in Kontakt zu kommen. Werden sie entfernt, kann die Pflanze mehr Energie für das Wachstum von vielversprechenderen Zweigen nutzen. Außerdem kann - bei der Anwendung von Sea Of Green- oder Green Wall-Methoden - durch die Beseitigung tieferer Zweige der Luftstrom zwischen den Pflanzen verbessert und Schimmelbefall verhindert werden.
Wann und wie beschneiden? Beschneiden ist eine Sache, die man sich vorher gut überlegen sollte. Wenn überhaupt erfolgt sie am besten in den ersten zwei oder drei Wochen der Blühphase. In diesem Zeitabschnitt ist bereits zu sehen, welche Teile der Pflanze voraussichtlich viel Licht bekommen und welche schwächlich und nutzlos sind. Man will solche Zweige behalten, die beachtliche Blütenstände liefern können. In diesen beiden Wochen können wir die Zweige ein bis drei Mal schneiden. Am besten ist es, ganze Zweige etwa einen Zentimeter vom Stängel entfernt abzuschneiden. Wie beim Kappen sollte man ein scharfes sauberes Messer oder Schere verwenden und die Wunde so klein wie möglich halten. Obwohl ich bereits davor gewarnt habe, eine Beschneidung während der Blühphase durchzuführen, gibt es eine Ausnahme - wir können Triebe auf Zweigen abtrennen, die an Stellen ohne guten Zugang zum Licht wachsen. Solche Triebe finden sich in tieferen Bereichen an Zweigen, die unter anderen Umständen vielversprechend sein könnten. Tatsächlich handelt es sich bei diesen Austrieben ja um zukünftige Blütenstände. Ohne genügend Licht würden sie jedoch zu schwach sein und nur Energie vom Rest der Pflanze abziehen. Daher beseitigen die meisten erfahrenen Grower immer die tieferen Zweige.
Um mehr Energie in die oberen Bereiche der Pflanzen umzuleiten, ist es ratsam, die tieferen Zweige abzuschneiden
Entfernung von Blättern Blätter beseitigen ist ein weiteres häufig diskutiertes Thema, vor allem beim IndoorAnbau, denn draußen macht es nicht viel Sinn. Die großen Blätter überschatten häufig Blütenstände und wenn sie sich überlappen, kondensiert Feuchtigkeit an ihnen und es erhöht sich das Schimmelrisiko. Daher verwundert es nicht, dass viele Grower die Anzahl der Blätter an ihren Pflanzen einschränken möchten. Glücklicherweise bilden Cannabispflanzen mehr Blätter als sie brauchen. Das Abschneiden von Blättern sollte im gleichen Zeitraum wie beim Beschneiden geschehen - und nur die großen Blätter, die in Teilen der Pflanze ohne Blütenknospen wachsen. Aber denken Sie daran, die Pflanze braucht Blätter für ihre Entwicklung. Sie werden genutzt,
um Energie von der Lichtquelle aufzunehmen, und dieser Vorgang macht einen wesentlichen Teil der Photosynthese aus. Wenn die Entfernung von Blättern beendet ist, sollte es aber weiterhin nicht möglich sein, von oben herab durch die Pflanze hindurch zu sehen. Falls Sie zum ersten Mal Blätter abschneiden, gilt die goldene Regel "Weniger ist mehr". Wenn im letzten Abschnitt der Wuchsphase einige Blätter im Weg zu stehen scheinen, nur diejenigen beseitigen, die große Schatten auf die Pflanze werfen und infolge Überlappung mit Wasser bedeckt sind. Werden während der Blühphase zu viele Blätter abgeschnitten, wird dadurch die Bildung winziger Blätter in den Blütenständen angetrieben - und dies macht die Ernte unnötig kompliziert.
Alles was Sie schon immer über Cannabis Anbau wissen wollten…
Vor dem Beschneiden einen Blick auf die gesamte Pflanze werfen und die Zweige erwählen, die man behalten will. Versuchen Sie an allen Pflanzen sämtliche Zweige, die sich verschränken oder gegenseitig beschatten, zu entfernen. Das Ziel besteht darin, eine optimale Anzahl von Zweigen zu erhalten, an denen alle potentiellen Blütenstände genug Licht bekommen. Zudem sollte der Anbauraum gut be-/entlüftet werden.
