Das Magazin für erfolgreiche Weiterbildung und Meetings
WIRTSCHAFT
Die neue Seminar-Kulinarik –Effizienz auf dem Teller
SUPPORT
Outdoor-Seminare: Technik und Logistik perfekt beherrschen
FOKUS ResilienzCheck
Coverstory
«Wahre Führung beginnt bei der eigenen
Christian Rupp | Persönlichkeitstrainer, Coach und Mentor
Hotel und Seminarhaus Ländli
Im Ländli 16
6315 Oberägeri
+41 (0)41 754 91 11
info@hotel-laendli.ch www.hotel-laendli.ch
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Ran an die Arbeit.
– Acht Seminar-/Konferenzräume für bis zu 120 Personen
– Technische Grundausrüstung in allen Räumen
– Attraktive Tagungspauschalen, WLAN, Parkplatz
– 126 Zimmer der unterschiedlichsten Kategorien
– Attraktive Gruppentarife für Übernachtungen
Hinein ins Vergnügen.
– Wellnessanlage mit Hallenbad, Sauna, Dampfbad, Whirpool und Fitnessraum
– Hotelpark, eigenes Seebad mit Ruderbooten und SUPs
– Regionale, saisonale Köstlichkeiten
– Vermietung von E-Bikes, Fahrrädern und Kajaks
– Rahmenprogramme für Gruppenevents und Teambuilding
Die unvergleichliche Lage am Ägerisee, der Blick in die Zentralschweizer Berge und die modernen und hellen Tagungsräume bieten die idealen Voraussetzungen für das Gelingen Ihres Seminars.
Hand aufs Herz:
Wie steht es um Ihre Energie?
Hand aufs Herz: Wie schnell ist dieses erste Halbjahr bitteschön an uns vorbeigezogen? Gefühlt haben wir eben erst die Neujahrsvorsätze formuliert, und schon ist es Zeit für die Halbzeit-Bilanz. Bevor wir aber mit Vollgas weiterziehen, sollten wir kurz innehalten. Wo stehen wir – und vor allem: Wie voll sind unsere eigenen Batterien? Um die Energie für die kommenden Monate zu sichern, reicht es nicht, einfach nur «anzupacken». Wir müssen unsere Widerstandskraft stärken. Ein ehrlicher Resilienz-Check hilft jetzt, herauszufinden, wie Sie und Ihr Team spürbar widerstandsfähiger werden.
Weil frische Energie am besten an der frischen Luft entsteht, zieht es uns aktuell vermehrt nach draussen. Doch wer Outdoor-Seminare plant, muss Technik und Logistik perfekt beherrschen, damit die Tagung im Grünen absolut reibungslos läuft. Und weil zu einem gelungenen Seminartag auch gutes Essen gehört, lohnt sich ein Blick auf die neue SeminarKulinarik: Freuen Sie sich auf echte Effizienz auf dem Teller – leicht, vitalisierend und perfekt geeignet, um das klassische Nachmittagstief clever zu umschiffen.
Gönnen Sie sich diese kurze Pause, lassen Sie sich inspirieren und tanken Sie frische Kraft für ein rundum erfolgreiches zweites Halbjahr!
Herzlichst,
Harald Fessler Herausgeber
Daniel Labhart Geschäftsführer
Jörg Schelling Chefredaktor
Weitere Trainer, Coaches und Seminarlokalitäten auf seminarinside.ch
IMPRESSUM
22. Jahrgang, 2026, www.seminarinside.ch
Preis Jahresabo: CHF 28.–
Herausgeber: Harald Fessler, 9434 Au harald.fessler@bluewin.ch
Christian Rupp zeigt im Interview, wie Führungskräfte im Marktdruck zur Energiequelle fürs Team werden, ohne auszubrennen. Basis dafür ist Selbstfürsorge..
08_Training | Coaching | Weiterbildung
08_Wie Führungskräfte durch eigene Klarheit zu besseren Leadern werden
09_Würden Sie Ihre Dienstleistung als «professionell» beschreiben?»
10_Halbzeit-Bilanz – Die Energie für das zweite Halbjahr sichern
Wenn die Energiereserven im Juni sinken, müssen Unternehmen handeln: Erfahren Sie, wie Sie Burnout vorbeugen und die Schlagkraft für den Herbst schärfen.
12_Verantwortung beginnt bei Ihnen: So entsteht ein wirksamer Führungsauftritt
13_An was Projekte wirklich scheitern – und wie sich das verhindern lässt
14_Transformation als strategischer Schlüssel
16_Als Persönlichkeit wirken und überzeugen
17_Transaktionsanalyse im Seminaralltag: Wie Trainer Lernprozesse wirksam gestalten
18_Andere Orte. Tiefere Trainings – Die GSA-Erfahrung.
20_Aus der Wirtschaft: Die neue Seminar-Kulinarik
Steigende Kosten fordern Seminarhotels und Planer heraus: Wie gelingt erstklassige Verpflegung ohne Budgetsprengung? Gefragt sind Konzepte, die Genuss mit wirtschaftlicher Vernunft vereinen.
22_Seminarlokalitäten
22_Stiftung CAMPUS SURSEE
23_Resort Hof Weissbad
24_Schützen Hotels Rheinfelden
25_SEEDAMM PLAZA
26_Hotel Vitznauerhof
27_Davos Congress
27_Seminarzentrum Hitzkirch
28_See- und Seminarhotel FloraAlpina AG
28_Macardo Swiss Distillery GmbH
29_Outdoor-Seminare: Technik und Logistik perfekt beherrschen
Seminare im Hotelpark bieten Sonne, aber auch Tücken bei Akustik und Technik. Wir zeigen, wie Sie die logistischen und organisatorischen Herausforderungen unter freiem Himmel perfekt beherrschen.
Christian Rupp, Persönlichkeitstrainer, Coach und Mentor, zeigt im Coverstory-Interview, wie Führungskräfte im Marktdruck zur Energiequelle fürs Team werden, ohne auszubrennen. Er erklärt, warum Selbstfürsorge und Reflexion die Basis fürs zweite Halbjahr bilden.
Wie können Führungskräfte in Zeiten hohen Marktdrucks zu einer Energiequelle für ihr Team werden, ohne dabei ihre eigenen Reserven vollständig aufzubrauchen?
«Ehrlich gesagt: Wer ständig gibt, ohne aufzutanken, wird leer. Eine Führungskraft kann nur weitergeben, was sie selbst hat – und Energie hat drei Ebenen: physisch, psychisch und mental. Wer nur an einer Quelle trinkt, kippt früher oder später um. Bewegung, ehrliche Reflexion, der Umgang mit den eigenen Emotionen sowie eine Vision, die wirklich trägt: Das ist keine Esoterik, sondern Authentizität und Integrität. Und es beginnt ganz klar bei der Selbstfürsorge und Selfempowerment.» Ich weiss aus dem eigenen Leben, was dies bedeutet.
Selbstfürsorge und klare Anker im Marktdruck
Welche drei Anker geben Mitarbeitenden in einem unsicheren Umfeld
die nötige Klarheit, wenn äussere Rahmenbedingungen und strategische Ziele ins Wanken geraten?
«Wenn aussen alles wackelt, brauchen Menschen innen Halt und Klarheit. Drei Dinge geben ihn: ein klares Warum für die Arbeit und das Leben, gelebte Werte und Vertrauen in eine tragfähige Perspektive. Als Vorgesetzter stehen Sie im Mittelpunkt. Was Mitarbeitende selten verzeihen, sind nicht die Fehler, sondern unprofessionelle Reaktionen einer Führungskraft.»
Psychologische Sicherheit statt schöner Fassade
Woran erkennt eine Führungskraft im Alltag ganz konkret, ob im Team echte psychologische Sicherheit herrscht oder lediglich eine trügerische, schöne Fassade aufrechterhalten wird?
«Achten Sie darauf, was und wie im Meeting gesagt wird oder nicht. Wer
schweigt, obwohl er etwas zu sagen hätte? Werden Fehler benannt oder umschifft? Stellen Mitarbeitende auch Ihnen unbequeme Fragen? Eine Fassade riecht nach Harmonie ohne Reibung – sie ist verdächtig glatt. Echte Sicherheit erkennt man daran, dass man miteinander streiten kann, ohne sich zu verletzen. Feinfühlige Mitarbeitende sind dabei oft das beste Frühwarnsystem.»
Wie lässt sich empathische Führung einsetzen, um eine aufkommende toxische Teamdynamik frühzeitig zu stoppen und wieder in eine konstruktive, wertschätzende Zusammenarbeit zu verwandeln?
«Toxizität beginnt fast nie mit einem Knall. Sie äussert sich beispielsweise mit Augenrollen, Sticheleien beim Kaffee oder Meetings ohne Ehrlichkeit. Empathisch führen heisst nicht weichspülen – es heisst hinschauen, beim Namen nennen und klären. Wer früh handelt, erspart sich Monate an Reparaturarbeit und schafft emotionale Sicherheit sowie Vertrauen.»
Konflikte klären und innere Resilienz stärken
Welchen Rat geben Sie für heikle Konfliktgespräche vor der Sommerpause, damit diese klärend wirken
und den Team-Spirit für das zweite Halbjahr stärken?
«Nichts vergiftet einen Sommer mehr als ein verdrängter oder kultivierter Konflikt, der ins Gepäck wandert. Mein Rat lautet daher: Vor dem Urlaub klären! Drei Schritte helfen dabei: Was ist passiert? Wie wirkt es auf mich? Was wünsche ich mir beziehungsweise was ist das Ziel? Und dann: Emotional intelligent klären, nicht aus dem verletzten Ego. So wird daraus eine Brücke zur Lösung ins zweite Halbjahr.»
Was bedeutet für Sie echte mentale Widerstandsfähigkeit im Kader, und wie grenzt sich diese von einer rein äusserlichen, oft kontraproduktiven Härte ab?
«Starke Führungskräfte wenden keine Härte an und können sogar Schwäche zeigen, ohne an Autorität zu verlieren. Das schafft Vertrauen. Ein resilientes Team wächst durch emotionale Klarheit, Selbstverantwortung und steht hinter dem Vorgesetzten – auch bei Stress und Gegenwind. Das gilt für die erfahrene Bereichsleiterin genauso wie für den jungen Teamlead: Wer Vertrauen schaffen will, muss Klarheit nach aussen vermitteln. Welcher Vorgesetzte möchte dies nicht?»
Die Sommerpause als strategischer Wendepunkt
Wie sollten Führungskräfte die Sommerpause nutzen, um sich nicht nur physisch zu erholen, sondern auch mental-energetisch bewusst auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten?
«Die Sommerpause ist mehr als nur Liegestuhl. Sie ist die perfekte Gelegenheit, sich selbst zu reflektieren und neu auszurichten. Stellen Sie sich drei Fragen mit Stift und Papier: Was hat mir Energie gegeben, was hat sie geraubt? Wer im Team braucht mehr von mir? Und warum tue ich das alles eigentlich? Wer im August mit klaren Antworten zurückkehrt, startet ganz anders. Genau dort setzt unser 1:1-Coaching mit Leadership-Modul an.»
Welchen blinden Fleck unterschätzen erfahrene Führungskräfte am häufigsten, wenn sie versuchen, nachhaltiges Vertrauen und echtes Commitment in ihrer Organisation aufzubauen?
