Skip to main content

REVISTA MENNONITHEN HEUTE MARZO 2021

Page 1

MÄRZ 2021

MARZO 2021

1


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

EDITORIAL

Dieses Magazin ist ein Produkt von (Esta revista es un producto de)

GUTE ERNTE ¿GUTE PREISE?

BUENA COSECHA ¿BUENOS PRECIOS?

Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass der Konflikt der Sojaproduzenten auch in den Mennoniten Kolonien zu spüren ist bzw. sein wird. Eine große Mehrheit produziert Soja und wie alle anderen auch, sind sie nicht sicher, ob der Preis, für den sie den Agroindustrien verkaufen, im Wesentlichen dem internationalen Preis entspricht. Trotz allem wird eine gute Ernte erwartet. Zumindest das Klima begleitet die verschiedenen Etappen der Sojakultur und man nimmt an, wenigstens aus landwirtschaftlicher Sicht, dass bei der Ernte keine Hindernisse im Weg stehen, um einen guten Ertrag zu erzielen.

Vemos con mucha preocupación que el conflicto soyero también llegó y llegará a las colonias menonitas, puesto que en un gran porcentaje se dedican a cultivar este grano y como todos no tienen la certeza si es que el precio de venta a la agroindustria esencialmente sea conforme al precio internacional. A pesar de todo, se puede vislumbrar una buena cosecha, al menos el clima va acompañando las etapas del cultivo y se presume, al menos agronómicamente, que la cosecha no tendrá ningún inconveniente en tener un buen rendimiento productivo.

STAFF

Mitglied von (Miembro de)

Generaldirektorin (Directora General) Karina Vázquez kvasquez@publiagro.com.bo Cel: 776-12072 Geschäftsführer (Gerente General) Enrique Anzoátegui eanzoategui@publiagro. com.bo Cel: 773-86057

Journalistin (Periodista) Duda Alejandra Anzoátegui prensa2@publiagro.com.bo 78561710 Übersetzung (Traducción) Simone Boller Designs und Layout (Diseños y Diagramación) Carlos M. Chipana Castro diseno2@publiagro.com.bo

Folgen sie uns

2

MÄRZ 2021

MARZO 2021

Siguenos en:

Fotos (Fotografías) Publiagro - Archivos Adresse (Dirección) Urbanización Los Mangales Calle 3 Casa 13B SANTA CRUZ - BOLIVIA www.publiagro.com.bo

Geschützte Urheberrechte (Derechos Reservados) Nationale Steuern (Impuestos Nacionales) NIT: 336300029 Handelsregister (Registro de Comercio) FUNDEMPRESA: 00297924 Autorenrechte: (Derechos de Autor) SENAPI: 117047 - C Betriebslizenz: (Licencia de Funcionamiento) HAM: 326652 Obligatorisches Arbeitgeberregister: (Registro Obligatorio de Empleadores ROE): 336300029 - 1 Registro BBVA Prevision: 304546 Krankenversicherung (Seguro de Salud) CPS: 927 - 7 - 2673 Cainco (Cainco) C009183 Santa Cruz de la Sierra - Bolivia.


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

Editorial Editorial Inhalt Contenido SCHRITTE VOR DER PFLANZUNG Manejo previo a la PLANTACIÓN WIE MAN DAS ÜBERLEBEN VON LAKTIERENDEN FERKELN ERHÖHT Como incrementar la sobrevivencia de LECHONES LACTANTES VERÄNDERUNG DER VISION ANWENDUNG VON BEWÄHRTEN VERFAHREN CAMBIO DE VISIÓN Aplicación de las buenas prácticas

SCHWEINEGESUNDHEIT HERAUSFORDERUNGEN WÄHREND DER PANDEMIE SANIDAD PORCINA Desafíos en tiempo de pandemia

2 4 6 10 14 18

6

10

14

4

MÄRZ 2021

MARZO 2021


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

Schritte vor der PFLANZUNG QUELLE: Ing. Agr. Carlos Costas Aguilera (Cittca) REDAKTION: Publiagro

Manejo previo a la PLANTACIÓN

Die Schritte vor der Aussaat von Zuckerrohr, sowie die Wahl und danach die Bearbeitung der Böden, gemäß Bodenart, wie auch den entsprechenden Gebrauch von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Krankheiten werden in diesem Artikel einzeln aufgeführt.

Los pasos previos a la plantación de la caña de azúcar, como la elección y luego preparación de los suelos según sus tipos, más el uso de los protectores adecuados son detallados en este artículo.

6

MÄRZ 2021

E

ines der ersten Aufgaben vor der Pflanzung von Zuckerrohr ist die Wahl des richtigen Bodens, vor allem wenn wir berücksichtigen, dass auf den Betrieben die Zuckerrohr anbauen, Sand- Lehm- und Tonböden sowie alle dazwischenliegenden Formen von Böden vorhanden sind. In Santa Cruz wird dieser Aspekt aber praktisch nicht berücksichtigt. Im Gegenteil, es werden die schlechtesten Böden verwendet, da Zuckerrohr als eine rustikale Kultur eingestuft wird. Die geeigneten Böden für den Zuckerrohranbau sind die Lehmböden bis lehmigen Tonböden, mit guter Durchlüftung, ohne Verdichtung, mit guter Drainage, hohen Anteil an Nährstoffen und organischem Material. Bodenbearbeitung Das Ziel der Bodenbearbeitung ist: das Unkraut zu vernichten, die Ernterückstände in Boden einzuarbeiten, den Boden für die anschließende Pflanzung zu lockern, die Wasseraufnahme und Durchlüftung des Bodens zu fördern, um so eine bessere Entwicklung der Wurzel zu erlauben und die Verankerung der Pflanze zu verbessern. In Santa Cruz wird der Boden normalerweise mit dem Scheibenpflug (Rome Plow) oder einer schweren Scheibenegge bearbeitet, was die Winderosion fördert, aber eine gute erste Bodenbearbeitung ist. Es wird empfohlen den Boden mit Scheiben zu pflügen, damit man tiefpflügen kann, da es für die nächsten fünf Jahre halten soll. So können auch die Unkräuter in Boden eingearbeitet werden

MARZO 2021

U

na de las primeras labores antes del establecimiento del cultivo de la caña de azúcar es la correcta elección del terreno, tomando en cuenta que en las propiedades cañeras encontramos suelos de textura arenosa, franco, arcilloso y sus variaciones intermedias. Sin embargo, en Santa Cruz casi no se considera este aspecto pues se destinan los suelos más marginales para la caña, considerando que es un cultivo rústico. Los suelos adecuados para la caña son los catalogados de textura franco a franco arcilloso, profundos aireados, sin compactación, de buen drenaje, alto contenido de nutrientes y materia orgánica. Preparación de suelos Se la debe realizar con el objetivo de: eliminar las malezas, enterrar los residuos de cosecha, aflojar el suelo para la plantación, favorecer la absorción del agua y aireación del suelo, por ende permitir un mejor desarrollo de las raíces y mejorar el anclaje de la planta. En Santa Cruz se acostumbra prepararlos con Rome-Plow o rastra pesada, que favorece la erosión eólica, es bueno para el preparo inicial. Lo que se recomienda es hacer un arado con discos, profundo, porque será para 5 años de uso, con esto se puede enterrar malezas y exponer las plagas al sol y que los pájaros se ocupen de ellas. En suelos arenosos: Debido al tamaño de sus par-


