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Lektion 2 Studium in Deutschland
Ziele: Wichtige Sprachhandlungen: 1. Notizen machen zu Informationstexten und einem Vortrag über das deutsche Hochschulsystem 2. einen Hochschultyp in der Heimat beschreiben 3. wichtige persönliche Entscheidungen begründen 4. in einer E-Mail Ratschläge zur Studienwahl geben 5. ungewöhnliche Biografien verstehen 6. Kurzbiografie schreiben und vorstellen Wortschatz und Grammatik: a. kausale Verbindungen mit wegen und nämlich b. konzessive Haupt- und Nebensätze mit trotzdem, dennoch, zwar … aber, obwohl c. irreale Wunschsätze: Konjunktiv II und Modalpartikeln (doch, nur, bloß) Sprechen 1 Sieh dir die Grafik an. Was kannst du aus den Diagrammen herauslesen? Sprecht in der Klasse.
LS Redemittel zur Beschreibung von Diagrammen: 1. Das Schaubild zeigt …/In der Grafik geht es um … 2. Das Diagramm veranschaulicht … 3. Die Angaben in der Grafik beziehen sich auf die Jahre …/… sind in Prozent. 4. Die Zahlen legte (das Statistische Bundesamt, das Institut für …) vor. 5. Die Werte in den … Säulen zeigen … 6. Die Zahl der … ist von … (im Jahre…) auf … (im Jahre…) gestiegen/gesunken. 1
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7. Im Vergleich zu … 8. Es fällt auf, … Sprechen 2 Duales Studium. Lies die Aussagen der Studenten. Was ist ein Duales Studium? Welche positiven Eindrücke haben die Studenten? Die Redemittel unten helfen. (notr. diferenc.) Marc: Diese Art zu studieren finde ich super, da man umfangreiche Praxis‐ und Berufskenntnisse im Unternehmen erwerben kann. Man lernt betriebliche Strukturen, Arbeitsweisen und Projektabläufe kennen. Isabell: Ich kann es nur weiter empfehlen, da dieser Studiengang glänzende Job‐ und Karrierechancen bietet. Kooperierende Unternehmen, wie z. B. Siemens, Volksbanken und Raiffeisenbanken, Audi usw. übernehmen Studierende zu 100 Prozent.
Stefan: Ich habe mich dafür entschieden, da die Ausbildungszeit im Vergleich zum herkömmlichen Weg (erst Lehre, dann Studium) verkürzt ist. Es ist einfach toll, wenn man sein akademisches Wissen parallel zum Studium in einem Unternehmen einsetzen kann. Janina: Die Schule vorbei, das Abitur in der Tasche. Doch was nun? Ich habe lange überlegt, ob ich eine Ausbildung mache oder doch lieber studiere. Schließlich habe ich mich für ein Duales Studium entschieden. Warum? Es ist eine attraktive Kombination aus Praxis im Unternehmen und Theorie an der Hochschule. Mein Tipp: Profitiert von Praxisnähe, kurzer Studiendauer, hervorragenden Einstiegsmöglichkeiten und das alles in finanzieller Unabhängigkeit.
… ist der Meinung, dass… | … behauptet, dass… | …hat sich dafür entschieden, weil… | Ein Duales Studium hat den Vorteil, dass man … | … hat eine positive Einstellung zu …, weil … | Ich finde/denke, dass … | Meiner Meinung nach … | Die Aussage von … finde ich (besonders) interessant, da…
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Sprechen 3 Projektarbeit: Wie sieht die Hochschullandschaft in eurer Heimat? Welche Universitäten, Fachhochschulen, Studienfächer usw. liegen im Trend? Sucht im Internet passende Statistiken und Diagramme zum Studium in Slowenien. Berichtet in Gruppen und erklärt die Statistiken.
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2A Campus Deutschland Die Teilnehmer des DaF-Sommerkurses an der Universität Heidelberg stellen sich vor. 0. Marek (20 J.) aus Polen „Ich studiere an der Universität von Krakau Wirtschaftsinformatik. Für mich ist es sehr wichtig, eine gute theoretische Ausbildung zu bekommen. Ich möchte im Studium aber auch schon praktische Erfahrungen sammeln.“
1. Kristin (20 J.) aus Dänemark „Seit einem Jahr studiere ich in Aarhus am Musikkonservatorium im Hauptfach Klavier und im Nebenfach Gesang. Mein großer Traum ist es, eine Solokarriere zu machen oder in einem berühmten Orchester zu spielen.“
2. Françoise (19 J.) aus Frankreich
3. Daniel (21 J.) aus England
„Seit dem Wintersemester studiere ich in Lyon Jura. Später möchte ich meinen Studienschwerpunkt auf internationales Recht legen, weil ich für eine internationale Organisation arbeiten will.“
„Ich studiere an der Universität von Exeter Anglistik und Germanistik. Mein Berufswunsch ist schon immer Dolmetscher oder Übersetzer gewesen.“
Hochschultypen Sprechen 1 Überfliege die Informationen über die Hochschultypen in Deutschland und sprich kurz darüber, was für welchen Hochschultyp charakteristisch ist. AB: A 1 4. Universität: Die Universitäten sind die 5. Musik-, Kunst-, Filmhochschule: Wer klassische Form der Hochschule. seine künstlerische Begabung zum Beruf Voraussetzung für ein Studium an einer der ca. machen will, ist an einer der rund 50 staatlich 100 Universitäten in Deutschland ist die anerkannten Kunst-, Musik- oder allgemeine Hochschulreife. Die sogenannten Filmhochschulen in Deutschland genau Volluniversitäten bieten das gesamte richtig. Je nach Hochschule werden z. B. die Fächerspektrum an. Es gibt folgende Fächer Bildende Kunst, Film und Fernsehen, Fakultäten: Geisteswissenschaften, Theologie, Theater, Gesang und Instrumentenausbildung Rechtswissenschaften, Medizin, Mathematik, angeboten. Ein wesentliches Merkmal des Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Studiums ist der Einzelunterricht bzw. die An den Technischen Universitäten (TU) Ausbildung in kleinen Gruppen. Die werden schwerpunktmäßig Natur- und Voraussetzung für ein Studium an einer 4
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Ingenieurwissenschaften gelehrt. An der Universität sind Forschung und Lehre eng miteinander verbunden. Die Regelstudienzeit beträgt für den Bachelor sechs Semester und anschließend für den Master vier Semester.
