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C_R 3 Quartal 2026

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D A S

M A G A Z I N F Ü R G E L D A N L A G E V O N R A I F F E I S E N O Ö

Chancen Risken *

Nr. 3 / 2026 www.boerse-live.at

VON LINZ BIS TAIPEH Investmentchancen kennen keine Grenzen

Märkte trotzten dem Sommerloch

Linzer Fondshaus auf dem Vormarsch

Asien: Dort, wo die Zukunft entsteht


Editorial

Auch in den vergangenen Monaten waren die Finanzmärkte in Bewegung. Eine Sommerpause stand nicht auf dem Programm, ganz im Gegenteil: Die Aktienmärkte zeigten sich robust und erreichten teils neue Rekordstände. Für Anleger:innen eröffnen sich immer wieder interessante Perspektiven – vorausgesetzt, Chancen und Risiken werden gleichermaßen betrachtet. Anlagechancen entstehen dabei an ganz unterschiedlichen Stellen. Mit einer neuen fixverzinsten Anleihe bieten wir aktuell eine solide Möglichkeit, Vermögen über eine Laufzeit von fünf Jahren anzulegen. Wir stellen das Produkt auf Seite 11 näher vor. Ein Blick lohnt sich möglicherweise auch auf die umfangreiche Produktpalette der Linzer KEPLER-FONDS KAG, die mit erfreulichen Nachrichten auf sich aufmerksam macht: Sie ist mittlerweile die neue Nummer 3 am österreichischen Fondsmarkt. Über die aktuellen Entwicklungen in der Fondsbranche sprechen wir dieses Mal mit dem Sprecher der Geschäftsführung, Andreas Lassner-Klein. Unser Blick geht in dieser Ausgabe aber auch über Europa hinaus. Asien ist jener Kontinent, auf dem technologische Innovation und Wachstum aufeinandertreffen. Einen Einblick gibt uns Fondsmanager Leopold Quell, der die Region durch seine Arbeit bestens kennt und sie immer wieder bereist. Wir sprechen mit ihm über Chancen, Risiken, regionale Unterschiede und Zukunftsmärkte. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre. Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner Generaldirektor-Stellvertreterin der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Besuchen Sie unsere Website www.boerse-live.at oder kontaktieren Sie uns unter: boerse-live@rlbooe.at Beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein. Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Gerhard Lauss, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr; Layout, Gestaltung: Andrea Peherstorfer Druck: Druckerei Haider Manuel e.U.

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INHALT A K T U E L L Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick

4

M A R K T Die Märkte trotzten dem Sommerloch Rückenwind für die Aktienmärkte

6

A N A LY S E Aktieninfo Positive Einschätzung von Raiffeisen Research

I M

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B L I C K P U N K T

Balanceakt der EZB Verbraucherpreise ziehen an

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Fünf Jahre. Fixer Zins. Planbar. FixZins Anlage mit fünf Jahren Laufzeit

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5 % Europa/Österreich Bonus&Sicherheit Bonus-Zertifikat im Angebot

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D A T E N * F A K T E N

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Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

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Ein Linzer Fondshaus auf dem Vormarsch Neue Nummer 3 am Fondsmarkt

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Anleihen Aktuelle Auswahl

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Dort, wo die Zukunft entsteht Mit Fondsmanager Leopold Quell unterwegs in Asien

Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

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Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

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Aktuell

R U N D B L I C K

WIRTSCHAFTSGESCHEHEN kompakt

USA Rekordgewinne für US-Unternehmen. US-Unternehmen erwirtschaften Gewinne in Rekordhöhe, ihr Anteil am Nationaleinkommen ist auf dem höchsten Stand seit den 1950er-Jahren. Die Vorsteuergewinne betrugen im zweiten Quartal 2026 4,8 Billionen US-Dollar, was 18 Prozent des Nationaleinkommens entspricht. Der Anteil des Arbeitseinkommens fiel dagegen auf 60 Prozent – der niedrigste Wert seit den 1950er-Jahren. Die Zahlen des US-amerikanischen Bureau of Economic Analysis zeigen, dass sich dieser Trend bereits über Jahrzehnte zieht. Die Gründe sind umstritten: Als mögliche Ursachen gelten die hohe Inflation, der zunehmende Einsatz von KI oder auch der Umstand, dass immer weniger US-Beschäftigte Gewerkschaftsmitglieder sind und damit ihr Gewicht in Lohnverhandlungen sinkt. DOW JONES

China Chinas Wirtschaft driftet auseinander. Während Hightech-Branchen wie künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Batterien und Halbleiter kräftig wachsen und international wettbewerbsfähiger werden, schwächelt die Binnenwirtschaft. Vor allem Konsum und Immobilien bleiben unter Druck. Der starke Wettbewerb führt in vielen Branchen zu sinkenden Preisen und Margen, während gleichzeitig immer mehr Menschen in schlecht bezahlte Dienstleistungsjobs ausweichen müssen. Laut Schätzungen der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften arbeiten mehr als 200 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor. Ökonom:innen fordern daher, den Fokus stärker auf Einkommen, soziale Absicherung und den heimischen Konsum zu legen.

HANG SENG

Stand 31.12.2025

48.063,29

Stand 31.12.2025

25.630,54

Stand 10.09.2026

52.064,10

Stand 10.09.2026

24.954,47

Veränderung in %

+8,32 %

Veränderung in %

-2,64 %

Veränderung absolut

+4.000,81

Veränderung absolut

-676,07

04 |


Japan

NIKKEI 225

Wirtschaftswachstum bleibt hinter den Erwartungen zurück. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat versprochen, die Wirtschaft Japans anzukurbeln – bislang gelingt ihr das nur bedingt. Konsum, Investitionen und Exporte zogen im zweiten Quartal schwächer an als erwartet, so die japanische Regierung. Aufgrund der Unsicherheit infolge des weiterhin ungelösten Konflikts im Nahen Osten haben japanische Unternehmen ihre Investitionen zurückgefahren. Zudem ist auch der private Konsum auf der Stelle getreten. Damit bleibt die erhoffte Wirtschaftsbelebung vorerst aus.

Stand 30.12.2025

50.339,48

Stand 10.09.2026

65.270,95

Veränderung in %

+29,66 %

Veränderung absolut

+14.931,47

Österreich

ATX Stand 30.12.2025

5.326,33

Stand 10.09.2026

6.869,81

Veränderung in %

+28,98 %

Veränderung absolut

+1.543,48

Haushaltsenergie im Juli spürbar verteuert. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Frühsommer ist Haushaltsenergie im Juli wieder merklich teurer geworden. Die Energiepreise stiegen stärker als die allgemeine Teuerungsrate und bleiben damit ein relevanter Preistreiber. Europas Energiemärkte geraten derzeit laut Österreichischer Energieagentur aus zwei Richtungen unter Druck: Zum einen sorgen geopolitische Spannungen für Unsicherheit auf den internationalen Öl- und Gasmärkten und treiben die Kosten nach oben. Zum anderen stellt der Klimawandel die europäische Energieversorgung vor neue Herausforderungen. Der heiße und trockene Sommer hat die Stromerzeugung aus Wasserkraft etwa deutlich beeinflusst.

Frankreich Frankreichs Staatsverschuldung im Fokus. Frankreich muss für seine Staatsanleihen inzwischen deutlich höhere Zinsen zahlen. Die Rendite zehnjähriger französischer Anleihen stieg im August erstmals seit 2009 wieder über vier Prozent und liegt damit sogar über jener Griechenlands. Grund ist die hohe und weiter steigende Verschuldung. Frankreich weist ein jährliches Budgetdefizit von mehr als fünf Prozent der Wirtschaftsleistung auf, erlaubt sind in der Eurozone drei Prozent. Die Schuldenquote liegt bereits bei rund 116 Prozent des BIP. Laut französischem Rechungshof belasten die steigenden Finanzierungskosten den Staatshaushalt zunehmend.

Deutschland Konjunkturplus bringt Haushalt wenig Entlastung. Zunächst die erfreuliche Nachricht: Die Konjunktur in Deutschland präsentiert sich aktuell robuster als gedacht. Doch laut dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) wird die Aufwärtskorrektur beim Wachstum dem Bundeshaushalt nicht nennenswert helfen. Dass die Steuereinnahmen nicht stärker reagieren, hängt an der Beschäftigungsflaute. Die Zahl der Arbeitslosen verharrte auch im August weiter über der Drei-Millionen-Marke. Was dem Haushalt wirklich helfen würde, wäre ein Anstieg des Potenzialwachstums, so das ZEW.

CAC 40 Stand 31.12.2025

8.149,50

Stand 10.09.2026

8.116,76

Veränderung in %

-0,40 %

Veränderung absolut

-32,74

DAX Stand 30.12.2025

24.490,41

Stand 10.09.2026

25.361,15

Veränderung in %

+3,56 %

Veränderung absolut

+870,74

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Markt

Rückenwind für die Aktienmärkte

DIE MÄRKTE TROTZTEN DEM SOMMERLOCH

Der heurige Sommer hatte es nicht nur aus meteorologischer Sicht in sich. Auch an den Aktienmärkten war von einem Sommerloch nichts zu spüren. Im Gegenteil: Viele bedeutende Indizes haben mit neuen Rekordständen aufhorchen lassen. Beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.

Die Stimmung an den Aktienmärkten kann sich oft schnell ändern. Im Frühling dämpften der Konflikt im Nahen Osten, ein zeitweise deutlich über 100 US-Dollar je Barrel gestiegener Ölpreis sowie die Sorge vor einem neuerlichen Inflationsschub das Kaufverhalten der Investor:innen. Zwischenzeitlich rückten diese Belastungsfaktoren in den Hintergrund, und die Aktienmärkte zeigten sich trotz der geopolitischen Unsicherheiten mehr als robust. Zuletzt sorgten neuerliche Spannungen zwischen den USA und Iran wieder für steigende Ölpreise und wachsende Inflationssorgen. Gleichzeitig richtete sich der Blick der Anleger:innen aber eher auf die Unternehmen und ihre Quartalszahlen.