Wann nicht beschneiden? Wie beim Pinzieren sollte man das Beschneiden von selbstblühenden Varietäten unterlassen. Die einzige Ausnahme wäre, falls Sie tiefe Zweige finden sollten, die verkümmert sind und nicht wachsen. Denken Sie daran, sie abzuschneiden, bevor die Pflanze in die Blühphase eintritt. Keine Sorte sollte nach der dritten Blühwoche beschnitten werden.
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Mr. Jose, Autor dieser Artikels, ist sowohl Autor des Buches "INDOOR" Anbau, in dem ihr alle Informationen über den Anbau unter dem Kunstlicht erhalten. Mehr dazu findet ihr unter www.mrjose.eu
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CANNABIS MAL ANDERS Weedkultur abseits von Joints und Vaporizern Kaum eine Substanz hat in der vergangenen Zeit derart an Salonfähigkeit dazu gewonnen wie der Hanf. Cannabis ist als Gewächs, Rauschmittel, Medizin, Nutzpflanze und Politikum in aller Munde, und aus einer ehemals von der „Reefer Madness“ abgestempelten „teuflischen“ Pflanze ist ein Mittel geworden, das selbst in der sogenannten normalen Gesellschaft immer mehr Eingang findet und auch von Menschen goutiert wird, die noch vor kurzer Zeit mit „Drogen“ so überhaupt nichts am Hut hatten. Text: Markus Berger Auf gut Deutsch: Cannabis wird als Teil unseres Lebens immer gewöhnlicher – und das ist eine äußerst positive Entwicklung, auf die wir lange Jahre hingearbeitet haben. Nun ist aber das Spektrum des Hanfs als Gebrauchspflanze mit dem Rauchen und der Nutzung als Rauschmittel noch lange nicht erschöpft. Es gibt nämlich Anwendungen, die uns exotisch anmuten und sehr ungewöhnlich erscheinen. Und diese schauen wir uns hier an. Wenn man die ungewöhnlichen Hanfanwendungen thematisiert, also solche, die fernab vom MainstreamCannabisgenuss angesiedelt sind, kommt es meist automatisch zuerst auf die bekannten HühneraugenProdukte des Schweizer Apothekers Karrer zu sprechen. Bis heute genießen die entsprechenden Anzeigen,die für „Karrer's Haschisch“in den Zeitungen vergangener Jahre abgedruckt waren, Kultstatus. Auf die Anwendung von Hasch und Haschöl als Mittel zur Bekämpfung von Hühneraugen wollen wir an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen. Zwar ist diese ehemalige Anwendung, die gerade mal hundert Jahre zurückliegt, durchaus ungewöhnlich, aber eben mittlerweile recht bekannt und deshalb schon lange nicht mehr so kurios. Schauen wir uns lieber Hanfanwendungen an, die bis zum heutigen Tage eher exotisch erscheinen.
Da wäre zum Beispiel die medizinische Nutzung von Cannabis-Wurzeln und -Stengeln, die innerhalb der Chinesischen Heilkunde schon vor mindestens 5000 Jahren bekannt gewesen war. Die ausgekochte oder zu Saft bzw. Paste verarbeitete Wurzel des Hanfs wurde im Land der aufgehenden Sonne zur Behandlung von Schmerzen verwendet. Auch die Heilkunde der antiken Römer kannte Anwendungen von gekochter Hanfwurzel zur Schmerzbekämpfung. Darüber hinaus legten sie die rohe Wurzel der Cannabispflanze auf Verbrennungen auf, um diese zu lindern. Die eingeweichte Wurzel des Hanfs war jedoch im Europa des 16. Jahrhunderts ebenso bekannt – hier wurden Gicht und rheumatoide Arthritis mit dem Präparat behandelt, der Saft der Hanfwurzel galt als sicheres Mittel bei Verbrennungen. Auf den Internetseiten der niederländischen Hanfsamenbank Sensi Seeds findet sich seit einiger Zeit eine wachsende Sammlung guter Texte zu den diversen Cannabis-affinen Themen. Auch zur medizinischen Nutzung der Hanfwurzeln ist ein erhellender Artikel zu lesen. Der erläutert dazu: „Der römische Historiker Plinius der Ältere schrieb in seinem Werk Naturalis Historia um 79 n. Chr., dass in Wasser abgekochte Cannabiswurzeln zur Zubereitung eines Präparats verwendet werden
