LOSLASSEN! Puderzuckersand, Sonne & blaugrünes Meer Es gibt ein Meer an Inselparadiesen auf der Welt. Mit ihrer zehn Quadratkilometer kleinen Fläche und ihren traumhaften, weißen Stränden gehört Boracay dazu, womöglich die beliebteste der über 7.000 philippinischen Inseln. Das Team des MEERRAUM Magazins hat sich deshalb auf den weiten Weg gemacht, dieses paradiesische Fleckchen Erde und damit den Spirit von Boracay zu erkunden und vor allem zu spüren.
SCHON ALLEIN DIE ANREISE IST ABENTEUERLICH.
Der Flug aus Deutschland auf die Philippinen, nach Manila, beträgt rund 17 Stunden. Anschließend geht es von Manila aus mit einem kleinen Propellerflugzeug auf die Insel Panay nach Caticlan. Nach der Landung wurden wir mit einem Tricycle, einem Fahrrad auf drei Rädern, zum Caticlaner Hafen „Jetty Port“ gebracht. Dort stiegen wir auf die typischen philippinischen Boote, die „Bangka“, die uns dann auf die Insel Boracay über den Seeweg bringen sollten. Der Weg auf der Gangway hin zu den Booten gestaltete sich ein wenig schwierig, denn es war etwas eng und wackelig. Wir hatten Angst, dass unser Gepäck ins Wasser fallen könnte. Glücklicherweise halfen die Filipinos, das Gepäck zu tragen und auf den Dächern der Bangkas zu verstauen. Dann ging es endlich los: Das Ziel kam immer näher. Innerhalb 15 Minuten waren wir schließlich da.
Angekommen auf Boracay begaben wir uns auf die Suche nach unserem Hotel. Es befand sich direkt am White Beach, dem Touristenmagneten der Insel, zwanzig Meter entfernt vom Meer. Als wir aus dem Hotel heraustraten, die schmale versandete Strandpromenade begingen, wurde unsere gefühlt endlose Reisezeit schließlich belohnt: Ein Traum von Puderzuckersandstrand, funkelndem und türkisblauem Wasser und wahrer Lebensfreude präsentiert sich unseren Augen.
DORT PULSIERT DAS LEBEN:
unzählige Restaurants, Hotels, Geschäfte und auch Stände von freien Händlern befinden sich dort – den kleinen und großen Shoppingtouren sind demnach keine Grenzen gesetzt. Es gibt noch mehr zu erleben: Vormittags liegen die Ausflugsboote direkt am Strand im Wasser, man kann Rundreisen buchen, zwischen Fischen und Korallenriffs tauchen
oder schnorcheln. Denn das Unterwasserparadies von Boracay gehört zu den schönsten der Welt. Die Philippinen werden nicht umsonst die „Perle des Pazifiks“ genannt. Auch Segeltrips zwischen den Nachbarinseln empfehlen wir. Weitere Wasser-Fun-Sportarten wie Banana-Boat-Fahren, Jet Ski und Wakeboarden sind hier möglich. Sie können auch das heitere Strandleben auf der wunderschönen Insel beobachten, während Sie sich an
Ihrer Lieblingsbar einen köstlichen Cocktail gönnen. Andernfalls lassen Sie Ihre Seele baumeln, vergessen Sorgen und Nöte, zumindest für die Zeit auf Boracay, und genießen die heißen Sonnenstrahlen. Bestenfalls im Schatten der vielen sattgrünen Kokospalmen, die en mase dort wachsen und für ein paradiesisches Wohlbefinden sorgen. Viele der Einheimischen bauen am Strand mächtige Sandburgen, auf den groß „Boracay“ miteingearbeitet
ist. Dieses Motiv bietet sich als ein tolles Urlaubsfoto an. Lassen Sie sich mit den Sandburgen fotografieren und schenken den Filipinos lediglich einen kleinen Obolus. So tun Sie darüber hinaus etwas Gutes, indem Sie den Lebensunterhalt der Menschen dort unterstützen.
