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Prag Reiseführer

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Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten fi nden Sie über den Infobutton, der direkt zur Buchungsseite der ÖBB führt.

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Ahoj Prag

Prager Altstadt

Prager Kleinseite

Kirchen

Kunststätten

Sehenswert

Insel Kampa

Grünes Prag

Essen & Trinken

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Öffentlicher Verkehr

Impressum

Ahoj Prag

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Ahoj Prag

Prager Altstadt

Die Prager Altstadt (Staré M ě sto) bildet das historische Herzstück der tschechischen Hauptstadt und zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtensembles Europas.

Im Zentrum erhebt sich der Altstädter Ring (Staroměstské náměstí) mit der weltberühmten astronomischen Aposteluhr (Orloj), die seit 1410 stündlich ihre mechanischen Figuren zum Leben erweckt. Umgeben wird der Platz von farbenfrohen Bürgerhäusern, der markanten Teynkirche mit ihren gotischen Türmen, der barocken Nikolauskirche sowie dem imposanten Altstädter Rathaus. Enge, verwinkelte Gassen führen zur Karlsbrücke und passieren dabei prächtige Renaissance- und

Barockfassaden, jüdische Synagogen im ehemaligen JosefovViertel sowie versteckte Innenhöfe. Überall spürt man die über tausendjährige Geschichte, die sich von der Romanik über Gotik und Renaissance bis hin zum Jugendstil entfaltet.

Trotz des regen Besucherandrangs hat die Altstadt ihren zauberhaften, fast märchenhaften Charme bewahrt –besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn das goldene Licht die alten Mauern in warmem Glanz erstrahlen lässt. Ein Ort, der wie aus der Zeit gefallen scheint und doch voller Leben pulsiert.

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Altstädter Ring

Der Altstädter Ring bildet das pulsierende historische Zentrum Prags. Eingebettet zwischen farbenfrohen Bürgerhäusern sowie majestätischen gotischen und barocken Kirchen, verströmt dieser Platz eine unvergleichliche mittelalterliche Atmosphäre. Besonders berühmt ist die astronomische Uhr (Orloj) am Altstädter Rathaus. Als lebendiger Schauplatz verschiedenster

Märkte, allen voran dem Weihnachts- und Ostermarkt, lädt der Altstädter Ring zum Verweilen ein. Zahlreiche Cafés, Restaurants und Straßenkünstler schaffen eine einladende Stimmung zum Genießen und Entdecken. Rund um den Platz schlängeln sich enge, verwinkelte Gassen, die zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Karlsbrücke und dem Pulverturm führen.

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Altstädter Rathaus

Das Altstädter Rathaus am Prager Altstädter Ring ist ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Epochen, dessen Bau bereits im Jahr 1338 begann. Es vereint auf eindrucksvolle Weise gotische und RenaissanceArchitekturelemente. Die weltberühmte astronomische Uhr, der Orloj von 1410, bildet den Höhepunkt dieses historischen Bauwerks. Stündlich zieht die faszinierende

mechanische Figurenshow zahlreiche Besucher in ihren Bann. Vom Rathausturm aus eröffnet sich ein überwältigender Panoramablick über die gesamte Altstadt. Um den Aufstieg auf den etwa 70 Meter hohen Turm zu erleichtern, wurde ein moderner Aufzug installiert. Seit 1945 befindet sich die Stadtverwaltung im Neuen Rathaus.

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Orloj - astronomische Uhr

Die Prager Orloj, eine astronomische Uhr am Altstädter Rathaus, ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Handwerkskunst. Errichtet im Jahr 1410, gehört sie zu den ältesten noch funktionstüchtigen Uhren weltweit. Dieses außergewöhnliche Zeitmessinstrument zeigt nicht nur die aktuelle Uhrzeit, sondern auch vielfältige astronomische Erscheinungen wie die Mondphasen und die Sonnenposition. Das Zifferblatt ist kunstvoll gestaltet und umfasst ein Astrolabium sowie einen Kalender.

Mit jedem Schlag der vollen Stunde erwacht die Uhr zum Leben: Eine mechanische Figurenshow beginnt, bei der Apostelfiguren in kleinen Fenstern erscheinen, während ein Skelett, das den Tod symbolisiert, eine Glocke läutet. Vor dem Altstädter Rathaus versammeln sich zahlreiche Zuschauer, die dieses Spektakel mit Fotos und Videos festhalten.

Fresken im Rathaus

Die Fresken im Altstädter Rathaus in Prag schmücken vornehmlich die Innenräume und entstammen unterschiedlichen Epochen, vor allem der Gotik und Renaissance. Sie stellen religiöse Motive, historische Begebenheiten sowie dekorative Ornamente dar, die die bewegte Geschichte des Gebäudes eindrucksvoll hervorheben.

Aussichtsplattform

Im imposanten gotischen Turm des Altstädter Rathauses in Prag verbirgt sich ein moderner Aufzug, der während der Renovierungsarbeiten im 20. Jahrhundert installiert wurde. Barrierefrei gestaltet, ermöglicht er einen komfortablen Zugang zur Aussichtsplattform und erspart den Besuchern den mühsamen Aufstieg über die steilen Treppen.

Die Aussichtsplattform des Altstädter Rathauses erhebt sich etwa 70 Meter über dem Altstädter Ring und bietet einen spektakulären Panoramablick auf die Prager Altstadt. Von hier aus sind die markanten Türme der Teynkirche ebenso sichtbar wie die majestätische Prager Burg und die weltberühmte Karlsbrücke. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis zu den umliegenden Hügeln. Die überdachte und sichere Plattform gewährt den Besuchern eine beeindruckende 360-Grad-Perspektive, die besonders bei Sonnenuntergang eine zauberhafte Stimmung erzeugt. Für Fotografen ist dieser Ort ein wahres Paradies, und für jeden PragReisenden zählt die Aussichtsplattform zu den absoluten Höhepunkten.

Da der Besucherandrang stets groß ist, empfiehlt es sich dringend, Tickets im Voraus zu erwerben. Idealerweise sollte man ein Ticket mit bevorzugtem Einlass (skip the line) vorab buchen, um lange Wartezeiten zu umgehen.

Keller des Rathauses

Der Keller des Altstädter Rathauses in Prag entführt in die faszinierende Welt des Mittelalters. Er wurde im 14. Jahrhundert als integraler Bestandteil des ursprünglichen Bauwerks errichtet und beeindruckt mit seinen gemauerten Gewölben und charakteristischen gotischen Bögen. Einst dienten diese Räume als Lagerstätten, Gefängniszellen und Handelskeller. Noch heute sind an manchen Stellen die originalen Steinwände zu bewundern. Das feuchte und kühle Klima ist typisch für mittelalterliche Untergeschosse und verstärkt die authentische Atmosphäre. Besucher haben die Möglichkeit, diesen historischen Ort im Rahmen von Führungen zu erkunden. Archäologische Funde wie Keramik zeugen von der bewegten Geschichte des Kellers, der über enge Treppen zugänglich ist.

Dům U Minuty

Das Dům U Minuty, auch bekannt als Haus zur Minute, ist ein spätgotisches Bauwerk aus dem frühen 15. Jahrhundert, das nach 1564 im Stil der Renaissance umgestaltet wurde. Besonders berühmt ist seine Fassade, die mit kunstvollen Sgraffito-Verzierungen geschmückt ist und biblische, mythologische sowie allegorische Motive aus dem späten 16. bis frühen 17.

Jahrhundert zeigt. Zwischen 1889 und 1896 lebte hier Franz Kafka gemeinsam mit seinen Eltern. Der Name „U Minuty“ geht auf eine frühere Tabakverkaufsstelle zurück, an der fein geschnittener („minuziöser“) Tabak angeboten wurde. Heute gehört das Gebäude zum Komplex des Altstädter Rathauses, ist jedoch leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Der Krannerova ka š na (Kranners Brunnen) ist ein beeindruckendes neugotisches Denkmal am Ufer der Moldau. Entworfen wurde es 1845 vom renommierten Architekten Josef Kranner als Ehrung für Kaiser Franz I. von Österreich und zählt zu den ältesten noch funktionierenden Brunnen der Stadt. Im Zentrum thront ein Obelisk, umgeben von allegorischen Figuren, die die

tschechischen Länder und ihre Tugenden verkörpern, ergänzt durch Löwenstatuen, welche Stärke und Macht symbolisieren. Zwischen 2000 und 2002 wurde der Brunnen aufwendig restauriert, um seine ursprüngliche Schönheit wieder zum Leben zu erwecken. Heute ist er ein beliebtes Fotomotiv für Besucher und ein markanter Anlaufpunkt bei Spaziergängen entlang der Moldau.

