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SAMARITER Das Verbandsmagazin des Schweizerischen Samariterbunds

Im Einsatz für Menschen in Not 6 NOT LINDERN

Medizinische Hilfe im POB-Zentrum in Buchs

14 INTERVIEW

Vereinsleben wird heute anders interpretiert

20 JUGENDARBEIT

Zu Gast bei den Helpis des SV Altendorf


Erste Hilfe hat viele Gesichter

Danke für Ihre Spende und Unterstützung.


EDITORIAL

Immer da Liebe Samariterinnen, liebe Samariter Liliane Schäpper und Leandra Moser stehen stellvertretend für insgesamt 35 Samariterinnen und Samariter, die für die medizinische Betreuung von Flüchtlingen Sanitätsdienst geleistet haben. Um die nötigen administrativen Abklärungen rechtmässig, menschenwürdig und möglichst schnell abwickeln zu können, entschied sich der Kanton St. Gallen im Herbst 2021, in Buchs ein Provisorisches Bearbeitungszentrum (POB) einzurichten. Wie wichtig die Samariterinnen und Samariter als Hilfsorganisation sind, zeigt der Sanitätseinsatz im POB exemplarisch. Ich finde: Im Kleinen wird Grosses geleistet.

Die Bilder haben sich bereits im kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Tausende Menschen aus der Ukraine haben sich auf den Weg gemacht. Viele werden es noch tun, und beim Schreiben dieser Zeilen sind bereits viele in der Schweiz angekommen. Aus diesem Grund ist der Einsatz im POB seit dem 10. März 2022 im POB zugunsten ankommender Ukraine-Flüchtlinge angepasst worden.

Als die Anfrage vom SRK St. Gallen an mich herangetragen wurde, den Sanitätsposten im POB einzurichten und zu betreiben, zögerte ich keinen Moment. Es blieben genau drei Wochen Zeit, alles in die Wege zu leiten, Samariterinnen und Samariter zu rekrutieren und diese auch auf den Einsatz vorzubereiten. Der Sanitätsdienst war ursprünglich auf sechs Monate ausgerichtet. Als ausgebildete Ersthelfer sind wir in der Lage, Menschen mit Rat und Tat vielseitig zu unterstützen. In Krisen wie auch in anderen Situationen, immer geleitet von den Rotkreuz-Prinzipien. Das finde ich grossartig.

Die Samariterinnen und Samariter leisten Aussergewöhnliches. Im Kleinen können sie Grosses bewirken, und im Einsatz im POB konnte die Not der Menschen ein wenig gelindert werden. Sie sind immer da, wenn es sie braucht. Genau mit diesem Slogan wirbt der Verein «helfen helfen Schweiz» für mehr Respekt und Wertschätzung für Rettungsund Einsatzkräfte in der Schweiz. Die Wertschätzung gegenüber der Arbeit von allen Rettungs- und Sicherheitsorganisationen ist das Ziel. Die Öffentlichkeit soll wissen, dass es ein Privileg ist, in der Schweiz eine solch gut funktionierende Rettungskette zu haben. Ersthelfer leisten eine immense und sehr wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Da gehören auch die Samariterinnen und Samariter dazu.

Wie schnell es geschehen kann, dass Menschen flüchten müssen, zeigt der Krieg in der Ukraine.

URSULA FORRER Mitglied des Zentralvorstandes samariter 2/2022  3


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NÄCHSTER HALT BUCHS (SG) SAMARITERINNEN UND SAMARITER IM EINSATZ FÜR FLÜCHTLINGE

INHALT 10 WISSEN Der Verein «helfen helfen Schweiz» wirbt mit einer Kampagne für mehr Wertschätzung und Respekt für Rettungs- und Sicherheitsorganisationen. Präsident Pascal Rey gibt Auskunft 12 AKTUELL Die Abgeordnetenversammlung findet am 18. Juni 2022 statt. Es gibt viel zu entscheiden 4  samariter 2/2022

14 INTERVIEW 12 AKTUELL Über Chancen einer NeuVerbundentwicklung: im positionierung. Vereine Dialog mit der Samaritersind in der Schweiz nach basis die Strukturen innerwie vor sehr beliebt. Dass halb des Verbandes ansie kein Auslaufmodell passen sind, erzählt Philipp Moor im Gespräch 13 SIE SIND DRAN Immer wieder eine 16 VEREINE UND neue Herausforderung: VERBÄNDE das Schwedenrätsel und News aus der Welt das Sudoku der Samariter


IMPRESSUM «samariter» 2/2022 Erscheinungsdatum: 11. Mai Herausgeber Schweizerischer Samariterbund SSB Martin-Disteli-Strasse 27 Postfach, 4601 Olten Telefon 062 286 02 00 Telefax 062 286 02 02 redaktion@samariter.ch www.samariter.ch Abonnemente, Adressänderungen schriftlich an obige Adresse Abonnementspreis Einzelabonnement für Aussen­stehende: Fr. 33.– pro Jahr 4 Ausgaben pro Jahr Auflage: 22 600 Exemplare Redaktion Paolo D’Avino (pda) Matthias Zobrist (mzo) Westschweiz: Chantal Lienert (cli) Südschweiz: Mara Zanetti Maestrani (m.z.) Telefon 062 286 02 00 Telefax 062 286 02 02 redaktion@samariter.ch Postadresse: Redaktion «samariter» Postfach, 4601 Olten

18 PARTNERSEITEN Die Rega-App bewährt sich seit über 10 Jahren: 2011 wurde die App eingeführt. Die Rega hat diese nun weiter verbessert 20 VEREINE UND VERBÄNDE Den Jüngsten des SV Altendorf bei einer Übung über die Schulter geschaut

22 WARENSHOP Samariterinnen und Samariter profitieren von Vergünstigungen. Neu im Sortiment des Samariter-Shops 23 SERVICE Meinungen und mehr

Inserate Fachmedien Zürichsee Werbe AG Laubisrütistrasse 44, 8712 Stäfa Telefon 044 928 56 11 Telefax 044 928 56 00 samariter@fachmedien.ch www.fachmedien.ch Layout, Druck, Versand Stämpfli Kommunikation, 3001 Bern staempfli.com Fotos Titelseite und Inhaltsverzeichnis: shutterstock

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SCHWERPUNKT GRENZEN

GEMEINSAM NOT LINDERN Sie sind mit wenig Gepäck und wenig Bargeld, einem Smartphone und Zugticket unterwegs, und sie sind jung. Die zahl­reichen afghanischen Flüchtlinge, die auf der Suche nach Schutz und Einkommen sind, finden in Buchs (SG) im Provisorischen Bearbeitungszentrum ein wenig Ruhe und erhalten Erste Hilfe von Samariterinnen und Samaritern. TEXT: Paolo D’Avino / FOTO: Beat Brunner 6  samariter 2/2022


Samariterinnen im Schichtbetrieb Vertrauen gewinnen sei für beide Seiten ohnehin die grosse Herausforderung. «Wir kennen weder die Vorgeschichte und Sprache der Menschen noch was sie alles auf ihrem Weg bis hierhin erlebt haben», sagen die beiden Samariterinnen. Für Leandra Moser und Liliane Schäpper ist der Sanitätsdienst im POB kein alltäglicher Einsatz. Helfen sei ihre Aufgabe, eine Herzenssache, wie sie betonen, und doch legen die Flüchtlinge nicht immer alle Verletzungen offen. Haben die Samariterinnen das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist, wird sehr diskret die persönliche Wertsachentasche mit ei-

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«Die Samariterinnen und Samariter sind sehr gut ausgebildet, flexibel im Einsatz und richten die Erste Hilfe nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes aus.»

