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Karriere 4.X – Chancen für IT- & Engineering-Professionals

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KARRIERE 4.X

Chancen für IT- & Engineering-Professionals

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Karriere 4.X

2 GRUSSWORT

Der perfekte Job IT-Experten, Ingenieure und Fachkräfte in den technischen Berufen sind am Arbeitsmarkt schon jetzt nur noch schwer zu finden. Angesichts der Zahlen zur demografischen Entwicklung besteht kaum Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit besser wird. Im Gegenteil: Arbeitgeber müssen damit rechnen, dass es künftig noch länger dauern wird, Stellen zu besetzen. Im Wettbewerb werden Unternehmen vor allem dann bestehen, wenn es ihnen gelingt, im Ringen um die besten Kräfte die Nase vorn zu

haben. Dabei geht es für Arbeitgeber auch darum, eine überzeugende „Story“ parat zu haben – um Kandidaten das Gefühl zu geben, dass sie an der richtigen Adresse sind. Denn gerade die Professionals aus dem Bereich IT und Engineering wissen, dass sie die Qual der Wahl haben, und suchen deshalb nach dem perfekten Job. In dieser Ausgabe präsentieren wir Branchen und Unternehmen, die gute Argumente für Fachkräfte zu bieten haben. Und vielleicht macht Sie ja der eine oder andere Beitrag neugierig!

Michael Gneuss Chefredakteur

INHALTSVERZEICHNIS leitartikel

Technik wird zur großen Chance — 3

elektrotechnik

Die Qual der Auswahl — 5

digitale berufe

Blaumänner auf dem Rückzug — 6

k arriere im öffentlichen dienst familienfreundlichkeit montage - und befestigungsindustrie INGENIEUR- UND INFORMATIK-BERUFE AKADEMISCHE WEITERBILDUNG QUALIFIZIERUNG 4.0

Staat sucht Diener — 7 Unternehmen punkten bei Personal und Kunden — 8 Guter Halt bei der Berufswahl — 9 Ein Überfluss an Stellen — 11 Vorsprung durch Technik — 12 Mit neuen Kompetenzen in die digitale Zukunft — 13

Das Papier dieser Reflex Verlag-Publikation stammt aus verantwortungsvollen Quellen.


Technik wird zur großen Chance

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Um die vielen Herausforderungen dieser Zeit bewältigen zu können, brauchen wir gute Ingenieurinnen und Ingenieure und versierte IT-Fachleute. Doch der Arbeitsmarkt wird für diese Qualifikationen zusätzlich durch ein nachlassendes Interesse an technischen Berufen belastet. Das erschwert unter anderem auch das Vorankommen beim Klimaschutz, bei der Energiewende oder bei der Digitalisierung. Wirkungsvolle Strategien zum Gegensteuern sind jetzt gefragt. Wir sind in der Multikrise: Energieknappheit, Klimawandel, Lieferengpässe, Rohstoffmangel, Inflation, geopolitische Spannungen und der demografische Wandel gefährden unseren Wohlstand. Viele dieser Probleme können wir mit guten Ideen mindern. Schließlich hat Deutsch-

Gerade Ingenieure für Energie- und Elektrotechnik sind aber schwer zu finden. land mit seinen hoch qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren schon oft technische Lösungen gefunden und darauf auch seine Exportstärke gegründet. Doch ob das künftig noch genauso gilt, erscheint fraglich. Denn deutsche Unternehmen finden ausgerechnet für die Berufe, auf denen einen großer Teil ihrer Erfolge basiert, nur schwer Nachwuchs.

Zu wenig junge Menschen absolvieren ein Studium der Ingenieurwissenschaften oder der Informationstechnologien. Auch für die duale Ausbildung in technischen Berufen entscheiden sich bei Weitem nicht genug junge Frauen und Männer, um die bevorstehenden Abgänge der Babyboomer in den Ruhestand kompensieren zu können. Grundsätzlich gibt es inzwischen in Deutschland einen Arbeitskräftemangel in fast allen Berufen. Im zweiten Quartal 2022 wurden bundesweit 1,93 Millionen offene Stellen von Arbeitsagenturen verzeichnet. Das ist Rekord. Es dauert folglich für die Betriebe immer länger, bis sie eine frei gewordene Stelle wieder besetzen können. Im Juni lag dieser Wert laut Bundesagentur für Arbeit im Durchschnitt über alle Berufe hinweg bei 136 Tagen. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor elf Jahren. Gefahr für die Industrie Laut sind auch die Klagen aus der Industrie. Die Zahl der offenen Stellen ist inzwischen schon wieder höher als vor Corona. Auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieurinnen und Ingenieure wurden im zweiten Halbjahr 171.300 offene Stellen verzeichnet. Auch das ist Rekord. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Zahl um 46,2 Prozent gestiegen, erklärt der Verein Deutscher Ingenieure. Vor diesem Hintergrund wissen

Werbebeitrag – Unternehmensporträt

Diversität ist ein Must-have

viele Unternehmen nicht, wie sie ihre Aufgaben bewältigen sollen – einschließlich des Klimaschutzes. Aber auch die Digitalisierung inklusive der Automatisierung hat hohe Bedeutung – vor allem um im Hinblick auf den demografischen Wandel unabhängiger von der knappen Ressource Mensch zu werden. Gerade Ingenieure für Energie- und Elektrotechnik sind aber schwer zu finden, insbesondere in Bayern. Dort kommen auf 462 Arbeitslose knapp 6.500 offene Stellen für diese Berufe. Verschärft wird der Mangel durch die immense Nachfrage nach Ingenieurdienstleistungen im Rahmen der Energiewende. Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) erwarten für die kommenden fünf Jahre 32 Prozent aller Unternehmen einen steigenden Bedarf an IT-Experten speziell zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte. Bei den Unternehmen ab 250

werden von allen Mitarbeitenden gelebt und sind unsere Grundlage für die Zusammenarbeit im Team und mit unseren Mandanten.“

bekommen daher Zeit, um sich beispielsweise in den zahlreichen EYNetzwerken zu engagieren. „Unity“ ist eines dieser EY-Netzwerke. Hier engagieren sich die Mitglieder als Ansprechpersonen für Kolleg:innen und zukünftige Mitarbeitende, die sich orientieren und mehr zu EY als offenem Arbeitgeber für LGBTIQ+ erfahren möchten. Einen besonderen Meilenstein haben wir in diesem Jahr mit unserem Auftritt auf dem Christopher Street Day in Berlin gesetzt, bei dem wir erstmalig mit einem eigenen Truck vertreten waren. Wir haben mit Mitarbeitenden, Talenten und über 750.000 Besucher:innen alle Farben des Regenbogens gefeiert und unsere Botschaft #ProudToBelong nach außen getragen.

Werte, die aktiv gelebt werden Diversität, Inklusion und Chancengleichheit sind für uns keine Nice-to-haves, sondern integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unsere Mitarbeitenden

Diversity-Trainings für alle Um alle Mitarbeitenden für ihre eigenen Vorurteile zu sensibilisieren, bieten wir unterschiedliche Trainings an. Ziel der „UnconsciousBias-Trainings“ ist es, bessere

Jan-Rainer Hinz ist Mitglied der Geschäftsführung, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei EY Deutschland. Diversität, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sind ihm ein besonderes Anliegen und werden bei EY großgeschrieben. Bei EY startest du deine Karriere mit jeder Menge Rückenwind. Denn deine Herkunft, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung und dein Alter spielen für uns keine Rolle. Deine Persönlichkeit, dein Mindset und deine Fähigkeiten stehen bei uns im Fokus. „In unseren Teams bringen wir bewusst verschiedene Denkweisen zusammen, um innovative Lösungen zu ermöglichen und voneinander zu lernen“, verrät Jan-Rainer Hinz, Personalvorstand bei EY. „Denn unser gemeinsames Ziel ist es, ein attraktives und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Respekt und Rücksichtnahme

iStock / gorodenkoff

LEITARTIKEL | VON MICHAEL GNEUSS

Entscheidungen treffen zu können. Dafür wurde unter anderem das E-Learning-Programm „Inclusive Leadership for All“ entwickelt, um alle EY-Mitarbeitenden in inklusivem Teaming und inklusiver Führung zu unterstützen. Zudem begleiten wir mit der Initiative „Women’s Leadership Journey“ Frauen auf ihrem Weg bis zur Partnerin mit breit angelegten Empowerment-Programmen. Den Einsatz für ausgeglichene Geschlechterverhältnisse wollen wir schließlich als gesamte Organisation angehen – und nicht den Kolleginnen selbst überlassen. Uns ist wichtig, dass du dich bei uns rundum wohlfühlst und deine Karriere individuell gestalten kannst. Unser Versprechen an dich: Unabhängig davon, wann du zu EY kommst und wie lange du bei uns bleibst – du profitierst ein Leben lang von den Erfahrungen, die du bei uns machst. www.de.ey.com/karriere

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Frauen bieten sich in technischen Berufen große Chancen.