Rückenwind durch Unternehmenszahlen In der aktuellen Berichtssaison – das ist jene Zeitspanne, in der die Konzerne über das abgelaufene Quartal berichten – konnten die Unternehmen für viel Unterstützung sorgen. Europa ist mit einer Gewinnwachstumsrate von knapp 25 Prozent auf einem sehr guten Weg, an das starke vorangegangene Quartal anzu06 |

schließen. Einen sehr hohen Anteil dabei hatten die Energieunternehmen, deren Gewinnzuwächse bei rund 125 Prozent lagen. Auch von den US-Konzernen kam Rückenwind. Hier ging es im Schnitt mit den Gewinnen der Unternehmen um fast 50 Prozent nach oben. Somit konnte das starke Wachstum im ersten Quartal von rund 30 Prozent erneut deutlich überboten werden. Aber nicht nur die bereits erzielten Zahlen konnten überzeugen. Viele Konzerne, sowohl in Europa als auch in den USA, punkteten außerdem mit sehr guten Prognosen. Interessant ist dabei, dass die gute Gewinnentwicklung nicht zwingend mit einer starken Konjunktur einhergeht. Viele Unternehmen schaffen es, auch in einem moderaten wirtschaftlichen Umfeld ihre Margen zu halten oder sogar auszubauen. Kostendisziplin, Preissetzungsmacht und Investitionen in zukunftsträchtige Geschäftsfelder spielen dabei eine wichtige Rolle. Für die Aktienmärkte ist das eine durchaus erfreuliche Kombination: Solange die Unternehmen ihre Gewinnerwartungen erfüllen oder sogar übertreffen, können schwächere Konjunkturdaten teilweise in den Hintergrund treten.


Ein besonderes Augenmerk wird weiterhin auf die Technologiebranche gelegt. In den USA konnten die Halbleiterunternehmen mit ihren insgesamt starken Ergebnissen die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur klar bestätigen. Auf die Kursschwäche im Juli folgte eine starke Gegenbewegung. Ebenfalls von großem Interesse waren die Ergebnisse jener Firmen, die mit dem rasanten Bau von Rechenzentren die Basis für den KI-Boom bilden. Auch diese wussten in Summe zu überzeugen. Allerdings wird es für diese Konzerne immer schwieriger, die anfallenden Herausforderungen finanziell zu stemmen. Sie müssen daher vermehrt auf externe Finanzierungsmöglichkeiten wie den Anleihenmarkt zurückgreifen. Der Blick der Anleger:innen wird sich daher künftig verstärkt auf die Cash-Kennzahlen und auf die Verschuldungsquote richten.

Konjunktur schwach, Zinsen im Fokus Die Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung sind durchwachsen. Man rechnet mit überschaubaren Wachstumsraten – wie bereits in der Vergangenheit werden in Europa wirtschaftlich kleinere Brötchen gebacken. Der etwas schwächer als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktbericht und die moderate Preisdynamik im Juli hatten zunächst viele Analyst:innen zu der Meinung veranlasst, dass die US-Notenbank Fed im September keine Zinsanhebung vornehmen wird. Inzwischen hat sich das Bild allerdings verändert: Nach den jüngsten Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh gilt eine Zinserhöhung im September als wahrscheinlicher. Für die Aktienmärkte ist diese Entwicklung nicht zwangsläufig ein schlechtes Signal. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum kann zwar die Umsatzaussichten der Unternehmen belasten. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Berichtssaison, dass viele Unternehmen auch in einem moderaten Konjunkturumfeld ihre Margen halten oder sogar ausbauen können. Die steigende Inflation erschwert allerdings den Notenbanken den Weg zu Zinssenkungen. Sollte sich der Preisdruck wieder abschwächen, könnte sich dieser Spielraum erneut eröffnen. Für Aktien wäre das grundsätzlich unterstützend, da sinkende Zinsen die Finanzierungskosten der Unternehmen reduzieren und Wertpapiere gegenüber festverzinslichen Anlagen attraktiver machen können.

Vergleich günstige Bewertung, die hohen Erträge des Bankensektors sowie die Osteuropa-Ausrichtung vieler Indexmitglieder, die von stabilen Gewinnen und hohen Dividendenrenditen profitieren. Allerdings ist auch beim ATX nicht alles eitel Wonne. Nach der bisherigen Kursentwicklung sind die Erwartungen gestiegen und Rückschläge jederzeit möglich. Gerade der hohe Anteil an Banken macht den heimischen Leitindex zudem besonders abhängig von der Entwicklung des Zinsumfelds und der europäischen Wirtschaft. Hinzu kommen die geopolitischen Risiken in Osteuropa. Die bisherige Entwicklung zeigt aber, dass der ATX auch in einem herausfordernden Umfeld mit den großen internationalen Börsen mithalten und diese teilweise sogar deutlich übertreffen kann.

Unser Fazit Es bleibt spannend an den Kapitalmärkten. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob 2026 erneut ein sehr gutes Aktienjahr wird. Eine breite Streuung bleibt dabei ebenso wichtig wie ein langfristiger Anlagehorizont. Neben Einmalinvestments sollte daher auch das regelmäßige Ansparen mit Wertpapieren im Fokus stehen. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, nach den Kursanstiegen erzielte Gewinne teilweise zu realisieren und damit die sicherheitsorientierten Bausteine im Depot zu stärken. Ergänzend können Produkte interessant sein, die ihre Stärken insbesondere in seitwärtsgerichteten Marktphasen ausspielen. Lassen Sie sich gerne näher zu möglichen Chancen und Risiken beraten.

Thomas Brunnmayr (10. September 2026)

VERGLEICH WICHTIGER INDIZES 200

Euro Stoxx 50 ATX

180

S&P 500 DAX

160 140 120 100 80

ATX weiterhin robust Der österreichische ATX hat heuer deutlich besser abgeschnitten als die meisten seiner Pendants in der westlichen Hemisphäre. Hauptgründe dafür sind die attraktive und im internationalen

60 40 09/2021

09/2022

09/2023

09/2024

09/2025

09/2026

Quelle: Bloomberg, September 2026, Wertentwicklung in %. Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zulässt.

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Analyse A K T I E N I N F O

SHELL Höhere Öl- und Gaspreise und ein starkes LNG-Handelsgeschäft sowie eine höhere Auslastung der brasilianischen Raffinerien bringen einen kräftigen Gewinnanstieg mit sich. Die Geopolitik dürfte die Energiemärkte noch eine Zeit lang stützen.

Schlüsselrolle Erdgas: Die nunmehr wieder höheren Erdgaspreise begünstigen die Geschäftsaussichten von Shell, zumal das Unternehmen hier eine starke Marktstellung hat und im Jahr 2025 43 % des Gewinns damit erzielte. Weiters sind petrochemische Produkte und hier insbesondere Erdgas für den Übergang hin zu einer saubereren Welt unerlässlich. Vor allem in der Stromerzeugung kommt Erdgas zum Ausgleich von Angebotsschwankungen aufgrund des verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energien eine wichtige Rolle zu. Ergebnisentwicklung: Der bereinigte Nettogewinn stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 131 % auf USD 9,8 Mrd., womit die Markterwartungen von im Schnitt USD 8,7 Mrd. weit übertroffen wurden. Während die Produktion (Öl & Gas) im Upstream-Segment um 5 % auf 1,82 Mio. Fass Öläquivalente stieg, hat sich Shells

Unternehmensporträt: Shell ist ein weltweit tätiges, integriertes Energieunternehmen und in den Bereichen Öl- und Gasförderung, Raffinierung und Handel sowie Transport tätig. Neben dem klassischen Up- und Downstreamgeschäft erzeugt und handelt Shell auch mit petrochemischen Produkten und investiert kräftig in erneuerbare Energien.

08 |

Raffineriemarge von USD 8,90 auf USD 24,0 pro Fass fast verdreifacht. Geprägt war das Ergebnis vor allem von höheren Absatzpreisen für Ölprodukte (+39 %) und Gas (+20 %). Cashflow & Gewinnrückführung: Der operative Cashflow (CFFO) erhöhte sich im Jahresvergleich von USD 11,9 Mrd. auf USD 21,4 Mrd. und der freie Cashflow von USD 6,5 Mrd. auf USD 17,5 Mrd. Über Aktienrückkäufe (das 19. Quartal in Folge mit einem Volumen größer/gleich USD 3,0 Mrd.) und der zuletzt um 5 % angehobenen quartalsweisen Dividende (aktuell USD 0,3906 je Aktie) peilt man über den Zyklus eine CFFOAusschüttungsquote von 40 % bis 50 % an. Von den bis 2028 angepeilten Kosteneinsparungen im Volumen von USD 5 bis 7 Mrd. (gegenüber 2022) hat Shell bis dato USD 5,8 Mrd. realisiert.

o Portfolioveränderung:

Shell fährt sein Engagement bzgl. der Erneuerbaren Energien etwas zurück und verkauft in Betrieb oder im Bau befindliche Solar- und Windkraftanlagen mit einer Erzeugungsleistung von 500 MW an TotalEnergies. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Der Verkauf des europäischen Onshore-Portfolios spiegelt Shells beim Capital Markets Day 2025 dargelegte Strategie wider, sich künftig wieder stärker auf das klassische Fördergeschäft sowie den Handel zu konzentrieren.

o

Nachhaltigkeitsstrategie: Im Rahmen seiner Zukunftsstrategie will Shell bis 2030 seine CO₂-Emissionen gegenüber dem Jahr 2016 halbieren. Auf Produktebene sollen die Lebenszyklusemissionen (Scope 3) um 15 % bis 20 % sinken. Das routinemäßige Abfackeln von Erdgas (Flaring) hat Shell Anfang 2025 eingestellt.