und die Schädlinge der Sonne exponiert werden, damit die Vögel sie fressen können. Sandigen Böden: Aufgrund der Größe ihrer Partikel und den porösen Zwischenräumen, haben diese Böden ein niedriges Wasserspeichervermögen und wenig organisches Material. Diese Böden sollten mit einem Meißelpflug oder Wendepflug bearbeitet werden, auch wenn bei uns eine schwere Scheibenegge verwendet wird. Eine weitere Technik, die empfohlen wird, ist die Direktsaat, am besten kombiniert mit einer Fruchtfolge mit Soja oder einer anderen Leguminose. 60% der Böden, die mit Zuckerrohr angebaut sind, haben eine sandige Textur. Für diese wird eine Düngung mit organischem Dünger wie die Bagasse (Cachaza) (20-30t/ha), Biodünger (1020t/ha), Hühnermist oder Kuhmist (5t/ha) empfohlen. Damit würde man das organische Material und die Struktur des Bodens verbessern. Lehmböden: Normalerweise verwendet man den Scheibenpflug, um diese Böden zu bearbeiten, dabei wird versucht eine Verdichtung oder Pflugsohle zu vermeiden. Um das zu erreichen wird empfohlen abwechslungsweise ein Meißelpflug, kleinen Scheibenpflug und Wendepflug zu verwenden, welche verschiedene Tiefen des Bodens bearbeiten. Das sind die geeignetsten Böden für das Zuckerrohr, wegen ihrem hohen Gehalt an Nährstoffen, ihrer ausgeglichenen Bodentextur, guten Bodendrainage und guten Struktur für eine konventionelle Bodenbearbeitung. Tonböden: Es gibt nicht viele Tonböden in der Gegend. Es wird aber empfohlen sie zuerst mit einem Scheibenpflug zu bearbeiten, danach mit einem Meißelpflug, kleinen Scheibenpflug oder Wendepflug und schlussendlich mit einer leichten Scheibenegge, um die Ackerkrume zu zerkleinern und ein gutes Saatbeet für die Pflanzung zu bekommen. In der Regel sind es sehr fruchtbare Böden, aber besitzen die Eigenschaft, große Ackerschollen zu bilden, das wiederum erschwert der Zuckerrohrpflanze in Boden einzudringen und somit entstehen große Saat- bzw. Pflanzungsfehler. Daher wird empfohlen bei diesen Bedingungen, die Bodenbearbeitung zu verbessern und die Pflanzung im März und April durchzuführen, da es in diesen Monaten mehr regnet und so der Steckling eine bessere Überlebenschance hat. Vor einiger Zeit hat „Cittca“ eine Studie durchgeführt, bei der, bei Tonböden, die Bodenbearbeitung mit Scheibenpflug mit anderen Pflügen verglichen wurde: mit einem normalen Pflug hat man einen Ertrag von 119t/ha erreicht, während man mit dem großen Scheibenpflug 84.7t/ha erntete. Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Schädlingen Es gibt eine Reihe von Anfangs-Schädlingen, die der Kultur zu Beginn des Sprießens einen großen Schaden anrichten und zu Bestandeslücken im Zuckerrohrfeld führen. Das sind folgende Insekten: Termiten, Bodenwürmer, Nematoden, Grillen, Zikaden und Schildläuse. Cittca empfiehlt folgendes zu deren Bekämpfung: Erste oder frühzeitige Bodenbearbeitung: Auf das wird be-

tículas y sus espacios porosos, estos suelos son de baja retención de agua y materia orgánica pobre. Se deben preparar usando el arado cincel o reja, aunque en nuestro medio se usa la rastra pesada. Otra práctica recomendada es la siembra directa, que venga de preferencia de una rotación con soya u otra leguminosa. El 60% de los suelos cañeros son de textura arenosa, para lo cual se recomienda la aplicación de abonos orgánicos como Cachaza (20-30 t/ha), Bioabono (10-20 t/ha), gallinaza o cama de corral curtida (5 t/ha), con ello se estará mejorando la materia orgánica y la estructura del suelo. En suelos francos: Se usa comúnmente el Rome-plow, cuidando de no ocasionar compactación o pie de arado. Para evitar esto se recomienda el uso alternado de arados de cincel, discos o vertedera, para trabajar a diferentes profundidades. Este tipo de suelos son los más adecuados para la caña de azúcar debido a su alto contenido de nutrientes, textura balanceada entre las fracciones del suelo, buen drenaje y estructura favorable para la preparación convencional. En suelos arcillosos: Aunque los tenemos en menor escala, se recomienda su preparación inicial con Rome-plow, luego el arado de cincel, discos o vertedera y finalmente una rastra liviana para mullir el terreno para dejar una cama adecuada para la plantación. Normalmente son suelos de alta fertilidad, pero tienen la particularidad de formar grandes terrones, dificultando el contacto de la caña planta o semilla con el suelo, ocasionando fallas en la plantación. Por ello se recomienda mejorar las labores de preparo en estas circunstancias e iniciar las plantaciones en estos suelos los meses de marzo y abril, por las mejores perspectivas de lluvia que darán mayor adherencia a las semillas. Tiempo atrás el Cittca hizo un estudio comparando la preparación de suelos arcillosos con equipos de arado o rome-plow: se vio que con arado dio 119 t/ha mientras con rome-plow 84,7. Protectores de la plantación Hay una serie de plagas iniciales que causan daño al cultivo al inicio de la brotación y repercuten principalmente ocasionando fallas poblacionales de los cañaverales. Estos insectos son: turiros o termitas, gusanos tierreros, nematodos, grillos, cucos y cochinillas. El Cittca recomienda su control de la siguiente manera: Preparación de suelo inicial o anticipada: Es algo en lo que se viene insistiendo, con el fin de destruir e incorporar al suelo las malezas y/o los residuos de cosechas anteriores. Romper el ciclo biológico de plagas y enfermedades, como gusano blanco o gallinita ciega. Romper y descompactar el suelo para facilitar la

