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4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen Ziele: Wichtige Sprachhandlungen: 1. sich über Begrüßungsformen in unterschiedlichen Ländern austauschen 2. anhand von Informationstexten schriftlich Fragen zu Small Talk, Duzen und Siezen, Anrede und Schreibstil beantworten 3. Small Talk in deutschsprachigen Ländern und Slowenien vergleichen und Beispieldialog schreiben 4. Text zum Thema „Fehler sind wichtig“ verstehen 5. sich über Umgang mit Fehlern in der Fremdsprache austauschen 6. über Lernstrategien berichten Wortschatz und Grammatik: a. Wortschatz zu Begrüßungsformen, Höflichkeitsregeln und Fehlern b. Reflexivpronomen mit reziproker Bedeutung c. konsekutive Haupt- und Nebensätze mit also, folglich, sodass/so ... dass d. (sich) lassen + Verb
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Sprechen 1. Ordne die Ausdrücke bzw. Redewendungen den Bildern zu. Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______ Foto ______
Gesundheit! Mein (herzliches) Beileid. Lass es dir schmecken!/Mahlzeit! Zum Wohl! Tischsitten/Tischmanieren ins Fettnäpfchen treten Frau Müller, darf ich vorstellen, Frau Bauer. Zahlen, bitte./Die Rechnung, bitte. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. sich die Hand schütteln/Handschlag
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AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen INFO Wenn man eine unvorsichtige, taktlose Bemerkung macht und sich so blamiert, dann sagt man: Da bin ich aber ins Fettnäpfchen getreten! Sprechen 2. Welches Benehmen ist in Slowenien höflich/üblich und welches unhöflich/nicht üblich? a. Gute Freunde umarmen und küssen sich auf die Wange. b. Man verbeugt sich voreinander, wenn man sich begrüßt. c. Man redet sich nur mit Familiennamen an. d. Man macht beim Essen Geräusche (Schmatzen, Schlürfen, …). e. Der Gast bedankt sich für die Einladung. f. Als Gast gießt man sich Getränke selbst nach. g. Der Mann hält der Frau die Tür auf. Sprechen 3. Welche Benimmregeln sind für dich am wichtigsten? Nummeriere sie von 1 bis 10 und begründe deine Wahl. _____ Pünktlich sein _____ in der Öffentlichkeit nicht pupsen oder in der Nase bohren (popeln) _____ keine Schimpfwörter benutzen _____ sich entschuldigen _____ bitte und danke sagen _____ grüßen _____ gute Manieren beim Essen haben _____ angemessen gekleidet sein _____ den Gastgebern eine kleine Aufmerksamkeit (ein kleines Geschenk) mitbringen _____ im Bus oder im Zug älteren Personen deinen Platz anbieten
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4A Willkommen
„Hallo“ und „Guten Tag!“ Lesen 1. Lies die E-Mail von Malika aus Marokko an ihre deutsche Freundin Astrid. Was ist richtig (r), was ist falsch (f)? Kreuze an. AB: A 1–2 Liebe Astrid, endlich habe ich Zeit, dir zu schreiben. Mir gefällt es in Potsdam sehr gut und das Praktikum bei GeoTherm ist wirklich interessant. In der ersten Woche war ich mit so vielen Dingen beschäftigt, dass die Zeit wie im Flug verging. Ich stecke bis über den Kopf in Arbeit. Zum Glück sind meine Kollegen sehr nett und helfen mir viel. Aber eine Sache muss ich dich fragen: Wie begrüßt man sich normalerweise bei euch? Ich habe schon alles gesehen: Mein Chef hat mir, als ich ankam, zur Begrüßung die Hand gegeben, aber jetzt nicken wir uns nur noch zu und sagen Hallo. Bei jungen Frauen habe ich oft gesehen, dass sie sich umarmen, die Männer machen das fast nie. Was ist denn nun richtig? Gibt es da irgendwelche Regeln? Manchmal sehe ich auch, dass sich Leute gegenseitig auf die Wange küssen wie in Frankreich. Ich bin schon ganz durcheinander. Wenn ich mich hier so sehe, erinnere ich mich an deine erste Zeit in Marokko. Weißt du noch, wie seltsam du es gefunden hast, dass man bei uns so viele Fragen zur Begrüßung stellt? Vielleicht kannst du mir jetzt die deutschen Benimmregeln erklären. Wann kommst du mal nach Potsdam? Hoffentlich bald. Mach’s gut, Deine Malika
1. Malika kommt aus Frankreich. 2. Malika arbeitet schon lange bei GeoTherm. 3. Ihr Chef gibt ihr immer die Hand. 4. Junge Frauen umarmen sich oft, wenn sie sich begrüßen. 5. Viele Leute küssen sich zur Begrüßung auf die Wange.
