Nr. 1*2026

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Nr. 1*2026

Warum Pellets Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen entlasten
Seite 8
Mehrgeschoß-Wohnbau
Pellets für viele Wohnungen: Ja, das geht! Seite 14
Homestory
Wenn es passt, dann passt es Seite 18
Förderungen
Jetzt auf Pellets umsteigen und Förderungen erhalten Seite 28
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Energie ist mehr als eine technische Frage – sie betrifft unseren Alltag, unser Zuhause und die Zukunft kommender Generationen. Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich, wie wichtig verlässliche, leistbare und regionale Lösungen sind. Holzpellets stehen dabei für ein Energiebündel, das all diese Aspekte vereint: erneuerbar, effizient und fest in der heimischen Wertschöpfung verankert.
LIEBE LESERINNEN UND LESER!
In dieser Ausgabe widmen wir uns den vielen Facetten moderner Wärme aus Pellets. Unsere Coverstory zeigt, warum Pellets heute weit mehr sind als nur ein Brennstoff – sie sind Teil eines ganzheitlichen Energiesystems, das Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Komfort miteinander verbindet. Ergänzend dazu liefern wir Argumente für jene Diskussionen, die man nicht nur am Stammtisch führt: faktenbasiert, verständlich und auf den Punkt gebracht.
Raus aus der Abhängigkeit von Öl und Gas – für ein besseres Klima und eine sichere Versorgung! Das ist den Österreicherinnen und Österreichern wichtiger denn je. Allein in den letzten 12 Monaten haben über 20.000 Haushalte ihren alten Kessel durch eine Pelletheizung ersetzt. Ein Schritt, der nicht nur dem Klima, sondern auch dem Haushaltsbudget zugutekommt.

Ein besonderer Fokus liegt auch wieder auf der Praxis. Vom perfekten Heizraum über die richtige Lagerung bis hin zu Förderungen, die den Umstieg erleichtern, finden Sie konkrete Tipps für alle, die sich mit dem Gedanken an Pellets beschäftigen – oder diesen Schritt bereits gegangen sind. Denn gute Entscheidungen brauchen nicht nur Überzeugung, sondern auch verlässliche Informationen.
In dieser Ausgabe von das pellet werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Branche und zeigen, wie der Wechsel gelingt und was er bringt. Zudem erwarten Sie praktische Tipps, Serviceangebote und Überraschendes – oder wussten Sie, dass Pellets sogar auf Schiffen genutzt werden?
Mit Pellets zu heizen, bedeutet heute auch Lebensqualität. In unseren „Schöner Leben“-Seiten zeigen wir, wie Technik, Design und Alltagstauglichkeit zusammenspielen – und warum nachhaltige Energie längst ein selbstverständlicher Teil modernen Wohnens ist.
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung mit unserem Magazin und freuen uns – wie immer – auf Ihr Feedback!
Wir laden Sie ein, mit dieser Ausgabe tiefer einzutauchen, Neues zu entdecken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Viel Freude beim Lesen – und wie immer freuen wir uns über Ihr Feedback!
Herzliche Grüße
Herzliche Grüße,

Doris Stiksl Geschäftsführerin proPellets Austria
Doris Stiksl Geschäftsführerin proPellets Austria
Brenn|stoff [ˈbʁɛnˌʃtɔf] Substantiv, maskulin Leicht brennbarer Stoff zur Wärmeerzeugung
Pellet ['pεlәt] Substantiv, Neu trum (englisch pellet Bällchen Kügelchen aus altfranzösisch pelote Spieleball und lateinisch pila Spielball, Knäuel, Haufen ist ein kleiner Körper aus ver dichtetem Material in Kugeloder Zylinderform.
IMPRESSUM: das pellet Magazin erscheint zweimal jährlich | Herausgeber: proPellets Austria – Netzwerk zur Förderung der Verbreitung von Pelletheizungen | Geschäftsführung: Doris Stiksl | Kontakt: Hans-Peter Triebnig, +43 1 2532 114-0, Franz-Josefs-Kai 13/5, 1010 Wien, office@propellets.at, www.propellets.at | Verlag: WEKA Industrie Medien, Dresdner Straße 43, 1200 Wien, www.industriemedien.at | Projektmanagement, Konzept & Art Direction: WEKA Industrie Medien | Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne | Blattlinie: Magazin für eine lebenswerte Zukunft | Rechtliche Hinweise: Die Inhalte dieses Magazins wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. proPellets Austria übernimmt für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der enthaltenen Informationen keinerlei Haftung. proPellets Austria haftet in keinem Fall für etwaige direkte oder indirekte Schäden oder Folgeschäden, die als Folge des Informationsgebrauchs dieser Artikel, durch Zugriff auf die Website oder über Links auf andere Websites entstehen. Weitere Details und rechtliche Hinweise finden Sie im Impressum: www.propellets.at
06 ENERGIEBÜNDEL
News, Zahlen, Daten und Fakten rund um Pellets und Österreichs Wald.
08 COVERSTORY
Pellets sparen CO2 und Geld – und beides ist messbar: Was ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt.
14 DISKUSSION –Argumente für Pellets
14 Mehrgeschossiger Wohnbau
Warum sich Pelletheizungen für den Wohnbau ganz besonders gut eignen.
16 Kaskadische Holznutzung
Welchen Vorteil es hat, wenn jeder Teil des Baums seinen Zweck erfüllt.
18 BAUEN & SANIEREN
18 Homestory
Seit dem Umstieg auf Pelletheizung genießt die Familie echte Wohlfühlwärme.
22 SCHÖNER LEBEN
Hier geht’s heiß her – die schönsten Kaminöfen von Rika








23 BAUEN & SANIEREN
23 Pelletpionier
Hans-Jörg Ulreich hat vor 14 Jahren den ersten Wohnbau auf Pellet umgestellt: ein Langzeiterfolg.
26 Heizraum
Alles über die richtige Belüftung im Heizraum.
27 SCHÖNER LEBEN
Heiß begehrt – die schönsten Kaminöfen von Austroflamm
28 SERVICE
28 Förderungen
Welche Förderungen es für Pellets gibt und wie diese zu bekommen sind.
31 Kommentar Stiksl „Pelletkessel sind echte Peacemaker“
32 Pelletlagerung
Die schlaue Vorbereitung auf die nächste Heizsaison.
34 FEEL GOOD
34 Rätselseite

Kesseltausch-Projekte
DER „KÖNIGSWEG“ DER HEIZUNGSSANIERUNG: Mehr als 37.000 Ölkessel wurden von 2021–2024 gegen moderne Pelletheizungen getauscht.

Kein Heizungstausch kommt so oft vor wie der von Öl auf Pellets: Von 2021 bis 2024 tauschten über 37.000 Haushalte ihren alten Ölkessel gegen eine Pelletheizung – und sparen dadurch bis zu 2.000 Euro an Heizkosten pro Jahr.
Gewinner heizen mit Pellets: Das zeigt die Analyse der Daten zum Heizungstausch der Jahre 2021-2024. Fast 60.000 Haushalte wechselten in diesem Zeitraum von fossilen Heizsystemen auf Pellets.
Vor allem Ölheizer:innen nutzten die Chance, ihre alte Heizung gegen eine deutlich günstigere und moderne Heizvariante mit Pellets zu tauschen. Insgesamt 37.196 Ölkessel wurden in diesem Zeitraum in Pension geschickt. Zudem wurden 11.291 Gasheizungen gegen die nachhaltige Alternative Pellets getauscht sowie 9.000 Allesbrenner und
968 Elektroheizungen. Aber der eindeutige Gewinner bei der Heizungssanierung ist der Wechsel von Öl auf Biomasse: Hier sind Pellets die klare Nr. 1!
Pelletheizungen sind aber ein doppelter Gewinn: Sowohl für die Umwelt als auch für das Haushaltsbudget. Das betont Doris Stiksl, Geschäftsführerin des Branchenverbands proPellets Austria: „Schließlich spart ein Haushalt, der von Heizöl auf Pellets wechselt, zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro Jahr bei den Heizkosten.“

Kärnten is lei ans
Am schnellsten geht der Umstieg auf Pellets derzeit im südlichsten Bundesland voran: Im ersten Halbjahr 2025 wurden hier im Schnitt 8,6 Pelletheizungen pro 1.000 Haushalte neu installiert. Auf den Plätzen folgen ex aequo die Steiermark und Oberösterreich mit je 7,8 Pelletheizungen pro 1.000 Haushalten.