MÄRZ 2021

MARZO 2021

7


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

harrt, mit dem Ziel: die Unkräuter und Ernterückstände in Boden einzuarbeiten und zu zerstören; den biologischen Kreislauf der Schädlinge und Krankheiten zu unterbrechen, wie zum Beispiel beim Engerling; den Boden zu lockern, um das Eindringen von Wasser zu vereinfachen; die Struktur des Bodens zu verbessern und die großen Erdschollen zu zerstören, welche die späteren Feldarbeiten erschweren. Fruchtfolge: Die Fruchtfolge ist sehr wichtig und basiert darauf, dass das Feld über eine Erholungszeit verfügt, um die Anzahl problematischer Schädlinge zu vermindern, indem ihr biologischer Kreislauf unterbrochen wird. Sie hilft den Unkrautdruck zu vermindern, vor allem die, die schwer zu bekämpfen sind, wie zum Beispiel das Guineagras (Hierba Guinea), Hundszahngras (Bremura), Sauergras (Orizaha), usw. Nach der Zuckerrohrernte, die im September, Oktober ist, haben wir Zeit eine Leguminose (Soja, Kudzu, Lab-lab, Bohnen, usw.) auszusäen, bevor wir dann im März wieder mit der Zuckerrohrsaat anfangen. Diese liefern organisches Material und Nährstoffe für den Boden. Die Juckbohne (Mucuña) wird im Zuckerrohr nicht empfohlen, da sie zu aggressiv ist. Bei Nachauflauf ist sie sehr schwierig zu bekämpfen. Anwendung von Insektiziden: Das ist während der Kulturzeit sehr wichtig, da sie den Befall von schädlichen Insekten verhindern. Die drei Generika, die bei Cittca das beste Resultat gezeigt haben, waren: Thiametoxam 70% mit einer Dosis von 100-150 gr. oder l/ha, Fipronil 80% mit einer Dosis von 100-120 gr. oder l/ ha und Carbosulfan 20% mit einer Dosis von 1.5-2 gr. oder l/ha. Die tiefe Dosis ist für sandige Böden und die hohe Dosis ist für Tonböden. Es wird eine mechanisierte Spritzung empfohlen. Cittca hat ein System entwickelt, das sehr gut funktioniert, das auch manuell durchgeführt werden kann, allerdings nur mit der richtigen persönlichen Schutzausrüstung. Anwendung von Fungiziden: Eines der Probleme beim Sprießen, ist das Vorhandensein von schädlichen Pilzen (Rotfäule -muermo rojo- welche eine geringe Keimung verursacht). Vorbeugende Spritzungen verhindern den Befall auf der Pflanze. Unter den Produkten, die ein gutes Resultat gezeigt haben, sind: Trichoderma 20% mit einer Dosis von 0.1 gr. oder l/ha, Azoxistrobin 20% mit einer Dosis von 0.3 gr. /l und ha und Pyraclostrobin 25% mit einer Dosis von 0.5 gr. /l und ha Keimförderer: Das sind Substanzen, die das Wurzelwachstum fördern. Wurzeln sind wichtig für die Wasser- und Nährstoffaufnahme sowie die Produktion von Wachstumsregulatoren. Das Forschungszentrum hat verschiedene Produkte untersucht, empfiehlt aber die, welche Indol-3-essigsäure oder Auxine in ihrer Formel enthalten. Diese fördern das Wurzelwachstum. Die Behandlung kann gemacht werden, nachdem der Setzling in die Furche gesetzt wurde. Das Produkt kann mit einem Insektizid, Fungizid oder Dünger gemischt werden, um eine gute Saatdichte zu garantieren. Dieser Prozess erlaubt uns, in eines der wichtigsten Etappen der Kultur einzugreifen, nämlich die Aussaat des Zuckerrohrs. Diese Etappe ist sehr wichtig, da Zuckerrohr eine mehrjährige Kultur ist, die ein Zyklus von 5 Jahren hat und daher eine gute Etablierung der Pflanze entscheidend ist.

8

MÄRZ 2021

MARZO 2021

penetración de agua. Mejorar la estructura del suelo y destruir los grandes terrones que pueden afectar posteriores labores al cultivo. Rotación de cultivos: Es muy importante y consiste en el que el lote tenga un periodo de descanso para disminuir las poblaciones de plagas problemáticas y así cortar sus ciclos biológicos. Ayuda a disminuir la presión de malezas, especialmente las de difícil control como Hierba Guinea, Bremura, Orizaha, etc. Al terminar nuestra zafra en septiembre u octubre, nos da para hacer a siembra de alguna leguminosa (soya, Kudzu, Lab-lab, frejol, etc.) para entrar en campaña el próximo marzo. Estas aportan residuos orgánicos y nutrientes al terreno. La mucuna no es recomendable en caña por ser muy agresiva, en caso de semillear se hace difícil su erradicación del campo. Aplicación de insecticidas y protectores: De gran importancia durante la plantación porque previenen el ataque de insectos plagas y hongos patógenos. Los tres genéricos que tuvieron mejores resultados en el Cittca fueron Thiametoxam 70% en dosis de 100-150 gr o l/ha, Fipronil 80% en dosis de 100-120 gr o l/ha y Carbosulfan 20% en dosis de 1,5-2 gr o l/ha. Las dosis bajas son para suelos arenosos y las altas para arcillosos. Se recomienda la aplicación mecánica, el Citcca ha desarrollado un sistema que funciona muy bien, pero también se puede aplicar manualmente, pero con el debido equipo de protección personal. Fungicidas protectores: Una de las limitantes en la brotación es la presencia de hongos patógenos (Muermo rojo que causa baja germinación), aplicaciones preventivas disminuyen el ataque a la plantación. Entre los que dieron buen resultado están el Trichoderma 20% en dosis de 0,1 gr-l/ha, Azoxistrobin 20% en dosis de 0,3 gr-l/ha y Pyraclostrobin 25% en dosis de 0,5 gr-l/ha. Promotores de brotación: Son sustancias generadoras de raíces, las cuales se convierten en factor determinante en la absorción de agua, nutrientes y síntesis de reguladores de crecimiento. Igualmente el centro probó varios, pero se recomiendo aquellos que tengan en su fórmula ácido indolacético o auxinas, que son los promotores del enraizamiento. Su aplicación puede ser efectuada después de la distribución de la caña planta o semilla en el surco y además puede ser usado en mezcla con insecticidas, fungicidas y fertilizantes para asegurar una buena población. Todo este proceso permitirá acceder a una de las etapas más importantes del cultivo cual es la plantación de la caña de azúcar, vital ya que al tratarse de un cultivo semi perenne tiene un ciclo de 5 años, de ahí que precise su establecimiento correcto.


MÄRZ 2021

MARZO 2021

9


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

Die intensive Schweineproduktion hat alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Parteien gezwungen, das Endergebnis jedes Teilsystems effizienter zu gestalten.

La producción porcina intensiva ha obligado a todas las partes involucradas en la cadena de valor en el proceso de producción a hacer más eficiente el resultado final de cada uno de los subsistemas.

Wie man das Überleben von LAKTIERENDEN FERKELN erhöht Fuente: Dr. Arlen Clovis Sandoval Ferrufino MVZ - Especializado en el área de producción de aves y cerdos Redacción: Publiagro

Como incrementar la sobrevivencia de LECHONES LACTANTES

10

MÄRZ 2021

D

ie intensive Schweineproduktion hat alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Parteien gezwungen, das Endergebnis jedes Teilsystems effizienter zu gestalten. Es wird versucht, so viele gesunde Ferkel wie möglich abzusetzen, die ein gutes Gewicht haben und kräftig sind, ohne den Reproduktionswert der Muttersau bei der nächsten Trächtigkeit, zu beeinträchtigen. Die genetischen Beiträge bei der Wurfleistung der Muttersau, haben den Punkt erreicht, dass eine Muttersau die Fähigkeit hat, bei jedem Abferkeln einen großen Wurf, von über 13 lebendgeborenen Ferkeln zu zeugen. Allerdings ist die große Herausforderung, eine große Überlebensrate der Ferkel zu erreichen. Vor 10 Jahren war es normal, auf technisierten Betrieben eine Überlebensrate beim Saugferkel von 90% zu haben. Mittlerweilen ist dieser Wert, bei

