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Karriere 4.X

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Chancen für IT- & Engineering-Fachkräfte

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K A R R I E R E 4.X

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Karriere 4.X

GRUSSWORT

Wohlstand erarbeiten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden heute auf dem Arbeitsmarkt Verhältnisse vor, von denen Menschen früher nur träumen konnten. In vielen Branchen sind für Bewerberinnen und Bewerber die Konditionen der einstellenden Unternehmen entscheidend. Die Firmen buhlen um Talente wie noch nie. Jedoch hat die Rezession nun auch dazu geführt, dass Unternehmen nicht mehr ganz so viele neue Mitarbeitende benötigen. Auch wenn die Zeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch immer rosig sind, so wandelt sich doch die Stimmung: Unternehmen werden auch im Recruiting wieder wählerischer. Unvermindert gesucht sind vorrangig

Fachkräfte, die Deutschland bei Megathemen wie die Digitalisierung und die Energiewende voranbringen. Das sind vor allem tüchtige und gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sowie IT-Fachkräfte. Die Wertschätzung für deren Leistung steigt. Denn im Zuge des Abschwungs wird uns wieder bewusst, dass wir unseren Wohlstand in erster Linie erarbeitet haben. Wenn wir ihn erhalten wollen, müssen wir unvermindert unsere Tüchtigkeit in wichtigen Zukunftsfeldern der Wirtschaft unter Beweis stellen. Welche Rolle ITKräfte und Ingenieurinnen und Ingenieure dabei spielen, wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten schildern.

Michael Gneuss Chefredakteur

INHALTSVERZEICHNIS LEITARTIKEL INDUSTRIE 4.0

Fachkräfte händeringend gesucht — 3 Zukunft mitgestalten — 5

PERSONALSERVICES

Sie finden die Nadel im Heuhaufen — 6

ENERGIEWIRTSCHAFT

Elektrisierende Karrierechancen — 7

INFORMATIONSWIRTSCHAFT

Berufliche Perspektiven bieten — 8

ÖFFENTLICHER DIENST

Im Dienste der Bevölkerung — 10

AUTOMOBILINDUSTRIE

Mit Vollgas in die Transformation — 11

GESUNDHEITSSEKTOR

Code statt Skalpell — 12

RECRUITING WEITERBILDUNG UND QUALIFIZIERUNG CYBERSICHERHEIT

Per Drachenkampf zum neuen Job — 12 Neue Wege gehen — 14 Gefährliche Knappheit — 15

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Fachkräfte händeringend gesucht

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LEITARTIKEL | VON MICHAEL GNEUSS UND K ATHARINA LEHMANN

Der Fachkräftemangel in IT-Berufen hat im vergangenen Jahr bundesweit ein neues Rekordniveau erreicht. Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge gab es bundesweit im Schnitt 67.924 offene Stellen im Bereich der Informationstechnik. Besonders groß ist laut der Studie der Mangel an Expertinnen und Experten mit einem Hochschulabschluss. Hier fehlten im vergangenen Jahr fast 34.000 Fachkräfte. Und die IT-Branche ist nicht allein mit dem Fachkräfteproblem. In allen MINT-Bereichen – also neben der Informatik auch in der Mathematik, den Naturwissenschaften und der Technik – fehlten im vergangenen Jahr laut IW etwa 320.000 Fachkräfte. Die Lücke wird sich kurz- bis mittelfristig auch nicht durch Studienabsolventinnen und

Der Innovationsdruck ist hoch, technische Fachkräfte werden darum dringend gebraucht. -absolventen schließen lassen, ist die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern doch in den ersten Hochschulsemestern in den vergangenen Jahren rückläufig. Nach Überzeugung der IWExpertinnen und -Experten sei sogar mit einem weiteren Rückgang derjenigen, die ein entsprechendes Studium abschließen, zu rechnen. So fiel die Zahl der Frauen und Männer, die sich

iStock / takasuu

Digitaler Wandel und ökologische Transformation sollen die deutsche Gesellschaft in den kommenden Jahren innovativ und nachhaltig aufstellen. Doch um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen Unternehmen, Politik und Bildungseinrichtungen hoch qualifizierte und spezialisierte Fachkräfte. Gerade die fehlen aber allerorten.

Gerade in den MINT-Berufen sind Fachkräfte immer schwerer zu finden.

für ein Studium in einem der MINT-Fächer entscheiden, dem Statistischen Bundesamt zufolge in nur einem Jahr um sechs Prozent. Befeuert wird der Mangel an Fachkräften nicht nur durch den demografischen Wandel und die Tatsache, dass derzeit viele Ingenieurinnen und Ingenieure sowie andere technische Spezialistinnen und Spezialisten in Rente gehen, sondern auch durch eine steigende Nachfrage nach IT-Fachkräften und Mitarbeitenden aus den Ingenieurwissenschaften sowie den technischen Berufen in vielen Wirtschaftsbranchen. Für die Energiewende und die Digitalisierung braucht es schließlich jede Menge Kräfte mit einschlägig technischem Profil, die sich des Wandels der Gesellschaft annehmen, Innovationen entwickeln und die neuen Technologien installieren. „Der Innovationsdruck ist hoch, technische Fachkräfte werden darum dringend gebraucht“, sagt Axel Plünnecke, Leiter des Clusters Bildung, Innovation, Migration am Institut der deutschen

Wirtschaft. Die Frage ist, ob Deutschland über ausreichend Fachkräfte verfügt. „Wenn das nicht der Fall ist, dann geht die Wettbewerbsfähigkeit ein Stück verloren. Oder Unternehmen müssen sich auch stärker in andere Regionen verlagern“, befürchtet Plünnecke. Die Abwanderung ins Ausland soll ja verhindert werden. Bremsklotz Fachkräftemangel So klagen denn auch heute schon mehr als 42 Prozent der deutschen Unternehmen, der Mangel an geeignetem Fachpersonal wirke als einer der größten Bremsklötze für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, hat die KfW im aktuellen Fachkräftebarometer für das erste Halbjahr dieses Jahres ermittelt. Betroffen sind Unternehmen aller Größenordnungen. Gaben der KfW gegenüber 44 Prozent der großen Unternehmen und 41,3 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen an, besonders stark unter dem Fachkräftemangel zu leiden, so gaben gegenüber dem ZEW – Leibniz-Zentrum

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Gesamtgesellschaftliches Problem Das Problem des Fachkräftemangels in den IT- und Technikberufen beschäftigt aber nicht nur die Unternehmen aus der Digitalwirtschaft und dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit der Digitalisierung sind alle Branchen beschäftigt. Erhebliche Anstrengungen in der Transformation leisten beispielsweise die Autoindustrie, die Energiewirtschaft und der Gesundheitssektor. Auch im öffentlichen Dienst erfordert die Modernisierung der Verwaltung einen massiven Aufbau an Personal mit IT-Fähigkeiten. Der Trend zur Industrie 4.0 verleiht dem Bedarf an IT-Qualifikationen im gesamten Sektor des verarbeitenden Gewerbes Schub. Die Baubranche klagt über fehlende Bauelektriker, die Energiewende treibt den Bedarf für Fachkräfte der Heizungs- und Klimatechnik. Gäbe es ausreichende Kapazitäten an Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie an IT-Kräften, könnten diese mehr als bisher durch Digitalisierung und Automatisierung zur Entlastung des Fachkräftemangels in anderen Berufen beitragen. Denn auch im sozialen Bereich – in der Sozialarbeit oder der Pflege – werden händeringend Leute gesucht. Unterm Strich klaffte dem IW zufolge im vergangenen Jahr eine Fachkräftelücke von 630.000 offenen Stellen in Deutschland, für die es keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab. Laut Bundesagentur

für Arbeit (BA) wurde im vergangenen Jahr in 200 von 1.200 bewerteten Berufen ein Engpass registriert – und damit in 52 mehr als im Vorjahr. Und die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen: Der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge gab es im ersten Quartal 2023 bundesweit 1,75 Millionen offene Stellen. „Bis 2035 verliert Deutschland durch den demografischen Wandel sieben Millionen Arbeitskräfte und damit ein Siebtel des Arbeitsmarkts“, sagte IAB-Forscher Enzo Weber. „Die Schrumpfung lässt sich aufhalten, wenn alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um Ältere im Job zu halten, die berufliche Entwicklung von Frauen zu stärken, Zuwandernde anzuziehen und zu integrieren, Arbeitslosigkeit weiter abzubauen und die Geburtenrate zu erhöhen“, betont IABForscher Weber. Auswege aus der Fachkräftekrise Für Unternehmen, die kurzfristig neues Personal für die IT und ihren technischen Bereich suchen, ist das zunächst ein schwacher Hoffnungsschimmer. Vielfach fühlen sich ihre Personalabteilungen im immer schärfer werdenden Wettbewerb um qualifiziertes IT-Personal überfordert. Ein Ausweg ist die Beauftragung von Personaldienstleistern. Doch auch für diese wird der Job immer schwieriger. Ihre Erfolge lassen sich die spezialisierten Profis denn auch etwas kosten. Diesen Preis zu zahlen ist für Unternehmen aber in der Regel das geringere Übel. Denn: Die Stellen für Fach- und Führungskräfte nicht zu besetzen ist meist noch teurer. Zu Umsatzverlusten können sich nämlich Qualitätsprobleme in der Produktion und im Service gesellen. Die Innovationsfähigkeit leidet, wenn auch Jobs in der Forschung und Entwicklung nicht mehr besetzt werden. Studien gehen davon aus, dass eine nicht besetzte Position schnell mehr als 100.000 Euro im Jahr kosten kann. Je schwieriger das Recruiting der begehrten Fachkräfte ist, umso wichtiger wird die Bindung des Personals an das Unternehmen. IT-Profis

