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EuPRAXIA Leaflet - German Version (2017)

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PROJEKTPARTNER DESY (Helmholtz), Deutschland INFN, Italien CNR, Italien CNRS, Frankreich University of Strathclyde, Großbritannien IST-ID, Portugal STFC, Großbritannien SOLEIL, Frankreich University of Manchester, Großbritannien University of Liverpool, Großbritannien ENEA, Italien CEA, Frankreich Università di Roma “La Sapienza”, Italien Universität Hamburg, Deutschland Imperial College London, Großbritannien University of Oxford, Großbritannien

ASSOZIIERTE PARTNER (Oktober 2016) Shanghai Jiao Tong University, China Tsinghua University Beijing, China ELI Beamlines, International PHLAM Université de Lille, Frankreich

KONTAKT: Projektkoordination: Dr. Ralph Aßmann DESY (Koordinator) Helmholtz Gemeinschaft Dr. Arnd Specka CNRS/IN2P3 (Stellvertreter) Projektbüro: Ruth Mundt, DESY eupraxia-admin@desy.de Öffentlichkeitsarbeit: Prof. Dr. Carsten P. Welsch Cockcroft Institut/Universität Liverpool carsten.welsch@cockcroft.ac.uk

www.eupraxia-project.eu

Helmholtz-Institut Jena, Deutschland HZDR (Helmholtz), Deutschland LMU München, Deutschland Wigner Fizikai Kutatóközpont, Ungarn CERN, International Kansai Photon Science Institute, Japan Osaka University, Japan

INNOVATION FÜR NEUE HORIZONTE IN WISSENSCHAFT UND TECHNIK

RIKEN SPring-8, Japan Lunds Universitet, Schweden Stony Brook University & Brookhaven NL, USA LBNL, USA UCLA, USA Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland Forschungszentrum Jülich, Deutschland

KOMPAKTE ANLAGEN UND EXZELLENTE KOSTENEFFIZIENZ

Hebrew University of Jerusalem, Israel Institute of Applied Physics, Russland Joint Institute for High Temperatures, Russland Università di Roma “Tor Vergata”, Italien

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant No 653782. The information herein reflects only the views of its authors and the Research Executive Agency is not responsible for any use that may be made of the information contained.

EUROPÄISCHER PLASMABESCHLEUNIGER MIT EXZELLENZ FÜR ANWENDUNGEN


ZUKUNFT GESTALTEN

© DESY, Heiner Müller-Elsner

INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT Das EuPRAXIA Konsortium besteht aus 16 Instituten und Universitäten in 5 EU Mitgliedsstaaten. Das Projekt wird durch DESY in Hamburg koordiniert und durch EU Mittel in Horizon 2020 finanziert. Dem Konsortium sind 22 assoziierte Partner aus Europa, den USA, China und Japan beigetreten.

Das internationale EuPRAXIA Projektteam erarbeitet bis 2019 das Konzept für den weltweit ersten Plasmabeschleuniger mit GeV Strahlenergie, industrieller Strahlqualität und Nutzerbereichen.

Das Konsortium organisiert internationale Arbeitstreffen, in die Experten aus Wissenschaft (Teilchenphysik und FELs), Medizin und Industrie eingebunden werden.

Simulation eines LaserPlasmabeschleunigers © Dr Jorge Vieira, Instituto Superior Tecnico, Lisbon

Bild einer Plasmazelle © DESY, Heiner Müller-Elsner

MODERNE TECHNOLOGIEN EuPRAXIA bringt weltweit führende Expertise in wichtigen Zukunftsfeldern zusammen, von Hochleistungslasern über innovative Beschleunigertechnologien, moderne FEL Konzepte, Industrieanwendungen, Teilchenphysikdetektoren bis hin zu Hightech Plasmakomponenten. Das Projekt ist in 14 Arbeitsgruppen aufgeteilt, die sich mit Beschleunigerdesign, Lasertechnologie, Simulationen, Anwendungen, Kostenabschätzungen und der Standortevaluation in Europa beschäftigen. Das Konsortium bietet einzigartige Ausbildungsmöglichkeiten für Forscher in einem multidisziplinären Umfeld.

NEUE HORIZONTE ERÖFFNEN EuPRAXIA entwickelt innovative Beschleunigerkonzepte weiter, hin zu einer robusten und nutzbaren Technologie.

Mehr als 30.000 Teilchenbeschleuniger weltweit verrichten heute ihren Dienst für wichtige Anwendungen in Industrie, Medizin und Wissenschaft. Die eingesetzten Beschleuniger basieren auf der jetzt neunzigjährigen Radiofrequenztechnologie mit metallischen Strukturen, die 1927 erstmals in Aachen realisiert wurde. Die maximal erreichbare Energie sowie die möglichen Einsatzfelder, zum Beispiel in Krankenhäusern und in Universitätslaboratorien, werden häufig durch praktische Aspekte begrenzt, beispielsweise durch hohe Investitionskosten oder die Größe der Beschleunigeranlagen. Plasmabeschleuniger ermöglichen 1000fach reduzierte Beschleunigungslängen. Hochleistungslaser, die weltweit führend in der europäischen Industrie gefertigt werden, erzeugen die notwendigen Felder. EuPRAXIA wird das Design eines kompakten, europäischen Plasmabeschleunigers für Elektronen ausarbeiten, der nutzbare Strahlqualität für Pilotanwendungen bietet.

Teilnehmer des EuPRAXIA LeitungsKommitees. Paris, Februar 2016 © Sylvaine Pieyre, LLR

Durch geringere Größe und höhere Kosteneffizienz beabsichtigt das EuPRAXIA Projekt neue Anwendungen mit hoher Relevanz in Medizin, Industrie und Grundlagenforschung zu ermöglichen.


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