BRUNECK, 10. September 2026, JG. 38, NR. 18-944/2026 erscheint 14-tägig, EZLNR. 1,00 EURO - Poste Italiane SpA - Versand im Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abg. in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN, ISSN 2532-2567
Ausgabe 18/2026
Schulstart
Lehrerprotest geht weiter!
Sonderthema
Bauen und Renovieren
Der Tourismusverein Bruneck präsentiert
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KOMMENTAR 4
Lehrerproteste - Neues Schuljahr, neues Glück? DIES & DAS
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Teures Vermächtnis
SCHULSTART MIT OFFENEN FRAGEN
SOZIALES & GESUNDHEIT
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Welsberg: Grundstein für Tagespflegeheim ist gelegt GESELLSCHAFT & MENSCHEN
Großes Kinderfest: Bruneck wird wieder zur großen Spielwiese 15
von Chefredakteur Reinhard Weger
MENSCHEN IM PORTRÄT
Toni Holzer: „Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und hat einen großen Wert“ 16 WIRTSCHAFT & UMWELT
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„Handwerk braucht geschickte Hände und auch kluge Köpfe“ Mühlwald: Das Fernwärmenetz „Am Graben“ erweitert KIRCHE & GLAUBEN
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Steinhaus: Vom Widum zum leistbaren Wohnen VEREINE & VEREINSLEBEN
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Die Sommerbetreuung im Pustertal Inklusion als gelebte Gemeinschaft und mehr Mit Mozart in eine neue Chor-Ära KULTUR & KUNST
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Dietenheim: „G’sung, g’spielt, gitonzt und dozehlt“ Stadttheater Bruneck: Die neue Spielsaison steht an BILDUNG & SCHULE
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Poetry Slam: Der Landesmeister wurde in Bruneck gekürt Berufliche Integration im Pustertal mit „OnMyWay“ Auf Fortbildungsmission in Äthiopien und zurück Debüt über Sprachlosigkeit und die eigene Zugehörigkeit SPORT & FREIZEIT
Beachvolleyball in Bruneck: Saisonabschluss mit neuer Rekordbeteiligung Schwimmcamp Bruneck: Mit Freude und Spaß ins Wasser
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SONDERTHEMA
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Bauen und Renovieren SERVICE
86 88 94
Kreuzworträtsel Kleinanzeiger Veranstaltungen IM PRESSUM
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Der Lehrerprotest des vergangenen Schuljahres hat eines zweifellos erreicht: Über die Situation an unseren Schulen wird heute intensiver gesprochen. Personalmangel, Bezahlung, Bürokratie, Integration und die wachsenden Anforderungen an Lehrpersonen sind zwar keine neuen Themen. Durch die Proteste sind sie aber stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dass sich inzwischen etwas bewegt, ist auch darauf zurückzuführen.
INHALT & KOMMENTAR
TITELTHEMA
Gleichzeitig darf die andere Seite nicht ausgeblendet werden. Wenn Lehrausflüge, Theaterbesuche, Workshops oder Präventionsprojekte gestrichen werden, hat das Folgen, die über den Schulalltag hinausreichen. Betroffen sind Schülerinnen und Schüler ebenso wie Eltern, Kulturschaffende, Vereine und andere externe Partner. Verständnis für die Anliegen der Lehrpersonen und Kritik an den gewählten Protestmitteln schließen sich dabei aber nicht aus. Nun beginnt ein neues Schuljahr, und die Auseinandersetzung ist keineswegs beendet. Die angekündigten Protestmaßnahmen fallen zwar zurückhaltender aus, offene Forderungen gibt es weiterhin. Gerade der Personalmangel zeigt, wie ernst die Lage ist. Wenn im Sommer viele Stellen unbesetzt bleiben, lässt sich das nicht allein mit kurzfristigen Maßnahmen auffangen. Wer gute Lehrpersonen gewinnen und halten will, muss ihnen entsprechende Arbeitsbedingungen und letztlich auch berufliche Perspektiven bieten. Aber auch die Schule selbst steht vor Veränderungen. Die Anforderungen an Lehrpersonen sind größer geworden, Klassen heterogener, Integration und soziale Betreuung aufwendiger. Gleichzeitig ist das Angebot an Projekten, Veranstaltungen und externen Aktivitäten beträchtlich gewachsen. Hier wird es durchaus notwendig sein, genauer hinzusehen: Was braucht die Schule von heute tatsächlich? Was ist sinnvoll, was kann entfallen und wo fehlen vielleicht ganz andere Ressourcen? Die Debatte sollte deshalb nicht auf die Frage reduziert werden, wer im vergangenen Schuljahr recht hatte. Die Problemstellung ist nämlich klar: Lehrpersonen haben berechtigte Interessen, Schülerinnen und Schüler haben hingegen Anspruch auf einen guten Unterricht und ein möglichst vielfältiges Bildungsangebot. Und auch Kulturschaffende und Vereine können nicht dauerhaft die Ausfälle eines Konflikts auffangen - zumindest in ihrem Bereich. Nun ist die Politik gefordert, aus den aufgeworfenen Problemen konkrete Konsequenzen zu ziehen. Die Lehrpersonen haben deutlich gemacht, wo sie der Schuh drückt. Jetzt braucht es wieder mehr verlässliche Entscheidungen und zwar bei Personal, Entlohnung, Ausbildung, Integration und der Entlastung vom bürokratischen Aufwand. Das neue Schuljahr sollte deshalb nicht einfach eine Fortsetzung des alten Konflikts werden. Es sollte die Gelegenheit sein, die offenen Baustellen zügig Schritt für Schritt anhand von klaren und transparenten Maßnahmen sowie weitsichtigen Lösungsansätzen abzuarbeiten. Die Zeit ist schon längst reif dafür! PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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TITELTHEMA
LEHRERPROTESTE
Neues Schuljahr, neues Glück? Das vergangene Schuljahr 2025/26 hatte es zweifelsohne in sich. Nach vielen Jahren des Lärmens und des Frusts hatte ein Teil Südtirols Lehrerinnen und Lehrer offensichtlich die Nase gestrichen voll und machte Nägel mit Köpfen. Eine Lehrerprotestwelle rollte durchs Land und begrub das, was jahrelang als üblicher Schulalltag mit Ausflügen, Lehrausgängen, externen Projekten usw. galt, kurzerhand unter sich. Mit entsprechenden Konsequenzen. Die Nöte der Lehrpersonen wurden endlich aufs Tapet gebracht, Verhandlungen aufgenommen, Solidarität bekundet. Auf die Protestwelle folgte allerdings auch eine Welle des Unmuts von Seiten vieler Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie gemeinnützigen Vereinen und Kulturschaffenden. Nun startet das neue Schuljahr, und wie es heuer konkret weitergehen soll, steht noch ein wenig in den Sternen. Einiges wurde erreicht, aber es sind noch Forderungen offen. Die PZ hat sich umgehört… von Judith Steinmair
K
urz vor Schulbeginn kam die Nachricht, dass der Lehrerprotest wohl weitergehen soll, in einer so definitiven und relativ umfassenden Form wie im vergangenen Jahr wird er allerdings nicht mehr ablaufen. Denn auch die beiden bekannten Initiativgruppen „Bildung/Schule am Abgrund“ und „Qualitätsmarke Bildung Südtirol“ sind sich nicht ganz einig und geben unterschiedliche Empfehlungen zur Fortsetzung der Proteste ab. Die Initiativgruppe „Bildung am Abgrund“ empfiehlt den Lehrerkollegien, die Protestmaßnahmen fortzusetzen – allerdings in „leicht abgemilderter“ Form. Konkret sollen Lehrpersonen auf mehrtägige Lehrausflüge und Schulfahrten verzichten und pro Klasse soll höchstens ein Ausflug oder Lehrausgang angeboten werden. Die Aktionsgruppe „Qualitätsmar-
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ke Bildung Südtirol“ schreibt in ihrer Aussendung, dass die Proteste des vergangenen Jahres zwar dafür gesorgt hätten, dass die Probleme an den Schulen stärker wahrgenommen würden, aber die bisherigen Maßnahmen reichten noch nicht aus. Bei den Protestmaßnahmen setzt die Gruppe stärker auf die Entscheidung der einzelnen Lehrerkollegien, diese sollen selbst abwägen, ob und in welchem Ausmaß sie Ausflüge oder etwa Expertenvorträge reduzieren wollen.
STATUS QUO UND OFFENE BAUSTELLEN?
Laut den Initiativgruppen gebe es zwar Fortschritte bei den Reallohnerhöhungen, gleichzeitig seien aber wichtige Fragen ungelöst. So gebe es weiterhin keine einheitlichen Gehaltstabellen für alle Schulstufen. Auch bei den Abfertigungen bestehe ein
großer Unterschied zwischen Landes- und staatlichem Lehrpersonal: Am Ende eines Berufslebens könne dieser bis zu 70.000 Euro betragen. Und auch bei Zulagen und der Absicherung der Lehrpersonen bei Ausflügen gebe es noch offene Punkte. Zudem könne von einer Gleichstellung des staatlichen mit dem Landeslehrpersonal noch immer keine Rede sein. Die Forderungen der Lehrpersonen waren aber keineswegs nur monetärer Natur. Auch fehlende Ressourcen für Integration, Mehrsprachigkeit, Sozialpädagogik und psychologische Beratung werden nach wie vor bemängelt.
GEHÖREN BILDUNG UND KULTUR ZUSAMMEN ODER DOCH NICHT?
Gar nicht glücklich mit der Ankündigung, es könnten auch im aktuellen Schuljahr
mäßig stark getroffen. Der Appell der PERFAS: Eine Stärkung der Zusammenarbeit von Kultur und Bildung und ein konstruktiver Neustart im aktuellen Schuljahr mit einer vollumfänglichen Aufnahme der außerschulischen Tätigkeiten.
DIE UMFRAGE
Was wird also das aktuelle Schuljahr bringen, mit wie viel Protesten können wir rechnen, was bringen solche Proteste überhaupt, wie haben Eltern, Schülerinnen und Schüler reagiert und was halten externe Partnerinnen und Partner der Schulen von den Protestaktionen? Wir haben nachgefragt:
TITELTHEMA
Einschränkungen der außerschulischen Tätigkeiten geben, ist die PERFAS, die Berufsvertretung der darstellenden Künstlerinnen und Künstler in Südtirol. In einer Aussendung schreiben die Kulturschaffenden, dass das Recht auf Bildung und das Recht auf kulturelle Teilhabe zusammengehören. Bei aller Solidarität für die berechtigten Anliegen der Lehrkräfte, hätten die Protestmaßnahmen nun ein Ablaufdatum erreicht. Die Aussetzung von Theaterbesuchen, kulturellen Angeboten und Workshops, von Expertenunterricht und Präventionsprojekten habe sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch gemeinnützige Vereine und Kulturschaffende unverhältnis-
NIKOLAUS SPITALER,
Lehrer an der TFO Bruneck und Mitbegründer der Initiative „Schule am Abgrund“ halts mithalten konnten. Mit der beschlosPZ: Das vergangene Schuljahr war ein senen „Reallohnerhöhung” wurde nun zwar protestreiches und ein viel diskutierein erster Schritt gesetzt, allerdings warten tes Jahr, mit Verständnis für die Situation beziehungsweise für die Forwir nach über einem Jahr immer noch auf die derungen der Lehrpersonen auf der Auszahlung dieser Gehaltserhöhung. Aneinen Seite, aber auch mit viel Unverdere überfällige Maßnahmen, wie die Anständnis und Häme… Sie sind nach gleichung von Gehältern, Zulagen und der wie vor froh, mit Ihrer Initiative die Abfertigung von Staatslehrpersonen an jePolemik mit losgetreten zu haben? ne von Landesschulen, wurden entweder Nikolaus Spitaler: Angesichts der Rekordnur ansatzweise umgesetzt oder noch überzahl von 1.130 frei gebliebenen Stellen bei haupt nicht angegangen. Die Abwanderung den Stellenwahlen der deutschsprachigen von qualifiziertem Lehrpersonal ins benachGrund-, Mittel- und Oberschule in diesem barte Ausland wird so nicht zu stoppen sein, Sommer kann aus meiner Sicht wohl kaum wie aktuelle Zahlen zeigen. von „Polemik” die Rede sein. Dieser mittlerweile bedrohliche Mangel an qualifizierZum einen ging es ja immer um motem Lehrpersonal müsste eigentlich bei jenetäre Forderungen, darüber hinaus dermann die Alarmglocken schrillen lassen. aber auch um die Lösung von strukLandauf, landab fehlen ausgebildete turellen Problemen. Erste„Unsere Kinder sollen auch in zehn Jahren Mathematik-, Deutsch- oder Integrares fällt in den Kompetenznoch einen qualitativ hochwertigen Unterbereich der Politik, aber wie tionslehrpersonen – wer soll unsere richt mit qualifizierten und motivierten Kinder in einigen Jahren noch fit fürs schaut es mit inhaltlichen Leben machen? Veränderungen aus. Was Lehrpersonen genießen dürfen“ sollte diesbezüglich auf den Weg gebracht werden? Und sind kurzWo stehen wir denn nun ein Jahr spä- politischen Handlungsdruck erzeugt und ter? Was haben die Protestaktionen erste Maßnahmen mit angestoßen. fristig überhaupt Lösungen möglich, bisher konkret gebracht? wer ist dafür zuständig beziehungsWir sind sehr froh, dass es uns gelungen Zufrieden mit den erreichten Ergebweise in wie weit müssen sich bei dieist, die bedenkliche Schräglage unseres Bilnissen sind Sie laut „Schule/Bildung ser Baustelle auch die Lehrpersonen dungssystems ins Zentrum der öffentlichen am Abgrund“ noch nicht – was fehlt einbringen? Aufmerksamkeit zu rücken. Auch sind wir noch an Veränderungen? Baustellen gibt es genug: Es fehlen beisehr erfreut über die große Solidarität, die Die bisherigen Maßnahmen der Landes- spielsweise Ressourcen und ausgebildetes wir von Lehrpersonen aus allen Landestei- regierung sind leider absolut nicht ausrei- Personal für Integrationsunterricht und die len, aller Schulstufen und aller Sprachgrup- chend, um eine Trendwende einzuleiten. Förderung der zunehmenden Anzahl von pen erfahren haben und immer noch erfah- Man muss wissen, dass die Haushaltsmit- Schülerinnen und Schülern mit sprachren, etwas Vergleichbares hat es in Südtirol tel für das staatliche Lehrpersonal trotz dras- lichen Defiziten, sowie auch ausreichenwohl noch nie gegeben. Auch von Seiten vie- tisch steigender Anforderungen bereits seit de sozialpädagogische Betreuung an den ler Eltern und anderer Berufsgruppen ha- dem Jahr 2010 bei weitem nicht mehr mit Schulen. Bildungsdirektion und Landesben uns Zustimmung und Ermutigungen der Inflationsrate in Südtirol und erst recht regierung müssen die Lehrpersonen nun erreicht. Nicht zuletzt haben die Proteste nicht mit dem Wachstum des Landeshaus- wirklich ernsthaft anhören, um diese >> PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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TITELTHEMA
Probleme zu lösen, und natürlich auch die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung stellen. Fromme Wünsche alleine reichen hier nicht mehr. Ihre Empfehlung haben Sie klar deponiert, Sie rufen zu weiteren Protesten auf… Zuversichtlich, dass das zum Erfolg führen wird? Es erreichen uns wieder zahlreiche Rückmeldungen aus allen Schulstufen und Landesteilen, dass die Pro-
Dieses Jahr fehlen 1.130 Lehrer!
Ausgerechnet bei uns müssen alle da sein!
teste wie empfohlen in etwas abgemilderter Form weitergehen. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass unser Protest nicht überhört werden kann, wenn wir zusammenstehen. Es sollte der ganzen Gesellschaft ein Anliegen sein, dass unsere Kinder auch in 10 Jahren noch einen qualitativ hochwertigen Unterricht mit qualifizierten und motivierten Lehrpersonen genießen dürfen, dafür setzen wir uns auch weiterhin mit Nachdruck ein.
BRIGITTA RIGO,
Lehrerin, stellvertretend für viele Kolleginnen und Kollegen der Mittelschule Josef Röd, Bruneck PZ: Es gab Zuspruch, aber auch viel ren Tochter mitten im Schuljahr die Schule Gegenwind Südtirols Lehrerschaft wechselte: „Sie haben ihr Zeit gegeben, angegenüber ob der Protestaktionen im zukommen. Durch Ihre Unterstützung und Schuljahr 2025/26, wie haben Sie das wertschätzende Art kann unsere Tochter wieder mit Zuversicht und Freude zur Schuvergangene Jahr empfunden? le gehen. Manchmal sind es nicht die groBrigitta Rigo: Es war ein Jahr der Zerreißproben. Zwischen berechtigten Protestßen Dinge, die den Unterschied machen, sondern die Menschen, die einem zur richMaßnahmen, ausufernder Bürokratie, mangelnder Entlohnung und einer oft vertigen Zeit die Hand reichen.“ Diese Rückmeldungen zeigen: Hinter einer gelungezerrten Wahrnehmung in den sozialen Medien und Zeitungen mussten sich Südtirols nen Schulgemeinschaft stehen Menschen, Pädagoginnen und Pädagogen immer wiedie ihre Arbeit mit Empathie und Engageder rechtfertigen. Das ständige Gefühl, um ment ausüben. Verständnis werben zu müssen, während man gleichzeitig mit vollem Herzblut vor Was wünschen Sie sich, um wieder der Klasse steht, hat Spuren hinterlassen. Ruhe in diese debattenreichen Zeiten zu bringen? Doch gerade in diesem von Konflikten geVon politischer Seite und von allen Verprägten Jahr kam die wichtigste Unterstütantwortlichen im Bildungsbereich zung von jenen, um die es eigent„Ein Plädoyer für den Wert des Lehrberufs, lich geht: von den Schülerinnen braucht es endlich mehr echtes Zudas gleichzeitig als Appell an die Bildungsund Schülern sowie deren Eltern. hören, Respekt und spürbare Anpolitik verstanden werden will“ Diese Wertschätzung gibt uns Kraft erkennung. Nur so lässt sich der und erinnert uns daran, warum wir Alltag in den Schulen nachhaltig diesen Beruf gewählt haben. weit mehr ist als reine Wissensvermittlung, erleichtern und der Weg für eine menschlibetont auch der Brief dankbarer Eltern, de- che, zukunftsfähige Bildung ebnen. Können Sie uns einige diesbezügliche Rückmeldungen des vergangenen Schuljahres geben? Die Botschaften der Jugendlichen und Eltern sprechen eine klare Sprache. Eine Schulklasse brachte es auf den Punkt und bedankte sich schlicht für „das offene Ohr, das Mutmachen, die Geduld und den Humor“. Wie tief die Bindung zwischen Lehrenden und Lernenden geht, zeigt beispielsweise auch ein Brief einer Mittelschülerin, die vor dem Wechsel in die Oberschule stand: „Ihre Stunden waren immer abwechslungsreich. Wenn es etwas zu diskutieren gab, hatten Sie immer Geduld. Ihre Laune war einfach fantastisch, wie ein Sonnenschein!“ Auch eine andere Klasse spart nicht mit Lob für ihre Deutschlehrerin: „Ihre netten Worte, die wunderschön geschriebenen Rückmeldungen und Ihre Fürsorglichkeit waren immer eine große Kraftquelle.“ Und dass Schule 6
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PZ: Die Landesberufsschulen waren/ sind bei den Lehrerprotesten ja außen vor… Marlene Kranebitter: Genau, als Landesangestellte haben wir andere Arbeitsverträge als die staatlichen Angestellten, das ist nun einmal so. Bei den Protesten wird eine Gleichstellung eingefordert, wobei das arbeitsrechtliche Thema diesbezüglich schon sehr komplex ist. Man darf beispielsweise nicht vergessen, dass unsere Verträge eine höhere Arbeitsstundenzahl vorsehen als das bei den staatlichen Schulen der Fall ist, was sich naturgemäß dann auch auf den Lohn auswirkt. Aber in Bezug auf die Gehaltsforderungen von Seiten der Staatslehrpersonen wurde nun ja nachgebessert.
Neues, und sie ist ja auch ständig im Wandel begriffen, aber wir sprechen hier auch von einem schwerfälligen Apparat. Schule ist wie ein riesiger Dampfer, dessen Richtungswechsel stets eines enormen Aufwands und viel Energie bedarf. Dabei wird in Südtirol oftmals zu schnell auf irgendwas aufgesprungen und zu wenig lange drangeblieben, etwa bei neuen Unterrichtsmodellen etc. Sich zu überlegen, wohin der Bildungsweg künftig führen soll, ist sicherlich sinnvoll, vielleicht mit einer Expertengruppe, zusammengesetzt aus den unterschiedlichen Interessensgruppen, die sich damit auseinandersetzen, was bleiben soll und was sich verändern muss. Aber das sind keine Entscheidungen, die sich schnell übers Knie brachen lassen, sondern ein wohlüberlegter und vermutlich langwieriger Prozess. „Schule ist wie ein riesiger Dampfer, ein
TITELTHEMA
MARLENE KRANEBITTER, Direktorin Landeshotelfachschule Bruneck
Also dürften Ihre Lehrkräfte zufrieden sein, so gesehen keine Richtungswechsel braucht Energie und Zeit“ Probleme mit FachkräftemanUnd inzwischen? Weiterhin Jahren verändert und vermehrt: Die gesellgel an Ihrer Schule? den Schülerinnen und SchüBekanntlich betrifft der Fachkräftemangel schaftlichen Veränderungen inklusive der lern Einschränkungen auferlegen? ja die meisten Wirtschaftszweige, auch bei Erziehungsmethoden der Eltern, die Ent- Mittlerweile gibt es tatsächlich eine enorme uns in Südtirol. Und natürlich tun auch wir wicklungspsychologie der Kinder und der Palette an außerschulischen Angeboten, von uns immer schwerer, Lehrpersonal zu fin- jungen Menschen, neue Möglichkeiten wie Präventionsprojekten über kulturelle Veranden, vor allem in den Bereichen Küche und die Künstliche Intelligenz, mit welcher die staltungen bis hin zu verschiedenen SchulService, wo das Gehalt nicht mit jenem in der meisten von uns noch überfordert sind… ausflügen, vieles sinnvoll, einiges vielleicht Privatwirtschaft mithalten kann. Zu unter- All das verweist sicherlich auf eine Umstel- weniger, da gilt es sicherlich zu filtern. Aber richten hat seine Vorteile, die viele Urlaubs- lung des Unterrichts und der Schule im All- wir dürfen nicht vergessen, dass vieles, was an gesellschaftlicher Bildung, Sucht- und Gezeit mit mindestens sechs Wochen im Som- gemeinen. mer plus den vielen schulfreien Tagen im waltprävention, Sexualpädagogik usw. als Laufe des Schuljahrs hat ihren Reiz, das gibt Auch das wird im Zuge der Lehrerpro- Aufgabe der Schulen anfällt, zu Recht von es bei anderen Jobs so einfach nicht. Aber auf teste ja gefordert, strukturelle Verän- den Schulen an entsprechende Expertinnen derungen! Nur, wie lassen sich die- und Experten/Vereine usw. ausgelagert wurder anderen Seite wird der Lehrerberuf oftse umsetzen und welche sollen das de, da es weder zeitlich zu schaffen ist, noch mals schon unterschätzt. Schule ist nicht, schlussendlich sein? beziehungsweise schon lange nicht mehr, immer personell geschult abgedeckt werden reine Wissensvermittlung, und die HerausDass sich Schule immer wieder verändern kann. Also grundsätzlich alles zu streichen, forderungen haben sich in den vergangenen und erneuern muss und auch soll, ist nichts erscheint mir nicht zielführend.
PETER SCHORN, Präsident PERFAS PZ: Die Lehrerproteste haben drastische Auswirkungen auch über die Schule hinaus mit sich gebracht, schreiben Sie in Ihrer Aussendung. Können Sie das näher erläutern? Peter Schorn: Die Hauptbetroffenen sind natürlich die Kinder und Jugendlichen. Wir denken, dass soziale und emotionale Angebote für eine Generation, bei der die sozialen Folgen der Pandemie immer noch nachwirken, gerade jetzt gestärkt und nicht reduziert werden sollten. Zugleich gibt es aber auch eine ganze Berufsgruppe – Kulturschaffende, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen, Präventionsteams –, die durch die Protestmaßnahmen schlagartig ihre Existenzgrundlage verloren haben. Viele Kunst-
schaffende mussten ihre Tätigkeit bereits aufgeben, Theater, Vereine und Institutionen ihre Programme drastisch zurückfahren oder ganz einstellen. So wurden Strukturen und Partnerschaften, die über Jahre aufgebaut wurden, in kurzer Zeit geschwächt oder irreversibel zerstört. Für uns Kunstschaffende ist ein partnerschaftliches und gutes Verhältnis mit allen Menschen, die in der Bildung arbeiten, von größter Bedeutung. Wir teilen die berechtigten Anliegen der Lehrpersonen und unterstützen sie weiterhin, sehen aber gleichzeitig, dass die Kollateralschäden der Protestmaßnahmen im letzten Jahr unverhältnismäßig hoch waren. Gemeinsame Erlebnisse wie Theaterbesuche, Workshops und Ausflüge
seien kein Luxus, schreiben Sie weiter, sondern… In einer zeitgemäßen Schule geht es nicht nur um Wissensvermittlung. Für die Entwicklung von emotionaler Stabilität, Reflexionsfähigkeit, Empathie und Demokratiefähigkeit sind gemeinsame Erlebnisse, Theaterbesuche und Workshops durch Expertinnen und Experten unverzichtbar. Andere Perspektiven werden eingenommen, Gefühle werden sichtbar und erlebbar gemacht und die Kinder lernen in einem bewertungsfreien Kontext, ihre eigenen Emotionen besser zu verstehen. Gerade in Zeiten von digitaler Überpräsenz und gesellschaftlicher Multikrisen ist dies kein „Nice-to-have“, sondern ein „Must-have“. Und es geht dabei auch um soziale Gerechtigkeit: >> PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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TITELTHEMA
für sehr viele Kinder und Jugendliche findet der einzige Zugang zu Kunst und Kultur in der Schule statt. Es gehört daher für uns klar zum Auftrag von Schule, das Recht auf Bildung nicht vom Recht auf kulturelle Teilhabe zu trennen. Kritisiert wird von den Lehrkräften oftmals ein Überangebot, das mittlerweile auch die Schülerinnen und Schüler übersättigen würde. Wie sehen Sie das? Und wie bringt sich die PERFAS ein, um eine Zusammenarbeit zwischen Bildung und Kultur zu stärken? Forschungsergebnisse sprechen ganz klar gegen die „Ablenkungs-Hypothese“, also die Vermutung, dass außerschulische Tätigkeiten vom „Wesentlichen“, dem Fachunterricht, ablenken würden. Im Gegenteil: Zugehörigkeit, soziale Einbindung und emotionale Kompetenz korrelieren mit besserer, nicht schlechterer Leistung. Kinder und Jugendliche mit gut ausgebildeten sozial-emo-
„Theater ist kein Luxus“ tionalen Kompetenzen (und in einer stabilen, unterstützenden Gruppe) nehmen mehr am Klassengeschehen teil, erhalten mehr und positiveres Feedback und sind dadurch
auch leistungsbezogen stärker. Zudem sind diese Kompetenzen wichtige Schutzfaktoren gegenüber Gewalt, Mobbing, Risikoverhalten, Radikalisierung und Suchtproblematiken. Wichtig ist aber auch: mehr Aktivitäten sind nicht automatisch besser. Entscheidend für eine positive Wirkung sind die Qualität der Angebote, die Vorund Nachbereitung sowie eine gute Einbettung und Reflexion. Deswegen werben wir auch für ein multiprofessionelles Bildungssystem auf der Höhe der Zeit: externe Expertinnen und Experten sind Fachleute in ihren Bereichen, sie vermitteln kulturelle und sozial-emotionale Angebote professionell und mit höchster Qualität. Sie geben authentische Einblicke in andere Lebenswelten und helfen, die zum Teil künstlich geschaffene Trennung zwischen Schulfächern zu überwinden. Sie verbinden Lernen mit Fühlen, Denken und Handeln und genau diese Ganzheitlichkeit macht ihre Tätigkeit für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen so wertvoll. //
BRUNECK UND DIE STÄDTEPARTNERSCHAFT
EIN BAUM FÜR DIE FREUNDSCHAFT
Florian Mölgg
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in Apfelbaum erinnert künftig in Bruneck an die Verbundenheit mit den Partnerstädten. In der Tielt-Promenade wurde kürzlich ein Baum gepflanzt, den die Stadtgemeinde von Bruneck von der Gemeindeverwaltung Groß-Gerau (D) bei einem Städtepartnerschaftstreffen in Tielt erhalten hatte. Bruneck pflegt Städtepartnerschaften mit Tielt in Belgien, GroßGerau in Deutschland, Szamotuły in Polen und Brignoles in Frankreich. Die Baumpflanzung soll diese langjährigen Beziehungen sichtbar machen und zugleich für Austausch und Zusammenarbeit stehen. Bei der Pflanzaktion waren Gemeinderatspräsident Reinhard Weger, Stadtrat Lukas Neumair, Stadträtin Stefanie Peintner sowie der Leiter der städtischen Gärtnerei, Josef Winkler, dabei. Der Apfelbaum soll damit zu einem bleibenden Zeichen der Verbundenheit zwischen den Partnerstädten werden. // mo
V.li.: Lukas Neumair, Josef Winkler, Stefanie Peintner und Reinhard Weger.