Brancheneinschätzung Die Lage im Iran-Konflikt und rund um die blockierte Straße von Hormus sowie die Beschränkungen im Roten Meer durch die Huthi-Rebellen bleibt undurchsichtig. Es bleibt offen, wann die Wasserstraßen in welchem Ausmaß und zu welchen Konditionen benützbar sein werden. Damit einher gehen höhere Rohöl-Notierungen. Die Aktien von Energieunternehmen sehen wir weiterhin als „Risk-Hedges“, sollten die Spannungen zunehmen oder sich keine nachhaltige Konfliktlösung abzeichnen. Zwar gehen wir kurzfristig von keiner massiven Eskalation oder Ausweitung des Konflikts aus, behalten unseren Prognosepfad auf mittlere Sicht aber bei. Dieser sieht einen durchschnittlichen Ölpreis (Brent) von USD 82 pro Fass im Jahr 2026 vor, gefolgt von USD 67 im Jahr 2027.

Dieser Bericht wurde von der Raiffeisenbank International AG - Raiffeisen Research erstellt und wird Ihnen in unveränderter Form von der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich zur Verfügung gestellt (Aufsichtsbehörde: FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht). Hierbei handelt es sich um keine Empfehlung seitens der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, sondern um eine Einschätzung der jeweils zuständigen Analyst:innen von Raiffeisen Research.


Shell

POSITIVE EINSCHÄTZUNG von Raiffeisen Research Die Einschätzung gibt einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Einschätzung: Kauf Kursziel: 45 EUR (auf Sicht 12 Monate)

STÄRKEN Starke Cashflow-Generierung unterstützt durch kostengünstige Öl- und Gasförderanlagen, Veräußerung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Anlagen und weitere Kostenoptimierung; Wettbewerbsvorteil im LNG-Handel und Kraftstoffeinzelhandel; starker ESG-Fokus mit dem klaren Ziel, bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen zu erreichen

Kurs 31.08.2026, 23:59 MEZ 39,34 EUR ISIN: GB00BP6MXD84 Hauptbörse: NXT AM Website: shell.com Marktkapitalisierung in Mio. EUR: 215.922 Umsatz in Mio. EUR: 266.886,00 Verschuldungsgrad: 33,7 % Anzahl der Mitarbeiter:innen: 87.000 Fiskaljahresende: 31.12. Index: STOXX Europe 600

SCHWÄCHEN Potenzial stärker fallender Gaspreise im Falle eines Überangebots an Flüssiggas in Europa; langsamere und geringere Erträge aus kohlenstoffarmen Investitionen

FINANZKENNZAHLEN in EUR

2025

Umsatz in Mio. EBITDA-Marge Gewinn je Aktie Gewinn je Aktie bereinigt Dividende je Aktie Dividendenrendite Kurs/Gewinn-Verhältnis Kurs/Buchwert-Verhältnis Kurs/Umsatz-Verhältnis

ggü. Vj.

2026e

ggü. Vj.

2027e

ggü. Vj.

227.247 -7,2% 288.206 26,8 % 271.192 21,0 % 21,4 % 20,4 % 2,55 17,3 % 4,12 61,2 % 3,77 2,65 -17,5 % 4,48 69,3 % 3,92 1,23 2,8 % 1,44 16,7 % 1,48 3,1 % 3,7 % 3,8 % 15,4 9,6 10,4 1,5 1,4 1,3 1,0 0,8 0,8

-5,9 % -8,5 % -12,5 % 2,9 %

Quelle: LSEG, RBI/Raiffeisen Research

SHELL VS. STOXX EUROPE 600 STOXX Europe 600

Shell

250 220 190 160 130 100 70 09/2021

09/2022

09/2023

09/2024

09/2025

09/2026

Quelle: Bloomberg, September 2026, Wertentwicklung in %. Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zulässt.

Wie seine Mitbewerber profitiert auch Shell von den höheren Öl- und Gaspreisen. Diese dürften erst nach vollständiger Beilegung des USA-Iran-Konflikts wieder substanziell fallen. Nichtsdestotrotz kehrt allmählich eine gewisse Ruhe an den Energiemärkten ein. Dass die Ölpreise nicht mehr so empfindlich auf die Nachrichten im Nahen Osten reagieren, dürfte auch auf einen gewissen Gewöhnungseffekt zurückzuführen sein, wie er im Laufe der Zeit ebenso im Russland-UkraineKonflikt zu beobachten war. Weiters darf die Anpassungsfähigkeit der Märkte nicht unterschätzt werden, etwa durch eine Diversifizierung oder Umstellung auf alternative Lieferanten sowie Produktionssteigerungen abseits des Nahen Ostens. Alles in allem sollte Shell aber noch eine gewisse Zeit von den höheren Notierungen profitieren können. Als vorteilhaft sollte sich mit Blick Richtung Winter auch Shells großes LNG-Exposure erweisen, weshalb wir unsere Kauf-Einschätzung und das Kursziel (EUR 45,00) bestätigen. Letzteres basiert auf einem Multiple-Ansatz und die geschätzten Zahlen auf Konsensus-Schätzungen. Die Performanceerwartung schließt auch die Dividendenrendite mit ein. Finanzanalyst: Aaron Alber, RBI, erstmalige Weitergabe: 01.09.2026, 14:13 Uhr. Ausführlicher Disclaimer unter http://www.raiffeisenresearch.com -> „Disclaimer Finanzanalyse“.

Die interne Weitergabe an Anlageberater erfolgt durch eine zentrale Stelle, die von anderen Abteilungen durch Informationsschranken getrennt ist. Die Vergütung der Personen, die Finanzanalysen intern und an Kunden weitergeben, ist nicht unmittelbar an Geschäfte mit Finanzinstrumenten, die Gegenstand der Finanzanalysen sind, gebunden. Diese Personen haben Finanzinstrumente, die Gegenstand der Finanzanalysen sind, vor ihrer öffentlichen Emission weder direkt noch indirekt erhalten oder bezogen. Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RLB OÖ gefährden könnten: www.rlbooe.at/impressum

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Im Blickpunkt

Verbraucherpreise ziehen an

BALANCEAKT DER EZB Die Europäische Zentralbank beobachtet mit Sorge, dass die Verbraucherpreise in weiten Teilen der Eurozone wieder stärker steigen. Als Ursache gelten die immer wieder aufflammenden Spannungen im Nahen Osten, die die Energiepreise in die Höhe treiben. Die EZB steht damit vor der Herausforderung, die Inflation in Schach zu halten und andererseits die Konjunkturerholung nicht abzuwürgen.

Inflation zieht an Die Entspannung bei der Inflation war eher von kurzer Dauer. Im August entfernte sich die Teuerung weiter von der Zwei-Prozent-Marke, die die EZB als mittelfristiges Inflationsziel verfolgt. Der Wert in den Euroländern lag bei 3,3 Prozent und damit deutlich über dem Zielwert der EZB. Vor allem die stark gestiegenen Energiepreise treiben die Teuerung nach oben: Sie liegen im Schnitt um mehr als zehn Prozent über dem Vorjahresniveau. Auf den erneuten Inflationsanstieg hat die EZB reagiert und im Juni die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Der Preisdruck bleibt jedoch bestehen. Daher hat die EZB im September die Leitzinsen um weitere 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die Leitzinsen liegen damit aktuell bei 2,50 Prozent. Gleichzeitig gilt es nun, die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik auf die Wirtschaft im Blick zu behalten.

Sorgenkind Konjunktur Manche Notenbanker der EZB sehen Zinserhöhungen in rascher Abfolge mit Sorge, weil sie die noch zarte Konjunkturerholung zusätzlich bremsen könnten. Denn diese verteuern Kredite und können dadurch Investitionen und Konsum dämpfen. Andererseits beobachtet die europäische Noten10 |

bank genau, in welchem Ausmaß Unternehmen höhere Preise an die Kund:innen weitergeben und ob daraus ein breiterer und länger anhaltender Preisauftrieb entsteht. Dies kann in der Folge auf den Arbeitsmarkt durchschlagen, wenn Arbeitnehmer:innen als Ausgleich höhere Löhne und Gehälter fordern. Solche sogenannten Zweitrundeneffekte könnten den Inflationsdruck zusätzlich verstärken.

Prognosen der Institute Die Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS sehen aktuell noch keine kräftige Konjunkturerholung in Österreich. Die Unsicherheit rund um den Iran-Krieg und die hohen Energiepreise sind auch hierzulande weiterhin spürbar. Im zweiten Quartal 2026 stagnierte die heimische Wirtschaftsleistung, nachdem der Ölpreisschock die zuvor laufende, verhaltene Erholung unterbrochen hatte. Dennoch rechnen die Institute für das Gesamtjahr mit einem leichten Wachstum. Das IHS erwartet für 2026 ein Plus von 0,8 Prozent, das WIFO prognostizierte zuletzt 0,9 Prozent. Für Österreich dürfte die Wirtschaft damit zwar weiterhin unter den Folgen des Energiepreisschocks leiden, ein dauerhafter Einbruch wird derzeit aber nicht erwartet. Gegen Jahresende könnte die heimische Wirtschaft wieder etwas an Fahrt aufnehmen. Wolfgang Schürz


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Im Blickpunkt

FixZins Anlage mit fünf Jahren Laufzeit

FÜNF JAHRE. FIXER ZINS. PLANBAR. Geldanlage muss nicht kompliziert sein. Mit dieser FixZins Anlage investieren Sie Ihr Kapital für fünf Jahre und erhalten dafür 2,95 Prozent Zinsen p.a. Beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.