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nem Strich versehen. Das ist dann das Zeichen für die Übersetzerinnen und Übersetzer, dass sie mit den Flüchtlingen nochmals im Sanitätsraum vorbeischauen. «So können wir auch andere Verletzungen behandeln, die nicht auf Anhieb ersichtlich sind.» Dann verständige man sich mit Händen und Füssen, erklärt Schäpper. «Und mithilfe der Übersetzerinnen und Übersetzer», ergänzt Moser.

30 Menschen pro Tag

Liliane Schäpper (l.) und Leandra Moser im Einsatz im Provisorischen Bearbeitungszentrum.

«Wir sind medizinisches Personal vom Roten Kreuz Schweiz» steht gut erkennbar in grossen Lettern geschrieben. Es ist der erste Kontakt der Samariterinnen, wenn sie den Flüchtlingen das Blatt im Sanitätsraum des Provisorischen Bearbeitungszentrums (POB) zeigen. Der Satz ist in den Sprachen Hindi, Paschtunisch, Dari oder auch Urdu übersetzt, und dieser soll helfen, das Misstrauen abzubauen. Und das sei, zumindest zu Beginn, gross, sagen Liliane Schäpper vom SV Sennwald und Leandra Moser vom SV Widnau.

Liliane Schäpper und Leandra Moser sind zwei von insgesamt 35 Samariterinnen und Samaritern, die für die medizinische Betreuung im POB rekrutiert worden sind. «Seit vergangenem Sommer greifen die Kantonspolizei St. Gallen und die Grenzwache am Grenzbahnhof Buchs fast jeden Morgen illegale Migranten auf. Durchschnittlich 30 am Tag», sagt Florian Schneider von der Medienstelle der Kantonspolizei auf dem Rundgang durch das POB. Heute würde man knapp über dem Schnitt liegen. «40 Migranten sind angehalten worden.» Im POB geht es in erster Linie darum, die Mitarbeitenden wie auch die Flüchtlinge vor Corona zu schützen. «Deshalb sind die Tests unausweichlich, wir können jedoch niemand dazu zwingen», meint Liliane Schäpper. Doch seien dies beileibe nicht die einzigen medizinischen Abklärungen, die zu tätigen seien. «Wir behandeln vor allem Wunden und Verletsamariter 2/2022  7


SCHWERPUNKT GRENZEN

zungen, die sich die Menschen unter anderem von Stacheldrähten oder Schlägen auf dem langen Weg in die Schweiz zugezogen haben und die zum grossen Teil weder versorgt noch behandelt wurden.»

Humanitäre Hilfe Eine traurige Realität, wie beide Samariterinnen betonen, doch das grösste gesundheitliche Risiko sei die Krätze. Eine ansteckende Milbenerkrankung unter der Haut, die meist auf der langen Reise durch den engen Hautkontakt mit Erkrankten erfolge und eine allergische Reaktion mit starkem Juckreiz auslöse. «Weil ein Medikament verschrieben werden muss, nehmen wir Rücksprache mit einem von drei Ärzten, die jeweils auf Piket sind», sagt Leandra Moser. Das Leid und die Not der Einzelschicksale beschäftigen die Samariterinnen. «Wir wollen humanitäre Hilfe leisten.» Doch so einfach sei es nicht, den Zugang zu den Menschen zu finden. Sprachliche Barrieren würden den direkten Zugang verhindern, zudem könne sich die Situation von Tag zu Tag ändern.

Drei Wochen Vorlaufzeit Um die nötigen administrativen Abklärungen rechtmässig, menschenwürdig und möglichst schnell abwickeln zu können, entschied sich der Kanton St. Gallen im Herbst 2021, in Buchs ein Provisorisches Bearbeitungszentrum (POB) einzurichten. Der Einsatz leitet die Kantonspolizei St. Gallen. «Darin sind alle involvierten Organisationen untergebracht: Kantonspolizei, Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, Migrationsamt St. Gallen, Hilfswerk HEKS, Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) sowie eine private Sicherheitsfirma», betont Ursula Forrer. Die Anfrage, den Sanitätsposten im POB einzurichten und zu betreiben, sei vom SRK St. Gallen gekommen, sagt die Präsidentin des Samariterverbands SG/FL und des SRK St. Gallen und fügt hinzu, dass man rund drei Wochen Zeit gehabt hätte, die Samariterinnen und Samariter für den Sanitätsdienst zu rekrutieren. Das SRK schätze die Arbeit der Samariterinnen und Samariter. «Die Samariterinnen und Samariter sind sehr gut ausgebildet, flexibel im Einsatz und richten die Erste Hilfe nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes aus.»

Jung und wenig Gepäck «Es sind fast ausschliesslich sehr junge Männer, die Hälfte minderjährig», ergänzt Schneider. Sie würden Jeans oder Trainerhose, Winterjacke und Mütze oder Kapuze tragen. Sie hätten praktisch kein Gepäck dabei. «Fast alle haben ein Smartphone und 8  samariter 2/2022

etwas Geld – einige hundert Euro – bei sich, und die gesundheitliche Verfassung», so Schneider, «ist relativ gut.» Das POB ist in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude eines Chemieunternehmens untergebracht. Nach Umbauarbeiten konnte der Betrieb am 3. Januar starten. «Für die zwei Schichten sind jeweils zwei Samariter im Einsatz», sagt Ursula Forrer. Man arbeite seither mit allen Mitarbeitenden der Organisationen Hand in Hand. «Zwar fehlte uns am Anfang das Personal», gibt Forrer zu, doch jetzt seien die Abläufe eingespielt. Ursula Forrer ist stolz auf die Samariterinnen und Samariter.

Hand aufs Herz «Die gute Ausbildung, die schnelle und unkomplizierte Art der Samariterinnen und Samariter kommt den Notleidenden zugute», betont Forrer und ergänzt, dass auch die zuständigen Ärzte die gute Ausbildung der Samariter schätzen. «Wir waren von Anfang an voll akzeptiert», sagt Liliane Schäpper und ergänzt, dass die Polizei und die Grenzwache die Samariter am Bahnhof Buchs vermissen würden, jetzt, wo der Sanitätsposten nicht mehr am Bahnhof, sondern im POB betrieben würde. «Wir lernen jeden Tag dazu», sagen Schäpper und Moser, «von unseren Kolleginnen und Kollegen und auch von den rund 45 Personen, die hier am POB arbeiten.» Und Feedbacks erhielten sie auch von den Migranten. «Sie danken es uns immer wieder, indem sie ihre Hand aufs Herz legen.» In diesem Moment ist die Sprache universell, und es braucht keine gros­ sen Lettern, die darauf hinweisen.

