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GCA Lesungen 04/04/21

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Kerstin: Liebe Gemeinde, liebe Freunde, Liebe Konfirmanden und Konfirmandinnen, wir sind hier versammelt um Ostern miteinander zu feiern. Noch liegen ein paar Schatten des Karfreitages auf uns, so wie auch noch Schatten des letzten Jahres auf uns liegen. Und doch bricht ein Licht hervor. Wir feiern die Auferstehung Jesu, feiern dass die Liebe Gottes Jesus nicht im Grab gelassen hat. Wir feiern das Licht des Fruehlings, das Licht der Hoffnung dass die Pandemie endlich ein Ende findet, hier in den USA, in Deutschland, Europa und ueberall auf der ganzen Welt. Howard: We are grateful for your participation in yesterday’s “drive though extravaganza”. Thank you to all volunteers who have baked cookies and cakes, who created beautiful art and craft items, who gave their time and their talent to beautify our Easter celebration and raise money for our church community. We are deeply grateful to all contributions and donations that make it possible that our community can continue to worship, even during these challenging times! Kerstin: Bitte denkt an und betet fuer unserer fuenf Konfirmandinnen und drei Konfirmanden. Sie bereiten sich gerade auf ihr Konfirmationsgespraech am 16. Mai vor. Am 23 Mai wird dann die Konfirmation sein. Wahrscheinlich koennen wir im kleinen Kreis in der Redeemer Kirche feiern und den Gottesdienst dann nach Deutschland und in die Haeuser


unserer Gemeindeglieder uebertragen. Wir freuen uns auf diese besondere Feier! Howard: We are grateful to all the former confirmands and teenagers and some parents who have helped us for more than one year to put our worship services together. We are grateful to Marina who faithfully prepares a children’s time every Sunday. We acknowledge with gratitude all our readers who every week, over many months, have with dedication videotaped, downloaded and submitted their contributions to our worship services. Without you we could not have celebrated the same way. Thank you! Thank you also to Dirk, Bernadette and their children who have contributed their music and voices to our time together. A special thanks to our Church council members who since the Pandemic started have faithfully met every other Saturday to keep our community supported and together during these isolating times. We are now looking forward to the resurrection of our community back to seeing each other in person. Until that time, we will rejoice in knowing that God’s Spirit is keeping us connected, even when we cannot see or touch each other. Jesus once said: “Faith means not seeing, and yet believing.” Kerstin: Und so vertrauen wir unserer Verbundenheit in dem Einen Gott, und feiern diesen Ostergottesdienst in tiefer Dankbarkeit und auch Freude. Wir feiern das neue Leben das Ostern begann und das uns allen versprochen ist. Lasst uns diesen Auferstehungsgottesdienst feiern im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen


Psalm 118 (Henning, Iris und Rebecca abwechselnd) H14 Vom Herrn kommt meine Kraft, ihm singe ich mein Lied, denn er hat mich gerettet. I15 Das Volk Gottes stimmt das Siegeslied an; aus allen Zelten schallt es laut: »Der Herr hat seine Macht gezeigt; R16 seine Hand ist siegreich erhoben. Er hat die Feinde geschlagen!« H17 Ich muss nicht sterben, ich darf weiterleben und erzählen, was der Herr getan hat. I18 Der Herr hat mich hart angefasst, doch vor dem Tod hat er mich bewahrt. R19 Öffnet mir das Tor zum Tempel, durch das die Treuen einziehen dürfen! Ich will eintreten, um dem Herrn zu danken. H20 »Hier ist der Zugang zum Herrn. Wenn du seine Weisungen treu befolgt hast, dann komm, tritt ein!« I21 Ich danke dir, Herr, du hast mich erhört! Du hast mir die Rettung gebracht! R22 Der Stein, den die Bauleute als wertlos weggeworfen haben, ist zum Eckstein geworden. H 23 Der Herr hat dieses Wunder vollbracht und wir haben es gesehen. I 24 Diesen Tag hat der Herr zum Festtag gemacht. Heute wollen wir uns freuen und jubeln!


Samuel 2: 1-8 (Patrick und Grace) 1Then Hannah prayed and said: "My heart rejoices in the LORD; in the LORD my horn is lifted high. My mouth boasts over my enemies, for I delight in your deliverance. 2 Der Herr allein ist heilig; es gibt keinen Gott außer ihm. Auf nichts ist so felsenfest Verlass wie auf ihn, unseren Gott. 3"Do not keep talking so proudly or let your mouth speak such arrogance, for the LORD is a God who knows, and by him deeds are weighed. 4 Starken Männern zerbricht er die Waffen; Schwachen und Entmutigten gibt er neue Kraft. 5Those who were full hire themselves out for food, but those who were hungry are hungry no more. 6 Der Herr tötet und macht lebendig, er verbannt in die Totenwelt und er ruft aus dem Tod ins Leben zurück. 7The LORD sends poverty and wealth; he humbles and he exalts. 8 Die Armen holt er aus der Not, die Hilflosen heraus aus ihrem Elend Markus 16: 1-8 (Issam, Haike und Philip abwechselnd)


