Toben, spielen, lachen – wer an glückliche Kinder denkt, hat traditionell meist das Bild einer Rasselbande vor Augen: Kinder, die mit den ersten Sonnenstrahlen nach draußen drängen und Ball spielen, die durch sommerliche Wälder stromern und zum See radeln, die in Pfützen und Laubhaufen springen, Hänge runterrodeln und sich mit Schneebällen bewerfen. Doch nicht jede Kindheit ist so unbeschwert, leicht und frei. Immer mehr Zeit verbringen Kinder alleine in ihren Kinderzimmern, gefesselt an den Fernseher oder das Smartphone, fixiert auf Computerspiele und soziale Medien – ein Trend, der sich aufgrund der Beschränkungen während der Coronapandemie noch verfestigt hat. Dabei ist klar: Glückliche Kinder brauchen soziale Kontakte zu Gleichaltrigen. Sie wollen sich ausprobieren und frei entfalten. Und sie brauchen Sicherheit und Selbstvertrauen – Werte, die ihnen vor allem die Eltern mitgeben können. Auf den kommenden Seiten zeigen wir, wie eine Kindheit auch in schwierigen Situationen glücklich verlaufen kann.