Beschäftigten sind es sogar 63 Prozent. Werden die Probleme nicht gelöst, droht die Abwanderung eines Teils der deutschen Industrie in Länder, in denen die demografische Entwicklung noch positiv ist und in denen die Unternehmen qualifiziertes Personal finden können. Kein Patentrezept Doch zunächst gilt es, möglichst viele Menschen in Deutschland für technische Berufe zu begeistern oder Fachkräfte mit entsprechenden Qualifikationen aus dem Ausland anzulocken. Ein Patentrezept gibt es dabei aber nicht. Also bleibt nichts anderes übrig, als an allen Stellschrauben zu drehen. Sehr viel erhoffen sich Unternehmen davon, verstärkt Frauen anzusprechen. Denn hier ist das Potenzial groß. Unter den jungen Menschen, die ein Studium der Elektro- und Informationstechnik angefangen haben, lag der Frauenanteil 2020 lediglich bei 16,3 Prozent. In der Informatik waren es 22,9 Prozent. In der Sekundarstufe I können sich lediglich 8,3 Prozent der Mädchen vorstellen, später einen technischen Beruf zu ergreifen. Ein Argument, mit dem Unternehmen Frauen in technische Berufe ziehen wollen, ist wiederum der Klimaschutz. Denn der weibliche Nachwuchs ist oft sehr engagiert, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Die Aussicht, als Ingenieurin oder IT-Expertin tatsächlich etwas bewirken zu können, könnte den Ausschlag geben, hoffen viele Personalmanagerinnen und -manager. An den Ingenieurwissenschaften und der Informatik schwindet allerdings momentan das Interesse generell. Laut IW ist die Anzahl der Frauen und Männer, die ein Studium begonnen haben, in den vergangenen fünf Jahren um etwa 15 Prozent gesunken. Eine weitere Möglichkeit der Rekrutierung ist die Migration von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie IT-Fachleuten aus dem Ausland. Auch das ist allerdings nicht einfach. Zunächst müssen Länder identifiziert werden, aus denen ausreichend qualifizierte Menschen bereit sind, nach Deutschland einzuwandern und auch hierzubleiben. Dabei muss aber bedacht werden,

Anzahl der offenen Stellen in Ingenieurberufen in Deutschland nach Branchen im zweiten Quartal 2022

61.270

46.790

24.630

16.740

Informatikerberufe

Bau, Vermessung und Gebäudetechnik, Architekten

Energie- und Elektrotechnik

Maschinen- und Fahrzeugtechnik

16.330

3.060

1.180

520

technische Forschung und Produktionssteuerung

Rohstofferzeugung und -gewinnung

Kunststoffherstellung und chemische Industrie

Metallverarbeitung

dass auch viele andere Länder mit ähnlichen Demografie-Problemen diese Zielgruppen im Visier haben. Deutsche Unternehmen sind also auch hier nicht konkurrenzlos. Bessere Arbeitsbedingungen Eine hohe Priorität haben daher in allen Betrieben das Employer Branding sowie vielfältige Maßnahmen, mit denen sie sich fit für den Wettbewerb um Talente machen – und zwar mit Blick auf möglichst viele Zielgruppen. Deswegen lautet der Titel dieser Publikation auch „Karriere 4.X“. Der Begriff steht für eine neue, diversere Arbeitswelt, in der das Berufsleben stärker von Frauen geprägt sein wird, aber auch insgesamt Chancen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung, geboten werden. Diversity ist dabei aber nicht nur ein Instrument, um mehr Mitarbeitende

rekrutieren zu können, sondern auch generell ein Erfolgsfaktor. Divers besetzte Teams, so die Erfahrung in vielen Unternehmen, treffen bessere Entscheidungen, weil oft mehr Argumente aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln abgewogen werden. Wichtig für Unternehmen ist aber auch, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Work-Life-Balance zu bieten inklusive der Möglichkeit, viel Zeit im Homeoffice verbringen zu können. Gern gesehen bei Kandidaten sind auch Organisationen, die der „New Work“ entsprechen – zum Beispiel mit flachen Hierarchien und agilen Arbeitsmethoden. Wichtig ist schließlich auch, einen „Purpose“ für das Unternehmen definieren zu können. Talente wollen heute wissen, wofür sie arbeiten. Unternehmen, die einen Beitrag für den Klimaschutz leisten, haben dabei schon einmal einen Pluspunkt. 

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Quellen: VDI; IW Köln, 2022

Karriere 4.X

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Die Qual der Auswahl

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Akademiker mit einem Abschluss im Fach Elektrotechnik kennen die Herausforderungen dieses Studiengangs. Das Fach hat eine Abbrecherquote von circa 40 Prozent. Umso besser sind die Karrierechancen für diejenigen, die diese herausfordernde Fachrichtung des Ingenieurwesens meistern. Die Branche winkt mit guter Bezahlung: Sowohl bereits berufserfahrene Ingenieure als auch Einsteiger profitieren von der aktuellen Gehaltsentwicklung. Dies zeigen Daten der aktuellen Gehaltsstudie von ingenieur.de. Demnach erhalten Elektroingenieure mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung nach einem Studium der Elektrotechnik im Durchschnitt ein Jahresgehalt von 49.200 Euro. Personalverantwortung und langjährige Berufs-

Eine gute Work-Life-Balance wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor.

Um Engpässe auf dem Arbeitsmarkt festzustellen, vergleicht der Ingenieurmonitor regelmäßig die Anzahl der offenen Stellen mit dem vorhandenen Arbeitskräfteangebot im jeweiligen Bereich. Diese EngIngenieure werden per Virtualpasskennziffer steigt auf 492, Reality-Brille das mechanische einen Rekordwert seit Beginn Steuerungssystem einer Fabrik der Aufzeichnungen im Jahr inspizieren können. 2011. Betrachtet man die regionalen Teilmärkte, so bestehen Erwerbstätigen laut einer aktuellen Umfrage im die größten Engpässe in den Ingenieurberufen Auftrag des Digitalverbands Bitkom hinter dem der Energie- und Elektrotechnik in Bayern: Hier kommen auf 462 Arbeitslose knapp 6.500 offene Wunsch, die Arbeitszeit frei einteilen zu könStellen. nen. Darüber hinaus möchten neun von zehn Erwerbstätigen in Zukunft zumindest teilweise Auf gute Angebote achten mobil arbeiten, 71 Prozent fordern eine stärkeDies bedeutet, dass Unternehmen deutschre Nutzung von Homeoffice in Deutschland. Oft landweit wesentlich stärker in kompetentes geht es ganz konkret um weniger Stress, mehr Recruiting und langfristige Mitarbeiterbindung Zeit und eine bessere Work-Life-Ba­lance. Attraktive Unternehmen punkten heutzutage auch investieren müssen. Wichtig in diesem Zudamit, dass sie insgesamt eine wertschätzende sammenhang ist es, auf mögliche Wünsche der Arbeitsplatzkultur bieten und MitarbeiterMitarbeitenden einzugehen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Beispielsweise wächst nicht zufriedenheit großschreiben. Viele Beschäftigte erst seit der Coronapandemie der Zuspruch schätzen außerdem ein gutes Arbeitsklima für flexible Arbeitsmodelle. So versammelt und ein attraktives betriebliches Gesundheitssich eine übergroße Mehrheit (95 Prozent) der management.  iStock / trumzz

Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure stehen vor einer goldenen Zukunft. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Anpassungsdruck bei der Energieversorgung dürfte der Bedarf nach Fachkräften in diesem Bereich weiter steigen. Entsprechend groß ist die Auswahl an interessanten Jobmöglichkeiten.

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erfahrung machen sich anschließend auch auf dem Bankkonto bemerkbar. So können erfahrene Elektroingenieure mit einem Bruttojahresentgelt von mehr als 68.000 Euro rechnen. Eine noch höhere Bezahlung bekommen Fachkräfte in diesem Bereich, wenn sie in höheren Positionen wie etwa als Gruppenleiter oder in Projektleitungsfunktion dem Unternehmen dienen. Allerdings ist die Höhe des Gehalts auch von der Größe des Unternehmens und der ausgewählten Branche abhängig. Zunahme der offenen Stellen Trotz der guten Bezahlung wird die bundesweite Suche nach ausgebildeten Elektroingenieuren aufgrund des Fachkräftemangels immer schwieriger. Mit der Digitalisierung, der Einführung von Künstlicher Intelligenz und dem Aufbau smarter Fabriken dürfte die Zahl der zu besetzenden Stellen sogar noch weiter steigen, durch die Elektromobilität gibt es auch bei der Leistungselektronik und Sensorik einen großen Bedarf an Spezialisten in diesem Bereich. Darauf weist die Zahl offener Stellen auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure hin. Im zweiten Quartal 2022 konnten insgesamt 171.300 offene Stellen nicht besetzt werden. Nach Angaben des aktuellen VDI/ IW-Monitors wurde damit ein neuer Rekordwert erreicht. Besonders stark ist die Anzahl an offenen Stellen in den Bereichen technische Forschung und Produktionssteuerung sowie in der Energie- und Elektrotechnik gestiegen. Daraus ergibt sich im zweiten Quartal 2022 gleichzeitig ein neuer Rekordwert bei der Engpasskennziffer der offenen Stellen je 100 Arbeitslose.