NÖ: Erstmals mehr Pellets als Öl
Niederösterreichs Haushalte machen ernst mit der Wärmewende: Ende Juni 2025 waren erstmals mehr Pelletheizungen als Ölheizungen installiert. Der neue Zwischenstand lautet 61.000 zu 59.800 für Pellets, und die Tendenz ist weiter steigend: Bleibt das Tempo gleich hoch, werden bis 2035 alle Ölheizungen in Niederösterreich durch nachhaltige und kostengünstigere Alternativen ersetzt sein.
49
Prozent

FAST DIE HÄLFTE der Fläche Österreichs ist von Wäldern, Bäumen und Sträuchern bedeckt.
6
Hektar täglich SO RASCH ist der Wald in den letzten 10 Jahren gewachsen.

1,29
Mrd. Festmeter
DER HOLZBESTAND
2024 auf einen historischen Höchst stand gewachsen.
0,5
Hektar pro Kopf AUF JEDEN MENSCHEN in Österreich kommt ein halber Hektar Waldfläche.
1

Jeder
Mrd. Bäume SO VIELE BÄUME bilden



m3 pro Sekunde
EIN FESTMETER HOLZ wächst in Österreichs Wäldern pro Sekunde dazu.
3,5 Arbeitsplatz
15.

DIE FORST- UND HOLZWIRTSCHAFT sichert 300.000 Jobs in Österreich.


Pellets sparen CO₂ und Geld – und beides ist messbar. Die positive Auswirkung auf das Klima, der spürbare Kostenvorteil gegenüber Öl und Gas und natürlich komfortable Wärme machen Pellets zu einer der verlässlichsten Heizoptionen der Energiewende: Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum das so ist.
Wenn man heute über das Heizen spricht, kommt man an zwei Themen nicht vorbei: Die Kosten, die dadurch für die Menschen entstehen, und die Umweltfreundlichkeit der jeweiligen Heizungslösung. Wie hängt das zusammen, wie kann man sparen und gleichzeitig Gutes tun? Und warum ist der gemessene Ausstoß von Kohlenstoffdioxid –so der vollständige Name von CO₂ – der zentrale Maßstab dafür, wie klimafreundlich ein Heizsystem arbeitet?
Was CO₂ eigentlich ist
Foto: Stock Adobe; KI generiert
Kohlenstoffdioxid ist ein natürlicher Anteil der Luft. CO 2 besteht aus einem Kohlenstoffatom C und zwei Sauerstoffatomen O. Bäume und andere Pflanzen benötigen CO 2 sogar zum Wachsen und sorgen gleichzeitig für Sauerstoff zum Atmen. Dieses Wunder der Natur nennt sich Photosynthese und lässt sich in jedem Schulbuch nachlesen: Dabei wird Kohlenstoffdioxid aufgespalten und einerseits als Sauerstoff an die Umgebung abgegeben, während die Kohlenstoff-Atome während des gesamten Lebenszyklus in der Biomasse gespeichert bleiben, im Holz, in den Ästen, in der Rinde und erst am Lebensende wieder freigegeben werden: Über Jahrtausende

Studie: CO2-Vergleich von Heizsystemen
Welche Heizungsform über den gesamten Lebenszyklus hinweg die klimafreundlichste ist, das hat eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark erhoben. Dabei wurde nicht nur der verbrannte Brennstoff berücksichtigt, sondern auch die für die Produktion der Kessel benötigte Energie einberechnet.
Studienautor Andres Gumpetsberger hat berechnet, dass Pelletheizungen dabei die Spitzenreiter aller Heizformen sind: Mit einer Einsparung von 91 Prozent gegenüber bestehenden Ölheizungen sind Pellets die klimafreundlichste Heizungslösung. Der „ökologische Rucksack“ bei der Produktion der Kessel ist also nahezu vernachlässigbar, so die Schlussfolgerung von Gumpetsberger.
hinweg haben die Wälder auf dieser Art den natürlichen CO 2 -Anteil der Erdatmosphäre so reguliert, dass der Anteil im Gleichgewicht geblieben ist.
Warum CO 2 zur entscheidenden Messgröße geworden ist Fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle sind nichts anderes als über Jahrmillionen entstandene Kohlenstoff-Speicher: Versunkene Wälder, pflanzliche und tierische Überreste in der Erdkruste sind unter Luftabschluss und Druck zu flüssigen, gasförmigen oder festen Stoffen geworden, die besonders viel Kohlenstoff und damit besonders viel Energie enthalten. Zum Problem wird das erst, seit dieser langfristig gespeicherte Kohlenstoff durch die Verbrennung dieser fossilen Energieträger als CO2 sehr rasch in die Atmosphäre gelangt. Denn dort wirkt Kohlenstoffdioxid wie ein Hitzeschild: Es reflektiert die von der Erde ins Weltall ab-

„DER
HEBEL LIEGT IM BETRIEB. WER SEINE ALTE ÖLHEIZUNG TAUSCHT, LEISTET DEN EFFEKTIVSTEN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ, DER FÜR HAUSBESITZER MÖGLICH IST.“
Andreas Gumpetsberger, Nachhaltigkeitsexperte
gestrahlte Wärme zurück auf den Planeten.
Die in den letzten Jahrzehnten messbar höher gewordene Konzentration von CO 2 in der Atmosphäre ist nachweislich auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückzuführen. Das führt zu höheren Temperaturen auf der Erde: Das ist der Klimawandel, der unsere Lebensbedingungen verändert. Jede zusätzliche Tonne CO 2 in der Atmosphäre trägt als sogenanntes „Treibhausgas“ zur Erwärmung der Erde bei.
Was die Klimabilanz aussagt
Die Klimabilanz, oft vereinfachend CO₂-Fußabdruck genannt, fasst zusammen, wie viele Treibhausgase über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts entstehen. Es sagt aus, wie hoch der Ausstoß des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid ist. Jedes Heizsystem hinterlässt einen CO₂-Fußabdruck – nur ist dieser je nach Energieform unterschiedlich.
Pellets sind seit jeher günstiger als fossile Energie: Selbst während der Energiekrise 2022 waren Pellets der günstigste Komfortbrennstoff.
Und genau hier schneiden Pellets besonders gut ab: Sie gehören zu den Heizlösungen mit den niedrigsten Treibhausgasemissionen und zeigen in der Praxis, wie Klimaschutz und Kostenersparnis Hand in Hand gehen können. Denn anders als bei fossiler Energie wird nicht seit Millionen Jahren eingeschlossener Kohlenstoff in die Luft verfrachtet, sondern lediglich der natürliche Kreislauf unterstützt und im Gleichgewicht gehalten.
Pellets unterstützen den Kreislauf der Natur
Der chemische Prozess dahinter ist beim natürlichen Verrotten von Holz derselbe wie beim Verbrennen. In beiden Fällen gelangt dieselbe Menge an CO2 wieder zurück in die Atmosphäre, die von den Pflanzen aus der Luft entnommen wurde. Damit ist die energetische Nutzung von Holz als Brennstoff gleichzusetzen mit dem natürlichen Zersetzungsprozess. Bioenergie
Erhebungsbasis: Heizölbedarf 3.000l, Gasbedarf 15.000kWh, Pelletbedarf 6t. Dieser Kostenvergleich berücksichtigt nicht Wirkungsgrad, Umstellungs-, Investitions- und Wartungskosten. Bezugswert ist der Heizwert.
Quelle: proPellets Austria, IWO, BMK und LK.
nutzt den Kreislauf der Natur, die Verwendung als Brennstoff bildet den natürlichen Lebenszyklus von Bäumen ab.
Wie viel CO 2 Pellets einsparen Was bedeutet dieser natürliche Kohlenstoffkreislauf nun konkret für Pellets? Wie stark fallen die Unterschiede zu fossilen Systemen in Zahlen aus? Der CO₂-Fußabdruck von Pellets liegt nur bei einem Bruchteil jener Werte, die fossile Energieträger verursachen. Laut einer Studie des österreichischen Forschungsinstituts BEA erreicht eine Pelletheizung, die mit Pellets aus Österreich betrieben wird, eine beachtliche CO₂-Einsparung von 98,1 Prozent im Vergleich zum Verbrennen von Heizöl (zum „ökologischen Rucksack“ bei der Kesselproduktion: siehe Kasten auf Seite 12). Damit sind Pellets einer der klimafreundlichsten Energieträger am Markt – lediglich die für Motorsägen oder LKW-Transporte

„FÜR DEN EINSATZ VON PELLETS SPRICHT, DASS DIE VERBRENNUNG IM VERGLEICH ZU HERKÖMMLICHEN HOLZHEIZUNGEN IN AUTOMATISCHEN HEIZUNGSANLAGEN ENERGIEEFFIZIENT VOR SICH GEHT UND WENIG FEINSTAUB ENTSTEHT.“
Günther Lichtblau, Klimaexperte Umweltbundesamt
Sie wollen Ihre Einsparung in Euro und CO2 berechnen?
Das können Sie hier tun:
EXPERTENMEINUNG