könnten, mit dem sich Gelenkschmerzen, Gicht und akute Schmerzen lindern lassen. Er erwähnte außerdem, dass die rohe Wurzel zur Behandlung von Verbrennungen direkt aufgelegt werden könne, um Schmerzen und Blasenbildung zu vermindern; doch sie müsse häufig ausgetauscht werden, um eine Austrocknung zu vermeiden. Und auch der römische Arzt Dioskurides bestätigte, dass Umschläge aus gekochten Cannabiswurzeln zur Behandlung von Entzündungen, Gicht und 'überspannten Sehnen' angewendet würden. Darüber hinaus schrieb der griechische Arzt Oribasius, die 'trockene' Wurzel könne ebenfalls auf Hautausschläge wie beispielsweise subkutane (unter der Haut gelegene) Zysten aufgelegt werden, wenn man sie zu gleichen Teilen mit Taubenkot vermischen würde – eine Behauptung, die jedoch in keiner anderen Quelle zu finden ist“. Die Wurzeln der Hanfpflanze enthalten viele verschiedene Wirkstoffe, die zum Teil im Rest der Pflanze nicht vorkommen. Darunter fallen diverse Terpene, zum Beispiel eines mit dem lustigen Namen Friedeline, verschiedene Alkaloide und sogar ein Wirkstoff, der von den Nachtschattengewächsen her bekannt ist, nämlich das potenziell hoch giftige Atropin, das in der modernen Schuldmedizin angewendet wird. Cannabinoide, wie sie im Hanfkraut gewöhnlicherweise vorkommen, finden sich in der Cannabiswurzel nur sehr sparsam – so lässt sich dort unter anderem eine geringe Quantität an Cannabidiol (CBD) und dessen inaktiver Säureform CBDA nachweisen. Wie geht man nun mit Hanfwurzeln um, damit man sie verwenden kann? Wird die frisch ausgegrabene Wurzel für einige Stunden ausgekocht, entsteht eine dunkle und ölige Substanz, die direkt als Salbe oder Creme oder aber als Zusatz zu einem Umschlag benutzt werden kann. Wunden,
Quetschungen und Verbrennungen lassen sich zum Beispiel damit behandeln. Die getrocknete Wurzel kann darüber hinaus pulverisiert und als Zusatz für Salben, Ölen, Alkoholika, Butter und andere Mittel verwendet werden. Die typische Rauschwirkung, die wir vom Cannabiskraut her kennen, lieben und schätzen, ist allerdings bei Verwendung der Wurzeln nicht zu erwarten. Wie wir sehen, ist der Hanf eine Pflanze, die vielfältig genutzt werden kann, und auch die Wurzeln, die in der Gemeinschaft der Hänflinge bislang eher ein Schattendasein des Unbekannten fristeten, sind interessanter, als es zunächst den Anschein erwecken mag. Die bekannteste Technologie im Umgang mit Cannabis ist jedoch sicherlich die des Rauchens, und da wir in diesem Artikel die für unsereins eher ungewöhnlichen Anwendungen betrachten, werfen wir nun einen Blick auf exotisch anmutende Formen des Rauchens von Cannabis, die mit dem Genuss eines normalen Joints nichts zu tun haben. Wer sich mit den Spielarten der Ethnobotanik auskennt, insbesondere mit der indigenen Ethnobotanik des südamerikanischen Kontinents, der wird schon einmal von den berühmt-berüchtigten Friedenspfeifen der „Indianer“ gehört haben. Auch in zahlreichen Wildwestfilmen wird diese Pfeife immer mal wieder erwähnt und gezeigt – freilich, ohne zu erwähnen, was sich darinnen befindet. Lösen wir es auf: Gemeinhin gibt es keine bestimmte Pflanze oder Pflanzenmischung, die in eine solche Pfeife gestopft wird, sondern vielmehr zahlreiche Kompositionen aus Kräutern, Harzen, Blüten und so weiter, die von Stamm zu Stamm unterschiedlich zusammengemixt werden. Diese Mischungen nennt man gemeinhin „Kinnikinnick“, und sie bestehen – meist auf der Basis von Bärentraubenblättern - aus allen möglichen Gewächsen bzw. Gewächsteilen,
Bestandteile zum Einsatz kamen. Die einstigen Zigaretten und pharmakologischen Räucherungen enthielten also nicht nur Tabak und weitere Gewächse, sondern gleichermaßen Cannabis! Und unsere Politiker wollen uns erzählen, der Hanf sei bei uns eine kulturfremde Pflanze! Zum Abschluss dieser Exkursion noch etwas, was kaum jemand weiß: Hanf kann auch geschnupft werden! Ethnographische Belege hierfür finden wir zum Beispiel in Nepal. Dort wird das sogenannte Bhang, also pulverisiertes Hanfkraut, zur Behandlung einer laufenden Nase durch dieselbe gezogen. Christian Rätsch berichtet: „Bhang ist sehr fein zermahlener Hanf, der vor allem als Schnupfenmittel geschnupft wird. Erst bei zehn bis zwölf 'Nasen' wirkt er psychoaktiv“. Und tatsächlich: Zermahlenes Hanfkraut kann, wenn es in niedriger Dosierung als Snuff Verwendung findet, Schnupfensymptome bekämpfen. Das gilt nicht nur in Nepal, sondern auch für unsere Gefilde und unsere heutige Zeit.