MARZO 2021

L

a producción porcina intensiva ha obligado a todas las partes involucradas en la cadena de valor en el proceso de producción a hacer más eficiente el resultado final de cada uno de los subsistemas. De tal forma que en maternidad lo que se busca es destetar la mayor cantidad de lechones sanos, de buen peso y vigorosos sin comprometer el valor reproductivo de la cerda en su próxima gestación. Los aportes genéticos en prolificidad han llegado al punto de diseñar una cerda que tenga la capacidad de procrear camadas tan numerosas de más de 13 lechones nacidos vivos en cada parto efectivo. Sin embargo, el reto es lograr un alto índice de sobrevivencia de los lechones nacidos. Hace 10 años se consideraba como normal en las granjas tecnificadas un índice de sobrevivencia de 90% en la etapa de maternidad, actualmente dicho indicador en granjas que operan con alta eficiencia es de 94% a 95%. En el presente post te muestro cómo es posible mejorar el índice de sobrevivencia con la implementación de un manejo. Estoy consciente que la eficiencia en el resultado final es


effizienten Betrieben auf 94% bis 95% angestiegen. Im folgenden Artikel werde ich zeigen, wie es möglich ist die Überlebensrate durch eine gute Handhabung zu verbessern. Mir ist bewusst, dass die Effizienz im Endergebnis von verschiedenen Faktoren abhängt, aber ich bin überzeugt, dass wir mit dem Einsatz der “Technik der Unterstützen Kolostrumabgabe” (tecnica del calostramiento dirigido) die Überlebenschancen der Ferkel bei jedem Wurf erhöhen können. Diese Technik hat sich mit nachhaltigen Ergebnissen bewährt und zeigt hohe produktive Leistung. Man hat nämlich eine nachhaltige Überlebensrate von 96% erhalten. Was ist das Kolostrum? Kolostrum ist eine Substanz, welche die Brustdrüse der Sau etwa zwei Stunden vor der Geburt des ersten Ferkels, während und nach dem Abferkeln absondert. Nach dem Abferkeln nimmt die Produktion des Kolostrums allmählich ab und 10 bis 12 Stunden nach der Geburt geht sie dann in die Milchproduktion über. Das Kolostrum oder die Kolostralmilch enthält essenzielle Antikörper (Immunglobuline) die für die Gesundheit des neugeborenen Ferkels wichtig sind. Den Hauptvorteil, den das Ferkel bei der Einnahme dieser Antikörper hat, ist, dass es gegen Bakterien und Viren, denen die Muttersau bereits ausgesetzt war, geschützt ist. Das Ferkel wird mit sehr wenigen der schützenden Antikörper geboren, die zum Überleben benötigt werden, so dass es stark von dem Kolostrum der Muttersau abhängig ist, um diese zu erhalten und somit vor viralen und bakteriellen Krankheiten geschützt zu sein. Das Kolostrum ist eine große Quelle von hochverdaulichen Nährstoffen, die für die Stärkung des neugeborenen Ferkels von grundlegender Bedeutung sind. Zudem gibt es Studien, die gezeigt haben, dass das Kolostrum natürliche Wachstumsfaktoren, für die normale Entwicklung der lebenswichtigen Organe der Ferkel, wie Gehirn, Herz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Nieren und den noch nicht voll entwickelten Darm enthält. AUFNAHME VON KOLOSTRUM BEIM NEUGEBORENEN Die Aufnahme von Kolostrum durch das neugeborene Ferkel ist unbeständig und hängt von vielen Faktoren ab. Im Extremfall kann es dazu kommen, dass das Ferkel kein Kolostrum bekommt. Die Hauptursachen, die zu einem eingeschränkten Konsum von Kolostrum führen, sind folgende: Die Reihenfolge bei der Geburt des Ferkels Ferkel, die zuerst geboren werden, haben eine bessere Chance Kolostralmilch zu konsumieren, da sie keine oder nur wenig Konkurrenz haben, um eine verfügbare Zitze zu ergattern. Bei Ferkeln, die am Schluss geboren werden, ist die Verfügbarkeit von verfügbaren Zitzen kleiner und der Konkurrenzkampf ist größer, um eine zu ergattern. Die Umgebungs- und Körpertemperatur der Ferkel Das Ferkel kommt mit tiefen Energiereserven zur Welt. Daher, wenn die Umgebungstemperatur bei der Geburt tief ist, nimmt seine Körpertemperatur abrupt ab, was zu einer starken Reduzierung der Einnahme von Kolostrum führt. Die Einrichtungen

de origen multifactorial sin embargo considero que al aplicar la técnica de CALOSTRAMIENTO DIRIGIDO podemos incrementar la probabilidad que sobrevivan más lechones por cada parto obtenido. Dicha técnica ha sido probada con resultados sostenibles con alto desempeño productivo a tal grado de obtener 96% de sobrevivencia de forma sostenida.

¿Qué es el calostro?

El calostro es una substancia que secreta la glándula mamaria de la cerda alrededor de dos horas antes de la expulsión del primer lechón, durante el proceso de parto y después de finalizar va decreciendo la cantidad de calostro hasta que alrededor de 10 a 12 horas pasa a ser producción de leche. El calostro contiene anticuerpos esenciales (inmunoglobulinas) para la salud del lechón recién nacido; la principal ventaja que tiene el lechón al consumir dichos anticuerpos es que queda protegido contra las bacterias y virus a los que ya fue expuesta la madre. El lechón nace con muy pocos de los anticuerpos protectores necesarios para sobrevivir por lo que se basa estrictamente en el calostro de la cerda para obtenerlos y así quedar protegido ante los desafíos virales y bacterianos. El calostro es una fuente rica en nutrientes altamente digestibles, que son fundamentales para el fortalecimiento del lechón recién nacido, además existen estudios que han demostrado que el calostro contiene factores de crecimiento naturales para el desarrollo normal de órganos vitales del lechón como lo son: el cerebro, corazón, páncreas, hígado y riñones, y el intestino inmaduro.

INGESTA DE CALOSTRO EN EL RECIEN NACIDO

La ingesta de calostro por el lechón recién nacido es muy variable y depende de muchos factores siendo en casos muy drásticos que el lechón no alcance a ingerir calostro. Entre las principales causas que son limitantes para la ingesta de calostro puedo mencionar las siguientes: El orden de nacimiento del lechón Los lechones que nacen primero tienen mejor disponibilidad a consumir calostro ya que tienen poca o nula competencia por las tetas disponibles mientras que los últimos en nacer tendrán menos disponibilidad y competencia alta con otros lechones por asegurar una teta viable. La temperatura ambiental y corporal del lechón. Dado que el lechón nace con bajas reservas energéticas si al momento de nacer llega a un ambiente frio, su temperatura corporal decaerá abruptamente lo cual limitará mucho la ingesta de calostro. Las instalaciones Deficiencias en el diseño de la instalación de maternidad impedirán que el lechón logre asir rápidamente una teta y consuma calostro, pisos o slat que limitan la exposición completa de la glándula mamaria, pisos húmedos, resbaladizos, así como cunas poco adecuadas para que la cerda pueda amamantar a sus crías. La cerda Si bien es cierto las mejoras genéticas en temperamento materno han sido evidentes aún se observan cerdas susceptibles a estrés y nerviosismo durante el parto lo cual es perjudicial para el lechón ya que las cerdas nerviosas y agresivas pueden causar lesiones a los lechones. También una glándula mamaria que nunca ha sido usada requiere de lechones fuertes y vigorosos para succionar el calostro. Las cerdas de 2 a 5 partos son las que mejores condiciones dan al lechón para que ingiera la cantidad suficiente de calostro. El tamaño y peso del lechón al nacimiento Los lechones cuyo peso excede de 1.2 kilogramos tienen mejores probabilidades de sobrevivencia que lechones de bajo peso al nacimiento.