FREIWILLIGENEINSATZ Der Sanitätsdienst im Provisorischen Bearbeitungszentrum (POB) in Buchs (SG) war ursprünglich auf sechs Monate ausgerichtet. Seit dem 24. Februar steht Europa im Banne des Krieges in der Ukraine. Jeden Tag erreichen Personen aus der Ukraine die Bundesasylzentren, wo sie den Registrierungsprozess für den Schutzstatus S durchlaufen. Deshalb wurde der Einsatz am 10. März 2022 im POB abgebrochen und das POB zugunsten ankommender Ukraine-Flüchtlinge umgenutzt worden. Das Schweizerische Rote Kreuz ist an verschiedenen Anlaufstellen aktiv und sucht Freiwillige, welche die geflüchteten Menschen unterstützen. Die SRK-Freiwilligen helfen mit, den Ablauf der Registrierung und die Aufrechterhaltung des Betriebes beispielsweise bei der Essensausgabe oder Kinderbetreuung effizient zu gestalten. Interessierte SRK Mitglieder oder Freiwillige melden sich bei Frau Sabine Ryser, Fachbereichsleiterin SRK, unter surek@redcross.ch.


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WISSEN

Für alle und immer da Mit «#IMMERDA» wirbt «helfen helfen Schweiz» für mehr Respekt und Wertschätzung für Rettungs- und Einsatzkräfte in der Schweiz. Wie es dazu kam, erklärt uns Pascal Rey, Präsident der Organisation und Kampagnenleiter. TEXT: Paolo D’Avino FOTOS: «helfen helfen Schweiz» Was war der Beweggrund, den Verein «helfen helfen Schweiz» 2017 aus der Taufe zu heben? Pascal Rey: Der Auslöser war das fehlende Bewusstsein für die Rettungsgasse. Zwar ist im Schweizer Strassenverkehrsgesetz beim Wahrnehmen der Warnsignale die Strasse für die Feuerwehr, die Polizei oder die Sanitätsfahrzeuge sofort freizugeben, doch eine gesetzliche Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse bestand damals noch nicht. Ziel war es, mit einer Kampagne auf die Missstände hinzuweisen. Das war die Geburtsstunde der Organisation.

Die jüngste Kampagne, die Sie im Herbst 2021 lanciert haben, heisst «#IMMERDA». Auf was für Defizite macht die Organisation hier aufmerksam? Unter dem Hashtag «#IMMERDA» wollen wir mit einer simplen Botschaft auf die wertvolle Arbeit von Einsatz- und Rettungskräften aufmerksam machen. Das Ziel: Die Schweizer Einsatzkräfte, die jederzeit bereitstehen, um zu helfen, wo Hilfe benötigt wird, sollen wieder jene Wertschätzung, Dankbarkeit und jenen Respekt erhalten, die ihnen leider in jüngster Zeit fehlten. Mit unserer Kampagne wollen wir die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass Hilfe keine Selbstverständlichkeit ist.

Wertschätzung, Dankbarkeit und Respekt – drei Schlüsselbotschaften der Kampagne. Wie stehts denn heute um die Akzeptanz von Einsatz- und Rettungsorganisationen? Ein Blick in die Schlagzeilen genügt. Die Anfeindungen, verbale und physische, gehören zwar nicht zur Tagesordnung, doch die Gewaltbereitschaft nimmt zu. Das ist inakzeptabel. Wir machen mit «#IMMERDA» keine Gewaltpräventionskampagne, sondern wollen mit unserer Kampagne zeigen, dass die Rettungs- und Einsatzkräfte immer da sind. Für alle und zu jeder Zeit.

Sie wollen das Thema also positiv besetzen, im Sinne, was wir schätzen, greifen wir nicht an?

Pascal Rey, Präsident von «helfen helfen Schweiz».

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Richtig. Die Öffentlichkeit soll wissen, dass es ein Privileg ist, eine solch gut funktionierende Rettungskette zu haben. Die Wertschätzung gegenüber der Arbeit von allen Rettungs- und Sicherheitsorganisationen ist unser Ziel. Die Botschaft vermit-


teln wir unter anderem mit Videos, Testimonials, LED-Plakaten, Aufklebern oder Social-MediaBeiträgen. Letztlich wollen wir auch die Politik einbinden, da diese ein ebenso wichtiger Zugang zur Bevölkerung ist.

Da gehören auch die Samariterinnen und Samariter dazu? Auf jeden Fall! Die Samariterinnen und Samariter als Ersthelfer sind ein wichtiger und zentraler Bestandteil der Rettungskette. Ersthelfer leisten eine immense und sehr wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft.

Verbale Entgleisungen oder Androhung von Gewalt: Man hört oder liest immer wieder von Übergriffen auf Einsatzhelfende. Worauf ist das zurückzuführen? Eine einfache Antwort auf diese Frage kann auch ich nicht geben. Wir können nicht verhindern, dass sich Menschen auf der Strasse prügeln. Das Problem ist zu vielschichtig, um es nur auf die Digitalisierung oder auf Social Media zurückzuführen. Letztere tragen sicherlich dazu bei, dass sich vieles sehr schnell viral verbreitet. Bei einer Notsituation zücken alle das Handy und filmen. Dieser Drang, gepaart mit dem wachsenden Egoismus, sich immer selbst am nächsten zu sein, erschwert die Arbeit der Rettungskräfte ungemein.

Sind auch Samariter und Samariterinnen dieser Gefahr ausgesetzt? Aufgrund dessen, dass auch Samariter und Samariterinnen, meist Eventbezogen, zu Notfallereignissen ausrücken, ist das Risiko sicher vorhanden. Bisher ist mir glücklicherweise noch kein Fall zu Ohren gekommen, wo es zu Entgleisungen oder zu Gewaltanwendungen gegenüber Samariterinnen und Samaritern gekommen ist. Ich hoffe, dass es auch so bleiben wird.

Wie soll man sich als Samariterin oder Samariter verhalten: Gibt es so etwas wie ein Patentrezept? Leider nein. In Notsituationen sind die Gemüter per se schon aufgebracht, und Samariterinnen und Samariter ziehen mit ihrer leuchtenden Uniform die Aufmerksamkeit auf sich. Wichtig scheinen mir zwei Sachen. Erstens: Im Alltag kann der Sanitätsdienst sehr gesittet zu und her gehen, doch an Konzerten oder Fussballspielen beispielsweise stehen die Menschen, vor allem Jugendliche, unter Alkohol- oder sogar Drogeneinfluss. Das verzerrt die Wahrnehmung. Die Situation kann schnell aus dem Ruder laufen, und in solchen Fällen muss

man nicht die Heldin oder den Helden spielen. Wenn die Situation zu eskalieren droht, sofort die Polizei zum Einsatz hinzuziehen. Die eigene Sicherheit geht immer vor. Zweitens sollten Samaritervereine vermehrt ihre Mitglieder auch auf solche Situationen vorbereiten oder zumindest dafür sensibilisieren.