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ELEKTROTECHNIK | VON JENS BARTELS


Blaumänner auf dem Rückzug

Die Berufswelt ist im Wandel: Viele Menschen werden auf Digital-Berufe umschulen müssen.

DIGITALE BERUFE | VON JENS BARTELS

Die Arbeit wird im Industriestandort Deutschland nicht ausgehen. Allerdings wandelt sich im Rahmen der Digitalisierung sowie der Verschmelzung von IT und Produktionstechnologien die Nachfrage nach beruflichen Qualifikationen. Das Aufkommen des industriellen Metaversums wird diese Entwicklung verstärken. Für die Digitalisierung der Wirtschaft fehlt immer mehr Personal. Branchenübergreifend ist die Zahl freier Stellen für IT-Fachkräfte Ende des letzten Jahres auf 96.000 gestiegen. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Digitalverbands Bitkom. Sechs von zehn Unternehmen erwarten zudem, dass sich der IT-Fachkräftemangel künftig verschärfen wird. Mit Abstand am gefragtesten

In der Industrie wird die Bedeutung des interdisziplinären Arbeitens wachsen. sind in der Wirtschaft Software-Spezialisten. So suchte im vergangenen Jahr jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) mit vakanten IT-Jobs Software-Entwickler beziehungsweise SoftwareArchitekten. Dahinter folgten IT-Anwendungsbetreuer beziehungsweise IT-Administratoren, die von jedem dritten dieser Unternehmen (35 Prozent) gesucht wurden. Mehr Jobs in der Industrie 4.0 Viele Berufe in diesem Arbeitsfeld werden auch in Zukunft auf eine starke Nachfrage treffen. So lässt sich etwa bereits heute eine große Nachfrage von Unternehmen nach IT-Spezialisten rund um das Thema Industrie 4.0 beobachten.

Den Arbeitsalltag in diesem Bereich kennzeichnen immer kürzere Innovationszyklen sowie die steigende Komplexität vernetzter Produktionstechnologien. Für die Planung, Beschaffung und Integration solcher Systeme in der Fertigung ist ein sehr breit angelegtes technisches Verständnis erforderlich: Daraus entstehen wiederum neue Jobs beziehungsweise neue Profile. Wer sich für einen Karriereweg in diesem Bereich interessiert, findet mittlerweile eine Reihe von IT-Studiengängen mit dem Schwerpunkt „Industrie 4.0“. Zugleich ist es möglich, einen allgemeinen Informatikstudiengang zu absolvieren und sich in diesem Rahmen auf Fragen rund um das Thema Industrie 4.0 zu konzentrieren. Aber auch IT-Ausbildungsberufe wie IT-Systemelektroniker/in und Fachinformatiker/in für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung öffnen die Türen zu diesem Zukunftsbereich. Datenkompetenz unerlässlich Auch Deloitte hat schon einen Ausblick auf die Berufswelt der Zukunft gewagt. Aus Sicht der Unternehmensberater werden Robotics und Data Analytics bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts die Schlüsseltechnologien mit der größten Auswirkung auf die Welt der Berufe von morgen sein und die Automatisierung vorantreiben. Die Automatisierung betrifft dabei laut der Deloitte-Studie vor allem Routinetätigkeiten, die nach denselben Mustern verlaufen. Jobs der Zukunft sind dagegen wissensintensiv und fordern Spezialisierung, Kreativität und analytische Fähigkeiten. Sie sind zudem durch einen hohen Grad an menschlicher Interaktion und Empathie charakterisiert und dürften in Zukunft auch stärker nachgefragt werden. Gleichzeitig wird in den nächsten Jahren in der Industrie auch

iStock / Chaay_Tee

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die Bedeutung des interdisziplinären Arbeitens wachsen, etwa rund um das Prinzip des System Engineering. Dabei geht es darum, Systeme ganzheitlich zu entwickeln und zu verstehen und sich nicht nur auf sein Spezialgebiet zu fokussieren. Klar muss auch sein: Eine hohe Datenkompetenz gehört in Zukunft für den Ingenieurberuf zu den Grundfähigkeiten. Neue Berufsbilder entstehen Mit der Transformation der Industrie werden neue Berufsbilder, aber auch eine gezielte Qualifizierung bei Berufsbildern hinzukommen. Gefragt könnte beispielsweise der Designer für virtuelle und erweiterte Realität sein. Bei diesem Beruf eröffnet gerade das industrielle Metaverse eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, Virtual- und Augmented-Reality-Umgebungen zu entwickeln. Auch der Research Scientist könnte dazu beitragen, deutlich zu machen, wie die reale Welt im Metaverse dargestellt werden kann, und zugleich ganz neue Anwendungsfälle präsentieren. Nicht zuletzt wird es auch neue rechtliche, soziale und ethische Spielregeln für digitale und digital gehandelte Güter geben müssen. Dafür braucht es Fachkräfte, die technisch in der Lage sind, solche neuen Inhalte in virtuellen Realitäten zu entwickeln. 

Werbebeitrag – Interview

„Aufbruch in das Metaverse“ Dr. Jan Jarvis, Head of Virtualization bei der Sick AG, über innovative Technologien und neue Karrierewege in der Industrie.

Welche Rolle spielt das Industrial Metaverse bei Sick? Die Schaffung von virtuellen Elementen der realen Arbeitswelt beginnt bereits heute, die Prozesse in Produktion und Logistik nachhaltig zu ändern. Im Kern geht es dabei in unserem Unternehmen um die Frage, wie wir die virtuelle Welt auf verschiedenen Ebenen in der Wertschöpfungskette in den nächsten Jahren nutzen und gewinnbringend einsetzen können. Wie generieren Sie Antworten darauf? Indem wir uns in unserem

unternehmenseigenen Think-Tank neue „Metaverse“-Technologien und Herangehensweisen genauer anschauen und überlegen, wie wir mit deren Hilfe Lösungen und Mehrwerte für unsere Kunden und Sick schaffen können. In diesem Themenfeld sind wir kollaborativ in neuen Welten unterwegs. Ist es möglich, an diesen technologischen Lösungen für die industrielle Zukunft mitzuarbeiten? Aber ja. Wir suchen dafür die ganze Bandbreite naturwissenschaftlicher Profile von der

Mathematikerin bis zum Informatiker. Gleichzeitig interessieren wir uns auch für gut ausgebildete Menschen aus anderen Disziplinen, also etwa Kognitionswissenschaften, die neben der Kompetenz auch die Begeisterung für diese Themen und die Welt von morgen mitbringen. Wichtig für eine Mitarbeit ist bei uns also auch das Mindset. www.sick.com


Staat sucht Diener

7 SCHON GEWUS ST ?

Bund, Länder und Kommunen suchen händeringend Personal: 250.732 Stellen hat der öffentliche Dienst allein in der Zeit zwischen Januar und Juli 2022 ausgeschrieben. Das geht aus Zahlen des Personalmarktforschungsinstituts Index Research hervor. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 sind im gleichen Zeitraum 175.350 Stellen ausgeschrieben worden. Der eigentliche Personalbedarf ist aber weit höher – und er wird in Zukunft weiter wachsen. So geht der Deutsche Beamtenbund (dbb) von einer eklatanten Personallücke im öffentlichen Dienst aus: „Nach Einschätzung unserer 40 Mitgliedsgewerkschaften fehlen 360.000 Beschäftigte“, sagte der dbb-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Erhebung berücksichtige nicht nur die derzeit ausgeschriebenen offenen Stellen, sondern auch den Personalbedarf, der sich durch neue Aufgaben ergebe. Eine Million Fachkräfte Der Mangel an Fachkräften werde sich noch deutlich verschärfen, so Silberbach: „In den nächsten Jahren wird die Zahl aufgrund der Pensionierung der Babyboomer-Jahrgänge noch viel größer.“ Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die Studie „Fachkräftemangel im