DEN ABEND SOLLTE MAN AM BESTEN AM WHITE BEACH GENIESSEN.
Die langen Ausflugsboote sind wieder heimgekehrt. Ihre schwarzen Segel wirken vor der am Horizont untergehenden Sonne, die in gelben und roten Brauntönen funkelt, wie kleine glitzernde Sterne. Das alles gleicht einem Postkartenmotiv, wobei man dieses Bild sofort seinen Liebsten, die zuhause geblieben sind, schicken möchte. Schließlich beginnt das abendliche Leben am pulsierenden White Beach: Es wird lauter, unterhaltsamer und turbulenter. Die Musik dröhnt aus den Kneipen. Live-Musik strahlt die Unbeschwertheit dieser Insel aus. Boracay versprüht Lebendigkeit und gute Laune. Männer und Frauen
tanzen ausgelassen am Strand und feiern das Leben. Natürlich darf dazu ein leckeres Abendessen nicht fehlen. Viele Openair-Lokale bieten ein reichhaltiges Buffet an: Von Fleisch, Seafood, Salaten bis hin zu Cheeseburgern - die Auswahl ist groß. Dazu Shisha rauchen mit einem Cocktail in der Hand. Nicht zu vergessen, die vielen Bierbars und Feuershows, die am Strand aufgeführt werden. Nach 23 Uhr geht es in einen der vielen coolen Clubs. Einige liegen direkt am Strand. Getanzt wird bis in die frühen Morgenstunden. Neben dem White Beach gibt es viele andere schöne Strände, die es wert sind, erkundet zu werden. Dazu zählen der Diniwid Beach, Puka Shell, Bulabog Beach, Balinghai Beach, Punta Bunga & Banyugan Beach, Tulubhan & Tambisaan Beach und Ilig Iligan Beach.
Je weiter man sich vom White Beach entfernt, desto einsamer wird es an den Stränden. Sie unterscheiden sich auch von ihrer Art her: Es gibt wilde Strände. Strände mit zerklüfteten Felswänden, von denen man ins Wasser springen oder welche, wo man in kleinen Bars direkt am Meer einen Cocktail trinken kann oder solche, die über Luxusresorts verfügen. Von dort hat man einen traumhaften Blick auf das kristallklare Wasser. Besonders hervorzuheben ist der Bulabog Beach, der an der Ostseite von Boracay und damit genau gegenüber des White Beach liegt. Er ist das Mekka für die Kite- und Windsurfer. Der Strand hat eine weit ausgedehnte Flachwasserzone, die bis weit draußen zum Riff reicht und ist, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Kitesurfer, nur bedingt zum Schwimmen geeignet.
Einer der schönsten Strände auf Boracay ist allerdings der Puka Shell Beach, findet das MEERRAUM-Team. An dem von Muscheln bedeckten Strand befinden sich nur wenige Bars. Da dieser Platz noch sehr unberührt ist, könnte er ein romantisches Fleckchen für Verliebte sein. Doch vor allem fühlt man sich dort ein wenig wie Robinson Crusoe: Einsam gestrandet unter Palmen. Die meisten Strände sind leicht zu entdecken, entweder mit dem Fahrrad, dem Motorroller, dem Tricycle oder gar zu Fuß. Interessant ist es, auch mal dorthin zu fahren, wo die Locals, die Einheimischen leben. Durch ihre freundliche Art fühlt man sich sofort willkommen.
FAZIT DIESES WUNDERBAREN TRIPS IST:
Boracay ist ein himmlischer Ort, der Magie ausstrahlt. Lassen Sie sich von seiner Unbeschwertheit und Lebendigkeit inspirieren und tanken neue Kraft. Das MEERRAUM-Team hat es auf jeden Fall gemacht und ist noch immer wie beflügelt von den wunderbaren Eindrücken. Text: Luisa Schröder Fotos: Tom Richter