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risControl 2026 04

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risControl

Das Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und

Nr. 04 - 2026

Heft 556

47. Jahrgang

Die klassische Lebensversicherung

Ein Fossil lernt das Fliegen –oder erfindet sich neu

Innovation vereinfacht den Vertrieb

Interview mit Franz Josef Zeiler, Vorstand DONAU Versicherung

Finanzinformation

Staffelübergabe

Interview mit Gerhard Heine und Christoph Bachlechner, Leiter Partnervertrieb Wiener Städtische Versicherung

Wir feiern das Recht. Und 50 Jahre ARAG in Österreich.

Danke an alle Kundinnen und Kunden und an alle Partnerinnen und Partner, die Teil dieser Erfolgsgeschichte sind.

Es war Zeit für Humor – und der 1. April bot sich dafür an

Liebe Leserinnen und Leser,

Es war an der Zeit, wieder mehr an Humor zu denken. Mehr zu lachen, mehr zu schmunzeln und vielleicht auch wieder einmal einen Scherz auszuhalten, ohne sofort alles auf die Waagschale der Empörung zu legen. Die Zeiten sind ernst genug, und die Themen sind es oft auch und gerade deshalb war es vielleicht kein Fehler, dem Humor wieder ein wenig mehr Platz zu geben. Der 1. April bot sich dafür jedenfalls an.

Denn der 1. April ist einer jener Tage, die man eigentlich mögen muss. Ein Tag, an dem nicht alles bierernst genommen werden musste. Ein Tag, an dem man kurz aus dem Takt geraten durfte und auch an das Außergewöhnliche glauben konnte, wenn es nur gut genug erzählt war. Vielleicht lag genau darin auch sein Reiz. Der gute Aprilscherz lebte nicht vom Unsinn allein, sondern von der Kunst, etwas so plausibel zu machen, dass man zumindest für einen Moment dachte: Das könnte ja tatsächlich sein.

Und genau da waren wir bei einem der besten Aprilscherze aus unserem Hause. Bei der „Neuen Erneuerbaren Energie“. Beim ersten Luftkraftwerk der Welt. Schon allein die Idee war so schön, dass man sie eigentlich glauben wollte. Hoch oben am Bärkeesgletscher, getragen von österreichischer Ingenieurskunst, mit Inhaustor, Kompressionshaus, Airpipes und Windorgel ausgestattet, technisch beeindruckend, sprachlich präzise und mit genau jenem Maß an Ernsthaftigkeit erzählt, das aus einer verrückten Idee eine beinahe glaubhafte Innovation werden ließ. Das war die Stärke dieser Geschichte. Einer guten Geschichte: mit Details, mit Bildern und mit einem Ton, der keinen Anlass gab, sofort an einen Scherz zu denken. Wenn dann ein Spezialist im Tiefseetaucheranzug in die Anlage gehievt wurde, weil nur diese

Schutzkleidung gegen die fast tödlichen Schallwellen half, dann war das so wunderbar erzählt, dass man beim Lesen beinahe mitging. Und wenn am Ende sogar noch Inspektions-Voucher für Leser ausgelobt wurden, dann zeigte sich, dass ein guter Aprilscherz immer dort am besten funktionierte, wo Fantasie und Glaubwürdigkeit ein fast perfektes Bündnis eingingen.

Dass dieser Scherz besonders gut gelungen war, zeigte im Übrigen auch ein Detail, das wir nicht verschweigen wollten: Wir möchten uns an dieser Stelle bei den drei Lesern entschuldigen, die sich tatsächlich für diese Pressereise beziehungsweise für die Voucher angemeldet hatten. Das sprach einerseits für die Attraktivität des Programms, andererseits aber auch dafür, dass unser Luftkraftwerk offenbar journalistisch überzeugender gewesen war, als es für einen Aprilscherz vielleicht hätte sein müssen.

Vielleicht war das überhaupt das Geheimnis eines gelungenen 1. April. Er durfte nicht zu absurd sein, sonst glaubte ihn niemand. Er durfte aber auch nicht zu flach sein, sonst blieb nur ein müdes Lächeln. Es brauchte diese feine Mischung aus Ernst und Augenzwinkern, aus guter Sprache und guter Beobachtung. Und genau deshalb blieben die besten Aprilscherze in Erinnerung. Nicht weil sie laut waren, sondern weil sie gut gemacht waren. Humor war schließlich nicht das Gegenteil von Ernsthaftigkeit. Manchmal war Humor einfach die angenehmere Art, mit Ernsthaftigkeit umzugehen. Vielleicht täte uns genau das wieder öfter gut. Und wenn dabei solche Geschichten entstanden wie das „zehnte Weltwunder“ aus unserem Hause, dann durfte man ruhig sagen: Das war nicht einfach nur ein Aprilscherz. Das war ein richtig guter.

Ihre Doris Wrumen

Es war Zeit für Humor – und der 1. April bot sich dafür an

Wechsel bei EIOPA – FMA

25 Jahre digitale Marktforschung –Marketagent

Standortnetzwerk – GrECo

Aufsichtsrat – Helvetia Österreich

Vertriebsdirektion Region Ost – Merkur Versicherung AG

Zentrale Führungspositionen – VAV Versicherung

Schnee, Sonne und Sicherheit – Allianz Österreich

Vorstandsveränderung – VBV-Gruppe

Landesdirektion Wien – DONAU Versicherung

Leitung Partnervertrieb – Wiener Städtische Versicherung

Neuer DACH-Desk für US-Geschäfte – Aon

Fokus

Die klassische Lebensversicherung

Lebenszyklusmodell – Allianz Elementar Versicherungs-AG

Wenn das biologische Alter die Versicherungswelt bewegt

Handlungsbedarf – Industriellenvereinigung

Zahlen und Ziffern – VVO

Felix Germania – von Mag. Christian Sec

Der (un)faire Preis – von Mag. Christian Sec

Nationalbank/Bundesministerium für Finanzen

Strategische Verstärkung – Finlex

Generationenwechsel – VHV Gruppe „Zurück ins Leben“

Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf den Versicherungsmarkt – Ing. Mag. Herbert Orasche, geschäftsführender Gesellschafter g&o brokernet

Staffelübergabe – Gerhard Heine und Christoph Bachlechner, Leiter Partnervertrieb Wiener Städtische Versicherung

Innovation vereinfacht den Vertrieb – Franz Josef Zeiler, Vorstand DONAU Versicherung

Hauptversammlungen: Von Schnaps bis Sprudel – von Andreas Dolezal

Markt

20 Jahre BIPRO – Erfahrungswerte für Österreich – von Philip Steiner, Sprecher

BIPRO Österreich

CORUM XL im Beratungskontext

Zukunft denken – aber das Jetzt absichern – von Mario Woltsche, Regionalleiter Österreich Ost Hannoversche

Lebensversicherung AG

Es tarat brenna... – Niederösterreichische Versicherung

Steigerung – Generali Group

Geschäftsjahr 2025 – Talanx Gruppe

„MEHRLEBEN MONAT“ – Finanzfuchsgruppe

Kontinuierliche Weiterbildung – faircheck

Wachstumsjahr 2025 – VIG

Digitales Schadenmanagement:

DEKRA treibt Transformation der Schadenabwicklung voran

Top-Maklerbetriebe setzen auf TOGETHER

CCA

Österreichische Versicherer steigern

Gewinn 2025 deutlich – FMA

Prävention senkt jetzt Risikofragen – Stoïk

Unfallschutz für Familien – Generali

Erweitertes Portfolio – Fass Manager

Zinsprognosen müssen nach oben revidiert werden – von Michael Kordovsky

IDD-Veranstaltungsreihe 2026 – muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit BILDUNGSKickOff – Fachverband Finanzdienstleister Erfahrung trifft Innovation –Versicherungsmakler Wien Versicherungsmaklertag 2026 –Versicherungsmakler Salzburg Fachtagung Unfallversicherung –Österreichische Gesellschaft für Versicherungsfachwissen Europäische Versicherungsbranche –Verband Österreichischer Versicherungsmakler

Wechsel bei EIOPA

Mariana Kühnel, Vorständin der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA), vertritt Österreich ab sofort im Rat (Board of Supervisors) der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA). Sie folgt damit Peter Braumüller, der seit 2011 Mitglied des Gremiums war und 2026 in den Ruhestand geht. „Eine wirksame europäische Aufsicht braucht enge Zusammenarbeit zwischen den natio-

25 Jahre digitale

Marktforschung

Marketagent

Was heute selbstverständlich ist, war vor 25 Jahren noch Vision: voll digitale Marktforschung. Am 12. März 2001 gründete Thomas Schwabl Marketagent mit dem Ziel, Studien, Reporting und Abrechnung automatisiert über eine Plattform abzuwickeln. Anfangs stieß das Konzept auf Skepsis, doch mit einem Projekt für jet2web gelang der Durchbruch.

Mit der wachsenden Internet-Penetration setzte sich Online-Marktforschung zunehmend durch. Schnelle Erhebungen, flexible Studiendesigns, in-

nalen Behörden und EIOPA“, sagt Kühnel. Sie betont, dass ein Schwerpunkt ihrer Arbeit die Vereinfachung und Effizienzsteigerung der Aufsicht sei, etwa durch Konzentration der Meldepflichten auf das Wesentliche, Vermeidung von Doppelmeldungen und intelligentere Datennutzung, um Unternehmen zu entlasten und eine moderne, risikoorientierte Aufsicht zu fördern.

Die EIOPA ist Teil des Europäischen Finanzaufsichtssystems, zu dem auch ESMA und EBA gehören; Kühnel ist zudem Mitglied im Auf-

novative Visualisierungen und Kostenvorteile machten die Methode attraktiv. Aus der ursprünglichen One-Man-Show entstand ein etabliertes Forschungsinstitut mit internationaler Reichweite.

Heute ist Marketagent mit Standorten in Baden, Zürich und Maribor ein fixer Player der internationalen Online-Marktforschung. Das Unternehmen realisiert jährlich rund 1.000 Studien in über 90 Ländern und greift dabei auf mehr als 3,2 Millionen registrierte Konsumenten zurück. Qualität und methodische Standards unterstreichen die ISO-Zertifizierung des Online-Panels sowie die Rezertifizierung 2026.

„Zu Beginn wurden wir in der Branche oft belächelt. Viele konn-

Standortnetzwerk

GrECo

Patrick Rechberger wird neuer Leiter des 13. Standorts der GrECo in St. Pölten. Die offizielle Eröffnung ist für Ende 2026/Anfang 2027 geplant; damit ist das Unternehmen künftig in allen Bundesländern vertreten. In seiner

neuen Funktion verantwortet Rechberger den Aufbau der Niederlassung in Niederösterreich. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Versicherungsbranche im Jahr 2006 bei der Helvetia, hatte mehrere Führungspositionen im Außendienst der D.A.S. Rechtsschutz inne, war Geschäftsführer der Versicherungsmaklergesellschaft

sichtsgremium von ESMA, während FMA-Vorstand Helmut Ettl stellvertretender Vorsitzender der EBA ist.

ten sich schlicht nicht vorstellen, dass Online-Marktforschung einmal zum Standard werden würde“, sagt Thomas Schwabl. Auch nach 25 Jahren bleibt Marketagent seinem Gründungsgeist treu: neugierig, innovationsgetrieben und offen für neue Technologien.

Thomas Schwabl
Patrick Rechberger
Mariana Kühnel

der HYPO NOE und zuletzt Leiter des Bereichs Makler- und Agenturvertrieb der ERGO Versicherung. Der gelernte Versicherungskaufmann ist geprüfter Versicherungsmakler und hat unter

Aufsichtsrat

Helvetia Österreich

Bei der ordentlichen Hauptversammlung der Helvetia Versicherungen AG am 27. März 2026 wurden Dr. Karina Schreiber und Mag. Dr. Christine Theodorovics, MA neu in den Aufsichtsrat gewählt. Schreiber übernimmt zudem den Vorsitz des Gremiums und folgt damit auf Dr. Annelis

Vertriebsdirektion

Region Ost

Merkur Versicherung AG

Mit Anfang April 2026 hat Philip Haller die Leitung der Vertriebsdirektion Ost übernommen und verantwortet damit vertrieblich die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Philip Haller begann seine berufliche Laufbahn in der Bankenbranche. Nach weiteren beruflichen Stationen in der Immobilien- und Versicherungsbranche übernahm er unterschied-

anderem einen Master in Marketing & Vertrieb an der Donau-Universität Krems absolviert. Rechberger: „Ich freue mich sehr, die Führung unserer neuen Niederlassung in Niederöster-

Lüscher, die künftig Aufgaben außerhalb des Konzerns wahrnimmt. Schreiber ist seit Oktober 2025 Group Chief Risk Officer und Mitglied der Konzernleitung, zunächst bei der Helvetia Gruppe und seit Dezember 2025 in der neu fusionierten Helvetia Baloise Holding. Die Mathematikerin verfügt über 26 Jahre internationale Erfahrung in Versicherungs-, Beratungs- und Bankenbranche mit den Schwerpunkten Risikomanagement und Aktuariat. Vor ihrem Wechsel war sie in mehreren Führungsfunktionen im Allianz-Konzern tätig, zuletzt als Group Chief Actuary der Allianz SE. Theodorovics wurde im Dezember 2025 als CEO der Markteinheit LIAM (Luxemburg, Italien und Österreich) in die Konzernleitung berufen und ist weiterhin CEO Luxemburg. Die gebürtige Wienerin bringt 25 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Versicherungsbranche mit. Nach ihrem Einstieg bei der

liche Funktionen mit Vertriebs- und Führungsverantwortung. Dabei war er auch in die Weiterentwicklung von Vertriebs- und Betreuungsstrukturen eingebunden. Zuletzt war er bei der Merkur Versicherung AG als Firmenkundenmanager tätig. Markus Spellmeyer, Vertriebsvorstand der Merkur Versicherung AG: „Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner starken regionalen Verankerung und seiner erfolgreichen Vergangenheit im Team Merkur ist Philip Haller eine große Bereicherung für uns. Ich freue

reich übernehmen zu dürfen. Unser Ziel ist es, individuelle Versicherungs- und Risikolösungen vor Ort anzubieten und unsere Expertise noch greifbarer für unsere Klienten in der Region zu machen.“

Credit Suisse war sie in internationalen Führungsrollen bei Swiss Life tätig. Weitere Stationen führten sie zur Zurich Insurance Group sowie zur AXA Group, wo sie zuletzt als Strategiechefin in der europäischen Geschäftsleitung tätig war.

Der Aufsichtsrat der Helvetia Versicherungen AG setzt sich nun aus Karina Schreiber (Vorsitzende), Patrick Scherrer (stv. Vorsitzender), Christine Theodorovics und Otmar Bodner zusammen. Vom Betriebsrat entsendet sind Michael Stepan und Harald Gregorits.

mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und heiße ihn herzlich willkommen.“

Philip Haller
Dr. Karina Schreiber
Mag. Dr. Christine Theodorovics, MA

Zentrale Führungspositionen

VAV Versicherung

Mit Jahresbeginn hat die VAV Versicherung vier zentrale Führungspositionen neu besetzt. Andre Aistleithner übernahm mit 7. Jänner 2026 die Gruppenleitung in der SoftwareEntwicklung, Ines Kölndorfer mit 1. Jänner 2026 die Gruppenleitung im Finanz- und Rechnungswesen, René Reiff ebenfalls mit 1. Jänner 2026 die Gruppenleitung Produktmanagement Privatgeschäft und Tamara Öhribauer mit 1. März 2026 die Gruppenleitung im Versicherungsbetrieb.

Andre Aistleithner begann seine berufliche Laufbahn als Entwicklungsingenieur in der Medizintechnik und spezialisierte sich in weiterer Folge auf Software Engineering mit Fokus auf Embedded Systems. In den vergange-

Schnee, Sonne und Sicherheit

Allianz Österreich

Die Allianz Österreich ließ zum Ende des meteorologischen Winters 1.000 Österreicher befragen, um die Wintersaison 2025/26 zu bilanzieren. Das Ergebnis: Für die Mehrheit war der

nen Jahren übernahm er sowohl technische Verantwortung als auch Führungsaufgaben. Ines Kölndorfer absolvierte ihr Bachelorstudium an der FH des BFI Wien und sammelte Berufserfahrung in der Wirtschaftsprüfung, bevor sie 2020 in die Finanzabteilung der VAV wechselte. René Reiff war vor seinem Eintritt in die VAV als Underwriter in der Versicherungstechnik tätig und absolvierte 2019 den Universitätslehrgang „Risiko- und Versicherungsmanagement“ an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2022 ist er im Produktmanagement des Unternehmens tätig.

Tamara Öhribauer kam 2018 als Quereinsteigerin in die Versicherungsbranche und entwickelte sich seither innerhalb der VAV kontinuierlich weiter. Seit 2021 war sie bereits als Teamleiterin im Versicherungsbetrieb tätig und sam-

Winter positiv, geprägt von Schnee, Winterstimmung und weißen Weihnachten, während wenige Sonnenstunden, glatte Wege und Unfälle Belastungen verursachten. Rund 39 Prozent der Befragten empfanden den Winter als „wie früher“, 34 Prozent freuten sich über den Schneereichtum, und weiße Weihnachten waren für 35 Prozent ein Highlight. Besonders Jugendliche (14–19 Jahre) sowie Menschen in Steiermark und Kärnten erinnerten sich gerne an Schnee an den Feiertagen (je ca. 50 %).

melte in dieser Funktion Führungserfahrung. Damit wurden drei der vier Positionen mit internen Mitarbeitern besetzt.

Vorstandsvorsitzender Sven Rabe betont, dass mit Aistleithner, Öhribauer, Kölndorfer und Reiff vier engagierte und fachlich hervorragend qualifizierte Persönlichkeiten für diese Positionen gewonnen werden konnten. Zugleich unterstreiche die überwiegend interne Nachbesetzung die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der VAV.

Winterausflüge und Wintersport nannten 19 Prozent als herausragende Erlebnisse. Insgesamt berichteten 80 Prozent von positiven Momenten. Herausfordernd waren vor allem die wenigen Sonnenstunden: 45 Prozent der Befragten litten darunter, besonders in Wien (55 %), Niederösterreich (52 %) und Oberösterreich (50 %). Glatte Gehwege und Straßen bereiteten 33 % Probleme, mit Spitzenwerten in Wien (45 %), Niederösterreich (37 % und Oberösterreich (36 %). Auch die mentale Be-

Andre Aistleithner
Ines Kölndorfer
René Reiff
Tamara Öhribauer

lastung war spürbar: 18 Prozent gaben depressive Verstimmungen oder psychische Belastung an. Besonders betroffen waren Städte und der Westen: In Wien rund 25 Prozent, in Vorarlberg 27 Prozent, in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg etwa jeder Fünfte.

Winterbedingte Stürze und Pannen trafen vor allem die Generation Z überdurchschnittlich: 23 Prozent erlebten Alltagsstürze (vs. 16 % Millennials, 9 % Generation X, 7 % Babyboomer), 13 Prozent hatten Fahrzeugpannen (Durchschnitt 6,5 %).

Die Folgen zeigten den Absicherungsbedarf: 20 Prozent benötigten ärztliche Behandlung nach Stürzen oder Unfällen, 18 Prozent Reparaturen am Auto, 16 Prozent erlitten hohe finanzielle Belastungen. Während Sachschäden an Haus oder Fahrzeug häufig versi-

chert waren, besteht insbesondere bei Unfällen im Alltag oder beim Wintersport noch Nachholbedarf beim Versicherungsschutz.

„Der Winter 2025/26 hat vielen Menschen schöne Erlebnisse beschert, zugleich aber auch gezeigt, wie schnell aus winterlichen Bedingungen konkrete Risiken entstehen können – vom Sturz auf vereisten Wegen bis zu Fahrzeugpannen oder Schäden am Eigentum. Besonders bei Unfällen im Alltag oder beim Sport zeigt sich oft erst im Schadensfall, wo Absicherungslücken bestehen. Die Umfrage verdeutlicht, dass mehr als 20 Prozent der Österreicher nicht wissen, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt sind. Umso wichtiger ist es daher, den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig in einem Beratungsgespräch zu überprüfen und wenn nötig anzupassen“, so René Brandstötter, CSO der Allianz Österreich.

Vorstandsveränderung

VBV-Gruppe

Die VBV-Gruppe treibt ihren seit 2022 laufenden Integrations- und Effizienzprozess weiter voran und plant die Zusammenlegung der bislang ge-

Landesdirektion

Wien

DONAU Versicherung

Rainer Vogelmann wird designierter Landesdirektor der DONAU Landesdirektion in Wien. Er folgt Thomas Fischill, der im Sommer 2026 in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Franz Zeiler, Vertriebsvorstand der DONAU, würdigt die Verdienste des langjährigen Landesdirektors: „Thomas Fischill hat die Landesdirektion Wien mit großem Engagement, Weitblick und Menschlichkeit geführt. Er hat das Team konsequent gestärkt, das Firmenkundengeschäft strategisch weiterentwickelt und vielen jungen Menschen durch

trennten Veranlagungsbereiche von Pensionskasse und Vorsorgekasse zu einem gemeinsamen Gruppenbereich. In diesem Zuge wird auch die Zahl der Vorstandsmandate reduziert: Der bis Ende 2026 laufende Vertrag von Mag. Günther Schiendl wird nicht verlängert. Die

Ausbildung und Begleitung den Einstieg in unsere Branche ermöglicht. Dafür gebührt ihm großer Dank und höchste Anerkennung. Mit Rainer Vogelmann haben wir eine unternehmerisch denkende Führungspersönlichkeit gewonnen, die strategischen Vertrieb, Digitalisierung und Leadership auf beeindruckende Weise vereint. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf neue Impulse für die DONAU in Wien.“

Rainer Vogelmann startete seine unternehmerische Laufbahn in der Versicherungswirtschaft 1997 im familieneigenen Maklerbüro. Anschließend gründete und entwickelte er mehrere erfolgreiche, technologiegetriebene Maklerunternehmen und etab-

Maßnahme folgt auf bereits umgesetzte strukturelle Bündelungen etwa in HR, Recht, Marketing und Vertrieb und soll die Organisation weiter verschlanken und stärken. „Die Zusammenführung der Veranlagungsbereiche ist für unser Unternehmen der logische nächste Schritt, um die VBV im Sinne ihrer Kunden noch schlagkräftiger und kosteneffizienter zu gestalten“, erklärt Generaldirektor Mag. Andreas Zakostelsky.

lierte innovative Services. Als Country Head von wefox Austria verantwortete er Strategie, Umsatz und Team, führte vier Unternehmen zusammen und steigerte das Geschäftsvolumen des Startups nachhaltig.