nicht immer, aber häufig aus psychoaktiven bzw. pharmakologisch aktiven Pflanzen. Kinnikinnick ist also ein Potpourri aus unterschiedlichen Rauchkräutern, bedeutet auf Deutsch etwa „Das Gemischte“ und ist – in abgewandelter Form – auch in unserem Kulturraum bekannt gewesen. Und zwar unter dem Namen „Knaster“. Die Verwendung des Begriffs Knaster oder Knastertobak als Synonym für den Hanf deutet schon darauf hin, dass den Mischungen im deutschsprachigen Raum auch Cannabis beigegeben wurde. Der Hamburger Autor und Drogenforscher Christian Rätsch erklärt: „Knaster ist eine deutsche Entsprechung zum indianischen Kinnikinnick. Beides sind Überbegriffe für Produkte, nämlich aus mehreren möglichen Zutaten bestehende Rauchmischungen für Pfeifen (Knasterpipen und Friedenspfeifen). Eine brauchbare Grundlage für Knastermischungen sind drei gleiche Teile Huflattichblätter, Ehrenpreiskraut und Brombeerblätter. Der Knasterer kann alles selbst in Wald, Wiese und Au sammeln. Dazu kann man etwas 'Kraut' (Cannabis) pfeffern und selbstgezogenen Tabak reinschneiden.“ Die meisten Cannabisfreunde werden beipflichten, dass der
Hanf eine ganz besonders geeignete Zutat für eine Pfeife ist, die den zwischenmenschlichen und inneren Frieden bringen soll. Eine weitere, ziemlich unbekannte Anwendung von rauchbarem Cannabis haben wir mit einer Reihe von kommerziellen Zigarettenprodukten, die einstmals den Markt der Rauchwaren bereicherten. Zu diesen für heutige Verhältnisse ungewöhnlichen Rauchanwendungen schrieb auch der bekannte Cannabisautor Hans-Georg Behr einige aufschlussreiche Zeilen. Eine Runde Staunen gefällig? Und bitte schön: „Direkt aus Alexandrien stammten die Zigaretten der Firma Simon Arzt (welch subtiler Name!), 1869 gegründet und sehr erfolgreich mit ihrer No. 2, die 7 Prozent ägyptischen Hanf enthielt. Im selben Jahr führte Österreichs Tabak-Regie anlässlich der Eröffnung des Suez-Kanals die Khedive mit 5 Prozent Hanfanteil ein und zur Weltausstellung 1873 die Nil mit 8 Prozent ungarischem Hanf. 1878 folgte noch die Egyptische II. Sorte mit nahezu identischer Zusammensetzung der Simon Arzt No. 2. Simon Arzt gibt es noch, allerdings mit anderen Liefernummern, auch Khedive und Nil, aber seit 1925 allesamt ohne die ganz besondere Würze. Im
norddeutschen Raum gab es verschiedene kleine Marken mit oft aufreizenden Namen wie 'Arabische Nächte' oder 'Harem', die ebenfalls bis zu 9 Prozent Hanf enthielten und allesamt während des Ersten Weltkriegs eingestellt wurden“. Diese Zigaretten haben nichts zu tun mit den Cannabiszigaretten der heutigen Moderne, wie es sie zum Beispiel in der Schweiz seit kurzer Zeit gibt. Das sind Tabakerzeugnisse, die mit CBD-haltigen Hanfblüten angereichert werden, dafür aber nur verschwindend geringe Anteile an THC aufweisen. Bekannt sind weiterhin die ehemals in den Apotheken erhältlich gewesenen Asthmazigaretten, von denen fast jeder Hanf liebende Mensch schon mal gelesen haben wird, dass sie zur Zeit ihrer Verfügbarkeit neben anderen Pflanzen, wie dem Huflattich, den psychoaktiven Stechapfel (Datura stramonium) enthielten. Weniger bekannt ist, dass es auch pharmazeutische Asthmazigarillos gab, die ebenso Hanf enthielten. Wir kennen beispielsweise „Neumeiers Cigarillos“ von 1913 und diverse Asthma-Räucherpulver der Marke „Hadra“ aus den 1920er-Jahren, in denen Stechapfel, Eukalyptus, Lobelie, Tabak, Cannabis und andere pflanzliche
Die Vielfalt der auch ungewöhnlichen Anwendungen der Cannabispflanze ist geradezu unermesslich, und vieles an Verwendungsmöglichkeiten wird sich im Lauf der Zeit erst noch herauskristallisieren. So ist zum Beispiel die Nutzung der modernen BHO-Konzentrate überhaupt erst in den letzten Jahren erfunden und etabliert worden, und wir dürfen gespannt sein, was sich die Community in Zukunft noch alles ausdenken wird, um die Kulturpflanze Cannabis.