Wie kann man als Samariterverein oder als Samariterin oder Samariter die Kampagne unterstützen? Die Kampagne ist für uns eine Herzensangelegenheit, und wir zählen auf die Solidarität der Samariterinnen und Samariter. Auch sie sind immer da, wenn es um Erste Hilfe und Menschen in Not geht. Es gibt mehrere Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Ideell, indem jede Person Mitglied unserer Organisation werden kann. Auf Social Media unbedingt den Hashtag «#IMMERDA» teilen und erwähnen. So können wir die Reichweite unserer Kampagne erhöhen. Wir haben auch Aufkleber, die in unserem Onlineshop bestellt werden können. Vielleicht lässt sich das eine oder andere Fahrzeug damit bestücken.

VEREIN «HELFEN HELFEN SCHWEIZ» «helfen helfen Schweiz» ist ein 2017 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel-Stadt. Der von Pascal Rey (25) präsidierte Verein hat ein Kernteam von rund 20 Personen und wirbt mit medialen Kampagnen, welche die Einsatzkräfte und deren Arbeit in den Fokus rücken, für mehr gesellschaftliche Akzeptanz für die Arbeit der Einsatz- und Rettungskräfte von Blaulicht- und Partnerorganisationen. Die Mission umschreibt der Verein auf seiner Website so: «Mit medialen Kampagnen möchten wir Begegnung schaffen. Zwischen Einsatzund Rettungskräften, deren Einsatzorganisationen und der Bevölkerung. Mit Aufklärung und authentischen Einblicken wollen wir Verständnis schaffen.» Informationen dazu: www.helfen-helfen.swiss samariter 2/2022  11


AKTUELL

Viele Traktanden an der Abgeordnetenversammlung

STRATEGIE 2024

Es gibt viel zu entscheiden an der Abgeordnetenversammlung vom 18. Juni 2022. Verschiedene Reglements- und Statutenänderungen sowie Ersatzwahlen für den Zentralvorstand und die Geschäftsprüfungskommission stehen auf dem Programm. Will der Schweizerische Samariterbund seine Reglemente und Statuten anpassen, ist dafür eine Genehmigung durch die Abgeordnetenversammlung (AV) nötig. Ganze sieben solche Geschäfte werden den Abgeordneten im Juni 2022 zur Abstimmung vorgelegt. Die meisten sind rein technischer Natur. So soll beispielsweise künftig der organisatorische Aufbau der Geschäftsstelle nicht mehr durch die AV genehmigt werden müssen oder die AV auch elektronisch durchgeführt werden können. Andere dienen dazu, aktuelle Standards für NonProfit Organisationen einzuhalten. Dazu gehört

zum Beispiel die Aktualisierung der Entschädigungsregelung des Zentralvorstands im Einklang mit ZEWO-Standards. Und auch eine Namensänderung wird beantragt: Der Schweizerische Samariterbund soll neu Samariter Schweiz heissen. Nebst den Anpassungen von Reglementen und Statuten, den gewöhnlichen AV-Geschäften wie Genehmigung von Protokoll, Leistungsbericht oder Jahresrechnung stehen ebenfalls Ersatzwahlen für die Geschäftsprüfungskommission und den Zentralvorstand an. Detaillierte Informationen folgen nach der AV im «samariter» 3/22.

Verbundentwicklung: im Dialog in die Zukunft Am Samstag, 22. Januar 2022, war für das Dialogforum Premiere. Zweck des Anlasses war, Ideen für das strategische Projekt Verbundentwicklung gemeinsam mit der Samariterbasis zu erarbeiten. Zentralpräsidentin Ingrid Oehen begrüsste an je- nungsrahmen hat entscheidenden Einfluss auf die nem Samstag im Januar rund 80 Teilnehmende aus Effizienz, Effektivität sowie Mobilisierungs- und den Kantonalverbänden, Basisvertretungen der Entwicklungsfähigkeit des Verbandes. Das erste Samaritervereine sowie Teilnehmende der Zentral- Dialogforum war der Startschuss, der Beginn eines organisation. Die externe Beraterin Ruth Aregger Dialoges, der Überlegungen in alle Richtungen moderierte den Anlass. Zudem hielt Prof. Dr. Ge- zulässt. Der Diskussions- und Findungsprozess org von Schnurbein vom Center for Philanthropy steht am Anfang. Studies (CEPS) ein Gastreferat zum Thema. Mit seiner Strategie «Samariter der Zukunft 2024» will der Schweizerische Samariterbund den Samari- Die nächsten Dialogforen tergedanken auch in zukunftsfähige Organisati- 14. Mai und 17. Septem­ber 2022. onsstrukturen tragen. Dazu braucht es angepasste Verbandsstrukturen sowie eine einheitliche und aufeinander abgestimmte Führung und Leistungserbringung. Die Verbandsstrukturen geben die formalen Regeln der Koordination und Partizipa- Mehr Information tion innerhalb der Organisation wieder. Der Ord- Im Extranet unter Konferenzen. 12  samariter 2/2022


SIE SIND DRAN

SCHWEDENRÄTSEL

SUDOKU LEICHT

MITTEL

Auflösungen auf Seite 23 samariter 2/2022  13


REDE UND ANTWORT

Der Verein ist kein Auslaufmodell Vereine sind ein zentraler Bestandteil des Lebens in der Schweiz. Doch die Gesellschaft wandelt sich und mit ihr auch die Art und Weise, wie Menschen das Vereinsleben interpretieren. Dass der Verein kein Auslaufmodell ist, legt Philipp Moor, Leiter Verbands- und Freiwilligen­ management beim SSB, im Gespräch dar. INTERVIEW: Paolo D’Avino

Wie stehts denn in der Schweiz um die Organisationsform Vereine? Philipp Moor: Vereine sind nach wie vor sehr beliebt in der Schweiz. Ja, ich würde sagen: Die Schweiz ist DAS Vereinsland. Schätzungsweise gibt es hierzulande über 100 000 Vereine. Über 40 Prozent der Bevölkerung sind in einem Verein aktiv, wie Erhebungen zeigen.

Die Form ist also kein Auslaufmodell? Nein, das finde ich nicht. Vereine wurden zum Teil vor über 100 Jahren gegründet. Damals unter anderen Bedingungen und in einer anderen Gesellschaft. Gleichgesinnte wollen aber auch heute noch ihr Hobby gemeinsam ausleben.

Philipp Moor (47), Leiter Verbands- und Freiwilligenmanagement

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In letzter Zeit häuften sich die Meldungen, dass sich Samaritervereine auflösen müssen. Die Gründe: Mitgliederschwund und Vereinsfunktionen, die nicht mehr besetzt werden können. Wie beurteilst du das Vereinsleben bei den Samaritern? Vereine allgemein und Samaritervereine im Besonderen müssen sich heute damit auseinandersetzen, dass sich unsere Gesellschaft individualisiert und die Menschen immer älter werden. Zudem stellen Junge andere Anforderungen an ein Vereinsleben. Samaritervereine stehen ebenfalls in diesem Wandel. Die Herausforderung ist es, einerseits neue Mitglieder zu finden und andererseits den eigenen Verein den gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen beziehungsweise sich entsprechend zu positionieren.