öffentlichen Sektor“ der Wirtschaftsprüfungsund Beratungsgesellschaft PwC Deutschland und seiner Strategieberatung Strategy&. Demnach wachse der Mangel an Fachkräften in der Verwaltung und bei kommunalen Unternehmen von Jahr zu Jahr. Werde die Lücke ungebremst größer, fehlten dem öffentlichen Sektor bis zum Jahr 2030 mindestens eine Million Fachkräfte. „Der Staat wäre dann schlimmstenfalls nicht mehr fähig, einige seiner Kernaufgaben zu erfüllen. Das beträfe wahrscheinlich auch so wichtige Felder wie Gesundheit, Bildung und Sicherheit“, mahnen die Studienautoren. Anreizsysteme schaffen Die Unternehmensberatung hat deshalb ein Maßnahmenbündel zusammengestellt, mit dem der öffentliche Dienst dem Fachkräftemangel entgegentreten kann. Um den Kandidatenpool für den öffentlichen Sektor zu stärken, brauche es einen erleichterten Quereinstieg, flexiblere Renten- und Pensionseintritte, die Stärkung des Ehrenamts und die Förderung qualifizierter Zuwanderung. Wichtig seien zudem die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Sektors und eine optimierte Personalgewinnung. Dafür seien auch eine schnellere Verwaltungsdigitalisierung, die Stärkung von Motivation und Arbeitskraft der Verwaltungsmitarbeitenden sowie mehr

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Do IT – Schlüssel moderner Polizeiarbeit Die Bundespolizei macht Deutschland sicherer: an den Grenzen, auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft. Wir schützen Reisende, fahnden nach Kriminellen und bekämpfen Bedrohungen aus dem Internet. Diese anspruchsvollen Aufgaben können wir nur bewältigen, weil wir im IT-Bereich bestmöglich aufgestellt sind. Damit das so bleibt, brauchen wir Deine Unterstützung. Hast Du Lust, die IT-Systeme der Bundespolizei 24/7 sicher und zuverlässig zu betreiben? Willst Du unsere Rechenzentren vor Angriffen aus dem Netz schützen, indem Du beim Monitoring unserer Netze und der Firewalls mithilfst? Suchst Du eine berufliche Herausforderung, bei der Du mit Deinen Ideen einen Beitrag für die Sicherheit Deutschlands leistest? Bist Du hochmotiviert, technikbegeistert und suchst eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in der IT? Mit Deinem Know-how kannst Du dazu beitragen, die IT der Bundespolizei noch besser zu machen und unseren 52.000

Kolleginnen und Kollegen den Rücken frei zu halten – unter anderem als Cyberanalyst, Digitalfunkexperte, IT-Journalist, IT-Stratege, Software-Entwickler oder Admin. Als IT-Fachkraft geht es Dir ums große Ganze Du planst, konfigurierst und pflegst unsere gesamte IT-Infrastruktur. Ganz gleich, ob Du neue Hardware testest, Wartungssoftware für Hubschrauber entwickelst oder fortlaufend die Sicherheit unserer IT-Systeme prüfst – Du treibst die

Im Jahr 2020 arbeiteten 4,97 Millionen Deutsche im öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Kommunen. Rund 1,9 Millionen davon waren verbeamtet. Das geht aus dem aktuellen „Monitor öffentlicher Dienst“ des dbb hervor. Zum Vergleich: 2019 waren rund 4,88 Millionen Menschen, 2018 etwa 4,80 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst (ÖD) beschäftigt. Rund 2,5 Millionen der ÖD-Beschäftigten sind bei den Ländern tätig. Bei den Kommunen waren 1,6 Millionen Mitarbeitende, beim Bund rund 500.000 und in den Sozialversicherungen knapp 400.000 Menschen beschäftigt.

Kooperationen mit der Privatwirtschaft nötig. Auch dbb-Boss Silberbach fordert, den öffentlichen Dienst durch Anreizsysteme attraktiver zu machen, und angesichts der Pensionierungswelle mehr Stellen, eine Reduzierung der Arbeitszeit und leistungsgerechte Bezahlung. Zudem sei eine langfristige Personalplanung in der Verwaltung vonnöten, die den demografischen Wandel berücksichtige. Finanziell könne der öffentliche Dienst zwar nicht mit der Privatwirtschaft konkurrieren. „Aber der öffentliche Dienst kann ein besonders moderner und familienfreundlicher Arbeitgeber sein. 

Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse kompetent und engagiert voran. Nur mit einer zeitgemäßen IT können wir Gewalt und Terror 365 Tage im Jahr erfolgreich bekämpfen. Darum stehst Du im engen Austausch mit den Polizeikräften. Denn sie sind es, die unsere IT-Lösungen täglich nutzen. Gemeinsam mit ihnen entwickelst Du IT, die auf die Bedürfnisse der Bundespolizei zugeschnitten ist, und trägst so dazu bei, Deutschland noch sicherer zu machen. Fit für die Bundespolizei – Dein Profil • Du hast einen Bachelor, Master oder ein Diplom/Diplom (FH) in den Fächern (Wirtschafts-)

Informatik, Nachrichtentechnik oder einem anderen IT-nahen Studiengang. • Du bist gesundheitlich für eine Verbeamtung auf Lebenszeit geeignet und hast keine Vorstrafen. Vielfältig, fair und flexibel – Arbeitgeber Bundespolizei • Fairness, Gleichstellung und Vielfalt sind uns wichtig: Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Frauen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. • Flexibilität ist Trumpf: Wir unterstützen Dich dabei, Beruf und Familie zu vereinbaren. Soweit es Dein Dienst zulässt, ermöglichen wir flexible Arbeitszeiten. • Deine Arbeitszeiten: Unser Gleitzeitmodell kennt keine Kernarbeitszeiten und ermöglicht Dir eine ausgewogene Work-Life-Balance. • Dein Einsatzort: Dein Einsatz erfolgt an einem der Hauptstandorte Berlin, Potsdam sowie Koblenz oder Swisttal. • Dein Verdienst: ab Besoldungsgruppe A 10 im gD und A 13h im hD.

Franziska, IT-Fachkraft bei der Bundespolizei

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KARRIERE IM ÖFFENTLICHEN DIENST | VON K ATHARINA LEHMANN


Karriere 4.X

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Unternehmen punkten bei Personal und Kunden FAMILIENFREUNDLICHKEIT | VON CHRISTIAN HARTWICH

Bei deutschen Firmen rückt Familienfreundlichkeit immer mehr in den Fokus. Und das muss auch so sein, denn die Beschäftigten bestehen darauf. Arbeitgeber brauchen folglich Know-how, wie sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und privaten Aufgaben im Alltag umsetzen lässt. Die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie war schon vor der Pandemie hoch. Im September 2019 waren es laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey fast acht von zehn Beschäftigten (76,3 Prozent), die die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bei der Wahl eines Arbeitgebers als wichtig bezeichneten. Während der Pandemie hat sich mit den verstärkten Möglichkeiten zur Arbeit im Home­office nun offenbar eine Lösung angeboten. Jedenfalls hat ein internationales Forscherteam um die Soziologin Dr. Inga Laß vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) herausgefunden, dass Homeoffice tatsächlich die Konflikte zwischen Beruf und Familie reduzieren kann. Voraussetzung: „Homeoffice wirkt vor allem dann konfliktmindernd, wenn nicht nur ein kleiner Teil, sondern die meiste Zeit des Arbeitspensums zu Hause erledigt wird“, erklärt Laß. Beschäftigte mit großzügiger Homeoffice-Nutzung verfügen laut der im Juni

veröffentlichten Studie über eine bessere Kontrolle ihrer Arbeitszeit und gewinnen durch reduzierte Pendelwege mehr Familienzeit. Wichtiger Wettbewerbsfaktor Allerdings können oder wollen nicht alle Unternehmen für alle Mitarbeitende großzügige Homeoffice-Regelungen anbieten. Klar ist dennoch, dass Familienfreundlichkeit inzwischen zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden ist, wenn es etwa um die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften geht. So identifizieren sich zufriedene Mitarbeitende stärker mit ihrem Arbeitgeber und zeigen grundsätzlich eine bessere Arbeitsleistung. Zudem können sich die Beschäftigten in einer familienfreundlichen Unternehmenskultur besser auf ihre Arbeit konzentrieren, da genügend Freiraum zur Bewältigung der privaten Verpflichtungen geschaffen wird. Und: Im Ergebnis bleiben die Mitarbeiterfluktuation und die Abwanderung von Know-how niedrig. Bekenntnis allein reicht nicht Doch was muss ein Unternehmen tun, um familienfreundlich zu sein? Denn nur das Bekenntnis dazu reicht nicht aus. „Die Schlüssel zur betrieblichen Familienfreundlichkeit sind eine familienfreundliche Unternehmenskultur

