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PZ19_24.09.2026

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BRUNECK, 24. September 2026, JG. 38, NR. 19-945/2026 erscheint 14-tägig, EZLNR. 1,00 EURO - Poste Italiane SpA - Versand im Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abg. in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN, ISSN 2532-2567

Ausgabe 19/2026

Tourismus im Pustertal

Wann ist genug?

Sonderthema

Gesundheit und Wohlbefinden


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Renault empfiehlt

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Tourismus, Über-Tourismus und neue Großprojekte: Wie viel Tourismus verträgt das Land?

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DIES & DAS

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Matchball zur D1: ATC Ladinia steigt auf

WENN WACHSTUM AN GRENZEN STÖSST

POLITIK & VERWALTUNG

Fraktionswahlen am 04.10.2026: Vom Wahlrecht Gebrauch machen

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Angeregte Debatte auf Radio Holiday über Tourismus: Zwischen Erfolgsgeschichte und Grenzen Manfred Vallazza und Walter Steger: „Die Landwirtschaft braucht Perspektiven und regionale Kreisläufe“

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MENSCHEN IM PORTRÄT

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Albert Willeit: Für ihn ist weniger mehr WIRTSCHAFT & UMWELT

25 Jahre Heugabel in Innichen: Ein Vierteljahrhundert Genuss Familientag bei Intercable: Entdecken, staunen und feiern

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GESCHICHTE & HISTORIE

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Bruneck - historische Lichtbilder: Aufhofen im Lichtbild KULTUR & KUNST

Gustav-Mahler-Musikwochen zu Ende: Ein Festival zwischen Tradition und Aufbruch Stadttheater: Eigenproduktion „Ellen Babic“ startet durch

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BILDUNG & SCHULE

Volkshochschule Pustertal: Lernen, ausprobieren und gemeinsam die Zukunft gestalten Stadtbibliothek Bruneck: Lesekompetenz fördern

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SPORT & FREIZEIT

HC Pustertal Junior: Erfolgreiche Saison als Basis für die Zukunft 42 Zehn Jahre Karate Mühlbach: Eine echte Erfolgsgeschichte 44 SONDERTHEMA

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Gesundheit und Wohlbefinden SERVICE

69 71 78

Kreuzworträtsel Kleinanzeiger Veranstaltungen IM PRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Internet: www.pz-media.it; Einzelnr.: 1,00 Euro; Jahresabo: 25,00 Euro; Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.); Sekretariat: Michaela Huber; Akquisition: Hans Paulmichl, Josef Tasser; Redaktion: dott. Reinhard Weger, MA; Dr. Willy Pöder; Dr. Judith Steinmair; Dr. Verena Duregger; Monika Gruber; Barbara Pöder; Dominik Faller; Alexander Dariz; Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt; Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Athesia Druck, Bozen – PEFC-zertifiziert: Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, Recycling und kontrollierten Quellen; PZ-WhatsApp Nummer: 371 7678970 Titelbild: 123RF

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von Chefredakteur Reinhard Weger

Wir leben vom Tourismus. Das ist keine neue Erkenntnis und auch keine, die man infrage stellen sollte. Die Branche schafft Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Wohlstand und ist ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Identität des Landes. Doch gerade weil der Tourismus so bedeutend ist, muss die Frage erlaubt sein, wohin seine Entwicklung führt.

INHALT & KOMMENTAR

KOMMENTAR

TITELTHEMA

Mehr als 38 Millionen Nächtigungen im Jahr 2025 sind eine beeindruckende Zahl. Sie sind aber auch ein Anlass, genauer hinzusehen. Denn Tourismus findet nicht irgendwo statt, sondern mitten in unseren Dörfern und Städten, auf unseren Straßen, Wanderwegen und Bergen. Er braucht Wohnraum, Wasser, Energie und Infrastruktur und beansprucht damit Ressourcen, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die aktuelle Diskussion über die großen Hotelprojekte in Reischach zeigt, wie grundsätzlich die Frage inzwischen geworden ist. Es geht nicht mehr allein darum, ob ein Projekt rechtlich möglich ist. Es geht darum, ob Größe und Auswirkungen eines Vorhabens noch zu einem Lebensraum passen, der bereits heute stark vom Tourismus geprägt ist. Damit kommt auch die Frage der Transparenz ins Spiel. Gerade wenn politische Verantwortung und private wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen, braucht es eine ganz besonders verantwortungsbewusste Herangehensweise. Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas falsch gelaufen ist. Aber je größer die Projekte und je näher öffentliche Entscheidungen und private Interessen beieinanderliegen, desto wichtiger sind nachvollziehbare Zuständigkeiten, Offenlegung und Kontrolle. Dabei wäre es zu einfach, den Tourismus zum Verursacher aller Probleme zu erklären. Auch aus den Reihen der Touristiker kommt die Bereitschaft, über Belastungsgrenzen und Lösungen zu sprechen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Tourismus selbst in Infrastruktur und Angebote investiert, die auch der einheimischen Bevölkerung zugutekommen. Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Die Diskussion braucht weniger Gegensätze und vor allem mehr Ehrlichkeit. Die entscheidende Frage lautet daher: Welche Art von Tourismus wollen wir? Einen Tourismus, der möglichst viele Betten und Nächtigungen produziert? Oder einen Tourismus, der wirtschaftlich erfolgreich bleibt und gleichzeitig Rücksicht auf Landschaft, Ressourcen, Infrastruktur und heimische Bevölkerung nimmt? Dafür braucht es nachvollziehbare Entscheidungen. Wer ein großes Projekt genehmigt, sollte auch offenlegen, welche Auswirkungen auf Verkehr, Wasser, Energie, Landschaft und öffentliche Infrastruktur zu erwarten sind. Transparenz ist dabei kein Hindernis für Entwicklung. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass Entwicklung von der Bevölkerung mitgetragen wird. Denn die Zukunft des Tourismus entscheidet sich nicht an der Frage, ob wir weiter wachsen, sondern daran, ob wir rechtzeitig erkennen, wo Wachstum seine Grenzen erreicht und ob die Menschen nachvollziehen können, wie diese Entscheidungen getroffen werden. PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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TOURISMUS, ÜBER-TOURISMUS UND NEUE GROSSPROJEKTE

TITELTHEMA

Wie viel Tourismus verträgt das Land? Südtirol ist eine beliebte Tourismusdestination, über 38 Millionen Nächtigungen im Jahre 2025 sprechen da eine klare Sprache. Wir gehören zu den tourismusintensivsten Regionen Europas. Dass die stetig steigende Tourismuswelle auch stetig steigende Kritik auf den Plan ruft, ist ebenfalls keine Neuheit. Immer wieder wird über den künftigen Weg diskutiert, wo soll der in Südtirol hinführen, müssen wir dem „Übertourismus“ Einhalt gebieten, braucht es Handlungsbedarf und wie soll der aussehen? In Bruneck läuft derzeit eine empfehlenswerte Ausstellung zu diesem Thema, welche die Frage aufwirft, wie wir Tourismus künftig gestalten, ohne die Grundlagen unseres Lebensraums zu verlieren. Darüber hinaus läuft eine intensive Diskussion darüber, wo die Grenzen des Machbaren sind – auch in Bezug auf verschiedene Hotel-Großprojekte in Reischach. von Judith Steinmair

N

ach Stationen in Wien, Innsbruck und München hat der Heimatpflegeverband Südtirol die Ausstellung des Architekturzentrums Wien „Über Tourismus“, adaptiert vom Brunecker Architekten Albert Willeit, nach Bruneck geholt. Verteilt auf zwei Standorte, die Alte Turnhalle am Rathausplatz und das Nobis im NOI-Techpark, können sich die Besucherinnen und Besucher über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen

Tourismus, Architektur, Mobilität, Raumplanung, Klimawandel und gesellschaftlicher Entwicklung ins Bild setzen. In acht Themenblöcken werden Fragen aufgearbeitet wie: Wie verändert Tourismus Lebensräume und Ortsbilder? Welche Auswirkungen haben Mobilität, Zweitwohnungen oder touristische Infrastruktur auf Natur und Gesellschaft? Und wie kann Tourismus angesichts von Klimakrise und Ressourcenverbrauch langfristig nachhaltiger

gestaltet werden? Zudem gibt es ein interessantes Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen und Filmabenden sowie Führungen.

„ÜBER TOURISMUS GEMEINSAM REDEN“

Bei der Ausstellungseröffnung Anfang September hatten sich zahlreiche Interessierte und Gäste vor der Alten Turnhalle in Bruneck eingefunden. Die Obfrau des

Rendering des Campingareals „Korer“ in Reischach: Dieses Projekt wird mit Nachdruck vorangetrieben und soll beim Campingtourismus Entlastung bringen. 4

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TITELTHEMA Das geplante Golfhotel in Reischach (siehe Bild) umfasst sieben Stockwerke und wurde rechtzeitig vor dem Bettenstopp von der Gemeinde genehmigt.

Südtiroler Heimatpflegeverbandes, Claudia Plaikner, bedankte sich bei ihrer Begrüßung bei den zahlreichen Partnerinnen und Partnern und Mitwirkenden der Ausstellung und unterstrich bei dieser Gelegenheit die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Herausforderung des Übertourismus liege in der Ausbalancierung zwischen Gemeinwohl und Tourismusinteressen, so Plaikner: „Wie können wir Tourismus so gestalten, dass ein Ort auch morgen noch lebenswert ist und zwar für Einheimische wie Touristen?“ Über die Zukunft des Tourismus und die entsprechenden Risiken sinnierte auch Historiker Hans Heiss in seiner Einführung. Dass der Tourismus in Südtirol ein wichtiger Wirtschaftszweig ist und wesentlich zum Wohlstand beigetragen hat, sei außer Zweifel. Aber kein anderer Zweig sei so stark gewachsen und nun sei er im roten Bereich angelangt in einer Zeit, in der es weniger Wachstum, dafür mehr Steuerung brauche, so Heiss. Ein Tourismus-Konvent beispielsweise mit der Beteiligung von Akteurinnen und Ak-

teuren aus Tourismus, Mobilität, Raumordnung, Natur- und Landschaftsschutz usw. könne den Dialog fördern und neue Strategien entwickeln. Die Notwendigkeit einer gemeinsamen Diskussion unterstrichen bei der Eröffnung auch die Touristikerinnen und Touristiker, die mit ihrer Unterstützung der Ausstellung

auch entsprechende Bereitschaft signalisierten. Das Thema Übertourismus sei sehr wohl präsent, waren sich Hannes Kronbichler, Präsident vom Tourismusverein Bruneck und Judith Rainer, HGV-Landesvizepräsidentin einig, in einen gemeinsamen Dialog zu treten um Lösungen zu erarbei>> ten daher umso wichtiger.

Das Hotel Heinz und die Kronplatz AG wollen in Reischach ein gemeinsames Hotelprojekt umsetzen.

Rendering vom neuen Hotel, das statt dem heutigen Hotel Heinz von Bruno Wolf und der Kronplatz AG realisiert werden soll. Es behängen Rekurse dagegen. PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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DIE ZEICHEN DER ZEIT

Während in Bruneck also eine Ausstellung einen Dialog über Tourismus und dessen Zukunft anstacheln soll, hinterfragen die Grüne in Bruneck vor Ort ganz konkret die touristische Wachstumsstrategie und for-

dern nachvollziehbare Entscheidungen. In einer Presseaussendung nehmen sie dabei die jüngst genehmigten zwei Fünf-SterneHotels in Reischach zum Anlass, um die Sinnhaftigkeit der touristischen Entwicklung in Hinsicht auf Landschaftsschutz,

Ressourcenverbrauch, Verkehr und Lebensqualität in Frage zu stellen. Also „quo vadis Tourismus“, was sind die Herausforderungen der Zukunft, wo die Grenzen? Die PZ hat nachgefragt…

TITELTHEMA

HANS HEISS: Historiker PZ: Bei der Ausstellungseröffnung „Über Tourismus“ in Bruneck haben Sie gesagt, dass der Südtiroler Tourismus mittlerweile im roten Bereich angelangt ist. Will heißen? Hans Heiss: Alle Indikatoren weisen darauf hin, dass das Wachstum des Südtiroler Tourismus die Grenzen des volkswirtschaftlich Sinnvollen wie für Bevölkerung, Landschaft, Natur und Ressourcen Erträglichen überschritten hat. Südtirol hat die höchste Tourismusintensität im Alpenraum und erreicht mit 38,2 Millionen Nächtigungen im Jahr 2025 bei 440.000 Einwohnern ein Viertel der Gesamtnächtigungen des 9 Millionen Einwohner starken Österreich. Der Dichtestress ist nicht nur an den famosen Hotspots überaus heftig, sondern auch auf normalen Wanderrouten des Dolomiten-Raumes. Die touristische Mobilität verstärkt den bereits überstarken einheimischen Verkehr, sorgt für Staus, zumal auf den Dolomitenstraßen und saisonale Verlärmung der Pässe vom Penser- bis zum Pordoijoch durch Biker und Sportwagen. Und niemand wird leugnen, dass der touristische Flächenverbrauch mit dem Bau neuer Hotels seit ca. 2015 die Immobilienpreise schwunghaft mit nach oben treibt. Zugleich entzieht touristische Vermietung vor allem im Airbnb-Segment dem Mietmarkt Tausende von Wohnungen. Eines der großen Probleme sehen Sie im Ressourcenverbrauch des stetig steigenden Tourismus? Wie knapp Wasser werden kann, hat der ver-

gangene Sommer drastisch gezeigt und das ist erst der Anfang. In der touristischen Beherbergung ist der Wasserverbrauch besonders hoch und erreicht rund das Doppelte des Südtiroler Standardverbrauchs - Pools, Wellness und unbekümmerte Wassernutzung sind Normalität. Auch die technische Beschneiung schiebt den Wasserverbrauch kräftig an. Das Aufkommen an Müll ist im Tourismus gleichfalls weit über Normalstandard, etwa an Küchenabfällen und durch sorglose Wegwerfmentalität von Touristen und Camper-Insassen. Um die Tourismusgesinnung von Seiten der Bevölkerung steht es nicht zum Besten, wir sprechen über Übertourismus und sehen Handlungsbedarf, wir führen einen Bettenstopp ein und diskutieren dann wieder über Ausnahmen usw. Wie sehen Sie das Ganze? Die Mehrzahl aller Südtirolerinnen und Südtiroler schätzt Tourismus als wesentlichen Träger der heimischen Wirtschaft, als Arbeitgeber für über 40.000 Beschäftigte, mit Positiv-Effekten für Bauwirtschaft, Inneneinrichtung, Handwerk, Lebensmittelbranche und Handel. Und betrachten ihn als starke Säule der Identität, da Tourismus das Bild Südtirols als eines „schönen Landes“ fundamental geprägt hat. Aber das unentwegte Wachstum des Tourismus mit gewiss bald 40 bis 45 Millionen Nächtigungen treibt viele Einheimische in Verteidigungs- und Abwehrhaltung, wenn nicht in hilflose Wut. Tourismus bean-

Hans Heiss

sprucht vor allem öffentlichen Raum, er ist die einzige Branche, die das gesamte Land für die Produktion seiner Leistungen in Anspruch nimmt – ganz Südtirol, seine Straßen, Plätze, Wege und Landschaften sind seine „Werkbank“. Hingegen erzielt ein mittelständisches Industrieunternehmen wie Durst oder Rubner den Umsatz von Hunderten Hotels, ohne annähernd deren Flächen- und Ressourcenverbrauch in Anspruch zu nehmen. Die ständigen Einschränkungen durch touristische Präsenz nerven viele Südtiroler unendlich, mit der Einsicht, dass der Sektor zwar Arbeitsplätze, Wertschätzung und Steuereinnahmen generiert, aber ihre Lebensqualität ständig mindert. //

BRUNO WOLF: Hotelier und Brunecker Bürgermeister PZ: Die Kritik erreicht Sie nicht zum ersten Mal: Einerseits als Bürgermeister dem Gemeinwohl verpflichtet, andererseits im Neubau des Hotel Heinz zusammen mit der Kronplatz Seilbahngesellschaft involviert – sehen Sie selbst da irgendeinen Widerspruch? Ist bzw. wurde der Transparenz bezüglich der verschiedenen Entscheidungen Genüge getan? Bruno Wolf: Ich sehe darin keinen Widerspruch, solange die gesetzlichen Vorgaben konsequent eingehalten und private sowie öffentliche Interessen klar getrennt wer6

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den. Das Hotelprojekt wurde bereits Jahre vor meiner Wahl zum Bürgermeister angedacht und vorbereitet. Die entsprechenden Rechte und Entwicklungsmöglichkeiten bestanden bereits unabhängig von meiner heutigen Funktion. Mir ist bewusst, dass gerade bei einer Doppelfunktion als Bürgermeister und Unternehmer besondere Sensibilität erforderlich ist. Aus diesem Grund wurden mögliche Interessenskonflikte von Beginn an offen behandelt. Bei allen Entscheidungen und Beratungen, die das Projekt betreffen, habe ich mich entsprechend den geltenden Bestimmungen enthalten und die

jeweiligen Sitzungen verlassen. Transparenz ist eine zentrale Voraussetzung für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Die Verfahren wurden in den zuständigen Gremien öffentlich behandelt, die Beschlüsse wurden von den dafür zuständigen Organen gefasst und nicht von mir als Privatperson. Letztlich sind die demokratisch legitimierten Entscheidungsgremien für die Beurteilung solcher Projekte verantwortlich. Die Forderung den Tourismus künftig zu überdenken, steht vermehrt im Raum, nicht zuletzt vor dem Hin-


sam analysiert und bewertet. Was die Trinkwasserversorgung betrifft, ist die Versorgung der Stadt derzeit gesichert. Die Stadt verfügt über mehrere Quellfassungen, Trinkwasserspeicher sowie Tiefbrunnen für die Notversorgung. Gleichzeitig beobachten die Stadtwerke die Entwicklung sehr genau. Es ist bekannt, dass schneearme Winter und längere Trockenperioden zunehmend Auswirkungen auf die Quellschüttungen haben können. Deshalb werden bereits heute Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Versorgung verfolgt, etwa die Prüfung zusätzlicher Wasserressourcen, die Modernisierung der Infrastruktur und Überlegungen zu einem stärkeren Verbund mit Nachbargemeinden. Als Bürgermeister ist es meine Aufgabe, die Gesamtentwicklung der Stadt im Blick zu behalten. Als Unternehmer weiß ich gleichzeitig, wie wichtig ein qualitativ hochwertiger und nachhaltiger Tourismus für Beschäftigung und Wertschöpfung im Pustertal ist. Ich bin überzeugt, dass wirtschaftliche Entwicklung und ein verantwortungsvoller Umgang mit

TITELTHEMA

tergrund der Klimaveränderung, Ressourcenknappheit usw. Wie sehen Sie das in der Doppelrolle als Hotelier und Bürgermeister? Die Diskussion über die zukünftige Entwicklung des Tourismus ist legitim und notwendig. Klimawandel, Flächenverbrauch, Mobilität, Energieversorgung und auch die Verfügbarkeit von Trinkwasser sind Themen, die bei jeder langfristigen Entwicklung mitgedacht werden müssen. Gleichzeitig halte ich es für wichtig, diese Fragen gesamtheitlich zu betrachten. Die Herausforderungen betreffen nicht ausschließlich den Tourismus, sondern ebenso die Bereiche Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft und öffentliche Infrastrukturen. Deshalb können Entwicklungsperspektiven nicht isoliert für einen einzelnen Sektor bewertet werden. Die Stadtgemeinde Bruneck verfolgt diesen ganzheitlichen Ansatz bereits im Gemeindeentwicklungsprogramm für Raum und Landschaft sowie im Klimaplan. Dabei werden Ressourcenverfügbarkeit und Entwicklungspotenziale gemein-

Bruno Wolf

natürlichen Ressourcen kein Widerspruch sein müssen. Entscheidend ist, dass Wachstum innerhalb jener Rahmenbedingungen erfolgt, die langfristig ökologisch, infrastrukturell und gesellschaftlich tragfähig sind. //

MAXIMILIAN GARTNER: Grüne Bruneck PZ: Die kürzlich genehmigten Durchführungspläne für zwei große Hotelprojekte in Reischach haben die Grüne Bruneck zu einer Presseaussendung veranlasst, wo Sie schreiben, dass die Zeichen der Zeit mehr Weitsicht verlangen. Will heißen? Maximilian Gartner: Die Zeichen der Zeit verlangen zunächst einen anderen politischen Maßstab. Es reicht nicht mehr, lediglich zu fragen, ob ein Projekt aufgrund bestehender Baurechte rechtlich möglich ist. Wir müssen auch fragen, ob seine Größe und seine Folgewirkungen angesichts von Klimawandel, begrenzten Ressourcen, Verkehr, Wohnungsdruck und bereits hoher touristischer Belastung langfristig vertretbar sind. Der Tourismus ist ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft. Er schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Gerade deshalb muss seine Entwicklung so gestaltet werden, dass sie auch in zehn oder zwanzig Jahren noch von der Bevölkerung getragen werden kann. Die Vorhaben sind keine geringfügigen Erweiterungen, sondern Großprojekte mit jeweils weit über hundert Betten und umfangreichen Zusatzangeboten. Weitsicht bedeutet für uns daher, beide Projekte nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Gesamtwirkung auf Reischach, die gesamte Stadt und auch auf das Pustertal zu prüfen. Wie viel zusätzliche Belastung entsteht zu Spitzenzeiten? Welche Infrastruktur wird benötigt, wer finanziert sie und welchen konkreten Nutzen hat die örtliche Bevölkerung? Wären kleinere, ressourcenschonendere Varianten möglich gewesen? Der Bettenstopp beruht auf

der Erkenntnis, dass quantitatives Wachstum Grenzen hat. Wenn kurz vor entscheidenden Fristen möglichst viele alte Rechte ausgeschöpft werden, mag das rechtlich zulässig sein – politisch muss man dennoch fragen, ob damit der Sinn dieser Begrenzung unterlaufen wird. Qualitätstourismus bemisst sich nicht an möglichst vielen Betten oder Sternen, sondern an regionaler Wertschöpfung, guten Arbeitsbedingungen, Umweltverträglichkeit und Akzeptanz. Besonders kritisch sehen Sie in Zeiten wie diesen den Umgang mit unserer Landschaft und mit Ressourcen… Landschaft ist für uns keine beliebig verfügbare Baureserve. Sie ist Lebensraum, landwirtschaftliche Grundlage, Erholungsraum und zugleich das wichtigste Kapital des Tourismus. Was einmal versiegelt, verbaut oder dauerhaft verändert wurde, lässt sich kaum zurückholen. Beim Golfhotel ist die unmittelbare Nähe zu einem Biotop besonders sensibel. Die Auflage, den Rundweg als durchgehende und sichere Fußverbindung zu erhalten, ist richtig, kann aber nur eine Mindestanforderung sein. Entscheidend sind ebenso die langfristigen Auswirkungen des Hotelbetriebs: Licht und Lärm, Verkehr, Bodenversiegelung, Oberflächenwasser sowie der Druck auf die angrenzenden Natur- und Übergangsräume. Ein positives Fachgutachten ist wichtig, ersetzt aber nicht die politische Abwägung der Gesamtbelastung. Beim Wasser wollen wir weder dramatisieren noch beschwichtigen. Die derzeitige Versorgung Brunecks ist nach Angaben von Gemein-

Maximilian Gartner

de und Stadtwerken gesichert. Positiv sind der seit 15 Jahren stabile Gesamtverbrauch und die niedrigen Netzverluste. Gleichzeitig mussten nach dem schneearmen Winter und dem außergewöhnlich heißen Frühjahr im Mai 2026 an einigen Tagen die Tiefbrunnen als Reserve aktiviert werden. Darüber hinaus kritisieren Sie eine fehlende Transparenz von Seiten der Politik bzw. der öffentlichen Verwaltung, die letztlich auch nicht zu einer positiven Tourismusgesinnung seitens der Bevölkerung beiträgt? Wir behaupten nicht, dass Unterlagen nicht veröffentlicht oder gesetzliche Verfahren missachtet würden. >> PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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TITELTHEMA

Aber formale Transparenz ist noch keine politische Transparenz. Bei Großprojekten muss für die Bevölkerung verständlich und rechtzeitig nachvollziehbar sein, welche Dimensionen und Auswirkungen sie haben, welche Interessen berührt werden und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Bei diesen Projekten ist besondere Sorgfalt geboten: Sowohl das Golfhotel als auch das Hotelprojekt der Familie des amtierenden Bürgermeisters gemeinsam mit der Kronplatz-Seilbahngesellschaft wurden vom ehemaligen Bürgermeister Roland Griessmair geplant. Das ist kein Hinweis auf eine unrechtmäßige Vorgangsweise. Die Nähe zwischen Politik, professioneller Planung und privaten wirtschaftlichen Interessen erhöht aber den Transparenzbedarf. Zuständigkeiten, mögliche Interessenkonflikte und Befangenheiten müssen klar und nachvollziehbar offengelegt werden. Besonders sensibel ist dabei die Doppelrolle des amtierenden Bürgermeisters. Als Bürgermeister ist

Bruno Wolf dem Gemeinwohl verpflichtet und hat die Interessen der gesamten Stadtgemeinde zu vertreten – ausdrücklich auch jene der betroffenen Bevölkerung und der Kritikerinnen und Kritiker des Projekts. Gleichzeitig ist er Hotelier und über das bestehende Hotel Heinz wirtschaftlich mit dem Vorhaben an der Talstation verbunden. Es treffen somit ein öffentliches Amt und ein nachvollziehbares privates wirtschaftliches Interesse unmittelbar aufeinander. Das ist kein persönlicher Vorwurf, sondern eine Frage des institutionellen Vertrauens. Je enger öffentliche Entscheidungsgewalt und private wirtschaftliche Interessen beieinanderliegen, desto höher müssen die Anforderungen an Offenlegung, Unabhängigkeit und Kontrolle sein. Transparenz könnte etwa durch eine übersichtliche öffentliche Darstellung der Projekte geschaffen werden: Eigentums- und Beteiligungsverhältnisse, Wasser- und Energiebedarf, Verkehr, Auswirkungen auf Landschaft und Natur,

notwendige öffentliche Infrastruktur und deren Finanzierung sowie Auflagen und Kontrollen. Wie kann mehr Transparenz eine positive Tourismusgesinnung auch im Fall von Bruneck unterstützen? Eine positive Tourismusgesinnung entsteht, wenn die Menschen vor Ort den Eindruck haben, dass Nutzen und Belastungen fair verteilt sind, dass ihre Einwände ernst genommen werden und dass politische Entscheidungen nicht schon feststehen, bevor die Öffentlichkeit davon erfährt. Wenn Informationen hingegen nur schrittweise über Medien, Rekurse oder nachträgliche Verfahren bekannt werden, wächst das Misstrauen. Tourismusakzeptanz ist deshalb keine Frage guter Stimmung, sondern das Ergebnis glaubwürdiger Verfahren. Transparenz schützt dabei nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Verwaltung, die politisch Verantwortlichen und letztlich die Projekt// betreiber selbst.