Die Art des Vereinslebens hat sich also entscheidend verändert? Wenn wir die Trends in unserer Gesellschaft betrachten, stellen wir eine Individualisierung fest. Angebote wollen heute orts- und zeitunabhängig erlebt werden. Ein Engagement in einem Verein muss den eigenen Bedürfnissen Rechnung tragen, und es wird zunehmend projektorientiert eingegangen. Lange, ehrenamtliche Tätigkeiten rücken dagegen in den Hintergrund. Kombiniert man diese Gegebenheiten, stellt man zwangsläufig fest, dass der herkömmliche, traditionelle Samariterverein eine «Konkurrenz» der neuen Freiwilligen bekommt. Ob man sich nun auf diesen Wandel einlässt oder nicht, wird vermutlich für die langfristige Daseinsberechtigung entscheidend sein.


In einem Unternehmen könnte man mit Öffentlichkeitsarbeit oder mehr Marketing in die Offensive gehen. Wie können die Verantwortlichen in den Samaritervereinen Gegensteuer geben? Man kann in der Tat Gegensteuer geben, und es beginnt mit der Analyse des Vereins. Folgende Fragen stehen im Vordergrund: Welche Art Verein wollen wir sein? Wie wollen wir uns positionieren, und was ist unsere Vereinsvision? Solche eher strategischen Überlegungen stehen aus meiner Sicht am Anfang. Sie bilden die Basis für alles Weitere. Bin ich dann von der Stossrichtung überzeugt, kann ich auch meine Vereinsorganisation entspre-

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Philipp Moor zu seinem Start beim SSB: «Für mich ist Vereins- und Verbandscoaching (m)eine Berufung. Ich möchte meine Erfahrung beim SSB aktiv einbringen und sehe mich in der Pflicht und Verantwortung, die KV und die SV zu unterstützen.»

STRATEGIE 2024

che Netzwerke meine Mitglieder mitbringen und welche Netzwerke ich aktivieren und auch nutzen kann. Netzwerke sind vielseitig nutzbar, seien es solche zu Behörden, Sponsoren, Dachorganisationen, anderen Mitgliedern und so weiter. Vereine holen sich somit das Wissen und die Kompetenz, aber eben auch Bekanntheit, fördern ihre Vereinsmitglieder und bieten ihnen einen Gestaltungsraum.

Wie kann der Schweizerische Samariterbund die Vereine unterstützen? Wir bauen ein Fundament im Bereich Verbandsund Freiwilligenmanagement. Wir sind Fachspezialisten, wenn es darum geht, zu wissen, wie Vereine und Verbände funktionieren, und verstehen uns als Dienstleister für unsere Verbände und Vereine. Wir werden eine eigene Bildungslandschaft in den Bereichen Freiwilligenmanagement und Verbandsmanagement entwickeln und zusammen mit den Schlüsselpersonen aus den Vereinen und Verbänden entsprechende Kurse, Unterlagen oder Beratungen vor Ort realisieren. Wir haben nun eine Stelle im Dachverband, die sich genau um die Anliegen der Vereine kümmert. Dafür ist unser Team da.

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Zur Person chend aufbauen und die richtigen Leute finden. Marketing ist dabei ein wichtiger Teil. Wenn man beispielsweise neue Freiwillige finden will, sollte man sich überlegen, wo sich diese bewegen. Es nützt wenig, Mitglieder dort zu suchen, wo wir es schon immer getan haben, oder gar zu hoffen, dass uns alle die Türen einrennen.

Es gibt auch Samaritervereine, die einen Mitgliederzuwachs verzeichnen – was machen sie anders? Ja, diese Vereine gibt es auch. Solche Vereine haben es geschafft, auf sich aufmerksam zu machen und ein Angebot zu generieren, wo man Erlebnisse und Emotionen erfahren und teilen kann. Nicht zuletzt passierte das auf Kosten anderer Vereine, die gerade in der Pandemiezeit inaktiv geblieben sind.

Kann ein gut funktionierendes Netzwerk helfen, und warum? Unbedingt. Vernetzte Vereine, und vor allem ihre Mitglieder, sind ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Als Verein überlege ich mir heute, wel-

Am 1. Januar 2022 hat Philipp Moor seine Arbeit auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Samariterbunds als neuer Leiter Verbands- und Freiwilligenmanagement aufgenommen. Er ist verantwortlich für die Beratung, Unterstützung und Betreuung der 24 Kantonalverbände und damit direkter Ansprechpartner für Fragen und Anliegen im Bereich Verbands- und Vereinsmanagement. Philipp Moor bringt für diese Aufgabe einerseits langjährige berufliche Erfahrung und Kompetenz im Bereich Personalwesen, Organisationsentwicklung und Ausbildung mit. Andererseits ist er ein fundierter Kenner des Verbands- und Vereinsmanagements. In seiner Freizeit hat er über Jahre beim grössten Sportverband der Schweiz, dem Schweizerischen Turnverband (STV) mit rund 370 000 Mitgliedern, das Vereins- und Verbandsmanagement auf regionaler, kantonaler und nationaler Stufe mitgestaltet. Weiter ist Philipp Moor Gründer von vereinscoaching.ch, einer Organisation, die Vereine und Verbände aus dem Sport- und Kulturbereich berät und unterstützt. samariter 2/2022  15


VEREINE UND VERBÄNDE

EINE ÄRA GEHT ZU ENDE

Mitglieder des Samaritervereins Chur sowie des Kantonalverbandes Graubünden haben an der Berufsausstellung in Chur das Interesse der Jugendlichen für Erste Hilfe geweckt. Text und Bild: Ernst Geiger

AN DER BERUFSAUSSTELLUNG KV BÜNDNER SAMARITERVEREINE Ein Stand der Bündner Samariter an einer Berufsausstellung mag auf den ersten Blick verwundern. Auf den zweiten haben der Kantonalverband der Bündner Samariter (KVBS) und der Samariterverein Chur mit dieser Aktion gleich zweifach auf sich aufmerksam gemacht: Erstens haben sie an dieser fünftägigen, von unzähligen jungen Personen besuchten Ausstellung den Sanitätsdienst übernommen. Zweitens gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, an einem attraktiv auf­ gebauten Stand den Jugendlichen den Samaritergedanken näherzubringen. Der Donnerstag wurde hauptsächlich von der italienisch sprechenden Jugend aus den Talschaften Poschiavo, Bregaglia, Mesolcina und Calanca besucht. Das ist umso erfreulicher, als dass sie einige Stunden Anreise über mehrere Alpenpässe auf sich genommen haben. In der Rückschau der «Fiutscher 2021» in Chur ziehen die Beteiligten eine sehr positive Bilanz dieses zeitaufwendigen Einsatzes. Mit dieser Standaktion haben viele Jugendliche die Gelegenheit genutzt, einmal ganz praktisch mit Erster Hilfe und der Samariterarbeit in Kontakt zu kommen.