künstlerischen Hochschule sind die allgemeine Hochschulreife und eine Eignungsprüfung. Diese Aufnahmeprüfung ist meist sehr schwierig. In der Regel dauert ein Studium für den Bachelor sechs Semester und vier Semester für den Master.
6. Fachhochschule (FH): Seit Ende der Sechzigerjahre entstanden zahlreiche Fachhochschulen, die sich heute auch „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ nennen. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 200 Fachhochschulen. Das Studium an einer FH ist praxisorientiert und bereitet die Studierenden auf einen schnellen Einstieg ins Berufsleben vor. Studienvoraussetzung ist die Fachhochschulreife oder ein Meistertitel mit guten Noten. Ein Studium an einer FH dauert in der Regel sechs Semester (Bachelor) und anschließend vier Semester (Master). Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wirtschaft, Ingenieurwesen, Gestaltung, Sozialwesen und Tourismus. Ein Medizinoder Jurastudium kann man an einer FH nicht absolvieren.
7. Pädagogische Hochschule (PH): In BadenWürttemberg existieren noch sechs Pädagogische Hochschulen (PH), wo Lehrer und Lehrerinnen für Grund-, Haupt-, Realund Förderschulen ausgebildet werden. In den anderen Bundesländern wurden die Pädagogischen Hochschulen in Universitäten umgewandelt oder in Universitäten integriert. Wenn man an einer PH studieren will, muss man die allgemeine Hochschulreife haben. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis sieben Semester. Zu den Fächern gehören alle Schulfächer sowie Pädagogik und Psychologie.
Lesen 2 Lies zuerst die Steckbriefe der Teilnehmer des DaF-Sommerkurses (Texte 0–3) und die Informationstexte über verschiedene Hochschulen (Texte 4-7). Lies dann die Aussagen unten (A–J) und entscheide, welche Aussage am besten zu welchem Text passt. Du darfst jede Aussage und jeden Text nur einmal zuordnen. Zwei Aussagen sind zu viel. A B C D E F G H I J
Hier wird man während des Studiums sehr gut auf den Beruf vorbereitet. Theorie und Praxis haben für mich eine große Bedeutung. Ich habe den Wunsch, später einmal innerhalb und außerhalb von Europa zu arbeiten. Die meisten Studenten immatrikulieren sich zum Wintersemester. Kreativität ist hier gefragt, aber nicht jeder schafft es einen Studienplatz zu bekommen. Nur noch in einem Bundesland ist diese Art von Hochschule zu finden. Ansonsten werden Lehrer an den Universitäten ausgebildet. Musik ist mein Leben. Ich komme aus Ungarn und unsere Universitäten sind leider zu theoretisch. Chemiker, Jurist, Arzt… Sind das deine Traumberufe? Dann bist du an dieser Hochschule genau richtig. Mein zukünftiger Beruf wird viel mit Sprachen zu tun haben. 5
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0. B
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Schreiben 3 Lies die Informationstexte (4–7) in Übung A 1 noch einmal und schreibe die Informationen in Stichworten in die Tabelle. AB: A 2–8 Hochschultyp Universität
Voraussetzung
Regelstudienzeit Fächerangebot
Besonderheit Verbindung von Lehre und Forschung
Fachhochschule Musik-, Kunst-, Filmhochschule Pädagogische Hochschule
In Deutschland studieren? Hören 4 Höre die Aussagen von Marek, Françoise, Daniel, Kristin und der Kursleiterin des DaF-Sommerkurses. Was ist richtig (r), was ist falsch (f)? Kreuze an. CD3 23–27 AB: A 9 1. Marek ist nicht ganz sicher, ob er an einer deutschen Fachhochschule studieren will. 2. Françoise will auf jeden Fall lieber in den USA als in Deutschland studieren. 3. Daniel möchte nicht an einer Schule in Deutschland hospitieren. 4. Kristin möchte unbedingt an einer deutschen Musikhochschule studieren. 5. Ausländische Studenten müssen sich ein Jahr vor Studienbeginn in Deutschland einschreiben.
