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Immobilienprojekt Sekull am See RB Gunskirchen Ausstattung

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Symbolbild – Änderungen vorbehalten

Inhaltsverzeichnis

Zum Projekt

Das gegenständliche Projekt befindet sich in der Gemeinde Techelsberg –in der Nähe des Wörthersees.

Alle Wohnungen verfügen über einen Außenbereich (Terrasse, Balkon und/ oder Garten) sowie über einen Pkw-Stellplatz, z.T. mit E-Ladevorbereitung. Zudem ist jeder Wohnung ein großzügiges Kellerabteil im Kellergeschoss zugewiesen.

Das Projekt in Techelsberg wird in langlebiger Holz- bzw. Holzmassivbauweise ausgeführt und vereint moderne Architektur mit umweltfreundlicher Bauweise. Holz als Hauptbaumaterial spielt dabei eine zentrale Rolle und ermöglicht nicht nur eine ästhetische und naturnahe Gestaltung, sondern auch eine nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise.

Symbolbild – Änderungen vorbehalten

Konstruktion und Allgemeinflächen

01 Konstruktion

Die Konstruktion des Hauses erfolgt im Kellergeschoss und teilweise im Untergeschoss in Massivbauweise entsprechend den statischen Erfordernissen, zumeist in Stahlbeton. Die Konstruktion des Hauses im Erd- wie auch im Dachgeschoss erfolgt in Holzbauweise. Ebenso erfolgt die Dachstuhlkonstruktion in Holzbauweise. Wände innerhalb einer Wohnung können in Leichtbauweise oder in Holzbauweise ausgeführt sein, gem. statischem und bauphysikalischem Erfordernis.

02 Fassaden

Alle Fassaden werden teilweise mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) in Farbgestaltung nach architektonischem Konzept ausgeführt; teilweise wird die Fassade mittels einer senkrechten hinterlüfteten Profilholzfassade ausgeführt.

03 Dach

Das Dach wird als Sattel - Schrägdach ausgeführt. Der Aufbau erfolgt gemäß dem Energieausweis. Die Eindeckung erfolgt mittels Blechschindel. Weiters ist am Dach eine Photovoltaikanlage installiert.

04 Balkone und Terrassen

Der Bodenbelag besteht aus Feinsteinzeugplatten auf Stelzfüßen oder im Mörtelbett verlegt.

Das Balkongeländer besteht aus einer verzinkten und beschichteten Stahlkonstruktion mit Stabgeländerelementen gemäß Detailplanung und statischen Erfordernissen. Die Farbgestaltung erfolgt nach architektonischem Konzept.

05 Eingang und Stiegenhäuser

Portale

Das Gebäude-Eingangsportal im Erdgeschoss wird aus einer Alu-Glas-Konstruktion mit Alu- oder Edelstahlbeschlägen hergestellt.

Bodenbeläge

Eingang und Stiegenhäuser werden mit Feinsteinzeug gemäß dem architektonischen Konzept ausgeführt.

Stiegengeländer

Die Stiegengeländer werden in einer grundierten und beschichteten Stahlkonstruktion aus Flachstählen mit vorgesetztem Handlauf gemäß dem architektonischen Konzept ausgeführt.

Briefkästen

Die Brieffachanlagen werden im überdachten Außenbereich des Einganges montiert.

Anschlagtafel

Die Anschlagtafel wird im Eingangsbereich montiert.

Lift

Sämtliche Geschosse werden barrierefrei über eine Liftanlage erschlossen.

06 Kinderwagen- und Fahrradabstellraum

Ein kombinierter Kinderwagen- und Fahrradabstellraum steht für alle Bewohner des Objekts im Kellergeschoss zur Verfügung. Zusätzlich steht ein überdachter Fahrradabstellplatz im Parkplatzbereich zur Verfügung.

07 Kellerräume

Kellerabteile

Jeder Wohnung ist ein Kellerabteil (Abtrennung Metall-Lattenverschlägen und entsprechender Türe) zugeordnet.

Die Sperrung der Abteile erfolgt mittels Zylinderschloss.

08 Außenanlagen

Die Außenanlage sowie die Grün- und Spielflächen werden gem. architektonischem Konzept gestaltet.