BRUNECK
DIE TIEFGARAGE IST KEIN MÜLLPLATZ Überquellender Abfall, Flaschen, Plastikflaschen und Verpackungen am Boden: So präsentiert sich derzeit ein Bereich einer Brunecker Tiefgarage. Die von einem eifrigen PZ-Leser aufgenommenen Fotos wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen aufgenommen – der Müll blieb liegen. Die Hauptkritik gilt dabei zweifellos jenen, die ihren Abfall einfach so entsorgen und ohne viel Nachdenken neben den bereits vollen Behälter werfen. Das ist ein Verhalten, das völlig inakzeptabel ist. Eine Tiefgarage ist schließlich kein Müllplatz! Gleichzeitig wäre auch eine regelmäßige Leerung bzw. Kontrolle – es gibt schließlich Videoüberwachung! - durch den Betreiber wünschenswert. Zumal der Mülleimer sogar neben einem Karten-Aus// rewe gabeautomaten steht… 8
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OLYMPISCHER NACHHALL
Teures Vermächtnis DIES & DAS
Gar manche für Olympia angestoßene Verkehrs-Strukturprojekte blieben auf dem Reißbrett. Wieder andere befinden sich im Bau. Die Arbeiten schreiten - auch mit Verspätung - voran.
M
it der Neugestaltung der Kreuzungsbereiche entlang der Pustertaler Straße (SS49/E66) bei den Abfahrten nach Olang und RasenAntholz wurde im vergangenen Herbst begonnen und nach der Winterpause im heurigen Frühjahr fortgesetzt. Während nun
Des Meisters besorgter Griff in die Haare...
der Kreisverkehr mit Bypass beim „Holzhof“ möglicherweise noch innerhalb des laufenden Jahres zumindest teilweise (Bypass) für den Verkehr freigegeben werden könnte, gilt dasselbe für das weitaus komplexere Bauwerk beim „Dolomitenhof“ nicht; die planfreie Kreuzung dort dürfte
wpz
Planfreie Kreuzung für Olang ist im Bau.
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erst im Laufe des Jahres 2027 ihrer Zweckbestimmung zugeführt werden, was übrigens auch für die beiden Dorfumfahrungen von Kiens und Percha gilt, demgegenüber der reguläre Zugverkehr auf der RiggertalSchleife bestenfalls mit dem Winterfahrplan 2028 aufgenommen werden kann. In Anlehnung an die von Provinzpolitikern im Vorfeld zu den Olympischen Spielen abgegebenen Erklärungen, hätten eigentlich alle hier genannten Straßenbauprojekte und einige mehr (z. B. Bahnüberführung Innichen-West, Umfahrung und Mobilitätszentrum Toblach) bis zum Beginn der Spiele fertiggestellt sein sollen, zumal durch die Ausrichtung der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz ein äußerst hohes Verkehrsaufkommen auf Pustertals Straßen zu erwarten war. Die Befürchtung bewahrheitete sich. Die anvisierten Straßenbauprojekte allesamt, einschließlich der Riggertal-Schleife für die Eisenbahn, waren zu Olympiabeginn von der Fertigstellung allerdings noch um Jahre entfernt, sodass den Veranstaltern nichts anderes übrig blieb, als sich nolens volens mit der bestehenden Verkehrsstruktur so gut als möglich zu arrangieren. >> PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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DIES & DAS Rondell mit Bypass für Rasen-Antholz.
FÜR EINEN REIBUNGSLOSEN UND SICHEREN VERKEHR
Die Provinzverwaltung und speziell die unmittelbar der Verkehrsbelastung ausgesetzten Gemeinden wie Rasen-Antholz und Olang trafen ihrerseits zwar alle möglichen Vorkehrungen, um einen einigermaßen reibungslosen wie sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten, doch aus einer Sackstraße das Biathlonzentrum liegt wintersüber am Ende einer solchen – lässt sich ad hoc keine MEBO improvisieren. Den von Daniel Alfreider noch längere Zeit vor den Winterspielen kolportierten Slogan „Wir bauen für Olympia“ formulierte der Ressortchef für Infrastrukturen und Mobilität nachher angesichts der unvollendeten bzw. baulich nicht einmal begonnenen Projektausführungen insofern um, als dass er kurzerhand das Verhältniswort „für“ durch
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„wegen“ ersetzte. Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass der Investitionsschub in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro aus dem Staatssäckel (SIMICO) eng mit der aktiven Beteiligung Südtirols an der Ausrichtung der Olympischen Spiele „Milano – Cortina 2026“ im Zusammenhang steht. Nur dank Olympia konnten laut Alfreider alle diese bedeutsamen Investitionen in die Zukunft gegenwärtig getätigt werden. Um der Genauigkeit willen sei präzisiert, dass die Kosten für die Riggertal-Schleife (250 Mio) ausschließlich von der RFI (Rete Ferroviaria Italiana) getragen und über den PNRR-Fonds finanziert werden.
BAUVERZÖGERUNGEN UND KOSTENEXPLOSION
Ob der mehrjährigen Bauverzögerungen
und der damit einhergehenden Kostenexplosion ließen sich die Vorkalkulationen zu den diversen Straßenbauprojekten nicht mehr halten: Glaubte man ursprünglich die Kreuzungsbereiche Rasen und Olang mit 20 Mio Euro realisieren zu können, so spricht man zurzeit von 40 Mio.; bei der Bahnüberführung Innichen-West schnellte die Kostenrechnung von ursprünglich 8 auf 16 Mio. hoch, bei der Umfahrung Toblach von 15 auf 35 Mio. Hinsichtlich der Umfahrung Percha lauteten die Realisierungskosten zunächst auf 80, dann auf 107 Millionen; der neueste Stand beläuft sich auf 135 Millionen. Allerdings gibt es der Gerüchte genug, wonach die Endabrechnung - falls überhaupt - nur knapp unter der 150 Millionen-Grenze zu stehen kommen wird. Falls der Staat bzw. die SIMICO es bei den ursprünglich zugesicherten Bezuschuss-
Ebenfalls im Bau ist der neue Radweg vom Antonius-Stöckl bis zum Dolomitenhof. Dieser Abschnitt wird große Entlastungen mit sich bringen. 10
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DIES & DAS In Percha wird bereits an des Tunnels Innenschale gearbeitet. Die Arbeiten wurden durch verschiedene Umständen nach hinten katapultiert.
ungen belässt, wird die Autonome Provinz Bozen, als der Olympiaprojekte primäre Finanzlast-Träger im Nachgang noch lange am Olympiavermächtnis zu beißen ha-
ben, zumal der Provinz- und Regionalrat, Zeno Oberkofler, im Zuge der NachtragsHaushaltsdebatte rund 4 Millionen Euro in den Raum stellte, welche von Südtirol zur
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anteilsmäßigen Abdeckung des Olympiadefizits, das mit rund 300 Millionen beziffert wurde, eingefordert werden könnten. // wp
SCHRÄGES IN SCHRÄGSCHRIFT In Präsenz der Staatspräsidenten Österreichs, Alexander Van der Bellen und Italiens, Sergio Mattarella, sowie aller politischen, zivilen und militärischen Behördenvertreter, erinnerte das offizielle Südtirol am 5. September 2026 im Meraner Kurhaus vor über 400 Geladenen an den Abschluss des sogenannten Pariser Vertrages vor achtzig Jahren, auf dessen Grundlage die heutige Autonomie fußt. Was daraus in jahrzehntelangen Verhandlungen zwischen Bozen, Rom und Wien geworden ist, stellten die beiden Staatsoberhäupter als mustergültig für ein friedliches Zusammenleben diverser Sprachgruppen auf so engem Raum dar. Der Regierungschef der Autonomen Provinz Bozen, Arno Kompatscher, rückte die beiden Staatspräsidenten und sich selbst ins rechte Licht und fiel in deren Lobgesang auf die Autonomie ein. Er bezeichnete Südtirol aufgrund seiner amtlichen Mehrsprachigkeit als „kleines Europa in Europa“ und fortfahrend:
„aus dem Nebeneinander der drei Volksgruppen ist ein Miteinander in Prosperität geworden“.
Wahrlich ein „Miteinander“? Die Frage drängt sich in Anbetracht der unterschiedlich verfassten Urkunden zur Ordensverleihung unwillkürlich auf. Während nun Alexander Van der Bellen der „Große Verdienstorden des Landes Südtirol“ verliehen wurde, bekam Sergio Mattarella den „Grand’Ordine di merito della Provincia Autonoma di Bolzano“ feierlich überreicht. Na siehste, doch mehr ein „Nebeneinander“ als „Miteinander“, warum sonst hätte man es unterlassen, die Urkunden unter Verwendung der amtlichen Wort-Bild-Marke für beide Empfänger gleich// wp lautend zu verfassen!
FURTAIES – STRAUBEN ALS TOLLE INSPIRATION Im Café-Atelier „Pinta Pichl“ in der Brunecker Oberstadt ist derzeit eine Ausstellung von Roberto Pallestrong (im Bild mit Wirtin Marlene Pizzinini-Erlacher) zu sehen. Unter dem Titel „Furtaies“ beschäftigt sich der Künstler mit der charakteristischen Form der traditionellen Strauben. Die besondere Struktur der Süß-
alle Bilder: rewe
speise dient ihm dabei als künstlerische Inspiration: Pallestrong greift die vertraute Form auf und interpretiert sie in eigenen künstlerischen Objekten und Materialien neu. Die Ausstellung verbindet damit regionale Tradition mit zeitgenössischer Kunst. Sie ist noch bis zum 30. September 2026 im Pinta Pichl zu sehen. // rewe
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ECHO
Die Folgen der allgemeinen Dummheit für die Gesellschaft Wir warten seit Jahrzehnten darauf, dass sich Politik und Wirtschaft in ihrem Handeln und auch in ethischen Fragen endlich verändern. Tatsache ist jedoch: Veränderung beginnt nicht nur bei den Verantwortlichen. Die Gesellschaft und jeder Einzelne – jeder Einzelne ist wichtig – müssen sich bewusst mit dem eigenen Gewissen und dem eigenen Handeln auseinandersetzen und Verantwortung übernehmen, unabhängig davon, welche Rolle man im Leben einnimmt. Eine ethisch verantwortungsbewusste Gesellschaft würde es nicht einfach hinnehmen, dass schwache, inkompetente oder destruktiv handelnde Personen in Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen Verantwortung übernehmen. Sie würde sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen aller orientieren und Respekt sowie Demut gegenüber Mensch und Natur vorleben. Doch was ist eigentlich Dummheit? Ist nicht
jeder von uns manchmal unklug oder irrt sich? Dummheit hat es jedenfalls schon immer gegeben – in allen Epochen und Gesellschaftsschichten. Sie kann sich in fehlender Einsicht und Empathie zeigen, im Unverständnis für Zusammenhänge und Folgen, in Unbelehrbarkeit und Ignoranz oder darin, die eigenen Grenzen nicht zu erkennen. Auch Gier, Rücksichtslosigkeit und fehlender Altruismus können Ausdruck eines solchen Verhaltens sein. Problematisch wird es dort, wo Dummheit ähnliche Folgen wie bewusste Bösartigkeit hervorbringen kann. Gleichzeitig werden der Bevölkerung Werte wie Fleiß und Einsatz vermittelt, während vermeintlich kompetente Menschen ihre Positionen häufig durch Selbstsicherheit, Anpassungsfähigkeit, gute Rhetorik und die gezielte Beeinflussung von Emotionen behaupten. Nicht selten scheint es, als würden Menschen lie-
ber angenehme Unwahrheiten hören als unbequeme Wahrheiten. Wenn immer weniger Menschen selbst nachdenken und stattdessen andere oder technische Systeme für sich denken lassen, droht die Gesellschaft zunehmend unkritisch zu werden. Andere denken zu lassen, ist schließlich bequemer. Doch welche Folgen hat es, wenn kritisches Denken verloren geht und ungesunde Entwicklungen schweigend hingenommen werden? Eine Gesellschaft, die ihre Fähigkeit zum eigenständigen Denken und zur kritischen Auseinandersetzung verliert, wird anfälliger für Manipulation und Fehlentwicklungen. Umso wichtiger bleibt es, Verantwortung nicht an andere abzugeben, sondern selbst hinzusehen, nachzufragen und den Mut zu haben, Widerspruch zu äußern. Sieglinde Steinhauser · Prettau
Friedenserziehung ist ein zentraler Auftrag der Schule Die Schule ist neben der Familie der wichtigste Lernort, an dem Kinder und Jugendliche den respektvollen Umgang miteinander und die gewaltfreie Lösung von Konflikten lernen. Friedenserziehung ist kein einzelnes Schulfach, sondern eine Haltung und ein Konzept für den gesamten Schulalltag und ein Auftrag an alle Unterrichtenden. Sie verbindet das Miteinander im Klassenzimmer mit der Vermittlung von Wissen, aber nicht nur über
bensweisen. So kann die Schule ein „Friedensraum“ werden, der auf die Familien und die Gesellschaft ausstrahlt, damit wir eine große Menschheitsfamilie werden. Friede wächst von ganz unten. Die Mächtigen oben profitieren von Konflikten.
Ein wichtiges Ziel der Friedenserziehung ist die Stärkung der Toleranz. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Lernens steht der Respekt vor anderen Meinungen, Kulturen und Le-
Für den „Friedensblog Südtirol“: Erwin Demichiel, Susanne Else, Johannes Fragner Unterpertinger, Sepp Kusstatscher, Arno Teutsch
Pflegen wir unsere Wurzeln!
Umfahrung in Sand in Taufers
Hans Leiter hatte mit seinen Gedanken in der PZ vom 30. April 2026 aufhorchen lassen; wir sägen selbst auf dem Ast auf dem wir sitzen. Da können die Deutsch-Hasser nur noch warten und sich freuen, wenn der Ast bricht. Schon der bekannte Sprachen-Professor Albuin Forer aus Mühlen in Taufers, geboren am 06.05.1912, gestorben am 09.03.1975 in Taufers, hat den Landwirtschaftsschülern in Dietenheim damals in den 1960er Jahren aufgetragen und gesagt: „Meidet, wann immer möglich den Gebrauch von Fremdwörtern. Unsere Sprache ist in Gefahr verwässert zu werden und unsere Identität auszulöschen.“ Südtirol hat verschiedene Dialekte im Land. Der Ahrntaler Dialekt, einer der schönsten und außerdem der Schriftsprache am ähnlichsten. „Bewahrt ihn, er ist es wert“, so der Sprachen-Professor. Gerade das Fußvolk ist angehalten mit der eigenen Sprache zu grüßen. Der Gruß „Grüß Gott“ passt zu jeder Tageszeit und zu jeder Begegnung. Aber auch „Guten Morgen, angenehmen Abend“, anstatt „Bongiorno!“ usw. Auch Josef Innerhofer in seinem Buch, „Die Geschichte eines Tales“, im Kapitel: „Das Tal der Ahr“, im letzten Absatz: „Dieses Buch hätte auch die Aufgabe, die Bevölkerung an ihre große Geschichte zu erinnern und ihr bewusst zu machen, dass sie sich ihrer Jahrhunderte alten Sitten, Gebräuche und Ausdrucksweise nicht zu schämen braucht.“ Wir laufen Gefahr, unsere Wurzeln, die Identität, aber auch unsere Existenz um den Judaslohn zu verkaufen. Wir passen uns immer mehr den Touristen und den Ausländern an, anstatt umgekehrt!
Die Umfahrung von Sand in Taufers ist seit mehr als 40 Jahren ein Thema. Der ehemalige Bürgermeister von Sand in Taufers, Toni Innerhofer, hat in weiser Voraussicht einen Umfahrungstunnel in den Bauleitplan der Gemeinde eintragen lassen. Aufgrund des stetig steigenden Privat- und Schwerverkehrs ist es dringender denn je, die Umfahrung von Sand in der Prioritätenliste des Landes ganz nach vorne zu setzen. Mit dem Umfahrungstunnel würde ein großes Hindernis für einen flüssigen und sicheren Verkehr in und aus dem Ahrntal entschärft. Gerade in der Hochsaison kann sich jeder selbst ein Bild über die unzumutbaren Zustände machen. Zuletzt hat sich der Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider am 12. November 2024 in Sand in Taufers mit Vertretern der Gemeinden Prettau, Ahrntal, Sand in Taufers und Mühlwald sowie mit den Fachleuten der Abteilungen Tiefbau, Straßendienst und Bevölkerungsschutz zu Gesprächen über die Mobilität getroffen. Ein erster Entwurf sieht vor, dass die geplante Umfahrung den Durchzugsverkehr im Ortskern um rund 70 Prozent verringern würde. Die Bevölkerung erwartet sich nun von allen politischen Vertretern eine konkrete und schnelle Lösung für das seit vielen Jahrzehnten bestehende und immer akuter werdende Problem.
Johann Kirchler · St. Johann im Ahrntal 12
globale Konflikte, sondern auch über deren Ursachen und über mögliche Mittel zur friedlichen Lösung. Dazu braucht es eine souveräne und kritische Haltung der Lehrkräfte, die sich vom Mainstream in Politik und Medien nicht mitreißen lassen.
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Bernhard Zimmerhofer Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit
• HEILSITZUNGEN • ATLASREPONIERUNG
• CORE COACHING
MARION GRIESSMAIR PRAXIS FÜR GEISTIGES HEILEN UND FUTURE - COACHING
Kennst du das Gefühl, plötzlich unsicher auf den Beinen zu sein? Vielleicht wird dir schwindelig, Schmerzen melden sich oder du merkst beim Gehen, dass du deinem eigenen Körper nicht mehr so selbstverständlich vertraust wie früher. Dann wächst oft ein tiefer Wunsch: sich wieder sicher, stabil und getragen im eigenen Körper zu fühlen. Genau diesem Wunsch begegne ich täglich in meiner Praxis. Doch Gleichgewicht bedeutet für mich weit mehr als körperliche Balance. Vielleicht kennst du das auch: Du funktionierst, kümmerst dich um andere, erfüllst Erwartungen und passt dich im Beruf oder in Beziehungen immer wieder an. Bis du irgendwann spürst: Wo bin eigentlich ich geblieben? Ein Schwerpunkt meiner Praxis ist die energetische Atlasreponierung im Rahmen des geistigen Heilens. Meine Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die Wirbelsäule, insbesondere auf den ersten Halswirbel, den Atlas, sowie auf die Hüfte. Viele meiner Kundinnen und Kunden beschreiben danach subjektiv mehr Aufrichtung, Stabilität oder ein verändertes Körpergefühl.
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Wieder Halt finden – durch Atlasarbeit und innere Stabilität Aber was bringt uns in unserem Leben eigentlich immer wieder aus der eigenen Mitte? Genau hier kann Core Coaching ansetzen. Wo verbiegst du dich, damit andere zufrieden sind? Wo sagst du Ja, obwohl du längst Nein fühlst? Und wann hast du dich zuletzt wirklich gefragt, was du selbst brauchst? Stell dir vor, du spürst wieder: Das bin ich. Das ist mein Leben und so möchte ich es leben. Du stehst morgens auf und musst nicht mehr ständig überlegen, ob du es allen recht machst. Du vertrittst deinen Standpunkt, ohne dich dafür schuldig zu fühlen. Du nimmst dich selbst wieder ernst und spürst Vertrauen in dich, deine Entscheidungen und deinen Weg. Vielleicht bedeutet „wieder in der eigenen Mitte sein“ genau das: sich im eigenen Körper und im eigenen Leben wieder zu Hause zu fühlen. Bei körperlichen Beschwerden bleibt die medizinische Abklärung immer ein wichtiger erster Schritt. Meine Arbeit als geistige Heilerin und Coach versteht sich als ergänzende ganzheitliche Möglichkeit, körperliche, emotionale und mentale Belastungen aus einer weiteren Perspektive zu betrachten und neue Lösungswege zu entdecken. Marion Griessmair
SOZIALES & GESUNDHEIT
• COACHING IN PRÄSENZ & ONLINE
Jeder Schritt tut weh
Fersensporn, Plantarfasziitis oder Achillessehne – woher kommen Schmerzen an der Ferse? Stechende Schmerzen an der Ferse können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Doch nicht immer steckt ein Fersensporn dahinter. Oft sind Sehnen oder Bänder die eigentliche Ursache. Dr. Carlo Sacchi, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in seiner Praxis Orthosacchi in Bruneck und an der Marienklinik in Bozen, erklärt die Unterschiede.
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häufig erfolgreich behandeln. Infiltrationen durch den Orthopäden oder auch Stosswellentherapie am besten die fokussierte Form durch den Arzt. Nur selten ist ein operativer Eingriff notwendig.
Ihr Rat an Betroffene? Fersenschmerzen sollten nicht über Monate ignoriert werden. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto schneller kann eine gezielte Behandlung beginnen – und desto eher kehrt die Herr Dr. Sacchi, viele sprechen sofort von einem Belastung zu. Eine genaue Untersuchung hilft, die Freude an der Bewegung zurück. Ursache zu unterscheiden. Fersensporn. Ist das richtig? Nicht immer. Der Fersensporn ist häufig nur ein Zufallsbefund im Röntgenbild. Viel öfter Wer ist besonders betroffen? verursachen Entzündungen der Plantarfaszie oder Menschen, die viel stehen oder gehen, Sport treiben Med Center Sexten oder Übergewicht haben. Auch ungeeignetes Dolomitenstraße 45/1 - Sexten Reizungen der Achillessehne die Schmerzen. E-Mail: medcentersexten@gmail.com Schuhwerk kann Beschwerden begünstigen. Tel.: 0474 869 233 - 377 357 4221 Woran erkennt man den Unterschied? Bei einer Plantarfasziitis schmerzt meist der erste Kann man eine Operation vermeiden? Orthosacchi Schritt am Morgen besonders stark. Beschwerden In den allermeisten Fällen ja. Mit Physiotherapie, Stadtgasse 43 - Bruneck an der Achillessehne treten eher im hinteren Dehnübungen, Einlagen und einer vorüber- E-Mail: medcentersexten@gmail.com Bereich der Ferse auf und nehmen häufig bei gehenden Entlastung lassen sich die Beschwerden Tel.: 349 818 0024
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SOZIALES & GESUNDHEIT
SENIORENBETREUUNG IN WELSBERG
GRUNDSTEIN FÜR TAGESPFLEGEHEIM IST GELEGT In Welsberg ist mit der feierlichen Grundsteinlegung der Startschuss für den Bau eines neuen Tagespflegeheims mit integriertem Seniorenraum gefallen. An der Feier nahmen unter anderem Landesrätin Magdalena Amhof, Vertreter der beteiligten Gemeinden und Institutionen sowie die Projektverantwortlichen teil. Das von der Sozialgenossenschaft „Mutter Teresa“ getragene Projekt soll künftig den Gemeinden Welsberg-Taisten, Prags, Niederdorf, Gsies und Rasen-Antholz zur Verfü-
gung stehen. Das Tagespflegeheim versteht sich als Angebot zwischen der Betreuung zu Hause und einem stationären Aufenthalt und soll älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung mit dem bereits bestehenden Gesundheitsgebäude. Dort befinden sich unter anderem Arztpraxen, Krankenpflege, Physiotherapie und ein Pflegebad. Durch die räumliche Nähe sollen kurze Wege und eine Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste ermöglicht werden.
Finanziell unterstützt wird das Vorhaben vom Land sowie durch eine Leader-Förderung des Regional Managements – Lokale Aktionsgruppe Pustertal. Weitere Beiträge kommen von den beteiligten Gemeinden und privaten Förderern. Bei der Grundsteinlegung wurde die Bedeutung zusätzlicher wohnortnaher Betreuungsangebote angesichts der demografischen Entwicklung hervorgehoben. Mit dem Neubau soll die regionale Seniorenversorgung erweitert und zugleich eine Entlastung der bestehenden Seniorenwohnheime // rewe erreicht werden.
ZEITBANK BRUNECK
WERTVOLLE UND GELEBTE NACHBARSCHAFTSHILFE Seit fast 25 Jahren bringt die Zeitbank Bruneck nun Menschen zusammen, die sich gegenseitig unterstützen möchten. Das Prinzip ist einfach: Statt Geld werden Zeit und Dienstleistungen getauscht. Wer beispielsweise bei einer Reparatur, bei der Gartenarbeit oder bei technischen Fragen hilft, erhält dafür Zeiteinheiten gutgeschrieben und kann diese später selbst für eine Leistung eines anderen Mitglieds einsetzen. Mittlerweile zählt der Verein mehr als 100 Mitglieder. Obwohl die Zeitbank ihren Sitz in Bruneck hat, reicht das Einzugsgebiet weit darüber hinaus. Mitglieder kommen unter anderem aus Percha, Sand in Taufers, Terenten, Olang, Welsberg, St. Lorenzen und Brixen. Neben dem gegenseitigen Austausch von Dienstleistungen gehö14
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Hilfe holen über den Austausch von Diensten...
ren inzwischen auch ein Tauschmarkt und ein Geräteverleih zum Angebot. Die geleistete Zeit wird in Stunden und halben Stun-
den auf persönlichen Konten erfasst. Geld fließt grundsätzlich nicht, ausgenommen tatsächlich anfallende und vorher vereinbarte Auslagen. Die Zeitbank versteht sich dabei nicht nur als Vermittlungsstelle, sondern auch als Treffpunkt. Gemeinsame Veranstaltungen und gesellige Treffen sollen den persönlichen Austausch und die Gemeinschaft unter den Mitgliedern fördern. Für die Mitglieder besteht zudem eine Unfall- und Haftpflichtversicherung im Rahmen des Dienstaustausches. Interessierte, die sich für die Arbeit des Vereins und die Unterstützung der Mitglieder engagieren möchten, können sich gerne bei der Zeitbank melden (Tel. 328 45 345 83). Weitere Informationen gibt es unter www.zeitbankbruneck.net. // rewe
BRUNECK WIRD WIEDER ZUR GROSSEN SPIELWIESE Am 19. und 20. September 2026 gehört die Brunecker Innenstadt ganz den Kindern: Beim großen Kinderfest verwandelt sich das Zentrum von 10 bis 18 Uhr in eine bunte Spiel- und Erlebniswelt für Familien. Ob basteln, tanzen oder einfach Neues ausprobieren – an den verschiedenen Stationen gibt es für Kinder und Jugendliche jede Menge zu entdecken. Facepainting, Bewegungsspiele, Trampolin und kreative Angebote sorgen dafür, dass garantiert keine Langeweile aufkommt. Organisiert wird das Kinderfest vom Tourismusverein Bruneck gemeinsam mit den Kinderfreunden Südtirol. Ein besonderes Highlight wartet heuer bereits am Samstag: die Radlnacht. Ab 16 Uhr gibt es am Rathausplatz einen Fahrradcheck, eine Fotobox und eine Rad-Dekoration, bei der die Fahrräder für die abendliche Lichterparade geschmückt werden können. Nach der Fahrradsegnung um 17.30 Uhr heißt es um 19 Uhr: Licht an und los! Gemeinsam geht es bei der Fahrrad-Lichterparade mit DJ quer durch Bruneck bis zum Paul-Tschurtschenthaler-Platz. Für die klei-
Kinder und Jugendliche beim gemeinsamen Spielen auf dem Brunecker Rathausplatz.
nen Radler gibt es eine kürzere Strecke. Und das Beste: Beim Kinderfest dürfen sich die Kleinen so richtig austoben – beim Spielen, Hüpfen, Basteln und Entdecken. Zwei Tage voller Bewegung, Spaß und gemein-
GESELLSCHAFT & MENSCHEN
GROSSES KINDERFEST
TV Bruneck
samer Erlebnisse sorgen mit Sicherheit für strahlende Gesichter – und dafür, dass am Ende des Tages wohl so manches Kind müde und rundum zufrieden ins Bett fällt. // kn
FAHRRADWOCHENENDE IN BRUNECK
MIT DEM RAD ZUM KINDERFEST
An beiden Tagen können Kinder und Jugendliche auf dem Nobis-Vorplatz einen Rad-Geschicklichkeitsparcours des „Kronplatz Outdoor Centers“ ausprobieren. Auf dem Rathausplatz wartet zudem der Parcours „Sicheres Fahrradfahren“ der Ortspolizei. Dabei geht es darum, spielerisch Geschicklichkeit und Sicherheit im Straßenverkehr zu trainieren.
www.volkskundemuseum.it
TAG DER VOLKSMUSIK
G’SUNG, G’SPIELT, GITONZT UND DOZEHLT 13.09.2026
Sonntag 11–17 Uhr
Am Sonntag wird das Programm um ein Spaßrennen für Bobbycars, Fahrräder und Laufräder ergänzt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fahrräder bei einem Check überprüfen zu lassen. Ein Blick in das Polizeiauto gibt insbesondere den jüngeren Besuchern einen Einblick in die Arbeit der Ortspolizei. Am Nachmittag geht es im Nobis mit dem Fahrradkino weiter. Gezeigt werden Kurzfilme, wobei der benötigte Strom durch gemeinsames Radeln erzeugt wird. Damit wird auf spielerische Weise auch der Zusammenhang zwischen Bewegung, Energie und nachhaltiger Mobilität vermittelt. Organisiert wird das Fahrradwochenende von der Stadtgemeinde Bruneck in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Bruneck. // rewe
Es gelten die üblichen Eintrittspreise.
Im Rahmen des Klimamonats steht in Bruneck am 19. und 20. September 2026 das Fahrrad im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Mit dem Rad zum Kinderfest“ lädt die Stadtgemeinde zu einem Wochenende für Kinder und Familien ein.
© Hermann Maria Gasser
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MENSCHEN IM PORTRÄT
TONI HOLZER
„Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und hat einen großen Wert“ Seit vielen Jahren unterrichtet Toni Holzer an der Landeshotelfachschule Bruneck das Fach Service und damit einen der Dreh- und Angelpunkte der Gastronomie. Im Gespräch zum Schulbeginn erzählt er, was für ihn als Lehrer zählt, warum Sprachen immer wichtiger werden und was mehr Eigenverantwortung bei Schülerinnen und Schüler in Gang setzen kann. PZ: Herr Holzer, worauf freuen Sie sich als Lehrer jedes Jahr aufs Neue, wenn im September die Schule wieder beginnt? Toni Holzer: Ich freue mich auf motivierte junge Menschen. Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben über den Sommer ein Praktikum absolviert und sicher viel erlebt. Sie können davon erzählen, und wir können ihre Erfahrungen wieder in den Unterricht hereinholen. Und dann starten wir gemeinsam in ein neues Schuljahr. Jeder Schüler, der in der Gastronomie in den vergangenen Jahrzehnten in Bruneck ausgebildet wurde, kennt Sie: Sie waren lange Jahre Fachbereichsleiter für Service an der Landeshotelfachschule in Bruneck. Diese Funktion haben Sie inzwischen abgegeben. Warum? Ganz einfach: Irgendwann kommt der Moment, in dem jüngere Lehrer, die bereits einige Zeit an der Schule unterrichten, diese Aufgabe übernehmen und weiterdenken sollen, was in der Zukunft passiert. Junge
Toni Holzer, 1969 geboren, wächst in Rein in Taufers auf. Nach der Mittelschule absolviert er die Service-Lehre
Lehrpersonen bringen neue Gedanken ein, und das ist gut so.