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AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen 6. Malika will von Astrid wissen, wie man sich in Deutschland begrüßt. r 7. Astrid hatte Probleme mit den vielen Fragen bei der Begrüßung in Marokko. r
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Lesen 2. Markiere in der E-Mail in Übung A 1 die Verben, die eine Geste der Begrüßung beschreiben, und ordne sie den Fotos oben zu. AB: A 3 Foto 1: _______________________________ Foto 3: _______________________________ Foto 2: _______________________________ Foto 4: _______________________________ Grammatik 3. Unterstreiche die Reflexivpronomen in der E-Mail in Übung A 1 und schreibe die fehlenden Formen in die Tabelle. AB: A 4
(sich) begrüßen (sich) zunicken (sich) umarmen (sich) küssen
Singular man man begrüßt ___
wir wir begrüßen uns
Plural ihr ihr begrüßt euch
sie/Sie sie/Sie begrüßen sich
man nickt sich zu man umarmt sich
wir nicken __ zu wir umarmen uns
ihr nickt euch zu ihr umarmt euch
sie/Sie nicken sich zu sie/Sie umarmen _____
man küsst sich
wir küssen uns
ihr küsst euch
sie/Sie küssen _____
Grammatik auf einen Blick:
Reflexivpronomen – reziproke Bedeutung 4. Was fällt auf? Ergänze die Regeln. AB: A 5 - 10 1. Reflexivpronomen können auch eine reziproke Bedeutung haben. Sich bedeutet dann: a einander/gegenseitig. b sich selbst. 2. In dieser Bedeutung verwendet man die reflexiven Verben im Singular nur mit man und im ________ in allen Personen.
Grammatik 5. Bilde Sätze mit Reflexivpronomen mit reziproker Bedeutung. 1. Malika vertraut Astrid und Astrid vertraut Monika. Sie vertrauen sich.__________________ 2. Ich finde dich sympathisch und du findest mich auch sympathisch. ____________________ ____________________________________________________________________________ 3. Kurt liebt Anika und Anika liebt Kurt auch. _______________________________________ 4. Die Tochter ähnelt ihrer Mutter und die Mutter ähnelt ihrer Tochter. ___________________ ____________________________________________________________________________ 5. Du hasst ihn und er hasst dich auch. _____________________________________________ 5
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Astrids Antwort Hören 6. Höre Astrids Antwort auf Malikas Fragen in der E-Mail in Übung A 1 und beantworte die Fragen. CD3 43 1. Was sagt Astrid zu Malikas Fragen? 2. In welchen Situationen gibt man sich die Hand? 3. Wen umarmt Astrid zur Begrüßung?
4. Wie grüßt Astrid normalerweise? 5. Wovon hängt die Art der Begrüßung ab? 6. Welchen Tipp gibt Astrid Malika?
Sprechen 7. Gruppenarbeit: Wen begrüßt du wie? Sprecht in Gruppen. Geschwister | Eltern | Freunde | Freunde von Freunden | Kollegen | Vorgesetzte | Lehrer | Nachbarn
Na, wie geht’s? Lesen 8. Schaue dir die Bilder an. Was ist richtig: a oder b? Kreuze an.
1. Malika möchte mit der Redewendung „Hallo, wie geht’s?“ a den Mann fragen, wie es ihm geht. b den Mann nur begrüßen. 2. Der Mann erwartet bei der Redewendung „Hallo, wie geht’s?“, a dass er auf die Frage antworten soll. b dass er nur „Hallo“ sagen soll.
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Sprechen 9. Gruppenarbeit: Welche Redewendungen verwendet man bei euch, wenn man jemanden nur begrüßen will? Welche, wenn man eine Antwort haben will? Spielt in der Klasse Situationen vor. Verwendet verschiedene Redewendungen zur Begrüßung und Verabschiedung. Kann man die slowenischen Wendungen ins Deutsche übertragen?
Sprechen 10. IKT: Welche Probleme könnten Ausländer in eurer Heimat mit Begrüßungsformen haben? Wie wichtig sind Gestik und Mimik bei der Begrüßung? Berichtet. Kennt ihr auch Begrüßungsformen aus anderen Ländern? Sucht im Internet verschiedene Begrüßungsformen in verschiedenen Kulturen. Welche findet ihr am interessantesten? Mit welchen Begrüßungsformen könnten z. B. Europäer Schwierigkeiten haben? Warum? (notranja diferenciacija) AB: A 10
Lass es dir schmecken!
Lesen 11. Schaue dir das Bild an. Welche Redewendungen kann man noch benutzen? Kreuze an. a. Lass es dir schmecken! b. Iss schon! c. Mahlzeit! 12. Schaue dir das Bild an. Was ist richtig? AB: A 11 a. Der Junge öffnet die Tür. b. Der Junge lässt sich die Tür aufhalten.