«Der grösste Irrtum ist der Glaube, Vertrauen entstehe durch Leistung oder Wissensvorsprung. Vertrauen entsteht durch Klarheit-, Konsistenz und transparente Kommunikation. Stimmen Worte und Taten überein? Lebt die Führ-
ungskraft die Werte authentisch und integer vor? Mitarbeitende sind feinere Beobachter, als das Kader glaubt – Feinfühlige registrieren jede Inkongruenz. Wer dauerhaftes Commitment will, kommt nicht um die Arbeit an sich selbst herum. Genau dort setzt unsere Ausbildung zum Holistischen Persönlichkeits-Coach mit Case Study «Leadership» und Umsetzung im eigenen Team an.»
Christian Rupp widmet sich nach einer fast 30 Jahre langen IT-Karriere dem Menschen, Teams und Führungskräften. Er unterstützt sie auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg, an Herausforderungen zu wachsen und Ziele zu erreichen. Er ist unter anderem Vorstand des Schweizer Dachverbands für Persönlichkeitstraining VPT.
Schwung holen für das zweite Halbjahr: Für Christian Rupp ist die bewusste Auszeit das beste Fundament, um komplexe Herausforderungen mit Leichtigkeit und Treffsicherheit anzugehen. Jedes Thema ist wie eine Kugel, gezielt «abzuarbeiten».
Bild: Daniel Schmuki
Innen Klarheit, aussen Wirkung
Wie Führungskräfte durch eigene Klarheit zu besseren
Leadern werden
«Christian, ich funktioniere. Aber ich lebe nicht mehr.» Dieser Satz einer erfolgreichen Bereichsleiterin blieb mir im Gedächtnis. Drei Wochen später war sie krankgeschrieben; ihr Team verlor binnen vier Monaten elf Schlüsselpersonen. Die Ursache war nicht fehlendes Können, sondern mangelnde innere Klarheit.
Märkte schwanken und Restrukturierungen häufen sich. Operative Brillanz allein reicht nicht mehr aus. Gesucht sind Führungskräfte mit Klarheit. Sie entscheiden schneller, kommunizieren konsistenter und binden Menschen stärker. Laut einer Gallup-Studie gehen 75 Prozent aller freiwilligen Kündigungen auf die direkte Führungskraft zurück. Fluktuation beginnt beim Leader – genau wie echte Bindung.
Durch Selbstführung zum starken Team Wir wissen: Wer andere führen will, muss sich selbst führen können. Bewährt hat sich die «Me Time»: ein wöchentlicher, fix eingetragener Termin von 60 Minuten zur Selbstreflexion. Drei Fragen genügen:
· Was läuft gut?
· Was stresst mich?
· Worauf fokussiere ich mich? nächste Woche?
Ergänzt wird dies durch eine To-Do-, Stop-Doing- und eine Delegations-Liste. Studien der University of Minnesota zeigen: Wer solche Reflexionen schriftlich festhält, schläft besser, senkt sein Stresslevel und trifft klarere Entscheidungen. Das Team erlebt eine zentrierte statt einer getriebenen Führungskraft.
Vielfalt und Feinfühligkeit als Chance
Moderne Teams sind divers und inklusiv. Untersuchungen von JPMorgan Chase und Deloitte belegen, dass Neurodiverse Teammitglieder in Spezialaufgaben bis zu 30 Prozent produktiver sind. Hochsensible Personen (HSP) fungieren auch als Frühwarnsysteme für Spannungen und als Prozessoptimierer. Statt über Fachkräftemangel zu klagen, sollten Unternehmen diese oft unsichtbare Talentreserve unter den feinfühligen Mitarbeitenden aktivieren. Hier unterstützen wir gerne mit unserer Erfahrung.
Vom Wissen zur Wirkung
Die eingangs erwähnte Bereichsleiterin hat ihren Job nicht gewechselt, sondern ihre Haltung. Sie hat Selbstführung und Selbstfürsorge in den Alltag integriert. Durch ein sechsmonatiges ganzheitliches Mentoring fand sie ihre Klarheit wieder – und ihr Team die Stabilität und Führung.
Unser Ansatz wirkt auch in der Arbeitsintegration: In Zusammenarbeit mit Sozialdiensten, der IV, Kliniken und Versicherungen: 50 Prozent der Teilnehmenden in unseren Trainings sind innerhalb von sechs Monaten erfolgreich im Arbeitsmarkt reintegriert.
AKTUELLE ANGEBOTE
• 1:1-Coaching-Programm mit Leadership-Modul: Für Führungsund Fachpersonen, die persönliche und berufliche Klarheit suchen. Wöchentliche Sessions mit Fokus auf Authentizität, Entscheidungskompetenz und Umsetzungskraft.
• Ausbildung zum Holistischen Persönlichkeits-Coach (HPC): Online-Ausbildung für wirksame Transformation. Phase 1: Theorie, Werte und Identität. Phase 2: Professionalisierung mit LeadershipModul und Praxisprojekt. Flexibel, persönlich begleitet und mit lebenslangem Akademie-Zugriff.
Zum Autor
Christian Rupp widmet sich nach einer fast 30 Jahre langen IT-Karriere dem Menschen, Teams und Führungskräften. Er unterstützt sie auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg, an Herausforderungen zu wachsen und Ziele zu erreichen. Er ist unter anderem Vorstand des Schweizer Dachverbands für Persönlichkeitstraining VPT.
Life Performance Mentoring
Christian Rupp Schwalbenstrasse 28a CH-9200 Gossau SG www.christianrupp.ch
Schmid-Burgos The Black Elephant GmbH
«Würden
Sie Ihre
Dienstleistung als «professionell» beschreiben?»
Die Zeiten, in denen Professionalität gleichbedeutend mit Spitzenleistung war, sind längst vorbei!
«Wir arbeiten professionell.» Kaum ein Unternehmen würde diesen Anspruch nicht für sich erheben. Doch genau darin liegt das Problem: Professionalität ist schon länger kein Differenzierungsmerkmal mehr, sie ist eine Grunderwartung der Kunden.
Erwartungen müssen übertroffen werden
In vielen Organisationen wird Professionalität mit Fachkompetenz, korrekten Abläufen und Zuverlässigkeit gleichgesetzt. Das ist wichtig, reicht heute jedoch nicht mehr aus, um Kunden langfristig zu binden.
Loyalität und Weiterempfehlungen entstehen dort, wo Organisationen konsequent aus Kundensicht handeln und ein verlässliches Kundenerlebnis schaffen. Entscheidend ist nicht das ständige Übertreffen von Erwartungen, sondern deren zuverlässige Erfüllung.
Positionierung und Wiedererkennung
Um Erwartungen gezielt steuern zu können, braucht es Klarheit. Da Erwartungen individuell sind, ist es weder möglich noch sinnvoll, allen gerecht zu werden. Organisationen müssen sich entscheiden, wofür sie stehen und wo-
für nicht. Eine klare Ausrichtung schafft Wiedererkennung und erleichtert Entscheidungen – intern wie extern.
Ein anschauliches Beispiel ist IKEA. Das Unternehmen steht für „Designmöbel für jedermann“. Dieser Stil zeigt sich auf mehreren Ebenen: Möbel werden in kompletten Wohnwelten präsentiert, Produkte tragen Namen, Designer werden vorgestellt, und die Kundschaft baut die Möbel selbst zusammen. Die Preise sind bewusst niedrig, die Standorte oft ausserhalb teurer Zentren, und produziert wird in grossen Stückzahlen. IKEA liefert Design, aber keine Exklusivität. Kundinnen und Kunden wissen, was sie erwarten können, und erleben dieses Versprechen bei jedem Einkauf erneut.
Kundenservice als ganzheitlicher Ansatz Kundenservice beschränkt sich nicht auf Reklamationen oder After-SalesProzesse. Er umfasst die Gesamtheit der Erfahrungen, die Kunden mit einem Unternehmen machen. Führung bedeutet hier, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese Erfahrungen bewusst gestaltet werden können. Nur so entstehen Vertrauen, Orientierung und langfristige Bindung.
Professionalität bleibt unverzichtbar. Durch Stil und Inszenierung können Erwartungen gestaltet und begeisternde Kundenerlebnisse wiederkehrend erlebbar gemacht werden. Sie schaffen Wiedererkennung und sichern nachhaltigen Erfolg.
Vom Kunden zum Fan
Aus der Musik und dem Schlagzeugspiel können wir dazu sehr viel lernen. Daher verwende ich in meinen Vorträgen viele Beispiele daraus.
Wollen auch Sie begeisterte Fans? Buchen Sie mich als Speaker oder EnterTrainer für Ihren nächsten Anlass und lassen Sie sich, Ihre Mitarbeitenden, Kunden oder Geschäftspartner inspirieren!
Roger Schmid: «Überlassen Sie begeisternde Kundenerlebnisse noch dem Zufall?»
Halbzeit-Bilanz – Die Energie für das zweite Halbjahr sichern
Der Juni ist die psychologische Schwelle des Jahres. Wenn die Tage am längsten sind, neigen Energiereserven oft ihrem Tiefpunkt zu. Wir beleuchten, wie Unternehmen diesen Moment gezielt nutzen, um Burnout vorzubeugen und die strategische Schlagkraft für den Herbst zu schärfen.
Der Wendepunkt: Warum der Juni über den Erfolg im Dezember entscheidet
Die Jahresmitte ist weit mehr als nur ein Datum im Kalender. Psychologisch gesehen markiert der Juni einen Schwellenmoment. Während die Ziele des ers-
ten Quartals oft mit hohem Elan verfolgt wurden, schleicht sich im zweiten Quartal häufig eine gewisse Routine – oder schlimmer: eine schleichende Erschöpfung – ein. Wer jetzt einfach «durchzieht», riskiert, dass dem Team im entscheidenden vierten Quartal die Puste ausgeht.
Die Jahresmitte markiert den idealen Zeitpunkt, um den strategischen Fokus neu zu justieren und die psychologischen Weichen für ein erfolgreiches zweites Halbjahr zu stellen. stock.adobe.com/meeboonstudio
Ein effizientes Mid-Year-Review ist daher kein administrativer Ballast, sondern ein notwendiges Boxenstop-Manöver. Es geht darum, den Ballast der ersten sechs Monate abzuwerfen und den Fokus neu zu justieren.
Die Status-Quo-Analyse:
Mit System zum Kern
Um eine ehrliche Bilanz zu ziehen, braucht es Struktur statt diffuser Bauchgefühle. Eine der effektivsten Methoden hierfür ist die Stop-Start-Continue-Methode. Sie ist bestechend simpel und gerade deshalb in der Dynamik des Juni so wirkungsvoll:
1. Stop: Welche Prozesse, Meetings oder Projekte haben uns im ersten Halbjahr Zeit und Energie geraubt, ohne messbaren Mehrwert zu liefern? Hier ist Radikalität gefragt. Alles, was die Resilienz des Teams schwächt, muss pausiert oder beendet werden.
2. Start: Welche neuen Ansätze oder Prioritäten müssen wir jetzt einführen, um die Ziele für das Jahresende zu erreichen? Oft sind dies Anpassungen an veränderte Marktbedingungen, die im Januar noch nicht absehbar waren.
3. Continue: Was lief hervorragend? Diese Erfolge müssen explizit benannt werden. Das stärkt das Wir-Gefühl und zeigt auf, welche Stärken das Fundament für das zweite Halbjahr bilden.
Durch diesen strukturierten Rückblick wird das «Gefühl der Überforderung» in handfeste Handlungsoptionen überführt. Das nimmt den psychologischen Druck und schafft Klarheit.