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MILA HOW I BECAME THE HASH QUEEN
"How I Became the Hash Queen" sind die aufregenden persönlichen Erinnerungen einer der wenigen weiblichen Ikonen der Cannabisbranche eine Lebensgeschichte wie keine andere, die uns von
Liebesgeschichten und Liebeskummer. Mila nimmt uns mit auf ihre ersten Partys auf dem Strand von Goa (Indien) und in das Herz der 60er-Jahre Revolution (in Mode und Musik) - nach Amsterdam. Bei alldem sieht sie sich vor die Herausforderung als alleinerziehende Mutter gestellt, auch noch als sie mit ihren wegweisenden Erfindungen, die auf die zukünftige Entwicklung der Haschproduktion einen prägenden Einfluss haben, zu einer Pionierin der traditionell männlich dominierten Branche geworden ist. Dieses Buch gestattet tiefe Einblicke in ein breites Spektrum alternativer Welten und Erfahrungen - im Beisein einer faszinierenden Frauenpersönlichkeit.
DER AUTOR
Mila, auch bekannt als “The Hash Queen,” wurde vor Kurzem die Ehre zuteil, zu einer der 100 einflussreichsten Personen in der Welt des Cannabis ernannt zu werden - und ihr Ruhm wächst weiter.
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den 1960er-Jahren in Amsterdam bis zum Himalaya und zur boomenden legalen Marihuana-Szene in den USA befördert. Milas Autobiographie ist in vielerlei Hinsicht faszinierend und inspirierend. Als Mutter, Erfinderin, Weltreisende, Liebhaberin, spirituell Praktizierende ist sie unglaubliche Risiken eingegangen und hat sich auf unvorstellbare Abenteuer eingelassen. Sich stets neu erfindend, immer wieder Unternehmen schaffend, zog Mila ihre Kinder groß und agierte gleichzeitig als eine Rebellin. Ihre Geschichte ist teils ein fesselndes Reisetagebuch über das Wandern auf nicht kartierten Bergpässen zu versteckten Klöstern, teils eine sehr persönliche Schilderung von
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(LQ :RUW GHV +HUDXVJHEHUV 'LH GHXWVFKH 5HJLHUXQJ KDW KLQVLFKWOLFK GHV .RQVXPV YRQ &DQQDELV HLQHQ 3UR]HVV GHU UHODWLYHQ /LEHUDOLVLHUXQJ HLQJHOHLWHW XQG &DQQDELVDNWLYLVWHQ HQJDJLHUHQ VLFK VHKU XP GLHVH (QWZLFNOXQJ ]X I¸UGHUQ 0HKUHUH *HPHLQGHU¦WH XQG +DXSWNRPPLVVDUH XQWHUVW¾W]HQ QXQ DNWLY HLQ &RIIHHVKRS 6\VWHP QDFK KROO¦QGLVFKHP 9RUELOG DOV HLQH 0¸JOLFKNHLW KDUWH YRQ ZHLFKHQ 'URJHQ ]X WUHQQHQ ZLH HV VLFK LQ +ROODQG EHZ¦KUW KDW 2E VLH HLQHQ QHXHQ &RIIHHVKRS DXIVXFKHQ RGHU I¾U GHQ (LJHQEHGDUI DQEDXHQ &DQQDELVNRQVXPHQWHQ VWHOOHQ I¾U QLHPDQGHQ HLQH %HGURKXQJ GDU XQG YHUXUVDFKHQ NHLQH ZDKUQHKPEDUHQ VR]LDOHQ 3UREOHPH (LQLJH 3ROLWLNHU XQG .RPPHQWDWRUHQ IRU GHUQ GLH YROOVW¦QGLJH /HJDOLVLHUXQJ YRQ 0DULKXDQD :DUWHQ ZLUV DE XQG ZLU ZHUGHQ VHKHQ ZLH VLFK GLH 'HEDWWH LQ HLQHU =HLW UHODWLYHU 5XKH ]ZLVFKHQ DOOHQ DQ GHU $XVHLQDQGHUVHW]XQJ %HWHLOLJWHQ HQWZLFNHOW