Toni Holzer als Barist im Hotel Erika in Dorf Tirol – eine seiner vielen Stationen. 16
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zum diplomierten Gastronom am Kaiserhof in Meran. Bevor er in den Schuldienst wechselt, sammelt er 15 Jahre Erfahrung in der Gastronomie im In- und Ausland und arbeitet unter anderem im Service von Spitzenkoch Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau. Nach seiner Meisterausbildung unterrichtet er zunächst Lehrlinge und wechselt später an die Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy in Brixen und schließlich an die Landeshotelfachschule Bruneck, wo er bis heute unterrichtet. Der unmittelbare Bezug zur Praxis – seit einiger Zeit arbeitet Holzer neben der Tätigkeit in der Schule in einem Hotel – bringt nicht nur viel Abwechslung in sein Leben, sondern ist auch eine große Inspirationsquelle für den Unterricht. Holzer // lebt mit seiner Familie in Prags.
Bevor Sie selbst Lehrer wurden, haben Sie viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Ich war rund 15 Jahre in verschiedenen Bereichen tätig und habe dabei unterschiedliche Bereiche auf höchstem Niveau kennengelernt. Ich habe mir beispielsweise gesagt, dass ich einmal in einem der besten Restaurants der Welt arbeiten möchte und so bin ich unter anderem zu Heinz Winkler nach Aschau im Chiemgau gekommen. Mit einigen Köchen, die damals dort gearbeitet haben, bin ich bis heute in Kontakt. Ich war in Ferienhotels genau wie in Gourmetrestaurants. Mich hat immer die Frage beschäftigt: Wo geht die Gastronomie hin? Ich wollte sehen, was außerhalb Südtirols passiert, obwohl hierbleiben manchmal vielleicht einfacher gewesen wäre.
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Menschen ganz grundsätzlich zu mögen, ist auch eine Voraussetzung für den Lehrberuf. Was hat Sie dazu gebracht, Ihr Wissen an junge Menschen weiterzugeben? Wenn man viel gesehen und erlebt hat, hat man als Praxislehrer ein enormes Potenzial. Man kann aus eigener Erfahrung erzählen und etwas weitergeben. Neben der Schule arbeite ich mittlerweile auch wieder drei Tage pro Woche in einem Hotel. Mir gefällt das sehr. Wenn ich danach in die Klasse komme und von etwas berichte, das ich selbst erlebt habe, ist das für die Schüler nachvollziehbar. Ich kann ihnen vermitteln, was draußen tatsächlich passiert.
MENSCHEN IM PORTRÄT
Was haben Sie aus dieser Zeit mitgenommen? Sehr viel Positives und auch Negatives. Das Positive habe ich später versucht, in meine Arbeit einzubauen und das Negative als Beispiel zu nehmen, wie ich es nicht machen würde. Damals ist mir klar geworden, wie wichtig der Wert eines Menschen ist. Ich war in sehr guten Betrieben und habe trotzdem erlebt, dass der Mensch als Mitarbeiter teilweise wenig gezählt hat. Wir waren zum Arbeiten da, Punkt. Das wollte ich später anders machen. Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und hat einen Wert.
Wenn man Toni Holzer bei der Arbeit sieht, ist ihm die Freude daran anzusehen. Damals wie heute.
Was macht für Sie guten Service aus? Guter Service ist heute gefragter denn je. Ein Gast schätzt es unheimlich, wenn jemand freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend ist und ein persönliches Auftreten hat. Früher musste man das Fachwissen auswendig gelernt haben, das spielt heute nicht mehr dieselbe Rolle. Informationen kann man besorgen und einem Gast auch sagen: Das weiß ich nicht, aber ich frage nach. Entscheidend sind die Freude am Beruf und die Art, wie man Menschen begegnet.
Was ist wichtiger geworden? Gerade in den vergangenen Jahren hat sich in der Hotellerie und Gastronomie viel verändert, das Publikum ist ein anderes geworden. Das merke ich in der Arbeit auch unmittelbar. Wir haben sehr viel mehr internationale Gäste. Die Sprachen sind der Schlüssel. Deutsch und Italienisch sind ohnehin Voraussetzung, Englisch ist sehr wichtig und Französisch wäre auch nicht schlecht. Und diese Entwicklung wird noch >> weitergehen.
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MENSCHEN IM PORTRÄT
Wie passen Whiskey und Schokolade zusammen? Sehr gut, wie Heidi Mair (l.) bei der Modulprüfung zeigt. Es ist ein neues Modell, das vor zwei Jahren an der Landeshotelfachschule eingeführt wurde und unter anderem von Toni Holzer (r.) und Reinhard Baur (2.v.r.) begleitet wird. Ab heuer können Schülerinnen und Schüler auch „Käseexperte“ werden, ein Zusatzmodell für alle, die mehr zum Thema Käse erfahren wollen.
Sie sind nun seit 24 Jahren Lehrer. Jugendliche werden heute oft als wenig belastbar und interessiert beschrieben. Ein Vorurteil gegenüber dieser Generation? Absolut. Es gibt nach wie vor sehr motivierte Schülerinnen und Schüler, die etwas leisten wollen und im Leben sicher viel erreichen werden. Natürlich gibt es auch Jugendliche, die zunächst in der Klasse sitzen und selbst noch nicht genau wissen, warum sie dort sind. Bei manchen dauert es länger, bis der Knoten aufgeht. Aber wenn sie irgendwann verstehen, warum sie etwas tun, kann plötzlich sehr viel passieren. Ganz entscheidend sind dabei die Praktika, die die Schülerinnen und Schüler absolvieren müssen und wie sie dort aufgenommen und betreut werden. Wenn sie dabei gute Erfahrungen machen, laufen auch die anderen Schuljahre anders. Nimmt die Schule manche Fähigkeiten der Schüler oftmals gar nicht wahr? Viele können mehr, als wir in der Schule verlangen. Nehmen wir die Musik. Es gibt eine beträchtliche Zahl von Jugendlichen mit großen Talenten, von denen wir in der Schule wenig mitbekommen. Ist unser Schulsystem zu stark darauf ausgerichtet, dass alle ein bestimmtes Niveau erreichen und Ausreißer nach unten oder oben lästig sind?
Ich denke, die Rolle der Lehrpersonen muss sich verändern. Wir dürfen nicht immer alles vorgeben und anschließend genau das erwarten. Wir müssen uns öffnen, zuhören und begleiten und auch die Ideen der Jugendlichen selbst einbeziehen. Vor zwei Jahren wurde an der Landeshotelfachschule eine Modulprüfung eingeführt, die genau das fördert. Neben der klassischen Serviceprüfung können sich die Schülerinnen und Schülerinnen für den Weg der Modulprüfung entscheiden. Das bedeutet für sie Mehrarbeit – und das sagen wir ihnen auch ganz klar. Sie entwickeln dabei eigene Ideen, suchen ein Produkt aus und kümmern sich selbst darum, wie sie dieses bekommen, welche Informationen sie benötigen und wie sie es präsentieren wollen. Wir Lehrpersonen geben Tipps und begleiten sie in der Rolle eines Mentors. Ist solche Eigenverantwortung bereits Teil der Begabungsförderung? Die Jugendlichen kommen mit der Wirtschaft in Kontakt, müssen aus sich herausgehen, und dabei wachsen junge Menschen unheimlich. Das ist für ihre Zukunft relevant. In der Bewertung selbst geht es dann nicht darum, ob die Tischdecke bei der Präsentation einen Zentimeter zu kurz oder zu lang ist, sondern wie der Schüler seine Gäste begrüßt, ihnen gegenüber
Spannender Moment: Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule bei der Modulprüfung mit ihrem Ausbildner Toni Holzer (rechts). 18
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tritt und sie betreut und begleitet. Wenn jemand sich in der Vorbereitung für sein Produkt begeistert hat und diese Begeisterung anschließend auf seine Gäste übertragen kann, ist für mich sehr viel erreicht. Das braucht es ja später im Beruf. Wenn ich als Kellner die Carbonara auf der Tageskarte entsprechend präsentiere, werden die Gäste sie auch bestellen. Was ist Ihre Philosophie als Lehrer? Für mich ist entscheidend, die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn ich in die Klasse hineingehe, zählt in diesem Moment diese Stunde und nicht alles, was rundherum passiert. Eigene Probleme haben in der Klasse nichts zu suchen. Und: Lehrpersonen sind Menschen und können Fehler machen. Niemand weiß alles. Man kann sagen: Das weiß ich nicht, aber morgen gebe ich dir Bescheid. Gibt es nach 24 Jahren noch Momente, in denen Sie denken: Genau deshalb bin ich Lehrer geworden? Ja, sehr oft sogar. Ich treffe immer wieder ehemalige Schüler draußen in der Wirtschaft. Viele von ihnen sind begeistert von dem, was sie machen. Da denke ich manchmal, dass wir doch einiges richtig gemacht und ihnen eine Basis mitgegeben haben, auf der sie weiterbauen konnten. Wenn mir ein Schüler, den ich fünf Jahre begleitet habe, sagt, dass es eine schöne Zeit war, dann ist das eine coole Sache. Wer beruflich wie Sie ständig mit gutem Essen und gehobener Gastronomie zu tun hat – wie groß ist der Wert eines einfachen Tellers? Gerade das Einfache hat für mich einen großen Wert. Vor einem Jahr ist meine Mutter gestorben, bis dahin habe ich sie die vergangenen Jahre immer einmal pro Woche besucht. Zu sehen, wie zufrieden sie mit der Einfachheit war, hat mich immer wieder auf den Boden geholt. Auch kulinarisch – ihre Omeletten mit Preiselbeeren waren ein denkbar einfaches Gericht, aber unheimlich gut. // Interview: Verena Duregger
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RA Dr. Franz Complojer Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei www.schramm.it
Das Zivilgesetzbuch sieht in Artikel 1122-bis zwei besondere Fälle vor, in denen es dem einzelnen Kondominiumsteilhaber gestattet ist, gemeinsame Gebäudeteile für sich auf ausschließliche Weise zu nutzen: - das Installieren von Radio- und TV-Antennen sowie von Anlagen zur Datenübertragung; - das Anbringen von Anlagen für die Erzeugung erneuerbarer Energie, wie zum Beispiel Photovoltaikpaneele auf dem gemeinsamen Dach. Das Recht kann daher ausgeübt werden, ohne vorherige Genehmigung seitens der Versammlung der Miteigentümer. Diese kann lediglich eingreifen, falls durch den Einbau gemeinsame Gebäudeteile verändert werden. Für den Zweck der Planung und des Einbaus der Anlage ist auch das Betreten des ausschließlichen Eigentums der anderen Teilhaber gestattet. Es stellt sich hierbei jedoch die Frage nach der Größe der gemeinsamen Fläche, die der einzelne Teilhaber besetzen kann, damit den anderen Teilhabern die gleiche Nutzungsmöglichkeit eingeräumt wird. Dies auch deshalb, weil eine Photovoltaikanlage auch für eine einzelne Wohnung aus Rentabilitätsgründen eine bestimmte Mindestgröße aufweisen muss. Diesbezüglich wurden von den Gerichten verschiedene Kriterien erarbeitet. Eines ist jenes der Verhältnismäßigkeit zur Tausendsteltabelle. Jedem Teilhaber steht demnach eine Fläche im Verhältnis zu seinen Tausendsteln zu. Dieser Schlüssel hat den Vorteil der einfachen Anwendung, kann indes zu paradoxen Ergebnissen führen, z.B. bei Kondominien mit vielen kleinen Wohnungen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass die jedem Teilhaber vorbehaltene Fläche zu bescheiden ist, um eine wirtschaftlich sinnvolle Anlage zu ermöglichen. Gemäß einer anderen Rechtsmeinung sollen in jedem Fall mehrere Anlagen zugelassen werden, aber ohne strikte Anwendung des Verhältnismäßigkeitsprinzips. Auch dieser Schlüssel erscheint nicht unproblematisch, da einige Teilhaber dadurch zu kurz kommen könnten. Eine möglicher Lösungsansatz könnte darin bestehen, dass - bei Nichtanwendbarkeit des Verhältnismäßigkeitsprinzips - mittels Beschluss der Kondominiumsversammlung vorab allgemeine Kriterien für die Nutzung der gemeinsamen Gebäudeteile fest// gelegt werden.
STEUERBONI FÜR SANIERUNGSARBEITEN: MINDERUNGEN FÜR DAS JAHR 2027
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TIPPS VOM EXPERTEN
DAS ANBRINGEN VON PHOTOVOLTAIK AUF GEMEINSAMEN GEBÄUDETEILEN
Hannes Santi Anwärter Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Baumgartner.Partner GmbH Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Bruneck - www.baumgartner.tax
Wer an seiner Liegenschaft Sanierungsarbeiten durchführt oder diese noch plant, sollte die zeitliche Umsetzung genau prüfen. Im Jahr 2027 stehen zwar weiterhin einige Steuerbegünstigungen zur Verfügung, jedoch werden diese laut aktueller Rechtslage spürbar reduziert. Wiedergewinnungsarbeiten Für Wiedergewinnungsarbeiten gemäß Art. 16-bis TUIR können im Jahr 2026 grundsätzlich 36 % der begünstigten Ausgaben steuerlich abgesetzt werden. Handelt es sich um Arbeiten an der Hauptwohnung des Steuerpflichtigen, erhöht sich der Abzug auf 50 %. Zu den begünstigten Maßnahmen zählen insbesondere Umbauund Sanierungsarbeiten, die Installation von Photovoltaikanlagen, Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie Arbeiten zur Beseitigung architektonischer Barrieren. Ab dem Jahr 2027 werden die Fördersätze jedoch nach aktuellem Stand reduziert: Der erhöhte Steuersatz für die Hauptwohnung sinkt von 50 % auf 36 %, während der allgemeine Fördersatz von 36 % auf 30 % herabgesetzt wird. Auch beim Ökobonus drohen Kürzungen Von den geplanten Kürzungen betroffen ist auch der Ökobonus für energetische Sanierungen. Gefördert werden unter anderem Wärmedämmungen, der Austausch von Heizungsanlagen sowie Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung. Auch hier gelten 2026 noch die derzeit höheren Fördersätze, während ab 2027 eine Reduzierung vorgesehen ist. Möbelbonus läuft aus Der Möbelbonus ermöglicht derzeit einen Steuerabzug von 50 % der Kosten für Möbel und bestimmte Elektrogeräte, die im Zusammenhang mit einer begünstigten Sanierungsmaßnahme angeschafft werden. Die Ausgabenobergrenze beträgt dabei 5.000 Euro. Nach aktueller Rechtslage wird der Möbelbonus jedoch mit Jahresende 2026 auslaufen und ab 2027 nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer die Begünstigung noch nutzen möchte, sollte die entsprechenden Anschaffungen daher rechtzeitig tätigen. Zahlungen möglichst noch 2026 vornehmen Für die Inanspruchnahme der Steuerbegünstigungen bei privat genutzten Wohneinheiten ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Zahlung entscheidend. Wer also ohnehin eine Sanierung oder energetische Aufwertung seiner Immobilie plant, sollte die Umsetzung nicht unnötig aufschieben, da hinsichtlich der Steuerboni ab dem Jahr 2027deutliche Kürzungen in Kraft treten werden. //
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WIRTSCHAFT & UMWELT
HANDWERKSMEISTER MARTIN PEZZEI
„HANDWERK BRAUCHT GESCHICKTE HÄNDE UND AUCH KLUGE KÖPFE“ Rund 1.500 bis 1.600 Handwerksbetriebe gibt es im Pustertal. Sie sind meist klein strukturiert, bieten vielfältige Berufsmöglichkeiten und stehen zugleich vor Herausforderungen bei Nachwuchs, Arbeitsorganisation und Kosten. Ein Gespräch mit Martin Pezzei über die Bedeutung des Handwerks, Ausbildung, Frauen im Handwerk, Verspätungen auf Baustellen und die Rolle der künstlichen Intelligenz. PZ: Herr Pezzei, wie ist das Handwerk im Pustertal strukturiert? Martin Pezzei: Im Pustertal gibt es rund 1.500 bis 1.600 Handwerksbetriebe. Viele davon sind Ein-Personen-Unternehmen oder kleine Familienbetriebe. Im Durchschnitt arbeiten 3,2 bis 3,3 Personen pro Betrieb, rund 55 Prozent der Unternehmen kommen ohne weitere Angestellte aus. Das Spektrum reicht vom Bauhandwerk über Holz- und Metallverarbeitung bis hin zu Dienstleistungen und Lebensmittelhandwerk. Die Kleinstrukturiertheit hat auch Vorteile: Betriebe können flexibel reagieren und sich relativ rasch an neue Bedingungen anpassen. Was macht das Südtiroler Handwerk aus? Handwerk ist ein wichtiger Bestandteil der Südtiroler Wirtschaft. Die Betriebe schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und sind Teil der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Gleichzeitig ist die Qualität der Ausbildung ein wichtiger Faktor. Das duale Ausbildungssystem ermöglicht es jungen Menschen, theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung zu verbinden. Welche Bedeutung haben die örtlichen Netzwerke? In fast jeder Gemeinde gibt es Handwerkerortsgruppen. Sie bieten den Betrieben die Möglichkeit, gemeinsame Anliegen zu besprechen, mit den Gemeindeverwaltungen in Kontakt zu bleiben und die Entwicklung vor Ort mitzugestalten. Im Ober- und Unterpustertal finden regelmäßige Treffen statt, einmal jährlich auch gemeinsam. Daneben gibt es die Junghandwerker, die Generation Handwerk+ und die Frauen im Handwerk. Gerade bei den Frauen besteht noch Potenzial. Viele Berufe sind längst keine reine Männerdomäne mehr. Frauen sollten entsprechend ihren Fähigkeiten und Leistungen wahrgenommen werden. Handwerk braucht schließlich sowohl geschickte Hände als auch kluge Köpfe.
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Wie kann man junge Menschen für das Handwerk begeistern? Man muss früh zeigen, was Handwerk heute bedeutet. Praktika und Lehren sind ab 15 Jahren möglich, schulbegleitende Praktika bereits früher. Auch in den Mittelschulen wird das Handwerk vorgestellt. Veranstaltungen wie „Abenteuer Handwerk“ ermöglichen Kindern, verschiedene Berufe praktisch kennenzulernen. In der Intercable Arena in Bruneck können dabei rund 2.000 Grundschulkinder der dritten bis fünften Klasse an Berufsstationen und in LiveWerkstätten selbst Hand anlegen. Auch die „Kids Academy“ an der Berufsschule Bruneck verfolgt diesen Ansatz. Zwei Wochen lang arbeiten Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an einem konkreten Projekt und lernen verschiedene handwerkliche Tätigkeiten kennen. Hat man im Handwerk tatsächlich weniger Karrierechancen? Nein. Vom Lehrling gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln – etwa zum Vorarbeiter, Techniker oder Baustellenleiter, bis hin zur Selbstständigkeit oder Unternehmensführung. Auch die technische Entwicklung hat das Berufsbild verändert. In vielen Betrieben wird heute mit 3D-Programmen gearbeitet, es werden Renderings erstellt und Planer sowie Architekten unterstützt. In bestimmten Bereichen ist inzwischen auch der Weg von der beruflichen Ausbildung an die Universität möglich. Welche Rolle spielen die Eltern? Eine große. Das Handwerk wird gesellschaftlich teilweise noch unterschätzt. Eine gute berufliche Zukunft wird von manchen Eltern noch immer automatisch mit einem akademischen Bildungsweg verbunden. Gleichzeitig braucht es Betriebe, die bereit sind, Lehrlinge auszubilden. Fehlt der Nachwuchs, wirkt sich das langfristig auch auf das Angebot und die Kosten handwerklicher Leistungen aus. Sind Handwerker tatsächlich so teuer? Teuer ist relativ. Qualität und ein möglichst niedriger Preis lassen sich nicht beliebig miteinander verbinden. Eine Leistung muss entsprechend ihrer Qualität, des Zeitaufwands und der Verantwortung bezahlt werden. Hinzu kommt, dass im Handwerk vieles individuell angefertigt wird. Kunden können ihre Wünsche einbringen, gemeinsam wird nach einer passenden Lösung gesucht. Die geleistete Arbeit bleibt oft über Jahre sichtbar und
Handwerksmeister Martin Pezzei
spürbar – etwa bei Heizungen, Beleuchtungen oder Klimaanlagen. Dabei müssen auch Sicherheitsvorschriften berücksichtigt werden. Sicherheit sollte Vorrang vor rein ästhetischen Vorstellungen haben. Warum müssen Kunden häufig auf einen Handwerker warten? Die Planung ist für viele Betriebe anspruchsvoll. Einerseits müssen die Mitarbeiter ausgelastet sein, andererseits lassen sich Aufträge nicht beliebig weit im Voraus planen. Hinzu kommen Änderungen und Verschiebungen bei Bauvorhaben, Wetterbedingungen und oft sehr knapp kalkulierte Zeitpläne. Nicht selten werden Entscheidungen erst nach Wochen getroffen, anschließend soll alles möglichst schnell umgesetzt werden. Ein Handwerksbetrieb benötigt jedoch Vorlaufzeit, um Mitarbeiter, Material und Maschinen einzuplanen. Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz? Künstliche Intelligenz wird Handwerker auf Baustellen oder in Werkstätten nicht einfach ersetzen. Sie kann aber zeitaufwendige Büroarbeiten, Routineaufgaben und administrative Prozesse übernehmen. Dadurch kann mehr Zeit für jene Tätigkeiten bleiben, bei denen Erfahrung, Fachwissen und praktisches Können gefragt sind. Entscheidend wird sein, neue Technologien sinnvoll zu nutzen, ohne die handwerklichen Fähigkeiten aus dem Blick zu verlieren.
// Interview: Reinhard Weger
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KARTOFFELFEST UND KARTOFFELWOCHE IN NIEDERDORF
„Das Original“ feiert sein 15. Jubiläum Zum 15. Mal laden die bäuerlichen Organisationen, der HGV und der Tourismusverein zum Niederdorfer Kartoffelfest „das Original“ ein. Am 26. und 27. September 2026 dreht sich auf dem Von-Kurz-Platz, dem zentralen Platz von Niederdorf, alles um die „Puschtra-Erdäpfel“. Begleitet wird das Fest traditionell von der Kartoffelwoche, die bereits am 18. September beginnt.
Fotos: @KONI Studios
Das Kartoffelfest versteht sich als kleines, feines und bodenständiges Fest und wird auch heuer als Green Event ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen regionale Produkte, traditionelle Küche und die bäuerliche Kultur rund um die Kartoffel. Für das leibliche Wohl sorgen die Köche des HGV gemeinsam mit den örtlichen Bäuerinnen. Auf der Speisekarte stehen zahlreiche hausgemachte Spezialitäten, bei denen die Kartoffel die Hauptrolle spielt. Dazu gehören unter anderem eine Käsevariation der Sennerei Drei Zinnen mit Pellkartoffeln, Frischkäse und Apfelchutney, Kartoffeltaler mit Krautsalat, Kartoffel-Apfelsuppe und Schlutzkrapfen. Am Sonntag werden außerdem Tirtlan angeboten. Auch Süßspeisen dürfen nicht fehlen: Apfelküchlein mit Vanillesauce, Apfelstrudel sowie Schupfnudeln mit Apfelmus runden das kulinarische Angebot ab. Einige Gerichte verbinden dabei die Kartoffel mit einem weiteren regionalen Produkt – dem Apfel.
MUSIK, KINDERPROGRAMM UND BAUERNMARKT
Auch abseits der Kulinarik wird einiges geboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgen jeweils von 11 bis 17 Uhr „Paul & Martin“, „Feiwolawi“, die „Niederdorfer Böhmische“ sowie „Aaron & Heini“. Die jüngeren Besucher erwartet von 13 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Bastelangeboten, Foot Darts, einer Riesensandkiste, Clown Tino, Bobby dem Affen und weiteren Attraktionen. Auf dem Bauernmarkt präsentieren verschiedene Anbieter regionale und handgemachte Produkte. Das Angebot reicht von Kartoffeln und Gemüse über Honig, Brot und Backwaren bis hin zu Kuh- und Ziegenmilchprodukten, Säften, Aufstrichen, Kräuterprodukten, Frischfleisch und Wurstwaren. Auch Fisch, Getreide sowie gestrickte und genähte Waren werden angeboten.
KARTOFFELWOCHE VOM 18. BIS 27. SEPTEMBER
Bereits ab 18. September laden im Rahmen der Kartoffelwoche zwei Restaurants, eine Almhütte und ein Café zu speziellen Kartoffelgerichten ein. Bis einschließlich 27. September stehen traditionelle Spezialitäten ebenso auf den Speisekarten wie kreative Kartoffelmenüs. Mit dabei sind Adler Suite & Stube, das Restaurant Pizzeria Samyr, die Putzalm Niederdorf und das Apfelcaffee. Damit bietet die Kartoffelwoche die Möglichkeit, die Vielfalt der regionalen Knolle über mehrere Tage hinweg in unterschiedlichen Variationen kennenzulernen.
NACHHALTIG GEFEIERT
Das Kartoffelfest trägt die Zertifizierung „Green Event“. Dabei spielen unter anderem Ressourcenschonung, ein effizientes Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung eine wichtige Rolle. Auch die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gehört zu den Kriterien. So verbindet das Niederdorfer Kartoffelfest auch in seiner 15. Ausgabe regionale Küche, bäuerliche Tradition, Unterhaltung und Nachhaltigkeit. Weitere Informationen gibt es unter www.kartoffelfest.it sowie auf Facebook unter „Niederdorfer Kartoffelfest“. // PR-Info
WIRTSCHAFT & UMWELT
MÜHLWALD
Das Fernwärmenetz „Am Graben“ erweitert Insgesamt 19 Gebäude sollen ab der kommenden Heizsaison mit erneuerbarer Wärme versorgt werden. Die Bauarbeiten schreiten gut voran. Die Investition wurde dank der 30-Prozent-EFRE-Förderung möglich.
I
n der Zone „Am Graben“ in Mühlwald wird das bestehende Fernwärmenetz erweitert. Die Bauarbeiten haben im April 2026 begonnen und sollen im Herbst abgeschlossen werden. Insgesamt 19 Gebäude sollen an das Netz angeschlossen werden und künftig Wärme aus regionaler Biomasse beziehen. Dem Projekt ging eine längere Planungsphase voraus. Die Erweiterung war bereits in den vergangenen Jahren mehrfach geprüft und hinsichtlich ihrer technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit untersucht worden. Gemeinsam mit Techni-
Derzeit wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Leitungen zu den verschiedenen Gebäuden sollen zügig verlegt werden.
kern, Grundeigentümern und den zuständigen Behörden wurden verschiedene Varianten für die Erschließung ausgearbeitet. Nachdem 2024 die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen worden waren, entschied sich die Wasserkraftwerk Mühlwald AG für die Umsetzung und erweiterte zunächst die bestehende Versorgungszone.
FÖRDERUNG ERMÖGLICHT UMSETZUNG
Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung war eine im Dezember 2025 ausgeschriebene Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Für das Projekt wurde eine Förderung in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten zugesagt. Nach Angaben der Wasserkraftwerk Mühlwald AG war diese Unterstützung entscheidend für die wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens. Die Bauarbeiten werden von der Firma Kirchler Christian durchgeführt. Die Fernwärmeleitungen werden in einer Tiefe von rund einem Meter verlegt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die beanspruchten Flächen wiederhergestellt werden. Die neue Infrastruktur soll bereits in der Heizsaison 2026/27 zur Verfügung stehen.
WÄRME AUS LOKALER BIOMASSE
Das ist Zentimeterarbeit: Die Bäume links und rechts sollen stehen bleiben. 22
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Das Fernwärmesystem in Mühlwald wird nach Angaben des Betreibers bereits heute nahezu vollständig mit lokaler Biomasse betrie-
gespart werden. Gleichzeitig wird mit einer Verringerung des CO₂-Ausstoßes um rund 119 Tonnen pro Jahr gerechnet. Neben der Erweiterung der Wärmeversorgung steht damit auch die Verringerung des Einsatzes fossiler Energieträger im Mittelpunkt des Projekts. Die Nutzung regionaler Biomasse soll zudem dazu bei-
tragen, die Wertschöpfung innerhalb des Tales zu halten. Während der Bauarbeiten kommt es im Bereich „Am Graben“ zu Straßensperren und Einschränkungen für Anrainer. Die Wasserkraftwerk Mühlwald AG bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis für die damit verbundenen Beein// mw trächtigungen.
25 JAHRE HEUGABEL IN INNICHEN
HANDWERK, LANDWIRTSCHAFT UND DER GENUSS Seit 25 Jahren verbindet die Heugabel Landwirtschaft, Handwerk, Gastronomie und Tourismus. Aus der Idee, heimische Produkte stärker in den Mittelpunkt zu rücken und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus zu fördern, ist im Laufe der Jahre ein fester Bestandteil des lokalen Veranstaltungskalenders geworden. Heuer steht am 12. und 13. September 2026 das 25-jährige Bestehen im Mittelpunkt des traditionellen Festes.