MÄRZ 2021

MARZO 2021

11


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

Mängel bei der Gestaltung des Abferkelstalls verhindern, dass das Ferkel schnell eine Zitze ergreifen kann, um Kolostrum zu konsumieren. Beispiele für solche Mängel sind: Spaltenboden welche eine volle Exponierung der Brustdrüsen verhindern, feuchte und rutschige Böden sowie eine nicht geeignete Schweinebucht, in der die Muttersau die Ferkel stillen kann. Die Muttersau Obwohl die genetischen Fortschritte in der Zucht, betreffen mütterlichem Verhalten, offensichtlich sind, gibt es immer noch Muttersaue, die beim Abferkeln gestresst und nervös sind. Das kann für die Ferkel gefährlich sein, da eine nervöse und aggressive Muttersau die Ferkel verletzen kann. Brustdrüsen, an denen noch nie gesaugt wurden, benötigen starke und robuste Ferkel, die das Kolostrum ansaugen können. Beim 2. bis 5. Wurf der Muttersau, sind die Bedingungen für die Ferkel am besten, um die nötige Menge Kolostrum zu konsumieren. Größe und Gewicht der Ferkel bei der Geburt Ferkel die mit einem Gewicht von mehr als 1,2 Kilogramm zur Welt kommen, haben eine bessere Überlebenschance als Ferkel mit einem tiefen Körpergewicht bei der Geburt. Ideale Einnahme von Kolostrum Der ideale Konsum von Kolostrum sollte zwischen 200 und 400 Gramm pro Ferkel liegen. Was passiert, wenn Ferkel wenig oder gar kein Kolostrum konsumieren? Die Menge und der Zeitpunkt des Konsums von Kolostrum sind entscheidend für die Gesundheit, das Überleben und die Entwicklung des neugeborenen Ferkels. Die Einnahme des Kolostrums sollte während und nach dem Abferkeln, so schnell wie möglich optimiert werden. Der Darm des Ferkels ist bei der Geburt noch nicht völlig entwickelt. Er verfügt aber über eine gewisse Durchlässigkeit, welche die Absorption der lebenswichtigen Komponenten des Kolostrums erlaubt. Das Problem ist aber, dass 6 Stunden nach der Geburt, der Darm diese Durchlässigkeit allmählich verliert. Hinzu kommt, dass die Menge an Kolostrum, im Laufe der Stunden nach dem Abferkeln, abnimmt. 12 bis 14 Stunden nach dem Abferkeln hört die Produktion von Kolostrum auf und die Muttersau produziert Milch. Das bedeutet, dass die Ferkel ein kritisches Zeitfenster haben, um die schützenden Komponenten der Kolostralmilch (Immunglobuline) zu absorbieren, welche für eine gute Gesundheit und das Überleben der Ferkel entscheidend sind. Wenn nicht genügend Kolostrum konsumiert wurde, bleibt das Ferkel sehr anfällig auf Krankheiten, die auf dem Hof vorhanden sind. QUALITÄT DES KOLOSTRUM Wie kann die Kolostrumproduktion optimiert werden? Man weiß wenig, über die Faktoren, welche die Produktion von qualitativ gutem Kolostrum beeinflussen. Allerdings ist eine gute Handhabung der Immunität der Muttersau wesentlich. Dazu muss man folgendes wissen: die Schwachstellen auf dem Betrieb, Impfungsplan der Muttersau mit einem Wurf und deren mit mehreren Würfen, Akklimatisierung, Vorbereitung und Aufzucht der Jungsau und Anzahl Altsaue die durch Jungsaue ersetz

12

MÄRZ 2021

MARZO 2021

Ingesta ideal de Calostro El consumo ideal de calostro debe ser entre 200 y 400 gramos por lechón. ¿Qué sucede si los lechones consumen poco o nada de calostro? La cantidad y el momento del consumo de calostro son críticos para la salud, supervivencia y desarrollo del lechón recién nacido. La ingesta de calostro debe optimizarse tan pronto como sea posible durante y después del parto. El intestino del lechón al nacimiento aún es inmaduro sin embargo tiene cierta permeabilidad lo cual permite la absorción de los componentes vitales del calostro, el problema es que después de 6 horas, el intestino comienza a cerrarse y va perdiendo paulatinamente dicha permeabilidad. A esto debemos sumar que la cantidad de calostro va disminuyendo con el pasar de las horas después del parto, 12 a 14 horas después desaparece y lo que produce la cerda es leche. Esto significa que los lechones tienen una ventana crítica durante la cual puede absorber los factores calostrales protectores (inmunoglobulinas), que son esenciales para una buena salud y sobrevivencia. A menos que se haya consumido suficiente calostro, el lechón sigue siendo altamente vulnerable a las enfermedades presentes en la granja.

CALIDAD DE CALOSTRO ¿Cómo se puede optimizar la producción de calostro? Poco se sabe sobre los factores que inciden en la producción de calostro de calidad sin embargo un buen manejo de la inmunidad de las cerdas es esencial, conocer los desafíos de la granja, planes de vacunación para cerdas multíparas y primíparas, aclimatación, preparación y levante de cerdas de reemplazo, tasa de reemplazo ordenada son algunas de las variables a considerar para tener un hato reproductor con cierta estabilidad inmunológica capaz de transferir la protección deseada a su descendencia. ¿Cómo asegurar la ingesta mínima de calostro? Una vez aclarada y justificada la ventana tan reducida de tiempo que tiene el lechón para la ingesta de calostro debido a dos factores limitantes: La permeabilidad intestinal y La concentración de calostro pos parto. Esto nos lleva a pensar que manejos podemos implementar para tener un beneficio sustentable del calostramiento de los lechones.


werden müssen. Dies sind einige der Faktoren, die berücksichtig werden müssen, um eine Zuchtschweineherde mit einer gewissen immunologischen Stabilität zu haben, die fähig sind, ihre Immunität an ihren Nachwuchs zu übertragen.

La única forma real de asegurar que el lechón ingiera la cantidad suficiente de calostro es suministrarlo de forma manual y asistida. A este manejo le llamo “CALOSTRAMIENTO DIRIGIDO”.

Wie kann ein minimaler Kolostrumkonsum sichergestellt werden? Das kurze Zeitfenster des Ferkels für den Konsum von Kolostrum aufgrund der zwei limitierenden Faktoren: Durchlässigkeit des Darmes und die Menge Kolostrum nach dem Abferkeln, wurde bereits erwähnt und geklärt. Das führt uns zum Gedanken, was wir machen können, um den Konsum von Kolostrum der Ferkel nachhaltig zu verbessern. Die einzige wirkliche Möglichkeit, um sicherzustellen, dass das Ferkel genügend Kolostrum konsumiert besteht in der manuellen und unterstützten Abgabe bzw. Versorgung. Das nennen wir “UNTERSTÜTZTE KOLOSTRUMABGABE” (calostramiento dirigido).

