Skip to main content

PZ08_16.04.2026

Page 1


Die Wölfe im Finale

COSTO

KOMMEN SIE VORBEI!

gültig in den MPREIS Märkten Bruneck

Str. 12A &

Montag – Samstag 08:00 – 19:00

TITELTHEMA

Eishockey im Pustertal:

Bezwungene Drachen, die Rekorde und das süße Finale! 4

DIES & DAS

Olang: Olympischer Segen? 8

POLITIK & VERWALTUNG

Andreas Pramstraller: Ein Schritt zurück für das große Ganze? 12

SOZIALES & GESUNDHEIT

Abschied von Dr. Marco Pizzinini: Ein Leben für die Medizin 14

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

„Prima la musica“: Großer Erfolg für Brunecker Musikschüler 16

Für Frauen da – in schwierigen Momenten 18

MENSCHEN IM PORTRÄT

Hannes Obermair:

„Die spannendsten Momente sind die zerrissenen“ 20

WIRTSCHAFT & UMWELT

„Skills-Day“: Das lokale Handwerk ganz hautnah erleben 24

Auf den Spuren im Ahrntaler Schnee 26

BILDUNG & SCHULE

Zwei besondere Tage mit viel Praxis und Lernwert 30

Destinationsbranding zwischen Theorie, Emotion und Praxis 34

VEREINE & VEREINSLEBEN

UFO in Bruneck: „Ich liebe mich und die Seele des Blues“ 35

KULTUR & KUNST

Horst Moser: Weil wir nichts wussten 38

Eck-Museum in Bruneck: Ausstellung „on drawing“ 42

Minichor Bruneck: Ein tolles Konzert mit Marianne Neumann 44

SPORT & FREIZEIT

Ein Triumph des Sports und der Ehrenamtlichkeit 46

Karate Mühlbach: Neun Podestplätze wurden erkämpft 50

SONDERTHEMA

Garten, Markisen und Sonnenschutz 53 SERVICE

Kreuzworträtsel

IMPRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Internet: www.pz-media.it; Einzelnr.: 1,00 Euro; Jahresabo: 25,00 Euro; Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.); Sekretariat: Michaela Huber; Akquisition: Hans Paulmichl, Josef Tasser; Redaktion: dott. Reinhard Weger, MA; Dr. Willy Pöder; Dr. Judith Steinmair; Dr. Verena Duregger; Monika Gruber; Barbara Pöder; Dominik Faller; Alexander Dariz; Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt; Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Athesia Druck, Bozen – PEFC-zertifiziert: Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, Recycling und kontrollierten Quellen; PZ-WhatsApp Nummer: 371 7678970

Titelbild: Iwan Foppa

PEFC/18-31-166

PEFC-zertifiziert

Ihre personenbezogenen Daten werden gemäß dem G.v.D. Nr. 196/2003, der EU-Verordnung 679/2016 (DSGVO) sowie dem G.v.D. Nr. 101/2018 verarbeitet. Die vollständige Aufklärung über die Verarbeitung Ihrer personenbezogener Daten und Ihre Rechte, wie z.B. das Recht auf Löschung, sind auf unserer Website veröffentlicht: www.pz-media.it/datenschutz.html . Falls Sie die Pustertaler Zeitung nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie uns dies einfach an folgende E-Mail Adresse: info@pz-media.it oder rufen Sie an: 0474 550830

DiesesProdukt stammtaus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern,Recycling undkontrollierten Quellen www.pefc.org

DER TRAUM LEBT

von Chefredakteur Reinhard Weger

Im Pustertal spielt sich gerade eine Geschichte ab, die sich niemand mehr kleinreden kann. Der HC Pustertal steht im Finale und hat sich diesen Platz mit Nachdruck erarbeitet. Von Anfang an war da eine gewisse Spannung in dieser Saison, doch was die Mannschaft in den Playoffs zeigt, hat eine eigene Qualität. Das ist kein Zufall, kein kurzer Lauf, sondern das Resultat harter Arbeit und klarer Entwicklung.

Der Weg dorthin war geprägt von Spielen, in denen das Team immer wieder Antworten gefunden hat. Rückschläge wurden angenommen, Drucksituationen ausgehalten, entscheidende Momente genutzt. Besonders im Halbfinale wurde deutlich, wie gefestigt diese Mannschaft ist. Drei Spiele ohne Gegentor sind kein Ausrutscher, sondern ein klares Zeichen für Struktur, Disziplin und Konsequenz in allen Bereichen des Spiels.

Dabei geht es nicht nur um Defensive oder einzelne starke Leistungen. Es ist das Zusammenspiel, das auffällt. Die Linien greifen ineinander, die Abstimmung passt, die Rollen sind klar verteilt. Jeder weiß, was zu tun ist, und genau das wird umgesetzt. Fehler werden sofort korrigiert und Chancen konsequent genutzt. Diese Klarheit zieht sich durch alle Spiele und gibt dem Team eine Stabilität, die im entscheidenden Moment den Unterschied macht.

Auch einzelne Szenen haben sich bereits eingebrannt. Frühe Tore, lange Serien ohne Gegentreffer, intensive Spiele mit vielen Strafminuten. All das zeigt, wie hoch die Intensität ist, mit der diese Mannschaft unterwegs ist. Gleichzeitig bleibt das Team ruhig genug, um in engen Situationen die Kontrolle zu behalten. Diese Mischung ist ein echtes Erfolgsgeheimnis.

Abseits des Eises hat sich nun eine Dynamik entwickelt, die längst über das gesamte Pustertal hinaus wirkt. Die Intercable-Arena in Bruneck ist längst zu klein für das Interesse geworden. Tickets sind sofort vergriffen, Anfragen kommen von überall, und die Spiele werden gemeinsam verfolgt, egal ob im Stadion oder bei Übertragungen. Am Tschurtschenthaler-Platz wird es das bislang größte Public-Viewing geben. Der Verein hat es geschafft, etwas zu schaffen, das nicht nur den reinen Sport umfasst.

Mit dem großen Finale beginnt nun der letzte Abschnitt dieser wichtigen Reise. Die Anforderungen steigen, die Gegner sind stärker, jeder Fehler kann entscheidend sein. Doch genau in solchen Situationen hat der HC Pustertal bisher überzeugt. Die Mannschaft wirkt gefestigt, vorbereitet und bereit, den nächsten, den ganz großen Schritt zu gehen. Es geht um den Titel! Nicht um ein gutes Abschneiden, nicht um Erfahrung, sondern um den ganz großen Erfolg. Nach allem, was diese Mannschaft in den letzten Wochen gezeigt hat, steht sie zurecht dort, wo sie jetzt ist. Und sie hat allen Grund, auch die letzten Spiele mit derselben Konsequenz anzugehen. Auf geht’s, Puschtra! Möge das Glück uns allen hold sein!

Bezwungene Drachen, die Rekorde und nun das süße Finale!

Der HC Falkensteiner Pustertal steht zum ersten Mal seit Ligabeitritt im Finale der ICE-Hockey-League. von Lisa Pipperger

Als die Wölfe 2021 ihre Heimstätte in die neugebaute Intercable Arena in Bruneck verlegten und zugleich den Schritt aus der Alps Hockey League in die ICE wagten, war alles offen. Gleich in ihrer ersten Saison in der neuen Liga konnten sich die Schwarz-Gelben beweisen und erreichten Tabellenplatz fünf und somit den direkten Playoff-Einzug. Die Spielzeit 2021/22 endete anschließend im Viertelfinale. Ein Jahr später war für den HCP nichts zu holen, die Saison war nach der regulären Spielzeit gelaufen. Historisch in Erinnerung bleiben wird die Pre-Playoff-Serie der Puschtra 2024 mit dem Overtime-Goal von Rick Scofield in Spiel drei gegen Laibach, eines der wohl wichtigsten Tore im noch jungen Brunecker Eishockeystadion. Im Viertelfinale kämpften sich die Wölfe anschließend über sieben Spiele gegen Fehérvár zum ersten Mal ins Halbfinale.

Ligarekord von Austin Rueschoff: In Spiel 3 der Halbfinalserie netzt er nach gerade einmal acht Sekunden zum Führungstreffer ein und zieht damit mit Lucas Thaler (RBS 2024) mit dem schnellsten ICE-Playoff-Tor gleich.

Der Slowene Rok Tǐcar hat dem historischen Rivalen Laibach im Brunecker Trikot den Garaus gemacht.

FINALE OH OH!

Jetzt konnte der HC Falkensteiner Pustertal noch einmal einen drauflegen. Die reguläre Spielzeit 2025/26 wurde auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen – selbstgesetztes Saisonziel erreicht! Das erwartete und zum Teil erhoffte Viertelfinal-Derby gegen den HCB Südtirol Alperia blieb hier zwar aus, es folgte aber ein noch größeres Highlight: der Sweep gegen Salzburg. In vier Spielen holten sich die Wölfe gleich vier Siege und den Einzug ins Halbfinale der ICE-Hockey-League, bereits zum zweiten Mal. Und damit noch nicht genug. Auch die Halbfinalserie gegen die Drachen aus Laibach, welche zuvor im Viertelfinale die zweite Südtiroler Mannschaft in die Sommerferien geschickt hatte, sollte zuhause in der ausverkauften Intercable-Arena in der Verlängerung entschieden werden. Mit Heimrecht startete der HC Falkensteiner Pustertal in seine zweite Semifinals-Serie. Spiel eins in Bruneck brachte bereits eine neue Bestleistung der Schwarz-Gelben in ihrer Ligageschichte: der erste Sieg in einer

Im Pustertal und weit darüber hinaus stehen die Fans hinter der Mannschaft der Wölfe. Die Intercable-Arena war heuer schon mehrfach ausverkauft.

Halbfinalserie (vor zwei Jahren gegen Klagenfurt sollte es in keiner der vier bestrittenen Semifinal-Partien für einen Sieg reichen). Mit einem 3:0-Shutout startete die Serie für die Wölfe. Zwei Tage später folgte das gleiche Resultat noch mal in der Hala Tivoli in Slowenien. Und wiederum zwei Tage später noch mal. Der HCP stellte in drei Spielen die Halbfinalserie gegen Laibach mit dreifachem 3:0-Shutout-Sieg auf 3:0.

PLAYOFF-REKORDE UND FRAGWÜRDIGE ENTSCHEIDUNGEN

Insgesamt 236 Strafminuten wurden während Spiel zwei in der Hala Tivoli zwischen Olympia Ljubljana und dem HC Falkensteiner Pustertal. Im Halbfinale gab es damit die viert-meisten Strafminuten in der Ligageschichte.

In Spiel drei der Halbfinalserie gegen Ljubljana erzielt Austin Rueschoff nach nur acht Sekunden den ersten Treffer in der heimischen Intercable Arena und versetzte damit nicht nur das Publikum in Ekstase, sondern positioniert sich neben Lucas Thaler (RBS 2024) ebenfalls auf die Eins der am schnellsten erzielten Play-off-Tore in der ICE-Hockey-League.

Für ganze 279 Minuten und 17 Sekunden am Stück blieb Eddie Pasquale ohne Gegentor und stellte damit einen neuen Playoff-Shutout-Rekord in der ICE-Hockey-League auf.

Ein weiterer Rekord sollte im darauffolgenden Spiel in Slowenien folgen: Pustertal-Goalie Eddie Pasquale blieb insgesamt 279 Minuten und 17 Sekunden ohne Gegen-

tor und stellte damit einen neuen Rekord in der win2day ICE-Hockey-League auf. In Spiel vier gegen Laibach mussten sich die Wölfe zum ersten Mal in den Playoffs dann

Strahlende Gesichter bei Saracino, Lipon, Bardreau und Osmanski nach dem Finaleinzug. So kann es gerne weitergehen! Für alle!
Fotos: Iwan Foppa

aber geschlagen geben. Zwei Minuten vor der Sirene gelingt es Zanatta zum vermeintlichen Vorentscheid den Puck ins Tor zu befördern, doch die Hausherren konnten noch einmal zum 4:4 ausgleichen. Trotz vermeintlich besserer Torchancen für den HCP blieb der erste Matchpuck in der Verlängerung in

Laibach liegen. Die Serie kehrte für ein erneut ausverkauftes Spiel nach Hause zurück, bei welchem es den Schwarz-Gelben im letzten Drit-

Der HCP lädt zusammen mit dem HC Pustertal Junior zum größten PublicViewing des Tals anlässlich der Finalspiele.

Da hat es HCP-Schlussmann Eddie Pasquale doch glatt während eines Safes die Maske ausgezogen.

ten gelang zum 1:1 auszugleichen und die Entscheidung erneut in die Verlängerung zu verlegen. Keine 106 Minuten wie in Spiel vier gegen Salzburg benötigten die Brunecker dieses Mal, um das Weiterkommen in der Liga zu fixieren. Nach einer knappen gespielten Minute in der Verlängerung war es ausgerechnet der Slowene unter den Wölfen, Rok Ticar, welcher seinem his-

torischen Rivalen den Gar ausmachte. Die gebürtig aus Jesenice stammende Nummer 42 erzielte bereits in den ersten beiden Spielen der Halbfinalserie gegen Laibach je ein Tor und in Spiel fünf den entscheidenden Treffer. Damit steht der HC Falkensteiner Pustertal zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere in der ICE-Hockey-League im Finale, gemeinsam mit den Grazers.

DER TRAUM LEBT

Der Best-of-7-Modus wird fortgesetzt, wenn die beiden Final-Debütanten ab Mittwoch, 15. April 2026 aufeinandertreffen. Spätestens am 29. April 2026 hat die Liga einen neuen Meister. Eigentlich hätte die Finalserie laut Rahmenspielplan bereits drei Tage früher beginnen sollen, doch waren es bereits gesetzte Fußballspiele in Graz, welche dort einen früheren und parallelen Spielbetrieb

Der Puschtra Tommy Purdeller netzt ein – wie so oft im Laufe der Saison.
Fotos: Iwan Foppa

Der HC Pustertal steht zum ersten Mal im Finale der ICE-Hockey-League. Die Freude bei den Cracks, Funktionären und den Zuschauern ist überaus groß.

im Merkur Eisstadion nicht ermöglichten. Mit dem Finaleinzug der Wölfe begannen die Anfragen bei Verein sowie Fanclub in Bruneck einzutrudeln. Es ging um Tickets für die Heimspiele sowie auswärts in Graz. Das Büro des HC Falkensteiner Pustertals erreichten Ticketanfragen aus ganz Euro -

pa. „Man hätte die Halle drei Mal füllen können,“ so HCP-Pressesprecher Patrick „Patza“ Kirchler. Im Pustertal und darüber hinaus ist ein großer Hype um den Eishockeysport entstanden.

Weiter sagt Kirchler: „Die Bemühungen, um allen ein Erlebnis hautnah zu ermög-

lichen sind groß.“ Zusammen mit dem HC Pustertal Junior lädt der HC Falkensteiner Pustertal zum größten Public Viewing des Tals. Am Tschurtschenthaler-Platz, wo am 28. August 2026 auch wieder die alljährliche Mannschaftsvorstellung stattfinden wird, werden alle Final-Spiele des HCP, sei es zuhause als auch auswärts, auf einer Riesenleinwand live übertragen. Für Speis und Trank sorgen die Hockey-Juniors, welchen die Einnahmen zukommen. Auch die Übertragung auf Sporteurope.tv wird fortgesetzt sowie durch kostenlose Angebote ergänzt.

Der HC Falkensteiner Pustertal macht große Schritte in der europäischen Eishockeylandschaft. So kann es gerne weitergehen! //

TOURISMUSVEREIN BRUNECK

WER KOMMT?

An diesem Mittwoch (15.04.2026) findet im Nobis die Generalversammlung des Brunecker Tourismusvereins statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Genehmigung der Bilanz, die Ratifizierung des Haushaltsvoranschlags sowie der Tätigkeitsbericht. Im Mittelpunkt der Versammlung steht jedoch die Neuwahl des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Langzeitpräsident Martin Huber, der über viele Jahre die Geschicke des Tourismusvereins geprägt hat, stellt sich nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger wird in einem zweiten Moment aus der Reihe der gewählten Vorstandsmitglieder gekürt. // rewe

Iwan Foppa

Olympischer Segen?

In Olang ist man dabei, die Schäden am alten und sanierungsbedürftigen Rasenfußballplatz zu beheben. Diese wurden durch die Nutzung als Autostellplatz während der Olympiade hervorgerufen.

In der letzten Ausgabe zeigten wir ein Bild vom beschädigten Naturrasen-Fußballplatz in Olang, welcher während der olympischen Wettbewerbe in Antholz als Autoabstellplatz verwendet wurde, weil das in unmittelbarer Bahnhofsnähe dafür ausgewiesene Gelände außerstande war, die enorme Blechlawine, die während der Veranstaltung (6. bis 21. Feber 2026) tagtäglich auf den „Olympiabahnhof“ zurollte, zur Gänze aufzunehmen. Bereits im November 2025 wurde vereinbart, auch den Fußballplatz zu nutzen, da er ohnehin saniert werden müsste. Nach der entsprechenden Zusage durch die Landesverwaltung, stellte sich Philipp Anton Felder, in der Gemeinde u. a. für Tourismus und Verkehr zuständig, dieser Aufgabe. Als langjähriger Direktor der Olanger Seilbahnen AG hatte er im „Gassl“ in Sachen Parkraumnot, der daraus erwachsenden

Die Reparatur des „Olympia-Fußabdrucks“ läuft. Für die Gemeinde ist das Ganze sinnvoll. wpz

Probleme sowie durch deren Bewältigung all die Jahre herauf reichlich an nützlicher Erfahrung gesammelt, die er sich bei der Entflechtung des olympischen Auto-Wirrwarrs

im erweiterten Bahnhofsumkreis nun zunutze machen konnte. Auch Bürgermeister Lukas Schnarf packte selbst mit an und beide lösten das Problem in gekonnter Manier.

Nachdem die übrigen Parkflächen belegt waren, ordneten die beiden die Öffnung der Gittertore zum nahe gelegenen Rasen-Fußballplatz an. Die Funktionäre des Sportvereins wurden bereits im Vorjahr in diese Entscheidung eingebunden.

Man war sich nämlich bewusst, dass durch das Parken und Manövrieren von Tausenden Kraftfahrzeugen die Grasnarbe arg in Mitleidenschaft gezogen würde; ebenso war allen klar, dass die infolge fälligen Sanierungsarbeiten mit beträchtlichen Kosten verbunden sein würden.

Wenn man das Wagnis dennoch einging, so vor allem auch deswegen, weil Regierungschef Arno Kompatscher, dazumal noch Vorsitzender des olympischen Koordinierungsausschusses, sowie dessen Kursunterstützer: die Assessoren Peter Brunner (Sport) und Daniel Alfreider (Verkehr) den Olangern schon vorab angemessene finanzielle Unterstützung bei der Schadensbehebung zugesichert hatten. Gemessen an den im Zusammenhang mit den Spielen seitens der Provinzverwaltung getätigten Aufwendun-

gen, wäre selbst eine samt Unterbau nötige Platzerneuerung wohl eine Bagatelle.

BALL LIEGT BEI ASC OLANG

Nun liegt der Ball beim ASC Olang. Präsident Christian Neunhäuserer und Fußball-Sektionsleiter Günther Pörnbacher sind selbstverständlich bestrebt, die Bespielbarkeit des Feldes wenigstens provisorisch alsbald wiederum herzustellen. Die Arbeiten sind im

Gange. Die Abwicklung der Meisterschaftsspiele wird dadurch nicht kompromittiert, da dem Naturrasenplatz ein intakter Kunstrasenplatz angegliedert ist. Ein drittes Fußballfeld liegt im Bereich der „Brunner Böden“ in Oberolang, nahe der „Kinderwelt“. Der ASC Olang ist sowohl im Herren- als auch im Damenfußball engagiert. Darüber hinaus pflegt er mit flammender Hingabe den Jugendsektor. // wp

Des Kronplatz Gockels Wintergesang erstickt mit Sonntag. wpz Olympischen Getöses lautloser Nachhall am Bahnhof von Olang. wpz

IRONIE DES SCHICKSALS

Nachdem S1 so um die Jahrtausendwende RSW (Radio Sarner Welle) von Paula Brugger übernommen hatte, ließ sich deren Chef Heiner Feuer in der FF zur großspurigen Äußerung hinreißen: Nächstens komme Radio Holiday an die Reihe! Es brauchte seine Zeit, aber es kam anders! Nicht Radio Holiday wurde von „fremden Mächten“ aufgefressen, sondern es war S1 selbst, das offensichtlich außerstande war, sich dem Medienkannibalismus Zähne fletschend zu widersetzen. Es war anfangs April 2026 der Tagespresse zu entnehmen, dass der Athesia Konzern die Funkhaus GmbH (BZ) samt allen ihr angegliederten Tochtergesellschaften

EINMALIGES ERGEBNIS

Hartmann Piffrader aus Bruneck –ein eifriger PZ-Leser - hat uns auf eine besondere Leistung beim Weltcup-Finale der Skifahrer am 26. März 2026 in Norwegen hingewiesen: In allen vier Speedbewerben standen italienische Athletinnen und Athleten ganz oben.

Bei den Männern gewann Dominik Paris sowohl die Abfahrt als auch den Super-G. Bei den Frauen sicherten sich Laura Pirovano die Abfahrt und Sofia Goggia den Sieg im Super-G. Damit waren die Italiener –mit starker Südtiroler Beteiligung – in den Speeddisziplinen klar tonangebend (siehe Foto rechts)

Eine derart geschlossene Spitzenleistung bei einem Weltcup-Finale gilt als außergewöhnlich und ist in dieser Form nur selten zu sehen. Wahrscheinlich ist das Ganze sogar einmalig in der Skisportgeschichte! // rewe

in ihr Eigentum überführt habe. S1, Radio Tirol und die RMI (ehemals Radiogemeinschaft Südtirol) sind darunter der geschäftstragende Teil.

Die Welt der Natur lehrt uns nun mal, dass große Tiere mit Vorliebe kleinere fressen. Parallen lassen sich diesbezüglich auch zur Geschäftswelt herstellen. Nachdem die Athesia die Einvernahme der „Südtiroler Funkhaus GmbH“ unter Dach und Fach gebracht hatte, warf der Medienkoloss seinen Köderfisch im Pustertal aus. Nicht erfolglos, wie sich herausstellten sollte, denn mit Bartl Thaler zappelte schon nach kurzer Zeit ein begehrenswerter Medienhecht

an der Ebner‘schen Angelrute. Der Tauferer mit Sarntaler Migrationshintergrund beflügelte über ein Vierteljahrhundert mehrere Radios: Antenne Südtirol, Radio Edelweiß, Stadtradio Bozen und Radio 2000. Jüngst dirigierte er jedoch den letzten Akkord seiner Radiomacher-Lebenshymne, worauf er die ihm sehr ans Herz gewachsene Bühne, welche er übrigens über ein halbes Jahrhundert hinweg erfolgreich bespielt hatte, definitiv verließ - ein Abgang von zarter Traurigkeit. An Bord des Mediendampfers blieb hingegen sein Sohn Lukas, wenn auch nicht mehr als Schiffseigner, so doch als Erster Offizier von Kapitän Georg Ebner’s Medien-Crew. // wp

ZERRISSENHEIT

Die Europafahne, welche am alten Gerichtsgebäude in Bruneck von der Wandhalterung flattert, vermittelt in ihrer „Zerfranstheit“ ein ziemlich getreues Bild von der politischen Zerrissenheit der multinationalen Wertegemeinschaft (siehe Bild a). Demgegenüber ist das äußere Erscheinungsbild der italienischen Nationalflagge darüber und der Flagge des Bundeslandes Tirol darunter völlig intakt (siehe Bild b). Der Aufhängung ferngeblieben war offensichtlich das Banner der Autonomen Provinz Bozen. Die Aufnahme wurde in Sand i.T. gemacht. // wp

SCHUTZMASSNAHMEN

Bekanntlich hatten sich am 29. Juli 2023 heftige Gewitter über das Pustertal ergossen. Da und dort richtete das Unwetter größere Schäden an, so auch in Olang, wo s’Mühlbachl und der Langentalbach aufgrund der Niederschlagsmengen stark angestiegen waren. Beide führen ihre Wasser unterhalb Bad Bergfall dem Furkelbach zu, der in der Folge als reißender Bach talauswärts Unheil säte. Schaden nahmen das unmittelbar am Bach gelegene Wohnhaus der Familie Kohlhaupt sowie Eugen’s Mühle. Weiter talauswärts wurden mehrere Holzbrücken mitgerissen.

Das veranlasste die Provinzverwaltung eine Talsperre etwa 200 Meter unterhalb Eugen’s Mühle in den Bach zu legen. Mit dem Bau hatte man noch im Vorjahr begonnen. Mit Einbruch des Winters wurden die Arbeiten ausgesetzt und vor rund einem Monat wiederum aufgenommen (siehe Bild 2a). Bis Sommerbeginn soll das Bauwerk fertiggestellt sein.

Die Talsperre nimmt Bad Bergfall die historische Zufahrt, wodurch der Betrieb arg leidet. Die Umfahrung über Geiselsberg stellt absolut keinen akzeptablen Ersatz dar, dessen sind sich wohl auch die Ratsherren bewusst, denn Bürgermeister Lukas Schnarf stellte der BadlFamilie eine Umfahrung der Talsperre „bergseits“ in Aussicht, „falls technisch möglich und finanziell tragbar“. Zu großem Optimismus verleitet diese Aussage freilich nicht. Derweil führt für Fußgänger, insbesondere für Familien mit Kinderwagen (siehe Bild 2b), überhaupt kein Laufweg ins Badl, das sonst vom Parkplatz im Gassl per pedes in etwa 20 Minuten erreichbar war. Das Badl beklagt in der Tat beachtenswerte betriebliche Einbußen, seit die historische Zufahrt entlang des Baches von der Gemeinde gesperrt wurde. // wp

beide
Fotos: wpz
a)
2a)
2b)
b)

EIN SCHRITT ZURÜCK FÜR DAS GROSSE GANZE?

Sein Rückzug von der Bewerbung um den Vorsitz der SVP-Arbeitnehmer in der SVP hat für Aufsehen gesorgt: Andreas Pramstraller, Vizebürgermeister von Gsies und Vize-Chef der SVP-Arbeitnehmer, erklärt im Interview die Beweggründe für diese Entscheidung. Dabei wird deutlich, dass für ihn nicht persönliche Ambitionen, sondern der Zusammenhalt innerhalb der Organisation im Vordergrund steht. Pramstraller spricht auch offen über interne Spannungen, seinen Umgang mit Gegenwind aus den eigenen Reihen und darüber, warum er Politik als Verantwortung auf Zeit versteht. PZ-Chefredakteur Reinhard Weger hat mit ihm folgendes Interview geführt.