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TIPP Wenn eine andere Person etwas für jemanden tut, verwendet man das Verb (sich) lassen mit einem zweiten Verb im Infinitiv. Die handelnde Person wird oft nicht genannt; z. B. Der Gast lässt sich (vom Kellner) das Frühstück servieren. (Präsens) Das Perfekt von lassen + Verb bildet man mit haben + Infinitiv von lassen; z. B. Ich habe mir alle wichtigen Regeln aufschreiben lassen. (Perfekt)
Schreiben. 13. Welche Redewendungen würdest du in den folgenden Situationen benutzen? Notiere. 1. Dein Freund hat gerade den Führerschein gemacht. _________________________________ 2. Du hast erfahren, dass die Großmutter deines Nachbarn gestorben ist. ____________________________________________________________________________ 3. Deine Deutschlehrerin ist erkältet und hat geniest. ___________________________________________________________________________ 4. Du bist zu einer Party eingeladen worden und dein Bruder kommt mit. Niemand kennt ihn. Wie stellst du ihn vor? _________________________________________________________ 5. Du bietest einer älteren Dame deinen Platz im Bus an. ______________________________ 6. Dein Chef hat dich zum Essen eingeladen. _______________________________________ 7. Du isst bei einem Freund zu Abend. Das Essen schmeckt sehr gut. ____________________________________________________________________________ 8. Auf einer Geburtstagsparty möchtest du mit anderen Gästen anstoßen. ____________________________________________________________________________ Sprechen 14. Gruppenarbeit: Smartphone und „Netiquette“. Findest du die folgenden Regeln sinnvoll? Warum (nicht)? Diskutiert in der Gruppe und formuliert auch eigene Regeln. Fasst euer Ergebnis für die Klasse zusammen.
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1. Schalte das Smartphone an diesen Orten aus: Kino, Theater, Schule, Universität, Kirche. 2. Es ist sehr unhöflich, während eines Dates oder beim Essen ans Handy zu gehen. 3. Nutze das Smartphone nicht auf der Toilette. 4. Es ist unhöflich in der Öffentlichkeit laut zu telefonieren (z. B. im Supermarkt, an der Bushaltestelle). 5. Wenn du in der Öffentlichkeit Videos schaust oder Musik hörst, nutze immer Kopfhörer und nicht die Lautsprecher. 6. Bitte Leute um Erlaubnis, bevor du Fotos von ihnen machst (z. B. im Urlaub, auf Partys). 7. Das Internet vergisst nichts. Denke deshalb gut nach, bevor du Fotos von dir und anderen online stellst. 8. Mobbing ist feige, besonders online. Bevor du etwas Gemeines über jemanden schreibst, frage dich: Würde ich das der Person direkt ins Gesicht sagen? 9. Vor 9 Uhr und nach 22 Uhr soll man niemanden anrufen. 10. Auch in SMS, E-Mails und im Chat muss man alle Rechtschreib- und Grammatikregeln beachten.
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4B Siezen, duzen, miteinander reden Fragen im Weblog des „Café International“ Lesen 1. Lies die Blogbeiträge. Wer hat welches Problem? Kreuze an. AB: B 1 Auf unserem Weblog könnt ihr Fragen stellen und Anzeigen schalten. Euer Team vom
Café International 1. Malika, <malikaal@marocmail.com>, 13.04.20..., 11.51 Hallo, liebes Team. Gestern habe ich in meiner Pause mit einer netten, jungen Kollegin gesprochen, über die Arbeit, das Wetter, über Potsdam. Dann habe ich gefragt, wie viel sie verdient. Da hat sie sehr komisch geschaut und hat gesagt, dass sie darüber nicht sprechen will. Wieso? Das ist doch nicht peinlich oder intim. Ist das Thema Geld ein Tabu bei euch? 2. Adam, <dm12@polmail.com> 13.04.20..., 14.32 Hallo, ich war gestern beim Friseur und die Friseurin hat einfach „Du” zu mir gesagt. Ich habe die Friseurin gesiezt, habe mich aber dabei sehr komisch gefühlt. Kann ich einfach zurückduzen? A. 3. Yi, <yiwang@sinmail.com>, 15.04.20..., 10.17 Guten Tag. Ich muss heute Abend zu einem Sektempfang bei der Firma, wo ich jobbe. Ich kriege sicher weiche Knie, denn ich muss mit den Leuten da reden. Aber worüber? Könnt ihr mir helfen? 4. Nitin, <ntsa@gmel.com>, 17.04. 20..., 19.06 Hi, ich bin Student an der Uni Potsdam und habe eine Frage: Wie spreche ich meinen Professor an: Herr Professor Meier oder nur Herr Meier oder Herr Professor Dr. Meier? Wer kann mir diese Frage beantworten? Nitin Shitra 5. Oleg <olmil@mail.ru>, 19.04.20..., 17.25 Ich mache gerade ein Praktikum in einer Firma und dort duzen sich alle. Auch der Chef hat mir das „Du” angeboten. Aber ich kann doch nicht zu meinem Chef Du sagen? Was meint ihr? Vielen Dank schon mal! Oleg 6. Yolanda <yol@es.mail.com>, 20.4.20..., 11.20 Hi, ich mache hier ein Praktikum und muss dabei auch manchmal Fragen von Firmenkunden beantworten. Da habe ich als Gruß immer „Hochachtungsvoll” geschrieben. Als ein Kollege das gesehen hat, hat er laut gelacht und gesagt: „Du schreibst ja wie meine Großmutter!” Was habe ich falsch gemacht? Yolanda