DI Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin
Verband Erneuerbare Energie Österreich
„ABSEITS VON DER ENORMEN
Foto: Theresa Wey
(2016–2025)
CO2-EINSPARUNG IST VIELEN FAMILIEN GAR NICHT BEWUSST, WIE VIEL BARES GELD SIE SICH MIT PELLETS IM VERGLEICH ZU HEIZÖL SPAREN KÖNNEN.
SO KONNTE EIN HAUSHALT MIT EINEM VERBRAUCH VON 6 TONNEN PELLETS IM VERGLEICH ZU HEIZÖL, IN DEN LETZTEN FÜNF JAHREN IM SCHNITT
7.200 EURO AN BRENNSTOFFKOSTEN SPAREN.“
Erhebungsbasis: Verbrauch 6 t Pellets und 3.000 l bei Heizöl inkl. Zustellung inkl.
Kostenvergleich berücksichtigt nicht Wirkungsgrad, Umstellungs- bzw. Investitions- und Wartungskosten des Heizsystems. Quelle: proPellets Austria, BMK, e-Control, Bezugswert für die
der Energieträger.
nötige Energie sorgt dafür, dass noch ein kleines bisschen auf ein 100 Prozent erneuerbares, völlig klimaneutrales Energiesystem fehlt.
Warum Klimaschutz
auch Geld spart
Nach der ökologischen Betrachtung stellt sich die zweite zentrale Frage: Rechnet sich das für Haushalte auch finanziell? Ja, das tut es. Klimaneutral heizen bedeutet nicht nur, Emissionen zu vermeiden, sondern auch Kosten zu senken. Gerade dabei beweisen Pellets seit Jahren eine erstaunliche Stabilität. Während der Preis für fossile Energie stark schwankt und von globalen politischen Krisen beeinflusst wird, haben sich Pellets seither als krisenfeste Alternative etabliert –und waren der günstigste Komfortbrennstoff. Das macht die Umstellung doppelt attraktiv: weniger CO₂ und weniger Kosten. Haushalte, die bereits vor einigen Jahren auf Pellets umgestiegen sind, profitie-
ren heute besonders: Ihre Heizkosten liegen konstant deutlich unter jenen von Öl und Gas.
Günstig heizen über den gesamten Lebenszyklus Um Heizsysteme wirklich vergleichen zu können – sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich – reicht es nicht, nur Anschaffungskosten oder Brennstoffpreise zu betrachten. Wer die Kosten von Heizsystemen wissen möchte, muss diese in ihrer Gesamtheit über den gesamten Lebensweg betrachten. Fossile Energieträger verlieren schon am Start. Ihre Produktion ist energieintensiv, ihre Verarbeitung aufwendig, ihre Transportwege lang und das alles verursacht Emissionen, bevor überhaupt ein einziger Liter Öl oder Kubikmeter Gas im Haus ankommt. Bei Pellets sieht das Bild anders aus: Der Rohstoff fällt in heimischen Sägewerken bei der Holzverarbeitung ohnehin an, die



Wege sind kurz und die für die Produktion benötigte Energie wird vor Ort in den meisten Fällen aus erneuerbarer Energie bezogen: Durch Biomassekraftwerke oder Solaranlagen auf den Dächern der Produktionsgebäude. Viele Pelletproduktionen erzeugen sogar mehr Energie als diese brauchen und speisen Strom und Wärme in Netze ein. Dadurch entsteht über alle Schritte hinweg – vom Restholz bis zur Wärme im Wohnzimmer – ein CO₂-Fußabdruck, der weit unter dem fossiler Systeme liegt. Das spart Kosten auch im System: Derzeit wird jede zusätzlich ausgestoßene Tonne CO 2 in Österreich mit 55 Euro bepreist – und alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass dieser Preis in den kommenden Jahren deutlich steigen wird.
Mit Pellets schließt sich der Kreis Wie wichtig diese gesamtheitliche Betrachtung ist, bestätigt auch Günther Lichtblau, Klimaexperte beim Umweltbundesamt: „Um die Treibhausgas-Emissionen aus dem Gebäudesektor dauerhaft zu senken, ist es notwendig, den Einsatz erneuerbarer Energieträger konsequent voranzutreiben. Pellets sind eine gute Lösung, da der Roh-
… sparte Familie Karlinger-Fichtinger aus Niederösterreich im letzten Jahr mehr als 2.400 Euro an Heizkosten und 9,2 Tonnen CO2 ein.

... sparte Familie Birmily aus der Steiermark jährlich 5,3 Tonnen CO2 sowie 1.400 Euro an Heizkosten ein.
… spart Familie Teubenbacher aus Niederösterreich mit ihrer modernen Pelletheizung jährlich 6,6 Tonnen CO2 und mehr als 1.700 Euro an Heizkosten ein.
stoff aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald kommt.“
Installateure als „Klimaretter aus der Region“
Die Studie der Wirtschaftskammer Steiermark zeigt auch, welche Bedeutung das Handwerk für die Energiewende hat. Für die Installation einer neuen Heizungsanlage fallen insgesamt rund 80 Arbeitsstunden an. Über den Lebenszyklus spart eine Pelletheizung dann 196 Tonnen CO 2 ein: Das sind 2.450 kg CO2 pro Arbeitsstunde des Installateurs. „Die Tätigkeit von uns Installateuren ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Zukunft“, sagt Anton Berger, Bundesinnungsmeister der Installateure: „Wir sind der Wegbereiter für eine umweltfreundliche Energiezukunft.“
Mehr Wärme, weniger Kosten Moderne Pelletheizungen arbeiten äußerst effizient, holen mehr Wärme aus dem verfügbaren Brennstoff heraus und sparen auch dadurch Kosten. Pellets verbinden also exzellente Klimabilanz, stabile Kosten, regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit aus Österreich – und sparen damit doppelt: fürs Klima und fürs Börsel
„INSTALLATEURE SIND
DIE WEGBEREITER FÜR EINE UMWELTFREUNDLICHE ENERGIEZUKUNFT.“
Anton Berger, Bundesinnungsmeister der Installateure
CO2-Einsparung beim Heizen
Pelletheizungen, die sachgemäß gewartet und ENplus®-zertifizierte Pellets verwenden, sparen bei der Verbrennung 98,1 Prozent CO2 im Vergleich zu Heizöl ein.
CO2-Einsparung über den Lebenszyklus
Vergleicht man den CO2-Fußabdruck des gesamten Lebenszyklus, also inklusive der benötigten Energie für die Produktion der Kessel, so erzielen Pelletheizungen eine CO2-Einsparung von 91,9 Prozent gegenüber Ölkesseln.

Warum sich Pelletheizungen für den Mehrgeschoß-Wohnbau ganz besonders gut eignen.
In Österreich gibt es mehr als 300.000 MehrgeschoßWohnbauten – und immer mehr davon werden mit Pellets versorgt. Denn die Vorteile von Pellets kommen im großvolumigen Wohnbau ganz besonders gut zu tragen. Davon ist Stephan Kostwein überzeugt: „Wenn Pellets ihre Stärken ausspielen, werden sie die Nr. 1 im mehrgeschoßigen Wohnbau!“ Er muss es wissen, denn Kostwein hat als Installateur und Betreiber von mehreren Biomasse-Nahwärmewerken zwei Jahrzehnte Erfahrung mit Pellets im Mehrgeschoßwohnbau.
Sanierung: Heizkörper weiter nutzen
Eine besondere Stärke liegt in der Sanierung von Bestandsgebäuden:

Wenn es darum geht, eine Wohnhausanlage statt mit Öl- oder Gasheizungen mit einem kostengünstigeren und regional produzierten Brennstoff zu versorgen, haben Pellets die Nase weit vorne. Hier besteht der größte Vorteil darin, dass kaum Änderungen im System nötig sind: Bestehende Heizkörper und Warmwasserspeicher können weiter verwendet werden, da Pelletkessel die benötigten hohen Temperaturen problemlos bereitstellen. „Mit Pellets optimieren wir das Gebäude langfristig und können den Kostenvorteil sofort an den Mieter weitergeben“, so Kostwein.
Neubau: Langfristig günstig Auch im Neubau kommen immer öfter Pelletanlagen zum Zug.

„WENN
PELLETS IHRE STÄRKEN AUSSPIELEN, WERDEN SIE DIE NR. 1 IM MEHRGESCHOSSIGEN WOHNBAU.“
Stephan Kostwein, Installationen Kostwein, ist seit 2007 selbstständiger Installateur und engagiert sich auch als Geschäftsführer mehrerer Nahwärmegesellschaften intensiv für die erneuerbare Wärmeversorgung von Mehrgeschoßwohnbauten.