RW: Herr Pramstraller, Sie sind erst vor wenigen Jahren in die Politik eingestiegen und bekleiden heute unter anderem die Funktionen als Vize-Chef der SVP-Arbeitnehmer sowie als Vizebürgermeister von Gsies. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und was fasziniert Sie an der politischen Arbeit?

Andreas Pramstraller: Bereits seit Jahren kämpft die Politik mit einem schwierigen Image in der Bevölkerung. Gleichzeitig hört man immer wieder von wachsender Politikverdrossenheit und politische Vertreterinnen und Vertreter sehen sich – gerade im Zeitalter der sozialen Medien – zunehmend auch persönlichen Anfeindungen ausgesetzt. All das führt dazu, dass viele Menschen sagen: „Das tue ich mir nicht an.“ Für mich hat jedoch ein anderer Gedanke überwogen: der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und aktiv für unsere Gemeinde und unser Land zu arbeiten. Südtirol hatte in der Vergangenheit große Vordenkerinnen und Vordenker, die unser Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Ich möchte meinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es auch unseren Kindern und Enkelkindern in Zukunft gut geht.

Sie beziehen häufig klar Stellung – auch gegenüber eigenen Parteikollegen. Ist das der Grund, warum immer wieder der Eindruck entsteht, man wolle Sie in der SVP politisch ausbremsen? Das höre ich tatsächlich immer öfter und natürlich spürt man das auch immer wieder in der Zusammenarbeit. Das ist schade, denn mir geht es letztlich darum, meinen Beitrag zu leisten, Ideen einzubringen und für die Südtirolerinnen und Südtiroler zu arbeiten. Hinzu kommt, dass meine Funktion als Vize-Chef der Sozialen Mitte ein reines Ehrenamt ist – ich trage sogar die Fahrtkosten zu Terminen und Veranstaltungen selbst. Viele würden das wohl mit „außer Spesen nichts gewesen“ beschreiben. Für mich ist Politik aber kein Beruf, sondern eine Berufung auf Zeit. Und genau diese Zeit möchte ich bestmöglich nutzen, um jenen Menschen im Land zu helfen, die täglich für ihre Familien arbeiten, sich in Vereinen engagie-

ren und dennoch mit zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert sind.

Wer sind diese Personen, die Sie ausbremsen möchten?

Diese Frage möchte ich so nicht beantworten. Wenn man sich jedoch die Entwicklungen der vergangenen Jahre genauer ansieht, dann wird klar, dass es einen gewissen Kreis von Personen gibt, die entweder ihre eigenen Interessen absichern und keine Konkurrenz zulassen wollen oder dem Pustertal insgesamt nicht wohlgesonnen sind.

Viele sahen Sie als natürlichen Nachfolger von Magdalena Amhof an der Spitze der SVP-Arbeitnehmer. Dennoch haben Sie Ihre Kandidatur letztlich zu

zahlreiche Gespräche gegeben, um gemeinsam mit Gabi Morandell eine Lösung zu finden. Leider kam es dabei zu keiner Annäherung. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass meine Kandidatur einigen Schwergewichten meiner Partei sauer aufgestoßen ist. Vor diesem Hintergrund habe ich mich letztlich entschieden, meine Kandidatur zurückzuziehen.

Werden Sie bei den kommenden Landtagswahlen 2028 für das Pustertal kandidieren?

Derzeit konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Aufgaben in der Gemeinde Gsies sowie bei den SVP-Sozialen Mitten. Zudem darf ich mich als Kapellmeister der Bürgerkapelle Bruneck auch meiner musikalischen Leidenschaft widmen. All das macht mir große Freude. Umso mehr hat mich mein persönliches Stimmergebnis bei der vergangenen Gemeindewahl gefreut, das ich auch als Bestätigung für meinen bisherigen Einsatz sehe. Was eine mögliche Landtagskandidatur betrifft, wird sich zeigen, was die kommenden Monate und Jahre bringen. Für mich ist entscheidend, ob es in der Bevölkerung einen entsprechenden Rückhalt für

Andreas Pramstraller

Der neue GLB fährt vollelektrisch und schafft Raum für das, was wirklich zählt. Mit bis zu 7 Sitzplätzen und einer elektrischen Reichweite von bis zu 631 km.

Jetzt entdecken bei Autoindustriale. Welcome home.

Der neue Pensionist mit den beiden Abteilungen „Anästhesie“ und „Intensiv“.

Ein Leben für die Medizin

Mit Ende März wurde im Gesundheitsbezirk Bruneck ein prägender Arzt und eine Führungspersönlichkeit verabschiedet. Dr. Marco Pizzinini blickt auf Jahrzehnte engagierter Arbeit im Krankenhaus Bruneck zurück – als Primar, Sanitätskoordinator und geschätzter Kollege.

Nach fast vier Jahrzehnten im Dienst des Südtiroler Gesundheitswesens wurde Dr. Pizzinini feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Seine Laufbahn begann 1987 im Krankenhaus Innichen, ehe er nach kurzer Zeit an das Krankenhaus Bruneck wechselte, dem er bis zuletzt treu blieb. Seit November 2006 leitete er als Primar die Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie. Mit März 2018 übernahm er zusätzlich die Funktion des Sanitätskoordinators im Gesundheitsbezirk Bruneck und war damit für die ärztliche Koordination im gesamten Bezirk verantwortlich.

Die offizielle Verabschiedung fand am 10. März 2026 im Rahmen einer Primarsitzung statt, an der neben Pflegekoordinatoren auch Vertreter der Generaldirektion teilnah-

men. In ihren Ansprachen würdigten der aktuelle Bezirksdirektor Dr. Gerhard Griessmair, sein Vorgänger Dr. Walter Amhof sowie Dr. Christian Kofler im Namen des Landesrates die Verdienste des langjährigen Arztes. Seinen letzten Arbeitstag am 31. März beging Dr. Pizzinini im Kreis seiner Abteilung, wo ihn Kolleginnen und Kollegen persönlich verabschiedeten. Dabei erinnerte sein Stellvertreter Dr. Wilfried Steger an die gemeinsame Zeit und die prägende Rolle, die er für das Team gespielt hat.

In den Reden wurde Dr. Pizzinini vor allem als Arzt mit außergewöhnlicher Menschlichkeit beschrieben. Ob im Umgang mit Patientinnen und Patienten, im Austausch mit Angehörigen oder in herausfordernden Situationen auf der Station: Sein Handeln

Pizzinini bei der Verabschiedung im Krankenhaus von Innichen. Gekonnter Gag: Die „Pizzininis“ verabschieden Dr. Marco Pizzinini...

ABSCHIED VON DR. MARCO PIZZININI
Dr. Marco Pizzinini ging vor Kurzem in Pension.

Das Pflegeteam der Abteilung „Intensiv 1“ des Krankenhaus von Bruneck. Dort war Pizzinini seit jeher eine der wichtigsten Bezugspersonen...

... und dasselbe gilt für das „Pflegeteam 2“ des Krankenhauses von Bruneck.

war stets von Respekt, Fairness und echtem Interesse am Gegenüber geprägt. Besonders während der Pandemie zeigte sich seine Verlässlichkeit und sein Verantwortungsbewusstsein.

Gleichzeitig galt er als verbindende Persönlichkeit, die unterschiedliche Bereiche zusammenführen konnte. Mit Ruhe und Klarheit führte er Gespräche, traf Entscheidungen und lebte seine Berufung als Arzt mit großer Leidenschaft. Seine hohe Einsatzbereitschaft und seine Präsenz im Arbeitsalltag wurden von vielen besonders geschätzt.

Mit dem Abschied von Dr. Pizzinini endet ein bedeutendes Kapitel im Gesundheitsbezirk Bruneck. Seine Arbeit und sein Wirken werden jedoch weit über seine aktive Zeit hinaus in Erinnerung bleiben. // rewe

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 5: Vor der Behandlung, links

Abb. 4: Nach der Behandlung, rechts

Abb. 6: Nach der Behandlung, links

Kieferorthopädie:

Als der nachfolgende Patient in unsere Praxis kam fehlten ihm die zwei bleibenden Zähne 26 und 36, die ihm in der Vergangenheit aus kariösen Gründen extrahiert werden mussten.

Unsere kieferorthopädische Therapie sah deshalb die Extraktion der Gegenzähne 45 und 16 vor. Durch den kieferorthopädischen Lückenschluss konnten sich somit die Weisheitszähne problemlos in den Zahnbogen eingliedern. Der Patient besitzt deshalb nun nach abgeschlossener kieferorthopädischer Therapie wieder die volle Zahnzahl von insgesamt 28 Zähnen.

Die insgesamte Behandlungsdauer betrug 24 Monate.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

Anzeige
Enger Austausch: Marco Pizzinini (rechts) und Arzt Winarski.

VERANSTALTUNG „PRIMA LA MUSICA“

Sehr großer Erfolg für Brunecker Musikschüler

Der Gesamttiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Bühnen für junge Musiktalente. Auch heuer überzeugten zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Südtirol – darunter besonders viele aus der Musikschule Bruneck – mit hervorragenden Leistungen.

Mit rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 27 Wertungskategorien gehört „prima la musica“ zu den größten Jugendmusikwettbewerben im Alpenraum. Junge Musikerinnen und Musiker aus Nord-, Ost- und Südtirol stellten dabei im März ihr Können unter Beweis. Allein aus Südtirol reisten 241 Teilnehmende an, darunter 97 Solistinnen und Solisten sowie zahlreiche Ensembles.

Die Musikschule Bruneck konnte dabei besonders erfreuliche Ergebnisse erzielen. Sämtliche angetretenen Schülerinnen und Schüler wurden mit ersten Preisen ausgezeichnet, einige von ihnen erhielten zusätzlich die Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb. Ein Ergebnis, das die intensive Vorbereitung und das Engagement aller Beteiligten widerspiegelt.

GROSSE FREUDE

Direktor Hans Peter Stifter zeigt sich entsprechend zufrieden: „Die Veranstaltung ‚prima la musica‘ bringt jedes Jahr musikbegeisterte junge Menschen aus allen Landesteilen zusammen. Die Teilnah-

me am Wettbewerb gilt als anspruchsvolle Etappe in der musikalischen Ausbildung: Sie verlangt technische Präzision, künstlerische Ausdruckskraft und eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Können. Gleichzeitig stärkt sie wichtige persönliche Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Bühnenpräsenz und Durchhaltevermögen. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutet der Wettbewerb daher nicht nur musikalische Weiterentwicklung, sondern auch ein spürbares persönliches Wachstum. Umso erfreulicher fällt heuer das Ergebnis für unsere Schülerinnen und Schüler aus!“

Gesamttiroler Landeswettbewerb „PRIMA LA MUSICA“ 2026

Tatsächlich wurden in allen Kategorien ausschließlich erste Preise erreicht. Das ist ein wirklich außergewöhnlicher Erfolg, der die Arbeit der jungen Musikerinnen und Musiker sowie ihrer Lehrpersonen eindrucksvoll bestätigt. Hinter den Auftritten steht stets ein langer Weg aus Üben, Vorbereitung und persönlichem Einsatz. Umso größer ist die Freude bei den jungen Talenten über ihre Erfolge – und über die Erfahrungen, die sie auf der Bühne sammeln konnten.

// rewe

Das Land Tirol veranstaltet den Gesamttiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ 2026 in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol, der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschulen, den Tiroler Festspielen Erl und der Landesmusikschule Untere Schranne. Die Wertungsspiele erfolgten im Zeitraum vom zweiten bis zum zehnten März 2026. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben im Festspielhaus Erl, in der Musikschule „untere Schranne“ in Ebbs und in der Pfarrkirche Hopfgarten im Brixental (Orgelwertung) ihr Können zum Besten.

Direktor Hans Peter Stifter

STIMMEN DER JUNGEN TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMER

VERA PEER (GESANG)

„Die Teilnahme am Hauptbewerb war für mich eine tolle Erfahrung. Dank der guten Begleitung habe ich mich schnell eingelebt und konnte den Auftritt wirklich genießen.“

KATJA RANALTER (HARFE, 13 JAHRE)

„Ich war jetzt schon fünf Mal dabei und es ist jedes Mal wieder etwas Besonderes. Ich habe dabei unglaublich viel Erfahrung gesammelt und möchte das auf keinen Fall missen.“

SEBASTIAN MARIA BRAUN (VIOLINE, 14 JAHRE)

„Es war meine fünfte Teilnahme und es ist wieder richtig gut gegangen. Man lernt jedes Mal dazu und sammelt wertvolle Erfahrungen.“

MATI TAVELLA (VIOLONCELLO, 8 JAHRE)

„Ich habe mich riesig über den ersten Preis mit Auszeichnung gefreut. Nach dem Auftritt war ich so glücklich, dass ich vor Freude gleich von der Bühne gesprungen bin.“

ANNIKA RANALTER (GESANG, 17 JAHRE)

„Für mich war es das erste Mal und es ist alles aufgegangen. Es war eine richtig tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

JULIUS NÖCKLER (TEILNAHME AM BUNDESBEWERB)

„Ich war zum ersten Mal dabei und es ist sehr gut gelaufen. Natürlich war ich auch etwas aufgeregt, aber jetzt freue ich mich besonders auf den Bundesbewerb.“

DIE ERFOLGREICHEN TEILNEHMENDEN der Musikschule von Bruneck

GESANG – AG I

Bea Bertolani - Gesang

Lehrperson: Annelies Oberschmied, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner AG I 1. Preis | 86,00 Punkte

Benjamin Taschler - Gesang

Lehrperson: Annelies Oberschmied, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner AG I 1. Preis | 84,00 Punkte

GESANG – AG III

Vera Peer - Gesang

Lehrperson: Clara Sattler, Musikschule Bruneck

Begleitung: Stefan Huber

AG III 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb | 93,00 Punkte

Paul Rieder - Gesang

Lehrperson: Annelies Oberschmied, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner AG III 1. Preis | 88,50 Punkte

GESANG – AG IV

Moritz Gastel - Gesang

Lehrperson: Annelies Oberschmied, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner AG IV 1. Preis | 80,25 Punkte

– AG II

Katja Ranalter - Harfe

Lehrperson: Brunhild Gasser, Musikschule Bruneck

AG II 1. Preis | 84,00 Punkte

KAMMERMUSIK FÜR

BLECHBLASINSTRUMENTE – AG II

The Trumpet Monarchs

Kammermusik für Blechblasinstrumente

Paulina Heiss - Trompete / Flügelhorn

Lorenz Larcher - Trompete / Flügelhorn

Joseph Mutschlechner - Trompete / Flügelhorn

Lehrperson und Ensembleleitung: Christof Gröber

AG II 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb | 91,00 Punkte

KAMMERMUSIK FÜR

BLECHBLASINSTRUMENTE – AG IV

Pustra Brass^4

Kammermusik für Blechblasinstrumente

Jörg Bergmeister - Posaune

Lehrperson: Thomas Kiniger, Musikschule Bruneck

Stefan Holzer Tschurtschenthaler - Tuba

Lehrperson: Thomas Kiniger, Musikschule Oberes Pustertal

Simon Oberleiter - Posaune

Lehrperson: Thomas Kiniger, Musikschule Oberes Pustertal

Jonas Taschler - Posaune

Lehrperson: Thomas Kiniger, Musikschule Oberes Pustertal

Ensembleleitung: Thomas Kiniger AG IV 1. Preis | 83,75 Punkte

VIOLINE – AG II

Sebastian Maria Braun - Violine

Lehrperson: Margareth Huber, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner AG II 1 . Preis | 83,75 Punkte

VIOLONCELLO – AG A

Mati Tavella - Violoncello

Lehrperson: Franziska Romaner, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner

AG A 1. Preis mit Auszeichnung

VIOLONCELLO – AG III

Annika Ranalter

Violoncello

Lehrperson: Franziska Romaner, Musikschule Bruneck

Begleitung: Cornelia Messner

AG III 1. Preis | 84,50 Punkte

ZITHER – AG I

Julius Nöckler - Zither

Lehrperson: Reinhilde Gamper, Musikschule Bruneck

AG I 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb | 93,75 Punkte | Kategoriesieger

ZITHER – AG II

Julia Anna Stocker - Zither

Lehrperson: Reinhilde Gamper, Musikschule Bruneck

AG II 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb | 90,25 Punkte

HARFE

Für Frauen da – in schwierigen Momenten

Was vor 40 Jahren mit Idealismus und sozialem Verantwortungsgefühl begann, ist heute aus dem Pustertal nicht mehr wegzudenken: „Frauen helfen Frauen“ in Bruneck ist eine wichtige Anlaufstelle in belastenden Lebenssituationen. Bei der Jubiläumsfeier wurde nicht nur auf die Geschichte zurückgeblickt, sondern auch auf die Themen, die Frauen und die Gesellschaft weiterhin herausfordern und die nichts an Aktualität verloren haben.

Seit 40 Jahren ist der Verein „Frauen helfen Frauen“ in Bruneck ein verlässlicher Anlaufpunkt für Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Wie wichtig diese Institution und der ehrenamtliche Einsatz sind, zeigte sich bei der Jubiläumsfeier. Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, das Ehrenmitglied Anneliese Innerhofer Gasteiger, die Koordinatorin Birgit Knapp und Vertreter aus Politik, sozialen Einrichtungen und Organisationen waren im Rahmen des Tags der Frau in die Alte Turnhalle in Bruneck gekommen, um das zu feiern und zu würdigen. Was einst mit Idealismus und einer klaren sozialen Haltung begann, ist heute fest in der sozialen Landschaft des Pustertals verankert. Getragen wird der Verein von 14 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die Frauen mit Zeit, Empathie und Erfahrung begleiten. Themen wie wirtschaftliche Unsicherheit, psychische Belastungen, Einsamkeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und häusliche Gewalt prägen die Beratungsarbeit bis heute.

Sprachen über die Entwicklung der Situation von Frauen im Pustertal: Angelika Kofler, Anny Sulzenbacher und Franziska Cont (v.l.).

WICHTIGE MEILENSTEINE

Ein wichtiger Meilenstein in der Vereinsgeschichte war 1995 die Gründung des Frauenhausdienstes mit geschützten Wohnungen für Frauen und Kinder. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg wurde dieser Dienst vom Verein geführt, heute liegt er in der Verantwortung der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Die Stadtgemeinde Bruneck würdigte den Einsatz des Vereins durch Gemeindereferentin Stefanie Peintner, die das Angebot für Frauen in Notsituationen als von unschätzbarem Wert bezeichnete. Im Mittelpunkt der Feier stand auch der Blick auf gesellschaftliche Veränderungen. In einer Gesprächsrunde unter der Leitung von Birgit Mayr sprachen die Historikerin Franziska Cont, die Rechtsanwältin Angelika Kofler und die Unternehmerin Anny Sulzenbacher über die Entwicklung der

Gemeinsam stark: das Team von Frauen helfen Frauen

Situation von Frauen im Pustertal in den vergangenen 40 Jahren. Ein spannendes Gespräch mit vielen Facetten. Für die musikalische Umrahmung sorgten Helga Plankensteiner und Michael Lösch. Trotz des Jubiläumscharakters blieb der Blick nach vorne gerichtet. Für Präsidentin Bernadette Ellemunter Mayr ist der Auftrag des Vereins klar: Frauen weiterhin zuzuhören, sie zu stärken, Vertrauen zu fördern und neue Perspektiven zu eröffnen. // vd

Interview mit Vereinspräsidentin

Bernadette Ellemunter Mayr

PZ: Frau Ellemunter Mayr, wie blicken Sie auf 40 Jahre Frauen helfen Frauen zurück?

Bernadette Ellemunter Mayr: Mit Freude und Stolz, etwas aufgebaut zu haben, das vielen Frauen geholfen hat und hilft. Aber auch mit einem großen Verantwortungsgefühl, weil wir täglich merken, dass es diese Anlaufstelle unbedingt braucht.

Manche Frauen, die vor einer Herausforderung stehen, fragen sich, wo sie Unterstützung bekommen können. Wir wissen, dass die Hemmschwelle, Hilfe zu holen, oft groß ist. Zu uns kann jede Frau kommen, die Unterstützung braucht oder auch nur ein Gespräch. Denn manchmal kann in einem Gespräch schon viel

geklärt werden. Es muss nicht immer das ganz große Problem sein, das eine Beratung nötig macht. Wir alle wissen, dass es im Leben Herausforderungen gibt, und dass diese gemeinsam oft besser gemeistert werden können. Nehmen wir das Thema Einsamkeit. Das betrifft mehr Menschen in unserer Gesellschaft als man denkt, darunter sehr vie-

DAS URIGE HUIBATREFFEN

Am achten März 2026 trafen sich die Geschwister Huber vom Huberhof in Gais gemeinsam mit ihren Familien zu einem besonderen Familientreffen im Gasthof Sonne „Wonga“. Anlass für das Wiedersehen war eine Maturafeier im Jänner, aus der die Idee zu diesem Treffen entstand.

In geselliger Runde wurde bei traditionellen Knödeln mit Gulasch und süßen Krapfen gemeinsam gegessen, gelacht und erzählt. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, um Erinnerungen auszutauschen und Neuigkeiten aus dem Alltag zu teilen. Dabei standen vor allem das Miteinander

le junge. Auch ihnen möchten wir sagen: Kommt zu uns!

Welche Herausforderungen sehen Sie für uns als Gesellschaft?

Die wirtschaftlichen Herausforderungen sind groß und die Schere in der Gesellschaft geht weit auseinander. In meinen Augen hat

sich das in den vergangenen Jahren verstärkt. Aber wenn wir eines gemerkt haben in all den Jahrzehnten unserer Arbeit: Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und am Ende schafft man es auch, diese zu meistern. // Interview: Verena Duregger

und das Wiederauffrischen der familiären Beziehungen im Mittelpunkt.

Das Treffen wurde von allen Beteiligten als besonders gelungen und herzlich empfun-

den. Ein besonderer Dank gilt der jungen Wirtin Karin vom Gasthof „Wonga“, die ihre Gäste bestens bewirtete und so zum gelungenen Ablauf des Treffens beitrug. // bp

GAIS

„Die spannendsten Momente sind die zerrissenen“

Wer mit Hannes Obermair spricht, spricht mit einem Historiker, der Orte, Symbole und Erinnerung mit besonderer Aufmerksamkeit zu lesen versteht. Im Gespräch erzählt der Bozner mit Pustertaler Wurzeln von frühen Leseerfahrungen, seiner Faszination für das Mittelalter und die Gegenwart und von einer Haltung, die seine Arbeit bis heute prägt: das Wissen als etwas nie Abgeschlossenes zu begreifen. Gerade daran zeigt sich, warum historisch belastete Orte für ihn dann besonders aufschlussreich werden, wenn sie Widerspruch, Irritation und Auseinandersetzung auslösen. Dabei richtet sich der Blick auch auf Bruneck und das Pustertal: auf lokale Erinnerungsorte, verdrängte Geschichten und auf die Frage, wie sich Geschichte im Kleinen als Teil des Großen zeigt.

PZ: Wie würden Sie Ihren Zugang zu Geschichte beschreiben?

Hannes Obermair: Mich hat an Geschichte nie nur das einzelne Faktum interessiert, schon gar nicht die bloße Jahreszahl. Das sind Aufhänger. Ich habe ein strukturelles Interesse: Was verbirgt sich hinter Entwicklungen? Wie hängen Dinge zusammen?

Dieses Hinter-die-Kulissen-Blicken hat mich schon früh beim Lesen fasziniert. Ich war eine ausgesprochene Leseratte.

Welche Werke von damals sind stark in Erinnerung geblieben?

Ganz klassisch: Karl May. Später habe ich Karl May noch einmal völlig neu entdeckt durch die Entzauberung Arno Schmidts. Alte Lektüren in einem neuen Licht zu sehen, das ist faszinierend. Und dann natürlich die Fünf Freunde von Enid Blyton. Dort hat mich die eigenartige Figur des mürrischen Professors angesprochen, der nie gestört werden wollte und doch funktional war für die Aufklärung. Die detektivische Neugier der Kinder, die ja auch ein Wissensdurst ist, und das Spannungsverhältnis zum Professor –das sind so frühe Motive und Bilder, die sich mir erhalten haben.

Gibt es einen historischen Ort, der Sie geprägt hat?

Ja. Eine Schülerreise nach Frankreich war für mich sehr wichtig. Ich war 15 Jahre alt und unglaublich begeistert von romanischen und gotischen Kathedralen – Amiens, Vézelay, Chartres und so fort. Da hat bei mir die Faszination für das Mittelalter wirklich begonnen. Das hat mich lange begleitet, und später habe ich mich in meiner ersten wissenschaftlichen Phase auch auf das Mittelalter spezialisiert.

Hannes Obermair, 1961 geboren, ist Historiker und Kulturwissenschaftler aus Bozen. Er studierte Geschichte, Germanistik,

Waren Sie in der Schule jemand, der mit solchen Interessen eher allein war? Ich habe diese Neigungen eher für mich behalten. Ich hatte zwei Ebenen. Einerseits habe ich mich in der Gruppe sehr wohl gefühlt, ich war immer ein sportlicher Typ. Sport bot mir eine wunderbare soziale Verknüpfung in einer reinen Bubenklasse. Andererseits gab es die intellektuelle Ebene, und die habe ich eher für mich kultiviert oder mit ganz wenigen geteilt, bei denen ich verspürt habe: Da kann ich andocken, da gibt es ähnliche Interessen.

Also – ein Innenleben und ein Außenleben?

Genau. Wobei ich glaube, dass das Innenleben ein Außenleben hat und das Außenleben wiederum ein Innenleben. Und dass sich beides im unmerklichen Austausch befindet.

Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien und absolvierte eine archivfachliche Ausbildung in Bozen. Er arbeitete unter anderem für das Südtiroler Landesarchiv, war Research Fellow am MaxPlanck-Institut für Geschichte in Göttingen und leitete von 2009 bis 2017 das Stadtarchiv Bozen. Heute ist er Senior Researcher und Philosopher-in-residence bei Eurac Research. In seiner Arbeit verbindet Obermair, der seine Grundschulzeit in Bruneck verbrachte, klassische Geschichtsforschung mit öffentlicher Debatte. Inhaltlich reicht sein Spektrum vom Mittelalter, über Stadtund Regionalgeschichte bis zu Faschismusforschung, Erinnerungskultur und Public History.

Macht das Gefühl, dass Wissen nie abgeschlossen ist, Ihre Arbeit aus?

Ja, unbedingt oder zumindest habe ich diesen Eindruck. Die prinzipielle Unabgeschlossenheit des Wissens hat einen doppelten Effekt. Einerseits merkt man ständig, wie viel man nicht weiß. Das hat etwas von Mangel. Andererseits ist da eine ungestillte, wahrscheinlich niemals zu stillende Neugier.

Mangel also nicht in einem negativen Sinn?