Anzahl der offenen Stellen in Ingenieurberufen in Deutschland nach Branchen im dritten Quartal 2022

62.230

45.860

25.100

17.130

Informatik

Bau, Vermessung und Gebäudetechnik, Architekten

Energie- und Elektrotechnik

technische Forschung und Produktionssteuerung

17.080

3.220

1.380

540

Maschinen- und Fahrzeugtechnik

Rohstofferzeugung und -gewinnung

Kunststoffherstellung und chemische Industrie

Metallverarbeitung

Viele Ingenieurinnen und Ingenieure werden in den kommenden Jahren die Arbeit niederlegen und in Rente gehen.

iStock / AmnajKhetsamtip

für Europäische Wirtschaftsforschung gut ein Drittel der Digital- und KI-Start-ups an, offene Positionen nicht besetzen zu können. Dabei waren Stellen aus allen Feldern betroffen, nicht nur spezialisierte KI- und IT-Jobs, sondern auch Positionen abseits davon. „Deutschland verfügt über eine ausgeprägte Start-up-Kultur im Bereich KI. Jedoch würde das Wachstum der Branche wesentlich höher ausfallen, wenn die Unternehmen ihre freien Positionen besetzen könnten“, ordnet Christian Rammer, ZEW-Ökonom im Bereich Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik, die Kernergebnisse ein.

Quellen: VDI; IW Köln, 2023

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sind schnell wieder weg, wenn sie sich im Unternehmen nicht wohlfühlen, keine Entwicklungsperspektive für sich sehen oder mit ihrer WorkLife-Balance nicht zufrieden sind. Arbeitgeber müssen sich daher auf die jeweiligen Bedürfnisse der Neuzugänge einstellen, wenn sie nicht bald wieder suchen wollen. Die Arbeit im Homeoffice kann daher kaum noch verwehrt werden. Mit den Methoden von New Work müssen sich Unternehmen vertraut machen. Weiterbildungen sind ebenfalls ein wichtiger Faktor. Denn gerade im Bereich IT veraltet das Wissen schnell. IT-Kräfte achten darauf, bei ihrem Arbeitgeber auf dem neuesten Stand in ihrem Bereich bleiben zu können. Employer Branding ist daher gerade auch für Unternehmen, die auf gute IT-Fachkräfte sowie Ingenieurinnen und Ingenieure angewiesen sind, ein besonders wichtiger Faktor. Letztlich hängt die Zukunft des Standorts Deutschland maßgeblich davon ab, in welcher Qualität und Quantität die hiesige Wirtschaft für Expertise in den technischen Disziplinen sorgen kann. Die wichtigen Perspektivfelder Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Gesundheit hängen allesamt von Innovationen ab, die oftmals IT-getrieben sind. Da der Standort Deutschland noch nie mit niedrigen Löhnen punkten konnte, ist traditionell die hohe Qualifikation der Ingenieurinnen und Ingenieure ein gewichtiger Rechtfertigungsgrund für Ansiedlungen oder Standortbekenntnisse. Wenn dieses Know-how nicht mehr ausreichend vorhanden ist, sieht es düster zwischen Bayern und Schleswig-Holstein oder Brandenburg und NRW aus – zumal allgemeine Kostennachteile in deutschen Landen immer deutlicher zutage treten. In erster Linie müssen Unternehmen selbst Auswege aus dem Dilemma finden. Aber auch die Politik steht in der Pflicht, das Ihrige zu tun, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. So sieht es auch Anja Piel, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB): „Die Bundesregierung muss strukturelle Probleme abräumen und die hausgemachten Ursachen des Fachkräftemangels beseitigen“, verlangt sie. „Wir brauchen bessere Aus- und Weiterbildung, mehr Qualifizierung und eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen.“ 


Zukunft mitgestalten

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Industrie 4.0 macht die Arbeit in Fabriken immer anspruchsvoller.

Industrie 4.0 zählt zu den wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen im bisherigen Jahrhundert. Unter dem Begriff lässt sich die Digitalisierung im produzierenden Gewerbe zusammenfassen. Näher betrachtet, sorgt Industrie 4.0 dafür, dass traditionelle Geschäftsmodelle in ganz unterschiedlichen Branchen durch neue Technologien ergänzt, optimiert oder sogar ganz ersetzt werden. So können Unternehmen ihre Produkte auf ganz neue Weise anbieten. Dadurch werden sie nicht nur serviceorientierter, sondern bleiben

Die Montage- und Befestigungsindustrie setzt auf smarte Ideen. auch wettbewerbsfähig. Die eigentliche Transformation findet also nicht allein in der Produktion, sondern vor allem bei den Geschäftsmodellen statt. Für Jobsuchende ist in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen: In der Industrie 4.0 ist Platz für Beschäftigte jedes Bildungsgrades. Darauf weist eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom hin. Mithilfe von Augmented Reality können beispielsweise auch weniger qualifizierte Beschäftigte

iStock / B4LLS

Immer mehr Betriebe im produzierenden Gewerbe setzen auf neue Geschäftsmodelle und innovative Ideen. Dazu gehören auch die Unternehmen aus der Montage- und Befestigungsindustrie. So vielfältig wie die digitalen Anwendungsmöglichkeiten im industriellen Produktionsumfeld sind die Karrierechancen in dieser Branche.

komplexe Aufgaben ausführen, indem sie durch einen Bot, eine KI oder ein Support Center aus der Ferne passgenau unterstützt werden. Aber natürlich sind auch gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. So sagen 71 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen, dass durch Industrie 4.0 neue Arbeitsplätze für gut ausgebildete Fachkräfte entstehen, und 77 Prozent investieren in die Weiterbildung der Mitarbeitenden rund um den Einsatz digitaler Technologien im industriellen Umfeld. Viele Karriereoptionen Auf den digitalen Wandel stellt sich auch die Montage- und Befestigungsindustrie ein. In dieser Branche stehen unzählige Anwendungsmöglichkeiten für das Befestigen oder Sichern von Gegenständen im Mittelpunkt. Auch bei der Realisierung von Industrie 4.0 sind natürlich die smarten Ideen der Montage- und Befestigungsindustrie gefragt, mit entsprechenden Auswirkungen für die Karrieremöglichkeiten in der

Branche. Eine große Bandbreite spannender beruflicher Aufgaben bieten allein die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von innovativen Montage- und Befestigungslösungen. Darüber hinaus gibt es in vielen Unternehmen der Branche aufgrund der Digitalisierung im industriellen Produktumfeld oftmals auch in Bereichen wie IT, Marketing oder Produktmanagement ein breites Spektrum an Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten sowie passgenaue Karriere- und Weiterbildungsprogramme. Zufriedene Beschäftigte Nicht zuletzt stößt die Montage- und Befestigungsindustrie bei vielen angehenden wie ausgebildeten Fachkräften auf Interesse, weil viele Arbeitgeber in dem Bereich zu der Gruppe der Familienunternehmen gehören. Eigentümer:innengeführte Betriebe sind häufig ein Garant für krisensichere Arbeitsplätze und langfristige Mitarbeitendenbindung. 

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INDUSTRIE 4.0 | VON JENS BARTELS


Sie finden die Nadel im Heuhaufen PERSONALSERVICES | VON K ATHARINA LEHMANN

In der IT und in den Naturwissenschaften, in Handwerk und Technik, in Gesundheitswesen und Erziehung – überall fehlen Fachkräfte. Bei der Suche nach den begehrten Köpfen unterstützen immer öfter Personaldienstleister und Headhunter die deutschen Unternehmen. Die Profis wissen genau, wo sie die Fachkräfte finden und wie sie diese ansprechen müssen. Wenn ITler einen neuen Job suchen, genügt in der Regel ein aussagekräftiges, gut aufgestelltes Xing- oder LinkedIn-Profil. Denn Personalberater:innen und Headhunter durchforsten auf der Suche nach geeigneten Personen für eine offene

Headhunter sprechen geeignete Kandidatinnen und Kandidaten direkt über SocialMedia-Plattformen an. Stelle gerne die sozialen Medien und sprechen Fachkräfte auch direkt über die Plattformen an. Doch die Personalprofis kennen noch andere Wege, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten

iStock / AndreyPopov

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Die Auswahl der richtigen Kandidatinnen und Kandidaten ist eine Aufgabe für Profis.

ausfindig zu machen: So greifen sie vor allem auf ein großes Netzwerk an Kontakten aus spezifischen Branchen zurück und wissen immer, wen sie ansprechen müssen, um auf der Suche nach den Besten voranzukommen. 80.000 Fachkräfte vermittelt Knapp 2.500 Personalberatungen sind nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) auf dem deutschen Markt aktiv. Rund 80.000 Positionen haben die Personalexpert:innen im vergangenen Jahr besetzt – rund 4.000 mehr als im Jahr zuvor. Viele der besetzten Jobs sind nie auf dem offenen Arbeitsmarkt aufgetaucht. Statt eine Stelle auszuschreiben, entscheiden sich manche Unternehmen bewusst dafür, lediglich einen Headhunter zu beauftragen. Denn die Profis nehmen den Firmen die aufwendige Arbeit ab und präsentieren ihnen die besten Kandidat:innen auf dem Silbertablett. Infrage kamen nach Angaben des BDU vor allem die