Jahre zu einem Treffpunkt für Einheimische und Gäste entwickelt und verbindet dabei Landwirtschaft, Handwerk, Gastronomie und Tourismus. Dabei sollen vor allem lokale Produkte, Handwerk, Musik und kulinarische Spezialitäten im Vordergrund stehen. // hei
© Foto: H. Wisthaler
Entstanden ist die Heugabel vor einem Vierteljahrhundert mit Unterstützung von Thomas Peintner. Auch der Name verweist auf die ursprüngliche Idee: „Heu“ steht für die bäuerlichen Produkte, die „Gabel“ für deren Verarbeitung und die kulinarischen Spezialitäten, die im Rahmen der gastronomischen Spezialitätenwochen angeboten werden. Beim Handwerks- und Bauernmarkt stehen regionale Erzeugnisse, traditionelles Handwerk und kulinarische Spezialitäten im Mittelpunkt. Bäuerliche Produkte und handgefertigte Waren geben Einblick in die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft und des regionalen Handwerks. Für die Bewirtung sorgen die Bauernjugend, die Bäuerinnen und die Senioren im Bauernbund. Auf die Besucher wartet eine Auswahl regionaler Gerichte und Spezialitäten. Dazu gibt es an beiden Tagen ein Musikprogramm. Am Samstagnachmittag spielen unter anderem die Bergdiamanten. Am Sonntag sorgen die Uinichna Speckbruatbuibn und die Original Burggräfler für musikalische Unterhaltung. Das Jubiläumsfest bietet Gelegenheit, auf die 25-jährige Geschichte der Heugabel zurückzublicken. Die Veranstaltung hat sich über die
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ben. Auch die neu erschlossene Zone „Am Graben“ soll künftig mit Wärme aus Biomasse aus dem Mühlwalder Tal versorgt werden. Mit dem Anschluss der 19 Gebäude können bestehende Öl- und ältere Holzheizungen ersetzt werden. Laut Projektangaben sollen dadurch jährlich rund 539.000 Kilowattstunden nicht erneuerbare Primärenergie ein-
Alle Fotos: Wisthaler
12.09. – 13.09.2026 INNICHEN
Samstag & Sonntag 10 – 18 Uhr | Pflegplatz
Bauern- & Handwerksmarkt mit Heugabelfest
TOURIST INFO INNICHEN - T +39 0474 913 149 - www.innichen.it
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ALKO IN VINTL
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DIE GROSSE ANERKENNUNG Das Alko-Werk Vintl gewann bei den Alko-internen „Project of the Year Awards 2025“ gleich zwei von drei Auszeichnungen. Am Wettbewerb beteiligten sich Produktionsstandorte der gesamten AlkoGruppe. Ausgezeichnet wurden Projekte, die den Betrieb verbessern und die Zusammenarbeit langfristig stärken. Der erste Preis ging an das Projekt „Live Shopfloor Data – Pioneers“ in der Kategorie Innovation. Dabei wurden Maschinen und Arbeitsplätze digital miteinander verbunden. Produktionsdaten stehen nun in Echtzeit zur Verfügung. So können Störungen schneller erkannt, Abläufe verbessert und die Produktion effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig spart das Projekt Kosten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Werkes. Den zweiten Preis erhielt Alko Vintl in der Kategorie „Zusammenarbeit und Integration“ für das Projekt „Drehstabfertigung
– Zusammenarbeit Vintl – Zentrale“. Ein Drehstab ist das wichtigste Federungselement der Alko-Achsen für Wohnmobile und Nutzfahrzeuge. Er sorgt dafür, dass Unebenheiten auf der Straße abgefedert werden und das Fahrzeug sicher und komfortabel fährt. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass sie eine leistungsfähige Federung auf sehr kleinem Bauraum ermöglicht – Der Geschäftsführer Gerd Stoll von Alko Vintl bei der Preisein wichtiger Pluspunkt beson- übergabe durch den COO der Alko Vehicle Technology Gruppe, Dr. Mahmud Al-Haj Mustafa. ders bei Wohnmobilen. Durch das Projekt wurde die Fertigung dieser wich- Alko-Geschäftsführung von Vintl entschied tigen Bauteile nach Vintl geholt und voll- sich, die gesamte Gewinnsumme der Mut-Soständig automatisiert. zialstiftung von Bruneck zu übergeben. Die Die beiden Auszeichnungen zeigen, dass Organisation unterstützt Menschen in Südsich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tirol, die durch schwere Krankheiten, Naturaus Vintl und Umgebung mit großem Ein- katastrophen oder finanzielle Notlagen unsatz, Fachwissen und in Teamarbeit einbrin- verschuldet in schwierige Lebenssituationen gen und so Spitzenleistungen entstehen. Die geraten sind. // gs
TOBLACHER GESPRÄCHE
MITREDEN ÜBER DEN TOURISMUS VON MORGEN
Tourismus. Seit 40 Jahren nichts gelernt?
Toblacher Gespräche Zweisprachige Veranstaltung. Für alle frei und kostenlos. www.toblacher-gespraeche.it 24
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ie kann T o u rismus funktionieren, ohne Natur, Orte und Menschen zu überfordern? Darum geht es bei den Toblacher Gesprächen 2026. Zum Auftakt am Freitag, 25. September um 18 Uhr feiert Karin Dureggers Dokumentarfilm „Schöne Aussicht Die Toblacher Gespräche stehen wieder an. Heuer (?)“ Premiere. Die geht es um den Tourismus. Regisseurin zeigt kuriose und skurrile Auswüchse des Übertourismus in Südtirol. Am Samstag, 26. September begrüßen David Hofmann und Jess Delves vom Leitungsteam die Gäste. Die Germanistin Ulrike Kindl, die an der Universität Venedig lehrte und unter anderem zu Begriffsgeschichte und Erzählforschung arbeitete, untersucht Overtourism zwischen sich erfüllender und widerlegender Prophezeiung. Die italienische Journalistin und Schriftstellerin Cristina Nadotti, Autorin des Buches „Il turismo che non paga“, fragt nach den Grenzen des Tourismus in den Bergen und nach seinen Folgen für Umwelt und lokale Gemeinschaften. Beiträge aus der Praxis und eine Diskussion beziehen am Nachmittag lokale Expertinnen, Experten und das Publikum mit ein. Die zweisprachige Veranstaltung ist offen und kostenlos. Sie endet am Samstag um 17.30 Uhr mit einem Aperitif. Eine Anmeldung ist erwünscht unter // ml www.toblacher-gespraeche.it.
HEIMATPFLEGEVERBAND LÄDT ZUM GROSSEN SYMPOSIUM
Tourismus ist für unser Land ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und zugleich ein Thema, das zunehmend kontrovers diskutiert wird. Er schafft Arbeitsplätze und Einkommen, verändert aber auch Landschaften, Ortsbilder, Mobilität und gesellschaftliche Strukturen. Die Veranstaltungsreihe „Über Tourismus reden“ des Südtiroler Heimatpflegeverbands in Zusammenarbeit mit dem Verein „Politis“ nimmt diese Entwicklungen unter die Lupe. Von September bis November stehen in Bruneck und Bozen (Schlussveranstaltung) sieben Abende mit Fachleuten aus Tourismusforschung, Mobilität, Raumplanung, Klimaforschung und Kulturwissenschaft auf dem Programm. Bei der Veranstaltungsreihe geht es sowohl um die Entwicklung Südtirols als Tourismusdestination als auch um die Rolle der Menschen als Reisende. Nach den jeweiligen Impulsen ist Zeit für Fragen und Diskussion mit dem Publikum. Den Auftakt bildet am 10. September 2026 im Nobis in Bruneck ein Gespräch mit Harald Pechlaner, Inhaber des Lehrstuhls für Tourismus an der Katholischen Universität Eichstätt und Leiter des Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement von Eurac Research. Unter dem Titel „Die Gesellschaft auf Reisen – eine Reise in die Gesellschaft“ geht es um die Frage, ob der Tourismus angesichts seines weltweiten Wachstums noch zukunftsfähig ist. Am 17. September steht die Mobilität im Mittelpunkt. Der Brunecker Volkswirt und Verkehrsexperte Hanspeter Niederkofler spricht über touristische Freizeitmobilität, Verkehrsbelastung und die Möglichkeiten, Gäste stärker mit Bus und Bahn statt mit dem eigenen Auto reisen zu lassen. Mit den Auswirkungen touristischer Bauten auf die Landschaft beschäftigt sich am 24. September der Planer und Gestalter Albert Willeit. Unter dem Titel „Landschafts(zer) störung durch touristische Bauten“ geht es unter anderem um Hotels, Ferienwohnungen, Aufstiegsanlagen und Freizeitinfrastrukturen. Am 29. September richtet sich der Blick auf den Klimawandel. Philipp Corradini vom Institut für Regionalentwicklung
und Standortmanagement von Eurac Research spricht über veränderte Schneeverhältnisse, Trockenperioden, Naturgefahren und die Frage, wie sich alpine Tourismusregionen an neue Bedingungen anpassen können.
DIE GRENZEN DES TOURISMUS
Besonders unmittelbar für Bruneck und Südtirol ist das Thema des Abends am 8. Oktober: „Tourismus in Maßen statt in Massen“. Nach Impulsen von Hannes Niederkofler, Stadtrat der Stadtgemeinde Bruneck, und Hannes Kronbichler, Präsident von Bruneck Kronplatz Tourismus, folgt eine Podiumsdiskussion mit Claudia Plaikner, Judith Rainer und Hannes Niederkofler. Im Mittelpunkt stehen die Grenzen des touristischen Wachstums und die Frage,
wie Tourismus und Lebensqualität miteinander vereinbar bleiben. Am 15. Oktober geht es um die Alpen als Sehnsuchtsraum, Lebensraum und Freizeitdestination. Kurt Luger von der Universität Salzburg beschäftigt sich unter dem Titel „Ver-reiste Berge“ mit den Auswirkungen des Tourismus auf Natur, Infrastruktur und Bevölkerung. Den Abschluss bildet am 10. November im Waltherhaus in Bozen der Historiker und Essayist Hans Heiss. Unter dem Titel „Trophäen unserer Zeit: Ein Selfie vom Hotspot“ richtet er den Blick auf den weltweiten Massentourismus, den Klimawandel und die Frage, welche Rolle Reisende selbst in dieser Entwicklung spielen.
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VOR- UND NACHTEILE DES MASSENTOURISMUS
Moderiert werden die Veranstaltungen von Thomas Benedikter, Wirtschaftswissenschaftler, Sachbuchautor und Publizist sowie Mitarbeiter des Heimatpflegeverbands Südtirol und Mitbegründer von Politis. Die Veranstaltungen finden jeweils im Nobis in Bruneck statt, der Abschlussabend hingegen im Waltherhaus in Bozen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Spende ist erwünscht. // rewe
„ÜBER TOURISMUS REDEN“ 10.09., 18 Uhr: Die Gesellschaft auf Reisen – Harald Pechlaner, Bruneck 17.09., 18 Uhr: Zu viel Erreichbarkeit – Hanspeter Niederkofler, Bruneck 24.09., 18 Uhr: Landschafts(zer)störung durch touristische Bauten – Albert Willeit, Bruneck 29.09., 19 Uhr: Der Berg im Wandel – Philipp Corradini, Bruneck 08.10., 18 Uhr: Tourismus in Maßen statt in Massen – Podiumsdiskussion, Bruneck 15.10., 18 Uhr: Ver-reiste Berge – Kurt Luger, Bruneck 10.11., 18 Uhr: Trophäen unserer Zeit: Ein Selfie vom Hotspot – Hans Heiss, Bozen Eintritt: keine Anmeldung erforderlich Veranstalter: Heimatpflegeverband Südtirol in Zusammenarbeit mit POLItiS // Weitere Informationen: www.hpv.bz.it
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STROMPREISE BLEIBEN HOCH
SCHAUFENSTER
ALPERIA SETZT WEITER AUF PREISSTABILITÄT FÜR SÜDTIROL Die Strompreise an den Energiemärkten bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau und unterliegen starken Schwankungen. Viele Familien fragen sich, wie sich die Kosten in den kommenden Jahren entwickeln werden. Mit dem Angebot „Alperia Direct Südtirol“ bietet Alperia den Haushalten im Land einen Strompreis von 0,105 €/kWh, der aktuell unter dem Marktpreis liegt und für fünf Jahre fixiert werden kann. Im Interview erklärt Generaldirektor Luis Amort, warum Preisstabilität heute wichtiger ist denn je und welche Vorteile ein langfristiger Fixpreis bietet. Frage: Die Strompreise sind weiterhin hoch und die Märkte bleiben volatil. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation? Luis Amort: Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie stark Energiepreise von internationalen Märkten, geopolitischen Ereignissen und wirtschaftlichen Unsicherheiten beeinflusst werden können. Auch heute sehen wir nach wie vor ein hohes Preisniveau und eine große Volatilität. Viele Haushalte wünschen sich deshalb vor allem eines: Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Genau hier setzt unser Angebot „Alperia Direct Südtirol“ an. Was unterscheidet „Alperia Direct Südtirol“ von anderen Stromangeboten? Mit „Alperia Direct Südtirol“ bieten wir unseren Kundinnen und Kunden einen fixen Strompreis für fünf Jahre. Damit schützen wir sie vor möglichen zukünftigen Preisschwankungen und geben ihnen langfristige Sicherheit. Besonders wichtig ist dabei, dass unser Preis aktuell unter dem Marktpreis liegt. Wer sich heute für das Angebot entscheidet, profitiert also nicht nur von Stabilität, sondern auch von attraktiven Konditionen. Wie kann Alperia einen Preis unter Marktwert anbieten? Der Grund liegt in unserer starken regionalen Verankerung. Ein großer Teil unseres Stroms stammt aus Südtiroler Wasserkraftwerken. Diese langfristig verfügbare, erneuerbare Energie ermöglicht es uns, unseren Kundinnen und Kunden stabile und wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Unser Ziel ist es, den Mehrwert der lokalen Energieproduktion direkt an die Menschen im Land weiterzugeben. 26
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Luis Amort, Generaldirektor Alperia
Warum ist ein Fixpreis gerade jetzt interessant? Weil Unsicherheit teuer werden kann. Wer einen variablen Tarif hat, ist den Entwicklungen an den Energiemärkten unmittelbar ausgesetzt. Niemand kann heute mit Sicherheit vorhersagen, wie sich die Preise in den kommenden Jahren entwickeln werden. Ein Fixpreis schafft Klarheit: Die Kunden wissen genau, womit sie rechnen können und müssen sich nicht laufend mit der Entwicklung der Strombörsen beschäftigen. Manche Kunden befürchten, sich mit einem Fixpreis langfristig zu binden. Was entgegnen Sie darauf? Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass man mit einem Fixpreis automatisch einen hohen Preis fixiert. Entscheidend ist jedoch das Einstiegsniveau. Wenn ein Angebot bereits heute unter dem Marktpreis liegt, bedeutet ein Fixpreis vor allem Sicherheit und Schutz vor möglichen zukünftigen Anstiegen. Viele Kundinnen und Kunden schätzen genau diese Kombination aus günstigen Konditionen und langfristiger Stabilität. Der Strommarkt entwickelt sich zunehmend in Richtung dynamischer Tarife. Ist „Alperia Direct Südtirol“ davon betroffen? Nein. Bei „Alperia Direct Südtirol“ bleibt der Preis konstant. Unsere Kundinnen und Kunden müssen sich nicht mit stündlichen oder viertelstündlichen Börsenpreisen beschäftigen und ihr Verbrauchsverhalten nicht laufend an Marktbewegungen anpassen. Wir setzen bewusst auf Einfachheit, Transparenz und Verlässlichkeit.
Warum entscheiden sich aktuell so viele Haushalte für langfristige Fixpreisangebote? Viele Menschen möchten ihr Familienbudget besser planen können. Nach den starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre ist das Bedürfnis nach Sicherheit besonders groß. Ein langfristiger Fixpreis schafft Vertrauen, schützt vor Überraschungen auf der Stromrechnung und sorgt für mehr Gelassenheit im Alltag. Genau deshalb sehen wir derzeit eine hohe Nachfrage nach stabilen und transparenten Angeboten. Wie können Interessierte auf „Alperia Direct Südtirol“ umsteigen? Interessierte können sich jederzeit in einem unserer Alperia-Energy-Points beraten lassen. Neukunden haben außerdem die Möglichkeit, das Angebot bequem online abzuschließen. Bestehende Alperia-Kunden können den Wechsel einfach über ihren digitalen Kundenbereich vornehmen. Unser Ziel ist es, den Zugang zu einem sicheren und langfristig planbaren Strompreis so unkompliziert wie möglich zu gestalten. // PR-Info
www.alperia.eu
GESUNDHEIT UND PRÄVENTION IM MITTELPUNKT
Wir bewegen! SCHAUFENSTER
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Seit 25 Jahren steht Physiofit für Fitness, Rehabilitation und gesundheitsorientiertes Training für Menschen unterschiedlichen Alters. Ein Team aus Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern entwickelt und betreut die Trainingsprogramme und begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während ihres Trainings.
Im vergangenen Jahr wurden die Räumlichkeiten umgebaut. Dabei konnten sowohl die beiden Trainingsbereiche als auch die Umkleideräume erweitert werden. Offen gestaltete Räume und eine große Fensterfront sorgen für eine helle und angenehme Atmosphäre. Die Räume sind zudem barrierearm gestaltet und über einen Aufzug erreichbar.
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Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, Kraft und Beweglichkeit zu erhalten und damit alltägliche Tätigkeiten zu erleichtern. Auch Ausdauer, Koordination und Gleichgewicht lassen sich durch gezieltes Training fördern. Das kann insbesondere im höheren Alter helfen, die Selbstständigkeit möglichst lange zu bewahren und das Sturzrisiko zu reduzieren. Darüber hinaus kann körperliche Aktivität das allgemeine Wohlbefinden unterstützen, Stress abbauen und sich positiv auf Schlaf, Konzentration und Stimmung auswirken. Ziel ist es, Bewegung möglichst lange als selbstverständlichen Teil des Alltags zu erhalten.
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KIRCHE & GLAUBEN
STEINHAUS
Vom Widum zum leistbaren Wohnen Was tun mit einem alten Widum, das in die Jahre gekommen ist? In Steinhaus hat die Pfarrei eine gute Antwort gefunden: Das um 1911 errichtete und mittlerweile stark sanierungsbedürftige Gebäude wird nicht einfach aufgegeben, sondern in vier Wohnungen für gemeinnütziges und leistbares Wohnen umgewandelt. Ein engagiertes Projekt, das Tradition, Dorfgeschichte und sozialen Wohnbau miteinander verbindet.
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eistbares Wohnen, ein Schlagwort, das durch alle Medien geistert. Wie kann man dazu etwas beitragen? Der Verwaltungsrat der Pfarrei Steinhaus hat sich darüber Gedanken gemacht und ist zu einer pragmatischen Lösung gekommen. Das Widum in Steinhaus soll baulich umgestaltet und in Einheiten für gemeinnütziges Wohnen umgewandelt werden. Zumal ein Landesgesetz verabschiedet wurde, das einen Beitrag für leistbares Wohnen von 55 Prozent der Baukosten bereitstellt. Dass ein Verwaltungsrat einer Pfarrei sich als Bauherr betätigt, ist nicht alltäglich, doch Priska Stolzlechner, Klara Hofer und Manfred Mölgg haben zusammen mit Pfarrer Stefan Stoll diese Herausforderung angenommen. Sie verpflichten sich bis zum Bauende im Verwaltungsrat tätig zu bleiben um eine Kontinuität in der Bauphase zu gewährleisten. Mit Architekt Martin Mairegger wurde ein kompetenter Projektant gefunden, der in allen Belangen seine Unterstützung anbietet. Das Widum befindet sich im Dorfzentrum von Steinhaus, mitten in einem Ensemble aus denkmalgeschützten Gebäuden, deshalb soll der Ensembleschutz und nicht der Denkmalschutz beachtet werden. Gestalterisch wird das neue Gebäude den
Ich würde dir gerne eine Geschichte erzählen.
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Das alte Widum in Steinhaus (im Bild) soll einem Neubau weichen.
neuen Bestimmung zugeführt. Vor dem Abriss konnte die Feuerwehr von Steinhaus/St. Jakob/St. Peter noch eine Feuerwehrprobe im alten Gebäude durchführen, bei der niemand Rücksicht auf allfällige Wasserschäden nehmen musste. Pfarrer Stefan Stoll ließ es sich nicht nehmen, die Grundsteinlegung selbst durchzuführen. Dabei hat er auch ein Kästchen mit gesegneten Gegenständen, wie einem Rosenkranz, einem Pfennig und einem selber verfassten Gedicht eingemauert. „Damit beim
Charakter des alten Widums behalten, deshalb wurde auch auf die Empfehlungen des Denkmalamtes geachtet. Einstimmig genehmigt vom Pfarrgemeinderat konnte das Projekt auch im Bauamt der Gemeinde ein positives Gutachten erringen und wurde beim ersten Antrag genehmigt. Einem Durchführen des Projekts stand nichts mehr im Wege.
VIELE PACKEN MIT AN
Freiwillige Helfer entrümpelten das Haus mit seiner ganzen Geschichte, die das Dorf über Jahrzehnte geprägt hat. Einige noch gut erhaltene Möbel fanden eine neue Verwendung und einige Erinnerungsstücke wurden einer
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Eine Feuerwehrprobe am und im Gebäude kurz vor dem Abriss.
KIRCHE & GLAUBEN Alle Fotos: Privat
Ehrwürdige Nachbarhäuser prägen das Dorfbild, das Widum soll architektonisch angepasst werden.
Bau alles gut geht…“, wie er meinte. Auf die Frage ob er nach den Erfahrungen beim Bau den Maurerberuf eventuell selber gerne ausüben würde, meint er diplomatisch: „Ich sehe, was die Arbeiter leisten müssen, eine sehr anstrengende Arbeit… !“ Die Bauarbeiten schreiten voran, drei Wohnungen zu je 76 Quadratmetern und eine Einheit mit 66 Quadratmetern Größe wer-
den nach Fertigstellung an Einheimische zum Landesmietpreis vermietet. Es können sich Familien mit Bedarf melden, die Wohnungen werden voraussichtlich im nächsten Frühjahr fertiggestellt und möbliert vermietet. Mit den Mieteinnahmen werden die restlichen Baukosten bezahlt. Eigentlich eine einfache Rechnung, vielleicht findet dieses Vor-
Pfarrer Stefan Stoll und Architekt Martin Mairegger bei der Betonierung des Fundaments
zeigeprojekt Nachahmer im ganzen Land, das wie allgemein bekannt unter einem Mietnotstand leidet. // mg
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VEREINE & VEREINSLEBEN
DIE SOMMERBETREUUNG IM PUSTERTAL
BEWÄHRTES ANGEBOT MIT FINANZIELLEN HERAUSFORDERUNGEN Die Betreuung für Kinder und Jugendliche hat sich im Pustertal in den letzten zehn Jahren stark ausgeweitet. Die verschiedenen Trägervereine sehen allerdings beim Fördersystem noch großen Handlungsbedarf. Das Land muss nachbessern. Eine Spurensuche. Die Sommerbetreuung ist für viele Familien im Pustertal zu einem wichtigen Bestandteil der Ferienplanung geworden. Auch im Sommer 2026 wurde in zahlreichen Gemeinden ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen umgesetzt. Nach Angaben des Bildungswegs Pustertal (BIWEP) hat sich die Betreuungskapazität in Südtirol innerhalb der vergangenen zehn Jahre vervierfacht. Der Ausbau sei vor allem durch die Zusammenarbeit von Gemeinden, Vereinen und der Familienagentur des Landes möglich geworden. Das Angebot reicht von klassischen Ferienprogrammen über Freizeitaktivitäten bis hin zu Bildungs- und Erlebnisangeboten. Damit trägt die Sommerbetreuung wesentlich dazu bei, Familien während der Ferienzeit zu entlasten.
LOB FÜR BETREUUNGSPERSONAL UND VEREINE
Der Bildungsweg Pustertal nimmt die Sommermonate zum Anlass, den zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern sowie den Trägeror-
Wir spielen gerne ganze Tage lang: Heile Welt bei den Sommerangeboten, aber die Landesverwaltung muss bei den Finanzen nachbessern.
ganisationen für ihren Einsatz zu danken. „Unsere Sommerbetreuerinnen und -betreuer leisten tagtäglich eine hervorragende Arbeit“, erklärt Irmgard Pörnbacher, Leiterin des Biwep und der Plattform Kinderzeit. Mit Kreativität, Engagement und dem notwendigen Feingefühl würden sie den Kindern abwechslungsreiche Ferienerlebnisse und einen sicheren Rahmen bieten. Auch die Arbeit der Trägervereine wird hervorgehoben. Hinter den Betreuungsangeboten stehen vielfach ehrenamtlich tätige Vorstände und Vereinsverantwortliche, die neben der Organisation auch administrative Aufgaben übernehmen.
FÖRDERUMSTELLUNG SORGT FÜR VERZÖGERUNGEN
Gleichzeitig stehen die Organisationen laut Biwep vor erheblichen finanziellen und administrativen Herausforderungen. Grund dafür ist eine Umstellung des Fördersystems der Familienagentur. Im laufenden Jahr kam es dadurch zu Verzögerungen bei der Auszahlung bereits zugesagter Förderbeiträge. Für die Träger bedeutet dies, dass teilweise erhebliche Summen vorfinanziert werden mussten. Personalkosten, Material und Verpflegung müssen unabhängig vom Zeitpunkt der Förderauszahlung bezahlt werden. Besonders für ehrenamtlich geführte Vereine kann eine solche Situation zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden. Dass die Sommerbetreuung dennoch ohne größere Unterbrechungen durchgeführt werden konnte, führt der Biwep auch auf den Einsatz der Vereinsverantwortlichen zurück. Sie hätten zusätzliche organisatorische und bürokratische Aufgaben übernommen und damit dazu beigetragen, dass die Verzögerungen nicht unmittelbar zulasten der Familien gingen.
FORDERUNG NACH VERLÄSSLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN WERDEN LAUTER
Für die kommenden Jahre fordert der Bildungsweg Pustertal deshalb eine verlässliche und möglichst unbürokratische Gestaltung der Förderabwicklung. Die Trägerorganisationen müssten ihre Angebote finanziell planen können, ohne größere Beträge über längere Zeit vorfinanzieren zu müssen. Gerade weil ein wesentlicher Teil der Sommerbetreuung von Vereinen und Organisationen des Dritten Sektors getragen wird, seien stabile Rahmenbedingungen notwendig. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt gleichzeitig, welchen Stellenwert die Angebote inzwischen für Familien haben: Eine funktionierende Sommerbetreuung ist für viele berufstätige Eltern zu einem wichtigen Baustein bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geworden. Umso wichtiger sind aus Sicht des Biwep verlässliche Strukturen, damit das stark ausgebaute Angebot auch künftig erhalten bleiben kann. 30
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VEREINE & VEREINSLEBEN
DAS PRINZIP „BUDO EDUCATION“ MIT LIDOO
Inklusion als gelebte Gemeinschaft und mehr Die Brunecker Sektion Yoseikan Budo und Fitness verbindet Bewegung, Verantwortung und Gemeinschaft. Seit 22 Jahren beschäftigt sich der Verein mit der Frage, wie Inklusion im Vereinsalltag konkret gelebt werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das pädagogische Konzept „Budo Education“, das von Dr. Roman Patuzzi entwickelt wurde und Bewegung mit persönlicher Entwicklung und sozialem Lernen verbindet.
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abei sollen nicht Einschränkungen, sondern die individuellen Fähigkeiten und Stärken jedes Einzelnen im Vordergrund stehen. Respekt, Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein werden nicht nur vermittelt, sondern im gemeinsamen Training und im täglichen Miteinander praktisch erlebt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen.
„LIDOO INKLUSION“ SCHAFFT NEUE MÖGLICHKEITEN
Im vergangenen Jahr wurde mit „Lidoo Inklusion“ ein weiteres Projekt ins Leben gerufen. Es soll Jugendlichen mit besonderen Be-
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dürfnissen Möglichkeiten bieten, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Lernen, Bewegung, Selbstständigkeit und Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Schwimmbadbar im Brunecker Freischwimmbad, die während der drei Sommermonate ergänzend zum Sommercamp betrieben wird. Die Jugendlichen übernehmen dort konkrete Aufgaben und sind in verschiedene Arbeitsbereiche eingebunden. Dadurch sammeln sie praktische Erfahrungen, lernen Arbeitsabläufe kennen, übernehmen Verantwortung und erleben sich als Teil eines Teams. 2026 sind bereits zwölf Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in das Projekt eingebunden. Sie sind dabei nicht nur Teilnehmer eines Betreuungsangebotes, sondern wirken aktiv am Betrieb mit. Die Übernahme konkreter Aufgaben soll Selbstständigkeit und Selbstvertrauen stärken und gleichzeitig zeigen, welchen Beitrag jeder Einzelne zu einer Gemeinschaft leisten kann.
FUNDIERTE FACHLICHE BEGLEITUNG
Fachlich begleitet wird „Lidoo Inklusion“ wie bereits das Sommercamp von Dr.in Sarah Patuzzi und einem Team von Fachkräften. Die Betreuung orientiert sich an den individuellen Voraussetzungen, Interessen und Stärken der Jugendlichen. Für die tägliche Organisation und Leitung des Betriebs ist der erfahrene Erzieher Armin Trebo verantwortlich. Das Projekt versteht Inklusion dabei nicht als einseitige Unterstützung, sondern als gemeinsames Miteinander. Auch für die übrigen Mitarbeiter, Familien, Gäste und Besucher ergeben sich Möglichkeiten zur Begegnung und zum gegenseitigen Kennenlernen. Für Yoseikan Budo und Fitness ist Inklusion entsprechend mehr als ein zeitlich begrenztes Projekt. Sie soll als Teil der Vereinsarbeit langfristig gelebt werden – beim Sport ebenso wie bei gemeinsamen Aktivitäten und im Arbeitsalltag. Das Prinzip Budo Education bildet dabei die Grundlage: Menschen sollen voneinander lernen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam wachsen können. Die Schwimmbadbar „Lidoo Inklusion“ freut sich selbstverständlich über jeden Besuch. Jeder Besuch trägt dazu bei, Begegnung zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und die Idee einer offenen, wertschätzenden und inklusiven Gemeinschaft weiterzutragen. // Jp
VEREINE & VEREINSLEBEN
Die rührige Mannschaft.