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Warum …? Fragen über Fragen Sprechen 5 IKT, Partnerarbeit: Arbeitet zu zweit und spielt ein Interview zum Thema „Studium in Deutschland“. Der/die eine stellt Fragen, der/die andere antwortet. Tauscht dann die Rollen. Nehmt die Interviews mit dem Handy auf und hört sie euch mehrmals an. Überlegt gemeinsam, was ihr noch besser machen könntet. Spielt eure Interviews der Klasse vor. AB: A 10–17 – Warum lernst du Deutsch? – Würdest du einen Deutschkurs in Deutschland machen?/Warum möchtest du …? – Für welches Studienfach/Ausbildung entscheidest du dich? – Warum ist es gut ein Auslandssemester zu machen? – Warum würdest du in Deutschland studieren/arbeiten? Warum? … TIPP Wiederholung – Kausalsätze Kausalsätze geben einen Grund an. Es gibt mehrere Möglichkeiten sie zu bilden. Erinnerst du dich an die passenden Konnektoren? Dazu gehören: weil, da, denn, daher, deshalb, deswegen und darum. sich sehr interessieren für | bessere Ich lerne Deutsch. Ich finde diese Sprache nämlich … | Ich würde einen Deutschkurs in Deutschland machen, weil ich …| Berufschancen haben | Deutschkenntnisse verbessern | Ich möchte gern … studieren/eine Ausbildung zum/zur … machen, denn ich … | …, deswegen/daher/darum entscheide ich Auslandserfahrung machen | den Horizont erweitern mich für ein Auslandssemester in Deutschland. | Wegen des/dem/der … möchte/würde ich in Deutschland arbeiten.
TIPP Nämlich gibt den Grund an, warum man etwas macht. Es steht meistens im 2. Satz nach dem Verb, z. B. Ich mache einen Deutschkurs, ich möchte nämlich die Sprache gut lernen./…, ich möchte die Sprache nämlich gut lernen. Die Präposition wegen gibt den Grund an. Wegen wird mit Genitiv verwendet, aber in der gesprochenen Sprache auch mit Dativ, z. B.: Ich habe das wegen des Studiums getan./Das habe ich wegen dem Studium gemacht. Grammatik 6 Ergänze die fehlenden kausalen Konnektoren. Es gibt mehrere Möglichkeiten. 1. Carmen hat dieses Jahr das deutsche Sprachdiplom bekommen. _Deshalb___ kann sie jetzt ein Auslandssemester machen. 2. Sie freut sich schon sehr darauf, ___________ sie ihre Sprachkenntnisse anwenden kann. 3. ____________ der hohen Mietkosten muss sie aber noch ein wenig abwarten und sparen. 4. Doch Carmen wird das sicher schaffen, ____________ sie ist fleißig und sehr ehrgeizig. 7
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5. Sie entscheidet sich für einen Studienaufenthalt in Deutschland, sie möchte ____________ später für eine deutsche Firma arbeiten.
Das Hochschulsystem in … Sprechen 7 Partnerarbeit: Die perfekte Hochschule. Wie soll die Hochschule sein, an der du später studierst. Sprecht zu zweit und sammelt eure Wünsche und Träume von der perfekten Hochschule. Beispiel: Meine Professoren haben immer Zeit für ihre Studenten. Deshalb kann mit ihnen über alle Probleme reden. Weil an meiner Hochschule nur hübsche Mädchen studieren, gehe ich gerne in die Vorlesung.
Schreiben 8 Gruppenarbeit: Wisst ihr schon, ob ihr studieren möchtet? Für welche Universitäten würdet ihr euch entscheiden? Sucht gemeinsam eine (deutsche) Universitäten aus und schreibt einen kurzen Informationstext über Voraussetzungen, Regelstudienzeit, Schwerpunkte, Prüfungen, Lage und Besonderheiten. Schreibt auch kurz, was ihr dort besonders gut/nicht so gut findet und warum. Die Redemittel helfen. AB: A 18 (notr. diferenc.) Voraussetzung für ein Studium an … ist … | An … wird das gesamte/nicht das gesamte Spektrum an Fächern angeboten. | Die Schwerpunkte sind … | Die Regelstudienzeit beträgt … | Die Besonderheit eines Studiums an … ist, dass … | Meiner Meinung nach ist besonders gut, dass … | Ich finde es nicht so gut, dass …
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2B Hochschulkompass
Hochschullandschaft Hören 1 Die Kursleiterin des DaF-Sommerkurses hält einen Vortrag über Hochschulen in Deutschland. Höre Teil 1 des Vortrags. Über welche Hochschultypen spricht sie? Kreuze an. CD 3 28–30 1. Fachhochschule (FH) __ 2. Technische Universität __ (TU)
3. Fernuniversität Hagen __ 4. Musik-, Kunst-, __ Filmhochschule
5. Universität 6. Duale Hochschule