Branchen Gesundheitswesen, Life-Scienceund Pharmaindustrie sowie Chemie. Neben ihrem Kerngeschäft – der Suche, Auswahl und Gewinnung von Fach- und Führungskräften sowie Spezialist:innen – standen vor allem Beratungsleistungen im Bereich Leadership Advisory und Unterstützung bei der Besetzung von Beirats- und Aufsichtsratspositionen im Fokus. Die Dienstleistung der Personalberater:innen wird immer umfassender. Sie erfordert Spezialwissen, das in den Personalabteilungen oft nicht mehr vorhanden ist. Insbesondere für knappe Qualifikationen wie in der IT und im Ingenieurwesen erstreckt sie sich bis ins Employer Branding hinein. Das heißt, die Personalexpert:innen geben ihren Kunden Hilfestellungen darin, sich als attraktive Arbeitgeber zu profilieren. Denn andernfalls nützt die Recherche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten wenig: Die Bewerberinnen und Bewerber würden letztlich anderswo unterschreiben oder wären schnell wieder weg. 

experts ist eine Marke der I. K. Hofmann Unternehmensgruppe, die sich ausschließlich mit der Vermittlung von hochqualifizierten Fachkräften beschäftigt. Die Suche nach einem neuen Job für einen Doktor der Naturwissenschaften erwies sich kürzlich als eher ungewöhnlich. Dr. Müller hatte einen beeindruckenden Lebenslauf vorzuweisen, bekleidete bereits verschiedene Leitungsfunktionen in der Chemie­industrie. „Aber ich

wollte aus meinem aktuellen, sehr fordernden und mit vielen Überstunden behafteten Job raus“, erzählt er. „Ich wollte einen Schritt zurücktreten, aber dennoch weiterhin einen spannenden und interessanten Job haben. Allerdings wusste ich nicht, wie oder wo ich diesen Job finden könnte. Daher fand ich es sehr spannend, als mich Anna Zimmermann, HRConsultant bei experts, ansprach und über die Möglichkeiten einer Jobvermittlung über experts informierte.“

© rawpixel.com

Werbebeitrag – Unternehmensporträt

Zuhören und analysieren

Ein Berufsschüler bei einem Chemieexperiment

Einen Schritt zurück und hinein in den Traumjob Die Herausforderung für experts bestand nun darin, eine Position zu finden, in der Dr. Müller sein Wissen und seine Fähigkeiten im Chemiebereich optimal einsetzen konnte. „Dafür brauchten wir von unserem Kandidaten noch weitere Informationen“, erzählt Anna Zimmermann. „Was ist für ihn bei einem Job wirklich wichtig? Gibt es etwas, das er schon immer machen wollte?“ Anna Zimmermann hatte noch weitere, ähnliche Fragen an Dr. Müller. „Dabei kam heraus, dass er schon lange den heimlichen Wunsch hatte, sein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.“ Nach einem internen Austausch zwischen Anna Zimmermann und ihrem Kollegen Roy Poehler, Teamleiter Account Manager bei experts, machte sich Roy Poehler auf die Suche – und stieß auf ein Weiterbildungsinstitut, das eine Position zu besetzen hatte, die genau dem Profil von Dr. Müller entsprach. „Es suchte nach einem qualifizierten Experten aus der Chemieindustrie, der in der Lage war, Schülern nicht nur

theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern auch die Bedeutung und die Anwendung der Chemie in der realen Welt aufzuzeigen“, erklärt Poehler. „Aufgrund meiner langjährigen Industrieerfahrung bin ich in der Lage, den Schülerinnen und Schülern genau diese Einblicke zu geben und praxisnahe Beispiele aufzuzeigen“, ergänzt Dr. Müller. „Außerdem macht es mir Spaß, komplexe Konzepte verständlich zu erklären.“ Das war das perfekte Match. Passgenaue Vermittlung „Diese erfolgreiche Vermittlung hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Stärken und Qualifikationen, aber auch die Wünsche unserer Kandidat:innen genau zu analysieren und gezielt mit den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden abzugleichen“, erläutern Zimmermann und Poehler. „Für uns war es sehr bereichernd, einen so talentierten Fachmann in seiner beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen und ihm sogar seinen heimlichen Traumjob zu vermitteln.“ https://experts.jobs/


Elektrisierende Karrierechancen

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Die Zahl an offenen Stellen in IT-Berufen befindet sich auf Rekordniveau. Dies macht verstärkt auch den Unternehmen aus der Energiebranche zu schaffen. Denn egal, ob für den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien oder die Digitalisierung: Die Branche ist auf IT-Expertise angewiesen. Mit dem digitalen Wandel steht die Energiewirtschaft vor einem tiefgreifenden Transformationsprozess: angefangen bei der Implementierung von IT-Systemen für die Strom- und

Für die zu digitalisierenden Prozesse und Geschäftsmodelle braucht es IT-Fachkräfte.

Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und Versorgungssicherheit in Deutschland. Energiewende braucht Personal Sollen bis 2030 bereits 80 Prozent der Bruttostromerzeugung aus den erneuerbaren Energien stammen, braucht es Fachkräfte: IT-Spezialist:innen, Ingenieur:innen, Mechatroniker:innen, Energie- und Elektrik-Spezialist:innen, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker:innen – sie alle sollen Solaranlagen bauen und installieren, Windräder in Betrieb nehmen, Wärmepumpen aufstellen, umweltfreundliche Verkehrssysteme In Energieunternehmen werden passende Teams für das Gelingen der Energiewende zusammengestellt.

iStock / tadamichi

Gasversorgung über die Entwicklung von KIAnwendungen für die Energiewirtschaft bis zu Betrieb und Wartung von IT-Systemen in Energiekraftwerken. Für die zu digitalisierenden Prozesse und Geschäftsmodelle sind ITFachkräfte von entscheidender Bedeutung.

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montieren und Gebäude energetisch sanieren. Doch die dringend benötigten Fachkräfte fehlen. Nach Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln betrug die Fachkräftelücke in den für den Ausbau der Wind- und Solarenergie relevanten 190 Berufen im Jahresdurchschnitt 2021/22 exakt 216.252 Personen. Auch beim Nachwuchs sehe es mau aus. Gut 14.760 Ausbildungsplätze blieben im Jahr 2021 der Erhebung zufolge in den relevanten Berufen der Solar- und Windenergie unbesetzt. Energieversorgung sichern Essenziell für Energiewende und Versorgungssicherheit sind auch die Übertragungsnetze. Gefragt sind in diesem Feld Fachkräfte, die mit ihrem Fachwissen die zunehmende Vernetzung der Übertragungsnetze untereinander und mit anderen Infrastrukturen vorantreiben. Darüber hinaus sucht die Energiewirtschaft dort Mitarbeitende, die sich mit der wachsenden Bedeutung von Cybersicherheit für die Übertragungsnetze auskennen oder die mit den steigenden Anforderungen an die Datenanalyse und -visualisierung in diesem Bereich vertraut sind. Wer sich für solche Themen begeistert, kann sich über beste Karriereperspektiven freuen. 

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ENERGIEWIRTSCHAFT | VON JENS BARTELS


Berufliche Perspektiven bieten INFORMATIONSWIRTSCHAFT | VON JENS BARTELS

Mittlerweile benötigen Unternehmen im Durchschnitt mehr als sieben Monate, um eine offene Stelle im IT-Bereich zu besetzen. Entsprechend rückt gerade für die vielen kleinen und mittelständischen IT-Dienstleister zunehmend in den Fokus, sich zur Gewinnung von Fachkräften als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. IT-Stellen sind immer schwerer zu besetzen. Während die Suche nach Fachkräften aus dem IT-Bereich im Jahr 2021 durchschnittlich 6,6 Monate dauerte, blieb im Jahr 2022 eine offene Stelle für IT-Fachkräfte im Durchschnitt 7,1 Monate unbesetzt. Das ist noch einmal ein Anstieg um gut zwei Wochen, geht aus einer Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte hervor. 19 Prozent benötigen sogar zehn bis zwölf Monate und vier Prozent mehr als ein ganzes Jahr zur Besetzung einer freien IT-Stelle. Dabei verlassen sich die Unternehmen nicht nur auf Stellenausschreibungen (93 Prozent) oder Initiativbewerbungen (97 Prozent), sondern versuchen, auf einer Vielzahl an Kanälen Mitarbeitende zu gewinnen. So übernehmen zum Beispiel 61 Prozent Praktikantinnen und Praktikanten in eine Festanstellung; 31 Prozent präsentieren sich auf Karrieremessen. Attraktiver Arbeitgeber sein Besonders angewiesen auf gut ausgebildete Fachkräfte sind etwa die vielen kleinen und mittelständischen IT-Dienstleister. Für diese

Unternehmen wird es immer wichtiger, sich als interessante Arbeitgeber zu positionieren. Gut anlocken lassen sich IT-Fachkräfte etwa mit einer Top-Ausstattung im Unternehmen. Sinnvoll für die Gewinnung von IT-Mitarbeitenden ist auch eine Zusammenarbeit mit Hoch- oder Fachschulen. Auf diese Weise lässt sich eine passgenaue Ausbildung von IT-Fachkräften durch Praktika, Werkstudent:innentätigkeiten oder duale Studiengänge vorantreiben. Gleich-

Cloud-Kompetenzen der Bewerberinnen und Bewerber zu fragen. Gleichzeitig sollten Unternehmen ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, sich bezüglich auf Cloud-Technologien weiterzubilden. Dies kann durch interne Schulungen, Online-Kurse oder die Teilnahme an Konferenzen erfolgen. 