Planbarkeit für fünf Jahre

zurückbezahlt. Das Mindestinvestment für dieses Anlageprodukt beträgt 1.000 Euro.

Nicht jede Veranlagung muss auf maximale Renditechancen ausgerichtet sein: Manchmal stehen Planbarkeit und ein kalkulierbarer Rahmen im Vordergrund. Die FixZins Anlage bietet einen fixen Zinssatz über die gesamte Laufzeit und kann so für Anleger:innen einen stabilen Baustein innerhalb eines breit aufgestellten Wertpapierdepots bilden.

So funktioniert die FixZins Anlage Die FixZins Anlage ist eine Anleihe der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Als Anleger:in erhalten Sie dafür jährlich fixe 2,95 Prozent Zinsen, die jeweils am 3. September ausbezahlt werden. Am 3. September 2031, dem Laufzeitende, erhalten Sie Ihr Investment zum Tilgungskurs

Die Eckdaten:

Worauf gilt es zu achten? Auch bei diesem einfachen Produkt gilt es zu beachten, dass der Kurs der Anleihe Schwankungen unterliegt. Bei einem vorzeitigen Verkauf vor dem Laufzeitende kann es daher sein, dass Anleger:innen mit Kursverlusten rechnen müssen.

FixZins Anlage 2026-2031 (Serie 506) • Emittentin: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG • Laufzeit: 3. September 2026 bis 3. September 2031• Stückelung: 1.000 Euro • Verzinsung: 2,95 % p.a.• ISIN: AT0000A3WDG9 • Der Rang ist „senior preferred“: In den Emissionsbedingungen der Anleihe sind bestimmte Einschränkungen angeführt, die mit dem Kauf einhergehen. Insbesondere sind das: Aufrechnungsverzicht, eingeschränkte Verkaufsmöglichkeit, Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung • Der Investor trägt mit dem Kauf das Bonitätsrisiko der Emittentin.

Lassen Sie sich beraten Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Anleihen als Baustein im Depot zu informieren. Ihre Beraterin oder Ihr Berater unterstützt Sie dabei, eine für Sie passende Lösung zu finden.

Der von der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gebilligte und veröffentlichte Prospekt samt aller Nachträge, den Endgültigen Bedingungen sowie das Basisinformationsblatt können bei der RLB OÖ AG kostenlos bezogen werden und sind unter www.rlbooe.at/prospekt abfragbar. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung des Wertpapiers zu verstehen. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Um die potenziellen Risiken und Chancen in Verbindung mit der Investition in dieses Wertpapier zu verstehen, wird empfohlen, den Prospekt, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, zu lesen.

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Im Blickpunkt

Bonus-Zertifikat im Angebot

5 % EUROPA/ÖSTERREICH BONUS&SICHERHEIT Dieses Zertifikat könnte für Anleger:innen interessant sein, die auf Chancen in Europa bzw. Österreich setzen. Beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.

Überblick Anleger:innen erhalten jährlich 5 % fix. Das Zertifikat wird im Oktober 2029 zu 100 % zurückgezahlt, wenn der EURO STOXX 50® Index und der ATX® Index während der Laufzeit immer über der jeweiligen Barriere von 49 % des Startwerts notieren. Wird die Barriere verletzt, erfolgt die Rückzahlung entsprechend der Wertentwicklung des schlechteren Index. In diesem Fall ist ein wesentlicher Kapitalverlust möglich. Die ISIN lautet AT0000A3X0C0.

Funktionsweise Am Anfang der Laufzeit steht der Startwert jedes Basiswerts fest und davon ausgehend werden die Barrieren berechnet. Während des Beobachtungszeitraums werden die Basiswertkurse mit der jeweiligen Barriere verglichen. Der Fixzins ist unbeeinflusst von der Basiswertentwicklung und wird in jedem Fall ausbezahlt. Der maximale Ertrag ist auf die Höhe dieser Fixzinszahlungen begrenzt. Am Ende der Laufzeit gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Barriere wurde nie berührt oder unterschritten. Das Zertifikat wird zu 100 % zurückgezahlt. 2. Barriere wurde mindestens einmal berührt oder unterschritten. Unabhängig davon, welcher Index die Barriere verletzt hat, wird das Zertifikat entsprechend der Wertentwicklung des schlechteren Index zurückgezahlt (Finaler Wert im Vergleich zum Startwert). Die maximale Rückzahlung bleibt mit 100 % des Nominalbetrags begrenzt.

Quelle: Raiffeisen Zertifikate, September 2026. Der von der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gebilligte und veröffentlichte Prospekt samt aller Nachträge, den Endgültigen Bedingungen sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Website der Raiffeisen Bank International AG unter www.raiffeisenzertifikate.at/wertpapierprospekte bzw. www.raiffeisenzertifikate.at kostenlos verfügbar. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung des Wertpapiers zu verstehen. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Um die potenziellen Risiken und Chancen in Verbindung mit der Investition in dieses Wertpapier zu verstehen, wird empfohlen, den Prospekt, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, zu lesen.

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BIS 15. OKTOBER 2026 IN ZEICHNUNG

Beispiel Rückzahlung Wertentwicklung Index 1 Index 2 +20 % +30 % +15 % +5 % +/- 0 % +/- 0 % -10 % +25 % +10 % -20 % -20 % -40 % * pro EUR 1.000 Nominalbetrag

Rückzahlung* am Laufzeitende, wenn... ...Barriere nie verletzt ...Barriere verletzt 100 % EUR 1.000 100 % EUR 1.000 100 % EUR 1.000 100 % EUR 1.000) 100 % EUR 1.000 100 % EUR 1.000 100 % EUR 1.000 90 % (EUR 900) 100 % EUR 1.000 80 % (EUR 800) 100 % EUR 1.000 60 % (EUR 600)

Das müssen Sie wissen Während der Laufzeit • Sie können das Zertifikat während der Handelszeiten zum jeweils aktuellen Kurs kaufen und verkaufen. • Wurde die Barriere verletzt, tragen Anleger:innen das Marktrisiko. • Der Kurs des Zertifikats unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren - u. a. der Entwicklung der Basiswerte, ihrer Schwankungsbreite, Korrelation und Dividendenerwartungen sowie dem Zinsniveau. Dieser Kurs kann unter den Emissionspreis sinken und, besonders wenn sich zumindest einer der Basiswerte nahe der Barriere bewegt, stark schwanken. Emittentenrisiko/Gläubigerbeteiligung: Zertifikate sind nicht vom Einlagensicherungssystem gedeckt. Es besteht das Risiko, dass Raiffeisen Bank International AG nicht in der Lage ist, ihrer Zahlungsverpflichtung, aufgrund von Zahlungsunfähigkeit (Emittentenrisiko) oder etwaiger behördlicher Anordnungen („Bail-in“), nachzukommen. In diesen Fällen kann es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen.

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Im Blickpunkt

Neue Nummer 3 am Fondsmarkt

EIN LINZER FONDSHAUS AUF DEM VORMARSCH Mit rund 24 Milliarden Euro Fondsvolumen hat sich KEPLER kürzlich als neue Nummer 3 am österreichischen Fondsmarkt etabliert. Der Aufstieg erfolgt in einer Zeit, in der sich die Fondsbranche stark verändert: Neue Technologien und veränderte Anlegererwartungen bringen Chancen, aber auch Herausforderungen. Andreas Lassner-Klein, Geschäftsführer der KEPLER-FONDS KAG, spricht mit Chancen*Risken über den Erfolg des Unternehmens, den Wandel der Branche und ihre Zukunft.

Gratulation! KEPLER hat sich kürzlich als die neue Nummer 3 am heimischen Fondsmarkt etabliert. Ja, wir blicken stolz auf eine fast 30-jährige Wachstumsstory zurück. Mit einem Fondsvolumen von rund 24 Milliarden Euro sind wir nun erstmals in die Top 3 der insgesamt 17 österreichischen Fondsgesellschaften vorgerückt und konnten dabei die starke Entwicklung des Gesamtmarktes noch übertreffen. Insgesamt betreuen wir Assets under Management von über 26 Milliarden Euro. Erfreulich ist auch das Wachstum beim Fondssparen. Im August knackten wir erstmals die Marke von 100.000 Ansparplänen.

Sie leiten die KEPLER-FONDS KAG seit der Gründung im Jahr 1998. Wenn Sie heute auf die Branche zurückblicken: Was hat Sie am meisten überrascht? 14 |

Es war Ende der 1990er Jahre in dieser Dimension nicht abzusehen, dass sich der österreichische Fondsmarkt von einer Nische zu einer so tragenden Säule der Vermögensanlage entwickeln wird. Mit der Einführung des Euro und der zunehmenden Internationalisierung der Kapitalmärkte gewann die Fondsveranlagung kontinuierlich an Bedeutung. Heute verwalten österreichische Fondsanbieter ein Vermögen von über 250 Milliarden Euro – ein Zeichen dafür, dass Investmentfonds ein zentraler Baustein des langfristigen Vermögensaufbaus geworden sind.

Welche Aufgaben werden für Fondsgesellschaften in den nächsten fünf Jahren deutlich wichtiger werden als heute? Wir müssen den Mehrwert von aktivem Fondsmanagement klar beweisen. Gerade im Vergleich zu ETFs gilt es, den Nutzen, die Kosten und unsere Marktpositionierung überzeugend zu begründen. Und natürlich müssen wir intelligente digitale Tools bereit-


ETFs auf den Markt gebracht, die Kosteneffizienz und eine aktive Managementkomponente vereinen. Ein Absatzvolumen von 400 Mio. Euro zeigt, dass diese innovative Idee auf den aktuellen Anlagetrend trifft.

stellen, um Orientierung zu geben und die Finanzbildung voranzutreiben. Der Wettbewerb wird nicht mehr allein über Performance entschieden. Erfolgreiche Anbieter müssen gute Anlageprodukte mit Technologie, effizienter Datenverarbeitung, starkem Vertrieb und verständlicher Kommunikation verbinden.