Genau. Es gibt so etwas wie einen intellektuellen Schmerz, das ist meine Erfahrung. Den möchte ich gar nicht missen. Er besteht darin, dass man nie ganz zufrieden ist. Wenn ich an einem Buch oder an einem Thema arbeite und einen guten Zugang finde, habe ich vielleicht 70 oder 80 Prozent des Feldes erfasst. Aber ich weiß immer zugleich,

Tiberio
Sorvillo

Das Siegesdenkmal in Bozen – ein Beispiel für kritische Präsenz. 2016 führt Hannes Obermair (2.v.r.) den damaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer (3.v.r.) durch die Dauerausstellung des Siegesdenkmals.

da gibt es noch sehr viel, das ich nicht sehe oder das gar nicht gesehen werden will. Ich würde das als eine Form von Wissenssehnsucht bezeichnen.

Der deutsche Altkanzler Helmut Kohl verwendete oft das Zitat „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“. Können Sie dem etwas abgewinnen?

Da bin ich doppelt skeptisch. Erstens glaube ich nicht, dass durch die Kenntnis der Vergangenheit auf breiter Ebene die Gestaltung der Gegenwart besser gelingen möge. Das wäre die aufklärerische Hoffnung: mehr Wissen, bessere Gesellschaft. Prinzipiell ist daran etwas richtig. Aber Wissen schützt nicht vor Unfällen und Rückschritten. Wir sehen ja, wie viel Wissen vorhanden ist –und gleichzeitig, wie viel Zerstörung, Krieg, Klimakatastrophe und Gewalt möglich sind. Und zweitens muss ich sagen: Mein Interesse an Geschichte und Kultur generell war nie dadurch begründet, dass es der Welt besser gehen möge. Das wäre mir zu überheblich. Ausgangspunkt war immer meine persönliche intellektuelle Neugier, das Verlangen, das Geheimnis des historischen Prozesses zu lüften, wenn auch nur ein wenig.

Und trotzdem kann Geschichte Wahrnehmung verändern. Ja, absolut. Mir geht es eigentlich immer um Wahrnehmung und ihre Entautomatisierung, also das kreative „Ver- und Umlernen“. Ich glaube sehr wohl, dass Wissen und Erkenntnis einen verändern können. Das sieht man auch in der Regional- und Lokalgeschichte: Geschichte im Kleinen ist genauso spannend wie Geschichte im Großen. Im Kleinen liegt das Große bloß vergraben. Die Mikrogeschichte enthält alle Elemente der Makrogeschichte.

Was löst der Begriff Heimat in Ihnen aus? Der Heimatbegriff ist für mich problematisch. Er deckt oft etwas zu. Das Öde und Behagliche, das an „Heimat“ klebt, hat mich immer gestört. Die kleine Geschichte ist nicht harmlos oder nett, sondern genauso brutal, widersprüchlich und zerrissen wie

die große Geschichte. Die spannendsten Momente sind immer die zerrissenen.

Sie haben sich intensiv mit faschistischer Architektur und historisch belasteten Orten beschäftigt. Wann wird so ein Ort für Sie zu einem echten Lernort? Wenn er Geschichte verdichtet. Belastende Orte sind Kulminationspunkte historischer Erfahrungen. Sie irritieren zunächst. Und sie irritieren umso mehr, wenn sie unabgeschlossen sind, wenn keine Historisierung erfolgt ist und keine öffentliche Auseinandersetzung und Distanznahme sichtbar werden. Andererseits ermöglicht erst ihr Vorhandensein, sich mit ihnen und den Bedeutungsebenen, die sie transportieren, auseinanderzusetzen. Deshalb sind sie mir persönlich so wertvoll. Man muss die Semantik dieser Orte gegen den Ort selbst nutzen. Der Ursprungsintention öffentlich zu widersprechen, das ist der Kern von Aufarbeitung.

Also nicht entfernen, sondern erklären? Retain, but explain. Das ist für mich die Gegenposition zu einer Form von CancelCulture, die das Ärgernis physisch beseitigen will. Wenn man das Objekt vernichtet, zer stört man oft auch die Grundlage für die kritische Auseinandersetzung. Der Königsweg ist die kluge Transformation.

Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang das Alpini-Denkmal in Bruneck?

Ich halte die Situation für gelungen –nicht wegen der erklärenden Tafeln, die man noch verbessern könnte, sondern weil das Denkmal teilzerstört stehen geblieben ist. Das zeigt eine doppelte Wunde: Sie steht für eine

umkämpfte Erinnerung, für einen Gedächtniskrieg und seine partielle Überwindung. Gerade darin liegt die Spannung. Wäre die Statue nach ihrer zweiten Sprengung einfach wieder hergestellt worden, wäre das nichts als plump gewesen. In ihrem jetzigen Zustand wird die nachvollziehbare Aggression gegen das, wofür das ursprüngliche Denkmal stand, deutlich: kolonialer Vernichtungskrieg, toxische soldatische Verklärung, ein unreflektiertes männliches Heldenbild. Und zugleich steckt in der Fragmentierung auch die Wut der 1960er-Jahre, also der Konflikt mit dem Staat und ein gewisser Anti-Italianismus. Was mir noch fehlt, ist eine stärkere Einordnung dieses komplexen Eigensinns.

Gibt es in Bruneck weitere Orte, die historisch stärker sichtbar gemacht werden könnten?

Ja, viele. Bruneck ist ein historisch dichter Raum. Ein Beispiel wäre sicherlich die ehemalige Kaserne im Westen der Stadt, ein wichtiger Erinnerungsort mit dem Massaker vom 6. Juli 1944 in der Zeit der NS-Besetzung. Dabei wurden sieben geflüchtete

Ein ganzheitlicher Blick auf Ihre Gesundheit

Fachärztin für Innere Medizin

Stegenerstraße 6 | I-39031 Bruneck T +39 377 59 59 771 | W drmorin.it

Ansa Südtirol-Trentino

NS-Tätern brutal hingerichtet. Aufzuwerfen wäre auch die Frage, ob es in Bruneck jüdische Opfer gab, die 1938 durch die Rassengesetze diskriminiert und später deportiert wurden. Auch sonst gibt es viele interessante Orte, Themen und Menschen, Sternbach zum Beispiel, das Ragenhaus, die Pfarrkirche mit ihrem Friedhof, auf dem Norbert C. Kaser begraben ist. Gerade Kaser in seiner unerreichten Qualität, aber auch in seinem Unglück ist für mich eine ganz wichtige Figur, ein Dissident, und Dissidenten gab es in Südtirol nicht viele. Bruneck kann sich im Übrigen glücklich schätzen, in Andreas Oberhofer einen ebenso kundigen wie tüchtigen Stadtarchivar zu haben.

Sie sagten vorhin, in der kleinen Geschichte liegt die ganz große begraben. Gerade erst wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass zwei Brüder, die aus Sand in Taufers stammten, im KZ Mauthausen umgekommen sind. Die Steiner-Brüder stammten aus St. Moritzen und wurden 1942 nach einer Denunziation von Lienz, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt, in den Tod geschickt. Sie waren kommunistisch orientiert, was im Tiroler Raum ohnehin ein absolutes Minderheitenprogramm ist. Das Thema Minderheit wird hierzulande viel und oft kultiviert; mit Minoritäten, die sich vom affirmativen Südtiroler-Sein unterscheiden, tut man sich aber schwer – ich denke da an Homosexuelle, Antikonformisten, Nicht- oder Andersgläubige oder politisch alternativ orientierte Menschen. Für mich wäre es entscheidend, ein Erinnerungszeichen auf dem Sandner Rathausplatz, mitten im Dorf, zu schaffen und

dadurch die öffentliche Bereitschaft zu zeigen, sich dem Thema von Außenseitertum und Opferwürde zu stellen.

Finden Sie Ihre Themen oder finden die Themen Sie?

Ich habe eher das Gefühl, sie finden mich. Die ideale Erfahrung ist für mich: Ich stoße durch Zufall auf ein Themenfeld, aber dann spüre ich, es hat eigentlich nur auf mich gewartet. Das ist mir mehrmals passiert.

Zeichnet Offenheit Ihre Arbeit aus?

Ich tue mich schwer mit Selbstzuschreibungen. Vielleicht ist es eine Haltung aus Skepsis, Ironie und Distanz – auch mir selbst, meinen eigenen Ergebnissen gegenüber. Skeptizismus ist für mich eine wichtige Haltung. Wissenschaft lebt davon, überholt zu werden. Wie eine Leiter, die man umwirft, nachdem man auf ihr emporgestiegen ist. Wenn man das nicht als Verlust, sondern als Antrieb versteht, dann kann daraus etwas Produktives entstehen.

Woran arbeiten Sie derzeit?

Einerseits an einem größeren Projekt zu Muri-Gries. Das Kloster Muri wurde 1027 in der Zentralschweiz gegründet, und für das tausendjährige Jubiläum läuft dort ein umfassendes Publikationsvohaben, an dem ich beteiligt bin. Für den Teil zu Gries, wohin die Mönche im 19. Jahrhundert übersiedelt waren, durfte ich mehrere Beiträge schreiben. Dann ist da die Ausstellungstätigkeit: Im Museum der Villa Freischütz in Meran arbeite ich zusammen mit Ariane Karbe, einer wunderbaren Kuratorin aus Berlin, an Projekten zur Dekolonisierung der Bestände.

Interessiert: Historiker Obermair (l.) mit Schülern bei einer Stadtführung.

Uns interessiert dort besonders, wie man in einem kleinen Museum, an einem scheinbar begrenzten Ort, universelle Fragestellungen bearbeiten kann. Und dann gibt es ein Thema, zu dem ich gerade erst zu recherchieren begonnen habe: Ezra Pound.

Was interessiert Sie an Ezra Pound? Mich bewegt die Frage, wie ein so genialer Dichter zugleich ein glühender Faschist sein konnte. Das wird oft verharmlost und ausgeblendet, vor allem am Ort, an dem er die letzten Lebensjahre verbracht hat. Mich interessiert dabei weniger die private Person als das Exemplarische ihrer Deformation: die Selbsttäuschung des Intellektuellen, seine Selbstüberhebung und Ermächtigungsfantasie, die Verführung durch Macht und die Verlockung der Diktatur. Es geht um das Muster: Warum lässt sich ein Intellektueller auf totalitäre Macht ein? Warum geht jemand diesen Weg – und andere, wie Thomas Mann oder Adorno, eben nicht? Neben ihrer historischen Dimension ist das für mich zugleich eine hochaktuelle Frage.

Also auch eine Frage an die Gegenwart? Hier geht es tatsächlich um etwas Gegenwärtiges: Wie verhält man sich zu Versuchungen von Eitelkeit, Prestige und scheinbarer Bedeutung? Wie zu autoritären Zuspitzungen? Wie zu Krieg, Gewalt und Ohnmacht?

Wir erleben gerade, dass sich Menschen an Krieg wieder gewöhnen. Die Ukraine ist ein drastisches Beispiel. Und zugleich zeigt sich die Verletzlichkeit unserer Ordnung, die Verwundbarkeit der Demokratie. Die Koordinaten verschieben sich, Rückabwicklungen erscheinen plötzlich möglich.

Sie bewegen sich zwischen Mittelalter, Diktaturgeschichte und Public History. Was bleibt über all diese Felder hinweg in Ihrer Arbeitsweise gleich? Das niemals Ankommen. Das ewig Unfertige. Es gibt keinen Endpunkt, nur ständigen Beginn. Genau dieses intellektuelle Ungenügen, von dem wir gesprochen haben – das bleibt. Positiv formuliert sind es Offenheit und Unabgeschlossenheit. Es bleibt immer etwas für später, für andere, für neue Zugänge. // Interview: Verena Duregger

Geschichte vermitteln begeistert Hannes Obermair – hier am Siegesdenkmal in Bozen. Sport als Antrieb: Obermair beim Sarntaler Skyrace.
„DAS HABE ICH LÄNGST SCHON ERSESSEN….!“

RA Dr. Ivo Tschurtschenthaler

Schramm Tschurtschenthaler

Anwaltskanzlei

www.schramm.it

Als Grundeigentümer kommt es vor, dass Sie z.B. anlässlich der Sanierung/Erweiterung Ihres Gebäudes die im Grundkataster vermerkten Grenzen des eigenen Grundstücks (erstmals) feststellen müssen. In gar einigen Fällen kommen Sie dabei zum Ergebnis, dass der Zaun zum benachbarten Grundstück nicht der Katastergrenze entspricht. Spätestens nachdem Sie festgestellt haben, dass der Grenzzaun innerhalb der Katastergrenze, also zu Ihrem Nachteil errichtet ist, werden Sie den Nachbar aufmerksam machen, dass der Grenzzaun auf die Katastergrenze zu versetzen sei. In vergleichbaren Fällen wird Ihnen dann vom Nachbarn über den Grenzzaun hinweg zugerufen, dass er das zwischen der Katastergrenze und dem Grenzzaun gelegene Areal, das grundbücherlich in Ihrem Eigentum steht, „längst schon ersessen“ hat. Aber hat er das wirklich? Wie allgemein bekannt, ist zur Ersitzung eines Grundes ein zumindest 20-jähriger (bei landwirtschaftlichen Gründen 15-jähriger) ununterbrochener und unbeanstandeter Besitz erforderlich. Unter Besitz versteht man die faktische Ausübung einer dem Eigentum entsprechenden Verfügungsgewalt. Deshalb wird Ihnen der Nachbar normalerweise mit Genugtuung vermelden, dass er das betreffende, in Ihrem Eigentum stehende Areal, „seit jeher“, zumindest in den letzten 20 Jahren als Garten gepflegt hat, den Rasen gemäht und auch Gemüse angebaut hat, sprich dieses Areal wie ein Eigentümer genutzt hat. Nun ist guter Rat teuer! Sofern Ihnen an der Durchsetzung Ihres Rechtsanspruches weiter gelegen ist, werden Sie zunächst einmal eine Grundbuchserhebung durchführen. Falls der Nachbar bereits seit 20 Jahren im Grundbuch als Eigentümer aufscheint, werden Sie wahrscheinlich nur sehr geringe Möglichkeiten zur Vereitelung der Ersitzung haben. Sollte der Nachbar sein Grundstück vor weniger als 20 Jahren im Wege der Erbfolge oder im Schenkungswege übertragen bekommen haben, tritt er in die Besitzrechte seines Rechtsvorgängers ein und Sie können sich auch in diesem Fall schwerlich gegen die eingetretene Ersitzung zur Wehr setzen. Sofern der Nachbar sein Eigentum vor weniger als 20 Jahren käuflich erworben hat, haben Sie vielleicht eine nicht ganz von der Hand zu weisende Chance, sich gegen die Anrechnung des Besitzes des Vorgängers und damit gegen die Ersitzung mit Erfolg zu verwehren, obwohl unter ganz bestimmten, von der neuesten Rechtsprechung ausgearbeiteten Voraussetzungen (u.a. müsste es, einfach gesagt, aus dem Erwerbstitel möglich sein, die vom Verkäufer bereits besessenen Areale, die grundbücherlich nicht einverleibt werden konnten, eindeutig zu identifizieren) die Anrechnung des Besitzes auch im Grundbuchsystem möglich erscheint. Vielleicht fällt Ihnen abschließend noch ein, dass sie vor ein paar Jahren den Nachbarn zur Räumung des von ihm besetzten Grundstreifens mit Einschreiben samt Rückantwort aufgefordert haben. Aber auch mit diesem Argument hätten Sie wenige Chancen, die eingetretene Ersitzung zu vereiteln, zumal zur Unterbrechung des Besitzes Ihr Eigentumsrecht im Gerichtswege geltend gemacht werden müsste und dazu ein einfaches Einschreiben mit Rückantwort nicht ausreicht. //

STEUERERKLÄRUNG 2026: Wann Familienangehörige als steuerlich zu Lasten lebend gelten

Lukas Rier

Steuerberater

Baumgartner.Partner GmbH

Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Bruneck - www.baumgartner.tax

Bei der Steuererklärung 2026 ist die Berücksichtigung von zu Lasten lebenden Familienangehörigen weiterhin ein wichtiges Thema. Die Regeln wurden in den vergangenen Jahren jedoch mehrfach geändert . Wer sich auf frühere Gewohnheiten verlässt, läuft daher leicht Gefahr, Abzüge falsch zu beantragen oder bestehende Möglichkeiten zu übersehen.

Wer kann berücksichtigt werden?

Steuerlich relevant sind in erster Linie der nicht rechtlich und tatsächlich getrennt lebende Ehepartner sowie Kinder. Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Familienangehörige berücksichtigt werden. Seit dem Steuerjahr 2025 ist dieser Kreis allerdings deutlich eingeschränkt: Abzugsfähig sind neben Ehepartner und Kindern im Wesentlichen nur noch aufsteigende Verwandte (insbesondere Eltern oder Großeltern), sofern sie mit dem Steuerpflichtigen zusammenleben.

Entscheidend sind die Einkommensgrenzen.

Grundsätzlich gilt ein Familienangehöriger nur dann als steuerlich zu Lasten lebend, wenn sein Jahreseinkommen 2.840,51 € nicht übersteigt . Für Kinder bis 24 Jahre gilt eine höhere Grenze von 4.000 € . Bei der Ermittlung der Einkommensgrenze sind auch ausländische Einkünfte sowie Einkünfte, die einer Ersatzbesteuerung unterliegen, zu berücksichtigen.

Für Kinder gelten besondere Regeln.

Für Kinder unter 21 Jahren bestehen keine IRPEF-Abzüge mehr, da diese durch das „Assegno Unico“ ersetzt wurden. Für Kinder ab 21 Jahren kommen Abzüge nur noch bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres in Betracht. Kinder müssen aber dennoch in der Steuererklärung angeführt werden, da ihre Daten auch für andere Begünstigungen relevant bleiben.

Beim Ehepartner hängt der Abzug zusätzlich vom Einkommen des Steuerpflichtigen ab.

Der nicht getrennt lebende Ehepartner kann auch dann steuerlich zu Lasten lebend sein, wenn er nicht im selben Haushalt lebt oder im EWR-Ausland ansässig ist. Der IRPEF-Abzug steht bis zu einem Gesamteinkommen von 80.000 € zu und beträgt bis zu 800 €; die konkrete Höhe richtet sich nach dem Gesamteinkommen des Steuerpflichtigen. Die Begünstigung gilt auch für eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften

Auch die Aufteilung zwischen den Eltern ist geregelt. Bei verheirateten, nicht getrennt lebenden Eltern wird der Abzug für unterhaltsberechtigte Kinder grundsätzlich je zur Hälfte aufgeteilt. Eine vollständige Zuweisung an den Elternteil mit höherem Einkommen ist nur aufgrund ausdrücklicher Vereinbarung möglich. Für getrennte oder unverheiratete Eltern gelten eigene Regeln. //

Das lokale Handwerk ganz hautnah erleben

Unter dem Motto „Probier’s aus. Entdecke dein Talent.“ öffneten zahlreiche Betriebe im Oberpustertal ihre Türen und boten Jugendlichen praxisnahe Einblicke in verschiedene

Handwerksberufe. Der „SkillsDay“ setzte dabei bewusst auf das eigene Ausprobieren statt auf reine Information.

In Innichen, Olang, Toblach und Welsberg stand beim diesjährigen „SkillsDay“ alles im Zeichen des Handwerks zum Anfassen. Jugendliche und ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, Betriebe direkt vor Ort zu besuchen, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt stand dabei ein klarer Ansatz: Berufsorientierung sollte nicht theoretisch erfolgen, sondern durch eigenes Tun erlebbar werden. Genau diese Möglichkeit wurde in den teilnehmenden Betrieben geboten. Ob in der Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Tischlerei, Kfz-Mechatronik oder im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik –die Bandbreite war groß und spiegelte die Vielfalt des regionalen Handwerks wider. In Innichen öffneten unter anderem Betriebe aus den Bereichen Elektro- und Metalltechnik ihre Werkstätten und gaben Einblicke in Maschinenbau und Edelstahlverarbeitung. Auch in Olang beteiligten sich mehrere Handwerksunternehmen und zeigten verschiedene Arbeitsfelder – vom Ofenbau bis hin zu Dach- und Metallarbeiten. In Toblach und Welsberg konnten die Teilnehmenden ebenfalls unterschiedliche Berufe kennenlernen und sich ein Bild vom Arbeitsalltag in den Betrieben machen.

DER PERSÖNLICHE KONTAKT

Der direkte Kontakt mit den Unternehmen und das praktische Mitmachen stießen auf großes Interesse. Dieter Happacher, Bezirksobmann des LVH im Oberpustertal, zeigte sich sowohl vom Engagement der Betriebe als auch von der Motivation der Jugendlichen beeindruckt. Es sei deutlich spürbar, wie groß das Interesse werde, sobald junge Menschen selbst Hand anlegen können.

Auch Daniela Bortolon, Vorsitzende der LVH-Arbeitsgruppe „Bildung“, betonte die

Bedeutung dieses Zugangs. Berufsorientierung funktioniere besonders dann gut, wenn sie greifbar sei und die Jugendlichen selbst aktiv werden könnten. So entstehe ein realistisches Bild davon, was ein Handwerksberuf tatsächlich bedeutet.

Für Thomas Mohr, Mitinitiator des Projekts und Ortsobmann in Toblach, liegt die Stärke des Formats genau in dieser unmittelbaren Erfahrung. Die Jugendlichen würden nicht nur zusehen, sondern selbst ausprobieren – und genau daraus könnten neue Perspektiven entstehen. Der „SkillsDay“ versteht sich damit nicht als einmalige Veranstaltung, sondern als wichtiger Beitrag zur Nachwuchsförderung im Handwerk. Der große Zuspruch zeigt, dass Interesse vorhanden ist. Entscheidend ist, dieses sichtbar zu machen und jungen Menschen frühzeitig einen Zugang zu ermöglichen. So wurde im Oberpustertal einmal mehr deutlich, dass Berufsorientierung besonders dann gelingt, wenn sie direkt im Betrieb stattfindet. // bp

Es herrschte große Freude über den großartigen Erfolg des „Skills-Day“ im Oberpustertal.

Verkauf ab 20.04.2026

Infobüro Bruneck & online

Sag hoi! zum Heimvorteil

Ein starkes Freizeitpaket für Einheimische in der Region Bruneck

Ab 20. April heißt es: hoi! sagen und Vorteile sichern. Denn dann startet der Verkauf der neuen hoi!CARD, der ersten Vorteilscard speziell für Einheimische im Großraum Bruneck. Wer hier lebt, weiß, wie viel die Region zu bieten hat – und genau dieses Angebot wird mit der hoi!CARD sechs Monate lang noch attraktiver und leistbarer.

Vielfalt erleben

Das Angebot gilt vom 16. Mai bis 8. November 2026 und öffnet die Türen zu den beliebtesten Freizeit- und Kultureinrichtungen der Umgebung. Mit dabei sind Berg- und Talfahrten von Reischach auf den Kronplatz, freie Eintritte ins Hallenbad Cron4, ins Freibad Bruneck oder den Issinger Weiher, die Kletterhalle Heliks, Eislaufen in der Intercable Arena, Driving Range vom Golfclub Pustertal sowie verschiedene Museen der Region: MMM Corones, MMM Ripa, Museum LUMEN, Volkskundemuseum, Museum Mansio Sebatum, Eck Museum und das Feuerwehrhelmmuseum. Zusätzlich gibt es mit der Karte Ermäßigungen bei Tandemflights Kronplatz, Tandem-Fly, Kronfly, Papin Sport, Stadttheater Bruneck, Dolomites Electric und Sanitäranlagen Aquakron.

Eine Initiative für Einheimische

Die hoi!CARD ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinden Bruneck, St. Lorenzen,

Pfalzen, Gais, Percha und des Tourismusvereins Bruneck. Die Besonderheit: Dank der Teilfinanzierung durch touristische Mittel kommt die erstklassige Infrastruktur der Region direkt den Einheimischen zugute. Das Projekt wertet die Region als Lebensraum auf und fördert das Miteinander rund um den Kronplatz.

Besonders attraktiv für Familien

Die Karte ist grundsätzlich für alle Interessierten erhältlich. Wer jedoch seinen Wohnsitz in einer der beteiligten Gemeinden hat, bekommt die hoi!CARD zu einem deutlich reduzierten Sonderpreis. Ein wichtiger Punkt ist das Familienticket: Es wurde entwickelt, um Familien die Freizeitgestaltung im Sommer finanziell zu erleichtern. Die Karte kann auf zwei Erwachsene und beliebig viele Kinder bis 18 Jahre ausgestellt werden. Damit steht einem abwechslungsreichen Sommer für Groß und Klein nichts mehr im Weg.

So kommt man zur hoi!CARD

Der Verkauf startet am 20. April 2026 und läuft bis zum 16. Juni 2026. Wer sich die Karte sichern möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder bequem über den Online-Shop auf der offiziellen Webseite oder direkt im Infobüro des Tourismusvereins am Rathausplatz 7 in Bruneck. Die Karte gibt es sowohl in physischer Form als auch digital fürs Smartphone. Wichtig zu wissen ist, dass die hoi!CARD personalisiert ist und deshalb nicht an andere Personen weitergegeben werden kann.

PREISLISTE

Partnergemeinden* Andere Gemeinden Erwachsene 18+

200 € 260 €

Junioren 6-18 (geb. zwischen 1.1.2008–31.12.2020)

95 € 140 €

Kinder U6 (geb. zwischen 1.1.2021–31.12.2022) kostenlos** kostenlos**

Senioren 65+ (bis 31.12.1961 geboren)

180 € 240 €

Studenten bis 25 (geb. zwischen 1.1.2001–31.12.2007)

180 € 240 €

Familien (zwei Erwachsene mit Kindern U18)

425 € 580 €

* Partnergemeinden: Bruneck, St. Lorenzen, Percha, Pfalzen, Gais ** Kostenlos sofern eine Erwachsenen- oder Familienkarte gekauft wird. Kinder geboren ab 01.01.2023 benötigen keine Karte. Für die Preiszuordnung ist das Geburtsjahr maßgeblich, nicht das Geburtsdatum.

Infobüro Bruneck: MO – SA 9.30 bis 12.30 Uhr und dienstags von 15 bis 18 Uhr

Infos zur hoi!CARD, alle Leistungen und Preise finden sich unter: www.hoicard.com

Anzeige

Auf den Spuren im Ahrntaler Schnee

Die historische Entwicklung des alpinen Skifahrens und des Wintertourismus im Ahrntal: Dies ist der Titel des Buches von Antonia Friedrich, gebürtig aus Minden in NordrheinWestfalen. Wie kommt eine Bundesdeutsche dazu, ein Buch über die Entwicklung des Skisports im Ahrntal zu schreiben?

Antonia Friedrich erzählt von regelmäßigen Skiurlauben, die ihre Liebe zum Ahrntal gefestigt haben, von einem Praktikum in der Skischule als Skilehrerin und einem regen Interesse an der Entwicklung des Skisports im Ahrntal. Als während ihres Studiums auf Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen die Bachelorarbeit anstand, hat sie sich nach einer Idee ihres Betreuers an der Uni Münster (Dr. Kai Reinhart) für eine Recherche zu den Anfängen des Skisports im Ahrntal entschlossen.