Fachkräfte legen zunehmend Wert auf familienfreundliche Rahmenbedingungen. zeitig legen IT-Fachkräfte zunehmend Wert auf familienfreundliche Rahmenbedingungen. Unternehmen aus der Informationswirtschaft sollten daher flexible Arbeitszeitmodelle, Home­ office-Optionen und andere familienfreundliche Maßnahmen offerieren. Weiterbildung anbieten Schwer zu finden sind zum Beispiel IT-Fachkräfte mit Know-how in Bezug auf CloudTechnologien. Deswegen ist es sinnvoll, bereits bei Bewerbungsgesprächen gezielt nach

Im Durchschnitt mussten Personalmanagerinnen und -manager 2022 über sieben Monate lang suchen, um eine offene IT-Stelle zu besetzen.

Werbebeitrag – Arbeitgeberporträt

Performance Coach: Anker für IT-Personal Axians in Deutschland ist Teil des globalen Markennetzwerks für ICT-Lösungen von VINCI Energies und wurde 2023 von „Computerwoche“ und ChannelPartner in der Umsatzklasse von 250 Millionen bis zu einer Milliarde Euro Jahresumsatz als bester IT-Dienstleister ausgezeichnet. Das Unternehmen hat erkannt, wie zentral das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen ist, und geht Unterstützung aktiv an.

Petra Piller, Performance-Managerin bei Axians Deutschland

In der IT-Branche ist der Fachkräftemangel deutlich spürbar. Laut dem Verband Bitkom fehlen in den deutschen Unternehmen 137.000 IT-Expert:innen. Die bestehenden IT-Spezialist:innen haben als Folge daraus oft eine sehr hohe Arbeitsbelastung. Unterbesetzte IT-Teams arbeiten unter Druck, und IT-Führungskräfte müssen mit immer weniger immer mehr erreichen. Für den ICT-Spezialisten Axians haben daher insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen oberste Priorität. Deshalb hat das Unternehmen in Person von Petra Piller den Job der Performance-Managerin geschaffen. Das Ziel: die Mitarbeiter:innen bei einem gesunden Lebensstil zu unterstützen und deren Resilienz und Wohlbefinden in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld zu stärken. Petra Piller ist als Performance-Managerin die Anlaufstelle bei Stress, emotionaler Belastung, Konflikten im Team und privaten Problemen

– Herausforderungen, denen meist zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zufriedene Mitarbeiter:innen Schon während ihrer Zeit als HRBusiness-Partnerin bei Axians kamen immer wieder Mitarbeiter:innen wegen Konflikten oder Problemen zu ihr. Nachdem Petra Piller bereits zuvor ausgebildete Burnout-Beraterin und Entspannungstrainerin war, entstand daraus dann das Konzept der neuen Stelle. Sie betreut Personen mit einem individuellen Angebot für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Dazu gehören Burnout-Prävention, Resilienz-Trainings, Entspannungstipps, Meditationen, Achtsamkeitsübungen und weitere Methoden. Sie hilft darüber hinaus beim Finden neuer Lösungen und bei der mentalen Vorbereitung auf wichtige Termine, zum Beispiel mit sogenannten Tagesimpulsen. Damit sorgt Petra Piller dafür, dass Mitarbeitende zur besten Version

ihrer selbst werden können, gesund bleiben, gut performen und Spaß an der Arbeit haben – auch wenn es mal anstrengend wird. Die Unterstützung der Mitarbeiter:innen trägt aktiv und nachhaltig zur Unternehmenskultur und zu erfolgreichen Kundenprojekten bei und erhöht die Bindung an den Arbeitgeber. Resilienz der Führungskräfte Angebote wie Performance Management werden zukünftig eine große Rolle spielen. Denn es gibt immer weniger Zeit, um nach anstrengenden Phasen durchzuatmen und Resilienz aufzubauen. Hier gilt es gerade für Führungskräfte, Anzeichen psychischer Belastung im Team rechtzeitig zu erkennen und präventiv zu agieren. Auch dabei hilft Petra Piller als Performance-Managerin bei Axians in Deutschland – damit möglichst alle Fachkräfte gesund bleiben. www.axians.de

iStock / gorodenkoff

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Werbebeitrag – Arbeitgeberporträt

Gut beraten – als Techie im Consulting Disruptive Technologien stellen unsere Welt auf den Kopf. Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger, ebenso wie Cybertrust, homomorphe Verschlüsselung, ChatGPT und Metaverse. Auch die robotergestützte Prozessautomatisierung verändert vieles grundlegend. Für Beratungsunternehmen wie EY bedeuten die neuen Möglichkeiten aber nicht nur neue Potenziale, sondern auch neue Herausforderungen. Wir sehen: Es geht nicht nur um die Technik selbst, sondern vor allem auch darum, was man aus ihr macht. Denn was nützen den Unternehmen die besten Technologien, wenn sie nicht wissen, wie man sie sicher, gewinnbringend und nachhaltig einsetzt? Um dies nicht dem Zufall zu überlassen, fordern Unternehmen zunehmend Tech-Expertise von Cybergurus, Codeknacker:innen oder Datenanalyst:innen. Sie alle stecken ihre Nasen tief in Computer und Serverstrukturen, kämpfen wie Programmierer:innen mit dem „Inventor’s Dilemma“, arbeiten mit Bits und Bytes – und immer öfter für einen höheren Zweck. Auch in der Consulting-Sparte von EY sind Tech-Talente gefragt, die mittlerweile weit mehr als nur ITNerds sind. Und so genießen MINTTalente einen weiteren Vorteil in M E H R I N F O R M AT I O N E N

Das Tech-Event: TechX³. OnTour Lust, in kleiner Runde über TechTrends zu sprechen, Challenges zu lösen und vielleicht einen Job mitzunehmen? Willkommen bei TechX³, der Spielwiese für Tech-Talente! In München, Berlin und Frankfurt erlebst du unter dem Motto „eXperience, eXcellence, eXchange“ zwei Tage voller Inspiration, Trial und vielleicht auch Error. Alle Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung übernimmt EY. Klingt gut? Alle weiteren Infos gibt’s auf unserer Website. bit.ly/techx3

der Beratung: eine extrem große Vielfalt an Möglichkeiten. Sie rücken die IT-Lieferkette in den Fokus von Nachhaltigkeitsstrategien, begleiten Unternehmen beim Wandel hin zur datengetriebenen Organisation oder können Maschinenausfälle voraussagen, indem sie KI-basierte Lösungen in Produktionsbetriebe implementieren. Durch ihr Consulting unterstützen sie Kund:innen dabei, ihre Zukunft neu zu gestalten, indem sie bestehende Geschäftsmodelle nachhaltig verbessern, die Leistungsfähigkeit der Finanzfunktion neu denken oder operative Prozesse an unsere schnelllebige Welt anpassen. EY-Consulting versteht diese Transformation als kontinuierlichen, dynamischen Wandel und als Zusammenspiel der Elemente Mensch, Innovation und Technologie – Transformation Realized. Modernes Arbeiten. Mit EY Beliebte Vorurteile gegenüber der Beratungsbranche sind allgegenwärtig. Traditionelle Unternehmensberatung steht immer noch für lange Arbeitszeiten und umfangreiche Reisetätigkeiten. Fakt ist: Das Arbeiten als Berater:in hat sich spätestens seit der Pandemie verändert. Moderne Technologien und Tools ermöglichen heute eine effizientere, datengetriebenere Arbeitsweise, und auch Routinetätigkeiten können auf dem digitalen Weg schneller umgesetzt werden. Es bahnt sich ein Kulturwandel an – auch bei EY. Weg von der 60-Stunden-Woche und hin zu Einstiegs- und Führungspositionen in Teilzeit. Fakt ist aber auch: Consulting ist ein People’s Business. Kundenkontakt und das Arbeiten im Team vor Ort gehören genauso dazu wie das Arbeiten im Home­ office oder in einem unserer vielen modernen Büros. Tech-Talente können bei EY in ein dynamisches Umfeld aus führenden Unternehmen eintauchen und hautnah mit den neuesten Technologien und Trends arbeiten. EY-Tech-Consultant Tom betont: „Das Arbeitsumfeld ist sehr modern und innovativ, denn wir pflegen enge Partnerschaften mit großen Anbietern wie Microsoft, SAP oder ServiceNow und bleiben damit stets auf dem neuesten Stand.“ Die Kolleg:innen im

Business und Technology Consulting ergänzen sich kompetent und schaffen so ein starkes Fundament für innovative Lösungen und Projekte, bei denen alle eigene Ideen einbringen und Prozesse mitgestalten können.

gestalten. Dem hohen Tempo des technologischen Fortschritts begegnet EY mit gezielten Weiterbildungsangeboten zu Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Leadership und Teaming bis hin zur Finanzierung eines Tech MBA.

