DIE GRÖSSTE ZEITSCHRIFT DER NORDWESTSCHWEIZ
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SEPTEMBER 2020
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Elisabeth SchneiderSchneiter Die bodenständige Präsidentin der Handelskammer beider Basel
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AUFTAKT
die schönsten Liegenschaften der Region
Editorial Liebe Leserinnen Liebe Leser
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wirkt bedrohlich, ist lästig, unbequem, schränkt ein. Und nochmals die Frage: Schützt der Mundschutz vor einer Ansteckung? Doch ist es müssig, gerade über Sinn und Unsinn des Maskentragens zu viele Gedanken zu verschwenden. Stand heute: Wir wissen es nicht wirklich. Was wir aber wissen: Einen zweiten Lockdown darf es nicht geben. Wenn die Maske etwas dazu beiträgt, ein wiederkehrendes, kollektives «Stay-at-home» zu verhindern, dann lieber so. Die Maskenpflicht im Tram, beim Shopping in der Stadt oder im Konzertsaal ist eine kleine Einschränkung, die es im Moment in Kauf zu nehmen gilt. Also arrangieren wir uns mit einer neuen Normalität – und zeigen auch, dass es uns mit der im Frühling so hochbeschworenen Solidarität tatsächlich ernst ist. Übrigens: Noch haben wir in unseren Verlags- und Redaktionsräumen keine Maskentragpflicht. Diesen Text hier habe ich jetzt trotzdem mit Mundschutz verfasst, um intensiver am Thema dran zu sein – oder so. Weh getan hat’s beim Schreiben nicht – ich hoffe, beim Lesen ebenso wenig. Ich wünsche Ihnen mit der Lektüre des neuen Hefts viel Vergnügen – mit oder ohne Gesichtsmaske. ■
Thomas Kramer thomas.kramer@birsforum.ch
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rinnern Sie sich noch an Ihr erstes Mal? Haben Sie es als merkwürdig erlebt, ja unangenehm empfunden? Haben Sie es ohne viel nachzudenken einfach gemacht? Oder gehören Sie gar zu denjenigen, die es genossen haben, sich so eine Schutzmaske anzuziehen? Meine Gesichtsjungfräulichkeit habe ich im April im Grossraumbüro verloren. Der selbstgenähte Virenschutz mit schwarzen Baslerstab-Bedrucken kam ganz unerwartet per Briefpost von einer lieben Leserin aus Münchenstein. In jenem Moment wusste ich nicht so recht, was ich damit eigentlich anfangen soll. Ob das Ding überhaupt gegen COVID-Viren nützt, ging mir durch den Kopf. Dann habe ich die Maske anprobiert. Der Stoff, die Gummibänder waren etwas knapp bemessen und haben meine Ohren einen Tick zu offensiv nach vorne ausgerichtet. Das Atmen war ungewohnt, ja mühsam. Und weil das damalige BAG-Gebet «Hände waschen, Abstand halten, zu Hause bleiben» die Schutzmaske nicht wirklich im kollektiven Bewusstsein verankerte, verschwand das gute Stück schon bald in irgendeiner Schublade. Dort blieb die Maske während dieses ganzen Corona-Sommers liegen. Bis steigende Fallzahlen, eine drohende «Zweite Welle» und die damit einhergehende, sich auf immer mehr Lebensbereiche ausdehnende Maskenpflicht das gute Stück wieder an die Oberfläche gespült hat. Unterdessen haben sich bei mir zu Hause weitere, bequemere Stoffund Papier-Masken angehäuft und liegen – ähnlich wie die Legosteine meiner Kinder – an allen möglichen und unmöglichen Orten herum. Im Hosensack, in der Arbeitstasche, im Auto-Handschuhfach – keine Ahnung, weshalb da letzthin eine im Gefrierfach aufgetaucht ist. Ich gebe zu, noch immer sträube ich mich innerlich, wenn ich mich maskieren muss. Es
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FINANZEN
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Ist die Zukunft digital? Erinnern Sie sich, wann die Post Ihre letzte Online-Bestellung bei Ihnen zu Hause zugestellt hat? Haben Sie für Ihre zuletzt getätigte Banküberweisung einen Einzahlungsschein in der Bank abgegeben oder doch lieber zwei Klicks in Ihrer E-Banking-App gemacht? Es scheint, als sei nicht nur die Zukunft digital, sondern bereits die Gegenwart.
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ür uns Anwender bietet die Digitalisierung in erster Linie einen Mehrwert bezüglich Bequemlichkeit. Ein T-Shirt ist schnell bestellt, während wir auf den Zug warten und wir verkaufen noch eben den Hometrainer, der unbenutzt im Keller steht. Unternehmen können ihre Effizienz verbessern. Wenn eine Firma Prozesse noch händisch erledigt, während die Konkurrenz dies mit digitaler Unterstützung viel schneller macht, hat es einen Wettbewerbsnachteil. Händische Prozesse drücken auf die bereits geringe Marge, was sich negativ auf den Gewinnausweis auswirkt.
Um eine breit diversifizierte und global aufgestellte Anlagestrategie abzurunden, kann ein Anleger in die Unternehmen investieren, die in den vier wichtigen Teilbereichen der Digitalisierung tätig sind, dazu gehören E-Finance, Onlinehandel, Soft- und Hardware und IT-Sicherheit. Gerade Letzteres nimmt stark an Bedeutung zu. Legen Hacker einen Unternehmensserver lahm, steht die Produktion still, was zu finanziellem Schaden führt, den in letzter Konsequenz der Aktionär trägt. Wie bei anderen Themen ist es für Anleger sinnvoll, sich nicht einzelne Titel selbst auszusuchen, sondern auch hier auf Diversifikation zu setzen. Mit dem neuen BLKB Digitale Zukunft Basket profitieren Sie von rund 50 internationalen Unternehmen, die in diesen Bereichen zu den führenden Firmen gehören. Und dies, wie von der BLKB gewohnt, mit strengen An■ forderungen an die Nachhaltigkeit.
Wie profitieren Sie als Anleger von der Digitalisierung?
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Björn Weigelt, Investment Specialist bei der BLKB. bjoern.weigelt@blkb.ch Foto: zVg
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Für Anleger gilt die altbekannte Börsenweisheit, man solle in einem Goldrausch nicht nach Gold graben, sondern lieber die Schaufeln für die Goldgräber verkaufen. Auch in der Digitalisierung macht es Sinn, auf Lösungsanbieter zu setzen, die Unternehmensprozesse effizienter machen, die Datensicherheit sicherstellen oder Zahlungsplattformen anbieten.
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Gesehen!
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Sagen Sie doch mal
Sportportrait
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Eingewandert
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Inhalt Editorial
Thomas Kramer
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Sagen Sie doch mal Salomé Jantz und David Bröckelmann
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Kultur-Agenda Kunsttage Basel
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Events &Tipps
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Rätselspass
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Frauenstadtrundgang 8–9
Titelgeschichte
Elisabeth SchneiderSchneiter
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Empfehlungen
Lokaltermin
Liestal
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Gesundheit
Sportportrait
Nadia Pfister
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Getestet
Wespen-Dusche
Engagiert Eingewandert Gesehen!
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Essen & Trinken
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Mode
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Verein Neustart
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Handwerk & Immobilien
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Jennifer Perez
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Titelbild: Christian Jaeggi
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SAGEN SIE DOCH MAL
Haben Sie das Stück in der Zwischenzeit inhaltlich etwas verändert? DB: Wir setzen in unseren Stücken immer Bezugspunkte zur Aktualität. Insofern gibt’s eine Version vor und nach Corona. So sprechen wir nicht mehr von Senioren, sondern von Risikogruppen. Wir möchten aber betonen: Es ist kein Corona-Stück! Für Viele hat das Veranstaltungsverbot den gesellschaftlichen Wert von Theater, Konzerten, von Kultur überhaupt so richtig deutlich gemacht. Wie schätzen Sie das ein? SJ: Das kann ich nur unterstreichen. Kultur heisst auch Austausch und Geselligkeit. Schon im Juni, als wir wieder mit unseren Stadtrundgängen unterwegs waren, haben wir viele freudige Reaktionen bekommen, dass wir etwas anbieten. Digitale Alternativen können das Live-Erlebnis nie ersetzen.
«Wir sind richtig rampengeil!» Bei David Bröckelmann hat sich viel Spielvorfreude aufgestaut.
«Kreativ kracht’s bei uns regelmässig» Sagen Sie doch mal… In dieser Rubrik stellen sich Persönlichkeiten aus der Nordwestschweiz den Fragen von Regio aktuell. In dieser Ausgabe antworten Salomé Jantz und David Bröckelmann, seit 15 Jahren privat und auf der Bühne ein Paar.
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Am Freitag, 13. März, mussten Sie wegen Corona vier Stunden vor Beginn der Uraufführung Ihres neuen Comedy-Programms «19:57. Gleis 12» absagen. Wie fühlte sich das an, aufs Abstellgleis gestellt zu werden? David Bröckelmann: In diesem Moment überkam uns eine grosse Enttäuschung. Da war Leere und Trauer. Es flossen gar Tränen. Salomé Jantz: Tatsächlich hat uns das den Boden unter den Füssen weggezogen. Wir ha-
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ben einige Tage gebraucht, um zu realisieren, dass jetzt wirklich nichts mehr geht. Was bedeutet Ihnen die am 16. September nachzuholende Premiere? DB: Wir haben grosse Lust, endlich wieder zu spielen. Wir sind richtig rampengeil! (lacht) SJ: Als würde man eine Kuh und einen Stier nach einem langen Winter im Stall wieder auf die Weide lassen!
Wie haben Sie sich als Schauspieler im vergangenen halben Jahr wirtschaftlich über Wasser halten können? SJ: Als Selbständigerwerbende haben wir Erwerbsersatzentschädigung erhalten. Darüber hinaus haben uns Freunde ihre Unterstützung angeboten – auf deren Angebote wir zum Glück nicht zurückgreifen mussten. DB: Wie andere auch haben wir den Gürtel enger geschnallt und von Reserven gezehrt – und dabei festgestellt, dass man mit weniger leben kann. Es besteht keine Gefahr, dass wir unter der Brücke enden. Einige Kulturschaffende haben die Zeit des Lockdowns als besonders kreativ empfunden. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? DB: Die letzten zehn Jahre verliefen für mich atemlos – diesen Sommer habe ich endlich einmal Zeit für mein persönliches Burn-out gefunden. Im Ernst, ich habe Vieles schleifen lassen, während ein paar Tagen gar meine Agenda nicht mehr gefunden. Nachhaltig wird diese Zeit der Entschleunigung aber nicht sein. SJ: Ich habe die Ruhe sehr genossen. Ich durfte mitten unter der Woche draussen im Garten liegen, ein Buch lesen und dabei das Gefühl haben: Hey, es ist voll ok! Wer hat vor einem Auftritt mehr Lampenfieber? DB: Anspannung vor dem Auftritt gehört in unserem Metier dazu. Es ist aber schon so: Je älter ich werde, umso mehr Lampenfieber habe ich.
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SALOMÉ JANTZ & DAVID BRÖCKELMANN
Salomé Jantz (45) ist in Muttenz aufgewachsen, bildete sich zur Bewegungspädagogin aus und kam über eine Weiterbildung in Theaterpädagogik zur Schauspielerei. David Bröckelmann (48), gross geworden in Binningen, absolvierte die Schauspielschule in Freiburg im Breisgau. National bekannt wurde er als Stimmenimitator in der Late-Night-Show «Giacobbo/Müller» und als «neue» Kasperli-Stimme. Beide gehören zum Ensemble des Theater Fauteuil, treten unter «Bröckelmann & Bröckelfrau» mit eigenen Stücken auf und bieten über Basel Tourismus szenische Stadtrundgänge an. Sie sind seit 2008 miteinander verheiratet und leben in Binningen.
Fotos: Mimmo Muscio
Zu den Personen
SJ: David erscheint für Aussenstehende nervöser – ich kann es besser kaschieren. Aber innerlich fühle ich mich elendig und frag ich mich: Warum nur tu ich mir diesen Job an… DB: Bei der anstehenden Premiere machen mich zusätzliche Aspekte nervös. Als Autor frage ich mich, ob das Publikum das Stück versteht, ob es an den Stellen lacht, wo ich es erwarte? Und wegen Corona stelle ich mir die Frage: Getraut sich das Publikum überhaupt wieder ins Theater? Nach dem Auftritt folgt die Kritik. Was macht das mit Ihnen? SJ: Dass uns das Publikum, Freunde oder professionelle Kritiker den Spiegel vorhalten, ist essenziell. Je nachdem, wer sie formuliert und wie sie ausfällt, kann ich besser oder schlechter damit umgehen. DB: Wichtig erscheint mir, harte Kritik gleich zu behandeln wie überschäumendes Lob. Nicht abheben, wenn man in den Himmel gehoben wird, aber auch nicht zu Tode betrübt sein, falls die Kritik sehr negativ ausfällt. Sie gelten als Traumpaar schlechthin. Wann haben Sie letztmals gedacht, gegeneinander und nicht miteinander verheiratet zu sein? DB: Zum Glück haben wir ein grosses Haus, da können wir uns aus dem Weg gehen, wenn wir uns mal streiten – beruflich wie auch privat. Das kommt auch bei uns vor – doch versöhnen wir uns rasch. Am Sonntag haben wir uns wegen einer Familiensache gestritten, weisst du noch, warum? SJ: Nein, ich hab’s auch vergessen. (lacht) Wir sind eben beide nicht nachtragend. Kreativ
«Digitale Alternativen können das Live-Erlebnis nie ersetzen», ist Salomé Jantz überzeugt.
kracht’s aber bei uns regelmässig. Wie wird eine Figur gezeichnet, wer spricht welchen Text? Da bekommen wir uns schon mal in die Haare – auch weil wir um unsere Rollen kämpfen. Wie steht’s eigentlich mit Kindern? SJ: Ich habe Kinder sehr gerne, erfreue mich an unseren Nichten und Neffen. Selbst habe ich aber nie einen Kinderwunsch verspürt. DB: Wir könnten den Bedürfnissen eines Kindes gar nicht gerecht werden. Diese brauchen feste Strukturen, welche wir mit unserem Beruf nicht bieten können. Und ein Kind als blosses Accessoire–das kam für uns beide nicht infrage. Glauben Sie an Ihre ewige Liebe? SJ: Ewig verliebt sein, dieses Gefühl verschwindet. Liebe im Sinne von Nähe und Vertrautheit, die bleibt. Ich weiss, was ich an David habe. Je länger wir zusammen sind, umso gefestigter erlebe ich unsere Partnerschaft. DB: Wir teilen uns so vieles: Gleicher Humor,
gleiche Assoziationen und vieles mehr. Nur eines wünsche ich mir nicht: Dass wir uns eines Tages nicht mehr äusserlich unterscheiden. Salomé Jantz und David Bröckelmann in einen Slogan verpackt. Wie würde dieser lauten? ■ SJ und DB: «Doppelt hält besser!» Interview: Thomas Kramer
3 x 2 Tickets gewinnen In ihrem aktuellen Stück «19:57. Gleis 12» (Premiere am 16.9.) entdecken zwei Menschen ihre alte Welt neu. Salomé Jantz und David Bröckelmann parodieren komisch, klug und unverblümt – vom Krach im hinteren Abteil bis zum Kragen platzen über die vielen Vorschriften im Zug. Regio aktuell verlost 3x2 Tickets für den Tabourettli-Auftritt vom Mittwoch, 2. Dezember, 20 Uhr. Einfach unter www.regioaktuell.com/wettbewerb mitmachen. Viel Glück!
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Glückliche Gewinner In der letzten Ausgabe hat Regio aktuell wiederum Tickets verlost. Die Redaktion bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für die so rege Teilnahme an unseren Aktionen und Wettbewerben und gratuliert den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern. 5x2 Tickets für Biréli Lagrène Gipsy Trio im Volkshaus Basel ■ János Colonnello, Muttenz ■ Lisbeth Fischer, Reinach ■ Monica Lier, Rodersdorf ■ Barbara Schibli, Muttenz ■ Andrea Spiniello, Reinach 3 x2 Tickets für das «Gässli Film Festival: Regio Special» in Liestal ■ Ruth El Waziry, Arlesheim ■ Ursula Hug, Muttenz ■ Peter Mühlemann, Gelterkinden 3 x2 Tickets für das «Gässli Film Festival: Regio Special» in Gelterkinden ■ Stephan Moser, Basel, ■ Annemarie Moser, Magden ■ Günter Müller, Lupsingen 2 x2 Tickets für das Jubiläumsfestival Neue Musik Rümlingen ■ Seraina Darnuzer, Aesch ■ Franz Furrer, Therwil 19x 2 Plätze Führung und Konzert Stadtcasino Basel ■ Marianne Abt, Münchenstein ■ Tobias Bossert, Therwil ■ Annemarie Burri, Reinach ■ Monika Dahinten, Aesch ■ Urs Degen, Oberwil ■ Ruedi Dräyer, Muttenz ■ Kathrin Egli, Arlesheim ■ Andreas Ernst, Reinach ■ Daniel Glasstetter, Reinach ■ Franz Janser, Oberwil ■ Anna Kamber, Arboldswil ■ Brigitte Kreiliger-Speyerer, Münchenstein ■ Sibylle Kym, Arlesheim ■ Liliane Marquis, Münchenstein ■ Marianne Martinaglia, Oberwil ■ Melanie Müller, Basel ■ Wolfgang Nierhaus, Münchenstein ■ Gerhard Scheiblechner, Bubendorf ■ Nelly Serpi, Aesch
Schreiben Sie uns
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Liebe Leserin, lieber Leser
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Was gefällt Ihnen am Regio aktuell, worüber haben Sie sich gefreut, was vermissen Sie und was können wir noch besser machen? Wir freuen uns über Ihre Anregungen per Post oder E-Mail. BirsForum Medien GmbH Regio aktuell Malsmattenweg 1 4144 Arlesheim redaktion@regioaktuell.com
Catherine Walter (links) und Anna Mölll vom Verein Frauenstadtrundgang Basel führten zum Thema «Wissensdurst
und
«Des Weibes Welt ist das H Auf Einladung von Regio aktuell haben sich 20 Leserinnen und Leser mit dem Verein Frauenstadtrundgang auf eine Reise durch die Geschichte von Bildung und Migration in Basel begeben.
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er Rundgang «Wissensdurst und Reiselust» ist das jüngste Angebot des Vereins Frauenstadtrundgang. Er führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedene Orte in der Basler Altstadt, an denen sich die Themen Bildung und Migration manifestieren – zum Beispiel zum Erasmushaus an der Bäumleingasse, wo man etwas über die Geschichte der italienischen Humanistin Olympia Fulvia Morata und ihrer Verbindung zu Basel erfährt, oder in die Freie Strasse, wo der Baselbieter Lehrer Johannes Kettiger im 19. Jahrhundert eine Privatschule für gut betuchte Knaben gründete. Auch 20 Leserinnen und Leser von Regio aktuell machten sich am 19. August auf Einladung des Verlags auf zu dieser Reise durch die Basler Bildungsgeschichte von der Zeit des Humanismus bis zur Gegenwart. Begrüsst wurden sie an diesem Dienstagabend von Regio-aktuell-Chefredaktor Thomas Kramer sowie den beiden Rundgangleiterinnen Anna Möll und Catherine Walter auf dem
Münsterplatz. Dort befindet sich mit dem Gebäude der Allgemeinen Lesegesellschaft auch die erste Station des Rundgangs: Die ALG wurde 1787 gegründet, um der Bevölkerung Zugang zu Literatur und Allgemeinwissen zu bieten – zumindest der reichen männlichen Oberschicht. Damals sei die Allgemeine Lesegesellschaft noch eine «frauenlose Zone» gewesen, erklärten die Rundgangleiterinnen.
Keine Studentinnen aus dem Ausland Überhaupt blieb den Frauen in der Gesellschaft lange Zeit die Rolle der Mutter und Hausfrau vorbehalten. Auf Anregung von Johannes Kettiger wurde zwar in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Liestal erstmals eine Bezirksschule für Mädchen gegründet, doch auch hier wurden die jungen Frauen hauptsächlich auf ihre Rolle als «Herrin des Hauses» vorbereitet. «Des Mannes Haus ist die Welt und des Weibes Welt ist das Haus», formulierte es Kettiger in einer Rede von 1854.
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COVID-konform: Leser von Regio aktuell mit den vier Brüdern von 77 Bombay Street.
Foto: Cédric Bloch
«Es ist cool, dass ihr alle gekommen seid»
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und Reiselust» durch die Stadt.
Foto: Cédric Bloch
s Haus» Der Rundgang endete auf dem Petersplatz vor dem Kollegiengebäude der Uni Basel. Hier erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass zwar die Schweiz im 19. Jahrhundert als erstes europäisches Land Frauen zum Studium zuliess, sich die traditionelle Universität Basel damit aber noch lange Zeit schwertat. Während die Studentinnen an anderen Universitäten meist aus dem Ausland – vorwiegend aus Russland – stammten, durften in Basel bis 1937 nur Frauen studieren, die ihre Schulausbildung in der Schweiz absolviert hatten. 1938 erhielt mit der Slawistin Elsa Mahler erstmals eine Frau einen Lehrauftrag an der Uni Basel. Béatrice Koch ■
in besonderes Erlebnis genossen sechs Leserinnen und Leser von Regio aktuell in der Lounge des Parterre One: Eine Stunde vor Konzertbeginn trafen sie auf die vier Jungs von 77 Bombay Street zum entspannten FanPlausch – Corona-bedingt mit Schutzmasken geschützt. «Es ist mega cool, dass ihr alle gekommen seid!», sagte ein sichtlich aufgeräumter Matt – der wie seine Brüder sich über jede und jeden freute, der sich wieder an eine Veranstaltung getraut. Im weiteren Gespräch erfuhren unsere Leser, dass die vier Brüder den Lockdown im Studio überbrückt haben. «Wir haben neues Songmaterial aufgenommen. Wenn alles gut läuft, wird das neue Album im Frühling 2021 erscheinen», so Matt. Und: Seit der Band von COVID-19 der Stecker gezogen wurde, hätte sie bis zu diesem Donnerstagabend, 27. August, lediglich ein «Auto-Konzert» in Chur gegeben – die Musiker auf der Bühne, das Publikum virensicher im eigenen Wagen den Sound übers Autoradio hörend. Umso mehr
freuten sich die Jungs, dass sie ihr im März abgesagtes Basler Konzert endlich nachholen konnten. «Es war für uns mega erfrischend und motivierend, nach so langer Zeit wieder auf der Bühne zu stehen», beschrieb Matt stellvertretend die Eindrücke der Band nach dem Auftritt. Trotz Schutzmassnahmen und Masken habe der Auftritt grossen Spass gemacht und der Austausch mit dem Publikum hätte allen gut getan. «Wir haben gemerkt, wie sich die Leute nach einem Konzert gesehnt haben, Musik live zu hören und zu tanzen», so Matt weiter. Und natürlich sei es ein spezielles Gefühl gewesen, in der alten Heimat Basel, wo die vier Brüder aufgewachsen sind, wieder einmal zu spielen. Für unsere Leserinnen und Leser gab’s also nicht nur ein spannendes Meet ’n’ Greet und tolles Konzert, sondern als Andenken an diesen Abend auch ein kleines Bandsouvenir in Form eines Bierdeckels mit Band-Logo und allen Unterschriften. Thomas Kramer ■
Herzlich willkommen im Team!
Seit 1990 bietet der Verein Frauenstadtrundgang Basel Führungen zu verschiedenen Themen rund um Frauen- und Geschlechterforschung an. Das Jubiläumsfest zum 30-jährigen Bestehen des Vereins findet am 20. September statt. Infos unter www.frauenstadtrundgang-basel.ch.
Verstärkung für Regio aktuell: Redaktor Rolf Zenklusen und Patricia Sterki. Foto: Christian Jaeggi
Das Team um Regio aktuell hat in diesen Tagen doppelte Verstärkung erhalten. Seit diesem Sommer ergänzt Patricia Sterki unser Verkaufsteam im Hintergrund. Unsere Leserinnen und Leser werden sie hauptsächlich als Überbringerin freudiger Botschaften kennenlernen, wird sie doch auch die Gewinnerinnen und Gewinner unserer Ticketverlosungen und anderen Wettbewerben benachrichtigen. Neben dem Verkauf wird auch die Redaktion von Regio aktuell gestärkt. Mit Rolf Zenklusen konnten wir einen erfahrenen Journalisten gewinnen, der die Region Basel seit Jahren publizistisch begleitet. Wir heissen beide in unserem Team herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude mit ihren neuen Aufgaben. tok ■
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ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER
«Ich hätte auch Bäuerin werden können» Elisabeth Schneider-Schneiter mit ihrem Mann im geruhsamen Biel-Benken.
Auf dem Bauernhof hat Elisabeth Schneider-Schneiter gelernt, dass man zuerst säen muss, um ernten zu können. Dieser Grundsatz gilt für die Präsidentin der Handelskammer beider Basel bis heute – vor allem jetzt in der Wirtschaftskrise. «Regio aktuell» hat die CVP-Nationalrätin an ihrem Kraftort in den Rebbergen von Biel-Benken getroffen.
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mein Grossvater waren für die CVP im Gemeinderat und haben sich für Dorfvereine engagiert», erzählt Schneider. Sie selbst hat später eine Mädchenriege und eine UnihockeyDamenmannschaft geleitet. Und Sport gehört bis heute zu ihren Hobbys. Elisabeth Schneider lebt mit ihrem Mann, dem 18-jährigen Sohn und der 20-jährigen Tochter im Haus der Grosseltern in Biel-Benken, direkt an der Grenze zu Frankreich. Biel-Benken ist ihre Heimat, ihr Kraftort, wo sie verwurzelt ist. Am liebsten erholt sich die 56-Jährige im kleinen Rebhaus in den Weinbergen mit freiem Blick über das Leimental und zur burgundischen Pforte, dem flachen Sattel zwischen den Vogesen und dem Jura.