HANNES KRONBICHLER: Hotelier und Präsident vom Tourismusverein Bruneck PZ: Bei der Ausstellungseröffnung haben Sie klar deponiert, dass Sie einen Dialog über Tourismus und dessen Zukunft befürworten und bemüht sind, auf lokaler Ebene Problemlösungen zu finden. Als Präsident des Tourismusvereins klingt das vernünftig und offen für Kritik, gerade in Hinsicht auf die Tourismusgesinnung… Hannes Kronbichler: Tourismus ist für mich ein klassisches Querschnittsphänomen. Kaum ein anderer Wirtschaftszweig ist so unmittelbar in den Lebensraum der Menschen eingebunden. Ein Industriebetrieb produziert vielleicht in einer Gewerbezone, seine Waren werden mit einem Lkw abtransportiert. Im Tourismus hingegen kommen die Kunden zu uns und verbringen mehrere Tage mitten in unserem Lebensraum. Sie fahren auf unseren Straßen, wandern auf unseren Wegen, nutzen öffentliche Infrastrukturen und verbrauchen natürlich auch Ressourcen. Deshalb halte ich einen ehrlichen und partizipativen Dialog für unverzichtbar. Wir müssen zuhören, wo Belastungsgrenzen wahrgenommen werden, Probleme offen benennen und gemeinsam nach konkreten Lösungen suchen. Gleichzeitig gehört für mich zu einer ehrlichen Diskussion aber auch, sichtbar zu machen, was der Tourismus für diesen gemeinsamen Lebensraum leistet. Gerade weil der Tourismus so stark in unsere Orte integriert ist, investiert er auch erheblich in Strukturen, die nicht ausschließlich den Gästen zugutekommen. Beim Tourismusverein Bruneck sind das beispielsweise Wander- und Radwege, Führung der Baggalocke in Gais oder 8

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das Radlfest in Bruneck, die Loipe in Reischach oder Unterstützung von lokalen Vereinen und wohltätigen Zwecken. Vieles davon erhöht genauso die Lebensqualität von uns Einheimischen. Mein Anspruch als Präsident ist deshalb nicht, Kritik am Tourismus abzuwehren. Im Gegenteil: Der Tourismus reicht allen, die ernsthaft an Lösungen interessiert sind, die Hand. Aber Dialog funktioniert in beide Richtungen. Es darf nicht darum gehen, Tourismus ausschließlich als Belastung zu betrachten und schlecht zu reden, sondern gemeinsam zu diskutieren, wo er Probleme verursacht, wo er Lösungen mitfinanzieren kann und welchen Beitrag er gleichzeitig zu einem lebenswerten und wirtschaftlich starken Lebensraum leistet. Wie sehen Sie das Ganze als Hotelier? Ihr Golfhotel in Reischach ist ja nicht unumstritten, die Frage der Sinnhaftigkeit solcher Großprojekte in Zeiten wie diesen steht ja immer wieder im Raum… Natürlich muss man sich diese Frage stellen. Auch ich bin mir bewusst, dass ein Hotel dieser Größenordnung Ressourcen braucht und Auswirkungen auf einen Ort hat. Deshalb ist es für mich wichtig, verantwortungsvoll damit umzugehen und mit moderner Technik den Energie- und Ressourcenverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Gleichzeitig muss man die Entwicklung etwas breiter betrachten. Ohne diese Begrenzung wären viele dieser Hotels vermutlich erst über die nächsten zehn Jahre verteilt entstanden. Gleichzeitig wären in dieser Zeit auch ältere und kleinere Betriebe vom Markt verschwunden. Dass es vor dem Bet-

Hannes Kronbichler

tenstopp noch einmal einen starken Run auf bestehende Bettenrechte geben würde, war aus meiner Sicht vorhersehbar und hätte vom ehemaligen Landesrat Schuler vermieden werden können. Ich glaube deshalb, dass die Diskussion nicht nur lauten sollte: Brauchen wir noch ein Hotel oder nicht? Entscheidend ist vielmehr, wie vor Jahren genehmigte Projekte umgesetzt werden. Sie müssen qualitativ hochwertig sein und mit Ressourcen möglichst sparsam umgehen. Und dort, wo Tourismus zusätzliche Belastungen verursacht, fände ich es auch richtig, wenn zum Beispiel die direkten Abgaben eines solchen Baus wiederum gezielt in Infrastruktur und Lebensqualität für die Bevölkerung investiert werden.

// Interviews: Judith Steinmair


PZ Nr. 18 vom 10.09.2026 Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Südtirol ist seit über hundert Jahren zum Brunnen gegangen. Immer wieder. Mit Mut, mit Würde, mit einer unbeirrbaren Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Und erstaunlicherweise ist dieser Krug nie gebrochen, er ist härter geworden. Er ist zu einem Symbol geworden für ein Volk, das sich nicht beugen lässt. Am Tag der Autonomie feiert die Politik ihren größten Erfolg: Ein Modell, das international Beachtung findet. Ein Statut, das Minderheiten schützt. Ein System, das Stabilität garantiert. Ein Triumph, der in Festreden glänzt und in offiziellen Programmen strahlt. Doch während

die Politik feiert, bleibt eine Frage offen eine Frage, die nicht laut ausgesprochen wird, aber in den Tälern, in den Dörfern, in den Herzen der Menschen lebt: Ist Autonomie wirklich das Ideal, das Südtirol wollte? Ein Land, das mehr wollte, und weiter will, Südtirol hat nie darum gebeten, „teilweise“ selbst zu bestimmen. Südtirol wollte ganz bestimmen. Über Sprache, Kultur, Zukunft. Über das eigene Schicksal. Die Autonomie war ein großer Schritt. Ein notwendiger Schritt. Ein historischer Schritt. Aber war sie das Ziel? Oder war sie nur der bestmögliche Kompromiss in einer Zeit, in der das Eigentliche nicht erreichbar

war? Heute, am Tag der Autonomie, spürt man beides: Stolz und Sehnsucht. Dankbarkeit und Unruhe. Erreichtes und Unerreichtes. Südtiroler Stolz: Der Weg ist nicht zu Ende. Es gibt etwas Idealeres als Autonomie. Etwas Vollständigeres. Etwas, das nicht verwaltet, sondern frei macht. Etwas, das nicht begrenzt, sondern öffnet. Die Politik kann den Tag der Autonomie feiern. Sie soll es. Es ist ihr Werk, ihr Erfolg, ihr Kapitel. Aber die Menschen des südlichen Tirols? Ob sie diesen Tag wirklich feiern, das bleibt ungewiss. Denn Stolz ist nicht nur Rückblick. Stolz ist Richtung. Stolz ist Zukunft. Stolz ist das stille Wissen: Der Weg muss weitergehen.

ECHO

Autonomie und Selbstbestimmung

Christian Steger · Hauptmann Schützenkompanie St. Johann in Ahrn

80 Jahre Pariser Abkommen: Eine zwiespältige Bilanz für die Ladiner In diesen Wochen wird mit zahlreichen Veranstaltungen an das vor 80 Jahren zwischen Alcide De Gasperi und Karl Gruber geschlossene Pariser Abkommen erinnert, das eine wesentliche Grundlage für die Sonderautonomie Südtirols und des Trentino bildet. Aus ladinischer Sicht fällt die Bilanz allerdings zwiespältig aus: Die Ladiner werden im Abkommen nicht ausdrücklich erwähnt. Der Text der Vereinbarung bezieht sich auf die deutschsprachige Bevölkerung sowie auf die Bevölkerung der zweisprachigen Gebiete. Ob damit auch die Ladiner gemeint waren, bleibt unklar. Fest steht jedenfalls, dass die ladinische Frage für jene Politiker, die das Abkommen aushandelten und unterzeichneten, keine Priorität darstellte. Im Mittelpunkt stand vielmehr das Bestreben, in einem unsicheren internationalen Umfeld und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Kalten Krieges ein potenziell konfliktträchtiges Problem in einem geopoli-

tisch sensiblen Gebiet zu lösen. In diesem größeren diplomatischen Zusammenhang hatte die ladinische Frage kaum Gewicht. Der italienische Staat konnte dabei seine wesentlichen Interessen wahren. Die bestehenden Provinzgrenzen zwischen Bozen, Trient und Belluno blieben bestehen und damit auch die territoriale Trennung der Dolomitenladiner. Die Anliegen, die bei der großen ladinischen Kundgebung auf dem Sellajoch im Jahr 1946 vorgebracht worden waren, fanden im Pariser Abkommen keine Berücksichtigung. Die Autonomen Provinzen Bozen und Trient erhielten mit dem ersten und dem zweiten Autonomiestatut immer umfangreichere und bedeutendere Kompetenzen. Davon profitierten im Laufe der Jahrzehnte auch die ladinische Sprache und Kultur, wenngleich in den beiden Provinzen auf unterschiedliche Weise. Die Ladiner von Souramont in den Gemeinden Anpezo, Fodom/

Buchenstein und Col blieben hingegen weiterhin und weitgehend ohne vergleichbaren Minderheitenschutz. Die Ladiner unter Bozen und Trient wurden somit in eine Situation des Schutzes verwickelt, von der sie nicht die Hauptakteure waren. Aus historischer Sicht wurde auf diese Weise die Divergenz der Behandlung und der Abhängigkeit von verschiedenen Machtzentren untermauert. Achtzig Jahre nach dem Pariser Abkommen gibt es aus ladinischer Sicht daher durchaus teilweise einige Rechte und Errungenschaften zu würdigen, die im Zuge der Entwicklung der Sonderautonomien von Bozen und Trient erreicht wurden. Was jedoch bis heute fehlt, ist eine einheitliche Autonomie und ein gleichwertiger Schutz für alle Dolomitenladiner. Roland Verra · Vorsitzender der Union Generela di Ladins dla Dolomites

TEDX KOMMT ERSTMALS NACH BRUNECK

NEUE PERSPEKTIVEN AUF DER BÜHNE Acht Menschen, acht Ideen und ein Nachmittag voller neuer Perspektiven: Am Mittwoch, den 30. September 2026, findet im Veranstaltungszentrum „Nobis“ in Bruneck erstmals „TEDxBruneck“ statt. Auf der Bühne stehen Menschen mit Ideen, die in Südtirol entstanden sind und weit in die Welt hinausreichen. In drei Blöcken und mit zwei Pausen werden insgesamt acht Gesprächsrunden präsentiert. Dabei geht es nicht um klassische Podiumsdiskussionen oder einen Kongress, sondern um persönliche Gedanken, neue Ansätze und Ideen, die zum Weiterden-

ken anregen sollen. Genau 100 Gäste können den Nachmittag vor Ort miterleben. Der Eintritt ist kostenlos; die Plätze werden über Partnerorganisationen, eine begrenzte offene Vergabe und das TEDx-Team vergeben. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, Einlass ist ab 13.30 Uhr. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Ausklang vorgesehen. Die Talks werden professionell aufgezeichnet und sollen später auf den „TEDx-Kanälen“ veröffentlicht werden. // rewe

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MATCHBALL ZUR D1

DIES & DAS

ATC LADINIA STEIGT AUF Das Team um Ronny Profunser und mit Leonardo Benedetti, Enrico Arduini, Marco Culurà sowie Tommaso Bellomini spielte am 13ten September 2026 in der Halle von Corvara das D2-Kreisfinale gegen den ASV Unterland. Die Ladiner präsentierten sich dabei in Bestform, ließen dem jeweiligen Gegenüber in den vier Einzel keine Chance: Enrico Arduini gewann gegen Markus Sanel (6:1 6:3); Leonardo Benedetti gegen Gabriel Bonnell (6:0 6:0), Marco Culurá gegen Klaus Gallmetzer (6:2 6:1) und Tommaso Bellomini gegen Matys Amadeus Goller (6:3 2:6 6:3). Filippo Orrù, der Fünfte im Bunde, kam nicht mehr zum Einsatz, nachdem die Gastgeber alle vier Einzel gewonnen hatten und die beiden Doppel hinsichtlich des Endsieges bedeutungslos geworden waren, wes-

Das Siegerteam (von links) mit Filippo Orrú, Enrico Arduini, Marco Culurá, Tommaso Bellomini und Ronny Profunser. Es waren tolle Begegnungen in der Tennishalle von Carvara.

halb diese kurzerhand vom Spielplan genommen wurden. Der ATC Ladinia steigt somit von der Kategorie D2 in die Kategorie

Junge Tennisfreaks auf den Sprung nach oben.

D1 auf, was defacto eigentlich schon mit dem vorausgegangenen Halbfinalsieg gegen ATC Gemeinde Bozen (4:0) festgestanden hatte. Vor Bozen hatte der ATC Ladinia im Viertelfinale das Team des ATC Rungg mit 5:1 aus dem Rennen geworfen. Nicht minder überzeugend waren die Männer um Ronny Profunser in der Vorrunde unterwegs gewesen, in der sie gegen Gsies, Mareo, Vahrn, Pfalzen und Niederdorf klar die Oberhand behielten. Zur Ausübung seines sportlichen Engagements stehen dem ATC Ladinia zwei Hallenplätze und ein Freiplatz in Corvara sowie weitere zwei Freiplätze in La Ila zur Verfügung. Der Amateursportverein ist insbesondere auch bei den Jugendkategorien erfolgreich, wo er bei Turnieren auf Provinzebene in der Vergangenheit schon beachtliche Erfolge eingefahren hat. Die Jugend brachte ihr Interesse am Tennissport denn auch durch die starke Präsenz beim hier beschriebenen Team-Herrenfinale zum Ausdruck. Demnach hat der Sinner-Effekt offensichtlich auch die Entwicklung des Tennissports im Gadertal zusehends belebt. // wp

Es geschah am 13. Juni 2025, als zur Mittagszeit das Futterhaus des Scharmas-Hofes in Oberolang lichterloh brannte. Die herbeigeeilten Nachbarsleute sowie die Feuerwehren der Gemeinde Olang und weitere aus der Umgebung vermochten zwar das Vieh zu retten und einen Übergriff der Flammen auf das unmittelbar danebenliegende Wohnhaus zu verhindern, doch des Stadels Holzstruktur wurde von den züngelnden Flammen zerstört (siehe Bild a). Das schiere Ausmaß des Schreckens artete ins Dramatische aus, als der zunächst 10

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a.)

wpz

BRANDSANIERUNG BEIM SCHARMAS-HOF


b.)

DIES & DAS

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vermisste Jungbauer Jakob Jud (34) nur mehr tot im ausgebrannten Stadel aufgefunden und geborgen werden konnte. Jakob hatte den Hof gemeinsam mit seiner Mutter Anneliese Salcher-Jud und seiner Schwester Klara bewirtschaftet. Die bauliche Brandsanierung war bei Redaktionsschluss zu dieser Ausgabe zwar noch im Gange (siehe Bild b), doch dürfte sie mittlerweile abgeschlossen sein. // wp

ABSCHLAGEN UND ABSCHALTEN

GOLFSPORT HÄLT GESUND Das älteste aktive Mitglied des Pustertaler Golfclubs, Franco Garrasi (92) spielt fast täglich Golf – und erfreut sich bester Gesundheit. In Südtirol gibt es insgesamt neun Golfanlagen, davon vier 18-Loch- und fünf 9-LochPlätze, wovon je einer auf Corvara und Reischach entfällt. Der 9-Loch-Platz in Reischach wurde vor zwei Jahrzehnten mit dem Ziel in Betrieb genommen, ihn in absehbarer Zeit auf 18-Loch auszubauen. Ein Wunschtraum, der zwar bis heute nicht in Erfüllung ging, doch der Wille dazu sei laut dem Clubpräsidenten Anton Kosta nach wie vor ungebrochen vorhanden. Golf sei ein Sport, so der Präsident, der seine elitäre Etikette schon längst abgelegt habe, der von allen Menschen, egal welchen Alters

Franco Garrasi (92) mit Frau Gabriella Morello Schönhuber.

Auch die Fairways litten unter der großen Trockenheit.

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und Geschlechts, gespielt werden könne. Dessen regelmäßige Ausübung fördere ob der moderaten Dauerbelastung sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit - wirke den gängigsten Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Bluthochdruck…) effektiv entgegen. Nach einer schwedischen Studie würden Golferinnen und Golfer fünf Jahre länger als Nichtgolfer leben. Darüber hinaus schlägt Golf, das in der Regel zu mehreren Personen oft stark unterschiedlichen Alters gemeinsam und zugleich gegeneinander gespielt wird, Brücken zwischen den Generationen und leiste somit auch einen wertvollen Beitrag gegen die Vereinsamung im Alter. Eine 18-Loch-Anlage würde darüber hinaus das Tourismusangebot merklich aufwerten. Das jedenfalls die Erwartung von >> PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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DIES & DAS

mehrfach besternten Hoteliers, welche diesbezüglich gerne auf Kitzbühel verweisen, das über vier Golfplätze verfüge und dem zwei Dutzend weitere im Umkreis einer Fahrstunde zur Verfügung stünden. Die Erweiterung der Anlage in Reischach von neun auf 18 Löcher scheiterte bisher nicht zuletzt am Höfegesetz, welches die zweckfremde Nutzung von Wiesen und Feldern untersagt, womit natürlich auch der Golfsport gemeint ist. Somit scheide der Harrasser-Hof als Konzedent seiner bäuerlichen Nutzflächen für den Golfsport aus, es sei denn, die Höfekommission gäbe hierzu ihr Placet. Einmal mehr sei in diesem Zusammenhang präzisiert, dass der Harrasser-Hof nicht als Gan- Ein Sport für jedes Alter. zes, sondern lediglich der davon als Tourismuszone ausgewiesene Teil der Martin i.P.) und Hannes Kronbichler (Windentsprechenden Wiese verkauft wurde; die schar, Gais) planen darauf innerhalb der Hoteliers Heinrich Dorfer (Quellenhof, St. nächsten zwei Jahre ein Fünf-Sterne-Hotel

Destination Harrasser-Hof in Sachen Golf ungeklärt.

mit allen Annehmlichkeiten zu errichten. Die entsprechenden Durchführungspläne hierzu seien von der Brunecker Baukommission bereits genehmigt worden, weshalb die Baukonzession seitens des Bürgermeisters, Bruno Wolf, anstandslos erteilt werden könne. Er selbst, Bruno Wolf, betreibt in Partnerschaft mit der Kronplatz-Seilbahngesellschaft in unmittelbarer Nähe der Seilbahn-Talstation ein Projekt ähnlicher Dimension (142 Betten) und Qualität. Generalplaner ist Roland Griessmair, Bruno Wolfs Vorgänger im Bürgermeisterstuhl sowie Hannes Niederkoflers Nachfolger als Chef des SVPKoordinierungsausschusses, ein Gremium, das gemeinsam wpz mit der SVP-Ratsfraktion die politische Linie auf Gemeindeebene berät und festlegt. Kurzgefasst: Der eine „regelt“, // wp der andere segelt….

wpz

SCHRÄGES IN SCHRÄGSCHRIFT „Es darf in Südtirol keine Rente unter 1.000 Euro mehr geben. (…) Das Land hätte die Möglichkeiten über das Lebensminimum korrigierend einzuwirken, und das muss getan werden.“ An anderer Stelle desselben Interviews wirft das politische Urgestein, Luis Durnwalder, der Politik von heute „fehlenden Mut“ vor. Diese Aussagen diktierte Südtirols ehemaliger Regierungschef dem Dolomiten-Chefredakteur, Elmar Pichler-Rolle, ins Mikrophon (Ausg. v. 19/20. September 2026).

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Mutlosigkeit? Nein, jedenfalls nicht, wenn’s um die eigene Sache geht. Angesichts der Tatsache, dass die Provinz- und Regionalfürsten sich einerseits als Inflationsausgleich für die Jahre 2022, 2023, 2024 das stolze Sümmchen von rund 30.000 Euro pro Kopf und Nase - ohne zu erröten – genehmigten und auszahlten, sich zusätzlich das Monatsgehalt um einen Tausender aufstockten, beschlossen sie andererseits, den Inflationsausgleich auf die Hausfrauenrente für immer ersatzlos zu streichen. Da steckt doch viel Mumm dahinter, // wp „altroché“ Mutlosigkeit, Herr Durnwalder!


ERNTESCHIESSEN IN ST. LORENZEN

Mit einer rundum gelungenen Eröffnungsfeier ist am 4. September 2026 das 54. Ernteschießen der Sportschützengilde St. Lorenzen eröffnet worden. Oberschützenmeister Reinhard Kammerer konnte dazu zahlreiche Ehrengäste und Freunde des Schießsports begrüßen. Unter den Gästen war auch Stefan Fersch, stellvertretender Landesschützenmeister aus Bayern mit seiner Gattin.

Nach den Ansprachen stand vor allem das gesellige Miteinander im Mittelpunkt. Bei einem Umtrunk und einem zünftigen Imbiss in der Schützenstube wurde in gemütlicher Runde gefeiert und auf einen erfolgreichen Verlauf des traditionsreichen Freischießens angestoßen. Das Ernteschießen läuft noch bis zum dritten Oktober 2026 und bietet Schützen verschiedener Alters- und Leistungsklassen die Möglichkeit, sich in mehreren Kategorien zu messen. Gleichzeitig versteht sich diese wichtige Veranstaltung als Treffpunkt für Sportschützen, Schießsportler, Jäger und Freunde aus ganz Südtirol und // rewe darüber hinaus.

Grand Schlemm

DIES & DAS

GELEBTE TRADITION UND GESELLIGKEIT

Trophäen? Gibt’s bei uns in Scheiben. Unsere Metzger-Meister verbinden beste Zutaten, echtes Handwerk und viel Geschmack – für Aufschnitt, von dem man einfach nicht genug bekommt.

an. Das schmeckt m Ehrlich.www.siebenfoercher.it

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POLITIK & VERWALTUNG

FRAKTIONSWAHLEN AM 04.10.2026

Vom Wahlrecht Gebrauch machen Am vierten Oktober 2026 werden viele der Eigenverwaltungen, umgangssprachlich auch Fraktionen genannt, ihre neuen Verwaltungsorgane wählen. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich zur Wahlurne zu begeben und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Ü

ber das Land verteilt gibt es in Südtirol 117 Eigenverwaltungen, hauptsächlich im Vinschgau und im Pustertal. Diese verwalten die sogenannten bürgerlichen Nutzungsrechte durch ein eigenes Komitee. Aktiv und passiv wahlberechtigt sind alle seit vier Jahren Ortsansässigen, die in der jeweiligen Wählerliste für die Gemeinderatswahlen eingetragen sind. Es werden fünf Mitglieder gewählt, aus deren Reihe der Präsident bzw. die Präsidentin, gleichsam Fraktionsvorsteherin bzw. -vorsteher ernannt wird. Dem Komitee obliegt eine verantwortungsvolle Verwaltung der land- und forstwirtschaftlichen Güter, wobei viele Fraktionen mittlerweile über vielfältige Einnahmequel-

len verfügen, wie z. B. Elektrowerke, Parkplätze oder Einnahmen aus der Vermietung von Gebäuden. Und es geht nicht mehr nur um die Verwaltung und Organisation der Almen und die Bewirtschaftung der Wälder, sondern auch um die gerechte Verteilung der Einnahmen aus den oben genannten Erträgen. Per Gesetz stehen den Vereinen zehn Prozent sowie der Landwirtschaft 30 Prozent der Erträge zu. Für die Verwaltung der Güter ist ein neues Gesetz in Ausarbeitung und es wird signifikante Änderungen geben. An der Erarbeitung des Gesetzes sind die zuständigen Landesämter, der Landesverband der Eigenverwaltungen, der Gemeindenverband und der Südtiroler Bauernbund mit involviert. Ein wichtiger Passus darin: die Eigenverwaltungen werden privatrechtlich eingestuft und keiner Kontrolle mehr durch das Aufsichtsamt unterliegen, die Bestimmungen zur öffentlichen Auftragsvergabe gelten hierfür nicht mehr, Stichwort Bürokratieabbau. Allerdings liegt der Fokus immer noch auf Transparenz und Wirtschaftlichkeit.

NEUES GESETZ IN AUSARBEITUNG

Auch Forststraßen unterliegen den Eigenverwaltungen. 14

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mg

Es soll klar kommuniziert werden, dass die Nutzungsberechtigten auch die Eigentümer der Flächen sind. Somit liegt die Entscheidung über Grundstückverkäufe und den jährlichen Haushalt künftig nicht bei der Verwaltung, sondern bei den Eigentümern. Die Verwaltung muss der Vollversammlung jährlich Rechenschaft ablegen

Oswald Angerer aus Laas ist der Obmann des Landesverbandes der Eigenverwaltungen.

und zwar über die Tätigkeiten und erteilten Aufträge. Es braucht dementsprechend nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes und einer Übergangsfrist für jede Eigenverwaltung ein neues Statut. Oswald Angerer aus Laas im Vinschgau ist seit der Gründung des Verbandes der Eigenverwaltungen dessen Obmann. Um die Rechte der Fraktionen zu schützen, war Angerer 2020 mit einigen Kollegen seiner Nachbarfraktionen und aus dem Pustertal die treibende Kraft hinter der Idee einer Verbandsgründung. Die Tätigkeiten koordinieren, Synergien bündeln, gemeinsam auftreten und auch in der Öffentlichkeit sichtbarer werden, dies sind einige Argumente des Zusammenschlusses. Angerer, Fraktionsvorsteher der Eigenverwaltung von Laas im Vinschgau hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung bei den kommenden Wahlen, denn alle Wahlberechtigten sind auch Eigentümer der jeweiligen Flächen und Güter. Demzufolge sollten sie sich aktiv in die Verwaltung einbringen oder zumindest Personen ihres Vertrauens wählen. Besonders wünscht er sich auch Frauen in den Verwaltungen, denn oft ist ein Blickwinkel aus weiblicher Perspektive hilfreich bei // mg wichtigen Entscheidungen.