Sommer-Resilienz: Die Kunst der strategischen Pause Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass konstante Hochspannung zu maximaler Produktivität führt. In der modernen Arbeitswelt ist das Gegenteil der Fall. Wer die Sommermonate nutzt, um lediglich «das Tagesgeschäft am Laufen zu halten», verschenkt das Potenzial einer echten Regeneration.
Sommer-Resilienz bedeutet, die biologische und psychologische Taktung der Ferienzeit zu akzeptieren. Eine echte Pause im Sommer – und damit ist eine vollständige digitale Entkopplung gemeint – wirkt wie ein Katalysator für die Produktivität im Q4. Wenn das Gehirn in den Ruhemodus schaltet, werden neuronale Netzwerke neu verknüpft. Das ist der Moment, in dem innovative Lösungen für Probleme entstehen, an denen man sich im Mai noch die Zähne ausgebissen hat.
Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden aktiv dazu ermutigen, im Sommer «offline» zu gehen, profitieren im Herbst von einer messbar höheren Fehlertoleranz und einer gesteigerten kognitiven Flexibilität. Die Gleichung ist einfach: Die Qualität der Pause im Juli bestimmt die Qualität der Ergebnisse im November.
Leadership-Impuls:
Motivation ohne Druckluft Führungskräfte stehen im Juni vor einer besonderen Herausforderung: Wie motiviert man ein Team für die zweite Jahreshälfte, ohne den ohnehin schon hohen Leistungsdruck weiter zu erhöhen? Der
Schlüssel liegt im «Auffüllen» der emotionalen Reserven.
Statt neuer Zielvorgaben sollten Führungskräfte jetzt den Fokus auf die Sinnstiftung (Purpose) legen. Menschen brennen seltener aus, wenn sie den Sinn ihrer Arbeit sehen. Der Juni ist der perfekte Zeitpunkt für informelle Formate. Ein «Walk and Talk» im Freien anstelle eines stickigen Konferenzraums verändert die Gesprächsdynamik fundamental.
Führung bedeutet hier, Verletzlichkeit zu zeigen und anzuerkennen, dass die erste Jahreshälfte intensiv war. Wenn eine Führungskraft signalisiert: «Ich sehe euren Einsatz, und jetzt ist es Zeit, die Akkus zu laden», schafft das eine Basis aus Vertrauen und Loyalität, die durch keinen Bonus der Welt ersetzt werden kann.
Theorie oder Teambuilding –Was braucht der Sommer?
Auf die Frage, welche Art von Weiterbildung im Sommer besonders effektiv ist, gibt es eine klare Antwort: Teambuil-
ding und Soft-Skill-Training im informellen Rahmen.
Während das erste Halbjahr oft von fachspezifischen Schulungen und harten Fakten geprägt ist, bietet der Sommer den Raum für die «Zwischentöne». Theoretische Blockseminare in klimatisierten Räumen stossen im Juli auf natürliche Motivationsbarrieren. Effektiver sind Formate, die den sozialen Zusammenhalt stärken oder die persönliche Resilienz fördern.
Ein Workshop zum Thema «Achtsame Kommunikation» im Freien oder ein gemeinsames Strategie-Retreat fernab des Büros verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Der Fokus sollte auf der Beziehungsebene liegen. Wenn die Beziehungen im Team stabil sind, hält die Struktur auch den Stürmen des Jahresendgeschäfts stand.
SERVICE: 5-MINUTEN-LEITFADEN FÜR DAS MID-YEAR CHECK-IN
Ein kurzes, fokussiertes Gespräch zur Jahresmitte kann Wunder wirken. Nutzen Sie diese fünf Fragen für einen schnellen Check-in mit Ihren Teammitgliedern:
1. Der Stolz-Faktor: «Auf welches Projekt oder welche Leistung im ersten Halbjahr bist du besonders stolz?» (Fokus auf Selbstwirksamkeit).
2. Die Hürde: «Was war dein grösster Energiefresser in den letzten Monaten, und wie können wir diesen eliminieren?» (Fokus auf Entlastung).
3. Die Ressource: «Was brauchst du von mir oder dem Team, um nach deinem Sommerurlaub mit frischer Energie zu starten?» (Fokus auf Support).
4. Der Fokus: «Wenn wir nur eine einzige Sache bis Dezember perfekt abschliessen könnten – welche sollte das sein?» (Fokus auf Priorisierung).
5. Das Wohlbefinden: «Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie voll ist dein interner Akku aktuell?» (Fokus auf Resilienz).
Verantwortung wächst dort, wo Stärken wirken
Verantwortung beginnt bei Ihnen: So entsteht ein wirksamer Führungsauftritt
Verantwortung entsteht dort, wo Führungskräfte ihre Stärken kennen und bewusst einsetzen. Wer Entscheidungen auf Basis seiner Signaturstärken trifft, führt klarer, souveräner und menschlicher. Verantwortung beginnt bei Ihnen – und stärkt das gesamte Team.
«Die Führung wird stärker, wenn man ein Bewusstsein über seine alleinige Verantwortung hat.» Dieser Satz aus meinem Buch «Führen mit der Kraft des Vertrauens» bringt den Kern des dritten WINARO®-Grundgedankens auf den Punkt: Verantwortung ist kein abstraktes Ideal, sondern die Grundlage eines authentischen und wirksamen Führungsauftritts. Viele Führungskräfte stehen unter Druck, weil Mitarbeitende – oft unbewusst – ein Idealbild von «perfekter Führung» erwarten. Doch Perfektion ist weder realistisch noch hilfreich. Wirksame Führung entsteht nicht durch Normen, sondern durch Klarheit, Haltung und das Bewusstsein für die eigene Verantwortung.
Verantwortung übernehmen heisst Entscheidungen bewusst zu treffen. Führungskräfte fällen täglich Tausende Mikro-Entscheidungen – häufig automatisch. Erst wenn diese Entscheidungen mit innerer Klarheit, persönlicher Haltung und den eigenen Stärken getroffen werden, entfaltet Führung ihre volle Wirksamkeit.
Stärken als Fundament verantwortungsvoller Führung Die moderne Stärkenforschung –insbesondere das Gallup® CliftonStrengths-Modell – zeigt: Menschen
ken einzusetzen. Führungskräfte, die Verantwortung leben, schaffen Orientierung, stärken Vertrauen und fördern Selbstständigkeit im Team. Verantwortung ist damit kein individueller Akt – sondern ein strategischer Erfolgsfaktor moderner Führung.
übernehmen Verantwortung leichter, wenn sie in ihren natürlichen Talenten arbeiten. Signaturstärken geben Orientierung, schaffen Selbstvertrauen und ermöglichen klare Entscheidungen. Führungskräfte, die ihre Stärken kennen und bewusst nutzen, führen natürlicher, resilienter und wirksamer. Sie entscheiden nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus innerer Überzeugung.
Das Entscheidungs-Rad: Vier Elemente für klare Verantwortung Verantwortung entsteht, wenn vier Faktoren zusammenspielen:
· Wissen – Habe ich die nötigen Fähigkeiten und Ressourcen?
· Motivation – Warum ist diese Entscheidung wichtig?
· Interesse – Welche Bedeutung hat sie für mich persönlich?
· Stärken – Welche meiner Signaturstärken unterstützen mich?
Sind diese vier Bereiche im Gleichgewicht, «rollt» das Entscheidungs-Rad. Fehlt ein Teil, wird Führung mühsam, Entscheidungen unsicher und Verantwortung schwerer.
Verantwortung als Führungsprinzip Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, alles allein zu tragen. Es bedeutet, bewusst zu handeln, klar zu kommunizieren und die eigenen Stär-
Weiterführende Informationen
Mehr dazu im Buch «Führen mit der Kraft des Vertrauens», Springer, H.Weiss, ISBN: 978-3-662-70904-7.
ZUR AUTORIN
Heidrun Weiss
Heidrun Weiss ist Leadership-Expertin, PCC und Gallup Strengths Coach. Mit WINARO® zeigt sie Führungskräften, wie sie Vertrauen stärken, Potenziale entfalten und Ziele mit Klarheit und Leichtigkeit erreichen. Als Keynote-Speakerin inspiriert sie auf internationalen Business-Events.
An was Projekte wirklich scheitern – und wie sich das verhindern lässt
Projektmanagement hat ein Imageproblem. Viele denken dabei an lange Sitzungen, komplizierte Ablagen, farbige Gantt Diagramme und Menschen, die mehr Zeit mit Abstimmen verbringen als mit Umsetzen. Viel Struktur, viele Protokolle, viele Statusrunden. Und trotzdem bleibt am Ende manchmal erstaunlich wenig Wirkung. Woran liegt das?
Projekte scheitern regelmässig. Nicht wegen fehlender Tools oder zu wenig Methodenwissen, sondern an Menschen, die aneinander vorbeiarbeiten. Sie scheitern an Unklarheit, an Entscheidungen, die zu spät getroffen werden, an Verantwortlichkeiten, die zwar irgendwo stehen, aber nicht gelebt werden, an Teams, die nebeneinander arbeiten, statt miteinander. Und an Organisationen, die Veränderung wollen, solange möglichst alles bleibt, wie es ist. Projektmanagement ist selten ein Methodenproblem. Es ist meist ein Kulturproblem.
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Viele Projekte starten mit grossen Ambitionen. «Transformation», «Innovation»
oder «KI» sind gern und oft verwendete Schlagworte. Gleichzeitig bleiben Entscheidungswege langsam, Verantwortlichkeiten unklar und Silodenken unangetastet. Unternehmen wünschen sich agile Projekte, führen diese aber mit Kontrollmechanismen aus einer anderen Zeit.
Mehr als ein Plan
Hinzu kommt ein weiteres Missverständnis: Projektmanagement wird oft mit Planung verwechselt. Je komplexer das Umfeld, desto weniger reicht jedoch der perfekte Plan. Projekte lassen sich nicht vollständig kontrollieren. Sie entwickeln sich, stossen auf Widerstand und verändern sich laufend. Entscheidend ist deshalb nicht, ob am Anfang alles klar definiert war. Entscheidend ist, ob unterwegs gelernt, angepasst und wirksam entschieden wird. Projektmanager und Projektmanagerinnen müssen nicht nur planen, sondern auch führen können.
Das etwas andere CAS Genau hier setzt das CAS «Projektmanagement – Change und Transformation» der Fachhochschule Graubünden in Kooperation mit dem Beratungsund Weiterbildungsinstitut BWI an. Im Zentrum stehen nicht nur Methoden, Tools und Prozesse, sondern ebenso
Leadership, Change und die zwischenmenschlichen Faktoren erfolgreicher Projektarbeit.
Mehr dazu:
MIKE HUBMANN
ist Partner, Trainer und Berater beim Zürcher Beratungsund Weiterbildungsinstitut BWI sowie Studienleiter des CAS «Projektmanagement – Change und Transformation». Er begleitet Unternehmen bei komplexen Projekt- und Transformationsvorhaben.
Transformation-Management bezieht sich auf die gezielte und strukturierte Umsetzung tiefgreifender Veränderungen innerhalb von Organisationen. Anders als bei einer reinen Digitalisierung steht dabei nicht nur die Einführung neuer Technologien im Fokus, sondern auch die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, Abläufen, organisatorischen Strukturen und vor allem der Unternehmenskultur.