Haike: Am Abend, als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um den Toten damit zu salben. Issam 2 Ganz früh am Sonntagmorgen, als die Sonne gerade aufging, kamen sie zum Grab. Philip 3 Unterwegs hatten sie noch zueinander gesagt: »Wer wird uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?« Haike 4 Denn der Stein war sehr groß. Aber als sie hinsahen, bemerkten sie, dass er schon weggerollt worden war. Issam 5 Sie gingen in die Grabkammer hinein und sahen dort auf der rechten Seite einen jungen Mann in einem weißen Gewand sitzen. Sie erschraken sehr. Philip 6 Er aber sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der ans Kreuz genagelt wurde. Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt! Hier seht ihr die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten. Haike 7 Und nun geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: ›Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, genau wie er es euch gesagt hat.‹«


Issam 8 Da verließen die Frauen die Grabkammer und flohen. Sie zitterten vor Entsetzen und sagten niemand ein Wort. Solche Angst hatten sie.


Predigt: Liebe Ostergemeinde, ich gehe gerne auf Friedhöfen spazieren, besonders im Frühling. Ich mag diese Orte, wo mich Steine an Glauben und Hoffnung vergangener Generationen erinnern, wo ab und zu auch einmal ein "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" auf einem Grabstein mir die Osterbotschaft bestätigt. Was mir bei solchen Spaziergängen regelmäßig auffällt: Ich treffe da zumindest wochentags fast ausschließlich Frauen, mal zu zweit, mal alleine. Offenbar hat das Tradition, wie wir aus der Ostergeschichte nach Matthäus erfahren. Die Männer um Jesus haben sich ängstlich verkrochen, sich irgendwo eingeriegelt, damit sie nicht eventuell noch als Mitläufer des Gekreuzigten dem Volkszorn zum Opfer fallen. Die Jünger verhalten sich so, dass diejenigen, die Jesus gekreuzigt haben, die Sieger zu sein scheinen: sie haben beiseite geschafft, was ihre Denkwelt gefährdet hat. Gewonnen haben scheinbar die all die Dinge fuer gefaehrlich halten die Jesus verkuendigte und vorlebte: gelebter Frieden, gelebte Liebe, Wärme und Güte. Gefährlich, weil man dem, der Gottes Liebe als Antwort weiß auf alle Angst dieser Welt mit allen Machtmitteln dieser Welt eben nicht mehr beizukommen ist. Die Frauen tun das, was anscheinend bis heute Frauenarbeit geblieben ist: Sie sagen sich: "Wir müssen nach dem Grab sehen". Sie sind nicht bereit, ihre Hoffnung zu begraben. "Das kann, das darf nicht alles gewesen sein", sagen sie sich. "Die Liebe ist stark wie der Tod", steht im Hohen Lied. Und diese Frauen haben Jesus geliebt. Keine Angst vor den Wachen hält sie ab, am Morgen des ersten Tages nach dem Feiertag ans Grab zu gehen. Und doch die Worte der anderen Juenger klingen noch in ihren


Ohren: Es ist aus. Er ist tot! Blitzschnell hat sich die Nachricht vom Tod Jesu im ganzen Land verbreitet. Das war damals nicht anders als heute. Schlechte Nachrichten verbreiten sich zigfach schneller als gute: Hoffnungslos, das war das Ende. Schon wenige Stunden später hat es so gut wie jeder gewusst und manche haben gefragt: Und was wird nun? Wie soll es weitergehen? Nichts geht mehr! Das war das Ende als er am Kreuz hing! Ende, aus, vorbei! Die kurze Zeit der Hoffnung ist vorbei gegangen wie Nichts. Und nichts würde sich ändern. Der Silberstreif am Horizont hat sich als Fata Morgana entpuppt. Ja, einen Moment lang hatten sie gedacht, das Leben kann anders sein: mehr als nur Mühe und Arbeit. Hatten gedacht, dass es so etwas wie Erfüllung gibt, die bleibt. Die trägt. Aber nix da. War es nicht so wie immer? So wie am Ende jedes Tages eine lange Nacht wartet und am Ende des Lebens der Tod? Die Juenger haben ihn totgesagt. Und dann: auf die schlechte Nachricht folgt auf einmal die gute, von erschrockenen Frauen erzählt: Er ist auferstanden von den Toten! Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Ostern, liebe Gemeinde. Das Leben geht weiter! Der russische Dichter Leo Tolstoi hat mal gesagt: „Wer die Lehre Christi begreift, hat dasselbe Gefühl wie ein Vogel, der bis dahin nicht wusste, dass er Flügel besitzt und nun plötzlich begreift, dass er fliegen, frei sein kann und nichts mehr zu fürchten braucht.“ Ein Mann – so wird erzählt – fing sich im Wald einen jungen Adler. Er nahm ihn mit nach Hause und steckte ihn zu seinen Hühnern in den Hühnerstall. Er gab ihm Hühnerfutter zu