1. Niedrige Kosten:
Pellets sind seit über 20 Jahren der günstigste Komfortbrennstoff und liegen preislich weit unter Öl und Gas. Für die Mieter:innen bedeutet das: wohlige Wärme bei niedrigsten Heizkosten.
2. Einfacher Betrieb:
Automatische Brennstoffzufuhr, automatische Zündung, selbstreinigende Systeme: Für Hausverwaltungen und Gebäudebetreiber ist der geringe Wartungsaufwand ein Riesenvorteil im Alltag.
3. Große Leistungen:
Der größte Vorteil dabei ist die Planbarkeit: Leistungsbedarf für Wärmeabgabe und Warmwasserbereitung, Pelletlagerung, Lieferlogistik samt langfristige, kostengünstige Lieferverträge für Pellets aus der Region – all das lässt sich optimal in ein langfristiges Konzept integrieren. Es sorgt dafür, dass Mieter:innen und Betreiber über die gesamte Lebensdauer von niedrigsten Betriebskosten bei höchstmöglicher Energieausbeute profitieren. Auch hier ist der Preis das überzeugendste Argument, so Kostwein: „Die Mieter:innen spüren sofort, dass der Einsatz von Pellets positive Auswirkungen auf die Heizkosten hat.“
Pelletanlagen liefern genau so viel Wärme wie benötigt wird: Ein oder mehrere Kessel in Kombination mit einem Pufferspeicher garantieren die maximale Energieausbeute aus jedem einzelnen Pellet.
4. Warmes Wasser: Die hygienische & energiesparende Warmwasserbereitung zählt im Mehrgeschoßwohnbau zu den größten Herausforderungen: Pellets sorgen für ausreichend hohe Temperaturen bei effizienter Brennstoffausbeute.
5. Flexible Lagerung: Gewebesilos, Erdtanks oder Kellerlager: Auch für dicht verbaute Gebiete und bestehende Gebäude findet sich immer die optimale Lösung für die Lagerung der Pellets.
6. Klimaneutral Heizen: Mit Pelletheizungen wird der CO2-Fußabdruck der gesamten Wohnhausanlage minimiert: Das steigert den Wert des Gebäudes, zudem gibt es Förderungen für den Einbau.
7. Regionaler Brennstoff:
Pellets werden in Österreich produziert, senken die Abhängigkeit von Öl- und Gas-Lieferungen aus Krisenregionen und von kriegführenden Ländern. Dadurch garantieren Pellets auch langfristig die Sicherheit der Brennstoff-Versorgung.
8. Rasche Umstellung:
Zentrale Heizungs- und Warmwassersysteme, die mit Öl oder Gas betrieben werden, können besonders kostengünstig auf eine moderne Pelletheizung umgestellt werden: Pelletkessel lassen sich da ganz einfach integrieren.
9. Saubere Verbrennung: Die vollautomatische und saubere Verbrennung in modernen Pelletkesseln sorgt dafür, dass aus dem Rauchfang kaum mehr messbare Emissionen kommen: Der Feinstaub, den ein moderner Pelletkessel pro Jahr emittiert, hat in einer Kaffee-Tasse Platz.


Holz wirkt ein Leben lang für das Klima: Erst als Baum im Wald, dann als Baustoff und schließlich als erneuerbarer Energieträger. Die sogenannte „kaskadische Nutzung“ sorgt dafür, dass jeder Teil des Baums einen Zweck erfüllt – und im Wald Platz für junge, klimafitte Bäume gewonnen wird.
ÖÖsterreichs Wälder sind wertvolle Verbündete im Klimaschutz. Die Hälfte des Landes ist mit Wald bedeckt: Die Bäume sorgen für Frischluft und speichern CO2 Und sie liefern den wichtigsten nachwachsenden Rohstoff Österreichs. Holz wird für die Bauwirtschaft, für Möbel, für die Papiererzeugung und für die Erzeugung erneuerbarer Wärme genutzt: Das nennt man „kaskadische Holznutzung“ und ist ein Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Die zentrale Rolle dabei spielen
die Sägewerke. Hier wird rund 60 Prozent des Holzes zu Schnittholz verarbeitet. Die restlichen 40 Prozent bestehen aus sogenannten Sägenebenprodukten wie Rinde, Hackschnitzeln und Sägespänen. Diese Nebenprodukte bilden die Basis für die Pelletproduktion.
Geschlossener Kreislauf im Sägewerk
Alexander Pinter, Geschäftsführer Holzcluster Steiermark GmbH, erklärt: „Pellets entstehen überwiegend aus Säge- und Hobelspänen, die in der Verarbeitung von Holz unvermeidbar anfallen. Die Pelletproduktion trägt damit zur effizienten Nutzung des Rohstoffs
SO ENTSTEHT EIN PELLET
1. Sägerestholz wird getrocknet
2. Späne werden gepresst
3. Pellets werden geprüft und verpackt
= 100 % österreichische Wertschöpfung

und zum Ersatz fossiler Energie bei.“ Die Späne werden zunächst getrocknet, meist mit der Wärme aus der Verbrennung von Rinde, die selbst nicht anders genutzt werden kann. Anschließend werden sie fein zerkleinert, unter hohem Druck gepresst und in ihre typische Form gebracht. Auch bei der Herstellung bleibt der Kreislauf geschlossen: Die Abwärme wird genutzt und der Staub wieder eingearbeitet. Damit sind Pellets Teil eines geschlossenen Kreislaufs.

„PELLETS ENTSTEHEN ÜBERWIEGEND AUS SÄGE- UND HOBELSPÄNEN, ALSO NEBENPRODUKTEN, DIE IN DER VERARBEITUNG UNVERMEIDBAR ANFALLEN.“
Alexander Pinter, Geschäftsführer Holzcluster Steiermark

Kaskadennutzung von Holz – einfach erklärt
Von Kaskadennutzung spricht man, wenn Holz Schritt für Schritt in verschiedenen Formen genutzt wird.
Millionen Kubikmeter Holz wachsen jährlich in Österreichs Wäldern nach.
Quelle: Bundesforschungszentrum Wald 30,4
Klimafitte Wälder der Zukunft
Damit die Wälder auch künftig widerstandsfähig bleiben und bei steigenden Durchschnittstemperaturen mehr CO2 aufnehmen können, setzen Forstexpert:innen auf aktiven Waldumbau. Durch gezielte Aufforstung mit standortgerechten, klimaresistenten Baumarten werden stabile Mischwälder gefördert. Die nachhaltige, kaskadische Nutzung des Holzes ist dabei Teil der Lösung. Wird ein Baum geerntet und verwendet, entsteht Raum für neue, junge Bäume und damit für jene, die CO₂ am effizientesten binden. Die kaskadische Nutzung von Holz als Baustoff und als Energiequelle trägt daher dazu bei, Österreichs Wälder gesund und fit zu halten.
1. Am Anfang steht die hochwertige Nutzung: Aus dem Rundholz entstehen Produkte wie Bauholz oder Möbel.
2. Bei der Weiterverarbeitung fallen Nebenprodukte an: Späne, Rinde und Verschnitt werden nicht entsorgt, sondern zu neuen Materialien wie Spanplatten oder Papier weiterverarbeitet.
3. Am Ende steht die energetische Nutzung: Wenn Holz oder Holzreste nicht mehr stofflich genutzt werden können, werden sie zu Pellets oder Hackschnitzeln verarbeitet und dienen als erneuerbare Energiequelle.
So wird der Rohstoff Holz vollständig genutzt – von der ersten Verarbeitung bis zur letzten Energieeinheit.

HOMESTORY. Seit dem Heizungstausch muss sich Familie Sori-Altendorfer keine Gedanken über die Temperaturen in ihrem Haus machen. Die Pelletheizung arbeitet im Hintergrund – und sorgt ganz selbstverständlich für Wohlfühlwärme.