Künstliche Intelligenz (KI) übernimmt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle als Motor des Wandels. Sie beeinflusst Wertschöpfungsprozesse, verändert Entscheidungsmechanismen und stellt neue Anforderungen an Kompetenzen. Unternehmen sind daher gefordert, technologische Entwicklungen eng mit organisatorischen Veränderungen zu verzahnen.
Ein häufiges Missverständnis liegt darin, KI als reines IT-Thema zu sehen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen fortlaufenden Transformationsprozess, der strategische, kulturelle und operative Aspekte einschliesst. Ansätze wie der EEEE-Zyklus (Enable, Establish, Execute, Evolve) machen deutlich, dass KI nicht einmalig eingeführt wird, sondern kontinuierlich weiterentwickelt und angepasst werden muss. Und die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass «Tools, die heute top sind, morgen bereits wieder vom Markt weg sein können».
Aktuelle Herausforderungen
Die Einführung und Nutzung von KI ist mit einer Reihe anspruchsvoller Herausforderungen verbunden, die weit über rein technische Fragestellungen hinausgehen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die technologische Komplexität. KI-Systeme sind auf eine verlässliche Datenbasis und eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. Sind die vorhandenen Daten unvollständig, inkonsistent oder von geringer Qualität, bleibt das Potenzial der Technologie weitgehend ungenutzt. Gleichzeitig erfordert der Einsatz von KI einen tiefgreifenden kulturellen Wandel innerhalb der Organisation. Die Haltung und Akzeptanz der Mitarbeitenden spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg. Wenn Unsicherheiten, Vorbehalte oder mangelndes Verständnis gegenüber der Technologie bestehen, kann dies die Einführung erheblich verlangsamen oder sogar verhindern. Hinzu kommt, dass in vielen Unternehmen noch nicht ausreichend Kompetenzen
im Umgang mit KI vorhanden sind. Der gezielte Aufbau von Fähigkeiten wird damit zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Darüber hinaus gewinnen Fragen rund um Governance und Verantwortung zunehmend an Bedeutung. Themen wie Datenschutz, ethische Überlegungen und die Klärung von Entscheidungsverantwortlichkeiten müssen aktiv adressiert und in klaren Richtlinien verankert werden. Insgesamt wird deutlich, dass Transformation-Management im Kontext von KI in erster Linie eine Führungs- und Organisationsaufgabe ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Strategie, Kultur, Kompetenzen und klaren Rahmenbedingungen.
Fazit
Transformation-Management im Kontext von KI erfordert ein integriertes Vorgehen, das Technologie, Organisation und Mensch gleichermassen berücksichtigt. Unternehmen sind gefordert, klare strategische Ziele zu definieren, eine tragfähige Datenbasis aufzubauen und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden aktiv in den Wandel einzubinden.
Der Erfolg liegt dabei weniger in der Wahl der Technologie als in der Fähigkeit, Veränderung ganzheitlich zu gestalten. KI ist somit nicht das Ziel der Transformation – sondern ihr Katalysator.
Case: KI-Transformation bei der Alpina Services AG*
Ausgangslage
Die Alpina Services AG, ein Dienstleistungsunternehmen mit 250 Mitarbeitenden, steht unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. Kunden erwarten schnellere Reaktionszeiten und personalisierte Dienstleistungen.
Phase 1: Analyse und Zielbild
Das Unternehmen identifiziert mit externer Begleitung drei zentrale Handlungsfelder:
• Automatisierung von Kundenanfragen
• Verbesserung der internen Wissenssuche
• Effizienzsteigerung im Backoffice
Das Ziel: Reduktion der Bearbeitungszeit um 30 % innerhalb von zwei Jahren.
Phase 2: Erste KI-Anwendungen
Ein Pilotprojekt wird im Kundendienst gestartet:
• Einführung eines KI-gestützten Assistenzsystems für Standardanfragen
• Unterstützung der Mitarbeitenden, nicht deren Ersatz
Erkenntnis: Die Produktivität steigt, gleichzeitig entstehen Unsicherheiten im Team.
Phase 3: Kulturelle Intervention
Das Unternehmen reagiert gezielt – gemeinsam mit der externen Begleitung:
• Durchführung von Workshops zur KI-Kompetenz
• Offene Diskussion über Chancen und Risiken
• Einbindung der Mitarbeitenden in die Weiterentwicklung
Ergebnis: Die Akzeptanz steigt deutlich, Nutzung und Qualität verbessern sich.
Phase 4: Skalierung und Integration nach erfolgreichem Pilot:
• Erweiterung auf interne Wissensdatenbanken
• Integration in bestehende Systeme
• Aufbau eines kleinen interdisziplinären, internen KI-Teams
Ergebnis: Weitere Steigerung der Akzeptanz, Knowhow wird intern aufgebaut, keine Abhängigkeit von aussen.
Phase 5: Etablierung als kontinuierlicher Prozess
Die Alpina Services AG versteht KI nicht mehr als Projekt, sondern als festen Bestandteil der Organisation:
• Regelmässige Evaluation neuer Use Cases
• Anpassung von Rollenprofilen
• Verankerung von KI-Kompetenzen in der gesamten Unternehmung
Die Implementation von KI erfordert ein integriertes Vorgehen, das Technologie, Organisation und Mensch gleichermassen berücksichtigt.
Erfolgsfaktor Körpersprache in der Kommunikation
Als Persönlichkeit wirken und überzeugen
Die Art und Weise wie wir sprechen, kann den Text übertönen und nicht selten sogar komplett zunichtemachen. Die Wirkung des Körpers ist um ein Vielfaches stärker ist als der Text. Wenn der Körper nicht mit dem Text übereinstimmt, ist es der Körper, der ernst genommen wird.
Die Körpersprache-Spezialistin und Pantomime Irene Orda beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenspiel von Sprache und Wirkung. In ihren Seminaren zeigt sie, wie stark Haltung, Gestik und Ausdruck unsere Kommunikation beeinflussen. Worte können durch Körpersprache verstärkt, aber auch verändert werden. Das Gesagte erreicht das Gegenüber nicht, wenn der Körper etwas anderes vermittelt.
Haltung zeigt Persönlichkeit Unsere Grundhaltung entsteht nicht zufällig. Sie spiegelt Erfahrungen, Gewohnheiten und persönliche Prägungen wider und zeigt unsere Spezialisierungen und Fähigkeiten, die unbewusst und automatisiert sind. Schon von weitem erkennen wir vertraute Menschen an ihrer Haltung, ihrem Gang oder ihrer Art, sich zu bewegen. Im Alltag funktioniert dieses persönliche Ausdrucksmuster meist wunderbar. Gerade in persönlich herausfordernden Situationen jedoch – bei Konflikten, Präsentationen oder schwierigen Gesprächen – reichen diese gewohnten Muster oft nicht mehr aus, dort braucht es ein anderes Element. Genau dann wird Körpersprache entscheidend.
Körpersprache und Pantomime
Kleine Veränderung, grosse Wirkung Bereits kleine Veränderungen in Haltung oder Gestik können die Dynamik eines Gesprächs fundamental verändern. Mit dem Bewusstsein für die eigene Wirkung kann man Sicherheit und Vertrauen vermitteln, überzeugen, Situationen deeskalieren, begeistern oder Grenzen setzen.
Seminare und Vorträge
Mit einer besonderen Verbindung aus fundiertem Wissen und pantomimischer Darstellung macht Irene Orda Körpersprache unmittelbar erlebbar. Szenen aus dem Berufs- wie Privatleben machen sichtbar, wie stark kleine Veränderungen die Kommunikation beeinflussen können.
Die Teilnehmenden lernen nicht nur, andere besser zu verstehen, sondern vor allem die eigene Wirkung bewusster wahrzunehmen und, beruflich wie privat, selbst besser verstanden zu werden.
Vortrag
«Erfolgsfaktor Körpersprache am Arbeitsplatz» «Faszination Körpersprache»
Ein Blick sagt mehr als tausend Worte – wir haben nicht nur Zuhörer, sondern auch Zuschauer.
Irene Orda nimmt Sie mit auf eine erkenntnisreiche Reise in die Welt der nonverbalen Kommunikation. Neben der Vermittlung fundierter Kenntnisse körperlicher Ausdrucksformen setzt sie diese auch pantomimisch um. Szenen aus dem Berufs- wie Privatleben regen zum Nachdenken an. Sie werden sich darin wiedererkennen und über sich schmunzeln.
«Lernprozesse digital unterstützen»
Tipps & Tools für Trainer und Coaches
Transaktionsanalyse im Seminaralltag: Wie Trainer Lernprozesse wirksam gestalten
Die Digitalisierung ist in der Erwachsenenbildung angekommen. Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB hat reagiert. Im neuen SVEB-Weiterbildungszertifikat «Lernprozesse digital unterstützen» können sich Ausbildende
Handys, Tablets und Laptops öffnen den Zugang zu einer neuen Welt voller Lernsoftware und -apps. E-Learning ergänzt den traditionellen Unterricht. Diese neuen Möglichkeiten gilt es, gekonnt und methodisch durchdacht einzusetzen. Lehrpersonen stehen vor der Herausforderung, sich für diese neue Realität fit zu machen. Dies bedingt einerseits den Willen, sich digital weiterzubilden, andererseits auch das Bewusstsein, dass es nicht mehr nur genügt, die Lerninhalte mit analogen Methoden weiterzugeben.
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Eine Übersicht mit hilfreichen Applikationen und persönlichen Empfehlungen für den Unterricht erhalten Sie unter www.lernwerkstatt.ch/ digital-fit
Face-to-Face-Setting ist in Anbetracht der sozialen Bedürfnisse der Menschen unabdingbar und für den Lernerfolg von hoher Wichtigkeit. Lehrpersonen müssen sich aber nun zwingend weiterbilden, um im digitalisierten Ausbildungsmarkt der Zukunft zu bestehen.
nur einige Beispiele. Demgegenüber müssen sich viele Kursleitende wohl eher noch zu den «digitalen Dinosauriern» zählen.
Erfolgreiche Erwachsenenbildung entsteht nicht allein durch gute Inhalte. Entscheidend ist, wie Teilnehmende miteinander kommunizieren, wie sie sich im Seminar wahrgenommen fühlen und ob Reflexion, Austausch und Entwicklung möglich werden. Genau hier bietet die Transaktionsanalyse ein wirkungsvolles Instrumentarium.
Digitale Fitness
Transaktionsanalyse (TA) hilft, Kommunikation bewusster zu gestalten, Gruppendynamiken besser zu verstehen und Lernprozesse nachhaltig zu begleiten.
Lernen beginnt in der Beziehung
Neue Lernsettings
Die junge Generation, welche nun in die Erwachsenenbildung drängt, ist mit den neuen Technologien aufgewachsen und setzt diese wie selbstverständlich ein. Ein E-Learning über das Smartphone während der Bahnfahrt, der Austausch in der Gruppe mit anderen Kursteilnehmenden über eine Ap
In der Erwachsenenbildung reicht reine Wissensvermittlung nicht aus. Teilnehmende erwarten praxisnahe, aktivierende und persönliche Lernräume. Gleichzeitig bringen sie unterschiedliche Erfahrungen, Erwartungen und Kommunikationsmuster mit. Seminare werden dadurch anspruchsvoller – besonders dann, wenn Widerstände, Unsicherheiten oder Spannungen entstehen.