fressen, obwohl er doch ein Adler war, der König der Vögel, der König der Lüfte! Nach fünf Jahren kam einmal ein anderer Mann zu Besuch, der verstand etwas von Naturkunde. Dem fiel der Adler auf und er sagte: "Der Vogel dort ist kein Huhn, sondern ein Adler.“ "Ja“, sagte der Mann, "das stimmt. Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn.“ "Nein“, sagte der andere, "er ist noch immer ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers und das wird ihn hoch hinauffliegen lassen in die Lüfte“. "Nein, nein“, sagte der Mann, "er ist jetzt ein richtiges Huhn geworden und wird niemals mehr wie ein Adler fliegen“. Darauf beschlossen sie, eine Probe zu machen. Der vogelkundige Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend: "Der du ein Adler bist, der du dem Himmel gehörst und nicht dieser Erde, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Der Adler auf der Hoch gestreckten Faust blickte sich um. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken und er sprang zu ihnen hinunter und pickte mit. Der naturkundige Mann gab aber noch nicht auf. Am nächsten Tag stieg er mit dem Adler am Arm auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: "Adler, der du ein Adler bist, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hof erblickte, sprang er zu ihnen hinunter und scharrte mit. Da sagte der Mann: "Ich habe es dir ja gesagt, er ist ein Huhn und er bleibt ein Huhn.“ "Nein“, sagte der andere, "Er ist ein Adler und er hat noch immer das Herz eines Adlers. Lass es uns noch ein einziges Mal versuchen. Morgen werde ich ihn fliegen lassen.“


Am nächsten Morgen ging er mit dem Adler vor die Stadt auf einen hohen Berg. Er hob den Adler empor und sagt zu ihm: "Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel, nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!“ Der Adler zitterte, aber er flog nicht. Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen und plötzlich breitete der Adler seine Schwingen aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers in die Luft und kehrte nie wieder zurück. Ist das nicht ein wunderbares Bild für die Hoffnung, die wir haben. Für die Kraft, die kommt aus dem Ruf: „Jesus lebt! Er ist auferstanden.“ Wenn diese Wahrheit wirklich von uns Besitz ergreift, dann sind wir wie ein Vogel, der plötzlich begreift, dass er Flügel hat und fliegen kann, dass er frei sein kann und nichts mehr zu fürchten braucht. Ich stelle mir die Frauen vor, wie schwer und schleppend sie am Ostermorgen zum Grab Jesu gegangen sind. So schwerfällig und schleppend, wie wir uns manchmal in unserem Alltag bewegen: Wenn in der Schule die Klassenarbeit ansteht. Der Weg zur Arbeit – zum Kollegen, der einem manchmal das Leben zur Hölle macht. Der Weg, den wir gehen vom Arzt, der sagt: „Es tut mir leid, der Krebs ist wieder ausgebrochen; wir müssen wieder mit der Behandlung anfangen.“ Und schließlich der Weg, den wir gehen müssen, wenn wir einen geliebten Menschen zum Grab tragen – so schwer sind die Schritte, kaum dass wir uns auf den Füßen halten können … Markus beschreibt die Frauen genau so, verwirrt, aengstlich, sich zurueckziehend, immer noch in Trauer auch wenn sie dem Botschafter Gottes begegnet sind. Matthaeus auf der anderen Seite beschreibt wie die Frauen loslaufen, voller Freude, und die Neuigkeit den anderen Juenger voller Freude mitteilen wollen. Es ist so als merken sie auf einmal:„Ich