Wo wird KI das Fondsgeschäft tatsächlich verändern – und wo wird ihr Einfluss überschätzt?

„WIR MÜSSEN DEN MEHRWERT VON AKTIVEM FONDSMANAGEMENT KLAR BEWEISEN“.

Welche Entwicklung wünschen Sie sich für die Branche?

Ich hoffe auf eine Gesellschaft, in der langfristiges Investieren so selbstverständlich wird wie das klassische Sparen. Dafür braucht es mehr Finanzbildung, verlässliche Rahmenbedingungen und KI wird weniger die InvestmententscheiAndreas Lassner-Klein eine stärkere Einbindung des Kapitaldung revolutionieren als die gesamte ArGeschäftsführer KEPLER-FONDS KAG markts in die private Altersvorsorge. beit rundherum. Der größte Effekt dürfte Fonds und Fondssparpläne sollten ein fidaher zunächst bei Research, Datenanaxer Bestandteil langfristiger Vermögenslyse oder Administration entstehen. Im bildung werden. Davon profitieren Anleger:innen, UnternehFondsmanagement selbst wird KI vor allem zum Co-Piloten men und letztlich auch die Fondsbranche durch eine breitere, des Menschen, nicht zu dessen Ersatz. Genau das praktizieren langfristig orientierte Anlegerbasis. wir bei KEPLER. Wir haben enge Bande mit der Wissenschaft und setzen Projekte gemeinsam mit der FH Hagenberg um. Die Integration von KI-Tools im Fondsmanagement hat sich in den letzten Jahren im Echtbetrieb bereits bewährt. Die LetztentAbseits von Rendite: Woran erkennt man denn scheidung trifft aber nach wie vor das Fondsmanagement. heute eine wirklich gute Fondsgesellschaft? Eine am Markt etablierte Fondsgesellschaft erkennt man nicht

Vor zehn Jahren waren ETFs ein Nischenthema. daran, dass einzelne Highflyer in der Performancerangliste ganz oben stehen. Viel wichtiger Heute sind sie aus der sind ein nachvollziehbarer Geldanlage nicht wegInvestmentprozess, profeszudenken. Wie hat sionelles Risikomanagedas die Arbeit einer Andreas Lassner-Klein im Wordrap ment, faire Kosten und langaktiven Fondsgesell• Die wichtigste Regel beim Investieren lautet für fristige Qualität über die schaft verändert? Im aktiven Fondsmanagement spüren wir heute mehr Preisdruck und müssen den Mehrwert unserer Investmentstrategien aufzeigen. Gebühren und Performance werden wesentlich transparenter verglichen, gerade von jungen Anleger:innen. Wir bei KEPLER haben mit der neuen Produktgruppe der XFonds eine Alternative zu

• • • • •

mich: Nicht jedem Trend hinterherzulaufen. Diese Börsenweisheit würde ich gerne abschaffen: „Sell in May and go away“, denn gute Investments haben keinen Saisonkalender. Anleger:innen sollten viel öfter: Langfristig investieren, statt kurzfristig zu spekulieren. Die Börse ist für mich: Ein spannender Ort, an dem Erwartungen auf die Realität treffen. Ein guter Fonds zeichnet sich aus durch: Eine klare Investmentidee und die Disziplin, dieser treu zu bleiben. Mein Interesse an Finanzmärkten wurde geweckt durch: Das Aufeinandertreffen von Wirtschaft, Psychologie und Weltgeschehen.

gesamte Fondspalette hinweg. Diese Faktoren werden jährlich von unabhängigen Ratingagenturen und Finanzmedien bewertet. KEPLER hält sich in Österreich und Deutschland seit vielen Jahren permanent im Spitzenfeld und untermauert mit zahlreichen Auszeichnungen eine hohe Management- und Servicequalität.

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Im Blickpunkt

Mit Fondsmanager Leopold Quell unterwegs in Asien

DORT, WO DIE ZUKUNFT ENTSTEHT

Lotte Tower in Seoul, Südkorea

16 |


Asien ist der Kontinent der Dimensionen: viermal so groß wie Europa, sechsmal so bevölkerungsreich und mittlerweile die größte Wirtschaftsregion der Welt. Viele der langfristigen Wachstumstreiber – von Digitalisierung über Künstliche Intelligenz bis hin zum wachsenden Wohlstand – liegen heute in Asien. Doch wie erlebt man diesen Kontinent, wenn man regelmäßig Unternehmen vor Ort besucht? Darüber sprechen wir mit Leopold Quell, Fondsmanager und Asienexperte bei Raiffeisen Capital Management.

Herr Quell, möchten Sie uns zu Beginn kurz beschreiben, was Ihre Aufgabe bei der Raiffeisen KAG ist und was Ihr Job mit sich bringt? Ich bin Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit Aktien, Volkswirtschaften und Kapitalmärkten. Der wesentliche Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Asien und da vor allem auf Südkorea und Taiwan. Ich manage den Raiffeisen-AsiaOpportunities-ESG-Aktien und bin auch bei anderen Fonds involviert. Meine Aufgabe besteht vereinfacht gesagt darin, aus einem relativ großen Anlageuniversum jene Unternehmen herauszufiltern, denen ich langfristig überdurchschnittliches Wachstumspotenzial zutraue. Dafür muss ich einschätzen, wie sich Technologien verändern, wie sich globale Lieferketten verschieben, welche Unternehmen tatsächlich Wettbewerbsvorteile besitzen und wo neue Märkte entstehen. Mein Job macht mir auch nach so vielen Jahren noch immer extrem Spaß und man muss mich sozusagen nicht extra motivieren. Die Märkte faszinieren mich und ich bin froh, ein aktiver Teil davon sein zu können.

Was überrascht Sie denn noch immer auf Ihren Reisen durch Asien? Vor allem die Geschwindigkeit. Wenn man regelmäßig nach Asien reist, merkt man, wie schnell dort Infrastruktur, Geschäftsmodelle und neue Technologien umgesetzt werden. Dinge, über die wir in Europa noch lange diskutieren, sind in manchen asiatischen Städten bereits Teil des Alltags.

der europäischen Bevölkerung, die größten Halbleiterproduzenten der Welt, einige der wichtigsten Technologieunternehmen und eine sehr schnell wachsende Mittelschicht. Gleichzeitig gibt es natürlich nicht „das eine Asien“. Taiwan funktioniert anders als Südkorea, China anders als Indien oder Indonesien. Diese Unterschiede tatsächlich vor Ort zu erleben, ist für einen Investor enorm wertvoll.

Wenn Sie zurückdenken: Welche Firmenbesuche haben Sie besonders beeindruckt? Können Sie uns die größten Aha-Momente nennen? Einerseits kann ich hier natürlich beeindruckende Besuche bei Unternehmen entlang der Halbleiter- und Elektronik-Wertschöpfungskette in Taiwan und Südkorea nennen. Aber um ehrlich zu sein, sind es oft auch die spontanen Gespräche und Situationen abseits des formalen Besuches, die den Unterschied ausmachen. Ein Fabriksleiter, der mir begeistert „sein“ Werk zeigt, bringt mir oftmals mehr als die polierten Antworten des Vorstandes.

„DINGE, ÜBER DIE WIR IN EUROPA NOCH LANGE DISKUTIEREN, SIND IN MANCHEN ASIATISCHEN STÄDTEN BEREITS TEIL DES ALLTAGS.“

Mich beeindruckt außerdem immer wieder die enorme Dichte an wirtschaftlicher Aktivität. In Europa unterschätzen wir manchmal schlicht die Dimensionen. Asien hat ein Vielfaches | 17


Was lernen Sie denn bei Firmenbesuchen, das in keinem Geschäftsbericht steht? Ein Geschäftsbericht zeigt Zahlen. Bei einem Unternehmensbesuch versucht man herauszufinden, was hinter diesen Zahlen steckt. Wie denkt das Management? Wie selbstkritisch ist es? Wie spricht ein Unternehmen über seine Konkurrenten? Wo investiert es? Welche Themen beschäftigen die Mitarbeiter? Und manchmal ist auch interessant, welche Fragen das Management lieber nicht beantworten möchte. Besonders wertvoll ist der Vergleich. Wenn man innerhalb weniger Tage mehrere Unternehmen derselben Branche besucht, bekommt man häufig ein wesentlich klareres Bild davon, wer technologisch wirklich vorne liegt und wer vor allem eine gute Geschichte erzählt.

Welche Branchen entwickeln sich derzeit schneller als viele Anleger:innen glauben? Momentan sicherlich alles rund um die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Viele Menschen denken bei KI zunächst an ChatGPT oder andere Software-Anwendungen. Als Investor interessiert mich aber genauso stark, was physisch notwendig ist, damit diese Anwendungen funktionieren. Dazu gehören Hochleistungsprozessoren, Speicherchips, hochentwickeltes Semiconductor Packaging, Leiterplatten, Netzwerktechnik, Stromversorgung und Kühlung von Rechenzentren. Gerade dort spielen Taiwan und Südkorea eine Schlüsselrolle.

Wir erleben deshalb derzeit nicht nur einen klassischen Halbleiterzyklus, sondern einen enormen Investitionszyklus in digitale Infrastruktur. Einige Unternehmen, die früher als relativ unspektakuläre Hardware-Lieferanten galten, sind plötzlich zu strategisch wichtigen Bestandteilen der globalen KI-Infrastruktur geworden. Daneben halte ich Automatisierung und Robotik für sehr interessante strukturelle Themen. Gerade in alternden asiatischen Gesellschaften steigt der wirtschaftliche Druck, Arbeit durch Technologie produktiver zu machen.