Für Zukunft und Karriere Temporeich, lebendig und international – so sieht das Arbeitsumfeld in der Beratung aus. Hier kommen Menschen unterschiedlicher Altersstufen, Nationalitäten und Erfahrungen zusammen. Das wiederum beflügelt Innovationskraft und Kreativität über die eigenen Landesgrenzen hinaus.

Die digitale Transformation schreitet weiter voran. Und EY zieht mit. Deshalb sind wir immer offen für motivierte und engagierte Tech-Talente, die uns dabei unterstützen, die digitale Unternehmenstransformation voranzubringen.

Die Karriere bei EY folgt dem Motto: „It’s yours to build.“ Mitarbeitende haben also die Möglichkeit, ihre eigene Entwicklung aktiv zu

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Im Dienste der Bevölkerung ÖFFENTLICHER DIENST | VON SASKIA SCHUMANN

Die Babyboomer gehen in Rente – und hinterlassen nicht nur in privatwirtschaftlichen Unternehmen, sondern auch beim Staat eine immer größer werdende Personallücke. Gesucht werden nicht nur Verwaltungskräfte; auch Ingenieurinnen und Ingenieure oder ITler stehen auf den Wunschzetteln der Personalerinnen und Personaler in Bund, Ländern und Kommunen. Ob digitaler Führerscheinantrag, Onlinezugangsgesetz oder E-Akte – die Digitalisierung der Verwaltung über alle Ebenen hinweg dürfte den Bedarf an IT-Fachkräften im öffentlichen Dienst weiter antreiben. Und auch Ingenieurinnen und Ingenieure sind gesucht, vor allem in Forschung und Wissenschaft, aber auch in der Ver- und Entsorgung, im Bahn- oder Bauwesen oder im Natur- und Umweltschutz. Der Wettbewerb um die besten Köpfe mit privatwirtschaftlichen Unternehmen ist für die Behörden aber oft nicht einfach. Gerade bei den begehrten IT-Kräften genießen andere Branchen ein besseres Image, oder sie erwarten dort bessere Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten als im öffentlichen Sektor. Besser als gedacht Ganz korrekt ist das nicht. Denn während in der freien Wirtschaft Gehälter meist knallhart verhandelt werden und gerade eher introvertierte Fachkräfte mitunter nicht die ersehnten Abschlüsse erzielen, richtet sich die Höhe des Gehalts im öffentlichen Dienst nach Qualifikation, Dienstgrad und Berufserfahrung. Festgelegt ist die Bezahlung im Tarifvertrag – regelmäßige Steigerungen und Jahressonderzahlung inklusive. Zudem bietet ein Job bei der Behörde

eine gewisse Sicherheit – auch in Krisenzeiten. Kurzfristige Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit sind nicht zu erwarten. Hinzu kommen meist eine betriebliche Altersvorsorge, Zuschüsse zum öffentlichen Nahverkehr, 30 Tage Urlaub und flexible Teilzeitmodelle. Und nicht zuletzt kann es durchaus sinnstiftend sein, im Dienste der Bürgerinnen und Bürger zu Wohlergehen und Fortschritt der Gesellschaft beizutragen. Allerdings haben diese Vorzüge bisher wenig geholfen, die begehrten Fachkräfte anzulocken – vor allem in der IT und im Ingenieurswesen. „Vor dem immer größeren Fachkräftemangel, gerade auch im IT-Bereich, warnen wir bereits ewig“, sagt auch Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des Beamtenbundes dbb. Doch nicht nur dort, über alle Berufsfelder und Behörden hinweg mangelt es an Personal. „Schon heute fehlen uns 360.000 Beschäftigte“, mahnt Silberbach. „Und damit nicht genug: Bis 2030 werden über 1,3 Millionen Beschäftigte in den Ruhestand gehen, viele von ihnen sicher schon früher. Durch den eklatanten Fachkräftemangel ist das Personalsystem überlastet, und das nicht erst seit gestern!“ Digitalisierung könnte helfen Zwar steigt die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst seit 2010 wieder langsam an, zugleich nimmt aber auch die Arbeitsbelastung in Ämtern und Behörden deutlich zu. Helfen könnte die konsequente Digitalisierung aller Aufgabenfelder. So könnten Arbeitsprozesse deutlich effizienter gestaltet werden. Doch ausgerechnet an den dafür nötigen IT-Expertinnen und -Experten fehlt es im öffentlichen Dienst. „Der digitale Staat kann nur gelingen, wenn die Verwaltungen mehr eigene IT- und Digitalkompetenzen aufbauen“, fordert dbb-Chef

Starte mit uns gemeinsam in die Zukunft! Werbebeitrag – Arbeitgeberporträt

E N TG E LTG R U P P E N I M ÖFFENTLICHEN DIENST

Du willst das Land am Laufen halten? Du suchst einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz? Dann komm zu uns zum Luftfahrt-Bundesamt. Bei uns bist du richtig. Denn wir gewährleisten durch die Wahrnehmung von mehr als 100 Zulassungs-,

Genehmigungs- und Aufsichtsfunktionen sowohl den hohen personellen, technischen und flugbetrieblichen Sicherheitsstandard der Luftfahrt (Safety) als auch die Sicherheit des Luftfrachtverkehrs und die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen durch die Luftfahrtunternehmen (Security).

Die Tarifverträge im öffentlichen Dienst sind öffentlich einsehbar. Die Eingruppierung erfolgt in der Regel nach Qualifikation. So gilt: Entgeltgruppe 1 bis 4: Angelernte und ungelernte Beschäf­ tigte Entgeltgruppe 5 bis 8: Beschäftigte, die eine dreijährige Berufsausbildung absolviert haben Entgeltgruppe 9 bis 12: Beschäftigte, die ein Fachhochschulstudium oder einen Bachelorabschluss haben Entgeltgruppe 13 bis 15: Für Beschäftigte mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, einem Masterabschluss, Diplom oder einem vergleichbaren Ausbildungsabschluss.

Silberbach. Zudem seien massive Investitionen in die Fort- und Weiterbildung der vorhandenen Beschäftigten vonnöten. „Bereits heute investiert die Privatwirtschaft mehr als doppelt so viel wie der öffentliche Dienst in die Weiterbildung seiner Beschäftigten.“ Auch die Arbeitsbedingungen müssten verbessert werden. „Das bedeutet ganz konkret: flexible Arbeitszeiten, eine attraktive Bezahlung, eine moderne technische Arbeitsausstattung und eine innovative Verwaltungskultur. Denn zahlreiche Stellen sind zu lange unbesetzt, und das vorhandene Personal ist trotz zuletzt erfolgter Aufstockung komplett ausgelastet“, so Silberbach. 

Bei uns findest du: • ein offenes, sympathisches Team, das viel Spaß und Freude an der Arbeit hat, • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer modernen Fachbehörde, • t äglich neue und spannende Herausforderungen, • hervorragende berufliche Entwicklungschancen, • die Sicherheit des öffentlichen Dienstes.

Starte mit uns in eine gemeinsame berufliche Zukunft.

Und wenn du dann noch viel Wert auf eine gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, Sport- und Gesundheitsangebote sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf legst, dann solltest du mit uns gemeinsam in die Zukunft starten. In unserer Zentrale in Braunschweig sowie in unseren sechs Außenstellen freuen wir uns auf dich als neue Kollegin

oder Kollegen, wenn du ein Studium, eine Ausbildung oder Beschäftigung als • I ngenieurin oder Ingenieur (m/w/d), in der Luft- und Raumfahrttechnik beziehungsweise im Maschinenbau, • Pilotin oder Pilot (m/w/d), • Fachärztin oder Facharzt (m/w/d), • Juristin oder Jurist (m/w/d), • Verwaltungswissenschaftlerin oder Verwaltungswissenschaftler (m/w/d), • Informatikerin oder Informatiker (m/w/d) erfolgreich absolviert hast. Wenn dir also die Sicherheit der Luftfahrt am Herzen liegt – dann starte mit uns durch. www.lba.de


Mit Vollgas in die Transformation Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Um in Zukunft weiter zu bestehen und gar wieder eine Vorreiterrolle einzunehmen, brauchen die deutschen Autokonzerne moderne, saubere und digitale Technologien – und vor allem talentierte Köpfe, die diese entwickeln. Die Automobilindustrie gilt als die größte Branche des verarbeitenden Gewerbes und als – gemessen am Umsatz – bedeutendster Industriezweig in Deutschland. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums arbeiteten im Jahr 2021 allein in Deutschland 786.109 Beschäftigte in der Automobilbranche – ein Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Im Jahr 2022 waren nach Angaben des Statistikportals Statista gar nur noch 774.339 Personen in der Autowirtschaft beschäftigt. Insgesamt sinkt die Beschäftigtenzahl seit 2018 kontinuierlich. Und das, obwohl die Branche immer mehr Jobs ausschreibt. So suchte einer Auswertung der Agentur Index Research zufolge im Jahr 2021 die Automobilbranche insgesamt 169.231 neue Mitarbeitende – ein Anstieg um 36 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. Der Wert liegt auch über dem des Vorkrisenjahres 2019, als die Branche 165.807 Jobs ausgeschrieben hatte. Kräftig aufgestockt werden vor allem die Stellen für Software-Entwicklerinnen und -Entwickler. In der Automobilentwicklung geht es neben dem klassischen Engineering seit Jahren verstärkt auch um die Transformation in Richtung

Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Wertschöpfung im Auto verschiebt sich zunehmend von der reinen Hardware in Richtung Software – zum Beispiel für das autonome Fahren oder die Car2car-Kommunikation. Insgesamt wird die Elektronik im Fahrzeug immer komplexer. Autonomes Fahren erfordert neue Fertigkeiten Neben Entwickeln von Software werden auch diverse andere neue Qualifikationen gesucht. So stehen zum Beispiel Ingenieure für den Aufbau von Batteriefabriken, Batteriechemiker, Data Scientists, Supply Chain Manager,

774.339

Beschäftigte gab es 2022 in der Automobil­industrie in Deutschland. Das sind fast 12.000 Arbeitnehmende weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: Statistisches Bundesamt, 2023

Werbebeitrag – Interview

„Wir suchen über 1.000 neue Mitarbeitende“ Ingenieur:innen, ITler:innen, Mediziner:innen – DEKRA sucht bundesweit nach Fachkräften mit technischem Know-how. Spannend sind die Jobs allemal, ist die Prüforganisation doch in vielen innovativen Zukunftsfeldern aktiv, erklärt Guido Kutschera, Head of Region Germany, Switzerland, Austria und Executive Vice President DEKRA Group.

wir Kfz-Prüfingenieure, die Verbrenner und E-Autos prüfen, Schadengutachter oder Unfallanalytiker. Zudem bauen wir unser Technology Center am DEKRA Lausitzring weiter aus. Geplant sind weitere Teststrecken für das automatisierte Fahren und ein Batterietestlabor. Aber DEKRA prüft auch E-Bikes oder Windkraftanlagen, sowohl an Land als auch offshore, unterstützt Entwickler von Wasserstofftechnologien bei Prozess-, Betriebs- und Umweltsicherheit, berät und zertifiziert in allen Fragen der Unternehmensnachhaltigkeit und macht KI-Anwendungen und digitale Technologien cybersicher. Für diese spannenden Aufgaben suchen wir qualifizierte und leidenschaftliche Menschen, die mit uns an der Zukunft arbeiten.

Sie suchen Kfz-Prüfingenieur:innen, die die Autos von morgen prüfen. Nicht nur das. Wir suchen Prüfingenieure*, IT-Fachkräfte, Arbeits- und Betriebsmediziner, Laboranten oder Sachverständige. Im Bereich Automotive brauchen

Was müssen die mitbringen? Grundsätzlich natürlich die entsprechenden Qualifikationen im Ingenieurs- oder IT-Bereich. Allerdings freuen wir uns auch immer, wenn sich Mitarbeitende bei und mit uns weiterentwickeln,

und unterstützen sie mit vielfältigen Qualifizierungsprogrammen sowie verschiedenen Aus- und Weiterbildungen. Wie finden Sie diese neuen Kolleginnen und Kollegen? Das ist im aktuellen Marktumfeld nicht ganz einfach. Da wir stetig wachsen, steigt auch unser Personalbedarf, sodass wir auch dieses Jahr wieder über 1.000 neue Kolleginnen und Kollegen suchen. Über die herkömmliche Stellenanzeige allein lässt sich dieser Bedarf nicht decken. Stattdessen nutzen wir im Recruiting die vielfältigsten Kanäle, setzen auf bundesweite Imagekampagnen und engagieren uns im Sport – zum Beispiel als Partner der Volleyball-Bundesliga der Frauen oder bei den Relegationsspielen der Fußball-Bundesliga. Und nicht zuletzt investieren wir in die Mitarbeitendenbindung. Was bieten Sie den Mitarbeitenden? Vor allem einen sicheren Job in einem wertschätzenden und attraktiven Arbeitsumfeld

Ingenieurin im Prüfwesen

mit vielen Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten. Zudem gibt es einige Benefits: Zum Beispiel steigt die Zahl der Urlaubstage bei längerer Betriebszugehörigkeit. Wichtig sind uns auch Diversity und Nachhaltigkeit – so fördern wir die Entwicklung von Frauen im Beruf; außerdem wollen wir bis 2025 klimaneutral sein. Gerade der jungen Generation ist es wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, das selbst mit gutem Beispiel vorangeht. DEKRA ist so ein Unternehmen. www.dekra.de alle im Folgenden aufgeführten Berufe immer m/w/d

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Weitere Informationen unter  www.karriereratgeber-info.de

AUTOMOBILINDUSTRIE | VON K ATHARINA LEHMANN

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Elektronikentwickler und Nachhaltigkeitsexperten (alle m/w/d) auf den Wunschlisten der Automobilunternehmen. Ob die Unternehmen diese Fachkräfte zeitnah finden, hängt auch vom Image der Branche ab. Je glaubwürdiger sich die Automobilhersteller und -zulieferer um die Entwicklung einer klimafreundlichen Mobilität bemühen, desto mehr werden sie als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen. Denn gerade junge Spezialist:innen der IT und der Ingenieurwissenschaften interessieren sich für zukunftsfähige Jobs in nachhaltigen Unternehmen. Die Unternehmen der Automobilwirtschaft sehen indes den Mangel an Fach- und Arbeitskräften als eine der größten aktuellen Herausforderungen. So gaben in einer Umfrage des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) im Mai dieses Jahres 85 Prozent der 128 befragten Betriebe an, unter dem Fachkräftemangel zu leiden. 


Code statt Skalpell GESUNDHEITSSEKTOR | VON JENS BARTELS

Für junge Menschen der Generation Z ist neben einer guten Bezahlung die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit ein wichtiges Thema. Von diesem Trend könnten Hersteller von Medizintechnik sowie weitere Unternehmen aus dem Gesundheitswesen profitieren. Denn auch in diesem Wirtschaftsbereich wird händeringend nach gut ausgebildeten IT-Fachkräften gesucht. Wer seine Karriere im IT-Sektor macht, kann sich freuen. Die Gehälter von IT-Fachkräften entwickeln sich im Vergleich zu anderen Berufsgruppen weiterhin überdurchschnittlich gut. Mit einem Bruttomediangehalt von über 52.000 Euro liegen IT-Spezialist:innen etwa gleichauf

IT in Kliniken ist vielseitig. mit Ingenieursberufen sowie Beschäftigten im Consulting und damit deutlich über dem berufsgruppenübergreifenden Bruttomediangehalt von knapp 44.000 Euro im Jahr. Besonders IT-Architekt:innen und Data Scientists machen zurzeit einen kräftigen Sprung nach vorne. Aktuelle Zahlen diverser Gehaltsumfragen zeigen auch, in

welchem Bundesland die Aussicht auf ein hohes Einkommen besonders gut ist: Am besten verdienen IT-Fachkräfte mit Blick auf das mittlere Jahressalär in Hessen, Schlusslicht bei IT-Gehältern ist Mecklenburg-Vorpommern. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten Neben der Bezahlung spielen bei der Suche nach einem attraktiven IT-Job auch andere Parameter wie die Sinnhaftigkeit eine wichtige Rolle. Von diesem Trend könnte auch die Branche der Medizintechnik-Hersteller profitieren, denn in diesem Bereich treffen die Themen Gesundheit, Medizin und Informatik aufeinander. Dort arbeiten IT-Fachkräfte in der Regel an Lösungen und Produkten, die den Nutzen für die Gesundheit und das Wohl des Menschen in den Mittelpunkt stellen. Dadurch können beispielsweise Behandlungen verfeinert, Krankheiten früher entdeckt oder Medikationen besser abgestimmt werden. Neben den Medizintechnik-Unternehmen suchen auch Krankenhäuser nach passendem IT-Personal, schließlich schreitet auch im Klinikbetrieb der Einsatz von Informationstechnologien immer weiter voran. Frauen in den Fokus rücken Allerdings klaffen auch im Bereich der Medizintechnik das Angebot und die Nachfrage nach

Der Gesundheitssektor bietet vielfältige und sinnstiftende Betätigungsfelder.

IT-Fachkräften auseinander. Mitunter verwundert in diesem Zusammenhang, dass nicht stärker auf weibliches IT-Personal zurückgegriffen wird. So fiel, einem internationalen Weiterbildungsanbieter in einer Studie auf, dass Frauen, die im Tech-Sektor arbeiten wollen, europaweit deutlich seltener zu entsprechenden Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als ihre männlichen Kollegen. Hier gibt es also noch Potenzial. 