09 Versorgungseinrichtungen

Wasserversorgung: Anschluss an die örtl. Trinkwasserleitung

Schmutzwasserbeseitigung: Anschluss an das örtl. Kanalnetz

Oberflächenwasserbeseitigung: gem. Oberflächenwasserprojekt der Projektanten

Abfall- und Müllbeseitigung: Vorrichtung für Müllunterbringung. Entsorgung durch die örtl. Müllabfuhr

Wohnungsausstattung

10 Fenster und Balkontüren

Alle Fenster und Balkontüren werden als Holz - Aluelemente (3-fach Verglasung) ausgeführt. Es gibt Fixteile, Dreh-Kipp-Fenster und Drehtüren. Die Fensterbeschläge sind aus Aluminium. Die Fenstergriffe werden in schwarz ausgeführt.

Die Innenfensterbänke bestehen aus weißen Schichtstoffplatten mit gerader Abkantung. Die Fenstersohlbänke außen werden in Alu pulverbeschichtet ausgeführt.

11 Sonnenschutz

Sämtliche Fenster und Fenstertüren der Wohnräume werden mit Unterputzkästen samt Raffstores ausgeführt. Die Bedienung des Sonnenschutzes erfolgt mittels Schalter gem. Schalterprogramm.

Die Dachterrassen (nicht jedoch die Zimmer-Balkone) im Dachgeschoß sind mit einer Pergola-Konstruktion mit elektrisch bedienbarem Lamellendach ausgestattet. Die Steuerung der Lamellen erfolgt über Funkfernbedienung.

12 Wohnungseingangstüren

Die Wohnungseingangstüren werden als Vollbautüren in brandhemmender Ausführung, weiß lackiert, mit Einbauzylinder für Zentralsperre, Kernziehschutz, Namensschild und Türspion hergestellt. Die Metalltürzargen haben umlaufende Dichtungen, die Türbänder werden passend zur brandhemmenden Ausführung ausgeführt. Die Türbeschläge werden wohnungsseitig mit Drücker und gangseitig mit Knauf ausgeführt. Das Haus verfügt über eine zentrale Schließanlage.

Im Wohnungseingangsbereich befindet sich eine Audio-Innensprechstelle mit Klingelfunktion.

13 Innentüren

Wohnungen

Die weiß beschichteten Röhrenspan-Türblätter inkl. Holzzarge sind mit Edelstahlbeschlägen bestückt. Die Türen haben Buntbartschlösser. WC-Türen werden mit einem WC-Schloss ausgeführt.

Allgemeinbereich

Stahlprofilzargen mit Stahlblechtürelementen je nach Anforderung mit Brandschutzausführung inkl. Beschläge.

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Boden- und Wandbeläge in den Wohnungen

Bodenbeläge

Die Böden Bad und WC und im Stiegenhaus werden mit Fliesen 60/60 cm oder 30/60 cm ausgestattet. Farbe und Format nach architektonischem Konzept.

Bodenfliese Wohnung

Kontrastfliese Stiegenhaus

Im Koch-Ess-Wohnbereich, Abstellraum, Vorraum sowie in den Zimmern kommt ein geklebter EichenParkettboden mit Sesselleisten zur Ausführung.

Kellerräume bekommen eine Versiegelung des Estrichs.

Decken

Deckenflächen im Innenbereich werden zum Großteil gespachtelt und mit Dispersionsfarbe weiß beschichtet.

Teilweise werden Deckenflächen mit sichtbarer unbehandelter Holzoberfläche ausgeführt (Holz – Sichtoberfläche).

Wandbeläge

Die Wände in Bad und WC werden teilweise gefliest im Format 60/30 cm, bis ca. 1,2m Höhe bzw. Zargen Oberkante nach architektonischem Konzept.

Die übrigen Wandflächen werden zum Großteil weiß gemalt (Dispersion). Teilweise werden die Wandoberflächen in Naturholz ausgeführt.

Sämtliche Darstellungen sind nicht farbverbindlich.

15 Küchenausstattung

Für den Küchenausbau sind Wasser- und Abwasseranschlüsse für die Küchenspüle und den Geschirrspüler vorgesehen. Eine Kücheneinrichtung ist nicht enthalten. Im Bereich der dargestellten Kücheneinrichtung wurde eine Holzverstärkung eingebaut. Diese befindet sich auf einer Höhe von 170–200 cm über dem fertigen Fußboden und dient der Befestigung von Hängeschränken. Dunstabzugshauben sind vom Mieter als Umluft-Dunstabzugshauben mit Aktivkohlefilter auszuführen. Steckdosen werden gemäß Elektroplanung (siehe Pkt. 17) ausgeführt.