Das Heizen mit Holz ist Markus und Gerda SoriAltendorfer nicht neu, das verrät der weiß verputzte Kachelofen mit kaminroten Akzentfliesen im Wohnzimmer der beiden auf den ersten Blick. Familienfotos in bunt gemischten Rahmen, eine Zimmerpflanze und eine einzelne weiße Rose in einer Vase zieren den Kaminsims. Was jedoch neu ist: Der Kachelofen wird im Winter nur noch selten zum Einheizen benutzt. Im vergangenen Sommer ist
eine Pelletheizung in das Einfamilienhaus eingezogen.
Wohlfühltemperatur zu jeder Zeit
Seit gut 24 Jahren lebt das Ehepaar in seinem Fertigteilhaus in der oberösterreichischen Marktgemeinde Pucking. Kennengelernt haben sie sich schon in der Jugend, mit 16 und 18 Jahren. „Du bist mit deiner Freundin in St. Florian spazieren gegangen“, erinnert sich Markus. Er war mit Freunden im Auto unterwegs, blieb stehen und sprach sie an – noch ganz analog, „ohne Handy und ohne App“, lachen die beiden. Zwei Töchter und der American Staffordshire Terrier
„ES IST EINFACH EIN BESTÄNDIGERES HEIZSYSTEM, DAS KOMFORTABEL FÜR WÄRME SORGT.“
Markus Sori-Altendorfer
Emma, die am liebsten dort liegt, wo es am wärmsten ist, komplettieren heute die Familie.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten mit einer Gastherme war es im letzten Sommer schließlich an der Zeit für einen Heizungstausch –genau zeitgerecht, um die großzügige 75 Prozent-Förderung für „Raus aus Öl und Gas“ dazumal abzustauben. Neben der Wirtschaftlichkeit loben die Sori-Altendorfers insbesondere den Komfort ihrer neuen Pelletheizung. Früher haben sie gemerkt, wenn die Heizung gerade Pause machte – heute ist die Wärme einfach da, egal ob frühmorgens oder abends. „Es ist einfach ein beständigeres Heizsystem, das komfortabel für Wärme sorgt. Beim Gas ist es oft auf einmal kälter geworden, dann hat sich die Therme plötzlich wieder eingeschaltet und es wurde wieder wärmer. Jetzt haben wir immer eine Grundwärme und es bleibt warm“, lobt Markus. Das bestätigt auch die wichtigste Messgröße im Haus: Gerda. „Meine Frau ist überhaupt das bessere Thermometer“, scherzt er.
Ein gutes Gefühl:
Versorgungssicherheit mit heimischem Energieträger Mit einem zehn Kilowatt starken Pelletheizkessel wird das 200 Quadratmeter große Niedrigenergiehaus der Altendorfer-Soris beheizt – zuverlässig und gleichmäßig. Gespeist wird die Heizung von einem Gewebetank, der bis zu acht Tonnen Pellets aufbewahren kann. Dazu kommt ein Pufferspeicher mit 800 Liter Fassungsvermögen für Warmwasser, das zusätzlich auch von der Solaranlage auf dem Dach bereitgestellt wird. Im Haus selbst geben Heizkörper wie auch eine Fußbodenheizung die Wärme wieder ab. Rund 350 Kilogramm Pellets pro Monat verbraucht das System so aktuell, der Umbau hat etwa eineinhalb Wochen gedauert.

IN ZAHLEN:
Leistung: 10 kW
Gebäudefläche: 200 m2
Gewähltes Lager: Gewebetank, 8 Tonnen Kapazität
Gebäudefläche: 200 m2
Bisherige Einsparung im Vergleich zu Gas: über 4.100 Euro

Wichtig war dem Ehepaar bei der Entscheidung für ihre neue Heizung auch, dass sie im Gegensatz zu einer Wärmepumpe nicht so stark von Strom abhängig sind. „Wir haben schon ein paar Stromausfälle erlebt“, erklärt Markus. Die
Solaranlage auf dem Haus umfasst neben der Solarthermie zwar auch Photovoltaik-Module zur Stromerzeugung, ist jedoch nicht für den Verbrauch einer Wärmepumpe ausgelegt, „die Pelletheizung würde mit dem Akkubetrieb aber für eine


Zeit funktionieren“. Außerdem sei es ein besseres Gefühl zu wissen, dass das Heizmaterial im Keller lagert und „keiner damit drohen kann, den Gashahn zuzudrehen“, sind sich die beiden einig.
Kellerraum zu Technikraum
Den zusätzlich benötigten Platz für den Silotank gab ein Kellerraum des Hauses her. Da der Raum bereits ein Luftaustrittsgitter beim Kellerfenster hatte, war er ideal geeignet, um die Frischluftzufuhr für die Pelletheizung zu gewährleisten. Außerdem kam auch der Pufferspeicher neu hinzu – zuvor wurde die Wärme der Solarthermieanlage über einen Wärmetauscher direkt genutzt. „Somit haben wir dafür sowieso Platz gebraucht, also war es dann nicht mehr so tragisch“, meint Markus. Gerda ergänzt: „Außerdem riecht der Keller jetzt gut nach Holz!“

Heizung als Hobby
Die neue Heizung ist seither zu Markus‘ privatem Projekt avanciert. Der gelernte Betriebselektriker war lange Jahre in der Instandhaltung tätig und hat die Pelletheizung steuerungstechnisch selbst eingebunden sowie die Gewerke beim Heizungstausch koordiniert. Er hätte das alles auch von einem Heizungsbauer durchführen lassen können, wollte es aber
selbst machen: „Das liegt mir und ist mein Hobby zu Hause. Es macht Spaß." Gerade die „Spielerei“, das System ins richtige Gleichgewicht zu bringen und zu optimieren, stellt für ihn eine fachlich spannende Herausforderung dar. Am Ende zeigt sich das Ergebnis aber nicht nur in Zahlen, sondern besonders im Wohngefühl. Oder auf den Punkt gebracht: Wenn Gerda sagt, dass es passt, dann passt es auch.
Pelletöfen bringen behagliches Feuer mit vollautomatischem Komfort in jeden Wohnraum.

DUALES HEIZEN
Modell Induo III (Stein weiß)

Der Kombiofen bietet viel Flexibilität, denn er lässt sich neben Pellets auch mit Holzscheiten bis zu 33 cm Länge beheizen. Das großzügige Sichtfenster setzt das Flammenspiel perfekt in Szene und macht aus dem Ofen nicht nur ein funktionales, sondern auch ein optisches Highlight.



Modell Domo II (Speckstein)
Das ruhige Flammenspiel des eleganten Ofens mit Steinverkleidung und stahlrahmenloser Dekor-Glastüre lässt sich online oder sogar per Sprache steuern. Bis zu zwei weitere Räume können zudem mitgeheizt werden. Die „Dynamic Air Regulation“ (DAR) sorgt für besonders effiziente Brennstoffnutzung.
FÜR DRAUSSEN
Modell Terra
Unabhängig von der Jahreszeit ermöglicht der Terra angenehme Wärme im Freien. Die ruhigen, hohen Flammen des Terrassenstrahlers verbreiten Wohlfühlambiente und machen jeden Platz draußen zum Lieblingsplatz.


Vor 14 Jahren war der Einbau einer Pelletheizung bei der Sanierung eines Mehrgeschoßwohnbaus in Wien noch ein innovatives Vorzeigeprojekt. Der Langzeiterfolg zeigt die Stärken dieser Lösung – und hat etliche Nachfolger gefunden.
Als Hans-Jörg Ulreich vor mittlerweile 14 Jahren ein typisches Wiener Gründerzeithaus sanierte, stand für ihn ein Gedanke im Mittelpunkt: „Ich wollte schon damals, dass meine Mieter:innen unabhängig von russischem Gas heizen können.“ Dafür gibt es im dicht verbauten Stadtgebiet, sofern keine Fernwärme verfügbar ist, nur zwei Möglichkeiten: Entwe-
der über eine Wärmepumpen-Lösung, oder mit einer Pelletheizung. In der Goldschlagstraße 135 hat sich Ulreich für eine Pelletheizung entschieden, weil das die bessere und einfacher umzusetzende Lösung war. In dem dicht verbauten Gebiet galt es, Schallprobleme durch Luftwärmepumpen zu vermeiden. Zugleich verhinderte die bauliche Situation das Bohren von Erdwärmesonden für eine Erdwärmepumpe. Also kam eine Pelletheizung zum Einsatz – eine Lösung, die bis heute zur vollsten


„WENN KEINE FERNWÄRME VERFÜGBAR IST, SIND PELLETS EINE GUTE LÖSUNG FÜR DIE SANIERUNG IN DER STADT!“
Hans-Jörg Ulreich
Zufriedenheit sowohl des Bauträgers als auch der Mieter:innen funktioniert.
Gebaute Lebensqualität
In Wien ist Hans-Jörg Ulreich als einer der innovativsten Bauträger der Stadt bekannt. Seit der Firmengründung 1999 hat das Unternehmen mehr als 40 Projekte umgesetzt, sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Speziell für die durchdachten ökologischen und ökonomisch sinnvollen Sanierungen hat Ulreich Bauträger dabei über 50 Preise und Auszeichnungen gewonnen. Eine Besonderheit des Unternehmens ist, dass Ulreich alle von

ihm gebauten oder gekauften und sanierten Gebäude auch selbst verwaltet, um die angestrebte Lebensqualität und den Werterhalt der Wohnhäuser über den gesamten Lebenszyklus dauerhaft sicherzustellen. Pelletheizungen sind dabei eine Lösung, die von Ulreich immer wieder in den Projekten eingesetzt wird: Weil es sich bewährt hat, wie die Erfahrungen aus dem ersten derartigen Sanierungsobjekt in der Goldschlagstraße gezeigt haben.
Totalsanierung mit Pellets
Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Wohnhaus wurde im damals typischen Stil errichtet, auch in
der Wärmeversorgung. In den Wohnungen standen einzelne Koksund Kohleöfen, die später durch Gasthermen ersetzt wurden. Nach mehr als 100 Jahren stand dann eine Generalsanierung an. Diese reichte von der Trockenlegung des durchfeuchteten Mauerwerks über die Erneuerung aller Elektro- und Wasserleitungen bis zu verschiedensten Dämmmaßnahmen. Dadurch konnte der Heizwärmebedarf von über 180 kWh pro Quadratmeter und Jahr auf weniger als ein Viertel davon reduziert werden. Bei der Wärmeversorgung entschied sich Ulreich für eine Zentralisierung des dezentralen Heizsystems mittels einer Pellet-