Rainer Vogelmann

Leitung Partnervertrieb

Wiener Städtische Versicherung

Mit 1. April übernimmt Christoph Bachlechner die Leitung des Partnervertriebs von Gerhard Heine, der nach 45 Jahren an seinen Nachfolger übergibt. Christoph Bachlechner, geboren in Wien, absolvierte nach der HAKMatura den Masterlehrgang Financial Planning an der Donau-Universität Krems, ist seit 2005 in der Wiener Städtischen tätig und kletterte in den letzten 20 Jahren kontinuierlich die Vertriebskarriereleiter hoch.

Nach verschiedenen Führungsfunktionen übernahm er 2023 die Verkaufs-

Neuer DACH-Desk für US-Geschäfte

Aon hat in Washington, D.C. einen DACH Global Solutions Desk eröffnet. Dieser soll Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei ihren Aktivitäten in den USA unterstützen und zugleich USFirmen mit Geschäft in der DACHRegion begleiten.

Der Desk bündelt Versicherungs-, Risiko- und Human-Capital-Exper-

leitung des Stammvertriebs für Niederösterreich und fungierte ab 2025 als Stellvertreter sowie designierter Nachfolger von Partnervertriebschef Gerhard Heine.

„Mit Christoph Bachlechner übernimmt eine erfahrene und strategisch denkende Führungspersönlichkeit eine Schlüsselrolle im Partnergeschäft. Seine umfassende Vertriebsexpertise und sein klares Marktverständnis machen ihn zur idealen Besetzung für diese verantwortungsvolle Position. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Generaldirektor-Stellvertreterin Sonja Brandtmayer.

„Meine neue Aufgabe ist für mich eine spannende und zugleich verantwortungsvolle Herausforderung, der ich mit großer Motivation begegne“,

tise und soll eine integrierte Betreuung sowie klare Governance-Strukturen ermöglichen. Ziel ist es, die transatlantische Zusammenarbeit zu stärken, lokales Markt- und Regulierungswissen besser zu vernetzen und Unternehmen koordinierte internationale Unterstützung aus einer Hand zu bieten.

Die Leitung übernimmt Matthew Reilly, der über Erfahrung in der Betreuung internationaler Kunden in der Schweiz, den USA und Südafrika verfügt. Neben der Kundenbetreuung soll die Initia-

so Christoph Bachlechner. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit meinem Team und unseren Vertriebspartnern den erfolgreichen Weg fortzusetzen, Impulse für weiteres Wachstum zu setzen und die Qualität unserer Zusammenarbeit konsequent auszubauen.“

tive auch den internen Wissenstransfer und die Förderung von Talenten vorantreiben.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat der muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit eine positive Bilanz seiner Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Unternehmen gezogen. Das Haus wurde vom Wirtschaftsmagazin sheconomy und der Arbeitgeberplattform kununu als „Top Female Workingplace“ ausgezeichnet und erreichte dabei den besten

Branchenscore in Österreich. Insgesamt erfüllen nur rund 1.000 von etwa 420.000 bewerteten Unternehmen alle Kriterien der Untersuchung, die jeweils 200 besten Unternehmen in Österreich und Deutschland werden ausgezeichnet. Vorstandsvorsitzender Thomas Ackerl betont: „65 Prozent unserer Mitarbeitenden sind Frauen, in Führungspositionen immerhin 44 Prozent. Bei muki zählen Engagement und Ta-

Christoph Bachlechner
Top Female Workingplace muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit
Matthew Reilly

lent, das macht unser Team divers und unser Unternehmen erfolgreich.“

Im Zuge aktueller Personalentscheidungen seien zudem drei Abteilungsleitungen intern neu besetzt worden, wobei jeweils Frauen aus dem Auswahlprozess als bestqualifizierte Kandidatinnen hervorgegangen seien. Brigitte Büchner übernahm die Leitung der Abteilung Produkt- und Projektmanagement, Regina Loidl steht der Vertragsverwaltung der Unfallversicherung vor und Carmen Petuelli verantwortet die Leistungsabrechnung in der Krankenversicherung.

Vorstandsdirektor Dipl.-Math. Christian Clauß, die Abteilungsleiterinnen Carmen Petuelli, Brigitte Büchner sowie Regina Loidl und Vorstandsvorsitzender Thomas Ackerl

OGH-Entscheidung zu Betreibungskosten

Österreichischer Verband der Versicherungstreuhänder

Der Österreichische Verband der Versicherungstreuhänder (ÖVT) berichtet in seinem aktuellen Newsletter über eine weitere Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) zu außergerichtlichen Betreibungskosten im Zusammenhang mit sachverständiger Hilfe nach einem Kfz-Unfall. Nach Angaben des Verbands wurde damit eine bereits

Nominierung

Oesterreichische Nationalbank/ Bundesministerium für Finanzen

Österreich schlägt Helmut Ettl, aktuell Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA), für die Position des Exekutivdirektors im Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Periode vom 1. November 2026 bis 31. Oktober 2028 vor.

Die Entscheidung fiel nach einem gemeinsamen Auswahlverfahren durch die Oesterreichische National-

2025 ergangene Entscheidung des OGH zur Frage des Honoraranspruchs erneut bestätigt. Konkret verweist der ÖVT auf die Entscheidung 2 Ob 104/25w aus dem Jahr 2025 sowie auf die Entscheidung 2 Ob 9/26a vom 26. Februar 2026. Laut ÖVT hob der OGH dabei unter Berufung auf seinen vorjährigen Beschluss den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Berufungsgericht ersatzlos auf.

Wie der Verband mitteilt, bestätigte der OGH, dass Kosten des Geschädigten für die außerprozessuale Einschal-

bank (OeNB) und das Bundesministerium für Finanzen (BMF).

Ettl ist seit 2008 FMAVorstand und bringt umfangreiche Expertise in der Finanzaufsicht mit. Seit 2014 wirkt er im Aufsichtsgremium der Europäischen Zentralbank, seit 2011 im Aufsichtsrat der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und seit 2023 als deren stellvertretender Vorsitzender. Zuvor leitete er die Abteilungen Bankenaufsicht und Bankenanalyse der OeNB. Österreich bildet im IWF zusammen mit der Türkei, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien und dem Kosovo eine gemeinsame Stimmrechtsgruppe, die im 25-köpfigen Exe-

tung eines Beraters in Versicherungsangelegenheiten nach dem § 1333 Abs. 2 ABGB zugrunde liegenden materiellrechtlichen Ansatz als Schadenersatzansprüche zu behandeln sind. Der ÖVT spricht in diesem Zusammenhang von einer „gefestigten Judikatur“. Unterstützt worden sei das Verfahren von ÖVT-Vizepräsident Dipl. VT Hannes Unger; der Klient ist durch den ÖVT-Vertrauensanwalt DDr. Gernot Satovitsch vertreten worden. Zudem erklärt der Verband, dass ablehnende Entscheidungen zu notwendigen und zweckentsprechenden Beratungs- und Betreibungskosten nur noch in Einzelfällen vorkämen. Ebenso heißt es, dass die meisten Versicherer die Honorarforderungen mittlerweile auch außergerichtlich begleichen würden.

kutivdirektorium vertreten ist. Die offizielle Wahl des Direktoriums erfolgt im Herbst 2026. Ettl wäre nach Hans Prader (2012–2014) erst der zweite Österreicher in dieser Rolle.

Helmut Ettl

Strategische Verstärkung

Finlex

Christian Freudner übernimmt mit 1. April 2026 die neu geschaffene Position des Vice President Management Liability. In seiner neuen Funktion übernimmt Freudner die fachliche und strategische Gesamtverantwortung für den Bereich Management Liability mit besonderem Fokus auf D&O, Rechtsschutz, Vermögensschaden-Haftpflicht sowie weitere Financial-LinesSparten. Ziel ist es, Marktpotenziale systematisch weiter zu erschließen, innovative Deckungskonzepte zu entwi-

Generationenwechsel

VHV Gruppe

Bei der VHV Gruppe steht ein geplanter Generationswechsel an: Ulrich Schneider, seit 2006 im Vorstand der WAVE Management AG und seit 2009 auch in den Vorständen der VHV Holding SE und VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a. G., tritt zum 30. April 2026 in den Ruhestand. Nach seinem Ausscheiden bleibt er der Gruppe eng verbunden, unter anderem als Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Sein Nachfolger wird Boris Sonntag, seit 2011 im Vorstand der WAVE Ma-

ckeln und die technologische Skalierbarkeit der Plattform in diesen Segmenten weiter auszubauen.

Zuletzt leitete er als Head of Casualty, Financial Lines & Group Accident Insurance die entsprechenden Fachabteilungen der DeTeAssekuranz (Deutsche Telekom) und verantwortete dort die Drittschadensparten sowie die disziplinarische Teamführung. Zuvor war er als Underwriter und Liability-Experte für AXA XL und AXA Corporate Solutions tätig, wo sein Aufgabenschwerpunkt auf der Betreuung nationaler und internationaler Versicherungsprogramme sowie komplexer Deckungsstrukturen lag. Er hat eine mit Auszeichnung abgeschlossene Ausbildung zum Kauf-

nagement AG und seit 2021 für Kapitalanlagen der Hannoversche Lebensversicherung AG zuständig. Er wird künftig die Verantwortung für Kapitalanlagen übernehmen und gleichzeitig Vorstandssprecher der WAVE Management AG sein. „Wir freuen uns, dass wir mit Boris Sonntag einen anerkannten und respektierten Manager mit den neuen Aufgaben betrauen können. Wir planen Generationenwechsel langfristig und identifizieren frühzeitig überzeugende Persönlichkeiten, die wir gezielt auf die Übernahme weiterführender Aufgaben vorbereiten“, sagt Thomas Voigt, Vorstandsvorsitzender. Aufsichtsratsvorsitzender Uwe H. Reuter betont Schneiders Verdienste: Seit 2006 habe er das

mann für Versicherungen und Finanzen, einen Bachelor of Laws (LL.B.) in Business Law sowie die Abschlüsse Master of Laws (LL.M.) und Master of Liability Risk & Insurance mit den Schwerpunkten PI, D&O und Cyber.

Asset Management der WAVE Management AG maßgeblich aufgebaut und die Kapitalanlagen zu einer zentralen Säule der VHV Gruppe entwickelt, auch durch vorausschauendes Handeln in herausfordernden Marktphasen.

„Zurück ins Leben“

Standard Life führt seine langjährige Unterstützung der Österreichischen Krebshilfe Wien fort und stellt bereits zum 18. Mal Mittel für Hilfsprojekte

zugunsten krebserkrankter Menschen und ihrer Familien bereit. Die aktuelle Spende von 6.000 Euro fließt in das Nachsorgeprogramm „Zurück ins Leben“, das Betroffene gezielt beim Wiedereinstieg in den Alltag begleitet.

Das Projekt setzt auf eine ganzheitliche Betreuung nach der Erkrankung.

Neben medizinischen Aspekten stehen psychoonkologische und psychosoziale Beratung, Selbsthilfegruppen sowie Bewegungs- und Ernährungsangebote im Mittelpunkt. Ziel ist es, Langzeitfolgen wie Erschöpfung, Depressionen oder ein geschwächtes Immunsystem abzufedern und Erkrankten wie Angehörigen neue Stabilität und Lebensqualität zu ermöglichen. „Partnerschaften sind nur dann wertvoll, wenn man sich auf sie verlas-

Christian Freudner
Boris Sonntag

Investor Relations & Capital Markets

UNIQA Insurance Group AG

Tiana Majstorovic übernimmt mit 1. April 2026 die Leitung ‚Investor Relations & Capital Markets‘ bei der UNIQA Insurance Group AG. Sie ist seit elf Jahren Teil des Investor Relati-

ons-Teams und hat in ihrer Rolle als Senior Investor Relations Manager maßgeblich zur strategischen Kapitalmarktpositionierung des Konzerns beigetragen. Dabei gestaltete sie den Dialog mit globalen institutionellen Investoren und Analysten sowie die Weiterentwicklung der UNIQA Equity Story aktiv mit.

„Wir freuen uns sehr, mit Tiana eine erfahrene Expertin aus den ei-

sen kann. In der Versicherungswelt bedeutet das, unseren Kunden langfristig Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten. Im sozialen Bereich heißt es, Verantwortung zu übernehmen und Projekte immer wieder zu unterstützen, damit sie wachsen können. Die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft mit der Österreichischen Krebshilfe Wien ist uns wichtig. Denn es kann viel bewegt werden, wenn Vertrauen, Kontinuität und Engagement zusammenkommen“, so Christian Nuschele, Head of Distribution & Marketing bei Standard Life Österreich.

genen Reihen für diese Schlüsselposition gewonnen zu haben. Sie kennt unser Unternehmen, unsere Strategie und die Erwartungen des Kapitalmarkts exzellent. Ihr Aufstieg steht für die Kontinuität in unserer Kommunikation und das Vertrauen in unsere internen Talente“, so Kurt Svoboda, CFRO der UNIQA Insurance Group AG. Tiana Majstorovic folgt Roland Kliemstein (Leiter Group Performance & Capital Markets Management sowie CFRO der UNIQA Re), der die Funktion interimistisch innehatte.

Christian Nuschele und Martin Bohonnek, MBA (Geschäftsführer der Österreichischen Krebshilfe)

Zinsprognosen müssen nach oben revidiert werden

Eine Phase moderater Zinsen im Euroraum galt lange als wahrscheinlich. Der Iran-Krieg wirkt jedoch als externer Schock und erhöht die Wahrscheinlichkeit vorgezogener Zinsschritte.

Steigende Energiepreise treiben die Inflation, während Unsicherheit das Wachstum belastet. Der Brent-Ölpreis legte seit Jahresbeginn um rund 84 Prozent zu. EZB und Fed reagieren vorerst abwartend.

EZB zwischen Inflationsdruck und Wachstumsschwäche

Die Europäische Zentralbank hat am 19. März 2026 erneut keine Anpassung ihrer Leitzinsen vorgenommen – es war bereits die sechste Sitzung in Folge ohne Veränderung. Im Mittelpunkt der geldpolitischen Steuerung steht weiterhin der Einlagenzins, der aktuell bei 2,0 Prozent liegt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte, dass der Krieg im Nahen Osten die Unsicherheit deutlich erhöht und gleichzeitig sowohl Aufwärtsrisiken für die Inflation als auch Abwärtsrisiken für das Wachstum entstehen lässt.

Die aktuellen Daten spiegeln die neue Lage nur teilweise: Im Februar lag die Inflation bei 1,9 Prozent, dürfte je-

doch durch den Energiepreisschock wieder steigen. Besonders relevant sind mögliche Zweitrundeneffekte über Löhne und Preise. Entsprechend fallen die Anpassungen der EZB-Volkswirte aus: Für 2026 wurde die Wachstumsprognose von 1,2 auf 0,9 Prozent gesenkt, während die Inflation von 1,9 auf 2,6 Prozent angehoben wurde. Auch für 2027 und 2028 wurden die Inflationsprognosen auf 2,0 bzw. 2,1 Prozent nach oben revidiert, während die Wachstumserwartungen für 2027 leicht zurückgenommen wurden.

Fed bleibt auf Wartemodus trotz steigender Inflation

Am 18. März 2026 entschied die USNotenbank, den Leitzins unverändert in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent zu belassen. Innerhalb des Offenmarktausschusses gab es dabei nur eine abweichende Stimme: Stephen Miran sprach sich für eine Senkung um 25 Basispunkte aus. Die Fed sieht Konjunktur und Arbeitsmarkt als robust, die Inflation bleibt leicht erhöht. Der Iran-Krieg erhöht die Unsicherheit über Energiepreise und Handelsrouten.

Die neuen Projektionen der Notenbank spiegeln diese Gemengelage wider: Für das Jahr 2026 wurden sowohl die Wachstums- als auch die Inflationsprognosen angehoben. Die erwartete PCE-Inflation wurde gegenüber Dezember von 2,4 auf 2,7 Prozent nach oben korrigiert, das BIP-Wachstum von 2,3 auf 2,4 Prozent. Auch für 2027 zeigen die Projektionen ein ähnliches Bild:

Das Wachstum wird nun bei 2,3 Prozent gesehen (zuvor 2,0 %), während die Inflation von 2,1 auf 2,2 Prozent nach oben revidiert wurde. Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass die längerfristigen Inflationserwartungen weiterhin gut verankert und mit dem Zwei-Prozent-Ziel vereinbar seien. Zugleich unterstrich er, temporäre Energiepreisschocks nicht sofort zu bekämpfen. Der Fokus liegt derzeit stärker auf strukturellen Einflussfaktoren wie zollbedingten Preissteigerungen bei Gütern. Kurzfristig dürfte die Inflation durch höhere Energiepreise zwar anziehen. Dauer und Intensität der Entwicklung bleiben jedoch unsicher.

Rasche Zinsanstiege im Euroraum erwartet - kritische Zeitpunkte an der Zinsfront

Der Iran-Krieg wirkt inflationstreibend, während die Konjunktur gleichzeitig belastet wird. Damit ist die Ära der Zinssenkungshoffnungen abrupt beendet. Für die EZB deutet die Datenlage derzeit auf eine restriktive Verschiebung hin, wobei bis dato (am 19. März 2026) noch abgewartet wird. Angesichts einer für 2026 weit über dem Zwei-ProzentZiel liegenden Inflation und steigender Geldmarktsätze rückt nun eine erste Leitzinserhöhung näher – zulasten der Wirtschaft.

Die Finanzmärkte reagieren bereits: Vom 26. Februar bis zum 26. März stieg der Fünf-Jahres-Euro-Swapsatz von 2,39 auf 2,97 Prozent – ein Plus von 58 Basispunkten. Im gleichen Zeitraum stieg am langen Zinsende der 20-Jahres-Euro-Swapsatz von 3,01 auf 3,25 Prozent (+24 Basispunkte). Die Entwicklung signalisiert eine Verflachung

Michael Kordovsky

der Zinskurve. Trotz gleichgebliebener Leitzinsen stieg der Drei-Monats-Euribor zwischen dem 26. Februar und dem 24. März von 2,013 auf 2,178 Prozent. Die Forward Rates im Drei-MonatsEuribor signalisieren am 16. März bis Ende 2026 zwei Zinserhöhungen mit einer ersten möglichen Anhebung vor der Sommerpause (Forward Rate für den 18. Juni 2026 von 2,31 %). Bereits am 20. April liegt die Forward Rate bei 2,21 Prozent. Somit könnte es bereits in der EZB-Ratssitzung vom 30. April eine erste Leitzinsanhebung geben, spätestens ist sie am 23. Juli 2026 zu erwarten und der 11. Juni ist mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit der Tag der ersten Leitzinsanhebung im Zyklus. OeNB-Chef und EZB-Rat Martin Kocher äußerte sich zu den weiteren Leitzinsanhebungen gegenüber Medienvertretern wie folgt: Eine Reaktion auf kurzfristige Preisschocks sei nicht die Aufgabe der Notenbank. „Die Entwicklungen sind ein Signal, aufmerksam zu sein. Wir werden sehr genau beobachten, ob es Zweitrundeneffekte gibt. Eine Inflation wie 2022 werden wir nicht zulassen.“ Konkret bedeutet dies, dass diesmal die EZB auf Auswirkungen hoher Energierohstoffkosten auf Löhne und

Nahrungsmittel eventuell schneller handelt als 2022. Der Ukrainekrieg brach am 24. Februar 2022 aus, die erste Leitzinserhöhung folgte am 21. Juli 2022 – ein Abstand von rund fünf Monaten. Aktuell zeichnen sich schnellere Reaktionen der EZB ab.

Fed bleibt vorsichtig –Zinssenkungen verzögern sich

Die US-Notenbank wartet vorerst ab. Allerdings bewegt sich die Fed laut Jerome Powell bereits am oberen Ende des neutralen Zinsniveaus. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus robuster USKonjunktur und steigenden Ölpreisen für Skepsis an den Märkten. Das CME-FedWatch-Tool preist daher bis weit ins Jahr 2027 hinein weitgehend unveränderte Leitzinsen ein. Nimmt man per 27. März 2026 die für die FedEntscheidung am 17. März 2027 eingepreisten Zinswahrscheinlichkeiten, liegt jene gleichbleibender Leitzinsen bei 51,3 Prozent und jene von Zinsanhebungen bei 48,3 Prozent. Für die FedSitzung am 15. September 2027 sinkt die Wahrscheinlichkeit gleichbleibender Leitzinsen auf 39 Prozent, während

die Wahrscheinlichkeit einer Senkung um 25 Basispunkte (26,6 %) jener einer Erhöhung um 25 Basispunkte (20,5 %) gegenübersteht. Eine Lockerung dürfte sich, sollte sie in den kommenden 18 Monaten tatsächlich ein Thema werden, deutlich verzögern.

Damit divergieren die geldpolitischen Pfade zwischen EZB und Fed leicht: Während die EZB zunehmend in Richtung restriktiverer Politik tendiert, setzt die Fed grundsätzlich weiterhin auf eine mittelfristige Lockerung – allerdings nur unter der Voraussetzung stabiler Inflationserwartungen. Doch dies setzt ein rasches Ende des Irankriegs sowie weiterhin ausreichende Ölproduktions-, Verarbeitungs- und Lagerkapazitäten voraus. Anleger müssen sich darauf einstellen, dass die Zinsen länger hoch bleiben oder im Euroraum sogar wieder steigen, denn Zweitrundeneffekte werden immer wahrscheinlicher.

Fazit

Die Märkte stellen sich auf ein länger anhaltendes Hochzinsumfeld ein. Entsprechend preisen sie steigende Geldmarktsätze, eine Verflachung der Zinskurve und verzögerte Zinsschritte ein.

20 Jahre BIPRO –Erfahrungswerte für Österreich

Die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf: 20 Jahre BIPRO in Deutschland. Ein Rückblick auf die wichtigsten Meilensteine und der Versuch, aus diesen Entwicklungen zu lernen, um in Österreich die digitale Kooperation zwischen Versicherungsmaklern und Versicherungsunternehmen zu beschleunigen und den künftigen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.

von Philip Steiner, Sprecher BIPRO Österreich

Vor 20 Jahren glich die Kommunikation in der Versicherungswirtschaft in Deutschland - und natürlich auch in Österreich - einem analogen Hürdenlauf: Antragsformulare verschiedenster Sparten und Anbieter füllten die Kofferräume gut sortierter Versicherungsmakler. Daten wurden auf Disketten oder USB-Sticks zwischen Maklerbüros und Versicherern hin- und her-

gereicht. Heute, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von BIPRO, blickt die Branche nicht nur auf eine technische Revolution zurück, sondern steht bereits vor der nächsten Entwicklungsstufe: Die Lehren aus zwei Jahrzehnten Standardisierung bilden das Fundament für die bevorstehende KITransformation. 2006 wurde BIPRO von Versicherungsmaklern und Versi-

cherungsunternehmen gegründet, um Prozesse zu optimieren, die Effizienz der Branche zu steigern und ganz generell die Zusammenarbeit zwischen Versicherungsmaklern und Versicherungsunternehmen als Partner weiterzuentwickeln. Durch das Engagement weniger Akteure entstand eine Initiative, die mit inzwischen mehr als 300 Mitgliedern auch bei der Entwicklung auf europäischer Ebene ein wichtiger Player ist. Einer der wichtigsten Meilensteine war dabei sicherlich das gemeinsame Positionspapier mit dem GDV im Jahr 2014.

Kernerkenntnisse: 20 Jahre als Fundament der Unabhängigkeit

Die Geschichte von BIPRO ist mehr als eine Chronik von XML-Sätzen. Aus ihr lassen sich drei zentrale Lektionen ableiten:

• Prozessoptimierung statt reiner Datenübermittlung: Es reicht nicht, Daten einfach „über den Zaun zu werfen“. Die entscheidende Erkenntnis lautet, dass echte Digitalisierung die gesamte Kette von der Preisberechnung über das Angebot bis hin zum Antrag und schließlich zur Versicherungspolizze umfassen muss. Nur durch diese mehrstufige, dynamische Kommunikation lassen sich die Anforderungen der Endkunden heute zeitgemäß abbilden.

Philip Steiner

• Neutralität als Investitionsschutz: Für die Entwicklung und Etablierung eines Branchenstandards ist es entscheidend, dass dieser von einer breiten Zahl von Marktteilnehmern getragen wird. Nur so ist sichergestellt, dass die Norm nicht bloß einzelnen Interessen gerecht wird. Die Heterogenität der Mitglieder – vom kleinen Maklerbetrieb bis zum globalen Versicherungskonzern – stellt bei BIPRO sicher, dass Interessen ausgehandelt werden, statt einseitige proprietäre Lösungen zu schaffen. Das schafft jenes Vertrauen, das für millionenschwere Investitionen in die ITInfrastruktur notwendig ist.

• Wettbewerb durch Kooperation: Während Versicherer im Produktwettbewerb stehen, ist die digitale Infrastruktur ein „Level Playing Field“. Standardisierung bedeutet keinen Verzicht auf Wettbewerbsvorteile, sondern ist vielmehr die Voraussetzung, um überhaupt am Markt stattzufinden. Wer keinen Standard nutzt, hat es zunehmend schwer, in modernen Vergleichs- und Verwaltungsprogrammen seinen Platz zu finden.

KI im Dreiecksverhältnis:

Ohne Norm keine Künstliche Intelligenz

Wenn wir über das Dreiecksverhältnis zwischen Makler, Kunde und Versicherer sprechen, fungiert die Künstliche Intelligenz heute als das oft zitierte „Schweizer Taschenmesser“. Doch selbst die glänzendste KI ist wertlos, wenn sie auf fragmentierten Daten basiert. Eine KI, die den Status „aktiv“ nicht eindeutig mit „Vertragsstatus laufend“ verknüpfen kann, ist nicht intelligent, sondern schlicht verwirrt. Die Digitalisierungserfordernisse für dieses Dreiecksverhältnis sind klar:

1. Semantische Eindeutigkeit: KI benötigt saubere, strukturierte und semantisch eindeutige Daten, um Kundenanfragen automatisiert verarbeiten zu können. Normierte Daten sind kein Gegenentwurf zur Innovation, sondern deren unverzichtbare Grundlage.

2. Echtzeit-Aktualisierung: Kunden erwarten stets aktuelle Daten im Kundenportal ihres Versicherungsmaklers – die Indexpolizze kann nicht schneller sein als die Aktualisierung der zugrunde liegenden Daten. Andere Branchen machen das seit Jahren vor.

3. Geschwindigkeit in der Normierung: Die KI-Ära verlangt nach einer schnelleren Entwicklung. Die bewährte Gründlichkeit der Vergangenheit muss mit der Agilität der Zukunft verbunden werden, um im globalen Wettbewerb mit Tech-Giganten bestehen zu können.

4. Souveränität durch Interoperabilität: Initiativen wie das europäische Financial Data Access Framework (FIDA) geben Kunden das Recht, ihre Daten aktiv zu teilen. Nur wer „FIDA-ready“ ist – also Schnittstellenstandards und Interoperabilität beherrscht –, wird die Hoheit über die Kundenschnittstelle behalten.

Praktische Relevanz: Vom Standard zum wirtschaftlichen Hebel

Die Theorie der Normierung muss in die Praxis der Kostenersparnis übersetzt werden. Ein konkretes Beispiel aus der Schadenabwicklung verdeutlicht die täglichen Herausforderungen: Noch immer rufen Makler häufig im Backoffice der Versicherer an, um den Status eines Schadens oder den Inhalt eines Gutachtens zu erfragen. Eine intelligente KI-Lösung könnte

diese Aufgabe übernehmen – die wirtschaftlich sinnvollste Lösung ist jedoch die automatische Bereitstellung dieser Daten über eine standardisierte Schnittstelle direkt im Maklerverwaltungsprogramm.

Ganz allgemein gesprochen liegt die Chance in der massiven Reduktion von „Non-Value-Added Time“. Wenn Daten zwischen den drei Parteien –Kunde, Makler und Versicherer – ohne manuelle Nacherfassung fließen, gewinnt der Makler bis zu 30 Prozent seiner Arbeitszeit zurück. Entscheidend ist dabei nicht nur, Standards zu definieren, sondern auch ihre Verbreitung und damit ihre wirtschaftliche Relevanz zu forcieren. Nur so lassen sich Reibungsverluste und Betriebskosten massiv senken. Das verbessert das Kundenerlebnis und stärkt zugleich das Image der Branche.

Fazit

Die 20-Jahr-Feier von BIPRO war mehr als ein runder Geburtstag; sie war ein Weckruf. Die Kombination aus bewährten Standards und Künstlicher Intelligenz ist das Betriebssystem der Zukunft. Wer heute in Standards investiert, investiert in die Funktionsfähigkeit seiner künftigen digitalen Exzellenz.

Für die österreichische Versicherungswirtschaft gilt: Wer die Normierung ignoriert, muss sich auf die auf Wahrscheinlichkeiten basierenden Entscheidungen der Künstlichen Intelligenz verlassen. Wer die Normierung jedoch nutzt, schafft die Basis für ein hocheffizientes, digitales und dennoch persönliches Beratungsmodell.

Es ist Zeit, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und gemeinsam die Infrastruktur zu bauen, die Umsatz und Arbeitsplätze in unserer heimischen Branche sichert.

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CORUM XL im Beratungskontext

Niederschwelliger Einstieg, flexible Veranlagung und internationale Diversifikation. CORUM XL eignet sich ideal für den schrittweisen Vermögensaufbau, adressiert unterschiedlichste Kundensegmente und bedient eine breite Palette an Veranlagungszielen.

„Durch den bewusst niedrig gewählten Anteilspreis von 195 Euro und unseren Investmentplan, der bereits ab 50 Euro pro Monat bedient werden kann, geben wir ungewöhnlich vielfältigen Zielgruppen die Möglichkeit in ein strategisch breit gestreutes, internationales Immobilienportfolio in Europa, Großbritannien und Kanada zu investieren“, so Martin Prandl, Head of Sales Österreich und ergänzt: „Die Höhe der Einzahlungen kann selbstverständlich jederzeit flexibel und ohne Zusatzkosten angepasst werden. Dadurch hat jeder einzelne die Chance, in seinem ganz eigenen Tempo langfristig Kapital aufzubauen.“

Die monatlichen Dividendenausschüttungen1 kann der Anleger als laufendes Einkommen nutzen oder – ganz oder teilweise – automatisch wiederveranlagen. „In Kombination mit dem Investmentplan entsteht so ein Zinseszinseffekt, der den Vermögensaufbau spürbar beschleunigen kann.“

Auch der Track-Record überzeugt: Trotz Euro-Aufwertung und der Schwäche des Pfunds erreichte CORUM XL seit Auflage 2017 einen IRR2 von 5,77 Prozent, mit einer Gesamtjahresrendite3 von 5,30 Prozent im Vorjahr. Das Performanceziel von 5 Prozent wurde damit bereits zum neunten Mal in Folge übertroffen.

Internationales Portfolio reduziert Abhängigkeiten

CORUM XL investiert seit seiner Auflage in- und außerhalb der Eurozone. Diese breite geografische Streuung reduziert die Konzentration auf einzelne Wirtschaftsräume und eröffnet zusätzliche Chancen durch unterschiedliche konjunkturelle Entwicklungen. „Natürlich können Investments außerhalb des Euroraums auch Währungsrisiken mit sich bringen, sie eröffnen jedoch auch die sehr interessante Möglichkeit, von Wechselkursentwicklungen zu profitieren.“

Ein Immobilieninvestment für jede Zielgruppe

CORUM XL eignet sich sowohl für erfahrene Investor:innen als internationale Beimischung, als auch für den Einstieg in die Immobilienveranlagung. Ob für junge Menschen, für den nachhaltigen Vermögensaufbau oder für generationenübergreifende Vorsorgelösungen: Die Kombination aus niedrigem Mindestinvestment, Investmentplan und Wiederveranlagungsoption macht den Fonds zu einer äußerst vielseitigen Lösung.

Immobilienanlage: Empfohlene Haltedauer: 8–10 Jahre, keine Rendite- oder Performancegarantie, Risiko von Kapitalverlusten und Währungsschwankungen. Erträge von der Entwicklung der Immobilienmärkte und der Wechselkurse abhängig und nicht garantiert. Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Weder der Fonds noch die Verwaltungsgesellschaft garantieren den Rückkauf von Anteilen. Der Ausstieg hängt vom Vorhandensein eines Käufers ab.

1 Die Zahlung von Dividenden ist nicht garantiert und hängt von den Erträgen der SCPI und den Entscheidungen der Verwaltungsgesellschaft ab. Dividenden abzüglich der Vermögensverwaltungsgebühren von CORUM (12,40 % ohne USt. auf innerhalb der Eurozone vereinnahmte Mieten und 15,90 % ohne USt. außerhalb der Eurozone). Eine 5-monatige Wartefrist gilt ab dem Datum der Zeichnung, während der keine Dividenden auf neu erworbene Aktien ausgeschüttet werden.

2 Die interne Rendite (IRR) misst die Rentabilität der Anlage über einen bestimmten Zeitraum. Er berücksichtigt die ausgeschütteten Dividenden, die Wertentwicklung des Anteils über den Zeitraum sowie die vom Anleger getragenen Zeichnungs- und Verwaltungskosten. Er berücksichtigt auch die Tatsache, dass sich der Wert des Geldes im Laufe der Zeit verändert: Tatsächlich ist 1 € heute mehr wert als 1 € in einem Jahr, da man diesen Euro sofort wieder anlegen und gewinnbringend einsetzen kann.

3 Rendite: Ausschüttungsquote, definiert als Bruttodividende vor französischen und ausländischen Abgaben (die von der SCPI für Rechnung des Gesellschafters gezahlt werden), die für das Jahr gezahlt wird (einschließlich außerordentlicher Abschlagszahlungen und Anteile an ausgeschütteten Kapitalgewinnen) geteilt durch den Zeichnungspreis der Anteile am 1. Januar des Jahres N.

Werner Blaslbauer, CORUM Sales Director im Beratungsgespräch

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Zukunft denken – aber das Jetzt absichern

von Mario Woltsche, Regionalleiter Österreich Ost Hannoversche Lebensversicherung AG

Die Versicherungswelt verändert sich rasant – sei es durch neue medizinische Erkenntnisse rund um das biologische Alter oder durch den strukturellen Wandel klassischer Vorsorgemodelle. Der Blick nach vorne ist wichtig und richtig. Gleichzeitig darf dabei eines nicht aus dem Fokus geraten: die Absicherung der heutigen Lebensrealität. Denn so sehr Themen wie Longevity, Prävention und kapitalmarktorientierte Vorsorge an Bedeutung gewinnen – die grundlegenden Risiken des Lebens bestehen unverändert fort. Verantwortung für Familie, Partner oder finanzielle Verpflichtungen endet nicht in der Zukunft, sondern beginnt im Hier und Jetzt. Gerade in einer Zeit, in der Produkte komplexer werden und Vorsorgekonzepte stärker differenzieren, bleibt eines bemerkenswert konstant: der Bedarf an klarer, verlässlicher Absicherung exis-

Es tarat brenna...

Niederösterreichische Versicherung

In Niederösterreich kommt es jedes Jahr zu rund 800 Bränden auf landwirtschaftlichen Betrieben. Die dabei entstehenden Schäden übersteigen laut Angaben der Niederösterreichischen Brandverhütung teilweise sogar jene durch Hagel. Zusätzliche Risiken entstehen durch neue Energiesysteme wie Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher. Mit der Kampagne „Es tarat brenna“ wollen die Niederösterreichische Versicherung, die Landwirtschaftskammer Niederösterreich und

tenzieller Risiken. Die finanzielle Absicherung im Todesfall ist und bleibt ein elementarer Baustein jeder ganzheitlichen Vorsorgestrategie. Und sie ist oft einfacher umsetzbar, als viele denken. Schon mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand lassen sich heute substanzielle Absicherungssummen darstellen. Das macht diese Form der Vorsorge besonders niederschwellig – gerade auch für jüngere Zielgruppen oder Familien in der Aufbauphase, für die finanzielle Flexibilität eine zentrale Rolle spielt. Während also intensiv über neue Modelle, individualisierte Gesundheitsdaten und hybride Vorsorgekonzepte diskutiert wird, sollte die Branche nicht vergessen: Zukunft braucht Fundament. Und dieses Fundament besteht

der Landesfeuerwehrverband

Niederösterreich daher verstärkt über Brandgefahren informieren und praktische Präventionstipps vermitteln.

„War es früher der klassische Heustockbrand, der zur Katastrophe geführt hat, ist es heute der Brand, den ein Heuballen-Kran auslöst“, sagt Stefan Jauk, Generaldirektor der NV. Moderne Technik wie Photovoltaik, Akkus oder Hochvoltsysteme bringe zwar Vorteile für die Landwirtschaft, stelle Betriebe und Einsatzkräfte aber auch vor neue Herausforderungen. Obwohl die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe seit 2005 um etwa ein Viertel zurückgegangen ist, ereignet sich weiterhin rund jeder dritte Brand in diesem Bereich. Für die einzelnen Höfe bedeutet das ein höheres Risiko. Laut

aus Lösungen, die Risiken klar adressieren, verständlich sind und im entscheidenden Moment wirken. Innovation und neue Denkansätze sind essenziell, aber sie ersetzen nicht die Notwendigkeit, das Heute abzusichern.

der niederösterreichischen Brandverhütung entstanden zwischen 2019 und 2024 Schäden von insgesamt rund 188 Millionen Euro.

Die Informationskampagne richtet sich an mehr als 70.000 Bauern in Niederösterreich und läuft über das ganze

Stefan Jauk
Mario Woltsche

Jahr. Fünf Themenschwerpunkte werden jeweils über zwei Monate behandelt, zum Auftakt steht „Strom & Spannung“ im Mittelpunkt. Neben Informations-

Steigerung

Generali Group

Die Generali Group hat im Geschäftsjahr 2025 die verrechneten Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 98,1 Milliarden Euro gesteigert. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Schaden- und Unfallgeschäft, das um 7,6 Prozent zulegte. In der Lebensversicherung erreichten die Nettomittelzuflüsse 13,5 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren hier laut Generali vor allem Risiko- und Krankenversicherungen sowie hybride und fondsgebundene Lebensversicherungen. Der New Business Value erhöhte sich um 6,2 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Die Combined Ratio verbesserte sich auf 92,6 Prozent und lag damit um 1,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auch die Combined Ratio

Geschäftsjahr 2025

Talanx Gruppe

Die Talanx Gruppe hat 2025 ein Rekordergebnis erzielt und zugleich ihre Ergebnisqualität weiter verbessert. Das Konzernergebnis stieg um 25 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro, der Versicherungsumsatz legte währungskursbereinigt um fünf Prozent auf 49,0 Milliarden Euro zu. Die Schaden-/ Kostenquote verbesserte sich auf 89,1 Prozent, die Eigenkapitalrendite lag bei 19,7 Prozent. Die Erstversicherung erhöhte ihren Ergebnisanteil auf etwas mehr als 50 Prozent und gewann damit weiter an Bedeutung.

Vorstand und Aufsichtsrat planen, die Dividende um 33 Prozent auf 3,60

arbeit bringen sich auch die rund 1.700 Freiwilligen Feuerwehren im Bundesland mit ihrer Erfahrung ein. Experten empfehlen unter anderem, Photovolta-

undiscounted entwickelte sich weiter positiv und sank um 1,6 Prozentpunkte auf 94,3 Prozent. Das operative Ergebnis stieg um 9,7 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro und erreichte damit einen Rekordwert. Das Konzernergebnis legte um 14,5 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu, das Ergebnis je Aktie stieg um 16,2 Prozent auf 2,85 Euro.

Auch bei der Kapitalausstattung meldet die Gruppe eine Verbesserung. Die Solvabilitätsquote erhöhte sich auf 219 Prozent nach 210 Prozent im Vorjahr. Das gesamte verwaltete Vermögen belief sich auf 900 Milliarden Euro, ein Plus von 4,3 Prozent. Im Bereich Vermögensverwaltung verzeichnete Generali Nettomittelzuflüsse von 16 Milliarden Euro.

Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 1,64 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Das wären 14,7

Euro je Aktie anheben. Den Ausblick für 2026 mit einem Konzernergebnis von rund 2,7 Milliarden Euro bestätigte der Konzern.

Konzernchef Torsten Leue sprach von einem außergewöhnlichen Jahr: Nach dem größten Naturkatastrophenschaden der Konzerngeschichte im ersten Quartal habe Talanx in den folgenden Quartalen von einem ungewöhnlich günstigen Schadenverlauf profitiert. Zugleich habe der Konzern mit seiner Kapitalanlagepolitik und dem Ausbau der Resilienz die Bilanz weiter gestärkt. Die Strategie aus Diversifizierung, Dezentralität, Kostenführerschaft und Vertrauenskultur zahle sich aus, so Leue.

Zum Wachstum trugen alle Geschäftsbereiche bei. Corporate & Specialty setzte den profitablen Wachstumskurs fort, die Privat- und

ikanlagen ausschließlich von Fachbetrieben planen und installieren zu lassen sowie Batteriesysteme fachgerecht zu lagern und regelmäßig zu warten.

Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich ist für 2026 ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen Euro vorgesehen. Generali wertet die Entwicklung als erfolgreichen Start in die Strategie „Lifetime Partner 27: Driving Excellence“ und verweist auf Zuwächse in den Kerngeschäftsbereichen Schaden/Unfall, Leben und Vermögensverwaltung.

Firmenversicherung International steigerte Umsatz und Ergebnis deutlich. In Deutschland blieb der Ergebnisbeitrag trotz rückläufiger Umsätze stabil. Die Rückversicherung erwies sich erneut als starke Ertragssäule. Insgesamt unterstreicht das Zahlenwerk die breite und ausgewogene Aufstellung des Konzerns.

Torsten Leue
CEO Philippe Donnet

Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf den Versicherungsmarkt

Die g&o brokernet beschäftigt sich seit rund zwei Jahren intensiv mit KI-Anwendungen für Versicherungsmakler. Wir haben Ing. Mag. Herbert Orasche, geschäftsführenden Gesellschafter, dazu befragt.

Warum waren die ersten Prozesse mit KI noch keine großen Veränderungen, und was unterscheidet die jetzige Phase von diesen Anfängen?

Orasche: Wir haben Produkte und Dienstleister quer durch das Internet analysiert, stets mit dem Fokus auf Anwendungen für die tägliche Praxis im Versicherungsbüro. Zu Beginn standen vor allem Sprachmodelle und deren häufig noch fehlerhaften Antworten im Mittelpunkt, später kamen erste Lösungen zur Zusammenfassung von Gesprächen und Meetings hinzu. Das war durchaus interessant, aber noch kein echter Gamechanger. In den vergangenen Monaten hat sich das jedoch schlagartig verändert. Die daraus entstehende Dynamik wird die Arbeitsweise von Versicherern, Maklern und anderen Vermittlern zeitnah und nachhaltig verändern.

Warum ist das so?

Orasche: Erstens arbeiten heute KI-Agenten zusammen (z.B. Openclaw von Peter Steinberger), um gemeinsame Ziele zu erreichen und zweitens werden viele Apps und Schnittstellen gleichzeitig angebunden. Diese Tools sind für jedermann leicht verfügbar und werden in Kürze neue Anwendungen und Ideen nach sich ziehen. Was da auf uns zurollt, hat das Potenzial, den Versicherungsver-

kauf komplett neu aufzustellen. Anfang Februar machte OpenAI Schlagzeilen mit einem spanischen Versicherer, der Haushaltsversicherungen direkt durch die Integration in ChatGPT anbietet und abschließbar macht. Der Nutzer muss ChatGPT nur danach fragen.

Was bedeutet das alles für Versicherungsmakler?

Orasche: Die CRM-Systeme werden massiv KI einsetzen, um bestehende, teils sehr zeitaufwändige Abläufe zu automatisieren. Von der automatisierten

Deckungsprüfung über automatisierte E-Mails und Sprachsteuerung bis hin zu automatischen Umdeckungsprozessen. Schadenserledigung und Urgenzen werden automatisiert erfolgen, Polizzen und Anträge automatisiert verglichen und abgelegt. Das wird die Arbeit im Maklerbüro erheblich entlasten und deren Arbeitsweise verändern. Gleichzeitig wird die Künstliche Intelligenz Deckungslücken und Verbesserungsmöglichkeiten in Versicherungsverträgen aufzeigen und, falls gewünscht, direkt dem Kunden zur Verfügung stellen. Versicherungskunden können künftig jederzeit und von überall auf die Tools des Maklers zugreifen und direkt mit den KI-Agenten interagieren. Entscheidend dafür sind die verfügbaren und aktuellen Maklerdaten. Diese Wissensbasis entsteht durch die Aufbereitung von Hunderttausenden Dokumenten wie z.B. Polizzen und Schadensberichten, die in eine Vektordatenbank

überführt werden und der KI als Grundlage dienen.

Die Visualisierung einer Vektordatenbank mit eingespeisten Versicherungsdokumenten (siehe Abbildung) zeigt deren Funktionsweise: Die Knotenpunkte repräsentieren einzelne Do-

IDD-Veranstaltungsreihe 2026

Die diesjährige IDD-Veranstaltungsreihe vom muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die Reihe wurde gemeinsam mit Dr. Helmut Tenschert und dem Team von meine-weiterbildung.at umgesetzt. Sie bot den Vertriebspartnern die Möglichkeit, ihre

gesetzlich vorgeschriebenen IDDStunden zu absolvieren und zugleich fachliche Impulse für die Beratungspraxis mitzunehmen.

Inhaltlich standen bei den beiden Veranstaltungen zentrale Themen der Versicherungswirtschaft im Fokus. Dr. Helmut Tenschert widmete sich den

kumente, die Verbindungen zeigen deren semantische Nähe zueinander. Erkennbar sind thematische Cluster, die verschiedene Versicherungssparten abbilden.

Danke für Ihre Zeit.

Schnittstellen zwischen der Rechtsschutzversicherung und anderen Sparten, stellte alternative Begleitlösungen vor und gab darüber hinaus Einblicke in die betriebliche Altersvorsorge.

Beim zweiten Termin standen aktuelle Entwicklungen in weiteren wichtigen Bereichen auf dem Programm: Claas Hoffmann, Underwriting Manager Fidelity bei Cooper Gay SAS in Frankfurt am Main, sprach über Herausforderungen rund um Cybercrime und Vertrauensschadenversicherung. Balázs Rudolf, Geschäftsführer der Sirus Versicherungsmakler GmbH in Wiener Neustadt, vermittelte zudem Einblicke in die private Krankenversicherung.

Thomas Ackerl, Vorstandsvorsitzender bei muki, sieht in der kontinuierlichen Weiterbildung einen wichtigen Bestandteil der Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern. Die Veranstaltungsreihe solle nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern auch Raum für fachlichen Austausch und neue Perspektiven schaffen.

Auch Michael Brunner, Leiter Partnervertrieb bei muki, zieht eine positive Bilanz. Aus seiner Sicht zeigen die hohe Beteiligung und das Interesse der Teilnehmer, welchen Stellenwert praxisnahe Weiterbildung und der persönliche Austausch in der Branche haben.

„MEHRLEBEN MONAT“

Mit der Aktion „MEHRLEBEN MONAT“ hat die Finanzfuchsgruppe ihre Markenbotschaft im März gemeinsam mit Radio ENERGY hörbar gemacht. Die Idee dahinter: Menschen in Österreich finanziell entlasten und ihnen damit ganz konkret mehr Leben im Alltag ermöglichen.

Die Finanzfuchsgruppe hat ihre Positionierung im März 2026 gemeinsam mit Radio ENERGY in ein aufmerksamkeitsstarkes Format übersetzt.

Unter dem Titel „MEHRLEBEN MONAT“ stand nicht die reine Werbebotschaft im Vordergrund, sondern ein sehr greifbarer Nutzen: Hörer in Österreich bekamen die Chance, sich einen Monat lang finanzielle Entlastung in unterschiedlichen Lebensbereichen

zu sichern. Gespielt wurde über energy. at sowie über die ENERGY-App. Die Aktion war bewusst alltagsnah angelegt. Im Mittelpunkt standen Ausgaben, die viele Menschen derzeit besonders beschäftigen: Shopping und Fashion, Lebensmittel und Gastronomie, Wohnkosten wie Miete, Kredit und Energie sowie Mobilität. ENERGY und die Finanzfuchsgruppe spielten diese Themen im März wochenweise aus; die Ge-

winnsummen reichten von 1.000 Euro bis 2.000 Euro. Damit wurde aus einer Markenkooperation ein Format mit direkter Relevanz für das tägliche Leben der Zielgruppe.

Für die Finanzfuchsgruppe ist das ein logischer Schritt. Christian Mattasits, CEO: „Wir sehen uns nicht als klassische Verkäufer von Polizzen, sondern als Begleiter in allen Lebensphasen. Mit der Aktion im Radio wollten wir ein bodenständiges Zeichen setzen: Wir wissen, dass das Leben teurer geworden ist. Indem wir den Menschen einen Monat lang die Fixkosten abnehmen, schaffen wir genau das, wofür wir als Finanzfuchsgruppe stehen – nämlich mehr Freiheit für das eigentliche Leben. Es ist unser Weg, Danke zu sagen und gleichzeitig zu zeigen, dass Finanzberatung auf Augenhöhe stattfindet.“

Auch die übergeordnete „MEHRLEBEN“-Welt der Marke zielt darauf ab, mehr Freiheit, mehr Freude und mehr Möglichkeiten im Leben sichtbar zu machen.

Die ENERGY-Kooperation hat diesen Anspruch nun dorthin verlängert, wo Reichweite, Emotion und Alltag unmittelbar aufeinandertreffen: ins Radio. Genau hier liegt die Stärke der Aktivierung: Statt finanzielle Beratung nur abstrakt zu kommunizieren, wurde das Versprechen in eine konkrete, positive Erfahrung übersetzt.

Die Hannoversche bietet bei der Praxis- und Immobilienabsicherung eine vereinfachte Gesundheitsprüfung mit nur zwei Fragen – und das bei der höchsten Versicherungssumme am Markt: bis zu 850.000 Euro. Der Abschluss wird damit schneller, einfacher und komfortabler als je zuvor.

Großes Darlehen, großer Schutz

Ob Bauherren oder Ärzte, die sich selbstständig machen – wer ein größeres Darlehen aufnimmt, braucht verlässlichen Todesfallschutz. Die Hannoversche bietet bis zu 850.000 Euro Versicherungssumme, die höchste mit vereinfachter Gesundheitsprüfung am Markt. Der Kurzantrag gilt für alle Tarife mit konstanter oder fallender Versicherungssumme.

Nur zwei Gesundheitsfragen

Statt eines umfangreichen Fragenkatalogs genügen zwei Fragen mit einem Abfragezeitraum von nur zwei Jahren:

Frage 1: Haben Sie in den letzten zwei Jahren verschreibungspflichtige Medikamente über einen zusammenhängenden Zeitraum von

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mehr als zwei Wochen eingenommen –oder tun Sie dies aktuell? Nicht relevant sind Verhütungsmittel, Allergiemedikamente, Schilddrüsenmedikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

Frage 2: Sind in den letzten zwei Jahren folgende Erkrankungen festgestellt oder behandelt worden: Herz ­ Kreislauferkrankungen, Hypertonie, Krebs, Schlaganfall, Chronische Nierenerkrankung, Chronische Magen ­ oder Darmerkrankung, Diabetes, Lebererkrankungen, psychische oder neurologische Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, HIV­ Infektion/AIDS, kontrollbedürftige Laborwerte außerhalb der Norm?

Die Voraussetzungen im Überblick

• Dient zur Absicherung eines Hypothekendarlehens

• Darlehensvertrag max. 12 Monate vor Antragstellung geschlossen oder beantragt

• Die versicherte Person ist gleichzeitig Darlehensnehmer

• Das Höchsteintrittsalter beträgt 50 Jahre

• Max. Versicherungssumme 850.000 Euro inkl. Vorversicherungen bei der Hannoversche

Abgesichert werden können Eigenheime, Praxisfinanzierungen, Modernisierungen sowie vermietete und Ferienimmobilien. Nebenkosten bis 20.000 Euro über der Darlehenssumme können zusätzlich mitversichert werden, sofern sie innerhalb der Gesamtgrenze von 850.000 Euro bleiben.

Persönliche Ansprechpartner vor Ort

Sie haben noch Fragen? Manches lässt sich besser direkt klären. Unsere persönlichen Ansprechpartner vor Ort helfen Ihnen gerne weiter. Alle weiteren Informationen sowie den Kurzantrag zum Herunterladen finden Sie auf partner.hannoversche.at/praxis-undimmobilienabsicherung.

Martin Kaiser Regionalleiter

Österreich West +43 664 2005 977 martin.kaiser@ hannoversche.at

Mario Woltsche Regionalleiter

Österreich Ost +43 664 2005 944 mario.woltsche@ hannoversche.at

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Staffelübergabe

Christoph Bachlechner hat mit 1. April die Verantwortung für den Partnervertrieb der Wiener Städtischen von Gerhard Heine übernommen. Im Gespräch blicken beide auf Veränderungen im Vertrieb, die gewachsene Bedeutung regulatorischer Vorgaben und die Frage, was im Maklergeschäft trotz Digitalisierung, KI und neuer Prozesse unverändert geblieben ist: persönlicher Kontakt, Verlässlichkeit und Nähe zum Markt.

Herr Heine, was hat sich in Ihrer Zeit als Vertriebschef mit Blick auf Makler und Vermittler verändert, und was ist erstaunlich stabil geblieben?

Heine: Erstaunlich stabil geblieben ist zunächst einmal die Vermittlerschaft selbst. Viele, mit denen ich vor 35, eigentlich fast 38 Jahren zu tun hatte, sind bis heute in der Branche tätig. Insofern hat sich im Kern gar nicht so viel verändert. Was man aber schon sagen muss: Es ist sehr wenig Nachwuchs nachgekommen. Das ist mit ein Grund, warum die Szene heute insgesamt älter geworden ist.

Deutlich verändert haben sich hingegen die Rahmenbedingungen. In meinen Anfängen hatte ein Lebensantrag eine Vorder- und eine Rückseite. Heute ist die dazugehörige Dokumentation deutlich umfangreicher. Das ist Ausdruck der veränderten Regulatorik. Sie hat sicher zur Transparenz beigetragen, ist in manchen Bereichen aber auch sehr umfangreich geworden. Was trotz aller Digitalisierung, KI und Chatbots unverändert geblieben

ist, ist der persönliche Kontakt. Versicherung ist und bleibt ein Geschäft, in dem das gesprochene Wort, Vertrauen und Nähe eine große Rolle spielen. Deshalb ist es für uns auch so wichtig, mit unseren Landesdirektionen und unseren Partnerbetreuern in jedem Bundesland vor Ort vertreten zu sein.

Ich bin überzeugt, dass wir eines der bestgeführten Häuser im Land sind – nicht nur in der Versicherungswirtschaft, sondern insgesamt.

- Gerhard Heine

Welche Entscheidungen würden Sie heute wieder genauso treffen – und welche anders?

Heine: Definitiv dieselbe Entscheidung wie im Jahr 1988, in den Partnervertrieb zu wechseln. Dieser Job fordert und fördert einen gleichermaßen. Ich habe keinen Tag bereut, im Vertrieb tätig zu sein. Gravierende Fehlentscheidungen sehe ich rückblickend nicht – natürlich entscheidet man mit 30 Jahren Erfahrung anders als zu Beginn, aber im Großen und Ganzen stehe ich zu diesem Weg.

Versicherung ist und bleibt ein Geschäft, in dem das gesprochene Wort, Vertrauen und Nähe eine große Rolle spielen.

- Gerhard Heine

Wo hat sich der Anspruch der Makler in den vergangenen Jahren am stärksten verschoben?

Heine: Das ist gar nicht so einfach auf einen Punkt zu bringen. Ein großes Thema ist sicher die Haftung. Das Anspruchsverhalten der Kunden ist gestiegen, und die Vermittler spüren diesen Druck und die damit verbundene Belastung. Aber im Grunde geht es immer noch um die gleichen drei Säulen: den Kunden, die Bedarfsdeckung und die faire Entlohnung. Das war vor 40 Jahren so und gilt heute noch.

Herr Heine, Sie bleiben bis Ende des Jahres noch für das Industriegeschäft aktiv. Wie gestaltet sich die Übergabe?

Heine: Christoph Bachlechner hat mit 1. April die Verantwortung übernommen. Bis Ende des Jahres werde ich noch im Hintergrund unterstützend zur Verfügung stehen und mich insbesondere um das Industriegeschäft kümmern. Nach außen trägt aber klar Christoph Bachlechner die Verantwortung.

Was möchten Sie den Maklern zum Abschied noch mitgeben?

Mein großes Anliegen ist die Partnerschaft auf Augenhöhe – intern wie extern.

Heine: Mein Wunsch ist, dass die Vertriebspartner der Wiener Städtischen auch weiterhin gewogen bleiben. Ich bin überzeugt, dass wir eines der bestgeführten Häuser im Land sind – nicht nur in der Versicherungswirtschaft, sondern insgesamt. Entscheidungen werden bei uns in Österreich getroffen, in der Zentrale, und nicht irgendwo im Ausland. Das macht einen Unterschied – bei der Geschwindigkeit von Entscheidungen, aber auch in der Verbundenheit mit dem Land und mit der Wirtschaft. Es ist eben etwas anderes, wenn man als österreichischer Versicherer den heimischen Markt kennt und sich auch ein Stück weit verantwortlich fühlt. Ein großer Wert ist für mich auch unsere regionale Präsenz. Wir sind in jedem Bundesland mit ei-

ner Landesdirektion vertreten. Das ist kostenintensiv, aber es ermöglicht Service, Nähe und konkrete Ansprechpartner vor Ort. Vielleicht sind wir deshalb nicht im-

mer die Billigsten. Aber wir sind greifbar, entscheidungsfähig und nahe am Kunden. Und ich denke, auch das sollte man schätzen.

Herr Bachlechner, Sie haben den Partnervertrieb von Gerhard Hei-

ne übernommen. Was ist Ihr Anspruch an die ersten 100 Tage?

Bachlechner: Mein Ziel ist Kontinuität mit eigener Handschrift. Ich möchte den erfolgreichen Weg von Gerhard Heine weiterführen, aber klare Akzente setzen. Mein großes Anliegen ist die Partnerschaft auf Augenhöhe – intern wie extern. Ich werde in den ersten 100 Tagen intensiv das Gespräch mit unseren Partnern suchen, um strategische Initiativen auszubauen und auch neue Partner für uns zu gewinnen.

Wo sehen Sie den größten Wachstumshebel im Partnervertrieb?

KommR Christian Schäfer: „Gerhard Heine war für mich immer jemand, der nicht viele Worte brauchte, um Wirkung zu entfalten. Er hat die Branche über viele Jahre mit einer Haltung geprägt, die heute selten geworden ist: klar in der Sache, verbindlich im Umgang und verlässlich in der Zusammenarbeit.Wer mit ihm zu tun hatte, wusste, woran er ist – und genau das habe ich an ihm immer besonders geschätzt. Er hat Themen nicht unnötig dramatisiert, sondern mit Erfahrung, Augenmaß und großer fachlicher Kompetenz auf den Punkt gebracht. Solche Persönlichkeiten hinterlassen Spuren - nicht weil sie laut auftreten, sondern weil sie Substanz haben. Ich wünsche ihm für seinen neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute – und bin sicher, dass sein Rat und seine Stimme in der Branche weiterhin geschätzt sein werden.“

Bachlechner: Ich sehe mehrere Hebel. Einer davon ist ganz klar Qualität. Wenn wir qualitativ gut aufgestellt sind, dann entsteht daraus auch Wachstum. Ein zweiter Hebel sind effiziente Prozesse. Sie müssen heute rasch, möglichst medienbruchfrei und verlässlich funktionieren. Viele Routinetätigkeiten und Abläufe müssen einfach und effizient funktionieren. Das gehört zu einem modernen Vertriebsverständnis dazu.

Und ein dritter Punkt ist für mich nach wie vor unsere Regionalität. Dort, wo Geschäft entsteht und wo unsere Vertriebspartner zu Hause sind, müssen wir ansprechbar sein. Es braucht greifbare Ansprechpartner und Lösungen, die nicht nur von der Stange kommen.

Welche Schwerpunkte wollen Sie im Partnervertrieb setzen?

Bachlechner: Mir ist wichtig, dass wir weiterhin für hohe Betreuungsqualität stehen. Dafür wollen wir die Qualität in der Betreuung unserer Vertriebspartner konsequent weiterentwickeln und die bereits gestartete Ausbildungsoffensive fortsetzen.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Weiterentwicklung digitaler Prozesse – dort, wo sie sinnvoll sind und echten Mehrwert bringen. Gleichzeitig darf bei aller Digitalisierung der persönliche Kontakt

KommR Rudolf Mittendorfer: „Gerhard Heine kurz charakterisiert: „Ein Mann ein Wort“ als ich ihn vor ca. 25 Jahren erstmals traf, empfand ich ihn zunächst als eher zurückhaltend. Doch bald entdeckte ich hinter dem Kompetenten Organisationsmanager einen exzellenten Fachmann mit großer Übersicht und einem enormen Detailwissen. Das hat mich sehr beeindruckt, und in weiterer Folge - über viele Jahre hinweg - konnte ich zahlreiche Facetten seiner Persönlichkeit kennenlernen. Humor, Ironie, Selbstironie und vor allem eine besondere Geradlinigkeit. Nichtssagende Freundlichkeit war nie sein Ding. Harte Verhandlungen, konstruktive Diskussionen und vor allem absolute Handschlagqualität – das machten Gerhard Heine zu einem hoch angesehenen Partner der Maklerschaft und für mich zu einem persönlichen Freund.Ich hoffe, er bleibt der Branche in welcher Form auch immer erhalten.“

nicht verloren gehen. Die Regionalität bleibt ein zentraler Bestandteil unseres Modells. Wir wollen in allen Landesdirektionen starke Ansprechpartner haben, die vor Ort entscheiden und Lösungen finden können.

Ebenso wichtig ist mir die Wertewelt unseres Hauses. Dazu gehören Kontinuität, Handschlagqualität und eine klare Vertriebsorientierung mit dem Kunden im Mittelpunkt. Unser Anspruch ist, für unsere Vertriebspartner ein verlässlicher und kalkulierbarer Partner zu sein.

Herr Heine, was wünschen Sie Ihrem Nachfolger? Herr Bachlechner, worauf wollen Sie aufbauen?

Heine: Ich wünsche Christoph Bachlechner viel Erfolg und eine glückliche Hand in seiner neuen Aufgabe. Mir ist wichtig, dass die Wiener Städtische auch in Zukunft das bleibt, was sie immer ausgezeichnet hat: ein verlässlicher Partner mit klaren Werten, regionaler Stärke und echter Nähe zum Markt.

Bachlechner: Ich möchte genau darauf aufbauen und den eingeschlagenen Weg mit eigener Handschrift fortsetzen – mit Kontinuität, Qualität und dem Anspruch, für unsere Vertriebspartner ein verlässlicher und kalkulierbarer Partner zu sein.

Vielen Dank für das Gespräch!

Unser Anspruch ist, für unsere Vertriebspartner ein verlässlicher und kalkulierbarer Partner zu sein.
-Christoph

Kontinuierliche Weiterbildung

Kompetenzaufbau für neue Herausforderungen in der Schadenregulierung

Die Schadenregulierung steht vor stetig wachsenden Anforderungen. Häufigere Extremwetterereignisse, komplexere Schadenbilder und ein Generationenwechsel in der Versicherungsbranche verlangen zusätzliches Fachwissen sowie ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten. Daher wird in der Branche auch 2026 stark auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung gesetzt. Beispielsweise im Rahmen der hauseigenen Weiterbildungsplattform von faircheck, dem sogenannten Campus. Der Programmschwerpunkt liegt heuer auf dem Jahresthema Massenschaden, einem Bereich, in dem effiziente Prozesse, innovative Tools, Transparenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung sind. Das Weiterbildungsangebot umfasst praxisorientierte Seminare und Webinare, die technische Kenntnisse, Prozessverständnis und die Fähigkeit stärken, Schadenfälle ganzheitlich zu beurteilen. Besonders wertvoll ist dabei die Einbindung verschiedener Interessensgruppen, die, wann immer möglich, in den Austausch und die Weiterbildungsformate integriert werden.

Anfang März luden die Campus-Verantwortlichen ins Schulungszentrum von ETS Egger ein. Schadenexperten, Professionisten sowie Auftraggebende besuchten ein Fachseminar, das aktuelle Entwicklungen rund um Extremwetter beleuchtete. Inhalte waren unter anderem die Trocknung von Gebäuden nach Unwettern, Besonderheiten im Holzbau, Ölschäden durch aufschwimmende Tanks sowie innovative Verfahren der smarten Trocknung. Ergänzend wurden Schadenbilder an Fassaden nach Hagelereignissen analysiert. Der direkte Austausch erwies sich als

besonderer Mehrwert für alle am Schadenprozess Beteiligten: Unterschiedliche Perspektiven flossen unmittelbar in die Diskussion ein und führten zu konstruktiven Lösungsansätzen.

Als neutrales Bindeglied in der Schadenregulierung legt faircheck großen Wert darauf, relevante Stakeholder aktiv einzubinden und an einen gemeinsamen Tisch zu bringen. Weiterbildung dient dabei als Plattform, um Abläufe transparenter zu gestalten, gemeinsames Verständnis für technische und organisatorische Anforderungen zu schaffen und

nachhaltige Lösungen für Massenschadenereignisse zu entwickeln.

Der Campus zeigt, wie Weiterbildung zur strategischen Investition wird: Sie stärkt Fachwissen, fördert den Dialog und erhöht die Qualität der Schadenregulierung. In für alle herausfordernden Zeiten und in einer Branche, die sich dynamisch weiterentwickelt, bleibt kontinuierliche Qualifizierung ein entscheidender Faktor – für effiziente Prozesse, zufriedenere Kunden und eine Schadenbearbeitung, die den Herausforderungen von morgen standhält.

faircheck Schadenexperten, Professionisten sowie Auftraggebende während des Vortrages

Mark Dorfer (Kärntner Landesversicherung) mit Dr. Eva Kasper (Geschäftsführerin faircheck) und Ing. Thomas Leitner (Chef-Schadenexperte faircheck)

Wachstumsjahr 2025

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im Geschäftsjahr 2025 die verrechneten Prämien um 7,1 Prozent auf 16,31 Milliarden Euro erhöht. Das Wachstum kam aus allen Segmenten und Sparten, besonders stark entwickelten sich Polen mit einem Plus von 10,7 Prozent, das Segment Erweiterte CEE mit 9,2 Prozent, die Tschechische Republik mit 8,2 Prozent und Österreich mit 4,6 Prozent. Innerhalb der CEE-Region verzeichneten vor allem Kroatien mit 12,9 Prozent, Rumänien mit 9,3 Prozent, Ungarn mit 8,4 Prozent, das Baltikum mit 7,8 Prozent und die Slowakei mit 7,4 Prozent deutliche Zuwächse. Nach Sparten legte insbesondere die Krankenversicherung mit 11,4 Prozent zu, gefolgt von der Lebensversicherung mit 8,9 Prozent und der Kfz-Haftpflichtversicherung mit 7,6 Prozent. Die Versicherungserlöse stiegen um 8,7 Prozent

auf 13,20 Milliarden Euro. Auch hier meldet die VIG Zuwächse in allen Sparten. Die stärksten Impulse kamen aus der Krankenversicherung mit einem Plus von 15,5 Prozent, der Lebensversicherung mit 12,5 Prozent sowie der Kfz-Haftpflichtversicherung mit 10,4 Prozent. Besonders dazu beigetragen haben die Segmente Erweiterte CEE und Spezialmärkte.

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 31,7 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro und überschritt damit erstmals die Marke von einer Milliarde Euro. Das Konzernergebnis stieg um 33,3 Prozent auf 834,9 Millionen Euro. Die stärksten Ergebniszuwächse kamen laut VIG aus Polen mit 62,5 Prozent, aus dem Segment Erweiterte CEE mit 48,1 Prozent, aus der Tschechischen Republik mit 35,3 Prozent und aus Österreich mit 29,3 Prozent.

Die Netto-Combined-Ratio verbesserte sich 2025 auf 90,1 Prozent aufgrund eines schadensarmen Jahres 2025 und guter Länderergebnissen.

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Der Vorstand will eine Dividende von 1,73 Euro je Aktie für 2025 nach 1,55 Euro im Vorjahr vorschlagen. Die Solvenzquote lag Ende 2025 bei 296 Prozent. Mit Blick auf die weitere Entwicklung verweist die VIG auch auf die geplante Übernahme der Nürnberger Beteiligungs-AG. Nach eigenen Angaben hat sich der Konzern bereits 99,2 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte gesichert. Das Closing wird vorbehaltlich regulatorischer Freigaben für den Beginn des zweiten Halbjahres 2026 erwartet.

Für 2026 gibt sich die VIG zuversichtlich und stellt ohne Berücksichtigung der geplanten Übernahme der Nürnberger Beteiligungs-AG ein Ergebnis vor Steuern von 1,25 bis 1,3 Milliarden Euro in Aussicht. Darüber hinaus hat die Gruppe mit „evolve28“ neue Ziele bis 2028 formuliert. Angepeilt werden verrechnete Prämien von mindestens 20 Milliarden Euro, ein Ergebnis vor Steuern von mindestens 1,5 Milliarden Euro, eine Netto-Combined-Ratio von höchstens 91 Prozent sowie ein operativer Return on Equity von mindestens 17 Prozent.

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Digitales Schadenmanagement: DEKRA treibt Transformation der Schadenabwicklung voran

Die Abwicklung von Fahrzeugschäden steht vor einem grundlegenden Wandel. Steigende Schadenkomplexität, wachsender Zeitdruck und höhere Anforderungen an Datenqualität stellen Versicherungen, Werkstätten und Flottenbetreiber vor neue Herausforderungen. Klassische Prozesse stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

DEKRA treibt diese Transformation aktiv voran und verbindet ihre langjährige Sachverständigenkompetenz mit leistungsfähigen digitalen Lösungen. Ein zentraler Baustein ist die Spearhead AG aus der Schweiz, an der DEKRA seit 2025 die Mehrheit hält. Das Unternehmen entwickelt Systeme für die durchgängige digitale Steuerung von Schadenprozessen – von der ersten Schadensmeldung (First Notice of Loss) bis zur weiteren Bearbeitung.

Durch den Einsatz digitaler Meldetools, dynamischer Fragebögen und Telematikdaten können Schäden frühzeitig strukturiert erfasst und unmittelbar in die richtigen Prozesspfade überführt werden. Basis dafür ist ein umfangreicher Datenbestand aus realen Unfallschäden und DEKRA-Gutachten. Der nächste Schritt folgt in Österreich: Ab April wird die Spearhead-Technologie gemeinsam mit dem Partner CarVita in ausgewählten Werkstätten implementiert. Ziel ist es, den Schadenprozess bereits am Ort der

Entstehung digital zu starten und damit Geschwindigkeit, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich zu erhöhen.

Gleichzeitig bleibt die Rolle der Sachverständigen klar definiert:

„Die DEKRA Austria baut weiterhin auf ihre bewährte Sachverständigenorganisation und ist mittlerweile in nahezu allen Bundesländern vertreten. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Sachverständige vor allem dort benötigt werden, wo komplexe oder größere Schäden zu beurteilen sind. Ein Groß-

teil der Schadenfälle kann heute bereits digital erfasst und effizient abgewickelt werden“, erklärt Mag. Helmut Geil, Geschäftsführer der DEKRA Austria.

Für DEKRA ist klar: Die Zukunft des Schadenmanagements liegt nicht im Entweder-oder, sondern im gezielten Zusammenspiel von Technologie und Expertise. Wer beides intelligent kombiniert, schafft schnellere Prozesse, höhere Transparenz und nachhaltige Effizienzgewinne – und setzt damit neue Maßstäbe in der Schadenabwicklung.

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08:30 Uhr

09:00 Uhr

10:30 Uhr

12:45 Uhr

PROGRAMM

Einlass

Offizielle Eröffnung

Servicefreundlichster Versicherer 2026 risControl & meine-weiterbildung.at

Status Quo? Adé! – Eine neue Ära geht an den Start

Podiumsdiskussion mit Dr. Philip Steiner (Geschäftsführer franzfindets), Akad.Vkff. Lisa Barbara Krakl (Geschäftsführerin Danklmaier Versicherungsmakler GmbH), Nora Wallner, BA, LL.M (Geschäftsführerin Cebco Versicherungsmakler GmbH) und Lukas Grandits (Geschäftsführer SQADRA KG)

14:00 Uhr

Erfolg durch mentale Stärke

Markus Hörndler, Speaker, Führungskräfte-, Vertriebs-, Persönlichkeits- und Mentaltrainer bei Hörndler

Consulting e. U., Bestsellerautor, Unternehmensberater

15:00 Uhr

Diplomverleihung

Verleihung Diplome akademischer Versicherungsmakler und akademischer Versicherungsmanager des InnoShip Instituts

10:50 Uhr

7. Mai 2026 Messezentrum

Salzburg Halle 1

Vertrauensschadenversicherung – Das unterschätzte Schutzschild gegen Wirtschaftskriminalität

Dr. Georg Aichinger, IDD Akademie

12:00 Uhr

16:00 Uhr

Bieranstich

PROGRAMM SEMINARE

09:30 Uhr

Betriebliche Kollektivversicherung: Totgesagte leben länger... oder doch nicht?

Michael Kögler, Vorsorgeexperte UNIQA Versicherung

13:15 Uhr

Innovation, Digitalisierung und erfolgreiche Nachfolgeregelung für Versicherungsmakler

Ing. Mag. Herbert Orasche (Geschäftsführer und Gesellschafter) & Doris Antoni (Vertrieb und Marketing), g&o brokernet GmbH

Helvetia – Ihr Partner für Privat- und Betriebsrechtsschutzversicherungen

Christian Klavzer, Helvetia Versicherungen Österreich

Rechtsschutzversicherung –Beispiele aus der Praxis einer Rechtsanwältin

Mag. iur Therese Frank

15:20 Uhr

14:10 Uhr Die Eckpfeiler einer soliden Strafrechtsschutzversicherung Mag. Martin Moshammer, Niederlassungsleiter ROLAND Rechtsschutz Österreich

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Lebensversicherung AG

UNIQA Österreich Versicherungen AG

Carglass Austria GmbH

Foodpoint

Österreichische Beamtenversicherung, VVaG 06 Foodpoint powered by Österreichische Beamtenversicherung, VVaG 07 Hörndler Consulting e.U.

HanseMerkur Reiseversicherung

17 Foodpoint powered by g&o brokernet GmbH

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Fass Manager e.U.

Zürich VersicherungsAktiengesellschaft

Foodpoint

GGW Versicherungsmakler GmbH

Stoïk GmbH

ROLAND RechtsschutzVersicherungs-AG, Direktion für Österreich

Foodpoint

VAV Versicherungs-AG

Oberösterreichische Versicherung AG

Helvetia Versicherungen AG

ARAG SE, Direktion für Österreich

muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Maklernet VA GmbH/Courtage Control Consulting GmbH

EFM Versicherungsmakler AG

Innovation vereinfacht den Vertrieb

Vom Spielfeld über die Paragrafen in die Vorstandsetage: Franz Josef Zeiler bringt eine facettenreiche Biografie in die DONAU Versicherung ein. Der promovierte Jurist, ehemalige Profifußballer und Landesdirektor in Salzburg verbindet heute als Vorstand für Vertrieb und Innovation zwei Welten, die oft als Gegensätze gelten. Im Interview spricht er darüber, warum Talent allein nicht ausreicht, wie die digitale Transformation den Beratern den Rücken freihält und warum echte Kundennähe gerade in Krisenzeiten ihre volle Wirkung entfaltet.

Sie verantworten bei der DONAU sowohl Vertrieb als auch Innovation – zwei Bereiche, die oft als Gegensätze gesehen werden. Wie passt das zusammen?

Zeiler: Ich finde den Sprung zwischen Innovation und Vertrieb insgesamt gar nicht so schwer. Schon als Landesdirektor in Salzburg war ich vom Duett der beiden Bereiche überzeugt. Vielleicht auch, weil ich das Privileg hatte, den Innovationsbereich in der DONAU mitzugründen. Wenn ich es zugespitzt formuliere: Innovation vereinfacht den Vertrieb. Für mich ist das kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Der Vertrieb hat historisch etwas Großartiges erreicht: Menschen schenken einer Versicherungsdienstleistung Vertrauen. Man muss gut Funktionierendes nicht zwangsläufig ändern, nur

weil sich die Zeit verändert hat. Auf der anderen Seite bietet Innovation heute Möglichkeiten, eine Kundenklientel zu bedienen, wie wir das vor 20 Jahren nicht konnten. In den letzten Jahren hat sich jedoch durch Regulatorik und Bürokratie so viel aufgestaut, dass der Vertrieb aufwendiger geworden ist. Jetzt ist aus meiner Sicht der Peak erreicht –es muss wieder einfacher werden. Niemand will mehr mit einem 40-seitigen Antrag vor dem Kunden sitzen und eine halbe Stunde erklären müssen, bis das Interesse schwindet. Da gibt es viele Hebel, an denen wir arbeiten können.

Viele Manager nutzen Sportmetaphern, bei Ihnen ist der fußballerische Hintergrund real. Was lässt sich vom Spielfeld auf den Versicherungsmarkt übertragen?

Wenn man die Menschen mitnimmt, Perspektiven bietet und gemeinsam erfolgreich sein will, dann ist das ungleich schöner, als wenn jeder nur auf sich schaut.

Zeiler: Ich nehme wahnsinnig viel aus meiner Zeit im Leistungssport mit. Wir haben im Versicherungsbereich eine hohe Wettbewerbsfähigkeit – zum Wohle der Kunden. Am Point of Sale musst du beweisen, warum die Wahl gerade

Man

muss gut Funktionierendes nicht zwangsläufig

ändern,

nur

weil sich

die Zeit verändert hat.

auf die DONAU fallen soll. Sich dem Markt zu stellen, sich durchzusetzen – das liegt mir. Und wenn man einmal verliert, muss man es auch eingestehen können: „Tut uns leid, das war nicht gut genug.“ Beim nächsten Mal gilt es aber wieder unter Beweis zu stellen, warum wir mehr Servicequalität, Professionalität und Regionalität bietet als die anderen. Davor habe ich keine Scheu. Talent allein ist jedenfalls nicht ausreichend. Ich habe früh gelernt: Viele Dinge beginnen bei 0:0. Es braucht Leistung, Ausdauer, Konsequenz – und ja, oft auch die Bereitschaft, weiterzugehen als andere. Der wichtigste Punkt ist das Team. Ich bin für rund 800 Leute in meinem Ressort verantwortlich. Die größte Relevanz ist, ob das Team die Begeisterung spürt und eine klare Linie erkennt: wohin wir wollen und warum. Wenn man die Menschen mitnimmt, Perspektiven bietet und gemeinsam erfolgreich sein will, dann ist das ungleich

schöner, als wenn jeder nur auf sich schaut. Im Fußball wie im Unternehmen gilt: Ein Einzelner kann herausstechen – aber dauerhaft und stabil erfolgreich kann nur das ganze Team sein.

Das Projekt „Wohnen Next“ war ein wichtiger Meilenstein. Wo sehen Sie aktuell das größte Potenzial für ähnliche Produktbereiche?

Zeiler: „Wohnen Next“ haben wir 2021 gelauncht. Und ich würde sagen: Das war konsequente Weiterentwicklung – es war Innovation in dem Sinn, dass wir Dinge anders gemacht haben als davor. Ich habe im Versicherungsbereich gelernt: Du musst nicht immer radikal sein, um fortschrittlicher zu werden. Manchmal ist es der nächste Schritt, dann der nächste – und damit nähert man sich dem angestrebten Zielbild an.

Mit der digitalen Haushaltsversicherung haben wir aus Endkundensicht einen Prozess geschaffen, der sehr intuitiv ist: Du kannst dir das Produkt vorstellen, du kannst es nachvollziehen und abschließen. Und was mir wichtig war: Wir haben den Weg mit unseren Vertriebspartnern verbunden – Angestell-

tenvertrieb und Maklerbereich. Wir haben jedem eine zusätzliche Möglichkeit gegeben, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Und wir stellen am Ende – wenn jemand nicht über eine Beratung kommt – bewusst die Frage: „Wollen Sie in Ihrer Region einen persönlichen Berater?“ Und 60 bis 70 Prozent sagen an dieser Stelle „Ja“. Weil viele einfach lieber eine konkrete Ansprechperson haben. Wir sehen auch: Das betrifft alle Altersschichten. Das Durchschnittsalter bei unseren Onlineabschlüssen liegt bei rund 35 Jahren, aber die älteste Kundin war bei Abschluss deutlich über 85. Und der schnellste Abschluss – von der ersten Frage bis zur Polizze im E-MailPostfach – dauerte rund eineinhalb Minuten.

Welche Produkte sehe ich noch? Einfache Produkte im Privatkundenbereich, wo Frequenz da ist: Unfall, Rechtsschutz, Wohnen – und perspektivisch auch Mobilität. Also dort, wo es verständlich und zügig abbildbar ist. Gibt es eine wachsende Klientel, die sich vorab online damit

beschäftigen möchte? Ja, daran glaube ich. Ist es morgen? Nein. Übermorgen? Vielleicht. Ist es die Mehrheit? Definitiv nicht. Aber man kann es denken – und man kann sich dorthin entwickeln.

Wie unterstützt die DONAU ihre Partner im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV)?

Zeiler: Das ist ein wichtiges Thema. Ich bin mit dem Thema in der DONAU groß geworden. Es ist ein Bereich mit Potenzial, das grenzenlos ist. Wir haben KMU dazu befragt und auch aus meinem persönlichen Eindruck: Da ist noch sehr viel Luft nach oben. In Zeiten von Pensionsdiskussionen und Reformen muss die Branche zeigen, was sie bieten kann. Leider ist das vielen noch nicht bewusst. Da braucht es Aufklärung und ein gemeinsames Ziehen an einem Strang. Betriebliche Altersvorsorge ist auch für Unternehmen ein Differenzierungsinstrument – Stichwort Health & Benefits. Ich bringe gern ein Beispiel: Ein kleiner Betrieb – Tischler, Gastro – hohe Fluktuation. Du willst eine Schlüsselkraft halten. Nur über das Gehalt ist das irgendwann ein Endlosrennen. Aber über betriebliche Altersvorsorge kann ein Unternehmen auch Schlüsselkräfte langfristig binden – nachhaltig, planbar, mit direkten Leistungszusagen. Viele kennen dieses Instrument zu wenig. Zur privaten Vorsorge sage ich ganz klar: Die schlechteste Vorsorge ist gar keine Vorsorge. Ob 2,2 oder 3,1 Prozent Ren-

Ich habe im Versicherungsbereich gelernt: Du musst nicht immer radikal sein, um fortschrittlicher zu werden.

dite ist am Ende weniger entscheidend als überhaupt begonnen zu haben. Wer früh startet, profitiert über Jahrzehnte.

Was müsste passieren, damit das Thema Vorsorge in der Bevölkerung noch stärker wahrgenommen wird?

Zeiler: Ich plädiere stark für das Thema „Financial Literacy“ schon in jungen Jahren. Der überwiegende Teil der Bevölkerung kommt mit dem Thema Versicherung kaum in Berührung. Wir müssen das greifbarer machen. Ich erkläre es meinem kleinen Sohn ganz einfach: Wenn es regnet, wird man nass. Eine Versicherung ist wie jemand, der an deiner Seite steht und den Regenschirm hält, damit du trocken bleibst. Dass dieser Schutz etwas kostet, gehört dazu – denn der Beitrag sorgt dafür, dass dieser Schutz da ist, wenn man ihn braucht. So müssen wir beginnen: weg

von der Komplexität, hin zum Spüren, was Vorsorge bedeutet. Sie verantworten auch die DONAU Brokerline. Was sind Ihre drei wichtigsten Versprechen an unabhängige Vermittler für 2026?

Zeiler: Erstens: Regionale Präsenz und persönliches Miteinander bleiben ein zentraler USP der DONAU. Zweitens: Stabilität und Verlässlichkeit. Eine Partnerschaft zeichnet sich aus, wenn es auch mal schwierig ist. Ich stehe zu unseren Partnerschaften. Und drittens: Die Vereinfachung. Wir wollen im Privatkundenbereich Lösungen zur Verfügung stellen, die Prozesse strukturiert, schnell und professionell abarbeiten –ohne großen Aufwand für den Partner. Hier haben wir gezeigt, dass wir in der Branche ein absoluter Top-Player sind.

Wichtig ist generell, dass wir konsequent kundenfreundlicher, transparenter und nachvollziehbarer werden.

Wo steht die Versicherungswirtschaft im Bereich Customer Experience im internationalen Vergleich? Wo müssten wir mutiger werden?

Zeiler: Customer Experience ist für mich

Ich plädiere stark für das Thema „Financial Literacy“ schon in jungen Jahren.

viel breiter als nur der Abschluss. Sie zeigt sich vor allem auch danach, im Leistungsfall. Ein Beispiel: Ein Großbrand in einem Hotel in Oberösterreich, Familienbetrieb, existenziell bedroht. Unser Berater war am Wochenende sofort da. Am zweiten Tag ist der Großschadenprozess angelaufen. Ein halbes Jahr später steht das Hotel wieder, die Wiedereröffnung konnte vor der Wintersaison möglich gemacht werden. Wenn Kunden so eine Erfahrung machen, bindet das enorm. Dafür brauche ich keinen internationalen Vergleich. Wichtig ist generell, dass wir konsequent kundenfreundlicher, transparenter und nachvollziehbarer werden.

Zum Schluss das Thema KI: Wie wird Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag verändern?

Zeiler: Es geht um kundenfreundliche Effizienzsteigerung. Rechnungen in der Krankenversicherung werden bei uns teilweise innerhalb kürzester Zeit unter Berücksichtigung der Einreichung überwiesen. Eine Rechnung auszulesen, kann automatisiert erfolgen; das System erkennt die Deckung und gibt das Geld frei. Auch in der Beratung ist KI ein wichtiges Hilfsmittel, etwa um Angebote schnell zu strukturieren oder per Foto den Wert einer technischen Einrichtung einzuschätzen. Das erhöht die Professionalität und senkt die Fehleranfälligkeit. Als Unterstützung ist sie heute schon unverzichtbar.

Vielen Dank für das Gespäch.

BILDUNGSKickOff

Fachverband Finanzdienstleister

Anfang des Jahres 2026 fand der BILDUNGS-KickOff bereits zum zehnten Mal in Folge statt. Als zentrale Weiterbildungsveranstaltung für Gewerbliche Vermögensberater und Wertpapiervermittler bot der BKO 2026 erneut ein breit aufgestelltes, stark praxisbezogenes Programm. Inhaltlich wurde dieses von den Fachorganisationen der Finanzdienstleister in den Bundesländern gemeinsam mit dem Fachverband Finanzdienstleister erarbeitet und umfasste sowohl aktuelle Themen als auch wesentliche Grundlagen.

Erfahrung trifft

Innovation

Versicherungsmakler Wien

Der 23. Maklertag der Wiener Versicherungsmakler hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der generationen-

Auch in diesem Jahr wurde ein neuer Bestwert bei den Registrierungen erreicht: 2.637 Personen meldeten sich für den BKO 2026 an. In den zehn Webinaren wurden insgesamt 19.045 Teilnahmen verzeichnet – im Schnitt 1.904 pro Veranstaltung. Insgesamt standen 79.110 Weiterbildungsstunden zur Verfügung; 63.392 Stunden davon wurden live absolviert.

Die Gesamtzufriedenheit lag bei 97,2 Prozent (drei bis fünf Sterne), wobei 73,1 Prozent der Teilnehmenden die Höchstbewertung vergaben. Die Referenten wurden von 98,3 Prozent positiv beurteilt, die fachlichen Inhalte von 97,1 Prozent. Besonders häufig genannt wurden die hohe Vortragsqualität, die fachliche Kompetenz der Referenten sowie die laufende Weiterentwicklung des Formats.

Das Online-Format erhielt erneut breite Zustimmung. Die deutliche

übergreifende Austausch für die Zukunft der Branche ist. Mehr als 500 Gäste aus der österreichischen Versicherungswirtschaft folgten der Einladung ins Palais Ferstel, wo der Abend unter dem Leitthema „Cross-Generation Empowerment – Wo Erfahrung auf neue Perspektiven trifft“ stand.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen die Stärken erfahrener Führungspersönlichkeiten mit den Ideen, Kompetenzen und Arbeitsweisen

Mehrheit sprach sich für die Durchführung als Webinar aus. Auch die Möglichkeit, die Module bis Jahresende nachzusehen, wurde nahezu einhellig als sehr positiv bewertet. Zusätzlich wurden in zahlreichen Rückmeldungen die professionelle Organisation, die technische Umsetzung über „meine-weiterbildung.at“ sowie die kompakte Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung zu Jahresbeginn hervorgehoben.

Angemeldete Teilnehmende können verpasste Webinare des BKO 2026 – mit Ausnahme des Wissensvertiefungs-Moduls 10 der FMA – bis 31. Dezember 2026 über meine-weiterbildung.at nachholen. Fachverbandsobmann KommR Hannes Dolzer: „Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren sowie allen Organisatoren, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung maßgeblich zum erfolgreichen Ablauf des BILDUNGS-KickOff 2026 beigetragen haben.“

jüngerer Generationen verbinden können. Die zentrale Botschaft des Abends war dabei klar: Zukunft entsteht dort, wo Erfahrung, Vertrauen und Stabilität mit Innovationskraft, Tempo und neuen Perspektiven zusammenfinden.

Den Auftakt machte Bestsellerautorin, Unternehmerin und Journalistin Nena Brockhaus. In ihrer Keynote „Alte weise Männer – was wir von ihnen lernen können“ plädierte sie dafür, Erfahrung nicht als Auslaufmodell, sondern als strategischen Vorteil zu begreifen.

Gerade in einer Zeit, in der oft vor allem das Neue und Disruptive im Vordergrund steht, sei es entscheidend, den Wert von Erfahrung stärker anzuerkennen. Besonders in der Versicherungswirtschaft, die auf Vertrauen, Kontinuität und langfristige Beziehungen baut, könne dieser Mix aus Erfahrung und Erneuerung besondere Wirkung entfalten.

Im zweiten Teil des Abends richtete Unternehmer und Strategieberater Philipp Maderthaner den Blick auf die Anforderungen moderner Führung. Im Gespräch mit Paul Leitenmüller, CEO des Opinion Leaders Network, betonte er, dass sich Führung im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz grundlegend verändere. Viele Prozesse würden durch KI demokratisiert, zugleich steige aber der Anpassungsdruck auf Unternehmen. Umso wichtiger werde Vertrauen als zentrale Währung in einer zunehmend technologisierten Welt. Für Maderthaner ist dabei nicht Perfektion die entscheidende Eigenschaft von Führungskräften, sondern Lernfähigkeit. Gute Führung bedeute, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen wachsen können.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Hammurabi-Preises 2026. Mit dieser Auszeichnung werden jährlich wissenschaftliche Arbeiten mit Versicherungsbezug prämiert, um den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu stärken. Der erste Preis ging heuer an Mag. Dr. Hannah Altrichter für ihre Arbeit „Die Kündigung des Versicherungsvertrages“, die von der Jury insbesondere für ihre wissenschaft-

liche Qualität und ihre hohe Praxisrelevanz gewürdigt wurde.

Für Fachgruppenobmann KR Helmut Mojescick hat der diesjährige Maklertag eindrucksvoll verdeutlicht, dass die Zukunft der Versicherungs- und Maklerbranche im Zusammenspiel der Generationen liegt. Erfahrung gib Orientierung, neue Perspektiven bringen Geschwindigkeit. Wer beides verbindet, schafft die Grundlage für nachhaltigen Erfolg.

HEARTBEAT RIDE

Wir laden eine exklusive Gruppe von Radsportbegeisterten ein, um auf einer der schönsten Strecken des Salzkammerguts Meter für den guten Zweck zu machen. Der gesamte Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Kinderherzzentrum Wien zugute.

Rundum-Sorglos-Paket

Deine Startgebühr von 250,– € ist deine Spende. Wir kümmern uns um den Rest.

• Begleitung durch einen erfahrenen Tour Guide

• Verpflegung während der Tour & hochwertiger Lunch

• Action-Fotos durch unseren Sportfotografen

• Exklusives Goodie-Bag & Teilnahme an der Siegerehrung

Anmeldung unter isabella.schoenfellner@riscontrol.at 12. MAI 2026 – FUSCHL AM

Programm

• Welcome-Espresso & Briefing im Hotel Jakob

• Gemeinsamer Roll-out

• Networking-Lunch (gemeinsame Mittagspause)

• Das Finale: Die Bergwertung

• Zieleinfahrt, After-Ride-Chill & Duschen

• Siegerehrung, Charity-Check & Dinner im Hotel Jakob

Die klassische Lebensversicherung

Ein Fossil lernt das Fliegen – oder erfindet sich neu

Es gab eine Zeit, da kannte die österreichische Vorsorgewelt ein Zentrum der Schwerkraft: die klassische Lebensversicherung. Für Generationen stand sie für Sicherheit, Ordnung und langfristige Vernunft. Monat für Monat flossen Prämien in den Deckungsstock, getragen von einer Zinswelt, in der Garantien nicht wie ein Wagnis wirkten, sondern wie eine Selbstverständlichkeit.

Dieser Konsens ist längst zerbrochen. Die Zinswelt hat sich verändert, der Kapitalmarkt ist näher gerückt, Kunden vergleichen genauer, und auch die Regulierung schaut schärfer auf Kosten, Nutzen und Transparenz. Was früher als stabiles Fundament galt, muss heute neu erklärt werden.

Trotzdem wäre es zu einfach, die klassische Lebensversicherung vorschnell abzuschreiben. Sie ist nicht verschwunden, aber ihre Funktion hat sich verschoben. Die klassische Polizze gibt den Ton nicht mehr allein an - fondsgebundene, indexnahe und hybride Modelle haben an Gewicht gewonnen. Aus einem lange klar lesbaren Produkt ist ein deutlich komplexeres Vorsorgefeld geworden.

Genau darin liegt die eigentliche Veränderung. Die Lebensversicherung ist weder Fossil noch Selbstläufer. Sie ist eine Sparte im Umbau – zwischen

Garantie und Kapitalmarkt, zwischen Planbarkeit und Renditefrage, zwischen altem Versprechen und neuer Vorsorgerealität.

Lebenszyklusmodell

Allianz Elementar Versicherungs-AG

Allianz Research hat ein Lebenszyklusmodell entwickelt, das Erwerbs- und Kapitaleinkommen sowie Pensionen zu einer Kennzahl des Lebenseinkommens zusammenführt. Die Studie „Closing the Gender Income Gap: From Paycheck to Pension“ untersuchte 14 OECD-Länder und die Geburtsjahrgänge 1975, 2000 und 2025. Sie zeigt, dass Frauen in den letzten Jahrzehnten zwar aufgeholt haben, ihr Lebenseinkommen über den gesamten Lebenszyklus aber weiterhin deutlich unter dem der Männer liegt. Setzen sich aktuelle Trends fort, wird die Annäherung künftig nur noch langsam erfolgen.

Ludovic Subran, Chief Investment Officer und Chefvolkswirt der Allianz, erklärt, dass die Einkommenslücke in Österreich für den Jahrgang 2025 noch bei 19,4 Prozent liege, was eine Verbesserung gegenüber früheren Generationen sei, die Dynamik aber nachlasse. Sabine Stöger, CFO der Allianz Österreich, betont, dass der Gender Gap zwar gesunken sei, faire Vergütung und Chancengleichheit über das gesamte Berufsleben bis zur Pension aber weiterhin entscheidend seien. Sie weist darauf hin, dass Versicherungsunternehmen wie die Allianz mit Finanzbildung und

Vorsorge dazu beitragen wollen, dass Frauen Vermögen aufbauen und Pensionslücken schließen können.

Im Ländervergleich liegt Österreich beim Jahrgang 2025 auf Rang 11 von 14, während Frauen in Schweden leicht mehr verdienen könnten und die größte Lücke in der Schweiz mit 32,1 Prozent bestehe.

Die Unterschiede im Lebenseinkommen entstehen vor allem durch niedrigere Erwerbseinkommen, die den Vermögensaufbau bremsen und zu geringeren Pensionsansprüchen führen, wodurch das Risiko von Altersarmut steigt. Ein zentraler Faktor ist die hohe Teilzeitquote: Bei den 25- bis 49-jährigen arbeiten 52 Prozent der Frauen in Teilzeit, bei Männern nur 11 Prozent, bei den 50- bis 59-jährigen 50 Prozent vs. 8 Prozent. Zwar nähern sich die Erwerbsquoten weiter an (74,2 % Frauen vs. 82,1 % Männer) und die Stundenlöhne könnten langfristig die der Männer übertreffen, doch bleibt das jährliche Durchschnittseinkommen der Frauen aufgrund von Teilzeit deutlich niedriger. 2026 liegt der Einkommensabstand bei 32,5 Prozent, und bei unveränderten Trends könnte er bis 2100 noch 17 Prozent betragen.

Katharina Utermöhl, Head of Thematic and Policy Research bei Allianz

Wenn das biologische Alter die Versicherungswelt bewegt

Wir leben heute nicht nur länger, sondern wir definieren das Alter auch neu. In ihrem Vortrag auf der Fachtagung Unfallversicherung der Gesellschaft für Versicherungsfachwissen verdeutlichte Prim. Dr. Karin Stengg (Präsidentin der Internationalen Gesellschaft für Healthy Aging Medi-

zin), dass die steigende Lebenserwartung eine entscheidende Kehrseite hat: die Schere zwischen der reinen Lebenszeit und der tatsächlichen Gesundheitsspanne. Aktuelle Daten zeigen, dass Menschen im Schnitt 73,2 Jahre alt werden, davon jedoch etwa 9,2 Jahre in Krankheit verbringen.

Das chronologische Alter verliert in der modernen Medizin zunehmend an Aussagekraft. Dr. Stengg betonte, dass nur etwa 25 bis 35 Prozent unserer Langlebigkeit genetisch festgeschrieben sind. „The rest is up to you“, so die Ex-

Research, sagt dazu: „Um die verbleibenden Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu schließen, sind Reformen in allen Phasen des Erwerbslebens erforderlich. Wichtige Maßnahmen sind mehr bezahlbare Kinderbetreuung, der Abbau steuerlicher Nachteile für Zweitverdienende und bessere Bedingungen für Vollzeit- oder vollzeitnahe Arbeit. Gleichzeitig sollten Frauen stärker dabei unterstützt werden, an künftigen Produktivitätsgewinnen teilzuhaben – zum Beispiel, indem die 16-prozentige Lücke bei der Nutzung von KI im Arbeitsalltag (Quelle Eurostat 2025) geschlossen wird. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist es außerdem wichtig, frühzeitig zu sparen und zu investieren, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Eine bessere Finanzbildung kann die jährliche Rendite um bis zu 1,5 Prozentpunkte erhöhen.“

pertin: Den weitaus größeren Teil bestimmt die Epigenetik – also die Frage, welche Gene durch unseren Lebensstil ein- oder ausgeschaltet werden.

Mithilfe epigenetischer Uhren (DNA-Methylierungstests) lässt sich das biologische Alter heute präzise messen. Für die Versicherungswirtschaft ist das ein entscheidender Hebel, denn Faktoren wie Ernährung (Intervallfasten), gezielter Muskelerhalt zur Vermeidung von Sarkopenie sowie Stressmanagement (Vagus-Training) können dieses biologische Alter nachweislich positiv beeinflussen. Die Langlebigkeitsmedizin sorgt dafür, dass Menschen bis ins hohe Alter mobil und aktiv bleiben. Sie nutzen E-Bikes, treiben Sport und nehmen am

Sabine Stöger

sozialen Leben teil. Doch diese gewonnene Aktivität bedeutet für die Unfallversicherung auch eine höhere Exposition gegenüber Risiken.

Dr. Stengg wies darauf hin, dass insbesondere osteoporotische Frakturen wahre „Longevity-Killer“ sind. Die medizinische Realität der Alterstrauma-

Handlungsbedarf

Industriellenvereinigung

Die Industriellenvereinigung sieht in den aktuellen OECD-Empfehlungen einmal mehr einen klaren Handlungsauftrag: Das österreichische Pensionssystem muss angesichts der steigenden Lebenserwartung nachhaltig reformiert werden.

Dazu gehört insbesondere eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters, die OECD empfiehlt eine Koppelung an die Lebenserwartung. Gleichzeitig braucht es Einschränkungen bei Frühpensionen, da frühzeitige Austritte das System finanziell belasten und den Fachkräftemangel verschärfen. „Wir sehen, dass 82 Prozent der neuen Pensionisten in

Zahlen und Ziffern

Die Lebensversicherung in Österreich hat 2024 laut VVO um 1,3 Prozent auf 5,202 Milliarden Euro Prämienvolumen zugelegt. Doch der eigentliche Befund liegt nicht im leichten Wachstum, sondern in der Struktur dahinter. Das Plus kommt nicht aus einer Rückkehr der klassischen Welt, sondern aus einer weiteren Verschiebung hin zu kapitalmarktnahen Lösungen.

Schon der Blick auf die Mittelzuflüsse zeigt, dass die alte Mechanik nicht mehr so trägt wie früher. Die laufenden Prämien gingen 2024 trotz des leichten Gesamtwachstums um 1,0 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück. Gleichzeitig

tologie erfordert daher ein Umdenken: weg vom reinen Kostenträger hin zum Gesundheits- und Präventionspartner. Ein geriatrisches Co-Management und gezielte Präventionsprogramme zur Sturzprophylaxe werden damit zu strategischen Erfolgsfaktoren. In einer immer langlebigeren Gesellschaft

Pension gehen, schlicht weil die Voraussetzungen erfüllt sind, und nicht aus gesundheitlichen Gründen. Das zeigt, dass vor allem die gesetzlichen Rahmenbedingungen den Ausschlag geben. Dem können wir nur mit gezielten Anpassungen beim gesetzlichen Pensionsantrittsalter begegnen“, sagt Industriellenvereinigung-Generalsekretär Christoph Neumayer.

„Ein nachhaltiges Pensionssystem kann nur funktionieren, wenn wir die steigende Lebenserwartung auch im Erwerbsleben abbilden“, betont Neumayer.

„Wer früher in Pension geht, fehlt dem Arbeitsmarkt, das können wir uns angesichts des Fachkräftemangels nicht leisten. Die bisherigen Maßnahmen wie Anpassungen bei der Korridorpen-

legten die Einmalerläge um 21,3 Prozent auf rund 0,6 Milliarden Euro zu. Wachstum kommt also nicht aus einer breiten Renaissance der dauerhaft besparten klassischen Vorsorge, sondern vor allem aus größer dimensionierten Einzelveranlagungen. Noch deutlicher wird der Umbau, wenn man tiefer in den Datenteil des VVO blickt. Dort zeigt sich, dass die klassische Kapitalversicherung zwar mit 24,3 Prozent nach wie vor den größten Einzelanteil an den Prämien der Lebensversicherung hält. Direkt dahinter folgen aber bereits fonds- und indexgebundene Lebensversicherungen mit 18,7 Prozent sowie Hybridprodukte mit 16,4 Prozent. Zusammengenommen liegen diese beiden kapitalmarktnahen

verschiebt sich der Fokus unaufhaltsam auf aktive Senioren mit längeren Erwerbsbiografien und neuen Mobilitätsmustern. Biomarkerbasierte Analysen, Longevity-Checks und personalisierte Risikoprofile bilden künftig die Basis für moderne, healthspan-orientierte Versicherungsprodukte.

sion oder die Einführung der Teilpension sind erste Schritte, machen aber keine tiefgreifende Reform. Um strukturelle Reformen und eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters samt Einschränkungen bei Frühpensionen werden wir nicht herumkommen“, so Neumayer.

Segmente damit bereits klar vor der klassischen Kapitalversicherung. Gleichzeitig ist die Sparte heute breiter aufgestellt als früher: Auch die klassische Rentenversicherung kommt auf 16,5 Prozent, die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge auf 12,3 Prozent.

Christoph Neumayer
VVO Präsident Mag. Gregor Pilgram

Felix Germania

Der Vergleich macht sicher. Das deutsche Steuersystem ist für Kleinanleger am Kapitalmarkt viel attraktiver, was zu höheren Rentenleistungen aus der privaten Vorsorge führt.

Vermögensaufbau über den Kapitalmarkt wird in Österreich unnötig erschwert. Entsprechend überrascht es nicht, dass viele Sparer ihr Vermögen lieber auf Festgeldkonten parken, sobald der Platz für den Notgroschen unter dem Kopfkissen nicht mehr ausreicht. Dort wird das Kapital zwar real entwertet, aber zumindest wird man vom Marktrisiko und laufenden steuerlichen Eingriffen verschont. Dass langfristige Kapitalmarktinvestments real höhere Erträge ermöglichen könnten, wird im „Land der Hämmer“ oft mit Skepsis betrachtet – und löst oft längst vergangen geglaubte sozialpolitische Abwehrmechanismen aus. Diese Abwehrhaltung gegenüber den Kapitalmärkten spiegelt sich in der steuerlichen Gesetzgebung nieder. Im internationalen Vergleich – insbesondere innerhalb der EU – ist Österreich hier eines der restriktivsten Länder. Die Konsequenzen dieser Politik treffen jedoch nicht primär große Vermögen, sondern vor allem kleine und mittlere Sparer.

Die Ansparphase

Ein Anleger, der über 30 Jahre hinweg monatlich 100 Euro in einen breit gestreuten thesaurierenden ETF (0,1 % laufende Kosten) investiert, erreicht bei einer angenommenen Bruttomarktrendite von sechs Prozent ein Endvermögen von rund 98.000 Euro. Jedoch fällt in Österreich schon während der Ansparphase auf nicht ausgeschüttete Dividenden Kapitalertragsteuer an. Bei einer Dividendenrendite von einem Prozent (etwa beim MSCI-World) muss der österreichische Anleger während der Laufzeit rund 3.000 Euro an das Finanzamt nachschießen, die ihm

von Mag. Christian Sec

nicht mehr zur Investition zur Verfügung stehen. Beim Verkauf des Depots am Ende der 30 Jahre beträgt der Nettoauszahlungsbetrag rund 85.000 Euro. Die Nettorendite (exkl. von Transaktionskosten) beträgt dabei rund 5,0 Prozent. In Deutschland ist das steuerliche Ergebnis bei identischen Parametern (100 Euro monatlich, 6 % Rendite, 0,1 % Kosten) deutlich attraktiver als in Österreich. Das liegt primär am hohen Steuerfreibetrag und der Teilfreistellung. Durch den Steuerfreibetrag kann der Sparer jedes Jahr bis zu 1.000 Euro (2.000 Euro bei Verheirateten) an Kapitalerträgen steuerfrei vereinnahmen. Bei einer Sparrate von 100 Euro deckt dieser Freibetrag die laufende Vorabpauschale (die deutsche Entsprechung zu den ausschüttungsgleichen Erträgen in Österreich) über fast die gesamte Laufzeit komplett ab. In diesen Dimensionen müssen also die Sparer meist keinen Cent nachschießen. Ein weiterer Punkt ist die Teilfreistellung: Bei Aktien-ETFs (Aktienquote mehr als 50%) sind 30 Prozent der Gewinne von vornherein steuerfrei. Man versteuert also beim Verkauf nicht den gesamten Gewinn, sondern nur 70 Prozent davon mit der Abgeltungssteuer (26,375%). Während Anleger in Österreich rund 3.000 Euro zusätzlich aufwenden müssen, um die Steuerlast zu decken und den Zinseszinseffekt aufrechtzuerhalten, wird diese Belastung in Deutschland durch den Sparer-Pauschbetrag deutlich abgefedert. In Deutschland beläuft sich der Nettoendwert nach Steuern auf rund 89.400 Euro, was – exklusive Transaktionskos-

Annahmen

Sparrate: 100 € monatlich

Laufzeit: 30 Jahre

Anlageinstrument:

Thesaurierender ETF mit 1%

Dividendenrendite (MSCI-World)

Rendite: 6%

ten – einer effektiven Rendite von 5,4 Prozent entspricht. Allein aus der steuerlichen Benachteiligung verliert also der österreichische Sparer gegenüber dem deutschen Anleger jährlich ca. 0,4 Prozentpunkte an Rendite. Am Ende der Laufzeit hat der deutsche Anleger deutlich mehr Geld auf die Seite gelegt. Denn er hat nach dem Verkauf seines ETFs nicht nur um über 4.400 Euro mehr Kapital zur Verfügung, sondern er konnte auch die 3.000 Euro, die der Österreicher an Steuern nachschießen musste, auf seinem Festgeldkonto arbeiten lassen. Nehmen wir nur an, dass der Betrag mit einem Prozent angelegt wurde. Dann wären dies am Ende der Laufzeit insgesamt 93.000 Euro im Vergleich zu den 85.000 Euro des österreichischen Anlegers, was einen Unterschied von fast zehn Prozent entspräche.

Die Entsparphase

Unterstellt man für beide eine Rentenphase von 20 Jahren bei einer Anlage des angesparten Betrags auf einem Sparbuch, mit der das gesamte Kapital aufgebraucht werden soll, ergibt sich daraus eine monatliche Zusatzpension von rund 427 Euro pro Monat für den

Mehr Vermögen am Laufzeitende

Der deutsche Sparer hat nach 30 Jahren rund 8.000 € mehr Kapital zur Verfügung.

Deutschland: 93.000 € Österreich: 85.000 €

Deutschen gegenüber 382 Euro für den Österreicher. Der österreichische Anleger erhält damit 55 Euro oder zwölf Prozent monatlich weniger an Zusatzrente. Durch das Steuersystem verliert ein österreichischer Sparer gegenüber einem deutschen Kollegen insgesamt 10.800 Euro an Auszahlungen in der Pension. Das entspricht fast 2,5 Jahren an Rentenzahlungen, die dem Österreicher einfach durch die Steuerlogik fehlen. In der Entsparphase wirken auch die spezifischen Steuervorteile: Da in Deutschland die ersten 1.000 Euro Zinserträge steuerfrei sind, zahlt der deutsche Rentner in diesem Beispiel keine Steuern auf seine Zinsen. Hinzu kommt für Kleinverdiener die sogenannte Günstigerprüfung: Sollte also der deutsche Rentner eine sehr geringe staatliche Rente beziehen, kann

er die Günstigerprüfung beim Finanzamt beantragen. Diese ermöglicht es Steuerpflichtigen, ihre Kapitalerträge statt mit dem pauschalen Abgeltungsteuersatz (25 % zzgl. Soli/KiSt) mit ihrem persönlichen, niedrigeren Einkommensteuersatz zu versteuern. Auch der Grundfreibetrag verbindet in Deutschland die Steuerlast von Rente und Zinsen. Wenn das gesamte Einkommen unter 12.348 Euro fällt (z.B. gesetzliche Rente + Zinsen) ist das Einkommen und damit auch die Zinsen steuerfrei. Deutschland verfolgt also einen holistischen Steueransatz, in dem die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bürgers als Ganzes betrachtet wird und damit auch die Steuern auf Zinsen. Kapitalerträge sind zwar primär mit 25 Prozent (zzgl. Soli) belegt, aber der Staat weiß, wie es um den Rest der Finanzen steht. Das österreichische System ist also sicherlich das einfachere System, mit weniger bürokratischem Aufwand. Man muss keine Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben, denn mit dem Abzug der KESt ist alles erledigt. Aber weil das System blind ist, und das Finanzamt das Einkom-

men für die Kapitalerträge gar nicht wissen will, kann es auch keine sozialen Freibeträge oder Günstigerprüfungen berücksichtigen, zum Schaden des kleinen Sparers.

Merkmale des deutschen Steuersystems

1. Teilfreistellung: Bei Aktien-ETFs bleiben 30 Prozent der Gewinne komplett steuerfrei (Mischfonds: 15%, Immobilienfonds bis zu 80%), was die reale Steuerlast von ca. 26 Prozent auf rund 18,5 Prozent drückt. In Österreich muss hingegen der gesamte Gewinn (100 %) mit 27,5 Prozent KESt versteuert werden.

2. Sparer-Pauschbetrag: Anleger können jährlich bis zu 1.000 Euro an Kapitalerträgen steuerfrei vereinnahmen (2.000 Euro bei Verheirateten). Dieser Freibetrag deckt bei moderaten Sparraten oft die gesamte laufende Steuerlast ab, während in Österreich ab dem ersten Euro kassiert wird.

3. Vorabpauschale: Diese Form der laufenden Besteuerung von Wertsteigerungen wird in Deutschland fast immer durch den Freibetrag neutralisiert. Dadurch bleibt das Kapital im Depot und der Zinseszinseffekt ungestört, während Österreicher Steuern jährlich „nachschießen“ müssen (z.B. ausschüttungsgleiche Erträge bei thesaurierenden Fonds).

4. Günstigerprüfung: Das Finanzamt prüft auf Antrag, ob der persönliche Einkommensteuersatz niedriger ist als die pauschale Abgeltungsteuer. Vor allem Rentner mit geringem Gesamteinkommen zahlen dadurch oft null Prozent Steuer auf ihre Zinsen, statt der fixen Sätze in Österreich.

Auswirkung auf die Zusatzpension

Bei 20 Jahren Rentenphase:

Deutschland: ca. 427 €/ Monat Österreich: ca. 382 €/Monat

Der (un)faire Preis

Um die private Vorsorge konkurrieren heute zahlreiche Produkte. Gerade bei kleineren Sparbeiträgen entscheiden oft die Kosten. Versicherungen haben hier wegen des notwendigen Versicherungsmantels einen strukturellen Nachteil. Zusätzlich hat die Lebensversicherung in den vergangenen Jahren aber auch durch hausgemachte Probleme an Attraktivität verloren.

Die Lebensversicherung war für Versicherer in den vergangenen Jahrzehnten von rückläufigen Umsätzen geprägt. Umso bemerkenswerter war die Aussage der UNIQA in ihrer Bilanzpressekonferenz, wonach im Lebensversicherungsgeschäft stille künftige Gewinne (CSM bzw. Contractual Service Margin) aufgebaut werden, obwohl mehr Altverträge auslaufen, als neues Geschäft nachkommt. Haupttreiber dieser positiven Entwicklung sind die gestiegenen Zinsen. An der grundlegenden Frage nach der Attraktivität der Lebensversicherung ändert das jedoch wenig.

Ein Grund dafür könnten die Kosten sein, die von vielen Kunden nicht als fair wahrgenommen werden. Hohe Kosten schmälern nicht nur die Nettorendite, sondern auch die Attraktivität des Produkts insgesamt. Bei gezillmerten Verträgen liegt die Sparquote in den ersten fünf Jahren mitunter bei weniger als 60 oder 70 Prozent der eingezahlten Prämien. Je nach Marktentwicklung kann es dann 15 Jahre oder länger dauern, bis überhaupt die Verlustzone verlassen wird – inflationsbereinigt noch später.

Kurt Svoboda, CFO der UNIQA, hält dem entgegen, dass bei der Lebensversicherung nicht nur die Kosten, sondern auch die mitversicherten Leistungen zu berücksichtigen seien, etwa Garantien in der klassischen Lebensversicherung. Gegenüber risControl verweist er darauf, dass

UNIQA seit einigen Jahren nur noch eine Kapitalgarantie, aber keine Zinsgarantie mehr anbietet, weil Garantien selbst Kosten verursachen und viele Kunden nicht mehr bereit seien, diese mitzutragen. Zugleich kündigt Svoboda an, die Kosten zu senken und die Transparenz zu erhöhen. Verwaltung und Vertrieb würden jedoch als Kostenfaktoren bestehen bleiben, zumal der Online-Vertrieb in diesem Segment in Österreich auch aus regulatorischen Gründen bislang kaum funktioniert.

Das VersicherungsParadoxon

Die Versicherer erkennen also, dass ein fairer Preis ein Gebot der Stunde ist.

Doch was ist ein fairer Preis? Die Aussagen von Svoboda deuten bereits an, was mit der im Dezember 2025 politisch beschlossenen Retail Investment Strategy auf die Versicherer zukommt: mehr Kostentransparenz und Valuefor-Money-Benchmarks. Objektive Maßstäbe der EIOPA sollen sicherstellen, dass Produkte ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Im Extremfall kann das auch zu Vertriebsverboten führen. Hintergrund für die starke Einmischung der EU in das Gebaren des Finanz- und Versicherungsmarktes ist, dass der Marktmechanismus bei Versicherungsprodukten zu paradoxen Ergebnissen führen kann. Dazu zählt auch, dass starker Wettbewerb nicht wie zu vermuten wäre

zu niedrigeren, sondern zu höheren Kosten führen kann, wie der Ökonom József Banyár in einer wissenschaftlichen Studie zeigt. Da die Grenzkosten einer zusätzlichen Polizze gegen null tendieren, stoßen Versicherer beim Absatz kaum an natürliche Kapazitätsgrenzen. Wenn zusätzliche Abschlüsse kaum Mehrkosten verursachen, verlagert sich der Wettbewerb nicht nur auf den Endkundenpreis, sondern auch auf die Vergütung der Vermittler. Höhere Provisionen erhöhen dann den Anteil der Intermediationskosten an der Kostenstruktur der Produkte. Bezahlt wird dieses marktspezifische Anreizsystem letztlich von den Kunden – in Form höherer Kosten und geringerer Renditen für ihre Vorsorge. Ob die EIOPA mit ihrer Benchmarking-Idee dieses Fairnessproblem tatsächlich löst, ist jedoch

fraglich. Wenn sich die Vorgabe letztlich darauf beschränkt, nicht teurer als der Durchschnitt der jeweiligen Peergroup zu sein, könnte ein bereits hohes Preisniveau eher stabilisiert als gesenkt werden. Abschlusskosten von sechs bis sieben Prozent würden damit weiterhin bestehen bleiben – mit entsprechend negativen Folgen für den Zinseszinseffekt der privaten Vorsorge.

Faire Kosten?

Aus einem durchschnittlichen oder sogar günstigen Preis in der Peergroup folgt jedoch nicht automatisch, dass ein Preis auch als fair empfunden wird, insbesondere wenn Lebensversicherungen zunehmend mit anderen Sparformen wie etwa einem Wertpapierdepot verglichen werden. Dies erscheint umso

nachvollziehbarer, als Svoboda hervorhebt, dass Kunden heute immer weniger bereit sind, für Garantien zu bezahlen. Die Lebensversicherung nähert sich damit jenen Sparformen an, bei denen das Marktrisiko weitgehend ohne Garantien auf die Kunden übertragen wird. Aber auch die EIOPA sieht in ihren Analysen, dass nun zwar mehr Marktrisiko beim Kunden liegt, und diese auch die erwartete Rendite erhöhen, aber die hohen Kosten einen Teil dieses Vorteils wegfressen. Vor diesem Hintergrund stellt sich umso deutlicher die Frage nach der Fairness der Preisgestaltung, wenn trotz guter Performance des zugrunde liegenden Fonds selbst nach 15 Jahren Einzahlung noch keine positive Nettorendite erzielt wurde. Die Kunden bestrafen es mit stetig sinkendem Neukundengeschäft.

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Hauptversammlungen: Von Schnaps bis Sprudel

Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass sich im Archiv des Autors Andreas Dolezal einige historische Printexemplare von Wirtschaftsmagazinen aus den 1960er Jahren, wie zum Beispiel „Capital“, befinden. Ein Blick in die Ausgabe vom Juli 1966 fördert – insbesondere im Vergleich zu heutigen HVs – amüsante Anekdoten aus 60 Jahre zurückliegenden Hauptversammlungen deutscher Börsenkonzerne zutage.

Alljährlicher Fixpunkt

Nicht nur für Vertreter großer Aktienpakete wie Banken und Fondsgesellschaften, sind die alljährlichen Hauptversammlungen (HVs) der börsennotierten Konzerne ein Pflichttermin, sondern auch für viele kleine, private Aktionäre. Im Fokus stehen Jahresabschluss und Lagebericht des abgelaufenen Geschäftsjahres, Wahlen in den Aufsichtsrat sowie Beschlussfassungen zur Gewinnverwendung und zu Vergütungen für Vorstand und Aufsichtsrat. Immer wieder nutzen (Klein-)Aktionäre die Gelegenheit auch dazu, ihrem Unmut freien Lauf zu lassen, denn die Vorstände müssen Rede und Antwort stehen.

Virtuell löst Präsenz ab

Noch 2024 fand die Hauptversammlung der BASF SE im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Berichten zufolge nahmen bis zu 6.000 Aktionäre daran teil. Die letzte Hauptversammlung mit physischer Teilnahme der Volkswagen AG fand im Mai 2023 im CityCube Berlin statt, einem Kongresszentrum für bis zu 11.000 Personen. Die BMW AG hingegen mietete für die Hauptversammlung auch noch im Mai 2025 die Münchner Olympiahalle für etwa 3.000 anwesende Aktionäre. Viele deutsche Börsenkonzerne gehen mittlerweile dazu über,

von Andreas Dolezal

ihre Hauptversammlungen nur mehr virtuell ohne Präsenz von Aktionären abzuhalten.

Die Kosten und der hohe organisatorische Aufwand sind wohl ausschlaggebende Gründe dafür. VW gab bereits für die Hauptversammlung im Jahr 1965 für 2.000 anwesende Aktionäre etwa 1,2 Millionen D-Mark aus – stolze 600 D-Mark je Aktionär. BASF zahlte für 3.500 Anwesende immer noch 300.000 D-Mark. Die Deutsche Linoleum AG ließ sich jeden der nur 50 anwesenden Aktionäre sogar 1.200 D-Mark kosten.

Auch in Österreich sind neuerdings virtuelle Hauptversammlungen möglich. Besonders beliebt ist dieses Format aber bisher nicht. Die Hauptversammlungen von ATX-Konzernen finden nach wie vor in großen Messe- bzw. Eventhallen statt, jene der OMV AG beispielsweise im VIECON (vormals Messe Wien), jene der Vienna Insurance Group in der Stadthalle Wien, Halle F, mit bis zu 2.000 Sitzplätzen.

Buffet und Geschenke

Auf üppige Buffets und Geschenke zu spitzen, rechnet sich heutzutage auch bei Präsenz-Hauptversammlungen nicht mehr. Das war in den 1960er Jahren noch anders. CommerzbankDirektor Herbert Wolf leugnete 1966 nicht, dass die „Präsenz schwankt, je nachdem, was geboten wird.“ Viele Aktionäre orientieren sich seiner Mei-

nung nach an der Speisekarte. Die Textil-Firma Girmes-Werke AG schenkte jedem Aktionär einen kleinen Teppich mit Selbstkostenpreis von 30 D-Mark. „Rechnet man die Dividende und das kalte Buffet hinzu, kommen die Aktionäre auf eine Dividende von 60 Prozent“, wird Girmes-Justitiar Dr. Georg von Wick zitiert. Zum 75-jährigen Firmenjubiläum spendierte Philips seinen Aktionären einen Haartrockner oder einen Mixer. „Aber im nächsten Jahr“, kündigte Philips-Sprecher Alfred Sanio an, „ist es mit dem Bonus vorbei.“

Von Schnaps bis Sprudel

VW servierte bei der Hauptversammlung 1966 beispielsweise „Imbiss, warme und kalte Getränke“, BASF ein „Lunchpaket und Getränke“ und Linde „Weißwurst und Bier“. Besonders spendabel zeigte sich die Dortmunder Union-Brauerei DUB AG. Bei deren Hauptversammlung gab es nicht nur ein warmes Mittagessen und „Rauchwaren für 3 D-Mark pro Kopf“, die Aktionäre konnten sich auch an „8 bis 10 Alkoholika – vom DUB-Bier bis zum Schnaps“ laben. Bei der Hauptversammlung der Berliner Brauerei Schultheiß gab zur kalten Platte so viel Bier und Sprudel wie jeder Aktionär trinken konnte. Die Versammlung war so beliebt, dass Aktionäre ihren Besitz stückelten und die ganze Verwandtschaft mitbrachten. „Früher“, so heißt

es bei der Berliner Brauerei, „boten wir den Aktionären ein auserlesenes Büfett. Aber dann passierten unwürdige Dinge. Zum Schluß gingen einige Leute mit den Händen in die Salate.“

Kolossale Fehlplanung

Für die VEBA AG (Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG, im Jahr 2000 in der E.ON AG aufgegangen) prognostizierte ein Beratungsinstitut für die erste Hauptversammlung im Jahr 1966 stolze 38.000 teilnehmende Kleinaktionäre. Die VEBA-Leute trau-

ten dieser Prognose nicht und richteten sich auf 20.000 Teilnehmer ein. 1.500 Helfer, „vom Mann am Computer über die Garderobenfrau bis zum Parkwächter“, probten nach einem über 100 Seiten starken Organisationsplan die Premiere.

Als der Aufsichtsratsvorsitzende am 5. April 1966 die Versammlung eröffnete, waren nur 2.600 Aktionäre in das riesige Oval der Dortmunder Westfalenhalle und die vier zusätzlich gemieteten Nebensäle gekommen. Zwar waren wenige Leute anwesend, aber dennoch zwei Drittel des Kapitals. Be-

Versicherungsmaklertag 2026

Versicherungsmakler Salzburg

Zahlreiche Salzburger Versicherungsmakler folgten am 26. Februar der Einladung zum diesjährigen Versicherungsmaklertag ins Kavalierhaus Klessheim. Fachgruppenobmann Johannes Pfeifenberger begrüßte die Teilnehmer zu dem jährlichen Forum, das traditionell aktuelle Branchenfragen und Zukunftsthemen aufgreift und den fachlichen Austausch mit den Mitgliedern in den Mittelpunkt stellt.

Einen juristischen Schwerpunkt setzte Priv.-Doz. Dr. Isabelle Vonkilch, LL.M. Universitätsassistentin an der Wirtschaftsuniversität Wien. In ihrem Vortrag „Drei ist einer zuviel? – Herausforderung bei der Kommunikation zwischen Versicherung, Makler und Versicherungsnehmer“ beleuchtete sie die rechtlichen Herausforderungen in diesem sensiblen Dreiecksverhältnis. Anhand ausgewählter Problemfälle zeigte sie auf, wo Verständigung in der Praxis an Grenzen stößt und welche gesetzlichen Lösungen für klare und praktikable Kommunikationsmodalitäten im Interesse aller Beteiligten denkbar wären.

KommR Christoph Berghammer, Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler, nahm in seinem Statement Bezug auf die geplante Reform der Bundesregierung im Bereich der elektronischen Kommunikation im Versicherungsrecht. Ziel dieser Entbürokratisierungsmaßnahme sei es, gesetz-

liche Vorgaben zu modernisieren, den Papieraufwand zu reduzieren und die Kommunikation zwischen Versicherern und Versicherungsnehmern zu erleichtern. Berghammer bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Gesprächsbereitschaft, machte aber zugleich deutlich, dass am Ende eine gemeinschaftliche Lösung stehen müsse, die Rechtssicherheit für Makler, Versicherungen und Kunden gleichermaßen gewährleistet.

Einen weiteren aktuellen Themenblock widmete Daniela Birnbauer MA, LL.M., Rechtsanwältin bei Schönherr Wien, dem Einsatz Künstlicher Intel-

schlussfassungen waren trotz Desinteresse der Kleinaktionäre möglich.

Peinlicherweise übertrug das Zweite Deutsche Fernsehen ZDF die Veranstaltung direkt. 30.000 übrig gebliebene Würstchen verkaufte die VEBA an die deutsche Bundeswehr. Dennoch summierten sich die Kosten der Hauptversammlung auf zwei Millionen D-Mark, was rund 770 D-Mark je anwesendem Aktionär entspricht. Alleine das Porto für die (damals ausschließlich postalisch) versendeten Hauptversammlungsunterlagen summierte sich auf 800.000 D-Mark.

ligenz aus haftungsrechtlicher Sicht. KI komme auch in der Versicherungswirtschaft bereits in vielfältiger Weise zum Einsatz. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand die Frage, inwieweit bestehende haftungsrechtliche Prinzipien auf KI-Systeme übertragbar sind. Darüber hinaus thematisierte sie aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Verantwortlichkeit, Schadenszurechnung und Risikoverteilung.

Der Versicherungsmaklertag 2026 zeigte einmal mehr, wie wichtig der fachliche Austausch über rechtliche, technologische und standespolitische Entwicklungen für die Branche ist. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern nicht nur fundierte fachliche Impulse, sondern auch Gelegenheit zur Diskussion über jene Themen, die Versicherungsmakler schon heute und in Zukunft maßgeblich beschäftigen werden.

Top-Maklerbetriebe setzen auf TOGETHER CCA

Die aktuelle Studie „Die besten Finanz- und Versicherungsprofis Österreichs 2026“ der Österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) zeigt eine klare Tendenz: Die Top 10 der bestplatzierten Maklerbetriebe arbeiten mit Tools von TOGETHER CCA.

Wie stark die Systeme den Makleralltag prägen, zeigt sich besonders in der Praxis dreier ausgezeichneter Unternehmen: SWZ Versicherungsmakler GmbH, Versicherungsmakler Wuppinger e.U. und VDSF Versicherungsmakler GmbH.

Bei der SWZ Versicherungsmakler GmbH gehören die Produkte von TOGETHER CCA seit 2019 zum

Arbeitsalltag. Das Unternehmen wurde bereits zum vierten Mal in Folge im Rahmen der ÖGVS-Studie ausgezeichnet. Für Geschäftsführer Marco Willinger spielen dabei verlässliche digitale Tools eine zentrale Rolle. „Qualität, Verlässlichkeit und Vertrauen sind jene Werte, welche unsere Kunden am meisten schätzen. Die Weiterempfehlung als wichtiges Zufriedenstellungsmerkmal wird in unserem Unternehmen besonders hoch gehalten“, sagt Willinger. Gleichzeitig betont er: „Um den Qualitätsanspruch erfüllen und effizient arbeiten zu können, sind professionelle digitale Tools, rasche Abwicklung und funktionierende Schnittstellen zu den Versicherungsunternehmen unerlässlich.“

Die Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungspartner der Versicherungsbranche sieht er dabei als wichtigen Bestandteil der eigenen Entwicklung: „Als langjähriger Partner von TOGETHER CCA sehen wir die Produktvielfalt und Gestaltungsmöglichkeiten als einen Teil unseres Erfolgs im Versicherungsmaklergeschäft.“

Auch der topplatzierte Versicherungsmakler Wuppinger e.U. setzt seit vielen Jahren auf die Lösungen von TOGETHER CCA –

seit 2011 auf TOGETHER und seit 2017 auf das Kundenverwaltungsprogramm CCA.

„Die Tools unterstützen mich optimal im täglichen Arbeitsalltag – insbesondere durch die effiziente Kundenverwaltung und die übersichtliche Struktur“, erklärt Peter Wuppinger. Dadurch könne er administrative Aufgaben schneller erledigen und sich stärker

Marco Willinger
Peter Wuppinger
Sascha Fleischacker
Gerhard Schuster

auf Beratungsgespräche konzentrieren: „So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die persönliche Beratung meiner Kunden.“

Für Sascha Fleischacker, Geschäftsführer der VDSF Versicherungsmakler GmbH sowie der ALPHACONSULT Versicherungsmakler GmbH, sind die richtigen Werkzeuge im Hintergrund entscheidend.

„Gute Arbeit ist nur mit gutem Werkzeug machbar – das gilt sicherlich für jede Branche in gleichem Maße“, sagt Fleischacker. In seinem Unterneh-

Österreichische Versicherer steigern Gewinn

Die österreichische Versicherungsbranche steigerte 2025 ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 51 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro – nach Verlusten durch Unwetter im Vorjahr wieder ein ausgezeichneter Wert.

Die finanzielle Stabilität bleibt hoch: Der Solvabilitätsgrad erreichte 280 Prozent (Median), einer der höchsten Werte in Europa. Grundlage für

Prävention

senkt jetzt Risikofragen

Stoïk

Der Cyber-Assekuradeur Stoïk hat seit dem 12. März E-Mail-Sicherheitslösungen direkt in seinen digitalen Angebotsprozess für KMU (bis 50 Mio. Euro Umsatz) integriert.

Hintergrund ist der hauseigene Schadensbericht, wonach 60 Prozent

men unterstützt das Kundenverwaltungsprogramm bereits seit 2003 zahlreiche Abläufe im Tagesgeschäft. „Ein komplexes, aber nicht kompliziertes Kundenverwaltungsprogramm (CCA9) trägt zu unserem täglichen, effizienten Arbeitsablauf natürlich enorm bei und unterstützt uns in sämtlichen Prozessen unserer vielfältigen Aufgaben.“

Für Fleischacker bleibt dabei ein Grundprinzip entscheidend: „Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen (des Kunden) zu verstehen – dann können unsere Un-

das Plus war ein Prämienwachstum von 4,8 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro, besonders stark in der Krankenversicherung (+ 8,4 %). In der Lebensversicherung setzen Kunden weiterhin auf Einmalerläge sowie fonds- und indexgebundene Produkte. Den größten Gewinnsprung verzeichnete die Schaden- und Unfallversicherung: Dank geringerer Unwetterschäden stieg ihr EGT fast um zwei Drittel auf 2,04 Milliarden Euro.

„Das gute Ergebnis des Jahres 2025 bedeutet für die österreichische Versicherungswirtschaft weiteren Kapitalaufbau“, erklärte FMA-Vorständin Mariana Kühnel. „Die geringeren Unwetterschäden im vergangenen Jahr ent-

aller Cyberereignisse über den E-Mail-Vektor ausgelöst werden. Durch die technische Implementierung der Security-Tools vereinfacht der Anbieter die Risikoprüfung: Fragen zu MFA und dem Vier-Augen-Prinzip bei Überweisungen entfallen. Gleichzeitig wird das Sublimit für GeldtransferRisiken auf 40 Prozent der Versicherungssumme (max. 1 Mio. Euro) angehoben und die Selbstbeteiligung bei Betrugsschäden auf null reduziert. Laut Deutschland-Chefin Franziska Geier reagiert man damit vor allem auf die steigende

ternehmen in eine sicherlich positive Zukunft blicken.“

Die Aussagen der drei Maklerbetriebe zeigen, wie stark die digitalen Systeme des führenden Anbieters im Bereich der Bestandsverwaltungssoftware und der digitalen Geschäftsabwicklung im Makleralltag etabliert sind. „Wir gratulieren den ausgezeichneten Maklerbetrieben herzlich zu ihrem Erfolg und sind stolz darauf, viele von ihnen mit unseren Lösungen im Arbeitsalltag begleiten zu dürfen“, so Gerhard Schuster, CEO von TOGETHER CCA.

lasten, die Integration von Naturkatastrophen in das Risikomanagement bleibt aber definitiv ein Aufsichtsschwerpunkt der FMA. Ob Extremwetterereignisse in einem Jahr eintreten oder nicht, darf uns nicht von den potenziellen Risiken ablenken.“

Qualität von KI-gestützten Betrugsmaschen wie CEO-Fraud.

Mariana Kühnel
Franziska Geier

Unfallschutz für Familien

Generali

„Unfälle passieren häufig dort, wo man sie am wenigsten erwartet und wo der gesetzliche Unfallschutz nicht greift –im Haushalt oder in der Freizeit“, erklärt Christoph Zauner, Leiter Retail und Corporate der Generali Versicherung. Laut aktueller Unfallbilanz des Kuratoriums für Verkehrssicherheit mussten 2025 rund 824.400 Menschen nach Unfällen im Krankenhaus behandelt werden. Besonders für Familien

Erweitertes

Portfolio

Fass Manager

Der in Bruck ansässige Whiskyspezialist Fass Manager baut seine Marktpräsenz in Österreich weiter aus. Nach der Kooperation mit Uncharted Whisky übernimmt Inhaber Alexander Trauner, pünktlich zum „St.Patrick´s Day“ nun den Exklusivvertrieb für zwei weitere irische Produzenten: die Copeland Distillery und Thomond Gate Whiskey.

Die Copeland Distillery mit Sitz in Donaghadee, Nordirland, ist als CraftBrennerei für maritime Destillate bekannt. Thomond Gate Whiskey fokus-

können solche unerwarteten Situationen weitreichende Folgen haben – sowohl organisatorisch als auch finanziell. Die Generali setzt daher 2026 einen klaren Schwerpunkt auf die private Unfallvorsorge für Familien. „Wir wollen Familien flexible und leistbare Lösungen bieten, die sich an ihren Alltag anpassen“, sagt Zauner. Der modulare Aufbau ermöglicht eine Absicherung, die genau zum Lebensstil und Risikoprofil der Familie passt und bei Bedarf laufend angepasst werden kann.

Familienaktion „Bring your family“

Von 13. März bis 31. Juli 2026 erhalten Generali Kunden zwei Monatsprämien

siert sich hingegen auf die Wiederbelebung der Whiskey-Tradition in Limerick und bringt primär handverlesene Small-Batch-Abfüllungen sowie Single Casks auf den Markt.

Die offizielle Vorstellung der Neuzugänge erfolgt im Rahmen des Vienna Whisky Festival. Dort werden beide Marken durch spezifische Masterclasses vertreten sein, um Fachpublikum und Konsumenten detaillierte Einblicke in die Herstellungsmethoden und die regionale Charakteristik der Abfüllungen zu geben. Erste Produkte beider Destillerien sind bereits über den Onlineshop des Importeurs für den österreichischen Markt verfügbar. „Wir freuen uns, pünktlich zum irischen Nationalfeiertag diese beiden außergewöhnlichen

geschenkt, wenn sie mindestens zwei Personen neu unfallversichern. Ergänzend bietet die Generali:

• Familienrabatte für Erwachsene

• Extra-Rabatt für Alleinerziehende

• Prämienfreie Zusatzleistungen für Neugeborene, Studierende oder während des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld

Rund-um-die-UhrUnterstützung

Die Generali begleitet Kunden weltweit mit einem 24-Stunden-Notfallmanagement und persönlicher Betreuung durch Rehab Manager. Präventive Services – etwa zur Unfallvermeidung – runden das Angebot ab.

Partner im Portfolio zu begrüßen. Sowohl Copeland als auch Thomond Gate passen perfekt zu unserer Philosophie, handwerkliche Qualität und echte Geschichten von kleinen Herstellern nach Österreich zu bringen“, so Inhaber Alexander Trauner.

Jahresergebnis

UNIQA Group

Die UNIQA Group hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2025 die verrechneten Prämien um 8,2 Prozent auf 8,35 Milliarden Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren vor allem die

Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 10,0 Prozent auf 5,04 Milliarden Euro sowie die Krankenversicherung, deren verrechnete Prämien um 6,3 Prozent auf 1,61 Milliarden Euro zulegten. In der Lebensversicherung stiegen die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung um 5,1 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro. In Österreich stiegen die Prämieneinnah-

men um 4,8 Prozent, im internationalen Geschäft um 9,8 Prozent. Die Combined Ratio verbesserte sich 2025 auf 91,7 Prozent nach 93,1 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern legte um 16,9 Prozent auf 516,4 Millionen Euro zu, das Konzernergebnis netto stieg um 22,2 Prozent auf 424,8 Millionen Euro. Als Grund für die Ergebnisverbesserung nennt UNIQA unter anderem die bessere Schaden-Kosten-Quote sowie das weitgehende Ausbleiben größerer

Alexander Trauner

Naturkatastrophen. Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich auf 710,8 Millionen Euro, das Kapitalanlageergebnis stieg auf 798,8 Millionen Euro. Auch bei den Ausschüttungen ist ein Plus vorgesehen: Der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 soll für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,72 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, nach 0,60 Euro für 2024. Das entspricht einer Erhöhung um 20 Prozent. Beim Blick auf die Geschäftsentwicklung verweist UNIQA auf Zuwächse in allen Geschäftsbereichen. In der Schaden- und Unfallversicherung war laut Unternehmen vor allem die Vertriebsleistung ausschlaggebend, in der Krankenversicherung wirkten Prämienanpassungen und das Neugeschäft positiv. In der Lebensversicherung kam

der wesentliche Beitrag insbesondere aus dem internationalen Geschäft. Als stabiles Fundament sieht der Konzern weiterhin den Heimatmarkt Österreich, während die CEE-Region als wesentlicher Wachstumstreiber genannt wird. Für 2026 stellt UNIQA ein Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von 540 bis 570 Millionen Euro in Aussicht. Der Fokus soll auf der weiteren Stärkung des versicherungstechnischen Kerngeschäfts liegen. In Österreich will der Konzern vor allem Profitabilität und Effizienz steigern sowie das Krankenversicherungsgeschäft ausbauen, in den CEE-Märkten steht beschleunigtes profitables Wachstum im Mittelpunkt. Zugleich verweist

UNIQA auf Unsicherheiten durch geopolitische Risiken, mögliche wetterbedingte Schäden und Verwerfungen an den Kapitalmärkten.

wefox hat in Österreich im ersten Quartal 2026 über sein SaaS-Partnerportal für Maklerpartner ein Prämienvolumen von 500 Millionen Euro erreicht. Das Partnerportal wird von Versicherungsmaklern als digitale Schnittstelle zu Versicherungsunternehmen und Endkunden genutzt. Per Ende Februar 2026 arbeiteten 291 regionale wefox-Maklerpartner und 769 aktive Versicherungsexperten mit den dort verfügbaren digitalen Prozessen und Services. Weiter ausgebaut wird auch das technologische Angebot. Das Partnerportal wird laut Unternehmen in enger Abstimmung mit den Maklerpartnern weiterentwickelt, um Abläufe entlang des Versicherungszyklus stärker zu digitalisieren. Dazu zählen unter anderem die Weiterleitung von Schadensmeldungen über Schnittstellen sowie die digitale Abwicklung von der Offertlegung bis zur Polizzierung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der „fix App“ für Kunden von wefox-Maklerpartnern. Diese verzeichnete laut Unternehmen in den ersten Monaten nach dem Start knapp 3.000 aktive Nutzer. Vorgesehen sind weitere Ausbauschrit-

te, unter anderem im Hinblick auf die Anforderungen des Barrierefreiheitsgesetzes sowie bei der digitalen Kundenkommunikation.

Für 2026 nennt wefox als Schwerpunkte den Ausbau des Maklernetzwerks, Investitionen in Technologie mit Fokus auf KI sowie die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Versicherungen.

Florian Weikl, wefox Austria Country Head zur Wachstumsstrategie 2026: „Als neuer Country Head sehe ich wefox als integrativen Partner für die österreichische Versicherungsbranche. Wir setzen auf einen nutzerzentrierten und hybriden Ansatz, bei dem Digitalisierung zur Problemlösung und Effizienzsteigerung dient. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung auf Augenhöhe der Kern. Unsere strategischen Stoß-

richtungen für 2026 sind fokussiertes Wachstum des Maklernetzwerks, kontinuierlicher Technologieausbau mit Fokus auf KI und die Optimierung unserer Partnerschaften mit Versicherungen für maximale Transparenz. Die Stärke unserer Maklerpartner und des wefox Teams sind das Fundament unseres Erfolgs und ich freue mich darauf, diese Ära bei wefox in Österreich gemeinsam mit unseren Partnern zu gestalten“.

Joachim Müller, CEO der wefox Holding AG ergänzt: „Eine halbe Milliarde Euro Prämienvolumen ist ein beeindruckendes Statement und ein Beleg für die Schlagkraft von wefox in Österreich. Wir sind mit der Entwicklung in diesem wichtigen Kernmarkt sehr zufrieden; er fungiert als Blaupause für effizientes, technologiegestütztes Wachstum innerhalb der wefox Gruppe.“

Stephan Ehrenfeldner (Geschäftsführer wefox Austria GmbH), Joachim Müller (CEO wefox Holding AG), Florian Weikl (Country Head wefox Austria GmbH) und Friedrich Riddermann (CMO wefox Holding AG)
CEO Andreas Brandstetter

Fachtagung Unfallversicherung

Österreichische Gesellschaft für Versicherungsfachwissen

Die Fachtagung Unfallversicherung der Österreichischen Gesellschaft für Versicherungsfachwissen (GVfW) zeigte die Sparte in einem größeren Zusammenhang aus Demografie, Medizin, Statistik, Markt, Judikatur und Prävention. Schon das Programm machte deutlich, dass es nicht nur um Produkte und Bedingungen ging, sondern um die Frage, wie sich die Unfallversicherung in einer älter werdenden und zugleich aktiveren Gesellschaft neu positionieren muss. Moderiert wurde die Veranstaltung von MMag. Astrid Knitel und Wilhelm Klimon.

Den Auftakt setzte Prim. Dr. Karin Stengg vom Healthy Aging Medical Center Vienna mit einem Plädoyer für die Langlebigkeitsmedizin. Sie machte deutlich, dass steigende Lebenserwartung nicht automatisch mehr gesunde Lebensjahre bedeutet und leitete daraus auch für die Unfallversicherung eine neue Rolle ab: weg vom reinen Kostenträger, stärker hin zum Präventionspartner. Univ.-Prof. Dr. Alexia FürnkranzPrskawetz ordnete diese Entwicklung

demografisch ein. Österreich werde bis in die 2040er Jahre weiterwachsen, zugleich aber deutlich altern – mit weitreichenden Folgen für Sozialsysteme, wirtschaftliche Strukturen und damit auch für den Versicherungsbedarf.

Praxisnah wurde die Tagung mit den Beiträgen von Mag. Bernd Lang, Ausbildungsleiter des ÖAMTC Air Rescue College, und Dr. Maximilian Niederer vom Österreichischen Bergrettungsdienst NÖ/W. Lang schilderte die Anforderungen der Hubschrauberflugrettung in einem hochkomplexen Einsatzumfeld, Niederer beleuchtete die Bergrettung zwischen gesetzlicher Pflicht, Eigenverantwortung und Prävention im alpinen Raum. Ergänzt wurde dieser operative Blick durch Dominik Doppler von Europ Assistance, der zeigte, wie komplex medizinisch notwendige Rückholungen aus dem Ausland tatsächlich sind – als Zusammenspiel von Medizin, Logistik, Organisation und Versicherungsleistung.

Mag. Christian Schimanofsky vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) brachte die Diskussion mit aktuellen Zahlen auf den Boden der Realität zurück. Die meisten Unfälle ereignen sich in Österreich im Haushalt und in der Freizeit; besonders markant ist dabei, dass 86 Prozent aller Unfälle

nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt sind. Vor diesem Hintergrund erscheint die private Unfallversicherung weniger als bloßes Zusatzprodukt, denn als Antwort auf eine strukturelle Deckungslücke. Mag. Peter Gebetsberger von Naturfreunde Österreich griff mit dem MountainbikeSport ein wachsendes Freizeitsegment auf und zeigte, dass pauschale Risikourteile hier zu kurz greifen. Unterschiedliche Disziplinen, technische Anforderungen und persönliche Faktoren verlangten vielmehr nach einer differenzierten, präventionsorientierten Betrachtung.

Einen medizinisch-gutachterlichen Schwerpunkt setzte PD Dr. Stephan Grechenig. Er spannte den Bogen von Verletzungsmustern über Kausalitätsfragen bis zu Dauerinvalidität und altersbezogenen Begutachtungsproblemen. Besonders wichtig war dabei die klare Trennung zwischen Vorinvalidität und Mitwirkung. Den Blick nach Deutschland brachte Thomas Lämmrich vom GDV ein. Er beschrieb eine Unfallversicherung, die zwar stabil sei, zugleich aber unter strukturellem Druck stehe – und sich deshalb vom reinen Zahler stärker zum aktiven Begleiter im Schadenfall entwickeln müsse. Assistance-, Reha- und Serviceleistungen rückten damit stärker ins Zentrum. Die juristische Perspektive vertiefte Dr. René Musey, Rechtsanwalt, der anhand der AUVB und aktueller OGH-Judi-

Wilhelm Klimon, Viktoria Schnaderbeck, Prim. Dr. Karin Stengg, PD Dr. Stephan Grechenig, Thomas Lämmrich, Univ.-Prof. Dr. Alexia Fürnkranz-Prskawetz, Dr. René Musey und MMag. Astrid Knitel

katur zeigte, wie entscheidend präzise Fragestellungen, saubere Abgrenzungen und klare Beweisführung in der Leistungsprüfung sind.

Zum Abschluss setzte Viktoria Schnaderbeck, ehemalige österreichische Fußballnationalspielerin, mit dem Thema mentale Stärke und Resilienz einen bewusst anderen Akzent. Ihr Beitrag machte deutlich, dass hinter Prä-

vention, Verletzung, Rehabilitation und Versicherungsleistung immer auch persönliche Bewältigungsprozesse stehen.

Im Fazit zeigte die Tagung die Unfallversicherung nicht als statische Sparte, sondern als Bereich, der sich fachlich und strategisch neu sortieren muss. Demografischer Wandel, längere Aktivitätsphasen, neue Freizeitmuster, komplexere Begutachtung sowie ein

Europäische Versicherungsbranche

Verband Österreichischer Versicherungsmakler

Im Rahmen des Broker Lunch des Verbands Österreichischer Versicherungsmakler präsentierte Yorck Hillegaart, Präsident der European Federation of Insurance Intermediaries (BIPAR), ein klares Bild der aktuellen Herausforderungen der europäischen Versicherungsbranche. Im Mittelpunkt stand der demografische Wandel, die zunehmende Häufigkeit von Naturkatastrophen, wachsende Versicherungslücken sowie neue Bedrohungen durch Cyberkriminalität und Terrorismusfinanzierung. Auch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz verändert die Branche grundlegend.

Expertise der European Federation of Insurance Intermediaries

„Seit 2024 verfolgt die Europäische Union einen strategischen Kurs hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und weniger Bürokratie – auch wenn Vereinfachung nicht zwangsläufig weniger Komplexität bedeutet“, erläuterte Hillegaart. Gleichzeitig warnte er vor den Risiken einer Überregulierung: „Sie erhöht Kosten und administrativen Aufwand, häufig ausgelöst durch Fehlentwicklungen einzelner Marktteilnehmer. Umso wichtiger sind praxisnahe und verhältnismäßige Regelungen.“ Positiv bewertete der Versicherungsexperte,

dass die Branche auf europäischer Ebene stärker eingebunden ist und ihre Expertise gezielt in politische Entscheidungsprozesse einbringt. Hillegaart betonte: „Versicherungsmakler spielen eine Schlüsselrolle, denn sie sind das Bindeglied zwischen komplexen Produkten und den Bedürfnissen der Kunden. Qualifizierte Beratung und verständliche Aufklärung sind in einer zunehmend digitalen Welt wichtiger denn je.“

Struktureller Wandel und Chancen für unabhängige Vermittler

Auch strukturell befindet sich die Branche im Wandel. Konsolidierungen, steigende Investitionen und un-

wachsender Bedarf an Prävention, Assistance und Reha-Steuerung verschieben die Anforderungen deutlich. Die zentrale Frage lautet damit nicht mehr nur, wie ein Unfall versichert ist, sondern zunehmend auch, wie Risiken früher erkannt, Schäden besser begleitet und Leistungen verständlicher in ein verändertes Lebensumfeld eingebettet werden können.

geklärte Nachfolgeregelungen führen zu einer wachsenden Zahl an Fusionen. Dennoch bestehen Chancen für unabhängige Vermittler – vorausgesetzt, sie investieren aktiv in ihre Zukunftsfähigkeit.

Entwicklungen im österreichischen Markt

Bereits in seiner Eröffnungsrede verwies Dr. Klaus Koban, Präsident des Verbands Österreichischer Versicherungsmakler, auf zentrale Entwicklungen am österreichischen Markt. Neben der fortschreitenden Konsolidierung und dem wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz hob er insbesondere die steigende administrative Belastung für Makler hervor. Gleichzeitig betonte Koban die stärkere Einbindung von Frauen sowie die gezielte Förderung junger Talente, die insbesondere den persönlichen Austausch und das Networking als großen Mehrwert schätzen.

Dr. Klaus Koban, VÖVM und Yorck Hillegaart, Präsident BIPAR

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Adresse: 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221

Telefon: +43 (0)720 515 000 e-mail: office@riscontrol.at

Team: Doris Wrumen, Chefredakteur; Isabella Schönfellner, Geschäftsführer; Christian Proyer; Christoph Schönfellner, Layout; Jasmin Brandel; Andreas Dolezal; Michael Kordovsky; Mag. Christian Sec.

Fotos: www.foto-duerr.at, CORUM, DONAU Versicherung, Daniel Moeller Fotografie, Roland Schmidt, Sabine Klimpt, Cardes, Mag. (FH) Katharina Axmann, Ingo Folie, Christoph Liebentritt, Luis Navas Jr, Franziska Liehl/TOGETHER CCA, Ian Ehm, Christian Mikes, FMA, Cati Donner, Ludwig Schedl, Natascha Unkart, Adobe Stock/Lomb, Adobe Stock/ Aleks Taurus, Adobe Stock/OlehStock, Adobe Stock/Graphi, Philipp Monihart, Christoph Schoenfellner, Pascal Baronit.

Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr.

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Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird

In der nächsten Ausgabe

mit Mag. Birgit Eder, CEO, Hauptbevollmächtigte - 50 Jahre ARAG in

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher sprachformen verzichtet. Sämtliche Personen Bezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.

Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, so-

fern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird.

Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2026/ (ca)

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