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Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 5: Vor der Behandlung, links

Dieser Patient erlitt ein starkes Trauma am rechten, oberen, zentralen Schneidezahn (Zahn 11). Dabei wurde der Abb. 2: Nach der Behandlung, Zahn 11 komplett aus seiner frontal Alveole luxiert. Den Zahn zu replantieren und somit zu retten wurde bereits von einem Kollegen unternommen. Leider kam es einige Wochen nach der Replantation zur Nekrose des Zahnes mit Fistelbildung. Nach sorgfältiger Abb. 4: Nach der Behandlung, Diagnosestellung wurde in rechts unserer Praxis entschieden den traumatisierten Zahn 11 und aus kieferorthopädischen Gründen 3 weitere Backenzähne zu extrahieren. Die Lücken wurden durch die kieferorthopädische Behandlung vollständig geschlossen. Der verloren gegangene Zahn 11 Abb. 6: Nach der Behandlung, wurde somit durch den seitlinks

lichen Schneidezahn ersetzt. Der Patient besitzt nun wieder ein vollständig gesundes Gebiss, ohne künstlichen Zahnersatz. Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie

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MALTESERORDEN

SOZIALES & GESUNDHEIT

HILFE ZUM SCHULBEGINN IN DER UKRAINE

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Zwei Johanniter beim Verpacken der Schultaschen.

ie Südtiroler Delegation des Malteserordens hat die Hilfsaktion „Schulranzen“ des Deutschen Johanniterordens und des Malteserordens unterstützt. Innerhalb weniger Tage wurden in Südtirol rund 50 neuwertige Schultaschen gesammelt und nach Deutschland gebracht. Dort wurden sie gemeinsam mit 1.350 bereits in Deutschland und der Schweiz gesammelten Schultaschen für den Transport in die Ukraine vorbereitet. Zusätzlich wurden Schreib- und Zeichenmaterialien wie Federpennale, Stifte, Schreibblöcke, Spitzer und Radiergummis gesammelt. Initiiert wurde die Ausweitung der Aktion auf Südtirol vom in Bozen lebenden Johanniter Georg Jonkin. Geleitet wurde die Sammlung vom Südtiroler Delegaten des Malteserordens, Hans-Christoph Baron Hohenbühel. Die Aktion bot den beiden kirchenrechtlich getrennten Orden zugleich Gelegenheit, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen. Mit der gemeinsamen Hilfsaktion wurde darüber hinaus ein Zeichen der Solidarität mit Kindern und Jugendlichen in der Ukraine gesetzt. // bp

HARLEY HEADS UND AEB PFLEGEN BESONDERE FREUNDSCHAFT

HART, ABER ÜBERAUS HERZLICH Bereits zum dritten Mal haben die HarleyHeads-MC-Südtirol Pustertal diverse Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom zu einem gemeinsamen Erlebnistag eingeladen. Unter dem Motto „We ride with our friends 2026“ trafen sich Familien, Clubmitglieder und Unterstützer bei der Tenne in Reischach. Club-Mitglied Thomas Stemberger kündigte bereits die nächste Benefiz-Aktion an. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Mittagessen standen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm. Feuerwehr, Carabinieri und Weißes Kreuz stellten ihre Einsatzfahrzeuge für Rundfahrten und Besichtigungen zur Verfügung. Auch Fahrten mit einem historischen Jeep und einem Porsche-Cabrio gehörten zum Programm. Höhepunkt waren die Motorradausfahrten mit

den Harley Heads. Begleitet wurde der Tag von Radio Holiday. Für die Familien bot die Veranstaltung Gelegenheit zu gemeinsamen Erlebnissen und Begegnungen. Organisiert wurde der Tag von den Harley Heads mit Unterstützung von Freiwilligen und Sponsoren. Für den Harley-Heads-MCSüdtirol Pustertal und den AEB – Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung ist die Veranstaltung inzwischen zu einer festen gemeinsamen Tradition geworden. „Die Harley Heads und den AEB verbindet inzwischen eine ganz besondere Freundschaft“, sagte eine Mutter. Zum Abschluss kündigte Harley-Heads-

Aufstellung zum Gruppenfoto mit den Harley-Heads. Diese kündigten bereits die nächste Benefizaktion an. 16

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Irmhild Beelen (AEB), Tommy Stemberger (Organisator) und Bruno Wolf (Gastgeber und Bürgermeister von Bruneck).

Mitglied Tommy Stemberger bereits die nächste gemeinsame Benefizveranstaltung an: Bei der Weihnachtsaktion „Harley Heads for Kids with Down-Syndrom“ soll im Clubhaus erneut Geld für Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom gesammelt werden. // ag


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APFELFEST FESTA DELLA MELA 11.10.26

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN

ON/EDIZ ITI

10:00

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN

ANGEREGTE DEBAT TE AUF RADIO HOLIDAY ÜBER TOURISMUS

ZWISCHEN ERFOLGSGESCHICHTE UND GRENZEN Herbert Santer und Claudia Plaikner diskutierten bei der Live-Sendung „Studio 1“ von Radio Holiday am 05.09.2026 um 11.00 Uhr über die Entwicklung des heimischen Tourismus, seine wirtschaftliche Bedeutung und die Herausforderungen der Zukunft. Im Mittelpunkt standen dabei die Frage nach den Grenzen des Wachstums, die Lebensqualität der Einheimischen, Arbeitskräfte und ein nachhaltiger Umgang mit Landschaft und Ressourcen. Der Tourismus hat unser Land in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend geprägt. Für Hotelier und Tourismuspionier Herbert Santer ist dabei ein Blick zurück wichtig. In den 1970er- und 1980er-Jahren ging es zunächst darum, überhaupt Gäste ins Pustertal zu bringen. Persönliche Kontakte, direkte Zugverbindungen und Werbeaktionen im Ausland sollten das grüne Tal als Urlaubsziel bekannt machen. Für viele Familien sei der Tourismus damals vor allem eine wirtschaftliche Chance gewesen. Mit seiner Entwicklung entstanden nicht nur Arbeitsplätze in Hotels und Gastbetrieben, sondern auch in Handwerk, Skischulen, Bergführern, Handel und zahlreichen weiteren Bereichen. Aus kleinen Pensionen entwickelten sich moderne Qualitätsbetriebe, der Tourismus wurde zu einem Wirtschaftszweig, der weit über die klassische Hotellerie hinaus wirkte. Mit dem wirtschaftlichen Erfolg sei allerdings auch eine zunehmende Bautätigkeit verbunden gewesen, die neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch Landschaft und Ortsbilder verändert habe.

TOURISMUS BETRIFFT DIE GESAMTE GESELLSCHAFT

Claudia Plaikner, Obfrau des Heimatpflegeverbandes, betonte, dass es nicht darum gehe, den Tourismus grundsätzlich infrage zu stellen. Vielmehr müsse darüber gesprochen werden, wie ein Tourismus gestaltet werden kann, der nicht zerstört, wovon er lebt. Der Tourismus sei längst kein isoliertes Wirtschaftsthema mehr. Verkehr, Infrastruktur, Wohnraum, Natur, Kultur und Lebensqualität seien gleichermaßen betroffen. Plaikner verwies auf die zunehmende Belastung bestimmter Straßen, Wanderwege und Ausflugsziele und auf das Gefühl mancher Einheimischer, dass ihnen in stark frequentierten Zeiten Räume für den eigenen Alltag fehlen.

WACHSTUM BRAUCHT GRENZEN

Einigkeit bestand darin, dass der Tourismus auch künftig eine wichtige Rolle spielen 18

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Claudia Plaikner und Herbert Santer ganz entspannt nach der RH-Diskussionssendung.

wird. Unterschiedliche Vorstellungen gibt es jedoch darüber, wie mit den Belastungen umzugehen ist. Plaikner sprach sich für klare Grenzen des Wachstums aus. Ein grenzenloses Wachstum könne langfristig jene Grundlagen gefährden, von denen der Tourismus selbst lebe: Natur- und Kulturlandschaft, Ruhe und Lebensqualität. Gerade angesichts des Klimawandels müsse Südtirol überlegen, welchen Tourismus es künftig wolle. Santer stellte stärker die Frage nach den politischen Rahmenbedingungen. Der Tourismus müsse sich weiterentwickeln und könne nicht einfach stehen bleiben. Entscheidend seien aber klare Regeln, die allerdings praxisorientierter umgesetzt werden müssten. Als Beispiel nannte er den Bettenstopp. Auch beim Verkehr zeigten sich unterschiedliche Akzente: Santer verwies darauf, dass die Verkehrsbelastung nicht ausschließlich von Gästen verursacht werde und Südtirol in eine funktionierende Infrastruktur investieren müsse. Plaikner sieht dagegen vor allem einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine stärkere Orientierung an der Bahn als wichtigen Ansatz.

MEHR QUALITÄT UND GUTE ARBEITSBEDINGUNGEN

Ein weiterer gemeinsamer Punkt war die Bedeutung der Mitarbeiter. Plaikner plädierte dafür, stärker in Ausbildung und Menschen zu investieren und Mitarbeiter im Tourismus

rewe

auch als Vermittler von Kultur und regionalem Wissen zu verstehen. Santer verwies gleichzeitig auf den zunehmenden Arbeitskräftemangel. Die Branche müsse attraktiver für Einheimische werden und flexiblere Arbeitsmodelle sowie mehr ganzjährige Beschäftigung anbieten. Bei der Frage nach einer stärkeren zeitlichen Entzerrung des Tourismus gingen die Meinungen auseinander. Santer sieht darin eine Möglichkeit, die Belastungen der Hochsaison zu reduzieren. Plaikner bezweifelt, dass sich Gäste in großem Umfang von ihren bevorzugten Reisezeiten abbringen lassen. Gleichzeitig müsse auch die einheimische Bevölkerung Zeiten und Räume haben, in denen sie sich frei bewegen und zu Hause fühlen könne. Trotz unterschiedlicher Zugänge zeigte die Diskussion mehrere gemeinsame Nenner: Der Tourismus soll auch künftig ein wichtiger Bestandteil des Landes bleiben, muss sich aber an gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anpassen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Raum und Ressourcen, gute Arbeitsbedingungen, eine bessere öffentliche Mobilität und die Berücksichtigung der Lebensqualität der Einheimischen gehören dabei zu den zentralen Herausforderungen. Entscheidend wird sein, wie Wirtschaft, Politik, Bevölkerung und Tourismus gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln. // rewe

STUDIO 1 - die Live-Diskussion auf Radio Holiday Die Diskussionssendung „Studio 1“ ist jeden Samstag von 11.00 bis 11.50 Uhr live auf den Frequenzen von Radio Holiday zu hören. Chefredakteur Reinhard Weger spricht mit wechselnden Gästen über aktuelle Themen, gesellschaftli-

che Entwicklungen und Fragen, die das Pustertal und Südtirol bewegen. Unterschiedliche Meinungen und Perspektiven, aber auch gemeinsame Zielsetzungen, stehen dabei im Mittelpunkt. Live dabei sein oder als Podcast verfügbar. //


MANFRED VALLAZZA UND WALTER STEGER IM LIVE-GESPRÄCH

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

„DIE LANDWIRTSCHAFT BRAUCHT PERSPEKTIVEN UND LOKALE SOWIE REGIONALE KREISLÄUFE“ Manfred Vallazza und Walter Steger diskutierten im Rahmen der Live-Sendung „Studio 1“ am 12.09.2026 auf Radio Holiday über die Zukunft der heimischen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftlichen Herausforderungen für die Höfe, zunehmende Bürokratie und Digitalisierung sowie die Zusammenarbeit mit Tourismus und Gastronomie. Beide betonten die Bedeutung regionaler Kreisläufe, verlässlicher Partnerschaften und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, Wetterextreme, zunehmende Bürokratie und die Frage, ob junge Menschen künftig noch bereit sind, einen Hof zu übernehmen. Bei „Studio 1“ auf Radio Holiday diskutierten der Pustertaler Bezirksobmann und stellvertretende Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes, Manfred Vallazza, und der Präsident von Bioland Südtirol, Walter Steger, über die Zukunft der Landwirtschaft. Besonders die Situation der Bergbauernhöfe sei schwierig. Vallazza verwies auf teils massive Futterverluste durch die trockenen Sommermonate. Gleichzeitig seien die Kosten hoch und die Preise für Schlachtvieh zuletzt zurückgegangen. Für viele Bauern sei ein ausreichendes Einkommen allein aus der Landwirtschaft kaum mehr möglich. Im Pustertal hätten rund 70 Prozent der Bauern zusätzlich eine andere Arbeit. Auch die zunehmende Digitalisierung beschäftigt die Landwirte. Meldungen, Datenbanken und laufende Änderungen bei den Systemen bedeuteten zusätzlichen Aufwand. Gerade für ältere Bauern sei die Umstellung nicht immer einfach. Vallazza und Steger plädierten deshalb dafür, Verwaltungsaufgaben stärker zu bündeln und die Landwirte bei der digitalen Abwicklung zu entlasten.

ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN BAUERN UND HOTELIERS

Ein weiterer Schwerpunkt war das Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Regionale Lebensmittel könnten für beide Seiten Vorteile bringen, gleichzeitig fehle es teilweise noch an geeigneten Strukturen für Vermarktung und Verteilung. Steger verwies dabei auf die Bedeutung von Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und gegenseitigem Vertrauen. Regionale Kreisläufe könnten nur funktionieren, wenn Bauern, Gastronomie und Tourismus verlässliche Partnerschaften auf-

Chefredakteur Reinhard Weger (Mitte) mit Manfred Vallazza (rechts) und Walter Steger.

bauen. Die Bauern bräuchten Sicherheit bei der Abnahme ihrer Produkte, während Hoteliers und Gastronomen auf eine verlässliche Qualität und Lieferung angewiesen seien. Als Beispiel nannte Steger unter anderem Kooperationen im Ahrntal, bei denen Hoteliers ganze Tiere von Bauern übernehmen und möglichst vollständig verwerten. Auch eine lokale Plattform bringt Angebot und Nachfrage zusammen. Solche kleineren regionalen Kreisläufe könnten funktionieren, müssten sich aber erst entwickeln. Dafür brauche es Zeit, verlässliche Partner und teilweise auch eine Anschubfinanzierung. Für Vallazza ist die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus im Pustertal bereits in einigen Bereichen vorangekommen. Gleichzeitig brauche es weitere Schritte und vor allem Abnahmegarantien, damit Bauern bereit seien, in neue Produktionsbereiche zu investieren. Beide sehen hier auch die Politik gefordert, entsprechende Projekte zu unterstützen.

GESELLSCHAFTLICHES MITEINANDER UND WERTE AKTIV MEHR LEBEN

Neben wirtschaftlichen Fragen ging es gegen Ende der Diskussion auch um das gesellschaftliche Miteinander. Landwirtschaft sei eng mit dem Leben in den Dörfern verbunden, betonte Steger. Gleichzeitig bleibe

A. Dejaco

durch die zunehmende Arbeitsbelastung immer weniger Zeit für Vereine und Ehrenamt. Gerade dieses Engagement sei aber wichtig für den Zusammenhalt in den Gemeinden. Auch Vallazza unterstrich die Bedeutung von Austausch und Zusammenhalt innerhalb der Landwirtschaft und darüber hinaus. Beide Diskussionsteilnehmer sehen trotz der Schwierigkeiten auch gute Chancen in der jüngeren Generation. Junge Bauern würden neue Ideen entwickeln und verstärkt auf Zusammenarbeit setzen. Damit sie diese Betriebe auch langfristig führen können, brauche es allerdings wirtschaftliche Perspektiven und Rahmenbedingungen, die eine Bewirtschaftung ohne permanente Nebentätigkeit ermöglichen. Landwirtschaft müsse wieder ausreichend Raum für Arbeit, Familie und gesellschaftliches Engagement lassen. Am Ende stand damit ein gemeinsamer Gedanke im Mittelpunkt: Die Zukunft der Landwirtschaft hängt nicht allein von Förderungen oder einzelnen Projekten ab. Entscheidend seien auch Zusammenarbeit, Verlässlichkeit, regionale Kreisläufe und ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander. Dafür brauche es jedoch den Dialog zwischen Landwirtschaft, Tourismus, Bevölkerung und Politik. Gerade Letztere hätte noch viele Hausaufgaben zu machen! // rewe PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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Für ihn ist weniger mehr Albert Willeit ist Gestalter und Heimatpfleger, Bewahrer und einer, der verändern will. Er hat sich nie gescheut, den Finger in die Wunde zu legen, sich einzumischen, Projekte anzustoßen und dafür auch beruflichen und persönlichen Gegenwind in Kauf zu nehmen. Im Gespräch erzählt Willeit, warum er immer weitergemacht hat, wie ihn die Zeit als Hüterbub geprägt hat und warum er einmal im Jahr selbst als Hotspot-Tourist unterwegs ist. Über Tourismus: Der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 25. Oktober 2026 in der Alten Turnhalle in Bruneck und im Nobis zu sehen ist, ist mit Bedacht gewählt. Sie erzählt vom Tourismus und seiner Entstehung, sie blickt auf den Status quo und in die Zukunft. Und sie stellt die Frage nach dem „Über”: Wo liegt das Maß? Ab wie vielen Kugeln läuft der Eis-Cono, den man auf die Plakate gedruckt hat, über? Der Heimatpflegeverband Südtirol hat die Ausstellung des Architekturzentrums Wien nach Bruneck geholt. Wenn es um Heimatpflege geht, ist Albert Willeit aus Gais eine Konstante in einer sich schnell ändernden Welt. Sein Engagement kommt aus einer tiefen Überzeugung. Vielleicht, so wird im Gespräch deutlich, kann er gar nicht anders. Doch dieses Engagement hat seinen Preis und über die Jahre Kraft gekostet. PZ: Bei welchem Bild oder welcher Aussage sind Sie beim ersten Mal in der Ausstellung am längsten hängen geblieben? Albert Willeit: Das Beispiel Hotel Miramonte in Bad Gastein, weil ich dort Gast war und es zeigt, dass man auch ein 110 Jahre altes schlichtes Haus mit Charme füllen kann. Dieses Thema ist nämlich wichtig. Gerade

Albert Willeit, 1952 geboren, wächst auf Bauernhöfen in Stefansdorf und Irenberg auf. Prägend sind seine Sommer als Hüter- und Stallbub auf verschiedenen Höfen – und das bereits ab dem Alter von

im Tourismus sehen wir Entwicklungen, die unsere Kleinstrukturiertheit gefährden. Wenn kleine Hotels gekauft werden, um zu Mitarbeiterhäusern für größere Betriebe zu werden oder später als spekulatives Kondominium enden, geht etwas verloren. Gerade die Zwei- und Dreisternebetriebe draußen in den Dörfern sind wichtig. Die gegenteilige Entwicklung erleben wir hier genauso wie etwa in Schnals oder Sexten. Der HGV, der Tourismusverein und die Gemeinde Bruneck sind bei der Ausstellung mit im Boot. Diese von Anfang an einzubinden, war sehr wichtig. Wir wollten keine Oppositionsveranstaltung organisieren, sondern in den Austausch gehen und die offensichtlichen Problematiken gemeinsam diskutieren. Ich denke, es wird langsam breiter Konsens, dass uns das Thema alle angeht.

Erste gestalterische Schritte: Im Sommer 1969 jobbt Albert Willeit bei Architekt Roland Cimadom. 20

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Was soll die Ausstellung im besten Fall anstoßen? Entscheidend ist, dass die Diskussionen ver-

sieben Jahren. Von 1967 bis 1971 besucht er die Bauhandwerkerschule in Bozen und bildet sich anschließend autodidaktisch in Architektur, Baubiologie, klimagerechtem Bauen und Kunst weiter. Seit 1975 ist er freiberuflich als Gestalter tätig und arbeitet immer wieder mit Architekten an Projekten zusammen. Dazu zählen unter anderem der Drei-Zinnen-Blick in Landro, die Gestaltung der Ortseinfahrt in Reischach und des Rathausplatzes in Bruneck. Seit 40 Jahren engagiert sich Willeit ehrenamtlich in der Heimatpflege, im Natur- und Umweltschutz und im Kulturbereich. Sein Wissen bringt und brachte er seit jeher in unterschiedlichen Funktionen ein: unter anderem als Landessachverständiger in verschiedenen Gemeinden, als Mitglied des Ensembleschutzes in Innichen, in der Landschaftsschutzkommission oder im Landeskulturbeirat. //

tieft werden und dann auch zu Willensäußerungen, konkreten Absichten und verbindlichen Zusagen führen – auf Bezirks- und Landesebene. Das Land und auch die Gemeinden halten dem Druck aus meiner Sicht immer wieder nicht stand und öffnen Türen, die eigentlich geschlossen bleiben sollten. Häufig passiert das mit Argumenten, hinter denen eigentlich Mutlosigkeit steht. Aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren oder es den Lobbys nicht recht zu machen. Wann wurde Ihnen bewusst, dass die Frage des Maßes im Tourismus uns stärker beschäftigen wird? Vor etwa zehn Jahren hat sich hier eine Veränderung angedeutet. Dann kam Corona, zunächst ein Stopp und danach eine echte Beschleunigung. Besonders deutlich wurde das am Pragser Wildsee. Mit den sozialen Medien hat sich das Ganze verselbstständigt, der Einfluss ist enorm. Wir haben Hotels mit hunderttausenden Followern, die brauchen keine IDM-Werbung mehr, die funktionieren selbst hervorragend. Da-

Armin Huber

MENSCHEN IM PORTRÄT

ALBERT WILLEIT


mit entziehen sich Entwicklungen aber auch einem steuernden Zugriff, wenn nicht vonseiten der Landesregierung oder der Verbände Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es fehlt ein Tourismusleitbild? Ja, sicher, denn wir fordern einen radikalen Kurswechsel: „Tourismus in Maßen statt in Massen“ und: Der Tourismus muss dem Lebensraum dienen, nicht der Lebensraum dem Tourismus. Aber die Frage wäre: Wer erarbeitet dieses Leitbild? Das darf nicht den Tourismusorganisationen allein überlassen sein, es müssen partizipativ auch Sozialund Umweltverbände einbezogen werden.

Ist ehrenamtliches Engagement ein Kraftakt? Ich würde es mittlerweile als Kampf bezeichnen, der schon sehr lange geht und in dieser Form eigentlich auch nicht mehr tragbar ist. Aber es ist nicht einfach, damit aufzuhören.

Einmal, weil es notwendig ist, dagegen zu halten. Und dann, weil wie in vielen ehrenamtlichen Bereichen die Nachfolge schwierig geworden ist. Wenn man nicht nur die eigene Gemeinde oder das eigene Tal sieht, sondern das ganze Land mitdenkt und sich laufend mit Vertretern anderer Verbände wie AVS und CAI austauscht, hört es nie auf. Manchmal fühlt es sich wie ein ständiges Hinterherhecheln an, um Fehlentwicklungen zu verhindern. Da bleibt wenig Platz für das Schöne und dafür, zu zeigen, was gut gelungen ist. Was ist Heimatpflege? Es ist mehr als das reine Bewahren, sondern beinhaltet auch das sensible Weiterentwickeln mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein. Was heute verschwindet, ist >>

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Woher kommt Ihr Interesse an Landschaft, Heimat und Natur? Gab es ein Schlüsselerlebnis?

Das war Anfang der 1980er-Jahre. Es war die Zeit der Wirtschaftskrise, das Aufkommen von Umweltthemen, wie der Verkehr, das Waldsterben und das Ozonloch. Ich beschloss, nicht zu fliegen, was ich bis heute durchgehalten habe. 1984 organisierten wir als Argenup im Pacherhaus eine Ausstellung zu Umwelt und Giftmüll. Vom Land kam damals erheblicher Gegenwind. Am Ende haben wir Gemeinden und Bezirksgemeinschaft dazu gebracht, Giftmüll zu sammeln. So hat es angefangen.

MENSCHEN IM PORTRÄT

Prägende Projekte: Den Drei-Zinnen-Blick in Landro (l.) gestaltet Albert Willeit 2016 mit Architekt Werner Franz, die selbst gebaute Skulptur „Die bleichen Berge“ im Kreisverkehr Toblach 2020 mit Paul Feichter und Robert Pellegrini. Wisthaler

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MENSCHEN IM PORTRÄT

Kulturweg Gais: 2025 gestaltet Albert Willeit die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Mary de Rachewiltz.

weg und nicht wiederherstellbar. Der Großteil der neuen Architektur ist meines Erachtens nicht gut und respektiert aus meiner Sicht die Umgebung zu wenig. Gleichzeitig ist die Frage interessant, was Heimat überhaupt ist. Für manche ist es der Ort, an dem sie geboren sind, wo man wohnt, seine Freunde hat, sich einbringen kann und geschätzt wird. Vielleicht ist es der Ort, an dem man begraben sein will. Es gibt aber auch noch Orte, die wenig Veränderung erlebt haben und die gerade deshalb fast allen gefallen. Wir versuchen, solche Qualitäten möglichst lange zu erhalten und bei baulichen Veränderungen respektvoll mit dem Vorhandenen umzugehen. Jeder schaut sich gerne eine schöne Altstadt oder ein altes Dorf an. Wo hingegen sind die neuen Dörfer, welche Touristen suchen und wo sich Menschen ebenso gerne aufhalten? Ich kenne keine. Kann man die Rolle als Heimatpfleger auch mal abstreifen? Das ist schwierig. Es ist ein Etikett, das an einem haftet. Ausflüge mit der Familie habe ich oft so geplant, dass wir uns unterwegs etwas anschauen konnten. Und oft kann ich nicht still sein. Einmal habe ich einem Bauunternehmer, der am Sonntag stolz in Tracht unterwegs war, gesagt: Schön, aber am Montag reißt du die Häuser ab, die unsere Heimat sind. Er war perplex und hat es folgendermaßen begründet: Das eine sei das Geschäft, dennoch könne man ein echter Tiroler sein. In solchen Situationen zeigen sich interessante Widersprüche.

Schöner Erfolg: Die historische Steinbrücke von Rasen wurde musealisiert und mit dem renommierten Architekturpreis von Oderzo ausgezeichnet.

Dem Heimatpflegeverband ist in all den Jahren einiges gelungen. Auf was sind Sie stolz? Darauf, gewisse Problematiken überhaupt in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht zu haben. Es kommt auch sehr viel Anerkennung zurück und das tut gut. Auf der anderen Seite hören wir ständig die pauschale Kritik, dass wir gegen alles seien, was natürlich nicht stimmt. Wir wissen nämlich sehr wohl um die große Bedeutung des Tourismus, der sehr viel Arbeit und Wohlstand für unser Land gebracht hat. Heimatpfleger sein bedeutet, anderen zu widersprechen, Politikern, Unternehmern, Grundeigentümern. Der Widerstand ist frustrierend, auch die Darstellung, man wolle immer nur verhindern, bekommt häufig eine persönliche Note. Für mich als Freiberufler war dieses Engagement teilweise regelrecht geschäftsschädigend. Und doch haben Sie weitergemacht. Es musste einfach sein. Natürlich war es schade, bestimmte Aufträge deshalb nicht erhalten zu haben. Andererseits war der Austausch mit Politikern oft respektvoll und von gegenseitiger Anerkennung geprägt. Es macht Freude, sich für hehre Ziele einzusetzen und wenn es gelingt, jemanden mit Argumenten zu überzeugen. Aber Politiker sind stark getrieben und von der nächsten Wahl abhängig. Ich habe oft beobachtet, dass manche Leute immer nivellierter werden, je länger sie in der Politik sind, weil sie nicht den Willen und die Macht haben, eigene Ideen durchzusetzen, die nicht mehrheitsfähig sind.

Der Gestalter Willeit will gestalten, der Heimatpfleger bewahren: Wie kann man die Entscheidung treffen, wann Veränderung eine Landschaft oder einen Ort besser macht – und wann sie ihn beschädigt? Da muss man sich selbstkritisch hinterfragen, denn was verträglich ist, lässt sich nicht immer eindeutig beantworten. Ich habe immer versucht, gewissenhaft und mit Sensibilität abzuwägen, und vielleicht ist mir dabei auch einiges gelungen. Sind Sie mit eigenen Projekten in die Kritik geraten? Ja. Kritik muss man aushalten können, auch, nicht einer Meinung zu sein. Bei der Gestaltung des Drei-Zinnen-Blicks in Landro hat mich ein guter Kollege zum Beispiel stark kritisiert, was mich schon sehr getroffen hat. In Gais haben wir als Öko-Forum vor langer Zeit ein Projekt zur Verkehrsberuhigung angestoßen und provisorische Elemente aufgestellt. Es gab Unmut und Teile davon wurden nachts mehrfach entfernt und schließlich landeten Farbe auf meiner Hauswand und der Schriftzug „grünes Schwein”. Ein Jahrzehnt später wurde diese Form der Verkehrsberuhigung dann tatsächlich umgesetzt. Lernt man aus solchem Gegenwind? Natürlich. Es zwingt einen, das eigene Tun nochmals zu hinterfragen. Machen das sensible Menschen nicht ohnehin ständig? Sicher, sie marschieren nicht einfach durch. Können Sie Lob genießen? Sehr sogar, es ist wohltuend, aber es hält jetzt nicht mehr allzu lange an. Ich bin grundsätzlich eher ein Pessimist.