habe ja Flügel! Ich kann ja fliegen! Ich bin ja frei!“ So ist es den Frauen ergangen, nachdem sie gehört hatten: „Er ist auferstanden“ Matthaeus beschreibt ihre Schritte nicht mehr schleppend und schwer. Auf einmal sind die Frauen ganz leichtfüßig, fast ist es ihnen, als schwebten sie über dem Erdboden. Am liebsten würden sie fliegen, um die gute Nachricht weiterzugeben – und innerlich tun sie es vielleicht auch ein bisschen. Haben Sie das schon mal erlebt, dass Sie das Gefühl haben: „ich schwebe ein Stück über der Erde. Ich bin ganz selig vor Glück“? Mir ist als erstes eingefallen, wie das ist, wenn man frisch verliebt ist – da hat man ja sogar die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch, hat also wirklich etwas mit Fliegen zu tun, dieses Gefühl der Verliebtheit. Ein Vater sagte mir, dass er nach der Geburt seiner Tochter tagelang wie auf Wolken geschwebt wäre. Mir ging es so nach meinem ersten Examen: nach soviel Schinderei und Lernerei, wochen- und monatelangem Lernen, nach Klausuren und schriftlichen Hausarbeiten – endlich geschafft, gut geschafft. Als ich nach meiner mündlichen Prüfung nach Hause fuhr, da fühlte ich mich so leicht und unbeschwert, also ob ich fliegen könnte. Sicher, das sind zeitlich begrenzte Glücksgefühle. Irgendwann landen wir wieder auf dem Boden der Tatsachen, hat der Alltag uns wieder. Aber wie wäre es, liebe Gemeinde, wenn wir die Osterbotschaft trotzdem als solch eine gute Nachricht für unser Leben nähmen: als eine Botschaft, die uns fliegen lassen kann. Und diese Botschaft ist nicht zeitlich begrenzt, sondern ewig. Am Ende, unter dem Strich, kommt heraus, was mich glücklich machen kann: Ich habe es geschafft. Ich bin gerettet. Ich bin frei. Der Tod steht mir bevor – aber er ist nicht das letzte. Manche Not drückt uns –


aber Gott hilft mir zu tragen und hält mich. Schuld und Verzweiflung sind noch nicht abgeschafft, aber unterm Strich steht das Endergebnis: Ich bin erlöst. Es wäre schön, wenn man uns das anmerken könnte, dass wir Osterchristen sind, dass wir schon erlöst sind, dass wir fliegen können! Nicht im Sinne von Abgehobensein, weltfern, ohne Sinn für die Wirklichkeit des Lebens. Nicht im Sinne von Gleichgültigkeit gegenüber der Welt und ihrer Nöte. Fliegen können im Sinne von innerer Freiheit und Trost im hier und jetzt. Und dann auch Zuversicht für die Zukunft: weil wir etwas erkannt haben. Wir wissen, dass wir Flügel haben. Wir wissen, dass wir mit Jesus auferstehen. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Woran werden die anderen es merken? Weil wir Freude ausstrahlen, lachen, freundlich sind, uns ihnen zuwenden können? Vielleicht weil wir mutig sind, zuversichtlich, lebendig? Ostern, die gute Nachricht: Totgesagtes wird lebendig, Totgesagtes wird auferweckt! Jesus lebt, mit ihm auch ich. Diese Botschaft macht uns zu Menschen, die wissen, dass sie Flügel haben wie Adler. Wir haben entdeckt, dass wir fliegen können und frei sind, dass wir schon heute ohne Angst leben duerfen. Was fuer eine Freude. Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Und mit ihm auch wir! Amen


Fuerbitte Ostersonntag 2021 Heike: Du bist erstanden, Halleluja! Wir feiern das Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Erfülle uns mit österlicher Freude an allen Orten, an denen wir feiern: in den Kirchen, in den Häusern, an den Bildschirmen. Für uns bist du erstanden. Wir sind nicht allein. Halleluja. Hans-Peter: Du warst begraben drei Tage lang. Der Tod steht uns vor Augen. Du kennst Dunkelheit, Verlassenheit, Verzweiflung. Doch du hast den Tod überwunden. Nimm uns an deine Hand,


führe uns auf Hoffnungswegen ins Leben. Julian: Der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht!“ So vieles macht uns Angst. Wir hoffen auf Perspektiven, warten auf eine Zeit ohne Einschränkungen. Wir sehnen uns nach Frieden in der Welt, nach einem Ende der Gewalt. Wir beten für die Menschen, um die wir uns sorgen. Nimm dich ihrer an. Wandle unsere Sorge in Zuversicht. Jasper: Geht und verkündigt, dass Jesus lebt. Wir sind verbunden mit Menschen auf der ganzen Welt, die zu dieser Zeit Ostern feiern.


Heike: Wir beten für die, die müde geworden sind in ihrem Glauben, und für die, die verfolgt werden und ihren Glauben nicht öffentlich leben können. Hans-Peter: Du bist erstanden, hast uns befreit. Nichts kann uns schaden, wenn wir nur dich haben. Hilf uns, dass wir uns auf dich verlassen und nicht an Vergänglichem festhalten. Lass uns mutig protestieren gegen alles, was das Leben in dieser Welt bedroht. Jasper: Gemeinsam beten wir zu dir: Alle Siegmunds: Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.


Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Segen: Das Licht der Auferstehung umflute Dich und fuelle Dich mit tiefer Freude. Die Botschaft vom Leben das kein Tod beenden kann erreiche Dich – Und gebe Dir Fluegel. Die Kraft Jesu, die den Tod ueberwunden hat – fuelle Dein Herz mit Frieden Und schenke Dir Hoffnung, die nichts und niemand Dir nehmen kann. Amen


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