Per Drachenkampf zum neuen Job RECRUITING | VON JENS BARTELS

Die klassische Stellenausschreibung in der Zeitung oder im Internet ist immer noch die häufigste Methode, um neues Personal zu suchen. Allerdings erzielt diese Form der Mitarbeiter:innengewinnung meist nicht mehr die gewünschte Aufmerksamkeit. Deswegen setzen immer mehr Unternehmen zur Gewinnung von Fachkräften auf originelle Rekrutierungsideen. Egal, ob mit einem Gehweg-Graffiti vor dem Firmengebäude eines Konkurrenzunternehmens mit der Frage „Sie hier?“, einer Belohnung von 500 Euro, wenn es ein Talent von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch schafft, oder der Aufgabe, einen schwierigen Code auf der Website eines IT-Spezialisten zu knacken: Für eine erfolgreiche Recruiting-Kampagne mit der Guerilla-Methode braucht es nicht viel mehr als eine gute Idee. Grundsätzlich verbirgt sich dahinter ein innovativer Ansatz, der das Ziel verfolgt, mit kreativen Aktionen und meist geringem Budget möglichst viele potenzielle Bewerber:innen zu erreichen. Oft genug funktioniert die Methode

besonders gut bei schwer zu besetzenden Stellen. Denn beim Guerilla-Recruiting lassen sich Talente ansprechen, die häufig kontaktiert werden und bereits eine gewisse Resistenz gegen Abwerbung entwickelt haben.

zu stärken. Auch zur Unternehmenskultur sollte die geplante Idee passen. Nicht zuletzt ist es wichtig, nach der Umsetzung den Erfolg der Aktion zu messen, um zu sehen, ob die Idee die gewünschten Ergebnisse erzielt hat.

Erfolg messen Wer eine solche Kampagne startet, sollte dabei genau die Zielgruppe treffen und entweder auf einen Überraschungseffekt bauen oder einen

Spiele nutzen Gamification ist im Recruiting ein weiterer Erfolg versprechender Trend, der mittlerweile in ganz unterschiedlichen Branchen angekommen ist. Anders als beim klassischen Vorstellungsgespräch geht es hierbei nicht um die Auseinandersetzung mit dem Lebenslauf oder der Abfrage auswendig gelernter Stärken, sondern um Problemlösungsansätze sowie abstraktes und kreatives Denken. Angefangen beim Drachenkampf über ein Quizduell bis zur Leitung eines Hotels: Im Wettbewerb um die besten Talente gibt es auch bei dieser Methode eine Vielzahl gut durchdachter Ideen. Aber hier gilt ebenso: Gamification darf Spaß machen und überraschend sein, sollte aber zur Art der Aufgabe und zur Unternehmenskultur passen. 

Gamification ist im Recruiting ein Erfolg versprechender Trend. ungewöhnlichen Kontext finden. Gleichzeitig muss man die Rekrutierungsidee professionell umsetzen, um den positiven Eindruck des Unternehmens bei den potenziellen Bewerber:innen

iStock / ipopba

Karriere 4.X

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Fortschritt ermöglichen. Fokus auf Menschen.

Ingenieurwesen bei ZEISS „In diesem einen Moment sieht man ganz deutlich, dass sich die Arbeit der letzten Jahre gelohnt hat. Und welche Leistung das Zusammenspiel von Chirurginnen, Chirurgen und Hightech ermöglicht.“ So fasst Philipp seine Eindrücke zusammen, nachdem er das erste Mal das von ihm mitentwickelte OP-System im Einsatz bei einer Behandlung des Grauen Star erlebt hat. Philipp arbeitet bei ZEISS in der Medizintechnik. Er und sein Team entwickeln innovative Lösungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten. Erfahre mehr über Philipp und zukunftsgestaltende Jobs in der Medizintechnik: zeiss.de/ingenieurwesen


Karriere 4.X

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Neue Wege gehen WEITERBILDUNG UND QUALIFIZIERUNG | VON JENS BARTELS

Immer häufiger finden Unternehmen kein Personal, um ihre offenen IT-Stellen zu besetzen. Zu den Möglichkeiten, die bislang zu wenig genutzt werden, gehört die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Anwerbung von IT-Fachkräften im Ausland. Auch die Förderung der Diversität kann helfen, den Fachkräftebedarf zu decken. In Deutschland leiden viele Wirtschaftszweige gerade im IT-Bereich unter einem massiven Fachkräftemangel. In den kommenden Jahren wird sich die Situation noch verschärfen. Neben den für alle Berufe geltenden Herausforderungen durch den demografischen Wandel wächst infolge der Digitalisierung der Bedarf an Fachkräften, die in den diversen Berufen der Informationstechnologien einsetzbar sind. Nicht anders sieht es bei den Ingenieurwissenschaften aus. Die Problematik verschiebt den Fokus immer stärker auf den Bildungsbereich. So geht es darum, vermehrt das Interesse junger Menschen an Ausbildungen und Studiengängen in den MINT-Fächern zu wecken. Zudem wächst das Interesse an Weiterbildungen, damit talentierte Mitarbeitende aus anderen Berufen in IT-Feldern eingesetzt werden können. Dabei sollten die Weiterbildungsangebote sowohl für Führungskräfte als auch Mitarbeitende auf digitale Fähigkeiten wie Innovationskompetenz,

digitale Kollaboration, agiles Arbeiten oder Data Analytics fokussiert werden. Kompetenzen fördern Grundsätzlich ist mit Blick auf den Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren oder IT-Fachkräften heute schon klar: Unternehmen müssen sich umfassender mit dem Potenzial ihrer eigenen Mitarbeitenden beschäftigen. Hierbei gilt es, die richtigen Talente in den eigenen Reihen zu identifizieren und sie bei Bedarf nicht nur innerhalb ihres Kompetenzbereichs, sondern bei Interesse auch in neuen Feldern weiterzubilden oder umzuqualifizieren. Allerdings nutzen Unternehmen nach Angaben einer Civey-Um-

Umschulungen werden als große Chance gesehen. frage smarte Instrumente wie die Umschulung (Reskilling) des bestehenden Personals immer noch kaum. Eine andere Möglichkeit zur Besetzung vakanter Stellen ist die Suche beruflich qualifizierter IT-Fachkräfte im Ausland. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz eröffnen sich in diesem Zusammenhang neue Perspektiven. Gleichzeitig wirken Talente aus dem Ausland nicht nur dem Fachkräftemangel entgegen, sondern bringen auch neue Denkweisen und

Lösungsansätze in bestehende Teams ein. Übrigens sind die Sorgen vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen vor Sprachbarrieren bei der Einstellung internationaler Fachkräfte im IT-Bereich oftmals überbewertet. Denn klar ist: IT-Berufe erfordern ohnehin gute Englischkenntnisse. Diversität ausbauen Um im internationalen Wettbewerb um IT-Fachkräfte erfolgreich zu sein, spielt auch das Diversity Management eine Schlüsselrolle. Immer mehr Unternehmen sehen in der Vielfalt der Belegschaft großes Potenzial. So steht beispielsweise hinter Tätigkeiten wie etwa der Entwicklung von Software ein sehr kreativer Prozess, der durch vielfältige Teammitglieder mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln neue Impulse erhalten kann. Eine aktuelle Publikation im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz beschreibt, wie Unternehmen ihren Fachkräftebedarf zum Beispiel in der deutschen Batterieindustrie durch die Förderung von Diversität sichern können. Unternehmen werden durch Diversity-Ziele motiviert, im Recruiting mehr Zielgruppen anzusprechen und sich für solche zu öffnen, die bislang unterrepräsentiert sind. Zentral dafür ist auch die Vermittlung von diversitätsorientierten Kompetenzen bei der Führungskräfteentwicklung. Gleichzeitig ist es wichtig, Diversität in der Unternehmenskultur zu verankern. 

Vier Zertifikatslehrgänge starten wieder im März 2024. In nur neun Monaten können sich Teilnehmende in den Bereichen Digitalisierung, IT-Security Engineering, Softwareentwicklung oder Usability Engineering weiterbilden. Die Module der Lehrgänge können auch für den Master Software Engineering und IT angerechnet werden. Alle Weiterbildungen sind mithilfe des Blended-Learning-Konzepts und der Betreuung durch die Studiengangmanager:innen optimal mit Beruf und Privatleben vereinbar. Absolvent:innen können sich über aussichtsreiche Karrierechancen freuen, denn qualifizierte IT-Fachkräfte werden händeringend gesucht. https://ohm-professional-school.de/IT

Die Teilnehmenden profitieren vom Lernen in kleinen Gruppen.

Digitale Weiterbildungen für alle Werbebeitrag – Unternehmensporträt

Ob Künstliche Intelligenz oder die Abwehr von Hackerangriffen: Die Informationstechnik entwickelt sich stetig weiter. Umso wichtiger ist es für Fachkräfte, sich weiterzubilden und für Herausforderungen der Branche zu wappnen. Die OHM Professional School, das Weiterbildungsinstitut der Technischen Hochschule Nürnberg, bietet dafür berufsbegleitende Weiterbildungen im Bereich IT an.