UMFANGREICHES WERK

Beide Arbeiten verfasste sie in enger Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein und insgesamt 29 Interviewpartner/-innen. Die erste Arbeit bezieht sich auf die Entwicklung des Skitourismus in den Jahren 1970 bis 1990, während die zweite Arbeit den zeitlich vorgeschalteten Zeitraum von etwa 1915 bis 1970 bespricht. Auf Anregung des Bildungsausschusses Steinhaus wurden beide Arbeiten zu einem Buch zusammengefasst und bei einer Buchvorstellung in Steinhaus dem Publikum präsentiert.

Auf die Frage, wie sie mit dem eher verschlossenen und nicht redseligen Charakter – der dem Ahrntaler Volk zugeschrieben wird – zurechtgekommen ist, meint sie pragmatisch: „Ich fand, es ging!“ // mg

WO IST DAS BUCH ZU HABEN

Die Zeit dieser Arbeit fiel genau in den Lockdown der Coronaepidemie im Jahr 2020, somit fand die Recherchearbeit zuhau-

se vor dem Computer statt. Mit Hilfe des Geschichtsvereins Ahrntal, des Bildungsausschusses Steinhaus und vor allem von Kurt Knapp und Paul Gruber, durchforstete Antonia alle zugänglichen Quellen nach Fotos, Zeitungsartikeln und Aufzeichnungen. 2023 folgte die Masterarbeit zur Entwicklung des Wintersports auf zwei Brettern im Ahrntal mit einer Recherche vor Ort.

Dank der großzügigen Unterstützung durch Bildungsausschuss und Geschichtsverein, sowie einiger Sponsoren konnte das Projekt realisiert werden. Das Buch ist über den Geschichtsverein Ahrntal, über den Bildungsausschuss Steinhaus sowie in verschiedenen Geschäften des Ahrntales erhältlich. // mg

Das Team vom Bildungsausschuss Steinhaus mit Antonia Friedrich. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Werk entstanden ist. Privat
Das Buch von Antonia Friedrich ganz passend... Privat

EINIGE FRAGEN AN DIE AUTORIN ANTONIA FRIEDRICH

PZ: Wie genau sah die Arbeit zum Buch aus?

Antonia Friedrich: Ich habe recherchiert und viele Interviews geführt, mit 29 Menschen aus dem Tal. Die Kontakte habe ich meist mündlich erhalten - jemand kennt jemanden, der kennt jemanden - und so wurde ich immer mit mehr Menschen bekannt. Ich habe sie nach den Anfängen des Skisports im Ahrntal befragt und nach ihren persönlichen Erinnerungen dazu. Die meisten haben mir ihre Kindheitserlebnisse auf Skiern erzählt, bei einigen bekam ich auch die ganze Lebensgeschichte zu hören. Es war eine sehr spannende Zeit.

Sie haben, wie Sie bei der Buchvorstellung erzählen, auch einige witzige Erlebnisse gehabt…

Ja, ein Skilehrer wollte mir einen USB-Stick geben, ich sollte zu einer Adresse kommen. Dort bin ich mitten in eine Geburtstagsparty geraten und habe lange und fröhlich mitgefeiert. Und natürlich wieder neue Gesprächspartner gefunden… Oder als ich eine Adresse in Prettau suchen wollte. In einem Gasthaus in Kasern habe ich nach dem Haus gefragt: „Da musst du die Straße wieder zurück, und wenn du die Feuerwehrhalle siehst, bist du zu weit gefahren!“, so die Antwort. Täldra Humor eben…

STEINHAUS

Welche Erkenntnisse haben Sie aus den Interviews mitgenommen?

Aufgefallen ist mir, dass nur einzelne Mädchen oder Frauen damals den Skisport ausübten. Die Gründe sind vielleicht die nicht adäquate Kleidung der Frauen zur damaligen Zeit oder auch das religiös geprägte Leben. Einige Mädchen wurden vom Pfarrer beschimpft, als sie auf Skiern gesehen worden waren. Fasziniert hat mich auch, wie die Buben sich ihre Bretter selber zusammengezimmert und ihre Pisten selber getreten haben, angetrieben von der Leidenschaft zum Skifahren. Ich habe auch viel über die Südtiroler Geschichte und die frühere Armut der Leute erfahren, ein Bereich, von dem ich vorher nichts wusste.

Die Autorin Antonia Friedrich begab sich auf Spurensuche.

noch etwas Neues wagen wollen und andere, die sagen: „Nun ist genug!“

Ist das Thema Übertourismus auch angesprochen worden?

Stimmen zum Bettenstopp und dem ausufernden Tourismus habe ich vernommen, es sind jene Stimmen, die versuchen Natur und Tourismus in ein Gleichgewicht zu bringen. Ich habe auch ganz unterschiedliche Meinungen gehört, einige, die immer

Ich jedenfalls freue mich auf weitere Jahre als Gast im Ahrntal und blicke mit Spannung auf die weitere Entwicklung dieses Fleckchens Erde, an dem ich besonders den persönlichen Kontakt mit den Einheimischen und die familiäre Art des Tales schätze!

// Interview: Monika Gruber

TRADITIONELLES ENTENRENNEN für den guten Zweck

Bei strahlendem Wetter und vor zahlreichen begeisterten Zuschauern fand vor kurzem wieder das traditionelle Entenrennen der Skischule Klausberg statt. In Zusammenarbeit mit der Reisegesellschaft „Alpetours“ wurde die Veranstaltung erneut zu einem vollen Erfolg.

Zahlreiche Teilnehmer ließen ihre Rennenten ins Wasser, um nicht nur den Spaß am Wettbewerb zu genießen, sondern auch einen wertvollen Beitrag für einen guten Zweck zu leisten. Am Ende konnte eine beeindruckende Summe von 5.085 Euro gesammelt werden.

Der gesamte Erlös kommt der Jugendfeuerwehr St. Johann im Ahrntal zugute. Die Feuerwehr zeigte sich überaus dankbar für die großzügige Unterstützung: Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern und Helfern sowie insbesondere der Skischule Klausberg und der Reisegesellschaft „Alpetours“ für die hervorragende Organisation und ihr Engagement. // Manuel Tasser

In Steinhaus ging vor kurzem das traditionelle Entenrennen zugunsten der JF-Jugend über die Bühne.

ECHTER GENUSS MIT GROSSER VERANTWORTUNG

Ein besonderer Abend im Hotel La Perla zeigte, wie eng Kulinarik, Ausbildung und soziales Engagement zusammenhängen können. Unter dem Motto „Taste to Taste – No Waste“ stellten Schülerinnen der Hotelfachschule Bruneck ihr Können unter Beweis und setzten gleichzeitig ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Am Ende kam auch eine schöne Spende im Ausmaß von 5.030 Euro zusammen. Dieses Geld fließt einem Wohltätigkeitsprojekt zu.

Am 6. März 2026 organisierten vier Maturantinnen der Landeshotelfachschule Bruneck – Anna Sofia Gamper, Rosalie Tratter, Emmy Crazzolara und Anna Ellecosta – einen Solidaritätsabend, der ganz im Zeichen eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln stand. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrpersonen Edith Mairl und Esther Oberhollenzer sowie von Küchenchef Riccardo Forzan und Fabio Bertocchi von der „Casa Costa Foundation ETS“. Im Mittelpunkt stand ein Zero-Waste-Menü, bei dem möglichst alle Bestandteile der verwendeten Produkte verarbeitet wurden. Die Gerichte verbanden Einflüsse aus den Alpen mit solchen aus Äthiopien und griffen dabei auch auf traditionelle Techniken wie die Fermentation zurück. Verwendet wurden unter anderem Zutaten wie Teff, Hirse, Buchweizen und Rote Bete.

PERFEKTE KREATIONEN FÜR GUTEN ZWECK

Die einzelnen Gänge waren sorgfältig aufeinander abgestimmt. Zum Auftakt wurde Injera-Brot mit Topinambur und Karotte serviert, gefolgt von Tortelli mit regionalem Käse, deren Teig farblich an die äthiopische Flagge erinnerte. Auch die Kombination aus Alpenforelle und fermentiertem Gemüse sowie ein vegetarisches Gericht

ST. LORENZEN

auf Basis von Roter Bete zeigten, wie kreativ das Thema umgesetzt wurde. Den Abschluss bildete ein Dessert mit Gravensteiner Apfel und Kombucha.

Neben dem kulinarischen Teil stand auch der Ausbildungsaspekt im Vordergrund. Die Schülerinnen konnten ihr Wissen praktisch anwenden und dabei Erfahrungen sammeln, die über den Unterricht hinausgehen. Gleichzeitig floss der Erlös des Abends in ein konkretes Projekt: Insgesamt 5.030 Euro kommen dem Busajo-Campus in Soddo in Äthiopien zugute, wo Kinder und Jugendliche Zugang zu Bildung und Ausbildung erhalten. Der Abend in Corvara machte einmal mehr deutlich, dass schon mit vergleichsweise einfachen Mitteln ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln möglich ist. Darüber hinaus wurde eindrucksvoll vermittelt, dass sich Engagement und Zusammenarbeit lohnen können. // rewe

DANK BIOMETHAN AUF DIE ENERGIE-ÜBERHOLSPUR

Mit dem Ausbau der Biogasanlage setzt St. Lorenzen auf eine nachhaltige Energiezukunft. Künftig soll dort neben Strom auch Biomethan produziert und in das Erdgasnetz eingespeist werden.

In St. Lorenzen wird derzeit ein bedeutendes Energieprojekt weiterentwickelt. Die bestehende Biogasanlage der lokalen Bioenergie-Genossenschaft, die seit 2008 von Bauern betrieben wird, wird technisch erweitert, um künftig auch Biomethan zu erzeugen. Täglich werden dort rund 150 bis 200 Tonnen organische Reststoffe, vor allem Gülle und Mist, verarbeitet.

Mit einer Investition von rund 7,7 Millionen Euro soll die Anlage effizienter genutzt werden. Ziel ist es, neben Strom auch erneuerbares Gas zu produzieren und die bisher nur teilweise genutzte Abwärme besser einzubinden. Das gewonnene Biomethan wird in das Netz eingespeist und anschließend von „Dolomites Milk“ in Vintl genutzt. Vertreter aus Politik und Wirtschaft sehen in dem Projekt einen wichtigen Schritt für die Region. Bürgermeister Martin Ausserdorfer betont den Mehrwert für die Gemeinde und die lokale Wertschöpfung. Auch die Bioenergie-Genossenschaft sieht darin eine langfristige Absicherung und einen Nutzen für Landwirtschaft, Umwelt und Bevölkerung.

Seitens der Südtirolgas wird die Einspeisung von Biomethan als wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung des Gasnetzes gewertet. Perspektivisch soll die Infrastruktur zunehmend auf erneuerbare Gase ausgerichtet werden. Auch aus landespolitischer Sicht wird das Projekt positiv bewertet. Es passe zu den Zielen des Klimaplans Südtirol 2040 und zeige, wie durch innovative Technologien und regionale Zusammenarbeit die Energieversorgung nachhaltiger gestaltet werden kann, so Peter Brunner.

Mit der Nutzung von Reststoffen und der Produktion von Biomethan entsteht in St. Lorenzen ein Beispiel dafür, wie lokale Initiativen zur Energiewende beitragen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit stärken können. Damit kann auch die Energiewende im Land weiter vorangetrieben werden, wurde betont. // rewe

Es war einmal im Reich der Hörgeräte…

„30 Tage gratis Hörgeräte-Probe“, „Klein und unsichtbar im Hörkanal“ und „Die kleinsten Hörgeräte, die es jemals gab“: So oder ähnlich klingt typische Werbung rund um Hörgeräte. Aber ist das noch aktuell? Und inwiefern sollte Werbung ehrlicher sein? Markus Thaler vom Hörzentrum Südtirol klärt über drei große Märchen rund um Hörgeräte auf.

Vor etwa 30 Jahren wurde von einer großen italienischen Hörgeräte-Kette die Werbemasche mit einer gratis Probezeit eingeführt. Viele Anbieter meinen heute noch, dass dies der Schlüssel zum Erfolg wäre und preisen die kostenlose Probezeit an. Bei einer diagnostizierten Schwerhörigkeit liegt es jedoch an einem guten Hörakustiker, laut dem Hörtest und einer eingehenden Befragung des Betroffenen genau zu verstehen, welche Hörgeräte die richtigen sind. Und da kommt das Wissen ins Spiel: Hörakustiker sind die Experten. Im Hörzentrum Südtirol wird ganz genau geschaut, welche Geräte zum Gehör, zum Menschen und zur Lebenssituation passen. Sollte der Wunsch und die Realität zusammenpassen, kann man problemlos kleine und unsichtbare Geräte wählen. Ist das jedoch nicht der Fall, führt der Weg am richtigen Gerät jedoch nicht vorbei. Nach einer professionellen Anpassung weiß jeder sehr genau, wohin die Reise geht. Wir begleiten Sie dabei!

DAS MÄRCHEN VOM WINZIG KLEINEN HÖRGERÄT

Auf Maß angefertigte Im-Ohr-Hörgeräte haben sicherlich Vorteile bei Brillenträgern, aber das war‘s auch schon. Aufladbare ImOhr-Geräte haben sich aufgrund der geringen

Laufleistung der kleinen

Akkus als Reinfall herausgestellt, deshalb heißt es leider alle vier bis fünf Tage: Batterie wechseln.

Auch sind sie anfälliger gegen Schmutz, da man die Mikrofone ständig mit den Fingern berührt. Mal ehrlich: Sind wir im Alter noch so geschickt mit den Fingern wie früher? Zudem schauen wir vom Hörzentrum Südtirol ganz genau, ob die Geräte zum Alter des Patienten passen. In diesem Fall sind aufladbare Hinterdem-Ohr Geräte einfach unschlagbar!

DAS MÄRCHEN VOM HÖRTEST

Manche Akustiker meinen, auch außerhalb ihres Studios einen genauen Hörtest durchführen zu können. Ein Hörtest ist jedoch nur dann genau, wenn auch die Knochenleitung und der Sprachtest fachgerecht durchgeführt werden. Verstehen Sie gesprochene Worte gut oder nur Töne? Liegt die Schwerhörigkeit im Innenohr oder gibt es ein Problem im Mittelohr? Diese eingehenden Hörtests können weder in einer Apotheke, bei einem Optiker noch bei Ihnen zu Hause gemacht werden, sondern nur von kompetentem Fachpersonal mit entsprechender Ausrüstung. Im Hörzentrum

Südtirol erhalten Sie auch einen Ausdruck Ihres Hörtests und können diesen mit Ihren Lieben zuhause oder Ihrem Vertrauensarzt besprechen.

MÄRCHENONKELN GLAUBT

MAN NICHT

Märchen wie diese gibt es genug in der Welt der Hörgeräte. Verlassen Sie sich nicht auf die Märchenonkel, sondern gehen Sie zu jemandem, der Erfahrung mit Hörgeräten und vor allem Erfahrung rund ums Thema „Hören“ hat. Andere glauben – wir wissen. Weil wir es gelernt haben und dieses Wissen gerne an unsere Patienten und an Interessierte weitergeben. Wir sind sieben Mal in Südtirol und einmal ganz in Ihrer Nähe – in Bruneck direkt in der Stadtgasse! Rufen Sie uns für einen Termin bitte unter 0474 788033 an oder kommen Sie jeden Vormittag bei Ramona und ihrer Assistentin Daniela direkt im Hörzentrum vorbei. Wir freuen uns auf Sie! // PR-Info

9

Markus Thaler, Gründer des Hörzentrum Südtirol
Ramona Berger, Hörakustikerin in Bruneck

Zwei besondere Tage mit viel Praxis und Lernwert

Premiere an der Wirtschaftsfachoberschule: Ende März und Anfang April fand erstmals eine interne Übungsfirmen-Hausmesse in Innichen und Bruneck statt. Nachdem eine Teilnahme an einer internationalen Messe heuer nicht möglich war, organisierten die BWL-Lehrpersonen gemeinsam mit ÜFA-Koordinator Martin Winkler eine schuleigene Alternative. Der Erfolg war überwältigend.

Am 31. März 2026 find in Innichen eine Übungsfirmenmesse statt, einen Tag später folgte die Veranstaltung in Bruneck. Insgesamt sieben Übungsfirmen – fünf der WFO sowie eine des IPC Bruneck – traten als Aussteller auf. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten,

dritten und vierten Klassen besuchten die Messe und nutzten die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der Übungsfirmen zu gewinnen.

Die Stände boten ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. So präsentierte etwa die Übungsfirma „Come in

Travel GmbH“ in Innichen verschiedene Reiseangebote – von Städtereisen nach Paris bis hin zu Fernreisen nach Tokio oder Botswana – sowie Reisezubehör. Kreative Standgestaltungen, Gewinnspiele und rege Verkaufsgespräche sorgten für ein lebendiges Messegeschehen.

DIREKTOR WALTER-MARKUS HILBER IM PZ-INTERVIEW

BWL-Lehrperson Carolin Hilber, ÜFA-Koordinator Martin Winkler, Direktor Walter-Markus Hilber, BWL-Lehrperson Claudia Messner (von links).

PZ: Herr Direktor, wie läuft eine Hausmesse mit Übungsfirmen an der WFO konkret ab? Was wird geboten? Markus Hilber: Ich freue mich ganz besonders, dass dieses Jahr diese Hausmesse mit sechs Übungsfirmen an unserer Schule stattfindet. Grundsätzlich nehmen wir an einer internationalen Messe teil, aber das ist derzeit nicht möglich. Aber nichtsdestotrotz werden auch bei dieser Veranstaltung an der WFO Verkäufe und Umsätze getätigt. Es ist auch ein italienischer Stand dabei. Es werden in verschiedenen Sprachen die Verkaufsgespräche abgewi-

ckelt. Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler gute Umsätze tätigen und für ihr Unternehmen, also für die Übungsfirma, einen großen Erfolg einfahren.

Bei der ÜFA geht die Post ab wie auf einem richtigen Messegelände. Da lernen die Schülerinnen und Schüler viel ad hoc, auch für ihren weiteren beruflichen Lebensweg. Man nimmt die praktischen Elemente alle mit auf den Weg, oder? Ja, in der vierten Klasse übernehmen sie auch selber eine Übungsfirma. Und na-

türlich müssen alle Arbeitsschritte der verschiedenen betrieblichen Abläufe erledigt werden. Es geht dann darum, dass sie einen Katalog entwerfen, ihre Produkte gut gestalten, gut beschreiben können, dass sie dann auf dem Markt bestehen. Sie haben auch einen Online-Shop und können mit Übungsfirmen im Land, aber auch weltweit in Kontakt treten. Dort werden die Waren angeboten, es können Verkaufsmomente gestaltet und natürlich auch Umsätze erzielt werden. //

PRAXISNAHES

LERNEN

Im Mittelpunkt stand vor allem das praxisnahe Lernen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Kenntnisse aus dem Unterricht direkt anwenden, Verkaufsgespräche führen und unter realitätsnahen Bedingungen wirtschaftliche Abläufe erleben. Auch die Mehrsprachigkeit spielte eine wichtige Rolle: Gespräche wurden teils auf Deutsch, Italienisch und Englisch geführt.

Neben den Schülerinnen und Schülern nutzten auch Lehrpersonen, Verwaltungspersonal sowie der ÜFA-Landeskoordinator Wolfgang Lanz und Direktor Markus Hilber die Gelegenheit, die Stände zu besuchen und sich ein Bild von der Arbeit zu machen.

Wirtshaus und Bauernkrieg 1525

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde

VERLÄNGERT bis 30.06. 2026

gerüchte geschreÿ

Am Stand der „Frozen Fast Food OHG“
Stand der Gourmet’s World OHG
Stand der Big Store OHG
Stand der Bürodillo OHG
Fotos: Reinhard Weger, Fototeam WFO

INTENSIVE VORBEREITUNG

Die Organisation der Hausmesse erforderte eine intensive Vorbereitung. Die beteiligten Klassen planten ihre Messestände, entwickelten Produkte, gestalteten Kataloge und organisierten Marketingmaßnahmen. Der Einsatz wurde sichtbar belohnt: Viele Verkaufsabschlüsse und positive Rückmeldungen bestätigten den Erfolg der Veranstaltung.

Die Hausmesse gilt als einer der Höhepunkte im Übungsfirmenjahr. Ergänzt wird sie durch die Qualitätszertifizierung, bei der die Übungsfirmen ihre Arbeit vor einer Ju-

Das gesamte Team der „Come in Travel GmbH“ von der WFO Innichen beim PZ-Gruppenbild.

ry präsentieren müssen. Auch hier konnten die Übungsfirmen der WFO überzeugen und ihre Zertifizierung bestätigen.

Die erste Übungsfirmen-Hausmesse zeigte eindrucksvoll, wie praxisnahes Lernen

im Schulalltag umgesetzt werden kann und welchen Mehrwert solche Formate für die berufliche Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler bieten. Gut gemacht und weiter so! //

LEHRPERSONEN UND ORGANISATIONSKOMITEE IM GESPRÄCH

PZ: Herr Prof. Martin Winkler, Sie haben mit ihrem Team das Ganze organisiert. Erzählen Sie uns mehr darüber?

Martin Winkler: Ich bin Übungsfirmenkoordinator hier an der Wirtschaftsfachoberschule Bruneck und habe gemeinsam mit meinen Kollegen dieses Event organisiert. Die letzten Wochen waren für die Schülerinnen und Schüler sehr intensiv. Sie mussten ja diese Hausmesse vorbereiten. Sie haben im Rahmen der Übungsfirma Messestände geplant und haben sich dabei auch kreativ gezeigt. Sie mussten Formulare vorbereiten, Gewinnspiele organisieren und alles umsetzen, was es für einen Messeauftritt braucht. Und bei der Messe sahen wir das Ergebnis dieser Vorbereitungen. Sie führten Verkaufsgespräche, präsentierten sich auf der Messe und ich sah sehr viele begeisterte Gesichter.

Es war Messefeeling pur. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mächtig ins Zeug gelegt…

Claudia Messner: Das kann ich – auch als Fachlehrerin für Betriebswirtschaftslehreabsolut bestätigen. Ich konnte mit der Bürodillo, die mit einem eigenen Stand vertreten war, viele freudige Momente erleben. Die Schülerinnen und Schüler waren alle sehr motiviert, und zwar von der Vorbereitung bis hin zur Standgestaltung und dem Mes-

seablauf selbst. Auf diese Weise entsteht ein großer Mehrwert für die ganze Oberschule.

Genau da möchte ich weiter einhaken. Wie wird dieser schulische und berufliche Mehrwert, der hier gelebt wird, umgesetzt? Darüber hinaus hat es auch verschiedene Auszeichnungen geben, oder?

Martin Winkler: Die Hausmesse - oder eigentlich die Übungsfirmenmesse - ist einer der Höhepunkte im Übungsfirmenjahr und der zweite Höhepunkt ist die Qualitätszertifizierung der Übungsfir-

men, wo sich die Übungsfirmen bei einer Jury zertifizieren lassen müssen. Sie müssen dabei nachweisen, dass sie qualitativ hochwertig gearbeitet haben. Und wir von der WFO Bruneck und Innichen können sagen, dass unsere sechs Übungsfirmen weiterhin zertifiziert sind, also mit der entsprechenden Qualität arbeiten und das auch nachgewiesen bekamen. Darauf sind wir schon sehr stolz. Wir freuen uns als Lehrpersonen sehr, dass sowohl die Messe als auch die Zertifizierung so gut verlaufen sind. //

Claudia Messner und Martin Winkler

DEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN DAS WORT

Ich bin Nadine Panzenberger von der WFO Bruneck, von der 4B, und ich bin Mitarbeiterin der Bürodillo, unserer Übungsfirma. Wir haben uns schon ein bisschen länger auf die ÜFA-Messe vorbereitet. Das ist praktisch eine Messe, wo wir unseren Stand haben. Dort stellen wir unsere Produkte vor. Wir, die Bürodillo, sind vor allem für Büromaterial und Büroeinrichtung zuständig. Und ich muss dazu sagen, dass es zugeht wie auf einem echten Messegelände. Damit kann theoretisches und praktisches Wissen perfekt verschmolzen werden.

Ich bin Kaenaat Yasar aus der WFO Bruneck, von der 4B. Ich bin auch Mitarbeiterin der Bürodillo. Wir haben uns schon lange auf dieses Ereignis vorbereitet. Wir haben uns für das Thema „Japan“ entschieden und haben daher die Farben Pink, Grün, Weiß und Schwarz am Stand eingebaut. Wir haben sehr viele Produkte verkauft, vor allem unsere vier besten Produkte. Die sind Aroma Pirouette, Workline, unser Matcha-Ritual-Set und noch eine Essential-Box. Es war alles richtig toll!

Ich bin Manuel Sinner von der Big Store OHG und gehe in die 4E der WFO. Wir verkaufen alles für den Bürobedarf wie Drucker, Scanner, Beamer, Computer, Tische usw. Es ist voll cool, viele interessierte Leute sind

da und das Beste sind logischerweise die Glücksspiele an den verschiedenen Ständen. Es macht richtig Spaß!

Ich bin der Lukas Leiter von der 4C der WFO. Ich bin in der Frozen Fast Food tätig. Die Messe selbst ist wunderbar und es sind viele Arbeitsschritte zu bewältigen. Das ist spannend und wir werden von den Lehrkräften sehr unterstützt. Ganz besonders hervorheben möchte ich unseren Klassenprofessor Klaus Bassot. Er hat uns massiv unter die Arme gegriffen und uns bei allem unterstützt. Es war einfach super!

steht aus einheimischen Südtiroler Produkten. Die ÜFA-Messe ist einfach ein Super-Erlebnis. Ein ganzes Jahr lang wird auf dieses Ereignis hingearbeitet und der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Klassen ist phänomenal. Man hat einfach Spaß daran. Auch die anderen Produkte an den Messeständen müssen natürlich ausprobiert werden. Es ist auch spannend zu sehen, wie es auf den anderen Ständen abläuft. Es ist einfach eine Passion, weil man merkt, dass alle in der Oberschule zusammenhalten und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Aus der Übungsfirma nehme ich auch viel für die weitere mögliche Berufswelt mit.