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Brixen Villanders
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VEREINE & VEREINSLEBEN
Chor mit Orchester, Solisten und Dirigentin.
STADTPFARRCHOR BRUNECK
MIT MOZART IN EINE NEUE CHOR-ÄRA
Auf dem Programm stand die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, die der Chor mit einem stimmigen und harmonischen Klangbild präsentierte. Unterstützt wurde das Ensemble von einem hochkarätigen Solistenquartett mit Ira Winkler (Sopran), Christine Marsoner (Alt), Jonas Pietersteiner (Tenor) und Josef Hofer (Bass).
Alle Fotos: Theo Stammer
Mit festlichen Klängen hat der Stadtpfarrchor Bruneck am 15. August 2026 das Hochfest „Maria Himmelfahrt“ musikalisch gestaltet. Gleichzeitig war der Gottesdienst der erste große Auftritt unter der Leitung der neuen Chorleiterin Maria Craffonara.
Der Stadtpfarrchor singt ein Trinklied auf dem Pfarrplatz von Bruneck. Rechts Maria Craffonara.
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Eine besondere kirchenmusikalische Note erhielt der Festgottesdienst durch das „Ave Maria“ von Hubert Dorigatti für Sopran, Streichquartett und Fagott-Solo. Sopranistin Ira Winkler und Fagottist Matthias Veggetti interpretierten das Werk gemeinsam mit dem Streichquartett einfühlsam. Nach dem Gottesdienst klang der Festtag bei einem gemütlichen Umtrunk auf dem Pfarrplatz aus. Der Stadtpfarrchor sorgte dabei mit einigen Trinkliedern für die passende musikalische Begleitung. In lockerer Atmosphäre bot sich zugleich Gelegenheit, auf die kommenden musikalischen Aufgaben und Auftritte vorauszublicken. Seit dem Frühjahr ist der Stadtpfarrchor auch organisatorisch neu aufgestellt. Dem rührigen Organisationsteam gehören Obfrau Maria Feichter, Josef Hofer, Margareth Zingerle, Philipp Zedler und Anny Seeber an. Für die kommenden musikalischen Projekte freut sich der Chor zudem über neue Stimmen. Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich über die Homepage des Stadtpfarrchors infor// rewe mieren und gerne Kontakt aufnehmen.
Graben 9 | Bruneck | Tel. 0474 53 12 23 Via Micurà de Rue 49 | St. Kassian | Tel. 0471 84 95 90 Der Umtrunk vor der Pfarrkirche von Bruneck anlässlich des hohen Festes. 34
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KULTUR & KUNST
TAG DER VOLKSMUSIK IM VOLKSKUNDEMUSEUM DIETENHEIM
„G’sung, g’spielt, gitonzt und dozehlt“ Ein Tag ganz im Zeichen von Volksmusik, Gesang, Tanz und Mundart erwartet die Besucher am Sonntag, 13. September 2026, im Volkskundemuseum Dietenheim. Unter dem Titel „G’sung, g’spielt, gitonzt und dozehlt“ wird dort wieder zum Tag der Volksmusik eingeladen. Diese Veranstaltung wird seit 1994 alle zwei Jahre organisiert.
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ie Idee dazu hatten seinerzeit Sepp Oberhöller und Dr. Hans Grießmair. Ihr Anliegen war es, Volkslied, Volksmusik und Mundart in der besonderen Atmosphäre des Museums lebendig werden zu lassen. Dieser Grundgedanke ist bis heute erhalten geblieben. Veranstaltet wird der Tag vom Südtiroler Volksmusikverein, Bezirk Pustertal, dem Volkskundemuseum Dietenheim und erstmals auch von der Musikkapelle Dietenheim-Aufhofen. Der Tag beginnt mit der heiligen Messe in der Kirche von Dietenheim, die von den Antholzer Weisenbläsern, den Brüdern Unterhofer vom Ritten und der Thalmann Hausmusik aus Aufkirchen musikalisch gestaltet wird. Anschließend sorgt die Musikkapelle Dietenheim-Aufhofen für die kulinarische Verpflegung. Als Gastkapelle ist heuer die Musikkapelle Jenesien dabei, die ab 11.30 Uhr im Museumsgarten aufspielt. Auch für Familien wird einiges geboten. Der KFS Dietenheim-Aufhofen organisiert eine Bastelecke für Kinder, während die Arbeitsgemeinschaft Volkstanz mit der Volkstanzgruppe Ulten vertreten ist. Der Heimatpflegeverband informiert zudem über aktuelle Themen.
MUSIK UND TANZ IM GANZEN MUSEUM
Ab 13 Uhr wird das gesamte Museumsgelände zur Bühne. In den historischen Bauernhäusern, Stuben, Innenhöfen, Stadeln, auf der Alm und bei der Kapelle wird gesungen, musiziert und getanzt. Auch ein Kindertanz steht auf dem Programm.
Mit dabei sind unter anderem die Familie Oberhöller mit den Ziachaspielern, die Nepomuckla, die Familienmusik Huber, „Gitschn und Buibn“, die Familienmusik Pichler, SOWI Musig, „Lisnt’ amo“, die Puschtra8, die Brüder Unterhofer, „Klax“, „Ragau“ sowie Hermann Kühebacher.
DAS PROGRAMM IN DER PFARRKIRCHE VON DIETENHEIM
10:00–11:00 Hl. Messe
IM VOLKSKUNDEMUSEUM
11:30–13:30 Konzert der Musikkapelle Jenesien 13:00–17:00 Im gesamten Museumsgelände wird gesungen, musiziert, getanzt und Mundart vorgetragen 13:00–17:00 Bastelecke für Kinder (KFS Dietenheim/Aufhofen) im Freigelände 14:00–15:00 Gemeinsames Singen mit Sepp Oberhöller auf der Alm 15:00–16:30 Freies Singen und Musizieren auf der Alm 12:00–16:00 Präsentation des Heimatpflegeverbandes in der Halle vom Ansitz Mair am Hof 36
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15:00 und 15:30 Kindertanz für alle mit Luisa Jäger beim Tanzboden 15:30–16:00 Geistliches Volkslied mit Sepp Oberhöller in der Kapelle des Ansitzes Mair am Hof 17:00 Ausklang beim Tanzboden: Tanz der Volkstanzgruppe, gemeinsames Singen und Musizieren der teilnehmenden Gruppen Veranstalter: Heimatpflegeverband KFS Dietenheim/Aufhofen Musikkapelle Dietenheim/Aufhofen Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde Südtiroler Volksmusikverein Bezirk Pustertal
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Unser aktuelles Bildungsangebot
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MUNDART VON FRÜHER UND HEUTE
Eine besondere Premiere gibt es heuer im Bereich Mundart. Gemeinsam mit einer Schulklasse der Mittelschule Toblach wurde bereits im vergangenen Schuljahr ein Projekt zur Beschäftigung mit dem heimischen Dialekt durchgeführt. Einige Schülerinnen und Schüler werden ihre Texte beim Volksmusiktag präsentieren. Ergänzt wird das Programm durch die Mundartdichterin Klothilde Oberarzbacher-Egger, die ihre „Gschichtlan“ im Teldra Dialekt vortragen wird. Der Tag der Volksmusik will damit nicht nur Tradition bewahren, sondern sie auch erlebbar und für jüngere Generationen zugänglich machen. Inmitten der historischen Gebäude des Volkskundemuseums treffen dabei überlieferte Melodien und Tänze auf neue Texte und junge Stimmen. So bleibt am Ende vor allem der Wunsch der Veranstalter: Die Besucher sollen einen gemütlichen Tag mit Musik, Gesang, Tanz, Mundart und regionalen Köstlichkeiten verbringen – und mit einem Lä// bp cheln nach Hause gehen.
Lass Dich nicht stressen! Gelassen bleiben im Alltag Referentin: S. Schroffenegger Termin: DO 24.09.2026 Uhrzeit: 9 - 17 Uhr
WechselJAhre, ein JA zu Klarheit und neuer Stärke Referentin: Barbara Fleckinger Termin: FR 25.09.2026 Uhrzeit: 16 - 21 Uhr
Demenz-Parcours und Angehörigen-Workshop Referentinnen: Anna Fink & Alexandra Kaiser Termin: SA 26.09.2026 Uhrzeit: 9 - 17 Uhr
Gruppen effektiv ECM koordinieren Referentin: Monica Margoni Termin: MO 05.10. & FR 23.10.2026 Uhrzeit: jeweils 9 - 17 Uhr
Palliative Care ist mehr... ECM es gibt noch viel zu tun! Mehr Nähe, mehr Haltung & mehr Kompetenz Referentin: Evelin Tollenaere Termin: DI 06.10. - MI 07.10.2026 Uhrzeit: jeweils 9 - 17 Uhr
Mentale Stärke im Unternehmen Referent:in: Martin Gschliesser & Barbara Zisser Termin: MO 12.10., MO 09.11. & MO 30.11.2026 Uhrzeit: jeweils 9 - 17 Uhr
Einführung in die ECM Lymphdrainage Referent: Stefan Juen Termin: MI 14.10. - DO 15.10.2026 & MO 09.11. - DI 10.11.2026 Uhrzeit: jeweils 9 - 17 Uhr
Wertebasierte Preisgestaltung für Selbstständige Referentin: Claudia Murgia Termin: MI 14.10.2026 Uhrzeit: 9 - 14.30 Uhr
Qigong für die Gesundheit ECM Fließende Bewegungen für Körper und Seele Referentin: Manuela Gottardo Termin: SA 24.10.2026 Uhrzeit: 9 - 17 Uhr
FlipchART – mit Stift statt PowerPoint Von der Kritzelei zur Klarheit Referent: Mario Stenyk Termin: DI 27.10. - MI 28.10.2026 Uhrzeit: 9 - 17 Uhr
Werfen Sie auch einen Blick in unser aktuelles Bildungsprogramm oder folgen Sie uns auf Social Media!
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KULTUR & KUNST
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KULTUR & KUNST
STADT THEATER BRUNECK
Die neue Spielsaison steht an Mit einem abwechslungsreichen Programm startet das Stadttheater Bruneck in die neue Spielsaison. Von musikalisch-literarischen Abenden über Tanz und Comedy bis hin zur hauseigenen Theaterproduktion reicht das Angebot der ersten Wochen. Im Mittelpunkt steht dabei das Kriminalstück „Ellen Babić“ von Marius von Mayenburg, das Ende September Premiere feiert. Den Auftakt macht am 16. September 2026 um 20 Uhr die musikalisch-literarische Performance „Blauer Punkt im All“. Maria Craffonara, Nora Dejaco und Ursula Pescoller verbinden Literatur, Klang und szenische Bilder mit humorvollen und philosophischen Momenten. Die Inszenierung unter der Regie von Elke Hartmann beschäftigt sich mit der Frage, was vom Menschen bleibt, wenn die Erde aus der Perspektive des Universums betrachtet wird. Am 18. September ist das Stadttheater im Rahmen des TransartFestivals Schauplatz von „Flamenco sin género(s)“. Rocío Márquez und Los Voluble verbinden traditionelle Elemente des Flamenco mit avantgardistischen Ansätzen. Gesang, Tanz und Gitarrenspiel stehen dabei im Mittelpunkt. Beginn ist um 20 Uhr.
Alex Giovanelli spielt im Brunecker Stadttheater.
DIE EIGENPRODUKTION
Spannung verspricht anschließend die Eigenproduktion „Ellen Babić“, die am 25. September um 20 Uhr Premiere feiert. In dem Kriminalstück von Marius von Mayenburg entwickelt sich ein zunächst harmloser Besuch zu einem verstörenden Machtspiel. Es geht um die Ereignisse während einer Klassenfahrt, um Schuld, Manipulation und die Frage, wem geglaubt werden kann. Unter der Regie von Christian Mair stehen Christine Lasta, Anna Fink und Mirko Roggenbock auf der Bühne. Weitere Aufführungen finden bis 13. Oktober statt, sonntags um 18 Uhr.
HUMORVOLL GEHT ES WEITER
Humor steht am 16. Oktober auf dem Programm. In „I woas, wos es denkt!“ nimmt Alex Giovanelli, bekannt aus der Südtiroler Poetry-
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Im Rahmen des Transart-Festivals gibt es tolle Klänge. 38
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Rodolfo Contreras
WOLFGANG ZINGERLE
SEINE ECHOS Noch bis zum 13. September 2026 stellt der Pustertaler Künstler Wolfgang Zingerle im Kibiz, dem Bildungszentrum in Percha, einige seiner Arbeiten der vergangenen Jahre aus. Es ist eine interessante Mischung aus Malerei und Murano Glas Werken. Wolfgang Zingerle (*1969 in Bruneck) lebt und arbeitet in Südtirol und Murano–Venedig. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Accademia di Belle Arti di Bologna bei Concetto Pozzati und setzte sie an der Hochschule der Künste Berlin fort. Sein vielseitiges Werk umfasst Malerei, Skulptur, Plastik, Land-Art-Installationen, Fotografie, Grafik und Arbeiten mit Murano-Glas. Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Materie, Bewegung und physikalischen Prozessen. Nach der Begrüßung durch Vizebürgermeister Markus Seyr führte Andreas Grassl, Vorsitzender des kulturellen Bereichs im Bildungsausschuss von Percha bei der Vernissage ein offenes Gespräch mit dem Künstler, in dem dieser über die aktuelle Ausstellung und ihre Hintergründe sprach. Zu folgenden Öffnungszeiten können Interessierte nun die Ausstellung besuchen: Freitag bis Samstag von 17 bis // jst 19 Uhr, sonntags von 10 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr.
BLAUER PUNKT IM ALL Performance zu Mythen und Spiegelbildern des Menschseins
Fr 18.9.26 / 20 Uhr
FLAMENCO SIN GÉNERO (S) Transart Festival
25.9.–13.10.26
KULTUR & KUNST
Mi 16.9.26 / 20 Uhr
T. 0474 772 986 | info@stadttheater.eu | www.stadttheater.eu
Slam-Szene, alltägliche Beobachtungen und skurrile Fragen unter die Lupe. Was Ötzi und Jannik Sinner miteinander verbindet, erfahren die Besucher ab 20 Uhr – ebenso wie manche überraschende Antwort auf vermeintlich einfache Fragen. Musikalisch klingt der Oktober mit „Anna Mabo und die Buben“ aus. Am 22. Oktober gastiert die Wiener Liedermacherin gemeinsam mit Clemens Sainitzer und Alexander Yannilos in Bruneck. Ihre Musik verbindet poetische Texte mit musikalischer Vielfalt und erzählt von Menschen, Tieren, dem Alltag und dem Leben im Hier und Jetzt. Damit setzt das Stadttheater auch in der neuen Saison auf einen Mix unterschiedlicher Genres und spricht Theater-, Musik- und Kulturinteressierte ebenso an wie Freunde von Tanz und Comedy. Weitere Informationen zum Programm und zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Homepage des Stadttheaters. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.stadttheater.eu. // jst
ELLEN BABIC
Theaterstück von Marius von Mayenburg Fr 16.10.26 / 20 Uhr
I WOAS, WOS ES DENKT!
Stand-Up Comedy mit Alex Giovanelli Fr 22.10.26 / 20 Uhr
ANNA MABO & DIE BUBEN Konzert
Der Künstler Wolfgang Zingerle (links im Bild) beim Arbeiten mit Glas in Murano. PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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80 JAHRE VOLKSBÜHNE ST. MAGDALENA IN GSIES
KULTUR & KUNST
MÄRCHENHAFTES THEATERSTÜCK Zu ihrem 80-jährigen Jubiläum hat sich die Volksbühne St. Magdalena Gsies voll und ganz dem Nachwuchs von jungen Spielerinnen und Spielern verschrieben. Am 18. September 2026 verwandelt sich die Bühne dort nämlich in eine märchenhafte Kulisse. Für die Aufführung von ‚Der gestiefelte Kater‘ stehen diesmal ausschließlich Kinder und Jugendliche im Rampenlicht. Die Regie übernimmt Martin Steinmair. Es ist ein Herzensprojekt, das weit mehr als nur Theater ist, es ist ein Brückenschlag für die nächste Generation. Für den Theaterverein ist es wichtig, motivierten jungen Menschen die Chance zu geben, auf der Bühne zu stehen und ihr Talent zu fördern. Es ist faszinierend zu sehen, wie die jungen Spieler und Spielerinnen mit jeder Probe zunehmend über sich hinauswachsen und an Selbstbewusstsein gewinnen. Das grimmsche Märchen hat alles, was es für eine tolle Geschichte und ein Bühnenspektakel braucht: Nach dem Tod des Müllers teilen die Brüder das Erbe auf. Der jüngste Sohn bekommt nur den Kater und ist völlig verzweifelt. Er sitzt allein da und jammert, dass er verhungern muss oder sich aus dem Fell des Tieres höchstens ein Paar Hand-
schuhe oder eine niedliche Mütze machen lassen kann. Für den armen Müllerssohn ist das eine Katastrophe, doch dann, sieh an, der Kater fängt plötzlich an zu sprechen: „Merk’s dir, ich bin nicht niedlich. Und das kann ich dir auch beweisen, besorg mir ein Paar Stiefel und eine Mütze und ich zeige dir den Weg zum Glück.“ Wird der arme Müllerssohn dem Kater etwa vertrauen und seinen letzten Thaler für ihn opfern? Und wird dieser sein Versprechen halten oder ist das etwa alles nur eine List? Das und noch mehr könnt ihr beim Stück selbst erfahren. Keineswegs in den Hintergrund rücken dabei die wunderbaren Kostüme und das liebevoll realisierte Bühnenbild. Das Engagement der vielen Helfer und Eltern lässt das gesamte Projekt im besten Licht erscheinen. Der Einsatz der Jungtalente krönt allerdings das Projekt. Seit Anfang Juli wird fleißig geprobt und an dem Stück gefeilt. Seid dabei, wenn es der kleiner Außenseiter mit Cleverness bis ganz nach oben schafft. Das Stück eignet sich für alle Altersgruppen. Die Zuschauer erwarten fesselnde Szenen und musikalische Gesangseinlagen, die für Abwechslung sorgen. Die Aufführungen finden an den beiden letzten Septemberwochenenden im Vereinshaus von St. Magdalena Gsies statt. Sichert euch eure Plätze und fiebert mit, wenn der Kater seinen abenteuerlichen Plan schmiedet! Die Reservierung ist telefonisch möglich. Die Sitzplatznummern werden dabei nicht vorgemerkt, sondern die Plätze werden vor Beginn der Aufführung in der Reihenfolge des Eintreffens besetzt. Mehr Infos finden sich auf der Instagramseite der Volksbühne St. Magdalena Gsies. // Lukas Steinmayr
KULTURZENTRUM TOBLACH
ALTE MUSIK AUF GROSSER BÜHNE
Die Cordia-Akademie gastiert in Toblach und lädt zum Konzert in den Gustav-Mahler-Saal. Max Verdoes
Das Orchester der Cordia-Akademie ist am 20. September 2026 im Gustav-Mahler-Saal in Toblach zu erleben. Alle sind eingeladen.
Orchester der CordiaAkademie
Incanto e luce
Konzert 18:00 EUR: 15 | 10 | 5
Martin Nöbauer, Hammerflügel / Stefano Veggetti, Leitung
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Klänge vergangener Jahrhunderte stehen im Mittelpunkt des Abschlusskonzerts der Akademie für Alte Musik Bruneck. Die 2000 vom Cellisten Stefano Veggetti gegründete Akademie hat sich seither zu einem international anerkannten Zentrum für junge Musikerinnen und Musiker entwickelt. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung mit dem barocken und klassischen Repertoire sowie dessen Aufführung auf historischen Instrumenten. Für die diesjährige Akademie kommen Studierende aus aller Welt nach Toblach. Gemeinsam proben sie dort unter professioneller Anleitung und bringen zum Abschluss zwei bedeutende Werke des klassischen Repertoires auf die Bühne: Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll und Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr. 4 „Italienische“. Als Solist ist der österreichische Pianist Martin Nöbauer zu hören. Er spielt Chopins Klavierkonzert auf einem historischen Hammerflügel aus der Musiksammlung des Ferdinandeums Innsbruck. Das Instrument verleiht dem Werk eine besondere Klangfarbe und eröffnet einen authentischen Blick auf die historische Aufführungspraxis. Am 20. September, um 18 Uhr verwandelt sich der Gustav-Mahler-Saal in Toblach damit in einen Konzertsaal für Alte Musik und bietet dem Publikum die Gelegenheit, bekannte Meisterwerke in einem ungewöhnlichen, historisch inspirierten Klangbild zu erleben. Vor dem Konzert findet um 17.00 Uhr eine Einführung in das Kon// br zertprogramm statt.
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POETRY SLAM
BILDUNG & SCHULE
DER LANDESMEISTER WURDE IN BRUNECK GEKÜRT
In diesem Jahr fand es im Jugend- und Kulturzentrum UFO in Bruneck statt, das Finale von Südtirols Landesmeisterschaften im Poetry Slam. Unter den neun Finalistinnen und Finalisten ging schließlich Andreas Kofler aus Deutschnofen als Sieger hervor. Ein Abend voller Wortakrobatik, Sprachwitz, aber auch gespickt mit vielen gefühlvollen und berührenden Texten. Südtirol hat mittlerweile eine lebendige Poetry Slam-Szene, die von der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung (SAAV) koordiniert wird. Jährlich werden die Landesmeisterschaften ausgetragen, bei denen die Poetinnen und Poeten ihre selbstgeschriebenen Texte mit einem Zeitlimit von fünf Minuten und ganz ohne Requisiten oder Kostüme zum Besten geben. Das Besondere
Andreas Kofler (im Bild) gewann das Finale des Poetry Slam im UFO in Bruneck.
in Südtirol: Die Multilingualität, nicht selten fließen Deutsch und Italienisch, aber auch Ladinisch und Englisch in die Texte ein. Das diesjährige Finale wurde bei bestem Wetter in der vielbesuchten UFO-Arena in Bruneck ausgetragen. Sieben Jurorinnenund Jurorengruppen aus dem Publikum bewerteten die Auftritte aller Finalistinnen und Finalisten aus dem ganzen Land - Matthias, Filomena Hunglinger, Olivia Kaufmann (Vizelandesmeisterin), Andreas Kofler, Silva Manzardo, Irene Moroder, Lena Simonetti, Elisa Tscholl Ratschiller und Ania Viero -, begleitet stets vom mehr oder weniger frenetischem Applaus des restlichen Publikums. Nach der Erklärung der Poetry Slam-Regeln durch Sternekoch Norbert Niederkofler in einer Videobotschaft, tobten sich die krea-
Lukas Auer
tiven Poetinnen und Poeten auf der Bühne aus. Auch die Gastpoeten Antonio Amadeus Pinnetti aus Mailand und der Landesmeister 2024 und 2025, Nathan der Nice, waren beim Finale außer Konkurrenz am Start. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von den Jazzklängen des Pianisten Roberto Tubaro und der Saxofonistin Helga Plankensteiner, die Moderation und künstlerische Leitung lag in den Händen von Lene Morgenstern, die Organisation in jenen von Eeva Aichner, beide selbst bekannte Südtiroler Poetinnen. Andreas Kofler vertrat Südtirol bei den österreichischen Meisterschaften vom dritten bis zum fünften September 2026 in Klagenfurt. Darüber hinaus wird er bei den deutschsprachigen Meisterschaften vom 23. bis zum 26. September in Hannover auftreten. // jst
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BERUFLICHE INTEGRATION IM PUSTERTAL MIT „ONMYWAY“
BILDUNG & SCHULE
Junge Menschen auf dem
Weg ins Berufsleben begleiten
Nicht allen Jugendlichen gelingt der Einstieg in Ausbildung und Arbeitswelt ohne Unterstützung. Das ESF-Projekt „OnMyWay“ der EOS-Sozialgenossenschaft hat in den vergangenen zwei Jahren junge Menschen im Pustertal individuell begleitet, berufliche Perspektiven entwickelt und den Kontakt zu Betrieben und Einrichtungen hergestellt. Bei einer Abschlussveranstaltung in Bruneck wurde vor kurzem Bilanz gezogen und zugleich der Blick auf die Fortsetzung des Projekts gerichtet.
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er Übergang von der Schule ins Berufsleben ist für viele junge Menschen eine wichtige Weichenstellung. Für manche gestaltet sich dieser Schritt jedoch schwieriger als für andere. Familiäre Belastungen, schulische Schwierigkeiten, ein Migrationshintergrund oder ein erhöhter Unterstützungsbedarf können dazu führen, dass der Einstieg in Ausbildung oder Arbeit nicht unmittelbar gelingt. Hier setzte das ESF-Projekt „OnMyWay: Arbeitsintegration und soziale Inklusion für benachteiligte Jugendliche in Südtirol“ an. Von August 2024 bis August 2026 begleitete die EOS-Sozialgenossenschaft junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren im Pustertal. Am Dienstag, 11. August 2026, wurde im Josefsheim in Bruneck, dem Sitz des Projekts, gemeinsam mit zahlreichen Partnern Bilanz gezogen. Gleichzeitig wurde die bereits laufende Fortsetzung „OnMyWay 2.0“ vorgestellt.
INDIVIDUELLE WEGE STATT FERTIGER LÖSUNGEN
Im Mittelpunkt des Projekts stand die individuelle Situation jedes einzelnen Jugendlichen. Das Angebot reichte von Beratung und beruflicher Orientierung über Unterstützung bei Bewerbungen bis hin zur Ver-
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mittlung von Kontakten zu Arbeitgebern und anderen Einrichtungen. Dabei richtete sich „OnMyWay“ auch an junge Menschen, deren Unterstützungsbedarf nicht zwangsläufig durch eine formale Diagnose oder eine anerkannte Invalidität erfasst wird. Gerade für diese Gruppe können bestehende Angebote mitunter nicht ausreichend greifen. Das Projektteam versuchte deshalb, gemeinsam mit den Jugendlichen realistische Perspektiven zu entwickeln und dabei vorhandene Stärken in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch Fähigkeiten wie Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen spielten dabei eine wichtige Rolle.
PRAKTISCHES ARBEITEN ALS TÜRÖFFNER
Eine zentrale Rolle nahm die projekteigene Werkstatt ein. In der Fahrradwerkstatt, beim Skiservice und in der Holzwerkstatt konnten die Jugendlichen praktische Erfahrungen sammeln. Auch Töpfern und Kochen gehörten zum Angebot. Die praktische Arbeit sollte dabei mehr sein als eine Beschäftigung. Sie bot den Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten auszuprobieren und Erfolgserlebnisse zu sammeln. Gerade für junge Menschen, die in der Schule wiederholt Misserfolge erlebt hatten, konnte die praktische Tätigkeit einen anderen Zugang zu den eigenen Stärken eröffnen.
BILDUNG & SCHULE V.l.n.r.: Tatiana Terentieva (pädag. Mitarbeiterin), Alexandra Reichegger (Geschäftsführung EOS Sozialgenossenschaft), Alexandra Pöder (Vertreterin Europäischer Sozialfonds, ESF), Kristin Gartner (Projektkoordinatorin), Alex Schaiter (Projektmitarbeiter), und Michael Pezzei (pädagogischer Mitarbeiter).
Von diesen Erfahrungen ausgehend wurde anschließend an weiteren Kompetenzen gearbeitet, die für den Einstieg in die Arbeitswelt wichtig sind. Je nach persönlicher Situation ging es um die Suche nach einem Arbeitsplatz oder einer Lehrstelle, um die Rückkehr in eine schulische oder berufliche Ausbildung oder zunächst um weitere Schritte zur beruflichen Orientierung.
26 JUGENDLICHE INTENSIV BEGLEITET
Die Zahlen geben einen Einblick in die Arbeit der vergangenen zwei Jahre: Insgesamt erreichten das Projektteam 59 Anfragen. Mit 42 jungen Menschen fand ein ausführliches Erstgespräch statt. Für 26 Jugendliche erwies sich eine intensivere Begleitung durch das Projekt als sinnvoll. 17 von ihnen fanden im weiteren Verlauf eine Lehrstelle oder einen festen Arbeitsplatz, unter anderem in den Bereichen Verkauf, Handwerk und Gastronomie. Andere konnten wieder in eine schulische oder berufliche Ausbildung einsteigen. Drei Jugendliche waren zum Projektabschluss noch aktiv in der Begleitung. Weitere Teilnehmer wurden an passende Einrichtungen und Netzwerkpartner weiterverwiesen. Damit zeigt sich auch, dass berufliche Integration nicht immer unmittelbar mit dem
Abschluss eines Arbeitsvertrags verbunden ist. Für manche Jugendliche besteht der entscheidende Schritt zunächst darin, wieder eine Perspektive zu entwickeln und einen nächsten realistischen Weg zu finden.
EIN NETZWERK ALS GRUNDLAGE
Die Arbeit von „OnMyWay“ war eng mit bestehenden Einrichtungen und Organisationen im Pustertal verknüpft. Bei der Abschlussveranstaltung waren zahlreiche Netzwerkpartner vertreten, darunter die Bezirksgemeinschaft Pustertal, das Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck, das Berufsberatungszentrum Bruneck, der Schulverbund Pustertal und die Koordinationsstelle für berufliche Weiterbildung. Das Projekt verstand sich dabei nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. Vielmehr sollte es dort ansetzen, wo Jugendliche eine besonders individuelle und kontinuierliche Begleitung benötigen. Die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen, sozialen Organisationen, Schulen und Betrieben war deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Finanziert wurde das Projekt über den Europäischen Sozialfonds. Bei der Abschlussveranstaltung war auch Alexandra Pöder vom ESF-Amt des Landes anwesend.