Fokusinterview

„Keine Vereinbarkeit ohne Kulturwandel“ Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, spricht über Voraussetzungen für gelingende Vereinbarkeit. Wie steht es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in deutschen Unternehmen? Das Thema ist spätestens mit der Coronapandemie bei allen Unternehmen angekommen. Der plötzliche Zwang zu distanziertem, mobilem Arbeiten etwa im Homeoffice hat zu neuen flexiblen Arbeitsmodellen geführt. Inzwischen haben die Unternehmen entsprechende technologische Infrastrukturen geschaffen, die das Arbeiten und die Kommunikation der Belegschaften von zu Hause aus ermöglichen. Allein das inzwischen etablierte Homeoffice-Modell ist ein enormer Fortschritt in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Aber es ist ja nicht nur die Technik, die wichtig ist für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Nein. Dazu gehört auch ein klarer Kulturwandel in den Unternehmen. Diese müssen sich darauf

und Führungskompetenz“, heißt es dazu beim Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ der DIHK Service GmbH. Unabdingbar seien eine offene Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den Führungskräften mit den Beschäftigten. Damit ein Unternehmen Familienfreundlichkeit leben kann, sind neben der kulturellen Verankerung des Themas entsprechende arbeitsorganisatorische Modelle für die individuellen Anforderungen der einzelnen Beschäftigten zu etablieren. So ermöglicht eine geschickt organisierte Arbeit im Team Verlässlichkeit und Flexibilität. Beispielsweise haben sich Besprechungszeiten, die mit den regulären Betreuungszeiten der Kinderbetreuung

Noch intensiver müssen indes verschiedene Modelle flexibler Arbeitszeiten genutzt werden. übereinstimmen, als ein großes Plus familienfreundlicher Erwerbstätigkeit erwiesen. „Bei einer familienfreundlichen Arbeitsorganisation ist Teamarbeit von großer Bedeutung“, erklären die Experten von „Erfolgsfaktor Familie“. Bewährt seien gemischte Teams aus Singles und Familienmenschen, möglichst auch altersgemischt, damit die Vorteile aus individuellen Erfahrungen und Tätigkeiten aus allen Lebensphasen in das Team eingebracht werden können. Erfahrungen aus der Coronapandemie Keine Frage, dass gerade die zunehmenden Homeoffice-Erfahrungen seit der Coronapandemie in Bezug auf Familienfreundlichkeit für gute Lösungen entscheidend geworden sind. Noch intensiver muss man indes verschiedene Modelle flexibler Arbeitszeiten nutzen, um den Beschäftigten mehr Zeit für Kinder und Familie zu ermöglichen. Dafür können Unternehmen Teilzeit, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Jahres- oder Lebensarbeitszeitkonten sowie Sabbaticals anbieten. Last but not least, so erklärt „Erfolgsfaktor Familie“, empfiehlt es sich für die Unternehmen, das eigene familienbewusste Engagement stets öffentlich zu machen, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen: „Dies kann zum Beispiel auf der Homepage des Unternehmens geschehen, aber auch in Zeitungsartikeln oder auf Aktionstagen.“ 

SCHON GEWUS ST ?

einstellen, dass bereits bei der Personalgewinnung etwa flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten vordringlich thematisiert werden müssen, weil die Bewerberinnen und Bewerber im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit größten Wert darauf legen. Was bedeutet das für die Führungskräfte? Die Führungskräfte sind gefordert, nicht mehr nur das Erreichen der Unternehmensziele im Fokus zu haben, sondern auch die durchaus sehr individuellen Interessen der Mitarbeitenden im Hinblick auf Job, Familie und Freizeit. Dies alles unter den sprichwörtlichen „gemeinsamen Hut“ zu bringen ist eine enorme Herausforderung.

Das durchschnittliche Bruttogehalt pro Monat für einen IT-Sicherheitsbeauftragten beträgt laut der Vergleichsplattform Gehalt.de in Deutschland 6.004 Euro. Wobei die Hälfte der Gehälter zwischen 5.209 und 6.920 Euro liegen. Am meisten verdienen IT-Sicherheitsbeauftragte in Baden-Württemberg (6.500 Euro), am wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (4.629 Euro). IT-Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitende streichen durchschnittlich 6.587 Euro pro Monat ein, ihre Kollegen in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitende müssen sich mit 5.359 Euro begnügen.Deutschlandweit gab es Anfang Oktober 2022 etwa 47.800 offene Stellen für IT-Sicherheitsbeauftragte.


Guter Halt bei der Berufswahl

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Wer gerne arbeitet, ist in der Regel effektiver und hat grundsätzlich mehr Freude am Leben. Aber was macht im Job zufrieden? Damit hat sich der aktuelle Work-Happiness-Report von Awork beschäftigt. Danach gaben 77 Prozent der rund 1.000 deutschen befragten Wissensarbeiter aus verschiedenen Branchen, Unternehmensgrößen sowie Altersgruppen an, glücklich in ihrer aktuellen Arbeitssituation zu sein. Das hält die Befragten aber nicht von einem Job-Wechsel ab. Laut der Studie hängen Arbeitsklima und Bereitschaft, den Job zu wechseln, direkt miteinander zusammen. Immerhin 66 Prozent der Befragten

Ideen und Kreativität sind in der Montage- und Befestigungsindustrie gefragt. überlegen, den Job zu wechseln, um glücklicher zu sein, und 30 Prozent sind bereits auf der Suche nach einem neuen Job. Und welche Kriterien sind bei einer möglichen Job-Entscheidung wichtig? Auch hier liefert die Studie Antworten. Für 88 Prozent ist ein sicheres Arbeitsverhältnis der entscheidende Punkt für oder gegen einen

Job. Eine wichtige Rolle spielen auch spannende Projekte und Arbeitsinhalte: 75 Prozent der Befragten ist es wichtig, in der Arbeit an Dingen zu arbeiten, die ihnen Freude machen. Mehr als Schrauben und Dübel Für Job-Suchende könnte in diesem Zusammenhang ein Blick in die Montage- und Befestigungsindustrie weiterhelfen. In dieser Branche stehen unzählige Anwendungsmöglichkeiten für das Befestigen oder Sichern von Gegenständen in Industrie, Handwerk oder den eigenen vier Wänden im Mittelpunkt, angefangen beim Sichern von Hochregalen über das Verlegen von Stromund IT-Kabeln bis zum einfachen Aufhängen von Bildern oder Spiegeln. So vielseitig wie diese Befestigungslösungen sind auch die Karrierewege in der Montage- und Befestigungsindustrie. Eine große Bandbreite spannender beruflicher Aufgaben bieten allein die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus gibt es in vielen Unternehmen der Branche oftmals auch in Bereichen wie IT, Marketing, Produktmanagement oder E-Commerce ein breites Spektrum an Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten, passgenaue Karriere- und Weiterbildungsprogramme sowie vielseitige Angebote zu Themen wie Gesundheit, Sport oder Kultur. Kreative Arbeitsatmosphäre Nicht zuletzt stößt die Montage- und Befestigungsindustrie bei vielen angehenden wie ausgebildeten Fachkräften auf Interesse, weil viele Arbeitgeber in dem Bereich zu der Gruppe der Familienunternehmen gehören. Eigentümergeführte Betriebe sind häufig ein Garant

Zu den Kunden der Befestigungsindustrie zählt das Handwerk.

iStock / gpointstudio

In Industrie und Handwerk sind Befestigungsmaterialien unverzichtbar. So vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten sind die Karrierechancen in diesem Bereich. Die Unternehmen bieten eine breite Palette an beruflichen Möglichkeiten für Auszubildende wie auch für qualifizierte Fachkräfte oder Spezialisten.

für krisensichere Arbeitsplätze und stehen für traditionelle Werte wie Ehrlichkeit und Integrität. Gleichzeitig hat eine Langzeituntersuchung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen gezeigt, dass sie oftmals eine gute Arbeitsatmosphäre, die Möglichkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten, Gestaltungsfreiheit sowie flache Hierarchien bieten. Allerdings ist es offenbar notwendig, dass eigentümergeführte Unternehmen ihre Vorzüge als Arbeitgeber noch selbstbewusster nach außen tragen. Denn bei jungen Menschen der sogenannten Generation Z, also der 18- bis 29-Jährigen, haben Familienunternehmen ein schlechteres Image als in der Generation ihrer Eltern oder Großeltern. Darauf weist eine Studie der Unternehmensberater von PwC aus dem vergangenen Jahr hin. Während im allgemeinen Bundesdurchschnitt 80 Prozent sagen, dass sie Familienunternehmen für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft halten, trifft das unter den jungen Talenten nur auf 61 Prozent zu. 

Werbebeitrag – Unternehmensporträt

Innovation hat ein neues Zuhause Die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist führender Hersteller von Befestigungstechnik für die professionelle Anwendung. Sie beschäftigt deutschlandweit über 7.500 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 2,21 Milliarden Euro. Damit ist sie das größte Einzelunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe. Neugier, visionäres Denken und die Begeisterung für Neues treiben Würth schon immer an. Mit der Eröffnung eines hochmodernen Innovationszentrums am Unternehmensstammsitz in Künzelsau (Baden-Württemberg) untermauert Würth seine Innovations- und Technologiekompetenz als führender Hersteller von Befestigungstechnik. Rund 250 Mitarbeitende aus der Produktentwicklung und den Produktionsgesellschaften der WürthGruppe werden im „Curio“ mit Wissenschaftlern von technischen

Neues Innovationszentrum „Curio“ am Standort Künzelsau.