1. Fragen zum Duzen und Siezen. 2. Probleme mit der Anrede.
Malika Adam ___ ___ ___ ___
Yi ___ ___
Nitin ___ ___
Oleg ___ ___
Yolanda ___ ___ 10
AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen 3. Probleme mit dem Schreibstil. 4. Probleme mit dem Small Talk.
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Lesen 2. Malika hat sich den Ratgeber „Etikette in Deutschland“ gekauft. Lies die drei Auszüge und markiere die Stellen, die Antworten auf die Fragen im Weblog in Übung B 1 geben. AB: B 2–4
Small Talk Es ist das kleine Gespräch in der Pause, der U‐Bahn, auf einem Empfang … Small Talk hilft Ihnen, ein freundliches Gespräch zu führen, wenn Sie nicht zu persönlich werden möchten. Aber Achtung: Small‐ Talk‐Themen sind – wie jede Kommunikation – von der Kultur des Landes abhängig. In den deutschsprachigen Ländern wird gern über Wetter, Sport, Arbeit, Ausbildung oder Studium, das Wochenende oder Urlaub gesprochen. Über Politik, Geld, Familienstand, Religion oder Krankheiten sollten Sie beim Small Talk lieber nicht sprechen.
Duzen und Siezen Früher war es einfach, denn es gab klare Regeln für das Duzen und Siezen: Ungefähr ab einem Alter von 16 Jahren wurde man gesiezt, in der Schule, auf der Straße und später dann in Ausbildung und Beruf. Das „Du“ war für Freunde und die Familie reserviert, auch Schüler und Studenten duzten sich untereinander. Aber seit einiger Zeit wird immer häufiger und schneller geduzt. Gibt es also kein „Sie“ mehr? Doch, „Sie“ gilt immer noch als die höflichere Form der Anrede und drückt Distanz und Respekt aus. Deshalb können Sie es immer noch benutzen. Wenn Sie nichts falsch machen wollen, sollten Sie zunächst beim „Sie“ bleiben. Erst wenn Sie jemanden besser kennen, können Sie ihm das „Du“ anbieten. Aber Achtung: Dafür gibt es Regeln: Der Ältere bietet dem Jüngeren das „Du“ an, der Mitarbeiter in einer höheren Position dem Mitarbeiter in einer niedrigeren Position. Und wenn Sie jung sind und in „jungen“ Geschäften einkaufen, dann können Sie ruhig auch duzen.
Anrede, Grußformeln und Schreibstil Auch beim E‐Mail‐ und Briefverkehr geht der Trend zu einfachen und eher informellen Anreden. Neben „Sehr geehrte Frau Meier“, liest man heute auch „Liebe Frau Meier“ und in E‐Mails auch „Guten Tag Frau Meier“ oder „Hallo Frau Meier“. Man schreibt am Schluss nicht mehr „Hochachtungsvoll“ oder „Mit vorzüglicher Hochachtung“, das gilt als altmodisch. Üblich sind Wendungen wie „Mit freundlichen Grüßen“, „Viele Grüße“ oder in der Schweiz auch „Freundliche Grüsse“. Wenn man die sehr höflichen Anreden und Grußformeln, die in manchen Sprachen üblich sind, ins Deutsche übersetzt, klingt das oft sehr komisch. Über ein „Würden Sie, meine Dame, den Ausdruck meiner vornehmsten Gefühle annehmen“ – wie man in Frankreich formell für „Mit freundlichen Grüßen“ schreibt – würden z. B. Deutsche sicher lachen. Außerdem kommt man im
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AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen Deutschen in Briefen und E‐Mails meistens sehr schnell zum Thema und schreibt keine langen und „blumigen“ Einleitungen. Die Entwicklung zu moderneren Umgangsformen betrifft auch die Anreden im akademischen Bereich. Professoren oder Doktoren werden in Deutschland und in der Schweiz häufig nur noch bei offiziellen Anlässen mit ihrem Titel angesprochen. Im akademischen Alltag ist es für viele normal, einfach mit Herr oder Frau Meier angesprochen zu werden. Aber Achtung: In Österreich sind akademische Titel sehr wichtig und werden auch im Uni‐Alltag benutzt.