Frau Schneider-Schneiter, trotz der Idylle hier müssen wir über die Krise reden, die uns alle durchgeschüttelt hat. Auch Sie als Handelskammer-Präsidentin waren gefordert. Was war die grösste Herausforderung? Das grösste Problem für die Unternehmen war die Unsicherheit. Fast täglich haben sich Parameter geändert. Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft. Unsicherheit hemmt Investitionen und Innovationen. Deshalb haben wir sofort eine Taskforce – die so genannte «AskForce» – gegründet und uns eng mit den Mitgliedern und den Regierungen beider Basel ausgetauscht. Wie haben die Mitglieder die Krise bisher gemeistert? Die Auswirkungen von Corona waren für alle Unternehmen sehr gross. Gesamthaft haben die Mitglieder die Krise aber gut gemeistert. Das zeigt unsere Konjunkturumfrage vom Juli: Zwei Drittel der Unternehmen finden mit Zuversicht einen Weg aus der Krise; für ein Drittel der Unternehmen bleibt die Lage ange- 11
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ch bin mit der Wirtschaft aufgewachsen.» Genauer gesagt war es die Landwirtschaft, die Elisabeth Schneider-Schneiter von Kindsbeinen an geprägt hat. Aufgewachsen mit ihren Eltern, Grosseltern, vier Geschwistern und zwei Lehrlingen auf einem Bauernhof in Hofstetten (SO), hat die Baselbieter Nationalrätin früh gelernt, was anpacken heisst. «Man muss zuerst säen, um ernten zu können. Das habe ich hautnah miterlebt.» Aus wenig viel machen, mit Leistung das Maximum herausholen: Diese Grundsätze prägen das Leben und die Politik der Präsidentin der Handelskammer beider Basel (HKBB). Auch der Einsatz für die Gemeinschaft wurde ihr auf dem Hof vorgelebt. «Mein Vater und
Fotos: Christian Jaeggi
TITELGESCHICHTE
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Elisabeth Schneider-Schneiter im Austausch mit Martin Dätwyler und Bundesrätin Karin Keller-Sutter (Mitte).
Oft ist sie im Gespräch mit Unternehmern, wie hier beim Metallu
Persönlich Elisabeth Schneider-Schneiter (56) ist Juristin und frühere Gemeindeverwalterin von Biel-Benken. Von 1999 bis 2010 war sie Landrätin, 2006/ 2007 Landratspräsidentin und von 2007 bis 2010 Fraktionspräsidentin der CVP Baselland. Seit 2010 sitzt sie im Nationalrat, ist aktuell Mitglied der Aussenpolitischen Kommission, der EFTA/EU-Delegation und Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz. Seit Juni 2017 ist sie Präsidentin der Handelskammer beider Basel. spannt. Dank der Life-Sciences-Branche kommt die Region Basel zum Glück relativ gut weg.
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Ist die Life-Sciences-Branche nicht auch ein Klumpenrisiko? Müsste man die Wirtschaft nicht mehr diversifizieren? Ich sehe die Life-Sciences-Branche als riesige Chance. Dank der starken Life-Sciences fühlen sich auch andere wie die IT-Branche bei uns wohl. Unsere Wirtschaft ist diversifiziert. Wir sind auch stark in der Logistik und in der Medizintechnik – auch aufgrund der Tatsache, dass die Region kompetente Universitäten und Hochschulen hat und auch verkehrstechnisch gut angebunden ist. Das macht unsere Region auch für andere Branchen attraktiv. Aber, wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sonst laufen wir Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
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Als Nationalrätin und Handelskammerpräsidentin ist Elisabeth Schneider-Schneiter viel unterwegs.
Erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung sind da. Was braucht es jetzt, damit es so weiter geht? Es braucht genug Handlungsspielraum für die Unternehmen. Der Staat hat den Unterneh-
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ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER
m Metallumformunternehmen Haeusler AG in Duggingen.
men im Lockdown unbürokratisch geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Rasche Entscheide und einfache staatliche Bewilligungsprozesse wünschten wir uns auch im Wirtschaftsalltag. Gemeinsam müssen wir unbedingt einen zweiten Lockdown verhindern – das wäre das Verheerendste! Und wir müssen lernen, mit solchen Krisen zu leben. Wenn wir zuversichtlich sind und uns sorgfältig rüsten, werden wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Was trägt die Handelskammer dazu bei? Wir verstärken unsere bewährte Politik. Wie bisher fordern wir gute Rahmenbedingungen und ein stabiles Verhältnis zur EU. Die Begrenzungsinitiative verschärft die Unsicherheit weiter. Daneben setzt sich die Handelskammer für liberale Arbeitsgesetze, attraktive Unternehmenssteuern und eine effiziente Verwaltung ein. Ebenso wichtig sind attraktive Verkehrsanbindungen. Deshalb kämpfen wir für
Kraft schöpft sie im Rebhaus mit freiem Blick über das Leimental.
das Herzstück der Regio-S-Bahn. Und natürlich für das Hafenbecken 3, worüber wir am 29. November abstimmen. Sie haben kürzlich Bundesrätin Karin KellerSutter in Basel getroffen. Welche Botschaft haben Sie ihr mitgegeben? Wir mussten ihr nicht viel mitgeben, sie weiss, was wir hier brauchen. Es ist kein Zufall, dass ihr erster Auftritt zum Thema Personenfreizügigkeit bei uns stattfand: Basel ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Schweiz und eine der produktivsten und innovativsten weltweit. Unser Wirtschaftswachstum lag in den letzten Jahren weit über dem Schweizer Durchschnitt und macht uns zum Wirtschaftsmotor unseres Landes. Zum Schluss des Gesprächs fragt «Regio aktuell» Elisabeth Schneider, nach welchem Motto sie politisiert. «Es braucht eine Symbiose aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft»,
antwortet die Nationalrätin und Präsidentin der Handelskammer. Auf die Frage, wie ihre Karriere weitergeht, meint sie bescheiden: «Ich habe nie eine Karriereplanung gemacht. Es lohnt sich nicht, dafür Energie zu verschwenden. Ich hätte auch Bäuerin werden können.» Rolf Zenklusen ■
Die starke Stimme der Wirtschaft Die Handelskammer beider Basel (HKBB) ist die starke Stimme der Wirtschaft der Region Basel. Die HKBB vertritt die Interessen ihrer Mitgliedunternehmen aus Dienstleistung, Handel und Industrie: Dafür führt sie einen konstruktiven Dialog mit Politik und Verwaltung. Die HKBB gibt wirtschaftliche Impulse und gestaltet die Rahmenbedingungen in Basel-Stadt und Baselland zum Wohl von Unternehmen und Gesellschaft. Sie berät ihre Mitglieder fundiert, bietet hervorragende Dienstleistungen und das stärkste Netzwerk in der Region.
Was erwarten Sie jetzt von der Handelskammer beider Basel? Michael Funfschilling, CEO Veolia Industry Building Schweiz, Basel
«Ich wünsche mir von der Handelskammer, dass sie weiterhin hilft die Digitalisierung voranzutreiben. Die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig digitalisierte Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle sind. Durch ein starkes Netzwerk können sich Unternehmen gegenseitig inspirieren. Bitte stärkt weiterhin den Ausbau dieser Netzwerkplattformen.»
Christian Reinau, CEO Müller Group, Münchenstein
«Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind für uns als Industriegruppe noch lange nicht ausgestanden. Deshalb wünsche ich mir von der Handelskammer, dass sie als Think Tank der regionalen Wirtschaft mit ihrer politischen Arbeit Erleichterungen für KMU erzielt, damit wir und unsere Mitarbeitenden in der Krise konkrete Unterstützung erhalten.»
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«Wir erwarten eine aktive Handelskammer, die den Dialog mit unseren Nachbarn sucht und die Interessen der Wirtschaft vertritt. Für Veolia arbeiten viele Grenzgänger und Mitarbeitende aus anderen Kantonen. Gerade in der aktuellen Krise ist es dringlich, dass wir das Erbringen unserer Dienstleistungen sicherstellen können und für unsere Mitarbeitenden nicht zu viele Hürden entstehen.»
Martin Hänggi, CEO und Inhaber EOTEC AG, Muttenz
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Gitterli geht hoch hinaus
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Unterwegs zur vierten Spur Der Liestaler Bahnhof wird in den kommenden Jahren auf vier Spuren erweitert. «Trotz Corona-bedingten Einschränkungen sind wir gut im Zeitplan. Der Hang gegenüber der Strassenunterführung Oristal wurde auf einer Länge von rund 100 Metern abgetragen», sagt SBB-Mediensprecherin Sabine Baumgartner. Seit Anfang September laufen die Betonierarbeiten zur Fertigstellung der Stützmauer. Seit Montag, 7. September, wurden einschneidende Verkehrsbeschränkungen aufgehoben: Die Strassenunterführung Oristal ist wieder im Gegenverkehr befahrbar, so dass der Verkehr vom Zentrum ins Oristal und umgekehrt wieder rollt. Auch die Sichternstrasse ist wieder im Gegenverkehr befahrbar. «Intensiv sind in der folgenden Zeit die Arbeiten im rund 500 Meter langen Burggraben, wo die Zahl der SBB-Geleise von zwei auf vier erhöht wird», sagt Sabine Baumgartner. Der Burggraben muss entsprechend ausgeweitet werden. Weil der Burggraben breiter wird, muss die Seltisbergerstrassenbrücke neu gebaut bzw. verlängert werden. Bis im Herbst 2020 wird die bestehende Brücke abgebaut. Im August 2021 soll die neue Brücke komplett in Betrieb genommen werden. Auch in der nördlichen Bahnhofausfahrt wird ein viertes Streckengleis eingebaut und das Gleisfeld entsprechend verbreitert. Im Herbst 2022 soll der Baubeginn für das neue Bahnhofgebäude und das Wohnund Geschäftshaus im Rahmen des Quartierplans «Bahnhofcorso» erfolgen. Die vierte Spur und das Wendegleis werden voraussichtlich Ende 2025 in Betrieb gesfe ■ nommen.
Das Sport- und Freizeitbad Gitterli macht immer wieder mit Innovationen von sich reden – so auch mit der 6 Meter hoh
Mit der neuen Wasser-Kletterwand im Sprungbecken bietet das frisch sanierte Hallenbad in Liestal eine neue Attraktion in der Region. Das Angebot steht sinnbildlich für die Vielzahl von Sport- und Freizeitmöglichkeiten auf dem Areal Gitterli.
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ie Sportmap Baselland bietet eine kantonsweite Übersicht über die öffentlich zugänglichen Sportanlagen. Bei einem Blick auf das Kartenwerk rückt der Fokus schnell auf Liestal. Hier sind die meisten Icons zu finden, die stellvertretend für die Freizeitaktivitäten stehen. Velo- und Mountainbike-Routen, Beach-Soccer und -Volleyballanlagen, ein Bewegungspark für die Seniorinnen und Senioren, ein Skatepark und eine Streetworkout-
Wir verkaufen Ihr Haus oder Ihre Wohnung erfolgreich diskret freundlich kompetent Unser Honorar wird nur im Erfolgsfall fällig. Unsere Beratung durch eidg. dipl. ImmobilienTreuhänder wird von Käufern sehr geschätzt. Hauptstrasse 50, 4102 Binningen 0061 426 96 96 www.signum.ch
Anlage für die jüngere Generation sowie natürlich allem voran das Gitterlibad sind nur ein Teil des umfassenden Freizeitangebotes, das im Kantonshauptort geboten wird. Der Löwenanteil des Angebots konzentriert sich auf dem Areal Gitterli.
Faktor Lebensqualität Auf dem ehemaligen Militärübungsplatz ist über Jahrzehnte hinweg ein Freizeitzentrum
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LIESTAL
Das Sport- und Freizeitbad macht immer wieder mit Innovationen von sich reden, die in die ganze Region ausstrahlen. Der neuste Coup ist eine sechs Meter hohe, ganzjährig nutzbare Wasser-Kletterwand im Sprungbecken des Hallenbads, die dank einer mehrjährigen Marketingpartnerschaft mit der Berufsbildungsabteilung der Firma Roche realisiert wurde.
Corona als Chance Der Zeitpunkt der Einweihung der Wasser-Kletterwand Ende August war kein Zufall: Einerseits wurde die neue Hallensaison lanciert, andererseits konnten die umfassenden Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden, die sich über vier Jahre erstreckt und 5 Mio. Franken gekostet haben. «Seit der Corona-bedingten Schliessung ab Mitte März 2020 wurden im Hallenbad unter anderem sämtliche Plättli neu gelegt, die Duschen saniert, die Wassertechnik ersetzt und energetische Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs umgesetzt», sagt Christian Stäubli. Der Geschäftsführer der Sport- und Volksbad Gitterli AG weiss, dass rund drei Viertel der Besucherinnen und Besucher nicht in Liestal zu Hause sind. Um die regionale Strahlkraft zu bewahren und die Attraktivität weiter zu steigern, seien auch entsprechende Investitionen notwendig.
Bis 250 000 Besucher
eter hohen Kletterwand im Sprungbecken.
mit enormer Ausstrahlung gewachsen. «Hier trifft sich die ganze Region, seien es Vereine oder Einzelpersonen. Das Gitterli-Areal mit Sport-Stadion sowie Hallen- und Gartenbad spielt in unserem Leitbild «Lebensqualität in der Hauptstadt» eine wichtige Rolle», sagt Daniel Spinnler. Der Stadtpräsident zählt eine lange Liste von Vereinen und Schulen auf, welche die verschiedenen Sportanlagen auf dem Gitterli nutzen. Rund die Hälfte der Nutzer seien nicht in Liestal zu Hause. «Die Vereine sind der Kitt unserer Gesellschaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Breitensports und der Jugend. Weil das von grossem Wert ist, lassen wir uns die Gitterli-Anlagen 1,5 Millionen pro Jahr kosten und stellen
Foto: Cédric Bloch
Hallen und weitere Lokalitäten kostenlos zur Verfügung», so Spinnler.
Neuster Coup Wenn es sein Terminkalender zulässt, ist auch der Stadtpräsident im Gitterli anzutreffen – genauer im gleichnamigen Sport- und Volksbad, wo er mit dem Nachwuchs die Mittagspause oder den Feierabend verbringt. «Das Bad zeichnet sich immer wieder durch seine innovativen Ideen aus. So kann man sich beispielsweise per App einen Burger bestellen und dann abholen, wenn er fertig auf dem Teller liegt, statt in der Schlange zu stehen. Nicht nur für Eltern eines Kleinkinds ist das optimal», sagt Spinnler.
Die Strategie funktioniert: Zwischen 200 000 und 250 000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr verzeichnet das Bad, neben Freizeitkunden auch Sportvereine, Schulen und Kursteilnehmer. Das Gitterlibad erreicht einen Eigenfinanzierungsgrad von rund 65% – ein beachtlicher Wert für ein öffentliches Bad. «Natürlich leiden wir unter der Corona-bedingten Schliessung zwischen Mitte März und Anfang Juni, blicken aber optimistisch in die Zukunft», so Christian Stäubli. Zum finanziellen Wohlergehen des Sportund Freizeitbads trägt neben der Stadt Liestal auch die Bürgergemeinde bei. «Auf dem Gitterli treffen die Generationen aufeinander. Das entspricht optimal unserem Ziel, das Gemeinwohl zu fördern. Deshalb unterstützen wir hier immer wieder Projekte», sagt Bürgerrat Domenic Schneider. Unter anderem beteiligt sich die Bürgergemeinde mit einer namhaften Summe an der Sanierung der Röhren-Rutschbahn, ein Magnet für die jüngeren BadiGänger. Simon Eglin ■
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ESSEN & TRINKEN
Schöne Aussichten auf Land und Teller Was tun, wenn die Gesichtsmaske juckt, die Lust für den Einkaufsbummel fehlt und der Drang nach Luft und Weite nicht grösser sein könnte? Klar, ab ins Freie, hin zu Weiden, Wäldern, Hügeln und Tälern.
Foto: Christian Jaeggi
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m Samstagmorgen, wenn sich die Städte mit Menschen füllen, sitzt es sich in der Höhe auf dem Land angenehmer. Die Gedanken über die Parkplatzsuche, über die schreibwütigen Polizisten und das genervte Verkaufspersonal werden nur durch eine kreischende Motorsäge unterbrochen, was nicht weiter tragisch ist. Holz wird zugeschnitten und aufgeschichtet, Wild wechselt die Waldgrenze und aus der Küche des Gasthofs duftet der Schmorbraten. Vorerst lindert das Griebenschmalzbrot die ersten Gelüste. Zeit, sich vor dem Mittagstisch die Beine zu vertreten. Zeit, die Natur zu besuchen oder gleich auf der Sonnenbank eine Pause einzulegen oder im kissenweichen Moospolster über die Schwere und die Leichtigkeit des Seins zu sinnieren. Nur über ein Stück Zwetschgenkuchen nachzudenken, geht aber auch.
Tipps und Infos Schwarzbubenland ■ Remel-Besenbeiz, Kleinlützel besenbeiz-remel.business.site Tipp: Wurstsalat und Fondue ■ Lämmli, Metzerlen www.laemmli-metzerlen.ch Tipp: Die saisonale Suppe
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Baselbiet ■ Vogelberg, Lauwil www.bergrestaurant-vogelberg.ch Tipp: Regionales Wildschweinkotelett ■ Alpbad, Sissach www.alpbad.ch Tipp: Die Hacktätschli ■ Abendsmatt, Lampenberg www.abendsmatt.ch Tipp: Zvieri-Plättli oder Kuchen oder beides ■ Dürstel, Langenbruck www.duerstel.ch Tipp: Kalbs-Cordon bleu
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Per du mit dem Luchs Auf dem Chall, zwischen Metzerlen und Röschenz, können Wanderer mit viel Glück einen Luchs beim Herumstreunen beobachten oder auf dem Remelturm die Alpenkette bestaunen. Auf 723 m über Meer wartet die Remel-Besenbeiz auf ihre Gäste. Ute und Peter Kägi bieten Suppe, Hummus, Vesperbretter, Wurstsalat und Fondue an. Wiederholungstäter verpassen auf keinen Fall Streusel und Linzer, im Wissen, dass es wieder zu Fuss nach Hause geht. Weniger hoch gelegen, aber nicht minder romantisch, ist der Garten des «Lämmli» in Metzerlen, der eine Begegnungsstätte für Menschen ist, die Freude an einer schön gealterten Beiz haben. Die Gastgeberin Colette Steiner kümmert sich herzlich um
ihre Gäste, Andreas Steiner lässt sich von der Saison, dem Marktangebot und seiner Kochlaune inspirieren. Da gibt es, je nachdem, eine Weissweinsuppe, Safranbandnudeln mit Steinpilzen und einen kross gebratenen Schweinebauch. Verschlafene Dörfer, in denen am Morgen der krähende Hahn von der schlagenden Kirchturmglocke abgelöst wird, wechseln mit endlosen Weiden, auf denen sich die Kühe an den letzten Wiesenkräutern delektieren, derweil sich im Bergrestaurant Vogelberg oberhalb von Lauwil die Stammgäste von Patron Armin Baumgartner fragen, ob sie sich vor dem Kalbsbraten noch eine Morchel-Terrine genehmigen, während draus-
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Nur nachmittags sen auf der Holzbank der Herr Pfarrer sitzt und sich bei einem Wildsaupfeffer die Predigt vom Sonntag ausdenkt. Alltag auf dem Lande, wie er auch auf dem «Alpbad» oberhalb von Sissach zelebriert wird. Ein Traditionshaus, das zurück zu seinen Wurzeln gefunden hat. Nach den Eltern Hostettler und einer zeitweiligen Übergabe an Dritte, führt nun Tochter Chris-
Die Abendsmatt ist so einfach wie wünschenswert. Die Gastgeberinnen Margret und ihre Schwägerin Annemarie Schmutz haben ihr ehemaliges Kurhaus täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Rauchwurst, Käse, Trockenfleisch, Torten, Kuchen und Wähen, es mangelt an nichts. Der Wein ist lokal, die Ingredienzen stammen aus dem eigenen Bauernbetrieb
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tine die Beiz in altbewährter Manier fort. Die Produkte sind frisch, das Brot kommt aus dem eigenen Ofen, die Gartenterrasse ist schön und die Hacktätschli sind so gut wie eh und je.
oder werden regional eingekauft. Der «Dürstel» hat nach einer längeren Durststrecke wieder geöffnet. Ellen Bartholomäus und Ingemar Keller heissen die sympathischen Gastgeber, die ihr Handwerk verstehen. Die Speiseauswahl scheint zu üppig zu sein, und Gedanken zu Convenience kommen auf. Aber der Koch versteht sein Handwerk, ist Profi und überzeugt unter anderem mit Käse-Spätzli und Siedfleisch-Salat das Wanderherz. Hausgemacht ist bei ihm nicht ein theoretisches Bekenntnis, sondern wird bis auf wenige Ausnahmen zelebriert. Schön so. ■ Martin Jenni Genussjournalist und Buchautor
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Neue Herbstkarte mit «wilden» Kreationen Mariniertes Reh mit Randencarpaccio, Steinpilz Tarte Tatin oder Kürbissuppe sind nur die Vorboten für weitere saisonale Gerichte. «Wild» geht’s weiter mit Rehrack oder Hirschentrecôte begleitet von Herbstbeilagen und Ochsen Spätzli. Selbstverständlich sind auch Klassiker wie Cordon Bleu oder Tatar vom Rindsbavette vertreten. In unseren grosszügigen Stuben können wir die Abstände einhalten. So steht Ihrem sorglosen Genuss nichts im Wege! Wir freuen uns auf Sie.
Hotel Gasthof zum Ochsen Ermitagestrasse 16 4144 Arlesheim 061 706 52 00 gasthof@ochsen.ch www.ochsen.ch
Das Kochteam sorgt für feine Überraschungen. Von links: Robin Hampf, Maximilian V
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och ist es ruhig im Kulturschock in Buus. Die ersten Gäste werden in etwa einer Stunde erwartet. Amira Eish deckt auf und hat noch Zeit, ein wenig von ihrem Projekt zu erzählen. «Entstanden ist die Idee zum «Kulturschock» durch einen Arbeitsauftrag im zweiten Lehrjahr an der Gewerbeschule in Muttenz. Im Fach Berufskunde und Betriebsorganisation sollten wir uns ein Konzept für ein verlassenes Restaurant ausdenken. Laura Bosshard, Robin Hampf und ich überlegten uns in kurzer Zeit ein umfassendes Gastro-Konzept», erzählt sie. Ihre Lehrerin Daniela Tuniz, die damals den Auftrag gab, ist heute auch im Restaurant und hilft im Service aus, da Laura nicht da ist. Sie war von Anfang an begeistert von den Ideen der drei Auszubildenden. «Ich lasse die Jugendlichen gerne mal kreativ sein. Robin, Laura und Amira sprudelten nur so vor guten Ideen», sagt sie.
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Überraschungsmenü mit regionalen Zutaten
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Im «Kulturschock» überraschen die Jungköche die Gäste abends jeweils mit einem 5-GangMenü. Angeschrieben sind nur die Zutaten, die fast ausschliesslich von lokalen und regionalen Produzenten stammen. Die Früchte des Zwetschgen-Menüs, das an diesem Abend serviert wird, sind ein Geschenk von Eishs Grossvater. Das Menü wechselt alle zwei Wochen und am Mittag gibt es Tagesmenüs und jeden zweiten Sonntag einen Brunch. «Robin ist der kreativste Koch von uns. Er hat viel von seinem Grosi gelernt und ändert ihre Rezepte mit neuen Ideen ab. Auch Frederico Batista und Maximilian Varga, die wir von der Gewerbeschule kennen und inzwischen mit Robin in der Küche stehen, bringen sich ein», erklärt die junge Köchin, und Daniela Tuniz ergänzt: «Die Küche im Kulturschock ist witzig, modern, frech. Grossmutters Küche, neu interpretiert.»
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imilian Varga und Frederico Batista.
Das Auge isst mit, bei jedem der fünf Gänge.
Kulturschock in Buus Kaum das Fähigkeitszeugnis in der Hand, überraschen fünf junge Köchinnen und Köche ihre Gäste mit kreativen 5-Gang-Menüs. Drei Monate lang führen sie ihre Pop-up-Gastronomie «Kulturschock» im Restaurant Stab in Buus. Eine einmalige Erfahrung
Fotos: Mimmo Muscio
und wir lernen täglich dazu. Ich bin froh, haben wir hier eine Chance ergriffen, die bisher wohl noch niemand je hatte. Da können wir nur gewinnen.» Isabelle Pryce ■
Kulturschock im Restaurant Stab Pop-up-Restaurant von August bis Oktober 2020 Hemmikerstrasse 4, 4463 Buus Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–14 und 17–22 Uhr, Sa 18–22 Uhr Jeden 2. Sonntag 9–14 Uhr
Auch das Restaurant Stab in Buus fand die Crew über ihre Lehrerin. Weil das Haus demnächst umgebaut wird, überzeugte sie ihre kreativen Schülerinnen und Schüler, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und einen Teil ihrer Ideen auszuprobieren. Der «Kulturschock» sei für die Menschen, dass Lehrab-
gänger bereits ein Restaurant führen. Aber ein bisschen ein Schock, ein Sprung ins kalte Wasser, ist es auch für die junge Crew: «Dieses Restaurant zu führen ist extrem anstrengend. Weil wir alles selbst machen, inklusive putzen und waschen, beansprucht es viel Zeit und Kraft. Manchmal kommen wir gehörig ins Schwitzen, aber unser Team funktioniert gut
Gäste werden in der heimeligen Wirtschaft bewirtet.
Amira Eish präsentiert den Gästen die Zutaten des aktuellen Menüs.
Abendessen nur auf Reservation restaurant@kulturschockbuus.info Tel. 077 503 03 66 oder www.kulturschockbuus.info
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Ab in die Schweizer Berge…
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Foto: Mimmo Muscio
Das Basler Strickparadies unter neuer Leitung Das Wollfachgeschäft «Zum roten Faden» in der Nähe der Pauluskirche geht in neue Hände über.