© AdobeStock

Werbebeitrag – Hochschulporträt

Gefragte IT-Fachkräfte der Zukunft

Wir, Jeannette Lausch und Jeanette Schwarz, gründeten die TJ² GmbH, weil wir eine Mission haben. Wir wollen die Digitalisierung in Unternehmen vorantreiben. Mit unserem hervorragenden Team, dem Fachwissen und beruflichen Erfahrungen bieten wir erstklassige Weiterbildungen an, die Ihre Kenntnisse des Marketings sowie der alltäglichen Büroarbeiten in Zeiten der Arbeitswelt 4.0 praxis­nah vermitteln, fördern und unterstützen. Die rasante Entwicklung der Digitalisierung durchdringt alle Arbeitsbereiche – fortlaufende Weiterbildung ist entscheidend, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Weiterbildungen der TJ² GmbH steigern die Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitnehmer:innen und vermitteln praktische Werkzeuge für den digitalen Wandel. Dank unserer Erfahrung und unserem Verständnis für Arbeitgeber:innen und BewerTJ² GmbH – digitale Weiterbildungen für alle! ber:innen ist die TJ² GmbH ein Vorreiter in der Branche. Wir sind der Schrittmacher für die Zukunft der Arbeit und stehen für Innovation und Erfolg in einer digitalisierten Welt. https://digitale-weiterbildung-tj2.de


Gefährliche Knappheit Fehlende Spezialistinnen und Spezialisten sind eines der größten IT-Sicherheitsprobleme in deutschen Unternehmen. Mit teilweise unkonventionellen Maßnahmen versuchen die Firmen, gegen diesen Mangel anzukämpfen. Die Gefährdungslage im Cyberraum ist „hoch wie nie“ – laut dem BSI-Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2022“. Das liegt nicht nur an einer gestiegenen Zahl von Cyberangriffen, sondern auch daran, dass es nicht genügend Fachkräfte gibt, die diesen Angriffen etwas entgegenzusetzen haben. Der IDC-Studie „Cybersecurity in Deutschland 2022“ zufolge leiden 60 Prozent der deutschen Unternehmen bereits unter einem „akuten Security-Fachkräftemangel“ oder erwarten einen solchen. Für 19 Prozent der Unternehmen ist der Fachkräftemangel eine der größten Herausforderungen im Bereich Sicherheit. Kritische Infrastrukturen Auch Unternehmen, die zu den Betreibern Kritischer Infrastrukturen gehören (beispielsweise

aus den Bereichen Energieversorgung und Gesundheitswesen), sind davon nicht ausgenommen. Fast sechs von zehn dieser Unternehmen betrachten den Mangel an ITFachpersonal als eine der größten Sicherheitsherausforderungen. Ähnlich sieht es bei den deutschen Bundesministerien aus, in denen nach Angaben der Bundesregierung derzeit durchschnittlich 20 Prozent der Stellen im Bereich IT-Sicherheit unbesetzt sind. Maßnahmen gegen den Mangel Unternehmen müssen sich einiges einfallen lassen, um trotz der Fachkräfteknappheit Mitarbeitende für ihre IT-Sicherheit zu finden. Eine der ergriffenen Maßnahmen besteht darin, die Arbeitsbedingungen möglichst attraktiv zu gestalten, beispielsweise durch flexible Arbeitszeiten und durch Homeoffice-Angebote. Höhere Gehälter sind ebenfalls eine gute Motivation, für Behörden oder kleine und mittlere Unternehmen aber oft nicht umsetzbar. Als sehr wirkungsvoll hat es sich erwiesen, vorhandene Mitarbeitende durch Weiterbildungen in Sicherheitsexpertinnen

Top Fünf der Security-Herausforderungen in Deutschland

27 %

21 %

Sicherheits­komplexität

19 %

CybersecurityFachräftemangel

Datenschutz

18 %

Sicherheit von vernetzten Umgebungen

17 %

Integration und Rationalisierung

Quelle: IDC Studie „Cybersecurity in Deutschland 2022“, 2022

maximal drei Antworten pro Studienteilnehmer:in; Abbildung gekürzt

Geforderte Qualifikationen Im Bereich IT-Sicherheit existiert eine Vielzahl von Berufen: Der Beruf mit den vielseitigsten Herausforderungen ist des/der IT-Sicherheitsbeauftragten (Chief Information Security Officer), verantwortlich für die Informationssicherheit im gesamten Unternehmen. Unternehmen setzen bei einem/einer IT-Sicherheitsbeauftragten meist einen Universitätsabschluss in einem informatiknahen Bereich (idealerweise IT-Sicherheit) voraus sowie mehrjährige Berufserfahrung in leitender Position. Andere Berufe sind deutlich spezialisierter: Ein:e Malware-Analyst:in beispielsweise nimmt schädliche Software unter die Lupe, um Abwehrmaßnahmen zu entwickeln. Ein:e IT-Forensiker:in sichert und untersucht die Beweise nach einem erfolgreichen Angriff. Ein:e Penetration-Tester:in versucht, die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens zu überwinden. Ein:e Awareness-Trainer:in sensibilisiert die Belegschaft für Sicherheitsfragen und vermittelt ihr empfehlenswerte Verhaltensweisen. Auch für diese und andere Berufe im Bereich der ITSicherheit ist ein Studium eine gute Grundlage. Prof. Norbert Pohlmann, TeleTrusT-Vorsitzender und Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule, erläutert: „Ein IT-Sicherheitsstudium vermittelt fundiertes und praxisnahes Wissen zu Architekturen, Konzepten, Prinzipien, Mechanismen und Eigenschaften im Bereich IT- und Sicherheitssysteme.“ Es gibt jedoch Alternativen zum Studium – in Form von Weiterbildungskursen, unter anderem bei Indus­ trie- und Handelskammern. Je zeitaufwendiger ein Kurs ist und je bekannter der Veranstalter, desto wertvoller auf dem Arbeitsmarkt ist in der Regel der erworbene Abschluss. 

Werbebeitrag – Unternehmensporträt

Cyberhygiene als Erfolgsfaktor Betreiber von Kritischen Infrastrukturen, die sich um ihre Cyberhygiene kümmern, sind wesentlich besser gegen Cyberangriffe gerüstet. Dies ergab eine Studie des Instituts für ITSicherheit bei digitalDefense in München. Wer Kritische Infrastrukturen betreibt, ist von Haus aus Risiken ausgesetzt. Diese Spezialisierung auf Cyberabwehr brachte digitalDefense eine hohe Anerkennung. Kritische Infrastrukturen (KRITIS) gegen Cyberangriffe abzusichern ist eine besondere Herausforderung. Präventive IT-Sicherheit, Cyberabwehr und PKI-Services stehen bei digitalDefense seit über 10 Jahren im Fokus. Aufgrund der

von Haus aus vorhandenen Angriffsvektoren ist es wichtig, eine grundlegende Strategie, ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Notfallpläne zu entwickeln, um im Krisenfall richtig reagieren zu können. Am IT-Leitstand und SOC werden valide Daten benötigt. KRITIS-Betreiber stehen in einer besonderen Verantwortung aufgrund der lebenswichtigen Bedeutung für die Gesellschaft, weil ihre IT-Systeme besonders verletzlich sind. digitalDefense analysiert fortlaufend aktuelle Angriffsmuster und Angriffswege. Referenzkunden reichen von Behörden, Luft- und Raumfahrt, Sicherheitseinrichtungen hin zu Betreibern Kritischer Infrastrukturen. www.digitaldefense.de

M E H R I N F O R M AT I O N E N

digitalDefense zählt mit seinen führenden Cyber Security Services zu den Pionieren einer vernetzten Welt. Kontinuierliche Innovation und ständiges Lernen bestimmen unsere DNA.

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CYBERSICHERHEIT | VON HARTMUT SCHUMACHER

und -experten zu verwandeln. Ergänzend dazu beginnen einige Unternehmen damit, bei Einstellungen weniger Wert auf Diplome zu legen und stattdessen auch informell erlangte Fähigkeiten zu berücksichtigen. Vermehrt kommen zudem Automatisierungslösungen zum Einsatz, die den Mitarbeitenden Routinetätigkeiten abnehmen, sodass sie mehr Zeit für die anspruchsvolleren Aufgaben haben. Oft kann auch Managed Security einen Ausweg darstellen, also das Auslagern der Sicherheitsaufgaben an externe Dienstleister.


Karriere 4.X

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KOMMENTAR

Ingenieur in Lederhosen Um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern, braucht Deutschland dringend ITlerinnen und ITler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure – und zwar mehr, als derzeit an den Hochschulden der Republik ausgebildet werden. Entsprechende Fachkräfte müssen also auch aus dem Ausland angelockt werden. Die sind aber durchaus wählerisch bei der Entscheidung für ihren neuen Beschäftigungs- und Wohnort. Nicht nur, dass Deutschland generell aufgrund der eher schwierig zu erlernenden Sprache, der hohen Abgabenlast und der abschreckenden Bürokratie nicht auf Platz eins der Wunschdestinationen

der Spezialistinnen und Spezialisten steht. Auch innerhalb der Bundesrepublik gibt es Unterschiede: So steht Bayern hoch in der Gunst ausländischer Ingenieure. Einer Untersuchung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge sind dort fast 13 Prozent der Ingenieurinnen und Ingenieure nicht deutscher Herkunft – dreimal so viele wie bei den Schlusslichtern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Klar ist: Ohne Zuwanderung bekommen wir die Lücke auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr geschlossen. Deutschland kann sich also etwas von Bayern abgucken.

Michael Gneuss Chefredakteur

IMPRESSUM

Projektmanager Moritz Duelli, moritz.duelli@reflex-media.net Redaktion Jens Bartels, Michael Gneuss, Katharina Lehmann, Hartmut Schumacher, Saskia Schumann Layout Silke Schneider, grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock / dima_sidelnikov Druck BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Michael Gneuss, redaktion@reflex-media.net Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH, Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflex-media.net Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 17. Oktober 2023 in der Süddeutschen Zeitung. Der Reflex Verlag und die Süddeutsche Zeitung GmbH sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts, Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.

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