„ONMYWAY 2.0“ BEREITS GESTARTET
Mit dem neuen ESF-Projekt „OnMyWay 2.0: Innovative Ansätze zur beruflichen Inklusion für junge Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt in Südtirol“ wird die Arbeit der EOS-Sozialgenossenschaft bis April 2028 fortgesetzt. Die individuelle Beratung, Bewerbungstrainings und die Begleitung am Arbeitsplatz bleiben zentrale Bestandteile. Auch der Austausch in Gruppen mit Gleichaltrigen soll weitergeführt werden. Neu hinzu kommen unter anderem eine stärkere Einbindung der Familien sowie ein „Entwicklungscheck“, mit dem Stärken und persönliche Fortschritte sichtbarer gemacht werden sollen. Eine größere Rolle soll zudem die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen spielen. Ziel ist es, Betriebe für die Situation junger Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt zu sensibilisieren und zusätzliche Brücken zwischen Jugendlichen und der Arbeitswelt zu schaffen. Im neuen Projekt sind bereits 15 junge Menschen dabei, weitere Erstgespräche wurden geführt. Damit ist der Weg, den „OnMyWay“ in den vergangenen zwei Jahren begonnen hat, noch nicht zu Ende. Die Erfahrungen aus dem ersten Projekt sollen vielmehr in die weitere Arbeit einfließen. // kg
„ONMYWAY“ AUF EINEN BLICK Projekt: „OnMyWay: Arbeitsintegration und soziale Inklusion für benachteiligte Jugendliche in Südtirol“ Träger: EOS Sozialgenossenschaft Laufzeit: August 2024 bis August 2026 Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 29 Jahren mit erschwertem Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt Anfragen: 59 Ausführliche Erstgespräche: 42 Intensiv begleitet: 26 Jugendliche
Lehrstelle, Arbeitsplatz oder Rückkehr in Ausbildung: 17 Jugendliche Fortsetzung: „OnMyWay 2.0“ läuft seit April 2026 und wird bis April 2028 fortgeführt. Schwerpunkte: individuelle Beratung, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, praktische Erfahrungen, Begleitung am Arbeitsplatz und Zusammenarbeit mit Betrieben und Netz// werkpartnern.
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BILDUNG & SCHULE
ENGLISCHLEHRPERSONEN AUS DEM PUSTERTAL
Auf Fortbildungsmission in Äthiopien und zurück Dass sich der Verein „Südtiroler Ärzte für die Welt” mittlerweile nicht nur zum Ziel gesetzt hat, Menschen in Notstands- und Armutsgebieten der Welt medizinisch zu helfen, sondern sich darüber hinaus auch in anderen Bereichen mit verschiedensten Hilfsprojekten engagiert, könnte durchaus bekannt sein, als PZ haben wir ja bereits über das eine oder andere Projekt berichtet. Unlängst waren drei Pustertaler Lehrpersonen an einer Schule in Afrika, um ihr pädagogisches Know-how an die dortigen Lehrerinnen und Lehrer weiterzugeben. Der PZ haben sie von ihren Erfahrungen vor Ort erzählt. Besagte Schule befindet sich in Gubrie/ Äthiopien, eine kleine Ortschaft etwa 10 km östlich vom Krankenhaus Attat, wo die „Südtiroler Ärzte für die Welt” seit vielen Jahren tätig sind. Dort wurde, aufgrund eines eklatanten Zustandes und Platzmangels der Dorfschule, in Zusammenarbeit mit der Diözese von Emdibir, der Dorfgemeinschaft Gubrie und dank der großzügigen Unterstützung der Stiftung Maro mittlerweile die „Walburg Schule“ erbaut, welche nun den Unterricht von der 1. bis zur 12. Schulstufe gewährleistet, nebst einem Kindergarten. Vom 30. Juni bis zum 10. Juli haben zwei pensionierte Englischlehrpersonen, Ferdinand Patscheider, Christine Zingerle sowie Barbara Seeber, Englischlehrerin an der Mittelschule Welsberg, Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrpersonen der „Walburg Schule“ abgehalten.
PZ: Ein Hilfsprojekt, das in diesem Fall nicht auf die unmittelbare Arbeit mit Schülerinnen und Schülern abzielte, sondern mit deren Lehrpersonen. Wie kam es dazu? Ferdinand Patscheider: Im Rahmen eines Treffens im Herbst 2025 zwischen Gabriele Janssen und Monika Gross von „Südtiroler Ärzte für die Welt”, Abba Habte als Vertreter der Diözese von Emdibir sowie Christine Zingerle und mir entstand diese Idee einer Fortbildung für Lehrpersonen. Die Arbeit mit Lehrkräften wurde als nachhaltiger erachtet als ein ursprünglich angedachtes Englischsprachsommercamp für Schülerinnen und Schüler. Die konkrete Idee ist ein Drei-Jahres-Programm mit dem Ziel, einerseits die Sprachkenntnisse der Lehrpersonen zu verbessern und ihnen andererseits Strategien und Ansätze eines schülerzentrierten Unterrichts zu vermitteln.
Die drei Pustertaler Lehrpersonen in Äthiopien. Von links Christine Zingerle, Barbara Seeber und Ferdinand Patscheider. Sie haben dort viele wertvolle Erkenntnisse übermittelt. 44
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Gesagt, getan? Christine Zingerle: Zur Vorbereitung haben Ferdinand und ich im März 2026 zunächst die Schule besucht. Im Rahmen von Unterrichtsbeobachtungen und Gesprächen mit verschiedenen Akteuren (Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitung, Vertreter der Diözese und der Südtiroler Ärzte für die Welt) haben wir versucht, die Arbeitsbedingungen vor Ort besser kennenzulernen. Wir sprechen hier von Klassengrößen bis zu 70 Kindern, es gibt keine digitalen Medien, teilweise sind nicht mal Lehrbücher vorhanden, insgesamt ist es ein sehr lehrerzentrierter Unterricht usw. Dieses Vorwissen bezüglich der Rahmenbedingungen vor Ort, der Ausstattung der Schule, der verwendeten Unterrichtsmaterialien und der didaktischen Traditionen war bei der Planung des Sommercamps äußerst hilfreich. In der Vorbereitungsphase hat sich dann Barbara der Gruppe angeschlossen, und wir haben gemeinsam unterschiedliche Module vorbereitet. Die da wären? Barbara Seeber: Unsere Zielgruppe waren die Englischlehrpersonen der Grundschule (Klassen 1–6) und alle Lehrpersonen, die ab der 7. Klasse ihr Fach in Englisch unterrichten müssen. Unser Ansatz ist von der Grundidee des „Double Lens Approach“ geleitet: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen die Aktivitäten zunächst als Schülerinnen und Schüler erleben und anschließend als Lehrperson reflektieren. Eine Leitfrage dabei ist: Wie kann ich diese Erfahrung an meine Jahrgangsstufe anpassen? Die Herausforderung bestand auch darin, Aktivitäten sowohl für Englischlehrkräfte als auch für Lehrkräfte, die ihr Fach in englischer Sprache unterrichten müssen, anzubieten. Konkret? Ferdinand Patscheider: Ausgehend von den lokalen Unterrichtsmaterialien haben wir Unterrichtseinheiten auf verschiedenen Niveaus vorbereitet, die dann für den jeweiligen Kontext angepasst werden müssen. Wir haben dabei Sprache als Medium für die Vermittlung von Sachinhalten eingesetzt, auch aus der Überzeugung heraus, dass jede Lehrperson auch eine Sprachlehrperson ist. Dies hat in Äthiopien einen besonderen
Stellenwert, da die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule mit der englischen Sprache kaum in Kontakt treten können. Anhand unterschiedlichster Inhalte haben wir den Sachunterricht mit Strategien des systematischen Spracherwerbs kombiniert: Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben. Des Weiteren waren auch Vokabeltraining, Phonetik, „Classroom Language“, funktionale Grammatik usw. Thema. Vor allem die Erhöhung der Sprechzeit der Schülerinnen und Schüler und der Einsatz verschiedener Sozialformen waren uns aufgrund der Beobachtungen im Februar ein großes Anliegen und standen sehr oft im Vordergrund unserer Einheiten. Ein wichtiger Baustein war die Erstellung von Audiodateien, die in den äthiopischen Lehrmitteln völlig fehlen. Den interessierten Lehrpersonen wurde gezeigt, wie sie digital aus
Lesetexten Hörtexte erstellen können und sie als Audiofiles der Klasse vorspielen können.
Dies sollte bei der Planung des nächsten Sommercamps unbedingt berücksichtigt werden.
Und? Wie wurde Eure Fortbildung angenommen? Christine Zingerle: Die Gruppe aus 32 Lehrpersonen hat sehr positiv auf alle Einheiten reagiert und aktiv mitgearbeitet. Trotz zum Teil sprachlicher Schwierigkeiten haben sie sich gegenseitig unterstützt und unsere Vorschläge und Strategien gerne angenommen. In den Reflexionsphasen haben sie sich offen dafür gezeigt, das eine oder andere im eigenen Unterricht ab dem kommenden Schuljahr umsetzen zu wollen. Das Feedback fiel also sehr positiv aus. Sie wünschen sich eine Fortsetzung der Initiative, haben aber auch angemerkt, dass die eigene Sprachkompetenz für viele eine ihrer größten Herausforderungen ist.
Also gibt es eine Fortsetzung? Barbara Seeber: Ja, für den kommenden Sommer 2027 ist ein weiterer Workshop geplant, über dessen Gestaltung wir uns aber noch mit allen Akteuren austauschen müssen. Einstweilen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf alle Materialien zugreifen, die wir auf einem privaten Kanal der Plattform Telegram hinterlegt haben, dort haben wir auch alles dokumentiert, inklusive Fotos. Zusätzlich haben wir einen Telegram-Chat eingerichtet, sodass wir uns während des kommenden Schuljahres bei eventuellen Fragen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern austauschen können.
BILDUNG & SCHULE
Gute Aktion: Die Pustertaler Lehrpersonen gaben an einer Schule in Afrika ihr pädagogisches Know-how an die dortigen Lehrerinnen und Lehrer weiter.
// Interview: Judith Steinmair
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„BELLO CIAO“ IM RAETIA-VERLAG
BILDUNG & SCHULE
ITALIENS MÄNNLICHKEIT IM WANDEL ODER NICHT? Barbara Bachmann und Franziska Gilli beleuchten Rollenbilder und männliche Machtstrukturen in Italien. Die beiden Pustertaler Autorinnen tauchen dabei in eine besondere Welt ein. Wie verändert sich das Verständnis von Männlichkeit in Italien? Dieser Frage gehen die in Bruneck geborene Reporterin Barbara Bachmann und die Fotografin Franziska Gilli in ihrem Die Titelseite des neuen Buches. neuen Buch „Bello ciao: Italiens Männlichkeit im Wandel“ nach. In Reportagen und fotografischen Arbeiten setzen sich die beiden Autorinnen mit traditionellen Rollenbildern, männlichen Macht-
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Von links: Franziska Gilli und Barbara Bachmann
Mirja Kofler
strukturen und den Veränderungen des gesellschaftlichen Verständnisses von Mannsein auseinander. Dabei zeigen sie, dass überkommene Strukturen trotz zunehmend vielfältiger Lebensentwürfe weiterhin fortbestehen. Gleichzeitig werde die Auseinandersetzung darüber, was Männlichkeit heute bedeuten kann, noch nicht ausreichend gesellschaftlich geführt. Bachmann und Gilli arbeiten für überregionale Medien wie „Süddeutsche Zeitung Magazin“, „Der Spiegel“ und „Die Zeit“. Bachmanns journalistische Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Axel-Springer-Preis. Gilli präsentierte ihre fotografischen Arbeiten bei internationalen Festivals, darunter dem Copenhagen Photo Festival. Bereits mit ihrem gemeinsamen Buch „Hure oder Heilige. Frau sein in Italien“ widmeten sich die beiden Autorinnen gesellschaftlichen Geschlechterrollen. Das Werk wurde 2022 beim Deutschen Fotobuchpreis mit Silber ausgezeichnet. Mit „Bello ciao“ richten Bachmann und Gilli den Blick nun auf die andere Seite der Geschlechterdebatte. Sie fragen darüber hinaus, wie sich italienische Männer zwischen traditionellen Erwartungen, gesellschaftlichem Wandel und neuen Vorstellungen von Identität bewegen. Das Buch erscheint im Oktober im Raetia-Verlag. // rewe
„WÄHRENDDESSEN“
Die in Pfalzen aufgewachsene Autorin Eva Maria Resch gewinnt die sechste Ausgabe des Literaturwettbewerbs „Zoom-Ed“. Ihr neues Buch „währenddessen“ stellt sie im Oktober in Pfalzen vor. Die in Pfalzen aufgewachsene und heute in Berlin lebende Autorin Eva Maria Resch ist die Gewinnerin der diesjährigen „Zoom-Ed“. Mit ihrem Roman „währenddessen“ konnte sie die Jury des Wettbewerbs für literarische Erstlingswerke aus Südtirol überzeugen. Zoom-Ed wird von der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung (SAAV) und der Edition Raetia im Zweijahresrhythmus ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, literarischen Nachwuchs aus Südtirol zu fördern und neuen Stimmen eine Bühne zu geben. Die Jury, der unter anderem die SAAV-Mitglieder Kurt Lanthaler, Maddalena Fingerle, Marianne Ilmer Ebnicher und Paolo Crazy Carnevale angehörten, würdigte Reschs Roman insbesondere für seine thematische und sprachliche Vielfalt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Sprachlosigkeit, Entfremdung, Selbstfindung und Zugehörigkeit. Zugleich setzt sich die Autorin mit Inhumanität, Gewalt und Krieg auseinander.
GROSSE GESELLSCHAFTLICHE ZUSAMMENHÄNGE
Besonders hervorgehoben wurde von der Jury die Verbindung persönlicher Erinnerungen der Hauptfigur mit intergenerationellen Erfahrungen und größeren gesellschaftlichen und globalen Zusammenhängen. Auch die sprachliche Gestaltung, formale Brüche sowie die sozialphilosophischen Aspekte des Romans überzeugten die Juroren.
Begleitet wurde Eva Maria Resch bei der Entstehung ihres Debüts von der Autorin und Lektorin Miriam Unterthiner, die 2025 mit dem Österreichischen Buchpreis für ihr Debüt ausgezeichnet wurde. Im Zentrum des Romans steht eine Figur, die sich mit Fragen der eigenen Identität, Zugehörigkeit und Entfremdung ausDas Cover des neuen Buches. einandersetzt. Persönliche Erinnerungen und Erfahrungen werden dabei mit den Geschichten vergangener Generationen verbunden. Aus dem individuellen Blick auf das eigene Leben entwickelt sich zugleich ein größerer Zusammenhang: Sprachlosigkeit, Gewalt und Krieg werden nicht nur als persönliche Erfahrungen, sondern auch in ihren gesellschaftlichen und historischen Dimensionen thematisiert. So verbindet Resch persönliche Erinnerung mit Fragen, die über die // rewe Lebensgeschichte der Hauptfigur hinausweisen.
BILDUNG & SCHULE
DEBÜT ÜBER SPRACHLOSIGKEIT UND DIE EIGENE ZUGEHÖRIGKEIT
Familientag Mitmach-Programm für alle
20.09.2026 10:00 – 18:00 - Eintritt frei S(ew)it:
Aus gebrauchten Textilien Neues schaffen. Gemeinsam nähen, gestalten und Ressourcen neu denken.
B-Shapes:
Schneiden, kleben, erzählen: In Collagen gestalten wir persönliche und gesellschaftliche Geschichten über Grenzen und Migration.
Urban Freestyle Objects: Die Autorin Eva Maria Resch hat große Zusammenhänge erarbeitet.
LESUNG IN PFALZEN Nun kehrt Eva Maria Resch mit ihrem preisgekrönten Debüt auch an einen Ort ihrer Kindheit zurück. Am 22. Oktober 2026 um 19.30 Uhr liest die Autorin in der öffentlichen Bibliothek Pfalzen aus „währenddessen“. Für die Besucherinnen und Besucher bietet die Lesung die Gelegenheit, die Autorin persönlich kennenzulernen und Einblicke in jenes Werk zu erhalten, mit dem sie die sechste Ausgabe der Zoom-Ed für sich entscheiden konnte. // rewe
Wir bauen gemeinsam ein Dorf aus Karton und entdecken spielerisch Gemeinschaft und Upcycling.
Places:
Vorstellung des Interreg-Projekts Italien–Österreich zur Förderung der Barrierefreiheit im Tourismus und in Museen. Kindertheater in Zusammenarbeit mit der Cooperativa Teatrale Prometeo (die Uhrzeiten finden sich auf der Homepage)
Festung Franzensfeste Brennerstraße I-39045 Franzensfeste www.franzensfeste.info
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LESERFOTOS
Sonnenaufgang Medalges Michael Gostner
Aussicht von der Wilden Kreuzspitze, Vals
Die Wunder der Natur: am Boé-See über Corvara
Philipp Chiari aus Mühlbach
Paolina Agreiter aus Stern/Abtei
Blumenschmuck vor der Almhütte (Gampielalm in Pfunders) Josef Engl aus Terenten 48
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Vogelnest im Wegkreuz
Christian J. Töchterle
LESERFOTOS
Der Wildgall am Antholzer See
Eine zarte Graslilie
Sambockaussicht
Gabi Zingerle
Bernardette Prader aus Brixen
Sarah Unterberger aus St. Lorenzen
So sieht ein Bienengruß aus...
Russischer Bär
Ein beruhigender Ort...
Rosa Steger
Gertraud Karner Hopfgartner aus Mühlwald
Adalbert Leitner
Mein schönstes
Leserfoto
Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal! Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.
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SPORT & FREIZEIT
BEACHVOLLEYBALL IN BRUNECK
SAISONSABSCHLUSS MIT NEUER REKORDBETEILIGUNG Der Raiffeisen-Beachcup ist nach seiner 17. Ausgabe mit einer Rekordbeteiligung in Bruneck zu Ende gegangen. Insgesamt nahmen 664 Teams an der Turnierserie teil, die 1.709 Spiele umfasste. Auch die Zahl der teilnehmenden Jugendlichen ist weiter gestiegen. Die Tour machte in Lana, Tramin, Olang und St. Kassian Station, bevor die Landes-
meisterschaften in Bruneck den großen Abschluss bildeten. Seit der vergangenen Saison treten die Spielerinnen und Spieler in personalisierten Vereinstrikots an. Neben den Südtiroler Vereinen beteiligten sich heuer auch Teams aus Österreich und San Giovanni. Neu waren drei offizielle FIPAVEtappen, bei denen Punkte für die nationa-
le Rangliste gesammelt und Qualifikationen für die italienischen Finals erreicht werden können. Organisiert wird der Beachcup von SSV Bruneck Volleyball, SV Lana, US La Ila und ASV Tramin. Für ein besonderes Ergebnis sorgte der junge Brunecker Michael Burgmann: Das Talent des SSV Bruneck Volleyball gewann drei Gold-Etappen der nationalen Meisterschaft in Cordenons, Termoli und Vasto. Die nächste Ausgabe des Raiffeisen Beachcups ist bereits für den kommenden Sommer geplant. Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Turniers. // rewe
PARACLIMBER DAVID KAMMERER
MIT NEUEM MOBILITÄTSPARTNER IN DIE SAISON Der Südtiroler Paraclimber David Kammerer bereitet sich auf die kommenden WeltcupEinsätze vor. Im Rahmen eines Trainings des AVS-Landeskaders in der Vertikale Brixen war auch Landesrat Peter Brunner vor Ort, um sich über den Klettersport und insbesondere über die Situation im Paraclimbing zu informieren. Große Unterstützung erhält Kammerer weiterhin von seinem Mobilitätspartner Auto Alta Badia. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde ihm vor kurzem für sein Projekt „#davidgoesla28“ ein neuer Skoda Octavia 4x4 übergeben. Das Fahrzeug soll ihn bei Trainings, Wettkämpfen und Kadertreffen unterstützen. Für Gustav „Guz“ Mangutsch von Auto Alta Badia steht dabei die sportliche Entwicklung Kammerers im Mittelpunkt. Die Partnerschaft solle ihm auf seinem Weg zu den internationalen Wettkämpfen noch mehr Mobilität und Sicherheit ermöglichen. Allzeit gute Fahrt und alles Beste! // rewe
Beim Training des AVS-Landeskaders in der Vertikale Brixen: vorne von links Loris Manzana (Routenbauer und Trainer), Florian Mutschlechner (Paraclimber, Kat. AL1), Lucia Capovilla (beste Paraclimberin Italiens), David Kammerer und Gustav „Guz“ Mangutsch; hinten Florian Plieger, Richard und Andrea Kammerer, Anni Kammerer, Berti und Hannes Mantinger (AVS-Landeskader), Patrick Burger und Michi Alber (Vertikale Brixen).
IM RAHMEN DER EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE
DIE RADLNACHT IN BRUNECK Am Samstag, 19. September 2026, dreht sich in Bruneck alles ums Fahrrad. Ab 16 Uhr gibt es auf dem Rathausplatz einen 50
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Fahrradcheck, eine Fotobox und eine RadDekostation. Um 17.30 Uhr werden die Räder gesegnet, um 19 Uhr startet die Fahrrad-
Lichterparade durch die Stadt. Ziel ist der Tschurtschenthaler Platz, wo ein Kurzkonzert des Kinder- und Jugendchors Oberrasen und die Übergabe der „Klimaschritte“-Urkunden stattfinden. Die Veranstaltung wird von einem DJ auf einem Lastenfahrrad begleitet. Weitere Informationen gibt es unter www.gemeinde.bruneck.bz.it. // em
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SPORT & FREIZEIT
SCHWIMMCAMP BRUNECK
MIT FREUDE UND SPASS INS WASSER Seit mittlerweile 16 Jahren steht das „SwimCamp“ des SSV Bruneck Schwimmen für eine besondere Verbindung aus Bewegung, Gemeinschaft und Freude am Wasser. Auch heuer konnten wieder etwa 300 Kinder in insgesamt sechs Wochen für das Schwimmen begeistert werden. Was einst als Sommerangebot für Grundschulkinder begann, hat sich zu einem vielseitigen Sommercamp entwickelt. Seit vier Jahren gibt es das Angebot auch für Kindergartenkinder und zur Premiere war in diesem Jahr die erstmalige Teilnahme von Kindern mit Beeinträchtigung möglich. Organisiert und koordiniert wird das „SwimCamp“ seit mittlerweile drei Jahren von Michelle Straudi und Simon Wierer. Unterstützt werden sie dabei von einem jungen und motivierten Team aus weiteren 15 ausgebildeten Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrern, die mit viel Engagement und Herzblut dafür sorgen, dass jedes Kind seine Freude an der
Bewegung und am Wasser entdecken kann. Der Camp-Tag beginnt gemeinsam in der Turnhalle. Bei Spielen und verschiedenen Bewegungsangeboten steht zunächst das Kennenlernen und der Spaß in der Gruppe im Mittelpunkt. Nach einer gemeinsamen Jause geht es zu Fuß weiter ins Brunecker Freibad. Dort warten Spiel und Spaß im Wasser, bevor in einer eigenen Schwimmeinheit gezielt an den Fähigkeiten im Wasser gearbeitet wird. Für die Jugendlichen bedeutet das Feilen an technischen Feinheiten, für die Kleinen ist es oft der erste Kontakt mit dem Wasser. Nach dem gemeinsamen Mittagessen endet der Tag. Abgerundet wird jede Woche mit einem Ausflug wie zum Beispiel dem Issinger Weiher, der „Baggalocke“ oder dem Erlebnispark Niederdorf. Dabei geht es im SwimCamp um weit mehr als darum, perfekt Schwimmen zu lernen. Im Mittelpunkt stehen Freude, Gemeinschaft und vor allem ein positives Gefühl für das Wasser. Die Kinder sollen Vertrauen entwickeln, sich sicher fühlen und erleben, dass
Bewegung im Wasser Spaß macht. Jedes Kind bringt dabei unterschiedliche Voraussetzungen und Erfahrungen mit – und genau darauf können wir beim SwimCamp durch unser Team aus ausgebildeten Schwimmlehrern bestens eingehen. „Uns ist wichtig, dass die Kinder gerne ins Wasser gehen und sich in dieser ungewohnten Umgebung wohlfühlen. Das Schwimmenlernen kommt dann Schritt für Schritt“, erklären die Koordinatoren Michelle und Simon. Das SwimCamp möchte damit einen Raum schaffen, in dem Kinder unabhängig von Alter oder individuellen Voraussetzungen gemeinsam aktiv sein, Neues ausprobieren und vor allem eine schöne Zeit verbringen können. Nach 16 Jahren zeigt sich: Die Begeisterung für das SwimCamp ist ungebrochen. Und so darf man sich auch in Zukunft auf viele Kinder freuen, die mit einem Lächeln ins Wasser springen – und am Ende des Tages ein kleines bisschen sicherer, selbstständiger und vor allem mit noch mehr Freude am // uli Schwimmen nach Hause gehen.
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Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal
Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal
Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts
Abb. 4: Nach der Behandlung, rechts
Diese Patientin hatte eine starke Unterkieferrücklage und weit nach vorne stehende Schneidezähne.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit
Die Behandlung beinhaltete die Ausformung eines schönen Zahnbogens sowie die Korrektur der Zahnfehlstellungen. Die Behandlungsdauer betrug insgesamt 18 Monate.
Dr. Josef Willeit
Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie
Dr. Paul Willeit
Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie
Abb. 5: Vor der Behandlung, links
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Abb. 6: Nach der Behandlung, links
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> Länger Schatten spenden mit dem richtigen Know-how 62
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Energie sparen im Alltag ist wichtig Energie sparen klingt nach Verzicht. In der Praxis bedeutet es aber vor allem: Bewusst mit Ressourcen umgehen – und das ohne Komfortverlust. Schon kleine Veränderungen im Alltag können erstaunlich viel bewirken. Wer etwa die Heizung nur um ein Grad herunterdreht, spart bis zu sechs Prozent Heizkosten. Klingt kaum spürbar, rechnet sich aber spürbar.
In der Küche steckt ebenfalls Sparpotenzial. Töpfe sollten immer mit Deckel genutzt und Herdplatten passend zur Topfgröße gewählt werden. Wer Wasser im Wasserkocher erhitzt statt auf dem Herd, spart zusätzlich Strom. Und: Moderne LED-Lampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie als alte Glühbirnen – ein kleiner Austausch mit großer Wirkung.
Auch beim Lüften lohnt ein kurzer Blick auf die Gewohnheiten. Dauerhaft gekippte Fenster treiben die Wärme hinaus. Besser ist das Stoßlüften: drei- bis viermal täglich fünf Minuten bei weit geöffnetem Fenster. Das sorgt für frische Luft, ohne dass die Wände auskühlen.
Wäsche in der Sonne trocknen: Einfacher lässt sich Energie nicht sparen. Bilder: Pexels
Beim Waschen hilft ein klarer Grundsatz: weniger heiß ist oft genug. 40 Grad reichen für die meisten Kleidungsstücke völlig aus. Und der Wäschetrockner darf im Sommer gern Pause machen. Energie sparen bedeutet also nicht frieren, sondern bewusst handeln. Wer sich ein paar dieser einfachen Routinen aneignet, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum // Klimaschutz – Tag für Tag, ganz nebenbei.
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unseren Kunden langfristig Komfort und Wirtschaftlichkeit bieten“, ist er überzeugt. Als kompetenter für moderne Klimatechnik Als kompetenter Partner Partner für für moderne Klimatechnik begleitet Als kompetenter moderne Klimatechnik begleitet HPJ-Technik seine Partner Kunden von der persönlichen Beratung begl Kunden von der individuellen Beratung über die Planung bis hi Kunden von individuellenInstallation Beratung über die Planung b über die Planung bis der zur fachgerechten und Wartung. gerechten Installation und Wartung. Ziel Lösung ist es, für jede Anford Ziel istgerechten es, für jede Installation Anforderung eine zu entwiund individuelle Wartung. Ziel ist es, für jede An maßgeschneiderte LösunganzuKomfort, entwickeln, dieund höchsten Ansp ckeln, die höchsten Ansprüchen Effizienz maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die Nachhöchsten A Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht wird. // PR-Info haltigkeit entspricht.
Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht wird.
Die kompetente Sanierungsberatung Planen Sie einen Neubau, eine Sanierung oder den Austausch Ihrer Heizung? Die Initiative „KlimaLand“ bündelt das Fachwissen verschiedener Einrichtungen und bietet Bürgerinnen und Bürgern eine umfassende und kostenlose Erstberatung. Wer heute baut oder saniert, muss zahlreiche wichtige und oft komplexe Entscheidungen treffen. Unterstützen dabei, Gebäude energieeffizienter und nachhaltiger zu gestalten, den Wohnkomfort zu verbessern und gleichzeitig langfristig Energiekosten zu reduzieren. Welche Themen stehen bei der Energieberatung im Mittelpunkt? Die Klimahaus-Agentur und das Amt für Energie und Klimaschutz informieren über technische Fragen rund um Neubau, Sanierung und Heizungstausch sowie über Energiebonus, Energiegemeinschaften, staatliche Anreize und Landesförderungen. Das Bildungs- und Energieforum Südtirol und die Verbraucherzentrale bieten zusätzlich eine kostenlose Beratung zu unterschiedlichen Energiesparmaßnahmen und Fördermöglichkeiten. Im Anschluss an die Erstberatung besteht die Möglichkeit, gegen einen geringen Selbstbehalt einen Energiecheck direkt vor Ort durchführen zu lassen. Auch „Plattform Land“ bietet nach einem kostenlosen Erstgespräch eine vergünstigte, vertiefende Sanierungsberatung an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Wiederbelebung leerstehender Gebäude im ländlichen Raum. Architektinnen und Architekten begleiten die geplante Umnutzung bestehender Bausubstanz – vom ersten Lokalaugenschein über Projektskizzen bis hin zu einer ersten groben Kostenschätzung.
GEZIELT PLANEN UND KOSTEN REDUZIEREN
Ziel der vom Land Südtirol geförderten Initiative ist es, eine unabhängige und kostenlose Erstberatung zu den vielfältigen technischen Fragen des nachhaltigen Bauens und Sanierens anzubieten und gleichzeitig über bestehende Fördermöglichkeiten zu informieren. Ob Heizungstausch, Photovoltaikanlage, energetische Sanierung oder der Wunsch nach einem neuen Eigenheim: Die Beraterinnen und Berater stehen mit ihrem Fachwissen zur Seite und unterstützen bei den wesentlichen Entscheidungen rund um das geplante Bau- oder Sanierungsvorhaben.