Haben Sie schon einmal eine Innovation entdeckt, die bei uns erst viel später zu finden war? Das passiert in Asien immer wieder. Ein klassisches Beispiel ist Mobile Payment. In Teilen Chinas war es bereits völlig normal, praktisch sämtliche Zahlungen mit dem Smartphone abzuwickeln, als in Europa Bargeld und Bankomatkarte noch klar dominierten. Ähnlich war es bei Super-Apps, E-Commerce oder bestimmten Formen der Logistik. Die Kombination aus sehr großen Bevölkerungen, hoher Smartphone-Nutzung und starkem Wettbewerb führt dazu, dass neue Geschäftsmodelle enorm schnell skaliert werden können. Heute sehen wir Ähnliches bei Elektromobilität, Batterietechnologie, Automatisierung und in einigen Bereichen der künstlichen Intelligenz.

„OHNE TAIWAN UND SÜDKOREA WÜRDE EIN ERHEBLICHER TEIL DER DIGITALEN WELT SCHLICHT NICHT FUNKTIONIEREN.“

Fabrication Plant 18 der TSMC in Tainan, Taiwan. TSMC ist der weltweit größte unabhängige Auftragsfertiger für Halbleiter. Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei rund 2,1 Billionen US-Dollar. Foto: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd

18 |


Deshalb halte ich es für gefährlich, Asien nur als Produktionsstandort des Westens zu betrachten. In vielen Bereichen entstehen dort mittlerweile Technologien und Geschäftsmodelle, die selbst international Standards setzen.

Welches Vorurteil über Asien würden Sie am liebsten aus den Köpfen der Europäer:innen streichen? Dass Asien hauptsächlich eine verlängerte Werkbank für Europa und die USA sei. Dieses Bild ist längst überholt. Nehmen wir die Halbleiterindustrie. Ohne Taiwan und Südkorea würde ein erheblicher Teil der digitalen Welt schlicht nicht funktionieren. Taiwan ist bei modernster Chip-Produktion und vielen Komponenten der Elektronikindustrie von zentraler Bedeutung. Südkorea ist unter anderem bei Speichertechnologien weltweit führend. Und auch China sollte man technologisch nicht unterschätzen. Der chinesische Technologie-Stack ist zwar noch nicht vollständig unabhängig vom Westen, entwickelt sich aber mit enormer Geschwindigkeit.

der chinesischen Halbleiter- und KI-Wertschöpfungskette eröffnet interessante Investmentmöglichkeiten. Wenn wir dagegen über langfristiges Wirtschaftswachstum und Demografie sprechen, kommen wiederum Märkte wie Indien oder Teile Südostasiens ins Spiel. Es gibt deshalb nicht den einen Gewinner. Genau diese Vielfalt macht Asien aus Sicht eines aktiven Investors so interessant.

„CHINA IST DER KOMPLEXESTE FALL: ES BESITZT EINEN RIESIGEN BINNENMARKT UND INVESTIERT MASSIV IN TECHNOLOGISCHE EIGENSTÄNDIGKEIT.“

Wir bewegen uns zunehmend auf eine Welt mit zwei teilweise getrennten Technologie-Ökosystemen zu. Eines wird wesentlich von den USA sowie Taiwan, Südkorea, Japan und Europa geprägt. Parallel dazu baut China ein zunehmend eigenständiges Ökosystem auf. Für Investor:innen ist es aus meiner Sicht ein Fehler, nur eines dieser beiden Systeme zu betrachten.

Welches Land würden Sie heute als den spannendsten Zukunftsmarkt Asiens bezeichnen? Das hängt davon ab, was man unter „Zukunftsmarkt“ versteht. Aus technologischer Sicht finde ich Taiwan außergewöhnlich spannend. Auf einer relativ kleinen Insel sitzt ein Teil der weltweit wichtigsten Unternehmen für Halbleiter und KI-Infrastruktur. Die strategische Bedeutung Taiwans für die Weltwirtschaft ist enorm. Südkorea besitzt wiederum hervorragende Technologieunternehmen, insbesondere bei Speicherchips, Elektronik und Industrie. China ist wahrscheinlich der komplexeste Fall. Das Land besitzt einen riesigen Binnenmarkt und investiert massiv in technologische Eigenständigkeit. Gerade die Lokalisierung

Der Huawei-Campus in Shenzhen. Mehr als die Hälfte der Belegschaft des chinesischen Konzerns arbeitet in der Forschung und Entwicklung. Foto: Huawei

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Wenn wir ans Investieren denken: Gilt für ein Investment in die USA oder in Europa das Gleiche wie für ein Investment in Asien? Die Grundprinzipien sind dieselben. Ein gutes Unternehmen braucht ein überzeugendes Geschäftsmodell, Wettbewerbsvorteile, ein vernünftiges Management und langfristiges Wachstumspotenzial. Aber die Rahmenbedingungen unterscheiden sich erheblich. In Asien muss man politische Risiken, Corporate Governance, Eigentümerstrukturen und teilweise auch staatliche Industriepolitik stärker berücksichtigen. Gleichzeitig findet man dort sehr häufig Unternehmen, die in Europa kaum bekannt sind, obwohl sie in ihren jeweiligen Nischen Weltmarktführer sind. Deshalb kann aktives Management in Asien aus meiner Sicht besonders sinnvoll sein. Man sollte nicht einfach „Asien kaufen“, sondern sehr genau unterscheiden, welches Land, welche Branche und welches Unternehmen man besitzen möchte.

Sie managen den Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien. Spielt ESG in Asien eine Rolle? Absolut – allerdings ist Asien beim Thema ESG extrem heterogen. Es gibt Unternehmen mit sehr hohen Standards und gleichzeitig Märkte, in denen Corporate Governance oder Transparenz noch deutlich hinter europäischen Standards zurückliegen. Gerade deshalb ist ESG für aktive Investor:innen hilfreich. Dabei geht es für mich nicht nur um klassische Umweltfragen. Governance ist mindestens ebenso wichtig. Wie werden Minderheitsaktionäre behandelt? Wie transparent ist ein Unternehmen? Wie ist die Eigentümerstruktur? Wie verantwortungsvoll agiert das Management? Generell gilt: ESG bedeutet nicht, bestimmte Branchen einfach pauschal auszuschließen. Es bedeutet, Chancen und Risiken eines Unternehmens umfassender zu beurteilen.

Wo sehen Sie derzeit die größten Chancen, aber auch die größten Risiken?

Nähere Infos zum Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien

Eine der größten Chancen sehe ich im Ausbau der globalen KI-Infrastruktur. Dabei profitieren aus meiner Sicht nicht nur die bekannten amerikanischen Technologieplattformen. Ein erheblicher Teil der notwendigen Hardware kommt aus Asien. Taiwan und Südkorea sind dabei praktisch unverzichtbar geworden.

Der Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien nutzt die langfristigen Ertragschancen der aufstrebenden asiatischen Märkte. Im Fokus stehen fünf große Themenblöcke. Dabei setzt das Fondsmanagement auf strenge Nachhaltigkeitskriterien und ein mehrfach ausgezeichnetes Nachhaltigkeits-Investmentkonzept.

Eine zweite Chance liegt in China. Aufgrund geopolitischer Spannungen versucht das Land, bei kritischen Technologien unabhängiger zu werden. Das führt zu massiven Investitionen in lokale Halbleiterproduktion, Anlagen, Komponenten und KI-Infrastruktur. Der chinesische Technologie-Stack ist heute noch nicht vollständig souverän. Aber die Richtung ist eindeutig: technologische Fähigkeiten, lokale Produktion und die Abhängigkeit chinesischer Kunden von chinesischen Lieferanten werden in den kommenden Jahren zunehmen. Die Risiken liegen gleichzeitig auf der Hand. Geopolitik spielt in Asien eine wesentlich größere Rolle als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Die Beziehungen zwischen den USA und China, die Situation rund um Taiwan und Handelsbeschränkungen können einzelne Branchen und Unternehmen stark beeinflussen. 20 |

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•

Asien im Fokus: Der nachhaltig ausgerichtete Aktienfonds investiert in die Schwellenländer China, Indien, Taiwan und Südkorea sowie in die ASEAN-Staaten Indonesien, Malaysia, Thailand und die Philippinen. Fünf Zukunftsthemen: Im Mittelpunkt stehen technologischer Wandel, Klimawandel, Gesundheit sowie sozialer und demografischer Wandel. Strenge ESG-Kriterien: Investiert wird ausschließlich in Unternehmen, die den definierten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Chancen und Risiken: Den langfristigen Ertragschancen stehen erhöhte Risiken gegenüber, insbesondere größere Kursschwankungen und Wechselkursrisiken. Ein Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren wird empfohlen. Hinweis: Im Rahmen der Anlagestrategie kann in wesentlichem Umfang in Derivate investiert werden.


Eine persönliche Frage zum Abschluss: Stellen wir uns vor, wir dürften Sie auf Ihrer nächsten Asienreise begleiten. Welche Stationen würden Sie uns unbedingt zeigen – und was würden wir dort sehen und lernen? Ich würde wahrscheinlich mit Taiwan beginnen. Dort kann man auf relativ kleinem Raum sehr gut verstehen, wie die moderne digitale Welt tatsächlich funktioniert. Wir würden Unternehmen aus der Halbleiterindustrie besuchen und uns ansehen, wie eng die verschiedenen Teile der Wertschöpfungskette miteinander verbunden sind. Danach würde ich nach Südkorea weiterreisen. Dort sieht man eine etwas andere Form des Technologie-Ökosystems –

geprägt von großen, global führenden Industriekonzernen und enormen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Und schließlich würde ich China zeigen. Nicht nur Shanghai oder Shenzhen mit ihrer beeindruckenden Technologie- und Start-up-Dynamik, sondern nach Möglichkeit auch Unternehmen aus der chinesischen Halbleiter- und KI-Wertschöpfungskette. Danach würde man vermutlich mit einem etwas anderen Bild von Asien nach Europa zurückkehren. Man würde erkennen, dass viele Technologien, die wir im Westen als selbstverständlich betrachten, ohne Unternehmen aus dieser Region gar nicht existieren würden. Und man würde wahrscheinlich auch verstehen, warum ich nach so vielen Jahren an der Börse Asien noch immer ausgesprochen spannend finde.