16 Sanitärausstattung

Bad

Waschbecken/Waschtisch/Armatur

Laufen Pro, 650 x 480 mm

Dusche

Nur falls im Plan vorgesehen.

Mit Duschwanne (aus Mineralwerkstoff) inkl. Ablauf (keine Rinne), Abmessungen lt. Plan

Top 1-4:

Vigour Duschwanne MH White V4

Top 5-11:

Duschwanne Passion bzw. Laufen Pro Marbond

Optional als Sonderwunsch

Duschtrennwand aus Glas mit oder ohne Drehtür (sofern verfügbar und der Bauzeitplan es zulässt)

Hansa Twist
Hansa Viva
Hansa Twist XL chrom

Badewanne

Nur falls im Plan vorgesehen.

Kaldewei Saniform KAL Hansa Twist chrom mit Brausestange 90 cm und Brausearmatur Hansa Twist chrom

Waschmaschinenanschluss

Je nach Plan im Bad oder Abstellraum. Die Bad- und WC-Entlüftung erfolgt über Abluftventilatoren (sofern kein Fenster vorhanden ist).

Laufen PRO Waschbecken Laufen Pro S 480 x 280 mm Hansa oder gleichwertiges Alternativprodukt

Terrassen

Frostsicherer Außenwandanschluss je Wohnung (nur Kaltwasser)

17 Elektroausstattung

Wohnungen

Standardinstallation mit Wand- bzw Deckenauslässen ohne Leuchten und Leuchtmittel. Schalter nach Raumwidmung und Erfordernis.

Schalterprogramm Busch & Jäger „Busch-Future linear“ Studioweiß (Innenbereich) bzw. schwarz matt im Außenbereich

Folgende Elektroinstallationen sind vorgesehen: Ja nach Raum geringfügige Anpassungen möglich

Vorraum

- 1 Deckenauslass mit Schalter (bei mehreren Schaltstellen auch ev. mit Taster)

- 1 Steckdose

- 1 Innengerät Audio-Türsprechanlage

- 1 Rauchwarnmelder unvernetzt

Küche

- 1 Deckenauslass mit Schalter

- 1 x Auslass für Beleuchtung Arbeitsfläche

- 1 Auslass für E-Herd 400V fix oder Ausführung flexibel mit 4m-Leitung und Schukokupplung

- 1 Steckdose für Backrohr 230V – fix oder Ausführung flexibel mit 4m-Leitung und Schukokupplung.

- 1 Steckdose Geschirrspüler – fix oder Ausführung flexibel mit 4m-Leitung und Schukokupplung

- Arbeitssteckdosen oder Auslässe: 1x Kühlschrank, 1x Dunstabzug, 1x Mikro, 4x Arbeitsfläche

Wohnen/Essen

- 2 Deckenauslässe mit Schalter

- 4 Steckdosen

- 1 Antennensteckdose

- 1 Telefon-Auslass (Telefon/Internet)

- 1 Raumthermostat (zentral)

- 1 Rauchwarnmelder unvernetzt

Schlafzimmer

- 1 Deckenauslass mit Schalter

- 4 Steckdosen

- 1 Leerrohrauslass (TV)

- 1 Leerrohrauslass (Telefon/Internet)

- 1 Rauchwarnmelder unvernetzt

Zimmer

- 1 Deckenauslass mit Schalter

- 3 Steckdosen

- 1 Leerrohrauslass (TV)

- 1 Leerrohrauslass (Telefon/Internet)

- 1 Rauchwarnmelder unvernetzt

Abstellraum

- 1 Decken- oder Wandauslass mit Schalter

- 1 Steckdose

WC

- 1 Decken- oder Wandauslass mit Schalter

- 1 Lüfterauslass

Schaltung mit Lichtschalter und Nachlauf-Relais (kein Lüfterauslass bei WC mit Fenster!)

Bad

- 1 Deckenauslass mit Schalter

- 1 Wandauslass beim Waschtisch mit Schalter

- 2 Steckdosen bei Waschtisch

- 1 Steckdose für Waschmaschine

- 1 Steckdose für Wäschetrockner

- 1 Steckdose für Handtuchtrockner (Alva Amoa 50x122 weiß)

- 1 Lüfterauslass

Schaltung mit Hygrostat und Nachlauf-Relais (kein Lüfterauslass bei Bad mit Fenster!)