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Die Beratungen bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine wertvolle Gelegenheit, fundierte und praxisnahe Informationen rund um nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz zu erhalten“, betont Landesrat Peter Brunner. „Egal ob Neubau oder Sanierung, wir möchten alle dabei unterstützen, die richtigen Schritte für ein klimafreundliches Zuhause zu gehen. Peter Brunner, Landesrat für Energie
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BAUEN UND RENOVIEREN
WEITSICHTIG WOHNEN
Altersgerechter Umbau: So machen Sie Ihr Zuhause fit für die Zukunft Wer mit 40 oder 50 ans Sanieren denkt, plant nicht nur für die nächsten Jahre – sondern oft schon für die kommenden Jahrzehnte. Altersgerechtes Wohnen bedeutet dabei nicht zwangsläufig, Rampen und Haltegriffe zu installieren. Vielmehr geht es um durchdachte Planung, kluge Komfortlösungen und eine flexible Raumgestaltung, die sich an wechselnde Lebensphasen anpasst. Eine der wichtigsten Entscheidungen betrifft die Wege im Haus. Schwellenlose Übergänge und großzügige Türbreiten schaffen Bewegungsfreiheit – nicht nur im Alter, sondern auch mit Kinderwagen, Einkaufstüten oder Verletzung am Bein. Wer jetzt ohnehin umbaut, sollte gleich an rutschhemmende Bodenbeläge und ausreichend Beleuchtung denken: Bewegungsmelder oder indirektes Licht an der Treppe erhöhen Komfort und Sicherheit gleichermaßen. Auch Technik kann helfen, Barrieren abzubauen. Smarte Tür- und Rollladensysteme, sprachgesteuerte Beleuchtung oder automatische Herdabschaltungen sind längst keine Spielerei mehr, sondern praktische Helfer im Alltag. Wichtig ist, Systeme zu wählen, die sich später leicht erweitern lassen und auch offline funktionieren, falls einmal das Internet streikt oder der Strom weg ist. Wer über mehr Platz verfügt, kann Räume multifunktional planen: Ein Arbeitszimmer lässt sich später mit geringem Aufwand zum Schlafraum im Erdgeschoss umbauen. Steckdosen in Hüfthöhe, boden-
Beim Umbau heute schon an später denken.
Pixabay
gleiche Duschen oder breitere Flure wirken vielleicht heute vielleicht übertrieben – in einigen Jahren sind sie ein Segen. Altersgerechter Umbau ist damit nicht nur Vorsorge, sondern auch ein Plus an Kom// fort und Lebensqualität – für jetzt und später.
DAS „INTHEWALL“-SYSTEM VON DISAN
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tellen Sie sich vor: Ein Reinigungssystem, das einfach verschwindet. Der Saugschlauch befindet sich sicher im Rohr in der Wand, ist jederzeit einsatzbereit und zieht sich nach dem Saugen automatisch zurück. Kein Schleppen, kein Suchen, kein Kabelsalat – einfach saubere Räume, wann immer Sie sie brauchen. Im Gegensatz zu kabellosen Akku-Handstaubsaugern, die oft schwer und laut sind und bei längerer Nutzung an Leistung verlieren, überzeugt das „InTheWall“-System mit konstanter Saugkraft. Mit nur 700 Gramm ist es besonders leicht und ermöglicht stundenlanges Saugen ohne Ermüdung. Rücken, Schultern und Handgelenke werden spürbar entlastet – für eine komfortable und ergonomische Reinigung. Staub, Feinstpartikel und Allergene werden zuverlässig aus der Luft entfernt. Allergiker profitieren von einer deutlich saubereren Atemluft. Gleichzeitig bleiben Lüftungs- und Klimafilter länger sauber, wodurch sich der Wartungsaufwand reduziert. Das Ergebnis: schnelleres und gründlicheres Reinigen, leiser Betrieb und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Und der Preis? Wahrscheinlich deutlich niedriger, als Sie denken. Fragen Sie uns einfach nach einem kostenlosen Angebot.
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„InTheWall“ von Disan ist mehr als ein Staubsauger: Es ist ein durchdachtes System für mehr Komfort, Effizienz und Lebensqualität. // PR-Info
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17 Mal mittendrin Die Unionbau. Knapp 120 Jahre Geschichte, fast 200 Leute und diesen Sommer nochmal 17 junge Köpfe mehr. Sommerpraktikanten, ganze 14 davon am Bau und 3 im Büro. Jungs zwischen 15 und 24 Jahren, Oberschüler und Uni-Studenten. Sie kommen aus dem Ahrntal, aus Gais, Stegen, Bruneck oder Terenten – sogar aus Brixen.
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Von links nach rechts: Josef Marcher und Pius Winkler.
Für die 17 Praktikanten geht’s diesen Sommer ums Ausprobieren, Mitdenken, Mitanpacken, ums Fragen stellen und jede Menge lernen. Und am Ende des Tages auch mal auf das Geleistete zu schauen und sich zu denken: Ja, da war ich dabei. Denn auch wenn sie „nur“ für ein paar Wochen Teil des Teams sind: Jede Hand ist wertvoll. Und auf das, was die Jungs gemeinsam mit ihren Kollegen den Sommer über schaffen, dürfen sie ruhig auch ein bisschen stolz sein. Sogar ein bisschen viel! Und manchmal wird aus dem Ausprobieren sogar mehr: Einem der Jungs hat sein Praktikum so gut gefallen, dass für ihn nun bald das nächste Kapitel bei Unionbau beginnt – die Maurerlehre! Weitere Informationen: #unionpower. // PR-Info bielov.com . Foto: Baukollegium / Manuela Tessaro
Und nur zuschauen? Nix da. Wer bei Unionbau Praktikum macht, ist sowas von mittendrin und darf auch richtig mit anpacken. Im Büro bei allgemeinen Verwaltungsaufgaben, im Vertrieb oder in der Planung. Draußen auf den Baustellen bei den Maurern, Zimmerern und Spenglern. Gemeinsam mit erfahrenen Kollegen, in fixen Teams und bei Projekten, die nicht selten zu den größten und komplexesten Kristian Gjeci Bauvorhaben Südtirols gehören. Da bekommt man schon ziemlich viel mit und vor allem einen ehrlichen Einblick, was es heißt, wenn viele verschiedene Hände und Köpfe gemeinsam Großes schaffen.
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SONNENSCHUTZ MIT SYSTEM
BAUEN UND RENOVIEREN
Smarte Strategien für Klima und Komfort S
onnenschutz ist längst mehr als eine Frage des Schattens. Wer Rollläden, Jalousien und Markisen sinnvoll kombiniert, kann nicht nur Räume vor Überhitzung bewahren, sondern zugleich Energie sparen und das Raumklima gezielt steuern. Entscheidend ist, wie die einzelnen Systeme miteinander arbeiten – und wann sie aktiv werden. Rollläden zeigen ihre Stärke vor allem dann, wenn die Sonne mit voller Kraft auf die Fensterfront trifft. Geschlossen bilden sie eine thermische Barriere, die Hitze draußen hält und im Winter den Wärmeverlust reduziert. Jalousien hingegen punkten mit Feinsteuerung: Ihre Lamellen lassen sich so neigen, dass Licht hereinfällt, aber direkte Strahlung abgeblockt wird – ideal für die Übergangszeit oder wechselnde Wetterlagen. Magnific Markisen ergänzen das Zusammenspiel im Kleiner Sonnenschutz mit großer Wirkung. Außenbereich. Sie verschatten Glasflächen schon vor dem Auftreffen der Sonnenstrahlung, was besonders bei stand, und die Markise fährt rechtzeitig aus, bevor sich die Fassade bodentiefen Fenstern oder Terrassentüren wirksam ist. Sensor- oder aufheizt. So entsteht ein intelligentes Zusammenspiel, das nicht Smart-Home-Steuerungen verbinden diese Elemente zu einem dyna- nur für stabile Raumtemperaturen sorgt, sondern auch die Stromkosmischen System: Rollläden schließen sich automatisch bei steigen- ten für Kühlung senkt. Wer Sonnenschutz als System begreift, schafft der Außentemperatur, Jalousien justieren sich nach dem Sonnen- sich ein Zuhause, das mitdenkt – und spürbar komfortabler wird. //
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er baut oder renoviert, braucht einen Partner, auf den Verlass ist. Genau dafür steht Ellecosta. Das Südtiroler Familienunternehmen begleitet Bauherren, Planer und Renovierer seit über 30 Jahren – von der persönlichen Beratung über die maßgeschneiderte Planung bis hin zur präzisen Montage. Qualität, Termintreue und individuelle Lösungen machen Ellecosta zu einem zuverlässigen Ansprechpartner für jedes Bauprojekt. Maßgeschneiderte Lösungen: Ob Neubau oder Sanierung – Ellecosta bietet ein umfassendes Sortiment an hochwertigen Produkten für Fenster, Türen und Außenbereiche. Dazu gehören Rollläden und Rollladenkästen, Raffstores, ZIP-Anlagen, Markisen, Innenbeschattung sowie maßgefertigter Insektenschutz. Alle Systeme werden individuell auf die Anforderungen des Gebäudes abgestimmt und verbinden modernes Design mit Funktionalität, Energieeffizienz und langlebiger Qualität. Alles aus einer Hand: Von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung erhalten Kundinnen und Kunden bei Ellecosta alle Leistungen aus einer Hand. Das erfahrene Team sorgt für eine professionelle Betreuung, eine saubere Montage und einen zuverlässigen Service – damit Ihr Bau- oder Renovierungsprojekt von Anfang an in besten Händen ist. Besuchen Sie Ellecosta in Ehrenburg/Kiens oder kontaktieren Sie das Team unter info@ellecosta.com. Weitere Informationen finden // PR-Info Sie unter www.ellecosta.com.
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Erfolg beginnt mit den richtigen Partnern Wer baut oder renoviert, braucht vor allem eines: einen verlässlichen Partner. Hochwertige Materialien, fachkundige Beratung, schnelle Lieferungen und ein breites Sortiment entscheiden oft darüber, ob ein Projekt effizient umgesetzt werden kann. Genau hier setzt Bauexpert an. Mit einem umfassenden Angebot, starker Logistik und einem erfahrenen Team begleitet das Unternehmen Bauherren, Handwerker und Planer in jeder Bauphase.
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edes Bau- oder Renovierungsprojekt bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Mal steht der Rohbau im Mittelpunkt, mal die Dämmung, die Dachsanierung oder die Modernisierung bestehender Räume. Umso wichtiger ist es, alle benötigten Produkte aus einer Hand zu beziehen. Bauexpert bietet dafür eine der breitesten Produktpaletten der Region und deckt sämtliche Bereiche des Bauens ab – von Baustoffen für Hoch- und Tiefbau über Trockenbau und Dämmung bis hin zu Befestigungstechnik, Werkzeugen und Speziallösungen. Mindestens genauso wichtig wie die Produktvielfalt ist die Verfügbarkeit. Auf Baustellen zählt oft jeder Tag. Deshalb investiert Bauexpert seit Jahren konsequent in Lagerhaltung und Logistik. Große Lagerkapazitäten sowie eine eigene LKW-Flotte ermöglichen eine schnelle und zuverlässige Lieferung direkt auf die Baustelle. So stehen Materialien genau dort bereit, wo sie benötigt werden, und Bauabläufe können ohne unnötige Verzögerungen fortgeführt werden.
EIN GUTES TEAM
Hinter diesem Service steht ein Team von mehr als 100 Verkaufsberatern, das Kunden täglich unterstützt. Viele von ihnen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Baubranche und begleiten Projekte von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Ob Materialwahl, technische Fragen oder individuelle Lösungen: Die persönliche Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur von Bauexpert. Zu den zusätzlichen Serviceleistungen zählt auch die Eisenverarbeitung. Baustahl kann nach den gewünschten Vorgaben bearbeitet, zugeschnitten und vorbereitet werden und unterstützt damit eine effiziente Abwicklung von Bauprojekten. Als Teil eines umfassenden Leistungsangebots ergänzt dieser Service das breite Spektrum an Lösungen für professionelle Baustellen. Letztlich geht es beim Bauen und Renovieren nicht nur um einzelne Produkte, sondern um das Zusammenspiel vieler Faktoren. Ein großes Sortiment, kompetente Ansprechpartner, zuverlässige Logistik und praktische Zusatzleistungen sorgen dafür, dass Projekte einfacher, schneller und erfolgreicher umgesetzt werden können. Genau dafür steht Bauexpert seit über 25 Jahren. // PR-Info
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INTELLIGENTE GEBÄUDETECHNIK VON GIRA
BAUEN UND RENOVIEREN
Wenn das Zuhause aktiv mitdenkt Vom klassischen Lichtschalter zur intelligenten Gebäudetechnik: Gira verbindet Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.
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in Schalter ist längst mehr als ein Schalter. Licht, Jalousien, Raumtemperatur und weitere Funktionen lassen sich miteinander verbinden und automatisieren. Moderne Gebäudetechnik macht alltägliche Abläufe komfortabler und effizienter. Das Familienunternehmen Gira mit Stammsitz in Radevormwald in Nordrhein-Westfalen steht seit 1905 für Lösungen rund um die elektrische Gebäudeausstattung. Aus dem Hersteller klassischer Schalter und Steckdosen entwickelte sich ein Anbieter intelligenter Systemlösungen für die vernetzte Gebäudetechnik.
SMART HOME FÜR UNTERSCHIEDLICHE ANFORDERUNGEN
Gira bietet verschiedene Smart-Home-Systeme – von einzelnen smarten Funktionen bis zur umfassenden Vernetzung eines Gebäudes. Wer in einem bestehenden Haus Licht, Jalousien oder Heizung komfortabler steuern möchte, kann mit dem Gira System 3000 einsteigen. „Gira One“ ermöglicht darüber hinaus automatisierte Abläufe. Szenen wie „Gute Nacht“ oder „Abwesenheit“ können mehrere Funktionen gleichzeitig steuern. Beim Neubau lässt sich die Vernetzung bereits in die Elektroplanung integrieren. Klassische Schalter und Taster bleiben dabei Bestandteil moderner Konzepte.
FÜR KOMPLEXE GEBÄUDE: KNX
Für umfangreichere Projekte bietet Gira das KNX-System. KNX ist ein international etablierter Standard für vernetzte Gebäudetechnik. Über eine zusätzliche Datenleitung können verschiedene Komponenten miteinander kommunizieren. So lassen sich Licht, Beschattung, Heizung, Sicherheit und weitere Funktionen miteinander verbinden und automatisieren. Mit dem Gira X1 und dem Gira HomeServer stehen dafür zentrale Bausteine zur Verfügung. Bei Sanierungen können Funklösungen umfangreiche zusätzliche Verkabelungen vermeiden. Das „Gira KNX RF Multi“ ermöglicht die schrittweise Nachrüstung von Licht, Jalousien oder Heizungen.
ENERGIEEFFIZIENZ IM ALLTAG
Vernetzte Gebäudetechnik ermöglicht eine bedarfsgerechte Steuerung. Heizungen können nach Zeitplänen geregelt, Jalousien abhängig von Tageszeit oder Sonneneinstrahlung bewegt und Beleuchtungen automatisch abgeschaltet werden. Sensoren erfassen beispielsweise Temperatur, Helligkeit oder Luftfeuchtigkeit.
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Smart-Home-Technik ersetzt bewusstes Energiesparen nicht, kann aber helfen, unnötigen Verbrauch zu reduzieren. Auch Hotels profitieren von automatisierten Licht- und Heizungssteuerungen.
KOMFORT, SICHERHEIT UND DESIGN
Türkommunikation und Sicherheitslösungen lassen sich ebenfalls integrieren. Das Gira System 106 verbindet Türkommunikation mit Kameratechnik, während der Gira S1 bei KNX-Lösungen einen verschlüsselten Fernzugriff auf das Smart Home ermöglicht. Auch das Design lässt sich an unterschiedliche Architekturstile anpassen. Verschiedene Schalterprogramme, Rahmen, Farben und Materialien schaffen ein einheitliches Gestaltungskonzept.
VON SCHALTERN BIS ZU SMART-HOME-SYSTEMEN
Gira verbindet mehr als 120 Jahre Erfahrung in der Elektroinstallation mit moderner Gebäudetechnik. Das Portfolio reicht von klassischen Schaltern und Steckdosen über Smart-Home- und Gebäudesysteme bis zu Türkommunikation und Sicherheitslösungen. Vom smarten Einstieg im bestehenden Gebäude bis zur umfassenden Gebäudeautomation im Neubau bietet Gira Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Entscheidend bleibt eine sorgfältige Planung, die sich am jeweiligen Gebäude orientiert. // PR-Info
gira.at
Harmonisches Design für smarte Funktionen. Anwendungsfreundlich, multifunktional und bestens kombinierbar: Mit dem Gira Tast sensor 4.55 lassen sich zahlreiche Funktionen im Smart Home einfach steuern sowie indi viduell und energieeffizient automatisieren. Der Gira Tastsensor 4 ist mit den Schalter programmen im Gira System 55 flexibel kombinierbar und ermöglicht so ein einheit liches Gesamtbild im Interieur. Passend zu jedem Einrichtungsstil stehen viele Farben und Materialien zur Auswahl.
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Tastsensor 4.55
BAUEN UND RENOVIEREN
MARKISENPFLEGE LEICHT GEMACHT
Länger Schatten spenden mit dem richtigen Know-how E
ine Markise ist mehr als nur Sonnenschutz – sie schützt Terrasse oder Balkon, mildert Hitze und verleiht Außenbereichen Charakter. Damit sie lange hält, lohnt sich eine regelmäßige, aber fachgerechte Pflege, die über gelegentliches Abfegen hinausgeht. Bereits Staub, Pollen und Vogelkot können die Imprägnierung angreifen und zu Verfärbungen führen. Sinnvoll ist eine Reinigung zweimal pro Jahr: trockenes Abbürsten bei leichtem Schmutz, lauwarmes Wasser mit mildem Seifenreiniger bei stärkeren Ablagerungen. Aggressive Mittel oder Hochdruckreiniger schädigen dagegen das Gewebe. Nach dem Säubern sollte die Plane vollständig trocknen, bevor sie eingerollt wird – sonst droht Schimmelbefall. Eine neue Imprägnierung alle zwei bis drei Jahre sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz besser abperlen. Spezialprodukte auf Silikon- oder Fluorcarbonbasis sind hier effektiver als einfache Haushaltsmittel. Auch die Mechanik verdient Aufmerksamkeit: Gelenke regelmäßig auf Korrosion prüfen, Schrauben
nachziehen und bewegliche Teile mit Silikonspray oder säurefreiem Öl schützen. Wer seine Markise im Winter abbaut oder zumindest mit einer Wetterschutzhaube versieht, verlängert ihre Lebensdauer zusätzlich. Mit dieser Mischung aus Pflege, Kontrolle und Schutz ist die Markise bereit, viele Sommer stabil und farbecht zu überstehen – ohne, dass das Tuch an Glanz verliert. //
Mit ein bisschen Pflege bleiben Markisen lange schön und funktional. unsplash
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Energie für eine nachhaltige Zukunft Innovative Technologien, langjährige Erfahrung und ein klares Ziel: die Energieversorgung von morgen nachhaltig mitzugestalten. Die Bihcon GmbH mit Sitz in Bruneck wurde 2023 von einem erfahrenen Team aus Ingenieuren, Agronomen, Technikern und Monteuren gegründet. Dabei kann das Unternehmen auf mehr als 20 Jahre Erfahrung sowie auf 235 realisierte Anlagen in 14 Ländern zurückblicken.
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m Mittelpunkt der Tätigkeit stehen die Planung und der Bau von Biogasanlagen, mit denen landwirtschaftliche Nebenprodukte in Biomethan umgewandelt werden. Darüber hinaus umfasst das Portfolio von Bihcon auch Holzgasanlagen und biologische Düngemittelanlagen. Technisches Know-how, innovative Technologien und praxisorientierte Lösungen bilden dabei die Grundlage, um Projekte effizient umzusetzen und einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten.
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Bihcon setzt konsequent auf zukunftsweisende Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien. Zahlreiche Patente unterstreichen die Innovationskraft des Unternehmens und machen Bihcon zu einem der führenden Akteure Italiens in diesem Bereich. Gleichzeitig bildet die langjährige Erfahrung des Teams eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Realisierung CO₂-neutraler Projekte. Die Vision dahinter ist klar definiert: eine Energieversorgung, die zu 100 Prozent auf erneuerbaren Quellen basiert. Bihcon verfolgt das Ziel einer Zukunft, in der Industrie, Transport und private Haushalte vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden können. Eine zentrale Rolle spielen dabei Biomethan und Biowasserstoff als wichtige Bausteine einer nachhaltigen Energieversorgung.
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Wer die Energiewende nicht nur mitverfolgen, sondern aktiv mitgestalten möchte, findet bei Bihcon ein innovatives und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld. Das Unternehmen bietet engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Erfahrungen und Ideen einzubringen und gemeinsam an nachhaltigen Lösungen für den Klima- und Umweltschutz zu arbeiten. Aktuell sucht Bihcon Verstärkung und freut sich über Menschen, die Teil dieses engagierten Teams werden möchten. Ganz im Sinne des // PR-Info Unternehmensmottos: „Warriors to save the planet!“. PZ 1 8 | 10. SE P T E M B E R 2026
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inzige Bäder müssen längst kein Kompromiss mehr sein. Mit smarten Lösungen lässt sich selbst auf wenigen Quadratmetern ein Raum schaffen, der sowohl funktional als auch einladend wirkt. Wer gut plant und strategisch denkt, kann aus der Fläche mehr machen, als auf den ersten Blick möglich scheint. Wandflächen sind dabei Gold wert. Schmale Regalbretter über Türrahmen oder maßgefertigte Nischen im Duschbereich bieten unauffälligen Stauraum. Auch Podeste unter Waschbecken oder Badewannen können versteckte Schubfächer beherbergen – ideal für Handtücher oder Reinigungsutensilien. Statt auf wuchtige Möbel zu setzen, sorgen schwebende Unterschränke und rahmenlose Glasduschen für Leichtigkeit und optische Weite. Licht spielt eine zentrale Rolle: Gestaffelte Lichtquellen – etwa eine Kombination aus indirekter Beleuch- Kleine Bäder bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Pexels tung, Spiegellicht und punktuellen Akzenten – geben Tiefe und Struktur. Helle Wandfarben mit mat- platzsparende Features wie einen Handtuchtrockner mit Heizfunktem Finish reflektieren sanft, während dunkle Akzente im unteren tion oder einen kombinierten Dusch-WC-Sitz. So entsteht ein Bad, das nicht nur klug geplant, sondern auch bemerkenswert komforRaumdrittel den Boden optisch verankern. Ein Trick aus dem Hotel-Design: Wandarmaturen schaffen mehr Be- tabel ist – ganz ohne Quadratmetergewinn. wegungsfreiheit am Waschbecken. Und wer Technik mag, integriert //
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in kleiner Garten kann erstaunlich viel Raum bieten – wenn man ihn richtig denkt. Statt Fläche zu füllen, lohnt es sich, sie zu strukturieren. Klare Linien, abgestufte Ebenen oder diagonale Wege lenken den Blick und schaffen optische Tiefe. Wer Beete und Terrassen bewusst schräg anlegt, lässt den Garten größer wirken, als er ist. Ein Trick mit Wirkung: Vertikale Flächen nutzen. Rankgitter, begrünte Zäune oder Hochbeete bringen Pflanzen in die Höhe und schaffen Sichtschutz ohne Enge. Selbst Hauswände oder Gartenhäuschen werden mit modularen Pflanzsystemen zu grünen Oasen. Wer Kräuter oder Erdbeeren „wandern“ lässt, spart Platz und pflegt bequem im Stehen. Materialkontraste bringen Struktur. Helles Natursteinpflaster kombiniert mit dunklem Holz oder feinem Kies
Wohlfühlinsel sogar auf dem Balkon.
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erzeugt Tiefe und zoniert Flächen klar. Ein kleiner Wasserspiegel – zum Beispiel ein flacher Edelstahlbrunnen – reflektiert Licht und öffnet optisch den Raum. Abends verstärken warmtonige LEDLeuchten diesen Effekt: Indirektes Licht an Stufen oder Beeträndern sorgt für Atmosphäre und Weite. Auch Möblierung will durchdacht sein. Stapelbare oder klappbare Gartenmöbel, multifunktionale Bänke mit Stauraum oder mobile Pflanzkübel erlauben flexible Nutzung, etwa wenn Gäste kommen. Besonders charmant: kleine „Rückzugsinseln“ durch Sichtachsen oder bepflanzte Trennelemente – so entsteht Vielfalt auf wenig Raum. //
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üren und Fenster sind zentral für Neubauten und gelungene Sanierungen: Qualitativ hochwertige Fenster und Türen schützen vor Lärm, Kälte und unangenehmer Zugluft und schaffen ein wohliges Gefühl in der Wohnung. Gleichzeitig setzen sie auch im Innenbereich Akzente. Kurz gesagt: Fenster und Türen sind Design- und Einrichtungselemente.
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Gut, wenn diese Einrichtung aus einem Guss bzw. aus einer Hand kommt! Damit ist gewährleistet, dass im Wohnbereich wirklich die Ruhe herrscht, die man sich verdient hat. Gründliche Tests im Schallschutz und in der Wärmedämmung sind da ein Muss. Die Rubner Türen GmbH kann dafür die seit Jahrzehnten bewährten Echtholztüren anbieten, und das Schwesterunternehmen Rubner Fenster GmbH hochwertige Fenster mit Rahmen in Holz und Holz-Alu, ja sogar in Altholz-Oberfläche. Die Fertigung auf Maß und eine lange Erfahrung gewährleisten auch bei Austausch oder Sanierung, dass die neuen Fenster- und Türelemente von Rubner sich nahtlos in das bestehende Gebäude einfügen. // PR-Info
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BAUEN UND RENOVIEREN
„TORRE PARKO“ IN SARONNO VON PROGRESS
Moderne Wohnarchitektur mit Betonfertigteilen Das 20-stöckige Hochhaus vereint Architektur und Natur zu einem fließenden Wohnraum. Damit werden mit dem innovativen GreenCode-Bausystem neue“ urbane Maßstäbe gesetzt, realisiert mit Betonfertigteilen der Progress AG.
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it „Torre Parko“ entsteht in Saronno, unweit von Mailand, ein neues architektonisches Wahrzeichen. Das 74 Meter hohe Wohngebäude mit 20 Stockwerken ist erdbebensicher gebaut und Teil eines umfassenden Masterplans zur städtebaulichen Aufwertung des Quartiers. Der Baukörper erzeugt eine direkte Verbindung zwischen Gebäude und Park, während in den oberen Etagen bepflanzte Bereiche als natürlicher Filter zwischen Innen und Außen wirken. Photovoltaik, Geothermie und der Einsatz umweltfreundlicher, wiederverwertbarer Materialien runden das nachhaltige Gesamtkonzept des Gebäudes ab. Torre Parko interpretiert das Wohnen als offenen, flexibel nutzbaren Lebensraum.
„Torre Parko“ in Saronno – ein 74 Meter hohes Wohnhaus. alle Fotos: Nicola Colella
BETONFERTIGTEILE ALS GESTALTUNGSELEMENT
Für Fassade und Tragstruktur setzt Torre Parko auf innovative Green-Code-Betonfertigteile. Die Außenwand besteht aus der „Green Code Thermowand Plus“ mit einer Wandstärke von 45-50 cm. Der U-Wert von 0,23 W/m²K trägt zu den Anforderungen für die Energieeffizienzklasse A bei. Für die Fassadengestaltung wird die Matrize Naab verwendet, die dem Gebäude seine charakteristische Tiefe verleiht. Die Elemente integrieren bereits Dämmung und feuerfeste Isolierpaneele und sorgen so für ein optimiertes energetisches und bauphysikalisches Gesamtpaket. Die vollständige interne Projektplanung der Progress AG gewährleistet dabei höchste Präzision und eine verbesserte technische Lösung für Fassade und Struktur.