__ __
Hören 2 Höre den Vortrag in Übung B 1 noch einmal. Was ist richtig: a oder b? Kreuze an. AB: B 1–2 1. Die Mehrzahl der Studierenden in Deutschland ist a an einer Universität eingeschrieben. b an einer Fachhochschule eingeschrieben. 2. In Deutschland sind knapp fünf Prozent der a Hochschulen privat. b Studierenden an einer privaten Universität immatrikuliert. 3. In Deutschland bieten alle staatlichen Hochschulen zusammen a ca. 165 Studiengänge an. b ca. 13500 Studiengänge an. 4. Das Studienland Deutschland liegt bei ausländischen Studierenden in der Beliebtheit a an zweiter Stelle. b an dritter Stelle. 5. Wenn man in Deutschland studieren möchte, muss man a Deutschkenntnisse nachweisen. b unbedingt den Test „Deutsch als Fremdsprache“ machen. 6. Die Universität Heidelberg ist a die älteste Universität Deutschlands. b die größte Universität Deutschlands. 7. An der Fernuniversität Hagen können die Studenten a alle Fächer studieren. b alle Hochschulabschlüsse machen. 8. In der Präsenzphase präsentieren a die Dozenten die Studieninhalte. b die Studenten die Ergebnisse ihrer Arbeit. 9. Ein Studium an der Fernuniversität Hagen ist a auch aus dem Ausland möglich. b nur in Deutschland möglich. 9
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Hören 3 Höre Teil 2 des Vortrags und mache Notizen zu den Unterschieden zwischen Universitäten und Fachhochschulen. CD3 31 Universität fast alle Fächer studieren
Fachhochschule
TIPP Wiederholung – Notizen machen Erinnerst du dich, wie man Notizen macht? Es geht so: 1. Strukturiere klar. 2. Schreibe deutlich. 3. Lasse freien Platz für spätere Ergänzungen. 4. Konzentriere dich auf Schlüsselwörter. 5. Benutze Symbole, Zeichen und Abkürzungen. Hören 4 Höre Teil 3 des Vortrags und mache Notizen zum Dualen Studium. AB: B 3–4 CD3 32–34 Besonderheiten Vorteile Nachteile
– Theorie- u. Praxisphasen wechseln s. ab – – – – –
Kannst du mir Informationen geben? Sprechen 5 Lies die E-Mail von Franco an Marek und beantworte die Fragen. Hallo Marek, vielen Dank für deine Mail. Es freut mich, dass dir der Deutschkurs in Heidelberg so viel Spaß macht. Ich denke oft an unseren tollen Deutschkurs im letzten Sommer in München. Schade, dass ich dieses Jahr nicht dabei sein kann. Echt interessant, was du alles über die Hochschultypen in Deutschland geschrieben hast. Willst du wirklich in Deutschland weiterstudieren? Erzähl mal! Ich überlege mir das nämlich auch. Es wäre bestimmt sehr anstrengend, trotzdem würde ich gern in Deutschland 10
AS! 4 KB L2 Studium in Deutschland studieren. Du weißt ja, dass mein Vater auch in Deutschland studiert hat. Jetzt arbeitet er für die italienische Tochterfirma eines Stuttgarter Unternehmens. Sein Motto lautet: ohne Fleiß kein Preis. Trotzdem würde er mich bestimmt unterstützen, wenn ich für das Studium in Deutschland Geld brauche. Ja, meine lieben Eltern helfen mir immer, dennoch will ich neben dem Studium arbeiten. Vielleicht könnte ich bei der Firma in Stuttgart jobben. Jetzt bleibt noch eine Frage: Für welche Hochschule soll ich mich entscheiden? Obwohl ich nicht besonders gut in Mathe bin, möchte ich gern Betriebswirtschaft studieren, denn Wirtschaft hat mich schon immer interessiert. Allerdings bin ich eigentlich mehr Praktiker als Wissenschaftler. Deshalb hätte ich im Studium gern eine Kombination aus Theorie und Praxis. Könntest du mir da etwas empfehlen? Ich habe mich zwar schon informiert, aber ich wäre froh, wenn du mir noch ein paar Tipps geben könntest. Ich freue mich schon! Tschüss und viele Grüße nach Deutschland, Franco
1. Woher kennen sich Franco und Marek? 2. Was befürchtet Franco, wenn er in Deutschland studiert? 3. Was möchte er studieren und welches Problem gibt es? 4. Was wünscht er sich vom Studium? 5. Was möchte Franco von Marek? Grammatik auf einen Blick Gegengrund nennen: Konzessive Haupt- und Nebensätze – obwohl, trotzdem/dennoch, zwar … aber 6 Lies die Mail in Übung B 5 noch einmal und schreibe die Sätze mit obwohl, trotzdem/dennoch, zwar … aber heraus. Was fällt auf? Ergänze die Regeln. 1. Es wäre bestimmt sehr anstrengend, trotzdem würde ich gern in Deutschland studieren. 2. ________________________________________________________________________ 3. _________________________________________________________________________ 4. _________________________________________________________________________ 1. Mit einem konzessiven Haupt- oder Nebensatz drückt man einen _______________ zur Aussage des Hauptsatzes aus. 2. Einen konzessiven Nebensatz leitet der Konnektor _______________ ein. 3. Nebensätze mit obwohl können __________oder nach dem Hauptsatz stehen. 4. Konnektoren wie ____________ und ____________ leiten einen Hauptsatz ein und beziehen sich auf einen Hauptsatz davor. 5. Bei Sätzen mit zwar … aber, steht zwar im __________ Hauptsatz und aber im __________ Hauptsatz oder Satzteil.