„ICH WOLLTE SCHON DAMALS, DASS MEINE MIETER:INNEN UNABHÄNGIG VON RUSSISCHEM GAS HEIZEN KÖNNEN.“
Hans-Jörg Ulreich
anlage. Zwei Kessel zu je 100 kW versorgen drei Pufferspeicher mit jeweils 1.500 Litern, die die Fußbodenheizungen in allen Wohnungen speisen. Bei einem Pelletverbrauch von 60 Tonnen pro Jahr konnten so seit 2012 mehr als 140.000 Euro an Heizkosten eingespart werden.
Dachbodenausbau sorgt für ökonomischen Erfolg Neben der Heizkostenreduktion ist
für Hans Jörg Ulreich die Wohnraumerweiterung der Schlüssel für den ökonomischen Erfolg eines Sanierungsprojekts. In der Goldschlagstraße konnte das – und auch diese Lösung ist typisch für Mehrgeschoßwohnbauten in Wien – über den Dachbodenausbau erreicht werden. Dadurch steigerte sich die Nutzfläche von 1.400 m2 auf rund 2.500 m2, auch die Anzahl der Wohneinheiten stieg von 23
DAS PELLET-VORZEIGEPROJEKT
Zentrale Biomasse-Pelletsanlage mit zwei Kesseln à 100 kW
Drei Pufferspeicher à 1.500 Liter
Fußbodenheizung und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
Reduktion des Heizwärmebedarfs von 181,9 kWh/m²a auf 41,8 kWh/m²a
Pelletverbrauch 60 Tonnen im Jahr
Erhöhung der Nutzfläche von 1.413 m² auf 2.515 m²
Einsparung seit 2012: 1.124 Tonnen CO2
Einsparung seit 2012: 143.039 Euro Heizkosten
auf 27, manche davon mit Dachterassen und Blick auf das Schloss Schönbrunn. „Erst dadurch rechnet sich eine Sanierung für uns“, sagt Ulreich, der den Ertrag aus Vermietung oder Verkauf dieser zusätzlichen, höchst attraktiven Wohnflächen als essenziell bezeichnet.
Mehr Komfort, weniger Kosten Mittlerweile hat Ulreich Bauträger schon mehrere Mehrgeschoßwohnhäuser in Wien mit Pelletheizungen saniert, die Erfahrungen aus der Goldschlagstraße standen dabei Pate. Eine Lehre, die Ulreich daraus gezogen hat, ist nicht technischer, sondern organisatorischer Natur: Er würde das Management der Heizanlage und die Verrechnung gleich an ein professionelles Betreuungsunternehmen auslagern. Mehr als 1.100 Tonnen CO2 konnten in den letzten 14 Jahren alleine in der Goldschlagstraße eingespart werden, bei mehr Komfort und weniger Kosten für die Bewohner:innen. Die gemessene Feinstaubbelastung lässt sich dank der effizienten Verbrennung auf weniger als eine Kaffeetasse Feinstaub pro Jahr reduzieren. Damit leistet die Pelletheizung einen wertvollen Beitrag zur sauberen Stadtluft. Das Fazit von Hans Jörg Ulreich: „Wenn keine Fernwärme verfügbar ist, sind Pellets eine gute Lösung für die Sanierung in der Stadt!“

Warum die richtige Belüftung im Heizraum so wichtig ist.
Für die optimale Heizung mit Pellets braucht der Kessel vor allem eines: Ausreichend frische Luft, denn jede Verbrennung benötigt Sauerstoff. Frischluftzufuhr ist also keine Nebensache, sondern nötiger Teil des Heizens.
Frischluftzufuhr von außen
Je nach Kesselmodell kann die Versorgung mit Frischluft auch raumluftunabhängig erfolgen. Die Frischluftversorgung kann über den Kamin oder über Öffnungen wie beispielsweise Lüftungsrohre direkt aus dem Freien sichergestellt werden. Bei optimal isolierten, dichten Neubauten ist eine Leitung ins Freie oft die sicherste Lösung. Selbstverständlich dürfen Lüftungsgitter nie abgedeckt werden.
Planungstipps
Bei Neubauten kann die Luftzufuhr elegant über eine Kernbohrung in der Wand erfolgen, die direkt von außen in den Technikraum führt.
Wer einen sanierten Kellerraum nutzt, sollte auf ausreichende Lüftungsgitter achten oder notfalls nachrüsten.
Die notwendige Luftmenge hängt in beiden Fällen von der Kesselleistung und der Raumdicht-

CHECKLISTE: PASST MEIN HEIZRAUM?
Diese Punkte helfen beim schnellen Überblick, ob bestehend oder neu geplant.
1. Frischluftzufuhr: Raumluftunabhängig oder mittels Luftaustausch direkt ins Freie, keine verschließbaren Gitter oder Klappen.
2. Abgassystem:
Zug und Querschnitt regelmäßig prüfen lassen; kein Unterdruck durch Lüfter oder Abluftgeräte im selben Raum.
3. Platz & Ordnung:
Rund um den Kessel mindestens 60 cm Freiraum für Wartung und Reinigung. Lagerung von Pellets nur in Gewebetanks oder anderen Lagervorrichtungen, die von Fachkräften installiert wurden.
4. Brandschutz:
Türen selbstschließend und feuerhemmend, Boden und Wände nicht brennbar, keine offenen Kabel oder Steckdosenleisten.
5. Beleuchtung & Strom:
Nur fest installierte, staubgeschützte Leuchten; keine provisorischen Verlängerungen.
6. Wartung & Kontrolle:
Einmal jährlich durch Kundendienst und Rauchfangkehrer – sie prüfen Zug, Dichtheit und Luftzufuhr von Kessel und Heizraum.
heit ab. Die Dimensionierung der Zuluftleitungen übernimmt der Fachbetrieb automatisch.
Dabei gibt es klare Regeln sowohl für den Heizraum als auch das Pelletlager: So muss der Mindestquerschnitt der Öffnung beim Pelletlager 4 cm² pro Tonne Pellets betragen, bei einem Lager von 6 Tonnen muss diese also zumindest 24 cm² groß sein.
Tipp: Die Öffnung kann auch größer gestaltet werden!
Wäsche aufhängen? Leider nein Der Platz im Haus ist knapp, und im Heizungskeller ist es so schön
warm: Das wäre eigentlich ein guter Ort, um die Wäsche im Winter zum raschen Trocknen aufzuhängen, oder? Leider nein, denn Staub und Fussel aus der Wäsche können vom Kessel angesaugt werden und dafür sorgen, dass die Heizung mehr Energie und kürzere Wartungsintervalle braucht als bei einem optimalen Heizraum.
Pelletöfen bieten Wärme in seiner schönsten Form.

QUADRA DUO – UNABHÄNGIG BLEIBEN!
Ein klares Statement in Technik und Design. Der neue Hybridofen von Austroflamm bietet den Komfort eines Pelletofens sowie die Atmosphäre eines Scheitholzfeuers. Die Keramott-Feuerraumauskleidung sorgt für besonders hohe Temperaturen sowie effiziente und saubere Verbrennung. Im Pelletbetrieb ermöglicht die App-Steuerung vollautomatisches, komfortables Heizen. In Kombination mit dem optionalen Luftverteilermodul kann zusätzlich ein weiterer Raum beheizt werden. Im Scheitholzbetrieb bleibt der Ofen auch im Notfall unabhängig vom Strom nutzbar.
Zwei Heizsysteme, ein außergewöhnliches Feuererlebnis. Die Kombination aus Pellets und Scheitholz gibt es auch als Kamineinsatz, der das Beste aus beiden Welten zusammenbringt. Als einziger seiner Art kombiniert er diese Flexibilität mit einer dreiseitigen Verglasung und bietet damit ein beeindruckendes Feuerbild aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Eine innovative Schiebetür sorgt für hohen Bedienkomfort. Serienmäßige Ausstattung wie Raumtemperaturfühler, automatischer Kipprost und Timerfunktion unterstreichen den technischen Anspruch.