Universitäten und Hochschulen sowie Anwendern aus Handwerk und Industrie unter einem Dach zusammenarbeiten. Durch dieses neuartige, übergreifende Konzept gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Menschen in technischen Berufen. So können Innovationszyklen durch ein interdisziplinäres Cluster aus Wissen und Erfahrung

verkürzt werden. Die Schwerpunkte der kommenden Jahre liegen in den Bereichen Befestigungstechnik und Mechatronik sowie auf Systemen und umweltfreundlichen Produkten. Dass Würth im Herzen stets ein Familienunternehmen geblieben ist, wird durch die umfassenden Angebote für die Mitarbeitenden deutlich. Von einem vielseitigen

Sport- und Gesundheitsangebot über zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ist alles geboten. Die Philosophie von Würth ist geprägt von Vertrauen, Eigenverantwortung und einer besonderen Arbeitsatmosphäre sowie Gemeinschaft, in der alle an einem Strang ziehen. www.wuerth.de/karriere

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MONTAGE- UND BEFESTIGUNGSINDUSTRIE | VON JENS BARTELS


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Fokusinterview

„Ohne Fachkräfte kein Wachstum in der IT-Sicherheit“ Seit Jahren zeichnet sich ein Fachkräftemangel in der IT-Branche ab. Für die Umsetzung der Digitalisierung fehlt das Fachpersonal. Dabei trifft der Fachkräftemangel vor allem den Mittelstand, sagt Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer des Bundesverbands IT-Sicherheit e. V. (TeleTrusT).

Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer Bundesverband IT-Sicherheit e. V. (TeleTrusT)

Wie sieht der derzeitige Stand der Fachkräfte in der IT-Sicherheit aus? Gibt es einen Fachkräftemangel? Die Zahl der offenen Stellen in der IT-Branche ist derzeit groß, und Stellen bleiben monatelang oft unbesetzt. Die IT-Branche hat wie viele andere Branchen auch mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen, und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit einigen Jahren. In dieser Situation sind die Unternehmen noch mehr herausgefordert, um für die nötige IT-Sicherheit im Unternehmen zu sorgen. Ein Fachkräftemangel sorgt auch für Sicherheitsmängel und kein konstantes Wachstum. Was können die Unternehmen tun, um diesen Fachkräftemangel auszugleichen? Man sollte die Förderung von Mitarbeitenden in die eigene Hand nehmen. Viele Unternehmen, das merken

wir auch bei uns in der Mitgliederschaft, gehen gerade dazu über, die notwendigen Qualifikationen gezielt im eigenen Unternehmen zu fördern. Eine interne Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte in der IT-Sicherheit ist allerdings häufig nur für größere Unternehmen oder Konzerne umsetzbar, weil im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen die erforderlichen Ressourcen fehlen. Eine wichtige Grundverantwortung liegt daher bei den Entscheidungsträgern. Nur wenn auf dieser Ebene ein grundlegendes Bewusstsein für IT-Sicherheit vorhanden ist, kann diese im Unternehmen ganzheitlich gefördert werden. Wie sicher ist der deutsche Mittelstand? Wo gibt es Lücken, vor allem wenn Personal fehlt? Eine pauschale Aussage kann man nicht

treffen. Bei vielen Mittelständlern haben die dauernden, medienwirksamen IT-Sicherheitsvorfälle auch auf Entscheidungsträgerebene ein starkes Bewusstsein geprägt, welchen Stellenwert IT-Sicherheit hat. Besser noch, die Erkenntnis wurde in Handlungen überführt, es wird in IT-Sicherheit investiert. Der Regelfall dürfte dies allerdings noch nicht sein. Der deutsche Mittelstand ist streckenweise unterfinanziert. Und diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die IT. Wo es bereits an der Bereitschaft mangelt, die simple IT-Ausstattung gesund zu finanzieren, werden die Mehrkosten für ernsthaft sichere IT kaum willig getragen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Sensibilisierung durch alle externen Umstände zu einem Umdenken führt.

Werbebeitrag – Interview

„Die vielleicht langweiligste Branche der Welt“ Diese Bezeichnung haben sich die TÜV-Unternehmen in einem Imagefilm ironischerweise selbst gegeben. Tatsächlich bewegen sich die Mitarbeitenden von TÜV SÜD häufig in hoch innovativen Umfeldern. Die Aufgabe des Konzerns liegt schon seit dessen Gründung vor über 155 Jahren in der Absicherung neuer Technologien. Heute sind rund 25.000 Mitarbeitende weltweit im Einsatz. Personalchef Markus Schwarzenböck erklärt, was die Arbeit bei TÜV SÜD besonders macht.

Markus Schwarzenböck, Global Head HR TÜV SÜD AG

Warum ist TÜV SÜD für IT- und Engineering-Professionals ein interessanter Arbeitgeber? TÜV SÜD ist in überraschend vielen Bereichen tätig. Wir prüfen Achterbahnen ebenso wie Industrieanlagen, Kaffeemaschinen und Herzschrittmacher, Spielwaren und autonom fahrende Fahrzeuge, Windräder und Energiespeichersysteme und auch Qualitäts-, Umweltund andere Managementsysteme. Dabei sehen wir Anlagen, Produkte und Dienstleistungen häufig schon, bevor sie auf den Markt kommen. Unsere Mitarbeitenden begleiten viele technische Innovationen und Trends bis zur Marktreife. Gleichzeitig sind häufig sehr viel Mit- und Vorausdenken gefordert, weil immer mehr Innovationen mit digitalen Anwendungen verknüpft werden und somit auch die Prüfungen angepasst werden müssen. Wie sieht das konkret aus? Wir leben in einer sehr dynamischen Welt, und Technologien entwickeln sich immer schneller. Die

Anpassung der Prüfgrundlagen dauert häufig länger. Wir müssen also regelmäßig praxisnahe Lösungen finden. Beispielsweise sind KIgestützte Fahrerassistenzsysteme bis hin zum autonom fahrenden Fahrzeug in der Gesetzgebung nur ansatzweise berücksichtigt. Wie solche Anwendungen geprüft werden sollen, ist allerdings nicht vorgegeben. Das erarbeiten wir dann zusammen mit anderen Organisationen und den Aufsichtsbehörden. Ähnliche Herausforderungen gibt es beim Plüschteddy mit Kamera, mit der Eltern ins Kinderzimmer schauen können. Auf einmal gilt es, Datenschutz und Cybersecurity bei Spielwaren mit abzuprüfen. Darüber hinaus können wir KI-gestützte Anwendungen nutzen, um unsere Dienstleistung zu verbessern und um unsere Mitarbeitenden zu schützen. In Asien werden Hochhausfassaden mit KI-gestützten Drohnen und Kameras analysiert – früher musste dort geklettert werden.

Suchen Sie aktuell Mitarbeitende? Und wenn ja, wen? Wir suchen kontinuierlich Mitarbeitende – vorrangig aus technischen Berufsfeldern. Aktuell besonders im Bereich Medizinprodukte, Elektround Gebäudetechnik und aus dem Kfz-Wesen beziehungsweise Maschinenbau – gerne mit IT-Kenntnissen. IT-Fachpersonal und auch KI-Fachleute werden bereichsübergreifend gesucht. TÜV SÜD ist ideal für alle, die sich mit unserem Unternehmensauftrag gut identifizieren können: Seit unserer Gründung wollen wir Risiken minimieren, Menschen absichern und Technik und Technologien verträglich für Mensch und Umwelt gestalten. Wir suchen Menschen, die verantwortungsvoll, selbstständig und teamorientiert arbeiten und dabei über den Tellerrand hinausschauen, um gemeinsam die Welt sicherer zu gestalten. www.tuvsud.com/karriere