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aum eine Strickerin kennt es nicht, das Wollfachgeschäft «Zum roten Faden» in der Nähe der Basler Pauluskirche. Ja, der Laden ist weitherum bekannt für seine grosse Auswahl an edlem Strickmaterial wie Seide, Cashmere, Mohair und vielen Mischungen daraus. «Für die heisse Zeit gibt es kühles Leinen zum Stri-
cken, angenehme Baumwolle oder gar Hanf», sagt Gabriela Hartmann, die Inhaberin, «ich stricke das ganze Jahr!»
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Gabriela Hartmann (links) übergibt die Wollknäuel an Marlis Candinas.
«Ich habe einfach angefangen und es so konzipiert, wie ich mir einen guten Laden vorstelle.» Nun will sie etwas kürzertreten und sozusagen die Stricknadeln weitergeben: Per 1. Oktober 2020 steht der Laden unter der Leitung von Marlis Candinas. «Ich schätze mich glücklich, in Marlis Candinas eine so kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben, die das Geschäft in meinem Sinne weiterführt», freut sich Gabriela Hartmann. Die Textilfachfrau Marlis Candinas ist der geneigten Strickerin als kreative Kursleiterin bekannt. «Natürlich wird es kleine Neuerungen geben», meint diese, «aber das, was den Laden ausmacht, nämlich die verständnisvolle Beratung, der kundenfreundliche Bestellservice und das exklusive Sortiment, das wird sicher beibehalten. Ich freue mich, einen so schönen Laden zu übernehmen!» Marlis Candinas versteht sich auf sämtliche Techniken der Verarbeitung; für sie ist keine Frage zu schwierig. Aber wichtiger seien einfach formulierte Erklärungen, meint sie. «Es ist vielen Strickerinnen ein grosses Bedürfnis, eine Anlaufstelle zu haben, wo man auch grundlegende Fragen stellen kann», lächelt Marlis Candinas. Am 1. Oktober ist es so weit: Zur Feier des Tages gibt es für alle Kundinnen 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Ein Grund mehr, wieder einmal hereinzuschauen und in den Farben und der gemütlichen Atmosphäre zu schwelgen! ■
Die Stricknadeln weitergeben Vor zwölf Jahren hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und den Roten Faden gegründet.
Steinenring 41, 4051 Basel Tel. 079 9 197 187 ■ www.zumrotenfaden.ch
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«Ich mache Mode für Vom Sportlehrer zum Unternehmer: Oliver Trifunovic lanciert mit seiner nachhaltigen Sportmode eine Weltneuheit. Wir haben den erfolgreichen Basler Senkrechtstarter getroffen. Was bedeutet Ihnen Sport? Oliver Trifunovic: Ich war schon immer ein Bewegungsmensch. Als Kind musste ich meine Energie loswerden. Leichtathletik, Fussball, Schwimmen – ich habe alles ausprobiert. Danach kam Kampfsport und momentan widme ich mich dem Laufen. Sie haben auch viele Wettkämpfe bestritten. Was hat Sie daran fasziniert? Die Gemeinschaft, der Spirit, der Sport, die Leute drum herum – das war eine Lebensschule, die mich geprägt hat.
will mit meiner Sportmode beide Geschlechter ansprechen. Was verstehen Sie unter Nachhaltigkeit? Die Mode ist Bio, recycled und sie wird fair gehandelt. In unseren Produkten verarbeiten wir, wo immer möglich, rezyklierte Petflaschen. Und wir verwenden nachhaltige Farbstoffe und vermeiden chemische Abfälle. Die Baumwolle wird biologisch angebaut, ohne den Einsatz von Pestiziden. Und es wird alles lokal hergestellt, in Europa, unter anderem in Portugal und Litauen.
bescheiden, wie das einem im Judo eben beigebracht wird. Das Nachhaltigkeitsthema liegt ihr am Herzen, da sie bei der Ernährung auf regionale Produkte setzt und überzeugte ÖV-Nutzerin ist. Warum ist nachhaltige Mode so wichtig? Die Leute müssen wissen, dass es Alternativen gibt. Wenn sie einkaufen gehen, können sie sich bewusst für Bio-Fleisch und -Gemüse entscheiden. Bei der Mode sollte es dasselbe sein. Man sollte die Wahl haben, nachhaltige Sportbekleidung kaufen zu können.
Haben Sie sich die Fabriken angesehen? Ich kenne die Leute und ich war überall vor Ort, habe mit den Mitarbeitern gesprochen und mich überzeugen können, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Meine Partner vertreten und leben die gleichen Werte wie ich.
Welche Kanäle nutzen Sie für den Verkauf? Das Internet und Fachmessen. Ich habe meine Produkte schon auf mehreren Mode- und Nachhaltigkeitsmessen angeboten. Dort bin ich mit meiner Sportbekleidung der Aussenseiter – und das ist ein Bonus.
Wen spricht Ihr Label an? Wir sind die Marke der Mutigen. Randsportarten stehen bei uns im Fokus. Wir wollen neue Möglichkeiten und sie tatkräftig unterstützen. Wir ziehen die Stars von morgen an – die Aufsteiger, die Kämpfer. Unsere Hosen und Shirts sind ein Identifikationsfaktor.
Bekommen Sie auch Aufträge von Sportvereinen? Immer mehr, ja. Ich habe schon Handball-, Schwimm- und Jiu-Jitsu-Clubs ausgestattet. Ich bin gut vernetzt in der Sportwelt. Seit kurzem tragen auch die Schüler des Gymnasiums Bäumlihof unsere T-Shirts.
Mit ihrem Label T2RIFF füllen Sie eine Lücke. Als Athlet habe ich mich immer umgeschaut nach Firmen, die meine Werte teilen und die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Doch in den Zeitungen liest man mehr über Billigarbeiter, Shadowfabriken und ähnliche Skandale. Darum wollte ich ein Signal setzen.
Sie konnten ein paar hochkarätige MarkenBotschafter gewinnen. Wie Benjamin Steffen. Er ist ein grossartiger Fechter, belegte den 4. Platz im Einzel an den Olympischen Spielen in Rio. Er ist Sportlehrer wie ich. Ich habe früher mal ein Praktikum bei ihm gemacht. Seither sind wir befreundet. Den Job als Botschafter hat er aber nicht gleich angenommen, er hat sich das gut überlegt. Er musste hinter den Produkten stehen. Und das tut er. Er ist überzeugt von T2RIFF.
Was sind Ihre nächsten Herausforderungen? Wir stecken mitten in einer CrowdfundingKampagne und arbeiten hart daran, diese so erfolgreich wie möglich abzuschliessen (siehe Box). Ich will nicht nur für meine Nachbarn schneidern, ich will Grosses erreichen. Mein Ziel ist es, ein Leading Brand zu werden. Ich möchte, dass alle nachhaltige Sport-Mode tragen. Dominique Zahnd ■
Nachhaltige Sportmode produziert sonst keiner. Darum gibt es mein Label. Dieser Schritt war überfällig. In der Frauenmode spielt die Nachhaltigkeit schon länger eine tragende Rolle. 22 Die Männer sind da noch etwas im Verzug. Ich
Auch Judo-Talent Alina Lengweiler steht hinter Ihnen. Sie ist ein Star in der Judo-Szene, hat schon mehrere Schweizer Meister-Titel geholt. Ich mag ihre Art: Sie ist unglaublich willensstark, zeigt dies gegen aussen jedoch nicht so. Sie ist
Um die nächste MEGA-Collection auf die Beine zu stellen, benötigt es die Hilfe von Sport-Fans. Oliver Trifunovic hat deswegen eine Train-to-Riff-Crowdfunding-Kampagne gestartet. Alle weiteren Infos gibt es hier: https://wemakeit.com/projects/t2riff
Seit wann produzieren Sie Ihre eigene Mode? Die Idee dazu entstand 2015, drei Jahre später ist die erste Kollektion erschienen. Mein Vater ist Schneider: Er hat mich tatkräftig unterstützt. Erst Sportlehrer, dann Unternehmer: Wie hat Ihr Umfeld auf diesen Wechsel reagiert? Positiv. Die Meisten kennen mich nur als Sportler oder Familienvater, der ständig den Clown für seine Kinder spielt. Dass ich jetzt ein Unternehmer bin, hat einige erstaunt. Aber der Brand hat viele Fans aus meinem Umfeld und das ist ein tolles Gefühl.
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Wie kommt Ihre Mode an? Super. Viele, die etwas gekauft haben, wurden schnell zu Stammkunden.
Crowdfunding-Projekt
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Wenn Sie einkaufen gehen, können Sie sich bewusst für Bio-Fleisch und -Gemüse entscheiden. Bei der Mode sollte es dasselbe sein.
Liebt Herausforderungen: Sportfan und Mode-Pionier Oliver Trifunovic aus Basel. Foto: Dominique Zahnd
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Oliver Trifunovic
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T2RIFF Oliver Trifunovic Tel. 077 414 64 42, info@t2riff.com, www.t2riff.com
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Tag für Tag im «Überlebensmodus»
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Squash-Spielerin Nadia Pfister bewegt sich immer mehr in Richtung Weltspitze. Die Ramlinsburgerin hat dabei nicht nur auf dem Court zu kämpfen, sondern auch mit suboptimalen Strukturen daneben.
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ie Vorfreude auf die Wiederaufnahme des nationalen und internationalen Turniergeschehens in diesen Tagen ist Nadia Pfister anzumerken. Sie sprüht vor Energie und Tatendrang. Dank ihrer Selbstdisziplin hat sie den Lockdown gut überstanden. «Wir haben zuhause im Gästezimmer Hanteln und ein multifunktionales Kraftgerät. Da kann ich wirklich sehr vielseitig trainieren.» Jedes Training ist auf Squash ausgerichtet. «Es bringt mir nicht viel, wenn ich zwei Stunden Ausdauer trainiere, unsere Matches aber keine Stunde dauern.» Schnellkraft, Schnelligkeit, Laktattoleranz und Koordination sind wichtiger. Da passen Sprints in den Hügeln um Ramlinsburg besser.
Profisport mit Arbeit Foto: Mimmo Muscio
Nadia Pfister ist die Nummer 3 der Schweiz, wurde 2018 Vize-Schweizermeisterin im Einzel und ist dreifache Schweizermeisterin im Team.
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Familie im Einsatz «Konstanz» ist im Leben der 24-Jährigen ein Fremdwort. Mal trainiert sie in Liestal in ihrem Heimclub, mal in Frick, in Zürich und auch mal in England, wo die Voraussetzungen mit vielen guten Trainingspartnerinnen und -partnern sowie Trainern ideal sind. Einen wirklichen Stammtrainer hat sie nicht. Das liegt auch an den Strukturen im Schweizer Verband. Viele Spielerinnen und Spieler sind auf sich alleine gestellt – beim Training, in den Spielen und beim Organisieren. Da hilft auch mal Mutter Pfister beim Buchen der Flüge und Vater Pfister bei der Matchanalyse oder im Training. «Einerseits schätze ich diese Eigenständigkeit, da sie mich früh reifen liess. Andererseits ist es sportlich gesehen nicht optimal.» Wenn sie sich wieder einmal fragt, warum sie all das auf sich nimmt, erinnert sich die Ramlinsburgerin an ihr Lebensmotto. «Jeder Tag gibt mir eine neue Chance, es besser zu machen.» Jeden Tag im «Überlebensmodus», meint sie schmunzelnd. Tobias Gfeller ■
Nicht olympisch In Randsportarten ist Olympia für viele Sportlerinnen und Sportler der Höhepunkt. Alle vier Jahre erhalten sie die Aufmerksamkeit, die sonst vorwiegend dem Fussball, Tennis oder Eishockey vorbehalten ist. Zum Leidwesen von Nadia Pfister ist Squash aber nicht olympisch. «Das macht es zusätzlich schwierig, mediale Aufmerksamkeit zu bekommen und so auch für Sponsoren interessant zu sein.» Früher hiess es, Squash sei aufgrund des kleinen Balls, der Geschwindigkeit und des geschlossenen Courts nicht attraktiv genug für Fernsehübertragungen. Doch mit der gesteigerten Bildqualität sei dies besser geworden, betont Pfister. Der nationale Verband arbeitet daran, wenigstens in die Strukturen von Swiss Olympic zu kommen, um unter anderem von mehr finanziellen Mitteln profitieren zu können.
SPORTPORTRAIT – NADIA PFISTER
In der Weltrangliste liegt sie auf dem 75. Platz. Zu wenig, um vom Sport leben zu können. Doch auch die Top 30 würden dazu nicht unbedingt ausreichen, erklärt die 24-Jährige. Die einstige Schweizer Topspielerin Gaby Huber, die immerhin sieben nationale Meistertitel errang und es in der Weltrangliste bis auf Platz 29 schaffte, bemerkte einst: «Ich kann das Squash mit Squash finanzieren.» Sämtliche Einnahmen flossen direkt wieder in den Sport. Trotz der wissentlich schwierigen Bedingungen machte Nadia Pfister nach der Matur ihre Leidenschaft zum Beruf. Sie trainiert und spielt so viele Turniere wie ein Profi, doch Sponsorengelder und Preisgelder hinken hinterher und reichen längst nicht zum Leben. Nur dank der Unterstützung der Familie – sie wohnt noch zuhause – ist der Fokus auf das Squash möglich. Daneben arbeitet sie in einem kleinen Betrieb im Sekretariat und in einem Café. «Ich helfe überall dort aus, wo es unregelmässig Hilfe braucht.» So ist sie auch immer wieder beim Kinderhüten und mit Coachings im Einsatz.
SPORT
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Anmeldung Unter www.team-ol.ch können sich Interessierte bis zum Montag, 5. Oktober 2020 einschreiben. Nachmeldungen auf Platz sind aufgrund der beschränkten Startplätze nicht möglich. Ummeldungen in andere Kategorien sind ebenfalls nicht durchführbar, lediglich die Zusammensetzung des Teams kann nach der Anmeldung nochmals geändert werden.
sich Sportlerinnen und Sportler auch erstmals im Rahmen eines Baselbieter Team-OLs am Gebiet versuchen. Dieses verfügt über ein sehr gut ausgebautes Wegnetz, was durch ein spannendes Relief dazwischen ergänzt wird. Die Läuferinnen und Läufer erwartet somit ein Gebiet voller Hügel und Senkungen, jedoch sind viele Posten auch von Wegen aus anzusteuern. Eine weitere Veränderung ist die Zusammensetzung des Bahnleger-Teams. Nach langjähriger Arbeit legte Christian Hanselmann sein Amt im vergangenen Jahr nieder. Michael Granacher wird in diesem Jahr neu von Christoph Plattner unterstützt, einem ebenfalls sehr erfahrenen und erfolgreichen OL-Läufer. Damit werden die Teilnehmenden wiederum in den Genuss von spannenden Bahnen kommen. Wie bereits in den Vorjahren werden unterschiedlich schwierige Strecken zwischen 3.5 und 11 Kilometern gelegt. Diese können als Paar, zu dritt, als Gruppe oder als Familie absolviert werden. Auch die Trail-O Kategorien werden angeboten, die Familien mit Kinderwagen und Menschen mit einer Beeinträchtigung ein OL-Erlebnis ermöglichen.
Angepasstes Schutzkonzept
25. Oktober 2020, Laufgebiet Stürmenchopf
68. Baselbieter Team-OL Impressionen vom 67. Baselbieter Team-OL 2019.
Foto: Team Haller
Auch der Baselbieter Team-Orientierungslauf ist in diesem Jahr durch Anpassungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus geprägt. Somit präsentiert sich der Anlass zwar etwas anders als in den Vorjahren, jedoch freut sich das Sportamt Baselland ebenso darauf, am 25. Oktober viele OL-Begeisterte in Laufen begrüssen zu dürfen.
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Regio aktuell 9-2020
ange war nicht klar, ob der Baselbieter Team-Orientierungslauf dieses Jahr stattfinden wird. Umso grösser ist nun die Freude beim Sportamt Baselland, dass die 68. Austragung durchgeführt werden kann. Es ist eine spannende Ausgabe mit vielen Neuheiten: Das Laufgebiet Stürmenchopf ist erstmals Schauplatz eines Baselbieter Team-OLs, ein neues 26 Duo legt die verschiedenen Bahnen und auf-
grund des Coronavirus prägt ein Schutzkonzept die Veranstaltung.
Spannendes Relief Der Stürmenchopf ist für OL-Begeisterte ein bekanntes Pflaster. Letzten September fand neben einem nationalen OL auch ein Weltcup-Wochenende in besagtem Laufgebiet mit Ausgangszentrum Laufen statt. Nun dürfen
Durch die Ausbreitung des Coronavirus arbeitete das Sportamt Baselland ein auf die Situation angepasstes Schutzkonzept aus. Dieses beinhaltet ein längeres Zeitfenster für die Teilnehmenden und eine reduzierte Anzahl an Startplätzen. Zudem sind Startblöcke mit maximal 100 Teilnehmenden vorgesehen. Garderoben und Duschen stehen keine zur Verfügung und auf die anschliessende Rangverkündigung sowie das Mittagessen wird verzichtet. Aufgrund dieser gekürzten Leistungen haben die Veranstaltenden das Startgeld entsprechend verringert. Neben schnellen Laufzeiten sollen auch dieses Jahr die Freude am Sport, das TeamErlebnis sowie das Geniessen der Bewegung in der Natur im Vordergrund stehen. Das Sportamt Baselland freut sich auf die etwas andere Ausgabe des Baselbieter Team-OLs und auf das zahlreiche Erscheinen der Baselbieter ■ Sportbegeisterten.
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GETESTET
Duschen statt töten Wespen im Nebel: Die feinen Tröpfchen aus dem Zerstäuber sollen die ungebetenen Gäste nachhaltig vertreiben.
So zahlreich wie Wespen an reich gedeckter Spätsommer-Tafel sind auch die vermeintlichen Wundermittel, um diese zu vertreiben. Die «WespenDusche» des Liestalers Hanspeter Zumsteg besticht mit einfachem Prinzip – und lässt die Nützlinge am Leben.
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b beim sonntäglichen Brunch, beim abendlichen Grillieren oder beim Biss ins Erdbeertörtli: Diesen Spätsommer luden sich mit den Wespen einmal mehr ungebetene Mitesser ein, welche die Stimmung zuweilen gründlich vermiesen können. Mit wildem Herumwedeln droht ein schmerzhafter Stich, gefolgt von tagelangem Juckreiz. Weitere Mittel und Wege, um die gelb-schwarzen Insekten zu vertreiben, gibt es zuhauf: 5-RappenStücke kreisförmig anlegen, frischen Kaffeesatz auf den Tisch, aus einer Kartontüte ein Wespennest basteln etc. Der Erfolg dieser Strategien blieb aber jeweils überschaubar und endete nicht selten mit Mord und Totschlag – an den Wespen, versteht sich. Die Vernichtung von für die Natur so wichtigen Nützlingen missfällt dem ehemaligen grünen Liestaler Einwohnerrat Hanspeter Zumsteg. Seine Antwort ist die «Wespen-Dusche».
Das Prinzip ist einleuchtend und simpel: Ein mit Trinkwasser gefülltes Zerstäuber-Fläschchen erzeugt einen feinen Sprühnebel, der die Wespen fernhalten soll. Die Behälter sind beispielsweise in Drogerien erhältlich. Aber halt! Das kennen wir doch schon: Die Wespen wittern Regen und entfernen sich. «Solch kurze
Härtetest Höchste Zeit, diese bestechende Idee auszuprobieren. Beim Feierabendbier scheint schon nur die blosse Präsenz des Sprays zu wirken: Im Gegensatz zu den Vorabenden lässt sich keine Wespe blicken. Ganz anders dann am Folgetag, als eine Fleischpastete auf den Tisch kommt. Siehe da: Gezielt mit dem Sprühnebel eingehüllt – die Verwirrung ist den geflügelten Besuchern sichtbar anzumerken – verziehen sich diese und wurden nicht mehr gesehen. Aber der wirkliche Härtetest steht noch bevor: Ein reichhaltiger Apéro bei Freunden im Garten lockt die Wespen zu Dutzen-
den an. Der Ansturm ist mit einer einzelnen Dusche nicht zu bewältigen. Wespen, die frontal im Flug erwischt werden, sagen Adieu, andere lassen sich nicht beeindrucken. In Kombination mit eiligst herbeigeholten Räucherstäbchen bleibt die Runde aber auch ohne Insektenmord eine fröhliche. Aber auch gegen grösseren Wespenandrang hat Hanspeter Zumsteg eine Lösung parat: Mit dem Halbliter-Zerstäuber ORCHID mit Messing-Feindüse (z.B. für CHF 10 bei der Landi erhältlich) kann ein bedeutend grösserer und wirksamerer feiner Wassernebel produziert werden. Simon Eglin ■
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REGIO Wespen-Dusche
von Hanspeter Zumsteg, Liestal Eckwerte Aktivitäten: Wespen nachhaltig vertreiben ■ Testumgebung: Diverse Oberbaselbieter Terrassen und Balkone ■ Tester: Simon Eglin (wurde diesen Sommer seit einer gefühlten Ewigkeit wieder von einer Wespe gestochen) ■
Situation: Reaktion: Erfolg:
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Atemlos im Nebel
Regenspritzer vertreiben kaum eine Wespe», sagt Hanspeter Zumsteg. Der Clou bestehe vielmehr darin, dass im Gegensatz zu gewöhnlichen Wassersprayern mit dem verwendeten Zerstäuber ein äusserst feiner Nebel entsteht, der die Insekten bei der Atmung durch ihre vielen feinen Stigmen temporär stark behindert. Die Wespen geraten in Panik und suchen das Weite, wo sie sich erholen und ihr Leben als Schädlingsbekämpfer weiterführen. Es kommt noch besser: Die geduschten Wespen scheinen die Information an ihre Artgenossen weiterzugeben, so dass sich auch der künftige Ansturm in Grenzen hält.
Foto: Cédric Bloch
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SPITZMARKE
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Mit medizinischen Innovationen lässt sich Erstaunliches erreichen.
Blinde sollen sehen und Lahme sollen gehen. Schon in biblischen Zeiten träumte der Mensch davon, der Natur die Stirn zu bieten. Mit HightechMedizin lässt sich heute Vieles erreichen – aber nicht alles.
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Unser Rubrikpartner:
n den letzten Jahrzehnten gab es in der Medizin eine Reihe an erstaunlichen Erfindungen und Entwicklungen. Nicht nur konnten Forscher das Verständnis für den menschlichen Körper und des Erbguts verbessern, es kamen auch hochwirksame Medikamente auf den Markt und die Möglichkeiten der Diagnostik und Analytik erlaubten immer exaktere Diagnosen. Die Digitalisierung brachte in den letzten Jahren zusätzlich etliche Innovationen hervor. All diese medizinischen Fortschritte tragen mit dazu bei, Krankheiten zu heilen und viel Leid zu mildern oder zu vermeiden. Angefangen hat diese Entwicklung aber schon vor langer Zeit. Mit seiner Entdeckung
des ersten Antibiotikums Penicillin gelang dem Forscher Alexander Fleming 1928 ein riesiger Durchbruch in der Behandlung von Infektionskrankheiten. 1945 wurde zum ersten Mal ein Nierenkranker an die Dialyse gehängt und 1958 der erste Herzschrittmacher eingesetzt. Später kamen Innovationen in der bildgebenden Diagnostik hinzu sowie bahnbrechende Entwicklungen in der Krebsbehandlung. Seit einigen Jahren halten Roboter Einzug in den Operationssaal und werden beispielsweise für die exakte Schnittführung eingesetzt. Seit Neustem ist von intelligenten Prothesen die Rede, welche individuell auf Nervenimpulse reagieren und in Echtzeit Bewegungen auslösen. Mensch und Maschine
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Medizinischer Fortschritt
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Hochleistungsmedizin
der emeritierte Professor für Anästhesie und langjährige Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin am Unispital Basel. Am Ende des Jahres müssten die Kantone, sprich die Steuerzahler, die Differenz bezahlen. «Wenn super teure Hightech-Behandlungen gemacht werden, muss man bei der nächsten Verteilung der Steuern bei den Museen, beim Orchester, der Universität und so weiter sparen. Das sind aber genau die Bereiche, von denen wir wissen, dass sie für die Gesundheit extrem bedeutend sind.» Deshalb erachtet es Scheidegger als erstrebenswert, bei jeder Behandlung immer die Frage nach der Lebensqualität ins Zentrum zu stellen. «Wenn jemand starke Knieschmerzen hat und ich weiss, dass mit einer Operation diese weggehen, dann macht es Sinn. Wenn aber der Patient ein schwaches Herz hat und er nachher nicht besser laufen kann, ist das absurd.»
Eigenverantwortung ist gefragt Auch müsse man sich bei lebensrettenden teuren Behandlungen bewusst sein, dass es keine Erfolgsgarantie gebe, mahnt Scheidegger. «Wenn ein Medikament das Leben um drei Monate verlängert, ich aber jeden zweiten Tag im Spital bin und es mir hundsschlecht ist, muss ich mich schon fragen, ob sich das lohnt.» Heutige Statistiken zeigten lediglich, wie viel länger Patienten mit einem Medikament überlebten. «Die Frage nach dem Wie wird nicht beantwortet.» Scheidegger plädiert für mehr Eigenverantwortung. «Ideal ist, wenn der Hausarzt einen gut kennt und so individuell beraten kann.» Auch müsse man für sich überlegen, wie weit man gehen wolle. Hier kann eine Patientenverfügung Hilfe bieten. Im Zweifelsfall macht für die Entscheidung einer Behandlung auch eine Zweitmeinung Sinn. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass diese frei von Eigeninteressen erfolgt. Stephanie Weiss ■
lernen gemeinsam, auch feinmotorische Bewegungen auszuführen. Auch in der Augenmedizin hält Hightech Einzug. So ermöglichen beispielsweise sogenannte Retina-Chips Erblindeten, grobe Sinneseindrücke wahrzunehmen. Forscher arbeiten zudem an einer künstlichen Augenlinse, welche in der Lage ist, die Brennweite automatisch anzupassen. Die Liste der Errungenschaften liesse sich unendlich weiterführen.