¿En qué consiste el CALOSTRAMIENTO DIRIGIDO” Este manejo se basa en dos simples pasos: Ordeñar el calostro manualmente y de forma higiénica a las cerdas en recipientes igualmente higiénicos. Suministrar 120 ml de calostro dividido en 4 tomas de 30 ml. Cada una durante las primeras 3 horas de vida del lechón. Es vital que para suministrar el calostro se use una sonda para asegurar que el lechón ingiera exactamente la cantidad deseada en cada toma. Este manejo implica el uso de más tiempo y recurso humano sin embargo los resultados son más que evidentes ya que el índice de sobrevivencia de lechones puede llegar hasta un 97% en la etapa de lactancia. Como se puede apreciar en la siguiente gráfica, a partir de la implementación del calostramiento dirigido se evidencia un incremento en el índice de sobrevivencia de lechones

Was ist die “UNTERSTÜTZTE KOLOSTRUMABGABE” Dieser Vorgang basiert auf zwei einfachen Schritten: Das manuelle und hygienische Melken des Kolostrums der Muttersau in ebenfalls hygienische Gefäße. 120 ml Kolostrum in vier Dosen von 30 ml während den ersten 3 Lebensstunden des Ferkels verfüttern. Es ist wichtig eine Sonde zu verwenden, um sicherzustellen, dass das Ferkel bei jeder Dosis, genau die gewünschte Menge bekommt. Dieser Prozess braucht mehr Zeit und mehr Arbeitskräfte, aber die Ergebnisse sind mehr als offensichtlich. Die Überlebensrate der Ferkel während der Stillzeit kann 97% erreichen. Wie aus der nachstehenden Grafik hervorgeht, nimmt die Überlebensrate der Ferkel nach der Einführung der “Unterstützten Kolostrumabgabe” zu. Schlussfolgerungen Nach der Suche und Prüfung verschiedener Praktiken, um die Überlebensrate der Ferkel während der Stillzeit zu erhöhen, kann ich folgendes schlussfolgern: Die korrekte Ausführung der UNTERSTÜTZTEN KOLOSTRUMABGABE“ erhöht die Überlebensrate der Ferkel deutlich: die Ergebnisse sind schon nach 24 Stunden offensichtlich. Für die Umsetzung der „unterstützten Kolostrumabgabe“ ist es notwendig, die Angestellten auszubilden. Sie müssen sehr diszipliniert sein, um die Aspekte der Hygiene und Sauberkeit einzuhalten. Sonst sind die Ergebnisse entgegen den gewünschten Zielen. Alle Muttersaue produzieren Kolostrum, daher entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Melken des Kolostrums, während dem Abferkeln stimuliert die Kontraktionen bei der Muttersau, so dass das Abferkeln besser abläuft. Dies ist ein zusätzlicher Vorteil.

Conclusiones Después de buscar y probar diferentes manejos con el objetivo de incrementar el porcentaje de sobrevivencia de lechones en maternidad puedo concluir lo siguiente: El manejo “CALOSTRAMIENTO DIRIGIDO” aplicado de la forma correcta incrementa significativamente el índice de sobrevivencia de los lechones, los resultados son evidentes incluso después de 24 horas de aplicar dicho manejo. Para la implementación del calostramiento dirigido es necesario capacitar al personal y deben ser muy disciplinados para cuidar los aspectos de higiene y limpieza de lo contrario los resultados son adversos al objetivo deseado. El calostro está disponible en todas las cerdas por lo cual no se incurre en costos adicionales. Durante el proceso de parto al ordeñar el calostro se estimulan las contracciones por lo tanto el parto se desarrolla de mejor forma, este es un beneficio adicional. Recomendaciones Después de analizar los resultados obtenidos con la implementación del calostramiento dirigido y observar los beneficios evidentes para la eficiencia del proceso de producción puedo recomendar con toda confianza dicho manejo siempre que se tengan en consideración los aspectos de higiene, limpieza y capacitación del personal.

Empfehlungen Nach der Analyse der Ergebnisse, die mit der Einführung der “unterstützten Kolostrumabgabe” erfolgten und nach den Beobachtungen der offensichtlichen Vorteilen für die Effizienz des Produktionsprozesses, kann ich diese Technik bedenkenlos empfehlen, vorausgesetzt, dass die Aspekte der Hygiene, Reinigung und Weiterbildung des Personals berücksichtigt werden.

MÄRZ 2021

MARZO 2021

13


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

VERÄNDERUNG DER VISION Anwendung von bewährten Verfahren

Quelle: DR. MARCOS GIMÉNEZ ZAPIOLA, Viehzüchter und Berater für Tierhaltung

CAMBIO DE VISIÓN Aplicación de las buenas prácticas

Die Gegenüberstellung von alten und neuen Praktiken, die in der Viehzucht angewendet werden, erlauben uns die besten Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen. La contraposición de las viejas y las nuevas ideas de manejo aplicadas en la ganadería permiten la toma de las mejores decisiones para el negocio.

14

MÄRZ 2021

D

ie Definition dessen, was ich als gute Praktiken für die Tierhaltung verstehe, ist: Kriterien und Empfehlungen zur Verringerung unnötiger Verluste, basierend auf den besten verfügbaren (nicht immer wissenschaftlichen) Erkenntnissen. Man muss verstehen, dass bewährte Praktiken keine Rezepte, Tipps, unklare oder konfuse Regeln, magische Formeln oder sofortige Lösungen sind. Sieben Empfehlungen Hier sind einige subjektive Regeln (vom Autor), die angeben, wie man im Stall arbeiten soll. Wenn der Viehzüchter die Notwendigkeit sieht, diese anzuwenden, wird er feststellen, dass sechs von ihnen „negativ“ sind, was darauf hinweist, dass etwas nicht stimmt. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Nicht schreien Keine Hunde benutzen Tiere nicht beeilen oder jagen Tiere nicht schlagen und prügeln Keine Viehtreiber benutzen Weder den Stall noch den Stierzwinger füllen Flaggen verwenden, um die Tiere zu führen

MARZO 2021

U

na definición de lo que entiendo como buenas prácticas ganaderas es: Criterios y recomendaciones para reducir pérdidas innecesarias, basadas en el mejor conocimiento disponible (no siempre científico). Hay que entender que las buenas prácticas no son: recetarios, tips, reglas difusas o confusas, fórmulas mágicas, ni tampoco soluciones instantáneas. Siete recomendaciones Estas son algunas reglas subjetivas (del autor) que indican la forma de trabajar en el corral. Si el ganadero ve la necesidad de aplicarlas, notará que seis de ellas son negativas, lo cual marca que algo está fallando. 1. No gritar 2. No usar perros 3. No apurar ni perseguir 4. No golpear ni azotar 5. No picanear 6. No llenar los corrales ni el toril 7. Usar banderas para conducir el ganado Ideas viejas vs nuevas John Maynard Keynes lanzó un concepto que se puede resumir así: Las ideas nuevas son simples. Lo difícil es dejar atrás las ideas viejas, que ocupan hasta el último rincón de nuestra mente.