Balkone/Loggien/Terrassen

- 1 Feuchtraum-Außensteckdose je Wohnung

- 1 Außenleuchte mit Schalter

KFZ-Stellplätze

Ausgewählte KFZ-Stellplätze verfügen über eine E-Ladevorbereitung (Leerverrohrung)

Kommunikationsanschlüsse

Die Wohnung verfügt über folgende Kommunikationsanschlüsse: A1 Versorgung

Der jeweilige Betreibervertrag ist vom Kunden (Mieter) selbst abzuschließen.

PV-Anlage

Das Gebäude verfügt über eine PV-Anlage im Ausmaß von ca. 14,8 kWp. Der dabei produzierte Strom wird für Allgemein-Stromverbraucher (z.B. Wärmepumpen, Lift, Stiegenhausbeleuchtung) herangezogen.

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Heizung, Warmwasseraufbereitung und Klimavorbereitung

Heizung

Die Wärmebereitstellung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpenanlage. Die Wärmeabgabe erfolgt über eine Fußbodenheizung.

Die Temperaturregelung erfolgt über ein Raumthermostat im Wohn- Esszimmer. Der Verbrauch wird über den Nutzflächenanteil abgerechnet. Ein Zählerpassstück ist für eine etwaige nachträgliche Zählerinstallation vorbereitet.

Warmwasseraufbereitung

Die Warmwassererzeugung erfolgt zentral über die Wärmepumpenanlage. Verbrauchsbestimmung erfolgt über einen Wärmemengenzähler.

Klimavorbereitung

Betrifft nur Wohnungen im Dachgeschoß!

In den Tops 9, 10 und 11 wurde die Vorbereitung für die Installation einer Klimaanlage bereits ausgeführt. Die Versorgungsleitungen der Innengeräte wurden bis unmittelbar vor dem Schacht am Dach geführt. Zudem wurden die erforderlichen Kondensatleitungen hergestellt und ordnungsgemäß angeschlossen.

19 Ausstattungsänderungen

Der Bauträger hat das Recht, Änderungen in der Planung, als auch in der Bauausführung und der Ausstattung vorzunehmen, insbesondere wenn diese aus technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen notwendig sind, ohne dass es einer Zustimmung des Käufers bedarf. Vor allem ist der Bauträger bzw. der von ihm beauftragte Professionist oder GU berechtigt adäquate Alternativprodukte (anderes, verfügbares Material und preismäßig gleichwertig) zur Verfügung zu stellen. Die Änderungen berechtigen zu keinen Preis- und Vertragsänderungen.

20 Eigengärten

Gärten werden, soweit sie einzelnen Wohnungen zugeteilt sind, bauseits planiert und mit Rasen bepflanzt. Es wird ausdrücklich auf die Möglichkeit von Böschungen und geneigten Flächen hingewiesen, auch wenn diese nicht in den Vermarktungsplänen dargestellt sind. Die einzelnen Gärten werden untereinander und gegen Allgemeinflächen mit Maschendrahtzaun begrenzt, sofern dies behördlich und rechtlich zulässig ist.

Etwaigen Terrassen- und Balkonabgrenzungen lt. Plan.

Wichtiger Hinweis

In den Eigengärten befinden sich Kontrolldeckel der Entwässerungssysteme. Die Kontrolldeckel dürfen nicht überbaut werden und müssen für Wartungs- und Kontrollzwecke jederzeit frei zugänglich bleiben.

Zusätzlich wurden in den Eigengärten der Tops 2 und 3 Sickerwürfel zur Regenwasserversickerung im Untergrund eingebaut. Die Sickerwürfel liegen in einer Tiefe von ca. 60 cm unter der Geländeoberkante und dürfen ebenfalls nicht überbaut werden. Auf den Bereichen über den Sickerwürfeln dürfen ausschließlich Einzellasten von maximal 250 kg aufgebracht werden.