Wichtiges in Kürze
· Lehrgangsdauer: 5 Präsenztage und Distance-Learning, total 129 Lernstunden
· Teilnehmerzahl: max. 16 Personen
Das neuen SVEB-Weiterbildungszertifikat «Lernprozesse digital unterstützen» vermittelt die erforderlichen Kompetenzen für eine moderne Unterrichtsgestaltung. Die Teilnehmenden werden befähigt, im eigenen Fachbereich digital gestützte Lernprozesse mit Erwachsenen didaktisch zu planen, umzusetzen und zu reflektieren. Die Lernwerkstatt Olten bietet die Weiterbildung an sieben Standorten an. Es werden einfache und sofort umsetzbare Tools, digitale Lernsettings und Apps behandelt, und dies device- und betriebssystemunabhängig.
Die Transaktionsanalyse nach Eric Berne unterstützt Bildungsfachleute da-
bei, genau diese Dynamiken besser zu verstehen. Sie macht sichtbar, wie Menschen denken, fühlen und kommunizieren. Mit verständlichen Konzepten wie Ich-Zuständen, Transaktionen oder Skriptmustern liefert sie praxisnahe Werkzeuge für den Seminaralltag.
Kommunikation bewusster gestalten Besonders hilfreich ist die TA bei der Gestaltung von Kommunikation. Trainer erkennen schneller, aus welcher Haltung Teilnehmende reagieren – etwa sachlich, emotional oder angepasst. Gleichzeitig reflektieren sie ihr eigenes Verhalten bewusster. Dadurch entstehen klarere Gespräche, weniger Missverständnisse und eine konstruktive Lernatmosphäre.
Zwingende Weiterbildung Ausbildende wird es auch zukünftig brauchen, denn der Präsenzunterricht wird nicht ganz verschwinden. Das
Reflexion statt Frontalunterricht
Die Transaktionsanalyse passt besonders gut zu modernen Lernformaten. Sie verbindet Theorie mit Selbsterfahrung, Reflexion und direkter Anwendung. Lernen wird nachhaltiger, weil Denken, Fühlen und Handeln miteinander verknüpft werden.
· Teilnehmende: Personen die mit Smartphone, Tablet oder Laptop praxisorientiert digitale Lernwelten gestalten möchten
· Voraussetzung: SVEB-Zertifikat Kursleiter/in oder Praxisausbilder/in
· Kursorte: Basel, Bern, Luzern, Olten, St. Gallen, Winterthur, Zürich
PRAXISTIPP
· Preis: CHF 1950.–50 % Ermässigung für Unternehmen in Berggebieten www.lernwerkstatt.ch/berghilfe
Inspirationen rund um die faszinierende Welt der Transaktionsanalyse www.ta-praxis-akademie.ch
· Termine und Anmeldung: www.lernwerkstatt.ch/digital
Ausbildende machen sich im SVEBWeiterbildungszertifikat «Lernprozesse digital unterstützen» fit für die digitale Bildungszukunft.
Gerade in anspruchsvollen Situationen zeigt sich der Nutzen der TA: Wenn Teilnehmende dominant auftreten, sich zurückziehen oder Konflikte entstehen, hilft die Transaktionsanalyse, Muster frühzeitig wahrzunehmen und professionell darauf zu reagieren. Statt vorschnell zu bewerten, können Erwachsenenbildner/innen gezielt Interventionen setzen und Lernprozesse wieder aktivieren.
DANIEL HERZOG ist Bildungsexperte und Co-CEO der Lernwerkstatt Olten – das schweizweit führende Bildungszentrum für Erwachsenenbildung, Coaching, Beratung und Personalmanagement.
Daniel Herzog gründete vor 22 Jahren die Lernwerkstatt Olten und leitet in einem Dreierteam die heute grösste Anbieterin von Lehrgängen für Erwachsenenbildung, Coaching und Mentoring.
www.lernwerkstatt.ch
Tel. +41 62 291 10 10
Tel.: +41 62 291 10 10 www.lernwerkstatt.ch
Andere Orte. Tiefere Trainings –Die GSA-Erfahrung.
Lernen passiert immer weniger im Seminarraum und immer mehr zwischen Kundenmail und Kaffeeküche. Empathie baut Nähe. Nähe schafft psychologische Sicherheit. Dort wächst Können.
Trainer, Coaches und Speaker sprechen täglich über Veränderung, Verantwortung, Kommunikation und Führung. Doch Hand aufs Herz: Wie viele Lernräume fühlen sich heute noch wirklich intensiv an?
Viele Seminare finden in modernen Hotels statt – mit Flipcharts, Theorie, moderner Technik und einem grossen Methodenkoffer. Das hat seine Berechtigung. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach echter Erfahrung, Tiefe und Formaten, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern etwas auslösen. Genau daraus entstand im GSA Chapter Schweiz eine neue Idee: Trainings- und Austauschformate an Orten anzubieten,
an denen Leadership und Gruppenleitung unmittelbar erlebbar werden. Nicht künstlich. Sondern echt. Denn manchmal verändert ein Gespräch auf einem Berg mehr als drei Tage Konferenzraum. Und manchmal zeigt ein Segelschiff schneller als jede PowerPoint, wie Menschen wirklich führen.
Lernen ausserhalb des Seminarraums
Gemeinsam mit Lisa Boje (ehem. VizePräsidentin) und Nicola Hammerschmidt (aktuelle Vize-Präsidentin der GSA Schweiz) entstehen derzeit mehrere aussergewöhnliche Formate für Trainer, Coaches und Führungskräfteentwickler.
Das Leader-Ship auf dem Rhein Ein zweitägiges Leadership- und Gruppenleitungs-Deep-Dive auf einem Kreuzfahrtschiff während zwei Tagen. Zwischen Wasser, Bewegung und Reflexion entsteht ein Raum für Klarheit, Kommunikation, Selbstführung und echte Begegnung. Das Format richtet sich an Menschen, die Führung und Gruppenleitung nicht nur lernen, sondern erleben wollen.
Das GSA Hütten-Barcamp
Kein steifes Kongressformat, sondern Austausch, Ideen, lernen voneinander. Ein ungezwungener Raum – exklusiv für Mitglieder des GSA Chapters Schweiz – um Erfahrungen, Methoden, Cases und Fragen miteinander zu teilen. Mit Lagerfeuergesprächen statt Hochglanzbühne. Mit echten Diskussionen und Break-Out-Räumen statt Selbstdarstellung. Und dann ist da noch eine dritte Idee, die vielleicht die intensivste von allen werden könnte.
Ostsee High Intensive – Führung, Gruppendynamik & Verantwortung auf See
Was passiert mit Kommunikation, wenn plötzlich Wind aufkommt? Wie reagieren Menschen unter Druck? Und wie gelingt es Trainern und Coaches, Räume zu halten, wenn Dynamik entsteht?
Foto: David Avolie
Genau dort setzt das neue Format «Avalon» auf der SY Symphony an. Sie ist kein klassisches Charterboot. Sie ist ein Erfahrungsraum.
Bei einer 4,5-tägigen Ausfahrt auf der Ostsee erleben maximal zwei bis vier Teilnehmende ein intensives Train-theTrainer-Format rund um Leadership, Gruppendynamik, Facilitation und Selbstführung. Begleitet wird die Reise von Skipperin, Leadership-Expertin und Interim Managerin Lisa Boje sowie Trainerin, Managementberaterin und Coach Nicola Hammerschmidt. Die Teilnehmenden sitzen nicht passiv an Deck. Sie übernehmen Verantwortung – für Kommunikation, Navigation, Entscheidungen, Crew und Schiff. Ganz gleich mit welchen nautischen Vorkenntnissen sie an Bord kommen. Natürlich sicher begleitet. Bei Sonne und bei Regen. Echt, real und gerne auch herausfordernd. Denn genau darin liegt die Kraft des Formats.
Warum Coaches und Trainer davon profitieren
Viele Menschen, die andere begleiten, kennen Ähnliches:
• Gruppenprozesse kippen plötzlich
• Widerstände entstehen
• Energie geht verloren
• Unsicherheit wird spürbar
• Verantwortung wird dauerhaft getragen
Doch nur wenige Formate erlauben es, diese Dynamiken live zu erleben, professionell zu reflektieren und sich selbst dabei persönlich zu entwickeln.
Auf einem Segelschiff werden Rollen, Kommunikation und Vertrauen unmittelbar sichtbar. Man kann Verantwortung nicht delegieren, Dynamik nicht wegmoderieren, Unsicherheit nicht verstecken. Aber Resilienz ist erfahr- und lernbar. Leadership wird sichtbar und spürbar. Das Meer liefert unmittelbares Feedback – nicht gegen Menschen, sondern für Entwicklung.
Vom Methodenwissen zur Haltung Im Zentrum steht nicht die perfekte Methode. Sondern Haltung. Wie bleibe ich ruhig, wenn andere unruhig werden? Wie kommuniziere ich klar? Wie halte ich Gruppen? Wie schaffe ich Vertrauen? Wie gebe ich gekonnt und für alle spürbar den Weg vor? Das Ostsee-Format verbindet deshalb:
• Leadership
• Gruppendynamik
• Selbstführung
• Reflexion
• Naturerfahrung
• Peer-Coaching
• intensive Gespräche
• echte Verantwortung
Es entsteht eine Tiefe und Intensität, die klassische Seminarsettings kaum ermöglichen.
Die GSA als Raum für neue Lernformate
Die German Speakers Association lebt von Austausch, Entwicklung und Menschen, die neue Wege ausprobieren. Das Schweizer Chapter steht für Nähe, Netzwerk und persönliche Begegnung. Die neuen Formate zeigen: Lernen muss nicht immer im Seminarhotel stattfinden. Sondern manchmal auf einem Schiff, auf einem Berg, am Wasser oder mitten im echten Leben. Dort, wo Kommunikation unmittelbarer wird. Wo Menschen Verantwortung übernehmen. Und wo Entwicklung nicht nur verstanden, sondern erlebt wird. Denn genau dort beginnt oft die tiefste Form von Leadership.
NICOLA HAMMERSCHMIDT Vize-Präsidentin der GSA Schweiz, Managementberaterin, Trainerin & Coach für Leadership und Gruppendynamik
LISA BOJE
«Shift happens!» Führungskräfte-Empowerment, Krisenverwandlerin, Top 100 Excellence-Trainerin, Bestseller-Autorin, Interimsmanagerin
www.germanspeakers.ch
Foto: Nina Grützmacher
Die neue SeminarKulinarik – Effizienz auf dem Teller
Die Kosten für Ware und Personal steigen. Wie können Seminarhotels und Planer eine erstklassige Verpflegung bieten, ohne das Budget zu sprengen? Gefragt sind Konzepte, die kulinarischen Genuss mit wirtschaftlicher Vernunft vereinen und den Fokus auf das Wesentliche legen.
Brainfood statt Mittagstief: Die neue Leichtigkeit der Kalkulation
Das klassische Drei-Gang-Menü mit schwerem Fleischgang und Rahmsauce hat in modernen Seminarräumen weitgehend ausgedient. Der Grund ist nicht nur der Wunsch nach einer gesünderen Ernährung, sondern auch die knallharte wirtschaftliche Realität. Fleischlose Konzepte und «Brainfood» erweisen sich als doppelt effizient: Sie fördern die Konzentration der Teilnehmenden und lassen sich für die Gastronomie besser kalkulieren.