Ein Überfluss an Stellen

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Auf jeden Arbeit suchenden Ingenieur oder Informatiker kommen rechnerisch derzeit knapp fünf offene Stellen. Problematisch für die Unternehmen – aber vorteilhaft für die Arbeitnehmer, die sich oft über hohe Gehälter und angenehme Arbeitsbedingungen freuen dürfen. Der „MINT-Frühjahrsreport 2022“ des Instituts der deutschen Wirtschaft bescheinigt Arbeitskräften in mathematisch-technischen Berufen „sehr gute Arbeitsmarktbedingungen“. Konkret bedeutet das: überdurchschnittliche Löhne in – häufig – leitenden Positionen und selten mit befristeten Verträgen. Für einen steigenden Bedarf an Beschäftigten in den Bereichen Engineering und IT sorgen vor allem die Digitalisierung und der Klimaschutz. Dem „Ingenieurmonitor 2022/II“ zufolge erreichen die Arbeitskraftengpässe in diesen Berufen zurzeit Rekordwerte. Am schwierigsten ist es derzeit bei Ingenieuren in den Bereichen Energie- und Elektrotechnik, Bau/Vermessung/ Gebäudetechnik und Architektur sowie bei den Informatik-Berufen. Laut einer BitkomRe­search-Studie mussten 65 Prozent der befragten deutschen Unternehmen einen Mangel an IT-Fachkräften feststellen. Am gefragtesten

sind nach dieser Umfrage, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, Software-Entwickler und Software-Architekten. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Projektmanager, Projektkoordinatoren, Anwendungsbetreuer, IT-Administratoren, Data Scientists, Big-Data-Experten, DatenschutzProfis und IT-Sicherheitsexperten. Wunsch nach New Work Die große Nachfrage nach Arbeitskräften wirkt sich auch auf die Arbeitsbedingungen aus: ITSpezialisten und Ingenieure haben es im Vergleich zu weniger begehrten Arbeitnehmern

In 65 Prozent der deutschen Unternehmen herrscht ein Mangel an IT-Fachkräften. einfacher, Forderungen – zum Beispiel nach New Work – durchzusetzen. Die Arbeit im Homeoffice, der Wunsch nach flachen Hierarchien und flexibleren Arbeitszeiten sowie

weniger Wochenarbeitszeit kann ihnen kaum noch verwehrt werden. Wobei die IT-Branche strukturell besser für das Arbeitsmodell New Work geeignet ist, da sich dort die meisten Aufgaben mit dem PC und über das Internet erledigen lassen, was im Homeoffice ebenso gut funktioniert wie in einem Büro auf dem Firmengelände. Im Maschinenbau hingegen gibt es mehr Tätigkeiten, die vor Ort durchgeführt werden müssen. Aber auch hier existieren zahlreiche Aufgaben (beispielsweise im Bereich der Produktentwicklung), die sich dank Internet, Cloud-Computing und Kollaborationssoftware remote verrichten lassen. Gute Verdienstaussichten Schließlich können Arbeitnehmer in den Bereichen IT und Engineering auch mit guten Gehältern rechnen. Dem „Gehaltsreport 2022“ der Plattform StepStone zufolge beträgt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt im Ingenieurwesen 64.328 Euro. Bei den Stellen mit Personalverantwortung sind es 94.444, bei denen ohne derartige Verantwortung 57.297 Euro. In IT-Berufen liegt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt bei 61.665 Euro. Bei Positionen mit Personalverantwortung beträgt es 101.446, ohne Personalverantwortung 55.966 Euro. 

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Vorsprung durch Technik AKADEMISCHE WEITERBILDUNG | VON JENS BARTELS

Beruf und akademische Weiterbildung zu verbinden verspricht zahlreiche Vorteile auf dem weiteren Karriereweg. Fachleute mit großer Expertise können sich in der Regel über höhere Gehälter freuen und sind gerade im sich schnell wandelnden Bereich des Ingenieurwesens für Führungspositionen in Unternehmen stark gefragt. Lernen zahlt sich auch nach dem Berufseinstieg aus. Denn wer sich weiterqualifiziert, kann sich über eine Reihe beruflicher Vorteile freuen. Dazu zählt die Bezahlung. Egal, ob durch nebenberufliches Studium oder Promotion: Der Bildungshintergrund macht sich beim Gehalt bemerk-

Der Aufwand einer akademischen Weiterqualifizierung lohnt sich. bar. So verdienen Master-Absolventen deutlich mehr als Beschäftigte mit einem Bachelor-Abschluss, und ein Doktortitel treibt das monatliche Einkommen nochmals nach oben. Der aktuelle Bundesbericht über den wissenschaftlichen Nachwuchs kommt etwa beim Vergleich des Einkommens von Promovierten und Nichtpromovierten zu dem Ergebnis, dass die Differenz des Bruttoeinkommens bei Vollzeittätigkeit fünf Jahre nach Abschluss bei etwa 10.000 Euro liegt. Ein weiteres Argument für eine Promotion ist laut dem Bericht die Job-Sicherheit: Die Arbeitslosenquote bei Promovierten liegt kontinuierlich bei weniger als zwei Prozent.

und privaten Leben in Kauf nehmen müsste. Optimalerweise ist die akademische Weiterbildung dabei im engeren Arbeitsumfeld angesiedelt, sodass Erkenntnisse aus dem Job in die Qualifizierung einfließen können und umgekehrt. Klar muss in diesem Zusammenhang auch sein: Profitiert der Arbeitgeber von den Ergebnissen, ist seine Unterstützung wahrscheinlicher. Für das eigene berufliche Vorankommen ist es darüber hinaus hilfreich, die Weiterqualifizierung an zentralen Fachfragen der Branche oder an aktuellen Entwicklungen wie beispielsweise alternativen Antriebstechniken, erneuerbaren Energien oder der Robotertechnik auszurichten. Zu den wichtigsten Kenntnissen und Fähigkeiten gehören in diesen Arbeitsfeldern etwa die Auswahl des richtigen Automatisierungssystems, damit man Prozesse besser steuern und effizienter gestalten kann. An Bedeutung nimmt auch die Schnittstellenkompetenz zu. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von kollaborierenden Robotern in der Produktion. Neben einem hohen technischen Verständnis zählen in diesem Bereich Abstraktionsvermögen und

Berufsbegleitende Angebote Wer im Bereich des Ingenieurwesens über einen Master-Abschluss oder eine Promotion als den nächsten Karriereschritt nachdenkt, muss sich dabei keineswegs zwischen der akademischen Weiterbildung und einer beruflichen Laufbahn entscheiden. Heutzutage kann oftmals eine Weiterqualifizierung berufsbegleitend erfolgen, ohne dass man große Einschnitte im beruflichen

Werbebeitrag – Interview

„Technology Upgrade für kluge Köpfe“ Dr.-Ing. Judith Elsner, Geschäftsführerin der HECTOR School of Engineering & Management, über einzigartige Chancen für Ingenieure, Informatikerinnen und Ökonomen. Wie wichtig ist es, Handlungsfelder wie saubere Mobilität, CO₂-Neutralität und grüne Energieversorgung voranzutreiben? Uns rennt die Zeit davon, um die Industriegesellschaft klimaverträglicher zu machen. Dabei gibt es bereits heute etwa für die produzierende Industrie oder die Energiewir tschaf t eine Vielzahl technologischer

Lösungen. Also geht es jetzt vor allem darum, kluge Köpfe mit modernstem Technologiewissen und relevanter Managementexpertise auszustatten, um

disziplinübergreifende Kommunikationsfähigkeit mittlerweile zum grundlegenden Wissensschatz. Im Rahmen der Qualifizierung 4.0 im Ingenieurwesen sollte nicht zuletzt die zunehmende Internationalisierung im Fokus bleiben. Viele Fachtermini und auch der unternehmensübergreifende Austausch erfolgen immer mehr auf Englisch. Fachkenntnisse erwünscht Nach einer erfolgreichen Weiterqualifizierung steigt in der Regel die Wertschätzung für die Absolventen. So weiß der Arbeitgeber, dass sich die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter sehr tief in ein Fachgebiet einarbeiten kann. Darüber hinaus kann die Ingenieurin oder der Ingenieur im Unternehmen nun mit wichtigen Fähigkeiten wie Disziplin, Ehrgeiz oder Durchhaltevermögen punkten. So eine Stärke ist bei Unternehmen auch bei der Besetzung von Führungspositionen gefragt. Im besten Fall verschafft das neu erworbene Wissen dem Arbeitgeber nicht zuletzt sogar einen Wissensvorsprung und damit Wettbewerbsvorteile im Vergleich zur Konkurrenz. 