Hinweise

21 Bauzeitplan

Baubewilligung

Für das Bauvorhaben liegt eine rechtskräftige Baubewilligung vor

Baubeginn bereits erfolgt

Fertigstellung

Frühjahr/Sommer 2026

22 Betreten der Baustelle

Vor der Wohnungsübergabe ist aus Gründen der Unfallverhütung, der Schadenshaftung und der Gewährleistung das Betreten der Baustelle grundsätzlich verboten. Bei Missachtung haftet der Kunde für alle auftretenden Schäden. Betritt der Kunde bzw. von ihm beauftragte Personen die Baustelle widerrechtlich, so erfolgt dies auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr.

Erforderliche Besichtigungen auf der Baustelle vor Ort sind nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Vertrieb möglich. Dabei sind die allgemeinen Schutzvorschriften (z.B. festes Schuhwerk, Helm) in jedem Fall einzuhalten. Das Betreten der Baustelle durch Kinder ist nicht gestattet.

23 Gewährleistung

Gewährleistungsansprüche verjähren ab der Übergabe nach zwei Jahren bei beweglichen Teilen und nach drei Jahren bei unbeweglichen Teilen.

Abgrenzungsfälle: Mangel – kein Mangel

Folgende Abgrenzungsfälle gelten zwischen den Parteien als vereinbart:

- Das Auftreten von kleinen Haarrissen ist manchmal unvermeidbar und gemäß ÖNORM auch in Ordnung (z.B. hervorgerufen durch Trocknung, minimale Verformungen). Solche Risse werden daher nicht als Mangel angesehen.

- Silikon- und Acrylfugen sind sog. Wartungsfugen. Gerade bei neuen Bauten entstehen auf Grund von Setzungen, Rest-Trocknung und Materialschwund (bei Putzen, Estrichen, o.Ä.) Risse in Fugen und Ecken. Diese Risse sind kein Mangel.

Pflege- & Wartungshinweise

- Für die Pflege der Parkettböden wird bei der Übergabe eine gesonderte Wartungsanleitung übergeben.

- Die Abflüsse auf den Terrassen und Rigole sind in regelmäßigen Abständen von Laub und sonstigen Verunreinigungen zu reinigen.

- Auf Dächern, Balkonen und Terrassen ist die regelmäßige Entfernung von Laub und etwaigem Unkrautbewuchs erforderlich.

- Es wird darauf hingewiesen, dass die Austrocknungszeit der Restbaufeuchte bis zu drei Jahre betragen kann. Die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Wohnung sollte in einem Bereich zwischen 40-50 % liegen, um etwaige Probleme mit den Parkettböden und Schimmelbildung zu vermeiden. Insbesondere in den ersten Jahren nach einem Neubezug ist für eine kontinuierliche, ausreichende Belüftung der Wohnung zu sorgen.

Zur Vermeidung von Baufeuchtigkeitsschäden und Folgeschäden (auch an Einrichtungsgegenständen) sind während der Austrocknungszeit folgende Maßnahmen unbedingt zu beachten:

- Möbel mindestens 10cm von der Wand aufstellen

- Bei Einbaumöbel ist für ausreichende Hinterlüftung Sorge zu tragen

- Während der Heizperiode ist mehrmals täglich möglichst mit Durchzug, jeweils ca. 5-10 Minuten zu lüften

- Außerhalb der Heizperiode sind Fenster über längere Zeit zu öffnen

- Mauerecken nicht mit Vorhängen und dergleichen überdecken

- Bei Lüftungsgeräten ist der Filter zumindest 1x jährlich zu tauschen (Ausnahme bei Pollenfiltern entsprechend den gesonderten Hinweisen) sowie unterjährig nach Bedarf zu reinigen.

Informationen zum Holzbau

Nachhaltigkeit

Das Projekt in Techelsberg wird in langlebiger Holz- bzw. Holzmassivbauweise ausgeführt und vereint moderne Architektur mit umweltfreundlicher Bauweise. Holz als Hauptbaumaterial spielt dabei eine zentrale Rolle und ermöglicht nicht nur eine ästhetische und naturnahe Gestaltung, sondern auch eine nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise.

Naturwerkstoff Holz

Holz ist ein natürliches Material, das lebendig ist und sich mit der Zeit verändert. Jeder Baum hat seine eigenen Besonderheiten, und Holz wird von Faktoren wie Wetterbedingungen, Temperatur und Feuchtigkeit beeinflusst. Merkmale wie Farbe, Struktur und Maserung prägen den charakteristischen Charme von Holz.