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Grammatik 7. Ergänze die konzessiven Konnektoren. AB: B 5–8 1. Du willst BWL studieren, __obwohl__ du schlecht in Mathe bist? 2. In ihrer Heimatstadt gibt es eine sehr gute Universität. ____________ studiert sie nun lieber in München. 3. Markus jobbt fast jeden Tag neben seinem Studium, ____________ ist er ein ausgezeichneter Student. 4. Ich habe zwar ein Auslandssemester in Deutschland gemacht, __________ ich verstehe immer noch nicht alles. 5. _____________ er die allgemeine Hochschulreife hat, macht er lieber eine Berufsausbildung. Sprechen (notr. diferenc.) 8 Lies den slowenischen Beitrag zum Thema „Studium in Deutschland“. Gib dann die wichtigsten Informationen mit eigenen Worten im Deutschen wieder. Verwende dabei die Konnektoren obwohl, trotzdem, dennoch, zwar…aber. AB: B 9-10 Študij v Nemčiji! Veliko študentov se odloči, da v tujini preživijo en oziroma dva semestra študija. Nekateri pa se že vpišejo na redni študij v tujino. Izobraževanje v tuji državi mladim širi obzorja, ker poleg nepozabnih spominov nadgradijo znanje tujega jezika in sklenejo nova znanstva med bivanjem v tuji državi. Študij v tujini pomeni tudi privlačno referenco za kasnejšo zaposlitev. Iz leta v leto se povečuje število mladih, ki se želijo izobraževati izven domače države. Kljub temu se je na študij v tujini potrebno začeti pripravljati vsaj eno leto prej, kajti izbira študijskega programa je odvisna od pogojev, ki jih univerza postavi ter interesov in možnosti, ki jih študent ima. Zato naj se študentje predhodno posvetujejo s profesorji na slovenskih univerzah. Ti bodo namreč znali svetovati, kateri programi so dobri. Čeprav vsak posameznik ve, kaj vse je potrebno narediti pred odhodom na študij v tujino, je pomembno, da: • izberejo ustrezno univerzo in program študija; • izberejo podatke o postopku prijave in o rokih za prijavo; • preverijo, kaj vse potrebujejo za prijavo (prevedena in preverjena potrdila o dosedanjem šolanju, potrdilo o znanju jezika, priporočila profesorjev …); • se pozanimajo o možnostih financiranja (domače in tuje štipendije, študentsko delo v tujini …); • se pozanimajo o načinu življenja v državi, kamor odhajajo; • preverijo, da so maturitetne ocene primerljive z ocenami v državi, kamor želijo iti študirat.
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Sprechen 9 Böse Studenten. Auf dem Campusgibt es viele Verbote, aber niemand beachtet sie. Was machen die Studenten, obwohl es verboten ist? Vervollständige die Sätze mithilfe der Redemittel. Variiere die Konnektoren und die Präposition trotz. AB: B 11 Obwohl hier … verboten ist, … | Trotz des Grillverbots … | Hier ist … verboten, trotzdem … | Hier ist zwar … verboten, aber … | Hier darf man nicht …, dennoch … Beispiel: Obwohl das Rektorat das Rauchen auf dem Campus verboten hat, gibt es viele Studenten, die hier rauchen. Trotz des Rauchverbots auf dem Universitätsgelände rauchen viele Studenten.
Opomba - Alex: namesto slik, bi se lahko narisalo univerzitetno dvorišče s temi prepovedi. Bolj kot karikatura.
Wenn ich du wäre … Sprechen 10 Gruppenarbeit: Lest noch einmal die E-Mail von Franco in Übung B 5. Was/wo würdet ihr an Francos Stelle studieren? Sprecht in der Gruppe. Und was ist mit euch? Gebt euch gegenseitig Ratschläge wie im Beispiel. AB: B 12–13
Beispiel: An deiner Stelle würde ich Architektur studieren, weil du ausgezeichnete Skizzen zeichnen kannst. Wenn ich so gut in Deutsch wäre wie du, würde ich … Du könntest zwar Medizin studieren, aber ein …studium wäre vielleicht besser, weil … 13
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TIPP Ratschläge geben - Er könnte vielleicht das Duale Studium wählen. - An seiner Stelle würde ich …, - Wenn ich Franco wäre, würde ich … - Er sollte … Schreiben
11 Schreibe für Marek eine Antwortmail an Franco. Verwende dazu die Ratschläge aus Übung A 10 und Informationen aus den Übungen 2, A 1 und A 4.
Schreiben (notr. diferenc.) 12 IKT, Projektarbeit: Arbeitet in kleinen Gruppen. Denkt euch zu eurem Studien- und Berufswünschen kleine Szenen aus. Seid kreativ und filmt die Szenen. Präsentiert den Film in der Klasse.
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2C Karriere mal anders Ungewöhnliche Lebenswege Sprechen 1 Ein Leben ohne Schule. Sie dir das TV-Porträt über André Stern an und berichte kurz mit eigenen Worten, was du gehört hast. http://www.youtube.com/watch?v=XdsyQDqgpBg
Hören 2 Sieh dir den Videoclip noch einmal an und ergänze die Sätze sinngemäß. 1. Als Kind besuchte der Franzose André Stern überhaupt ____________________. Es gab kein frühes Aufstehen und keine ____________________. Er hat sich alles selber beigebracht. 2. Dieser Mann hat viele Talente, er ist nämlich _____________ und Journalist, Gitarrenbauer und Komponist. Außerdem spricht er _______________________. 3. Seine Mutter gab ihren Beruf als _______________________ auf, um bei ihren Kindern zu sein. 4. Andere Kinder lebten zwischen Schulbank und Hausaufgaben. Andrés Kindheit war dagegen __________________. Er konnte in Kursen lernen, was er wollte. 5. Mithilfe von ____________________ entdeckte er die Mechanik und beschäftigte sich tagelang damit. 6. Obwohl er erst mit _________________ flüssig lesen konnte, schreibt er heute viele Bücher. 7. Er hat zwar noch _____________________, aber wenn es so weit ist, wird er sie nicht in die Schule schicken. Außer sie wollen es selbst. Lesen 3 Überfliege die Kurzbiografien. Welches Stichwort passt zu welcher Biografie? Medizin: __________ Theater: __________ Film: __________ Transport: __________