Alte gegen neue Ideen John Maynard Keynes hat ein Konzept lanciert, dass man folgendermaßen zusammenfassen kann: Neue Ideen sind einfach. Das schwierige ist, die alten Ideen, die bis in die letzten Ecken unseres Verstandes gehen, fallen zu lassen. Eines der alten Ideen die, man abwerfen muss, ist das antagonistische Paradigma der Viehzucht: „Mit Rindern arbeiten = gegen die Rinder arbeiten“. Man glaubt, dass wenn wir mit dem Rind was machen wollen, wir deren Handlungsfreiheit völlig behindern müssen, und zwar bis zu ihrer Ohnmacht, sonst würden sie dauernd Widerstand leisten. Im Laufe der Zeit hat man nur die Art und Weise wie man das Tier unterwirft geändert. Es gibt zwar inzwischen modernere Installationen und Ställe, aber man versagt immer noch im Umgang mit den Tieren. Folgen wenn man gegen das Rind arbeitet Sie sind negativ und zeigen sich auf verschiedene Weisen: 1. Das Tier wird verletzt 2. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, das ist bereits bewiesen 3. Die Installationen werden beschädigt 4. Die menschliche Arbeitseinsatz nimmt zu 5. Die menschliche Beanspruchung bzw. Ermüdung nimmt zu 6. Das Arbeitsrisiko nimmt zu (es ist eines der Arbeiten, mit am meisten Arbeitsunfällen) 7. Es verfügt über keine soziale Akzeptanz (vor allem in der ersten Welt) Die Gegenseite: Neue Ideen Diese Ideen entstanden vor ca. 40 Jahren. Eine davon stammt vom verstorbenen Bud Williams: „Der Umgang mit Rindern besteht darin, dem Tier zu erlauben sich von uns zu entfernen, solange es dort hingeht, wo wir wollen.“ Eine andere großartige neue Idee stammt von Temple Grandin, der unter anderem aussagt: „Man muss das Vieh nicht erschrecken, man muss es denken lassen“, was man natürlich nicht wörtlich nehmen darf, sondern, das Tier soll die Entscheidung treffen, die uns zugegen kommt. Aber so wie es auch gute neue Ideen gibt, gibt es auch falsche, die über Jahre gängig geworden sind. Dazu gehört „die Raubtier-Beute-Beziehung“, „die Fluchtzone der Rinder“ und „die Kampfzone der Rinder“. Im Gegensatz dazu gibt es die Arbeit von Heini Hediger, einem Schweizer Biologen, der entdeckte,

Una de las ideas viejas a descartar es el paradigma antagónico del manejo de ganado: “Trabajar con ganado = trabajar contra el ganado”. Lo que se cree es que si queremos hacer algo con el ganado tenemos que impedirle totalmente la libertad de acción y tenemos que reducirlo a la impotencia, porque si no nos va a llevar la contra permanentemente. Por ello, en el transcurrir del tiempo, se puede ver que lo único que ha avanzado son los métodos para reducir a los animales y si bien hay instalaciones y corrales muy modernos, se sigue fallando en el manejo. Consecuencias de trabajar contra el ganado Son negativas y se manifiestan de diversas formas: 1. Le hace daño a los animales 2. Baja el rendimiento productivo, algo que ya está totalmente probado. 3. Rompe las instalaciones 4. Aumenta el esfuerzo humano 5. Aumenta el desgaste humano 6. Aumenta el riesgo laboral (es uno de los trabajos con mayor siniestralidad) 7. Ya no es aceptable socialmente (sobre todo en el primer mundo) La cara opuesta: ideas nuevas Surgieron hace unos 40 años. Una de ellas pertenece al desaparecido Bud Williams: “El manejo del ganado consiste en dejarlo alejarse de nosotros, siempre que vaya a donde queremos”. Otra gran idea nueva proviene de Temple Grandin que entre otras cosas indica: “No hay que asustar al vacuno, hay que dejarlo que piense”, lo que obviamente no tiene un significado literal, sino dejarle que tome la decisión que nos convenga. Pero, así como hay buenas ideas nuevas, las hay también erróneas y que se han popularizado durante años. Entre ellas la relación predador – presa,

MÄRZ 2021

MARZO 2021

15


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

dass Tiere einen Mindestabstand zum Menschen haben wollen und sich deshalb entfernen, wenn sich ein Mensch nähert oder je nach Situation auch angreifen. Ein weiterer Aspekt, den er entdeckt hat, ist dass, die Distanz zwischen Menschen und Tier in erster Linie auf Respekt basiert, da wir, für sie, in der biologischen Rangordnung ihnen überlegen sind. Das Tier bewegt sich auf Grund von drei natürlichen Impulsen: 1. Abstand zu den Menschen halten, wegen dem Mindestabstand und dem Respekt 2. Sich aneinander heranrücken, da sie Herdetiere sind 3. Sie laufen sich nach, um nicht isoliert zu werden Das sind die drei Gesetze der Bewegungsformen der Rinder, die zwar sehr einfach, aber doch schwer einzuführen sind, da die gewohnte antagonistische Art ersetzt werden muss und wegen Mangel an Gewohnheit. Schließlich noch die zwei Botschaften, die sich vor 68 Jahren in Argentinien verbreiteten: „Jeder Schlag macht ein Loch in Wirtschaft des Landes“ und „Eine gute Behandlung ist ein gutes Geschäft“. Bewährte Praktiken beinhalten: 1.Arbeiten Sie im Einklang mit der Natur des Rindes (zwingen Sie es nicht). Das beinhaltet drei Dinge: •Als Herde handhaben •Das Verhalten des „Nachlaufen“ ausnutzen •nur begrenzt Druck ausüben, entsprechend dem Mindestabstand 2.Paradigmenwechsel. Das bedeutet: •Das industriell-mechanische Konzept aufgeben (das die Tiere als ein Ding betrachtet und technische Lösungen für ihre Handhabung sucht, sowie die sogenannten „Ställe für das tierische Wohlbefinden“) •Die Tiere als sensible Wesen betrachten, die in der Lage sind zu lernen 3.Neue Arbeitssysteme für Rinder •Mitarbeiter weiterbilden, damit sie mit und nicht gegen das Tier arbeiten •Über angemessene Einrichtungen für diese Art von Arbeit verfügen

16

MÄRZ 2021

MARZO 2021

la zona de fuga del bovino y la zona de lucha del bovino. A contramano, está la obra de Heini Hediger, biólogo suizo que descubrió que los animales querían tener respecto del hombre una distancia de seguridad y por ello, al acercarse el humano ellos se alejaban o, según el caso, atacaban. Otra idea que dejó es que esa distancia hombre – animal, es en primer lugar de deferencia, pues ellos nos reconocen como superiores en una escala biológica. El vacuno se mueve siguiendo tres impulsos naturales: 1. Mantenerse apartado de nosotros, por la distancia de seguridad y la deferencia 2. Juntarse, dado que son animales gregarios, de manada 3. Seguirse mutuamente, para no quedar aislados Son las tres leyes del movimiento del ganado, muy sencillas, pero que cuestan mucho de aplicar suplantando los hábitos del manejo antagónico, por la falta de costumbre. Finalmente, como dicen dos mensajes que se difundieron hace 68 años en la Argentina, cada machucón le hace un agujero a la economía del país y el buen trato es un buen negocio. Las buenas prácticas implican: 1. Trabajar en armonía con la naturaleza del bovino (no obligarlo). Esto consiste en tres cosas: • Manejo en manada • Aprovechar el comportamiento de seguimiento • Ejercer una presión limitada, de acuerdo a la distancia de seguridad 2. Cambio de paradigma. Esto significa: • Salir del enfoque industrial – mecánico (que considera a los animales como cosas y que busca soluciones de ingeniería para menejarlas, incluidas las instalaciones para “bienestar animal) • Tratarlos como animales sensibles y capaces de aprender 3. Nuevos sistemas de trabajo con el ganado • Personal capacitado para trabajar con y no contra el animal • Contar con instalaciones adecuadas para este tipo de trabajo


MENNONITEN HEUTE

ACTUALIDAD MENONITA

Schweinegesundheit Herausforderungen während der Pandemie Quelle: Javier Sarradell - Dozent und Spezialist in diesem Gebiet Redaktion: Publiagro

SANIDAD PORCINA Desafíos en tiempo de pandemia

Es ist sehr wichtig, die richtige Interaktion der Schweine mit anderen Arten, auf dem Betrieb zu bewerten, daher muss eine gute Arbeit bei der Biosicherheit gemacht werden. Ein erster Schritt ist, alle Angestellten, die mit den Schweinen in Kontakt kommen, zu impfen.