100 JAHRE SAMARITERVEREIN Den SV Regensdorf und Umgebung gibt es seit 100 Jahren. Im Jubiläumsjahr hat der Verein unter anderem eine grosse Feier im Mai geplant. Gegründet am 23. Februar 1922 im Schulhaus Watt, besteht der SVR nun seit einem ganzen Jahrhundert. Um das Jubiläumsjahr gebührend zu zelebrieren, hat sich der Verein einiges überlegt. Den Start machten im Februar die 100. Vereinsversammlung und ein öffentliches Training für den Umgang mit Kleinkindern in Not. Ein grosses Highlight steht am 21. Mai auf dem Programm: Am Jubiläumsevent im GZ Roos erwarten die Besucher unter anderem ein begehbares Brustmodell der Krebsliga, mehrere Infostände, Kaffee und Kuchen sowie die Möglichkeit, der Ambulanz des Spitals Limmattal über die Schulter zu schauen. Für die Mitglieder mitsamt Anhang folgt im Herbst eine zusätzliche Feier. Bereits 1925, kurz nach der Gründung, spannte der SVR mit dem SV Weiningen für eine gemeinsame Feldübung zusammen. Die Zusammenarbeit mit anderen Samaritervereinen hält bis heute an. 16  samariter 2/2022

SV MEINISBERG Beim Samariterverein Meinisberg kam es aufs Neujahr hin zu einem Präsidentenwechsel. Ein Wechsel an der Vereinsspitze ist grundsätzlich nichts Spezielles. Bei den Samaritern in Meinisberg jedoch schon. Denn der bisherige Amtsinhaber, Jürg Hänzi, hat dieses Amt sage und schreibe 40 Jahre lang ausgeübt. Hänzi ist seit 54 Jahren Mitglied des Vereins und gehörte insgesamt 45 Jahre lang dem Vorstand an. In dieser Zeit habe er unzählige Übungsleiter kommen und gehen sehen, und es seien auch etliche Anlässe gewesen, an welchen er mit seiner Samariter-Crew Erste Hilfe geleistet habe. Spontan kämen ihm die zwei Schwingfeste, die 1999 bzw. 2017 in Meinisberg ausgetragen worden seien, in den Sinn. «Wir blieben glücklicherweise von grösseren Unfällen verschont», blickt Hänzi zurück. Er hat sein Amt nun per 1.Januar 2022 an Jörg Franz übergeben. Dieser kann auf einen funktionierenden Vorstand zählen, denn die restlichen Chargen bleiben allesamt mit den bisherigen Personen bestückt.

NEUGRÜNDUNG SAMARITER SEEGEMEINDEN Die beiden SV Weggis-Rigi und Vitznau haben sich aufgelöst. Gleichzeitig fusionierten sie und haben den neuen Verein Samariter Seegemeinden gegründet. Die Gründungsversammlung fand am 15. Januar 2022 in Weggis statt. Ein neues Kapitel wurde somit aufgeschlagen. Die neue Vereinsgründung wurde mit Mitgliedern, Gemeindevertretern, Nachbarvereinen, Feuerwehr und Rettungsdienst gefeiert. Auch die Gemeinde Greppen zeigte sich hocherfreut. Mit der Neugründung sind die Samariterinnen und Samariter nun auch wieder auf dem Gemeindegebiet aktiv. Als Ansprechpartner stehen dir zukünftig zur Verfügung: • Lukas Kryenbühl, Vereinsleitung, info@samariter-seegemeinden.ch • Christa Arber, Dienstleistungen, dienstleistungen@samariter-seegemeinden.ch • Nathalie Zurmühle, Finanzen, finanzen@samariterseegemeinden.ch Der Bereich Dienstleistungen umfasst den Sanitätsdienst, sämtliche Kurse sowie das Blutspenden.


PRÄSIDENTENKONFERENZ Samariterverband Thurgau Die gut besuchte Präsidentenkonferenz fand am Montag, 22. November 2021, in Eschlikon statt. Präsident Beni Erne führte speditiv durch die lange Traktandenliste. Charlotte Hungerbühler, verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung, informierte über das Jahresprogramm. Zudem wies sie nochmals darauf hin, dass dringend Instruktoren und Coaches gesucht werden. Valeria Cason und Thomas Inauen als Verantwortliche für die Jugendarbeit gaben die Daten der Jugendleitertreffen sowie des Help-Tages in Beringen (SH) bekannt. Andreas Zbinden als Chef der Ausbildung Sanitätszüge Thurgau informierte, dass der kantonale Weiterbildungstag am Samstag, 7. Mai 2022, in Amriswil stattfinden wird. Zudem findet am 17. August 2022 der Kaderabend in Istighofen statt. Gleichzeitig werden dringend Personen gesucht für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe. Aziz Keyrouz als

SamSam-Verantwortlicher meldete, dass total 25 Vereine eine Sammlung durchgeführt haben. Ein Verein hat sein Gebiet an den Samariterverband abgegeben. Die Sammlung 2022 findet vom 29. August bis 10. September statt und steht unter dem Motto «Machen Sie bei uns mit!». Präsident Beni Erne informierte, dass die Delegiertenversammlung am 23. April 2022 im Casino Frauenfeld stattfinden wird. Zudem machte er den Aufruf, dringend Ausschau nach neuen Mitgliedern für die Geschäftsprüfungskommission zu halten. Das neue Organigramm wurde präsentiert, und es wurde auch darauf hingewiesen, dass demnächst eine aktualisierte Homepage in Betrieb geht. Zudem wurde vorinformiert, dass im Mai 2023 ein Tag der offenen Tore stattfinden wird. An diesem Tag sollen sämtliche Vereine im Kanton mit einer frei wählbaren Aktion teilnehmen. Ebenso werden Veranstaltungsorte gesucht für die zukünftigen Delegiertenversammlungen beziehungsweise Präsidentenkonferenzen.

SCHWEIZWEITE SAMMELAKTIONEN DER SAMARITERVEREINE Dieses Jahr findet die Samaritersammlung vom 29. August ren. «Machen Sie bei uns mit!» ist das Thema in diesem Jahr. bis 10. September 2022 statt. Bereits zum zweiten Mal ist Nutzen Sie die Gelegenheit, um aufzuzeigen, wie wichtig sie nicht mehr obligatorisch. Die gesamten Spendeneinnah- das Leisten Erster Hilfe im Alltag ist, und gewinnen Sie men aus der SamSam bleiben bei den Vereinen und Verbän- nebst Spenden auch neue Mitglieder für Ihren Verein! den. Um die Samariter zu unterstützen, hat die Geschäftsstelle wiederum eine Sammlungszeitung, einen Ratgeber Mehr Infos und zwei Plakate erarbeitet. Dazu kommen zwei Give-aways. www.samariter.ch/samaritersammlung.ch Zum einen ein Bogen mit Sami-Klebern zum grosszügigen Verteilen, zum anderen Brillenputztücher mit den Notfallnummern. Diese können gewinnbringend verkauft werden oder eignen sich zur Abgabe an Spendende. Alle Materialien können im SamariterShop kostenpflichtig bestellt werden. Für den Versand verrechnet der Shop die üblichen Versandspesen, ausser wenn es sich um grosse Lieferungen handelt, die per Spedition erfolgen müssen. Die Bestellungen können mit anderen ShopBestellungen kombiniert werden. Angaben zu den Preisen und Lieferterminen werden rechtzeitig im Newsletter und auf dem Extranet kommuniziert. Die Samaritersammlung ist eine sehr gute Möglichkeit für die Vereine und Verbände, um die Bevölkerung über ihr freiwilliges Engagement zu informiesamariter 2/2022  17


PARTNERSEITEN

Neue Version der Rega-App Bei einer Alarmierung via Rega-App wird automatisch der Standort der alarmierenden Person an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt. So kann im Notfall wertvolle Zeit gespart werden. Die Rega hat die App nun weiter verbessert: Sie ist neu noch benutzerfreundlicher gestaltet und damit einfacher zu bedienen. TEXT und FOTOS: Rega

Die Rega-App bewährt sich seit über zehn Jahren: 2011 wurde die kostenlose App eingeführt und seither über 1,6 Millionen Mal heruntergeladen. Neben der Notrufnummer 1414 ist die App das wichtigste Mittel, um in einer Notsituation die Rega zu alarmieren. Die App wurde nun modernisiert und weiterentwickelt. Sie ist neu noch einfacher zu bedienen.