Wichtig ist die Lebensqualität
Patientenverfügung Da wir alle schwer erkranken können, macht es Sinn, vorsorglich eine Gesundheitsplanung vorzunehmen. Mit einer Patientenverfügung bestimmen Sie die medizinische Behandlung für einen eventuellen Krankheitsfall selbst mit. Hier finden Sie die vorgefertigten Formulare: www.medges.ch www.vorsorge.redcross.ch www.fmh.ch
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Mit Hochleistungsmedizin lässt sich Vieles erreichen. Allerdings zeigt sich, dass nicht alles, was möglich ist, auch sinnvoll und wünschbar ist. So können die Möglichkeiten der modernen Medizin etwa einem natürlichen Sterbeprozess im Weg stehen. Wenn es um lebensbestimmende Entscheidungen geht, tauchen häufig komplexe Fragestellungen ethischer und rechtlicher Natur auf. Bei jeder Behandlung sollte es nicht nur darum gehen, einen
«Schaden» am Körper zu reparieren, sondern Gesundheit als ein Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens anzustreben. Grosse Fragezeichen stellen sich zudem rund um die Finanzierbarkeit der neu auftauchenden Behandlungsmöglichkeiten. Die Gesundheitskosten steigen kontinuierlich – doch bringt das auch den gewünschten Nutzen? «Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass wir so alt werden, weil wir 84 Milliarden ins Gesundheitswesen stecken. Es gibt Länder, in denen die Lebenserwartung mindestens so hoch ist, die Gesundheitskosten jedoch viel tiefer liegen», sagt Daniel Scheidegger, Vizepräsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, SAMW. Die steigende Lebenserwartung habe vielmehr mit der Umwelt, Bildung, Ernährung und Kultur sowie den genetischen Voraussetzungen zu tun. «Deshalb müssen wir aufpassen, dass wir das Geld nicht falsch verteilen.» Für das Gesundheitswesen gebe es kein Budget, erklärt
REGIO AKTUELLTIPP
Foto: Shutterstock
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Mit dem Da-Vinci®-Robotersystem sind hochpräzise Eingriffe möglich.
Hightech-Medizin
Spitzenmedizin im Alltag Die Medizin und Chirurgie hat in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht. Auch im Kantonsspital Baselland (KSBL) ist in gewissen Bereichen der Einsatz von Hightech-Methoden eine Selbstverständlichkeit.
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önnte Paracelsus der heutigen Zeit einen Besuch abstatten, käme er aus dem Staunen nicht mehr heraus. Maschinen, die zusammen mit den Chirurgen Eingriffe vornehmen oder technische Geräte, die den Einblick in das Innere des Menschen erlauben, wären für Zeitgenossen wie ihn unvorstellbar gewesen. Mit Hilfe der modernen Hochleistungsmedizin können Krankheiten schneller erkannt und präziser behandelt werden. Die Digitalisierung der letzten Jahre revolutioniert viele Bereiche der Medizin und Chirurgie. Roboter sind zwar nicht in der Lage, Spezialisten komplett zu ersetzen, die Künstliche Intelligenz trägt jedoch massgeblich zu einer Qualitätssteigerung im Gesundheitsbereich bei.
Präzision dank Robotertechnik
Bei gewissen Operationen kommt am Kantonsspital Baselland (KSBL) regelmässig das sogenannte Da-Vinci®-Robotersystem zum Einsatz. Dieses ermöglicht minimalinvasive Ein30 griffe, bei denen weniger Verletzungen ent-
stehen als bei herkömmlichen Operationsmethoden. Patienten leiden dadurch weniger Schmerzen und erholen sich viel schneller. Die Roboter-assistierte Operationsmethode kommt am KSBL zur Hauptsache in der Urologie, Chirurgie (wie z.B. bei Hernien und DarmOPs) und in der Frauenklinik zum Einsatz. Doch nicht jede Operation wird von einem Roboter begleitet. «Nahezu jeder Eingriff, der früher laparoskopisch, also mit der Schlüssellochtechnik erfolgte, kann mittlerweile auch mit dem Da-Vinci-System operiert werden», erklärt Dr. Svetozar Subotic, Chefarzt der Urologie am KSBL. In der Urologie komme diese Operationstechnik typischerweise bei der Prostataentfernung und bei Nierentumoroperationen zum Einsatz. «Diese Methode hat sich jedoch auch bei weiteren urologischen Eingriffen, wie etwa der Harnblasenentfernung, bei Ersatzblasenoperationen sowie in der Kinderchirurgie durchgesetzt.» Selbst feinste, von blossem Auge nicht erkennbare Strukturen lassen sich über den Bildschirm besser erkennen und be-
Fotos: zVg/KSBL
handeln. Dass mit solchen Geräten der Operateur ersetzt werden kann, gehört noch in die Welt der Fantasie. «Bei der Da-Vinci-Methode operiert nicht der Roboter selber, er ist vielmehr der ‹präzisierte Arm›. Der Chirurg sitzt an einer Konsole, sieht dreidimensional in den Menschen hinein und hat eine bis zu zehnfache Vergrösserungsmöglichkeit, weil er mit der Kamera sehr nah ranfahren kann.» Mit Hilfe des Robotersystems verbessere sich das chirurgische Handling allgemein, weil etwa das natürliche Zittern der menschlichen Hand korrigiert werde. Im Gegensatz zur laparoskopischen Operationsmethode können mit dem Robotersystem die Bewegungen im Körper deutlich präziser geführt werden. «Das ergibt sich dadurch, dass die Instrumente wie die menschliche Hand bewegt werden können – das ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Technik», so Subotic. Gerade bei Nähten an filigranen Organen, wie etwa dem Harnleiter, sei das einfacher mit dem Da-Vinci-System.
Prostatakrebs – Symptome und Robotertechnik Schauen Sie sich auch das Video mit Dr. med. Svetozar Subotic, Chefarzt der Klinik für Urologie an. Der ausgewiesene Spezialist gibt viele Tipps rund ums Thema. www.ksbl.ch/video-prostata
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Schlauch mit besonderen Eigenschaften Überall dort, wo es Hohlorgane zu untersuchen und behandeln gilt, kommt die sogenannte Endoskopie zum Einsatz. Beim Endoskop handelt es sich um ein schlauch- oder röhrenartiges Instrument mit integrierter Kamera, das zu schwer zugänglichen Organen geführt wird. Diese Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik entwickelt, mittlerweile werden mit dem Endoskop auch operative Eingriffe vorgenommen. Was aber genau sind die Vorteile dieser Vorgehensweise? «Aufgrund der technischen Entwicklungen weisen moderne Endoskope eine bessere Auflösung und flexiblere Schläuche auf und auch die Instrumentarien wurden laufend optimiert, so
Erfahren Sie im Video des Darmkrebszentrums Baselland KSBL Liestal, wie eine Operation mit dem Da-Vinci-Roboter funktioniert und was die Vorteile für den Patienten sind. www.ksbl.ch/video-roboter
Mit einem Endoskop untersucht der Arzt den Darm eines Patienten.
dass heutzutage therapeutische Verfahren möglich sind, die früher nicht endoskopisch gelöst werden konnten», erklärt PD Dr. Emanuel Burri, Co-Chefarzt der Gastroenterologie am KSBL. Als Beispiel führt er die SpyGlass-Endoskopie auf, welche durch die direkte Visualisierung diagnostische und therapeutische Massnahmen in den Gallenwegen oder im Gangsystem der Bauchspeicheldrüse ermöglicht. Dabei handelt es sich gemäss Dr. Burri um ein technisch hochentwickeltes Endoskopieverfahren, bei dem die Gastroenterologie des KSBL in der Region führend ist. Am KSBL wird zudem mit der sogenannten endosonographisch gesteuerten transgastrischen Punktion der Gallenwege ein weiterer anspruchsvoller Eingriff angeboten. «Das ist eine hochspezialisierte Untersuchungstechnik, die wir zurzeit in Kollaboration mit dem Inselspital Bern hier in Liestal etablieren.» Diese Methode kommt bei Patienten zum Einsatz, bei denen kein normaler Zugang zu den Gallenwegen mehr möglich ist, weil etwa Tumore im Weg sind. «Diese beiden Untersuchungen führen nur wenige Ärzte in der Schweiz durch. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir das Know-how und die Erfahrung haben, um diese Methode als einzige in der Nordwestschweiz anzuwenden.» Ein weiteres Beispiel ist der sogenannte Apollo Overstitch – ein Hightech-Gerät, mit dem endoskopisch im Körperinnern eine Naht gesetzt werden kann. «Wir behandeln damit zurzeit Patienten nach Magenbypass-Operationen, bei denen sich der Restmagen wieder vergrössert hat und es deshalb zu einer er-
neuten Gewichtszunahme und/oder zu Beschwerden kommt.» Auch diese Behandlung werde in der Region exklusiv vom KSBL angeboten. Der Vorteil dieser endoskopischen Eingriffe ist, dass der Bauch des Patienten nicht aufgeschnitten werden muss und er sich schneller erholt. Stephanie Weiss ■
Dr. med. Svetozar Subotic Chefarzt der Urologie am KSBL www.ksbl.ch/urologie
PD Dr. med. Emanuel Burri Co-Chefarzt der Gastroenterologie am KSBL www.ksbl.ch/gastroenterologie Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.
Kantonsspital Baselland Bruderholz, Laufen, Liestal www.ksbl.ch
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Operieren mit dem Operationsroboter
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Insgesamt gebe es eine Reihe von Vorteilen für den Chirurgen und den Patienten. «Mit Studien nachgewiesene Vorteile sind beispielsweise, dass der Eingriff dadurch viel weniger invasiv ist als bei einer offenen Operation und sich die Rekonvaleszenzzeit dadurch deutlich verkürzt.» Um mit dieser Methode operieren zu können, braucht es viel Übung. Anfänger beginnen mit einem speziellen SimulationsTraining. «Nur wer den Nachweis darüber erbracht hat, darf an die Konsole ran. Am KSBL haben wir eine Übungskonsole, wo Trockenübungen durchgeführt werden.» Der erfahrene Urologe Dr. med. Subotic arbeitet bereits seit vielen Jahren mit minimalinvasiven Methoden und schult regelmässig LaparoskopieAnfänger an der international anerkannten Aesculap Akademie. «Ich habe mich schon als Student in diese Thematik reingearbeitet. 2012 haben wir das erste Da-Vinci-System in Basel etabliert, 2014 wurde es dann am KSBL eingeführt.» Dafür holte sich das UrologenTeam einen Spezialisten ins Haus. «Wir hatten Prof. Haese von der Martini-Klinik in Hamburg da, der uns bei den ersten Eingriffen zur Hand ging. Vorher waren wir bei ihm in der Klinik und hatten uns vor Ort ein Bild von dem standardisierten Vorgehen gemacht.» In den sechs Jahren habe er schon hunderte Eingriffe so vorgenommen und lerne immer noch dazu. Natürlich habe dieses System auch seine Grenzen. «Ich musste im letzten Jahr einen Patienten offen weiteroperieren, weil er so ausgeprägte Verwachsungen im Bauchraum hatte. Das sind aber Raritäten.» In diesem Jahr werden an die 100 urologische Fälle mit dem Da-Vinci-System operiert, die Hälfte davon seien Prostata-Eingriffe, schätzt Dr. Subotic. «Wir können das mit sehr gutem Gewissen hier anbieten, denn wir verfügen über eine jahrelange Erfahrung, schulen uns laufend weiter und haben deshalb die nötige Expertise – das ist das Wesentliche.»
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«Sich nach Brustkrebs wieder weiblich fühlen» Immer mehr Frauen, die sich wegen Brustkrebs eine Brust entfernen lassen müssen, wollen nach ihrer Genesung nicht immer an ihre Krankheitszeit erinnert werden und entscheiden sich für einen Wiederaufbau der Brust.
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rfreulicherweise kann bei 70 bis 80 Prozent der Brustkrebspatientinnen heute brusterhaltend operiert werden», so Dr. med. Mirjam Zweifel, plastische Chirurgin und Kernteammitglied am Brustzentrum Basel Bethesda Spital. Bei einigen Frauen ist jedoch eine Brustamputation notwendig. «Gut die Hälfte der Betroffenen entscheidet sich danach für einen Wiederaufbau. Mehrheitlich jüngere Frauen», so Zweifel weiter, «aber auch viele ältere Frauen wollen sich wieder weiblich fühlen und entscheiden sich für eine Operation».
Foto: zVg
Bauchstraffung und Brustaufbau zugleich
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50% der Frauen entscheiden sich für einen Aufbau.
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Für den Wiederaufbau gibt es generell zwei Möglichkeiten: Entweder wird dieser mit Fremdmaterial, also mit Silikonimplantaten, oder mit körpereigenem Material durchgeführt. «Die Mehrheit der Patientinnen entscheidet sich immer noch für eine Wiederherstellung mit Silikon», weiss Mirjam Zweifel. Die Brustwiederherstellung mit Eigengewebe – etwa Bauch oder Oberschenkel – zeigt durch den unmittelbaren Straffungseffekt an der Ent-
nahmestelle seine Vorteile. Diese Methode ist allerdings komplex und benötigt von den Chirurgen ein umfassendes Wissen und grosse Erfahrung in Mikrochirurgie. «Früher wurde diese Technik in Basel nur am Unispital angeboten, seit zehn Jahren ist sie jedoch auch am zertifizierten Brustzentrum Basel Bethesda Spital etabliert.» Die Entscheidungsgründe, eine äussere Brustprothese zu tragen oder einen Wiederaufbau der Brust vornehmen zu lassen, sind sehr vielfältig und individuell. Hier ist bei den ausführlichen Beratungsgesprächen Fachwissen und viel Fingerspitzengefühl gefragt. «Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg», so Mirjam Zweifel.» Es gibt nur «den persönlich richtigen Weg und diesen gehen wir gemeinsam mit den Patientinnen». Christian Fink ■
Brustzentrum Basel Bethesda Spital Gellertstrasse 144, 4052 Basel Tel. 061 315 23 80 ■ brustzentrum-basel.ch brustzentrum@bethesda-spital.ch
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Prof. Dr. med. Dr. phil. Victor Valderrabano, Chefarzt, SWISS ORTHO CENTER, Schmerzklinik Basel, Swiss Medical Network
Fotos: zVg
Arthrose am Bein
Das erfolgreiche künstliche Gelenk Im diesem Interview beantwortet Ihnen Prof. Valderrabano Fragen zum Thema Arthrose am Bein und wie die Arthrose, die Verschleisskrankheit unserer Gelenke, reduzierte Geh-, Leistungs- und Sport-Fähigkeit verursacht und wie eine Prothese zu einer besseren Lebensqualität verhilft.
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Herr Professor Valderrabano, Sie sind ein Spezialist und Chirurg für die Behandlung der Arthrose an den Beinen. Wie häufig müssen Sie Arthrose-PatientInnen ein künstliches Gelenk empfehlen? Die Arthrose als schmerzhafte Gelenksverschleiss-Krankheit muss nicht immer mit einem künstlichen Gelenk oder einer sogenannten Gelenkstotalprothese behandelt werden. Die künstlichen Gelenke haben zwar in der Orthopädischen Chirurgie die Arthrosebehandlung revolutioniert, gerade dank den modernen Materialien und neusten Designs, vorher versuchen wir jedoch, die PatientInnen stets 34 mit konservativen Massnahmen oder – falls
möglich – mit gelenkserhaltenden chirurgischen Operationen zu versorgen. Schätzungsweise müssen wir nur 1 von 5 ArthrosePatientInnen mit einem künstlichen Gelenk versorgen. Was verstehen Sie unter konservativen Massnahmen der Arthrose? Es ist wichtig, dass man bei jedem/r ArthrosePatienten/Patientin ein individuell-spezifisches Arthrose-Risiko-Mapping veranlasst und dann die vorliegenden individuellen Risiken 1:1 adressiert. Zum Beispiel: bei physischer Unteraktivität Förderung von low-impact-Sportarten (Laufen, Schwimmen, Radfahren,…), bei
Muskelschwund gezieltes Krafttraining, bei Übergewicht gewichtreduzierende Massnahmen (Ernährungsberatung, Sport, etc.), bei Achsenfehlstellungen korrigierende Einlagen/Schienen oder chirurgische Achsenkorrektur, bei Gelenksentzündung (Arthritis) Vorstellung beim Rheumatologen, und so weiter. Nebst der Einnahme von Entzündungshemmern registrieren wir auch guten Erfolg mit Knorpelaufbaumitteln (Viscosupplementation), sei es oral mit Chondroitinsulfat/Glucosamin oder per Injektion mit Hyaluronsäure oder/und Eigenblut/Platelet Rich Plasma (PRP). Auch die Physiotherapie sollte Teil der konservativen Behandlungsstrategie sein. Sie haben gelenkserhaltende Arthrose-Operationen erwähnt. Können Sie hierzu ein paar Worte verlieren? Bevor man ein künstliches Gelenk implantiert, muss sich der orthopädische Chirurg fragen:
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Kann man sich im Falle einer Aussicht auf ein künstliches Gelenk als Patient speziell vorbereiten? Ja, eine qualitative generelle Vorbereitung ist essentiell. Zusammen mit dem Hausarzt können die PatientInnen eventuelle Mangelzustände von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), Blut-Proteinen und Vitaminen (z.B. Vitamin D3) feststellen und diese beheben. Dadurch ist die postoperative Genesung und Wundheilung gestützt und Wundheilungs-Komplikationen können so reduziert werden. Auch eventuelle Nebendiagnosen sollen gut behandelt sein. Eine eventuelle präoperative PhysiotherapieEinführung kann helfen, postoperativ schneller auf die Beine zu kommen. Wichtig ist auch ein gutes Studium der Literatur über die Technik und Nachbehandlung der jeweilig geplanten Prothesenoperation: Hüftprothese, Knieprothese, Sprunggelenksprothese. Wie kann eine Hüft-Totalprothese mit Erfolg realisiert werden? Bei der Hüft-Totalprothese muss der Chirurg den/die PatientIn gut untersuchen und das Röntgenbild gut analysieren. Denn je nach Knochenqualität, Muskelqualität/-masse, Gehfähigkeit ändert sich auch der Typ der einzubauenden Hüft-Totalprothese: Z.B. bei
einer Osteoporose sollte eher die Hüft-Totalprothese zementiert werden; bei einem sportlichen Patienten eher eine Prothese mit einem grossen Kopf realisiert werden; bei einer älteren Patientin mit Muskelschwäche oder Nervenproblemen eher eine AntiluxationsHüft-Totalprothese implantiert werden. Intraoperativ soll möglichst muskelschonend und knochensparend die Hüft-Totalprothese eingesetzt werden. Je nach Nebendiagnosen kann der/die PatientIn ambulant mittels Physiotherapie oder stationär in einer Rehabilitationsklinik aufgebaut werden. Auch in dieser Phase ist die Laborkontrolle beim Hausarzt wichtig, um Mangelzustände zu behandeln. In den ersten Monaten verlangt die neue Prothese von der Muskulatur mehr als die Arthrose, was zu anpassenden Muskelbeschwerden führen kann. Deshalb ist das hüftegezielte Krafttraining von grosser Bedeutung. Und die Knie-Prothese? Wie kann diese erfolgreich umgesetzt werden? Auch hier sind die präoperative Untersuchung durch den Chirurgen und eine gute Bilddiagnostik sehr wichtig. Je nach Ausmass der Arthrose kann auch das Problem mit einer schonenderen Knie-Teilprothese statt einer Vollprothese angegangen werden. Bei reduzierter Bandstabilität, fortgeschrittenem Muskelschwund oder Übergewicht kommen stärkere Knie-Totalprothesen mit mehr «innerer» Stabilität zum Zuge. Wichtig ist postoperativ die intensive Physiotherapie sowie unabhängig davon tägliche Selbstübungen durch die PatientInnen selbst, damit das Kniegelenk früh eine normale Beweglichkeit erreicht: sowohl in Biegung als auch in Streckung. Auch hier müssen eventuelle Blutmangelzustände überprüft und aktiv behoben werden. Und die Sprunggelenks-Prothese? Welche Faktoren sind für den Erfolg wichtig? Die Totalprothese des oberen Sprunggelenks (OSG) behebt die schmerzhafte OSG-Arthrose sehr effizient. Auch hier braucht es bei der Implantation einen erfahrenen Chirurgen, nicht nur um so die Prothese gut in der Achse
und stabil einzusetzen, sondern auch um eventuell notwendige Zusatz-Operationen erfolgreich durchzuführen. Auch hier ist die gute Untersuchung und Analyse der Röntgenbilder vor der Operation das A und O. Mit einer guten Physiotherapie und aktiven Patienten-Mitarbeit kann ein sehr gutes postoperatives Resultat erreicht werden. Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes müssen prä- und perioperativ behoben werden.
GESUNDHEIT
Kann ich in irgendeiner Form das natürliche Gelenk chirurgisch retten? Darunter versteht man Techniken, die darauf zielen, das bei der Arthrose zugrunde gehende Knorpelgewebe zu reparieren oder zu entlasten. Häufig werden dabei Achsenkorrekturen mit knorpelanregenden oder -ersetzenden Materialien kombiniert. Zum Beispiel bei einem O-Bein kann eine Teilarthrose am Innenknie mit einer X-Bein-einstellenden Schienbein-Achsenkorrektur (Osteotomie) und Knorpel-Membran behoben werden. Leider sind jedoch gelenkserhaltende Arthrose-Operationen bei älteren Patienten nicht möglich, da die Eigenheilungspotenz des Knorpelgewebes im Alter reduziert ist. Oder die Patienten warten zu lange und dann ist lediglich das künstliche Gelenk möglich.
Professor Valderrabano, was darf man mit einem künstlichen Gelenk erwarten? Mit einem künstlichen Gelenk bzw. einer Gelenksprothese darf der/die PatientIn eine Schmerz-Reduktion bis gar -Aufhebung sowie eine bessere Lebensqualität erwarten. Mit den oben erwähnten Faktoren können chronische Schmerzzustände nach künstlichen Gelenken vermieden oder reduziert werden. Die PatientInnen können heute mit einem künstlichen Gelenk bedenkenlos low-impactSport treiben, wie: Radfahren, Wandern, Laufen, Schwimmen, etc. Die heutigen Studien bestätigen, dass ein künstliches Gelenk gut eine Lebenserwartung von bis 20 Jahre erreichen kann. Dies ist je nach eigenen Patientenfaktoren, Gelenk und Belastungsmuster in der Dauer nach unten, aber auch nach oben variabel. Im Falle einer Prothesenlockerung oder eines -verschleisses muss man keine Angst haben, denn heutzutage kann jede Prothese gut revidiert und mit einer Revisions■ prothese ersetzt werden. Kontakt und Terminvereinbarung: Prof. Dr. Dr. Victor Valderrabano
SWISS ORTHO CENTER Schmerzklinik Basel, Swiss Medical Network Hirschgässlein 15, 4010 Basel Tel. 061 295 88 80 ■ Fax 061 295 89 74 vvalderrabano@swissmedical.net www.swissorthocenter.ch ■ www.schmerzklinik.ch www.swissmedical.net
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Abbildung: Hüft-Totalprothese, beidseitige Knie-Teilprothese, Sprunggelenkstotalprothese.
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Hoffnung für Augenerkrankte
ie Augenakupunktur wurde von Prof. John Boel aus Dänemark entdeckt und während Jahrzehnten mit diversen Studien in Zusammenarbeit mit Augenärzten und weiteren Fachleuten verifiziert. Dieses neue Akupunktursystem ist einzigartig und äusserst effizient. Die spezielle Augenakupunktur wirkt nicht über die Meridiane, sondern über das zentrale Nervensystem direkt über den verschiedenen Zonen des Gehirns. Die Behandlungspunkte befinden sich primär in den Endgelenkspalten an Händen und Füssen. Die Naturärztin Yunzhi Günzel-Yuan empfiehlt, je nach Krankenbild, die Therapie noch mit einer Kräutermischung zu kombinieren. Nach zwölf Sitzungen schickt
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Yunzhi Günzel-Yuan studierte in China und arbeitet nun seit über 20 Jahren erfolgreich als TCM-Therapeutin und Naturärztin. Nach einer Weiterbildung 2011 bei Prof. John Boel, dem Entdecker der Augenakupunktur, absolvierte sie vor drei Jahren in China eine Weiterbildung zur Behandlung von Augenbeschwerden nach der Philosophie des «Yi Jing Ba Gua»-Prinzips auf dem Bauch. Die Kombination beider Augen-Akupunkturmethoden lohne sich, verrät Yunzhi Günzel-Yuan. «Gemäss meiner Erfahrung ist das Resultat nicht nur für die Augen, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden des Körpers noch besser, wenn beide Methoden kombiniert werden.» Neben der TCM-Akupunktur und der Kräutertherapie bietet die Therapeutin und Naturärztin Massagen und Schröpfen an.
Die erfahrene TCM-Therapeutin und Naturärztin Yunzhi Günzel-Yuan bietet in Liestal und Sissach Akupunktur für die Augen an, die von einem dänischen Professor entdeckt wurde. Die Methode wirkt erfolgreich bei diversen Augenleiden.
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Akupunkturmethoden kombinieren
sie ihre Patienten zu deren Augenarzt zur Kontrolle. «Erfahrungsgemäss hat die Augenakupunktur-Therapie nach Boel eine Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent und lindert die Augenleiden des Patienten massiv.»
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Mit der Akupunktur-Therapie können folgende Leiden behandelt werden: ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■
Trockene und feuchte Makuladegeneration Trockene oder tränende Augen Erhöhter Augendruck Grauer Star im Anfangsstadium Netzhauterkrankungen Augeninfarkt (Augenthrombose) Altersweitsichtigkeit
Sehstörungen durch Operationen Virale Erkrankung der Augen Computer Vision Syndrom (CVS)
TCM-Fit, Hauptstrasse 39, 4450 Sissach Tel. 061 971 69 88 ■ sissach@tcm-fit.ch Wasserturmplatz 2, 4410 Liestal Tel. 061 922 28 28 ■ liestal@tcm-fit.ch www.tcm-fit.ch
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GESUNDHEIT
Neuigkeiten aus der Zahnklinik Rennbahn
Dr. med. med. dent. Andreas Graber «Ich freue mich sehr, bei der Zahnklinik Rennbahn eine neue Herausforderung gefunden zu haben.»