Leopold Quell im Wordrap •

Lieblingsstadt in Asien? Hongkong, quasi meine erste Liebe in Asien.

•

Das beste asiatische Gericht? (Fast) alles aus der Sichuan-Küche – für mich aber nur vegetarisch.

•

Das beeindruckendste Land? Taiwan – vor allem wenn man berücksichtigt, welchen technologischen Einfluss eine vergleichsweise kleine Volkswirtschaft auf die gesamte Welt hat.

•

Wo würden Sie privat immer wieder (Familien-)Urlaub machen? Hongkong, weil es die erste Stadt war, die ich in Asien zu lieben gelernt habe, Taipeh, weil es so viel bietet und Seoul, weil mich meine Kinder wegen K-Pop und Pokémon dorthin lotsen würden. :-)

•

Was kann Europa von Asien lernen und umgekehrt? Europa könnte sich von vielen asiatischen Ländern mehr Geschwindigkeit, Technologieoffenheit und Pragmatismus bei der Umsetzung abschauen. Umgekehrt besitzt Europa große Stärken bei Lebensqualität, institutioneller Stabilität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Ausgleich.

•

Ein Unternehmen, das Sie gerne besuchen möchten? Jenes, das mir in Zukunft die meiste Outperformance bringt! Vorschläge dazu bitte an meine E-Mail-Adresse! :-)

•

Ihr wichtigster Tipp nach vielen Jahren Börse? Nicht versuchen, jede kurzfristige Marktbewegung vorherzusagen oder zu erklären. Entscheidend ist, langfristige strukturelle Veränderungen früh zu erkennen, gute Unternehmen zu vernünftigen Preisen zu kaufen und gleichzeitig bereit zu sein, die eigene Meinung zu ändern, wenn die Fakten nicht mehr zur ursprünglichen Investmentthese passen. | 21


Daten & Fakten

D I E

W I C H T I G S T E N

K E N N Z A H L E N

I M

Ü B E R B L I C K

WIRTSCHAFTSBAROMETER Konjunktur

ARBEITSLOSENQUOTE IN PROZENT 12,0

2025

2026p

10,0 8,0

4,0

6,4

6,4

6,0 3,8

4,0

6,3

5,7 4,3

3,8

4,4

5,9

4,3

5,6

2,0 0,0

Deutschland

Euroraum

USA

Österreich

BIP-WACHSTUM IN PROZENT 4,0 3,0 2,1

2,0 1,0

0,2

0,7

1,0

1,4

2,3

2,2

1,2

0,9

0,8

0,9

1,1

0,0 -1,0 -2,0

Deutschland

Euroraum

USA

Österreich

ÖFFENTLICHER BUDGETSALDO IN PROZENT DES BIP 0 -2,0 -4,0

-2,7

-3,5

-6,0

-4,0

-2,9

-3,2

-3,3

-8,0

-4,2 -7,3

-8,0

-4,0

-3,7

-7,7

-10,0 Deutschland

Euroraum

USA

Österreich

INFLATION IN PROZENT 5,0 3,7

4,0 3,0

2,3

2,7

2,8

2,8 2,1

2,4

2,6

3,6 2,1

3,2 2,4

2,0 1,0 0

22 |

Deutschland

Euroraum

USA

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 10. September 2026

Österreich

2027p


Daten & Fakten

A K T U E L L E

A U S W A H L

ANLEIHEN Währung

Zinssatz

Bezeichnung

Laufzeit

Kurs

Rendite p.a. ISIN nach ServiceEntgelt

EUR

2,70 %

FixZins Anlage 2,70 % fixer Kupon p.a. Stückelung 50.000 Euro

26-03.09.2029

99,45

2,81 %

AT0000A3WDF1

EUR

2,20 %

Raiffeisen Pfandbrief 2,20 % fixer Kupon p.a. mündelsicher

25-29.03.2030

98,30

2,56 %

AT0000A3PMG4

USD

3,95 %

FixZins Anlage in US-Dollar 3,95 % fixer Kupon p.a.

25-24.06.2030

99,05

4,08 %

AT0000A3MQY5

EUR

2,95 %

FixZins Anlage 2,95 % fixer Kupon p.a.

26-03.09.2031

99,00

3,06 %

AT0000A3WDG9

EUR

3,00 %

Wohnbau Anlage 3,00 % fixer Kupon p.a.

26-21.04.2037

97,60

3,20 %

AT0000A3TK56

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 10. September 2026. Der von der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gebilligte und veröffentlichte Prospekt samt aller Nachträge, den Endgültigen Bedingungen sowie das Basisinformationsblatt können bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft kostenlos bezogen werden und sind im Internet unter www.rlbooe.at/prospekt sowie priips.rlbooe.at abrufbar. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung des Wertpapiers zu verstehen. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Um die potenziellen Risiken und Chancen in Verbindung mit der Investition in dieses Wertpapier zu verstehen, wird empfohlen, den Prospekt, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, zu lesen. * In den Emissionsbedingungen dieser Anleihe sind bestimmte Einschränkungen angeführt, die mit dem Kauf dieser Anleihe einhergehen. Diese sind insbesondere: Aufrechnungsverzicht, eingeschränkte Verkaufsmöglichkeit, Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen. Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

Der Investor trägt mit dem Kauf von Anleihen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft das Bonitätsrisiko der Emittentin. Diese Anleihen unterliegen besonderen Vorschriften, die sich bereits bei einem wahrscheinlichen Ausfall der Emittentin nachteilig auswirken können (zB.: Reduzierung des Nennwerts, Umwandlung in Eigenkapital, Aussetzung von Zinszahlungen). Näheres unter www.raiffeisen-ooe.at/Bankenabwicklung oder bei Ihrem Berater bzw. Ihrer Beraterin.

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Daten & Fakten

Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

ÜBER- ODER UNTERGEWICHTEN? Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg. Chancen*Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der KEPLER-FONDS KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar. Beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.

Bestimmendes Thema an den Kapitalmärkten waren zuletzt die steigenden Renditen bei Staatsanleihen, die auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten gestiegen sind. Anziehende Ölpreise schürten Inflationsängste und Anleger rechnen daher zunehmend mit Zinserhöhungen der Notenbanken. In Jackson Hole hielt der neue Fed-Chef Kavin Warsh eine überraschend „falkenhafte“ Rede, die auch auf eine straffere Geldpolitik hindeutet. Die Äußerungen waren das bislang deutlichste Signal, dass die USNotenbank derzeit die Inflation und nicht das Wachstum als das größere Risiko ansieht. Die Märkte haben die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung rasch neu bewertet und so stiegen die Renditen in Erwartung eines baldigen Zinsschrittes. An den Aktienmärkten hielten sich bis dato die Folgen der Zinsanstiege in Grenzen. Sie konnten die Aufwärtsbewegung in den vergangenen Wochen sogar fortsetzen. Positive Wirtschaftsdaten, solide Unternehmensergebnisse und eine weitere Verbesserung der Marktbreite ließen die Kurse steigen. Die aktuellen Entwicklungen an den Renten- und Aktienmärkten führen in den KEPLER-Mischportfolios zu Anpassungen. Mit einem Rebalancing werden die Sollstrukturen bei den Assetklassen wieder hergestellt. Durch die gestiegenen Aktienkurse erfolgt eine teilweise Realisierung der Gewinne. Die ak24 |

tuellen Renditen bei Staatsanleihen sind attraktiv, daher werden in dieser Assetklasse Zukäufe getätigt. Die grundsätzlichen Positionierungen bleiben unverändert. Der Anleiheteil in den Mischportfolios ist mit Staatsanleihen, Spread-Produkten, inflationsgesicherten Anleihen und Wandelanleihen breit diversifiziert. Im Aktienteil sind Value-Titel sowie Small Caps/Equal-weight-Strategien übergewichtet. Andreas Rehberger Investmentfonds veranlagen an den internationalen Kapitalmärkten und können erhebliche Risiken bergen.