Schreiben 3. Partnerarbeit: Arbeitet zu zweit. Schreibt Antworten auf die Fragen im Weblog in Übung B 1. Benutzt dazu die Informationen aus dem Ratgeber in Übung B 2. Sprechen 4. Partnerarbeit/Rollenspiel: Welche Erfahrungen hast du mit „Du“ und „Sie“, mit der Anrede und beim Small Talk gemacht? Was hast du erlebt, wie hast du oder dein Gesprächspartner reagiert? Spielt ein Small-Talk-Gespräch vor. (notranja diferenciacija)
Na, wie gefällt Ihnen das Praktikum bei uns? Sprechen 5. Partnerarbeit: Lest die fünf Sätze, die Malika von Kollegen bei GeoTherm gehört hat. Überlegt, wie ihr die Small-Talk-Gespräche jeweils fortsetzen könntet. Wählt ein Gespräch aus, schreibt es zu Ende und spielt es der Klasse vor. AB: B 7–9 1. Na, wie gefällt Ihnen das Praktikum bei uns? 2. Was haben Sie denn schon alles in Potsdam gesehen? 3. Ach, diese Kälte, das ist wirklich nicht normal im Mai. 4. Wie war denn Ihr Wochenende? Haben Sie einen Ausflug gemacht? 5. Was machen Sie denn an Pfingsten? Tipp Um ein Gespräch am Laufen zu halten, solltest du W-Fragen stellen. Sprechen 6. Was sind in Slowenien typische Themen für den Small Talk? Über welche Themen spricht man auf keinen Fall?
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Sprechen 7. Gruppenarbeit: Schreibt einen typisch slowenischen Small-Talk-Dialog (z. B. zwei Bekannte treffen sich im Supermarkt, im Kino oder auf der Post). Übersetzt dann alles, auch typische Redewendungen zur Begrüßung, ins Deutsche. Spielt die Situation in der Klasse. Überlegt dann gemeinsam: Was ist in Deutschland anders? Was klingt auf Deutsch komisch/unhöflich/altmodisch? (notranja diferenciacija)
Schreiben 8. Projektarbeit, Gruppenarbeit: Recherchiert im Internet und in der Bibliothek über Höflichkeitsregeln in Slowenien. Jede Gruppe erstellt einen kleinen Ratgeber für deutsche Touristen. Sammelt Informationen über die Grußformeln, Anrede, Duzen und Siezen, Tischsitten, Small-Talk-Themen usw. Was müssen deutsche Touristen beachten? Was ist in Slowenien höflich/unhöflich?
Schreiben 9. Fragt Leute verschiedenen Alters, was sie für besonders höflich bzw. unhöflich (wichtig/unwichtig) halten. Gibt es Unterschiede zwischen den Generationen? Verändern sich die Benimmregeln? Die Aussagen unten können helfen. Präsentiert die Ergebnisse eurer Umfrage in der Klasse. 1. Bei der Anrede muss man immer akademische Titel benutzen. 2. Man muss zuerst die Dame bzw. die ältere Person begrüßen. 3. Als Gast muss man ein Geschenk mitbringen. 4. Geeignete Geschenke sind z. B. Wein, Pralinen und Blumen. 5. Beim Small Talk sollte man das Gespräch durch höfliche Fragen am Laufen halten. 6. Beim Small Talk muss man gewisse Themen vermeiden. 7. Auch bei privaten Anlässen ist der Dresscode wichtig. 8. Innerhalb der Familie und im Freundeskreis braucht man nicht auf die Tischsitten zu achten. 9. Man kann zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen Geld schenken. 10. Für guten Service sollte man immer Trinkgeld geben. 11. Man sollte auch bei der virtuellen Kommunikation (z. B. beim Chatten im Internet) höflich sein bzw. bestimmte Regeln beachten („Netiquette“).
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4C Keine Panik – niemand ist perfekt! Immer diese Fehler! Lesen 1. Fehler beim Deutschsprechen. Welcher Aussage stimmst du zu? Kreuze an. AB: C 1–2
1. Fehler zu machen ist mir peinlich. 2. Aus Fehlern kann man lernen. 3. Fehler passieren, sie können nicht erlaubt oder verboten werden. 4. Ich will perfekt sein, deshalb spreche ich nicht oft Deutsch. 5. Jeder macht mal Fehler.