Mein Name ist Daniel Meier von der 4A der WFO und bin von der Gourmets World OHG. Es ist ein einmaliges Erlebnis, weil das hat es in dieser Form in den frühen Jahren eigentlich noch nicht gegeben. Gerade die Übungsfirmen werden an der WFO enorm wichtig genommen. Die Ausstattung ist umfangreich, die Stände sind echt gut aufgebaut und die Angebotspalette groß. Das ist erfreulich und hilft uns ungemein. Ich war auch schon oft auf der TiphotelFachmesse und konnte viele Ähnlichkeiten erkennen. Auf der ÜFA-Messe an der WFO macht es große Freude, mit den Leuten zu reden und realgetreue Verkaufstätigkeiten abzuwickeln. //

Ich bin Leonie Steger und komme aus der 4A der WFO. Ich gehöre zu den Mitarbeitern der „Gourmets World“. Unser Sortiment be

Fotos: Reinhard Weger, Fototeam WFO

DESTINATIONSBRANDING ZWISCHEN THEORIE, EMOTION UND AKTIV GELEBTER PRAXIS

Am Montag, den 30. März 2026, fand im Raiffeisen-Forum ein Abend zum Thema Destinationsbranding statt, organisiert vom Tourism Management Club (TMC) des Studienprogramms Tourismus-, Sport- und Eventmanagement der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Raiffeisenkasse Bruneck. Die Veranstaltung brachte lokale und internationale Experten zusammen und bot den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Frage, wie Destinationen zu starken Marken werden können.

Den Auftakt machte Professor Thomas Bausch, der das Thema aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtete. Er zeigte auf, dass eine Destination mehr ist als ein geografischer Ort. Entscheidend sei, welche Bilder und Gefühle sie im Kopf der Gäste auslöst. Besonders kritisch hob er hervor, dass viele Skigebiete sehr ähnlich auftreten und sich kaum voneinander unterscheiden. Standardisierte Bilder von perfekten Pisten und sportlichen Aktivitäten reichen nicht mehr aus, um Gäste langfristig zu überzeugen. Zudem wies er auf zukünftige Herausforderungen wie den Klimawandel und den Rückgang der Skifahrer hin. Seine Botschaft war klar: Destinationen müssen sich stärker differenzieren und neue Zielgruppen ansprechen.

in den Mittelpunkt stellte. Für ihn sind erfolgreiche Destinationen sogenannte „Love Brands“, die Menschen begeistern und berühren. Dabei gehe es weniger um klassische Werbung als um Erlebnisse, Geschichten und Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll waren seine Beispiele, wie durch Architektur, Design und gezielte Inszenierung einzigartige Erlebnisse geschaffen werden können. Seine zentrale Aussage: „Gäste erinnern sich nicht an Informationen, sondern an Gefühle“.

ren liegt, sondern in der Kombination verschiedener Erlebnisse und in einer stärkeren Orientierung an den Bedürfnissen der Gäste. Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig Authentizität, Zusammenarbeit und Mut zur Differenzierung sind.

DIE EMOTIONALE SEITE VON MARKEN

Einen anderen Zugang wählte Martin Schobert, der die emotionale Seite von Marken

Wie diese Ansätze konkret umgesetzt werden können, zeigte Elmar Lanz am Beispiel der „3 Zinnen Dolomites AG“ auf. Er erzählte die Entwicklung der Region als eine Art Underdog-Geschichte: Von einer fragmentierten Struktur mit vielen Einzelinteressen hin zu einer starken, gemeinsamen Marke. Entscheidend waren dabei Zusammenarbeit, Investitionen und eine klare strategische Ausrichtung. Besonders betonte er die Bedeutung eines vielfältigen Angebots, das über das klassische Skifahren hinausgeht und unterschiedliche Zielgruppen anspricht.

KOMPLEXE UND DYNAMISCHE MATERIE

Die anschließende Diskussion zeigte, wie komplex und dynamisch das Thema ist. Deutlich wurde, dass die Zukunft des Wintertourismus nicht mehr allein im Skifah-

Zusammenfassend war dies ein Abend, der nicht nur Wissen vermittelt hat, sondern auch zum Nachdenken anregte. Zwischen wissenschaftlicher Analyse, kreativen Ideen und praktischen Beispielen wurde klar: Erfolgreiches Destinationsbranding entsteht dort, wo Strategie, Emotion und Erlebnis zusammenkommen. // sdlpom

DER NÄCHSTE TMC-TERMIN

Seien Sie auch beim nächsten Mal dabei: Am Montag, den 20.04.2026, widmet sich der Tourism Management Club (TMC) dem Thema „Digitalisierung in Tourismus und Hotellerie“. Details sind über den QR-Code abrufbar. //

Von links: Martin Schobert, Thomas Bausch, Katie Müller (TMC), Mara Bodenröder (TMC) und Elmar Lanz.

„Ich liebe mich und die Seele des Blues“

Zwei absolute Pustertaler Granaten im UFO: Innerhalb einer Woche bietet das UFO gleich zwei besondere kulturelle Höhepunkte, auf der Bühne stehen nämlich Simon Kostner und Hubert Dorigatti, zwei weit über die lokale Szene hinaus bekannte Vertreter der Genres Theater und Musik.

FREITAG, 17. APRIL, 20 UHR

„Ich liebe mich - oder vom (Un-)Glück, ein Gutmensch zu sein“

Premiere: Theater von und mit Simon Kostner

Der neue Monolog des ladinischen Schauspielers wurde vom Südtiroler Schauspieler und Regisseur Dietmar Gamper inszeniert. Zehn Jahre nach seinen erfolgreichen Programmen „Badiotten“ und „Über Unverträglichkeiten und andere Haustiere“ öffnet Simon Kostner erneut die Türen zu seiner schillernden Gedankenwelt – ein Ort voller Ironie, leiser Absurdität und überraschender Erkenntnisse, aus dem man nur mit viel Selbstliebe wieder herausfindet. Simon Kostner seziert das Leben, bis nur noch die Essenz übrig bleibt. Zwischen Sein und Schein, Schnucki und Schotzi finden wir uns alle bei den beiden Theateraufführungen wieder.

Weitere Aufführung am Mittwoch, 22.4., 20 Uhr

FREITAG, 24. APRIL, 20 UHR Konzert mit Hubert Dorigatti und „mountain blues“ Erstmals stellt der Südtiroler Blues-Gitarrist, Sänger und Songwriter Hubert Dorigatti sein neues Album „Poor Boy“ in Südtirol vor –ein außergewöhnliches Projekt, das seine tiefe Leidenschaft für authentischen, modernen Blues spürbar macht. Die Sensation: „Poor Boy“ wurde vor kurzem in der Kategorie „International Blues Album“ für den

„Blues Music Award 2026“ nominiert - der wichtigste Preis, der weltweit im Blues vergeben wird. Die Verleihung der 47. Blues Music Awards findet am 7. Mai 2026 in Memphis, Tennessee, statt. Die Nominierten werden im Rahmen der Veranstaltung live präsentiert – ein Ereignis, das Blues-Fans und Fachwelt aus aller Welt zusammenbringt, um die besten Bluesmusiker und Alben des Jahres zu feiern. Und zwei Wochen vorher haben seine Fans die Möglichkeit, den großartigen Bluesmusiker und seine Band bereits im UFO feiern zu können.

Auf dem Studioalbum arbeitete Dorigatti mit einigen der renommiertesten BluesHarp-Spieler unserer Zeit zusammen – darunter Legenden wie Charlie Musselwhite, Jason Ricci, Greg Zlap und Roly Platt. Entstanden ist ein intensives und vielschichtiges Werk, das zwischen treibenden Bandgrooves und reduzierten, intimen Momenten pendelt. Die Songs – allesamt von Dorigatti

selbst geschrieben und komponiert – erzählen von der Sehnsucht, vom Unterwegssein und vom Kern des Blues: Emotion, Ehrlichkeit und Ausdruckskraft. Musikalisch bietet Poor Boy eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Blues-Facetten – mal rau und energiegeladen, mal dunkel und atmosphärisch.

Live wird das Album mit voller Band – Gitarre, Bass, Schlagzeug und Harp – auf die Bühne gebracht. Die Mundharmonika übernimmt dabei Christian Deimbacher, der mit seinem virtuosen Spiel eine zentrale Rolle im Sound des Abends einnimmt. Mit Flo Hupfauf am Kontrabass und Manu Plattner am Schlagzeug findet die Band rund um Hubert Dorigatti ihren eigenen Groove im akustischen Bluesterrain. Ein Konzert, das die Seele des Blues feiert – ehrlich, intensiv und mitreißend. Für alle Fans handgemachter Musik und gefühlvoller Gitarrensounds ist dieser Abend ein absolutes Muss! // jst

Hubert Dorigatti gibt sich mit seiner Band einmal mehr die Ehre. Lichtraum Fotostudio
Simon Kostner Freddy Planinschek

Die letzten Wintertage

„Keahrt lei wieder amol zui, et lei vorbeifliagn!“

Luis Nagler aus Vahrn

Höhlenblick Richtung Hohe Gaisl

aus Niederrasen

Unser weißer Pfau Oswald Hopfgartner aus Pfalzen
Grigorita Elena Georgiana aus Toblach
Brigitte Oberlechner
Wolfskofel Christian Rieder aus St. Johann

Der Winter ist noch nicht vorbei

Oswald aus Percha

Fanesgeister

Rosmarie Mitterrutzner aus Innichen

Erste Frühlingsgrüße

Manuela aus Stefansdorf

Heribert, der Rehbock

Patrick Sosniok aus Bruneck

Mein schönstes

Ostern in Steinhaus

Zita Hopfgartner aus Steinhaus / Ahrntal

Naturerlebnis am Wanderweg

Erich Wurmböck

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder –wir zeigen sie dem Pustertal!

Zusendungen an:

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck

Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

Weil wir nichts wussten

Am Freitag, 10. April 2026, stellte der Brunecker Autor Horst Moser im Jugend- und Kulturzentrum

UFO seinen neuen Roman „Weil wir nichts wussten“ vor, umrahmt wurde die Erstlesung mit Musik der Band „Matchbox“. Die PZ hat den sympathischen Autor zum Gespräch gebeten.

Horst Moser ist sowas wie ein Tausendsassa, er ist Unternehmer, Autor und Musiker und hat auch sonst noch so einige Stationen in seinem Leben durchwandert. Geboren ist der 51-jährige in Meran, aufgewachsen in Bruneck. Seine Matura macht er an der Handelsoberschule, er arbeitet als Tennislehrer, beginnt in Innsbruck ein Psychologiestudium, das er abbricht, wagt die Selbstständigkeit im Sportmarketingbereich und steigt nach seiner Rückkehr nach Südtirol in die Baubranche ein. Im Jahr 2012 erscheint sein erster Roman „Am Ende der Liebe“ im A. Weger Verlag, 2015 dann der zweite Roman „Etwas bleibt immer“ (Edition Raetia), 2018 das dritte Buch „Kleinstadtidyll“ (Edition Raetia). Nebenbei betreibt Horst Moser auch seinen Blog „Innensicht“ (www.horstmoser.blogspot.it.) und widmet sich seinen Musikprojekten, beispielsweise „words and chords“. Mit „Weil wir nichts wussten“ legt er nun seinen vierten Roman vor, wiederum erschienen im Raetia-Verlag. Die Buchpräsentation fand im UFO statt, organisiert wur-

de sie zusammen mit der Stadtbibliothek Bruneck mit Unterstützung des „Buchladen am Rienztor“.

ZUM BUCH

Zwei Menschen, zwei Geschichten: Der Journalist Lukas berichtet aus dem Ausland von den vielen Protestwellen, die Europa erschüttern. Als er erfährt, dass es seiner Mutter nicht gut geht, kehrt Lukas in seine Heimatstadt zurück. Gleichzeitig begibt sich eine entwurzelte junge Frau auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Bei den Protestierenden findet sie vorübergehend Unterschlupf, aber auch dort gehört sie nicht wirklich dazu. Bald stößt sie auf Wahrheiten, die lange verborgen waren… „Der Weg zur Wahrheit führt in den Abgrund: Der neue Roman von Horst Moser „Weil wir nichts wussten“ ist eine beeindruckend konsequente und zugleich tastend-zarte Erzählung über die Macht der Geheimnisse, die Bürden der Tradition und Erwartung sowie die Suche nach Zugehörigkeit.“, so Joachim Leitner in der Tiroler Tageszeitung. //

IM GESPRÄCH MIT HORST MOSER

PZ: Du hast ja so einiges gemacht in deinem Leben und dann irgendwann das Schreiben für dich entdeckt… Wie kam’s?

Horst Moser: Von Grund auf ein neugieriger Mensch zu sein ist dafür wohl die Voraussetzung. Neugierde, aber auch Wissbegierde, ich möchte verstehen. Deshalb lese ich auch viel, weil man sich Wissen erarbeiten muss. Genauso gerne tausche ich mich aus, man lernt so viel von anderen, wenn man nur genau hinhört. Bei all dem geht es am Ende immer um Sprache. Mit der Zeit habe ich für mich das Schreiben als Möglichkeit entdeckt, den Dingen nachzuspüren, mich ihnen anders anzunähern, überlegter vielleicht, behutsamer allemal. Es ist immer auch ein In-Sich-Hineinhören, nicht zuletzt ein Aufarbeiten. Und hinzu kommt natürlich auch dieses Bedürfnis, sich mitzuteilen, aber sich auch auseinandersetzen zu wollen mit dem, was einem durch den Kopf geht.

Nun warst du in den vergangenen 15 Jahren doch sehr produktiv, gerade ist dein viertes Buch erschienen, worum geht’s, was war die Inspiration dahinter?

Den Rahmen der Geschichte „Weil wir nichts wussten“ bilden die Unruhen und der Beginn einer Revolte in Großstädten, das Aufbegehren der Benachteiligten, besonders aber all jener, die sich unverstanden fühlen, nicht mehr gehört werden. Diese Entwicklung spüren wir in der Realität schon länger, nicht nur in den Randgebieten der Großstädte, wo eine gefährliche Mischung aus Unzufriedenheit und Ausweglosigkeit die Menschen zu immer extremeren Ansichten treibt.

Das habe ich aufgegriffen, weil ich davon überzeugt bin, dass sich dieser Umstand noch weiter verstärken wird, mit all seinen Folgen. Inmitten dieser von mir in der Geschichte beschriebenen Proteste begleiten wir eine junge Frau, die nicht weiß, woher

sie kommt. Parallel dazu wird die Geschichte des Journalisten Lukas erzählt, der aus einer streng konservativen, wohlhabenden Familie stammt. Er hat für sich einen anderen Weg gewählt, wollte mit seiner Familie und seiner Herkunft brechen. Als es seiner Mutter schlecht geht und er zu Hause nach dem Rechten sieht, erfährt er Dinge, von denen er nichts geahnt hat. Während er den Familiengeheimnissen und den verdrängten Geschehnissen im Heimatort auf den Grund geht, stellt er fest, wie stark sein ganzes bisheriges Leben trotz allem immer noch geprägt ist und beeinflusst wird von dem, was er erlebt hat und wie er aufgewachsen ist. Seiner eigenen Geschichte entkommt man eben nicht. Am Ende geht es im Buch wohl genauso wie im Leben um die Frage: Was macht uns zu dem, der wir sind?

Du entfaltest dich ja auch in deinem Blog… Worüber schreibst du da so?

Das Cover des Buches von Harst Moser.

Es sind Gedankensplitter, die ich zu Papier bringe. Ich war da etwas nachlässig mit meinen Einträgen in letzter Zeit, ich möchte mir wieder mehr Zeit nehmen für diese doch ganz eigene Art des Schreibens. Es ist nicht einfach, in wenigen Sätzen umfangreiche Überlegungen zusammenzufassen. Aber auch eine sehr gute Übung. Das Schreiben selbst ist jenseits des geistigen Aspekts doch eben auch ein Handwerk. Und das will geübt werden.

Was bedeutet dir das Schreiben ganz allgemein?

Horst Moser: Wie bereits eingangs erwähnt es ist für mich eine Möglichkeit, mich den Dingen anders anzunähern, mich mit Themen auseinanderzusetzen. Zuerst ist es ein geschützter Bereich, ein sehr intimer, in dem man sich entfalten kann, wenn man so will. Und anschließend geht man damit an die Öffentlichkeit, das ist der andere Teil, auch wenn nicht alles, was ich schreibe, auch veröffentlicht werden soll, werden kann, so gehört das Rausgehen und sich dem Aussetzen, wie das Geschriebene ankommt genauso dazu. Diese beiden Aspekte spielen, jeder auf seine Art, eine wichtige Rolle.

Und das Bestreben, zu unterhalten, die Leser für ein Thema, für eine Geschichte zu gewinnen und sie erst mal zu fesseln, bestenfalls bis ans Ende der Erzählung. Und wenn

es ganz gut läuft, vielleicht noch etwas darüber hinaus, weil man ja mit dem, was einen bewegt, sich zwangsläufig noch länger auseinandersetzt. Wenn das gelingt, dann hat man etwas ganz Entscheidendes geschafft.

Und ich nehme an, du hast deine Geschichten noch lange nicht auserzählt… Auserzählt ist wohl nie ganz, so fühlt es sich für mich jedenfalls an. Schön länger schwebt

mir eine Art Jugendroman vor, so etwas wie ein Roadmovie. Eine Skizze davon habe ich schon vor längerer Zeit verfasst. Mal sehen, wohin die Reise geht, das weiß man vor dem Schreiben ja nie ganz genau. Aber vielleicht ist es genau dieses Projekt, das ich als nächstes angehen werde. Ich lass mich da selbst überraschen. Der Weg erschließt sich ja erst dann, wenn man ihn auch tatsächlich beschreitet.

// Interview: Judith Steinmair

Horst Moser

Neue Auflage von „Liesmich“

Pünktlich zum Welttag des Buches am 23. April 2026 geht die landesweite Leseaktion „Liesmich-leggimi“ in eine neue Auflage. Ergänzend zu dieser Initiative gibt es im Eingangsbereich der Stadtbibliothek einen Bücherstapel voller Geschichten. Wer möchte, darf schätzen, wie viele Seiten dieser Geschichtenstapel hat. Bis zum 9. Mai können alle, die die Bibliothek betreten, ihre Stimme abgeben und einen von 10 er-lesenen Preise gewinnen. Wer keine Lust auf Schätzen hat, kann sich ein Buch ausleihen, wo die Seitenzahl bereits vorgedruckt ist. Das Team der Stadtbibliothek freut sich auf viele Vorschläge. //

SCHWIMMEN IM GLAS

Picus Verlag 2025, 248 Seiten

Lore wächst in den 1990er-Jahren in einem österreichischen Dorf auf. Während ihre Brüder frei im Wald herumtoben und ihre Eltern ihren Berufen nachgehen, verbringt sie viel Zeit mit ihrer Großmutter und lernt früh, welche Erwartungen an Frauen gestellt werden. Der patriarchale Großvater bestimmt das Familienleben. Auf subtile Art und Weise beschreibt Lore traditionelle Geschlechterrollen. Dabei erzählt sie eigentlich nur vom Alltag des Mädchens. Von Dingen „die man halt so macht“ - auch wenn oder gerade weil es mittlerweile keine wirkliche Begründung mehr für sie gibt. Eine Ausnahme bildet ihre Tante Ursula, die in der Stadt lebt, reist, malt und ein unabhängiges Leben führt - ganz anders als der Rest der Familie. Gerade deshalb gilt sie als Außenseiterin. Umso mehr ist Lore von ihr fasziniert. Mit klarem, oft beinahe nüchternem Blick schildert Lore die Ungleichheiten, die sie im Alltag wahrnimmt. Ihre Beobachtungen sprechen für sich. Gleichzeitig handelt das Buch vom Aufbrechen, vom Sich-Widersetzen und von Frauen, die sich den vorgegebenen Regeln nicht unterwerfen – wie Tante Ursula und schließlich auch Lore selbst. „Schwimmen im Glas“ ist ein einfühlsames und sprachlich sehr gelungenes Buch. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch Eva Lugbauer die Gefühlswelt der jungen Lore darstellt.

DIE PASSANTIN

Kein&Aber 2025, 317 Seiten

(Empfohlen von Elisabeth Moser)

Jeanne Patou sollte eigentliche in einem Flugzeug sitzen, das abgestürzt ist. Niemand hat überlebt außer ihr, die in Barcelona

gar nicht an Bord gegangen war. Aus dem Fernsehen erfährt sie von ihrem angeblichen Tod und beschließt, die Gunst der Stunde zu nutzen und im Untergrund zu bleiben. Sie verfolgt ihre eigene Beerdigung, ihre trauernden Töchter, ihren Partner, den sie nun auf recht eigenwillige Weise verlassen hat. Sterben war einfacher als gehen. Jeanne Patou findet Unterschlupf in einem Haus, in dem ausschließlich Frauen leben – ausgenutzte, physisch und psychisch missbrauchte, stumme, blinde, rachsüchtige. Die Polizistin Nina verschafft ihr eine neue Identität, verhilft ihr zu einem Job und bringt sie in die Nähe ihrer Töchter, nach denen sie sich sehnt. Nach und nach legt Jeanne die Rolle ab, die sie permanent gespielt hat, und wird wieder sie selber. Ein opulenter, außergewöhnlicher Roman über Selbstsuche, Selbstfindung und Selbstliebe. Bis zum bitteren Showdown. (Empfohlen von Michaela Grüner)

MARKUS ORTHS:

MARY & CLAIRE

Hanser 2023, 297 Seiten

Der Autor erzählt die Lebensgeschichte von Mary Wollstonecraft und ihrer Halbschwester Claire Clairmont. Es handelt sich nicht um eine Biographie im eigentlichen Sinn, sondern um eine romanhafte Verarbeitung der Lebensgeschichte der beiden Frauen, die wahrlich abenteuerlich ist. Mary Wollstonecraft ist uns heute noch als Autorin von „Frankenstein“ ein Begriff. Im Roman folgen wir den Höhen und vor allem den (Un)tiefen ihres Lebens. Wir erleben sie als Frau von Percy Shelley, einem ziemlich erfolglosen Autor, Freund des Dichters Lord Byron. Orths zeichnet Percy Shelley als impulsive, ein wenig närrische Person, voller Ideen und Tatendrang. Mit ihm zu leben, muss lustig, aber auch ziemlich anstrengend gewesen sein. Percy liebt Mary und Claire, was beide wissen. Und Claire ist hoffnungslos in den exzentrischen und ziemlich

unsympathischen Lord Byron verliebt. Diese vier Figuren verbindet so einiges, ihre Beziehungen untereinander sind komplex - für die damalige, wohl auch für die heutige Zeit, ungewöhnlich. Das Hauptinteresse Markus Orths‘ gilt den Frauenfiguren: ihrem Leben und ihrem Schaffen (auch Claire schrieb ein Buch). Ein rasantes, sprachlich und inhaltlich mitreißendes Buch, das die Lesenden mit den beiden Frauen mitbangen und mitfühlen lässt.

(Empfohlen von Sonja Hartner)

LISA RIDZÉN:

WENN DIE KRANICHE NACH SÜDEN ZIEHEN

Btb 2026. 379 Seiten

Bo – Bosse – Andersson ist 89 Jahre alt. Seitdem seine Frau Frederika wegen ihrer Demenzerkrankung ins Pflegeheim übersiedelt ist, lebt er alleine in seinem Haus. Bos Kontakte bestehen hauptsächlich aus den täglichen Besuchen des Pflegedienstes.

Manchmal kommt sein einziger Sohn Hans vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Lichtblick im Alltag ist sein Hund Sixten, zu dem er eine ganz enge Bindung hat und mit dem er kleine Spaziergänge unternimmt. Bos Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend und für seinen Sohn ist es offensichtlich, dass Bo sich nicht mehr angemessen um seinen Hund kümmern kann. Er beschließt, dass der Hund nicht mehr bei seinem Vater bleiben kann. Für Bo bricht eine Welt zusammen… Dies ist das literarische Debüt von Lisa Ridzén. Die Entstehung des Romans ist ungewöhnlich: die Autorin fand nach dem Tode ihres Großvaters die Aufzeichnungen des Pflegepersonals und verarbeitete diese in der Geschichte. Entstanden ist ein Buch, in dem ein alter Mann sein selbstbestimmtes Leben Stück für Stück aufgeben muss und sein Umfeld nur seine Starrsinnigkeit sieht, nicht aber seine Hilflosigkeit, Traurigkeit und Wut. Allmählich zieht sich Bo mehr und mehr in seine Erinnerungen zurück, wo „die Dinge noch so [sind], wie sie sein sollen, dort habe ich noch immer ein Wort mitzureden“. Ein bemerkenswertes Buch. Trotz aller Tragik und Traurigkeit beschreibt es sehr eindrücklich, was wirklich wichtig ist im Leben.

(Empfohlen von Barbara Irsara)

Ausstellung „on drawing“

Noch bis zum 23. Mai 2026 ist im Brunecker Eck-Museum die Gemeinschaftsausstellung „on drawing“ zu sehen, die vom Brunecker Künstler und Grafiker Gino Alberti kuriert wird. Die PZ war bei der Vernissage dabei und hat mit ihm gesprochen.

Entstanden sei die Ausstellung auf den Vorschlag des gebürtigen Brunecker Gino Alberti hin, wie Museumsleiterin Lisa Leoni bei der Ausstellungseröffnung verriet, es sei ein lang gehegter Wunsch von Alberti gewesen, eine Ausstellung ausschließlich der Zeichnung zu widmen und das in einem zeitgenössischen Kontext. Herausgekommen ist eine Ausstellung von zehn künstlerischen Positionen, die in dieser Ausstellung miteinander in Beziehung treten. Die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, sie entstehen aus verschiedenen Erfahrungen, Beobachtungen und Denkbewegungen. Manche entwickeln sich aus der intensiven Betrachtung der Natur, andere aus konzeptuellen Fragestellungen oder aus der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und räumlichen Strukturen. Und doch verbindet diese Arbeiten ein gemeinsamer Ausgangspunkt: die Zeichnung als unmittelbare Form des Denkens und Wahrnehmens.

Die Linie wird dabei zum sensiblen Seismographen, der Bewegung, Zeit und Aufmerksamkeit sichtbar macht. In der Zeichnung bleibt der Entstehungsprozess spürbar – die Spur der Hand, das Zögern, die Entscheidung, die Verdichtung oder das Verschwinden einer Form. Und gerade diese Unmittelbarkeit macht die Zeichnung zu einem besonders lebendigen Medium. Sie kann präzise beschreiben oder bewusst fragmen-

tarisch bleiben, Räume ordnen oder poetische Bilder hervorbringen…

Die Quellen, aus denen Zeichnung heute entstehen kann, sind so vielfältig wie die Position selbst. Manche greifen auf das genaue Hinschauen in die Welt zurück, andere auf digitale Bildwelten, alltägliche visuelle Fundstücke oder fragmentarische Eindrücke unserer Gegenwart. Motive wandern zwischen verschiedenen Kontexten – vom Internet über das Papier bis in andere Medien

INFO BOX

TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

Gino Alberti, Veronika Dirnhofer, Frank Maria, Aldo Gianotti, Alexandra Kontriner, Lavinia Lanner, Marianne Lang, Olaf Osten, Patrick Roman Scherer, Ramona Schnekenburger

WICHTIGE INFORMATIONEN

Zur Ausstellung erschienen ist auch ein sehr empfehlenswertes Booklet mit al-

– und verschieben dabei ihre Bedeutung… In ihrer Unterschiedlichkeit treten die zehn Positionen dieser Ausstellung in einen vielstimmigen Dialog. Was dabei sichtbar wird, ist kein gemeinsamer Stil, sondern eine gemeinsame Haltung: die Überzeugung, dass die Zeichnung noch immer zu den direktesten Wegen gehört, mit denen sich ein Bild von der Welt entwerfen lässt. Unser Prädikat: Empfehlenswert, also unbedingt einmal wieder im ECK vorbeischauen! // jst

len künstlerischen Positionen sowie ein 10er-Päckchen Postkarten, die man erwerben kann. Raumpläne helfen den Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung, und bei einer interaktiven Position können Interessierte auch ihre eigene Zeichnung hinterlassen.