INDUSTRIELLE VORFERTIGUNG MIT DEM GREEN-CODE-BAUSYSTEM
Die industriell und statisch gefertigten Green-Code-Betonelemente integrieren Dämmung, Heizung, Kühlung, Lüftung, Akustik und Beleuchtung. Damit übernehmen sie weit mehr als eine tragende Funktion. Die Vorfertigung im Werk ermöglicht zudem verkürzte Bauzeiten um bis zu 40 Prozent und eine saubere, präzise Montage mit bis zu 60 % weniger Personal auf der Baustelle. Mit dem Projekt „Torre Parko“ zeigt die Progress eindrucksvoll, wie moderne Fertigteiltechnologie architektonischen Anspruch, Effizienz und Nachhaltigkeit in Einklang bringt. // PR-Info Fassadendetail mit präzise vorgefertigten Green Code Betonelementen. 68
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MODERNISIEREN STATT NEU BAUEN
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Von der Immobilie zum Zukunftshaus D
er Traum vom Eigenheim muss heute nicht auf der grünen Wiese beginnen. Viele Bestandsimmobilien haben mehr Potenzial, als man auf den ersten Blick vermutet – vorausgesetzt, man modernisiert mit Konzept. Statt oberflächlich zu renovieren, lohnt ein Blick auf die Substanz und die Chance, Alt und Neu intelligent zu verbinden. Ein erster Schritt ist die energetische Analyse: Wärmebildkameras oder digitale Gebäudescans zeigen, wo Energie verloren geht. So lassen sich Dämmung, Fenster oder Heizsystem gezielt modernisieren, statt pauschal zu sanieren. Wer clever plant, kombiniert dabei Maßnahmen – etwa neue Fenster mit außenliegenden Verschattungssystemen, die im Sommer gegen Hitze und im Winter gegen Wärmeverlust wirken. Auch der Grundriss bietet oft ungenutzte Möglichkeiten. Nichttragende Wände lassen sich öffnen, Mit guter Planung aus einer bestehenden Immobilie ein Zukunftshaus gestalten. Magnific um mehr Licht und Raumfluss zu schaffen. GlasSchiebetüren, flexible Raumtrenner oder modulare Einbauten erlau- ern, machen auch ältere Häuser zukunftsfähig. Wichtig: nachhaltig ben eine neue Wohnlogik. Selbst Keller oder Dachboden können zur denken. Hochwertige Materialien, regionale Handwerksbetriebe und Energiewende beitragen – zum Beispiel, wenn dort Platz für Puffer- nachrüstfreundliche Lösungen sparen Ressourcen – und schaffen speicher, Wärmepumpe oder Haustechnik entsteht. langfristig Wert. So wird aus dem Modernisieren mehr als eine opTechnik spielt eine tragende Rolle. Smart-Home-Systeme, die Ver- tische Auffrischung: Es ist der bewusste Schritt, Bestehendes zu erbrauchsdaten erfassen und Heizung oder Lüftung automatisch steu- halten und gleichzeitig für kommende Jahrzehnte zu rüsten. //
DIE JERO-SPECKSTEINÖFEN VON TULIKIVI
Natürliche Gemütlichkeit für Südtiroler Häuser
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erade in Südtirol schätzt man die Gemütlichkeit eines warmen Zuhauses an kalten Wintertagen. Die Specksteinöfen der Jero-Kollektion vereinen finnische Handwerkskunst mit modernem Design. Das Geheimnis dieser Feuerstätten liegt im einzigartigen Naturstein: dank seiner enormen Dichte und Masse speichert finnischer Speckstein die thermische Energie der Holzverbrennung optimal und gibt sie nach dem Erlöschen des Feuers über viele Stunden hinweg als behagliche Strahlungswärme an den Raum ab. Anders als reine Konvektionswärme erwärmt dieser sanfte Strahlungswärme-Effekt die Oberflächen im Raum direkt – vergleichbar mit den Sonnenstrahlen. Das sorgt für ein besonders ausgeglichenes, gesundes Raumklima und wohlige Entspannung. Mit ihrer kompakten Größe, einer großen Feuerraumtür für den perfekten Blick auf das Flammenspiel sowie verschiedenen Oberflächenstrukturen fügen sich die Jero-Modelle harmonisch in jeden Wohnstil ein – von // PR-Info modern bis traditionell-alpin.
RESCH MÖBEL
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Der Zauber echten Handwerks Traditionelles Handwerk und modernes Design: Resch Möbel wurde 1957 in Gargazon gegründet und ist bis heute ein familiengeführtes Unternehmen mit klarer Leidenschaft für hochwertige Inneneinrichtung. Seit über sechs Jahrzehnten entstehen maßgeschneiderte Wohnlösungen für Privatkunden, Hotels, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.
Jürgen Eheim
Aus einer kleinen Tischlerei ist ein Unternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitenden und 3000 Quadratmeter Produktionsfläche geworden, das traditionelles Handwerk mit modernem Design verbindet – im Mittelpunkt stets der Werkstoff Holz, mit seiner Fähigkeit, Räumen Charakter zu verleihen.
Jürgen Eheim
Von der Idee über die Planung bis zur Fertigung in der eigenen Tischlerei in Gargazon begleitet Resch seine Kundschaft persönlich. Im Showroom in Kardaun zeigt das Unternehmen auf 1000 m2 zwei Kompetenzbereiche: das „Gesamtkonzept Hotel“ für Komplettlösungen im Gastgewerbe sowie die „Küchenwelt“. Darüber hinaus realisiert Resch Möbel die komplette Inneneinrichtung für private Wohnräume. Individuell abgestimmt auf jede Kundin und jeden Kunden im In- und Ausland. Überzeugen Sie sich selbst im Showroom im Gewerbegebiet von Kardaun, nahe der Einfahrt ins Eggental. Vereinbaren Sie Ihren per// PR-Info sönlichen Beratungstermin!
Der Zauber echten Handwerks. Der Charme des Holzigen. SHOWROOM KARDAUN
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WOHNEN MIT LICHT
Wie Beleuchtung Stimmung, Sicherheit und Energieverbrauch stark verändert L
icht ist mehr als BeSmarte Steuerungen nehleuchtung. Es struktumen dabei viel Feingefühl riert Räume, formt Atmoab. Tageslichtsensoren sphäre und beeinflusst, passen die Beleuchtung wie wohl wir uns fühlen an den Sonnenstand an, – und wie viel Energie wir Bewegungsmelder ververbrauchen. Dabei entbessern die Sicherheit im scheidet nicht allein die Außenbereich. Mit Dimmern oder App-gesteuerten Helligkeit, sondern das Zusammenspiel von Farbe, Szenen lässt sich je nach Richtung und Intensität. Stimmung zwischen Fokus Warmweißes Licht mit und Entspannung wechseln niedrigem Blauanteil wirkt – effizient und ohne Enerberuhigend und fördert gie zu verschwenden. den Feierabendmodus. In Auch kleine Details zählen: Küche oder Arbeitszimmer Matte Lampenschirme rehingegen sorgt neutralweiduzieren Blendung, Lichtßes Licht für Konzentration Durch spannende Lichtinstallation die Wohnräume in schöne Stimmung tauchen. farben über 5000 Kelvin Magnific und klare Sicht. Noch ge- lassen Räume größer wirzielter lässt sich Wirkung erzeugen, wenn das Licht nicht gleich- ken, während ein gezielter Akzent auf Pflanzen oder Wände wohnmäßig, sondern zoniert eingesetzt wird: Statt einer zentralen De- liche Wärme erzeugt. Wer eher mit Reflektion als mit Wattzahl arbeickenleuchte schaffen Pendellampen, indirekte LED-Bänder oder tet, nutzt Licht nicht nur funktional, sondern gestalterisch – und Bodenspots Tiefe und Orientierung. schafft Räume, die in jeder Stimmung richtig leuchten. //
INOX DESIGN
Von der Idee zum Produkt Die Firma Inox Design steht heute für moderne Fertigungstechnik, kurze Entscheidungswege und ein hohes Maß an Flexibilität. Diese Kombination ermöglicht eine zuverlässige und effiziente Umsetzung unterschiedlichster Kundenanforderungen. Mit Know-how, Erfahrung und Engagement gewährleistet das über 30-köpfige Team eine konstant hohe Verarbeitungsqualität. Ein moderner Maschinenpark mit leistungsfähigen Anlagen zur Blech- und Rohrbearbeitung sowie 2D-Laserschneidtechnik ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung von Einzelanfertigungen und Kleinserien bis hin zur Serienproduktion.
Bei der Herstellung kommen aktuelle Technologien und präzise Fertigungsverfahren zum Einsatz. Dadurch entstehen hochwertige Produkte mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Leistungsspektrum reicht von individuellen Projektlösungen für Unternehmen und Privatkunden bis hin zu maßgefertigten Sonderkonstruktionen für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Eine umfassende und fachgerechte Beratung bildet die Grundlage für jede individuelle Lösung – von der Planung bis zur Umsetzung. Das erfahrene Montageteam sorgt abschließend für eine professionelle Ausführung vor Ort, sei es bei der Montage von Geländern, Treppen oder anderen Konstruktionen. // PR-Info
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INDIVIDUELLE LICHTKONZEPTE VON SELECTRA
Licht ist weit mehr als reine Beleuchtung. Es schafft Atmosphäre, lenkt den Blick und prägt, wie wir Räume wahrnehmen. Mit diesem Anspruch entwickelt Selectra maßgeschneiderte Lichtkonzepte für Wohnräume, Hotels, öffentliche Gebäude und architektonisch anspruchsvolle Projekte. Seit vielen Jahren begleitet Selectra Bauherren, Hoteliers, Architekten und Planer – von der ersten Idee über die Lichtplanung bis hin zur Umsetzung gemeinsam mit erfahrenen Fachpartnern aus Südtirol. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Reinhold-Messner-Haus am Helm in Sexten. Hier zeigt sich, wie wichtig eine maßgeschneiderte Lichtplanung ist: Gemeinsam mit dem Kunden werden Anforderungen, Atmosphäre und Nutzung des Raumes analysiert, um die passende Beleuchtungslösung zu entwickeln. Mit Lichtlösungen von Bega und iGuzzini entstand ein Konzept, das
Architektur, Ausstellung und Landschaft harmonisch verbindet und den Raum funktional wie emotional aufwertet. Wer moderne Lichtplanung live erleben möchte, ist herzlich eingeladen, den Selectra Showroom in Bozen zu besuchen. Im Showroom in der Pacinottistraße 11 entdecken Besucher architektonische Beleuchtung, dekorative Leuchten und intelligente Lichtlösungen für Neubau, Renovierung und InteriorProjekte. Der Anspruch bleibt dabei immer derselbe: Keine Standardlösungen, sondern Lichtkonzepte, die exakt auf Raum, Nutzung und Atmosphäre abgestimmt sind. Gemeinsam mit dem Team von Selectra entstehen Projekte, die Funktion, Design und Wohlbefinden verbinden. // PR-Info
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Licht, das Räume erlebbar macht
Präzise Lichtführung setzt die tibetischen Exponate im ReinholdMessner-Haus am Helm eindrucksvoll in Szene. Helmuth Rier
Licht nach Maß. Kommen Sie vorbei und erleben Sie unsere Produktwelt hautnah in unserem Showroom.
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DIESE WARTUNGSARBEITEN SPAREN SPÄTER VIEL GELD
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in Eigenheim ist kein fertiges Projekt, sondern ein Dauerauftrag. Wer regelmäßig Zeit in Wartung und Kontrolle investiert, verhindert nicht nur teure Schäden, sondern verlängert die Lebensdauer von Dach, Heizung und Fassade um Jahre. Doch was steht wirklich auf der To-Do-Liste – jenseits von Dachrinnen und Heizung? Mindestens einmal im Jahr lohnt sich ein technischer Rundgang durchs Haus: Prüfen Sie Fensterdichtungen mit einem einfachen Blatt Papier – lässt sich dieses leicht herausziehen, ist ein Austausch der Dichtung fällig. Bei Rollläden sollten die Gurtführungen geschmiert und auf Risse kontrolliert werden. So verhindern Sie, dass sich der Gurt plötzlich festfrisst. Ebenso wichtig, aber oft vergessen: Lüftungsanlagen. Filterwechsel und eine regelmäßige Reinigung der Luftkanäle sorgen nicht
nur für bessere Luftqualität, sondern schützen vor Schimmel. Auch Wasserleitungen profitieren von Aufmerksamkeit – besonders in selten genutzten Bereichen wie Keller oder Gästezimmer. Wer dort regelmäßig Wasser laufen lässt, beugt Verkalkung und Bakterienwachstum vor. Tipp mit Zukunft: Erstellen Sie ein Wartungsjournal. Apps oder einfache Tabellen auf Papier helfen, Intervalle im Blick zu behalten. Notieren Sie Daten zu Dachinspektionen, Reinigungen der Regenwasserzisterne oder Wartungen der Wärmepumpe. So entsteht eine Art „Gesundheitsakte“ fürs Haus – auch hilfreich bei späterem Verkauf oder Versicherungsfällen. Instandhaltung mag Mühe machen, aber jedes gepflegte Detail zahlt sich aus – in Werterhalt, Wohnkomfort und dem guten Gefühl, im// mer alles im Griff zu haben. Magnific
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Instandhaltung des Eigenheims wichtig
BAUEN UND SANIEREN MIT WOLF FENSTER
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ut wohnen heißt besser leben. Bei der Gestaltung des eigenen Zuhauses spielen Fenster eine entscheidende Rolle für Raumklima, Stille und Licht. Wolf Fenster fertigt individuelle Lösungen, die zeitlose Eleganz mit modernster Energieeffizienz verbinden. Bei Sanierungen und Neubauten stehen nachhaltige Materialien und beste Dämmwerte im Fokus. Sie steigern nicht nur den Wert der Immobilie, sondern senken auch spürbar die Energiekosten. Smarte Systeme und maßgeschneidertes Design schenken dabei den Komfort, den modernes Wohnen verlangt. Von der persönlichen Beratung über die maßgeschneiderte Fertigung bis hin zur fachgerechten Montage durch das eigene Team begleitet Wolf Fenster Bauherren Schritt für Schritt – für ein Zuhause // PR-Info mit Aussichten.
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MEHRFAMILIENHAUS „LIVING AHR“ IN GAIS IST FERTIG
m Ortseingang von Gais, unweit von Bruneck, ist der Neubau „Living Ahr“ fertiggestellt. Auf einem Grundstück, auf dem bis vor Kurzem lediglich ein Einfamilienhaus mit zwei Bewohnern stand, sind nun 13 Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 128 Quadratmetern entstanden - gelebte Nachhaltigkeit auf bestehendem Grund und Boden. Insgesamt bietet die neue Wohnanlage heute rund 40 Menschen ein Zuhause. Die Bewohner genießen einen freien Blick auf die umliegende Berglandschaft und kurze Wege nach Bruneck und ins Tauferer Ahrntal.
BAUZEIT VON KNAPP EINEINHALB JAHREN
Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2024, im Frühjahr 2026 konnte „Living Ahr“ fertiggestellt werden. Verantwortlich für die Entwicklung ist Smart Living aus Bruneck, das seit über zehn Jahren als Immobilienentwickler in Südtirol tätig ist. Am liebsten bebaut Smart Living bereits genutzte Grundstücke neu, anstatt zusätzliches Bauland zu erschließen. „Living Ahr“ steht beispielhaft für diesen Ansatz: Aus der Fläche eines einzelnen Wohnhauses wurde Wohnraum für dreizehn Familien.
AUSSTATTUNG UND ENERGIESTANDARD
Errichtet wurde das Gebäude nach dem Klimahaus-Standard A Nature. Zu jeder Wohnung gehört eine Terrasse oder ein Garten sowie ein eigenes Kellerabteil. Ergänzt wird die Anlage durch eine gemeinsame Tiefgarage und Abstellplätze für Fahrräder – Details, die den Wohnkomfort für die insgesamt 13 Parteien im Alltag spürbar erhöhen.
Comm Ag
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AUSSCHLIESSLICH REGIONALE BETRIEBE
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Mehr Zuhause auf gleichem Grund
Für Planung und Bau hat Smart Living ausnahmslos mit Planungsbüros und Handwerksbetrieben aus der Umgebung zusammengearbeitet. Damit war eine Vielzahl an lokalen Unternehmen an der Umsetzung von „Living Ahr“ beteiligt – eine Vorgehensweise, die für Smart Living bei allen Projekten gilt.
VERKAUF DER LETZTEN WOHNUNGEN
Mit der Vermarktung der letzten noch verfügbaren Einheiten sind die Immobilienagenturen Immobilien Niederkofler und Engel & Völkers Bruneck beauftragt. Ein Großteil der 13 Einheiten ist bereits an neue Eigentümer übergegangen, nur wenige Wohnungen stehen noch zum Verkauf. Gregor Wierer – operativer Leiter bei Smart Living – bedankt sich bei allen beteiligten Firmen, Behörden, der Gemeinde Gais für die gute Zusammenarbeit und bei den Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. Um auch in Zukunft hochwertigen Wohnraum für Südtirol schaffen zu können, ist Smart Living stets auf der Suche nach geeigneten Baugründen oder Bestandskubaturen. // PR-Info
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PLATTNER UND ATZWANGER
Nach 1,5 Jahren Bauzeit wurde in Bruneck das neue Gemeinschaftshaus fertiggestellt. Dieses soll die Notaufnahme im Krankenhaus entlasten und dient als niedrigschwellige Anlaufstelle bei gesundheitlichen Anliegen. Realisiert wurde das Gesundheitszentrum von den beiden Südtiroler Unternehmen Plattner AG und Atzwanger AG, die ihre Kompetenzen bei der Umsetzung des Projekts bündelten.
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as neue Gemeinschaftshaus befindet sich am Krankenhaus Bruneck und bündelt zahlreiche Gesundheits- und Sozialdienstleistungen unter einem Dach. Rund um die Uhr, an sieben Tage in der Woche soll es die wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sichern. Der Neubau beherbergt helle, nutzerfreundliche Räume für die Beratung, Diagnostik, Behandlungen und Therapien, ein Ambulatorium für kleinere Notfälle sowie die Wohnortnahe Einsatzzentrale (WONE). Auf den sechs Stockwerken arbeiten Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Sozialdienste vernetzt zusammen.
FERTIGSTELLUNG IN 1,5 JAHREN
Als Generalunternehmen in Bietergemeinschaft haben die Plattner AG aus Leifers gemeinsam mit dem Unternehmen Atzwanger
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alle Bilder: Oliver Jaist
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Bauen für die Gesundheit
HYBRIDE BAUWEISE ALS NACHHALTIGE ALTERNATIVE
Die Plattner AG konnte ihre Erfahrung und ihr Know-how im Bau von Gesundheitsinfrastrukturen einbringen, welche das Bauunternehmen bereits bei diversen Projekten, wie z.B. dem Zivilschutzzentrum am Krankenhaus Brixen vorweisen konnte. Bei der Errichtung des Gemeinschaftshauses in Bruneck, das mit Mitteln aus dem nationalen Wiederaufbauplan PNRR finanziert wird, mussten strenge Vorgaben hinsichtlich Energieeffizienz, Verwendung von nachhaltigen Materialien und Recycling eingehalten werden. Das Team der Plattner AG fand ideale Lösungen für diese Herausforderungen: So wurde die Außenfassade des sechsstöckigen Gebäudes mit vorgefertigten, gedämmten Holzrahmenelementen errichtet. Diese hybride Bauweise kombiniert die positiven Eigenschaften unterschiedlicher Baumaterialien, spart einen erheblichen Teil an CO2-Emissionen ein und verkürzte durch die Vorfertigung die Bauzeit vor Ort.
ANLAGETECHNIK ÜBER 6 ETAGEN
Für Firma Atzwanger war das Projekt ein weiterer Meilenstein im Bereich der Einrichtungen im Sanitätsbereich. Nach dem Bau der neuen Klinik und der Versorgungszentrale beim Krankenhaus Bozen, wurde auch dieses Bauvorhaben erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten der Firma Atzwanger AG haben sich über sechs Ebenen erstreckt und umfasste die Lieferung und Installation von Lüftungsgeräten (gesamtes Luftvolumen 16.000 m³/h), Pufferspeicher für das Wärmeträgermedium (Wasser), eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung samt Speicher sowie die Hauptverteiler für Warm- und Kaltwasser (zur Versorgung der oberen Etagen und der Register der Lüftungsgeräte) in den Technikräumen im Untergeschoss. Im Erdgeschoss und in den Obergeschossen 1 bis 4, in denen vorwiegend Büros, Ambulanzen und Behandlungsräume untergebracht werden, wurde ein kombiniertes System aus Primärluftversorgung (Kanäle, Schleusen, Brandabschottungen, Luftauslässe usw.) und Deckenventilator-Konvektoren zur Klimatisierung verbaut. Außerdem wurden die gesamte Warm- und Kaltwasserverteilung sowie die Abflüsse und die komplette Sanitäreinrichtung installiert.
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AG aus Bozen, verantwortlich für die technische Gebäudeausrüstung, das Gemeinschaftshaus Bruneck errichtet. Im Oktober 2024 erfolgte der erste Spatenstich und im Juni 2026 wurde der Neubau abgeschlossen. Derzeit werden noch die Büros, Arztpraxen und das Ambulatorium eingerichtet, dann erfolgt die offizielle Eröffnung des Gemeinschaftshauses.
Mit dem Gemeinschaftshaus Bruneck entstand somit eine moderne und nachhaltige Infrastruktur. Diese unterstützt die Gesundheitsversorgung in Bruneck und im Pustertal ab sofort bedarfsgerecht. // PR-Info
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WIE SIE FEUCHTEFALLEN IM HAUS ERKENNEN UND AUSSCHALTEN
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Stets gesundes Raumklima schaffen S
chimmel entsteht nicht nur in Altbauten mit feuchten Wänden – selbst gut gedämmte Häuser sind heute anfällig. Der Grund: Dichte Gebäudehüllen lassen kaum noch Luftaustausch zu, Feuchtigkeit bleibt im Raum. Wer also Energie spart, muss zugleich für gezielte Belüftung sorgen. Typische Schimmelquellen liegen oft in alltäglichen Gewohnheiten: Möbel, die zu dicht an Außenwänden stehen, verhindern Luftzirkulation; schlecht eingestellte Rolllädenkästen oder kalte Raumecken begünstigen Kondenswasser. Besonders tückisch sind Wärmebrücken rund um Fenster oder Balkone, an denen sich Wasser niederschlägt, noch bevor man etwas sieht. Ein Infrarot-Thermometer oder eine kleine Richtiges Lüften unterstützt das wichtige Zirkulieren der Luft und verbessert somit die Lebensqualität. Magnific Wärmebildkamera fürs Smartphone zeigt frühzeitig gefährdete Stellen – eine Investition, die sich lohnt. helfen Entfeuchter oder der gezielte Einsatz von Lüftungsintervallen. Ebenso wichtig ist regelmäßige Kontrolle des Raumklimas. Ein Hyg- Stoßlüften bleibt effektiv, aber in modernen Gebäuden unterstütrometer zeigt, wann die Luft zu feucht wird: Ideal sind 40 bis 60 Pro- zen auch sensorgesteuerte Fensterlüfter oder zentrale Lüftungsanzent relative Luftfeuchte. Übersteigt der Wert dauerhaft 60 Prozent, lagen mit Wärmerückgewinnung – sie beugen Schimmel vor, ohne Energie zu verschwenden. Wer bereits einen modrigen Geruch oder dunkle Flecken entdeckt, sollte rasch handeln. Kleine Stellen lassen sich mit 70-prozentigem Alkohol oder speziellen Schimmelentfernern behandeln – nicht mit Hausmitteln wie Essig, der Kalk in Wänden angreift und das Problem verstärken kann. Entscheidend ist jedoch immer: Ursachen finden, nicht nur Symptome beseitigen. Denn Schimmelschutz beginnt da, // wo Feuchtigkeit gar nicht erst eine Chance bekommt.
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AUTO ASSISTANCE IN MERAN SETZT AUF „PULS-AIR“
Effiziente Hallenheizung senkt Heizkosten D
ie Auto Assistance in Meran blickt auf mehr als 42 Jahre Erfahrung zurück. In der neu errichteten, rund 33 × 12 × 4 Meter großen Werkstatt suchte das Unternehmen nach einer effizienten und gleichmäßigen Heizlösung. Bis 2025 wurde die Halle mit Gas beheizt, die monatlichen Kosten lagen bei rund 500 Euro. Seit November kommt ein Puls-air-Heizsystem zum Einsatz. Nach Angaben des Unternehmens überzeugten vor allem der Wirkungsgrad von mehr als 97 Prozent, die schnelle Lieferung und die einfache Inbetriebnahme.
SCHNELL WARM, GERINGERE KOSTEN
Die gesamte Halle erreicht laut Auto Assistance innerhalb von rund 30 Minuten 17 Grad Celsius. Gleichzeitig sanken die Heizkosten
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Innenansicht der neuen Werkstatt ca. 1.600 Kubikmeter
deutlich: In kalten Monaten liegen sie bei etwa 300 Euro, in durchschnittlichen Monaten bei rund 140 Euro. Die Positionierung des Geräts sorgt zudem für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Investition durch die Einsparungen bereits nach kurzer Zeit amortisiert.
HEIZTECHNIK AUS TIROL
Puls-air ist ein Familienunternehmen aus Going am Wilden Kaiser, das seit 1984 Heizgeräte entwickelt. Auch bei Auto Assistance fällt die bisherige Bilanz positiv aus: Weniger Verbrauch, kürzere Aufheizzeiten und mehr Komfort sprechen laut Unternehmen für die neue Lösung. // PR-Info
WERKSTATT- UND HALLENHEIZUNG 50 % WENIGER HEIZKOSTEN* 97 % WIRKUNGSGRAD EINFACHE INBETRIEBNAHME GEPRÜFT UND ZUGELASSEN OPTIMALE WÄRMEVERTEILUNG *laut zahlreicher Aussagen unserer Kunden
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Platz schaffen, ohne sich zu überfordern Entrümpeln steht oft auf der To-do-Liste, bleibt aber gern liegen – zu groß wirkt der Aufwand. Dabei geht es nicht nur um leere Regale, sondern um mehr Raum zum Atmen, Denken und Leben. Wer mit System vorgeht, kann Ordnung schaffen, ohne im Chaos zu verzweifeln. Beginnen Sie nicht im Keller, sondern dort, wo Sie täglich leben – etwa im Schlafzimmer oder in der Küche. So sehen Sie schnelle Fortschritte, die motivieren. Nehmen Sie sich pro Tag nur ein überschaubares Zeitfenster vor, zum Beispiel 20 Minuten. Timer stellen, Lieblingsmusik an – und los. Kleine Etappen bringen mehr als ein Marathon-Wochenende mit Frustgarantie.
Kisten mit Priorität hilft beim Aussortieren.
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Gute Nachsorge...
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Klug ist es, Dinge zu sortieren: Was benutze ich regelmäßig? Was erleichtert mir den Alltag? Alles, worauf Sie ehrlichen Herzens verzichten können, darf gehen – aber nicht unüberlegt. Fotografieren Sie Erinnerungsstücke, um sie digital zu bewahren, statt sie physisch zu horten. Entscheidend ist die Nachsorge: Platz, der frei geworden ist, will gestaltet werden. Nutzen Sie Körbe, Kisten oder modulare Regalsysteme, um Übersicht zu halten. Und setzen Sie sich ein „Nachrückverbot“: Für jedes neue Teil muss ein altes weichen. So bleibt Ihre Wohnung dauerhaft aufgeräumt – und Sie selbst spüren, wie befreiend Loslassen sein kann. //
ENGEL UND VÖLKERS
Der einzigartige Wert einer Immobilie
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as Pustertal steht für eine besondere Verbindung aus alpiner Natur, hoher Lebensqualität und wirtschaftlicher Beständigkeit. Die Berge, die Infrastruktur und der starke Wirtschaftsstandort machen die Region nicht nur zu einem begehrten Lebensmittelpunkt, sondern auch zu einem gefragten Immobilienmarkt. Doch was macht den tatsächlichen Wert einer Immobilie aus? Klassische Standortfaktoren bleiben entscheidend, das direkte Umfeld, die Erreichbarkeit, das Panorama, die Bausubstanz und der individuelle Charakter der Immobilie greifen nahtlos ineinander. Im Pustertal macht die feine Nuance des Marktes den Unterschied: Eine Eigentumswohnung im Herzen von Bruneck folgt völlig anderen Dynamiken
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eit 1975 steht Brunner Fenster in Weißenbach im Ahrntal für Qualität, Erfahrung und echtes Handwerk. Als Familienbetrieb fertigen wir Fenster und Fenstertüren aus Holz und Holz-Aluminium und sind im gesamten Ahrntal sowie im Pustertal tätig. Ob Neubau, Umbau oder Sanierung – wir bieten individuelle Lösungen, die genau zu den Anforderungen unserer Kunden passen. Dabei stehen für uns persönliche Beratung, handwerkliche Qualität und eine sorgfältige Ausführung an erster Stelle. Unser Anspruch lautet „Qualität vor Quantität“. Wir nehmen uns die Zeit, auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen und legen gro-
ßen Wert auf Flexibilität – denn jedes Bauvorhaben ist einzigartig. Von der Planung bis zur Montage begleiten wir unsere Kunden persönlich und zuverlässig. Über 50 Jahre Erfahrung, die Leidenschaft für unseren Beruf und viele zufriedene Kunden sind für uns die beste Bestätigung. Auch in Zukunft möchten wir unserem Handwerk treu bleiben und mit hochwertigen Produkten, persönlichem Service und individuellen Lösungen überzeugen. Brunner Fenster – Qualität, auf die man seit über // PR-Info 50 Jahren zählen kann.
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er beim Einrichten auf langlebige Materialien setzt, spart nicht nur Zeit beim Putzen, sondern auch Nerven. Denn moderne Oberflächen können heute deutlich mehr als nur gut aussehen. Besonders gefragt sind Materialien mit Schmutz-abweisender oder selbstreinigender Struktur. Feinsteinzeugfliesen etwa – ob im Bad oder in der Küche – sind praktisch unempfindlich gegenüber Kratzern und Flecken. Eine matte, leicht strukturierte Oberfläche verhindert zudem Wasserflecken und Fingerabdrücke. Für Böden im Wohnbereich lohnt sich ein Blick auf Vinyl oder Designbeläge mit PU-Schutzschicht: Sie sind robust, pflegearm und hygienisch, weil sie keine Feuchtigkeit aufnehmen. Auch bei Arbeitsplatten und Fronten haben Entwickler nachgelegt. Sogenannte Kompaktplatten oder Nanotech-Oberflächen reagieren kaum auf Hitze, reinigen sich fast
Trotz verschiedenster Oberflächen ist selbst eine weiße Küche kein Pflegeproblem. unsplash
selbst und wirken antistatisch – Staub hat hier wenig Chancen. Wer Naturmaterialien bevorzugt, kann auf geölte Harthölzer mit oxidativ aushärtenden Ölen setzen. Diese versiegeln nicht nur, sondern bilden eine regenerierbare Schutzschicht, die bei Bedarf einfach aufgefrischt wird. Und ein kleiner Zukunftstrend: Mineralwerkstoffe mit porenfreier Struktur. Sie sehen aus wie Stein, fühlen sich warm an und brauchen kaum mehr als ein feuchtes Tuch zur Pflege. So bleibt das Zuhause länger makellos – ganz ohne Dauerpolitur. //
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as eigene Zuhause ist Rückzugsort, Wertanlage und Herzensangelegenheit. Umso wichtiger ist es, es wirkungsvoll zu schützen – nicht nur mit einem guten Schloss, sondern mit einem durchdachten Konzept. Klassische Maßnahmen wie abschließbare Fenstergriffe oder Bewegungsmelder gehören längst zum Standard. Doch wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, denkt weiter. Moderne Smart-Home-Systeme etwa vernetzen Alarmanlage, Türsensoren, Licht und Kameras. Sie lassen sich so programmieren, dass bei Abwesenheit ein realistisches „Bewohntsein“ simuliert wird –
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