Es ist wichtig, die natürlichen Eigenschaften und Unterschiede des Holzes zu berücksichtigen. Farb- und Strukturunterschiede innerhalb einer Holzart sind normale Merkmale des Materials und gehören zu den natürlichen Variationen, die es auszeichnen. Solche Abweichungen sind kein Grund zur Beanstandung. Farbunterschiede entstehen durch die Feuchtigkeit, Art und Struktur des Holzes sowie durch dessen Herkunft und die Wetterbedingungen. Die Farbnuancen entwickeln sich während und nach der Bearbeitung und können sich durch Einflüsse wie Sonne und Regen mit der Zeit verändern oder sogar ausgleichen. Auch natürliche Merkmale wie Markröhren, Astbildungen, Risse und Verwerfungen sind typische Eigenschaften von Holz, die in der Regel während der Bearbeitung nicht vermeidbar sind. Leichte Verformungen, Trockenrisse, Faserausrisse und Harzaustritte sind ebenfalls normale Erscheinungen und beeinträchtigen nicht die Qualität des Materials. Die Größe und Tiefe von Trockenrissen sind nicht begrenzt, ebenso wie geringe Krümmungen oder Verdrehungen des Holzes. Harzaustritte und Gerbsäureaustritte können auch nach der Bearbeitung auftreten und sind keine Mängel. Bei der Bearbeitung von Holz können, trotz präziser Werkzeuge, raue Stellen, Splinte oder Faserausrisse entstehen – besonders in Bereichen mit Ästen oder bei entgegengesetzter Holzfaserorientierung.

Pflege

Um die Langlebigkeit Ihres Holzprodukts zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Pflege wichtig. Kleine kristalline Ablagerungen auf der Holzoberfläche können, wenn nötig, problemlos mit Wasser und einer Bürste oder durch leichtes Schleifen entfernt werden. Diese Ablagerungen schädigen das Holz nicht und beeinflussen weder die Stabilität noch den Schutz des Materials. Es ist wichtig, die ersten Schutzanstriche (sofern vorhanden) in den ersten Jahren regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern, um die Wirkung des Schutzes zu erhalten.

Maßtoleranzen

Die in den Bauplänen ausgewiesenen Wohnnutzflächen sind Rohbaumaße (ohne Berücksichtigung der Fliesen- oder Putzstärken)! Detailänderungen bzw. geringfügige Veränderungen bis zu +/- 3% der Wohnnutzfläche bzw. Grundstücksgröße bleiben vorbehalten und verändern die Vertragsgrundlage oder den vereinbarten Preis nicht. Bei Bestellung von Einbaumöbeln beachten Sie bitte, dass geringe Maßabweichungen zulässig sind und Putzstärken sowie Verfliesungen in den Plänen nicht ausgewiesen werden.

Wichtiger Hinweis

Die vorliegende Bau- und Ausstattungsbeschreibung wurde auf der Basis des aktuellen Planstandes (Entwurfsplanung) erstellt und wird in weiterer Folge dem Projektfortschritt entsprechend detailliert angepasst bzw. abgeändert. Sofern in der vorliegenden Bau- und Ausstattungsbeschreibung Materialien, Fabrikate oder Produkte genannt werden, gelten diese als „Leitprodukte“ für die Ausführung, die durch ähnliche Produkte ersetzt werden können.

Maßgebend für den Lieferumfang ist ausschließlich das Kaufanbot bzw. der Kaufvertrag in Verbindung mit dieser Bau- und Ausstattungsbeschreibung und dem Wohnungs-Grundrissplan. Andere Unterlagen, wie z.B. Prospekte, Veröffentlichungen im Internet, Baustellenplakate o.Ä. sind niemals Vertragsbestandteil, weil diese nicht ständig dem aktuellen Projektstand angepasst und ausgetauscht werden können. Auf darin enthaltene Beschreibungen oder Leistungen besteht somit kein Rechtsanspruch; ebenso stellen grafische, optische und zeichnerische Darstellungen wie Einrichtungsgegenstände, Visualisierungen oder Bauelemente, die aus planerisch-gestalterischen Gründen in die beiliegenden Pläne einfließen, keine Vertragsgrundlage dar.

Symbolbild – Änderungen vorbehalten

Etwaige Irrtümer, Satz- und Druckfehler werden ausdrücklich vorbehalten.

Bauträger bzw. Bauherr: Raiffeisenbank Gunskirchen

Stand der Bau- und Ausstattungsbeschreibung: April 2026

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