ΖQ GHU =ZLVFKHQ]HLW KRIIW GHU +HUDXVJHEHU GDVV 6RIW 6HFUHWV GHU IIHQWOLFKNHLW HLQH SRVLWLYH 6HLWH GHU 1RUPDOLVLHUXQJ GHV &DQQDELVNRQVXPV DXI]HLJHQ ZLUG XQG LVW EHVWUHEW VRZRKO %HI¾UZRUWHUQ DOV DXFK *HJQHUQ GHU /HJDOLVLHUXQJ HLQ )RUXP ]X ELHWHQ 'DV VHW]W YRUDXV GDVV GHU 9HUOHJHU QLFKW XQEHGLQJW PLW DOOHP ZDV LQ $UWLNHOQ XQG $Q]HLJHQ HUVFKHLQW HLQYHUVWDQGHQ LVW 'HU +HUDXVJHEHU GLVWDQ]LHUW VLFK KLHUPLW DXVGU¾FNOLFK YRQ YHU¸IIHQWOLFKWHQ $XVVDJHQ RGHU 'DUVWHOOXQJHQ GLH GHQ (LQGUXFN HUZHFNHQ N¸QQWHQ GDVV GHU .RQVXP RGHU GLH 3URGXNWLRQ YRQ &DQQDELV EHI¾UZRUWHW ZLUG (V LVW XQWHUVDJW RKQH GDV YRUKHULJH (LQYHUVW¦QGQLV GHV +HUDXVJHEHUV RGHU DQGHUHU ΖQKDEHU YRQ 8UKHEHUUHFKWHQ LUJHQGHWZDV JOHLFK ZHOFKHQ )RUPDWV YRQ GLHVHP 0DJD]LQ ]X NRSLHUHQ RGHU ]X UHSURGX]LHUHQ 'HU +HUDXVJHEHU ¾EHUQLPPW NHLQH 9HUDQWZRUWXQJ I¾U QLFKW DQJHIRUGHUWH (LQVHQGXQJHQ 'HU +HUDXVJHEHU LVW EHP¾KW DOOH 8UKHEHUUHFKWVLQKDEHU YRQ )RWR 9LGHRPDWHULDO ]X HUUHLFKHQ 'LHMHQLJHQ GLH PHLQHQ QRFK $QVSUXFK DXI GLHVH 5HFKWH ]X KDEHQ VLQG EHUHFKWLJW GHQ +HUDXVJHEHU ]X NRQWDNWLHUHQ 6RIW 6HFUHWV HUVFKHLQW LQ GHQ IROJHQGHQ /¦QGHUQ +ROODQG +LJKOLIH 0DJD]LQH 'HXWVFKODQG VWHUUHLFK 6FKZHL] 8QLWHG .LQJGRP )UDQNUHLFK 6SDQLHQ ΖWDOLHQ 3ROHQ 7VFKHFKLVFKH 5HSXEOLN &KLOH XQG $UJHQWLQLHQ
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AWARD WINNING
Si
Si
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Si
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T PRODUC
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Si
Si
Silizium erzeugt einen stärkeren und dickeren Stengel.
Si Si
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Si
Si
Fe
NO3
Ca Ca
K
Mn
Silizium reguliert und verbessert die Aufnahme von Nahrung.
K Mn
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Ca Fe K
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Mn
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Unterstutzt die Starke!
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Silizium verbessert die Festigkeit der äußeren Schicht der Blätter und des Stengels, was die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Krankheiten und Stress erhöht.
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