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Promovierende kamen im Jahr 2019 aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2020

Unternehmen bei der notwendigen Transformation und auf ihrem nachhaltigen Wachstumspfad zu unterstützen. Wie unterstützt die HECTOR School diesen Transformationsprozess? Wir bieten das aktuelle Know-how in passenden Formaten vom Zertifikatskurs bis zur maßgeschneider ten Weiterqualifizierung für Unternehmen in den Bereichen Energie und CO₂-Neutralität, Digitalisierung sowie Mobilität an. Gerade unsere berufsbegleitenden Studiengänge passen perfekt zu den Bedürfnissen von Nachwuchskräften, ermöglichen den Technologietransfer in die Unternehmen und

fördern gleichzeitig die persönliche Karriereentwicklung. Welche Vorteile bietet dabei Ihre Zusammenarbeit mit dem weltweit etablierten Karlsruher Institut für Technologie (KIT)? Die enge Anbindung garantiert Lehrinhalte auf Basis aktueller technologischer Entwicklungen und Forschungsergebnisse. Sie macht unsere Programme wirklich einzigartig. Gleichzeitig bietet unser gemeinsames AlumniNetzwerk einen unschätzbaren Wert. www.hectorschool.kit.edu/ impulse-setzen.php


Mit neuen Kompetenzen in die digitale Zukunft

13 IT-Berufe werden immer wichtiger.

6,5 Millionen Deutsche werden in den kommenden Jahren umschulen. nehmen. Denn gerade Unternehmen sind gefragt, ihre Arbeitnehmer bei Weiterbildung und Qualifizierung zu unterstützen. Immerhin knapp drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) halten berufliche Weiterbildungen für gute Maßnahmen, um mit dem Strukturwandel Schritt zu halten und ihre digitalen Kompetenzen auszubauen. Das geht aus dem Ifo-Bildungsbarometer 2022 hervor. Die Entscheidung darüber, welche Weiterbildungen absolviert werden, sollten nach Ansicht der Befragten vor allem die Arbeitnehmer selbst treffen, während die Kosten sowohl bei spezifischen als auch bei allgemeinen Weiterbildungen durch die

erhalten Unternehmen auch von Bund und Ländern. Bereits 2019 hat die Bundesregierung die Weiterbildung von Arbeitnehmern im sogenannten Qualifizierungschancengesetz (QCG) neu geregelt. Dort heißt es: „Wer durch Technologie ersetzt werden kann oder vom Strukturwandel betroffen ist, dem soll die Entwicklung neuer beruflicher Kompetenzen ermöglicht werden.“ 

Weiterbildungsförderung für Unternehmen Die moderne Arbeitswelt, aber auch der Fachkräftemangel verlangen große Entwicklungsbereitschaft von Unternehmen und ihren Beschäftigten. Berufliche Weiterbildung wird damit wichtiger denn je. Besonders hilfreich in unsicheren Zeiten: Dank staatlicher Förderungen kann bei den Kosten kräftig gespart werden. Vor allem die Förderung durch das Qualifizierungschancengesetz ist attraktiv: Sie ermöglicht die anteilige oder komplette Erstattung der Weiterbildungskosten durch den Staat – je nach Unternehmensgröße zwischen 15 und 100 Prozent. Arbeitgeber erhalten während der Weiterbildung der jeweiligen Mitarbeiter außerdem einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent. Beantragt werden kann die Förderung beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit. Qualifizierungschancengesetz „Nutzen Sie das Qualifizierungschancengesetz, um den Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt aktiv für sich zu nutzen und der Konkurrenz den entscheidenden Schritt

Adobe Stock

Lebenslanges Lernen Schon heute gibt es für 46 Prozent aller offenen Stellen im IT-Bereich keine passend qualifizierten Arbeitslosen, hat das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) ermittelt. Gleichzeitig werden in Zukunft zahlreiche Jobs aufgrund von Automatisierung und Digitalisierung wegfallen. So werden rund 6,5 Millionen Deutsche in den kommenden Jahren ganz neue Fähigkeiten erwerben oder sogar komplett umschulen müssen, haben die Berater von McKinsey Ende 2020 in einer Analyse festgestellt. Arbeitnehmer wie Unternehmen müssen sich also ständig weiterentwickeln, um sich den immer neuen Anforderungen des technologischen Wandels anzupassen. Lebenslanges Lernen heißt hier das Stichwort – und das gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unter-

Bei der Qualifizierung unterstützen Immerhin 974 Euro geben Unternehmen über alle Branchen hinweg im Schnitt pro Person und Jahr für Weiterbildung aus. In der IT sind es gar rund 1200 Euro. Behörden investieren 418 Euro pro Jahr und Mitarbeiter in die Qualifizierung, hat die Studie „Lernende Verwaltung“ des Stifterverbands und der Unternehmensberatung McKinsey ergeben, für die im vergangenen Jahr 377 Unternehmen und 123 Behörden befragt wurden. Unterstützung bei der Finanzierung von Weiterbildungen

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Klar, der digitale Wandel wird unsere Arbeitswelt komplett umkrempeln – und mit ihr die Berufslandschaft. Neue Berufsfelder entstehen, andere fallen weg oder werden durch Technologien ersetzt, und wieder andere Berufe werden aufgrund der Digitalisierung gänzlich andere Tätigkeiten umfassen als bisher. In der smarten Produktion, in der vernetzten Fabrik, in der Industrie 4.0, aber in Zukunft auch im Metaversum braucht es neue Kompetenzen und Fähigkeiten. In den nächsten Jahrzehnten werden eine Menge neuer Berufe entstehen, von denen wir heute noch gar nichts ahnen.

Arbeitgeber übernommen werden sollten. Gut drei Viertel der Befragten (77 Prozent) wünschen sich zudem einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung. Für verpflichtende jährliche Weiterbildungen für Berufe, die vom Strukturwandel besonders betroffen sind, sprechen sich 63 Prozent der 4000 Befragten aus.

Werbebeitrag – Akademieporträt

Industrial Data Scientists, Robotik- und KIExperten, digitale Automatisierer, SoftwareIngenieure, Smart Machine Maintenance Engineers – die Liste neuer Berufsbilder im digitalen Unternehmen wird länger und länger. Um den technologischen Wandel voranzutreiben, brauchen Beschäftigte daher auch immer neue Kompetenzen. Lebenslanges Lernen und ständige Weiterbildung werden zur Normalität.

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QUALIFIZIERUNG 4.0 | VON SASKIA SCHUMANN

Jetzt durchstarten: mit beruflicher Weiterbildung und staatlicher Förderung

voraus zu sein“, empfiehlt Ilka Dabelstein, Leiterin der IBB Business Akademie. „Wir beraten Sie gerne zu Ihren individuellen Möglichkeiten einer Förderung – und zu unseren passgenauen Bildungsangeboten.“ Die IBB Business Akademie bietet neben Firmenprogrammen ein breites Spektrum an Seminaren für Fach- und Führungskräfte an. Im Zeichen von Digitalisierung und New Work sorgen sie dafür, die Belegschaft und das Geschäft fit für die Zukunft zu machen. www.business-akademie.com


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U N S E R E N ÄC H S T E AU S G A B E

MINT für Frauen Warum wählen so wenige Frauen ein Studium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT)? Eine im September veröffentlichte Studie der Internationalen Hochschule (IU) in Erfurt hat die Gründe dafür genauer untersucht. Tatsächlich erklärten 70 Prozent der jungen Frauen, dass sie persönliches Interesse an MINT haben. Doch 40 Prozent befürchten auch eine Überforderung im Rahmen der Ausbildung. Die Forschenden aus Thüringen sehen einen Grund im Fehlen

weiblicher Vorbilder. Es gab nur wenige Frauen, die im Rahmen der Studie erklärten, Freundinnen oder weibliche Verwandte zu haben, die in technischen Berufen arbeiten. Mehr als ein Drittel kannten überhaupt keine Menschen persönlich, die einen MINT-Beruf haben. Abhilfe könnten neben Jobmessen, Thementagen oder Aktionen wie der Girls’ Day zum Beispiel Schulen schaffen: mit mehr Orientierungsangeboten für Berufsund Studienwahl und dem Ermöglichen von Praktika.

Michael Gneuss Chefredakteur

IMPRESSUM

Wir sind dabei

Projektmanager Moritz Duelli, moritz.duelli@reflex-media.net Redaktion Jens Bartels, Michael Gneuss, Christian Hartwich, Katharina Lehmann, Hartmut Schumacher, Saskia Schumann Layout Silke Schneider, grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock / SeventyFour Druck BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Michael Gneuss, redaktion@reflex-media.net Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH, Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflex-media.net Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 26. Oktober 2022 im Handelsblatt. Der Reflex Verlag und die Handelsblatt Media Group & Co. KG sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts, Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 3 Flughafenstraße 61 70629 Stuttgart www.de.ey.com/karriere Mesago Messe Frankfurt GmbH 4 Rotebühlstraße 83–85 70178 Stuttgart www.sps-messe.de Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH Industriestraße 9 75228 Ispringen www.rutronik.com

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SICK AG Erwin-Sick-Straße 1 79183 Waldkirch www.sick.com

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Bundespolizeipräsidium 7 Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam www.komm-zur-bundespolizei.de berufundfamilie Service GmbH 8 Hochstraße 49 60313 Frankfurt am Main www.berufundfamilie.de Adolf Würth GmbH & Co. KG Reinhold-Würth-Straße 12–17 74653 Künzelsau www.wuerth.de/karriere

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KOMMENTAR

Bundesverband IT-Sicherheit e. V. (TeleTrusT) 10 Chausseestraße 17 10115 Berlin www.teletrust.de TÜV SÜD AG Westendstraße 199 80686 München www.tuvsud.com/karriere

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