Gesichter hinter einer Ausstellung: Das Montageteam von „Über Tourismus“ des Heimatpflegeverbands: Daniela Donolato, Albert Willeit, Evi Brigl, Benni und Florian Trojer (von links). 22

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Haben Sie eine Antwort darauf gefunden, wann genug ist? Wir müssen lernen, besser zu haushalten, langsamer zu werden und stärker das zu genießen, was wir bereits haben. In der Schnelllebigkeit der vielen Bilder verlieren wir das Erinnerungsvermögen an Dinge. Was bleibt dann am Ende wirklich? Langsamer zu werden, mit weniger zufrieden zu sein, würde der ganzen Menschheit helfen. Wir


würden weniger Ressourcen verbrauchen und weniger Probleme schaffen. Wo ist Ihr Lieblingsplatz im Pustertal? Da gibt es mehrere. Der Weg und das Bankl unter der schönen Steinmauer in Amaten und das Gasthaus Oberraut. Und dann noch das morbide Venedig. Für mich jedes Jahr zur Biennale ein Muss – und da bin ich auch selbst ein Hotspot-Tourist. Aber am wohlsten fühle ich mich zu Hause. Die Repubblica nannte Ihr Haus in einem Beitrag „la casa più ecologica d’Italia”. Ich habe damals versucht, baubiologisch und ökologisch neue Dinge umzusetzen und dafür den ersten KlimaHaus-A+-Preis gewonnen. Danach kam eine Welle unglaub-

Mit der Fotomontage von Albert Willeit regte sich Widerstand und der doppelstöckige Kreisverkehr für Antholz war vom Tisch.

lichen Interesses: Dutzende Interviews, Zeitungsberichte, mehr als tausend Menschen haben unser Haus besichtigt. Etwa zehn Jahre nach Erscheinen hielt ein Auto vor unserer Tür. Ein Mann stieg aus und hatte den damaligen Artikel dabei. Er hatte die Zeitung all die Jahre aufgehoben, um sich irgendwann dieses Haus anzuschauen. Sie haben in Ihrer Kindheit schon früh als Hüter- und Stallbub in unterschiedlichen Realitäten im Sommer gearbeitet. Was ist bis heute geblieben von der Zeit? Das Karge, der Verzicht. Ich habe zuerst meinen Kindern und später meinen Enkeln die Schönheiten der Landschaft und das genügsame Leben zu vermitteln versucht, und dass ein Glas selbst gepflückter Preiselbeeren kostbar ist, weil so viel Arbeit und Zeit

in den Grantn steckt. Diese Sommer, immer bei fremden Leuten, waren eine harte Zeit. Wie ich teilweise behandelt wurde, konnte ich zuhause gar nicht erzählen. Vielleicht hat es mir auch etwas gegeben, mich widerstandsfähig gemacht und eigenwillig.

MENSCHEN IM PORTRÄT

Albert Willeit 2023 mit Mitstreitern bei einer Protestkundgebung gegen die Bobbahn in Cortina.

Was würden Sie einem jungen Mensch antworten, der sagt: Warum soll ich mich einmischen? Das bringt doch alles nichts. Ich kann das Gefühl der Ohnmacht verstehen, weil ich es selbst oft genug erlebt habe. Aber es ist sehr wichtig, dass du dich einmischst, sonst entscheiden andere über dein Leben. Jede Veränderung fing oft klein an und deine Stimme hat Gewicht, auch wenn Erfolge oft Zeit brauchen.

// Interview: Verena Duregger

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TIPPS VOM EXPERTEN

MITARBEIT VON (nicht verheirateten) LEBENSPARTNERN IM FAMILIENUNTERNEHMEN

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RA Dorothea Passler Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei www.schramm.it

Art. 230-bis ZGB regelt die Mitarbeit von Familienmitgliedern im Familienunternehmen und sieht deren Ansprüche für die entsprechend kontinuierlich geleistete Mitarbeit in der Familie oder im Familienunternehmen vor: wenn kein anderes Rechtsverhältnis vorliegt (z.B. ein Angestellten- oder Gesellschaftsverhältnis oder aber eine selbstständige Tätigkeit), haben diese Familienangehörigen für ihre Mitarbeit Anspruch auf Unterhalt entsprechend der Vermögenslage der Familie, auf eine Beteiligung an Gewinnen des Betriebs sowie an den mit den Gewinnen erworbenen Gütern, außerdem an den Wertsteigerungen des Unternehmens (inkl. Firmenwert), und zwar jeweils nach Maßgabe von Quantität und Qualität ihrer Mitarbeit; zudem ist eine Geldabfindung bei Beendigung der Mitarbeit vorgesehen. Als Familienmitglieder im Sinne besagter Bestimmung sind ausdrücklich lediglich der Ehepartner, die Verwandten bis zum dritten Grad und die Verschwägerten bis zum zweiten Grad vorgesehen, als Familienunternehmen gelten Betriebe, in welchem besagte Verwandte zusammenarbeiten. Bereits im Jahr 2016 war dieser Schutz der Arbeit von Familienangehörigen mit Einführung von Art. 230-ter ZGB großteils auf die in eheähnlicher Partnerschaft lebenden Personen (convivente more uxorio) ausgedehnt worden; besagte Bestimmung sah/sieht ausdrücklich vor, dass auch nicht verheiratete Lebenspartner, welche im Betrieb ihres Lebensgefährten kontinuierlich mitarbeiten, ebenfalls am Gewinn des Unternehmens und an den mit besagtem Gewinn erworbenen Gütern, sowie am Zuwachs, auch des Firmenwerts des Unternehmens immer im Verhältnis zur erbrachten Leistung in Art und Ausmaß zu beteiligen sind. Mit Urteil des Verfassungsgerichtshofs Nr. 148/2024 ist dann aber die vorgenannte Gesetzesbestimmung nach Art. 230-bis ZGB schließlich für verfassungswidrig erklärt worden, als sie den (nicht verheirateten) Lebenspartner / die Lebenspartnerin (‚convivente di fatto‘) nicht ausdrücklich den darin angeführten, wie oben wiedergegebenen Familienmitgliedern gänzlich gleichstellt; die 2016 eingeführte Bestimmung nach Art. 230-ter ZGB ist somit überholt, da sie den Schutz und die Ansprüche des nicht verheirateten Lebenspartners nicht zur Gänze dem verheirateten gleichgestellt hat.

Zur Erinnerung: eine Lebenspartnerschaft im Sinne der genannten Bestimmung bzw. des ergangenen Urteils des Verfassungsgerichtshofs liegt nur dann vor, wenn es sich um eine stabile Lebensgemeinschaft zweier Volljähriger mit gegenseitiger moralischer und materieller Beistandspflicht handelt, ohne dass formell eine Ehe oder eine Lebenspartnerschaft (bei gleichgeschlechtlichen Partnern) geschlossen worden wäre. // 24

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FRINGE BENEFIT BETRIEBSFAHRZEUGE – lohnt es sich noch?

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Dr. Johanna Wieser Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin Aichner Steuerrecht GmbH www.aichner.biz

Unternehmer/Freiberufler haben die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern einen Firmenwagen zur Verfügung zu stellen, welcher neben der betrieblichen Nutzung auch privat genutzt werden kann. Dadurch ergeben sich Vorteile in Bezug auf die steuerrechtliche Absetzbarkeit der Kosten und der Mehrwertsteuer. Damit die höhere Absetzbarkeit genutzt werden kann, müssen die Kosten für die private Nutzung dem Mitarbeiter entweder über den Lohnstreifen oder mittels Rechnung angelastet werden. Die Höhe dieser Kosten wird pauschal ermittelt, ohne die effektiven Kosten zum Marktwert berechnen zu müssen. Ausgangspunkt für die Berechnung ist der ACI-Tarif für eine Kilometerleistung von 15.000 km, welcher dann abhängig vom Antriebsmotor auf 10% für rein elektrische Fahrzeuge, auf 20% für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, und auf 50% für alle anderen Fahrzeuge reduziert wird. Neuerungen für die Berechnung Mit der Korrekturverordnung Omnibus wurden diesbezüglich rückwirkend ab 1. Jänner 2026 zwei Neuerungen eingeführt: 1. Erhöhung des pauschalen Kilometergeldes um 5% für Zubehör und Sonderausstattung, unabhängig vom Ausmaß, da der ACI-Tarif nur die Kosten für die Standartausstattung deckt (wobei die Auswahl einer bestimmten Lackierung bereits als Sonderausstattung gilt); 2. Erhöhung des Kilometergeldes für die Privatnutzung um 50% ab dem 6. Jahr nach der Erstzulassung. Beispiel: der ACI-Tarif für 15.000 Kilometer beträgt 8.000,00 Euro. Je nach Antriebsmotor ist die Berechnung der Kosten für die Privatnutzung unterschiedlich: elektrisch (10%)

Diesel/Benzin (50%)

Kosten für die Privatnutzung

800,00

4.000,00

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40,00

200,00

840,00

4.200,00

400,00

2.000,00

1.240,00

6.200,00

Kosten in den ersten 5 Jahren ab Erstzulassung + 50% ab dem 6. Jahr nach Erstzulassung Betrag ab dem 6. Jahr nach Erstzulassung

Der pauschal ermittelte Betrag muss vom Mitarbeiter gezahlt werden und generiert beim Unternehmer/Freiberufler einen steuerpflichtigen Umsatz. Wie das Beispiel zeigt, handelt es sich für elektrische Fahrzeuge weiterhin um eine interessante Möglichkeit, die Anschaffungskosten und die laufenden Kosten eines PKW steuerrechtlich geltend zu machen. Für nicht elektrisch angetriebene Fahrzeuge kann es durch die neue Berechnungsmethode zu sehr hohen Pauschalbeträgen für die Privatnutzung kommen, welche die Vorteile der höheren Absetzbarkeit der Kosten mindern oder ganz neutralisieren. Sobald die Anschaffungskosten für den PKW voll abgeschrieben sind und die höhere Absetzbarkeit nur noch für die laufenden Kosten anwendbar ist, sowie 5 Jahre nach der Erstzulassung sollte auf jeden Fall neu geprüft werden, ob die Vorgehensweise für Unternehmer/ // Freiberufler und Mitarbeiter noch vorteilhaft ist.


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WIRTSCHAFT & UMWELT

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W EIN VIERTELJAHRHUNDERT GENUSS 25 JAHRE HEUGABEL IN INNICHEN

Nicht alles, was an Veranstaltungen ins Leben gerufen wird, ist zwangsläufig dazu bestimmt, sich durchzusetzen und zu einem Publikumsmagneten zu werden. Aber dass ein gutes Konzept mit viel Motivation und Durchhaltevermögen von Seiten der Organisation inklusive eines gut funktionierenden Netzwerks und gleichfalls motivierten Mitwirkenden durchaus zu einem Erfolgsmodell werden kann, stellt die „Heugabel“ in Innichen seit nunmehr 25 Jahren eindrucksvoll unter Beweis. Bei strahlendem Kaiserwetter zog die Jubiläumsausgabe vor kurzem dementsprechend wiederum viele Schaulustige und Genussmenschen an. Bei der offiziellen Begrüßung am Sonntagnachmittag ging die Direktorin des Innichner Tourismusvereins, Hanna Erharter, kurz in die Entstehungsgeschichte des beliebten Handwerks- und Bauernmarkts ein. Ideenund Namensgeber war damals der Brunecker Projektmanager Thomas Peintner gewesen: Das Wort „Heu“ steht dabei für die bäuerlichen Produkte, die „Gabel“ für deren Verarbeitung beziehungsweise für die kulinarische Spezialitäten. Hinzu kommt traditionelle Handwerkskunst, die nicht nur zum Verkauf feilgeboten, sondern zum Teil auch unmittelbar vor Ort ausgeführt wird. Die Veranstaltung verbindet somit Land-

wirtschaft, Handwerk, Gastronomie und Tourismus und richtet sich an Einheimische wie Gäste – eine Symbiose, die sich mittlerweile von einem kleinen Markt zu einem echten Happening entwickelt hat und auch nach einem Vierteljahrhundert auf großen Zuspruch stößt! Der Dank ging bei dieser Gelegenheit an all jene, die von Anfang an an die Idee geglaubt haben und diese tatkräftig unterstützt haben, neben dem Ideengeber dementsprechend der damalige Direktor des Tourismusvereins Herbert Watschinger, die damalige Ortsobbäuerin Charlotte Patzleiner sowie Thomas Burgmann, zu jener Zeit Ortsobmann der Bauern. Grußworte kamen anschließend auch vom Gemeindereferenten für Landwirtschaft Emanuel Patzleiner, vom Innichner Bürgermeister Klaus Rainer, vom Präsidenten des Tourismusvereins Dieter Wurmböck und von der Landesbäuerin Antonia Egger. Sie alle unterstrichen die Bedeutung der Veranstaltung für Innichen und bedankten sich für das großartige Engagement von Seiten der zahlreichen Akteurinnen und Akteure: Die verschiedenen Organisationen im Bauernbund, von der Jugend über die Senioren bis zu den Bäuerinnen und die vielen Standbetreiberinnen und -betreiber, die dem Markt seinen buntgemischten Stempel aufdrücken. // Judith Steinmair

GROSSE EHRUNG BEI DER HEUGABEL Das Jubiläum bot dann auch einen willkommenen Anlass, die treuesten Marktteilnehmerinnen und -teilnehmer zu ehren: Teilnahme 25 Jahre Heugabel • Dorothea Kofler/Kräuterprodukte • Rita und Lienhard Frener, Schmiedthof/Kräuterprodukte • Annemarie und Fritz Sulzenbacher, Marerhof/Käserei • Dorothea Kirchler Leiter/Kräuterprodukte 26

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• Annelies Kirchler/Näharbeiten, Häkeleien Teilnahme 20+ Jahre Heugabel • Brigitte und Roman Raas/Schnäpse und Liköre • Familie Patzleiner/Käserei • Heidi Lercher/Keramik • Waltraud Erharter Hitthaler/Strickwaren • Familie Zacher/Filzwaren • Rita und Peter Eppacher/Weberei • Anita Egger/Glasschmuck

o normalerweise entwickelt, produziert und montiert wird, wurde am 30. August 2026 entdeckt, gespielt und gefeiert. Die IntercableGruppe hatte Mitarbeitende, Familienmitglieder und Freunde zum Familientag auf das Firmengelände in Bruneck eingeladen. Rund 900 Gäste nutzten die Gelegenheit, den Arbeitsplatz ihrer Angehörigen näher kennenzulernen.

Unter dem Motto „Entdecke dein Unternehmen“ konnten die Besucher verschiedene Bereiche und Arbeitsabläufe auf eigene Faust erkunden. „Für viele Angehörige war es das erste Mal, dass sie den Arbeitsplatz ihrer Partnerinnen, Partner oder Eltern aus der Nähe erleben konnten. Uns war wichtig, nicht nur zu zeigen, was bei Intercable passiert, sondern erlebbar zu machen, woran unsere Mitarbeitenden jeden Tag arbeiten“ sagen Klaus und Kurt Mutschlechner, Geschäftsführer und Eigentümer der Intercable Gruppe. Eine Entdeckungsrallye führte durch unterschiedliche Unternehmensbereiche und verband den Rundgang mit kleinen Aufgaben. Wer mindestens vier Stationen absolvierte, >> nahm an der Verlosung teil.


WIRTSCHAFT & UMWELT schminkt, während eine Hüpfburg für Bewegung sorgte. Kulinarische Angebote und eine Strand- und Chillout-Zone rundeten das Programm ab. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Geschäftsleitung wurde der Familientag in entspannter Atmosphäre gemein-

sam gefeiert. So wurde diese Veranstaltung zu einem gemeinsamen Tag für die ganze Intercable-Familie – mit Einblicken hinter die Kulissen und der Gelegenheit, Arbeits- und Familienleben miteinander zu verbinden. // hr

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Als Hauptpreis wartete ein E-Bike. Für Kinder und Erwachsene gab es zudem zahlreiche Geschicklichkeitsstationen, einen Fahrsimulator und eine Hockey-Torwand. Auch für die jüngsten Gäste war gesorgt: In der Kinderwelt wurde gebastelt, gespielt und ge-

RaiffeisenFlash Sicher vor Betrug: Prävention, Schutzmaßnahmen und praktische Tipps für den Alltag Cyberkriminalität und Betrugsversuche nehmen stetig zu. Ob vermeintliche Bankanrufe, Paketbenachrichtigungen per SMS oder Nachrichten über WhatsApp: Betrüger gehen immer professioneller vor und täuschen ihre Opfer mit trügerisch echten Mitteilungen. Oft reichen wenige unbedachte Klicks aus, um persönliche Daten oder sogar Geld zu verlieren. Um die Bevölkerung über die aktuellen Gefahren aufzuklären und praktische Schutzmaßnahmen aufzuzeigen, lädt die Raiffeisenkasse Bruneck in Zusammenarbeit mit den Carabinieri Bruneck am 20. Oktober zu einem

Informationsabend unter dem Titel „Täuschend echt! So schützen Sie sich vor Betrug“ im Forum der Raiffeisenkasse Bruneck ein. Die Expert*innen informieren über die häufigsten Betrugsmaschen im Internet und am Telefon und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Kriminelle vorgehen. Zudem erhalten die Teilnehmer*innen wertvolle Tipps, um verdächtige Nachrichten frühzeitig zu erkennen und sich wirksam vor Datenmissbrauch und finanziellen Schäden zu schützen. Der Informationsabend richtet sich an alle Kundinnen und

Kunden der Raiffeisenkasse Bruneck, die ihre digitale Sicherheit stärken und sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Cybersecurity informieren möchten. Der Eintritt ist frei. Interessierte gelangen über den QR-Code direkt zur Anmeldung:

Gerald Hopfgartner

Vizegeschäftsführer

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ERÖFFNUNG

ZINGERLE GROUP

Ein grüner, großer Banddurchschnitt

„Zingerle Group“ feiert die Eröffnung des neuen Firmensitzes in Schabs. Das Unternehmen ist auf verschiedenen Kontinenten erfolgreich und eng mit Südtirol verwurzelt.

E

s war ein Meilenstein-Tag für die Zingerle Group: Am 12. September wurde der neue Firmensitz des Schabser Familienunternehmens offiziell eingeweiht. In der festlich umgestalteten Produktionshalle kamen die Gäste – dar-

unter viele bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft – bei Musik und Bewirtung zusammen. Gebäudeführungen ermöglichten einen Blick hinter die Kulissen: in die Produktionsbereiche und das Lager, in die Büros und in das hauseigene Bistro.

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Banddurchschnitt mit Maresciallo della Stazione di Sciaves Gerardo Cipriano, Gemeindereferent Plaickner Helmut, Prälat des Klosters Neustift Eduard Fischnaller, Landesrat Peter Brunner, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Seniorchef Georg Zingerle, CEO Stefan Zingerle mit Frau Sara Ploner,


ERÖFFNUNG

Schabs Raut 27 39040 Natz/Schabs (BZ) Tel. +39 0472 412 300 m.weger@weger-gmbh.it

www.weger-gmbh.it Prälat des Kloster Neustift Eduard Fischnaller, Ortspfarrer (Natz-Schabs) Hochwürden Michael Bachmann und CEO Stefan Zingerle bei der Segnung des Gebäudes.

Landeshauptmann Arno Kompatscher bei seiner Ansprache in Schabs.

Seniorchef Georg Zingerle und CEO Stefan Zingerle bei der feierlichen Eröffnung.

EIN NEUES ZUHAUSE FÜR DIE „ZINGERLE GROUP“

gestaltet. An der Umsetzung dieses Projekts waren zahlreiche Unternehmen und Dienstleister aus der unmittelbaren Umgebung beteiligt. Seniorchef Georg Zingerle nutzte die Feier, um ihnen seinen Dank auszusprechen >>

Das fünfstöckige Gebäude schafft Raum für die Visionen des Unternehmens und wurde mit Blick auf effiziente Arbeitsabläufe, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität

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für das Vertrauen. Ausführung der gesamten Gartengestaltung.

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CMO Sonja Zingerle, Gertraud Pichler, Produktionsleiter Zelte Thomas Zingerle, COO Georg Silgoner, Bürgermeister Alexander Überbacher, Ortspfarrer (Natz-Schabs) Hochwürden Michael Bachmann, CFO Heinz Pezzei, Sarah Gruber, Max Barth (v.l.n.r.).

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ERÖFFNUNG

Seniorchef Georg Zingerle ganz in seinem Element bei der Gebäudeführung mit einem Teil der Gäste.

CFO Heinz Pezzei zeigte den verschiedenen Gästen und Ehrengästen gerne die diversen Bereiche.

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und das Projekt Revue passieren zu lassen: „Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich Jahre voller Entscheidungen, Herausforderungen und harter Arbeit. Aber vor allem sehe ich eines: eine Idee, die Schritt für Schritt Realität geworden ist.“

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Die Standortentscheidung war nicht nur eine strategische, sondern auch eine emotionale. 1948 begann die Geschichte der heutigen Zingerle Group in der Gemeinde NatzSchabs. Drei Generationen später ist daraus eine international tätige Unternehmensgruppe geworden, die weltweit Faltpavillons, aufblasbare Zelte und Bierzeltgarnituren (auch bekannt als Forstbänke) vertreibt. Heute führt Stefan Zingerle das Unternehmen als CEO. Für ihn markiert der neue Firmensitz den nächsten Schritt des Familienunternehmens: „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, die Entwicklung der Zingerle Group weiter voranzutreiben und unsere Position als Innovationsführer auszubauen.“ Auch Bürgermeister Alexander

Überbacher und Landeshauptmann Arno Kompatscher würdigten bei der Feier die Bedeutung der „Zingerle Group“ für den Standort. Sie hoben die Rolle des Unternehmens als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor für Schabs und Südtirol hervor. Was vor fast 80 Jahren in Schabs begann, bekommt damit einen neuen Rahmen: Das Unternehmen bleibt seinen Wurzeln treu und richtet gleichzeitig den Blick nach vorne. // ar

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BRUNECK – HISTORISCHE LICHTBILDER (TEIL 42)

GESCHICHTE & HISTORIE

Aufhofen im Lichtbild Aufhofen war 1911 bis 1928 eine selbstständige Gemeinde, davor eine Fraktion von Dietenheim – es wurde in der Zeit des italienischen Faschismus im Jahr 1928 der Stadt Bruneck zwangsweise eingemeindet. Die erste urkundliche Nennung der heutigen kleinsten Fraktion der Gemeinde Bruneck geht ins zehnte Jahrhundert zurück; im Mittelalter hielten sich die Bischöfe von Brixen in den Sommermonaten gerne in diesem sonnig gelegenen Dorf auf. Markant auf den historischen Fotografien ist dabei stets die Kirche, geweiht der Hl. Katharina von Alexandria, mit ihrem hohen Turm. // mp Die Kirche St. Katharina, um 1925.

AUFRUF Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc.

(Fotograf: unbekannt; Sammlung Georg Schondorf – TAP)

Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin/den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate. Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (T.: 0043-664-3568535)! Nächster Abgabetermin: Dienstag, 29.09.2026, 10.00 bis 12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum, erster Stock links.

WEITERE INFOS:

www.tiroler-photoarchiv.eu www.lichtbild-argentovivo.eu www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/

Blick auf Aufhofen, um 1900.

(Fotograf: unbekannt; Sammlung von Grebmer – TAP)

Eine Aktion des TAP

mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung

Die Primiz von Hartmann Winkler in Aufhofen, 5. Juli 1937.

(Fotograf: unbekannt; Sammlung Georg Schondorf – TAP) PZ 1 9 | 24. SE P T E M B E R 2026

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GUSTAV-MAHLER-MUSIKWOCHEN ZU ENDE

KULTUR & KUNST

EIN FESTIVAL ZWISCHEN TRADITION UND AUFBRUCH Mit insgesamt 19 Konzerten und drei Vorträgen sind die 46. Gustav Mahler Musikwochen am 5. September 2026 in Toblach zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Der Anfang“ stand die diesjährige Ausgabe im Zeichen der Weiterentwicklung des traditionsreichen Festivals. Den musikalischen Schlusspunkt setzte das Mahler Academy Orchestra mit dem „Originalklang-project“ unter der Leitung von Philipp von Steinaecker. Gemeinsam mit der schwedischen Sopranistin Johanna Wallroth erklang Gustav Mahlers vierte Symphonie sowie drei seiner Lieder auf historischen Instrumenten aus der Zeit um 1900. Eine besondere Rarität war ein Flügel mit Welte-Mignon-Klavierrollen, auf denen Mahler 1902 Aufnahmen seines eigenen Klavierspiels eingespielt hatte. Das Konzert entstand in Zusammenarbeit mit der Bus-

oni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung des Euregio-Kulturzentrums „Gustav Mahler Toblach“.

BESONDERE EHRENGÄSTE

Zu den besonderen Momenten der diesjährigen Musikwochen zählte auch der Besuch von Marina Mahler, der Enkelin des Komponisten. Im Rahmen des „Originalklang-projects“ besuchte sie gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern der Gustav-Mahler-Academy sowie Mitgliedern des Komitees der Musikwochen das Komponierhäuschen in Toblach. Es ist jener Ort, an dem Mahler während seiner Sommeraufenthalte wichtige Werke schuf. Auch 2026 lockten die Musikwochen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland nach

Herbert Santer mit Marina Mahler in Toblach.

Krönender Abschluss: Eine Freundin von Marina Mahler, Marina Mahler, Philipp von Steinaecker (Dirigent des Mahler-Academy-Orchestra) und Herbert Santer (Ehrenpräsident Gustav-Mahler-Komitee).