Öffnungszeiten (gelten innerhalb der Dauer der jeweiligen Ausstellungen): Mi bis Sa: 10.00 - 16.00 //

IM GESPRÄCH MIT GINO ALBERTI

Illustrator, Grafikdesigner und Künstler, lebt und arbeitet in Südtirol und Wien:

PZ: Die aktuelle Ausstellung ist ja auf deinen Vorschlag hin entstanden, hast du denn auch die entsprechenden Künstlerinnen und Künstler mit ins Boot geholt?

Gino Alberti: So ist es. Als Zeichner kenne ich mich in der Szene natürlich schon recht gut aus, und ich kenne somit auch die meisten Kolleginnen und Kollegen in Österreich persönlich (beziehungsweise bin auch mit ihnen befreundet), die ausschließlich mit dem Medium „Zeichnung“ arbeiten, was bei der Auswahl der künstlerischen Positionen für diese Ausstellung ja mein Anliegen war.

Die Idee war in dir schon länger gereift? Im Grunde schon. Ich bin ja auch im Vorstand des ECK Museums vertreten, da schien es naheliegend, diesen Vorschlag vorzubringen. Zumal ja das Stadtmuseum seinen Ursprung als Grafikmuseum hat und die Zeichnung zur Grafik gehört. Wichtig dabei war uns bei dieser Ausstellung allerdings der zeitgenössische Akzent.

Wie lässt sich die Zeichnung als Medium beschreiben?

Nun, es ist die direkteste menschliche bildnerische Ausdrucksform, denken wir nur an die Kohlezeichnungen auf Felswänden. So

gesehen hat die Zeichnung fast schon einen archaischen Ursprung.

Wie gesagt, zehn sehr unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler stellen hier aus, eine Ausstellung, die somit auch interessant sein kann für Menschen, die nicht unbedingt einen unmittelbaren Zugang zur bildenden Kunst haben?

Ja genau. Die Zeichnung an sich setzt ja eine gewisse Handwerklichkeit voraus und hat somit auch was Traditionelles, und erfahrungsgemäß finden dann doch sehr viele Menschen einen Zugang dazu… // Interview: Judith Steinmair

BRIXEN ERSTRAHLT IM ZEICHEN DES FRIEDENS

Wenn sich abends Licht auf das Wasser legt und vertraute Orte plötzlich eine neue Geschichte erzählen, beginnt in Brixen wieder eine besondere Zeit. Vom 29. April bis zum 16. Mai 2026 kehrt das Water-Light-Festival zurück und macht die Stadt einmal mehr zu einem Ort, an dem Kunst nicht fern, sondern mitten im Alltag erlebbar wird.

Über zwanzig Installationen von Künstlerinnen, Künstlern und Kollektiven aus 13 Nationen verwandeln Gassen, Plätze und historische Gebäude in eine eindrucksvolle Open-Air-Galerie. In diesem Jahr werden bewusst die Menschen aus Südtirol ins Zentrum gerückt. Geschichten aus Brixen, Stimmen aus der Region und die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Schulen und Kulturschaffenden prägen das Festival. So entstehen Werke, die nicht einfach gezeigt werden, sondern hier verwurzelt sind. In Stufels erzählen Projektionen von Familiengeschichten aus Brixen, am Weißen Turm fließen Gedanken von Bürgerinnen und Bürgern zum Thema „Frieden“ in eine Installation ein, und im Schenoni-Areal wächst eine Skulptur aus recycelten Materialien – gebaut unter anderem gemeinsam mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern.

Unter dem Leitmotiv „Water is Life – Light is Art“ verbindet das Festival künstlerische Ausdrucksformen mit Fragen, die uns alle betreffen. 2026 steht es im Zeichen von „imagine peace“ – einem europäischen Netzwerk, das Licht als Sprache des

Friedens versteht. Eine Einladung zum Nachdenken, zum Austausch und zum gemeinsamen Erleben. Das Water-Light-Festival lädt jedenfalls zum Erkunden ein. Ob beim abendlichen Spaziergang durch die Altstadt, mit der Familie, mit Freunden oder einfach für sich –die Installationen eröffnen neue Perspektiven auf Orte, die wir zu kennen glauben. Einbezogen wird auch die Festung Franzensfeste. Weitere Informationen gibt es unter www.waterlight.it. // co

Brixen erstrahlt in neuem Glanz. Matthias Gasser

EIN TOLLES KONZERT MIT MARIANNE NEUMANN

Ein musikalischer Abend mit starken Botschaften erwartet das Publikum am Samstag, den 18. April 2026, in der Dreifaltigkeitskirche von St. Georgen. Der Minichor Bruneck lädt um 19.30 Uhr zu einem besonderen Konzert ein, bei dem neben dem bekannten Kinderchor auch ein prominenter musikalischer Gast auf der Bühne stehen wird: die Berliner Singer-Songwriterin Marianne Neumann, bekannt als Sängerin des Duos „Berge“. Alle sind herzlich eingeladen.

Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Liedern freuen, die eine positive und hoffnungsvolle Botschaft vermitteln. Die kraftvolle Stimme von Marianne Neumann und die frischen, lebendigen Chorklänge des Minichors versprechen dabei ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis.

Mit ihrem ersten Soloalbum präsentierte sich Marianne Neumann 2025 als eigenständige Künstlerin mit unverwechselbarer Stimme, poetischer Tiefe und beeindruckender emotionaler Kraft. Die gebürtige Berlinerin, bekannt als frühere Frontfrau des erfolgreichen Duos Berge, schlägt damit ein neues künstlerisches Kapitel auf — persönlich, mutig und zutiefst authentisch.

Mit Millionen Youtube-Klicks, einer europaweiten Fangemeinde und gefeierten Auftritten in renommierten Häusern wie der Royal Albert Hall oder der Lanxess Arena gehört Marianne Neumann längst zu den prägenden Stimmen der deutschsprachigen Singer/Songwriter-Szene. Auch TV-Auftritte, etwa im ZDF-Fernsehgarten, unterstrei-

chen ihre breite Popularität. Noch vor Albumveröffentlichung überschritt ihr Solo-Youtube-Kanal die Marke von 100.000 Abonnenten und wurde mit dem Silver-CreatorAward ausgezeichnet — ein eindrucksvoller Beleg für die starke Bindung zu ihrer Community. Inzwischen wächst diese weiter rasant.

Auch live überzeugt Marianne Neumann mit außergewöhnlicher Präsenz: Nahbar, energiegeladen und voller Wärme verwandelt sie jedes Konzert in ein gemeinschaftliches Erlebnis zum Mitsingen, Mitfühlen und Mitdenken.

Authentisch, kraftvoll und zutiefst menschlich setzt Marianne Neumann mit ihren Liedern ein klares Zeichen für mehr Echtheit in einer zunehmend oberflächlichen Welt.

STARKER MINICHOR

Der Minichor Bruneck ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der Südtiroler Chorszene und weit über die Region hinaus für seine innovativen musikalischen Ideen bekannt. In dieser Zeit arbeitete der Chor mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern aus Südtirol sowie aus dem deutschsprachigen Ausland zusammen. Insgesamt sechs CDs hat der Chor bereits veröffentlicht.

Zu den besonderen Höhepunkten der Vereinsgeschichte zählen unter anderem ein gemeinsamer Videodreh mit den Fäaschtbänklern, die Teilnahme an der ORF Show

„Die große Chance der Chöre, die Teilnahme am 6K United Konzert in der Olympiahalle in München sowie ein Auftritt in Rom für Papst Franziskus. Darüber hinaus engagiert sich der Chor auch sozial: So organisierte der Minichor bereits drei eigene Benefizkonzerte zugunsten von Südtiroler Familien in Not. Mit dabei waren Größen der Südtiroler Musikszene wie Norbert Rier, Oswald Sattler, Philipp Burger, Max von Milland, Sepp Messner Windschnur u.v.m.

Derzeit besteht der Chor aus knapp 50 jungen Sängerinnen und Sängern, begleitet von einem engagierten und erfahrenen Team. Gemeinsam arbeiten sie kontinuierlich an neuen musikalischen Projekten und Konzertideen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Alle Musikbegeisterten sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Abend in der Dreifaltigkeitskirche von St. Georgen mitzuerleben. // mini

Die Mitglieder des Minichor von Bruneck proben schon fleißig für den Auftritt. Das bevorstehende Konzert wird mit Sicherheit wieder eine tolle Sache!

Marianne Neumann (im Bild) wird ebenfalls auftreten.

Dr. Ivo Steinkasserer und Dr. Ute Unterfrauner im Einsatz San Marco Clinic. Südtiroler Ärzte für die Welt im Einsatz in der San Marco Clinic.

RAIFFEISEN-GALERIE IN BRUNECK

KUNST FÜR DIE HOFFNUNG

In der Raiffeisen-Galerie in Bruneck wird morgen, den 16. April 2026 um 19.00 Uhr eine Benefizausstellung eröffnet, deren Erlös einem medizinischen Projekt in Äthiopien zugutekommt. Die Ausstellung kann bis zum achten Mai 2026 besichtigt werden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Werke des Brunecker Künstlerpaares Ingrid und Peter Sapelza, die ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung stellen. Sämtliche Ein-

nahmen aus dem Verkauf sowie zusätzliche Spenden fließen in die San Marco Clinic, ein Projekt des Vereins „Südtiroler Ärzte für die Welt“. Mit ihrer Initiative unterstützen die beiden Künstler die Verbesserung der medizinischen Versorgung vor Ort.

Die San Marco Klinik gewährleistet die Grundversorgung für rund 25.000 Menschen. Das nächstgelegene Krankenhaus befindet sich rund 50 Kilometer entfernt, was für viele Patientinnen und Patienten eine große Hürde darstellt. Durch die Erlö

RATSCHE AM KIRCHTURM

Die Schützenkompanie St. Johann in Ahrn hat einen jahrhundertealten Osterbrauch neu belebt: Erstmals seit Jahrzehnten war heuer am Kirchturm wieder die traditionelle Ratsche zu hören, die während der Kartage das Glockengeläut ersetzt (siehe Foto). „Die Ratsche ist ein Stück Dorfgeschichte“, betonte Hauptmann Christian Steger. Ihr Klang erinnert an die besondere Stimmung der Karwoche und verbinde Generationen. Während ältere Bewohner vertraute Erinnerungen damit verknüpfen, erleben Jüngere den Brauch oft erstmals bewusst. Für die Kompanie ist die Initiative ein Zeichen gelebter Tradition. Ziel sei es, kulturelles Erbe nicht nur zu bewahren, sondern aktiv erlebbar zu machen. Die Ratsche soll daher auch künftig fixer Bestandteil der Osterzeit im Dorf bleiben. Die Aktion ist Teil eines größeren Engagements, historische Bräuche wieder sichtbar in das Dorfleben zu integrieren. // aldar

se der Ausstellung soll unter anderem eine Augenambulanz eingerichtet werden. Bereits der Bau der Klinik geht auf eine private Initiative zurück: Edda Pokorny, die Mutter der Künstlerin Ingrid Sapelza, hatte das erste Gebäude finanziert.

Die Ausstellung wird in der Raiffeisen-Galerie gezeigt, die von der Raiffeisenkasse zur Verfügung gestellt wird. Organisation und Koordination liegen beim Eck-Museum, kuratiert wird die Schau von Luis Seiwald, Barbara Seeber und Maria Grünbacher. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von der Gruppe „Westbound unplugged“. Die Aus-

ST. JOHANN

Ein Triumph des Sports und der Ehrenamtlichkeit

Ein Wochenende voller Dynamik, Technik und Teamgeist ging zu Ende: Die Sektion Yoseikan Budo und Fitness des SSV Bruneck hat mit der Ausrichtung der Regionalmeisterschaft im Teambewerb und dem parallel stattfindenden Golden Cup der Stadtgemeinde Bruneck eine beeindruckende sportliche und organisatorische Leistung geboten. Mehr als 250 Athletinnen und Athleten aus 29 Vereinen der Region traten an – ein logistisches Mammutprojekt, das dank akribischer Planung und vor allem dank zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer reibungslos über die Bühne ging.

Die Qualifikation für die Regionalmeisterschaft hatte sich über mehrere Turniere erstreckt. Bei den Senioren setzten sich am Ende die Teams des SSV Bruneck, des ASV Lana und des ASV Niederdorf durch. Das Brunecker Seniorenteam mit Cristian Chirilá und Sahil Pal präsentierte sich in bestechender Form: In allen drei geforderten Disziplinen sicherten sie sich einen klaren Punktevorsprung und gewannen souverän den Regionalmeistertitel. Damit reihten sie sich ein in eine Serie starker Auftritte, wie sie zuvor bereits Robin Palma und Hanna Hainz – die Beiden waren bei der Regionalmeisterschaft nicht im Einsatz: Robin war im Ausland und Hanna verletzt – beim Landesturnier in Sarntal mit dem Landesmeistertitel demonstriert hatten.

Auch bei den Juniorinnen gelang dem SSV Bruneck ein großer Erfolg: Clara Bacher und Gaia Ricci Maccarini zeigten in der Finalphase hohen Kampfeswillen und technisch ausgefeilte Leistungen. In packenden Duellen setzten sie sich gegen die Teams aus Meran und Niederdorf durch und holten den Regionalmeistertitel nach Bruneck – ein Ergebnis, das den Nachwuchs und die Trainer gleichermaßen stolz macht. In den jüngeren Altersklassen waren dieses Mal keine Teams aus dem Pustertal am Start: Die Titel gingen an ASV Eppan (U16), SC Meran (U14) und SSV Brixen Yoseikan (U12). Das zeigt, wie breit und wie gut die Yoseikan-Szene in ganz Südtirol aufgestellt ist und wie wichtig Wettkampferfahrung für den Nachwuchs ist.

VIELSEITIGKEIT ALS PRÜFSTEIN

Der Teambewerb gilt als eine der anspruchsvollsten Disziplinen im Yoseikan-Sport: Jedes Mannschaftsmitglied muss in insgesamt vier unterschiedlichen Disziplinen antreten. Bewertet werden nicht nur kämpferischtechnische Fähigkeiten, sondern auch Präzision und Körperbeherrschung in den synchronen Formen. Diese Kombination macht

den Bewerb zu einer echten Vielseitigkeitsprüfung und verlangt von den Athletinnen und Athleten regelmäßiges Training, taktisches Geschick und mentale Stärke.

PROMOTIONSBEWERB MIT RANGLISTENWERT

Parallel zur Regionalmeisterschaft fand der Golden Cup der Stadtgemeinde Bruneck statt — ein Promotionsbewerb, bei dem verschiedene Einzeldisziplinen des Yoseikan Budo angeboten wurden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten in diesem Zusammenhang wertvolle Punkte für die Rangliste sammeln und sich für höhere Ligen empfehlen bzw. qualifizieren. Wie schon gesagt: Nicht weniger als 29 Vereine der Region waren vertreten. Aus dem Pustertal traten an: ASV Innichen, ASV Niederdorf, SSV Bruneck, SSV Taufers, SSV Pfalzen und ASV Terenten.

GROSSE

ANERKENNUNG

Unter den anwesenden Ehrengästen waren die Stadträtinnen Stefanie Peintner und Julia Engl, Gemeinderatspräsident Dr. Reinhard

Weger und der Yoseikan-Landespräsident Fritz Heinz sowie die Vertreterin der Raiffeisenkasse Bruneck, Petra Neunhäuserer. Alle zeigten sich beeindruckt von den sportlichen Qualitäten der Wettbewerbe und ganz besonders von der organisatorischen Leistung der Sektion Yoseikan Budo und Fitness des SSV Bruneck.

Hervorgehoben wurde wiederholt ein Aspekt, der oft im Hintergrund bleibt, hier aber sichtbar und spürbar war: die Arbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ob als Kampfrichter, Mattenund Logistikteam, in der Verpflegung, bei der Anmeldung oder in der Technik — ohne diese Menschen wäre ein Turnier dieser Größenordnung nicht denkbar. Ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft sicherte nicht nur einen reibungslosen Ablauf, sondern schuf auch eine familiäre, motivierende Atmosphäre für Vorstand, Sportler und Sportlerinnen, Trainer und Zuschauer. In Zeiten, in denen freiwilliges Engagement nicht mehr selbstverständlich ist, strahlte dieses Turnier umso heller als Beispiel gelebter Gemeinschaft und Zusammenhalt.

HÖHEPUNKTE, NACHWUCHSARBEIT UND GEMEINSCHAFT

Die Regionalmeisterschaft im Teambewerb und der Golden Cup in Bruneck boten packende sowie spannende Kämpfe, technisch hochklassige Vorführungen und viele persönliche Erfolgsgeschichten — von den

Beim heurigen Golden-Cup in Bruneck: Die kleinsten Budoka mit den Ehrengästen. Bei allen herrschte große Freude und Dankbarkeit über das Geleistete.

Jüngsten in der U10-Kategorie bis zu den erfahrenen Senioren. Das zahlreich erschienene Publikum belohnte das Gezeigte immer wieder mit kräftigem Applaus.

Noch wichtiger aber war: Dieses Turnier machte sichtbar, wie sehr Spitzensport und Breitenförderung auf das Rückgrat ehrenamtlichen Engagements angewiesen sind. Die Sektion Yoseikan Budo & Fitness hat mit dieser Veranstaltung nicht nur erneut sportlich überzeugt, sondern einmal mehr gezeigt, wie eine starke Gemeinschaft funktioniert — vorbildlich organisiert, leidenschaftlich und mit einem großen Herzen für den Nachwuchs. Ein schönes Zeichen gelebter Solidarität und sportlicher Zusammenarbeit. // jp

Die Regionalmeister lassen sich feiern: Die Junioren Clara Bacher und Gaia Ricci Maccarini ganz oben auf dem Treppchen mit Stadträtin Stefanie Peintner und SSV-Präsidentin Tania Cappellari (ganz links).

EINZELENTSCHEIDUNGEN UND MEDAILLEN

Herausragende Ergebnisse aus dem Pustertal

- Senioren, Atemi Leicht Contact (M-66 kg): Killian Bortolon (ASV Niederdorf) sicherte sich den 1. Platz. Der Brunecker Stefan Pörnbacher musste sich im Finale dem Athleten aus Lana in zwei Runden geschlagen geben.

- Junioren, Atemi Leicht Contact (-80 kg): Laurin Röd setzte seine Siegesserie fort und gewann das Finale klar.

- Juniorinnen (-62 kg): Madeline Wierer (Niederdorf) und Clara Bacher (SSV Bruneck) gewannen Silber bzw. Bronze.

- Juniorinnen (-52 kg): Josefine Fauster entschied das vereinsinterne Finale gegen Emely Ladstätter für sich.

- U14 (Körperzweikampf / Kumiuchi): Die Pusterer Athletinnen und Athleten platzierten sich ausgezeichnet: Gold gewann Natalie Oberhofer (ASV Terenten), Moritz Silginer (-78 kg, SSV Bruneck) und Carolin Huber (-50 kg) errangen jeweils Silber.

- U12: Dominante Auftritte des ASV Niederdorf: Patrick Huber (-40 kg), Loris Raci (-42 kg), Lukas Seiwald (-46 kg) und Marielena Laura Gietl (-35 kg) holten Gold.

- U10: Ganz vorne im Pustertal waren Finn Oberhollenzer (-32 kg, SSV Taufers), Killian Statsche (-45 kg, SSV Bruneck), Eleonora Sophia Gietl (-26 kg, ASV Niederdorf), Jana Unterpertinger (-30 kg, ASV Terenten) und Leoni Hilber (-32 kg, SSV Pfalzen), die sich die ersten Plätze in ihren Kategorien sicherten. //

Spazieren gehen und Schritte sammeln

Ein aktiver Lebensstil macht den Unterschied. MACH MIT UND SEI FIT!

provinz.bz.it/fit

DIE HEIMISCHEN JUNIOREN DOMINIEREN

Das Team der Junioren des ASC Curling schreibt Geschichte. Drei Medaillen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden gab es zu feiern.

Nach Bronze bei den Italienmeisterschaften im Trentino, folgte der überlegene Sieg beim „Prague Circles“ Turnier in Prag, wo alle sieben Spiele und somit auch das Finale, gegen die Juniorennationalmannschaft aus Tschechien gewonnen wurde. Das Turnier gehört zur internationalen Serie CJCT mit Teilnehmern aus Deutschland, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Österreich, der Schweiz und Italien.

Dann folgte die absolute Krönung! Bei den Finalspielen im „final foure“ der italienischen Serie B, holte das Team um Skip Simone Paolazzi, dessen Bruder Alessandro, Ivan Künigl und Michael Bacher ungeschlagen den Titel und somit den Aufstieg in die erste italienische Liga, den sogenannten „campionato assoluto maschile“.

Trainiert werden die Junioren, von den beiden Standorttrainern Camilla Gilberti und Christoph Fink. In Bruneck werden auch die Finalspiele der Frauen und Männer - für

die Saison 2025/26 - ausgetragen. Die Frauen spielten bereits, die Männer folgen dieses Wochenende. Vom 16. bis zum 19. April 2026 wird der ASC Curling Südtirol und das

Team um Skip Stefano Spiller wieder groß auftreten. Mal schauen, ob es dann wieder etwas zu jubeln gibt. Die PZ bleibt jedenfalls dran! // rewe

Dr. Martin Oberhollenzer

Facharzt für Innere Medizin

nach 26-jähriger Tätigkeit im Krankenhaus Bruneck, davon 21 Jahre als Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin, 11 Jahre Hausarzt Tätigkeit seit Oktober 2025 freischaffender Facharzt für Innere Medizin.

• Anamnese & klinische Untersuchung

• EKG

• 24h Blutdruckmessung

• ABI-Messung (Beurteilung Gefäßalter)

• Ultraschall der Bauchorgane

• Ultraschall der Halsgefäße

• Ultraschall der Schilddrüse

Terminvereinbarung:

• Spirometrie (Lungenfunktionsmessung)

• Osteoporose-Screening: strahlenfrei mittels Ultraschalltechnik

• Infusionstherapie (hochdosiertes Vitamin C)

• Abschließende internistische Visite mit Therapievorschlag

Strahlende Sieger bei den Junioren: Michael Bacher, Ivan Künigl, Alessandro und Simone Paolazzi.

NEUN PODESTPLÄTZE WURDEN ERKÄMPFT

Neun Podestplätze –drei Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen – hat Karate Mühlbach in der Gesamtwertung eines dreiteiligen Karate-Turniers gewonnen. Das ist ein Zeichen von Konstanz.

Mit der dritten und letzten Etappe in Piombino Dese ging vor kurzem eine dreiteilige Karate-Turnierserie zu Ende, bei der vor allem Konstanz über mehrere Monate hinweg gefragt war. Die Athletinnen und Athleten sammelten bei jeder Etappe Punkte für die Gesamtwertung und mussten dabei über drei Monate hinweg kontinuierlich starke Leistungen zeigen.

Im Kumite, dem Zweikampf, konnte sich Maria Peintner nach einem weiteren Tages-

sieg auch den ersten Platz in der Gesamtwertung sichern. Norbert Öttl reichte ein dritter Platz beim Finalturnier, um sich ebenfalls an die Spitze der Gesamtwertung zu setzen. Über Silber durften sich Anna Gallmetzer und Jonas Malleier freuen, die beide im abschließenden Bewerb das Finale erreichten. Julia Mair schaffte mit einem zweiten Platz bei der letzten Etappe noch den Sprung auf das Podest und belegte in der Gesamtwertung Rang drei.

Auch im Kata, dem Formwettkampf, gab es herausragende Ergebnisse. Tobias Erschbaumer dominierte die Serie und sicherte sich mit 28 von 30 möglichen Punkten souverän den Gesamtsieg. Greta Fischer, die nach der zweiten Etappe noch in Führung gele-

ANNA GALLMETZER GEWINNT BRONZE BEIM YOUTH-TEAM-CUP

49 Teams aus sechs Nationen haben vor kurzem am Youth-Team-Cup“ in Götzis (Vorarlberg) teilgenommen. Die 13-jährige Anna Gallmetzer von Karate Mühlbach hat gemeinsam mit zwei Athletinnen vom „Garda Karate Team“ die Bronze-Medaille gewonnen! Der Cup ist ein Team-Wettkampf, der im Round Robin System (jeder gegen jeden) ausgetragen wird. Dieses System bietet den Athleten die Möglichkeit, mehrere Wettkämpfe zu bestreiten. „Ideale Nachwuchsförderung schaut genauso aus“, zeigt sich Trainer Martin Pezzei

begeistert. Die Zuordnung der Gegner entscheiden die Schiedsrichter, die sich dabei an der Körpergröße der Athleten orientieren – auf den ersten Blick kein Vorteil für Anna, da sie die größte Athletin in ihrem Team war. Anna zeigte bereits in den Vorkämpfen aber gute Leistungen und konnte im Kampf um Bronze ihr volles Potenzial ausschöpfen. Ganz Karate Mühlbach hat sich gemeinsam mit dem Garda-Karate-Team über diese verdiente Bronze-Medaille gefreut. // mape

gen hatte, musste sich nach einem vierten Platz im Finale mit Bronze in der Gesamtwertung zufriedengeben. Ebenfalls auf Rang drei landeten Julia Mair und Maria Peintner, die mit starken Leistungen beim Abschlussturnier noch entscheidende Punkte sammeln konnten.

Mit insgesamt neun Medaillen in der Gesamtwertung bei 18 teilnehmenden Athletinnen und Athleten fällt die Bilanz für Karate Mühlbach äußerst positiv aus. Die Turnierserie bot nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern diente zugleich als wichtige Vorbereitung auf den Italienpokal, der Anfang Mai als Saisonhöhepunkt für die Farbgurte ansteht. // mape

Das Team von Karate Mühlbach hat sich abermals gut geschlagen.

SCHACHKLUB NIEDERDORF

DIESER SIEGPOKAL BEFLÜGELT SEHR

Jüngst durfte der Schachklub Niederdorf, vertreten durch den Präsidenten Daniel Girardelli, in Bozen den Pokal für den Schachmeisterschaftstitel in der C-Liga (Kreis Ost) entgegennehmen. Große Freude herrschte daher bei den Gewinnern und gleichzeitig stieg die Motivation, den Schachsport noch mehr unter die Leute zu bringen.