Wer auf pflanzliche Proteine, Vollkornprodukte und frische, saisonale Zutaten setzt, reduziert die Abhängigkeit von den volatilen Preisen am Fleischmarkt. Ein innovatives vegetarisches Buffet mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreide bietet oft eine höhere Marge bei gleichzeitig sinkendem Food-Waste. Da pflanzliche Komponenten in der Vorbereitung (Mise en Place) häufig flexibler zu handhaben sind als empfindliche Filetstücke, entlastet dies zudem die Kü-
chencrew zu Stosszeiten. Für die Planer bedeutet das: Keine müden Gesichter im Nachmittagstief und ein attraktives Verpflegungsangebot, das modern wirkt und gleichzeitig das Budget schont.
Self-Service-Trends:
Flexibilität durch «Grab-and-go» Der eklatante Fachkräftemangel in der Hotellerie zwingt zu neuen Denkansätzen im Service. «Grab-and-go»-Stationen sind hierbei die Antwort auf den steigenden Kostendruck beim Personal. Statt einer festen Kaffeepause, bei der Servicepersonal für zwei Stunden bereitstehen muss, um Tassen nachzufüllen, setzen immer mehr Häuser auf permanente Genuss-Stationen.
Diese Stationen bieten den Teilnehmenden maximale Freiheit. Ob ein schneller Espresso zwischen zwei Workshops oder ein gesunder Snack für den Weg zum nächsten Programmpunkt – die Selbstbedienung passt perfekt zum beschleunigten Rhythmus moderner Veranstaltungen. Für das Hotel reduziert
sich der Aufwand auf das regelmässige Bestücken der Stationen. Ein weiterer Vorteil: Die Flexibilität steigt massiv. Wenn ein Workshop länger dauert, steht niemand vor kalten Getränken oder abgeräumten Buffets. Diese Form der Effizienz wird von den Gästen nicht als Verzicht, sondern als Zugewinn an Autonomie wahrgenommen.
Transparente Kosten: Das Ende der starren Pauschale? Über Jahrzehnte war die Seminarpauschale das Mass aller Dinge. Doch in Zeiten massiver Preissteigerungen in der Lieferkette geraten diese All-inclusive-Modelle unter Druck. Hotels müssen hohe Risikopuffer in die Pauschalen einrechnen, was die Preise für die Planer in die Höhe treibt. Die Folge: Modulare Abrechnungsmodelle feiern ein Comeback.
Immer mehr Unternehmen fordern Transparenz und wollen nur das bezahlen, was tatsächlich konsumiert wurde («Pay-per-use»). Anstatt einer
Moderne Self-Service-Stationen senken die Personalkosten und bieten den Teilnehmenden die Freiheit, sich genau dann zu verpflegen, wenn es der Zeitplan erlaubt.
Pauschale, die den Konsum von fünf Litern Mineralwasser pro Person kalkuliert, wird nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet. Das erfordert zwar eine präzisere Erfassung seitens des Hotels, bietet aber für beide Seiten grosse Vorteile. Der Planer zahlt keine versteckten Pauschalgebühren für Leistungen, die nicht abgerufen werden, und das Hotel schützt sich vor unvorhersehbarem Mehrverzehr. Zudem fördert dieses Modell die Nachhaltigkeit: Wenn jeder konsumierte Gegenstand einen Preis hat, sinkt die Neigung zur Verschwendung –ein entscheidender Faktor für die Ökobilanz eines Events.
Fazit: Weniger ist mehr Wert Die neue Seminar-Kulinarik zeichnet sich durch eine intelligente Reduktion aus. Effizienz auf dem Teller bedeutet nicht sparen am falschen Ende, sondern die Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den grössten Mehrwert für den Gast bieten. Durch leichte Kost, innovative Selbstbedienungskonzepte und faire, transparente Abrechnungsmodelle entsteht eine Win-win-Situation für Hotels und Veranstalter. Die Zukunft gehört jenen Häusern, die Kulinarik nicht mehr
als starre Dienstleistung, sondern als flexiblen, wirtschaftlich optimierten Prozess verstehen.
SO OPTIMIEREN SIE IHR KULINARIK-BUDGET
• Modulare Abrechnung prüfen: Fragen Sie gezielt nach «Pay-per-use»Modellen für Getränke und Snacks. Wer nur den tatsächlichen Verbrauch zahlt, vermeidet versteckte Risikopuffer in starren Pauschalen.
• Veggie-Quote bewusst erhöhen: Setzen Sie den Fokus auf kreative, fleischlose Menüs. Das senkt nicht nur die Pro-Kopf-Kosten beim Wareneinsatz, sondern verhindert auch das gefürchtete Mittagstief im Seminarraum.
• «Grab-and-go» bevorzugen: Nutzen Sie permanente Selbstbedienungsstationen des Hotels anstelle von starr getakteten Kaffeepausen. Das spart Servicegebühren und gibt Ihnen maximale Flexibilität im Zeitplan.
• Deadline für Teilnehmerzahlen nutzen: Reizen Sie die vertraglich vereinbarte Frist für die finale Personenmeldung voll aus. So zahlen Sie am Ende garantiert keine teuren «No-Shows», falls Teilnehmende kurzfristig absagen.
• Regionale Menüs anfragen: Erkundigen Sie sich nach saisonalen Angeboten des Küchenchefs. Gerichte mit Zutaten aus der Region sind oft weniger anfällig für extreme Preisschwankungen auf den globalen Lebensmittelmärkten.
• Massgeschneiderte Pausenlängen: Kürzere, intensive Stehpausen mit Fokus auf Fingerfood und Fokus-Food sind oft kostengünstiger und dynamischer als ausgedehnte Sitzpausen, die zusätzlichen Service erfordern.
CAMPUS SURSEE – Ein Ort für starke Veranstaltungen
Ob Kongress, Generalversammlung, mehrtägiges Seminar oder Produktepräsentation: Wer Veranstaltungen organisiert, weiss, dass nicht nur der Anlass selbst zählt, sondern das Zusammenspiel aller Details. Genau hier setzt der CAMPUS SURSEE an. Das grösste Seminar- und Bildungszentrum der Schweiz vereint Räume, Hotel, Gastronomie, Technik und Freizeitangebote auf einem einzigen Areal – zentral gelegen im Herzen der Schweiz.
Mit 67 Seminar- und Veranstaltungsräumen, rund 550 Hotelzimmern und einer modernen Infrastruktur sowie über 1000 Parkplätzen und guter ÖV-Anbindung bietet der CAMPUS SURSEE ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen jeder Grösse. Besonders bei mehrtägigen Formaten zeigt sich der Vorteil der kurzen Wege: Tagen, essen, übernachten und networken finden am selben Ort statt. Das spart Zeit, vereinfacht die Organisation und schafft Raum für Begegnungen.
Ideal für Grossveranstaltungen Herzstück für Grossveranstaltungen ist die nachhaltige Eventhalle. Sie bietet Platz für bis zu 1000 Personen und lässt sich flexibel an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. Vom Kongress
über Bankette bis hin zu Messen oder Firmenanlässen ist am Campus alles möglich. Die Halle kann in zwei Bereiche unterteilt werden und verfügt zusätzlich über ein grosszügiges Foyer. Moderne Veranstaltungstechnik, professionelle Betreuung sowie direkte Zufahrtsmöglichkeiten sorgen dafür, dass auch komplexe Events effizient umgesetzt werden können.
Bühne für Fahrzeuge und Technik Dank der robusten Infrastruktur eignet sich der CAMPUS SURSEE zudem ideal für Präsentationen und Ausstellungen von Fahrzeugen, Maschinen oder technischen Geräten. Die Eventhalle ist ebenerdig zugänglich und für hohe Bodenlasten ausgelegt – ein entscheidender Vorteil für Branchen aus Mobilität, Industrie, Bau oder Medizinaltechnik.
Gelebte Nachhaltigkeit
CAMPUS SURSEE ist zudem Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Swisstainable.
Besondere Events entstehen gemeinsam
Was den Standort besonders macht, ist jedoch die Kombination aus Grösse und persönlicher Betreuung. Ob kleine Klausur oder Grosskongress: Veranstaltungen werden nicht einfach durchgeführt, sondern gemeinsam geplant und individuell begleitet. Genau deshalb vertrauen Unternehmen, Verbände und Organisationen aus unterschiedlichsten Branchen seit Jahren auf den CAMPUS SURSEE.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Nachhaltigkeit. Die Eventhalle ist CO₂-neutral im Betrieb und nach Minergie-A zertifiziert. Photovoltaikanlagen, Regenwassernutzung, energieeffiziente Gebäudetechnik sowie nachhaltige Gastronomiekonzepte gehören ebenso dazu wie E-Ladestationen und Sharing-Angebote auf dem Areal. Der Stiftung CAMPUS SURSEE Postfach CH-6210 Sursee
Wer im Sommer bereits an Weihnachten denkt, schenkt seinem Team später einen besonderen Moment. Denn gute Weihnachts- und Teamanlässe sind oft früh ausgebucht – erst recht, wenn sie mehr sein sollen als ein gemeinsames Abendessen. Der Lichterzauber Appenzell im Resort Hof Weissbad bietet vom 16. bis 30. Januar 2027 den passenden Rahmen für einen stimmungsvollen Winterabend.
Interaktiv. Gemeinsam. Erleben. Wenn der Winter das Appenzellerland in stilles Licht taucht, wird der Lichterzauber Appenzell im Resort Hof Weissbad zur Bühne für besondere Begegnungen. Vom 16. bis 30. Januar 2027 entfaltet sich hier ein atmosphärisches Erlebnis, das Gruppenanlässen eine aussergewöhnliche Note verleiht –stilvoll, stimmungsvoll und mit viel Sinn für Genuss. Das Angebot richtet sich an Teams, Kundenanlässe, Vereine und Gruppen ab 4 Erwachsenen.
Der Abend beginnt mit einem herzlichen Empfang und Apéro, bevor der signalisierte Rundgang durch die kunstvoll inszenierten Lichtwelten führt. Zwischen leuchtenden Installationen und winterlicher Stimmung entsteht Raum für Gespräche, gemeinsames
Staunen und unvergessliche Momente. Im Anschluss begleitet Live-Musik im Classic Pavillon durch den Abend, bevor im Wintergarten ein sorgfältig komponiertes 4-Gang-Zaubermenü serviert wird.
So wird der Lichterzauber Appenzell zum idealen Rahmen für Anlässe, die weit über ein klassisches Dinner hinausgehen. Ob als gepflegter Kundenanlass, als wertschätzender Abend für Mitarbeitende oder als stimmungsvoller Vereinsausflug – hier verbinden sich Gastlichkeit, Kulinarik und Inszenierung zu einem Erlebnis für alle Sinne. Zur Auswahl stehen ein Standard-Package für CHF 120 pro Person sowie ein All-inclusive-Angebot für CHF 150 pro Person. Sehr gerne können auch Zimmer dazu gebucht werden.
Da der Lichterzauber nur an wenigen Tagen stattfindet, lohnt sich eine frühzeitige Reservation – am besten bereits jetzt im Sommer. Sie buchen, wir organisieren.
Anfragen für Gruppenanlässe: lichterzauber@hofweissbad.ch
Ein Ort, an dem Ideen reifen und Ergebnisse entstehen
Wenn der Sommer den Schützengarten in sattes Grün taucht, zeigt sich das Hotel Restaurant Schützen Rheinfelden als Seminarort mit besonderer Atmosphäre. Direkt am Eingang zur historischen Altstadt verbindet das Traditionshaus seit 1846 Gastfreundschaft, zeitgemässe Infrastruktur und ein Umfeld für konzentriertes Arbeiten und inspirierende Begegnungen.
Überzeugende Rahmenbedingungen für erfolgreiche Seminare
Das Hotel Schützen bietet ideale Voraussetzungen für Seminare, Tagungen, Workshops und kreative Formate. Unterschiedlich grosse, klimatisierte Räume sorgen auch an warmen Tagen für angenehme Bedingungen. Helle Räume, flexible Nutzungsmöglichkeiten und kurze Wege schaffen einen reibungslosen Ablauf und eine produktive Arbeitsatmosphäre.
Zur Qualität des Seminarerlebnisses trägt auch die Verpflegung bei: Das Restaurant Schützen setzt auf saisonale, regionale Produkte mit französisch inspirierter Note. In den Sommermonaten lädt zudem der Schützengarten zu erholsamen Pausen im Grünen ein – ein Pluspunkt, der jede Veranstaltungen zusätzlich aufwertet.
Mehr Raum für Austausch und Inspiration
Neben dem klassischen Seminarangebot eignet sich das Hotel Schützen auch für Chor- und Orchesterproben oder musikalische Probewochenenden. Der Schützenkeller bietet dafür gute Akustik, grosszügigen Platz und eine ruhige Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten.
Professioneller Rahmen für besondere Momente
Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, Veranstaltungen stimmig abzurunden. Auftritte im atmosphärischen Schützenkeller mit Bühne, E-Piano sowie moderner Sound- und Lichttechnik bieten Ensembles einen professionellen und persönlichen Rahmen.
Zentral gelegen, persönlich begleitet
Nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, ist das Hotel Schützen bestens erreichbar. Die 26 modernen Hotelzimmer ermöglichen komfortable Mehrtagesaufenthalte mit kurzen Wegen. Das erfahrene Schützen-Team begleitet Veranstaltungen engagiert, aufmerksam und zuverlässig – von der Planung bis zum gelungenen Abschluss.
Highlights 26 moderne Hotelzimmer Veranstaltungsräume von 2 – 100 Pers.
· Schützenkeller mit Bühne, Soundund Lichtanlage
Restaurant mit Schützengarten
· Rahmenprogramme zur sinnvollen Ergänzung von Meetings, wie: Fachvorträge durch die Klinik Schützen Rheinfelden, Escrima oder Dine Around in den Restaurants der Schützen Hotels Rheinfelden
SCHÜTZEN HOTELS
RHEINFELDEN
EDEN IM PARK | SCHÜTZEN RHEINFELDEN | SCHIFF AM RHEIN Bahnhofstrasse 19
Gute Erreichbarkeit, moderne Infrastruktur, effiziente Abläufe, innovative Gastronomie sowie herzliche Mitarbeitende – dies ist der erfolgreiche Mix, den die Besucher*innen vom SEEDAMM PLAZA in Pfäffikon SZ so mögen.
Das SEEDAMM PLAZA bietet Raum für Kongresse, Tagungen und Bankette bis zu 1000 Personen. Dazu gehören die Event Hall und der Da Vinci Saal, die als Plenum oder Ausstellungsraum beliebt sind. Die weiteren 40 Tagungsräume sind für Seminare oder Meetings bestens geeignet. Das MICE-Team organisiert nicht nur Business Events, Bankette und Privatanlässe im Haus, es entwickelt mit dem Kunden passende Rahmenprogramme, von traditionell bis aussergewöhnlich. Für den Veranstalter ist jeweils eine Person im SEEDAMM PLAZA verantwortlich, die ihn und seinen Event von A bis Z begleitet.
Gute Erreichbarkeit, moderne Infrastruktur, effiziente Abläufe, innovative Gastronomie sowie herzliche Mitarbeitende – dies ist der erfolgreiche Mix, den die Besucher*innen vom SEEDAMM PLAZA in Pfäffikon SZ so mögen.
wählt den Weinraum, ein Bijou aus Glas und Holz, wo bis zu 28 Gäste Platz finden.
In Bahnminuten von der Zürcher City aus und zehn Gehminuten durch das Naturschutzgebiet Frauenwinkel erreichen jährlich Tausende Seminarbesucher das Hotel SEEDAMM PLAZA. Seit der Eröffnung im Jahr 1998 hat sich das Haus zum grössten unabhängigen Kongresszentrum der Schweiz und «House of Events» entwickelt. 40 klimatisierte Räume von 30 m2 bis 420 m2, ausgestattet mit modernster Informatik und Kommunikations-Infrastruktur stehen zur Verfügung, zusammen mit 142 Zimmern. Attraktiv für Grossanlässe jeglicher Art ist die multifunktionale Plaza Event
vielseitige Gastronomie im SEEDAMM PLAZA. Dank der flexiblen Anordnung der Tische und Stühle können Tagungsteilnehmende ihre Mittagspause auf Wunsch im Restaurant geniessen. Wer es diskret mag, wählt den Weinraum, ein Bijou aus Glas und Holz, wo bis zu 28 Gäste Platz finden.
Hall (670 m2). Sie eignet sich sowohl für festliche Dîners, Konzerte wie auch Modeschauen und Ausstellungen. Die Lage in der Natur ist auch ideal für Rahmenprogramme. See, Hügel und Alpen bieten ein wunderbares Panorama und viele Möglichkeiten für Teamaktivitäten.
Entspannung und Unterhaltung
Das SEEDAMM PLAZA bietet viel Raum und Platz für Kongresse, Tagungen und Bankette. Dazu gehört der Konferenzraum Da Vinci, der grösste im Haus, der als Plenum oder Ausstellungsraum beliebt ist. Die weiteren 40 Tagungsräume sind für Seminare oder Meetings bestens geeignet.
Alles aus einer Hand
Das MICE-Team organisiert nicht nur Business Events, Bankette und Privatanlässe im Haus, es entwickelt mit dem Kunden passende Rahmenprogramme, von traditionell bis aussergewöhnlich. Für den Veranstalter ist jeweils ein erfahrener Event Manager verantwortlich, der ihn und seinen Event von A bis Z begleitet.
Neben den grosszügig angelegten Seminar- und Event-Räumen wertschätzen die Veranstalter besonders die vielseitige Gastronomie im SEEDAMM PLAZA. Dank der flexiblen Anordnung der Tische und Stühle können Tagungsteilnehmende ihre Mittagspause im mediterranen OLEA oder japanischen KAORI geniessen. Wer es diskret mag,
Gutes Essen inspiriert und gehört einfach dazu Neben den grosszügig angelegten Seminar- und Event-Räumen wertschätzen die Veranstalter besonders die
Gutes Essen inspiriert und gehört einfach dazu Kaffeepause und Lunch müssen schnell gehen; neben der Stärkung von Geist und Körper muss das Essen auch gute Laune bereiten. Ob Steh-Lunch, Tavolata, Apéro, Dine Around an der Front und im Backstage, das Seminar- & EventTeam kann aus dem Vollen schöpfen.
Kaffeepause und Lunch müssen schnell gehen; neben der Stärkung von Geist und Körper muss das Essen auch gute Laune bereiten. Ob StehLunch, Tavolata, Apéro, Dine Around an der Front und im Backstage, das Seminar & Event-Team kann aus dem Vollen schöpfen. Es weiss genau, welche Art von Event zu welcher Gruppe passt, sodass Mitarbeiter- oder Kundenanlässe zu unvergesslichen Erlebnissen werden.
Dank der internen Events wie Oktoberfest (jeweils Oktober) oder des Asian Food & Culture Festivals (jeweils November) werden Mitarbeiter- oder Kundenanlässe zu unvergesslichen Erlebnissen. Das Team von MICE-Profi und Vize-Direktor Daniel Leithner weiss genau, welche Art von Event für welche Target Group geeignet ist.
Umfangreiches Raumangebot
Umfangreiches Raumangebot
to date, viele davon mit Blick auf den Zürichsee. Überdies betreibt das Seminarhotel ein hauseigenes All-in-One Streaming Studio für Aufzeichnung von Präsentationen und moderierten Inhalten zur Verbreitung über das Internet. Dank der professionellen Infrastruktur kann das Studio auf nahezu alle Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden. Zum Tagungsangebot gehören das Hotel mit 142 Gästezimmern, der Break & Game Room für beste Unterhaltung sowie der Gym- & Sauna-Bereich.
Sei es nach einem anstrengenden Seminartag oder einem Ausflug – für Entspannung sorgen die behagliche Ambiance in den Gästezimmern wie auch der Saunabereich während Sportbegeisterte sich im Fitnessraum treffen. Der Break & Game Room mit Spielkonsolen und Dartscheibe, Tischfussball, ein Billardtisch, Tischtennis das XXLSchach sowie das angeschlossene Casino Pfäffikon runden das Angebot an in-house Aktivitäten ab.
Nachhaltigkeit mit «Swisstainable» Als Unternehmen mit dem Label «Swisstainable Level III – leading» von Schweiz Tourismus bezeugt das SEEDAMM PLAZA seine Nachhaltigkeitsbestrebungen.
SEEDAMM PLAZA
Nachhaltigkeit mit «Swisstainable» Als Unternehmen mit dem Label «Swisstainable Level III – leading» von Schweiz Tourismus bezeugt das SEEDAMM PLAZA seine Nachhaltigkeitsbestrebungen.
Das führende Seminar & Kongresshotel SEEDAMM PLAZA am linken Zürichsee kann mit Konferenzräumen von 209 bis 420 m2 für 30 bis 550 Personen trumpfen. Weiter gibt es Tagungsräume von 114 bis 200 m2 für 25 bis 150 Personen plus Seminarräume von 30 bis 86 m2 für bis zu 60 Personen. Alle sind technisch up to date, viele davon mit Blick auf den Zürichsee.
Das seit 25 Jahren führende Seminar- & Kongresshotel SEEDAMM PLAZA kann mit Konferenzräumen von 209 bis 420 m2 für 30 bis 550 Personen trumpfen. Weiter gibt es Tagungsräume von 114 bis 200 m2 für 25 bis 150 Personen plus Seminarräume von 30 bis 86 m2 für 1 bis 60 Personen. Alle sind technisch up
Am Vierwaldstättersee finden Meetings, Workshops und Firmenanlässe den perfekten Rahmen für inspirierende Begegnungen und nachhaltige Ergebnisse. Der Vitznauerhof, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft, schafft eine harmonische Atmosphäre, die Kreativität und Produktivität fördert. Geniessen Sie eine ruhige, inspirierende Umgebung – ideal für neue Ideen.
Flexible Veranstaltungsräume für jedes Event
Unsere 6 modernen Tagungsräume bieten Platz für bis zu 200 Personen. Jeder Raum ist mit der neuesten Technik ausgestattet und sorgt für ein angenehmes Raumklima mit Seesicht.
Exklusive kulinarische Highlights
Das Sens am See bietet ein exklusives Erlebnis und eignet sich ideal für Kundenanlässe, Business-Dinners oder Abschlussabende. Besonders attraktiv ist unsere private Kitchen Party, welche individuell auf Ihre Wünsche angepasst wird und für unvergessliche Momente sorgt.
Fondueschiff – die perfekte Location für Ihre Weihnachtsfeier Geniessen Sie mit Ihrem Team ein stimmungsvolles 3-Gang-Fondue-Menu in einzigartiger Atmosphäre. Bei einer exklusiven Buchung und auf Anfrage, kann eine Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee mitgebucht werden. Das Fondueschiff «Vitznauerhof» legt vom 2. November bis 11. Dezember 2026 am Steg des Vitznauerhof an.
Raum Grösse Kapazität Besonderheiten
Le Lac 1 bis 6 25 – 145 m² bis 200 Personen Flexibel, modern, klimatisiert
Salon Forêt 29 m² bis 8 Personen
Saal Festivités 123 m² bis 80 Personen
Veranda Lounge 71 m² flexibel
Heller Raum, ideal für kleine Meetings
Historischer Festsaal, bis 120 Personen mit angrenzendem Restaurant
Zugang zum Garten, Loungemöbel für besondere Atmosphäre
Restaurant Sens 10 bis 40 Personen Direkt am See, ideal für exklusive Anlässe
Höhepunkte im Hotel Vitznauerhof
· 53 Hotelzimmer mit Blick auf den See oder die Berge 900m2 SPA - & Wellnesbereich
· Wunderschöne Parkanlage direkt am Vierwaldstättersee Moderne Tagungstechnik
· Gault-Millau-Ausgezeichnetes (13 Punkte) Restaurant Inspiration Moderne Tagungstechnik für optimale Veranstaltungen Für Seminare und Gruppen ganzjährig geöffnet
Pauschalen
Individuelles Bausteinprinzip bei der Zusammensetzung ihres Events
Internationale Kongresse inmitten der Bündner Bergwelt
Davos zählt zu den führenden Kongressdestinationen im Alpenraum und verbindet moderne Infrastruktur mit der eindrucksvollen Bergwelt Graubündens. Als Austragungsort des World Economic Forum und zahlreicher internationaler Fachveranstaltungen verfügt die Stadt über langjährige Erfahrung in der Durchführung anspruchsvoller Kongresse und Events.
Das Kongresszentrum Davos bietet auf 12 000 Quadratmetern insgesamt 34 flexibel kombinierbare Räume für Veranstaltungen mit bis zu 5000 Personen. Die moderne Infrastruktur ermöglicht individuelle Raumkonzepte für Kongresse, Ta-
gungen, Workshops und Ausstellungen unterschiedlichster Grössenordnungen. Dank hoher technischer Standards, professioneller Betreuung und effizienter Organisation geniesst Davos international einen ausgezeichneten Ruf als Veranstaltungsort für Kongresse aus Wissenschaft, Medizin, Forschung, Wirtschaft und Kultur.
Im Bereich Nachhaltigkeit verfolgt Davos einen konsequent zukunftsorientierten Ansatz. Das klimaneutrale Kongresszentrum schafft optimale Voraussetzungen für nachhaltige Veranstaltungen und bietet Organisatoren die Möglichkeit, eventbezogene Emissionen transparent
zu erfassen und zu kompensieren. Die Nutzung erneuerbarer Energien, darunter eine Solaranlage auf dem Kongressdach, sowie die enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten unterstreichen das Engagement für verantwortungsbewusstes Handeln. Mit der klaren Zielsetzung, bis 2030 der erste klimaneutrale Ferienort der Schweiz zu werden, stärkt Davos seine Position als nachhaltige Kongressdestination mit internationaler Ausstrahlung.
Davos Congress Talstrasse 41, CH-7270 Davos Platz sales@davos.ch
Seminare | Kongresse | Events
Mit Sicherheit am richtigen Ort!
Seminare zwischen See und Natur
Seminare, Workshops, Meetings oder kreative Teamevents – im Hotel Floraalpina in Vitznau finden Sie den idealen Ort für erfolgreiche Veranstaltungen. Direkt am Vierwaldstättersee gelegen, bietet das Hotel moderne Seminarräume mit Tageslicht sowie eine grosszügige Gartenanlage, die Lernen und Arbeiten in einer inspirierenden Umgebung ermöglicht.
Besonders die weitläufigen Grünflächen und die einzigartige Lage in der Natur
machen das Hotel zu einem besonderen Seminarstandort. Gruppen können Pausen im Garten geniessen, Workshops ins Freie verlegen oder die Umgebung für Teambuilding-Aktivitäten nutzen. Die Kombination aus professioneller Infrastruktur und naturnahem Ambiente fördert Kreativität, Konzentration und den Austausch unter den Teilnehmenden.
Ein erfahrenes Team begleitet die Gäste von der Planung bis zur Durchführung und sorgt für einen reibungslosen Ab
lauf. So verbindet das Hotel Floraalpina erfolgreiche Seminare mit Erholung, Natur und unvergesslichen Erlebnissen am See.
See- und Seminarhotel FloraAlpina AG Schibernstrasse 2, CH-6354 Vitznau www.floraalpina.ch
Outdoor-Seminare: Technik und Logistik perfekt beherrschen
Wenn der Seminarraum in den Hotelpark verlegt wird, steigen die Ansprüche an die Logistik massiv. Zwischen Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen lauern Tücken bei Akustik und Technik. Wir zeigen, wie Sie die «Sonne im Rücken» technisch sowie organisatorisch perfekt beherrschen.
Die Faszination des Freiluft-Seminars
Ein Seminar unter freiem Himmel bricht die gewohnten Denkmuster auf. Die frische Luft und der Blick ins Grüne fördern die Kreativität und sorgen für eine entspannte Atmosphäre, die in geschlossenen Räumen kaum zu replizieren ist. Doch was für die Teilnehmenden nach purer Erholung aussieht, ist für die Eventplanung eine logistische Meisterleistung. Damit die Konzentration nicht bei der ersten Windböe oder dem spiegelnden Tablet-Bildschirm verloren geht, braucht es ein Setup, das weit über das blosse Aufstellen von Klappstühlen hinausgeht.
1. Sichtbarkeit & Akustik: Den Elementen trotzen
Die grösste Hürde im Aussenbereich ist die unkontrollierbare Umgebung. Lichtverhältnisse und Umgebungsgeräusche sind die natürlichen Feinde jeder Präsentation.
Visuelle Klarheit bei Gegenlicht
Ein herkömmlicher Beamer ist im Garten meist chancenlos. Selbst Hoch-
leistungsgeräte mit 10 000 Ansi-Lumen kämpfen gegen das direkte Sonnenlicht an. Die Lösung?
• LED-Walls statt Projektion: Wo immer möglich, sollten wetterfeste LEDWände eingesetzt werden. Diese verfügen über eine Eigenleuchtkraft, die den Kontrast auch bei direkter Einstrahlung aufrechterhält.
• Display-Ausrichtung: Nutzen Sie den natürlichen Schatten von Ge-
Die grösste Hürde im Aussenbereich ist die Unberechenbarkeit. Nur wer schnell auf Lichtverhältnisse und Wetterumschwünge reagiert, kann den Fokus der Teilnehmenden halten.
bäuden oder grossen Bäumen. Achten Sie darauf, dass die Teilnehmenden nicht direkt in die Sonne blicken müssen, während sie auf den Screen schauen.
• Analoge Redundanz: Das gute alte Flipchart bleibt draussen ein Star –vorausgesetzt, das Papier wird mit Klammern gegen den Wind gesichert.
Akustik: Das Spiel mit dem Wind Nichts ermüdet Teilnehmende schneller als ein Redner, den man nur bruchstückhaft versteht. Windgeräusche sind hier das Hauptproblem.
• Windschutz für Mikrofone: Verzichten Sie auf dezente Headsets ohne Schutz. Draussen sind «Deadcats» (hochwertige Fell-Windschütze) für Ansteck- oder Handmikrofone Pflicht. Sie filtern die tieffrequenten Windgeräusche effektiv heraus.
• Beschallungskonzept: Setzen Sie auf mehrere kleine Lautsprecher (dezentrale Beschallung) statt auf zwei grosse Boxen an der Front. So muss die Lautstärke vorn nicht extrem hoch sein, um die hinteren Reihen zu erreichen, was die Rückkopplungsgefahr durch Windturbulenzen verringert.
2. Die «Cooling»-Strategie: Hardware und Menschen auf Betriebstemperatur Wenn das Thermometer im Juni die 30-Grad-Marke knackt, geraten nicht nur die Teilnehmenden ins Schwitzen. Die technische Infrastruktur ist oft nicht für den Dauerbetrieb in direkter Sonne ausgelegt.
Hardware-Hitzeschutz
Laptops, Tablets und Mischpulte schalten sich bei Überhitzung gnadenlos ab.
• Aktive Kühlung: Platzieren Sie kritische Hardware (z. B. den RegieLaptop) auf Kühlpads mit integrierten Lüftern.
• Beschattung der Technik: Ein kleiner Sonnenschirm oder ein spezielles Tech-Zelt für das Mischpult ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Schwarze Gerätegehäuse absorbieren Hitze extrem schnell; weisse Abdecktücher können hier Wunder wirken.
Logistik der Erfrischung
Warme Limonade ruiniert die Stimmung. Die «Cooling»-Strategie für Gäste erfordert eine enge Taktung mit dem Catering:
• Rotation: Getränke sollten in kleinen Chargen, dafür in hoher Frequenz geliefert werden.
• Stationäre Kühlung: Mobile Eiswannen oder Outdoor-Kühlschränke müssen diskret, aber erreichbar platziert werden. Denken Sie an die Stromzufuhr – Kabeltrommeln im Gras müssen trittfest und wassergeschützt (IP44) verlegt sein.
3. Das Schlechtwetter-Backup: Die 30-Minuten-Regel Ein plötzliches Gewitter oder ein kurzer Regenschauer dürfen ein OutdoorEvent nicht beenden. Professionalität zeigt sich im Plan B.
Die 30-Minuten-Regel
Jedes Aussenseminar benötigt einen fertig vorbereiteten Raum im Innenbereich, der innerhalb von maximal 30 Minuten voll einsatzbereit ist. Das bedeutet:
1. Doppelte Bestuhlung: Der Raum im Hotel ist bereits bestuhlt. Niemand möchte bei Regenbeginn seinen eigenen Stuhl über den Rasen tragen.
2. Synchronisierte Technik: Die Präsentation läuft im Innenraum bereits auf Standby mit. Ein kurzes Umschalten der Funkstrecken reicht aus.
3. Klare Kommunikation: Der Seminarleiter muss das Signal zum Umzug geben, bevor die erste Panik ausbricht. «Wir wechseln jetzt strukturiert nach drinnen» – dieser Satz muss sitzen.
Logistik des Rückzugs
Stellen Sie Körbe mit Regenschirmen an den Ausgängen bereit, falls der Weg zum Hauptgebäude länger ist. Ein «Dry-Run» (Trockendurchlauf) der Logistikkette vom Garten in den Saal stellt sicher, dass alle Beteiligten – vom Techniker bis zum Servicepersonal – ihre Aufgaben beim Wetterumschwung kennen.
Fazit
Seminare im Grünen sind eine hochemotionale und inspirierende Form der Weiterbildung. Sie gelingen jedoch nur, wenn die Technik die Natur nicht ignoriert, sondern sich ihr anpasst. Wer die Sichtbarkeit garantiert, die Hardware kühl hält und den Plan B in der Hinterhand hat, macht aus einem einfachen Meeting im Park ein unvergessliches Erlebnis.
Der Aufwand ist höher, doch die Rendite in Form von begeisterten, fokussierten Teilnehmenden rechtfertigt jede investierte Minute in die OutdoorLogistik.
Wir haben Platz für jede Idee. Egal, wie gross sie ist.