stimmt nicht ___ ___ ___ ___ ___
stimmt teilweise ___ ___ ___ ___ ___
stimmt genau ___ ___ ___ ___ ___
Sprechen 2. Begründe deine Antworten in Übung C 1. Die Redemittel helfen. Ich finde es (nicht) peinlich, Fehler zu machen, denn … | Fehler stören mich (nicht), weil … | Ich denke, dass Fehler … sind. | Durch Fehler kann man … | Es kommt darauf an, ob/wo/mit wem …
Malikas Problem Hören 3. Höre Malikas Gespräch mit Astrid und beantworte die Fragen. CD3 44 1. Warum hat Malika Angst? Weil sie das Teammeeting leiten soll.____________________ 2. Welche zwei Gründe nennt Malika für ihre Angst? ______________________________ 3. Wie sieht Astrid das Problem? _______________________________________________ 4. Welchen Tipp gibt sie Malika? ______________________________________________ 5. Warum findet Astrid Fehler überhaupt nicht schlimm? ____________________________ Sprechen 4. Wie lernst du Deutsch? Beantworte die Fragen. Vergleicht dann die Antworten in der Klasse. Habt ihr ähnliche Probleme mit dem Deutschlernen? Vergleicht eure Lernstrategien. 1. Was findest du beim Deutschlernen am schwierigsten? 2. Wie lernst du grammatische Formen und Strukturen: isoliert und rein auswendig oder im Kontext? 3. Wie oft benutzt du beim Lernen das Wörterbuch? 4. Wie lernst du neue Wörter? Mit Hilfe von Assoziationen, Bildern, Kontexten usw.? 5. Lernst du lieber allein oder in der Gruppe? 6. Wie reagierst du, wenn du Fehler machst? 14
AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen 7. In welchem Bereich machst du die meisten Fehler (Rechtschreibung, Grammatik, Aussprache, falsche Wortstellung etc.)? 8. Wie reagierst du, wenn andere Fehler machen? Lesen 5. Eine Deutschlehrerin will ihren Schülern Mut machen. Lies ihr Infoblatt und mache Notizen zu den Punkten in der Tabelle.
Fehler sind wichtig! Fremdsprachenlerner sind oft so kritisch mit sich, dass sie sich sehr ärgern, wenn sie Fehler machen. Fehler verunsichern viele Schüler, sodass sie den Mut verlieren. Denn sie glauben, dass sie sich nicht verbessern. Also verstehen sie Fehler als etwas Negatives. Für uns Lehrer sind Fehler aber wichtig. Man kann sogar sagen, dass wir die Fehler der Lerner brauchen. Sie zeigen, was die Schüler noch nicht können, sodass wir Lehrer erkennen, wo die Lerner stehen. Welche Strukturen probieren sie im Moment aus, welche Regeln haben sie vielleicht noch nicht verstanden oder wieder vergessen? Die meisten Fehler macht man beim freien Sprechen. Dabei muss man so spontan sein, dass man eben nicht an alle Grammatikregeln denken kann. Die Schüler sollten das positiv sehen: Denn nur wenn man den Mut hat, die Sprache zu gebrauchen, macht man Fehler – aus denen man dann lernen kann. Interessant ist dabei auch, dass Fehler viele Ursachen haben können: Manche Fehler entstehen, weil man etwas wörtlich aus seiner Muttersprache überträgt. Andere entstehen durch Fremdsprachen, die man schon früher gelernt hat. Viele Lerner vergessen auch, dass es sehr anstrengend ist, eine Fremdsprache zu lernen, besonders, wenn man mehrere Stunden am Tag lernt. Folglich ist man manchmal einfach nur müde, sodass man mehr Fehler macht. Hinzu kommt: Wenn man eine Sprache schon besser kann, wird man sensibler für Fehler. Sieh also deine Fehler als Chance und als Hilfe für den Lehrer, einen guten Unterricht zu planen. Denn durch die Analyse der Fehler erfährt man, was man noch üben muss. Probleme von Lernern mit Fehlern sie ärgern sich über Fehler
Gründe für Fehler
Vorteile von Fehlern
Grammatik 6. Markiere in folgenden Sätzen die Wörter, die eine Folge ausdrücken. 1. Fremdsprachenlerner sind oft so kritisch mit sich, dass sie sich sehr ärgern, wenn sie Fehler machen. 2. Fehler verunsichern die Schüler, sodass sie den Mut verlieren. 3. Also verstehen sie Fehler als etwas Negatives.
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AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen 4. Eine Fremdsprache zu lernen ist anstrengend. Folglich ist man manchmal einfach nur müde. 5. Manchmal ist man einfach müde, sodass man mehr Fehler macht.
Grammatik auf einen Blick
Folgen ausdrücken – Konsekutivsätze 7. Schreibe die markierten Wörter in die Tabelle. Was fällt auf? Ergänze die Regeln. AB: C 3–11 Hauptsatz so
Nebensatz dass
1. Den Nebensatzkonnektor sodass kann man trennen. Dann steht im Hauptsatz ___________ mit einem Adjektiv oder Adverb und am Anfang des Nebensatzes steht ____________. 2. Die Hauptsatzkonnektoren also und folglich können am _________ des Satzes oder in der Satzmitte stehen.