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den perfekten Arbeitgeber mit der gleichen Arbeitsphilosophie gefunden. Ich freue mich sehr, Sie womöglich bald kennenlernen zu dürfen. ■
Zahnklinik Rennbahn AG Birsfelderstrasse 3 4132 Muttenz Tel. 061 826 10 10 Fax 061 826 10 11 info@zahnklinik-rennbahn.ch www.zahnklinik-rennbahn.ch Med. dent. Sören Nielsen Klinikleiter und Zahnarzt Klinik-Öffnungszeiten: Mo–Do 8–17 h, Fr 8–16 h oder nach Vereinbarung
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ufgewachsen bin ich im Kanton Aargau, wo ich meine Schulzeit absolviert habe. Danach hat es mich in den Kanton BaselStadt gezogen, wo ich das Studium der Humanmedizin abgeschlossen habe. Die folgenden 3 Jahre nach dem Studium habe ich als Arzt in der Inneren Medizin und Chirurgie gearbeitet. Aufgrund etlicher Notfallpatienten mit intraoralen Verletzungen, welche ich im Kantonsspital Liestal während meinen chirurgischen Diensten angetroffen habe, hat sich mein Interesse auch zur Zahnmedizin hingezogen. Ich wollte ursprünglich Mund-Gesichts-Kieferchirurge werden, wozu man eben noch zusätzlich das Zahnmedizinstudium benötigt. Dieses habe ich dann in Zürich erfolgreich absolviert. Die Herausforderungen und Tätigkeiten der Zahnmedizin haben mich so sehr fasziniert, dass ich nun als Allgemeinzahnarzt tätig bin und nicht wieder zurück in den Spitalalltag gegangen bin. Patientenorientiertes und qualitativ hochwertiges Arbeiten sind meine höchsten Ziele. In der Zahnklinik Rennbahn habe ich damit
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Bei Risikogruppen machen wir gerne Hausbesuche! Exgold-Inhaber O. Sahin vor dem Geschäft an der Stadthausgasse 11 in Basel.
Goldpreis auf Rekordhoch:
«Entrümpeln und leeren Sie die Schubladen» Der Zeitpunkt ist ideal, um sich von Schmuck und Uhren zu trennen. Das Fachgeschäft «Exgold» am Marktplatz ist die erste Adresse für Ankäufe und Schätzungen. Die treue Kundschaft weiss: Inhaber O. Sahin bietet oft die attraktivsten Offerten.
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er Gold- und Silberpreis steigt seit Jahren unaufhaltsam an. Die Coronakrise hat den Trend zusätzlich verstärkt. Für O. Sahin, Inhaber des Fachgeschäfts Exgold, ist klar: «Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Schmuck und Markenuhren zu veräussern. Entrümpeln und leeren Sie die Schubladen.» Mit dem Bargeld können lang gehegte Wünsche erfüllt oder dringend benötigte Anschaffungen getätigt werden. Will man kein Bargeld, bietet O. Sahin auch Umtausche an. Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen sei es essenziell, sichere Anlagen mit stabilen Preisentwicklungen zu besitzen. Ob Bargeld, Münzen oder ein Barren Gold, O. Sahin macht klar: «Unser Anspruch ist es, auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.»
Transparenz und eine exakte Vergütung
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Die Sorgfalt und Diskretion, mit denen Sahin seiner Tätigkeit nachgeht, wird von seiner Kundschaft geschätzt. Er rät, Schätzungen von professionellen Fachpersonen durchführen zu lassen, gerade auch, wenn es wie bei Erbschaften auf jeden Franken ankommt. Neben Privaten bietet Exgold auch Schätzungen für Notare, Banken und Erbschaftsämter an. Genauso geschätzt wie die Art und Weise der Geschäftsführung und Beratung werden 38 die Preise, die Sahin bietet. Denn es ist be-
kannt, dass Exgold beim Ankauf oft die besten Offerten macht. «Die Leute holen natürlich auch Offerten in anderen Geschäften ein. Aber zumeist kommen sie am Ende wieder zu mir.» Eine persönliche und ehrliche Beratung, Transparenz und am Ende eine präzise und
Exgold in Basel ist der Experte für folgende Dienstleistungen: ■
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Ankauf von Münzen oder Medaillen in Gold oder Silber, auch ganze Sammlungen Ankauf von Altgold, Altsilber, Platin & Palladium Edelmetallrecycling Schätzungen und Erbteilungen für Erbschaftsämter, Notare sowie Banken Auktionseinlieferungen Auktionsvertretung Geschenkideen Suchaufträge Kauf/Verkauf/Tausch von Markenuhren
Foto: Tobias Gfeller
exakte Vergütung sind für ihn selbstverständlich. Die Geräte für die Schätzungen sind stets auf dem neusten Stand der Entwicklung. So führt Exgold als eines der wenigen Fachgeschäfte der Region Kontrollen von sämtlichen Edelmetallen durch.
Preise bringen Kunden zum Staunen Seit knapp zehn Jahren führt O. Sahin am Marktplatz an der Stadthausgasse das Fachgeschäft als Familienbetrieb. Der Sohn als ausgebildeter Goldschmied ist genauso Teil des Betriebs wie seine Tochter im Praktikum. In den Jahren konnten sie sich einen grossen Kundenstamm bis ins grenznahe Ausland aufbauen. Beim Verkauf ist es Sahins Anspruch, Raritäten und Einzelstücke anbieten zu können. Kein Objekt gibt es zwei Mal. Die Auswahl ist dementsprechend gross – Markenuhren, gereinigte und fachgerecht bearbeitete Schmuckstücke, Münzen und jede Menge Spezialanfertigungen aus den verschiedensten Metallen. Auch bei den Verkaufspreisen kommt O. Sahin den Kundinnen und Kunden entgegen. Immer wieder löst es Erstaunen aus, dass bei Exgold ein exklusives Stück derart preiswert zu kaufen ist. «Meist unterbreite ich dann meinen persönlichen Standpunkt, dass teurer Schmuck eine Illusion ist und der Wert sich eigentlich durch den Materialwert und ein paar wenige Arbeitsstunden begründet.» Diese Philosophie spricht sich herum, was Exgold für Käufer und Verkäufer zur ersten Adresse macht. Tobias Gfeller ■
Exgold GmbH Stadthausgasse 11, beim Marktplatz, 4051 Basel Tel. 061 681 75 75 oder 079 320 61 92 info@exgold.ch ■ www.exgold.ch Öffnungszeiten: Mo–Do 9–12 und 13–18.30 h Fr 9–12 und 14–18.30 h, Sa 9–17 h
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ENGAGIERT
«Unsere Klienten bereuen ihre Tat und wollen ihr Leben ändern», sagt Bruno Schwer Röthlisberger, Geschäftsleiter des Vereins Neustart.
Foto: zVg
«Reden, ohne bewertet zu werden» Wie geht es weiter, wenn man aus dem Gefängnis entlassen wird oder sich strafbar gemacht hat? Der gemeinnützige Verein Neustart hilft diesen Menschen und begleitet sie zurück ins Leben. Für diese gesellschaftlich wichtige Arbeit wurde der Verein vom Berufsverband AvenirSocial mit dem Prix Social beider Basel 2020 ausgezeichnet.
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Im Alltag helfen Während professionelle Sozialarbeiter den Bereich der Rechts- und Sozialberatung abdecken, begleiten und unterstützen die Freiwilli-
gen im Alltag. Sie helfen, eine Bewerbung zu schreiben, im Internet einen Job zu suchen oder eine Wohnung zu finden. Auch besuchen sie die Klienten im Gefängnis. «Ich habe zwei Klienten, einer davon sitzt im Massnahmevollzug», so Barbara Widzgowski, die sich als Freiwillige engagiert. «Normalerweise besuche ich ihn regelmässig, was seit dem Lockdown leider nicht mehr möglich ist.» Für Klienten, die schon früh auf die schiefe Bahn gekommen sind, ist es besonders schwierig, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. «Du warst immer hinter Gittern und sollst dich dort als normaler Mensch entwickeln. Wie soll das gehen?», fragt sich Bruno Schwer Röthlisberger. Die Freiwilligen können zwar formell nichts bewirken, sind weder Anwalt noch Therapeut, aber dafür ein wertvoller sozialer Kontakt zur Aussenwelt.
Vorurteile loslassen Billy Meyer – auch er freiwillig für den Verein tätig – und Barbara Widzgowski sind sich einig:
So können Sie helfen ■
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Mitglied beim Verein Neustart werden. Der Jahresbeitrag beträgt 50 Franken. Verein Neustart durch eine Spende unterstützen: IBAN CH46 0900 0000 4000 0850 0 (Spende kann von der Steuer abgezogen werden). Als freiwilliger Mitarbeitender den Verein unterstützen.
Kontakt: Verein Neustart, Therwilerstrasse 7, 4054 Basel, Tel. 061 283 37 00, kontakt@neustart.ch www.neustart.ch
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ie einen haben einen Strafbefehl erhalten, andere wiederum sitzen im Gefängnis oder sind zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt worden. Alle haben sie etwas gemein: Wie geht es danach weiter? Was ist vom Leben, das man vorher hatte, geblieben? Wie steigt man wieder ein? Die freiwilligen Mitarbeitenden des Vereins Neustart begleiten kostenlos straffällige Menschen durch diese schwierige Phase. «Unsere Klienten bereuen ihre Tat und wollen ihr Leben ändern», so Geschäftsleiter Bruno Schwer Röthlisberger. «Das ist der Punkt, an dem wir ansetzen, um mit ihnen zu arbeiten. Alle Menschen sollten eine Chance auf einen Neustart haben. Hat man die Strafe verbüsst, sollte die Gesellschaft akzeptieren, dass man wieder ein normaler Bürger ist.»
Sie wollen so wenig wie möglich über die Vorgeschichte ihrer Klienten wissen. «Ich begegne dem Menschen unvoreingenommen. Oft reicht es, einfach präsent zu sein», erläutert Meyer und fährt fort: «Ich musste alle meine Vorurteile und Sonstiges, was sich da in mir drin abspielte, durchlaufen lassen und offen werden für neue Lebenswelten.» Barbara Widzgowski nickt zustimmend: «Ich weiss nichts von dem Mann, dem ich Deutschunterricht gebe. Er erzählt mir manchmal von sich aus etwas. Dann hat das auch eine andere Qualität, er vertraut mir. Er kann reden, ohne dass es grad bewertet wird.» ■ Text: Milena Tebiri
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Digitalisierung in der Planung eröffnet neue Wege Die Jakob Gutknecht AG verbindet erfolgreich traditionellen Metallbau und Schlosserarbeiten mit digitalen Abläufen und Vernetzungen.
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Die Mitarbeitenden der Jakob Gutknecht AG sind stolz auf ihre vielseitige Arbeit. Foto: zVg
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m vergangenen Jahr feierte die Jakob Gutknecht AG ihr 60-jähriges Bestehen. 21 Mitarbeitende setzen heute das Firmenmotto «Metall ist unsere Stärke» täglich in die Tat um. Ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens ist die Ausbildung von Lernenden und Weiterbildung der bestehenden Mitarbeitenden. Der direkte und unkomplizierte Kontakt zu Planern und Bauherrschaft gehört genauso zu den Stärken der Jakob Gutknecht AG wie die fachlich korrekte Beratung vor und während der Offertphase und der Ausführung. Dies zeigt das Unternehmen zurzeit beim Neubau des Selmoni-Firmengebäudes in Münchenstein, wo es vier spezielle Wendeltreppen im Atrium, die gesamten Treppengeländer in den drei Fluchttreppenhäusern sowie mehrere kleinere Schlosserarbeiten fertigte. Für die Wohngenossenschaft Riburg im Basler Hirzbrunnenquartier erstellt die Jakob Gutknecht AG aktuell nicht alltägliche Balkongeländer-Elemente für die in reinem konstruktivem Holzbau gefertigten Häuser. Dazu kommt die Fertigung von Treppenhausgeländern für die sieben Treppenhäuser. «Dabei wurde alles im Rahmen dieses BIM-Projekts in Theorie geplant und produziert», erklärt Ge-
schäftsführer Stephan Gutknecht, der das Unternehmen in dritter Generation führt. Immer öfter kommen solche digitalisierten Pläne in Form von 3D-Modellen zum Einsatz. Die Jakob Gutknecht AG geht den sukzessiven Fortschritt seit Jahren erfolgreich mit. Von diesem Know-how profitieren auch Privatkunden. «Wir können mit solchen Modellen unseren Kunden detailliert aufzeigen, wie ihr Endprodukt aussehen wird», erzählt Stephan Gutknecht. Das werde sehr geschätzt – ob bei Sitzplatzüberdachungen, bei denen die Jakob Gutknecht AG eigene Systeme entwickelt, Balkon- und Terrassenanbauten, Geländern oder Handläufen. Bilder, detaillierte Informationen und spannende Eindrücke von abgeschlossenen oder noch laufenden Projekten kann man auf der Website, auf Facebook und Instagram verfolgen. Tobias Gfeller ■
Jakob Gutknecht AG Hardstrasse 19, 4132 Muttenz Tel. 061 465 90 10 Fax 061 465 90 11
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WOHNEN
Dank Schramm wunderbar entspannt schlafen.
Foto: zVg
Perfekten Schlaf geniessen In Schramm-Betten schläft man traumhaft gut, weil der Komfort ausserordentlich hoch ist. Michael Federer, Geschäftsführer von roesch in Basel, erklärt, was die Zwei-Matratzen-Systeme weltweit einzigartig macht. Schramm ist eine Marke mit Tradition. Das deutsche Familienunternehmen sorgt seit 1923 für optimalen Schlafkomfort, aktuell bereits in der dritten Generation. Alles wird mit viel Herz und in Handarbeit gefertigt. Und das merkt man den erstklassigen Produkten auch an. Was zeichnet das fast schon legendäre ZweiMatratzen-System aus? Die Basis bildet eine stabile, elastische Untermatratze. Sie federt jede Bewegung sanft und flächig ab. Die Obermatratze passt sich hautnah an. Sie ist eine Massanfertigung, abgestimmt auf die individuellen Masse des Schläfers und dessen Schlafgewohnheiten.
Bei roesch finden Sie tolle Ideen für Arbeitsplätze, die sich auch mit Ihrer jetzigen Wohnsituation gut in Einklang bringen lassen: vom höhenverstellbaren Tisch bis zum passenden Licht. Damit das Arbeiten auch von zuhause aus Spass macht! Lassen Sie sich in der Ausstellung bei roesch inspirieren.
Wie umweltfreundlich sind die Produkte? Alle Matratzen erfüllen höchste Qualitätskriterien. Schramm kann das OEKO-TEX® Standard 100-Prüfzeichen vorweisen. Die Polstermaterialreste, die beim Fertigen übrig bleiben, gehen zum Beispiel zurück an die regionalen Vorlieferanten. So fliessen sie nach der Wiederaufbereitung erneut in die Produktion ein. Warum findet man in Schramm-Betten besonders erholsamen Schlaf? Die Untermatratze lässt sich im Schulter- und Beckenbereich stufenlos hochstellen oder absenken – damit passt sie sich an die jeweilige Körperform, die ausgeprägten Konturen von Hüfte und Becken oder während einer Schwangerschaft an. Durch eine spürbare Optimierung – vergleichbar mit den Einstellmöglichkeiten eines Komfortsitzes im Auto – wirkt diese Technik quasi wie ein Massanzug im Schlafbereich.
Möbel Rösch AG Güterstrasse 210 4053 Basel Tel. 061 366 33 33 www.roesch-basel.ch info@roesch-basel.ch Öffnungszeiten Di–Fr 09.00 –18.30 Uhr Sa 09.00 –17.00 Uhr Objektabteilung Mo–Fr 09.00 –17.30 Uhr Abendverkauf jederzeit nach Vereinbarung oder Beratung bei Ihnen zu Hause. www.roesch-basel.ch
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Bereit fürs Home Office
Die Betten sind nicht nur bequem, sie sehen auch toll aus. Das sehen auch die meisten Fach-Jurys so. Die Optik der Produkte wurde schon mehrmals mit dem German Design Award ausgezeichnet.
Und man kann sich sein eigenes Traumbett zusammenstellen. Es gibt unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten von Ausführungen, Kopfteilen, Blenden, Stoffen, Matratzen und Füssen. Am Ende liegt man auf seinem persönlichen Boxspringbett von Schramm. Dominique Zahnd ■
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SCHLAFEN
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Die Nacht bestimmt den Tag Schlechte Schlafqualität oder Schmerzen und Verspannungen in der Nacht haben Auswirkungen auf Ihren bevorstehenden Tag.
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ie haben sich einiges für den nächsten Tag – sei dies geschäftlich oder privat – vorgenommen. Doch o weh…! Sie haben eine schlechte Nacht hinter sich und fühlen sich am Morgen wie gerädert. Sie haben keinen Antrieb und fragen sich bereits beim Erwachen: Wie stehe ich den heutigen Tag durch? Geht es Ihnen öfter so? Dann sollten Sie einmal den Fokus auf Ihre Nächte legen. Fühlen Sie sich besser beim Zubettgehen als morgens beim Aufstehen? Könnte es sein, dass Ihre Matratze zu hart oder zu weich – sprich durchhängend – ist? Liegen und schlafen Sie generell auf einem «Standard-Bett»? Sind es Rückenprobleme, Nackenverspannungen oder Schulterschmerzen, die Sie nicht entspannt schlafen lassen?
Wir verstehen Sie!
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Für einen gesunden, erholsamen Schlaf spielen oft die Matratze und der Einlegerahmen eine wesentliche Rolle. Die Nachtruhe sollte
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Die beiden zertifizierten Liege- und Schlaftherapeuten Brigitte Frei und Roland Stohler.
dazu da sein, um sich zu erholen und zu entspannen. Ein wirklich an Ihre Bedürfnisse und Körperform angepasstes Bett kann das Entstehen von Schlafproblemen, Verspannungen und/oder Schmerzen beim Liegen wesentlich beeinflussen. Oft lassen sich solche Beschwerden sogar ganz vermeiden. Dies ist der Ansatz einer ganzheitlichen Beratung bei Stohler-Bett in Pratteln. Hier erleben Sie eindrücklich, wie gross der Einfluss eines ergonomisch angepassten Bettsystems auf Ihre Entspannung ist. Dank dem einmaligen Betreuungssystem der beiden Liege- und Schlaftherapeuten Roland Stohler und Brigitte Frei im Zentrum für gesunden Schlaf in Pratteln lassen sich unnötige Irrwege vermeiden. Die dort angepassten Betten können bei Bedarf auch im Nachhinein
Foto: zVg
optimiert werden – was für Sie eine sichere Lösung bedeutet. Sind Sie bereit sich so betten zu lassen, damit Sie richtig liegen, schmerzfrei schlafen und ohne Verspannungen aufstehen? Dann reservieren Sie sich jetzt Ihren persönlichen, kostenlosen Beratungstermin telefonisch oder direkt über die Homepage von www.stohler■ bett.ch
Hauptstrasse 32, 4133 Pratteln Tel. 061 821 53 95 ■ Fax 061 821 54 04 info@stohler-bett.ch ■ www.stohler-bett.ch
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Arboldswil/BL
Ruhige und sonnige Wohnlage 5.5 Zimmer Wohn- und Nutzfläche 192m2 Grundstücksfläche 682m2 Gartenanlage mit Pergola Hochwertiger Innenausbau Minergie-P-zertifiziert Verkaufspreis: CHF 1340000.–
Unsere aktuellen Angebote in der Region Arlesheim/BL
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VERSICHERUNG
Inmitten der Stadt erweist sich die Settelen AG als zuverlässiger und vielseitiger Dienstleister.
Die Stadtgarage als Mobilitätsdienstleister Die Settelen AG ist eine der letzten Garagen, die ihre Dienstleistungen in Verkauf, Reparatur und Autovermietung in Basels Stadtzentrum anbietet. Damit stellt sie eine bedürfnisgerechte Mobilität sicher.
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lität ist heute so vielseitig wie nie zuvor. Dem wollen wir entsprechen.» Wer sein Fahrzeug zur Reparatur bringt, kann als Ersatz zwischen einem Auto, einem Elektrovelo oder einer Tageskarte der BVB wählen. «Wir wollen intelligente Lösungen anbieten, die den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung entsprechen.»
Carrosserie-Service immer komplexer In der Werkstatt bietet die Settelen AG neben einem umfassenden Reparaturservice mit Ersatzteilen und Zubehör eine hoch entwickelte Schadensabwicklung im Bereich Carrosserie an. Unterhalt und Werterhaltung stehen dabei im Zentrum. Als Vorteil für Mitarbeitende und damit auch für die Kundschaft entpuppt sich
immer mehr die Kombination des CarrosserieService mit der traditionellen Werkstatt, die bei der Settelen AG Tor an Tor agieren. Durch Assistenzsysteme wie Rückfahrkamera, Parksensoren, Abstandsradar werden Carrosserieteile immer mehr mit Technik aufgerüstet, was die Arbeit daran immer komplexer macht. Sowohl in der Werkstatt als auch beim CarrosserieService sind bei der Settelen AG sämtliche Fahrzeugmarken willkommen.
Partnerschaft mit Allianz Seit Jahren pflegt die Settelen AG eine Zusammenarbeit mit der Allianz Versicherung. Seit Anfang Jahr wurde diese im Bereich Carrosserie intensiviert. Bei Schäden an Fahrzeugen der Marken Toyota und Ford, den beiden Hausmarken der Settelen AG, aber auch bei sämtlichen anderen Marken empfiehlt die Allianz ihren Kundinnen und Kunden die Stadtgarage an der Türkheimerstrasse als zertifizierten Geschäftspartner. Von der Servicequalität der Settelen AG profitieren primär die Kundinnen und Kunden, sekundär aber auch der Versicherer, da er um die Erfahrung und das Know-how der Stadtgarage weiss, die Qualitätsarbeit garantieren. ■ Tobias Gfeller
Ihre Vorteile der Partnerschaft zwischen Allianz und der Settelen AG ■ ■ ■ ■ ■ ■
Kostenloser Hol- und Bring-Service Ersatzwagen Sorgfältige Reparatur nach Herstellervorgaben Lebenslange Garantie auf die Reparatur Kostenlose Fahrzeugreinigung innen und aussen Rabatt von CHF 100.– auf Ihren Selbstbehalt bei Verträgen ohne Geschäftspartnerpflicht
Settelen AG Türkheimerstrasse 17, 4055 Basel Tel. 061 307 38 00 ■ www.settelen.ch
Tel. 058 358 71 11
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www.allianz.ch
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en Parkschaden schnell am Morgen zur Garage bringen und dann gleich weiter zur Arbeit war gestern. Immer mehr Garagen ziehen aus Platzgründen raus aus dem Stadtzentrum in die Peripherie oder gleich in die Agglomeration. Nicht so die Settelen AG, die wenige Meter von der Tramhaltestelle Birmannsgasse entfernt inmitten der Stadt ihre Dienste anbietet. Geht es nach Geschäftsführer Stephan Settelen, soll dies noch lange so bleiben. «Uns ist das Prinzip der Stadtgarage, dass wir nah bei unseren Kundinnen und Kunden sein möchten, damit diese keine mühsamen Wege auf sich nehmen müssen, enorm wichtig.» Die Settelen AG passt sich den urbanen Gegebenheiten an. Neben dem Verkauf und der Werkstatt bietet sie vor Ort eine umfassende Vermietung vom Kleinwagen bis zum Nutzfahrzeug an. Damit sollen Private und auch KMU, die nicht über das benötigte Fahrzeug verfügen, über Stunden oder auch mehrere Tage bedient werden. Gerade im Stadtgebiet lohne es sich nicht für alle – ob Private oder Gewerbler –, dauerhaft die entsprechenden Fahrzeuge zu besitzen. Diese Lücke füllt die Settelen AG aus. Sie will damit das Mobilitätsbedürfnis im urbanen Raum befriedigen, erklärt Stephan Settelen. «Die Mobi-
Foto: Christian Jaeggi
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Die wichtigsten Veranstaltungen der Region
Kultur-Agenda
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Die drei Initianten der Kunsttage Basel (v.l.): Daniel Kurjaković, Petra Sigg und Carlo Knöll.
Kunsttage Basel 2020
Flanieren, entdecken und sich b Entstanden sind die Kunsttage Basel aufgrund der Corona-bedingten Absage der diesjährigen Art Basel. Im Mittelpunkt der Veranstaltung von 44 Institutionen steht die moderne und zeitgenössische Kunst, die für ein breites Publikum erlebbar sein soll.
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ls er vernahm, dass die Art Basel in diesem Jahr definitiv nicht stattfindet, realisierte Carlo Knöll, dass es Vieles neu zu denken gab. Auch hinsichtlich des von ihm fixfertig für die Kunstmesse vorbereiteten Programmes seiner Galerie. «Zudem stellte sich mir die Frage: Was hat die Stadt ohne die Art Basel überhaupt noch zu bieten?» Seine Erkenntnis: jede Menge. Weshalb ihm die Lancierung eines kollaborativen Events durch den Kopf schoss, der das Angebot von Galerien und Museen ins Rampenlicht rücken sollte. Also kontaktierte Knöll das Kunstmuseum Basel, mit dem er via Vorstand der Freunde des Kunstmuseums aufs Engste verbunden ist, und stiess dort auf offene Ohren. «Nicht von ungefähr, denn es ist unser Anliegen, die Kunst- und Kulturstadt Basel ganzjährig lebendig zu halten», erklärt
Daniel Kurjaković, Kurator Programme am Kunstmuseum Basel. Rasch kam es – trotz begrenzter Ressourcen – zu einem Schulterschluss und zum Entscheid, mittels temporärem Verein die Kunsttage Basel ins Leben zu rufen. «Die Resonanz der verschiedenen Institutionen war geradezu enthusiastisch», erinnert sich Petra Sigg, Geschäftsführerin der Freunde des Kunstmuseums Basel.
Kulturpolitischer Beitrag «Wir verstehen die Kunsttage Basel auch als kulturpolitischen Beitrag», sagt Kurjaković und spricht damit die immense ideelle Unterstützung an, die man vonseiten des Präsidialdepartements für das Projekt erhalten habe. Die Art sei ebenfalls von Beginn weg in das Vorhaben integriert gewesen und unterstütze jetzt insbesondere die Präsentation von Werken
im öffentlichen Raum. «In einer Zeit, in der die Bevölkerung sehr von existenziellen Fragen bedrängt ist, war es uns ein Anliegen, den Anlass mit möglichst schlankem Budget umzusetzen. Wir verprassen also kein Geld», betont Kurjaković. Wozu passt, dass das Programm der Kunsttage nicht nur niederschwellig, sondern zu weiten Teilen auch gratis ist. Angesprochen auf Ziel und Zweck der Kunsttage Basel sagt Knöll: «Ich bin überzeugt, dass wir heute Kunst und Kultur und somit auch Inhalt, Auseinandersetzung und Reflexion mehr denn je benötigen.» Aus Sicht von Kurjaković gelte es, sich zudem vor Augen zu führen, dass Kunst alles andere als selbstverständlich ist. «Deshalb möchten wir das Publikum mit dem Angebot während vier Tagen zusammenführen und begeistern.» Bleibt noch eine Frage:
Foto: Cédric Bloch
h begeistern lassen ler aus. Weitere Highlights sind der Open-Studio-Tag der Förderateliers Klingental sowie die OnlinePlattform der Liste Art Fair Basel für insgesamt 72 Galerien. ■ Michael Gasser
Wettbewerb Mit Ausnahme der grossen Institutionen ist der Zugang an die «Kunsttage Basel» kostenlos. Regio aktuell verlost deshalb für den Sonntag, 20. September, 3x2 Tickets für das Kunstmuseum Basel. Mitmachen: www.regioaktuell.com/wettbewerb. Teilnahmeschluss ist der Donnerstag, 17. September, 12 Uhr. Die Gewinner werden anschliessend ermittelt und benachrichtigt. Viel Glück!
Infos Der Titel «Kunsttage Basel» ist wörtlich zu verstehen: Aufgrund der Corona-Pandemie findet der viertägige Event nur tagsüber – von 10 bis 18 Uhr – statt. Anders als an der Art gibt es weder Vernissagen noch Partys: www.kunsttagebasel.ch
Regio aktuell 9-2020
Wird die Veranstaltung einmalig bleiben? Die vielsagende Antwort von Petra Sigg: «Dass das Ganze eine Eintagsfliege bleibt, ist nicht in Stein gemeisselt.» Sämtliche der 44 an den Kunsttagen Basel beteiligten Institutionen haben ein eigenes CoronaSchutzkonzept erstellt, das laufend überarbeitet und angepasst wird. Das Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Publikum nicht allzu lange an einem Ort verharrt, sondern immer wieder von Museum zu Galerie oder zu Ausstellungsräumen weiterflaniert. Nebst dem Sonderprojekt «Das Mögliche ist ungeheuer», einem Kunstprojekt im öffentlichen Raum zwischen Basel und Münchenstein, das vom Swisslos-Fonds BaselStadt und Basel-Landschaft unterstützt wird, zeichnet sich das Programm der Kunsttage Basel unter anderem durch einen Curator’s Talk sowohl auf dem Dreispitzareal als auch in der Innenstadt, eine Familienführung im Kunsthaus Baselland oder das Art Lab im Park der Fondation Beye-
Fotos: zVg, Kunsttage Basel
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EVENTS &TIPPS
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ROCK POP JAZZ
25.9.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel
Sven Väth
Bis 18.9.2020 | 20 Uhr Oberer Rheinweg, Basel
riert von zeitlosen Rockbands wie Led Zeppelin und Pink Floyd oder Blues-Legenden wie Rory Gallagher und Eric Clapton. www.atlantis-basel.ch
IM FLUSS
18.9.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel
Noch bis zum 18. September spielen auf der Floss-Bühne handverlesene Schweizer Acts. Auf dem Programm stehen noch We Invented Paris (14.9.), Baum (15.9.), Nicole Bernegger (16.9.), James Gruntz (17.9.) und Anna Rossinelli (18.9.). www.imfluss.ch
KLANGKARUSSELL
16.9.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal
ADAM BEN EZRA
Hat die Techno-Bewegung lautstark mitgeprägt: Sven Väth.
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eine Frage: Dieser Mann ist eine Legende. Techno-DJ Sven Väth drehte schon an den Reglern, da stand viel Partyvolk, das sich heute zu seinen Beats die Nächte um die Ohren schlägt, noch auf keiner Familienplanung, geschweige denn auf dieser Welt. Der Frankfurter hat seit Beginn der 1990er-Jahre die Techno-Bewegung auf diesem Kontinent mitgeprägt – sei es als DJ,
18.9.2020 | 21 Uhr Marabu, Gelterkinden
Foto: zVg
sei es als Veranstalter, sei es als Labelbetreiber. Bis heute ist Väth ein DJ alter Schule geblieben, hält er doch eisern am analogen DJ-Setup fest: «Eine Platte muss so gut sein, dass sie den Platz in meiner Kiste auch verdient», sagt er. Welche Scheiben das sein werden, hört man demnächst im Viertel Klub, wohin er zum ersten Mal überhaupt seinen Koffer schleppen wird. tok ■
19.9.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln
Shakra
Kontrabass-Phänomen, Multi-Instrumentalist und YouTube-Sensation: Das ist Adam Ben Ezra. Groovige Basslines werden mit gesteppten Rhythmen ergänzt, gestrichene Melodien, perkussive, auf den Bass getrommelte Elemente, manchmal Gesang und elektronische Effekte kommen dazu. www.guggenheimliestal.ch 17.9.2020 | 20 Uhr Viertel Dach, Basel
DAVID HOWALD Auf seinem 2017 veröffentlichten, dritten Studioalbum «The Double» liess David Howald Elektronika und Blues auf Theatrales und Avantgardistisches prallen. Die Musik des Basler Sängers und Lyrikers ist expressiv und fragil, intuitiv und grotesk. www.dasviertel.ch 17.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel
TRÆ
Mit ihrer erst letztes Jahr gegründeten Band haben sich Simon Spiess, Johannes Maikranz und Samuel Dühsler einen überzeugenden, charakteristischen Sound erarbeitet. www.birdseye.ch
Reibeisen-Stimme und markante Gitarren-Riffs: So tönen Shakra.
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Jahre. Ein Vierteljahrhundert. Für das heutige Musikbusiness eine halbe Ewigkeit. Und noch immer tourt die Emmentaler Hardrock-Formation um die ganze Welt, als gäbe es kein Morgen. Zum 25-Jahr-Jubiläum ist zeitgerecht ein neues Werk erschienen. «Mad World» heisst die Platte – und der Titel könnte 48 passender nicht sein. Mit unge-
Foto: CC 4.0
brochener Leidenschaft liefert der Fünfer in bestens bewährter Shakra-Manier elf Kracher-Songs und eine herzzerreissende Ballade ab. Auf den Lorbeeren ausruhen, das war noch nie ihr Ding – das kann man hören. Und demnächst auch wieder sehen. In Pratteln, wo Shakra zum siebten Mal seit 2010 auf den Brettern des Z7 stehen werden. tok ■
Der Clubhit «Sonnentanz» von Klangkarussell datiert aus dem Jahre 2011 und so mancher schimpfte das österreichische Duo eine Eintagsfliege. 9 Jahre später haben die beiden die Kritiker verstummen lassen und erfreuen sich auch 2020 noch immenser Beliebtheit. www.dasviertel.ch
17.9.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel
MICHAEL OERTEL BAND
DJ LE BEAU Was jünger als zehn Jahre ist, kommt bei DJ Le Beau mit Garantie nicht auf den Plattenteller. Pure Oldies für Goldies also, deren Knochen zwar schon älter sind, sich aber dennoch jünger anfühlen. Oder umgekehrt. www.marabu-bl.ch 18.9.2020 | 21 Uhr Sommercasino, Basel
WEIRD FISHES Zwei Jahre nach der legendären EP-Taufe im Sommercasino laden die Weird Fishes nun zur zweiten Runde der Releases ein, denn: Das erste Album, «An Occidental Dream», muss schliesslich gebührend getauft und gefeiert werden. www.sommercasino.ch 19.9.2020 | 19 und 21 Uhr Kulturscheune Liestal
TRIO WIESNER / BUSER / PERFIDO
Die zwei Baselbieter Urs Wiesner und André Buser spielen seit Jahren zusammen. Wiesners Vibraphon und Busers e-Bass harmonieren bestens und dürfen darauf vertrauen, dass sich die ansteckende Spielfreude ihren Raum nimmt. Dieses Mal kommen die beiden mit dem US-Schlagzeuger Peter Perfido nach Liestal. Coronabedingt findet dieses Konzert zweimal am selben Abend mit jeweils weniger Publikum statt. www.kulturscheune.ch 19.9.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln
SHAKRA
Moderner Folkpop auf der einen Seite, kreativer Blues auf der anderen, immer mit einem kleinen Black-Keys-Anstrich im Sound – so klingt die Michael Oertel Band, inspi-
TIPP
Das Jahr 2020 wird für Shakra ein richtiges Jubeljahr! Seit einem Vierteljahrhundert touren die Jungs aus dem Emmental durch die Schweizer Rocklandschaft und haben sich längst auch als feste Grösse in der internationalen Hard ’n’ Heavy-Szene etabliert. www.z-7.ch
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MASKERADE Die «Best of 90s»-Party mit allen Hits von 1990 bis 2000 in der Elisabethenkirche steht an. Der Name ist dabei Programm, eine Maskentragpflicht besteht. Die Maske darf zum Trinken abgenommen werden. www.ueparties.ch 19.9.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel
DUB SPENCER & TRANCE HILL Dub Spencer & Trance Hill spielen instrumentalen psychedelischen DubReggae mit Rock- und Trance-Einflüssen. Diese Konzerte und die rund 500 Club-Shows formten das Quartett zu einer der besten Dub-LiveBands Europas. www.atlantis-basel.ch
EVENTS &TIPPS
lebte. Seine Kompositionen sind zwar nicht ganz so stürmisch, aber Wucht, Wildheit und Unberechenbarkeit haben sie trotzdem. www.birdseye.ch
19.9.2020 | 20 Uhr Freie Kirche Elisabethen, Basel
26.9.2020 | 19.30 Uhr Kloster Dornach
HELVETIC FIDDLERS
TIPP
Mit der Leadstimme von Geiger Andy Gabriel (Trio Ambäck) spielen die Musiker der Helvetic Fiddlers schweizerische Fiddlermusik aus dem 19. Jahrhundert. www.klosterdornach.ch 26.9.2020 | 20 Uhr Rossstall l, Kaserne Basel
MOLINO SESSIONS
19.9.2020 | 23 Uhr Parterre One Music, Basel
ZAMUNDA The Hottest Tropical Adventure durch den dichtesten Afrobeat-Jungle, die tiefsten Dancehall-Täler und die höchsten Ndombolo-Berge, die du je durchforstet, erkundet und erklommen hast. Reiseleiter sind die DJs Flink, Flavah Nice und Don Ranking. www.parterre-one.ch 24.9.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal
JAËL
Ein besonderer Saisonauftakt steht in der Kaserne an: Sängerin Ines Brodbeck (Inez), Schlagzeuger Eric Gut (Baye Magatte Band u.a.), Gitarrist Sandro Corbat (Scratches) und – ebenfalls an den Saiten – Frederyk Rotter (Zatokrev) haben sich dank – oder wegen Covid19 – über digitale Kanäle zur Lockdown-Band zusammengetan. Und jetzt vor Publikum. www.kaserne-basel.ch 26.9.2020 | 21 Uhr Barock, Basel
TANZNACHT 40
SAM HIMSELF
TIPP
Der in Brooklyn wohnhafte Schweizer IndieKünstler Sam Himself veröffentlichte am 29. Mai seine lang erwartete neue EP «Slow Drugs». Schwärmerische, vorwärtstreibende Beats treffen auf elegische Melodien, traumhaft schön. www.parterre-one.ch 25.9.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel
SVEN VÄTH
TIPP
25.–26.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel
LUKAS MANTEL SEXTET «Vardah», der Titel des aktuellen Programms, bedeutet in Urdu «Rose» und war ein Zyklon, den Lukas Mantel 2017 miter-
24.9.2020 | 20.30 Uhr Parterre One, Basel
Sam Himself
Die Reihe Tanznacht40 steht für einen unvergesslichen und unbeschwerten Abend für alle ab 40 Jahren. Tanzen, plaudern und feiern, ob mit Freunden, als Single oder als Paar, es sind alle willkommen. www.Tanznacht40.ch 26.9.2020 | 23 Uhr Sommercasino, Basel
DJ NEGSCHTELIED & FRIENDS «Get up, and drive your funky soul» sang James Brown einst und genau das geschieht in dieser Nacht auch: Mit einer exquisiten Auswahl an Boogie, Funk und Discosound bespielen DJ Negschtelied & Friends den Plattenteller. www.sommercasino.ch 30.9.2020 | 19 Uhr Pavillon, Schützenmattpark Basel
JAZZ IM PARK Diesmal an den Instrumenten die Sugar Foot Stompers aus Lörrach. Die achtköpfige Band orientiert sich stilistisch am traditionellen Jazz, der seine Wurzeln hauptsächlich im New Orleans und Chicago Stil hat. www.parkpavillon.ch
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hne zynisch sein zu wollen: Manchmal erweist sich die Coronakrise auch als Glücksfall – in diesem Fall für Fans von kosmopolitisch geerdeten IndieSounds. Eigentlich wäre der in Brooklyn wohnhafte Schweizer Musiker Sam Himself alias Sam Koechlin längst wieder in Übersee, wegen des schweizweiten Lockdowns verbringt er diesen Sommer in seiner Heimatstadt Basel in einem Airbnb – und nutzt
2x 2 Tickets gewinnen Für den Auftritt von Sam Himself am Donnerstag, 24. September im Parterre One in Basel verlost Regio aktuell 2x2 Tickets. Mitmachen unter www.regioaktuell.com/wettbewerb. Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 20. September. Die Gewinner werden im Anschluss ermittelt und benachrichtigt. Viel Glück!
diesen Moment für einen Auftritt im Parterre One. Mit seiner markanten, sonoren Stimme erzählt er Geschichten, die Herzen berühren und Gefühle auslösen: Songs zum Tanzen und zum Weinen, die der Endzwanziger mit umgeschnallter Gitarre vorträgt – derart überzeugend, dass er von SRF3 in diesem Juni zum «Best Act» erkoren wurde.
Achtung, macht süchtig! Sein neustes Werk – eine fünf Tracks starke EP – stellt eine stilistische Weiterentwicklung von seinen früheren, stärker bandbasierten Aufnahmen dar. Vermehrte Tourneen und Auftritte als SoloAct haben neue Songs inspiriert, die gleich gut funktionieren, wenn Sam alleine auf der Bühne steht oder vor einer vollen Band. Ach ja, die EP heisst übrigens «Slow Drugs» – und die kann süchtig machen. Schneller als man denkt. tok ■
Regio aktuell 9-2020
Premiere im Viertel Klub: Der Frankfurter Kult-DJ Sven Väth ist erstmals zu Gast im Basler Dreispitz. Flankiert wird der Baba von den DJs Oliver K und Maurizio Schmitz. www.dasviertel.ch
Foto: Annie Forrest
Schwärmerische, vorwärtstreibende Beats treffen bei Sam Himself auf elegische Melodien. Die Klangwelt des Exil-Baslers aus New York gilt es unbedingt zu entdecken.
Mit fünfköpfiger Band bespielte Jaël letzten Herbst die grossen Schweizer Konzertsäle. Das aktuelle Album «Nothing To Hide» wurde vom Publikum auch live warm empfangen. Nun kündigt Jaël eine weitere Tour an. Diesmal im kleinen, intimen Rahmen: akustisch und im Trio. www.guggenheimliestal.ch 24.9.2020 | 20.30 Uhr Parterre One Music, Basel
Sam Himself macht Songs zum Tanzen und zum Weinen.
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EVENTS &TIPPS
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26.9.2020 | 19.30 Uhr Kloster Dornach
Helvetic Fiddlers
30.9.2020 | 20.30 Uhr Rossstall l, Kaserne Basel
2.10.2020 | 21 Uhr Sommercasino, Basel
DACHS
SHAWN JAMES Die Wurzeln von Shawn James liegen im Mississippi-Delta, deshalb seine authentische Mischung aus Blues, Folk und Soul. Ekstatische Freude bis zu schmerzhafter Qual, alles ist an diesem Abend dabei. www.sommercasino.ch 2.–3.10.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel
Das Duo aus St. Gallen spielt Popsongs in Mundart. «Meh chani dezue nöd sägä», so der Sänger. Die Texte sind Fäuste aufs rechtspopulistische Auge, der Sound aber vielmehr ein gehauchter Kuss ins Ohr. www.kaserne-basel.ch 30.9.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel
PETER EIGENMANN NONET
Eine hörenswerte Entdeckung: die Helvetic Fiddlers.
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eue Alte Schweizer Volksmusik: Wie keine andere Formation stehen die Helvetic Fiddlers für diese immer populärere Bewegung. Das Quartett hat sich rasant vom Geheimtipp zu einer der wichtigen, innovativen und stilbildenden Formationen der neuen Volksmusikszene in der Schweiz gemausert. Mit groovigen Tänzen, lyrischen Walzerme-
Foto: zVg
lodien und getragenen Jüüzli von eigenartiger Exotik und aus den urchigen Tälern der Schweiz, bieten Andreas Gabriel (Geige), Patrick Stocker (Geige, Emmentaler Halszither), Andy Schaub (Kontrabass, Bassett, Örgeli) und Fabian Müller (Bratsche, Cello) ein musikalisches Wechselbad zwischen Melancholie und überschäumender Lebensfreude. tok ■
26.9.2020 | 20 Uhr Kirche St. Anton, Basel
Basler Madrigalisten
Ein Jazzquartett trifft auf ein Bläserquintett – heraus kommt das Peter Eigenmann Nonet, das durch eine zeitlose Ästhetik begeistert. Mit grosser Sorgfalt wählte Peter Eigenmann für diese Formation Instrumentierung, Bandmitglieder und Songs. www.birdseye.ch
BOSSARD – FREY SPECIAL EDITION Da die Corona-Situation der Tournee des Mark Soskin Quartets einen Strich durch die Rechnung machte, haben Elmar Frey und Roberto Bossard kurzerhand eine neue Band auf die Beine gestellt. Man kann durchaus von einer Wunschformation reden, da die zwei «Zuzüger» Adrian Mears und Jean-Paul Brodbeck schon seit jeher «Top Favorites» der beiden Musiker sind. www.birdseye.ch 3.10.2020 | 20 Uhr Sommercasino, Basel
LAB
2.10.2020 | 21 Uhr Rossstall l+ll, Kaserne Basel
MOONANGA
Einen akustischen Ausflug von Cumbia Digital über Elektro-World bis hin zu Tropical Bass oder gar psychedelischem Rock: Das bietet Moonanga, die für ihre Produktion aus den verschiedensten Klangtöpfen schöpfen und ihre Songs mit Gitarren, Akkordeon, Cuatro und Kalimba versetzen. www.kaserne-basel.ch
Nach etlichen Freestyle- und A-cappellaBattles, Teilnahmen an Cyphers und der dreiteiligen «Kein Teil Vo De Szene»-Mixtapereihe wird der LAB jetzt sein Debutalbum «Kill Them All» veröffentlichen. Dabei nimmt der gebürtige Altstätter kein Blatt vor den Mund. www.sommercasino.ch
IMPRESSUM
REGIO A KT
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Erscheint monatlich
2.10.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel
CUSTARD PIE Das elsässische Musikkollektiv erweist dem groovigen Vintage-Funk alle Ehre und steht für starke Grooves im Stile von James Brown, Tower of Power, Funkadelic und den üblichen Verdächtigen. Als Leitmotiv haben sie Maceo Parkers «Shake Everything You Got» auserkoren. www.atlantis-basel.ch 2.10.2020 | 21 Uhr Parterre One Music, Basel
FORMEL 80 Die Basler Madrigalisten 2019.
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Regio aktuell 9-2020
ie Basler Madrigalisten singen die grossartige 12-stimmige «Missa Defensor Pacis – Verteidiger des Friedens» von Benno Ammann (1904–1986). Ammann komponierte das Stück unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Messe wurde 1947 in Rom anlässlich der Heiligsprechung von Niklaus von Flüe uraufgeführt. 50 Niklaus von Flüe gilt über die
Foto: Joachim-Raff-Gesellschaft
Konfessionsgrenzen hinaus als mustergültiger Christ und Friedensstifter. Eigentlich ist die Aufführung in St. Anton die Wiederentdeckung eines vergessen gegangenen Werkes. Matthias Wamser, der Organist von St. Anton und ausgewiesener Kenner der Musikgeschichte, wird die Einführung halten. Der Eintritt ist frei. bru ■
Herausgeberin BirsForum Medien GmbH Malsmattenweg 1 4144 Arlesheim 061 690 77 77 redaktion@regioaktuell.com Auflage: 145 000 Exemplare Copyright: Alle Rechte bei BirsForum Medien GmbH ISSN-Nummer 1424-3369 Abonnement: Preis für zwölf Ausgaben postalische Zustellung: CHF 90.– Verlagsleitung Thomas Bloch, Thomas Kramer, Bruno Steiger
Sieben Stunden pure 80s mit DJ.R.Ewing & Das Mandat feat. DJ Dan-Kenobi. Das Beste aus zehn Jahren Musikgeschichte von 1980–1989. Dazu die jeweiligen Musikvideos präsentiert von Cpt. Pixel. www.parterre-one.ch
Redaktion Thomas Kramer (tok), Leitung 061 690 77 03 thomas.kramer@birsforum.ch Rolf Zenklusen (zen) 061 690 77 07 rolf.zenklusen@birsforum.ch
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9.–10.10.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln
ALIÉKSEY VIANNA TRIO
FEUERENGEL
Das flinke, warme Spiel des Gitarristen Aliéksey Vianna und das virtuose, tiefgängige Können des renommierten italienischen Klarinettisten Gabriele Mirabassi sind eine unwiderstehliche Kombination. www.birdseye.ch
Seit mehr als zwei Jahrzehnten spielen Feuerengel mit durchschlagendem Erfolg mit dem Feuer. Die sechsköpfige Gruppe aus Deutschland ist die mit Abstand populärste, authentischste und spektakulärste Rammstein-Coverband Europas. www.z-7.ch
DOTA DUO
10.10.2020 | 21 Uhr Sommercasino, Basel
Foto: PGM Productions 2020
8.10.2020 | 20.30 Uhr Parterre One Music, Basel
EVENTS &TIPPS
6.–7.10.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel
FAYE B Pop/R&B-Künstlerin Faye B lässt auf ihrem Debütalbum «The New Old Me» tief in ihre Seele blicken. Emotionen und Gedanken hat sie niedergeschrieben und mit Ben Mühlethalerd für gute Stimmung sorgende Songs mit viel Herz kreiert. www.sommercasino.ch
Für den «Deutschlandfunk» ist Dota die deutsche Joni Mitchell. Sie singt über all das, was sie umtreibt, beobachtet und hinterfragt. Die deprimierende Entwicklung der Weltpolitik, eine verblichene Liebe, Sexismus, die Leistungsgesellschaft – jedoch immer mit einem ironischen Augenzwinkern. www.parterre-one.ch 8.10.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel
FURLONG / ROOFTOP SAILORS Das Herz des Rock ’n’ Roll schlägt laut, wild, blau. Furlong aus Basel, New York und London beweisen es immer wieder von neuem. Nicht ohne Grund nennt man Rooftop Sailors in Deutschland «Rockschweine». Konzerte enden mit sich am Boden windenden Gitarristen und stehendem Drummer, wobei nicht nur die erste Reihe Gefahr läuft, von dieser schallenden Rockfeige umgehauen zu werden. www.atlantis-basel.ch
Mitwirkende Autor/innen und Fotograf/innen dieser Ausgabe Cédric Bloch (ceb), Thomas Brunnschweiler (bru), Simon Eglin (sfe), Christian Fink (cf), Michael Gasser (mig), Tobias Gfeller (tg), Béatrice Koch (bk), Christian Jaeggi (cj), Martin Jenni (mj), Mimmo Muscio (mim), Isabelle Pryce (ip), Stephanie Weiss (swe), Dominique Zahnd (doz) Gestaltung Guido Frefel, Denise Vanne
KLASSIK 16.9.2020, 18.30 Uhr Museum Kleines Klingental, Basel
ALTSTADT-SERENADEN Mariya Krasnyuk (Violine) und Marco Scilironi (Klavier) spielen Werke von Mendelssohn und Schubert. Reservation: info@stiftung-bog.ch. www.stiftung-bog.ch 18.9.2020, 19 Uhr Ev.-ref. Kirche Arlesheim
KAMMERENSEMBLE FARANDOLE
Das Ensemble Farandole spielt unter der Leitung von Jiří Němeček «Antiche Danze ed Arie», Suite Nr. 1 von Respighi und «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi. www.kef-kammerensemblefarandole.ch 18.9.2020, 19 Uhr Stadtcasino Basel
ORGELFESTIVAL & KAMMERORCHESTER BASEL TIPP Unter dem Motto «Zieht alle Register!» spielt Olivier Latry, Organist der Notre-Dame de Paris, Werke mit Orchester von Saint-Saëns, Poulenc, Ravel, Roussel und Honegger. Leitung: Pierre Bleuse. www.ofsb.ch
Concert&Cinema: Singin’ in the Rain
Medienberatung, Anzeigenverkauf Raphael Schoene, Leitung 061 690 77 06 raphael.schoene@birsforum.ch Mario Ricciardi, 061 690 77 08 mario.ricciardi@birsforum.ch Ueli Gröbli, 061 690 77 05 ueli.groebli@birsforum.ch
ENSEMBLE BREZZA «L’art de préluder» heisst das Programm mit Werken von Abel, Couperin, Händel, Rameau, Leclair u.a. Veranstalter: Verein Zeffiretti dolci. 20.9.2020, 19.30 Uhr Stadtcasino Basel
ORGELFESTIVAL ABSCHLUSSKONZERT
TIPP
Verschiedene Chöre aus Basel und der Region interpretieren Werke von Zoltán Kodály, Benjamin Britten und ein Auftragswerk von Peteris Vasks. An der Orgel: Babett Mondry und Iveta Apkalna. www.ofsb.ch
«O
h, wie schön ist es, verliebt zu sein…» – und dabei im Regen zu singen! Wer jetzt an Gene Kelly denkt, kann vermutlich die Melodie des Klassikers Singin’ in the Rain aus dem Stegreif nachsingen. Das populäre Musical wurde 1952 unter der Regie von Stanley Donen und Eugene «Gene» Kelly gedreht und versprüht den überwältigenden Zeitgeist amerikanischer Romantik der Nachkriegsjahre. Die Geschichte von Singin’ in the Rain spielt im damals frivolen Hollywood der 1920erJahre: Der Stummfilmschauspieler Donald Lockwood (Gene Kelly) feiert mit Schauspielerkollege Cosmo Brown (Donald O’Connor) Leinwanderfolge und verliebt sich in die keck-charmante Kathy Selden (Debbie Reynolds).
nos gespielt – einer der Top 5 Musiksäle der Welt.