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AS! 4 KB L2 Studium in Deutschland Einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure Volker Schlöndorff wurde am 31. März 1939 in Wiesbaden geboren. Nach einem Schüleraustausch in Frankreich ging er mit 16 Jahren auf ein Internat in der Bretagne. Nach dem Abitur studierte er in Paris Politische Wissenschaften. Doch seine große Leidenschaft war schon immer der Film. In Paris lernte er berühmte französische Regisseure kennen, bei denen er als Regieassistent arbeitete. Sein erster Film „Der junge Törless“ (1966), zu dem er auch das Drehbuch schrieb, wurde ein großer Erfolg und erhielt viele Auszeichnungen. International bekannt wurde Schlöndorff mit dem Film „Die Blechtrommel“, für den er 1980 einen Oscar erhielt. Anschließend arbeitete er viele Jahre in den USA und drehte dort u. a. „Tod eines Handlungsreisenden“ (1985) mit Dustin Hoffman und John Malkovich. Seit Anfang der Neunzigerjahre lebt und arbeitet er in Berlin. Volker Schlöndorff: „Wenn ich damals nicht als Regieassistent gearbeitet hätte, wäre ich wahrscheinlich nie Regisseur geworden.“
Ein Jugendtraum wird wahr Markus Studer ist 1946 in Schaffhausen (Schweiz) geboren und dort aufgewachsen. Nach dem Medizinstudium spezialisierte er sich auf Herzchirurgie und wurde später Oberarzt am Universitätsspital Zürich. 1987 gründete er mit Kollegen ein Herzzentrum in der Schweiz. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere gab er mit 57 Jahren seinen Arztberuf auf. 2003 gründete er seine eigene Speditionsfirma und ist seitdem als selbstständiger Transporteur mit seinem Lkw in ganz Europa unterwegs. Auf diese Weise hat er sich einen Jugendtraum erfüllt, denn er wollte als Junge Kfz-Ingenieur werden. Nun kann er außerdem ideal seine beiden Interessen Technik und Reisen kombinieren. Markus Studer: „Hätte ich meinen Beruf nicht aufgegeben, hätte ich jetzt keine Speditionsfirma.“
Frau in Doppelrolle Regina Hofer wurde 1956 in Oberösterreich geboren. Schon als sie noch in die Schule ging, spielte sie Theater und stand gerne auf der Bühne. Nach dem Abitur machte sie zunächst eine Buchhändlerlehre und studierte dann Medizin. Als Studentin spielte sie weiter Theater und machte Kabarett. Da sie nach der Promotion zur Dr. med. zunächst keinen Ausbildungsplatz in einem Krankenhaus erhielt, machte sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin und sammelte daneben weitere Bühnenerfahrung. 1993 trat sie zum ersten Mal mit großem Erfolg als Solo-Kabarettistin in Wien auf. Inzwischen ist sie Fachärztin für Psychiatrie mit einer eigenen Praxis. Trotz ihres Berufs steht sie regelmäßig mit ihren selbst geschriebenen Kabarettprogrammen auf Bühnen in ganz Österreich. Regina Hofer: „Hätte ich einen Ausbildungsplatz im Krankenhaus bekommen, wäre ich möglicherweise keine Kabarettistin geworden.“
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TIPP Konjunktiv II der Vergangenheit Die Vergangenheitsform des Konjunktivs II wird aus dem Perfekt – haben/sein + Partizip II – gebildet. Die Hilfsverben erhalten die Konjunktiv II-Formen hätten bzw. wären; z. B. Wenn ich damals nicht als Regieassistent gearbeitet hätte, wäre ich wahrscheinlich nie Regisseur geworden. Lesen 4 Lies die Kurzbiografien in Übung C 3 noch einmal. Was ist richtig: a, b oder c? Kreuze an. AB: C 1–4 1. Volker Schlöndorff a hat sein Abitur in Deutschland gemacht. b hat in Frankreich als Regieassistent gearbeitet. c lebt heute in Frankreich. 2. Volker Schlöndorff bekam einen Oscar für den Film a „Der junge Törless“. b „Die Blechtrommel“. c „Tod eines Handlungsreisenden“. 3. Markus Studer a studierte Medizin und arbeitete in den Semesterferien als Fernfahrer. b machte als Arzt viele Reisen. c war Herzchirurg und eröffnete ein Herzzentrum.
4. Markus Studer a ist jetzt Kfz-Ingenieur. b ist seit 2003 sein eigener Chef. c arbeitet am Wochenende im Herzzentrum. 5. Regina Hofer a machte vor ihrem Medizinstudium eine Lehre als Buchhändlerin. b hat ihr Medizinstudium abgebrochen. c wollte immer Filmschauspielerin werden. 6. Regina Hofer arbeitet heute a nur noch als Psychotherapeutin. b nur noch als Kabarettistin. c als Kabarettistin und als Fachärztin für Psychiatrie.
Lesen 5 Welche Aussagen passen zu Volker Schlöndorff (VS), Markus Studer (MS) oder Regina Hofer (RH)? Kreuze an. 1. Ich habe mich schon immer für Technik interessiert. 2. Meine Schulzeit im Ausland war sehr wichtig für mich. 3. Ich lebe in zwei Welten. 4. Als ich studierte, wünschte ich mir immer: „Wenn ich nur Filme drehen könnte!“ 5. Ich wünschte mir im Studium immer: „Könnte ich doch auch in Zukunft Theater spielen!“ 6. Ich habe früher oft gedacht: „Wenn ich bloß mehr Zeit zum Reisen hätte!“
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MS MS MS MS
RH RH RH RH
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MS RH
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Grammatik auf einen Blick
Konjunktiv II – irreale Wunschsätze 6 Markiere in folgenden Sätzen aus Übung C 5 die Verben im Konjunktiv II und wenn. Was fällt auf? Ergänze die Regeln. 1. Wenn ich nur Filme drehen könnte! 2. Könnte ich doch auch in Zukunft Theater spielen! 3. Wenn ich bloß mehr Zeit zum Reisen hätte! Die Regeln: 1. Mit irrealen Wunschsätzen drückt man aus, dass man sich etwas wünscht, a das im Moment nicht erfüllt werden kann. b das im Moment erfüllt werden kann. 2. Irreale Wunschsätze kann man auf zwei Arten formulieren: – wenn steht am Satzanfang und das Verb im Konjunktiv II steht am ___________________. – Das Verb im Konjunktiv II steht am ______________ und es gibt kein wenn. 3. Wenn man sich wünscht, dass etwas anders wäre als es momentan ist, benutzt man im Wunschsatz oft das gegenteilige Adjektiv + Komparativ (wenig = mehr/faul = fleißiger). TIPP Irreale Wünsche verstärkt man oft mit den Modalpartikeln doch, (doch) nur, (doch) bloß. Nach den Sätzen steht ein Ausrufezeichen. Wiederhole den Konjunktiv II und achte auf die Besonderheiten, z. B. Wäre ich doch schon mit der Schule fertig! Wenn mir der Lehrer bloß bessere Noten geben würde!
Grammatik 7 Bilde irreale Wunschsätze (mit und ohne wenn) wie im Beispiel. Benutze auch die Modalpartikeln (doch, nur, bloß) und das gegenteilige Adjektiv. AB: C 5–7
1. Ich habe wenig Zeit für meine Freunde. Wenn ich nur mehr Zeit hätte!/Hätte ich nur mehr Zeit!_________________________________________________________________ 2. Monika muss viel für ihr Medizinstudium lernen. ________________________________ __________________________________________________________________________ 3. Die Studienzeit dauert viel zu lang. ___________________________________________ ________________________________________________________________________ 4. Meine Berufsaussichten sind momentan sehr schlecht. ____________________________ _________________________________________________________________________ 5. Das Deutschstudium ist schwer. ______________________________________________ _________________________________________________________________________ 6. Stefan kommt wieder zu spät zur Uni. _________________________________________ _________________________________________________________________________ 18
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Grammatik 8 Forme die Sätze aus Übung C 7 in den Konjunktiv II der Vergangenheit um und schreibe sie in dein Heft. AB: C 8–9 1. Wenn ich nur mehr Zeit gehabt hätte!/Hätte ich nur mehr Zeit gehabt!______________ Schreiben 9 Notiere auf einem Zettel drei irreale Wünsche zu den Themen „Studium“, „Beruf“, „Reisen“ oder „Freundschaft“. Sammelt alle Zettel ein und ratet, wer welche Wünsche hat. AB: C 10–13
Sprechen 10 Partnerarbeit: Erzählen Sie mal! Führe mit deinem Partner/deiner Partnerin ein Interview mit einer Person aus Übung C 3. – Einer/eine wählt eine Person und übernimmt ihre Rolle. – Der/die andere führt das Interview und überlegt sich Fragen zu der jeweiligen Biografie. – Siezt euch gegenseitig. – Tauscht die Rollen.
Interessante Lebensgeschichten aus … Schreiben 11 IKT, Fächerübergreifend: Jeder Schüler wählt eine slowenische Persönlichkeit aus. Sprecht euch in der Klasse ab, damit jede Persönlichkeit nur einmal vorkommt. Dann schreibt jeder eine Kurzbiografie (ca. 1 – 2 Seiten). Stellt am Ende euer Buch bekannter Slowenen zusammen (z. B. mithilfe eines Online-Schreibprogramms oder als E-Book). Folgende Wendungen helfen beim Schreiben. (notr. diferenc.) ist in … geboren/aufgewachsen. | … machte eine Ausbildung zum/zur … | … lernte/studierte … | Schon als … in die Schule ging/eine Ausbildung machte/studierte, … | Nach der Schule/dem Abitur/dem Studium/der Ausbildung … | Zunächst … | Später/Danach … | Auf dem Höhepunkt seiner/ihrer Karriere … | Seitdem/Inzwischen / Heute … | Auf diese Weise … 19
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Tipp Vielleicht habt ihr Lust, aus euren Dokumenten ein virtuelles Buch zum Blättern zu machen. Das geht auch ohne großes technisches Wissen. Geht einfach auf www.yumpu.com und habt Spaß beim Zusammenstellen eures E-Books. Sprechen 12 Stellt die Biographien in der Klasse vor. Bringt – wenn möglich – Fotos von den Personen mit. Foto: lahko še dve dodatni sliki o znanih slovencev!!! (alex)
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Alles auf einen Blick Grammatik Kausale und konzessive Satzverbindungen im Überblick
2 Hauptsätze
Hauptsatz und Nebensatz mit Präpositionalphrase Konnektoren
Grund (kausal) denn
weil [da]
Sie möchte in Deutschland Sie möchte in Deutschland studieren, denn sie hat gute studieren, weil sie gute Sprachkenntnisse. Sprachkenntnisse hat. nämlich Franco möchte Betriebswirtschaft studieren, er interessiert sich nämlich für Wirtschaft. Folge (kausal) deshalb (deswegen, daher, darum, aus diesem Grund, infolgedessen) Ich war sehr krank, darum/deshalb/daher/deswegen dauert mein Studium länger. Einschränkung = Gegengrund (konzessiv) trotzdem obwohl [obgleich, obschon] Franco ist nicht gut in Mathe. Franco möchte BWL Trotzdem möchte er BWL studieren, obwohl er nicht studieren. gut in Mathe ist. zwar…aber Ich habe mich zwar schon informiert, aber ich hätte gern noch Tipps von dir.
wegen [auf Grund (aufgrund)] + Gen. Wegen ihrer guten Sprachkenntnisse möchte sie in Deutschland studieren
infolge + GEN
Infolge meiner Krankheit dauert mein Studium länger.
trotz + Gen. Trotz seiner schlechten Noten in Mathe will Franco BWL studieren.