Grammatik 8. Verbinde die Sätze mit den Konnektoren in Klammern. 1. In fremden Ländern gibt es oft andere Höflichkeitsregeln. Man muss sie lernen. (also) In fremden Ländern gibt es oft andere Höflichkeitsregeln. Also muss man sie lernen. 2. Touristen sollten die wichtigsten Regeln lernen. So können sie unangenehme Situationen vermeiden. (sodass) __________________________________________________________________________ 3. Einige Leute finden Etikette unnötig. Sie benehmen sich unhöflich. (folglich) ___________________________________________________________________________ 4. Manchmal ist man unsicher. Man sagt lieber gar nichts. (so …, dass) ____________________________________________________________________________
Wie kann ich mich verbessern? – Meine Strategien Lesen 9. Lies folgende Aussagen. Wer verwendet welche Strategie? Schreibe die Namen in die Tabelle. AB: C 11–13 Malika: Ich bitte meine Kollegen, mich zu korrigieren. Leider vergessen sie das oft, sodass ich mich immer noch unsicher im Deutschen fühle. Oleg: Wenn mir ein Wort nicht einfällt, benutze ich ein allgemeines Wort wie „Ding“ oder einen Oberbegriff wie „Gerät“, sodass die Leute
Yi: Wenn ich unsicher bin, frage ich meinen Gesprächspartner, ob er mich wirklich verstanden hat. Nitin: Ich kenne viele Wörter nicht. Also habe ich immer ein Wörterbuch dabei und schaue oft nach. Mit dem Wörterbuch habe ich festen Boden unter
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AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen verstehen, worüber ich spreche. Manchmal sagen sie mir dann auch das passende Wort.
Strategie
im Wörterbuch nachschlagen
den Füßen.
Bitte um allg. Wörter / Verständnis Korrektur Oberbegriffe benutzen sichern
Name
Schreiben 10. Meine Strategien. Welche Strategien aus Übung C 9 findest du gut, welche nicht so gut? Welche Strategien verwendest du, um Fehler zu vermeiden? Schreibt eure Strategien auf Zettel und befestigt sie an der Tafel. Vergleicht eure Strategien in der Klasse. Welche werden am häufigsten benutzt?
Hören 11. Partnerarbeit: Hört das Gespräch in Übung C 3 noch einmal. Was würdet ihr Malika raten? Sollte sie die Leitung des Meetings übernehmen? Schreibe mit einem Partner/einer Partnerin eine Fortsetzung des Dialogs. CD3 44
Sprechen 12. Gruppenarbeit: Was würdet ihr bei folgenden Problemen raten? Was könnten diese Lerner anders/besser machen? Sammelt Ideen in der Gruppe und spielt dann Dialoge in der Klasse. -
Beim Lesen muss ich immer ins Wörterbuch schauen, sonst verstehe ich nichts. Ich schreibe nie, wenn ich für einen Test lerne. Ich lese nur die Texte. Ich verstehe längere Texte oft nicht. Ich brauche zu viel Zeit. Ich verbessere nie meine Fehler aus dem Deutschtest. Das ist doch Zeitverschwendung.
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Alles auf einen Blick
Grammatik Reflexivpronomen – reziproke Bedeutung Reflexivpronomen können auch eine reziproke Bedeutung haben. Sich bedeutet dann einander/gegenseitig. In dieser Bedeutung verwendet man die reflexiven Verben im Singular nur mit man und im Plural in allen Personen.
(sich) begrüßen (sich) zunicken
Singular man wir man begrüßt sich wir begrüßen uns man nickt sich wir nicken uns zu zu
Plural ihr ihr begrüßt euch ihr nickt euch zu
sie/Sie sie/Sie begrüßen sich sie/Sie nicken sich zu
Folge nennen: Konsekutivsätze – sodass/so … dass, folglich, also Folgen kann man mit Nebensätzen mit „sodass“ ausdrücken. z. B. Manchmal ist man einfach müde, sodass man mehr Fehler macht. Den Nebensatzkonnektor sodass kann man trennen. Dann steht im Hauptsatz das so mit einem Adjektiv oder Adverb und am Anfang des Nebensatzes steht dass. z. B. Es ist so anstrengend eine Fremdsprache zu lernen, dass man manchmal einfach nur müde ist. Folgen kann man auch durch Hauptsätze mit folglich oder also ausdrücken. Die Hauptsatzkonnektoren also und folglich können am Anfang des Satzes oder in der Satzmitte stehen. Sätze mit folglich sind formeller als Sätze mit also. z. B. Eine Fremdsprache zu lernen ist anstrengend. Folglich ist man manchmal einfach nur müde. Eine Fremdsprache zu lernen ist anstrengend. Man ist folglich manchmal einfach nur müde. Ich kenne das Wort „Gerät“ nicht, also muss ich im Wörterbuch nachschlagen. Ich kenne das Wort „Gerät“ nicht, ich muss also im Wörterbuch nachschlagen.
lassen + Nomen Das Verb lassen kann man auch mit einem Nomen bzw. Pronomen im Akkusativ benutzen. z. B. Christian lässt sein Handy im Büro. Christian lässt es im Büro. Der Perfekt von lassen + Nomen bildet man mit haben + Partizip Perfekt von lassen. z. B. Christian hat sein Handy im Büro gelassen.
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Wie sagt man’s? Nützliche Sätze und Ausdrücke Anrede und Grußformeln Anrede Grußformeln formell Sehr geehrter Herr …/Sehr geehrte Frau …/ Hochachtungsvoll … (sehr Sehr geehrte Damen und Herren selten) Mit freundlichen Grüßen … Freundliche Grüsse … (CH) nicht so formell Lieber Herr …/Liebe Frau … Hallo Herr Viele/Liebe Grüße … …/ Frau … Guten Tag Herr … /Frau … Besten Gruß … Herzliche Grüße … informell Hallo Rita /Franz/… Hi Rita/Franz/… Einen Sommergruß aus den Bergen/vom Meer/… schickt … Bis bald … Tschau … Dein/Deine …
Einleitungen zum Small Talk Na, wie gefällt Ihnen das Praktikum/Potsdam/Deutschland? Was haben Sie denn schon alles in … gesehen? Ach, diese Kälte/Hitze, das ist wirklich nicht normal im Mai/… Wie war denn Ihr Wochenende/Ihr Urlaub? Was machen Sie am Wochenende/im Urlaub/an Pfingsten/an Weihnachten/…? Darf ich fragen, was Sie beruflich machen? Gute Manieren Wenn jemand niest: Gesundheit!Beim Essen: Lass es dir schmecken!/Mahlzeit!/Guten Appetit! Beim Anstoßen sieht man einander in die Augen und sagt: Zum Wohl!/Prost!/Stößchen! Wenn wir jemanden vorstellen wollen: Frau Müller, darf ich vorstellen, Frau Bauer. Wenn wir bezahlen wollen: Zahlen, bitte. (Die Rechnung, bitte.) Wenn wir jemandem gratulieren wollen: Herzlichen Glückwunsch (zur bestandenen Prüfung, zum Geburtstag, zur Hochzeit). Wenn jemand gestorben ist: Mein (herzliches) Beileid.
Wortschatz Begrüßung die Begrüßung, -en begrüßen, (sich) die Geste, -n der Handschlag, (nur Sg.) die Wange, -n der Kuss, -“e Wangenkuss küssen (sich) 19
AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen das Nicken, (nur Sg.) nicken zunicken (sich) die Umarmung, -en umarmen (sich) das Winken, (nur Sg.) winken zuwinken (sich) ansprechen siezen ≠ duzen der/das Small Talk, -s sich verbeugen schütteln Sprache der Ausdruck, (hier nur Sg.) ausdrücken der Begriff, -e Oberbegriff der Stil, -e Schreibstil die Strategie, -n wörtlich nachschlagen übertragen Sonstiges Nomen die Achtung, (nur Sg.) der Anlass, -“e der Auszug, -“e der Benimm, (nur Sg.) Benimmregeln das/der Blog, -s Weblog die Distanz, -en der Empfang, -“e Sektempfang die Etikette, -n (meist Sg.) das Fettnäpfchen, die Fortsetzung, -en der Kopfhörer, der Lautsprecher, -die Leitung, (hier nur Sg.) der Lerner, die Manier, -en (meist Pl.) der Mut, (nur Sg.) das Pfingsten, - (meist ohne Artikel) die Pünktlichkeit, (nur Sg.) der Ratgeber, 20
AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen der Respekt, (nur Sg.) die Sitte, -n das Tabu, -s die Umgangsform, -en die Ursache, -n das Verständnis, (nur Sg.) das Vertrauen, (nur Sg.) der/die Vorgesetzte, -n Verben abhängen von + Dat. ärgern jdn. ärgern, sich über + Akk. aushalten + Akk. beherrschen (eine Sprache) benehmen, sich beschäftigen, sich mit + Dat. beschäftigt sein mit + Dat. blamieren, sich bohren ergehen mit + Dat. gießen piepsen popeln pupsen rülpsen schlürfen schmatzen sichern vermeiden vorkommen Adjektive akademisch altmodisch ≠ modern angenehm ≠ unangenehm auswendig bescheuert blumig deprimiert emanzipiert formell ≠ informell hochachtungsvoll komisch kritisch seltsam sensibel steif taktlos vornehm 21
AS! 4 KB L4 Die Kunst, (keine) Fehler zu machen vorzüglich Adverbien einander gegenseitig kaum teilweise überhaupt ungefähr zunächst Redemittel/Ausdrücke bis über den Kopf in etw. Stecken die Zeit vergeht wie im Fluge festen Boden unter den Füßen haben ins Fettnäpfchen treten Pech gehabt! weiche Knie haben/bekommen
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