Filmmusik live mit dem Sinfonieorchester Basel «Wenn sich der Blick von der Kinoleinwand senkt, wird die Filmmusik plötzlich real: da spielt ein ganzes Orchester!» Etwa so lässt sich das Konzerterlebnis bei «Concert & Cinema» beschreiben. Am 17. Oktober kommen folglich Filmromantiker und Klassikliebhaber voll auf ihre Kosten. Und wenn Ernst van Tiel das Sinfonieorchester Basel dirigiert, stellt sich die Frage, was wohl besser wird: der Film oder die Musik. Finden Sie’s heraus. ■
Erstmals im Stadtcasino: «Concert & Cinema»
Film mit Live-Orchester ■ Sinfonieorchester Basel ■ Ernst van Tiel, Leitung ■ Gene Kelly und Stanley Donen, Regie ■ Nacio Herb Brown, Musik ■ mit Gene Kelly, Donald O’Connor und Debbie Reynolds
Das kombinierte Kino- und Konzerterlebnis hat sich mittlerweile zum Publikumsliebling des Sinfonieorchesters Basel gemausert. Mit Singin’ in the Rain wird zudem erstmals «Concert & Cinema» im neuen Musiksaal des Stadtcasi-
Tickets: Bider & Tanner: 061 206 99 96 Stadtcasino Basel (Tourist Office): 061 226 36 30 www.sinfonieorchesterbasel.ch Abendkasse Stadtcasino ab 18.30 Uhr
Regio aktuell 9-2020
19.9.2020, 19.30 Uhr St. Margarethenkirche, Basel
Tarife: www.regioaktuell.com
Sinfonieorchester Basel
Gene Kelly singt im Regen und das Sinfonieorchester Basel spielt den Soundtrack live zum Film.
Korrektorat: Katharina Schäublin
Administration Patricia Sterki, 061 690 77 09 patricia.sterki@birsforum.ch
17.10.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel VORANZEIGE
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EVENTS &TIPPS
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12.10.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel
Primadonna assoluta
Der Countertenor Franco Fagioli.
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as Kammerorchester Basel unter Leitung von Daniel Bard begleitet den Countertenor Franco Fagioli. Der Musiker, der die argentinische und spanische Staatsbürgerschaft besitzt, singt an den grössten Opernhäusern der Welt und wurde in Italien als «bester Sänger des Jahres» ausgezeichnet. Als Belcantosänger spezialisiert sich Franco Fagioli auf
Foto: kammerorchesterbasel
die Rollen, die für Kastraten im späten 18. und 19. Jahrhundert geschrieben wurden. Er wird im Stadtcasino geistliche wie weltliche Arien von Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Martin Kraus singen. Fagioli gilt als einer der virtuosesten Countertenöre der heutigen Zeit, der mit seiner Technik neue Bühnenstandards setzt. bru ■
20.9.2020, 11 Uhr Heimatmuseum Schwarzbubenland, Dornach
10.10.2020 u.w., 20–21 Uhr Theater Basel, Kleine Bühne
IM FLOW DER APOKALYPSE
MUSEUMSKONZERT Pablo Márquez (Gitarre) und Jan Schultsz (Hammerklavier) spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Mauro Giuliani, Ignaz Moscheles und Johann Nepomuk Hummel. www.museumskonzerte-dornach.ch
Studierende besetzen mit der Oper «Im Flow der Apokalypse» 13 Tage die kleine Bühne. Publikum und Musiker/innen werden zu einer verschworenen Gemeinschaft, die der Endzeitstimmung trotzt. www.theater-basel.ch
22.9.2020, 19.30 Uhr Martinskirche, Basel
12.10.2020, 19.30 Uhr Stadtcasino Basel
MARIINSKY-ORCHESTER ST. PETERSBURG
PRIMADONNA ASSOLUTA
Das Kammerorchester Basel unter Leitung von Daniel Bard begleitet den virtuosen Countertenor Franco Fagioli. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang A. Mozart und Joseph Martin Kraus, einem Zeitgenossen Mozarts. www.kammerorchesterbasel.ch
Das AMG Sinfoniekonzert Klassik unter Leitung von Valery Gergiev präsentiert Werke von Rossini, Ravel, Mendelssohn Bartholdy und Prokofjew. www.konzerte-basel.ch 24.9.2020, 20 Uhr Unternehmen Mitte, Basel
MONDRIAN ENSEMBLE «Play Time» heisst das Programm des Trios, das neueste Streichtrios aus Skandinavien mit szenischen Anteilen zum Besten gibt. www.mondrianensemble.ch
BASLER MADRIGALISTEN
Orgelfestival 2020
Der Chor singt die grossartige 12-stimmige «Missa Defensor Pacis – Verteidiger des Friedens» von Benno Ammann. Leitung: Raphael Immoos; Einführung: M. Wamser. Anmeldung erbeten an matthias.wamser@rkk-bs.ch. www.basler-madrigalisten.ch
CELLOSUITEN 1 & 5 VON J.S. BACH Die vom jungen spanischen Musiker Kiril Fasla Prolat interpretierten Bach’schen Cellosuiten sind die Quintessenz von Bachs Schaffen. www.offenekirche.ch 4.10.2020, 16 Uhr Goetheanum Dornach, Grosser Saal
KONZERTREIHE LUDWIG VON BEETHOVEN
Regio aktuell 9-2020
as Orgelfestival Basel – das am 4. September bereits seine Eröffnung feierte – bringt in sieben Konzerten die ganze Bandbreite des Klanges der neuen Orgel des Stadtcasinos zur Geltung. Nach dem Eröffnungskonzert, einem Tag mit regionalen Organistinnen und Organisten, einem Familiennachmittag und einer Koproduktion 52 mit dem Sinfonieorchester Basel
BRÖCKELMANN & BRÖCKELFRAU
TIPP
David Bröckelmann und Salomé Jantz sind ein Ehe- und Bühnenpaar. In ihrem Programm «19.57. Gleis 12» entdecken sie die Welt mit ironisch-satirischem Blick aus dem Zug. www.fauteuil.ch 16.–19.9.2020, 20 Uhr Kaserne, Kasernenstrasse 23, Basel
UNTITLED
Zusammen mit sechs Baslerinnen befragt das Kollektiv Henrike Iglesias das emanzipatorische und politisierende Potenzial von Frauen. www.jungestheaterbasel.ch 17.9.2020, 20 Uhr Theater Palazzo, Liestal
LISA CATENA: FERTIG THEATER! Lisa Catena ist Satirikerin und Kolumnistin. Sie gewann den «Swiss Comedy Award», den «Kabarett Kaktus» und den «Stuttgarter Besen» in Silber. Unneutral, schnell, politisch. www.palazzo.ch 18.9.2020, 20 Uhr Kulturforum Laufen, Alts Schlachthuus
GARDI HUTTER & CO. In ihrem Programm «Gaia Gaudi» geht es um Wurzeln und Flügel, um das Beständige und das Sich-Erneuernde. Mit der Clownin spielen eine Sängerin, eine Tänzerin und ein Perkussionist mit. www.kfl.ch
Foto: CC 4.0
spielen am 18. September Martin Sander und Olivier Latry in Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester Basel die Orgel. Am 19. September heisst es «Orgel trifft Tango, Jazz und Balkanmusik» und schliesslich bietet das Abschlusskonzert am 20. September ein Konzert mit verschiedenen Chören aus der Region. Für Orgelbegeisterte ein Muss. bru ■
16./17.9.2020, 20 Uhr Fauteuil Theater, Basel
TIPP
29.9.2020, 19 Uhr Offene Kirche Elisabethen, Basel
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THEATER
26.9.2020, 20 Uhr Kirche St. Anton, Basel
18.–19.9.2020 | 19.30 Uhr Stadtcasino Basel
Olivier Latry, einer der drei Organisten von Notre-Dame de Paris.
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Bis 24.9.2020, 20 Uhr, So 18 Uhr Häbse Theater Mit den Sonaten Nr. 6 in A-Dur und Nr. 8 in G-Dur beginnt der Violinsonaten-Zyklus von Hristo Kazakov (Klavier) und Giovanni Barbato (Violine). Ergänzt wird Beethoven mit der Sonate in A-Dur von César Franck. www.goetheanum-buehne.ch
50 UND NID GANZ 100 Die Dialektkomödie von Dani von Wattenwyl ist aktuell. Sie dreht sich um den plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes mit 50 und die Folgen. Am Ende läuft die Situation völlig aus dem Ruder. www.haebse-theater.ch
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25.–26.9.2020, 20.30 Uhr Theater im Teufelhof, Basel
EXTRAWURST MIT BISS!
SARAH HAKENBERG
Die neue, unglaublich witzige und hochaktuelle Komödie der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob wird in der Basler Fassung von Helmut Förnbacher gespielt. Anhand des «Glöpfers» werden Themen wie Toleranz und Minderheitenrechte zur Sprache gebracht. www.foernbacher.ch
«Dann kam lange nichts» heisst es bei der wagemutigen Liedermacherin aus Ostwestfalen. Ein Tanz zwischen intelligenten Boshaftigkeiten, Charme und einnehmender Dreistigkeit. www.theater-teufelhof.ch
19.9.2020 u.w., 18 Uhr Theater Roxy, Birsfelden
EVENTS &TIPPS
17.9.2020 u.w., 19.30 Uhr, So 18 Uhr Förnbacher Theater, Basel
26./27./30.9.2020, div. Spielzeiten Vorstadttheater Basel
FRAU KÄGIS NACHTMUSIK
EQUALITY! Tanztheater mit Rebecca Weingartner und Benjamin Lindh Medin. Eine Frau und ein Mann begegnen sich auf der Bühne und wünschen sich, vollkommen gleich zu sein. Voller Körpereinsatz und Humor. www.theater-roxy.ch 19.9.2020 u.w., 19.30 Uhr, So 18 Uhr neuestheater.ch, Dornach
WARTEN AUF GODOT
Die Musiklehrerin Frau Kägi (Gina Durler) erzählt von ihrem turbulenten Alltag in der Schule, in ihren Träumen und in ihrer Welt voller Klänge. Pflichtstoff für Gross und Klein. Ab 7 Jahren. www.vorstadttheaterbasel.ch 1.–18.10.2020, Do–So, ab 18 Uhr Haus der elektronischen Künste Basel
FREIZONE DREISPITZ
Wiederaufnahme der konzisen und eindrücklichen Inszenierung von Georg Darvas. Das Stück von Samuel Beckett wirft die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach der Condition humaine auf. www.neuestheater.ch 22.9.2020, 20 Uhr Guggenheim Arena, Liestal
MÜSLÜM MÜSTERIÜM In seiner «dramatürkischen Odyssee» beschwört Müslüm die verschlungenen Irrwege der Selbstwerdung, die Vorstellungen von Glück, Liebe und Freiheit. Kongenial: der Gitarrist Raphael Jakob. www.guggenheim.ch 24.–25.9.2020, 20 Uhr Reithalle, Kaserne Basel
PEEPING TOM
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Ein Audio-Video-Walk des Theaterkollektivs Recycled Illusions. Ein leises Theaterstück und Parcours für eine einzelne Person, der Geschichten und Begegnungen in sich birgt. www.recycled-illusions.com
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
METAMORPHOSEN Die neue Basler Compagnie kommt zum ersten Mal zusammen und erzählt vom Ursprung der Welt bis in unsere Gegenwart. Ovids «Metamorphosen» tragen die archaische Kraft der Verwandlung in sich. www.theater-basel.ch
AUSSTELLUNGEN KUNSTTAGE BASEL
Zum ersten Mal überhaupt finden vom 17. bis 20. September die «Kunsttage Basel» statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung von 44 Galerien und Kunstinstitutionen steht die moderne und zeitgenössische Kunst, die für ein breites Publikum erlebbar gemacht wird. www.kunsttagebasel.ch
Das Kunstprojekt «Freizone Dreispitz» ist ein neues Theatererlebnis in Form eines Audio-Video-Walks, das von Station zu Station mit Überraschungen aufwartet.
TIPP
Unter dem Titel «Persönliches» präsentiert der Basler Künstler und bekannte Larvengestalter Roman Peter seine subtilen Bilder und als Ergänzung Bronze-, Papier- und Keramikfiguren. Vernissage: 5.9.2020 um 15 Uhr. www.brigittaleupin.ch
as Theaterkollektiv Recycled Illusions hat in den letzten Jahren immer wieder ortsspezifische Live-Audio-Walks entwickelt. «Freizone Dreispitz» ist deren neustes Werk; Konzept und Regie stammen von Isabelle Stoffel. Der Spaziergang ist ein leises Theaterstück und zugleich ein Parcours für eine einzelne Person. Ausgerüstet mit Kopfhörern und Tablets werden die Besucherinnen und Besucher individuell von einer Leitstimme vom Haus der Elektronischen Künste aus über das Basler Dreispitzareal geführt. Dabei erleben sie eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft dieses Ortes, der über 80 Jahre der Gesellschaft verschlossen war und wo heute Alltagsleben, Kunst und Industriegewerbe koexistieren.
Klang- und Bilderwelten Unterwegs versinkt man in Klangwelten, dazu tauchen Figuren am Wegrand auf, deren Biografien
eng mit dem Areal verbunden sind. Die Erinnerungen des ehemaligen Kranführers ans Stapeln der Container fliessen in die Gedanken der Designstudentin zur Zukunft von Transportwegen; auf die Begegnung mit dem FoodTruck-Betreiber folgt der Besuch in der Kantine, in der seit Jahrzehnten Lastwagenfahrerinnen jeden Morgen Kaffee trinken. tok ■
1x 2 Tickets gewinnen Für den 90 Minuten dauernden Audio-Video-Walk «Freizone Dreispitz» verlost Regio aktuell 1 x 2 Tickets – und zwar für den Freitag, 2. Oktober (Timeslots um 19.40 und 19.44 Uhr). Einfach unter www.regioaktuell.com/wettbewerb mitmachen. Teilnahmeschluss ist der Mittwoch, 23. September. Die Gewinner werden im Anschluss ermittelt und benachrichtigt. Viel Glück!
Regio aktuell 9-2020
Bis 26.9.2020 Galerie Brigitta Leupin, Münsterberg Basel
Die brillante Inszenierung des Stücks von Edward Albee lässt niemanden kalt: Eine Ehe wird an einem einzigen Abend brutal demontiert. www.foernbacher.ch
Freizone Dreispitz D
17.–20.9.2020, 10–18 Uhr 44 Galerien und Museen, Basel
ROMAN PETER
Foto: Alex Urosevic (Involt)
1.–18.10.2020 | Do–So, ab 18 Uhr HEK Basel
9.10.2020 u.w., 19.30 Uhr Schauspielhaus Basel
Das belgische Tanztheaterkollektiv Peeping Tom beschwört in einem bildgewaltigen Spektakel das dynamische Innenleben von Kindern und Heranwachsenden. www.kaserne-basel.ch 24.9.2020 u.w., 19.30 Uhr Förnbacher Theater, Basel
Der Audio-Video-Walk Freizone Dreispitz oszilliert zwischen Realität und Fiktion.
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EVENTS &TIPPS
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Bis 15.11.2020 Museum Tinguely, Basel
Bis 26.9.2020 Shopping Center St. Jakob-Park, Basel
Taro Izumi: ex
DIE KLEINEN WUNDER AM ÄQUATOR
9.–18.10.2020 Sala Quadriga ESB, Schauenburgerstrasse 16, Liestal
TIPP
VIELFALT IN DER KUNSTWELT TIPP
Die faszinierende Ausstellung zeigt einen kleinen Ausschnitt der Artenvielfalt der Echsen, Amphibien, Spinnen und Insekten des Äquatorialgürtels. Besondere Angebote für Kinder. www.sjp.ch
Die Eingliederungsstätte Baselland ESB zeigt Werke von Kunstschaffenden mit und ohne Behinderung. Die Ausstellung schliesst eine Lücke und ergänzt die Kunstszene in der Region.www.esb.bl.ch
Bis 4.10.2020 Spielzeug Welten Museum Basel
DER SPAZIERSTOCK MIT GEHEIMNIS
Bis 10.10.2020 Leimgruberhaus und Gemeindehaus Reinach
WOLKENSAMMLER
Die System- oder Funktionsstöcke sind etwas vom Faszinierendsten, was es in der westlichen Kulturgeschichte gibt. Klingen, Regenschirme, Flaschen oder gar Skalpelle versteckten sich hier. Ein Spaziergang durch eine Welt eines Gegenstandes, der heute fast keine Rolle mehr spielt. www.spielzeug-welten-museum-basel.ch
Skulptur, Performance und Video in Einem: Installation von Taro Izumi. Foto: zVg
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rstmals zeigt der japanische Künstler Taro Izumi eine grosse Einzelausstellung in der Schweiz. Der Künstler hat im Museum ein organisches Ökosystem, ein einzigartiges kreatives Universum geschaffen. Hier greifen Skulptur, Installation, Performance und Video eng ineinander. Das bewegte Bild ist in der Ausstellung omnipräsent. Die Ausstellung als
Ganzes wird zum Kunstwerk. Izumi durchleuchtet unsere Lebensweise und die Beziehungen zu unseren Mitmenschen, zur Natur und Tierwelt. Nicht zuletzt reflektiert die Ausstellung die neuen Arten des Verhaltens, die mit Covid-19 entstanden sind. Die äusserst spannende Schau wurde von Séverine Fromaigeat kuratiert. bru ■
9.–18.10.2020 Sala Quadriga ESB, Liestal
Vielfalt in der Kunstwelt
Bis 4.10.2020 Kunstmuseum Basel, Neubau
THE INCREDIBLE WORLD OF PHOTOGRAPHY
Die Ausstellung zeigt zwölf künstlerische Positionen von Kunstschaffenden der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel. Das Atelier arbeitet seit vielen Jahren hochprofessionell und hat sich auch im Ausland einen guten Ruf gemacht. www.kulturinreinach.ch Bis 10.10.2020 Galerie Hilt, St. Alban-Vorstadt, Basel
70 JAHRE FÜR DIE KUNST Seit 70 Jahren engagiert sich die Galerie für die Kunst. Hier lassen sich kleine und grosse Kunstschätze von 70 bis 70 000 Franken erwerben. Im Kabinett derzeit zu sehen: Hanspeter Kamm. www.galeriehilt.ch Das Kunstmuseum zeigt Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog, die rund 500 000 Fotografien besitzen, die von der Frühzeit der Fotografie bis in die 1970er-Jahre reichen. Es ist das erste umfassende Porträt der bedeutenden Fotosammlung. www.kunstmuseumbasel.ch Bis 4.10.2020 Historisches Museum Basel, Barfüsserkirche
MITTELALTER & MODERNE Gezeigt werden eindrucksvolle Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog. Sie lassen eine Zeit der Errungenschaften und der Hoffnung wieder auferstehen. www.hmb.ch
Bis 11.10.2020 Kunsthalle Basel
DEANA LAWSON In ihrer bisher grössten institutionellen Präsentation und der ersten Schau in der Schweiz zeigt Deana Lawson neue Arbeiten. Ihr gelingt es, einprägende fotografische Porträts vom gegenwärtigen Schwarzen Leben zu schaffen. Der Titel der Ausstellung lautet «Centropy». www.kunsthallebasel.ch Bis 11.10.2020 Kunsthalle Palazzo, Liestal
HANS WILHELM AUER
Bis 4.10.2020 Galerie Lilian Andrée, Riehen
PASCAL MURER & NINO DOBORJGINIDZE
Blick in die Vernissage bei der artESB 2019.
D
Regio aktuell 9-2020
ie Eingliederungsstätte Baselland ESB zeigt im Rahmen der artESB Werke von Kunstschaffenden mit und ohne Behinderung. Die Eingliederungsstätte Baselland ESB ist eine Stiftung mit öffentlichem Auftrag. Für Menschen mit Behinderung ist sie mit 15 Standorten die grösste Institution im Kanton Ba54 sel-Landschaft. Die artESB ist eine
Foto: zVg/ESB
ergänzende Plattform, bei welcher sich Kunstschaffende mit und ohne Behinderung präsentieren können. Für beide Gruppen ist die Zusammenarbeit eine Bereicherung. Die jährlich stattfindende Ausstellung zeichnet sich durch gute Qualität aus. Insgesamt 33 künstlerische Positionen werden zu sehen sein. Laudatio: Dr. h.c. Klaus Endress. bru ■
Hans Wilhelm Auer (1847-1906) war der Architekt des Bundeshauses. Der Palazzo ist Ort und Objekt der Ausstellung, die erstmals das gesamte Werk Auers präsentiert. www.palazzo.ch Bis 17.10.2020 Galerie Carzaniga, Basel Das Powerpaar und -team Pascal Murer (Skulptur) und Nino Doborjginidze (Bilder) präsentiert in der Doppelausstellung seine Werke. www.galerie-lilianandree.ch
STEFAN RÜESCH & ALBERT STEINER Die Werke von Stefan Rüesch lassen sich stilistisch kaum einordnen. Ihre Charakteristik liegt im elementaren Umgang mit geo-
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Bis 15.11.2020 Haus der elektronischen Künste, Basel
EVENTS &TIPPS
metrischen Elementen und Formen. Albert Steiner gehört zu den herausragenden Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. www.carzaniga.ch
REAL FEELINGS
Bis 25.10.2020 Andlauerhof, Münsterplatz, Basel
MARIANNE WACHBERGER
Die in Dornach wohnhafte Künstlerin Marianne Wachberger zeigt Bilder aus den Jahren 2017–2020. Veranstalter: Internationaler Lyceum Club. www.lyceumclubbs.ch
Emotionen sind der Kern menschlicher Erfahrung. Die internationale Gruppenausstellung untersucht die sich rasant verändernde Beziehung zwischen Technologie und Emotionen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine scheinen sich zunehmend aufzulösen. www.hek.ch
Ein Bild aus vielen Bildern: Ein Werk von Roman Peter.
Bis 15.11.2020 Fondation Beyeler, Riehen
Bis 29.9.2020 Galerie Brigitta Leupin, Basel
SILENT VISION
Bis 8.11.2020 Kloster Schönthal, Langenbruck
Roman Peter Der Basler Künstler Roman Peter ist seit langem eine Konstante im regionalen Kunstleben. Jetzt zeigt er in der Galerie am Münsterberg 13 «Persönliches».
ANDREA WOLFENSBERGER
Die Exponate der sehenswerten Ausstellung «Waves, Folds And Sounds» bestechen durch klassische Skulpturalität, Rhythmisierung und Leichtigkeit. Vogelstimmen werden in Wellkarton oder Faserzement gebannt. www.schoenthal.ch
Infolge der Beschleunigung in der Moderne entwickelte sich in der Kunst eine Gegenbewegung: die Sehnsucht nach Entschleunigung und Stille. Die aktuelle Sammlungsausstellung ist Werken dieser Art gewidmet. www.fondationbeyeler.ch Bis 15.11.2020 Museum Tinguely Basel
PEDRO REYES. RETURN TO SENDER
Bis 15.11.2020 Museum Tinguely, Basel
TARO IZUMI: EX
Foto: zVg
I
n Zeiten von Corona stellen sich viele Fragen: Gemeinsam einsam sein? Gemeinsam gehen und in Berührung bleiben – im Sein wie im Nichtsein? Der in Basel geborene Roman Peter erkundet seit langem den menschlichen Alltag. Seine Einzelausstellungen führten ihn von Basel in Städte des In- und Auslandes. Unter anderem präsentierte er seine Werke in New York, Berlin, in den Niederlanden und in Lissabon.
Geschichtenerfinder TIPP
Der japanische Künstler Taro Izumi zeigt zum ersten Mal seine grosse Ausstellung in der Schweiz, ein organisches Ökosystem und ein einzigartiges Universum. www.tinguely.ch Bis 15.11.2020 Kulturstiftung Basel H. Geiger, Spitalgasse 18
KUNST AUS DER KARIBIK
Pedro Reyes verwendet das Medium Skulptur in Projekten, die oft eine soziale Dimension entfalten. In seiner Ausstellung in Basel funktioniert er Waffenteile zu Musikspieldosen um. www.tinguely.ch
In der aktuellen Ausstellung in der Galerie Brigitta Leupin präsentiert Roman Peter seine Bilder; als Ergänzung seine Bronze-, Papierund Keramikfiguren. Viele von Roman Peters Werken bestehen aus verschiedenen Bildchen. Aurel Schmidt schreibt dazu: «Roman Peter erfindet Geschichten, die er dadurch erzählt, dass er sie sicht-
bar macht.» Was Peter als Thema fasziniert, ist «der nackte Mensch mit dessen einfachen Bedürfnissen wie Essen, Trinken, Schlafen und Lieben». Immer wieder findet sich die Situation des Boxens, die Urform menschlicher Konfrontation. Meist arbeitet Peter mit Öl, auf Papier, wo eine langsame Entstehung eines Bildes möglich ist, trägt die Ölfarbe lasierend auf, damit sie sich auf überraschende Weise mischen kann. Karton saugt das Öl auf, zurück bleibt das Pigment. Peter hat auch eine Maltechnik entwickelt, die er immer noch anwendet: eine Art Monotypie. Für Peter ist die Technik wichtig und Nebensache zugleich. Er sagt, es sei genug, wenn man seine Werke anschaue. Ein Besuch in der Galerie lohnt sich auch deshalb, weil am Samstag jeweils um 15 Uhr ein Apéro gereicht wird. bru ■
Bis 22.11.2020 Museum Baselland, Liestal
MONDHÖRNER: RÄTSELHAFTE KULTOBJEKTE
Mondhörner sind Kultobjekte aus der Bronzezeit. Seit über 160 Jahren zerbricht sich die Archäologie den Kopf über Sinn und Zweck dieser Kultgegenstände. www.museum.bl.ch
Regio aktuell 9-2020
Der neue öffentliche Kunstraum zeigt pro Jahr zwei bis drei Ausstellungen. Die erste heisst «One Month After Being Known In That Island» unter der Leitung der Caribbean Art Initiative (CAI). Die Stiftung ermöglicht den freien Eintritt in all ihre Ausstellungen. www.kbhg.ch
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THEATER
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Fauteuil und Tabourettli Mitte September bis Mitte Oktober 2020
Rob Spence mit seinem «Best of» am 9. und 10.10. im Fauteuil.