Mit einem Fingertipp alarmieren und Standort übermitteln In der Rega-App genügt ein Fingertipp, um den Alarm auszulösen und seinen Standort automatisch an die Rega-Einsatzzentrale zu übermitteln. Auf dem Bildschirm der Einsatzleiterin oder des Einsatzleiters wird dann nicht nur der Standort, sondern auch der Akkustand des Smartphones der alarmierenden Person angezeigt. Ausserdem wird eine Telefonverbindung in die Einsatzzentrale aufgebaut, und nach Rücksprache mit dem Alarmierenden leitet die Einsatzleitung die Rettung ein. Die direkte Übermittlung der Koordinaten an die Einsatzzentrale und in der Folge direkt ins Cockpit des aufgebotenen Rettungshelikopters spart Zeit und erleichtert die Suche nach dem Einsatzort.

Die neue Rega-App ist noch übersichtlicher gestaltet: Mit nur einem Fingertipp lässt sich die Rega alarmieren.

Seinen Standort teilen – für eine rasche Rettung im Notfall Die App bietet weitere nützliche Funktionen: So können App-Nutzer beispielsweise beim Wandern ihren «Live-Standort» mit der Rega oder ausgewählten Kontakten teilen. Freunde oder Angehörige können so die Route verfolgen und direkt in der App die Rega alarmieren, falls jemand nicht wie vereinbart zurückkehrt bzw. nicht in der Lage ist, selbst zu alarmieren. Dann wird der letzte übermittelte Standort geprüft und Suchmassnahmen eingeleitet – damit medizinische Hilfe im Notfall so rasch wie möglich dahin kommt, wo sie gebraucht wird.

Kostenlos in den App-Stores verfügbar Die Rega-App ist für iOS- und Android-Smart­ phones verfügbar und kann in den entsprechenden Stores kostenlos heruntergeladen werden. Ist die App bereits auf dem Smartphone installiert, lässt sie sich im Store auf die neue Version aktualisieren. Sind die automatischen App-Updates aktiviert, ist die neue Version beim Öffnen der App abrufbar. Neu kann die Rega-App nicht nur in den Schweizer und Liechtensteiner App-Stores, sondern auch in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien heruntergeladen werden.

Weitere Informationen rega.ch/app 18  samariter 2/2022


Da für alle. Weil einer von zwölf einmal in seinem Leben auf die Hilfe der Rega angewiesen ist.

Jetzt Gönner werden: rega.ch/goenner


AKTUELL

Gründungsleiterteam mit dem Maskottchen Helpi: (v.l.n.r.) Raphael Romano, Cécile Keller, Anna Meier und Teamleiterin Karin Nötzli.

Früh übt sich in Erster Hilfe Keiner zu jung, um ein Samariter zu sein, und keiner zu klein, um von der Pike auf das Einmaleins der Ersten Hilfe zu lernen. Der «samariter» zu Gast bei den Kids des SV Altendorf bei der ersten Übung im Jahr 2022.

pe von Anfang an ähnlich aufgleisen wie die bei den ‹Grossen›. Auch sie richten sich in den Vereinsübungen nach einem Leitthema», erklärt die gelernte med. Praxisassistentin. «Nur ist bei uns immer Helpi, unser Maskottchen, mit im Spiel. Er besucht oder trifft eine Figur aus einem Trickfilm oder einer Kindergeschichte.» Und wenn das Maskottchen an die Fasnacht geht, kann viel passieren. TEXT: Paolo D’Avino «Beispielsweise kann er Konfetti ins Auge bekomFOTOS: Karin Nötzli men, sich verschlucken, sich an einem heissen Getränk verbrühen oder sich beim Brauch der HeEs ist ein regnerischer Samstagmorgen im Februar, xenverbrennung am Feuer verbrennen.» Oder und in Altendorf im Kanton Schwyz stehen die Zei- Helpi könne auch von den Fasnachtsfiguren Angst chen auf Fasnacht. Das schlechte Wetter und die und eine Panikattacke bekommen, ergänzt eine kalten Temperaturen trüben die Vorfreude der Kin- der jungen Samariterinnen. der in keiner Weise. Im Gegenteil: Die jungen Samariterinnen und Samariter können es kaum erwarten. «Wenn gohts ändlich los?», flüstert ein Magnet Helpi Junge dem anderen zu, während Teamleiterin Ka- Der Andrang an diesem Morgen ist gross. «Angerin Nötzli draussen vor dem Vereinslokal Kinder im meldet waren 35 Mädchen und Buben. Doch eiAlter von 8 bis 15 Jahren zur Vereinsübung begrüsst. nige mussten passen», sagt die Teamleiterin, die zusammen mit Raphael Romano, Cécile Keller und Anna Meier die Jugendgruppe vor zwei Jahren Immer ein Leitthema gegründet hat. Nun sind sie heute schon ein acht«Helpi an der Fasnacht!», so das Motto der ersten köpfiges Leiterteam. Die Leiterinnen und Leiter Übung im Jahr 2022: «Wir wollten die Jugendgrup- der HELP-Jugendorganisation bereiten ihre Jüngs20  samariter 2/2022


VEREINE UND VERBÄNDE

ten heute auf medizinische Notfälle vor, mit denen sie an der Fasnacht konfrontiert werden könnten. Die Kinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, hören gespannt zu, machen mit und «lernen bei uns spielerisch, wie sie korrekt Erste Hilfe leisten». Helpi sei ein Magnet, sagt Karin Nötzli. Das spreche sich im Dorf herum. «Aktuell haben wir einige Anfragen von Klassenkameraden der HELP-Mitglieder. Auch haben wir schon vier Mitglieder ausserhalb unseres Dorfes zu uns ‹locken› können. Weiter machen wir mit unserem Helpi an diversen Dorfanlässen Werbung und verteilen Flyers, Lollis und Ballone.»