ELLA – EINE RUNDE SACHE!
Innovatives Design mit echtem Kaminfeuer-Feeling. Der Pelletofen Ella steht für unkompliziertes Heizen mit echtem Kaminfeuer-Feeling. Außergewöhnlich im Design, leise im Betrieb und angenehm in der Wärmeabgabe wird er zum runden Blickfang in jedem Wohnraum. Der runde Pelletofen beheizt Räume bis zu 210 m³ zuverlässig, sauber und komfortabel.



Wer seine alte Öl- oder Gasheizung durch ein klimafreundliches System ersetzt, bekommt umfangreiche öffentliche Unterstützung. Warum Pelletheizungen gefördert werden, welche Förderungen es gibt – und wie man am einfachsten zu den Informationen kommt, erfahren Sie hier.

Wenn ein Pelletkessel 20 Jahre lang läuft, bringt er dem Staat in dieser Zeit Einnahmen von rund 55.000 Euro aus Mehrwert- und Lohnsteuereinnahmen. Den Umstieg auf diesen erneuerbaren regionalen Energieträger zu fördern, zahlt sich für die öffentliche Hand schon alleine deshalb aus, denn Pellets stärken die Versorgungssicherheit und die heimische Wirtschaft. Aber Pellets stellen auch eine klimafreundliche Energieversorgung sicher, denn sie emittieren nur so viel Kohlendioxid, wie die Bäume zuvor auf natürlichem Weg aus der Atmosphäre gespeichert haben. Der Finanzminister gewinnt dadurch ebenso wie die Umwelt und auch jeder einzelne profitiert: Mit einer Pelletheizung spart sich ein Haushalt bis zu 2.000 Euro an Heizkosten im Jahr.
Umstieg leicht gemacht Förderungen für den Umstieg gibt es vom Bund, aber auch von den Ländern und einzelnen Regionen. Sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilien-Wohnhäuser bekommen Unterstützung. Auch jenen, die sich eine neue Heizung nicht so leicht leisten können, wird finanziell unter die Arme gegriffen. Wir stellen hier vier Förderschienen vor – und den Förderrechner von proPellets Austria, der den persönlichen Förderanspruch mit wenigen Klicks zeigt.
Pelletheizungen sind dann förderfähig, wenn der Anschluss an Nah- und Fernwärme technisch nicht möglich oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist. Konkret heißt das, dass die Investitionskosten für Pellets mindestens 25 Prozent unter den Kosten für
einen Nah-/Fernwärmeanschluss liegen müssen. Das gilt übrigens immer, also auch für Ein- und Zweifamilienhäuser.
1. BUNDESFÖRDERUNG:
PELLETS IN EIN- UND ZWEIFAMILIENHÄUSEN
Seit Mitte November 2025 gibt es die „Sanierungsoffensive“ des Klimaministeriums. Damit wurde ein modernes Fördersystem für den Heizungstausch etabliert. Gefördert wird der Austausch von fossilen Heizungssystemen (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner, Elektrospeicherofen). Für den Austausch dieser alten Systeme gegen eine moderne Pelletheizung gibt es einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschuss von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten oder maximal 8.500 Euro.
Förderfähig sind dabei die Kosten für das Material, die Montage sowie Planungskosten, Demontage- und Entsorgungskosten für außer Betrieb genommene Kesselund Tankanlagen. Eine Registrierung dafür ist bis 31. Dezember 2026, oder so lange Fördermittel vorhanden sind, möglich.
Förderdetails und Registrierung: Ein- und Zweifamilienhäusern
PELLETS IM MEHRGESCHOSSIGEN WOHNBAU
Förderdetails und Registrierung:
Kesseltausch mehrgeschossiger Wohnbau oder Reihenhausanlage
TIPP:
Förderprogramme und Förderhöhen der Bundesländer ändern sich laufend. Zudem haben Landesförderungen oft von der Bundesförderung abweichende Fristen und Einreichbedingungen.
Der proPellets Austria Förderrechner zeigt immer die aktuellen Fördersätze und Einreichbedingungen von Bund und Ländern.
Alle Infos zu Ihrer aktuellen Förderung auf: www.propellets.at/ foerderrechner
Gefördert wird auch der Austausch von fossilen Heizungssystemen (Öl, Gas, Allesbrenner, Elektrospeicherofen) im mehrgeschossigen Wohnbau und Mehrfamilienhäusern.
Gefördert wird entweder die Umstellung für das gesamte Wohnhaus oder der Anschluss einzelner Wohnungen: Bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten können bezuschusst werden. Für den Umstieg des gesamten Gebäudes beträgt die maximale Förderhöhe für Pelletheizungen 8.500 Euro und erhöht sich mit steigender Leistung. Zuschüsse gibt es außerdem, wenn das Heizungssystem im Zuge des Heizungstausches zentralisiert wird. Wird eine Wohnung nachträglich angeschlossen, gibt es 2.000 Euro.
Viele Bundesländer unterstützen den Heizungstausch zusätzlich. Die Zuschusshöhe und Einreichfristen unterscheiden sich voneinander und ändern sich teils mehrmals pro Jahr. Wichtig zu wissen: Bundes-und Landesförderungen lassen sich in den meisten Fällen kombinieren!
„Sauber heizen für alle“ richtet sich an Haushalte mit geringem Einkommen und übernimmt – je nach Situation – 100 Prozent der Kosten für den Umstieg auf eine Pelletheizung. Wer die Einkommensgrenze erfüllt, erhält damit eine Möglichkeit, seine alte Heizung gegen ein modernes und
erneuerbares System zu tauschen. Die Einreichung für die Förderung verläuft in drei Schritten mit Registrierung, Antragstellung und Endabrechnung. „Registrierungen sind bis 31.Dezember 2026, beziehungsweise solange Budgetmittel zur Verfügung stehen, möglich. Sauber heizen für alle“ wird vom Bund finanziert und gemeinsam mit den Bundesländern umgesetzt.
Förderdetails und Registrierung:
Privatpersonen
Wie finanziere ich meinen Heizungstausch?
Manche Banken akzeptieren die offizielle Förderzusage als Sicherheit für einen Zwischenkredit. Damit lässt sich die Rechnung für die neue Pelletheizung begleichen, bevor die Förderungen ausbezahlt wird.
Wichtig: Da dies aber nicht bei allen Banken Geschäftspraxis ist, vorher unbedingt bei der Hausbank nachfragen!


Doris Stiksl, Geschäftsführerin proPellets Austria
Heizen mit Pellets ist eine Entscheidung für Frieden und Unabhängigkeit in einer zunehmend herausfordernden Welt.
Wer heute noch mit Öl oder Gas heizt, trifft nicht nur eine technische, sondern auch eine politische und wirtschaftliche Entscheidung. Jeder Öl- und Gaskessel hält die Abhängigkeit von fossilen Importen aufrecht –und damit auch von autoritären Regimen und instabilen Regionen. Das Geld fließt ins Ausland, während die Probleme in Österreich bleiben: steigende Preise, Klimabelastung, Abhängigkeit von Importen und fehlende Arbeitsplätze. Das ist derzeit die Situation: Österreich zahlt Milliarden Euro für fossile Energie und importiert damit nicht nur Öl und Gas, sondern auch Umweltbelastungen und Abhängigkeit.
Pelletheizungen gehen einen anderen Weg. Sie nutzen