Foto: zVg
Willy Astor und Rob Spence im Fauteuil Im September gastiert der bayrische Wortakrobat Willy Astor an drei Abenden im Fauteuil. Rob Spence – der Meister der Visual Comedy – zeigt im Oktober sein Best-of-Programm. Willy Astor
Regio aktuell 9-2020
Bröckelmann &Bröckelfrau «19:57. Gleis 12» 16.+17.9. Fauteuil; 2.–5.12. Tabourettli ■ Massimo Rocchi «LIVE» 18.+19.9. Fauteuil; 16.,17., 23.+24.10. Tabourettli ■ Patti Basler& Philippe Kuhn «Nachsitzen. Aus Gründen» 18.+19.9. Fauteuil ■ Willy Astor «Jäger des verlorenen Satzes» 24.–26.9. Fauteuil ■ Muriel Zemp «Kauderwelsch» 26.9. Tabourettli ■ Sven Ivanic «JUSländer» 2.10. Tabourettli ■ Nicole Jäger «Prinzessin Arschloch» 6.10. Tabourettli ■ Lisa Eckhart «Die Vorteile des Lasters» 8.10. im Volkshaus Basel ■ Rob Spence «Best Of» 9.+10.10. im Fauteuil ■ HD-Soldat Läppli ab 14.10. im Fauteuil ■
Der Podestsänger Willy Astor präsentiert sein neues Programm für Wortgeschrittene und ist der «Jäger des verlorenen Satzes». Alles was in der deutschen Sprache vermutet oder vermisst wird, kommt nun endlich auch noch zum Vorschein! Der Silbenfischer und Komödiantenmechaniker aus Bayern ist wieder unterwegs mit neuer Wortsgaudi und begibt sich auf die Suche nach Subjekt, Objekt und Glutamat. Ein Programm in Reimkultur, wie immer kommt auch der Humor wieder direkt vom Erzeuger, ein echter Astor wieder also, was sonst. Astor erzählt sinnlose Geschichten mit Tiefgang und Bedeutung, singt Liebeslieder und Augenlieder, leicht begleitet auf Gitarre und Piano, er wird zwar nicht so gut spielen wie es der Paolo conte, singt dafür aber von Nudeln, die früher mal Teig waren und sieht Frauen in New York gerne bei Donner kehren. Fazit: Diese durchgeknallte Welt braucht genau dieses Programm. Albernheit verhindert immer noch den Ernst der Lage – spätestens seitdem Lena Mayer auf dem Land ruht. Viel Freude beim Abschalten und Loslachen. Astor meint: Von allen Täxten, sind die verhäxten mir am Näxten – die find ich am Bäxten.
weit für tiefe Lachfalten und brennende Bauchmuskeln. Ab 2020 bietet der Australier nun auch allen anderen die einmalige Gelegenheit, die vergangenen Dekaden auf einen Schlag
Vorverkauf und Infos: Tel. 061 261 26 10/ www.fauteuil.ch nachzuholen. Es erwartet Sie eine auserlesene Mischung der grössten Lacher, ausgefallensten Figuren und spektakulärsten Tanzeinlagen. Der Meister der Physical Comedy wird Sie mit vollem Körpereinsatz in seinen Bann ziehen. Rob, der «Mime-Genius» («The Sydney Morning Herald») mit den tausend Gesichtern, schlüpft in seine beliebtesten Rollen und bringt die Crème de la Crème seiner bisherigen Nummern auf die Bühne. Freuen Sie sich auf den tierfreundlichen Holzfäller «Lumberjack», den heissblütigen «Matador», das tanzfreudige Mitglied der «Carabinieri» und viele ■ mehr!
Rob Spence
Ob als Stand-up-Comedian, Pantomime oder Tänzer: Den grössten Teil seines Lebens wid56 mete Rob Spence der Kunst und sorgte welt-
Willy Astor mit seinem Programm für Wortgeschrittene vom 24.–26.9. im Fauteuil.
Foto: zVg
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Schicken Sie uns Datum, Zeit, Ort und eine kurze Beschreibung Ihrer Veranstaltung. Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle Eingaben berücksichtigen können. Unsere Adresse: redaktion@regioaktuell.com Die Redaktion
DIVERSES 26.9.2020 | 12–19 Uhr Offene Kirche Elisabethen, Basel
Bis 26.9.2020 Shopping Center St. Jakob-Park, Basel
Biologie live erleben
BASEL VEGAN MESSE0
EVENTS & TIPPS
Ihre Veranstaltung im Regio aktuell
Bis 31.12.2020 Dichter- und Stadtmuseum Liestal
JONAS BREITENSTEIN Food-Trucks und diverse Stände innerhalb der Kirche mit veganer Küche, attraktive Bademode, Handtaschen und Produkte des täglichen Bedarfs, Papierartikel, Kosmetika, ein Tattoo-Studio (Stichwort: vegane Farbe) – das und viel mehr bietet die zweite Basel Vegan Messe mit 48 Ausstellern. www.swissveg.ch Die Sonderausstellung «Zeitzeugen und Pioniere der Mundartdichtung. Jonas Breitenstein und sein Vorbild Johann Peter Hebel» stellt einen Dichterpfarrer vor, der nicht vergessen werden sollte. www.dichtermuseum.ch Bis 24.1.2021 Kunstmuseum Basel
ISA GENZKEN Isa Genzken gehört zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Schaffen hat sie auch jüngere Generationen inspiriert. www.kunstmuseumbasel.ch
9.–27.10.2020 Schloss Pratteln
FARBKLANG Wenn Kunst auf Musik trifft, entsteht Magie. Eine Magie, die tief innen berührt. Mit einer multimedialen Projektion an die Nordfassade des Prattler Schlosses entsteht ein Ereignis der besonderen Art. www.farbklang.org 9.10.2020, 21.30 Uhr Parterre One, Basel
OH G! IT‘S DRAG!
Faszinierend: Die «Kleine Teufelsblume» aus Afrika.
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ie Ausstellung «Die kleinen Wunder am Äquator» zeigt bis am Samstag, 26. September 2020 einen kleinen Ausschnitt der faszinierenden Artenvielfalt der Echsen, Amphibien, Spinnen und Insekten. Zu bestaunen sind dabei Riesenvogelspinnen, Kronenbasilisken, farbenfrohe Gottesanbeterinnen und vieles mehr. Die Ausstellungsmacher von «expo-
Foto: zVg
vivo» richteten hierfür 25 Biotope ein und besetzten diese mit über 100 Lebewesen. Interessierte Besucherinnen und Besucher kommen jeweils nachmittags um ca. 15 Uhr in den Genuss einer kostenlosen Führung. Die Ausstellung wurde vom Schweizer Tierschutz abgesegnet und ein CoronaSchutzkonzept ist vorhanden. ■ Weitere Infos unter sjp.ch.
Bis 31.1.2021 Cartoonmuseum Basel
BRECHT EVENS
Unter dem Titel «Night Animals» zeigt das Cartoonmuseum Werke des mehrfach preisgekrönten Cartoonisten Brecht Evans. Es sind teilweise grossformatige Originale des aufstrebenden belgischen Künstlers. www.cartoonmuseum.ch Bis 18.7.2021, Di–So, 14–17 Uhr Forum Würth Arlesheim
DIETER ROTH0
11.10.2020, 11 Uhr Theater Palazzo, Liestal
DER TEUFEL IST LOS! Das Theater «Hände Hoch» spielt ein Kasperlitheater ab 5 Jahren. Fallen Kasper keine Geschichten mehr ein? Doch, aber der Teufel meint, er bringe mehr Spannung als alles andere. www.palazzo.ch
Sämtliche Angaben erfolgen ohne Gewähr. Aufgrund der unsicheren Lage aufgrund Covid-19 empfiehlt die Redaktion, sich über die tatsächliche Durchführung der hier gelisteten Events beim Veranstalter direkt zu informieren.
Regio aktuell 9-2020
Die Ausstellung «(na, fritze?) lakritze» bietet Einblicke in das Universum Dieter Roth, vor allem in sein Schaffen in den 1960erund 70er-Jahren. Eine zweite Schau ist Künstlerbüchern von A bis Z gewidmet. www.forum-wuerth.ch/arlesheim
Und wieder gibt’s eine Nacht voller unverschämter Komödien! Drag Queens aus der Schweiz und Deutschland treten mit politisch inkorrektem Humor auf die Bühne. Nach der Show: Party von The Glitter Factor. www.parterre-one.ch
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KULTUR & UNTERHALTUNG
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Rätselspass für die ganze Familie Suchbild Etruskische Malerei Diese Malerei «Tomba del Triclinio» aus dem Jahr 480 vor Christus eines unbekannten Künstlers stammt aus einem etruskischen Grab in Tarquinia in der mittelitalienischen Provinz Viterbo. Dargestellt sind zwei fast lebensgrosse Tänzer. Finden Sie die 8 Unterschiede in den beiden Bildern? Original
Fälschung
Sudoku Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Mittel
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KULTUR & UNTERHALTUNG
Schwedenrätsel
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EINGEWANDERT
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Die Rapperin Jennifer Perez kam von der Dominikanischen Republik in die Schweiz.
Mit viel Energie auf und neben der Bühne Im August 2020 wurde Jennifer Perez als Rapperin La Nefera mit dem Förderpreis Musik 2020 des Kantons-Basel-Landschaft ausgezeichnet. Als 10-Jährige zog sie mit der Familie von der Dominikanischen Republik in die Schweiz, hat sich schon früh nicht nur für ihre Musik, sondern auch sozial engagiert.
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Regio aktuell 9-2020
ennifer Perez ist eine beeindruckende junge Frau. Seit 2008 ist sie als Rapperin und Bandleaderin im Schweizer Hip-Hop unterwegs, in einem Musik-Genre, in dem Frauen noch wenig zu hören sind und sich ihren Platz erkämpfen müssen. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum, 2018 gewann sie den Publikumspreis des Basler Pop-Preises und dieses Jahr durfte sie nun den mit 15 000 Franken dotierten Förderpreis des Kantons Basel-Landschaft entgegennehmen. Etwa gleich lange, wie sie offiziell Musik macht, ist Jennifer auch sozial engagiert. Neben ihrem Studium in Sozialer Arbeit und soziokultureller Animation und bis heute setzt sie sich ehrenamtlich für die Wasserinitiative Viva con Agua Schweiz ein, die weltweit Projekte für sauberes Trinkwasser unterstützt. Für ihr eigenes soziokulturelles Projekt, die Kleider60 tauschbörse Walk-in Closet, die sie 2011 als
Abschlussarbeit ihres Studiums initiierte und die seither schweizweit über hundert Mal erfolgreich durchgeführt wurde, war Jennifer Perez 2018 als Finalistin des Preises «Helden des Alltags» nominiert.
Im Turnverein gross geworden Geboren ist die umtriebige, temperamentvolle Frau in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, karibischer Inselstaat. 10 Jahre lebte sie dort, bis sie mit ihrer Mutter, ihren zwei Schwestern Jessica und Jensy und dem Schweizer Stiefvater nach Laufen zog. «Wir gingen bald einmal in den Turnverein und hatten so schnell Kontakt. Als ich etwa 13, 14 Jahre alt war, habe ich auch eine Gruppe geleitet. Dann entdeckten meine jüngere Schwester Jensy und ich unsere Begeisterung fürs Tanzen. Wir bildeten mit Schulfreundinnen eine eigene Tanzgruppe, fuhren immer nach
Foto: Mimmo Muscio
Blauen, weil wir dort die Turnhalle nutzen durften, um unsere Choreographien einzustudieren. Tanzunterricht nahmen wir keinen», erzählt La Nefera. «Uns Mädchen gefielen HipHop und R & B, mein Stiefvater hörte gerne Rock und Heavy Metal und meine Mutter vor allem lateinamerikanische Musik wie Merengue oder Salsa. So war mein Debut-Album ein Mix aus verschiedensten Einflüssen, mega bunt.»
Verbindung zur alten Heimat La Nefera singt mit ihrer eindringlichen Stimme starke spanische Texte, die sie selbst schreibt. «Ich würde behaupten, dass ich besser Deutsch kann. Seit ich zehn bin, lebe ich hier. Da entfremdest du dich ein bisschen von deiner Sprache und Kultur. Aus diesem Gefühl heraus, die Verbindung zu verlieren, habe ich begonnen, spanisch zu schreiben. Mein Publikum versteht mich vielleicht nicht. Aber es geht ja nicht nur um Wörter, sondern auch um die Musik, die Bewegung, ein Gefühl», meint Jennifer Perez. Sie interessiert sich dafür, was im Inselstaat passiert. «Ich finde es cool, dass sich die Leute nicht mehr alles von der Regierung gefallen lassen, dass zum ersten Mal digitale Wahlen durchgeführt werden und im Zug von «Black Lives Matter» auch die Diskriminierung der Haitianer diskutiert wird. Diese hatte mich schon als Kind gestört.» Isabelle Pryce www.lanefera.ch, www.e404.ch
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Eröffnung Stadtcasino Basel 22. August 2020
Die Architekten von Herzog & de Meuron haben vier Jahre geplant, weitere vier Jahre wurde das Stadtcasino Basel renoviert und erweitert. Beim Eröffnungskonzert konnten sich die von der Casino-Gesellschaft geladenen Gäste davon überzeugen, dass die Akustik im grossen Musiksaal nach wie vor Weltklasse ist. Die Bauarbeiten haben rund 80 Millionen Franken gekostet. Bei der Eröffnungsfeier am 22. August war tout Bâle dabei.
GESELLSCHAFT
Gesehen!
Endlich wieder grosse Töne: Das Sinfonieorchester Basel spielte unter anderem Werke von Helena Winkelman, Rolf Liebermann und Ludwig van Beethoven. Fotos: zVg Stadtcasino Basel/Benno Hunziker
Christoph Gloor, Präsident der Casino-Gesellschaft Basel.
Elisabeth Ackermann, Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt.
Ivor Bolton, Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel.
Hans-Georg Hoffmann, künstlerischer Direktor des Sinfonieorchesters Basel.
Hielten eine Rede an der Eröffnungsfeier: Architekt Jacques Herzog …
… und sein Geschäftspartner Pierre de Meuron, die zusammen das Stadtcasino umgestaltet haben.
Regio aktuell 9-2020
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GESELLSCHAFT
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Gesehen!
Pre-opening Mad Angel Hotel Engel, Liestal, 12. August 2020
Hausgemachte Pasta, feine Desserts und vor allem viel, viel Fleisch: Hotel-Direktor und bekennender «Fleischtiger» Marc Grieder lebt das «Mad Angel»-Konzept aus tiefster Überzeugung. Fotos: Dominique Zahnd
Regio aktuell 9-2020
Verrückt, wahnwitzig, wütend, toll: Das englische «Mad», das der neue «Angel» im Namen trägt, lässt einen gewissen Spielraum in der Übersetzung zu. Eines ist der höllisch-teuflische Auftritt des Liestaler Traditionslokals ganz bestimmt: mutig. Schon an der Pre-opening wurde unter den Gästen intensiv diskutiert, ob das Gastronomie-Konzept von HotelDirektor Marc Grieder und seinem Team im Stedtli und darüber hinaus ankommen wird. Ob’s gefällt – und ob’s insbesondere auch schmeckt, das findet man am besten mit einem Besuch selbst heraus.
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Kommen immer gerne mit auswärtigen Gästen in den Engel oder treffen sich hier mit dem Stadtrat Liestal: Regierungsratspräsident Anton Lauber und Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich.
Das Wirtepaar Dani und Dino Mengisen (l.) vom Landgasthof «Hirschen» in Diegten mit Peter Lindemann von der St. Galler Kochherd-Spezialistin Menu-System AG.
Ihr Event im Regio aktuell Sie veranstalten eine Vernissage, planen einen Netzwerk-Apéro oder feiern ein rundes Geschäftsjubiläum im Beisein der regionalen und lokalen Prominenz? Lassen Sie uns davon wissen und senden Sie uns eine Einladung. Unsere Adresse: redaktion@regioaktuell.com Wer weiss, mit etwas Glück werden auch Sie und Ihre Gäste an dieser Stelle gesehen !
«Der Engel gehört zu Liestal wie das Törli.»: Darin sind sich Stadtpräsident Daniel Spinnler (l.), FDPEinwohnerrätin Daniela Reichenstein und Stadtrat Dani Muri aber sowas von einig.
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GESELLSCHAFT
Bubendörfer waren für die Aussenbeschriftung und Malerarbeiten uständig: Philipp Imhof von Jost Beschriftungen und Malermeisterin Sandra Sollberger, auch bestens als SVP-Nationalrätin bekannt.
Geben sich gegenseitig Sicherheit: Fashion-Profi Fabrice Bütler gibt Roger Kamber die richtigen Kleidertipps; der Generalagent von der Mobiliar lässt ersteren dank der richtigen Versicherung ruhig schlafen.
«Berufsliestaler» und gegenwärtiger Landratspräsident Heinz Lerf (r.) kennt den «Engel» seit 60 Jahren, Ruedi Naef hat als Verwaltungsrat der EKG Hotel AG den Umbau eng begleitet.
Mit dem Stedtli eng verbunden: Thomas Glaser von liestallive.ch hat auf dem «Engel»-Dach eine Webcam installiert, seine Frau Corinne führt am Wasserturmplatz ein Kosmetik-Institut.
Bewundert die Courage der «Mad Angel»-Crew, neue Wege zu gehen: Innenarchitekt Ivo Christow von Krucker Partner mit Lebensgefährtin Kimi Fiebig, passend gekleidet in feurigem Rot-schwarz.
Hier schlägt das Herz der «Engel»-Küche (v. l.): Erica Gagliano ist Chef de Partie, neben ihr Küchenchef Eric Spielmann und Sous-Chef Rui Santos.
Stossen selbstverständlich mit Baselbieter Weisswein an: Von der Siebe Dupf Kellerei in Liestal sind Geschäftsleiter Nicolas Neuhaus (r.) und Sommelier Lucas Gaugler gekommen.
Die Reinacher Grafik- und Kommunikationsagentur typo.d hat das visuelle Erscheinungsbild des neuen Engels entwickelt: Geschäftsführer Daniel Haldemann (l.) und Typograf Jürg Weingärtner.
In freudiger Erwartung: Restaurant- und Bankettleiterin Marina Grieder (r.) zusammen mit Schwiegermutter Esther Grieder, welche im Hintergrund das «Engel»-Personalwesen führt.
«Ein guter Engel ist auch für uns wichtig.»: Für den freundschaftlichen Besuch mussten Eric und Yvonne Rütsche vom Kulturhotel Guggenheim nur einmal den Wasserturmplatz queren.
Seit ewigen Zeiten trifft sich einmal im Monat – jeweils an einem Donnerstag – der Engel-Stamm, erzählt Heinz Strübin (r.). Neben ihm Hans Riesen, Präsident Liestal Tourismus.
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GESELLSCHAFT
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Gesehen!
Vernissage Agat Schaltenbrand ARK Basel, Shedhalle Pratteln, 20. August 2020
Andres Pardey (r.), Vize-Direktor Museum Tinguely, verdankte den Mut und das Engagement der beiden Gründerinnen von ARK Basel, Ricarda Gerosa (2.v.l.) und Nadja Müller, während Maler Gilbert Uebersax Leben und Werk der in Laufen geborenen Künstlerin Agat Schaltenbrand würdigte. Fotos: Dominique Zahnd
Wenn eine Vernissage zum Familientreffen wird: Lilly Keller freut sich ihren Enkel Leonardo zu sehen, genauso wie ihren Sohn Lucius Keller mit Schwiegertochter Pascale Exer Keller.
Das Archiv Regionaler Künstler*innen-Nachlässe Basel – kurz ARK Basel – hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Nachlass regionaler Kunstschaffender zu erhalten. Von der Reduktion auf die Kernessenz eines Lebenswerks über den Verkauf des Restbestands bis zur Kuratierung von Ausstellungen leistet das ARK Basel einen wichtigen Beitrag für die Kunstlandschaft. Mit der Retrospektive auf das Lebenswerk von Agat Schaltenbrand (1926–2018) öffnete das ARK Basel erstmals die Türen seiner Zentrale am Gallenweg 8 in Pratteln und würdigte dabei auch eine grosse – und bis heute verkannte Künstlerin.
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BARD-ERLEBNISWELT IN
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Mit individuellen Schränken, Küchen, Bädern und Büroeinrichtungen erfüllt der Münchensteiner Möbelhersteller seit über 60 Jahren individuelle Wohnträume. Einen erstklassigen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten verschafft die Ausstellung auf über 1000 Quadratmetern. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr (freitags bis 16.30 Uhr) geöffnet, am Samstag durchgehend von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung. Besuchen Sie unsere neue Website: www.bard.ch
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GESELLSCHAFT
Wollte einst Maler werden, wurde Literaturwissenschaftler und sammelt heute Kunst: Ulrich Stadler liebt genauso wie Ehefrau Eva die Auseinandersetzung mit der Klassischen Moderne.
Noch hoffen sie, dass die Fasnacht im 2021 stattfinden kann: Kathrin Degen (l.) aus Basel und Ruth Jermann aus Zwingen spielen Piccolo in der Clique Echo vom Gämsbärg.
Marc Keller, Vorstandsmitglied ARK Basel, arbeitete als Kommunikationsbeauftragter im Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt auch mit alt Regierungsrätin Barbara Schneider.
Augenschein: Frida Bovet Schaffner – hier mit Sohn Martin Schaffner – überlegt sich, den Nachlass ihres Mannes Marcel Schaffner (1931–2012) dem ARK Basel zu übergeben.
Aline Bauer lebt als Weltreisende im Wohnmobil und wurde von ihrer «Tante Agat» in einem Porträt verewigt – neben ihr Tochter Katharina Bauer mit festem Wohnsitz in Lampenberg.
«Eine starke Frau hinterliess ein starkes Werk!» Der in Basel lebende indonesische Street Artist Eddie Hara über Agat Schaltenbrand – neben ihm Ehefrau Catherine Hara.
«Ein Bild mit Tiefe macht einen Raum interessanter», sagt Innenarchitektin Isabelle Feigl aus Witterswil. Zur Vernissage kam sie mit ihrer Schwester Cornelia Deringer (l.) aus Oberwil.
Kunst verbindet: Christian Giese aus Riehen und Christiane Maier Reinhard aus Biel-Benken, die derzeit den Nachlass ihres Ehemanns Ruedi Reinhard (1940–2018) verwaltet und aufbereitet.
Arbeitskolleginnen beim Kanton Basel-Stadt: Nicole Dresemann (l.) und Susanne Fischer sind auch privat befreundet und erleben die regionale Kunstlandschaft als vielfältig und spannend.
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Bard AG Dammstrasse 56 4142 Münchenstein Tel. 061 416 90 00 www.bard.ch
Regio aktuell 9-2020
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GESELLSCHAFT
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Gesehen!
Kick-off Swiss Beach Soccer Cup 2020 Basel, 14. August 2020
Eine Mischung zwischen Fussball und Show: Beach Soccer bietet spektakulären Sport wie hier beim Länderspiel zwischen der Schweiz und Frankreich. Fotos: zVg/Edgar Hänggi
Vom 14. bis 16. August fand auf der Sportanlage St. Jakob der Swiss Beach Soccer Cup statt. Im Cupfinal bezwangen die GC-Frauen die Rappiranhas aus Rapperswil mit 3:1. Bei den Herren siegten die Havana Shots Aargau mit 6:4 gegen BS Basel. Den Schlusspunkt setzte das Schweizer Herren-Nationalteam mit einem Sieg gegen Frankreich mit 4:3. Einen ersten Sieg gegen den selben Gegner gab’s bereits zum Auftakt am Freitag (9:3) – Regio aktuell war vor Ort und mischte sich unters Publikum.
Reto Baumgartner, Vereinsvorstand FC Basel, kam mit Gattin Alexandra. Früher spielte er selbst in der Beach Soccer-Nationalmannschaft.
Aktiv in der Frauen-Nationalmannschaft: Cristina Suter (l.) und Vanessa Meyer haben den Beach Soccer Cup in Basel mitorganisiert.
Nationaltrainer Angelo Schirinzi, begleitet von seiner Frau Imma, hat dem Beach Soccer in der Schweiz und im Ausland zu Höhenflügen verholfen.
Der Basler Fotograf Dave Joss (l.) betätigte sich als Speaker. Urs Fuhrer half beim Aufbau und lieferte die Bandensysteme.
«Wir sind froh, dass überhaupt gespielt wird.» Dominique Blanc, Zentralpräsident Schweizerischer Fussballverband (SFV), mit Gattin Marie.
Zwei Baselbieter in der Nationalmannschaft: Philipp Borer (l.) machte bereits über 150 Spiele, Kevin Wandji Tchatat gab sein Debüt.
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Regio aktuell 9-2020
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Hauptsitz: Baselstrasse 94 4144 Arlesheim BL info@bestesEigenheim.ch www.bestesEigenheim.ch 061 701 44 44
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