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Irreale Wunschsätze: Konjunktiv II Mit irrealen Wunschsätzen drückt man aus, dass man sich etwas wünscht, was im Moment nicht erfüllt werden kann. Irreale Wunschsätze kann man auf zwei Arten formulieren: – wenn steht am Satzanfang und das Verb im Konjunktiv II steht am Satzende. z. B. Wenn ich nur Filme drehen könnte!/Wenn ich bloß mehr Zeit zum Reisen hätte! – Das Verb im Konjunktiv II steht am Satzanfang und es gibt kein wenn. z. B. Könnte ich nur Filme drehen!/Hätte ich bloß mehr Zeit zum Reisen! Irreale Wünsche verstärkt man oft mit den Modalpartikeln doch, (doch) nur, (doch) bloß. Wenn man sich wünscht, dass etwas anders wäre als es momentan ist, benutzt man im Wunschsatz oft das gegenteilige Adjektiv + Komparativ (wenig = mehr/faul = fleißiger).
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Wie sagt man’s? Nützliche Sätze und Ausdrücke Einen Lebensweg beschreiben Ich bin/er/sie ist in … geboren/aufgewachsen. … lernte/studierte/machte eine Ausbildung zum/zur … Schon als … in die Schule ging/eine Ausbildung machte/studierte, … Nach der Schule/dem Abitur/dem Studium/der Ausbildung … Zunächst … Später/Danach … Seitdem/Inzwischen/Heute … Auf dem Höhepunkt meiner/seiner/ihrer Karriere …
Wortschatz Hochschulsystem die Hochschule, -n Fachhochschule das Konservatorium, -vatorien die Universität, -en der Bachelor, -s der Master, die Promotion, -en die Prüfung, -en Aufnahmeprüfung Eignungsprüfung Reifeprüfung die Zulassungsbedingung, -en die Regelstudienzeit, -en die Forschung, -en die Lehre, (hier nur Sg.) die Wissenschaft, -en der Dozent, -en/die Dozentin, -nen die Hochschulreife (nur Sg.) allgemeine Hochschulreife Fachhochschulreife der Meister, der Meistertitel, einschreiben (sich) in + Akk./an + Dat. immatrikulieren (sich) an + Dat. Fakultäten die Geisteswissenschaft, -en die Gestaltung, (nur Sg.) das Ingenieurwesen, (nur Sg.) die Ingenieurwissenschaft, -en die Naturwissenschaft, -en die Rechtswissenschaft, -en das Sozialwesen, (nur Sg.) die Sozialwissenschaft, -en 23
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die Theologie, (nur Sg.) die Wirtschaftswissenschaft, -en Studienfächer die Anglistik, (nur Sg.) die Betriebswirtschaft, (nur Sg.) die Germanistik, (nur Sg.) Jura, (nur Sg.) = Recht(-swissenschaft) die Pädagogik, (nur Sg.) die Psychologie, (nur Sg.) die Informatik, (nur Sg.) Wirtschaftsinformatik Schultypen die Förderschule, -n die Grundschule, -n die Hauptschule, -n die Realschule, -n das Internat, -e Berufe der Buchhändler, -/die Buchhändlerin, -nen der Dolmetscher, -/die Dolmetscherin, -nen der Facharzt, -e/die Fachärztin, -nen (für Psychiatrie/Chirurgie/…) der Fernfahrer, -/die Fernfahrerin, -nen der Ingenieur, -e/die Ingenieurin, -nen der Oberarzt, -e/die Oberärztin, -nen der Transporteur, -e/die Transporteurin, -nen Kunst die Auszeichnung, -en der Oscar, -s das Kabarett, -s der Kabarettist, -en/die Kabarettistin, -nen das Orchester, Solo(-karriere) die Regie, (nur Sg.) der Regieassistent, -en/die Regieassistentin, -nen das Drehbuch, -“er auftreten (auf der Bühne) drehen (einen Film) Sonstiges
Nomen die Begabung, -en 24
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das Berufsleben, (nur Sg.) der Einstieg, -e die Fähigkeit, -en die Jugend, (nur Sg.) der Kandidat, -en/die Kandidatin, -nen Kfz (= das Kraftfahrzeug, -e) der Lebensweg, -e die Leidenschaft, -en Lkw, -s (= der Lastkraftwagen, -) die Mehrzahl, (nur Sg.) das Merkmal, -e die Phase, -n Präsenzphase der Praktiker, die Praxis (nur Sg.) ≠ die Theorie, -n der Schüleraustausch, (nur Sg.) die Spedition, -en das Spektrum, -tren das Spital, -er (A, CH) Verben aufwachsen befürchten erfüllen (sich) existieren führen hospitieren integrieren in + Akk. kombinieren nachweisen raten jdm. regeln spezialisieren, sich auf + Akk. überlegen, sich umwandeln Adjektive anerkannt dual fleißig gesamt klassisch künstlerisch pädagogisch praktisch ≠ theoretisch praxisorientiert schwerpunktmäßig selbstständig 25
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stressig unabhängig von + Dat. ungeduldig gewöhnlich ≠ ungewöhnlich wesentlich Adverbien nebenbei Präpositionen wegen + Gen./Dat. (ugs.) Modalpartikeln bloß doch nur Redemittel/Ausdrücke an 1./2./… Stelle auf diese Weise in der Regel
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