Je früher, desto besser Die Idee, eine Jugendgruppe zu gründen, entstand im Herbst 2019 auf dem Heimweg nach einer erfolgreich absolvierten Kursleiter-1-SSB-Ausbil- Von den Kindern geliebt: Das Maskottchen der Jugendordung. In den Köpfen von Raphael und Karin gär- ganisation des SV Altendorf. te es. Es war der zweite Anlauf im Verein. Jahre zuvor scheiterte die Idee, eine Jugendorganisation zu gründen. «Warum, wissen wir nicht», gibt Karin zu, doch beide waren überzeugt, dass Kinder und vom Schweizerischen Samariterbund und Lisbeth Jugendliche schon früh gute Ersthelfer sein kön- Züger bei den diversen Formalitäten zur Seite. nen. «Und umso früher man mit der Materie ver- Auch die Terminfindung für die Übungen stellte traut wird, umso weniger Hemmungen hat man, sich als weitere Herausforderung dar. «Da wir Leizu helfen.» Zwar erwarte niemand von den Kleinen, ter in mehreren Vereinen aktiv sind, müssen neben so Karin Nötzli, dass sie in Notfallsituationen über all den eigenen Terminen auch die verschiedenen sich hinaus- und gleich in einen Ärztekittel hinein- Ferien, Feiertage und Dorfanlässe berücksichtigt wachsen würden. Aber gut sei es allemal, wenn werden.» Kinder schon einmal gehört hätten, was man bei verschiedenen Notfallsituationen zu tun und zu lassen habe. Oder wie man sich verhalte, wenn je- Wissen spielerisch vermitteln mand in Panik gerate. Durch den Samariter-Slo- «Wir vermitteln das Wissen spielerisch mit verschiegan «Nur nichts tun ist falsch» wüssten die Kinder denen Fallbeispielen und mit bildlichen und kreaund Jugendlichen, dass man mit dem Alarmieren tiven Darstellungen.» Bei HELP gehe es nicht nur schon viel richtig gemacht habe. ums Lernen. Die Kinder sollen auch Spass haben. Das ist dem Leiterteam wichtig. Und der Spassfaktor kommt nicht zu kurz. «Heute können die Helpis Pandemie zur Unzeit einen selbst gemachten Clown zum Aufhängen mit Karin Nötzli verrät im Gespräch, dass die HELP- nach Hause nehmen.» Und für grosse Aufregung Jugendgruppe ein «Geschenk» zum 90-jährigen sorgt der Besuch von Helpi, der in der Pause die Vereinsbestehen, das der SV Altendorf im Jahr Kinder mit einem süssen Mitbringsel überrascht. 2021 feierte, sein sollte. «Im November 2019 nah- Die Augen von Karin leuchten. Sie ist mächtig stolz men wir Kontakt mit unserer Co-Präsidentin Lis- auf das Erreichte. Die Kinder und Jugendlichen beth Züger auf. Im Januar 2020 informierten wir seien dankbare Vereinsmitglieder. «Sie hören gean der Generalversammlung über unser Vorhaben, spannt zu, lernen gerne und können ihr Wissen gut und Anfang März kam das Virus.» Die Pandemie wiedergeben.» Und sie würden sie immer wieder traf die HELP-Leiter zur Unzeit, doch sie liessen mit spannenden Fragen löchern, was sie auf eine sich nicht entmutigen. Im August verteilten sie die gesunde Art fordere, fügt Nötzli hinzu. Die Titel ersten Flyer in der Primarschule für zwei Werbe- der nächsten Übungen stehen. Sie lauten «Helpi übungen im Herbst. «An diesen nahmen jeweils sucht Garfield» oder «Helpi bei Asterix, Obelix und 15 Kinder teil.» Der Erfolg stimmte sie zuversicht- den Römern». Was da wohl vermittelt wird? Die lich. Mit Rat und Tat standen Melanie Fussen Kinder wirds mit Sicherheit freuen. samariter 2/2022  21


AUS UNSEREM ANGEBOT

AKTUELL AUF SAMARITER.SHOP

Kühlspray

Der schmerzstillende und gebrauchsfertige Eisspray ist mit einem speziellen Sprühventil ausgestattet, das beim Sprühen auf den zu behandelnden Bereich fokussiert. Er ist bei allen sportlichen Aktivitäten bestens für kleine Verletzungen oder Prellungen geeignet. Es ist nur eine einzige Vorsichtsmassnahme nötig: Beim Sprühen muss ein Abstand von mindestens 20 Zentimetern zum betreffenden Bereich eingehalten werden, um Hautreizungen oder leichte Verbrennungen zu vermeiden. Der Spray wird von der FIFA empfohlen und ist FCKW-frei.

Stück: CHF 6.50 exkl. MwSt.

Einweg-Kältekompresse Das Cold Pack ist für sekundenschnelle Kältebehandlung bei Prellungen, Schwellungen, Zerrungen oder Verstauchungen unentbehrlich in der Ersten Hilfe und im Rettungsdienst. Es ist einfach zu aktivieren und kühlt anschlies­send für rund 30 Minuten. Die Aussenhülle ist aus einem angenehmen Vlies gefertigt, was für die Patientinnen und Patienten zu maximalem Tragekomfort führt. Die Kältebeutel sind für den Einmalgebrauch. Masse: 15 × 18 cm.

Stück: CHF 2.30 exkl. MwSt.

DermaPlast®ACTIVE Kühlbinde Die Binde wirkt angenehm kühlend, lindert Schmerzen und hat gleichzeitig eine leichte Stützwirkung. Sie eignet sich bei Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen, Quetschungen und anderen Sportverletzungen sowie nach Operationen oder bei Langzeiterkrankungen wie Arthritis. Es ist eine direkte Applikation auf die Haut möglich, und auch bei Anwendung an Gelenken wird die Mobilität nicht eingeschränkt. Die konstante Kühlung hält über zwei Stunden an, ohne dass dabei eine Gefahr der Unterkühlung besteht. Masse: 4 m × 6 cm.

Stück: CHF 8.30 exkl. MwSt.

Samariterinnen und Samariter profitieren auf samariter.shop von Vergünstigungen. Informationen zu den detaillierten Angaben, zu Zubehör und Preisen erhalten Sie unter samariter.shop, info@samariter.shop, Tel. 032 566 71 71. 22  samariter 2/2022


SERVICE

DIE NÄCHSTEN AUSGABEN

Kontakt Redaktion «samariter» Postfach, 4601 Olten redaktion@samariter.ch Ihre Leserbriefe senden Sie am besten per E-Mail oder Post an die Adresse der Redaktion. Der nächste «samariter» erscheint am 10. August 2022. Redaktionsschluss ist der 8. Juli 2022.

Ausgabe-Nr.

Redaktions­ schluss

Erscheinungs­ datum

03/2022

08.07.2022

10.08.2022

04/2022

07.10.2022

09.11.2022

WIR SIND GANZ OHR!

Sie haben eine originelle Idee für eine Übung oder wie man die Dinge auch noch machen kann? Teilen Sie diese mit uns. Sie planen die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Institutionen oder Interessengemeinschaften? Wir sind ganz Ohr! Wir berichten gerne von Ereignissen aus der Samariterwelt oder begleiten Sie etwa in der Medienbetreuung. Einzige Bedingung: Wir müssen davon wissen. Bitte schreiben Sie uns, und helfen Sie mit, die Ereignisse in der Samariterwelt mit allen zu teilen.

RÄTSEL: LÖSUNGEN VON S. 13

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Für Dich. Für alle. Die Einsatz- und Rettungskräfte


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