In der Saison der 57. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft trat der Schachklub Niederdorf an sechs Spieltagen (plus eine Spielpause) gegen seine Gegner aus dem Kreis Ost an. Die ersten vier Runden gegen SC Gröden III, SK Ehrenburg, Sterzing/Ridnaun II und SK Klausen/Raika Untereisacktal II konnte der SK Niederdorf souverän gewinnen. Erst gegen Bruneck mussten die Spieler eine Niederlage von 3:1 einstecken. Dies steigerte die Spannung in der letzten Runde gegen den ASD Arciscacchi Bozen IV, in der Niederdorf trotz seines Vorsprungs noch hätte auf den zweiten Platz verwiesen werden können. Es gelang ihnen aber, ein 3,5:0,5-Sieg und somit war ihr Titel besiegelt und der Aufstieg in die B-Liga gesichert. Bei der Prämierung im vergangenen Monat nahm der Präsident Daniel Girardelli den Pokal für seinen Schachklub entgegen. Der Sieg gab den Niederdorfer Klub nun den Anlass, das Schachspielen noch populärer zu machen und neue Interessierte zu gewinnen. Gemeinsam mit der Bibliothek Hans Glauber in Toblach organisierte er vor Kurzem einen Schach-Treff für Anfänger*innen und Fortgeschrittene. In der Tat stieß dieser auf großes Interesse und zog be-

Im Bild die Spieler, die an der Meisterschaft teilgenommen haben. Vorne (von rechts): Daniel Girardelli und Oswald Strobl. Hinten (von rechts): Manfred Pallhuber, Daniel Gurschler, Jan Strobl. Es fehlen Stefan Obersteiner und Josef Schmiedhofer.

geisterte Spieler*innen von Jung bis Alt an. Nun darf man gespannt sein, ob einige neue Mitglieder bei der nächsten Meisterschaft mitspielen und den SK Niederdorf bei der neuen Herausforderung, in der B-Liga zu spielen, unterstützen werden. Zunächst aber sind weitere Schach-Treffs – auch gezielt für Kinder – geplant. // es

KRÄUTERMARKT

Feldthurns

02.05 10:00 - 16:00 Uhr

Wildkräuter-Showküche mit Köchin Tina Marcelli

Familienmusik Pichler

Traminer Schuhplatter

Bäuerliche Spezialitäten

Foto: Kim Marcelli

Anfang März 2026 ging der zum zweiten Mal angebotene „Mini-Yoseikan-Gym“-Kurs für Kinder im Vorschulalter (vier bis fünf Jahre) nach fünf Monaten zu Ende. Die Kleinsten wurden bei einer Abschlussfeier gebührend gefeiert.

Mit einer gelungenen Abschlussvorführung endete kürzlich ein Kurs für Kinder, bei dem die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt standen. Begleitet von flotter Musik präsentierten sie stolz einen Teil der Übungen, die sie während des Kurses erlernt hatten, und begeisterten damit Eltern, Freunde und Verwandte. Die Tribüne war bis auf den letzten Platz gefüllt, und der Applaus ließ nicht lange auf sich warten. Die Zuschauer zeigten sich erfreut über die Leistungen der Kinder und würdigten deren Einsatz mit großer Begeisterung. Auch Vereinspräsidentin Juliana Mair-Fleckinger zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Initiative. Sie freute sich über die erneut starke Teilnahme, lobte die Kinder für ihren Einsatz und bedankte sich bei den Eltern für ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Ein besonderer Dank galt den Kursleitern Federica und Werner, die mit großem Engagement und viel Einsatz die Arbeit mit den Kindern gestalteten. Ihr Beitrag wird

als wichtiger Baustein gesehen, um auch den jüngsten Mitgliedern in Terenten eine sinnvolle und gesunde Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Kursleiterin Federica hob die Bedeutung der vielseitigen Inhalte hervor. Durch abwechslungsreiche Übungen wie Lauf- und Reaktionsspiele, Gleichgewichts- und Koordinationsaufgaben sowie Geschicklichkeitsübungen wurden die motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert. Auch das sichere Fallen und Rollen wurde

U21-STAATSMEISTERSCHAFT IN BARI

spielerisch vermittelt. Neben dem sportlichen Aspekt stand dabei stets der Spaß in der Gruppe im Vordergrund. Gleichzeitig bildet der Kurs eine Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung im Yoseikan Budo, etwa durch den Einstieg in weiterführende Trainingsangebote.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder Urkunden und Vereins-T-Shirts. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto fand die Veranstaltung einen stimmungsvollen Ausklang. // wep

GROSSE ERFOLGE FÜR LORENZNER JUDOKAS

Zwei Lorenzner Judomädchen glänzten vor kurzem bei den Italienmeisterschaften der A2. Laura Obojes räumte in ihrer Gewichtsklasse alle ihre Gegnerinnen aus dem Weg.

Sie landete vier Siege „en Suite“ und kürte sich somit zur A2-Staatsmeisterin 2026.

Eva Costner - auch vom ASV St. Lorenzen - trat heuer zum zweiten Mal in der U21 an

Coach und Vereinspräsident Kurt Steurer freut sich mit seinen Schützlingen über die großen Erfolge.

und wollte unbedingt den vorjährigen Vize- Meistertitel verteidigen, was ihr auch gelang. In der Finalissima lag sie auch schon deutlich vorne, vergab den Titel aber durch eine kleine Unachtsamkeit, schade. Mit von der Partie war auch René Schneider, welcher nach seinem „Restart“ in der zweiten Vorrunde gegen die Nummer vier die Segel streichen musste.

Eva Costner qualifizierte sich damit zusammen mit Laura Obojes für das A1- Finale im Mai in Bassano del Grappa. Coach Kurt Steurer (und Präsident vom ASV St. Lorenzen) freute sich über die Platzierungen seiner Nachwuchsjudokas, den ersten Rang in der Vereinswertung der U21- Mädels, den dritten Rang in der U21- Gesamtwertung und den Titel: „Insegnante tecnico 1° classificato“, zudem gab es eine Anerkennung für die „weiteste“ Anreise. Kompliment an alle! // khp

Die Mini-Yoseikan-Gym-Gruppe mit Trainer und Vereinsausschuss beim Gruppenfoto zum Abschluss.

Naturnahe Gartenpflege

Ein Garten, der summt, zwitschert und brummt, lebt. Statt die Natur zu zähmen, darf sie in naturnah gepflegten Gärten wieder mitgestalten. Wer Vögeln, Schmetterlingen und Wildbienen Raum gibt, fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern sorgt für ein robustes, stabiles Ökosystem im eigenen Grün.

Ein Schlüssel dazu ist Strukturvielfalt. Unterschiedliche Höhen, Materialien und Lichtverhältnisse bieten vielen Arten Schutz und Nahrung. Totholzecken, Trockensteinmauern oder locker gestapelte Äste dienen als Rückzugsorte für Igel, Kröten und Insektenlarven. Statt „aufzuräumen“, darf man ruhig einiges liegen lassen – Laubhaufen und verblühte Stängel sind Winterquartiere, keine Nachlässigkeit.

Auch beim Rasenschnitt lohnt sich Zurückhaltung: Wer Blühinseln stehen lässt oder Teilflächen nur selten mäht, ermöglicht Wildpflanzen, sich zu entwickeln. Diese wiederum ziehen unzählige Bestäuber an. Heimische Wildstauden wie Wiesensalbei, Flockenblume oder Natternkopf liefern den ganzen Sommer über Nektar.

Wasser ist ein weiterer Magnet für Leben. Schon eine kleine, flache Wasserschale oder ein Miniteich lockt Vögel, Libellen und Amphibien an. Wichtig: keine chemischen Dünger oder Pestizide verwenden –

Freien

sie stören das empfindliche Gleichgewicht. Wer so gärtnert, pflegt nicht nur Pflanzen, sondern ein Stück lebendige Landschaft – und erlebt, wie aus einem gepflegten Garten ein kleines Paradies wird. // Struktur im Garten. freepik

Dein Ansprechpartner

Mulchen richtig gemacht

Mulchen gilt als einfaches Wundermittel im Garten – und das zu Recht. Eine gut gewählte Mulchschicht schützt nicht nur vor Austrocknung, sondern schafft ein stabiles Bodenklima, das Mikroorganismen und Regenwürmern perfekte Lebensbedingungen bietet. Doch nicht jeder Belag ist für jedes Beet geeignet. Rindenmulch etwa hält Feuchtigkeit zuverlässig im Boden, entzieht ihm beim Zersetzen jedoch Stickstoff – optimal also für Zierbeete, weniger für Gemüseflächen. Im Nutzgarten sind organische Alternativen wie gehäckselte Brennnesseln, Rasenschnitt oder Stroh die bessere Wahl. Sie fördern die Bodenaktivität und liefern gleichzeitig Nährstoffe nach. Wichtig ist, den Rasenschnitt vorher antrocknen zu lassen – sonst droht Fäulnis.

kofler - santifaller

baby- und kinderartikel | spielwaren | gartenmöbel

Auch mineralische Materialien haben ihren Platz: Splitt oder Lava halten den Boden rund um Steingewächse oder Kräuter trocken und warm, was besonders in regenreichen Sommern Vorteile bringt. Wer im Herbst Laub sammelt, kann es als frostschützenden Wintermulch zwischen Stauden ausbringen – am besten in Kombination mit etwas Kompost, damit die Schicht nicht verklumpt. Entscheidend ist die richtige Dicke: Zu dünn bringt kaum Effekt, zu dick lässt den Boden ersticken. Etwa fünf bis zehn Zentimeter gelten als ideal. So bleibt der Gartenboden lebendig, locker und fruchtbar – ohne dass man ständig gießen oder jäten muss. //

KOFLER-SANTIFALLER IN BRUNECK

Ab in den Garten!

Bei Kofler-Santifaller in Bruneck findest Du viele tolle Sachen für Deinen Garten: Sitzgruppen, Tische, Stühle, Sonnenschirme, Liegen, Liegestühle, Pergole und Lampen. Alles in guter Qualität und zu korrekten Preisen. Das Unternehmen liefert gerne auch zu Dir nach Hause! // PR-Info

Mulch ist optimal für Boden und Pflanzen. freepik

Das smarte Spiel mit der Sonne

Um eine optimale Gebäudeenergiebilanz zu erreichen, sollte sich der Sonnenschutz immer zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Position befinden. Mit der Hellaeigenen Sonnenschutzsteuerung „Onyx“ ist das kein Problem! Wenn gewünscht, reagiert das SmartHome-System auch auf das Wetter. Die drei Sensoren „Onyx.Tag sun“, „Onyx Tag temperature“ und „Onyx Tag wind“ können verschiedene Automationen ganz einfach mit den Onyx-Steuergeräten kombinieren und sind nur vier mal vier Zentimeter groß.

DIE VERSCHIEDENEN SYSTEME

Die Sonne zähmen: Der Sonnen- und Helligkeitssensor „Onyx.Tag sun“ misst laufend die aktuelle Helligkeit und steuert Beschattungsanlagen vollautomatisch nach einem frei einstellbaren Schwellenwert. Damit ist er der ideale Blend- und Hitzeschutz für den Außenbereich. Die Temperatur perfekt im Griff: Der neue Sensor „Onyx.Tag temperature“ überwacht die Temperatur im Innen- und Außenbereich. Der kompakte Sensor steuert die Sonnenschutzsysteme vollautomatisch und sorgt für ein perfektes Raumklima - egal, wie heiß oder kalt es ist!

„Onyx.Tag wind“ ist hingegen der Windschutz für Markisen. Der 3DWindsensor ist ein unentbehrlicher Windschutz für jede Gelenkarmmarkise. Der Sensor misst laufend die bei Wind auftretenden Schwingungen an der Markise. Bei starkem Wind fährt die Markise automatisch ein und ist so perfekt geschützt.

Alles erhältlich bei Hella! Weitere Informationen gibt es unter www.hella.info // PR-Info

Wie der Garten sich fast von selbst erholt

in satter, gesunder Rasen muss kein Dauerprojekt sein – wer seine Pflege an ein paar natürliche Prozesse anpasst, spart Zeit, Energie und Wasser. Die wichtigste Regel: Mähen, wenn das Gras es verlangt, nicht der Kalender. Lieber selten, dafür hoch. Eine Schnitthöhe von etwa vier bis fünf Zentimetern schützt die Graswurzeln vor Austrocknung und beschattet gleichzeitig Unkrautkeimlinge – ganz ohne chemische Helfer. Der Rasen selbst produziert wertvolle Nährstoffe: Wer auf das Fangen des Schnitts verzichtet und stattdessen mulcht, füttert den Boden mit organischem Material, das Mikroorganismen in Humus verwandeln. So wird der Rasen langfristig widerstandsfähiger – und die Düngersäcke können öfter im Schuppen bleiben. Soll dennoch nachgeholfen werden, lohnt sich der Griff zu ökologischen Varian-

Ein gesunder Rasen im Gleichgewicht von Natur und Pflege. unsplash

ten wie Komposttee oder Pflanzenjauchen aus Brennnessel und Ackerschachtelhalm. Diese liefern sanft, aber effektiv Stickstoff und Spurenelemente.

Auch Bewässerung darf intelligenter gedacht werden: Weniger häufig, dafür durchdringend. Einmal pro Woche kräftig gießen bringt mehr, als täglich oberflächlich zu sprühen – die Wurzeln wachsen tiefer und das Gras übersteht auch Hitzetage entspannter. Wer dann noch Moosflächen mit einem leichten Sandauftrag belüftet, statt sie zu vertikutieren, kann dem Frühling gelassen entgegenblicken: Der Rasen macht die meiste Arbeit selbst. //

Wichtige Regel: Mähen, wenn es das Gras verlangt. freepik

Energie für jeden Tag – seit Generationen

Vom Handwerksbetrieb zum modernen Energieanbieter: „Kostner Energy Supply“ versorgt Südtirol seit bald 80 Jahren mit Brennstoffen und Treibstoffen. Grüner Strom und alltagstaugliche Lösungen für Unternehmen und Haushalte sind heute Teil des Angebots und zeigen, wie Kostner die Energieversorgung an heutige Anforderungen anpasst.

Was 1947 als Fassbinder-Betrieb begann, ist heute ein breit aufgestellter Energieanbieter: die Kostner-Gruppe. Gründer Peter Kostner senior sah, wie sein traditionelles Handwerk mehr und mehr vom Aluminiumfass verdrängt wurde – und stellte sich mit Holz- und Kohlelieferungen neu auf. Schon damals zeigte sich: Innovation heißt, sich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen, gerade im Energiemarkt, der sich laufend verändert.

Heute steht „Kostner Energy Supply“ für zuverlässige Energie im Alltag. Das Unternehmen der Kostner-Gruppe beliefert Privathaushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen aus einer Hand mit Brennstoffen, Treibstoffen und Strom, von Heizlösungen für zuhause bis zur Versorgung von Fuhrparks und Baustellen.

„Wir verstehen Energie nicht als einzelnes Produkt, sondern als Zusammenspiel von Lösungen, die im Alltag funktionieren müssen“, erklärt Alex Rungger, Geschäftsführer von „Kostner Energy Supply“.

„Unser Ziel ist es, den Kundinnen und Kunden genau das zu bieten: verlässliche Energie, die sich an ihren Bedürfnissen orientiert.“

Im Bereich Brennstoffe setzt Kostner auf bewährte Produkte mit hoher Qualität. Antistaub-Holzpellets verbrennen besonders sauber und sorgen auch in Heimöfen für wohlige Wärme, während Heizöl

HOLZ-PELLETS

als lagerfähiger Energieträger weiterhin eine verlässliche Lösung bleibt. Dabei behält Kostner den Markt laufend im Blick, um möglichst günstige Preise zu sichern.

BREITE PALETTE AN PRODUKTEN

Bei Treibstoffen setzt Kostner auf Produkte, die Leistung steigern und Emissionen senken. Der Premium-Diesel „Cetamax“ eignet sich besonders für landwirtschaftliche Maschinen, der innovative HVOEco-Diesel ermöglicht nahezu klimaneutrale Mobilität und „AdBlue“ trägt zur Reduktion von Stickoxiden bei. Damit ist Kostner ein kompetenter Partner für Landwirte, Transport- und andere Betriebe mit hohem Energiebedarf.

Ein weiterer Baustein ist „Kosi“, der hauseigene Stromanbieter. Er versorgt Haushalte und Betriebe in Südtirol mit grünem Strom. Anmeldung, Verwaltung und Abrechnung sind transparent und lassen sich unkompliziert online erledigen, ergänzt durch den zuverlässigen Kostner-Kundenservice.

In Kombination mit Lösungen für Photovoltaik und E-Mobilität – umgesetzt vom spezialisierten Unternehmen ide²n „Energy Systems & E-Mobility“ aus der Kostner-Gruppe – entstehen so intelligente Energiesysteme, mit denen Unternehmen Kosten sparen und sich langfristig gut für die Zukunft aufstellen. „Kostner Energy Supply“ ist Teil der Kostner-Gruppe aus dem Jahr 1947, die vier Unternehmen für spezialisierte Leistungen vereint: Energieversorgung, Servicestationen, Umweltdienste sowie Energiesysteme und Elektromobilität. Gemeinsam bieten sie nachhaltige Energiekonzepte und innovative Umweltdienste, um den Weg in die Energiezukunft mitzugestalten. // PR-Info

Ein Garten, der alle Sinne anspricht

Ein Garten kann mehr sein als ein Farbenspiel für die Augen –wenn er duftet, wird er zu einem Ort, der Emotionen weckt. Duftgärten erleben eine kleine Renaissance: Statt reiner Blütenpracht steht das sensorische Erlebnis im Vordergrund, das sich geschickt über das Jahr hinweg planen lässt. Entscheidend ist die Kombination von Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen und verschiedene Duftrichtungen abdecken – von süß und schwer bis frisch und würzig.

Lange blühende Klassiker wie Lavendel oder Duftrosen sind bewährt, doch es lohnt sich, über die bekannten Grenzen hinauszudenken. Der Nachtduftende Phlox etwa sorgt für abendliche Aromawellen, während Zitronenverbene und Ysop auch in Kübeln wunderbar gedeihen. Stauden wie purpurner Muskateller-Salbei oder Bergminze bringen ätherische Frische, die Insekten unterdessen besonders anzieht. Selbst Ziersträucher können einen Beitrag leisten: Kolkwitzien, Duftjasmin oder der zarte Duft-Schneeball verströmen typische Sommernoten.

Damit sich die Aromen richtig entfalten, verdient der Standort Beachtung. Windgeschützte Ecken, Mauern oder Pergolen halten den Duft länger im Garten und machen ihn erlebbarer. Duftgärten müssen nicht groß sein – selbst ein kleiner Balkon mit duftenden Kräutern entfaltet Atmosphäre. Wer auf geschickte Pflanzenkombination und Standortwahl setzt, kann buchstäblich durch das Jahr hindurch den Duft der Jahreszeiten erleben. // PR-Info

Blühende Duftpflanzen entfalten ihr Aroma besonders in sonnigen, windgeschützten Lagen. unsplash

GARAGENTORE WALDER

Inh. Andreas Joas e. U.

Verkauf - Montage - Service - Kundendienst von Privatoder Industrie-Garagentoren namhafter Qualitätshersteller. OB NEUBAU ODER SANIERUNG, WIR HABEN DIE RICHTIGE LÖSUNG! Laufende Aktionen bei Deckensektionaltoren.

Von der Beratung bis zur Fertigstellung - ALLES AUS EINER HAND!

Besuchen Sie uns in unserem Schauraum in 9920 Sillian 1L oder auf unserer Homepage: www.garagentore-walder.at E-Mail: service@garagentore-walder.at, T.: 0043/676 5059730

Perfekter Schatten für den Sommer

Der Frühling ist da – und mit ihm die perfekte Zeit, den eigenen Außenbereich neu zu gestalten. Mit der aktuellen Markisenaktion von Ellecosta profitieren Kundinnen und Kunden noch bis Ende April von 30 Prozent Rabatt auf maßgefertigte Markisen. Ob Terrasse, Balkon oder Garten: Eine hochwertige Markise sorgt für angenehmen Schatten, schützt vor intensiver Sonneneinstrahlung und schafft zusätzlichen Wohnkomfort im Freien. Ellecosta steht seit vielen Jahren für Qualität aus Südtirol. Jedes Produkt wird individuell geplant und exakt auf die baulichen Gegebenheiten abgestimmt. Dabei setzt das Unternehmen auf langlebige Materialien, moderne Technik und stilvolles Design, das sich harmonisch in jede Architektur einfügt. Besonders wichtig ist dabei die persönliche Betreuung: Von der ersten Beratung bis zur fach gerechten Montage begleitet das erfahrene Team seine Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt. Ein weiterer Vorteil der aktuellen Aktion: Die Lieferung innerhalb Südti rols ist kostenlos. Auf Wunsch übernimmt Ellecosta auch Aufmaß und professionelle Montage – für eine rundum sorgenfreie Umsetzung. Wer den Sommer entspannt im Schatten genießen möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Und auch danach lohnt sich ein Blick auf die kommenden Angebote: Von Mai bis Juni bietet Ellecosta 30 % Rabatt auf Insektenschutzlösungen – für ru hige Nächte und frische Luft ganz ohne störende Gäste. Weitere In formationen gibt es unter www.ellecosta.com. // PR-Info

RADMÜLLER OHG IN VINTL

Inklusive kostenloser Lieferung in ganz Südtirol

Das patentierte GRIN–Schneidsystem

Der GRIN-Mäher steht für effiziente, saubere und nachhaltige Rasenpflege. Durch seine innovative Technologie wird das Schnittgut besonders fein verarbeitet und direkt in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.

Das Gras wird zu pulverartigen Partikeln zerkleinert, die zwischen die Halme auf den Boden fallen und dort als Dünger wirken. Im Gegensatz dazu bleibt grobes Schnittgut herkömmlicher MulchMäher sichtbar auf der Oberfläche liegen und kann die Rasenqua lität beeinträchtigen.

Ein um ca. 30 % höheres Schnittgehäuse ermöglicht ein größeres Vo lumen und eine effiziente Verarbeitung auch bei mittlerem bis hohem

BEWÄSSERUNGSSYSTEME INSTALLIEREN

Von Tropfleitungen bis Regenwassernutzung

Wer sein Bewässerungssystem richtig plant, spart langfristig Wasser, Zeit und Geld. Denn moderne Lösungen machen Schluss mit Gießkannenrouten und sorgen dafür, dass Pflanzen genau die Menge bekommen, die sie brauchen – nicht mehr und nicht weniger. Dabei lohnt es sich, über reine Tropfleitungen hinauszudenken. Tropfschläuche eignen sich hervorragend für Beete und Hecken, weil sie das Wasser direkt an die Wurzeln leiten. Bei Rasenflächen hingegen spielt die Kombination aus unterirdischen Versenkregnern und Feuchtigkeitssensoren ihre Stärke aus: Sie reagieren auf Wetter und Bodenbedingungen, sodass das System nur dann aktiviert wird, wenn es wirklich nötig ist.

Spannend wird es, wenn Technik und Nachhaltigkeit zusammenfinden. Wer etwa Zisternen an Dachrinnen anschließt, kann Re-

Ein installiertes Bewässerungssystem versorgt Pflanzen gezielt und effizient mit Wasser. Pixabay

genwasser in großem Stil nutzen – und spart Leitungswasser dort, wo es wirklich Sinn ergibt. Inzwischen bieten viele Systeme smarte Steuerungen, die sich per App oder Wetterschnittstelle automatisch anpassen. Wichtig ist, die Anlage segmentiert aufzubauen: verschiedene Zonen für unterschiedliche Pflanzenansprüche, klar getrennt durch Ventile und Timer. So bleibt der Boden gleichmäßig durchfeuchtet, ohne Staunässe zu riskieren. Wer die Leitungen im Frühjahr prüft, entlüftet und vor Wintereinbruch entleert, hat lange Freude an einem System, das sich fast von selbst um den Garten kümmert – und den Sommer ein Stück entspannter macht. //

STEINMAIR BALKONSYSTEME

Ihr Handwerker für Balkonsysteme, Geländer und mehr!

Sie möchten Ihr Zuhause mit hochwertigen Balkonsystemen, Geländern oder anderen individuellen Lösungen aufwerten? Wir sind Ihr Partner vor Ort für maßgeschneiderte Projekte mit erstklassiger Montage:

» Balkongeländer und Zäune aus Holz, Hpl, Glas oder Aluminium individuell gestaltet und professionell montiert;

» Handläufe aus Holz, Edelstahl und Aluminium für Innen- und Außenbereiche passend zu Ihrem Stil;

» Terrassenböden aus Holz und Kunststoff, robust und pflegeleicht für Ihre Wohlfühloase im Freien.

Gerne stehen wir Ihnen für eine unverbindliche Beratung und Vorstellung unserer Produkte zur Verfügung. // PR-Info

Unsplash

Viele hochwertige Obstbäume

Die Baumschule Putzerhof ist ein fachkundiger Betrieb mit Spezialisierung auf Obstgehölze und steht für hohe Qualität, regionale Produktion und eine bemerkenswerte Sortenvielfalt. Mit mehr als 150 unterschiedlichen Sorten verfügt der Betrieb über eines der größten Angebote in Südtirol und darüber hinaus. Sämtliche Pflanzen werden vor Ort regional erzeugt und sind garantiert sortenecht. Das Angebot umfasst sowohl altbewährte Klassiker als auch besondere Raritäten, die optimal an die Bedingungen im alpinen Raum angepasst sind.

Heuer stehen zur Auswahl:

• 54 Apfelsorten; • 15 Marillensorten;

• 25 Birnensorten; • 15 Pfirsich- und Nektarinensorten;

• 19 Kirschsorten; • 31 Zwetschgen- und Pflaumensorten.

Die Baumschule spricht sowohl Hobbygärtner als auch Erwerbsobstbauern sowie Initiativen zur Erhaltung traditioneller Sorten an. Wer widerstandsfähige, ertragreiche und an den Standort angepasste Obstbäume sucht, findet im Putzerhof einen verlässlichen Partner und hat die Möglichkeit, sich direkt vor Ort individuell beraten zu lassen // PR-Info

Große Auswahl an Obst- und Nutzbäumen aus eigener Anzucht:

Große Auswahl an Obst- und Nutzbäumen aus eigener

Große Auswahl an Obst- und Nutzbäumen aus eigener Anzucht:

Äpfel - Zwetschgen

Äpfel - Zwetschgen

Äpfel Zwetschgen

Kirschen - Birnen

Kirschen - Birnen

Kirschen - Birnen

Marillen - Pfirsiche

Marillen - Pfirsiche

Marillen - Pfirsiche

MEHR ALS NUR GRÜN

MEHR ALS NUR GRÜN

MEHR ALS NUR GRÜN

Der Sommer steht vor der Tür – der ideale Zeitpunkt, um den eigenen Außenbereich neu zu gestalten und frühzeitig zu planen. Mit hochwertigen Garten- und Terrassenüberdachungen schaffen Sie sich einen geschützten Lieblingsplatz im Freien, den Sie bei nahezu jedem Wetter genießen können.