Toblach. Zu den Programmhöhepunkten gehörten die Residenz des Beethoven-Orchester Bonn unter der Leitung von Dirk Kaftan, sieben große Orchesterkonzerte sowie ein Konzert auf mehr als 2.000 Metern Höhe in Zusammenarbeit mit Reinhold Messner. Einen weiteren Impuls für die Zukunft bildet die neue Zusammenarbeit von Josef Lanz und Dirk Kaftan in der künstlerischen Leitung. Mit der heurigen Ausgabe haben die GustavMahler-Musikwochen einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gesetzt. Zugleich wurde ihre bedeutende Rolle als traditionsreiches Festival der Südtiroler Kulturlandschaft unterstrichen. Das Programm der GustavMahler-Musikwochen 2027 wird Ende des Jahres veröffentlicht. // rewe

EIN BESONDERER BESUCH IM KOMPONIERHÄUSCHEN Der Besuch von Marina Mahler in Toblach war auch Anlass für eine persönliche Begegnung mit Gouverneur Arno Kompatscher. Er ließ es sich nicht nehmen, die Enkelin Gustav Mahlers persönlich zu begrüßen und gemeinsam mit ihr im Romantik-Hotel Santer den Abend ausklingen zu lassen. Der Ort steht bis heute in besonderer Verbindung zur Erinnerung an den Komponisten. Passend dazu erinnerte ein viel zitierter Satz Mahlers an seine Zeit in Toblach: „Toblach, hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib und Seele.“ So wurde der Abend zu einer Begegnung von Musikgeschichte, Gegenwart und persönlicher Verbundenheit mit jenem Ort, der für // rewe Gustav Mahler eine besondere Bedeutung hatte. Das bekannte Mahler-Komponierhäuschen ist ein wichtiger kultureller Bezugspunkt in Toblach. 32

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STADT THEATER BRUNECK

EIGENPRODUKTION „ELLEN BABIC“ STARTET DURCH

Die Lehrerin Astrid und ihre ehemalige Schülerin Klara leben schon seit vielen Jahren zusammen. Als sie Besuch bekommen von Astrids Vorgesetztem, spitzt sich die Lage zu, will er doch eine heikle Angelegenheit in Bezug auf die Schülerin Ellen Babić besprechen… Sollte sich nämlich ein Vorfall, ein Vorwurf von Seiten der Schülerin Babić auf einer Klassenfahrt als wahr erweisen, hätte das rechtliche Konsequenzen für Astrid. Dementsprechend geht es um die Fragen, wer was getan hat, wer lügt und wer die Wahrheit sagt und wer aus diesem abgründigen Beziehungsgeflecht siegreich hervorgeht… Im Gespräch mit… Christian Mair, Regisseur Christine Lasta, künstlerische Leiterin des Stadttheaters Bruneck, spielt die Rolle der Astrid Anna Fink, spielt die Rolle der Klara Mirko Roggenbock, spielt die Rolle des Schulleiters PZ: Ihr habt Euch ein Theaterstück ausgesucht, das noch recht jung ist, aber bereits vielerorts und in vielen renommierten Theatern aufgeführt wurde. Warum dieses Stück? Christine Lasta: Wir haben lange überlegt, mit welchem Stück wir die Spielsaison eröffnen wollen, aber schlussendlich wollte ich nichts zu Leichtfüßiges, sondern schon ein Stück, das in die Tiefe geht. Der Regisseur hat mir dann zahlreiche Vorschläge unterbreitet, darunter eben auch zwei Stücke des deutschen Dramatikers Marius von Mayenburg, beide sehr interessant, und die Wahl ist dann doch auf Ellen Babić gefallen, ein Stück, das uns als Schauspieler/innen schon sehr fordert… Christian Mair: Ich muss hinzufügen, dass Ellen Babić Teil einer sogenannten „losen Trilogie“ ist, also drei Theaterstücke, die nicht unmittelbar zusammenhängen, the-

KULTUR & KUNST

Machtmissbrauch, Grenzüberschreitungen und die Frage, ob es nur eine Wahrheit gibt und wer diese preisgibt… Im Stadttheater Bruneck wird derzeit fleißig geprobt, auf dem Programm steht Marius von Mayenburgs Psychothriller „Ellen Babić“, ein spannendes Stück über die Grauzonen menschlicher Beziehungen, das am 25. September Premiere feiert. PZ-Redakteurin Judith Steinmair hat die Schauspielerinnen, Schauspieler und Regisseur Christian Mair nach einer Probe getroffen und mit ihnen über das Stück gesprochen.

Von links: Christian Mair, Christine Lasta, Anna Fink und Mirko Roggenbock vor dem Theater.

jst

matisch aber miteinander verwandt sind und ganz allgemein Beziehungs- und Gesellschaftsfragen behandeln. Von Mayenburg schreibt generell sehr lange Stücke und die Herausforderung als Regisseur ist es, diese auf eine bei uns gewohnte Spielzeit von etwa 90 Minuten zu kürzen.

auf jüngere Frauen steht, was dem Vorwurf natürlich nicht unbedingt zuträglich ist. Auch wenn es für die beiden Frauen die große Liebe ist und der Altersunterschied in so einem Fall keine Rolle spielen sollte, hat das Verhältnis bereits zu Schulzeiten begonnen, eine Erkenntnis, die dem Direktor in die Hand spielt.

Und die Herausforderung für die Schauspieler/innen ist indes welche? Christine Lasta: Es ist ein umfangreiches Konversationsstück mit einer Alltagssprache, was das Ganze schwierig macht, obwohl es dann schlussendlich ja ganz einfach klingen soll. Schnelle, aufeinanderfolgende, bisweilen überschneidende Wortgefechte die einen Rhythmus von Seiten des Autors vorgeben – das perfekt umzusetzen und damit die Musikalität des Stücks aufrecht zu erhalten, ist unsere Herausforderung. Das Stück wird ja als Psychothriller angekündigt, hat aber durchaus spritzige und humorvolle Momente, die das Publikum amüsieren werden.

Mirko Roggenbock: Genau, was der Direktor im Laufe des Abends erfährt, ändert natürlich auch seine Ansichten und sein Verhalten. Das ist auch das Spannende an diesem Stück und an den Figuren, alle drei sind sie einerseits Sympathieträger, dann aber auch wieder suspekt und man zweifelt an ihnen… Fazit: Wer schlussendlich die Wahrheit spricht, wird im Stück nicht verraten? Christian Mair: Genau, im Grunde liegt das im Ermessen des Publikums. Ich ertappe mich nach wie vor dabei, dass ich selbst hin- und hergerissen bin, ja wer lügt denn nun und wer sagt denn die Wahrheit???

// Interview: Judith Steinmair

Christian Mair: Also wahnsinnig schwierig zu spielen das Ganze, aber total spannend! Lasst uns kurz über die Figuren sprechen: die Lehrerin… Christine Lasta: Die Figuren sind allgemein skurril angesetzt. Der Lehrerin wird ja sexueller Missbrauch vorgeworfen, wobei der Schuldirektor anscheinend ja auch Annäherungsversuche ihr gegenüber gestartet hat, sie aber aufgrund der Hierarchie stets geschwiegen hat, da sie gerne unterrichtet und ihre Arbeit nicht aufs Spiel setzen möchte… Anna Fink: Wobei durch die Figur der Klara offengelegt wird, dass die Lehrerin sehr wohl

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„SMACH“ IN ST. MARTIN IN THURN

Das Kunsttal bzw. „Val dl’Ert“ bei St. Martin in Thurn verbindet zeitgenössische Kunst mit der alpinen Landschaft. Die Dauerausstellung „Smach“ ist ganzjährig frei zugänglich. Am 12. September 2026 wurden wieder neue Kunstwerke feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Wer zeitgenössische Kunst einmal abseits klassischer Ausstellungsräume erleben möchte, findet in St. Martin in Thurn einen besonderen Ort: Die Val dl’Ert, ladinisch für „Kunsttal“, ist ein permanenter Kunstpark von „Smach“. Zwischen Wald, Wiesen und Wegen sind zahlreiche Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler in die Landschaft eingebettet. Die Val dl’Ert entstand aus der Smach-Kunstbiennale. Werke vergangener Biennale-Ausgaben, die dauerhaft erhalten wurden, bilden heute die Sammlung des Kunstparks. Damit verändert sich die Ausstellung im Lau-

fe der Zeit und bleibt mit neuen Arbeiten in Bewegung. Die Kunstwerke stehen dabei nicht für sich allein, sondern treten in einen direkten Dialog mit der umgebenden Natur und der Landschaft des Gadertals.

EIN KUNSTPARK ZUM ERKUNDEN

Die Val dl’Ert ist ganzjährig und kostenlos zugänglich. Der Rundgang führt über natürliche Wege durch den alpinen Wald und vorbei an den verschiedenen Installationen. Der Ausgangspunkt befindet sich in der Nähe des Museum Ladin Ciastel de Tor; von dort ist der Kunstpark ausgeschildert. Wer die Werke und ihre Entstehung genauer kennenlernen möchte, kann auch an einer geführten Tour teilnehmen. Diese werden 2026 noch bis Ende Oktober regelmäßig

angeboten. Die rund zweistündigen Führungen führen durch den Kunstpark und verbinden die Betrachtung der Werke mit Informationen über den Ort und das Konzept von Smach. Die Val dl’Ert versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsfläche, sondern als Verbindung von Kunst, Natur, Bildung und kulturellem Austausch. Gerade das Zusammenspiel mit der Landschaft macht den Besuch zu einem etwas anderen Kunsterlebnis. // rewe

Bilder: Gustav Willeit

KULTUR & KUNST

KUNST MITTEN IM WALD

SIEBTES BEZIRKSJUGENDKAPELLENTREFFEN IN OLANG

450 JUNGE MUSIKERINNEN UND MUSIKER SIND FLEISSIG DABEI GEMEINDE OLANG

Nach dreijähriger Pause findet am Sonntag, den 27. September 2026, das siebte Bezirksjugendkapellentreffen des VSM-Bezirks Bruneck statt. Organisiert wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Pfarrmusik Olang. Insgesamt elf Jugendkapellen aus dem Bezirk Bruneck nehmen teil und präsentieren im Kongresshaus von Mitterolang ihre einstudierten Konzertprogramme. Den Auftakt bildet um 9.30 Uhr der Aufmarsch von fünf Jugendkapellen. Anschließend stehen die Kurzkonzerte der teilnehmenden Kapellen auf dem Programm. Das Bezirksjugendkapellentreffen bietet damit einen Einblick in die musikalische Arbeit 34

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Bezirksjugendkapellentreffen der Nachwuchsmusiker und verspricht am Sonntag, 27. September 2026 in Olang einen abwechslungsreichen Kongresshaus MitterolangVormittag mit Blasmusik. Der Eintritt ist frei. // rewe

DAS PROGRAMM 9:30 Uhr Aufmarsch der Jugendkapellen Olang, Welsberg/Taisten, TeKies, y.m.b. Vintl und Ahrna Juka Kurzkonzerte im Kongresshaus: 10:00 Uhr Jugendkapelle (Juka) Olang 10:45 Uhr Juka Toblach 11:30 Uhr Juka Welsberg/Taisten 12:15 Uhr Juka y.m.b. Vintl 13:00 Uhr Juka Terenten – Kiens - TeKies 13:45 Uhr Muskitos 14:30 Uhr Juka Luttach/Weißenbach 15:15 Uhr Ahrna Juka 16:00 Uhr Jugendkapelle Oberes Pustertal 16:45 Uhr Juka klanLaut 17:30 Uhr Juka RasAnt


KULTUR & KUNST

The Narrator

Last Chance

IM UFO IN BRUNECK

DAS CROSSOVER-FESTIVAL Metalcore, Rap und Alternative Rock stehen am Freitag, 2. Oktober 2026, im Jugend- und Kulturzentrum UFO Bruneck im Mittelpunkt. Beim neu konzipierten „Crossing All Over Festival 2026“ treffen unterschiedliche Spielarten härterer Musik aufeinander. Auf der Bühne stehen drei Bands aus Deutschland und eine Südtiroler Formation. Mit dabei sind The Narrator aus Essen, die modernen Metalcore präsentieren, sowie Bluthund aus Berlin mit einer Mischung aus Stromgitarren und Rap. Aus Wiesbaden kommt Accvsed, deren Sound ebenfalls dem

modernen Metalcore zuzuordnen ist. Den Südtiroler Beitrag liefert Last Chance aus Bozen mit Alternative- und Pop-Rock sowie weiblicher Leadstimme. Das Festival knüpft musikalisch an die Crossover-Welle der 1990er-Jahre an, verbindet dabei jedoch aktuelle Formen von Metalcore, Rap und Alternative Rock. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass an der Abendkasse ab 19.00 Uhr. Karten sind im UFO_groove café in Bruneck, im Co-working Space Potzblitz in Sand in Taufers sowie online erhältlich. Weitere Informationen gibt es beim UFO. // jst

WICHTIGE INFORMATIONEN Termin: 2. Oktober 2026 mit Beginn um 19.30 Uhr Tickets im Vorverkauf gibt’s im UFO_groove café (Bruneck) und im Co-working Space Potzblitz in Sand in Taufers oder online: www.ticketone.it Die Abendkasse öffnet ab 19:00 Uhr Weitere Infos: www.ufobruneck.it

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BILDUNG & SCHULE

Gründungs- und Vorstandsmitglieder, Ehrengäste und das Team der Volkshochschule Pustertal (VHS).

VOLKSHOCHSCHULE PUSTERTAL

LERNEN, AUSPROBIEREN UND GEMEINSAM DIE ZUKUNFT GESTALTEN Die Volkshochschule Pustertal (VHS) hat vor kurzem ihr Herbstprogramm vorgestellt. Das heurige Motto „#miteinanderfürmorgen“ ist Aussicht und Programm zugleich. Der Bildungsverein erfreut sich großer Beliebtheit. Wie kann eine Zukunft gestaltet werden, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich tragfähig ist? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Volkshochschule Südtirol (VHS) in ihrem Herbstprogramm. Unter dem Motto „#miteinanderfürmorgen“ lädt die VHS Pustertal zum Lernen, Mitmachen und gemeinsamen Nachdenken ein. Dabei geht es nicht nur um gesellschaftliche Themen: Weiterbildung soll auch persönliche Entwicklung und privates Weiterkommen ermöglichen. „Wir wollen Themen aufgreifen und auch Neues wagen“, betonte Klaus Graber, die gute Seele des Vereins. Auch für Gründungsund Vorstandsmitglied Waltraud Deeg steht die Mischung aus Bewährtem und Neuem im Mittelpunkt. Sie verwies auf das Engagement der VHS und auf den Austausch zwischen den Generationen. „Menschliches Wissen ist wichtig“, lautet eine ihrer Überzeugungen. Besonders großes Poten-

rewe

finden sich Fitnessangebote sowie kreative und kulinarische Workshops. Die Palette reicht von Makramee bis zum Kochkurs „Mann kocht!“. Auch die Integrierte Volkshochschule (IVHS) bietet verschiedene Möglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung. Dazu gehören gemeinsames Musizieren und Kochen ebenso wie die Vorbereitung auf die differenzierte Zweisprachigkeitsprüfung. „Viel Neues wagen, mit viel Schwung“, lautet auch der Anspruch von Graber. Er verweist auf das „tolle Team“ und die gute Zusammenarbeit: „Alles klappt perfekt.“

NACHHALTIGKEIT ALS SCHWERPUNKT

Klaus Graber, Leiter der VHS Pustertal.

rewe

zial sieht Graber im Bereich der Sprachen. Gerade Doppel- und Dreisprachigkeit seien in Südtirol von großer Bedeutung. Neben der fachlichen Weiterbildung könne die VHS auch Orientierung und Sicherheit vermitteln. Das sei gerade in Zeiten wichtig, in denen mit den Ängsten der Bevölkerung gespielt werde, so Deeg.

BREITES ANGEBOT IM PUSTERTAL

Das Herbstprogramm richtet sich an unterschiedliche Alters- und Interessengruppen. Neben kulturellen Führungen und Sprachkursen für Anfänger und Fortgeschrittene

Ein besonderer Akzent liegt im November auf der südtirolweiten Aktionswoche Nachhaltigkeit. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Zukunft verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Die VHS Pustertal beteiligt sich unter anderem mit einem Naturfilmabend in Zusammenarbeit mit dem Naturtreff Eisvogel. Hinzu kommen praktische Angebote wie „Textile Repairing“ oder „Vegane Gerichte für jeden Tag“. Das Programm versteht sich damit als Mischung aus Weiterbildung, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlichem Austausch. Die VHS will dabei Bewährtes erhalten, zugleich aber neue Themen aufgreifen und unterschiedliche Generationen zusammenbringen. Das vollständige Herbstprogramm ist online einsehbar und buchbar unter www.vhs.it. // rewe

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#miteinanderfürmorgen


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BILDUNG & SCHULE

Lesekompetenz fördern Die aktuelle PISA-Studie bescheinigt den 15-Jährigen weltweit schwächelnde Lesekompetenz. Die Zahlen in Südtirol sind auch nicht gerade rosig, wenngleich noch nicht so schlecht, wie anderswo. Jetzt gilt es, Schuldige zu suchen. Das Elternhaus, die Schule, die nicht vorhandene frühkindliche Förderung, Social Media… Man könnte den Spieß

auch umdrehen: Wer ist nicht schuld? Wer sorgt dafür, dass die Lesekompetenz hierzulande besser ist als anderswo? Ganz genau: Die Bibliotheken leisten in diesem Bereich – neben vielen anderen Playern - hervorragende Arbeit. Niederschwelliger und kostenloser Zugang zu Büchern und anderen Medien, Leseförderung durch unterschiedli-

ALEX SCHULMAN:

DIE ÜBERLEBENDEN Dtv 2021, 302 Seiten Drei Brüder kehren nach 20 Jahren zurück in das Haus, in dem sie die Sommer ihrer Kindheit verbracht haben. Der letzte Wille ihrer Mutter ist es, dass ihre Asche dort am See verstreut wird. Die Schatten der Vergangenheit holen die drei Brüder schnell ein. Sie sind 3 Fremde, die plötzlich wieder auf engstem Raum in ihre Vergangenheit zurückkatapultiert wurden. Der erste Teil erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Kinder- und der Erwachsenenperspektive. Im 2. Teil erzählt einer der Brüder über seine Sicht der Dinge und über die Eltern, die sich nicht an Ratgeber gehalten haben. Es ist die Geschichte eines Versagens. Das Ende ist verstörend und doch so naheliegend und erklärt so einiges. Ein ganz und gar fantastisches Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Ein Autor, von dem ich noch mehr lesen werde.

(Empfohlen von Michaela Grüner)

ANDREAS STEINHÖFEL:

RICO & OSKAR DIE PERFEKTE ARSCHBOMBE Carlsen Verlag, 2018, 48 Seiten Oskar hat große Angst vor Wasser. Trotzdem begleitet er seinen Freund Rico zu einem Arschbombenwettbewerb am Kanal. Während die anderen Kinder Sprünge zeigen, beobachtet Oskar alles ganz genau und entwickelt sogar seine eigene Theorie für die perfekte Arschbombe. Doch am Ende braucht es mehr als gute Ideen: Oskar muss seinen Mut beweisen. Der Comic erzählt auf humor38

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che Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind seit Jahrzehnten Angebote gegen schwindende Bildungskompetenz. Gegen schlechte PISA-Ergebnisse hilft also nur eins: Vorbeikommen in der Stadtbibliothek Bruneck oder in einer der vielen anderen Bibliotheken im gesamten Pustertal. Und lesen, lesen, lesen!

volle Weise von Freundschaft, Zusammenhalt und dem Überwinden von Ängsten. Die farbenfrohen Illustrationen und die witzigen Dialoge machen die Geschichte lebendig und unterhaltsam. „Rico & Oskar: Die perfekte Arschbombe“ ist ein kurzer, lustiger Comic mit einer schönen Botschaft. Besonders gefallen hat mir, wie Oskar lernt, seine Angst zu überwinden und in den Kanal zu springen. (Empfohlen von Emma Schwemberger, Sommerpraktikantin)

GUDRUN LOCHTE:

AU REVOIR UND TSCHÜSS VANI Verlag 2026, 319 Seiten Caro platzt der Kragen, als ihr Mann kurz vor Feierabend verkündet, dass sein Chef zum Abendessen kommen wird. Sie hat genug von diesen spontanen Überfällen und beschließt, dass es Zeit ist, endlich mal an sich selbst zu denken. Sie will sich einen langersehnten Traum verwirklichen und eine Sprachschule in Frankreich besuchen. Ihre Söhne sind schon erwachsen und kommen bestimmt auch ohne sie zurecht, nur ihr Mann ist absolut dagegen. Aber davon lässt sich Caro nicht mehr aufhalten. Ehe sie es sich versieht, ist sie in Paris, wo ihr prompt die Tasche gestohlen wird. Ein geheimnisvoller Fremder, dem sie schon im Zug begegnet ist, rettet sie, taucht dann aber im Getümmel unter. Ob sie ihn je wiedersehen wird? Und wie wirkt sich die Zeit in Frankreich auf die Beziehung zu ihrem Ehemann aus? Ein Buch voller Leichtigkeit, das man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen würde. Angenehm geschrieben und voller LichtMomente. (Empfohlen von Silvia Griessmair)


Die Ermittlungen in diesem spannenden Südtirol-Krimi führen die Leser und Leserinnen über die Villanderer Alm bis in die historischen Weinkeller Girlans und fördern so manche dunklen Machenschaften zutage. Drei Mordopfer sind insgesamt zu beklagen, werden schlussendlich (scheinbar) alle Fälle gelöst?

DER LETZTE LAGREIN Verlag Federfrei 2025, 250 Seiten Jedes Jahr Ende September trifft sich Marlene mit ihrer großen Jugendliebe Florian auf der Villanderer Alm, wo sie ein Wochenende miteinander verbringen. Heimlich und bis ins Detail geplant, damit ihre Familien keinen Verdacht schöpfen. Diese Treffen nehmen ein jähes Ende, als Marlene nach einer gemeinsam verbrachten Nacht neben dem ermordeten Florian aufwacht. Hals über Kopf flüchtet sie nach Hause, aber bald schon steht die Polizei vor ihrer Haustür. Nicht genug damit, dass Marlenes jahrelange Affäre ans Tageslicht kommt, wird sie auch noch zur Hauptverdächtigen in diesem Mordfall.

(Empfohlen von Simone Engl)

BILDUNG & SCHULE

SIGRID MAHLKNECHT EBNER:

NEUE AUSBILDUNG DER BÄUERINNEN

ZUHÖREN, BEGLEITEN UND AUCH MUT MACHEN Eine neue Ausbildung für die Lebensberatung der bäuerlichen Familie startet im November. Damit soll dieses ehrenamtliche Engagement weiter gefördert werden. Auch im Pustertal sind Bedarf und Möglichkeiten groß. Man kann sich noch anmelden, wobei der Lehrgang kostenlos ist. Ein offenes Ohr kann in schwierigen Lebensphasen viel bewirken. Die Lebensberatung der bäuerlichen Familie begleitet seit vielen Jahren Menschen bei persönlichen, familiären oder betrieblichen He-

rausforderungen. Um dieses ehrenamtliche Angebot langfristig zu sichern, startet die Südtiroler Bäuerinnenorganisation im November 2026 eine neue Ausbildung. „Man muss nicht immer Lösungen haben. Oft geht es darum, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, ihnen zuzuhören und sie zu begleiten“, beschreibt eine ehemalige Lebensberaterin ihre Erfahrungen. Gerade im bäuerlichen Alltag können hohe Arbeitsbelastung, gesundheitliche, familiäre oder finanzielle Sorgen zu schwierigen // ute Situationen führen.

Hast auch du Zipperle-Erinnerungen? Teile sie mit uns!

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#zipperlemem

WICHTIGE INFORMATIONEN Die Ausbildung wird gemeinsam mit der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft, dem Amt für Weiterbildung und Sprachen sowie dem Forum Prävention durchgeführt. Sie läuft von November 2026 bis Juni 2027, die Kurseinheiten finden monatlich, in der Regel freitagnachmittags und samstags, im Kassianeum in Brixen statt. Gesucht werden einfühlsame und verantwortungsbewusste Frauen und Männer mit Bezug zur bäuerlichen Lebenswelt, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Die Ausbildung ist kostenlos. Information und Anmeldung: Nicole Irsara, Koordinationsstelle der Lebensberatung, Tel. 0471 999400, // ute E-Mail: lebensberatung@baeuerinnen.it.

War schon damals unser Zaubertrunk. Eine Steilpassvorlage, ein letzter Sprint, ein Jubelschrei – manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Seit 75 Jahren ist Zipperle Teil solcher Momente. Zum Jubiläum präsentieren sich unsere Etiketten frischer denn je.

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LESERFOTOS

Kleiner Weisszint mit schmalblättrigen Weidenröschen im Vordergrund. (Pfunders) Raimund Seebacher

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Türkis schimmernder See: „7 Seenwanderung“ bei Ridnaun Toni Willeit aus Ehrenburg

Abendstimmung im Prenninger Park in Welsberg

„Moansch i sig di net, Paparazzo?“

Pfunders

Luis Nagler aus Vahrn

Erwin Auer

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Roman Engl


LESERFOTOS

Der Distelfalter labt sich am Löwenzahn

Kreuzkofel (2.907 m)

Abendstimmung

Erna Tschurtschenthaler aus Toblach

Peppi Hofer aus Bruneck

Alfons Hopfgartner aus Mühlwald

Distel bei St. Vigil in Enneberg

Mohnblume

Blumenwiese (Furkelpass)

Hubert Frontull

Dorothea Bachmann aus Taisten

Walter Pörnbacher

Mein schönstes

Leserfoto

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal! Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

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SPORT & FREIZEIT

HC PUSTERTAL JUNIOR

Erfolgreiche Saison als Basis für die Zukunft Der HC Pustertal Junior startet mit einem neuen Konzept und zusätzlichem Know-how in die Saison. Nach der überaus erfolgreichen Saison des letzten Jahres sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

D

er HC Pustertal Junior blickt auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück. Der eigenständige Nachwuchs- und Amateurverein aus Bruneck konnte dabei mehrere sportliche Erfolge feiern. Die Seniorenmannschaft gewann unter Trainer Max Oberrauch erstmals die IHL Division 1 und sicherte sich damit den Meistertitel und den Aufstieg. Auch im Nachwuchs gab es Erfolge: Sowohl die U14 als auch die U16 holten innerhalb weniger Tage den italienischen Meistertitel. Die U12 gewann zudem das internationale Brunecker Stadtturnier. Für die kommende Saison setzt der Verein

auf die Weiterentwicklung seiner sportlichen Strukturen. Sportlicher Leiter und U15-Nationaltrainer Stefan Asper nahm im Sommer an der Progress Exchange Initiative der IIHF und von USA Hockey teil. Im Rahmen eines Aufenthalts in Buffalo konnte er Trainingsmethoden der US-amerikanischen U16-Nationalmannschaft kennenlernen und Erfahrungen für die Nachwuchsarbeit in Bruneck sammeln. 42

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JUNIOR SELECTION ALS BINDEGLIED

Ein neues Projekt ist die Junior Selection, die den Übergang vom Nachwuchs- zum Erwachsenenhockey erleichtern soll. Das neu formierte Team nimmt an der IHL Division 1 teil und wird vom finnischen Trainer Sami Tuomisoja betreut. Das erste Pflichtspiel bestritt die Mannschaft Ende August gegen die HC Eppan Pirates. Bereits Anfang August konnte sie dank der Zusammenarbeit


ge Profispieler des HC Pustertal zum Verein zurückgekehrt. Sie konzentrieren sich künftig auf die Betreuung der Nachwuchsmannschaften und sollen ihre Erfahrungen an die jungen Spieler weitergeben. Insgesamt be-

treut der Verein mehr als 190 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 20 Jahren. Unterstützt wird die Nachwuchsarbeit von rund 55 freiwilligen Betreuern und Helfern.

SPORT & FREIZEIT

mit der Intercable Arena und Bruneck Aktiv mit dem Eistraining beginnen. Auch im Nachwuchsbereich wurde das Trainerteam erweitert. Mit Lukas De Lorenzo Meo und Ivan Althuber sind zwei ehemali-

NEUEINSTEIGER WILLKOMMEN

Im September startet zudem wieder ein Anfängerkurs für Kinder. Dabei sollen die Teilnehmer spielerisch an das Schlittschuhlaufen und Eishockey herangeführt werden. Der Verein bietet ein 14-tägiges kostenloses Schnupperangebot an. Einschreibungen für die verschiedenen Altersklassen sind über die Homepage des HC Pustertal Junior möglich. Darüber hinaus ist der Verein auf Facebook, Instagram usw. jederzeit präsent. Also einfach reinschauen! // rewe

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ZEHN JAHRE KARATE MÜHLBACH

SPORT & FREIZEIT

EINE ECHTE ERFOLGSGESCHICHTE Als am 6. September 2016 das erste Training von Karate Mühlbach stattfand, konnte niemand erahnen, welche außergewöhnliche Entwicklung diese Sektion des ASV Mühlbach nehmen würde. Zehn Jahre später hat sich Karate Mühlbach zur größten Karate-Schule Südtirols entwickelt. Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind in diesem Jahrzehnt Teil dieser beeindruckenden Erfolgsgeschichte geworden. Heute steht Karate Mühlbach weit über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus für höchste Trainings-Qualität, gelebte Gemeinschaft und eine Begeisterung, die Menschen aller Altersgruppen verbindet.