einen regionalen, erneuerbaren Energieträger, schaffen Wertschöpfung im eigenen Land und stärken die Versorgungssicherheit. Pelletkessel sind echte „Peacemaker“: Sie machen unabhängig von fossilen Importen, sichern heimische Arbeitsplätze und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Gleichzeitig sind Pellets klimafreundlich, denn sie setzen beim Heizen nur so viel CO₂ frei, wie die Bäume zuvor aus der Atmosphäre aufgenommen haben. Aus diesen Gründen ist es wirtschaftlich und klimapolitisch sinnvoll, den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Pellets öffentlich zu fördern. Davon profitieren alle: der Staat, die Umwelt – und die Haushalte selbst. Denn mit einer
Pelletheizung lassen sich bis zu 2.000 Euro Heizkosten pro Jahr sparen.
Wer seine alte Öl- oder Gasheizung tauscht, erhält dafür umfangreiche Förderungen. Warum Pelletheizungen gefördert werden, welche Förderungen es gibt – und wie man einfach zu den passenden Informationen kommt –, darüber haben wir auf den vorangegangenen Seiten anschaulich und praxisorientiert informiert.
Doch Heizen mit Pellets ist mehr als nur eine Entscheidung für komfortable, günstige und langfristig versorgungssichere Wärme. Es ist eine Entscheidung für Frieden und Unabhängigkeit!
Kaufe wenn´s heiß wird, heize wenn´s weiß wird!
Diese alte Pelletweisheit besagt: Wer in den Frühlings- und Sommermonaten sein PelletsLager auffüllt, profitiert erfahrungsgemäß von attraktiveren Preisen und besser planbaren Lieferterminen.
Der richtige Zeitpunkt, an das Auffüllen des Pelletlagers zu denken, ist dann, wenn es draußen warm ist. Denn eines zeigt die jährliche Preisentwicklung der letzten 20 Jahre: Wenn die Heizsaison vorbei ist, kommt Bewegung in den Pelletmarkt. Bedingt durch das wärmere Wetter sinken die Kosten für die Produktion und die Kapazitäten steigen. Darum bieten viele Pellet-Lieferan-
ten im Frühjahr Einlageraktionen, bei denen findige Konsument:innen von günstigeren Preisen profitieren können. Im Durchschnitt lagen in den letzten Jahren die Preise im April und Mai um 5 bis 10 Prozent unter jenen der Herbstund Wintermonate. Darum gilt die alte Pelletweisheit: „Kaufe wenn’s heiß wird, heize wenn‘s weiß wird.“
Sorgenfrei heizen: Unbedingt auf die Qualität achten – ENplus®-Pellets Damit neben dem Preis auch die Leistung stimmt, lohnt sich ein

Blick auf die Qualität der Pellets. Doris Stiksl, Geschäftsführerin von ProPellets Austria, betont: „Die Pelletqualität sowie die richtige Lagerung, Lieferung und das fachgerechte Einblasen haben einen großen Einfluss auf den Heizwert, die Langlebigkeit und den störungsfreien Betrieb des Heizkessels.“
Der wichtigste Tipp lautet daher: Achten Sie darauf, dass Ihr Lieferant ENplus®-zertifiziert ist.
Das ENplus®-Qualitätssiegel garantiert, dass Produktion, Transport und Lieferung der Pellets nach strengen Kriterien erfolgen und regelmäßig kontrolliert werden. Geschulte ENplus®-Lieferant:innen wissen genau, wie Einblasdruck, Schlauchlänge und Lagertechnik optimal aufeinander abgestimmt sein müssen.
Außerdem helfen qualitativ hochwertige Pellets über die Einlageraktion hinaus beim sparsamen Betrieb der Heizung: Für die gleiche Menge an Wärme werden weniger Pellets benötigt. Auch die Verbrennung ist sauberer: Die Aschelade muss seltener entleert werden, der Wartungsbedarf nimmt ab und die Lebensdauer der Heizung wird erhöht.
„WER FÜR EIN VOLLES PELLETLAGER VORM WINTER SORGT, SPART GELD – UND HEIZT SORGENFREI, WENN ES DRAUSSEN EISIGKALT WIRD.“
1. Lagerraum ist trocken und normgerecht belüftet.
2. Bei manchen Lagertypen ist eine regelmäßige Reinigung erforderlich. Diese gegebenenfalls durchführen.
3. Befüllstutzen sind frei zugänglich.
4. Der Abstand zwischen Lieferfahrzeug und Befüllstelle beträgt idealerweise unter 30 Metern.
5. Ein kurzer Rundgang vor dem Liefertermin klärt:
• Ist die Zufahrt für den LKW frei?
• Gibt es enge Kurven, parkende Autos oder andere Hindernisse?
Wer Pellets bezieht, braucht einen zuverlässigen Lieferanten. Eine Liste an ENplus® zertifizierten Lieferanten finden Sie hier: www.propellets.at/lieferanten
Jetzt direkt scannen:



Wir verlosen …
Unter allen Einsendungen des Lösungsworts vom Kreuzworträtsel werden unter den Gewinnern zweimal eine Tonne Pellets ausgelost.
Lösung an gewinnspiel@propellets.at senden

kontra, anti Verwandtschaft, Familie
Rundholz, Segelstange
an dieser Stelle, an diesem Ort Lärm, Krach (ugs.)
Monatsname Neigung, Lust; Appetit (ital.)
Konsument von Nahrung
menschliche Ausstrahlung enthülst. Gersten-, Weizenkorn Fluss zur Wolga
amerik. Viehzuchtbetrieb
grafie oder Gemälde 8 7 9 10 11 6 5 4 2 3 1
Die Teilnahmebedingungen, Rechteeinräumung und Datenschutz bei Mitmachaktionen, Fotogewinnspielen etc. Alle Mitmachaktionen, Gewinnspiele etc. werden unter Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführt und sind kostenlos, freiwillig und mit keinerlei weiteren Verpflichtungen verbunden. Mit der Teilnahme an Mitmachaktionen, Gewinnspielen etc. werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Österreich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barablöse ist nicht möglich. Im Falle des Gewinns erklärt sich die Gewinnerin oder der Gewinner mit der Veröffentlichung des Namens und Wohnorts und des/ der Fotos im das pellet Magazin, auf der Website www.propellets.at bzw. auf/in den Social-Media-Kanälen von proPellets Austria einverstanden.

Alle Antworten
finden Sie auf: www.propellets.at/ antworten
Pellets als Energiespeicher WARUM PELLETS MEHR SIND ALS NUR BRENNSTOFF?
Pellets sind gespeicherte Energie direkt im eigenen Keller. Im Gegensatz zu Strom oder Gas sind sie jederzeit verfügbar – unabhängig von Netzen, internationalen Krisen oder Importen. Wer Pellets lagert, entscheidet selbst, wann und von wem die Energie kommt.
Flexibel beim Lieferanten FREIE WAHL STATT ABHÄNGIGKEIT
Pelletheizungen binden nicht an einen einzigen Anbieter. Sie können Ihren Lieferanten der Pellets frei wählen, Preise vergleichen und gezielt dann bestellen, wenn das Angebot am besten ist. Das schafft Wettbewerb – und schützt vor Preiszwängen.
Versorgungssicher auch in Krisenzeiten HEIZEN, WENN ANDERE WARTEN MÜSSEN
Ob Lieferengpässe, geopolitische Krisen oder volatile Märkte: Wer Pellets im Lager hat, bleibt handlungsfähig. Ein gefüllter Lagerraum bedeutet Planungssicherheit fürs ganze Jahr.
Kompakt gelagert, lange nutzbar WIE VIEL ENERGIE PASST IN MEINEN KELLER?
Pellets benötigen überraschend wenig Platz. Schon wenige Quadratmeter reichen aus, um den Jahresbedarf eines Einfamilienhauses zu lagern. Moderne Lagersysteme lassen sich flexibel an jede Raumsituation anpassen.
Regionale Energie statt Importe HEIZEN MIT WERTSCHÖPFUNG AUS DER NÄHE
Pellets werden überwiegend aus regionalen Holzreststoffen hergestellt. Kurze Transportwege sichern Arbeitsplätze im Inland und reduzieren die Abhängigkeit von Energieimporten. So bleibt die Wertschöpfung dort, wo sie entsteht: in der Region.
Preisvorteil durch Vorrat JETZT KAUFEN, SPÄTER HEIZEN
Wer Pellets kauft und lagert, entkoppelt sich von etwaigen Preisschwankungen. Viele Haushalte nutzen bewusst die günstigeren Preise im Frühjahr und Sommer für den Einkauf – und heizen im Winter mit bereits bezahlter Energie.


Ein Haushalt, der in den letzten 15 Jahren mit Pellets geheizt hat, konnte im Vergleich zu Heizöl 16.900 Euro einsparen.*







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Ein Haushalt, der in den letzten 15 Jahren mit Pellets geheizt hat, konnte im Vergleich zu Heizöl 16.900 Euro einsparen.*



*Die Berechnung basiert auf den von proPellets Austria erhobenen Pelletpreisen und den Heizölpreisen des EWO. Zugrunde gelegt wird ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von sechs Tonnen Pellets und 3.000 Litern Heizöl. Stand: 2025. Kosten für Umstellung, Investition und Wartung sowie Wirkungsgrad bleiben unberücksichtigt. Nähere Infos unter www.propellets.at propellets.at


*Die Berechnung basiert auf den von proPellets Austria erhobenen Pelletpreisen und den Heizölpreisen des EWO Zugrunde gelegt wird ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von sechs Tonnen Pellets und 3.000 Litern Heizöl. Stand: 2025. Kosten für at propellets www unter Infos Nähere gt unberücksicht bleiben Wirkungsgrad sowie Wartung und nvestition Umstellung,
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