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Krannerova kašna

Die Lavice Václava Havla (Václav-Havel-Bank) ist ein bedeutendes Denkmal in Prag, das dem ehemaligen Präsidenten der Tschechoslowakei und Tschechiens, Václav Havel, gewidmet ist. Entworfen wurde sie 2014 von Bořek Šípek. Es befindet sich im Garten des FranzKafka-Museums in der Prager Altstadt. Die Installation besteht aus zwei Gartenstühlen, die um einen runden Tisch mit einem Lindenbaum in der Mitte gruppiert sind

– ein Symbol für Havels Leidenschaft für Dialog und Demokratie. Die Bank lädt Besucher dazu ein, Platz zu nehmen und über Havels Vermächtnis als Schriftsteller, Dissident und Humanist nachzudenken. Sie ist ein geschätzter Ort, an dem sowohl Touristen als auch Einheimische Havels bedeutenden Beitrag zu Freiheit und Demokratie würdigen.

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Lavice Václava Havla

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus (Nová radnice) in Prag dient als Sitz der Stadtverwaltung und liegt nur wenige Schritte vom Altstädter Ring entfernt. Errichtet wurde das Gebäude zwischen 1908 und 1912 nach den Entwürfen des Architekten Osvald Polívka. Es vereint Elemente des Jugendstils und der Neorenaissance, geprägt von einer markanten Fassade und einem hohen Turm. Das Neue

Rathaus ersetzte das Altstädter Rathaus, das weiterhin für repräsentative Anlässe genutzt wird. Im Inneren beeindrucken prächtige Säle, darunter der Plenarsaal, sowie Kunstwerke renommierter tschechischer Künstler wie Alfons Mucha. Für Besucher ist das Neue Rathaus teilweise zugänglich, besonders im Rahmen kultureller Veranstaltungen oder geführter Besichtigungen.

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Prager Kleinseite

Die Prager Kleinseite (Malá Strana) liegt wie ein barockes Juwel zu Füßen der Burg, eingebettet zwischen der sanft fließenden Moldau und dem grünen Hang des Petřín.

Enge Gassen mit farbenfrohen Bürgerhäusern, goldglänzenden Schildern und winzigen Geschäften winden sich den Hang hinauf, vorbei an der prächtigen Kirche St. Nikolaus, deren Kuppel wie eine smaragdgrüne Seifenblase über den Dächern schwebt. Überall verbergen sich kleine Paläste, stille Zeugen vergangener Adelsgeschlechter, und romantische Innenhöfe mit plätschernden Brunnen, deren sanftes Rauschen lauter ist als das geschäftige Treiben der Stadt.

Die Nerudova zieht sich wie ein roter Teppich zur Burg hinauf, gesäumt von Cafés, in denen die Zeit gemächlicher zu vergehen scheint. Unten glitzert die Moldau, und die Karlsbrücke verbindet die Kleinseite mit der großen Schwester, der Altstadt – doch hier wirkt alles intimer, fast dörflich, als bewahre Prag hier ein Stück seiner Seele.

Abends, wenn die Laternen ihr warmes Licht verbreiten, erfüllt der verführerische Duft von Baumstriezel (Trdelník) die engen Gassen. In der Malá Strana scheint die Zeit stillzustehen.

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Die Prager Burg, einstige Residenz der böhmischen Könige, beeindruckt vor allem durch den weithin sichtbaren Veitsdom, der sich im dritten Innenhof der Anlage erhebt. Mit einer Fläche von nahezu sieben Hektar ist sie die größte geschlossene Burganlage weltweit. Seit ihrer Errichtung im 9. Jahrhundert hat sie im Laufe ihrer bewegten Geschichte mehrfach ihr Erscheinungsbild verändert. Nachdem hier nicht nur die Könige von Böhmen, sondern auch zwei Kaiser des Heiligen Römischen Reichs sowie der Präsident der Tschechoslowakei residierten, dient die Prager Burg heute als Amtssitz des tschechischen Präsidenten. Der Zugang zur Burg ist auf verschiedenen Wegen möglich.

Prager Burg

Tickets vorher buchen!

Die Prager Burg zieht täglich im Durchschnitt rund 6.000 Besucher an und zählt somit zu den meistbesuchten Burganlagen weltweit. Um lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Eintrittskarten im Voraus online zu erwerben.

Der direkteste führt über die Alte Schlossstiege, die von der Straße Pod Bruskou zum östlichen Burgeingang am Schwarzen Turm hinaufführt. Diese Route ist am besten mit der U-Bahnlinie A ab der Station Malostranská zu erreichen. Eine bequemere Variante ist die Fahrt mit den Straßenbahnlinien 22 oder 23 bis zur Station Pražský hrad, von wo aus man die Burg über die Reithalle und die Pulverbrücke betritt. Ein weiterer beliebter Pfad verläuft entlang des Hirschgrabens am Bach Brusnice bis hinauf zur Burg. Wer zu Fuß über die Karlsbrücke kommt, gelangt unweigerlich zur Nerudova Straße, die mit ihren historischen Gebäuden und zahlreichen Lokalen sanft ansteigend direkt zur Prager Burg führt.

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Erster Burghof mit Matthiastor

Zweiter Burghof mit Kohl-Brunnen

Reithalle

Eingang über die Prašný Most (Pulverbrücke)

Jelení příkop (Hirschgraben)

Alte Schlosstreppe © Björn Láczay

Jánský vršek

Nerudova Straße

Hradschin-Platz

residiert hier der Amtssitz des tschechischen Präsidenten. Der Hradschin-Platz erstreckt sich über etwa 10.000 m² und wird von zahlreichen prächtigen Palästen im Barock- und Renaissance-Stil umrahmt.

Platz besitzt große historische Bedeutung als Zugang zur Burg, als Schauplatz königlicher Zeremonien und moderner staatlicher Empfänge. Er verkörpert auf eindrucksvolle Weise die kulturelle und politische Geschichte Tschechiens.

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© Giorgio Galeotti

Schwarzenberg Palais

Erzbischöfliches Palais

Tomáš Masaryk
Nationalgalerie Palais Salm
Kirchen

Die Chrám Matky Boží před Týnem (Teynkirche) erhebt sich majestätisch am Altstädter Ring im Herzen von Prag. Errichtet im 14. Jahrhundert, prägen ihre beiden imposanten Türme von je 80 Metern Höhe die Silhouette der Stadt. Die Fassade besticht durch filigrane Steinmetzarbeiten, die das gotische Meisterwerk kunstvoll schmücken. Im Inneren beeindruckt das hohe

gotische Gewölbe, das den Raum mit Ehrfurcht erfüllt. Der barocke Altar von Karel Škréta verleiht dem Gotteshaus zusätzlichen Glanz. Bedeutend ist auch die Grabstätte des Astronomen Tycho Brahe, die hier zu finden ist. Einst ein Zentrum der Hussitenbewegung, dient die Kirche heute sowohl Gottesdiensten als auch Konzerten, deren Akustik als herausragend gilt.

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Chrám Matky Boží před Týnem

Kostel Panny Marie pod

Die Kostel Panny Marie pod řetězem (Kirche der Jungfrau Maria unter der Kette), blickt auf eine lange Geschichte zurück: Ihre Gründung reicht bis ins 12. Jahrhundert. Der Name erinnert an eine Kette, die einst den Übergang über die Moldau sicherte. Ursprünglich im romanischen Stil erbaut, wurde das Gotteshaus im 14. Jahrhundert im gotischen Stil umgestaltet und

später mit barocken Elementen bereichert. Besonders prägend für das Erscheinungsbild sind die beiden gotischen Türme an der Fassade. Im Inneren faszinieren kunstvolle Fresken sowie ein barocker Altar. Die Kirche steht unter der Obhut des Malteserordens und dient sowohl als Ort des Gottesdienstes als auch für kulturelle Veranstaltungen.

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Die Staronová Synagoga (Altneu-Synagoge) gilt als ein bedeutendes historisches Denkmal. Errichtet um das Jahr 1270, stellt sie die älteste erhaltene Synagoge Europas dar. Ihr markanter gotischer Baustil prägt das architektonische Erscheinungsbild maßgeblich. Der Name „Altneu“ rührt daher, dass sie zwar älter als andere Synagogen ist, aber später umfassend renoviert

wurde. Im Mittelalter fungierte sie als das spirituelle und kulturelle Zentrum der Prager jüdischen Gemeinde. Trotz zahlreicher Brände, Pogrome und Kriege blieb sie erhalten. Im 16. Jahrhundert erfuhr sie eine bedeutende Renovierung. Besonders bekannt ist sie durch die Verbindung zu Rabbi Löw, der mit der Legende des Golems in Zusammenhang steht.

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Staronová Synagoga

Die Pinkasova Synagoge (Pinkas-Synagoge) befindet sich im Prager Stadtteil Josefov und gilt als bedeutendes historisches Bauwerk. Errichtet wurde sie im Jahr 1535 im gotischen Stil. Ihren Namen verdankt sie der Familie Pinkas, die als Stifterin auftrat. Im 17. Jahrhundert wurde die Synagoge zudem um Renaissance-Elemente ergänzt. Heute erinnert sie als Gedenkstätte an die

Opfer des Holocaust. An den Wänden sind 77.297 Namen tschechoslowakischer Juden eingraviert. Das Innere ist schlicht gestaltet, doch von großer Wirkung. Eine permanente Ausstellung präsentiert Kinderzeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt. Besucher tauchen in eine eindrucksvolle und bewegende Atmosphäre ein.

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Pinkasova Synagoga

Die Kostel Nejsvětějšího Salvátora (Kirche des Heiligsten Erlösers, auch Salvatorkirche) ist ein barockes Juwel unweit der berühmten Karlsbrücke. Gegründet von den Jesuiten im 16. Jahrhundert, begann ihr Bau im Jahr 1578 und erstreckte sich über viele Jahrzehnte. Die Fassade beeindruckt mit reich verzierten barocken Details, während das Innere mit kunstvollen Fresken und

filigranen Stuckarbeiten fasziniert. Der prachtvolle Hauptaltar zieht alle Blicke auf sich. Als Teil des Klementinum-Komplexes dient die Kirche sowohl als Ort für Gottesdienste als auch für Konzerte, wobei ihre exzellente Akustik besonders geschätzt wird. Besucher erleben hier eine besondere spirituelle Atmosphäre.

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Die Kostel sv. Mikuláše (St. Nikolaus Kirche) beeindruckt als prächtiges Barockbauwerk, das zwischen 1704 und 1755 von den Architekten Christoph und Kilian Ignaz Dientzenhofer errichtet wurde. Ihre Fassade ist reich mit kunstvollen Statuen geschmückt, während die 80 Meter hohe Kuppel die Skyline der Stadt prägt. Im Inneren faszinieren lebendige Fresken, ein kunstvoll gestalteter

Hauptaltar sowie eine eindrucksvolle Kanzel. Kristallleuchter und filigrane Stuckarbeiten verleihen dem Raum eine besondere Eleganz. Bekannt für ihre herausragende Akustik, ist die Kirche ein beliebter Ort für regelmäßige Orgelkonzerte. Ursprünglich diente sie als Hauptkirche der Jesuiten, heute gehört sie der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche an.

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Kostel sv. Mikuláše

Karl, dem späteren Kaiser Karl IV., begann, orientiert sich an den prächtigen französischen Königskathedralen. Als Krönungskirche der böhmischen Herrscher nimmt der Dom eine herausragende Stellung ein und gehört zum Welterbe des Historischen Zentrums von Prag. Im Inneren des Veitsdoms werden zahlreiche kostbare Reliquien bewahrt: Seit 1355 ruht hier das Haupt des Heiligen Veit. Hinzu kommen unter anderem die Hunde des Heiligen Albert, die Hunde des Heiligen Wenzel, das Schwert des Heiligen Stefan, ein Splitter vom Kreuz Jesu, der Stab Moses, ein Kleid der Jungfrau Maria sowie das

reichen Schatz an Heiligtümern.

Die Dimensionen der größten Kathedrale Tschechiens beeindrucken: Das Gotteshaus misst 124 Meter in der Länge und 60 Meter in der Breite, die Innenhöhe beträgt 33 Meter, und der Hauptturm erhebt sich majestätisch in den Himmel.

Im Inneren besticht der Dom durch seine prachtvolle Ausstattung. Besonders hervorzuheben ist die Wenzelskapelle im südlichen Seitenschiff, die mit Halbedelsteinen und vergoldetem Stuck kunstvoll verziert ist.

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Goldene Pforte mit Mosaik des Jüngsten Gerichts

Die Loreta in Prag, ein barockes Wallfahrtszentrum im Stadtteil Hradčany, wurde im 17. Jahrhundert errichtet und geht auf die Stiftung Katharina von Lobkowicz’ im Jahr 1626 zurück. Der Komplex orientiert sich am Heiligen Haus von Loreto in Italien, wobei die Santa Casa, eine detailgetreue Nachbildung des Hauses der Jungfrau Maria, das Herzstück bildet. Dieses ist von

einem Kreuzgang mit mehreren Kapellen umgeben. Besonders markant ist der Glockenturm mit einem Carillon aus 30 Glocken, das stündlich wohlklingende Melodien erklingen lässt. Im Schatzhaus der Loreta werden kostbare liturgische Kunstwerke bewahrt, darunter die berühmte „Prager Sonne“, eine mit Diamanten besetzte Monstranz.

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Loreta Praha

Kostel

Srdce

Die Kirche des Heiligsten Herzens Jesu ist ein beeindruckendes Beispiel moderner Sakralarchitektur, errichtet zwischen 1929 und 1932. Entworfen wurde sie vom slowenischen Architekten Jo ž e Ple č nik, der meisterhaft Funktionalität mit tiefgründiger religiöser Symbolik vereinte. Ihr markanter 42 Meter hoher Turm mit einer großen Uhr prägt die Fassade und zieht alle

Blicke auf sich. Die klare, kraftvolle Gestaltung aus Beton und Glas erzeugt eine zeitlose Ästhetik. Im Inneren eröffnet sich ein offener Raum mit hohen Decken, der eine erhabene spirituelle Atmosphäre schafft. Dieses Bauwerk zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen Plečniks und genießt den Status eines nationalen Kulturdenkmals.

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Nejsvětějšího

Kostel Panny Marie Sněžné

Die Kostel Panny Marie Sněžné (Kirche Unserer Lieben Frau vom Schnee bzw. Maria Schnee Kirche) erhebt sich im Prager Stadtteil Nové Město. Gegründet wurde sie im Jahr 1347 durch Kaiser Karl IV., inspiriert von einem wundersamen Ereignis in Rom, bei dem mitten im Sommer Schnee fiel. Ursprünglich war die Kirche als Krönungskirche vorgesehen und sollte sogar größer als

die Veitskathedrale werden – doch der Bau blieb unvollendet. Heute misst das Kirchenschiff etwa 33 Meter in der Höhe, und die majestätischen gotischen Bögen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Im Inneren bezaubert ein kunstvoll verzierter Altar aus dem 17. Jahrhundert, umgeben von Fresken und Statuen, die dem Raum eine besondere Atmosphäre verleihen.

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St.-Georgs-Basilika

Georg, errichtet im Jahr 921, zählt zu den ältesten Kirchen Böhmens und ist die drittälteste ihrer Art. Im Jahr 976 wurde hier das erste Kloster des Landes gegründet.

Das Kloster St. Georg spielte im Laufe der Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der religiösen und kulturellen Entwicklung Böhmens. Besonders hervorzuheben ist seine reiche Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke und Manuskripte, die heute zu den wertvollsten Schätzen der Prager Burg gehören. Besucher können neben der beeindruckenden Architektur auch die

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster mehrfach umgestaltet. Besonders die barocke Überarbeitung im 17. und 18. Jahrhundert prägte das heutige Erscheinungsbild der Anlage maßgeblich. Heute finden in den historischen Gemäuern regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, die das reiche Erbe lebendig halten und Besuchern einen Zugang zur Geschichte ermöglichen.

Sowohl die Basilika als auch das Kloster stehen der Öffentlichkeit offen.

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Kunststätten

Die rotierende Statue von Franz Kafka, auch bekannt als „Kafka-Head“, ist eine beeindruckende kinetische Skulptur des Künstlers David Černý, die sich im Prager Einkaufszentrum Quadrio befindet. Mit einer Höhe von 11 Metern besteht sie aus 42 beweglichen, spiegelnden Edelstahlplatten, die sich unabhängig voneinander drehen und so den Kopf mal vollständig, mal

fragmentiert erscheinen lassen. Diese dynamischen Bewegungen spiegeln zentrale Themen Kafkas wider, wie Identität und Verfremdung, inspiriert von Werken wie „Die Verwandlung“. Seit ihrer Enthüllung im Jahr 2014 zieht die computergesteuerte Installation Besucher aus aller Welt in ihren Bann.

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Kafka-Head

Socha Franze Kafky

Die Bronzestatue von Franz Kafka im Prager Stadtteil Josefov, unweit der Spanischen Synagoge, ist ein markantes Kunstwerk des Bildhauers Jaroslav Róna, das im Jahr 2003 enthüllt wurde. Sie zeigt einen surrealen Kafka, der auf den Schultern eines riesigen Anzugs sitzt, der weder Kopf noch Arme hat. Mit einer Höhe von 3,75 Metern ist die Skulptur von Kafkas Erzählung

„Beschreibung eines Kampfes“ inspiriert und verkörpert die innere Zerrissenheit sowie das Gefühl des Fremdseins, das seine Literatur prägt. Die Platzierung im jüdischen Viertel erinnert an Kafkas jüdische Herkunft. Heute ist die Statue ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher und regt zum Nachdenken über das Werk Kafkas an.

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Das Národní divadlo (Nationaltheater) gilt als das bedeutendste Theater Tschechiens und befindet sich malerisch am Ufer der Moldau im Stadtteil Nové Město. Zwischen 1868 und 1881 erbaut, besticht es durch seinen neorenaissanceistischen Stil, entworfen vom Architekten Josef Zítek. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1881 wurde das Theater bereits 1883 wiedereröffnet. Die Fassade ist reich geschmückt mit Statuen und goldenen Ornamenten, während das Innere mit beeindruckenden Fresken und funkelnden Kristallleuchtern begeistert. Der Hauptsaal bietet Platz für rund

Direkt neben dem Národní divadlo (Neue Bühne) befindet sich die Nová scéna, die moderne Erweiterung des Nationaltheaters. Errichtet im Jahr 1983, präsentiert sie sich in avantgardistischer Architektur, entworfen vom Architekten Karel Prager. Das Gebäude besteht aus gläsernen Würfeln mit einem grünlichen Schimmer und wirkt dadurch futuristisch, besonders im Kontrast zur historischen Altstadt. Der Saal fasst etwa 400 Zuschauer und dient als Bühne für experimentelle Theaterstücke sowie zeitgenössische Opern und

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Národní divadlo und Nová scéna

Jan Palach und Jan Zajíc

Die Jan-Palach- und Jan-Zajíc-Denkmäler in Prag erinnern an zwei mutige Studenten, die sich 1969 aus Protest gegen die Unterdrückung des Prager Frühlings durch die sowjetische Besatzung selbst verbrannten. Das schlichte Bronzekreuz liegt direkt vor dem Nationalmuseum, an dem Ort, an dem diese tragischen Ereignisse stattfanden.

Das Památník Jana Palacha – sousoší Dům syna a Dům matky (Haus des Sohnes und Haus der Mutter) ist ein künstlerisches Mahnmal in Prag.

Das markante Kunstwerk der tschechischen Künstlerin Barbora

Am Prager Hauptbahnhof auf Gleis 1A erinnert eine Statue an Sir Nicholas Winton (1909–2015). Er war ein britischer Humanist, der durch seine mutige Tat kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als „britischer Schindler“ in die Geschichte einging. Er organisierte die Rettung von 669 überwiegend jüdischen Kindern aus der Tschechoslowakei und ermöglichte ihnen 1939 die

Flucht nach Großbritannien. Seine selbstlose Leistung blieb bis 1988 im Verborgenen, bis seine Frau zufällig Unterlagen entdeckte. Von da an wurde Winton weltweit als Held gefeiert. 1998 ehrte ihn Václav Havel mit dem Masaryk-Orden, 2003 wurde er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen, und 2014 verlieh ihm Tschechien den Orden des Weißen Löwen.

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Sir Nicholas George Winton

Das Rudolfinum erhebt sich majestätisch am Jan-PalachPlatz an der Moldau. Zwischen 1876 und 1884 errichtet, beeindruckt es durch seinen neorenaissanceistischen Stil, entworfen von den renommierten Architekten Josef Zítek und Josef Schulz. Benannt nach Kronprinz Rudolf von Habsburg, beherbergt es den berühmten Dvořák-Saal, der mit Platz

für 1.100 Besucher und exzellenter Akustik als Hauptbühne der Tschechischen Philharmonie dient. Internationale Orchester treten hier regelmäßig auf und verleihen dem Haus weltweite Anerkennung. Neben Konzerten präsentiert die Galerie Rudolfinum moderne und zeitgenössische Kunst. Das Rudolfinum ist der Sitz des Prager Frühlingsfestivals.

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Die Staatsoper Prag zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern Tschechiens. Eröffnet wurde das prachtvolle Gebäude 1888 unter dem Namen „Neues Deutsches Theater“ und besticht durch seine neorenaissanceistische Architektur. Die Fassade ist reich verziert mit Statuen und kunstvollen Ornamenten. Im Inneren erwartet die Besucher ein prachtvoll gestalteter

Zuschauerraum, in dem goldverzierte Logen und ein funkelnder Kristallleuchter für eine elegante Atmosphäre sorgen. Die Bühne ist technisch auf dem neuesten Stand und ermöglicht aufwendige Inszenierungen. Das vielfältige Repertoire umfasst Opern, Ballette und Konzerte, wobei Werke von Verdi, Puccini und Dvořák besonders häufig zu sehen sind.

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Státní Opera

Das Stavovské divadlo (Ständetheater) zählt zu den ältesten und bedeutendsten Bühnen Prags. Es befindet sich unweit des Altstädter Rings. Errichtet wurde es zwischen 1781 und 1783 im klassizistischen Stil, finanziert vom Grafen František Antonín Nostic-Rieneck. Die Fassade ziert das Motto „Patriae et Musis“ – Dem Vaterland und den Musen gewidmet. Im Inneren

beeindrucken kunstvolle Fresken und ein prachtvoll ausgestatteter Zuschauerraum, der etwa 650 Gästen Platz bietet. Berühmt wurde das Theater durch die Uraufführung von Mozarts „Don Giovanni“ im Jahr 1787 sowie von „La Clemenza di Tito“. Heute präsentiert das Haus Opern, Ballette und Dramen, wobei klassische und moderne Werke gezeigt werden.

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Stavovské divadlo

Das Lucerna Kino gehört zu den traditionsreichsten Kinos in Tschechien. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1909 ist es im prachtvollen Jugendstilbau des Lucerna-Palastes untergebracht, der vom Großvater des ehemaligen Präsidenten Václav Havel errichtet wurde. Mit seiner eleganten Architektur, geprägt von Marmor, funkelnden Kronleuchtern und kunstvollen Verzierungen, zieht das

Kino seine Besucher auf besondere Weise in seinen Bann. Das abwechslungsreiche Programm reicht von zeitlosen Filmklassikern bis hin zu modernen ArthouseProduktionen. Berühmt ist das Lucerna Kino auch für die provokante Skulptur des Künstlers David Černy: die hängende Statue des umgedrehten Pferdes des Heiligen Wenzel.

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Kino Lucerna

Statue des umgedrehten Pferdes

Die „Zavěšená socha obráceného koně sv. Václava“ –die hängende Statue des umgedrehten Pferdes des Heiligen Wenzel – ist eine provokante Skulptur des Künstlers David Černý, die in der Passage des Kinos Lucerna in Prag zu finden ist. Seit ihrer Installation im Jahr 1999 zeigt sie den tschechischen Schutzpatron, Heiligen Wenzel, auf einem kopfüber an der Decke hängenden, toten Pferd – eine satirische Umkehrung

der bekannten Wenzelsstatue am Wenzelsplatz. Diese Skulptur, die inmitten der barocken Architektur der Lucerna-Passage schwebt, übt auf ironische Weise Kritik an nationalen Mythen und der Verehrung historischer Symbole. Sie zieht zahlreiche Besucher an, die Černýs subversive Kunst und den bewussten Bruch mit der traditionellen tschechischen Ikonografie schätzen.

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Sehenswert

Der Bellevue Palast (Palác Bellevue), malerisch am Ufer der Moldau gelegen, erzählt eine faszinierende Geschichte. Erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verbindet er kunstvoll barocke und rokokoartige Elemente zu einem harmonischen Gesamtbild. Ursprünglich als Residenz der Familie Pachta von Rájov errichtet, strahlt das Gebäude bis

heute seinen historischen Charme aus. Heute beherbergt der Bellevue Palast ein exklusives Restaurant und dient als eleganter Veranstaltungsort für Hochzeiten, Empfänge sowie kulturelle Events. Von den oberen Etagen eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Karlsbrücke und die Prager Burg.

Palác Bellevue

Das Tan č ící d ů m (Tanzende Haus) ist ein bemerkenswertes Meisterwerk dekonstruktivistischer Architektur. Die visionären Architekten Frank Gehry und Vlado Miluni ć schufen dieses außergewöhnliche Bauwerk, das 1996 vollendet wurde. Mit seinen geschwungenen, dynamischen Formen, die an ein tanzendes Paar erinnern, setzt es einen spannenden Kontrast zur historischen Kulisse der Stadt. Besonders

eindrucksvoll wirkt das Gebäude wie eine Tänzerin in einem gläsernen Faltenkleid, die sich elegant an ihren Partner schmiegt – weshalb es liebevoll „Ginger und Fred“ genannt wird, nach den legendären Tänzern Ginger Rogers und Fred Astaire. Im Inneren erwarten Besucher moderne Büroräume, ein stilvolles Restaurant sowie eine beeindruckende Bar und eine Aussichtsterrasse mit Panoramablick.

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Tančící dům

Die John-Lennon-Mauer in Prag, im malerischen Stadtteil Malá Strana gelegen, ist eine lebendige Leinwand voller bunter Graffiti und tiefgründiger Botschaften. Seit den 1980er-Jahren steht sie als kraftvolles Symbol für Frieden und Freiheit. Ursprünglich zierte ein Porträt von John Lennon, begleitet von Texten der Beatles, die Mauer. Nach Lennons Tod im Jahr 1980

entwickelte sie sich zu einem Ort des stillen Protests gegen das kommunistische Regime. Heute ist die Mauer ein dynamischer Treffpunkt für Touristen und Künstler gleichermaßen, die hier ihre Botschaften von Liebe, Freiheit und Kreativität hinterlassen und so das lebendige Erbe dieses besonderen Ortes weitertragen.

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John Lennon Mauer

GHMP Zámek Troja

Das GHMP Zámek Troja, ein prachtvolles barockes Schloss im Prager Stadtteil Troja, wurde zwischen 1679 und 1691 für die Familie Sternberg errichtet und gehört heute zur Galerie der Hauptstadt Prag (GHMP).

Als Ausstellungsort für Kunstwerke vom 19. bis zum 21. Jahrhundert besticht es durch kunstvolle Fresken, fi ligrane Stuckverzierungen und eine elegante

Architektur. Der umliegende Garten mit seinen geometrisch gestalteten Beeten und Springbrunnen lädt zu erholsamen Spaziergängen ein und eröffnet einen malerischen Ausblick auf die nahegelegenen Weinberge sowie den Prager Zoo.

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Prager Fernsehturm

Der 216 Meter hohe Prager Fernsehturm ist das höchste Bauwerk Tschechiens. Zwischen 1985 und 1992 nach den Entwürfen des Architekten Václav Aulický errichtet, besticht er durch sein futuristisches und zugleich umstrittenes Design. Auf einer Höhe von 93 Metern lädt eine Aussichtsplattform zu einem faszinierenden Panoramablick über die Stadt Prag ein, während auf 66 Metern ein Restaurant seine Gäste willkommen heißt.

Darüber hinaus beherbergt der Turm eine Bar, ein Bistro sowie das exklusive Sky Suite Hotel. Besonders auffällig sind die zehn überdimensionalen Babyskulpturen des Künstlers David Černý, die den Turm schmücken. Der Prager Fernsehturm ist vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Architektur und der spektakulären Aussicht ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt.

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Der Jindřišská věž (Heinrichsturm) ist ein gotischer Glockenturm im Herzen der Prager Neustadt. Der Turm steht unweit des Wenzelsplatzes. Er wurde im 15. Jahrhundert als Teil der St.-Heinrichs-Kirche errichtet und ragt mit einer Höhe von 65,7 Metern als der höchste freistehende Glockenturm Prags empor. Er beherbergt ein Museum, ein Restaurant, eine Whisky-

Bar und eine Aussichtsplattform in 60 Metern Höhe, von der aus Besucher einen faszinierenden Blick über die Stadt genießen können. Besonders bekannt ist der Turm für sein Carillon mit zehn Glocken sowie eine historische Glocke aus dem Jahr 1577, die regelmäßig zu Konzerten erklingt. Der Heinrichsturm ist täglich geöffnet.

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Der Prašná brána (Pulverturm) ist ein beeindruckender gotischer Bau in der Prager Altstadt, der im Jahr 1475 errichtet wurde und den Beginn der königlichen Route markiert. Ursprünglich diente der 65 Meter hohe Turm als Teil der Stadtbefestigung und als Lager für Schießpulver. Heute gilt er als eines der markantesten Wahrzeichen Prags. Seine kunstvoll gestaltete Fassade

ist mit Skulpturen und Reliefs geschmückt, die an die böhmischen Könige erinnern. Besucher haben die Möglichkeit, die 186 Stufen bis zur Aussichtsplattform zu erklimmen, von der sich ein atemberaubender Blick über die Altstadt eröffnet. Zudem beherbergt der Turm eine kleine Ausstellung zur Geschichte Prags und ist täglich für Touristen zugänglich.

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Prašná brána

Insel Kampa

Kampa, eine zauberhafte Insel im Herzen von Malá Strana in Prag, liegt malerisch eingebettet zwischen der Moldau und dem Č ertovka-Kanal. Entstanden im Mittelalter durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aufschüttungen, verströmt sie heute eine unvergleichlich romantische Stimmung. Enge Gassen, historische Bauwerke und grüne Parkanlagen laden zum

Verweilen ein. Auf Kampa be fi ndet sich das renommierte Kampa-Museum mit moderner Kunst sowie die berühmten, leuchtend gelben PinguinSkulpturen der Cracking Art-Gruppe. Besucher schätzen besonders die alten Wassermühlen und den herrlichen Blick auf die Karlsbrücke. Kampa ist ein beliebter Ort für Besucher und Einheimische.

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Kampa

Kunst auf Kampa

Die Kunst im öffentlichen Raum auf der Prager Kampa verleiht der Insel eine lebendige und moderne Atmosphäre.

Die „Miminka“ (Babys) des tschechischen Künstlers David Černý sind großformatige, schwarze Babyskulpturen, die krabbelnd ihre Umgebung erkunden. Ihre barcodeartigen Gesichter verleihen ihnen eine surreale, fast provokante Ausstrahlung und spiegeln Černýs unverwechselbaren Stil wider.

Direkt neben den krabbelnden Babys befindet sich der historische Gebäudekomplex Owls’ Mills, in dem die Galerie Kampa sowie das Museum Kampa untergebracht sind. Die gelben Pinguine sind an der Moldauseite zu bewundern.

Diese Kunstwerke bilden einen spannungsvollen Kontrast zur historischen Architektur der Insel und ziehen sowohl Touristen als auch Kunstliebhaber an. Sie schaffen einen lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Erholung und Ruhe auf Kampa

Die Insel Kampa verführt mit einer Vielfalt an gastronomischen Highlights. Zahlreiche Restaurants und Cafés, viele davon direkt am malerischen Čertovka-Kanal gelegen, laden zum Genießen ein. Hier werden traditionelle tschechische Spezialitäten wie Gulasch und Svíčková serviert, doch auch internationale Köstlichkeiten erfreuen sich großer Beliebtheit.

In den Sommermonaten öffnen Biergärten, in denen lokale Biere ausgeschenkt werden. An den Straßenständen lockt das süße Gebäck Trdelník. Die Atmosphäre auf Kampa ist romantisch und entspannt, viele Lokale verfügen über Terrassen direkt am Wasser. Kampa ist der perfekte Ort, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen und neue Kraft zu schöpfen. Der weitläufige Kampa-Park mit seinen grünen Wiesen lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Beliebte Spazierwege entlang der Moldau bieten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Prager Burg. Die stille, friedliche Atmosphäre macht die Insel zu einem idealen Rückzugsort. Weniger überlaufen als die Prager Altstadt, besticht Kampa durch seine ruhige Lage.

Grünes Prag

Prag zählt zu den grünsten Städten weltweit. In den liebevoll gepflegten Gärten und weitläufigen Parks scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Die wohltuende Stille, die zauberhaften Ausblicke, kunstvoll gestalteten Brunnen und Statuen sowie die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden auf einer Picknickdecke zu verweilen, lassen Sie den Trubel und die Hektik der Großstadt für einen Moment vergessen.

Besonders im Frühling und Sommer erwacht die Stadt zu neuem Leben, wenn die Blumen in voller Blüte

stehen und die warmen Sonnenstrahlen die Wege in ein goldenes Licht tauchen. Spaziergänge entlang der Moldau oder Radtouren durch grüne Alleen bieten nicht nur Erholung für Körper und Geist, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten, die vielfältige Natur mitten in der urbanen Umgebung zu entdecken. Prag lädt Sie ein, den Alltag hinter sich zu lassen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Im Reiseführer sind einige Parkanlagen aufgeführt. Für eine vollständige Übersicht klicken Sie bitte auf den Informationsbutton.

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Petřínské sady

Der Petřín-Park, auch unter dem Namen Petřínské sady bekannt, breitet sich weitläufig über den gleichnamigen Hügel in Prag aus. Diese grüne Oase vereint sorgfältig gepflegte Gärten, Obstwiesen und historische Sehenswürdigkeiten wie den Petřín-Aussichtsturm sowie das faszinierende Spiegel-Labyrinth. Ob bei einem gemütlichen Spaziergang auf den malerischen Wegen oder mit der Standseilbahn, die den Aufstieg erleichtert – besonders im Frühling und Sommer zieht der Park zahlreiche Erholungssuchende und Naturliebhaber an.

Der Petřín-Aussichtsturm, der eine Höhe von 63,5 Metern misst, wurde im Jahr 1891 zur Jubiläumsausstellung errichtet und ist eine kleinere Nachbildung des berühmten Eiffelturms in Paris. Die Konstruktion stammt von František Prášil und Julius Souček. Wer die 299 Stufen zu Fuß erklimmt oder den Aufzug nutzt, wird auf der Aussichtsplattform mit einem beeindruckenden Panorama belohnt, das die Prager Burg, die Karlsbrücke und die Altstadt in ihrer ganzen Schönheit zeigt.

Die Lanová dráha Petřín - Újezd ist eine historische Standseilbahn in Prag, die den Stadtteil Újezd am Fuße des Petřín-Hügels mit dem Park an dessen Spitze verbindet. Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1891 befördert die Bahn Passagiere auf einer 510 Meter langen Strecke mit einer Höhendifferenz von etwa 130 Metern in rund vier Minuten. Die Standseilbahn be fi ndet sich derzeit in einer umfassenden Sanierung und soll voraussichtlich im Sommer 2026 ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Královská obora Stromovka

Die Královská obora Stromovka, meist schlicht als Stromovka bekannt, ist der größte Park Prags und erstreckt sich über rund 95 Hektar im Stadtteil Bubeneč. Ursprünglich im 13. Jahrhundert als königlicher Jagdgarten angelegt, wandelte sich der Park im 16. Jahrhundert unter Kaiser Rudolf II. zu einem malerischen Landschaftspark. Der Park besticht durch weitläufige Wiesen, alte Baumbestände, idyllische Teiche, verschlungene Wege sowie historische Bauwerke wie das Sommerhaus des Statthalters und das ehemalige Lustschloss. Besonders geschätzt wird Stromovka als Ort für Spaziergänge, Joggingrunden, Radtouren oder gemütliche Picknicks. Zudem grenzt der Park an weitere Attraktionen wie den Prager Zoo und den Ausstellungspalast.

Letenské sady

Der Letenské sady, auch bekannt als Letná-Park, breitet sich großzügig über etwa 52 Hektar auf dem Letná-Hügel aus. Von diesem Standort bietet sich ein beeindruckender Panoramablick auf die Moldau, die Altstadt und die imposante Prager Burg – ein Grund, weshalb dieser Park sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern sehr beliebt ist. Die liebevoll gepflegten Grünflächen und schattigen Alleen werden durch historische Bauwerke wie den Hanavský-Pavillon und das Letná-Schlösschen wunderbar ergänzt. Ein prägnantes Wahrzeichen des Parks ist das Metronom, das 1991 vom Künstler Vratislav Novák geschaffen wurde. An genau jener Stelle, an der bis 1962 das riesige Stalin-Denkmal stand, erhebt sich

Valdštejnská zahrada

Der Valdštejnská zahrada, auch bekannt als Wallensteingarten, ist ein prächtiger Barockgarten im malerischen Stadtteil Malá Strana in Prag. Direkt angrenzend an den Valdštejnský palác, dem Sitz des tschechischen Senats, wurde der Garten in den 1620er-Jahren für Albrecht von Wallenstein angelegt. Besonders beeindruckend sind die strenge geometrische Gestaltung, kunstvoll geschnittene Hecken, kunstvolle Brunnen sowie die imposante Sala Terrena, die heute als Veranstaltungsort für Konzerte dient. Besucher dürfen sich auf eine elegante Grotte mit Stalaktiten, einen Teich mit farbenprächtigen Koi-Karpfen und eine Voliere mit prächtigen Pfauen freuen. Zahlreiche Statuen mythologischer Gestalten verleihen dem Garten eine unverwechselbare historische Atmosphäre. Von April bis Oktober ist dieser ruhige Rückzugsort

Chotkovy sady

Královská zahrada

Essen & Trinken

Máj - House of Fun Prague

Das Máj - House of Fun Prague ist ein pulsierendes Freizeitparadies mitten im Herzen von Prag. Auf beeindruckenden neun Etagen und über 17.000 m² Fläche erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Erlebnisangebot, das sowohl Jung als auch Alt in seinen Bann zieht. Im Bereich LEVELS, der sich über den dritten und vierten Stock erstreckt, können Gäste mehr als 200 Arcade-Spiele, Minigolf, Billard, Darts sowie

hochmoderne Rennsimulatoren genießen. Fünf einzigartige Bars laden zum entspannten Verweilen ein. Das Fly Vista-Restaurant bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Prager Burg. Im sechsten Stock entführt die interaktive Ausstellung „Back in Time“ die Besucher in einem 5D-Kino auf eine faszinierende Zeitreise durch 1.200 Jahre Prager Geschichte.

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Cross Club

Glass Bar

Der Cross Club im Prager Viertel Hole š ovice ist ein außergewöhnlicher, alternativer Nachtclub, der mit seiner industriellen Steampunk-Atmosphäre, geprägt von beeindruckenden Metallskulpturen und innovativen Installationen, begeistert. Das musikalische Angebot reicht von Techno bis Reggae, die Preise sind fair.

Die Glass Bar, gelegen auf dem Dach des berühmten Dancing House in Prag, besticht durch ihr elegantes Ambiente und einen spektakulären Ausblick auf die Prager Burg, das Nationaltheater sowie die Moldau. Mit fairen Preisen und einer entspannten Stimmung lädt sie gleichermaßen zum Genuss von Cocktails wie auch von Kaffee ein.

Cafes & Clubs

Robotic Bar

Nightmare

Die Nightmare Prague Horror Bar im Prager Stadtteil Malá Strana begeistert mit einer düsteren und schaurigen Atmosphäre, die alle Horror-Fans in ihren Bann zieht. Kreative und erstklassige Cocktails runden das Erlebnis perfekt ab. Eine umfangreiche Getränkekarte erwartet die Gäste – und das zu fairen Preisen.

Die Robotic Bar im Karlovy Lázně Musikclub im Herzen der Prager Altstadt präsentiert ein futuristisches Cocktail-Erlebnis: Zwei robotische Arme mixen in weniger als 90 Sekunden Getränke aus über 100 verschiedenen Flaschen. Die Gäste bestellen bequem über intuitive Tablets und können die präzisen Bewegungen der Roboter, die sowohl klassische als auch ausgefallene Cocktails zubereiten, auf einem großen Bildschirm live verfolgen.

Cafes & Clubs

Café Louvre

Café Imperial

Das Café Imperial, ein stilvolles Juwel im Art-Déco-Stil, befindet sich im pulsierenden Herzen des Neuen Stadtteils von Prag. Berühmt für seine beeindruckende Innenausstattung mit kunstvollen Keramikmosaiken, verkörpert es eine reiche kulinarische Tradition. Hier erwartet die Gäste eine vielfältige Auswahl an tschechischen Spezialitäten, verführerischen Kuchen und erlesenen Getränken.

Das Café Louvre, gelegen im Herzen des neuen Stadtteils von Prag, besticht durch seine elegante Belle-Époque-Atmosphäre und seine berühmten Gäste wie Franz Kafka und Albert Einstein. Hier genießt man eine feine Auswahl an Kaffee, Kuchen sowie tschechischen Spezialitäten – und das zu fairen Preisen.

Cafes & Clubs

Café Savoy

Café Obecní dům

Das Kavárna Obecní dům ist ein beeindruckendes Café im Jugendstil-Gemeindehaus im Herzen der Prager Altstadt. Berühmt ist es für seine prächtige Inneneinrichtung mit funkelnden Kristallleuchtern und kunstvollen Deckenmalereien. In dieser eleganten und historischen Umgebung werden erlesene Kaffeespezialitäten, feine Kuchen und leichte Speisen zu gehobenen Preisen serviert.

Das Café Savoy, ein elegantes und traditionsreiches Juwel im malerischen Stadtteil Malá Strana von Prag, verzaubert seine Gäste mit einer prächtigen neorenaissancehaften Innenausstattung, die durch majestätisch hohe Decken und funkelnde Kristallleuchter besticht. In diesem erlesenen Ambiente genießt man eine exquisite Auswahl klassischer tschechischer Spezialitäten, erlesene Kaffeespezialitäten sowie hausgemachte Kuchen – eingebettet in eine Atmosphäre von erhabener Eleganz und stilvoller Raffinesse.

Cafes & Clubs

Grand Café Orient

Café Slavia

Das Café Slavia in der Prager Altstadt ist eine wahre Institution, berühmt für seine prachtvolle Jugendstil-Atmosphäre und seine reiche Geschichte als Begegnungsort für Künstler und Denker wie Václav Havel. Hier genießt man eine feine Auswahl an Kaffee, Kuchen und tschechischen Spezialitäten zu fairen Preisen – stets mit dem herrlichen Ausblick auf die Moldau und die Prager Burg.

Das Grand Café Orient befindet sich im markanten kubistischen Gebäude der Schwarzen Muttergottes im Herzen der Prager Altstadt. Bekannt für seine außergewöhnliche Architektur und das kunstvoll gestaltete Interieur im Kubismus-Stil, lädt es zu einer genussvollen Auszeit ein. Hier erwartet die Gäste eine feine Auswahl an Kaffee, Kuchen und leichten Speisen, die zu fairen Preisen in einem kreativ anregenden Ambiente serviert werden.

Cafes & Clubs

Restaurace Kantýna

Das Restaurant Kantyna im historischen Viertel Staré Město ist die erste Adresse für Fleischliebhaber in Prag. Hier dreht sich alles um erstklassige Steaks und traditionelle tschechische Fleischgerichte, die direkt in der offenen Küche frisch zubereitet werden. Die rustikale Atmosphäre trifft auf ein modernes, industrielles Design und schafft so ein einzigartiges Ambiente. Dazu werden erlesene regionale Biere angeboten, die das Geschmackserlebnis perfekt abrunden. Das Preisniveau bewegt sich im gehobenen Segment.

Restaurace Kozlovna Apropos

Das Restaurant Kozlovna Apropos im Herzen der Prager Altstadt präsentiert sich als charmante tschechische Gaststätte, die mit authentischen Klassikern wie Gulasch und Svíčková begeistert –stets frisch zubereitet aus hochwertigen Zutaten. Die einladende, rustikale Atmosphäre mit Holzmöbeln und Ziegelwänden lädt zum Verweilen ein, während ein frisch gezapftes Kozel-Bier zu fairen Preisen den Genuss abrundet.

Restaurants

Restaurace Obecní dům

Restaurace Na Pekle

Das Restaurant Na Pekle präsentiert sich als authentische tschechische Gaststätte mit einzigartigem Flair. In einem Gewölbekeller nahe dem Strahov-Kloster genießen Gäste herzhafte Spezialitäten wie Schweinshaxe und Gulasch. Die behagliche Atmosphäre, geprägt von rustikalem Ambiente, lädt dazu ein, eine vielfältige Auswahl lokaler Biere zu fairen Preisen zu probieren.

Das Restaurant Obecní dům im Herzen der Prager Altstadt besticht durch seine prachtvolle Jugendstil-Architektur und eine beeindruckende Innenausstattung mit kunstvollen Mosaiken und Stuckarbeiten. Hier genießt man moderne tschechische Spezialitäten sowie internationale Küche auf gehobenem Niveau –eingebettet in ein einzigartiges Ambiente, das häufig von Live-Jazz oder Klavierklängen begleitet wird.

Restaurants

Restaurace U Malířů1543

Krčma U krále

Brabantského

Die Gaststätte Krčma U krále Brabantského blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1375 reicht. Sie besticht durch ihr authentisches mittelalterliches Flair, das von Kerzenschein, rustikalen Holzmöbeln und traditionellen tschechischen Spezialitäten wie Wildschwein und Gulasch geprägt ist. Gäste erwartet hier eine unvergleichliche Atmosphäre, untermalt von Live-Musik und Darbietungen von Schaustellern, ergänzt durch eine Auswahl erlesener lokaler Biere zu fairen Preisen.

Das Restaurant U Malířů 1543 im Herzen der Prager Altstadt besticht durch sein stilvolles, historisches Ambiente. Hier genießt man eine exquisite Auswahl an tschechischen und internationalen Spezialitäten, die in einem kunstvoll gestalteten Rahmen serviert werden. Die gehobene Atmosphäre wird durch antikes Interieur und eine erlesene Weinkarte abgerundet – ein Ort für anspruchsvolle Genießer, der seinen Preis wert ist.

Restaurants

Restaurace U Medvídků

Restaurace U Mecenáše

Das Restaurant U Mecenáše in der Prager Malá Strana besticht durch seine romantische Lage in einem historischen Gebäude. Es ist berühmt für seine anspruchsvolle tschechische Küche, die besonders Wildgerichte und traditionelle Spezialitäten in den Mittelpunkt stellt. Die intime Atmosphäre wird durch antikes Interieur, stimmungsvolles Kerzenlicht und eine sorgfältig zusammengestellte Weinkarte abgerundet, wobei die Preise gehoben sind.

Das Restaurant U Medvídků, mitten im Herzen der Prager Altstadt gelegen, ist eine traditionsreiche tschechische Gaststätte, die für ihre herzhaften Spezialitäten bekannt ist. Besonders berühmt ist das hauseigene Bier, das bereits seit 1466 gebraut wird. Die rustikale Atmosphäre und die einladende Bierhalle schafft ein authentisches Erlebnis – und das zu fairen Preisen. Am selben Standort befindet sich außerdem das gleichnamige Brauerei-Hotel.

Restaurants

Einkaufen

Einkaufen in Prag

Wer Prag besucht, möchte seinen Aufenthalt oft mit einem Einkaufserlebnis krönen. Die Einkaufsstraßen der Stadt stehen internationalen Vorbildern in nichts nach und laden zu einem entspannten Bummel und Staunen ein. Zahlreiche Einkaufszentren bieten die Möglichkeit, ganz unabhängig vom Wetter auf Schnäppchenjagd zu gehen. Straßenmärkte haben in Prag eine

jahrhundertealte Tradition: Vom Bauernmarkt mit regionalen Produkten bis hin zum größten Flohmarkt der Stadt, dem U Elektry, der auf 50.000 m² so manches Schnäppchen bereithält. Prag Tourismus stellt eine umfassende Liste namhafter Märkte, Einkaufszentren und Einkaufsstraßen zur Verfügung. Der Info-Button bietet dazu weiterführende Informationen.

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Havelské tržiště

Pařížská

OC Quadrio
Kotva (bis 2028 geschlossen)

Öffentlicher Verkehr

Straßenbahn und Tarife

Prag verfügt über ein erstklassig ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das zu den zuverlässigsten und besten in ganz Europa zählt. Selbst die entlegensten Ecken der Stadt sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und bequem erreichbar. Fahrkartenautomaten finden sich in allen Straßenbahnen, Bussen sowie am Eingang der U-Bahn-Stationen, wodurch Einzel- und Kurzzeitfahrkarten unkompliziert gekauft werden können.

Senioren im Alter von 60 bis 65 Jahren profitieren von einem halben Fahrpreis. Kinder unter 15 Jahren sowie Personen über 65 Jahre fahren kostenfrei, sofern sie sich mit einem gültigen Personalausweis eines EU-Landes oder einem Reisepass ausweisen.

Zusätzlich bieten zahlreiche Fahrradverleihstationen eine umweltfreundliche Alternative, um die Stadt flexibel zu erkunden. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, profitiert von gut ausgeschilderten Wegen und einem übersichtlichen Stadtplan, der an vielen zentralen Punkten erhältlich ist. Für Touristen gibt es zudem spezielle Tages- und Mehrtageskarten, die nicht nur den öffentlichen Nahverkehr abdecken, sondern oft auch Ermäßigungen für Museen und Sehenswürdigkeiten beinhalten.

Straßenbahnen genießen an Fußgängerübergängen (Zebrastreifen) stets Vorrang vor den Fußgängern!

Ein unvergessliches Erlebnis ist die Fahrt mit einer historischen Straßenbahnlinie. Die Strecke wurde so gestaltet, dass Sie zahlreiche bedeutende Sehenswürdigkeiten bequem erreichen können. Mit den „hop-on, hop-off“-Tickets, die jeweils 24 Stunden gültig sind, steigen Sie ganz flexibel ein und aus – erhältlich direkt in der Straßenbahn. Bitte beachten Sie, dass reguläre Fahrscheine auf den historischen Linien nicht gültig sind. Je nach Jahreszeit verkehren unterschiedliche Linien.

Metro (U-Bahn)

Die Prager Metro umfasst drei Linien, die zentrale Stadtteile mit den äußeren Bezirken verbinden. Insgesamt erstreckt sich das Netz über 65 Kilometer und bedient 61 Stationen.

An Werktagen fahren die Züge in einem Intervall von 2 bis 4 Minuten. Besonders hervorzuheben sind die Sauberkeit und Zuverlässigkeit der Metro. Der Betrieb beginnt täglich um 5 Uhr morgens und endet um Mitternacht.

In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag verkehrt die Metro alle 20 Minuten. Viele Stationen zeichnen sich durch ein historisches oder modernes Design aus.

✴ Linie A (grün): Depo Hostivař — Nemocnice Motol

✴ Linie B (gelb): Černý Most — Zličín

✴ Linie C (rot): Letňany — Háje

An den Umsteigeknotenpunkten Můstek (Linien A und B), Muzeum (Linien A und C) sowie Florenc (Linien B und C) treffen jeweils zwei Linien aufeinander. Da die Zugänge teilweise etwas unübersichtlich sind, sollten sich insbesondere Touristen sorgfältig orientieren.

Die Station am Hauptbahnhof (Praha Hlavní Nádraží) wird von der roten Linie C angefahren.

Prag Hauptbahnhof Praha hl.n. Praha hlavní nádraží

Die Geschichte des Bahnhofs Praha hlavní nádraží, kurz Praha hl.n. (Prag Hauptbahnhof), reicht bis ins Jahr 1871 zurück. Ursprünglich war der Bahnhof der Endpunkt der k.u.k. privaten Kaiser Franz-JosephsBahn (KFJB).

Tauchen Sie ein in das besondere Flair einer historischen Zugreise, die Tradition und Moderne auf wunderbare Weise verbindet. Lassen Sie sich vom charmanten Prager Hauptbahnhof verzaubern: Die beeindruckende Jugendstil-Architektur heißt Reisende aus aller Welt herzlich willkommen. Die Bahn ist weit mehr als ein Transportmittel – sie ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Das beeindruckende Jugendstil-Empfangsgebäude, das Josef Fanta im Jahr 1909 umgestaltete, wird bis heute genutzt. Die historische Schalterhalle dieses stark frequentierten Bahnhofs gilt als echtes Juwel und verleiht dem Prager Hauptbahnhof seinen besonderen Charme.

© Lynx1211

Impressum

Streckenübersicht ÖBB Nightjet und ÖBB Nightjet Partner

CZ01_DE_Prag © 2026 (Vers. 26.0)

Das Team

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der regionalen Tourismusbüros und der ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat und Editorial: Martin Andergassen.

Quellenangabe

Alle Texte, Videos und Fotos, wenn nicht anders angegeben: Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB

KI-Unterstützung

Für die Bearbeitung von Bildern, wie etwa das Entfernen unerwünschter Elemente, kommt teilweise KI-Software zum Einsatz. Zudem können KI-Programme bei der Verbesserung der Bildschärfe und der Rauschunterdrückung eingesetzt werden.

ÖBB Railnet

Die Reiseführer stehen auch auf dem Online-Portal der ÖBB Flotte kostenlos zur Verfügung. Das Unterhaltungs- und Internet Portal railnet ist in allen Fahrzeugen der railjets, nightjets und cityjets verfügbar.

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Copyright

Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz. Es darf nicht kommerziell genutzt, nicht bearbeitet und nur in unveränderter Form unter Namensnennung weitergegeben werden. Die Nutzung einzelner Bilder und Texte ist nicht gestattet. Der gesamte Reiseführer wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Links

Alle angegebenen Links sind zum Zeitpunkt des Erscheinens des eBooks aktuell. Links zu Eintrittskarten führen in der Regel zum Ort der Ausstellung. Für Fahrkarten und Fahrpläne wird auf lokale öffentliche Verkehrsmittel verwiesen. Für Touren wird der Service von Smart-Guide und Google Maps verlinkt.

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AuVi Photos & eBooks

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