VERTRAUEN, ZUSAMMENHALT UND STARKE PARTNER

Als Sektion des ASV Mühlbach genießt Karate Mühlbach die wertvolle Unterstützung des Sportvereins. Ebenso wichtig ist die Unterstützung von Horst Nössing von der „Weißen Lilie“ sowie zahlreicher weiterer Förderer und Wegbegleiter – allen voran von Teamausrüster Parth und Christian Untersteiner von „ChriYou“. Sie alle verbindet die Wertschätzung für die Werte, die bei Karate Mühlbach vorgelebt und vermittelt werden: Respekt, Disziplin, Gemeinschaft, Verantwortung und persönliche Entwicklung.

ALLES EHRENAMTLICH

Geprägt war dieses Jahrzehnt von Menschen, die mit Leidenschaft, Kompetenz und großem persönlichem Einsatz Außergewöhnliches geleistet haben. Insgesamt sieben Trainerinnen und Trainer zählt Karate Mühlbach heute: Neben Martin Pezzei und Silke Marcher sind es Margit Zerle, Mamdouh Agaybi, Florian Fischnaller, Fabian Pezzei und Selina Peintner. Ihren ganzen Einsatz leisten sie allesamt ehrenamtlich –

GSIES

auch hier wird das brennende Herz deutlich, das hinter dieser Erfolgsgeschichte schlägt.

GROSSE NAMEN ZU GAST IN MÜHLBACH

Insgesamt 28 Lehrgänge haben in diesen zehn Jahren in Mühlbach stattgefunden. Dabei durften die Mitglieder von Karate Mühlbach von einigen der größten Persönlichkeiten des internationalen Karate-Sports lernen: Olympiateilnehmer Noah Bitsch, World-Games-Sieger George Tzanos und Weltmeisterin Alisa Buchinger waren ebenso zu Gast wie renommierte Karate-Meister wie Seyed Jamaleddin Nekoofar, Claudio Artusi und Fabrizio Comparelli. Karate Mühlbach blickte auch stets über den eigenen Tellerrand hinaus – so gab es Koordinations- und Beweglichkeitstrainings, Selbstverteidigungskurse, Mentaltrainings, Bo-Workshops, Haltungsschulungen sowie spezielle Fortbildungen für Kindertrainer – all das erweiterte das Angebot der Karate-Schule und sorgte für eine ganzheitliche Fortbildung der Mitglieder.

SCHWIERIGE ZEITEN

Die Corona-Pandemie stellte Karate Mühlbach vor enorme Herausforderungen, dennoch wurde jede Woche trainiert. Getrennt und doch vereint trainierten die Mitglieder online weiter; zudem gab es Technikvideos für Kinder, Fitness-Videos für Jugendliche und Erwachsene, Online-Stages, eine 30-TageChallenge und sogar die Vereinsmeisterschaft wurde online durchgeführt. Dank Kreativität, Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt konnte das Team diese schwierige Zeit meistern.

DANKBARKEIT UND ZUVERSICHT

Zehn Jahre Karate Mühlbach stehen für zehn Jahre Leidenschaft, Freundschaft,

Punkten den zweiten Platz hinter den Sunshine Racers aus Nals (902) belegte. Der ASC Sarntal kam auf Rang drei. Die Landesmeisterschaften bildeten bereits zum 22. Mal den Abschluss der Nachwuchssaison. Für spannende Entscheidungen sorgten die teilweise knappen Abstände in den einzelnen Kategorien. Die Siege wurden am Samstag im Easy Down und Dual sowie am Sonntag im CrossCountry vergeben. // rewe

DER NACHWUCHS ZEIGT SEIN KÖNNEN In Pichl in Gsies sind am 5. und 6. September 2026 die Landesmeisterschaften im Nachwuchs-Mountainbike ausgetragen worden. Insgesamt 174 Kinder und Jugendliche gingen in den Disziplinen Easy Down, Dual und Cross-Country an den Start. Auch die Pustertaler Vereine konnten sich mehrfach in den Ergebnislisten platzieren. Besonders erfolgreich war der ASV St. Lorenzen, der in der Vereinswertung mit 584 44

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Margit Zerle bei ihrer ersten Gürtelprüfung.

ehrenamtliches Engagement und gemeinsames Wachstum. Es sind zehn Jahre voller bewegender Geschichten, unvergesslicher Momente und beeindruckender sportlicher Erfolge. Auf der Internetseite www.karate-muehlbach.it werden diese Meilensteine mit zahlreichen Fotos und Videos eindrucksvoll dokumentiert. Darüber hinaus finden sich dort die außergewöhnlichen Rekorde der vergangenen zehn Jahre – etwa der schnellste Sieg in einem Kumite-Wettkampf, der bereits nach nur acht Sekunden entschieden war –, ebenso wie die errungenen Italien-, Europa- und Weltmeistertitel sowie der beeindruckende 10-Jahres-Medaillenspiegel in den beiden Disziplinen Kumite (Zweikampf) und Kata (Form-Wettkampf). „Diese zehn Jahre bilden nicht den Höhepunkt von Karate Mühlbach, sondern das Fundament für unsere Zukunft“, so Trainer Martin Pezzei, der betont: „Die Erfolgsgeschichte von Karate Mühlbach zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Leidenschaft, Ehrenamt, Zusammenhalt und eine gemeinsame Vision aufeinandertreffen.“ // mp


PUSTERER WEITSCHÜTZEN SORGEN FÜR EINEN COUP Damian Denicolò und Hannes Unterberger feiern beim internationalen Ländervergleich in Winklarn einen Doppelsieg. Damit gewannen sie für Italien auch die Teamwertung. Überhaupt haben sie im heurigen Sommer für großes Aufsehen gesorgt.

DOLOMITI GOURMET FESTIVAL 01 | 10 | - 03 | 10 | 2026

SPORT & FREIZEIT

DAMIAN DENICOLÒ UND HANNES UNTERBERGER

01 | 10 Mountain Dining JORA

Erfolgreich im Weitschützenbereich: Damian Denicolò und Hannes Unterberger. Auf ihre grandiosen Leistungen können sie nun weiter aufbauen.

M

it einem starken Pusterer Akzent ist der internationale Ländervergleich im Weitenwettbewerb des Stocksports in Winklarn zu Ende gegangen. Die beiden Pusterer Damian Denicolò und Hannes Unterberger belegten in der Herren-Einzelwertung die ersten beiden Plätze. Denicolò setzte sich mit einer Bestweite von 128,98 Metern hauchdünn vor Unterberger durch, der 128,97 Meter erreichte. Noch größer war der Erfolg in der Mannschaftswertung: Gemeinsam mit Martin Grunser und Adolf Bertolini holten Denicolò und Unterberger den Sieg für Italien. Mit 363,58 Metern lag das italienische Team knapp vor Deutschland und Österreich. Für das Pustertal ist der Erfolg besonders bemerkenswert: Unterberger und Denicolò gehören seit Jahren zur italienischen Nationalmannschaft und zählen zu den erfolgreichen Weitschützen des Landes. Beim Weitschießen geht es darum, einen rund fünf Kilogramm schweren Eisstock möglichst weit über die Bahn zu schießen. Das ist eine Disziplin, die viel Technik, Kraft und Präzision erfordert. // rewe

DER LÄNDERVERGLEICH Der Ländervergleich gilt als internationaler Wettbewerb unterhalb des Europacups. Die besondere Regelung, wonach die beim Europacup startenden deutschen und österreichischen Athleten beim Ländervergleich nicht antreten, eröffnet den anderen Nationen zusätzliche Chancen. Italien konnte diese Möglichkeit heuer eindrucksvoll nutzen. Für die beiden Pusterer Damian Denicolò und Hannes Unterberger war Winklarn damit ein Wettbewerbser// rewe eignis ganz nach Maß.

02 | 10 Gourmet Walk Innichen San Candido

03 | 10 Mountain Food Festival Helmrestaurant Ristorante Monte Elmo

1 Weekend - 3 Events National & international Chefs Farmers & products from Roter Hahn www.dreizinnen.com/gourmetfestival

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SPORT & FREIZEIT

25. SÜDTIROLER FIRMENLAUF

GEMEINSAM LAUFEN UND GEMEINSAM ANKOMMEN 2.850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 205 Unternehmen gingen am 4. September in Neumarkt beim 25. Südtiroler Firmenlauf an den Start. Mit dabei war erstmals auch eine 22-köpfige Laufgruppe des Schulsprengels Ahrntal. Unter dem Motto „Zwei Freunde – ein Ziel“ stand beim Jubiläums-Firmenlauf einmal mehr nicht der verbissene Wettkampf, sondern vor allem die Freude an der Bewegung, der Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Der Firmenlauf verbindet sportliche Aktivität mit Geselligkeit und verfolgt gleichzeitig einen guten Zweck. Auch der Schulsprengel Ahrntal ließ sich heuer von dieser Idee anstecken. Die Initiative dazu ging von Lehrerin Lissi Messner aus, die gemeinsam mit ihrem Kollegium erstmals am Firmenlauf teilnehmen wollte. Nach den notwendigen organisatorischen Abklärungen war der Weg frei: Insgesamt 22 motivierte Läuferinnen und Läufer aus sieben Schulstellen des Schulsprengels Ahrntal gingen an den Start. Mit dabei waren auch eine Mittelschullehrerin, die Direktorin, eine Sekretärin, der Sozialpädagoge und der Lei-

ter des Schulverbundes – ein bunt gemischtes Team, das mit viel Freude und Teamgeist dabei war.

das Team überzeugen und sich den zweiten Platz sichern.

GUT VORBEREITET

Auch sportlich konnte das Ahrntaler Team einen schönen Erfolg feiern: Viktoria Großgasteiger erreichte gemeinsam mit Ruth Oberhollenzer den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Damen. Großgasteiger sicherte sich zudem den starken vierten Platz in der Gesamtwertung aller Damen. Besonders hervorzuheben ist, dass sämtliche Spesen von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen selbst getragen wurden und die „Firma Schule“ somit finanziell nicht belastet wurde. Neben dem sportlichen Erlebnis hat der Firmenlauf auch eine wichtige soziale Dimension. Jedes Jahr wird ein Teil der Startgebühren für soziale Einrichtungen gespendet. 2026 geht die Unterstützung an den ASV Montan Jugend, der einen Kleinbus für seine Nachwuchsarbeit ankaufen möchte. Der 25. Firmenlauf hat damit einmal mehr gezeigt, worum es eigentlich geht: gemeinsam aktiv sein, Freude an der Bewegung haben, Gemeinschaft erleben – und dabei Gutes tun. // aldar

Bereits im März begannen die gemeinsamen Vorbereitungen. Alle drei Wochen wurde zusammen trainiert – mit viel Motivation, guter Stimmung und einem klaren Ziel: gemeinsam beim Firmenlauf an den Start zu gehen. Dabei ging es nicht nur um sportliche Leistung. Die Trainings sollten auch Gesundheit und Bewegung fördern und gleichzeitig den Zusammenhalt innerhalb des Kollegiums stärken. Für zusätzliche Motivation sorgte ein eigens kreierter Song. Auch beim Outfit setzte das Team auf Kreativität: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde ein T-Shirt gestaltet. Darauf steht in kindlicher Handschrift der passende Slogan „Ich laufe, du läufst, wir laufen – es läuft im Schulsprengel Ahrntal!“ Das Shirt wurde damit zum sichtbaren Zeichen für Teamgeist, Freude an der Bewegung und das gemeinsame Miteinander. Besonders erfreulich: Bei der Outfitprämierung konnte

GROSSE ERFOLGE

SÜDTIROLER CURLER

WAS FÜR EIN AUFTAKT! Der ASC Curling Südtirol hat die Austrian Open in Kitzbühel gewonnen. Das Team um Skip Michael Bacher blieb beim international besetzten Turnier mit Teilnehmern aus neun Nationen ungeschlagen. Im Finale gegen den deutschen SC Rießersee gerieten die Südtiroler zunächst mit 0:3 in Rückstand, drehten anschließend aber die Partie und setzten sich nach sieben Ends mit 12:3 durch. Zuvor hatte das Team bereits die Vorrundenspiele gegen Mannschaften aus Österreich, der Schweiz und Slowenien für sich entschieden. 46

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Für die Südtiroler geht die Saison nun international weiter. Neben der italienischen Meisterschaft stehen die Juniorenliga und die inter- Strahlende Sieger (von links): Ivan Künigl, Michael Bacher, Giacomo Colli und Jacopo Scappin. So kann es - wie im Vorjahr - mit vollem Elan weitergehen. nationale Juniorenserie ECJT auf dem Programm. Seit dem cable-Arena in Bruneck zudem wieder eine 15. September 2026 steht den Curlern mit Trainingsmöglichkeit in der Heimat zur Verdem Landesleistungszentrum in der Inter- fügung. // rewe


SONDERTHEMA

GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

AUS DEM INHALT > Mit Wissen im Kampf gegen Brustkrebs 48

> Die konsequente Fitness 62

> Die besten Morgenroutinen umsetzen 52

> Das Immunsystem natürlich stärken 64

> Wie man den Stress bewältigt

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> Die eigene Work-Life-Balance finden 66

> Es gibt diverse Strategien gegen Schlaflosigkeit und Müdigkeit 60

> Tun Superfoods gut? 68 ... und vieles mehr!

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GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

MAMAZONE

Mit Wissen im Kampf gegen Brustkrebs Die 19. Ausgabe der Brustkrebs-Akademie „Projekt Diplompatientin“ steht unter dem Motto „Leben mit metastasiertem Brustkrebs“. Seit der Gründung von „mamazone“ im Jahr 2007 wurden in der Behandlung des metastasierten Brustkrebses große Fortschritte erzielt. Heute ist es vielen Betroffenen möglich, trotz Metastasen ein Leben mit hoher Lebensqualität zu führen. Mit der Veranstaltung „Projekt Diplompatientin“ möchte „Mamazone“ das Thema Brustkrebs erneut in den Fokus rücken und mit Wissen gegen die Angst vor der Erkrankung ankämpfen. Ziel ist es, die Lebensund Überlebensperspektiven von Frauen mit Brustkrebs nachhaltig zu verbessern. Die Überlebensraten bei Brustkrebs sind in den vergangenen Jahrzehnten dank verbesserter Früherkennung und moderner Therapien kontinuierlich gestiegen. Heute überleben viele Betroffene deutlich länger als noch vor wenigen Jahren. Die individuellen Heilungs- und Überlebenschancen hängen dabei wesentlich von der

Tumorart, dem Krankheitsstadium und den jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten ab.

LEBEN MIT METASTASIERTEM BRUSTKREBS

Wird Brustkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert und liegen bereits Metastasen vor, entstehen oft Ängste und Unsicherheiten. Diese können jedoch durch umfassende Information und Aufklärung reduziert werden. Ein klares Verständnis des Behandlungsverlaufs, der eingesetzten Medikamente sowie ihrer Chancen und möglichen Nebenwirkungen hilft Patientinnen dabei, informierte Entscheidungen zu treffen und Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen.

19. Brustkrebs-Akademie Diplompatientin® Eine Wissensoffensive für Frauen mit und ohne Brustkrebs

Samstag, 17. Oktober 2026, 9.00 bis 14.00 Uhr EURAC - Europäische Akademie Bozen, Drususallee 1, Bozen Anmeldungen innerhalb 12. Oktober 2026 Tel: +39 335 650 63 53 | www.mamazone.it | info@mamazone.it Die Teilnahme ist kostenlos und auch online möglich, den Link finden Sie auf unserer Webseite.

AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL Gesundheit

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE

Der Schwerpunkt der diesjährigen Diplompatientin liegt daher beim metastasierten Brustkrebs. In kompakter und verständlicher Form präsentieren renommierte Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, Behandlungsmöglichkeiten sowie aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms.

WISSEN MACHT STARK

Ob es um Brustkrebsrisiken, individuelle Früherkennung, die richtigen Entscheidungen vor und nach einer Operation, moderne Behandlungsmöglichkeiten oder eine umfassende Nachsorge geht: Nur wer sich Wissen aneignet und Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt, kann fundierte Entscheidungen für das eigene Leben und die eigene Zukunft treffen. Die Brustkrebs-Akademie „Diplompatientin“ richtet sich deshalb an Frauen mit Brustkrebs, die mehr Verantwortung für ihre Behandlung übernehmen möchten. Angesprochen sind darüber hinaus gesunde Frauen sowie alle Interessierten.

Salute

Die 19. Brustkrebs-Akademie „Diplompatientin“ findet am 17. Oktober 2026 an der Eurac in Bozen statt. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich. Programm und weitere Informationen gibt es unter www.mamazone.it. // er 48

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Zwei Experten, ein Ziel Wer zum ersten Mal den Verdacht hat, nicht mehr alles richtig zu hören wie früher, steht oft vor einer überraschend einfachen Frage: Wohin zuerst? Zum HNO-Arzt oder besser gleich zum Akustiker? Bei uns im Hörzentrum Südtirol erleben wir diese Unsicherheit fast täglich – und die gute Nachricht ist: Man kann dabei eigentlich nichts falsch machen, solange am Ende beide Seiten mit im Boot sitzen.

Der Hals-Nasen-Ohren Arzt ist der erste und wichtigste Ansprechpartner, wenn es um die medizinische Abklärung geht. Er untersucht das Ohr und stellt fest, ob eine Erkrankung, Verstopfung oder ein anderer behandelbarer Grund hinter dem Hörverlust steckt, und erstellt bei Bedarf ein audiometrisches Gutachten. Diese Untersuchung ist die Grundlage, auf der alles Weitere aufbaut – und bei jenen Menschen, die Anrecht auf einen Beitrag von der Krankenkasse haben, auch die Voraussetzung, um diesen ansuchen zu können. Die Hörakustiker und Akustikerinnen vom Hörzentrum Südtirol übernehmen den Teil, der aus der medizinischen Diagnose eine tatsächliche Verbesserung im Alltag macht. Bei uns im Hörzentrum Südtirol in Bruneck bedeutet das: die Hörakustiker hören in aller Ruhe zu und verstehen, welches Hörgerät jemand wirklich braucht. Die Wahl der Hörgeräte trifft der Hörakustiker zusammen mit dem Kunden, die technische Umsetzung ist nur Aufgabe des Hörakustikers. Der Hörgeräte, klein und aufladbar Hörakustiker oder die Hörakustikerin kann auch bereits anhand der durchgeführten Tests verstehen, wo das Problem der Schwerhörigkeit liegt: Im Innenohr, wie beim Großteil der Bevölkerung, oder im Mittel- oder Außenohr, ob es sich hier um eine Schallleitungsstörung handelt oder vielleicht um eine Kombination aus beiden Möglichkeiten. Diese Art der Tests können ausschließlich im Hörzentrum oder im Krankenhaus gemacht werden, auf alle anderen Orte sollte man verzichten, wenn man eine genaue und präzise Analyse des Gehörs erhalten möchte.

Im Hörzentrum Südtirol arbeiten wir eng mit den HNOFachärzten aus ganz Südtirol zusammen Markus Thaler und verstehen uns als Systempartner der Südtiroler Gesundheitsvorsorge und als wichtiges Bindeglied zwischen medizinischer Diagnose und gelebtem Alltag.

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DIE WAHL DER RICHTIGEN HÖRGERÄTE

Unser Hörzentrum in Bruneck

Wer unsicher ist, wo er anfangen soll, darf sich gerne direkt bei uns melden – wir führen erste wichtige Tests durch und erklären diese genau und zuverlässig. Anschließend begleiten wir Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einem besseren Gehör. Es gibt uns sieben Mal in Südtirol – einmal direkt in Ihrer Nähe in Bruneck in der Stadtgasse. Kommen Sie direkt bei Daniela im Hörzentrum vorbei oder rufen Sie uns für einen Termin einfach an // PR-Info unter 0473 788033. Wir freuen uns auf Sie!

Die Adresse für Hörgeräte im Pustertal Bruneck,

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Stadtgasse 9

Tel. 0474 788033

@HOERZENTRUMSUEDTIROL www.hoerzentrum-suedtirol.it

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MONAT DES SEHENS BEI OPTIK MARINER

Kleine Kontrolle, große Wirkung Gutes Sehen ist für die meisten Menschen selbstverständlich – zumindest so lange, bis sich die Sehkraft langsam verändert. Genau darin liegt die Herausforderung: Sehschwächen entwickeln sich häufig schleichend und bleiben deshalb lange unbemerkt. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene oder ältere Menschen. Regelmäßige Sehtests helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Denn ob beim Lesen, Autofahren, Arbeiten am Bildschirm oder in der Freizeit – gutes Sehen begleitet uns in jeder Lebensphase. er Oktober steht deshalb traditionell ganz im Zeichen des Monats des Sehens. Die Initiative soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Augengesundheit stärken und daran erinnern, wie wichtig regelmäßige Sehtests sind. Unsere Augen leisten täglich Höchstleistungen. Gleichzeitig werden sie durch Bildschirme, künstliches Licht und den digitalen Alltag immer stärker beansprucht. Umso wichtiger ist es, ihnen regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken und die eigene Sehkraft professionell überprüfen zu lassen. Doch nicht nur digitale Medien spielen eine Rolle. Auch mit zunehmendem Alter verändert sich die Sehleistung auf natürliche Weise. Das Lesen wird anstrengender, Kontraste werden schlechter wahrgenommen oder das Autofahren bei Dunkelheit fällt schwerer. Viele gewöhnen sich an diese Veränderungen, obwohl bereits eine kleine Korrektur oft für deutlich mehr Komfort und Sicherheit sorgen kann. Ein regelmäßiger Sehtest schafft Klarheit und trägt dazu bei, die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten. Auch Kinder und Jugendliche profitieren von regelmäßigen Sehtests. Gerade in jungen Jahren bleiben Sehschwächen häufig lange unentdeckt. Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder schnelle Ermüdung werden oft anderen Ursachen zugeschrieben, obwohl die Augen der eigentliche Auslöser sein können. Wer in der Schule die Tafel nicht richtig erkennt oder beim Lesen Schwierigkeiten hat, startet mit schlechteren Voraussetzungen in den Unterricht. Frühzeitig erkannte Sehschwächen können dagegen einfach korrigiert werden und erleichtern den Schulalltag spürbar.

BESONDERE AKTION

Passend zum Schulbeginn unterstützt Optik Mariner Familien auch heuer wieder mit einer besonderen Aktion: Schüler und Studenten erhalten beim Kauf einer Brille ein Brillenglas kostenlos. Die Aktion läuft noch bis zum 30. November und soll Familien entlasten sowie gleichzeitig das Bewusstsein dafür stärken, wie wichtig gutes Sehen für erfolgreiches Lernen und eine gesunde Entwicklung ist. Seit mehr als 130 Jahren steht Optik Mariner in Bruneck für kompetente Beratung und hochwertiges Sehen. Das traditionsreiche Familienunternehmen verbindet modernste Messtechnik mit langjähriger Erfahrung und nimmt sich Zeit für die individuellen Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden. Denn gutes Sehen bedeutet weit mehr als die richtige Dioptrienzahl. Jede Brille sollte optimal auf die persönlichen Sehgewohnheiten, den Alltag und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sein. 50

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Bilder: Daniel Demichiel

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„Wer gut sieht, lebt entspannter, sicherer und mit mehr Lebensqualität“, ist Andreas Mariner, Inhaber in fünfter Generation, überzeugt. Deshalb beginnt jede Beratung mit einer sorgfältigen Analyse der Sehleistung. Moderne Messtechnologien ermöglichen heute äußerst präzise Messungen und helfen dabei, selbst kleinste Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Gemeinsam mit einer individuellen Beratung entstehen so Lösungen, die den Alltag spürbar erleichtern und langfristig für mehr Sehkomfort sorgen.

MONAT DES SEHENS

Der Monat des Sehens erinnert aber auch daran, dass gutes Sehen nicht überall selbstverständlich ist. Deshalb beteiligt sich Optik Mariner auch heuer wieder an der Sammelaktion für gebrauchte Brillen. Viele Brillen liegen nach dem Kauf eines neuen Modells ungenutzt in Schubladen, obwohl sie andernorts noch wertvolle Hilfe leisten könnten. Gut erhaltene Brillen können während des Aktionszeitraums bei Optik Mariner abgegeben werden. Nach einer entsprechenden Aufbereitung werden sie über Hilfsorganisationen an Menschen weitergegeben, die sich eine Sehhilfe sonst nicht leisten könnten. So verbindet der Monat des Sehens zwei wichtige Botschaften: die eigene Augengesundheit ernst zu nehmen und gleichzeitig anderen Menschen zu helfen. Ein regelmäßiger Sehtest, die passende Brille oder die Spende einer nicht mehr benötigten Sehhilfe können oft mehr bewirken, als man denkt. Denn gutes Sehen ist weit mehr als eine Selbstverständlichkeit – es bedeutet Lebensqualität, Sicherheit und die Möglichkeit, den Alltag bewusst und aktiv zu erleben. // PR-Info


#WirSehenDich

Elisabeth Mair (60) , Lehrerin „Mit der Zeit verändert sich vieles – auch das Sehen. Ein regelmäßiger Sehtest gibt mir Sicherheit. Und wenn meine alte Brille noch jemandem helfen kann, gebe ich sie gerne weiter.“

Stadtgasse 27, Bruneck | mariner.bz.it


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SO GELINGT EIN ENERGIEVOLLER START IN DEN TAG

Die besten Morgenroutinen umsetzen E

ine gut gestaltete Morgenroutine kann den Unterschied ausmachen zwischen einem hektischen, gestressten Start in den Tag und einem fokussierten, produktiven Beginnen. Eine Morgenroutine muss dabei nicht zwangsläufig aus den klassischen Aktivitäten wie Duschen, Frühstücken oder Zähneputzen bestehen. Wer in der Früh nicht in Schwung kommt, kann mit einer neuen Morgenroutine mit mehr Energie in den Tag starten. magnific Vielmehr bietet sich die Möglichkeit, die ersten Stunden des Tages bewusst und produktiv an die eigenen Bedürfnisse. Wer mit fünf Minuten beginnt und sich zu gestalten, um mit voller Energie und einem positiven Mindset in allmählich steigert, wird schnell merken, wie sich die Morgenroutine zu einem wertvollen Bestandteil des Lebens entwickelt. Wichden Tag zu starten. Meditation, eine Runde Yoga oder kurze Dehnübungen können be- tig ist, dass die Routine keine zusätzliche Belastung darstellt, sonreits zu einem erfolgreichen und angenehmen Beginn des Tages dern eine Quelle von Energie und Zufriedenheit wird. beitragen. Wichtig dabei ist, dass die Routine auf die persönlichen Die Gestaltung einer Morgenroutine erfordert wenig Aufwand, aber Bedürfnisse abgestimmt ist und Raum für die Dinge schafft, die viel Selbstreflexion. Welche Ziele sollen erreicht werden? Welche Akwirklich wichtig sind. So können Aktivitäten wie Yoga, ein inspirie- tivitäten können dazu beitragen, den gewünschten Zustand zu förrendes Buch lesen oder ein kurzes Tagebuchschreiben nicht nur dern – sei es mehr Gesundheit, Kreativität oder Produktivität? Wer den Tag versüßen, sondern auch zu einem stetigen Gefühl von Zu- sich zu Beginn des Tages bewusst Zeit für sich selbst nimmt, samfriedenheit und Erfüllung beitragen. Der Schlüssel zu einer erfolg- melt nicht nur den ersten Erfolg des Tages, sondern legt auch den // reichen Morgenroutine liegt in der Flexibilität und der Anpassung Grundstein für eine langfristige positive Veränderung.

KIEFERCHIRURG DR. VILLANI

Der Facharzt macht den Unterschied Implantologie: Warum die Behandlung durch einen Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wichtig ist. Zahnimplantate bieten heute eine zuverlässige und ästhetisch hochwertige Möglichkeit, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Für ein langfristig erfolgreiches Ergebnis sind jedoch eine sorgfältige Planung, umfassende medizinische Kenntnisse und große operative Erfahrung entscheidend.

Ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verfügt über eine besonders umfassende Ausbildung im Bereich des Gesichtsschädels, der Kieferknochen und der umgebenden Weichgewebe. Diese Expertise ist in der Implantologie von großer Bedeutung, da jedes Implantat präzise im vorhandenen Knochen positioniert und gleichzeitig auf wichtige anatomische Strukturen wie Nerven und Kieferhöhlen Rücksicht genommen werden muss. Besonders bei komplexen Ausgangssituationen, etwa bei unzureichendem Knochenangebot, können zusätzliche chirurgische Maßnahmen erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise Knochenaufbauten oder andere rekonstruktive Verfahren. Ziel einer fachärztlich durchgeführten Implantatbehandlung ist nicht nur das sichere Einsetzen des Implantats. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Funktion, Stabilität und Ästhetik. Eine sorgfältige Planung und eine qualifizierte chirurgische Durchführung schaffen somit die bestmöglichen Voraussetzungen für ein langfristig überzeugendes Ergebnis. // PR-Info

Dr. Sandro Villani Facharzt für Kieferorthopädie und Kieferchirurgie Zahnspangen / Ortodonzia Zahnimplantate / Implantologia dentaria Kiefergelenkstherapie / Articolazione temporomandibolare Mund- und Kieferchirurgie / Chirurgia orale e maxillo-facciale Ästhetik / Estetica

Direkt am Bahnhof: Via Europa Str. 3 · I-39031 Bruneck / Brunico (BZ) Tel. +39 0474 530 821 · info@dr-villani.it · www.dr-villani.it Sanitäre Bewilligung Autonome Provinz Bozen Nr. 14288/2016 autorizzazione sanitaria Provincia Autonoma di Bolzano

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Präzise Medizin und individuelle Betreuung sind das Maß der Dinge Ambulantes Operieren verbindet moderne chirurgische Verfahren mit kurzen Aufenthalten und persönlicher Betreuung. Das ist eine Win-Win-Situation für alle. Ein chirurgischer Eingriff muss heute nicht automatisch mit einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden sein. Beim ambulanten Operieren können Patientinnen und Patienten je nach Eingriff bereits wenige Dr. Andreas Ambach Stunden nach der Operation wieder nach Hause gehen. Die vertraute Umgebung unterstützt dabei die Erholung, gleichzeitig entfallen längere stationäre Aufenthalte. Besonderen Wert legt die Praxis auf eine durchgängige Betreuung: Von der Erstdiagnostik und Beratung über die Operation bis zur Nachkontrolle bleiben die Abläufe in einer Hand. Ein spezialisiertes Team begleitet die Patientinnen und Patienten während des gesamten Behandlungsverlaufs. Zum medizinischen Spektrum gehören unter anderem die Allgemeinund Viszeralchirurgie mit der Behandlung von Leisten- und Nabel-

Dr. Armin Simeoni

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FACHARZTPRAXIS FÜR AMBULANTE CHIRURGIE

Dr. Claudio Pinzetta

brüchen sowie proktologischen Erkrankungen wie Hämorrhoiden und Analfissuren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gefäßchirurgie, insbesondere die moderne Behandlung von Krampfadern. Ergänzend werden endoskopische Untersuchungen zur gezielten Diagnostik und Abklärung von Beschwerden durchgeführt. Im persönlichen Beratungsgespräch werden die individuellen Behandlungsmöglichkeiten und der Ablauf ausführlich besprochen. // PR-Info

Willkommen in Ihrer Facharztpraxis für ambulante Chirurgie! Seit 25 Jahren bringen wir Expertise und persönliche Betreuung auf den Punkt. Das Beste: Bei uns begleitet Sie von der Diagnostik über die OP bis zur Nachsorge durchgehend ein und derselbe Vertrauensarzt.

Unsere Highlights für Ihre Gesundheit: ambulante Krampfadern-, Hernien- und Hämorrhoiden-OP schonende Magen- und Darmspiegelung | Bauchultraschall Gefäßultraschall | Gefäßchirurgische Beratung Ästhetische Medizin Drei erfahrene Fachärzte - präzise Diagnostik - moderne ambulante Eingriffe. Jetzt Termin vereinbaren! Bozen – Meran – Bruneck – Latsch - Algund 0471 97 05 68 - info@chipra.it

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SÜDTIROLER VOLKSBANK

Mit der richtigen Gesundheitsvorsorge bestens und umfassend geschützt Die Krankenversicherung „Polizze H“ der Volksbank bietet vorteilhafte Leistungen, zusammen mit der Möglichkeit, die Behandlungseinrichtung frei zu wählen und die Wartezeiten zu verkürzen. Diese Flexibilität und dieser Leistungsumfang kommen gut an.

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er will schon gerne ins Krankenhaus? Wenn es sich nicht gerade um einen Notfall handelt, ist ein Krankenhausaufenthalt meist mit längeren Wartezeiten verbunden und die staatliche Krankenkasse deckt nur die Grundkosten. In Zeiten, in denen medizinische Versorgung laufend komplexer wird, gewinnt die private Vorsorge immer mehr an Bedeutung. Mit einer privaten Krankenversicherung profitiert man von umfassender Absicherung, falls ein Krankenhaus- oder Klinikaufenthalt aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit notwendig wird. Besonders attraktiv ist, dass die besten Versicherungsprodukte nicht nur stationäre Aufenthalte, sondern für einen festgelegten Zeitraum auch ambulante Behandlungen, diagnostische Untersuchungen vor dem Krankenhausaufenthalt sowie physiotherapeutische und rehabilitative Maßnahmen nach der Entlassung abdecken und dabei sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen einbeziehen. Ein herausragender Vorteil der Krankenversicherung der Volksbank liegt in der Flexibilität und im Leistungsumfang. Außer den Kosten für Untersuchungen, Behandlungen, Unterkunft und Arzthonorar sind

je nach Tarif auch Kurbehandlungen nach einem Krankenhausaufenthalt bis zu einem bestimmten Betrag abgesichert. Zudem kann der Versicherte zwischen der Kostenerstattung und einer Tagespauschale wählen, was zusätzliche finanzielle Sicherheit bietet.

SEIT JAHREN ERFOLGREICH ETABLIERT

Die „Polizze H“ ist seit Jahren erfolgreich etabliert, bietet einen umfassenden und weltweiten Schutz und attraktive Vorteile: Für den Abschluss ist kein Gesundheitsfragebogen erforderlich. Beitreten können alle in Italien ansässigen Personen bis zum vollendeten 75. Lebensjahr; der Versicherungsschutz kann bis zum 85. Lebensjahr bestehen bleiben. Selbst Vorerkrankungen können nach Ablauf der vorgesehenen Karenzzeiten mitversichert sein und es besteht die Möglichkeit, auch onkologische Therapien einzuschließen. Auch die direkte Kostenübernahme in Vertragskliniken ist für viele Versicherte besonders vorteilhaft. Ausschlaggebend ist stets eine umfassende Beratung, denn jede persönliche Situation ist unterschiedlich und die Experten der Volksbank sind stets bemüht, die Versicherung optimal an die individuellen Bedürfnisse, die familiäre Situation und das gewünschte Absicherungsniveau der Kundin oder des Kunden anzupassen. Wer auf private Vorsorge setzt, genießt nicht nur die besten Leistungen im Ernstfall, sondern auch die beruhigende Sicherheit, sich selbst, die Familie und den gewohnten Lebensstandard bestmög// PR-Info lich zu schützen. 54

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IHRE GESUNDHEIT LIEGT UNS AM HERZEN.

Polizze H: unsere Art, für Sie da zu sein, wenn Sie es brauchen. Bei einem Aufenthalt in einem öffentlichen oder privaten Krankenhaus Ihrer Wahl haben Sie Anrecht auf Spesenrückerstattung oder Tagegeld. Sichern Sie sich den Schutz, der Sie weltweit begleitet. www.volksbank.it

Fre kenh ie a kürz uswahl , ere War teze iten !

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Werbemitteilung zur Verkaufsförderung. »Polizze H« ist ein Versicherungsprodukt, das von Allianz Spa angeboten und von der Südtiroler Volksbank AG vertrieben wird. Bitte lesen Sie vor dem Beitritt die Informationsbroschüre – sie liegt in allen unseren Filialen auf bzw. ist unter www.volksbank.it und www.allianz.it abrufbar.

POLIZZE H


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

ANSTRENGENDER BERUFSALLTAG

Wie man den Stress bewältigt Stress am modernen Arbeitsplatz ist ein weit verbreitetes Problem, das durch hohe Leistungsanforderungen, Arbeitsdruck und wirtschaftliche Unsicherheit verstärkt wird. Wird Stress schlecht gemanagt, kann er negative Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität haben. Daher ist es wichtig, effektive Methoden zur Stressbewältigung zu finden. Der erste Schritt ist, die Ursachen des Stresses zu erkennen. Diese können aus Druck, Unsicherheit oder einem Mangel an Unterstützung stammen. Eine Analyse der Arbeitsumgebung hilft, die stressigen Faktoren zu identifizieren und zu mindern.

Kurze Pausen und Dehnübungen helfen mit Stress umzugehen.

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LOACKER IN HEINFELS

Der Genuss beginnt bei den Rohstoffen Wo knusprige Waffeln, feine Schokolade und hochwertige Zutaten zusammenkommen, wird Genuss zum Erlebnis. Bei Loacker in Heinfels stehen seit jeher Qualität, Natürlichkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Rohstoffen im Mittelpunkt. Die Philosophie beginnt bei der Auswahl der Zutaten: Hochwertige Rohstoffe bilden die Basis für den unverwechselbaren Geschmack der Loacker Spezialitäten. Dabei legt das Unternehmen

Gutes Zeitmanagement ist ein weiteres wichtiges Hilfsmittel. Ein strukturierter Zeitplan, das Delegieren von Aufgaben und das Setzen von Grenzen tragen dazu bei, den Druck zu verringern. Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig, um die nötiBewegung im Grünen als Ausgleich ge Energie für den Arbeitsalltag zum Berufsstress. unsplash zu bewahren. Ein gesunder Lebensstil unterstützt die Stressbewältigung erheblich. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung stärken den Körper und helfen, mit Stress umzugehen. Körperliche Aktivitäten fördern die Freisetzung von Endorphinen, die das Wohlbefinden steigern und den Stresspegel senken. Auch kurze Pausen, wie Dehnübungen oder ein Spaziergang, können die Konzentration fördern und den Stress abbauen. Unternehmen spielen eine zentrale Rolle in der Stressbewältigung. Sie können durch Wellness-Maßnahmen, Stressbewältigungsprogramme und eine Kultur der Offenheit den Mitarbeitern helfen, Stress zu managen. Ein gesundes Arbeitsumfeld mit emotionaler Unterstützung trägt zur Stressbewältigung und Mitarbeiterzufriedenheit bei. Entspannungs- und Atemtechniken wie progressive Muskelentspannung oder tiefes Atmen lindern die körperlichen Symptome von Stress. Meditation und Yoga können helfen, den Geist zu beruhigen und die innere Balance wiederherzustellen. //

großen Wert auf eine bewusste Rezeptur und eine sorgfältige Verarbeitung. Denn guter Geschmack und ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln gehören für Loacker zusammen. In der Loacker-Erlebniswelt erfahren Besucher, wie aus ausgewählten Zutaten die beliebten Waffel- und Schokoladenspezialitäten entstehen. Besonders beliebt ist die Mitmachkonditorei, in der Groß und Klein selbst kreativ werden und ihre eigene süße Kreation herstellen können. Das Loacker-Café lädt anschließend zum Genießen und Verweilen ein – bei Kaffee, süßen Spezialitäten und kleinen Genussmomenten. Im Loacker Shop wartet die ganze Vielfalt der Produkte: von knusprigen Waffeln und Schokolade bis zu besonderen Geschenkideen. Loacker in Heinfels verbindet damit Genuss, Qualität, Rohstoffbewusstsein und Erlebnis. Es ist damit ein tolles Ausflugsziel für alle, die wissen möchten, wo guter Geschmack beginnt. // PR-Info

LE ZÄHDREI... BIS

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MUNDGESUNDHEIT BEI DR. HIRTE

GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

Vorsorge tut nicht weh Veränderungen im Mundraum werden häufig erst spät wahrgenommen. Umso wichtiger sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen, bei denen Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und bei Bedarf genauer abgeklärt werden können. Auch in Südtirol rückt die Vorsorge zunehmend in den Fokus: Die Zahl der Erkrankungen im Mund- und Rachenraum steigt, wobei auch immer mehr jüngere Menschen betroffen sind. Ein aufmerksamer Blick auf Veränderungen der Mundschleimhaut gehört deshalb zu einer umfassenden zahnärztlichen Betreuung. In der Zahnarztpraxis Dr. Jule Hirte in Pfalzen wird bei bestimmten auffälligen Veränderungen im Mundraum ergänzend zur klinischen Untersuchung auch eine Speichelanalyse eingesetzt. Dabei werden bestimmte Biomarker untersucht und gemeinsam mit möglichen Risikofaktoren beurteilt. Die Ergebnisse können die zahnärztliche Einschätzung unterstützen und dabei helfen zu entscheiden, ob eine weiterführende fachärztliche Abklärung sinnvoll ist. Die Speichelanalyse ersetzt dabei weder die zahnärztliche Untersuchung noch eine weiterführende Diagnostik. Denn gerade bei der Mundgesundheit gilt: Vorsorge tut nicht weh – und regelmäßige Kontrollen können dazu beitragen, Veränderun// PR-Info gen möglichst früh zu erkennen.

BOWTECH

Sanfte Griffe mit großer Wirkung

Nächstes Einsteigerseminar in Südtirol/ St. Lorenzen:

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owtech ist eine Muskel- und Faszientechnik aus Australien, die das Gesundheitswesen weltweit revolutioniert. Durch eine Serie von sanften, präzisen Griffen werden Muskeln, Sehnen und Bänder entspannt und die Energieflüsse des Körpers mobilisiert. Diese ganzheitliche Methode bringt den Körper in allen Bereichen zurück in sein natürliches Gleichgewicht, physisch wie psychisch. Besonders erfolgreich unterstützt sie folgende Beschwerden: Probleme im Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Knie, Schulter usw.), Lymphstau, Menstruationsbeschwerden, stressbedingte Symptome, Verspannungen,Verdauungsproblemen, Blähungen bei Babys und vieles mehr. Eine Anwendung dauert ca. 50 Min. und kann über leichter Kleidung ausgeführt werden. Die weltweit rasch verbreitete Bowtech wird in fundierten Seminaren in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien angeboten und in fortschreitenden Stufen unterrichtet. Ausgebildete Practitioner sind auch in Südtirol erfolgreich tätig - sie sind auf der Homepage des Europäischen Bowenvereins aufgelistet. Weitere Informationen gibt es unter www.bowen-academy.at. // PR-Info

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Klare Sicht und gesunde Augen für Ihre besten Jahre Mit zunehmendem Alter verändert sich nicht nur die Sehstärke, auch das Risiko für Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star oder Makuladegeneration steigt. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Sehschwächen effektiv zu behandeln. Als erfahrener Augenarzt bietet Prof. Bernhard Steger an der Brixsana Private Clinic moderne Diagnostik, individuelle Vorsorge und innovative Linsenchirurgie. Dabei lassen sich sowohl Altersweitsichtigkeit als auch andere Sehfehler korrigieren – für scharfes Sehen in der Nähe und Ferne, oft ganz ohne Brille. Ihre Vorteile: • Umfassende Vorsorge und Früherkennung von Augenerkrankungen • Modernste, schonende Linsenoperationen • Mehr Lebensqualität durch klare Sicht

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ERHOLSAMER SCHLAF

Es gibt diverse Strategien gegen Schlaflosigkeit und Müdigkeit Guter Schlaf ist entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, doch in der hektischen Welt von heute wird er oft vernachlässigt. Viele leiden unter Schlafproblemen, obwohl es einfache Strategien gibt, die die Schlafqualität erheblich verbessern können. Eine angenehme Schlafumgebung, feste Routinen und gesunde Gewohnheiten spielen eine zentrale Rolle für erholsamen Schlaf. Zunächst sollte das Schlafumfeld optimiert werden. Eine ruhige, dunkle und kühle Umgebung fördert die Erholung. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 16°C und 18°C sowie völlige Dunkelheit, um den Schlafzyklus nicht zu stören. Verdunkelungsvorhänge oder eine Schlafmaske können dabei helfen. Eine bequeme Matratze, die den Körper richtig stützt, ist ebenfalls wichtig und sollte regelmäßig überprüft werden. Neben der Raumgestaltung ist eine feste Schlafenszeit entscheidend. Wer regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, unterstützt den natürlichen Rhythmus des Körpers und stabilisiert die Melatoninproduktion. Eine beruhigende Abendroutine, ohne elektronische Geräte, hilft ebenfalls. Das blaue Licht von Smartphones stört die Melatoninproduktion und erschwert das Einschlafen. Besser ist es, ein Buch zu lesen oder leichte Dehnübungen zu machen. Die Ernährung beeinflusst ebenfalls den Schlaf. Lebens-

Eine ruhige Abendroutine ohne elektronische Geräte unterstützt den gesunden Schlaf. Da gibt es bei vielen Menschen Nachholbedarf. unsplash

mittel wie Kirschen, Walnüsse und fettreiche Fische fördern die Melatoninproduktion und erleichtern das Einschlafen. Koffein und schwere Mahlzeiten am Abend sollten vermieden werden. Ein leichtes Abendessen trägt ebenfalls zu einer besseren Nachtruhe bei. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder leichtes Yoga helfen, den Stress des Tages abzubauen und den Körper auf die Ruhe vorzubereiten. Bei Bedarf kann auch eine natürliche // Schlafhilfe wie Melatonin in Erwägung gezogen werden.

BESSER HÖREN

Damit Verstehen leichter wird G

esundheit und Wohlbefinden hängen von vielen Faktoren ab – auch gutes Hören gehört dazu. Denn Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und die kleinen Geräusche des Alltags tragen wesentlich dazu bei, sich sicher und verbunden zu fühlen. Veränderungen des Hörvermögens entwickeln sich jedoch häufig schleichend und werden deshalb nicht immer sofort wahrgenommen. Wer öfter nachfragen muss, Gesprächen in Gesellschaft nur schwer folgen kann oder Radio und Fernseher lauter stellt als früher, sollte sein Gehör überprüfen lassen. Ein Hörtest schafft schnell Klarheit und ist bei Besser Hören kostenlos und unverbindlich. Im Mittelpunkt steht dabei immer die persönliche Hörsituation. Die Hörakustiker nehmen sich Zeit für eine individuelle Beratung und zeigen, welche Möglichkeiten sinnvoll sein können. Falls eine Hörlösung infrage kommt, wird diese sorgfältig ausgewählt, angepasst und kann im Alltag ausprobiert werden. Auch danach bleibt eine verlässliche Betreuung wichtig. Mit zahlreichen Standorten in ganz Südtirol ist „Besser Hören“ wohnortnah erreichbar. Wenn ein Besuch vor Ort nicht möglich ist, werden zudem kostenlose Hausbesuche angeboten. Wenden Sie sich an eine unserer 27 Servicestellen in ganz Südtirol oder vereinbaren Sie einen Termin unter 0471 263390 oder per E-Mail an info@besserhoeren.it. // PR-Info

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WIE MAN EINE NACHHALTIGE ROUTINE AUFBAUT UND DURCHHÄLT

Die konsequente Fitness E

ine konsequente Trainingsroutine ist entscheidend, um in Form zu kommen und die persönlichen Fitnessziele zu erreichen. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Fitnessroutine liegt darin, die individuellen Bedürfnisse zu erkennen. Der erste Schritt bei der Erstellung eines Fitnessplans ist es, sich über die eigenen Ziele im Klaren zu werden. Geht es um Muskelaufbau, Gewichtsreduktion oder

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eine Steigerung der Ausdauer? Sobald dieses Ziel definiert ist, kann entschieden werden, welche Trainingsarten am besten geeignet sind. Menschen, die Gewicht verlieren möchten, eignet sich insbesondere Ausdauertraining wie Gehen, Schwimmen oder hochintensives Intervalltraining. Doch auch Krafttraining sollte nicht vernachlässigt werden, da es nicht nur den Muskelaufbau fördert, sondern auch den Grundumsatz des Körpers steigert, was langfristig zu einer höheren Kalorienverbrennung führt. Eine Kombination aus beiden Trainingsarten bietet daher oft das beste Ergebnis. Ein Beispiel für einen ausgewogenen Wochenplan könnte so aussehen: Montags, mittwochs und freitags stehen GanzkörperWiderstandstrainingseinheiten auf dem Plan, die durch Aerobic oder Ausdauerübungen an den übrigen Wochentagen ergänzt werden. Zwischen den intensiven Trainingseinheiten ist ausreichend Zeit für Erholung eingeplant, etwa durch Yoga oder Spaziergänge. Diese Balance hilft dabei, den Körper ausreichend zu fordern, ohne ihn zu überlasten. Ein Trainingsprogramm sollte mindestens sechs bis zwölf Wochen beibehalten werden, um dem

Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining bietet oft die besten Ergebnisse. unsplash

Körper die nötige Zeit zu geben, sich anzupassen und Fortschritte zu erzielen. Dabei kann es hilfreich sein, einzelne Übungen zu variieren, solange die Hauptmuskelgruppen weiterhin beansprucht werden. Ein erfolgreiches Fitnessprogramm erfordert keine komplizierten Pläne oder Herausforderungen. Vielmehr geht es darum, mit realistischen Zielen zu starten, konsequent zu trainieren und die Fortschrit// te kontinuierlich zu verfolgen.

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35 Jahre Bio aus Überzeugung Seit 35 Jahren steht Naturalia für biologische Qualität und bewussten Genuss. Was 1991 mit einem Biomarkt in Meran begann, umfasst heute über 8.500 Bio-Produkte und vier Standorte in Meran, Bozen, Brixen und Bruneck. Zum Jubiläumsjahr durfte Naturalia weiter wachsen. Der im Mai dieses Jahres eröffnete Biomarkt in Brixen bietet auf 500 Quadratmetern ein vielfältiges Sortiment und ein Bio-Bistro mit frisch zubereiteten Köstlichkeiten. Im Biomarkt in Bruneck, in Bahnhofsnähe, erstreckt sich das Einkaufserlebnis über zwei Etagen. Ergänzt wird das Sortiment durch über 70 gemütliche Sitzplätze, die zum Verweilen und Genießen einladen. Denn Naturalia möchte mehr sein als ein Ort zum Einkaufen: ein Treffpunkt für Genuss, Inspiration und Austausch. Bio soll nicht nur für Qualität und Verantwortung stehen, sondern auch ästhetisch ansprechen und sinnlich erlebbar sein – durch hochwertige Produkte, frisches Essen, viel Raum, Inspiration und eine Atmosphäre, in der man sich einfach gerne aufhält.

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NÄHRSTOFFE UND LEBENSGEWOHNHEITEN

Das Immunsystem natürlich stärken D

ie Stärkung des Immunsystems ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Neben Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressvermeidung spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle. Bestimmte Nahrungsmittel können das Immunsystem unterstützen und den Körper widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten machen. Es ist jedoch wichtig, eine ausgewogene Ernährung mit einer Vielzahl von immunstärkenden Lebensmitteln zu pflegen. Fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele und Hering liefert Omega-3-Fettsäuren, die das Immunsystem stärken. Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen sind reich an Vitamin C, das die Abwehrkräfte unterstützt. Knoblauch enthält wiederum die Aminosäure Alliin, die die Reaktion der weißen Blutkörperchen fördert, während Ingwer und Kurkuma mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften zur Immunabwehr beitragen. Grünes Gemüse wie Brokkoli und Paprika, besonders in den roten und gelben Varianten, sind reich an Vitaminen

Grünes Gemüse ist reich an Vitaminen und Antioxidantien. unsplash

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Gesundheit als Beruf

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und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Spinat liefert zusätzlich Vitamin A und Folsäure, die ebenfalls die Abwehrkräfte unterstützen. Probiotische Lebensmittel wie Joghurt fördern ein gesundes Mikrobiom, das eng mit der Immunfunktion verbunden ist. Mandeln und Sonnenblumenkerne enthalten Vitamin E, ein starkes Antioxidans, das Entzündungen reduziert und das Immunsystem schützt. Neben nährstoffreichen Lebensmitteln können ungesunde Nahrungsmittel das Immunsystem negativ beeinflussen. Stark verarbeitete Lebensmittel mit Zucker, gesättigten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen sowie übermäßiger Alkoholkonsum und frittierte Speisen schwächen die Abwehrkräfte. //

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eit 2004 steht „Moveattack Education“ für hochwertige Ausbildungen in Südtirol und ist die erste Adresse für alle, die ihre berufliche Zukunft im Fitness- und Gesundheitsbereich starten oder sich neue Perspektiven eröffnen möchten. Denn Bewegung, bewusste Ernährung, mentale Stärke und ganzheitliches Wohlbefinden gewinnen für die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zunehmend an Bedeutung. Unser Anspruch ist es, dir fundiertes Fachwissen und praxisorientierte Fähigkeiten zu vermitteln, damit du Menschen professionell auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden begleiten kannst. Ob Fitnesstrainer (B-Lizenz), Personaltrainer, Pilateslehrer, Ernährungsberater, Mentaltrainer, Meditationsleiter oder Hypnosecoach – bei uns findest du die Ausbildung, die zu deinen persönlichen Zielen und beruflichen Vorstellungen passt. Unsere Diplome sind international anerkannt und eröffnen dir damit auch berufliche Möglichkeiten über die Grenzen Südtirols hinaus. Neue Ausbildungsgruppen beginnen regelmäßig alle vier bis sechs Wochen, sodass du deinen Start flexibel planen und deine Weiterbildung optimal in deinen Alltag integrieren kannst. Viele unserer Absolventen arbeiten heute erfolgreich in ihrem Wunschberuf und unterstützen Menschen dabei, ihre Gesundheit aktiv zu fördern, körperlich leistungsfähig zu bleiben und mehr Lebensqualität zu gewinnen. Dank der Fördermöglichkeiten der Provinz Bozen kannst du für deine Weiterbildung zudem eine finanzielle Unterstützung beantragen. Du möchtest Gesundheit zu deinem Beruf machen und deine berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen? Informiere dich: per WhatsApp unter 349 3291598 oder www.move-attack.com. // PR-Info


Tolle herbstliche Auszeit

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Goldene Weinberge klare Herbstluft und Zeit für Genuss. Bei den Törggele-Genusstagen im Krøell in Schenna steht im November die bewusste Auszeit im Mittelpunkt. Südtiroler Herbstküche, guter Wein, Wellness und entspannte Nachmittage verbinden sich zu einer kleinen Auszeit vom Alltag.

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Wenn im Herbst alles ruhiger wird, beginnt eine besondere Zeit. Die Weinberge leuchten in warmen Farben, die Luft wird klarer und Spaziergänge lassen sich ohne Zeitdruck genießen. Im Krøell in Schenna steht diese Jahreszeit ganz im Zeichen von Genuss, Begegnung und Entschleunigung. Bei den Törggele-Genusstagen treffen typische Südtiroler Herbstküche und guter Wein auf entspannte Stunden. Im Mittelpunkt steht dabei die „echtzeit“. Es geht darum, bewusst Zeit zu haben, den Moment zu genießen und den Alltag für einige Tage hinter sich zu lassen. Auch der Abreisetag wird dabei zur verlängerten Auszeit. Statt den Urlaub mit dem Check out abrupt zu beenden, können Gäste den Spa-Bereich noch bis 17 Uhr nutzen. Ein Nachmittagssnack sowie ein warmes Mittagsgericht sorgen dafür, dass auch die letzten Stunden des Aufenthalts ganz im Zeichen von Genuss und Entspannung stehen. Die Törggele-Genusstage finden vom 4. bis 8. November sowie vom 11. bis 15. November 2026 statt. Damit bietet das Krøell gerade in einer ruhigeren Jahreszeit die Möglichkeit, Südtirol von einer entspannten Seite zu erleben. // PR-Info

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TAGE DER ROMANIK

Kirchen, Klöster und Burgen lüften ihre Geheimnisse Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser: An den „Tagen der Romanik“ am 10. und 11. Oktober 2026 öffnen 33 Kulturstätten in ganz Südtirol und in der nahen Schweiz ihre Tore für kostenlose Führungen. Eintauchen ins klösterliche Leben von einst, eintreten in sonst unzugängliche Kapellen, hinter Burgmauern spähen – diese und weitere außergewöhnliche Erlebnisse ermöglichen die „Tage der Romanik“. Bei kostenlosen und exklusiven Führungen können die verborgenen Schönheiten und historischen Geheimnisse von bekannten, aber auch von unscheinbaren Denkmälern und Sakralbauten aus der Zeit zwischen 950 und der Mitte des 13. Jahrhunderts bewundert werden. Die Zeitreise in die Romanik führt vom Vinschgau über das Burggrafenamt und das Unterland bis ins Pustertal: zu mystischen Plätzen wie der St.-Veit-Kirche auf dem Tartscher Bühel, zu Burgen wie Hocheppan und Burg Taufers und zu Klöstern wie St. Johann in Müstair (CH) sowie Marienberg bei Burgeis. In Tartsch gibt es einen spannenden Vortrag des Historikers Paul Grimm zum Heiligen Florinus. In Kloster Neustift lockt eine geführte Besteigung des romanischen Kirchturms (begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich), und bei der St.-Jakob-Kirche in Grissian erwartet Kinder eine eigene Führung mit Rätselfragen und kleiner Überraschung. Das Programm sowie Details zu allen Führungen und Sonderveranstaltungen gibt es unter www.stiegenzumhimmel.it. // PR-Info

TAGE DER ROMANIK FASZINIERENDE MYSTIK

Entdecken Sie kostenlose Führungen in 33 Kulturstätten in ganz Südtirol und in Graubünden. Ob Kirchen, Schlösser oder wunderschöne Fresken: Tauchen Sie ein in die Mystik der Romanik.

10.–11. Oktober 2026 www.stiegenzumhimmel.it

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SO VERMEIDET MAN EINEN BURNOUT

Die eigene Work-Life-Balance finden I

n der heutigen Arbeitswelt, in der die Anforderungen stetig steigen, wird die Work-Life-Balance immer wichtiger. Sie gilt als effektives Mittel, um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu sichern und Burn-out vorzubeugen. Doch lässt sich durch eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit tatsächlich ein Burn-out verhindern? Burn-out ist mehr als nur vorübergehende Erschöpfung. Es handelt sich um chronische Müdigkeit, die mit Selbstzweifeln und einer reduzierten Leistungsfähigkeit einhergeht. Während kurzfristiger Stress positive Effekte haben kann, wird anhaltender Stress zur Gefahr für die Gesundheit. Eine gesunde Work-LifeBalance sorgt dafür, dass genug Zeit für Arbeit, Erholung und persönliche Aktivitäten bleibt. Dabei geht es nicht nur darum, Arbeit zu minimieren, sondern auch gezielte Erholungsphasen einzuplanen und den Alltag sinnvoll zu strukturieren. Wer lernt, auch

mal „Nein“ zu sagen, schützt sich vor Überforderung und wahrt das Gleichgewicht zwischen beruflichen und privaten Verpflichtungen. Die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung, also das frühzeitige Erkennen von Stress, spielt eine wichtige Rolle. Zeitmanagement hilft, den Arbeitsalltag zu organisieren, Pausen einzuplanen und Aufgaben zu delegieren. Bewegung fördert die Produktion von Endorphinen und baut Stresshormone ab. Auch soziale Kontakte wirken als Puffer gegen Stress und tragen zur seelischen Erholung bei. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf sind ebenfalls wichtig, um Körper und Geist fit zu halten. Diese gesunde Lebensweise stärkt die Resilienz gegenüber Belastungen und stabilisiert die Work-Life-Balance, was das Risiko von Burn-out senkt. // Zeitmanagement hilft, den Arbeitsalltag zu strukturieren und ausreichend Pausen einzuplanen. Pexels

NACHHALTIGKEIT

V Vom guten Gefühl zum klaren Weg Jeder Betrieb kann Verantwortung übernehmen, unabhängig von seiner Größe. La Rosea, Träger des Nachhaltigkeitslabels Level 1

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iele Privatvermieterinnen und -vermieter setzen ganz selbstverständlich Nachhaltigkeitsmaßnahmen um. Sie achten auf Ressourcen, kaufen regional ein und treffen bewusste Entscheidungen im Vermietungsalltag. Ulrike Zublasing von den „La Rosea Fine Living Apartments“ in Eppan zeigt, dass dafür nicht die Größe eines Betriebs entscheidend ist. „Viele glauben, Nachhaltigkeit sei nur etwas für große Betriebe. Ich sehe das anders. Jeder Betrieb kann Verantwortung übernehmen, unabhängig von seiner Größe.“ Bei La Rosea wird das etwa bei der Mülltrennung sichtbar. Eine eigene Müllstation mit Piktogrammen zeigt den Gästen, wie Abfälle richtig getrennt werden. Gerade in der Privatvermietung lassen sich solche Maßnahmen im persönlichen Kontakt gut erklären und Gäste für einen bewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisieren. Das „Nachhaltigkeitslabel Südtirol“ hilft, Maßnahmen einzuordnen, Potenziale zu erkennen und den Betrieb weiterzuentwickeln. So wird aus dem guten Gefühl ein klarer Weg. Mehr zum Nachhaltigkeitslabel erfahren und den Nachhaltigkeitsprozess im eigenen Betrieb starten: idm-suedtirol.com/ nachhaltigkeitslabel-betriebe. // PR-Info

IDM/Martina Jaider

Das ist keine Frage der Betriebsgröße


Viel Stauraum und durchdachter Planungsstandard D

as Modell verzichtet auf das obere Profil und bietet mit seiner ungewöhnlichen Fluchtung eine vollkommen neue Ästhetik, die mit klassischen Gestaltungskonzepten bricht. Nicht mehr nur eine präzise und saubere horizontale Fluchtung, sondern unterbrochene Linien, die ein artikuliertes visuelles Zusammenspiel ergeben. Möglich wird diese neue Formensprache durch die Griffleiste auf mittlerer Höhe, welche einen nahtlosen Übergang zwischen Arbeitsplatte und Front ermöglicht. Versetzt angeordnete Schubladen erzeugen neue Volumen und eröffnen vielfältige gestalterische Möglichkeiten, wodurch sich „Iconica“ optisch klar von bisherigen Kollektionen abhebt. Hölzer, Hochglanz- und Mattlackierungen, Liquid Metal, Dekorund Fenix-Laminate, Soft-Mattlackierungen, hochglänzende und matte Lackgläser sowie gerilltes Holz- und Mattglas-Canneté lassen sich individuell kombinieren und bieten eine große gestalterische Freiheit beim Schaffen außergewöhnlicher Wohnatmosphären. Seit über 50 Jahren zählt Veneta Cucine zu den führenden Unternehmen der italienischen Küchenmöbelindustrie. Aus dem ursprünglichen Familienunternehmen ist Veneta Cucine heute die größte italienische Plattform für Kücheneinrichtungen geworden. Im Showroom des Brixner Verkaufspunkts in der Vittorio-Veneto-Straße 73 erwartet Sie eine große Auswahl an Modellen, die Ihnen die Welt der Küche in ihren vielfältigen Facetten offenbart.

EINE BESONDERE VERANSTALTUNG

Am Freitag, den 23. Oktober 2026, erwartet Sie ab 18:00 Uhr ein besonderer Show-Cooking-Abend rund um das Thema Küche und ge-

GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

„ICONICA“ BEI ARREDOBENE BRIXEN

Im Foto: Ultra Blu mattlackierte Insel und Hochschränke; Elemente mit Eichenfurnier Ikebana; Arbeitsplatte Caranto Ker 12 Palette Deep Blu.

selliges Beisammensein. Durch das Event führt Sie Content-Creator und Koch Stefano Cavada aus Kaltern, der dafür bekannt ist, Südtiroler Küche und regionale Produkte gesund, modern und unkompliziert zu präsentieren. In einer voll funktionsfähigen Küche von Veneta Cucine wird Stefano Cavada ein Gericht, das sich zuhause einfach nachkochen lässt, zubereiten und wird dabei seine Gäste unterhalten und zum Mitmachen einladen. Das Event steht allen offen! Das gesamte Team von Veneta Cucine Brixen freut sich schon jetzt darauf, Sie willkommen heißen zu dürfen, Ihnen die letzten Neuheiten von Veneta Cucine vorzustellen und mit Ihnen gemeinsam einen angenehmen Abend in geselliger Atmosphäre zu verbringen. // PR-Info

Erlebe ein besonderes Event

am Freitag, den 23. Oktober Ab 18.00 Uhr Show-Cooking mit Content Creator Wir freuen uns auf Dich!

in Brixen

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GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

WAS SIE BRINGEN UND WIE MAN SIE VERWENDET

Tun Superfoods gut? S

uperfoods sind Lebensmittel, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Mikronährstoffen als besonders gesund gelten. Dazu gehören Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide und Samen, die häufig aus fernen Ländern stammen. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie sekundären Pflanzenstoffen und enthalten Antioxidantien und wertvolle Fettsäuren wie Omega-3. Der Begriff „Superfood“ ist jedoch nicht wissenschaftlich definiert und es gibt keine festgelegten Kriterien für die Auswahl dieser Lebensmittel. Viele Superfoods werden in getrockneter oder gemahlener Form verkauft und können in Gerichte wie Müsli oder Joghurt integriert werden.

Heimische Lebensmittel wie Obst und Gemüse enthalten ebenfalls viele Nährstoffe und können in vielen Fällen mit Superfoods mithalten. Schwarze Johannisbeeren etwa enthalten mehr Vitamin C als Goji-Beeren. Zudem sind heimische Lebensmittel oft preiswerter und umweltfreundlicher, da sie kürzere Transportwege haben. Trotz ihrer positiven Eigenschaften gibt es auch Risiken. In übermäßigen Mengen können Vitamine und Mineralstoffe schädlich sein, und bei Nahrungsergänzungsmitteln variiert der Gehalt an Inhaltsstoffen. Manche Superfoods, wie Chiasamen, können unangenehme Nebenwirkungen wie Blähungen verursachen. Exotische Superfoods können zudem mit Medikamenten in Wechselwirkung treten und gesundheitliche Probleme verursachen. Viele dieser Produkte stammen aus Ländern mit weniger strengen Vorschriften, was zu Belastungen mit schädlichen Substanzen wie Schwermetallen führen kann. Der lange Transportweg belastet die Umwelt, und der Anbau erfordert oft hohen Wasser- und Energieverbrauch sowie negative soziale und ökologische Auswirkungen, wie etwa Waldrodungen und schlechte Arbeitsbedingungen. //

KORNKASTEN IN STEINHAUS

Einladung zum Senioren- und Großelterntag

Ein gemeinsamer Nachmittag für Seniorinnen und Senioren und ihre Enkel im Kornkasten in Steinhaus. Bei einer kurzweiligen Führung durch die Ausstellung gibt es einiges zu entdecken. Dazu erzählen wir Spannendes aus der Sonderausstellung zur Musik im Mittelalter. Für besondere Zwischentöne sorgt die Mundartdichterin Klothilde Oberarzbacher Egger mit ihren Gedichten.

Zum Abschluss wird die Ausstellung selbst zum Treffpunkt: Bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen zwischen den Ausstellungsstücken gibt es Süßes und Herzhaftes und Zeit zum Zusammensitzen, Plaudern und Karten spielen.

WICHTIGE INFORMATIONEN Termin: 04.10.2026, ab 15h Ort: Kornkasten, Steinhaus

Senioren- & Großelterntag Giornata degli anziani e dei nonni 04.10.2026 | 15 h Kornkasten, Steinhaus Granaio, Cadipietra

bergbaumuseum.it museominiere.it

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Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Beim Fußballspielen ... verschießt sich Benno. Aber wo genau landet der Querschläger? Finde es heraus!

Eine Fußballmannschaft fliegt nach Amerika. Aus Langeweile beginnen sie in der Maschine mit dem Leder zu spielen. Der Pilot kann die Maschine kaum noch halten und schickt den Funker nach hinten. Nach zwei Minuten ist absolute Ruhe. „Wie hast du denn das gemacht?“ „Na ja“, meint er, „ich habe gesagt: Jungs, es ist schönes Wetter draußen. Spielt doch vor der Tür!“

Fußball-Zwilling! Von welchem Ball gibt es nur einen?

Oh Weh! Eigentor!

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Im hohen Gras! Und jetzt den Ball finden!

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Finde die 10 Unte rsch

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Wir bieten: Ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit vielen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Bei Interesse bieten wir auch die Ausbildung zum/zur Lohnsachbearbeiter/in. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: n.baumgartner@baumgartner.tax

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DEIN PROFIL: > Technische Ausbildung im Bauwesen von Vorteil, oder Berufserfahrung im Bau- oder technischen Bereich > Auch motivierte Quereinsteiger/-innen mit Matura sind herzlich willkommen – genügend Einarbeitung ist vorgesehen > Gute Deutsch- und Italienischkenntnisse > Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein, ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie selbstständige Arbeitsweise > Interesse an technischen und kaufmännischen Zusammenhängen D E I N E AU F G A B E N : > Erstellung und Bearbeitung von Kalkulationen > Ausarbeitung von Angeboten und Ausschreibungen > Entwicklung technischer Lösungen und Details, sowie Ausarbeiten von Verbesserungsvorschlägen > Einholung und Vergleich von Preisen > Unterstützung bei der technischen und kaufmännischen Vorbereitung von Bauprojekten > Ansprechpartner für Kunden, Architekten und interne Projektbeteiligte > Zusammenarbeit mit Projektleitung, Einkauf und weiteren internen Abteilungen U N S E R A N G E B OT: > Ein vielseitiger, abwechslungsreicher und verantwortungsvoller Aufgabenbereich in einem engagierten Team, eine gründliche Einarbeitungszeit, gute Entwicklungsmöglichkeiten, Aus- und Weiterbildung und Teamevents > Bushaltestelle wenige Meter vom Arbeitsplatz entfernt > Gehalt: Das vorgesehene Einstiegsgehalt beträgt 34.000 Euro brutto pro Jahr (Vollzeit) zzgl. „Guit-Isch-Gong-Prämie“ und bezahltem Mittagessen. Je nach Qualifikation und Berufserfahrung ist eine entsprechende Einstufung bzw. ein entsprechendes Gehalt möglich. Die Vergütung sowie die Einstufung der Position richten sich nach dem Tarifvertrag für die Bauindustrie. MELDE DICH! www.unionbau.it/jobs T 0474 677 811 jobs@unionbau.it


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Nach der Einschulung arbeitest du im Verkauf unseres Gartenmarktes. Du berätst unsere Kunden freundlich und fachkundig, unterstützt sie bei der Produktauswahl und sorgst gemeinsam mit dem Team für eine ansprechende Warenpräsentation. Zu deinen Aufgaben gehören außerdem das Nachbestellen von Produkten, die Pflege der Warenausstellung und der Kassendienst. DAS BRINGST DU MIT Du bist zuverlässig, motiviert und gehst gerne aktiv auf Menschen zu. Idealerweise hast du bereits Erfahrung im Verkauf oder im Gartenbereich, wir freuen uns aber auch über Bewerbungen von Berufseinsteigern. Wichtig sind uns: • Freude am Kontakt mit Kunden • Interesse am Gartenmarkt und an unseren Produkten • gute Deutsch- und Italienischkenntnisse • sicherer Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und eine positive Art DAS BIETEN WIR DIR Du erhältst eine sichere Arbeitsstelle in einem starken Südtiroler Unternehmen, eine gute Einschulung und ein kollegiales Arbeitsumfeld. Das Bruttojahresgehalt richtet sich nach dem Kollektivvertrag für Arbeiter in landwirtschaftlichen Genossenschaften („Consorzi Agrari“) und umfasst 14 Monatsgehälter. Auf Vollzeitbasis liegt das Einstiegsgehalt bei rund 28.500 Euro brutto pro Jahr (Junior). Je nach Berufserfahrung und Qualifikation kann das Jahresbruttogehalt entsprechend höher ausfallen. Zusätzlich bieten wir dir: • Essensgutscheine • Ergebnisprämie bei gutem Geschäftsverlauf • kostenlose Arbeitsbekleidung • kostenlosen Mitarbeiterparkplatz • kostenlose Weiterbildungen • Sonderkonditionen auf unsere Produkte und Versicherungspolizzen • kostenlose Unfallversicherung • 39-Stunden-Woche • Beiträge zum Laborfonds und zur freiwilligen Zusatzkrankenversicherung Bewirb dich jetzt! Sende deine Bewerbung an jobs@ca.bz.it Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

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Zu deinen Aufgaben gehören außerdem der Kassendienst, das Nachbestellen von Produkten, die Pflege der Warenausstellung sowie die Unterstützung bei der Lagerverwaltung. In unseren Filialen packen alle mit an, genau das macht die Arbeit besonders abwechslungsreich. DAS BRINGST DU MIT Du bist zuverlässig, motiviert und arbeitest gerne praktisch und kundenorientiert. Idealerweise hast du Erfahrung im Verkauf, in der Landwirtschaft oder im Gartenbereich. Wir freuen uns aber auch über Bewerbungen von Personen, die Interesse an unserem Tätigkeitsbereich mitbringen und bereit sind, sich einzuarbeiten. Wichtig sind uns: • Freude am Kontakt mit Mitgliedern und Kunden • Interesse an Landwirtschaft, Garten und unseren Produkten • Bereitschaft, vielseitige Aufgaben in der Filiale zu übernehmen • Kenntnisse der deutschen, italienischen und ladinischen Sprache • sicherer Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und eine zuverlässige Arbeitsweise DAS BIETEN WIR DIR Du erhältst eine sichere Arbeitsstelle in einem starken Südtiroler Unternehmen, eine gute Einschulung und ein kollegiales Arbeitsumfeld. Das Bruttojahresgehalt richtet sich nach dem Kollektivvertrag für Arbeiter in landwirtschaftlichen Genossenschaften („Consorzi Agrari“) und umfasst 14 Monatsgehälter. Auf Vollzeitbasis liegt das Einstiegsgehalt bei rund 28.500 Euro brutto pro Jahr. Berufserfahrung und Qualifikation berücksichtigen wir selbstverständlich bei der Einstufung und Vergütung. Zusätzlich bieten wir dir: • Essensgutscheine • Ergebnisprämie bei gutem Geschäftsverlauf • kostenlose Arbeitsbekleidung • kostenlosen Mitarbeiterparkplatz • kostenlose Weiterbildungen • Sonderkonditionen auf unsere Produkte und Versicherungspolizzen • kostenlose Unfallversicherung • 39-Stunden-Woche • Beiträge zum Laborfonds und zur freiwilligen Zusatzkrankenversicherung Bewirb dich jetzt! Sende deine Bewerbung an jobs@ca.bz.it Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

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Sommer-Bauernmarkt Jeden Freitag von 07.30-12.30 Uhr auf dem Graben Wochenmarkt Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz Südtiroler Speckfest Am Samstag, 26. und Sonntag, 27.09.2026 von 10.00 -16.00 Uhr auf dem Kronplatz Street Food Festival Am Freitag, 02.10. ab 17.00 Uhr und Samstag 03.10.2026 bis Sonntag, 04.10.2026 ab 11.00 Uhr Almabtrieb in Reischach Am Samstag 03.10.2026 mit Festbeginn um 11.00 Uhr am WEITERBILDUNGSKURSE am Berufsbildungszentrum Bruneck • Lehrgang für Skiservicetechnik Grundlehrgang Wer? Ernst Messner und Fachreferenten Wann? 03.10.2026 – 22.11.2026 • KIREI japanische Lifting-Massage für das Gesicht Wer? Tania Ottavi Wann? 02. und 03.10.2026 • BL Tabellenkalkulation (Excel) Wer? Christian Lechner Wann? 08.10.2026 – 26.10.2026 • Erfolgsstrategien für überzeugende Kommunikation im Büro Wer? Luise Vieider Wann? 08.10.2026 • ChatGPT & Co: Generative Künstliche Intelligenz kompetent und verantwortungsvoll nutzen Wer? Gunnar Petrik Wann? 12. und 15.10.2026 • Elektrotechnik - Aufbaukurs Wer? Fachlehrpersonen Wann? 14.10.2026 – 30.10.2026 • Energetische Fußmassage - Gehen auf Wolken Wer? Tania Ottavi Wann? 16. und 17.10.2026 • Sicher auftreten und überzeugend sprechen Wer? Alfred Mair Wann? 23.10.2026 ANMELDUNGEN:

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Festplatz. Almabtrieb ist um 14.30 Uhr

ab 10.30 Uhr in der Sportzone in Pichl

Herbstmarkt in Bruneck Am Samstag 10.10.2026 von 10.00 - 18.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Traditioneller Gsieser Jahrmarkt Am Samstag 03.10.2026 von 8.00 - 22.00 Uhr im Dorfzentrum von St. Martin

Gais und Uttenheim

Obotola Kirchtag und Almabtrieb Kirchtag in Gais Von Samstag, 10.10. ab 11.00 Am Samstag, 03.10. ab 13.00 Uhr bis Sonntag, 04.10.2026 ab Uhr bis Sonntag, 11.10.2026 ab 10.00 Uhr im Festzelt in 10.30 Uhr am Festplatz. St. Magdalena Kirchtag in Uttenheim mit Almabtrieb Niederdorf Am Samstag, 10.10. ab 14.00 Uhr bis Sonntag, 11.10.2026 ab 15. Niederdorfer Kartoffelfest 10.30 Uhr im Ortszentrum Am Samstag, 26. und Sonntag, 27.09.2026 von 11.00 -17.00 Terenten Uhr im Dorf Almabtrieb mit Herbstfest in Floh- & Antiquitätenmarkt „Happy Markt“ Terenten Am Sonntag, 04.10.2026 von Am Samstag 10.10.2026 von 10.00-16.00 Uhr im Dorfzentrum 07.00-16.00 Uhr am Von-KurzPlatz Bauernmarkt in Terenten Am Samstag 10.10.2026 von10.00-16.00 Uhr auf dem Dorfplatz

Meransen

VSS Dorflauf Am Samstag, 03.10.2026 von 11.00-12.00 Uhr mit Start am Von-Kurz-Platz

Toblach

Almabtrieb in Meransen 2. Toblacher Arena Lauf Am Samstag 26.09.2026 ab 10.00 Uhr rund um die Festhalle Am Samstag, 26.09.2026 im Nordic Arena Langlaufstadion. Sand in Taufers Ausgabe der Startnummern: 12:30 Uhr; Startzeit: 14:00 Uhr Dekanats-Jugendwallfahrt Am Sonntag 27.09. 2026 mit Start um 6.30 Uhr an der Pfarrkirche Taufers bis nach Heilig Geist – mit Einkehr in den Kirchen des Tales

Wochenmarkt in Toblach Am Montag 05.10.2026 von 8.00-15.00 Uhr im Dorfzentrum

Markt in Sand in Taufers Am Montag, 28.09.2026 von 8.00-13.00 Uhr im Dorfzentrum

Flohmarkt und Antik-Market - DoloMythos Am Sonntag, 27.09. 2026 von 8.00-18.00 Uhr auf dem Freigelände von Dolomythos

Ahrntal Ahrntaler Sunnsatlauf Am Samstag 10.10.2026 ab 10.00 Uhr. Start: St. Peter, Alte Kaserne - Ziel: Luttach

Gsies 1. Italian Hike & Fly Championship 2026 Am Donnerstag 24.09. in Gsies: Task 2 und am Freitag 25.09.2026 in Gsies: Task 3 von 8.00-16.00 Uhr Keila Kirschta Am Samstag, 26.09. ab 18.00 Uhr und Sonntag, 27.09. 2026

Innichen

Plotza Kirta Am Sonntag 04.10.2026 von 9.30-18.00 Uhr am Pflegplatz

Sexten 1. Italian Hike & Fly Championship 2026 Am Mittwoch 23.09. in Sexten: Task 1 (Start & Ziel im Bereich der Sportanlagen Sexten) und Samstag 26. 09.2026 – Sexten: Task 4 (Finaler Wettkampftag mit Start & Ziel im Bereich der Sportanlagen Sexten) von 8.0016.00 Uhr. Siegerehrung und Closing Party.

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TURNUS APOTHEKEN Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr. Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

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Apotheke St. Barbara St. Georgen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr Tel. Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 551400 Apotheke Engel - Olang Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 16:00 - 19:00 Uhr Tel. Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 496566 Apotheke Pütia - St. Martin in Thurn, Öffnungszeiten: 08:00 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr Te. Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 523020 02. – 09. 10. 2026

Apotheke Sebatum St. Lorenzen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr Tel. Erreichbarkeit: 00:00 18:59 Uhr, Tel. 0474 476068 Apotheke Karbacher - St. Vigil Öffnungszeiten 08:15 - 12:15 / 15:30 - 18:30 Uhr Tel. Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 501240 Apotheke Dr. Aichner Sand in Taufers Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 15:00 - 18:00 Uhr Tel. Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 678035 www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/ gesundheit/turnusapotheken.asp


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