Se pueden observar ciertas falencias en el manejo de la bioseguridad, ya que hay granjas en las que se siguen criterios distintos. Falencias y pautas básicas son parte de este artículo técnico.

D

ie äußeren, internationalen Herausforderungen werden verursacht durch die Krankheiten wie: das Reproduktions- und Atemwegssyndrom bei Schweinen (PRRS- Porcine Reproductive and Respiratory Syndrom), welches in Uruguay, Chile und Bolivien vorhanden ist; die klassische Schweinepest (KSP), die in Bolivien vorkommt; die Afrikanische Schweinepest (ASP), die in asiatischen und europäischen Ländern auftritt und der Epidemische Durchfall bei Schweinen (PED- Porcine Epidemic Diarrhea), der in Peru präsent ist. Schweinegrippe Erst kürzlich wurde die Nachricht in den sozialen Medien verbreitet, dass das Schwein anfällig auf Infektionen ist, die ihren Ursprung bei Menschen und Vögeln haben. Es sei darauf hingewiesen, dass wenn der Mensch mal mit dem Virus infiziert ist, er zum großen Verbreiter dieses Virus wird. Angesichts dessen ist es gut zu beurteilen, ob in den landwirtschaftlichen Betrieben das Richtige, in Bezug auf die Interaktion mit anderen Tierarten, getan wird. Wir müssen in dieser Hinsicht an der Biosicherheit arbeiten. Die zu ergreifenden Schritte wären daher: eine jährliche Impfung aller Personen, die mit den Schweinen in Kontakt kommen, sowie die Verfügbarkeit von Impfstoffen und deren frühzeitigen Einsatz garantieren, bevor sich das saisonale Virus ausbricht. Die Resistenz gegenüber antimikrobiellen Substanzen (RAM) ist eine andere große Herausforderung auf nationaler und internationaler Ebene. In Argentinien hat man den Einsatz von Colistin völlig verboten. Das sollte uns motivieren einen langfristigen Plan zu erarbeiten, da dies erst der Anfang ist und noch viele andere auf diese Liste von verbotenen Produkten kommen könnten. Im Durchschnitt geben die Betriebe in Lateinamerika nur 4.8% der Produktionskosten für die Tiergesundheit aus. In Argentinien hingegen, gibt es viele Betriebe, die über 7% oder sogar 12% der Produktionskosten für die Tiergesundheit ausgeben. Interne Herausforderungen bei der

18

MÄRZ 2021

MARZO 2021

L

os desafíos externos internacionales son los causados por enfermedades como el Síndrome respiratorio y reproductivo de los porcinos (PRRS), que está presente en países de la región como Uruguay, Chile y Bolivia; la Peste porcina clásica (PPC), presente en Bolivia; la peste porcina africana (PPA), presente en países de Asia y Europa; y la Diarrea epidémica de los porcinos (PED), presente en Perú. Influenza Recién se propagó por redes sociales la noticia de que el cerdo es susceptible a la infección, por parte de virus de origen humano y aviar. Cabe recordar que una vez que el virus logra transmitirse del cerdo al ser humano, este último se convierte en el gran diseminador. Ante ello, es bueno evaluar si se está haciendo lo correcto en las granjas respecto a la interacción con otras especies. Debemos trabajar en la bioseguridad en ese sentido. Entonces, los pasos a tomar serían la vacunación anual a todas las personas que entran en contacto con los cerdos, así cómo gestionar la disponibilidad de vacunas y su aplicación temprana, previo a la circulación del virus estacional. La Resistencia a antimicrobianos (RAM) es otro gran desafío a nivel internacional como también nacional. En Argentina se prohibió totalmente el


Tiergesundheit Unter den zwischenbetrieblichen Herausforderungen muss man zuerst an die Biosicherheit denken und einen Plan ausarbeiten, um die Gesundheit der Tiere zu schützen. Das sind Normen die schwierig beizubringen und durchzuführen sind. Daher ist es entscheidend die Angestellten und den Besitzer zu schulen. Das Eindringen der Krankheit in einen Betrieb: 1. Der grösste Teil wird über kranke Tiere oder asymptomatischen Trägern von Krankheiten eingeführt. Das vor allem, weil keine Quarantäne und keine serologischen Kontrollen gemacht werden. 2. Wegen Mängel beim Transport, durch fehlende Desinfektion gegen Bakterien und Viren. 3. Über Personen, Nagetiere, Vögel oder Wildtiere. Ausserdem über verseuchte Gegenstände. 4. Über den Samen, da die Besamungszentren immer mehr verwendet werden. Die Gesundheitsbehörden müssen die Biosicherheit dieser Zentren kontrollieren, da ein grosses Verbreitungspotenzial von möglichen Krankheiten vorhanden ist. 5. Über die Luft, vor allem bei Betrieben, die neben einer Strasse liegen, da vorbeifahrende Lastwagen, die mit Schweinen beladen sind, den Betrieb verseuchen könnten.

Gesundheitsplan Um einen Biosicherheitsplan zu entwickeln, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden: - Betriebsgröße - Biosicherheit - Genetik und anfängliche Gesundheit der Tiere, wenn ein Betrieb von Grund auf neu aufgebaut wird. - Interne Aufzucht versus Zukauf, Quarantäne versus Akklimatisierung. Versuchen so wenig wie möglich von außen einzuführen - Herkunft des Samens: vom eigenen Betrieb oder von außerhalb zugekauft. - Überlegen Sie, ob der Produktionsfluss tatsächlich geordnet ist, sowohl bei Betrieben mit einem Standort sowie bei Betrieben mit mehreren Standorten.

uso de colistina, lo que debe motivar un plan a largo plazo porque tal vez este sea sólo el primero de una larga lista. En el promedio de costos de producción en Latinoamérica, la sanidad apenas llega al 4.8% sin embargo se conoce que muchas granjas en Argentina superan el 7% o incluso llegan hasta el 12%. Desafíos sanitarios internos Entre los desafíos intragranja, el primero en el que hay que pensar es en la bioseguridad tener un plan que se implemente para proteger la salud de la piedra normalmente. Son normas difíciles de enseñar y mantener. Por ello es clave capacitar a los operarios y propietarios. Entrada de enfermedades a una explotación: 1. La mayor parte se produce por animales enfermos o portadores asintomáticos, eso se da en gran parte por la falta de cuarentena y control serológico. 2. Por fallas en el transporte falta de desinfección ante virus y bacterias. 3. A través de personas, roedores, aves o animales salvajes, además de objetos contaminados. 4. Por el semen, ya que cada vez se utiliza más el de centros de inseminación. Los organismos sanitarios deben controlar la bioseguridad de estos centros por el potencial que tienen para diseminar una posible enfermedad. 5. Por el aire, se da más en granjas que están sobre la carretera, se pueden contaminar por el paso de camiones cargados con otros cerdos. Plan de sanidad Para elaborar un plan de bioseguridad se debe tomar en cuenta: - Tamaño de la granja - Bioseguridad - Genética y salud inicial, si se tiene la oportunidad de arrancar con una granja desde cero. - Reposición externa vs interna vs cuarentenas vs aclimatación. Tratar de disminuir los ingresos - Origen del semen, producido en la granja o fuera de ella - Considerar si el flujo de producción es realmente ordenado, tanto en granjas monositio como multisitio.

MÄRZ 2021

MARZO 2021

19


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
REVISTA MENNONITHEN HEUTE MARZO 2021 by Publiagro Bolivia - Issuu