Aktuelles KEPLER Musterportfolio Geldmarkt Staatsanleihen/besicherte Anleihen Inflationsgeschützte Anleihen Unternehmensanleihen High Grade Unternehmensanleihen High Yield Anleihen Emerging Markets Aktien Industriestaaten Aktien Emerging Markets Wandelanleihen Rohstoffe

0,00 % 23,06 % 6,75 % 6,75 % 3,38 % 5,06 % 45,00 % 5,00 % 5,00 % 0,00 %

Quelle: KEPLER, Mischportfolio ausgewogen, September 2026


Daten & Fakten

KEPLER-FONDS Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A/ISIN-T

SE in % Auflagedatum

Performance in % pa 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

FONDSKATEGORIE: FÜR SOLIDE ANLEGER:INNEN (EUR) KEPLER Vorsorge Rentenfonds KEPLER Ethik Rentenfonds KEPLER Europa Rentenfonds KEPLER Euro Plus Rentenfonds Optima Rentenfonds KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds KEPLER Mix Solide

Mündelsichere österreichische Anleihen ESG - streng nachhaltig Anleihen global Anleihen in europäischen Währungen Euro-Anleihenportfolio mit Zinsaufschlag Globaler Mix von Anleihenklassen Globale Unternehmensanleihen Breiter Mix von Anlageklassen

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000799861 AT0000722566 AT0000815006 AT0000642632 AT0000799846 AT0000722673 AT0000784756 AT0000722558 AT0000A066K2 AT0000A066L0 AT0000653688 AT0000653696 AT0000825468 AT0000722582

2,50

21.04.1998

-3,19

1,24

-2,87

2,50

05.05.2003

-3,25

2,25

-1,76

2,50

21.04.1998

-1,49

3,11

-1,92

2,00

17.06.1999

-0,54

5,30

0,24

2,50

18.09.2007

-2,28

2,74

-1,21

3,00

12.07.2003

-2,66

3,33

-0,82

3,00

15.01.1999

2,22

5,45

0,79

FONDSKATEGORIE: FÜR AUSGEWOGENE ANLEGER:INNEN (EUR) KEPLER Vorsorge Mixfonds KEPLER Mix Ausgewogen KEPLER Emerging Markets Rentenfonds KEPLER High Yield Corp. Rentenfonds

Mix von Anleihen und Aktien Breiter Mix von Anlageklassen Anleihen Emerging Markets Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T A T A T A T

AT0000969787 AT0000722640 AT0000825476 AT0000722590 AT0000718580 AT0000718598 AT0000737085 AT0000722541

3,00

27.11.1995

4,18

8,98

3,34

3,50

15.01.1999

8,05

9,06

3,80

3,00

05.03.2001

1,53

7,33

-0,37

3,00

17.07.2000

-1,79

4,48

0,89

FONDSKATEGORIE: FÜR DYNAMISCHE ANLEGER:INNEN (EUR) KEPLER Active World Portfolio KEPLER Risk Select Aktienfonds KEPLER Trend Select Aktienfonds KEPLER Ethik Quality Aktienfonds KEPLER Ethik Aktienfonds KEPLER D-A-CH Plus Aktienfonds KEPLER Small Cap Aktienfonds

Mix international mit hohen Bandbreiten Selektion globaler Qualitätsunternehmen Selektion trendstarker Unternehmen ESG - streng nachhaltig - Qualitätsaktien ESG - streng nachhaltig - Aktien global Aktien regionaler Unternehmen Aktien global kleinkapitalisiert

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000A0PDC8 AT0000A0PDD6 AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5 AT0000A32YV4 AT0000A32YW2 AT0000799820 AT0000722657 AT0000675657 AT0000675665 AT0000647680 AT0000647698 AT0000653662 AT0000653670

3,00

04.05.2011

15,29

11,89

5,15

4,00

09.03.2011

9,53

9,11

5,27

4,00

06.06.2023

19,37

19,17

n.v.

4,00

21.04.1998

4,38

7,73

3,47

4,00

01.07.2002

21,37

17,06

9,87

4,00

23.04.2003

11,32

17,84

9,21

4,50

17.02.2003

15,02

12,71

5,99

SE = Service-Entgelt. Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 10. September 2026, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. Service-Entgelt Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zulässt und dass sich Währungsschwankungen ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken können.Die Wertentwicklung von Fonds wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In den durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Prospekt (in deutscher bzw. englischer Sprache) sowie das Basisinformationsblatt (BIB - in deutscher Sprache) liegen bei der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft oder der Vertriebsstelle auf. Anleger oder potenzielle Anleger finden die Zusammenfassung ihrer Anlegerrechte und der Instrumente zur kollektiven Rechtsdurchsetzung auf Deutsch und Englisch unter www.kepler.at/de/startseite/beschwerden.html. Es wird darauf hingewiesen, dass die KEPLER-FONDS KAG den Vertrieb ihrer Fondsanteile im Ausland jederzeit beenden kann. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.kepler.at/disclaimer und www.boerse-live.at/disclaimer.

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Daten & Fakten

RAIFFEISEN-FONDS Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A/ISIN-T

SE in % Auflagedatum

Performance in % pa 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

FONDSKATEGORIE: FÜR SOLIDE ANLEGER:INNEN (EUR) RaiffeisenEuro-Short-Term-Rent RaiffeisenÖsterreich Rent Raiffeisen-ESGEuro-Rent Raiffeisen-ESGGlobal-Rent RaiffeisenNachhaltigkeit-Rent Raiffeisen-ESGEuro-Corporates Raiffeisenfonds Sicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Österreichische Anleihen, mündelsicher Euro-Anleihen Globale Anleihen Anleihen nach ESG-Kriterien Vorwiegend europäische Unternehmensanleihen Anleihenorientierter Mischfonds

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000859541 AT0000822606 AT0000859533 AT0000805163 AT0000996681 AT0000805445 AT0000859582 AT0000805486 AT0000859509 AT0000805221 AT0000712518 AT0000712526 AT0000811633 AT0000811641

1,00

04.05.1987

0,40

2,68

1,16

2,50

18.05.1987

-3,23

1,44

-0,91

2,50

16.12.1996

-3,78

1,38

-3,00

3,00

20.06.1988

-4,19

-1,57

-3,57

2,50

17.12.1985

-3,32

1,68

-0,63

3,00

14.05.2001

-3,04

2,58

-1,33

3,00

22.06.1998

0,84

3,80

-0,09

FONDSKATEGORIE: FÜR AUSGEWOGENE ANLEGER:INNEN (EUR) RaiffeisenOsteuropa-Rent Raiffeisenfonds Ertrag RaiffeisenNachhaltigkeit-Mix

Osteuropäische Anleihen Ausgewogener Mischfonds Mischfonds mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt

A T A T A T

AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000818927 AT0000859517 AT0000805361

3,00

03.05.2000

0,23

3,51

-2,01

3,50

01.07.1998

7,53

7,51

2,94

3,00

25.08.1986

3,61

5,36

1,12

FONDSKATEGORIE: FÜR DYNAMISCHE ANLEGER:INNEN (EUR) RaiffeisenfondsWachstum Raiffeisen-Nachh.ÖsterreichPlus-Aktien Raiffeisen-Nachh.Europa-Aktien Raiffeisen- Nachh.US-Aktien Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien

ca. 20 % Anleihen ca. 80 % Aktien Österreichische nachhaltige Aktien Europäische nachhaltige Aktien US-amerikanische nachhaltige Aktien Nachhaltige asiatische Emerging Markets-Aktien

A T A T A T A T A T

AT0000811609 AT0000811617 AT0000859293 AT0000805189 AT0000986377 AT0000805387 AT0000764741 AT0000764758 AT0000745856 AT0000745864

4,00

22.06.1998

12,98

10,49

5,46

4,00

16.10.1989

19,84

15,40

5,17

4,00

17.06.1996

7,94

7,67

2,34

4,00

15.11.1999

13,29

12,02

8,67

5,00

02.05.2000

43,84

20,24

7,14

SE = Service-Entgelt. Quelle: Raiffeisen Capital Management, 10. September 2026, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. Service-Entgelt Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zulässt und dass sich Währungsschwankungen ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken können.Die Wertentwicklung von Fonds wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In den durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Prospekt (in deutscher bzw. englischer Sprache) sowie das Basisinformationsblatt (BIB - in deutscher Sprache) liegen bei der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft oder der Vertriebsstelle auf. Anleger oder potenzielle Anleger finden die Zusammenfassung ihrer Anlegerrechte und der Instrumente zur kollektiven Rechtsdurchsetzung auf Deutsch und Englisch unter https://www. rcm.at/corporategovernance. Beachten Sie, dass die Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. die Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteilscheine außerhalb des Fondsdomizillandes Österreich aufheben kann. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.rcm.at/disclaimer und www.boerse-live.at/disclaimer

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Hinweise

Geldanlage bietet stets sowohl Chancen als auch Risken. Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Hinweise zu diesem Thema. Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Werbung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG (RLB OÖ) ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Werbung ist unverbindlich, stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung, noch eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar und ersetzt nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines individuellen und auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers abgestimmten Beratungsgesprächs. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die RLB OÖ übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Informationen dienen nur der Erstinformation und enthalten keinerlei Rechts- oder Steuerberatung und können diese auch nicht ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung von Fonds wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In den durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Prospekt (in deutscher bzw. englischer Sprache) sowie das Basisinformationsblatt (BIB - in deutscher Sprache) liegen bei der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft oder der Vertriebsstelle auf. Anleger oder potentielle Anleger finden die Zusammenfassung ihrer Anlegerrechte und der Instrumente zur kollektiven Rechtsdurchsetzung auf Deutsch und Englisch unter www.kepler.at/de/startseite/beschwerden.html . Es wird darauf hingewiesen, dass die KEPLER-FONDS KAG den Vertrieb ihrer Fondsanteile im Ausland jederzeit beenden kann. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.kepler.at/disclaimer und www.boerse-live.at/disclaimer Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,92 % die Raiffeisenbankengruppe OÖ Verbund eGen und zu rund 1,408 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/impressum abrufbar. Vorstand Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Burkowski Sigrid, Mag.; Sandberger Stefan, Mag.; Glaser Michael, Dr.; Aichhorn Gerald, Dr.w

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Österreichische Post AG FZ 09Z038090 F Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, Europaplatz 1a, 4020 Linz

t Jetz ren! rmie at o f n i ler. kep

Diversiwas? Einfach mal nichts verstehen. Und trotzdem profitieren. Diversifikation – Klingt ein wenig nach Verdi-Oper, beschreibt aber, wie man sein Geld auf verschiedene Anlagen verteilt. KEPLER Fonds versteht’s für Sie.

Diese Marketingmitteilung stellt kein Angebot, keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlung, Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Fonds oder unabhängige Finanzanalyse dar. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen können. Aktuelle Prospekte (für OGAW) sowie die Basisinformationsblätter (BIB) sind in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Vertriebsstellen sowie unter www.kepler.at erhältlich.


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