Leeb steht seit über 120 Jahren für Qualität, Innovation und echtes Handwerk. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in Europa und überzeugt mit langlebigen Lösungen aus Alumi-

GRATIS

BAUMSCHULE · GARTENGESTALTUNG PFLASTERARBEITEN · GARTENPFLEGE

BAUMSCHULE · GARTENGESTALTUNG PFLASTERARBEITEN · GARTENPFLEGE

BAUMSCHULE · GARTENGESTALTUNG PFLASTERARBEITEN · GARTENPFLEGE

Stilvolle Überdachungen für Ihren

perfekten Sommer im Freien

nium, Glas und Holz, die Funktionalität und Design perfekt verbinden. Ob stilvolle Terrassenüberdachung, moderner Sommergarten oder individuell geplanter Sichtschutz – alle Produkte werden exakt auf Ihre Wünsche abgestimmt und fügen sich harmonisch in Ihr Zuhause ein. So entsteht zusätzlicher Wohnraum im Freien, der Komfort und Ästhetik vereint. Ein persönlicher Leeb-Berater begleitet Sie von Anfang an mit umfassender Erfahrung und Fachkompetenz. Bei einer kostenlosen Beratung direkt bei Ihnen vor Ort erhalten Sie maßgeschneiderte Lösungen, die perfekt zu Ihren Anforderungen passen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Beratungstermin und starten Sie rechtzeitig in die Sommersaison! Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Gratis-Hotline oder online. // PR-Info

BALKONE, ZÄUNE, ÜBERDACHUNGEN AUS ALUMINIUM, GLAS UND HOLZ VON EUROPAS NR. 1

SONDERTHEMA

BRAND- UND DIEBSTAHLSCHUTZ

Reservieren Sie jetzt Ihre Anzeige in der meistgelesenen Zeitung im Pustertal!

Die PZ-Ausgaben mit allen Sonderthemen auch online auf www.pz-media.it

Gesamtpreis: 1.757,00- € + MwSt AM BESTEN IM KOMBI-PAKET (PZ und Radio Holiday) PZ-FORMATE DIE TERMINE

PAKET A

1/4 Seite Inserat in der PZ + 1/4 Seite Gratis-PR-Info

50 Werbespots auf Radio Holiday (30 Sek. + Spotproduktion inklusive)

Gesamtpreis: 990,00- € + MwSt

PAKET B

1/2 Seite Inserat in der PZ + 1/2 Seite Gratis-PR-Info

100 Werbespots auf Radio Holiday (30 Sek. + Spotproduktion inklusive)

• ÄSTHETISCHE BERATUNG

• BOTOX & FILLER, FADENLIFTING

• Dauerhafte ACHSELSCHWEISS-BEHANDLUNG

• KRAMPFADER-BEHANDLUNG ohne Operation

• SCHLUPFLIDER-BEHANDLUNG ohne Operation

• FETTREDUKTION KÖRPER & FETTAUFBAU GESICHT

• Natürliche ÄSTHETISCHE MEDIZIN

• CARBOXY-THERAPIE , LASER

• INFUSIONSTHERAPIE

• GEWEBSSTRAFFUNG

TERMINE & INFOS

peterlentsch.it NEU Regenerative Infusionstherapie

BOZEN Praxis Dr. Lentsch Sparkassenstr. 8 Tel. 0471 9744 19 Tel. 366 438 28 64

BRUNECK Josef-Seeber-St. 14 Tel. 366 438 28 64

KLAUSEN Oberstadt 45 Tel. 366 438 28 64

Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Das Leben ist zu kurz für kleine Reifen.

Beim Monster Truck Rennen

... sucht Alex den schnellsten

Weg ins Ziel!

Kannst du ihm helfen?

Bei der Truck Show

... springen die Trucks auch über Autos.

Wieviele Autos scha en sie?

Rechne es aus....

Kinder-Sudoku:

Fülle die 9 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.

ANNAHMESCHLUSS

Liebevolle Glückwünsche

KLEINANZEIGER

Liebe Mami, Omi und Uromi,

zu deinem 85. Geburtstag am 22. April danken wir dir von Herzen für deine Liebe und alles, was du uns gegeben hast. Du bist das Herz unserer Familie, unser Halt und unser Zuhause. Dort, wo du bist, ist Familie. Besonders an den Sonntagen, wenn du uns mit Kuchen und gutem Essen verwöhnst, spüren wir deine Liebe und Fürsorge. Dann wird dein Zuhause immer wieder zum Mittelpunkt unseres Zusammenseins – ein Ort, an dem wir lachen, teilen und Geborgenheit finden.

Danke für deine Geduld, deinen Humor und deine bedingungslose Liebe – und dafür, dass du immer so “fesch” bist. Wir sind zutiefst dankbar, dass wir dich noch bei uns haben dürfen.

Wir wünschen dir Gesundheit, Frieden im Herzen und viele liebevolle Momente – und freuen uns schon jetzt auf viele weitere Sonntage mit dir, Kuchen inklusive, für die nächsten 20 Jahre.

Alles Liebe zu deinem Geburtstag

Deine Kinder mit Familien, deine Enkel und deine Urenkel

Tel. 0474 550 830

E-Mail: info@pz-media.it Rubrik: Kleinanzeiger www.pz-media.it

AUTO & ZUBEHÖR

Mercedes A 250E eq power, Full Optional, Baujahr 11/2020, 70.000km, Collaudiert, Winterund Sommereifensatz, Farbe Schwarz metallic in sehr gutem Zustand zu verkaufen. Tel. 347 /8907846 (Foto über WhatsApp bei Interesse)

Tel. +39 335 764 5000 www.mycamper.bz

- Alle Modelle - BaujahrePreisklassen

- Auch Fahrzeuge mit hohen Kilometerstand, sowie Unfall-, Getriebe-, oder Motorschaden Wir suchen Gebrauchtwagen

Autonita - Bruneck - Pustertal

d. Nuka Dardan

Fabrikstraße 2 (gegenüber

Karosserie Leitner) | Bruneck Tel.: +39 347 732 49 95 nuka.autonita@outlook.it

GENERVT VON SCHLECHTER BERATUNG?

Komm zu uns!

FREIZEIT

Ein Herr aus Welsberg sucht eine Dame für gemeinsame Unternehmungen und die ihm ein wenig im Haushalt hilft. Tel. 329 7363951.

Oberpustertal: Lebensfrohe 60-Jährige sucht nette Frau zwischen 55/65 Jahren für Spaziergänge, unterhaltsame Gespräche oder einen gemütlichen Kaffee. Freue mich auf unkomplizierte, ehrliche Begegnungen (keine Männer bitte).

Tel. 328 6030920

Mitarbeiter/-innen im Mesnerteam für die Pfarre Bruneck gesucht – ehrenamtlich, humorvoll, zuverlässig. Jetzt bewerben bei Julia Engl. Tel. 379 2050693

ALLES MÖGLICHE

Bruneck: Kinderwagen Buggy TFK Joggster Twist mit Bremse, sehr gut erhalten, neuwertig, Farbe hellgrau an Selbstabholer um 250€ zu verkaufen. Tel. 348 8864822

Wunderschöne Schweizer Kuhglocke mit handbesticktem Lederriemen und einzigartigen eingemeißelten Verzierungen auf der Glocke. Für Sammler oder Liebhaber ein besonderes Unikat. Tel. 333 1558007

Trockenes, gespaltenes Brennholz zu verkaufen. Tel. 346 4703519

1.000 Gesundheitswochen. Ab 395 € Südtirol-europaweit. Yoga, Wellness. Entschlacken, entspannen, abnehmen. Intervall-, Basen- u. Rohkostfasten. Fastenwanderleiter-Ausbildung im Okt. Ganzjährig. Tel. 0049(0)631-47472 www.fasten-wander-zentrale.de

Entrümpelungs-und Umzugsservice im Pustertal: Seeber Andreas. Tel.349 6648312 oder seeber.andreas74@gmail.com

Schneiderei AHMAD

AUCH LEDERJACKEN NACH MAß

Oberragen 9, 39031 Bruneck Tel: 388 6235037 • 349 6173847

FREUNDSCHAFT & LIEBE

Sympathischer, humorvoller Mann Ende 40, schlank und gepflegt, sucht eine selbstbewusste Partnerin mit Herz und Verstand. Wenn du spontan bist, das Leben genießt und gerne lachst, freue ich mich darauf, von dir zu hören: Tel. 377 3160730

Suche fröhliches, naturverbundenes Mädl um die 30, kinderlos, Nichtraucherin, für langfristige Beziehung. Humor, Herz und Ehrlichkeit wichtig. Tel: 349 7375917

Ihr Bodenschleifer

Schleifen, Ölen oder Lackieren von Holzböden sowie Grundreinigung von geölten Holzböden

Tel. +39 392 6711700 - Bruneck

E-Mail: boednschleiffn@gmail.com

STELLENMARKT

Stellensuche

Eine ortsansässige Frau, ehrlich, verlässlich und fleißig, sucht Arbeit als Badante für eine pflegebedürftige Person für 5/6 Stunden am Vormittag nach Vereinbarung. Tel. 320 6456630

Eine Frau sucht ab sofort Arbeit als Badante. Auch nur stundenweise und evtl. auch am Wochenende verfügbar. Tel. 320 3347574

Ein ortsansässiger Herr mit jahrelanger Erfahrung sucht Arbeit als Frühstückskoch im Raum Bruneck/Umgebung. Arbeitsbeginn ab sofort möglich, gerne Saison- oder Jahresstelle. Tel. 389 4819528

Stellenangebot

Tüchtige ortsansässige Haushaltshilfe für älteres Ehepaar 2x4 Stunden am Vormittag dringend gesucht. Tel. 0474 554478 (Anrufe ab 16 Uhr erbeten)

Engagierte Ehrenamtliche für die Pfarre Bruneck (m/w/d) gesucht: Lektoren, Kommunionhelfer, Katecheten, Reinigungsteam. Jetzt bei Julia Engl melden! Tel. 379 2050693

Wir kommen nach BrixenEröffnung am 30.05.2026!

Partnervermittlung

Herzblatt

Tanja Raffl

Infogespräche auch in Brixen

M: 335 1244186 info@herzblatt.it www.herzblatt.it

Wir suchen

Marktleitung m/w/d

5-Tage-Woche, Mitarbeiterrabatte, leistungsgerechte Entlohnung

Du liebst und lebst gesunde, nachhaltige Lebensmittel?

Dann bewirb dich jetzt: raphaela@purnamh.com

Unser engagiertes Buchhaltungsteam sucht fachkundige Verstärkung!

Buchhalter (m/w/d) mit Berufserfahrung

Unsere Erwartungen an Sie:

• Abgeschlossene, kaufmännische Ausbildung sowie fundierte und nachweisbare Kenntnisse in der Buchhaltung;

• eigenverantwortliche, selbstständige und systematische Arbeitsweise;

• hohe Kundenorientierung sowie ein sicheres Auftreten;

• sehr gute Kenntnisse im Umgang mit den MS-Office-Programmen und

• Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung und Offenheit für innovative Arbeitsweisen.

Wir bieten:

• Ein dynamisches und kollegiales Team;

• interessante Aufgaben mit Entwicklungsmöglichkeiten sowie

• eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem wachstumsorientierten Unternehmen.

Sind Sie interessiert, ein Teil unseres Teams zu werden?

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: job@baumgartner.tax

Wir freuen uns auf ein unverbindliches Gespräch, um Ihnen unser Unternehmen und den Aufgabenbereich näher vorzustellen.

Familiär, regional, zuverlässig. Eurospin Toblach und Welsberg suchen Verstärkung! Ob Verkauf oder Aushilfe – bei uns kannst du flexibel arbeiten, fair verdienen und Teil eines starken Teams werden. Sichere dir jetzt einen attraktiven Nebenjob und werde Teil unseres Teams! Dich erwarten eine gute Entlohnung, ein vergünstigtes Mittagessen in unseren Mein Bistro Filialen, 2 Monate gratis Einkaufen und über 200 Benefits.

Bewirb dich jetzt!

personal@anjoka.it 0474 529 580

REISCHACH

Moderne Neubau-Villa mit Garten

WIR SUCHEN

Baugrundstücke und baufällige Gebäude im Pustertal und in ganz Südtirol

Der Betrieb Landesmuseen sucht für den Standort Prettau des Landesmuseum Bergbau eine neue Mitarbeitende in Vollzeit oder Teilzeit I ab sofort bis November oder nach Vereinbarung I Ideal als Sommerjob

DEINE AUFGABEN:

Betreuung der Besucher*innen, Betreuung Kassa und Shop

Sende uns deine aussagekräftige Bewerbung an: bergbau@landesmuseen.it Informationen zu Bürozeiten: 0472 0629 10

Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag:

07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Das nächste Treffen: Mittwoch, 22.04.2026 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall mit Sonja

Die nächsten Treffen: Freitag, 17.04.2026 und 08.05.2026 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter:

Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327

Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ), Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Anonyme Alkoholiker

ALKOHOLPROBLEME?

Es gibt eine Lösung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Tel. +39 334 8314515 sotirol@anonyme-alkoholiker.at www.anonyme-alkoholiker.at

Hast Du Interesse auf ein Abenteuer in den Bündnerbergen mit Unterkunft und Logie? Dann melde Dich bitte gerne bei mir.

Gesucht für Sommersaison in der Schweiz: Allrounder(-in) mit Flair in der Küche, offen, fröhlich naturverbunden. Arbeitsbeginn: ab sofort oder Vereinbarung bis Ende Oktober Auf Dich wartet ein kleines Bergrestaurant mitten in der Natur. Klein, fein, herzig. Ich freue mich auf Dich.

Weitere Infos: kunkelspass@gmail.com oder Kunkelspass.ch

IMMOBILIEN

Mietsuche

Eine Frau sucht dringend eine kleine Wohnung in Bruneck/ Umgebung zu mieten. Tel. 320 3347574

Ein Herr sucht eine kleine Wohnung oder Monolokal zu moderatem Preis in Bruneck zu mieten. Tel. 379/3534017

Eine finanziell unabhängige Frau mit erwachsener Tochter sucht dringend eine Wohnung im Raum Bruneck und Umgebung zu mieten. Gerne mit Keller und Garage oder Autostellplatz. Tel. 349 0633287

BACHER METALLBAU

Sand in Taufers - 0474 678313 bachermetallbau@gmail.com

Mietangebote

Schreibtisch gesucht? Büroplatz in der Oberstadt Bruneck zu vermieten. Modern, zentral gelegen, inklusive Kaffee und WLAN. Jetzt einziehen - Chef sein! T. 327 5426300

Erstbezug – Büro / Atelier / Praxis in Bruneck zu vermieten (ca. 80m2). Parkgarage vorhanden. Helle und großzügigen Räume, hochwertige Bodenbeläge und moderne Sanitäranlagen. Gute Erreichbarkeit und kostenlose Kundenparkplätze verfügbar. Tel. 349/1817185

Immobilienangebot

Sexten: Wohnungen mit auslaufender Konventionierung, EK B, ab 375.000 € Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen? Rufen Sie uns unverbindlich an für eine kostenlose Werteinschätzung! Tel: 340 4

Toblach: Exklusiv: freies Reihenhaus in Toplage! EK E

Sanierte 4-Zimmerwohnung mit Garagenstellplatz und Keller

4-Zimmerwohnung mit Garagenstellplatz und Keller

IMMOBILIEN NIEDERKOFLER GMBH 0474 410 400 info@immobil-niederkofler.it

4-Zimmer-Duplexwohnung mit Garagenstellplatz und Keller

Sie haben einen Baugrund/Bestandskubatur zum Verkauf ? BAUGRUND Wir bieten eine PROVISIONSFREIE Verkaufsabwicklung direkt mit dem Bauträger!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Gregor Wierer +39 0474 646 649 info@smartliving bz

Bruneck: 4-Zimmer Wohnung Nähe Schulzone im 2 Stock

Zur Homepage

und 4-Zimmerwohnungen

2-Zimmerwohnung mit Keller und Autoabstellplatz

Wir suchen: - Geschlossene Höfe

- Alte Häuser - Baugründe

- Landw. Grundstücke

KOSTENLOSE ERSTBERATUNG!

Malerarbeiten, Boden- & Fliesenlegen, Trockenbau, Maurerarbeiten, Bad-Sanierungen, Außenarbeiten und mehr...

Zuverlässig - Fachgerecht - Saubere Arbeit

Ahrntal: Baugrund für Ihre Familie ca 936 m³, ideal für den Bau eines großen Einfamilienhauses oder von zwei Reihenhäusern 3 2 295 000 €

Antholz/Niedertal: 4-Zimmer Erdgeschosswohnung im Neubau konventioniert, Wohnraum/Küche, große Terrasse und Garten 3 Schl Zi 2 Bäder großer Keller Autoabstellplatz E Kl A 3 2 430.000 €

ca 75 m², Wohnzimmer, Wohnküche, 2 Schlafzimmer Bad Ostbalkon Keller Garage nicht konventiioniert E K C 2 1 380.000 € www ausserhofer immo

Prettau: historisches EckBauernhaus im Ortskern getäfelte Bauernstube mit Bauernofen, Küche, Bad, 6 Kammern, Garten, modernisierungsbedürftig E Kl G

immo +39 0474 554666

Neues Bauprojekt in KlimaHaus A Nature-Ausführung: Diese konventionierte Eckwohnung im ersten Stock überzeugt mit lichtdurchfluteten Räumen, großen Panoramafenstern und zwei Balkonen mit schönem Ausblick – optimal geschnitten, perfekt ausgerichtet und bequem per Aufzug erreichbar, Keller und Autostellplatz auf Anfrage.

Sand in Taufers | 5390
St. Georgen| 3189 Olang | 5233
- Mittertal | 5268
Unsere Wohnimmobilien...

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

17. – 24. 04. 2026

Apotheke Kron - Reischach Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 548440

Apotheke Karbacher - St. Vigil Öffnungszeiten 08:15 - 12:15 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 501240

Apotheke Kiens - Kiens Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 16:00 - 18:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 564077

24. 04. – 01. 05. 2026

Apotheke v. Zieglauer - Bruneck

Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 555358

Apoteca Corvara - Corvara Öffnungszeiten 9:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0471 830237

Apotheke Dr. AichnerSand in Taufers

Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 15:00 - 18:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 678035

VERANSTALTUNGEN UND KURSE

ohne Gewähr

Bruneck / Reischach

Sommer-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 07.30-12.30 Uhr auf dem Graben

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Digitalisierung in Tourismus und Hotellerie

Am Montag 20.04.2026, um 20.00 Uhr im Raiffeisen Forum Bruneck, Europastraße 19, 4. Stock

Oldtimersegnung

Am Samstag 25.04.2026 ab 9.00 Uhr auf dem Rathausplatz Gottesdienst der CGS Bruneck

Am Sonntag, 26.04.2026 um 10.00 Uhr im Haus der Vereine. Infos: www.christengemeinden.it Danke Mama – drei besondere Geschenkideen

Am Samstag 25.4.2026, von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Ahraue 12A mit den drei Referentinnen: Marion Griessmair, Brigitte Schaller, Andrea Thomaser. Hausmittelausstellung für Sehbehinderte und Menschen mit Sehschwierigkeiten

Am Montag, 27.04.2026 von 10.00-17.00 Uhr in der Alte Turnhalle, Rathausplatz 8 Stegen

Bikermeeting mit Motorradsegnung

Am Freitag 01.05.2026 von 9.30 - 17.00 Uhr auf dem Stegener Marktplatz. Motorradsegnung um 12.00 Uhr

T. 0474 550 830 • info@pz-media.it Rubrik: Veranstaltungen

Sand in Taufers

Diavortrag: Brasil Amazonas Yanomami von Dr. Karlheinz Ausserhofer

Am Montag, 20.04.2026 um 19.00 Uhr in der Dependance Hotel Post in Sand in Taufers Ahrntal

Workshop: Makramee für Kinder ab 10 Jahren

Am Mittwoch, 22.04.2026 von 15.00 – 18.00 Uhr im Jugendraum Prettau

Traktorsegnung in St. Jakob

Am Sonntag 19.04.2026 ab 10.00 Uhr am Sportplatz

Aktion „Sauberes Dorf“ in Prettau

Am Freitag 01.05.2026 von 9.00 - 11.00 Uhr. Treffpunkt: im Dorf

Niederdorf

Markt in Niederdorf

Am Samstag 02.05.2026 von 8.00-14.00 Uhr auf dem Von Kurz Platz

Rasen - Antholz

Vortrag: Legale und illegale Drogen - eine Gefahr mit schwerwiegenden Auswirkungen

Am Donnerstag, 16.04.2026, ab 19.00 Uhr im Gemeindesaal Niederrasen.

aktion.saubo rasen

Am Samstag 18.04.2026 von 9.00 - 13.00 Uhr mit Start bei der Feuerwehrhalle Nieder- & Oberrasen

aktion.saubo antholz

Am Samstag 25.04.2026 von 8.30 - 13.00 Uhr mit Start bei der Feuerwehrhalle Niedertal & der alte Feuerwehrhalle Mittertal

LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL

www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/ gesundheit/turnusapotheken.asp

Toblach

Initiative: Repair Café - Reparieren statt wegwerfen

Am Sa, 18.04.2026, von 14.00 - 17.00 Uhr in der Bibliothek Hans Glauber

Krimilesung mit Heidi Troi

Am Mittwoch, 22.04.2026 um 19:30 Uhr (ab 19 Uhr Aperitif) in der Bibliothek Hans Glauber

Heidi Troi liest vor und erzählt Geschichten von wütenden Mädchen, Kinderdetektiven etc. Am Mittwoch, den 22.04.2026 um 16 Uhr in der Bibliothek Hans Glauber

Vortrag: Abgeschottet: Wie soziale Erwartungen junge Menschen in den Rückzug treiben

Am Dienstag, 21.04.2026, um 19.00 Uhr in der Bibliothek Hans Glauber

Jahresmarkt in Toblach

Am Montag, 20.04.2026 von 8.00 - 14.00 Uhr im Dorfzentrum

Konzertwertung VSM

Vom Samstag, 25.04. und Sonntag, 26.04.2026 jeweils von 8.00 - 19.00 Uhr im Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler

Sexten

BiblioTech - Kostenlose Technikhilfe

Am Donnerstag, 16.04.2026 von 17.00 - 19.00 Uhr in der Bibliothek „Claus Gatterer“ Anmeldung: +39 351 924 1111, ohne Anmeldung kann es zu Wartezeiten kommen.

Sudoku:

MONAT DER SCHUHE

MONAT DER SCHUHE

TRAIL SCHUHE

RUNNING AGILA

DAMEN - HERREN

● Sohle mit hervorragendem Grip

● Hervorragende Dämpfung

● Wasserabweisend

● Bequeme Passform

● Atmungsaktiv

LAUFSCHUHE EASY RUN

DAMEN - HERREN

● Gepolsterte Zwischensohle

● Griffige Außensohle

● Mesh-Obermaterial

● Enganliegende Passform

● Atmungsaktiv

LAUFSCHUHE

ULTRALEICHT

● Sohle mit hervorragendem Grip

● Hervorragende Dämpfung

● Bequeme Passform

● Atmungsaktiv

49 €

49 € €49

QUALITÄT KOMFORT &

39 €

DER GÜNSTIGSTE PREIS AUF DEM MARKT

DAMEN - HERREN UM NUR > WASSERFEST

OUTDOOR SCHUHE DAMEN - HERREN

> NEUE FARBEN

Wir zahlen deinen Sprit!

Wähle unsere Gelegenheiten des Monats und spare bis zu 5.000 € in Tankgutscheinen:

110 Kontrollen

Probefahrt

Auto Brenner Tankgutschein bis zu 5.000 €

Gültig beim Kauf eines Gebrauchtwagens des Monats

Garantie inklusive

Eintausch Gebrauchtwagen

Mobilitätsgarantie

Finanzierung oder Leasing

Check up inklusive

Ersatzwagen

Ford Ecosport 1.5 TDCI Business

100 PS, 06/2018, 92.110 km, weiss, Alufelgen, Klima, Freisprechanlage, City Pack + Parksensoren vorne + hinten 12.700 €

1.700 € Tankgutschein 4.000 €

Mini Countryman 2.0 Cooper D all4

150 PS, 11/2019, 119.913 km, weiss, 4x4, Park Pilot, Navi, Keyless Go, autom. Klima, autom. Heckklappe

BMW 540d Touring Xdrive Msport

320 PS, 06/2020, 80.839 km, schwarz, 4x4, M-Sport, Steptronic, Leder, Navi, 360°-Kamera, Panoramadach

Auto Brenner

Bozen • Lanciastr. 3 • Tel. 0471 519425

Kia Sportage 1.6 CRDI MHEV Style 136PS, 08/2021, 54.305 km,weiss, Mild Hybrid, Full LED, autom. Klima, Rear View Camera, Keyless Go

Karoq 1.5 TSI Style DSG

150 PS 06/2021, 62.747 km, grau, LED, DSG, Anhängerkupplung, Rear View Camera, App Connect, autom. Klima

Audi Q5 Sportback 2.0 TDI Business

204 PS, 09/2022,38.501 km, grau, Quattro, S-tronic, Mild Hybrid, LED, Navi, Digital Tacho, Park Pilot, Radio DAB 38.300 €

BMW 225 XE Active Tourer iperf.

224 PS, 08/2018, 35.502 km, weiss, Plug-In-Hybrid, 4x4 X-Drive, Steptronic, Navi, Park Pilot, autom. Heckklappe

Amarok 3.0 V6 TDI Comfortl. 4M

204 PS, 11/2018, 115.268 km, grau, 4x4, DSG, Anhängerkupplung, Rear View Camera, Park Pilot, autom. Klima 32.818 €

Touareg 3.0 V6 TSI EH Eleg. Tiptr. 381 PS, 04/21, 34.821 km, silber, Winterpaket, LED, Leder, Luftfahrwerk, Navi, 360°-Kamera, Panoramadach 49.900 €

Bozen • Pacinottistr. 10 • Tel. 0471 519425 Brixen/Vahrn • Brennerstr. 43 • Tel. 0472 519427 Meran • Goethestr. 37 • Tel. 0473 519425 Brixen • Brennerstr. 52 • Tel. 0472 519425 Bruneck • J.-G.-Mahl-Str. 32a • Tel. 0474 519425 www.autobrenner.it - vw@autobrenner.it

Angebot gültig bis 30.04.2026, vorbehaltlich Verfügbarkeit und Druckfehler. Änderungen vorbehalten.

Über 300 sofort lieferbare Fahrzeuge!

Hier finden Sie alle Angebote: www.autobrenner.it

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook