31.10.2024 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
10 REGION ABWASSERREINIGUNG
Der Jubiläumstag mit Führungen in der ARA Eich in Bassersdorf hat viele Interessierte angezogen. Seite 39
BASSERSDORF WORLD CAFÉ
Aktiv wurden am World Café in Gruppen fünf Handlungsfelder der Bevölkerungsumfrage vertieft bearbeitet. Seite 15
BRÜTTEN STEUERFUSS
Verlockende Aussicht: der Gemeinderat stellt das Budget 2025 mit einer Steuersenkung um vier Prozent vor. Seite 25
Sie sind unsere Zukunft: Jugendliche aus der Region. Die hier Modell stehenden Jugendlichen des Jugi 51 in Nürensdorf sind nicht identisch mit den im Text erwähnten. (zvg)
Wie geht’s unserer Jugend? Der dorfblitz widmet sich einer Altersgruppe, die sonst in den Medien meist nur vorkommt, wenn etwas schiefläuft – Beispiel Jugendgewalt oder Vandalismus. Wie haben die Jugendlichen die Pandemie verdaut, wie geht es ihnen in diesen unruhigen Zeiten, und was wünschen sie sich in ihren Wohngemeinden? von Birgit Günter
NÜRENSDORF TIMING
Neuer Regisseur – neues Glück? Die diesjährigen Proben hiess für viele der langjährigen Schauspieler neue Wege zu beschreiten. Seite 37
P
andemie, Krieg, Klimawandel, Soziale Medien: Es sind Zeiten grosser Veränderungen, in denen heutige Jugendliche heranwachsen. Die gute Nachricht vorneweg: Den meisten befragten Jugendlichen geht es «gut bis sehr gut». Daneben gibt es aber viele, die mit sich und ihrem Umfeld kämpfen. «Die heutige Welt ist komplex und globale Krisen omnipräsent», sagt Moritz Wey, Leiter Jugendarbeit in Bassersdorf. Dies färbe auf die Psyche der Jugendlichen
ab: «Trotz hohem Lebensstandard und guten Bildungschancen sind Stress und Druck bei unseren Jugendlichen ein Thema.» Stressfaktor Schule Nino Che Ala, Leiter der Jugendarbeit Nürensdorf, bestätigt dies. «Rund 40 Prozent der Jugendlichen gaben in unserer Umfrage an, sehr häufig oder häufig gestresst zu sein.» Auffällig verschlechtert hat sich dabei die Kategorie jener Jugendlicher, die sagen, es ginge ihnen sehr schlecht: nämlich von vier auf zwölf Prozent.
Stressfaktor Nummer eins ist aber nicht das Weltgeschehen, sondern die Schule. «Dort habe ich viel Stress», sagt ein 15-Jähriger aus Nürensdorf stellvertretend für fast alle befragten Jugendlichen. «Schlechte Noten» nennt auch der 15-jährige Louis aus Birchwil als grössten Stressfaktor, und die 16-jährige Leonie aus Brütten führt «Prüfungsphasen und die damit verbundene Müdigkeit» an. Die Umfrage, welche die Jugendarbeit Nürensdorf vor einem Monat Fortsetzung auf Seite 2